
Geschichte 10 Minuten· Staffel 1· Folge 150
Irland Teil 3: Von der Teilung bis zum Karfreitagsabkommen (#150)
Montag, 12. Oktober 2026 · 14 min
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Shownotes
Der dritte Teil der Irland-Trilogie beginnt nach dem Osteraufstand: 1918 gewinnt Sinn Féin die Mehrheit der irischen Sitze, ruft in Dublin ein eigenes Parlament aus und löst damit den Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien aus. Der anglo-irische Vertrag von 1921 bringt dem Süden die Selbstständigkeit, besiegelt aber die Teilung der Insel und stürzt die Republikaner in einen Bürgerkrieg, in dem Michael Collins ums Leben kommt. Im Norden entsteht ein Staat mit protestantischer Mehrheit, in dem die katholische Minderheit bei Wahlen, Wohnungen und Arbeit systematisch benachteiligt wird. Aus der Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre werden die Troubles, ein Konflikt mit rund 3.500 Toten, geprägt von Ereignissen wie dem Bloody Sunday 1972 in Derry. Erst das Karfreitagsabkommen von 1998 schafft eine Ordnung geteilter Macht, die bis heute gilt.
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