
FONDS professionell PODCAST· Folge 86
#84 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Axel Weber
Freitag, 9. Oktober 2026 · 30 min
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Shownotes
Steigende Zinsen, wachsende Staatsschulden und mögliche Verwerfungen am Immobilienmarkt: Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber erklärt im Gespräch mit Joachim Nareike, warum sich Anleger auf eine neue Zinsrealität einstellen müssen. Jetzt reinhören!
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Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast. Joachim Nareike sucht das Gespräch offen, direkt und immer nah dran! Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast. Wir beide haben uns bereits im April... ...zwanzig, fünfundzwanzig zum Podcasten troffen. Und ein Gesprächsstoff, glaube ich, mangelt es uns auch dieses Mal nicht Steigende Renditen an den Anleihmerkten, vorallem an den Staatsanleihmärkten, wachsene Staatsschulden und die Frage wie wettbewerbsfähig Europa eigentlich ist oder noch ist.
Zwei Jahre nach dem Tragi-Report möchte ich deshalb wissen wo steht Europa heute? Und warum kommt die Europäische Kapitalmarktunion immer nicht richtig voran? Wie ist da der Stand der Dinge? Mein Name ist Achim Nareike und ich suche heute das Gespräch mit Axel Weber. Herzlich willkommen lieber Axel Webber.
Danke für die Zeit. Gerne Herr Narayko, uns freut mich mal wieder hier zu sein. Freu mich auf das Glück bei euch! Herr Nieder fangen wir an. wo stehen wir aktuell? Was ist das was uns Sie und mich aber auch den gesamten Markt aktuell am meisten bewegt? was glauben sie Also wo wir aktuell stehen ist, dass der Markt doch sehr stark neu gepreist hat in den USA.
Den Treasury-Markt also den Staatsanleihenmarkt eigentlich den Kern des amerikanischen Kapitalmarktes mit dem öffentlichen emittenten USA. das sind wir mittlerweile doch deutlich über fünf Prozent gelaufen bei den Anleihen Und was wir sehen in Europa hat es angefangen, dass mit Frankreich eben auch die riesigen Frankreichs sehr stark neu bepreist werden.
Wir sind von wenigem Basis-Pumpen-Spread auf fast anderthalb Prozent Spred über Bundesanleihen gegangen bei den längeren französischen Anleihen. Auch das ist ein Zeichen, dass der Markt jetzt, insbesondere der Bondmarkt wieder sehr viel stärker als früher zu meinen höhere Zinsen bietet damit auch für zinsorientierte Anlegermöglichkeiten zu investieren, aber auch zwischen Adressen wieder unterscheidet.
Sprich nicht jeder wie im Nullzinsumfeld in ähnlichen Zinssatz sondern Gegenparteienrisiken werden wir bepreist auf überhöheres Prez und ich halte das im Grunde für eine gesunde Entwicklung wenn es nicht zur Übertreibung kommt. Und die Betreibungen sind eben das, was man zur Zeit noch nicht ausschließen kann.
Weil der Markt sich noch akut nur in einer Richtung bewegt und doch nicht neue Höchststände gefunden hat meines Erachtens. Lassen Sie uns den Zuhörer nochmal ganz genau erklären weil ich glaube dass es wirklich wichtig ist wenn die Staatszinsen steigen und sie sagen gerade T-Bills also sprich US Treasuries und auch Frankreich steigen immens an Dann liegt es doch vor allen Dingen auch daran, dass der Markt eigentlich mehr bekommen möchte.
Wenn Frankreich oder den USA Geld leidt und das hat damit zu tun, dass man Frankreich und die USA als nicht mehr Ganz so stabil einschätzte das, ist es falsch interpretiert. Also ich glaube es gibt einen zweiten Faktor den man nicht so sehr sieht nämlich früher in dieser Niedrig- oder Nullzinsphase haben ja insbesondere auch wegen den Krisenintervention sowohl nach der europäischen Krise als auch nach der Pandemie die Notenbanken sehr stark Staatsanleihen und Liquidität über Staatsanleihen in die Märkte kauft, sprich sie haben Kech in die Märkte gepumpt und dafür insbesondere Staatsanleihen und andere Assets in ihre Bilanz genommen.
Jetzt haben die Notenbanken seit einiger Zeit begonnen die Bilanz abzubauen. das heißt es sind nicht mehr Käufer der ersten Instanz soll der staatliche Emission sondern sogar eher Verkäufe oder lassen diese auslaufen. Und durch diese Entwicklung muss der Markt eben diese Volumina selbst zusätzlich übernehmen und verlangt dadurch natürlich auch eine höhere Rendite oder eine höhere Kompensation des Risikos, was damit verbunden ist.
Und insofern gehört auch die quantitative Politik der Notenbanken so ein bisschen zu diesem Umfeld warum es zu diesen Entwicklungen kommt. Es ist nicht das Inflationsthema. man sieht sehr stark dass die Inflations gerade zwar leicht erhöht sind wegen Energie, aber das was im Grunde stattfindet ist eine neue Bepreisung auch der realen Wachstumsmöglichkeiten der Volkswirtschaft.
Das hängt natürlich dann sehr stark mit diesem AI-Boom zusammen und wenn ich eben in diese Bereiche investieren kann und Orenditen erwirtschaften kann, dann verlange ich natürlich von weniger riskanten Investments die aber vielleicht auch weniger Ertrag bieten durchaus eine attraktivere Kompensation.
also der Markt ist in so einer Neufindungsfahrt. Wir sind jetzt von den Niveaus der Zinsen wieder da, wo wir zu Beginn der zweitausender Jahre waren. Damals gab es die Dotcom-Krise, das heißt es gab damals ähnlich wie in diesem Jahr eine sehr starke Skepsis auch ob diese neuen technologischen Entwicklungen denn wirklich das Zukunftspotenzial haben was sie damals versprochen haben und was schon teilweise einbepreist war.
Auch hierbei macht ja etwas vorsichtiger in den USA bei den Kosen Sieben Technologie werden. Aber ich glaube, diese neue Technologie hat ganz andere Potenziale über AI und diese entsprechende Robotics die damit verbunden ist. Sodass sich eigentlich eher erwartet dass es nach dieser Skepsis Phase wieder doch zu einer neuen Phase kommt wo die Dynamik die möglich ist durch diese neuen Technologien viel stärker bepreist wird und auch das Wachstum dadurch besser wird.
Das wird auch den Staatsanleihen in den Staaten helfen. Kommen wir nun mal zu den Staatsanleihen, weil ich das wirklich für wichtige Acht, insbesondere eben im Zuge auch wenn wir einen Blick auf Deutschland richten. Zu dem Thema Sondervermögen. Ich nehme neue Schulden auf! Das bedeutet für den Staat tatsächlich meine Refinanzierungskosten sind brutal am Ansteigen.
D.h., wenn ich vor keine Ahnung fünf Jahren, sechs Jahre oder sieben Jahren eine Staatsanleihe für ein Prozent rausgegeben habe und jetzt steht da ne Vier dann bedeutet es für mich muss mehr Zinsen bezahlen als Start. Mein Schuldendienst geht nach oben und das sind ja faktische Beträge. Das tut natürlich einem Haushalt weh, und es tut einem französischen Haushalt genauso wie dem US-Haushalt.
Und das führt doch eigentlich dazu dass die Beinfreiheit die Staaten haben doch sehr auch durch den Zinsdienst eingeschränkt sind. Das ist korrekt, oder? Absolut! Also in einem Null-Zinsumfeld wo Sie nichts zahlen müssen als Staat um sich zu refinanzieren, ist es sehr leicht mit Prolongation Ihrer Schulden zu machen.
Wir waren noch teilweise bei Minus. Ja und sogar teilweise beim Minus Aber in einem Zinsumfeld, wo die Zins sind jetzt dann doch wie eine USA bei fünf Prozent sind. Sind die Zinstdienste auf vergangenen Schulden und bestehende Schulden natürlich deutlich mehr zhafter als sie es noch bei einem Prozent oder sogar einen Nullzins-Umfeld waren?
Und das sieht man auch an der Zinslast relativ zum Haushaltsbudget oder an den Zinslast relativ zum BIP. Die sind deutlich hoch gegangen. Die Amerikaner verwenden mittlerweile deutlich über fünf Prozent eigentlich ihre Einnahmen um Zins... Dienste zu leisten auf bestehende Schulden, die ja letztendlich deren produktive Effekte schon sich abgespielt haben.
Und das ist etwas, was sozusagen gerade bei den hochverschuldeten Ländern jetzt doch zunehmend zu einem Kostenfaktor wird. Wenn Sie vergleichen – wir sind in Deutschland zwar jetzt auch über die Sechzig Prozent des BIPs hinausgegangen, was die Staatsverschulung relativ zum BIP betrifft. aber Frankreich ist bei um da zwanzig Prozent.
Die USA ist im ähnlichen Bereich Das heißt, sie haben doppelt so hohen Anteil an Schulden relativ zur Wirtschaftsleistung mehr als ein Jahr Wirtschafts Leistungen schulden und entsprechend hoch sind die Zinsdienste bei fünf Prozent. Und diese Folgekosten und Finanzierungskosten, die merken diese Staaten.
Und sie werden auch selektiv höher bepreist. Das heißt hochverschuldete Staaten haben letztendlich viel stärker diesen Zinsanspiel gespürt Und die Märkte sind auch deutlich skeptischer, dass diese Zinslasten so einfach abgeschüttelt werden können von diesen Ländern wenn die Schuldendienste erst mal über hundert Prozent des BIPs gegangen sind.
Da sind wir kurz dann weiter davon entfernt. aber Deutschland hat auch wegen seiner Ausgabenprogramme in Infrastrukturen Verteidigung mittlerweile doch... deutlich ansteigende Zinskosten, aber eben das Brett Frankreichs über Deutschland ist noch mal überproportional gestiegen. Das heißt diese ganze Zinsanstieg betrifft Länder wie Frankreich mit hoher Verschuldung deutlich mehr als Deutschland was immer noch von der Staatsverschulung her in Europa neben der Schweiz eines der günstigsten liegenden Ländern ist was den Bestand an Schulden betrifgt und das spielt sie ihnen drohen Zinsumfeld.
da spielt viel sich ab. was die Finanzierbarkeit von Zukunftsinvestition Weil wenn ihre Einnahmen größtenteils auf die Finanzierung und die Bedienung von vergangenen Schulden gehen und nicht in die Investition der Zukunft gehen können, dann haben sie deutlich weniger Maxums Aussichten. Das merken diese Länder jetzt.
Also es gibt ja so ein Beißreflex, dass man sagt okay in den Franz Hosen oder wem auch immer geht's noch schlechter als uns deswegen gehts uns gut. Das ist ja in dem Zusammenhang wirklich quatsch weil ich so eingeschränkt werde im Haushalt. das führt natürlich dazu keine Investitionen oder weniger Investition möglich und die ganze Kette können wir jetzt weiter durchgehen weil das Ziel der Wirtschaft ist zu wachsen und wenn nicht weniger investieren kann dann wach sich Nur nah auch weniger, das hängt ja sehr eng miteinander zusammen.
Ja und das weiß ich was sie immer gerne im Nutze ist wenn Sie sich die Entwicklung anschauen wichtiger Wirtschaftszahlen dann ist es heute so dass unsere Wirtschaftsleistung auf dem Niveau von zwei tausend Fünfzeh. Das heißt real sind wir in den letzten Jahren nicht groß gewachsen. Unsere Investitionen relativ zur Wirtschaftsleitung sind auf einem Niveaux von zwei Tausend Zehn.
Das einzigen was jedes Jahr neue Höchststellen erreicht ist unsere Staatshausgaben Vieles davon natürlich auch mittlerweile in Zukunftsinvestitionen, wo wir lange zu wenig investiert haben. Aber eben vieles auch im konsumtiven Staatshaushalten, Bereiche und in Sozialkosten. Gerade in Frankreich ist zum Beispiel das Sozialbudget deutlich höher als im Rest der EU.
Und wenn der Bondmarkt und die sogenannten Bondmark-Vigilantes also diese sehr wachsamen Investoren am Bondmarkt erst mal den Fokus auf ein Land legen und anfangen die Details zu analysieren, dann reagieren sie eben doch mit dem Entzug von Zuneigung in dem Sinne dass Sie höhere Zinsen verlangen wenn Sie nach wie vor diese Länder investieren wollen.
Das spüren zurzeit allen Forman die USA oder auch Frankreich wo der Bondmarkt deutlich skeptischer geworden ist in der Bohrteilung der aktuellen Finanzlage. Dazu kommen dann Bilder, wie man sie in Frankreich sieht von Schülerprotesten und so. Die eben auch am Bondmarkt immer als ein Krisenindikator wahrgenommen werden.
also wir sind zur Zeit in der Phase wo wir eher zurück sind in den späten neunziger und frühen zweitausendern von der Konstellation her was Zinsen betrifft. und dieses neue Zinsumfeld wie sich schon gesagt haben das bietet Chancen für Anleger zum Beispiel die Bonds investieren Kubons erzählen wollen.
Es bietet aber auch Risiken für diejenigen, die sich finanzieren müssen. Insbesondere wenn sie aus einem Null- oder Niedrigzinsumfeld kommen und entsprechend hohe Schulden haben.". Das betrifft nicht nur Staaten, das werden wir auch sehen bei zum Beispiel am Immobilienmarkt wo viele Finanzierungen jetzt dann über fünf bis zehn Jahre in der Null- und Niedrigzinsphase arrangiert wurden.
Und wo wir jetzt in erfolge kommen neuen Zinsrealität diese Belastung von Familien und Haushalten prolongiert werden müssen und dass wird zu deutlich höheren Zinsen erfolgen und dadurch ist eben die Kaufkraft diese Haushalte deutlich geschmälert im Vergleich zu dieser Nitrien-Finanzierphase. Und der ein oder andere wird feststellen, er hat sich eine Immobilie geleistet die er im neuen Zinsumfeld eigentlich gar nicht sich leisten konnte und das könnte eben dann auch wieder auf den Immobilienmärkten für gewisse Anspannungen sorgen.
Immer wenn Zinsen von einer langen Phase von Null- oder Nitrigzinsen sehr stark hochgehen und schnell hoch gehen in der Pandemie erfolgt, reagiert der Markt in den Jahren danach dann doch mit einer oder anderen Verwerfung. Gerade da wo übrermäßige Liquidität in Anlagen geflossen ist die man sich eigentlich im normalen Zinsumfeld erst gar nicht leisten hätte können und diese Korrektur findet zurzeit statt hat jetzt bei den Staatsanleihen noch Fuß gefasst.
ich würde nicht ausschließen dass wir auch noch einige Verbärfungen im mobilen Bereich sehen wenn die Zins sind dauerhafter auf dem jetzigen Niveau bleiben. Gehen wir da mal rein, weil das glaube ich etwas ist was mit den Menschen noch mehr zu tun hat, als wenn man abstrakt über Staatsanleihen und Ähnliches sprechen.
Weil man muss sich das ja so vorstellen Sie haben es gerade skizziert Ich habe in der Niedrigzinsphase zehnjähriges Darlehen abgeflossen. Sagen wir mal zu einem Prozent weil das einfacher zu rechnen ist. Jetzt steigen! Ich muss prolongieren Das heißt die Zehn Jahre sind rum Immobilie ist noch nicht abbezahlt.
Das heißt ich muss im Grunde meinen Kredit verlängern. Das ist etwas was Lebensrealität bei vielen Deutschen aktuell. Und dann fahre ich wahrscheinlich das erste Mal vom Sofa, wenn mir die Bank das Angebot hinlegt und sagt wir sind jetzt übrigens bei vier Prozent. Weil es bedeutet nichts anderes als dass mein Zins-Dienst vervielfacht ist.
Das trifft auf Leute und Menschen, die zu ein Prozent Zinsen sich die Mobile leisten konnten und zu vier Prozent das möglicherweise nicht tun. Jetzt mach ich's noch ein bisschen kompliziert und sage okay Kommt wie Erdengeneration, das heißt Oma Opa geben wir noch mal hundert. Um da nochmal ein bisschen den Druck rauszunehmen.
aber ich bleibe immer noch offen um darlehnen dass sich dann im Grund wo ich vierfach in Zins bezahlen muss und ich glaube es ist gar nicht so kompliziert da zu verstehen dass das Druck auf dem Wohnimmobilienmarkt auslösen wird insbesondere in Lagen die jetzt nicht eins AAAA sind wo ich sowieso schon immer absurde Preise bezahlt habe.
Stimmen Sie da grundsätzlich zu? Dass das ein Weg ist den wir an der einen Stelle gehen werden? Und die vor allen Dingen viel wichtiger Frage ist, was könnte das für Konsequenzen haben? Ja wir haben das ja schon teilweise gesehen. Also wenn Sie sich Immobilienmärkte anschauen – ich weiß, wir kennen beide Frankfurt ganz gut – dann ist es natürlich so dass auf der einen Seite die Kosten für die Prolongation und Bedienung des Cadets werden hochgehen.
Das wird das Einkommen, das verfügbare Einkommen von Haushalten beeinträchtigen. Es wird dazu führen, dass insbesondere in Haushalten sowieso schon weiterarbeiten, die Finanzmittel enger werden. dass wir in Märkten, wo zum Beispiel die Nullzinsphase zu vielen Käufen und damit zu einem massiven Anstieg der Immobilienpreise geführt hat.
Die jetzige Korrekturphase und einzelne Verkäufe von diesen Immobilie, die man sich keiner mehr leisten kann dafür sagen werden das Immobilianpreise fallen. Das heißt, die Schere tut sich den Zweierleitrichtungen auf. Ich zahle mehr für sozusagen die Verlängerung meines Immobilinkredits. wenn ich die Immobilia Und wenn ich sie verkaufen will, leide ich unter den fallenden Preisen am Immobilienmarkt.
Das heißt, ich realisiere vermutlich einen Verlust beim Verkauf der Immobilie relativ zu den Preisen in dieser Nitrikzinsphase und der entsprechenden Boomphase in den Immobiliemärkten. Zyklizität des Immobilienmarktes ist eigentlich der züglichste Markt in der Volkswirtschaft. Und deswegen ist es in vergangenen Rezessions- und Konjunkturphasen immer so gewesen, dass ein ganz wichtiger Indikator für eine Konjuncture ist – immer der Immobilianmarkt!
Und viele Immobiliemarktkrisen töten dann auch zu Konjuncturkrisens, weil eben diese Märkte sehr zügtlich sind und sehr schnell korrigieren, sehr sensibel sind beim Zinsniveau bei Zinsanstieg sich deutlich abkühlen die Preise fallen und damit auch Verlust entstehen können. und wenn sie zurückgehen in die amerikanische wie große finanzkrise dann weiß ja nach jahrelanger zinsphase wo die zinzen nahe null bei ein prozent waren in den usa ginge die zinsen sehr schnell auf vier bis fünf prozent.
und das hat insbesondere im amerikanischen sogenannten subprime mark also nicht in den top immobilien sondern bei den haushalten die sozusagen eine sehr hohe finanzierung schuld hatten dafür gesagt dass sie mobilen sich leisten konnten. immobilie wurden verkauft damit vervielen die Immobilienpreise und es kam zu einer krisenhaften Entwicklung.
Zuerst das Subprime-Immobilienmarkt ist dann der Alt A-Märkte, am Schluss sogar das Kernimmobilienmark des bis hin zur Überschwarteffekten in die Finanzmärkte. Das erwarte ich diesmal nicht weil die Robustheit der Zinsen schon etwas höher ist. Die Leute haben doch teilweise sehr lange Finanzierungen eingehen können Zinsphase dann doch noch mal entsprechend die Häuser tilgen können.
Das ist ja auch etwas... Ich wollte gerade sagen, dass es nämlich ganz wichtig hier niedriger der Zins ist, als du hätte mal eine Tilgung machen soll. Genau und gerade diejenigen, die eben dann doch auch vernünftig die Konstellation zwischen niedrigen Zinzen und entsprechend höherer Tilgungen um so ein durchschnittliches Niveau der letzten zwanzig Jahre abzubilden bei den Zinsen, wer das gemacht hat, hat eigentlich sehr klug gehandelt weil er die Immobilie dann schon sehr stark tilgen konnte.
was wird immer wieder Aushalte geben, die sozusagen overleveraged sind würde man den eigentlich sagen, die eben zu hohen Kreditebel haben und die dann in dieser neuen Zins-Realität feststellen, dass sie die Immobilien nicht halten können. Wenn eben nicht wie Sie sagen, Trittfinanzierungen und andere Finanzmittel aufgetan werden können um das zu machen.
aber ich gebe Ihnen recht wir sind in Deutschland in einer Phase wo wir die reichste Generationen haben, die wir in Deutschland, in der Nachkriegszeit hatten. d.h. zusätzlich zu dem Immobilie-Kredit, den wir jetzt besprochen haben Es ist bei vielen Familien so, dass sie auch Vermögen in anderen Formen halten.
Die Immobilien-Schuld zwar konkret zur Finanzierung der Immobilieverhalten ist, aber dass man durchaus auch Investments in anderen Bereichen hat die deutlich gut performt haben. Also wenn ich in Aktien investiert war habe ich natürlich mit einer niedrigen Immobilianfinanzierung und mit einem entsprechenden Anlage Portfolio an Aktien ganz gut Geld waren können.
Und das kann man natürlich bei den jetzigen Aktienständen auch verwenden um die Refinanzierungen dann nochmal deutlicher zu reduzieren indem ein Teil dieser Gewinne eben dann nimmt um die Finanzierung Kosten und den Kreditbetrag zu reduzieren, indem man alternative SLCM verkauft. Da wo man es handelt, da wo es geht das wird nicht beeindruckend.
Das heißt ich fass mal so den Teil zusammen Vorsicht an der Bahnsteigkante weil es gibt Signale dass Refinanzierungskosten für Staaten als auch für Privatpersonen signifikant ansteigen werden. Das führt dann in der Abfolge das, was wir oder was Sie gerade skizziert haben mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft.
Das heißt da ist schon auch Vorsicht geboten. Auf der Habenseite wenn ich das mal so ausdrücken darf, haben wir aber dennoch einen breit bestreuten Wohlstand auch, der auch über die letzten Jahre und über die letzte Jahrzehnte im Grunde geschaffen wurde, der das auch in einer gewissen Art und Weise abfedern kann.
Wenn ich mit meinen Eltern spreche, dann sagen die ja gut wir haben mal zu neun oder zehn Prozent finanziert. Da sind wir halt nicht drei Mal ein Jahr in Urlaub gefahren und damals gab es einfach einen anderen Fokus. also das war auch schonmal deutlich sportlicher sozusagen sich in Immobilien zu finanzieren oder andere Dinge.
Also ich kann mich auch noch an umere Einstellige Finanzierungskosten erinnern. Das ist wenn sie mein Alter ist das vollkommen normal gewesen. Wir sind in eine danach wirklich ungehandene Niedrigzinsphase reingegangen. Und es ist ja noch ein zweites, was Sie sagten zu der Konjunktur. Wenn sich die amerikanische Konjunktion anschauen, wo ja doch mit den Treasuries wir jetzt doch deutlich über fünf Prozent gelandet sind, wo auch andere Finanzierung teurer werden... Die Arbeitslosigkeit, Arbeitslosenrate in den USA ist zur Zeit auf einem Niveau, wo wir in Vergangenheit jedes Mal eine Rezession hatten wenn die Arbeitslosearten in diese Bereiche gegangen sind.
In der amerikanischen Wirtschaft ist in der Nachtkriegsphase, in einem All-Time Low. Wir sind an der niedrigsten Stimmungsindikatur. Wer ist das tatsächlich so? Die Stimmung in den USA ist so kradios schlecht! Die ist so schlecht wie sie es seit den fünftiger Jahren nicht war. Ach, ich kann nicht mitbekommen.
Wenn Sie so sentimenten Indikatoren abfragen, als bei Haushalten die Stimmung ist schlecht... ...die Teuerung hat viele Haushalte betroffen. Aber das, was Sie sehen ist, dass diese hohe Arbeitslosenmache und der schwache Arbeitsmach wird sehr viel stärker heute auf AI und auf die Innovationen in der Technologie geschoben.
Die eben weniger Leute in der Produktion in Zukunft notwendig machen als das man von der gestiegenen Arbeitslosigkeit Arbeitsmarktprobleme redet. Man redet davon als ein Indikator für eine Transformation der Unternehmen, wo AI-Arbeitskräfte und Technologie eben Arbeitskräfte ersetzen kann, wo wir in Zukunft ähnliche Wirtschaftsleistungen erstellen können aber mit weniger Leuten über AI Und das ist eben auch wiederum etwas was noch vollkommen ungetestet ist.
dieses Potenzial von AI ist sicherlich da Aber es ist noch nicht in den Produktivitätsprozessen verankert. Das kommt ja erst, wenn ich diese Prozesse über zum Beispiel Engineering einbaue in Produkte und insofern ist das eine große Frage, ob die jetzt gestiegene Arbeitslosigkeit und Stimmungstiefen der USA und der Preisanstieg und die hohen Treasuries nicht auch im Zeichen sind für eine deutliche Abkühlung der amerikanischen Konjunktur?
Und das ist natürlich für die Trump-Regierung, gerade wenn die Mitdarm-Election jetzt kommen. Ist eine schlechte Wirtschaft und äußerst problematische Entwicklungen vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen. Somit President Clinton hat mal gesagt – it's the economy stupid! Also die amerikanische Wirtschaft und wie robust sie ist, und wie viele Jobs die Leute haben.
Und wie teuer Benzin ist? Das ist schon für die Wahlen ein ausschlaggebender Grund, weshalb die Leute die Lage als nicht so fantastisch einstufen. Und das könnte bei den Wahlen doch ähnlich wie die Umfragen das jetzt auch zeigen. Für deutliche Veränderungen sorgen. also da muss man noch etwas genauer hingucken.
wir sind zur Zeit in dieser Phase wo diese Bepreisung und Neubepreisungs noch mitten im Fluss ist. Wo das ganze Ende? zur Zeit kennen die Preise auch die Kapitalmärkte nur eine Richtung und das ist höhere Zinsen, wir sind noch nicht bei einem Plateau. Und es ist ja auch so. ich habe bei meinem Vortrag hier im Kongress auch darüber geredet.
Auch in dem nächsten Jahr und dem Rest dieses Jahres erwarten wir durchaus von den Notenbanken die EZB und FED noch mindestens zwei bis drei weitere Zinsschritte. Das heißt die Zinsreise nach oben ist sowohl am kurzen Ende wo die Notenbahnen agieren noch nicht beendet Als auch vermutlich noch nicht am langen Ende, wo die Märkte die Risiken bepreisen und das Thema Hörerzinsen ist sicherlich noch ein bis zwei Jahre auf der Tagesordnung.
Deswegen gewinne ich auch nichts wenn ich vermutlich jetzt mit den Neuverhandlungen vom Krediten noch warte. Das Risiko ist dass es vielleicht in Zukunft dann doch nochmal antikteuer wird. also wir sind da schon im neuen Bepreisungsumfeld zur Zeit was auch noch nicht vorbei gegangen ist. Längerfristig drei bis vier Jahre tendieren die Märkte jetzt eher dazu, die Zinsen wieder nach unten zu nehmen.
Das heißt wer jetzt nicht Finanzierung Neuverhandlungen ansteht hat in diesem und im nächsten Jahr der könnte sozusagen das Glück haben dass die Zinzen dann sich wieder nach Unten bewegen und dadurch auch länger fristige Finanzierungen wieder deutlich günstiger werden. Der Amerikaner schaut immer sehr, sehr stark darauf was kostet die Galone.
Also die galone fuel im Grunde. Der Sprichbenz-Diesel ist jetzt für... So exakt darauf wollte ich hinaus, weil ich kann mich erinnern mit Amerikanern gesprochen zu haben. Die waren schon kurz davor so wie zu begehen als drei Dollar die Gallone war und der Ärger stieg schon immens, weil das ist ein bisschen eine Grenze wo?
die gesagten drei Dollar ist eigentlich das Maximale was wir als Konsumenten eines Staates der übrigens hundert Prozent autarkis zu dem Thema bezahlen wollen. Das war das eine was ich noch sagen wollte um es einzukategorisieren Wie ist da die Stimmung? oder unterstützt im Grunde des was sie zur Stimmung sagten?
Eierpreis ist das Zweite, was der Amerikaner immer darauf achtet. Und was mir noch ganz wichtig ist, Sie haben gerade eine versteckte Handelsempfehlung, Handlungsempfehlung gegeben zu dem Thema Wie stehe ich denn als Mensch da gerade ein auslaufendes Darlehen? Vor allen Dingen Immobiliendarlehen hat?
Was mache ich denn jetzt und Das will ich nochmal ganz klar machen dass die Menschen auch als Handlungsempfehlungen verstehen? Die Zinsen werden auf der kurzen Seite eher tendenziell noch steigen. Das sind die Aussichten, die im Grunde Konsens sind. wenn ich das so sage und nach dieser nächsten Zinsanstiegsphase werden sie tendenzieller sinken.
dann sollte ich eigentlich, oder wenn ich jetzt muss, muss ich sowieso also da kann ich nichts machen. Aber dass man einfach auch das bisschen langfristige Blick hat, es gibt ja auch Möglichkeiten sich Zinsen zu sichern in irgendeiner Art und Weise damit die Menschen nur wissen was empfehlen wir als sogenannte Experten den Menschen jetzt auch in dem täglichen Leben?
Ich glaube, dass es immer wichtig ist, dass wir da etwas mitgeben! Und gerade Immobilienfinanzierung. sind wir ganz ehrlich Herr Weber, dass die größte Investition der größte Kauf meines Lebens für sehr viele Leute um nicht zu sagen für fast alle, da ist das ganz ganz entscheidend wie geht mein weiteres Leben weiter.
Welchen Zins zahl ich? Absolut, Sie können ja natürlich genau dacht wenn sie heute Geld anlegen wollen und die Zinnen steigen dann ist eigentlich die günstigste Anlage um langfristig Geld anzulegen is an der Spitze der Zins weil dann fängt der Markt an die Zins wieder nach unten bepreisen. so gute Konditionen für das Anlegen vom Gel bekommen sie nicht sonst außer in dieses Notsinn zu fassen.
Umgekehrt ist es so wenn sie Geld schulden Können Sie in solchen Phasen nicht langfristig neue Verschuldungen eingehen, sondern sie müssen eigentlich eher schauen dass sie Brücken und Finanzierungen machen können bis die Hochzinsphase vorbei ist um dann vielleicht von einem fallenden Zinsumfeld zu profitieren.
Und dann eher längerfristig das niedrige Zinsfeld wieder reinzunehmen. Das heißt was man sehr klar machen muss ist, dass man mit der gegebenen Zinstrukturkurve somit man das umgeht. mittlerweile ist am zehnjährigen Ende schon wieder ein gewisser Rückgang der Zinsen bepreist. dafür rede, dass man wenn man jetzt refinanzieren muss.
Man sich zwischenfinanziere und anschauen muss wo man sich zumindest die Option geht eben nicht alles langfristig zu machen sondern die Fristigkeiten etwas zu steuern vielleicht zurzeit stärker auf das auf die kürzere Refinanzierung mehr zu legen uns hoffen dass die Zinsen dann doch wieder sich etwas normalisieren.
und das ist genau eben und diesen Funktion der Geldmärkte, wo ja diese Zinsen entstehen und der Staatsanleit merken. Die bedingen natürlich auch das Bepreisen von Aktien und fallen allen anderen weil wenn das Bond-Universum und Bondanlagen festverzinsliche wieder attraktiver werden dann werden die Leute natürlich jetzt auch teilweise Gewinne, die ja über sehr gute Aktienmarktperforme seit letzten Jahre da ist versuchen um zu schichten und etwas stärker wieder in Festverzinstliche Aktien zu gehen, sie werden die Mischung beibehalten und das eigentlich als Anlageverhalten wichtig.
Mir kommt immer drauf an zu diversifizieren. Ich soll nicht alles in einer Anlageklasse machen und ich soll auch nicht alle sind eine Fristigkeit halten. also dass man sich diversifiziert ist wichtig weil dadurch wird man im Portfolio viel robuster. Auch für negativer Entwicklungen, die man vielleicht heute noch gar nicht so absehen kann ist eben diese Mischung nicht nur von den Aktienmärkten oder nur von dem Bondmärken abzuhängen sondern eine Gemichte Finanzierung zu haben.
Wichtig und übrigens ist ja eine Immobilie auch ein Investment. Man hat zwar dieses Investmentprimäum ist zu nutzen aber es ist auch in den Westmen weil es gibt einen Immobilienpreis und es gibt den Finanzierungskosten dafür nämlich die Zinsen. Und das was wir in Deutschland gesehen haben, ist dass ja gerade bei Immobilien die jetzt vor vier fünf Jahren gekauft wurden.
Da haben wir jetzt keine Ruhrpreis-Dynamik gesehen, aber bei Immobilien von vor zehn Jahren die haben ja deutlichen Wertzuwachs gewonnen. Wenn sie sich bei den Städten zum Beispiel die Immobilientpreisregiste anschauen dann haben Sie heute Grundstückspreise und Immobilie Preise aufgrund auch der hohen Nachfrage nach Immobilieren dient deutlich gutes Investment von Immobilier zeigen.
wenn man es über längerfristige Perioden und nicht nur über diesen kurzfristigen Weg Finanzierungsrahmen grant hat also so falsch lagen dann die Fehl nicht die sich eine Immobilierung gekauft haben oder Nullzinsphase eben wegen der hohen Nachfrage auch eine starke Wertsteigung bei ihren eigenen Nutzen immobilien gesehen haben.
Und das ist ja immer etwas, was für die Leute zählt. Die Immobilie ist nicht nur die größte Transaktion für viele in Ihrem Land. Es ist auch das größte Asset, was oft Sie dann im Portfolio haben. und da ist natürlich die Wertentwicklung enorm wichtig. und gerade im städtischen Bereich oder bei guten Immobilien haben die Märkte eigentlich ab in den letzten Jahren nicht nachgegeben.
Sie haben sich etwas seitwärts bewegt es gab eine echte Korrektur mit den Zins anstiegen aber der Immobiliemarkt in Deutschland im Vergleich zu fünf oder zehn Jahre in der Vergangenheit ist nach wie vor sehr gut bewertet. also Fehler hat man nicht gemacht, wenn man diese Immobilien gekauft hat. Sehe ich ganz genauso auch eine gekauft also der größte Fehler meines Lebens?
Nein, nein! Jetzt haben wir am Ende des Gesprächs noch mal die Leute dort abgeholt wo sie vermeintlich sind. Wir haben festgestellt dass Immobilie-Investment auch ein Asset ist. das total wichtig den Leuten auch nochmal zu sagen sich nur das Dach über dem Kopf sondern es eben auch tatsächlich Geld wert und es bleibt das auch in aller Regel Und ich glaube, dass das noch mal eine wichtige Message gewesen ist.
Herr Weber, dann sind wir schon am Ende angekommen! Ich danke für Ihre Zeit und die Erläuterung. Ich glaube es ist immer ganz wichtig, wenn man so ein bisschen tief reingeht damit das Gesamtbild auch klar wird. war wieder ein tolles Treffen und vielen Dank dafür! Vielen Dank Herr Narengelge. Das habe ich auch gefreut.