„Da muss er jetzt durch“: Herausforderung oder Überforderung?
Dienstag, 20. Oktober 2026 · 30 min
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Shownotes
Wie du dein Kind bei neuen Erfahrungen begleitest, ohne ihm alles abzunehmen.
„Da muss er jetzt durch“ ist schnell gesagt. Doch was soll ein Kind dabei lernen – und welche Unterstützung braucht es dafür? Melanie und Julia sprechen über das Zutrauen in Kinder und darüber, wann elterliche Erwartungen an deren Grenzen vorbeigehen.
In dieser Folge geht es um:
- Herausforderung oder Überforderung: Was trauen wir einem Kind zu, und was ist gerade möglich?
- Begleitung statt Vermeidung: Warum Unterstützung nicht bedeutet, eine Aufgabe ganz abzunehmen.
- Schwimmenlernen, Einschlafen und Klassenfahrten: persönliche Erfahrungen mit Angst, Nähe und Sicherheit.
- Genaues Nachfragen: Wenn nicht die Rutsche, sondern die Wackelbrücke davor das Problem ist.
- Individuelles Tempo: Warum neue Erfahrungen nicht für jedes Kind zum gleichen Zeitpunkt passen – auch mit Blick auf Autismus und vertraute Routinen.
Ein Gedanke zum Mitnehmen: Vielleicht ist nicht das Ziel die Schwierigkeit, sondern ein einzelner Schritt auf dem Weg dorthin. Hinsehen und Zuhören können helfen, genau dort Unterstützung anzubieten.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Satz „Da muss er jetzt durch“ gemacht? Teilt eure Gedanken und Fragen in den Kommentaren.
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Hallo und herzlich willkommen. Wir haben einen spannenden Satz ausgegraben. Oh, ja! Wir haben tatsächlich ein Satz, den man vielleicht doch das eine oder andere mal sagt. Da muss er jetzt durch. Pum, der darf sich erst einmal setzen... ...und manchmal hört man diesen Satz sogar als Rat. Ja ganz übel.
Aber was soll mein Kind hierbei eigentlich lernen? Das stellt sich mir die Frage. Herzlich willkommen bei Familienrad, deinem Gesprächsraum für echten Austausch. Wenn wir diesen Besatz betrachten da muss er eigentlich durch ist das eine gewisse Art von von Härte. aber eigentlich wollen wir Eltern ja nicht hart sein Übergänge schaffen.
Wir wollen, dass unser Kind was lernt! Wir möchten, das ist etwas ausprobiert... ...wir möchten, dass es vielleicht auch ein bisschen lern sich irgendwo anzupassen in einer großen Gruppe. aber was soll mir der Satz eigentlich sagen? Ich glaube diese Satz soll auch so ein bisschen dahin schubsen, dass das Kind da einfach durch muss.
Das ist das Ausprobieren? Muss jetzt! ... weil es jetzt beschlossen wurde. Spannend! Aber ich glaube, wir dürfen ja auch in diese Gedanken mal reinrutschen... Du hast ja eben gerade gesagt das muss da so durch oder? Ist denn diese Zumutung überhaupt grade möglich? Ja ist ein bisschen die Frage. Kinder dürfen Herausforderungen erleben aber unter welchen Umständen und mit Mitbegleitung oder ohne?
Und eine Herausforderung oder eine Überforderung stellt sich ja denn auch die Frage. Also für uns ist es vielleicht eher eine Herausforderungen und wir wollen das Kind stärken und sagen, Mensch jetzt aber komm du schaffst das? Aber wenn wir übersehen dass das Kind vielleicht doch eher überfordert ist, stellt sich dann die Frage, Ist das denn so sinnvoll?
Auf jeden Fall! Ja und ich dachte mal... Du hast ja ganz am Anfang gesagt Was lernt denn ein Kind daraus? Ja. Ich glaube, das Problem ist, dass wir ... Wir haben den Satz vielleicht auch schon des einen oder andere mal gehört als wir klein waren. Da musst du jetzt durch. Mhm! Durch, wenn er freut mich an will.
Genau. Aber... Wenn ich als Elternteil übersehe, dass das Kind gerade überfordert ist und dann will, dass es das trotzdem macht, ist ja erst einmal egal was. Was ist dann die Lernchance dabei? Und ich finde, wenn wir so in diesem Kontext bleiben was lernt ein Kind? dabei dürfen wir halt auch nicht vergessen.
Das ist denn die Grundlage von dieser Situation. ja! Wenn ein Kind das zwanzigste Mal irgendwas machen soll schwimmen lernen. Ja, Schwimmen lernen und es war so bei meiner Sucht. Ich möchte schwimmen, die Stand vorm Wasser doch nicht. Ich möchte bitte doch, dass du mich fett seid. Ich möchte mit deinen Händen in deinen Halskrallen dürfen damit ich ja nicht untergehe.
Hätte ich da gesagt, du musst jetzt ohne Schwimmflügel oder spring noch einfach rein? Oder wie manche es auch erfahren haben, einfach reinschuppen. was ist der Lernabfolg dabei? Im ersten Moment Angst Da bleibt ja, du verlierst die Sicherheit. Angst und Sicherheit völlig im Rucksack verankert? Ja! Das sind diese kleinen Momente.
also wenn man jetzt darüber so ein bisschen nachdenkt ist das für uns erstmal so so haha super wir haben es jetzt reingeschmissen ins Wasser was man nicht machen sollte. ja wirklich... Also da wüsste ich die Wolle Wasser nie wieder betreten. Ja aber was bleibt da? Angst und Unsicherheit Angst und Unsicherheit, die einfach immer da sind.
Da muss man sich auch vorstellen wie ich verankere das? Und das wird mein Kind ein Leben lang mitschleppen selbst wenn das Kind dann super schwimmen lernt ganz schnell und alles ist schick. aber diese Situation frisst sich rein und bei jeder neuen Sache die dann wahrscheinlich kommen wird wird immer sofort zurückgespult.
angst und unsicherheit Jedes neue Erlebnis, wo man vielleicht auch als Erwachsener sich fragt. Warum habe ich denn Gott verdammt immer Angst vor irgendetwas neuem? Guck mal ganz tief irgendwo rein! Und das ist ja das was ich so krass finde. Da muss es jetzt durch... Es für mich persönlich gesehen ... So wie ein Alentrier, wollte ich nicht sagen aber Ich habe mich da als Mama doch das eine oder andere Mal ... drüberhin weggesetzt?
Ja. Über diesen Rat, also ganz schlimm! Ich weiß nicht ob das noch jemand kennt... ich weiß gar nicht Aber ich habe bei meinem ersten Sohn empfohlen bekommen Bei dem Thema Das Kind geht ins Bett oder wird das Baby wird ins Bett gelegt und es schreit Und ich hab immer gesagt, ich lasse meine Kinder nicht schreien.
Ja auch grundsätzlich. Ich möchte das nicht weil ich nicht davon überzeugt bin dass ein kind ohne Grund schreit. Doch, da muss es durch! Du wirst sehen lassen das Kind schreien, dann musst du sie jetzt einfach durch. Das machst du jetzt zwei drei Tage und dann wirst du sehen dass Kind schläft durch. Okay ist das jetzt mein Ziel?
Also weißt du, da habe ich immer so gedacht so... Ich hatte auch Zweifel an mir. Sollte ich den Rat annehmen, solltete ich nicht. Aber es hat sich so innerlich in meinem Bauch so falsch angefühlt, dass ich das nie gemacht habe. Und wenn ich zwanzig mal aufgestanden bin, also ich habe mich mit meinen Kindern nicht hingelegt.
Ich habe sie ins Wett gelegt bei beiden und da muss ich immer sagen jeder macht das wie er es für sich richtig empfindet. aber ich hab sie immer hingelegt, hab gesagt Mama ist da wenn was isst! Ich bin immer da und in Binnigkeit auch mal zwanzigmal am Abend dann aufgestanden wieder weil denn doch noch mal etwas war.
Das war es mir wert, anstatt meinen Kind schreien zu lassen. Ich bin auch sehr froh, dass ich diesen Rat nie hören musste. Ich finde den krass ... Meine Mama hat gesagt und weh, du lässt ihn schreinen! Und weh? Das lässt du nicht zu! Aber grundsätzlich gibt es ja Situationen in denen du da bist und das Kind schreibt trotzdem.
Ja gerade so bei den Kleinen, die ja nicht reden können. Da bist du ja manchmal auch verzweifelt. Ich glaube, jede Mama kennt das. Aber das ist ja ein Unterschied, ob ich es alleine lasse und sage du kriegst dich schon wieder ein oder ob ich da bin und sage warte was ist denn los? Ja aber ich glaube grundsätzlich sind wir daher auch an dem Punkt und das ist egal ob das Wein schwimmen auf Klassenfahrten fahren ist oder irgendwas.
Es geht ja tatsächlich darum das Kind zu unterstützen Und viele finde Verwechseln so diese Unterstützung mit Vermeidung. Also nur weil ich da bin, um zu unterstützen heißt es ja nicht dass das Kind ist die Situation, die es denn ja nicht haben möchte, vermeidet und hat ja dann auch keinen Lerneffekt.
Es lernt ja eher okay wenn ich Angst habe, wenn ich mich unsicher fühle Wenn ich etwas zum ersten Mal mache, dann habe ich ja trotzdem Mama oder Papa oder eine Bezugsperson da, die wenn ich irgendwie Zweifel habe, irgendwie da sind. Na ja wir Eltern glaube ich kommen da schon schnell rein in dieses Thema.
Wenn nicht mein Kind jetzt unterstütze lernt ist das nie! Das ist ja was was uns Eltern wahrscheinlich oft vorgeht und man daraus wahrscheinlich so dieses Satz na dann muss er jetzt mal durch. aber ich glaube dass wenn wir unser kind gut unterstützen, wir ihm auch enorme Sicherheit geben und uns dann halt auch Stück für Stück rausziehen können.
Immer ein Stück mehr so wie das für das Kind in Ordnung ist weil wie du schon gesagt hast wir dürfen nicht vergessen die Kinder machen viele Dinge zum ersten Mal eigentlich alles. Ja und stell dir mal vor wie es ist für uns wenn wir eine komplett neue Situation kommen gehen wir da super rein und super selbstbewusst und zack-zak-zack machen das als.
wir sind auch unsicher überlegen und sind da ja auch nicht gleich so sofort on point der profi. Naja ich glaube Unterstützung heißt ja nicht diese Schwierigkeit wegzunehmen, sondern eher auch diese Herausforderung anzuneben und zu sagen okay das ist jetzt einmal schwierig weil wir machen es zum ersten mal oder du machst es zum erst Mal.
aber Was sind denn jetzt die Punkte und die Schnittstellen, wo ich vielleicht noch Hilfe brauche? Ja. Es geht ja um einzelne Schritte, die vielleicht noch nicht klar sind bei denen ich dann unterstützen kann. aber Ich nehme ja dann als Personen Jetzt als Mama Nicht die Schwierigkeit an sich Die Aufgabe nicht weg sondern nur den schwierigen Teil.
Nehmen wir quasi einen Stück davon ab oder habe ein Hinweis dazu Oder Ein Ratschlag. Wie könnte es gelingen? Weil grundsätzlich ist das ja bei Kindern immer, man darf hier nicht vergessen diese Vorstellungskraft. Wie schwierig etwas ist! Das ja bei uns auch manchmal, dass wir sagen, wie soll ich denn das jetzt schaffen?
Ach du, Hallenja! Na ja, wir verbrechen... Wir sag' ich mal denken, es schon völlig auseinander und malen uns irgendwie was aus. Und dann denken wir so, ach war ja gar nicht so schlimm. Ja und ich glaube, dass das bei Kindern das ja noch extremer ist Ja, ich schaffe das nie. Das ist so und die können sich ja eine blühende Fantasie!
Naja für die Kinder ist die Welt riesig. Absolut? Und die kleinsten Dinge erscheinen in dem Moment halt ultra groß. Geht mir so, weiß nicht, ging das mal kurz ab vom Thema, aber... Mir ging es so wo ich das erste Mal das realisiert habe wie groß mir früher als Kinderräume oder Wohnungen vorkamen. Wenn ich denn da jetzt drinstehe denke ich so war gar nicht so groß Ja, aber das ist so ein bisschen dieses Thema der Weltanschauung.
Aber auch für Gefühle! Also wenn eine Raum schon groß wirken kann? Wie groß kann denn da Angst werden? In den Schwarzen getroffen. Und ich glaube zu verstehen was die Angst eigentlich ist oder welches Problem da ist warum das Kind das jetzt vermeiden will heißt ja nicht gleich ... jetzt wirklich zu vermeiden.
Ja, wenn ich mein Kind unter dich arme greife und sage... ... du pass auf, ich verstehe das. Sollte jetzt der Angst hast vor dem Wasser? Was hältst denn davon, wenn ihr erst mal noch eine Schwimmnudel nimmst oder wir da gemeinsam reingehen? Oder oder oder heißt ja nicht gleich dass ich sage es lässt mich schwimmen.
Es wird dann nie reingeht! Ja, das ist vielleicht auch so ein bisschen dieses... Wir dann diese Versagensangst. aber sagen wir mal, es gibt diese bestimmten Dinge. Das Kind oder man sollte Sollte lernen zu schwimmen, Fahrrad zu fahren und so weiter. Und wir möchten da gerne natürlich dass das Kind das kann.
unmöglichst schnell Ja. und vor allen Dingen ich möchte gerne noch was hinzufügen Dass das Kind funktioniert wie ich mir das gerade denke Das ist ja auch manchmal so ein Thema Ja? Da geht doch da jetzt einfach rein Es ist doch gar nicht so schlimm. Also in unserer Wahrnehmung ist es ja auch nicht schlimm Weil wir können ja schon schwimmen Wir können schon Schwimmen Ich weiß noch Ich weiß noch, der erste Urlaub an den ich mich so richtig krass erinnern kann.
Also wir sind sehr oft da in die Ostsee gefahren und es gab einen Urlaub nach Afrika. Und in Afrika ... diese Wellen waren für mich riesig weil das Meer ja auch so riesig war. also wir sind ja drüber geflogen. ich habe ja gesehen wie groß das war! Und mein Vater sagt heute noch du hast dich an mir festgekalt als gäbst kein Morgen mehr.
ich hatte deine Fingernägel in meinen Organen so tief hast Du Dich reingeboren. Aber ich wollte trotzdem. Ich wollte ja trotzdem in dieses Wasser, weil Wasser per se war ja auch so meins. Die haben da einen Afrikamen, die immer gesagt kleiner Fisch. Ich bin ein kleiner Fischer und will immer ins Wasser.
Für mich waren diese riesengroße Weite des Ozeans unvorstellbar für einen Erwachsenen. Und ich dachte was quasi was ich sehe geht ja auch nach unten Wie tief ist denn so ein Wasser? Wie tief kann ich sinken. Und in dieser Vorstellung, in dieser Kreativität, in diesem Ausmal sind wir Erwachsenen gar nicht mehr!
Leider... Wir haben das ja völlig abgelegt und verloren Kreativen. Aber deswegen glaube ich es ist auch für uns dann... Die machen einfach ins Wasser. Abkürzen, zack-li-tack funktionieren damit. Wir sind ja auch rationaler, ne? Wir haben ja gelernt mit dem Erwachsenwerden wird man ja auch immer ein bisschen rationaler und das wird ja auch mal alles straight.
Straight! Genau... Alles nach Schema F wird abgearbeitet Und dann muss das Kind einfach auch super schnell die Dinge umsetzen. Ja aber manchmal ist es leichter gesagt als Tito Für das Kind auf jeden Fall Ja und ich glaube halt auch weißt du was soll das Kind denn lernen wenn ich da jetzt sage Mensch musst ihr jetzt einfach auch mal durch Was?!
zur Hölle. Es wird ja nie eine gute Erfahrung mit diesem ersten Mal dann haben. Wie sollen denn die ganzen weiteren Male sich dann anfühlen? Erstmal wahrscheinlich schlecht, das ist ja wie mit Klassenfahrt! Ich weiß nicht ob das bei dir damals auch so ein Thema war. der große ist glaube ich in der zweiten Klasse zum ersten mal Ja, ich glaube bei uns auch.
Auf jeden Fall war er noch relativ klein und unser der hat sich gefreut. Der hat sich gefreut mit meinen Kumpels in einem Zimmer. Ich weiß noch es gab einen Jungen der hat die ganze also das Wort Thema da war noch ein halbes Dreifel der Zeit Und jedes mal wenn sie bei uns waren ich will dann nicht hin ich kann das nicht und ich will das nicht ja hat halt immer noch beim ammer immer Mit geschlafen und der hat auch so nie wo anders geschlafen.
Also ich weiß, der hat es auch bei uns mal probiert. und dann muss ich abends die Mama anrufen hab gesagt du... Ich habe alles versucht! Er kommt nicht zurück. Also unser Sohn schläft schon? Du kannst ihn wieder abholen. Es wird nix. Und dann habe ich aber auch zu dem Jungen gesagt, ich rufe Mama an, du musst hier nicht bleiben.
Ich möchte das dir gefällt dass du dich wohlführst und wenn es heute nicht klappt vielleicht in zwei Wochen oder drei oder vielleicht erst in fünf Jahren so. Und das ist ja das, weißt du? Ich glaube ... Ja klar. Ändert sich auch mit unserer Sichtweise ein Ringsrum. Früher war es normal. Da sind wir in der ersten Klasse, weil's nur AR&C.
Wie heute! AR& C Wir mussten alle da durch. Ob uns das gefallen hat oder nicht tatsächlich weiß ich gar nicht so richtig ob ich da wie ich da so zustande als Kind ... Das war mir überhaupt nicht mehr dran erinnern. Unser großer Sohn, der ist da auch voll im Firma. Der hat da auch nie Probleme. Ich weiß dass bei ihm das auch so war... ...dass es einen zwei Kinder gab die das nicht wollten.
Da ist dann zum Beispiel der Papa mitgefahren. Das war total schön für die Kids. Und da ist zum Beispiel denn der Papa Mitgefahren und gesagt Ich fahre da jetzt mit. Die haben alle in solchen Tippizelten geschlafen und das hat dann nachher auch funktioniert, aber ich finde es total schön dass man da halt auch gesagt hat nicht alter muss das Kind jetzt durch.
Ja warum? Was bringt es dem Kind wenn es denn eigentlich Angst hat und eigentlich auch irgendwo gezwungen wird? sondern da wurde der die Tür aufgehalten weil der Papa halt gesagt ich komme mit ich bin ja da und ist kein Problem. Ja, bei uns war das damals so eine Diskussion. Da ging es um Schulpflicht und die Mama hat sich auch tierisch darüber aufgeregt und gesagt Das ist doch nicht mal Schule!
Mein Kind verpasst ja nicht mehr Lernstoff Und hat gesagt, dass Kind kann noch währenddessen in die erste Klasse oder in die dritte oder In irgendeiner andere Klasse. da gab Es ein Bamborium da drum wo ich so dachte Was ist der Lernauftrag dieser Schule denn jetzt damit? dass der da mit muss. Und bei dem Kind war es tatsächlich so, dass die mitgefahren ... Also erst mitgefangen und abends, sie durfte jeden Abend den Jungen abholen.
Der hat zu Hause geschlafen und früh ist wieder hinfahren! Ja ich weiß immer nicht was ... Da frage ich mich, was soll das Kind dabei lernen? Ich denke mir bei manchen Situationen... Das ist ja bei unserem Kleinen halt auch manchmal so, das manche Dinge etwas länger brauchen ... bis er sie macht. Aber, ähm... Er muss sich halt sicher sein.
und ich denke mir bei manchen Dingen, wo ich denke, könnte man jetzt vielleicht schon können? Da denke ich mir so, aber er wird mit achtzehn schon nicht mehr so sein! Also ich bin da... Wer legt denn fest, dass ein Kind in der ersten Klasse mitfahren muss?! Wer hat das festgelegt?! Regen sie sich nicht so oft?
Na ja, aber weißt du... Also jetzt mal Butter bei der Fische. Wir haben ja nur Kinder und die sind relativ gleich, die Kleinen! Also siehst Du deinen Hasen den kleinen schon irgendwie mitformen irgendwo?! Also jetzt zum aktuellen Zeitpunkt ist das erste Klasse. Das glaube ich sowieso kein Thema, wenn denn wird es in der zweiten Klasse Und Ich werde auch echt entspannt.
Also entweder schieke ich meinen Mann Mittag, war ich schon vorbereitet. Und habe gesagt du, also dann musst du mitfahren. Das hat ja auch ... Ich sag mal da spielt der Autismus drinne. Da gibts ja die Situationen, die du nicht reinschätzen kannst weißt? Schläft er oder fühlt sich da wohl? Kann er da überhaupt schlafen mit den anderen Kindern im Raum?
Oder macht ihn das zu nervös? Ich weiß das nicht! Und das möchte ich persönlich angesehen, auch den Lehrern die das begleiten. Dafür ist es ja auch dann sehr schwierig. Absolut! Weil sie kennen ihn aus der Schule und das ist auch okay und das funktioniert auch super gut als. ich bin da wirklich sehr zufrieden aber... Das ist ja nochmal eine ganz andere Nummer auch beim Essen.
Ja und ich sag mal geht ja schon los mit Routinen die ihr abends habt? Also wir müsstest dir ein halbes Buch schreiben damit die verstehen Wie das abzulaufen hat. Oder du lädst denn die Lehrer ein, die mitfährt und sagt, wir müssen mal eine Woche noch mal mitkommen vorher? Bei mir schlafen! Ohne Klassenfahrt bei mir zu Hause.
Ja aber ich glaube grundsätzlich haben Lehrer ja schon Verständnis dafür einfach wenn man so ne Diagnose mitbringt dass das einfach auch ne andere Nummer ist. Aber weißt ihr es geht ja auch Kinder ohne der Diagnose, die einfach das noch nicht können und ich glaube hätte man bei dem Jungen damals gesagt ja dann musst du jetzt einfach durch.
Blah! Ich glaube er wäre nie wieder irgendwo hingefahren ohne Angst. Naja das ist halt so ein bisschen was ich meine. mittlerweile gehe ich da halt auch echt gelassen ran und sage damit auch zu mir wird es schon nicht mehr so sein. Ja also schon dann nicht mehr damit schlafen? Irgendwo ist es dann halt auch so jeder geht an seinem eigenen Tempo.
Das ist halt einfach so, weißt du? Aber guck mal. Wenn ich jetzt überlege ja dem Großen... Du kennst ihn ja, er und sein bester Kumpel die wissen es schon ganz genau Wir wohnen da wir haben solche Räume wir wohn auf jeden Fall zusammen Und keine Mädels! So wenn ich jetzt aber von ausziehen spreche und sage Mensch oh mein Alter, du tippt bald aus, du wächst zu schnell und die Zeit geht zu schnell rum dann zählt der Mann, ich ziehe nicht aus Wohne ich alleine?
In seiner Vorstellung ist er alleine, wohnt anstrengend. Er hat keinen, wo sich ankurschen kann und so ja... Ich glaube wir können uns das vorstellen weil wir das schon mal gemacht haben. aber die Kiddies für die ist das noch super weit weg weißt du. und ich denke mir oh Gott es will ihn! Er wird dreizehn Und jetzt neulich von meiner Cousine der Junge, der ist achtzehn im Moment.
Ich weiß noch wie ich den Nachteil gebot. Die wollten irgendwo hinfahren und ich hab gesagt, komm, ich passe zwei Stunden auf den Auf... Ich weiß noch, wie ich geh'n im Arm hatte. Und jetzt ist er einfach groß und hat ein Board und eine Halteklatze! Und es schon so männlich ...und so groß und so ...Urgh, Teite!
Hier führt das auch morgen für mich. Weißt du? Das ist noch so nah dran eigentlich. Aber für Kinder ist das ja gar nicht greifbar. Für Kinder ist der Ablauf nicht greifebar. Selbst wenn ich das zehnmal erkläre, dass passiert Die müssen ja erst mal einmal mit gutem Gefühl das durchgemacht haben, um dann zu merken ... War gar nicht so schlimm.
Ich glaube, dass wir Eltern da überlegen müssen, was für unseren Kindern wann zutrauen und ob es wirklich eine Art des Zutraums ist oder ob es ein ... Na ja! Da muss es jetzt durch, die Überforderung wie du es gesagt hast. Wie viel kann ich meinem Kind in dem Moment wirklich zutrauen? Wie viele Verantwortung gebe ich auch ab?
In den Moment auf jeden Fall. Na, und ich finde ja auch ... Weißt du? Ich find es geht ja auch so ein ... sage-ich das aus Genervtheit. Also jetzt mal ganz banales Beispiel rutschen! Wir waren noch nicht im Zoo. Meine Tochter klebte an mir und dachte, kannst du mitkommen? Ganz damit kommen Rutschen. Warum?!
Ich stehe doch hier also dass eine ganze normale Rutsche wie sonst auch. Und hab gesagt, entweder du gehst jetzt hoch, ich warte hier unten wie immer Ich komme aber nicht mit Rutschen. Also das war so eine Tunneldinger, wo du da durch zwölf Tunnels vorher durch musstest um dann durch einen Tunnel durch zu rutschen?
Ich ... nee! Und da habe ich gesagt, ich rutsche da jetzt nicht mit. also ich warte gerne unten Aber...ich wusste ja Das war jetzt auch keine besonders hohe Rutsche. Also...das war so auf Augenhöhe. und da hab' ich gesagt für mich Da kannst dir jetzt gerne alleine hoch Das ist ja so ein...da muss es jetzt durch.
Wenn du das möchtest, musst du da jetzt dank und alleine. Und so wäre das aber eine riesengroße Rutschewesen in fünfzehn Metern Höhe. Sie hätte gesagt ich trau mich nicht. Dann hätte ich wahrscheinlich gesagt okay pass auf wir gehen zusammen, wir rutschen mal zusammen, gucken mal wie schnell die ist und so... Aber das meine ich mit.
wie viel Verantwortung kann ich abgeben? Und dann sagt sie zu mir eigentlich ist gar nicht die Rutsch des Problems Mama sondern die Wackelbrücke bis dahin. Vor war quasi so eine Anketten, so Holzbalken über die sie drüber musste und bei dem Mal davor hat sie daneben getreten. Achso ja alles klar ich verstehe.
Dann habe ich gesagt du bist auf dann helf ich dir da rüber und dann rutscht alleine. okay also das ist ja wie viel Verantwortung kann ich da abgeben? Wieviel kann ich dazu trauen? Und da war ich mir einfach total sicher. ey so komm! Das ist ne Rutsche die rutschst du sonst ein bisschen mit drei rutschen Aber auch da.
Ich hab hingeguckt und hab gefragt, was ist denn jetzt das Problem an dieser Rutsche? Nee die Rutsches kann ich nicht aus dem Problem machen! Diese wackeldings... Naja es ist immer so ein Stück weit die Kommunikation halten, dass einfach irgendwo in Kommunikations zu gehen und nicht einfach schnell zu verurteilen.
Da musst du ja jetzt durch und gar nicht mehr zuzuhören sondern du hast ja in dem Moment ihr etwas zugetraut und sie hat dann gesagt Ja, das ist ja nicht das Problem Ja, die Brücke. Das davor und dann kann man ja einfach sagen können helfe ich dir da jetzt schnell? Und ich sag mal sie wird schon nicht... und das will mir wieder ein Beispiel Sie wird schon mit achtzehn ankommen und sagen sie kann über die Wackebrücke nicht.
Also was ich vielleicht auch gar nicht erzählt habe es war ein Kind mit Down-Syndrom Auch auf diesem Spielplatz. Und sie sagt die schuppt mich immer. Dann nee, Hanne! Die kann das noch nicht. Hab ihr denn erklärt was das ist? und so im Rahmen meiner Möglichkeiten hab' ich denn versucht Sie nimmt dich gar nicht wahr.
Und das Mädchen ist quasi wirklich wie so ein Blitz da drüber, aber die hat ja auch nicht drüber nachgedacht und sie stand da und wollte so ganz geordnet strukturiert über diese Brücke gehen und dann kam von vorne dieses Mädchen und die ganze Brücke hatte wackelt. Ja... Ich glaube, sie hatte einfach diese Angst wenn sie da jetzt drüber geht und das Mädchchen wieder kommt dass sie sich wieder wehtut So.
Und dann hab ich gesagt, du guckst einfach vorher, ob das Mädchen noch mal da ist? Die macht es ja nicht mit Absicht. Aber grundsätzlich geht's darum was kann ich zumuten... Was traue ich zu ... Also die Zumutung hat einen schlechten Touch. Aber Zumutung kann auch was Gutes sein! Ja, was kann mein Kind zutrauen?
Das ist mir gar nicht eingefallen. Gut, das glaub ich. Manchmal klappt's. Manchmal klappt es hier mit uns. Bist du gut? Ja, aber grundsätzlich ... ist für mich noch mal diese Zusammenfassung... manchmal brauchen sie Unterstützung, manchmal klappt das eben noch nicht ganz und ich glaube wir dürfen auf jede Situation irgendwie neu blicken anstatt gleich zu verurteilen und zu sagen er kann das schon, Sie können das schon Da müssen sie jetzt durch, beide oder dieses Kind muss da jetzt durch.
Ich weiß noch ... Es gab eine Situation von Motty die beste Freundin aus der Kita. Da sagt sie sich, naja, die Mara kann mich nicht abholen nach der Kita! Das war das erste Mal, dass sie überhaupt irgendwo mit hingenommen wurde. Sonst bin ich immer, hab gesagt okay, schuldig ab wir fahren da zusammen hin.
und dann hat sie gesagt nein? Die Mama hätte wohl vorgeschlagen, dass sie früher abholen könnten aus der Kita und ich nach der Arbeit nach Hause komme. Mein Gedanke war sofort sowieso nix. Und sie kam von alleine und sagte Mama, ich möchte das jetzt probieren. Klappt! Die Mutti schrieb dann du kannst die Anzeinspannung machen, die spielen da oben... ...und ich habe schon ihr Fracht und du kannst ganz entspannt machen.
Du musst dir keinen abhetzen, du kannst atmen ist alles gut hier. Hätte ich aber? quasi vorher irgendwie hingedrungen und halt gesagt ne mach doch mal und trau dich doch mal so dieses überreden wollen, das hätte glaube ich nicht geklappt. Und ich war denn einfach so entspannt weil ich dachte ja was soll ich jetzt machen?
Wenn sie das nicht möchte werde ich kaum diese Grenze übertreten und dann nur noch Muttauer wird er jetzt abgeholt von auch wem den der gar nicht kennst. Und so sagte sie dass jetzt so ganz von sich aus gibt mir ja auch ein gutes Gefühl. Naja, das ist ja ... Weißt du so? Das System der Kopf. Das Verständnis.
Das reift alles und dahingehend bin ich da auch wirklich so dass ich sage, na das wird schon werden! Einfach eine gewisse Gelassenheit an den Tag liegen was das alles angeht weil viele Wege führen nach oben. Ich finde das ein guter Schlusssatz. Ja wir sehen das entspannt Und jeder geht seinen eigenen Weg Und der eine ist schneller und der andere ist langsamer.
Da muss er jetzt durch, es einfach zu schnell gesagt... Es ist einfach zu schnelle gesagt! Wenn wir vielleicht einfach hingucken und unser Kind dabei Weil diesem Weg ein Stück weit unterstützen, heißt das ja nicht. Dass wir dem Kind alles abnehmen und auch nicht dass das Kind das nicht lernt. Ja oder es nie machen soll?
Ja genau! Es lernt doch dadurch Sicherheit und es lernt dadurch... ...dass es gesehen wird und wird vielleicht auch das eine oder andere Mal dann kommen und sagen. Vielleicht sogar besser sagen können was ihm fehlt um das Ziel zu erreichen. weil vielleicht ist das das Ziel ja gar nicht das Problem sondern irgendein Weg dahin.
Weißt du irgendeine kleine Abbiegung, wo sagt da komme ich jetzt nicht klar. Und das ist doch eigentlich das, wo wir alle hinwollen? Ja! Wir machen jetzt Schluss. Jaaa... Aber nicht mit dem Podcast. Nein, nur mit dieser Folge und wir würden uns natürlich wieder freuen wenn ihr Herzen da lasst, wenn ihr Kommentare da lasft Fragen immerher mit den Fragen und ja vollkommen auf Instagram Und hört beim nächsten Mal wieder rein.
Wir wollen ganz viel Liebe damit das schon mal klar ist und fünf Sterne-Bewertungen. Also haut in die Tasten, bis dann! Tschüss!