
Geschichte der Zivilisationen· Staffel 1· Folge 25
Die Sachsen: Ihr Widerstand gegen Karl den Großen
Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 54 min
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Shownotes
32 Jahre Widerstand gegen Karl den Großen: Warum kämpften die Sachsen so lange gegen das mächtige Frankenreich? Als fränkische Krieger 772 ihr Heiligtum, die Irminsul, zerstören, beginnt ein Konflikt um Herrschaft, Glauben und Freiheit. Die Sachsenkriege werden zu einem der längsten und brutalsten Feldzüge des frühen Mittelalters.
Diese Folge erzählt die Geschichte der Sachsen: von ihrer Stammesgesellschaft und ihren heidnischen Göttern bis zur gewaltsamen Christianisierung und Eingliederung in das Reich der Karolinger. Im Mittelpunkt steht Widukind, dessen Widerstand Karl den Großen immer wieder herausforderte. Was wissen wir über den Sachsenführer? Wo beginnt die Legende? Und warum brachte selbst seine Taufe im Jahr 785 keinen dauerhaften Frieden?
Wir beleuchten das Blutbad von Verden, die umstrittenen Opferzahlen und die drakonischen Bestimmungen der Capitulatio de partibus Saxoniae. Dabei geht es auch um die Frage, wie eng Mission und Macht verbunden waren und warum Alkuin die Bekehrung durch Zwang kritisierte. Wiederholte Aufstände und erzwungene Umsiedlungen zeigen, welchen Preis die Unterwerfung bis zum Ende der Sachsenkriege 804 hatte.
Doch die sächsische Geschichte endet nicht mit der Niederlage. Mit den Ottonen gelangte später eine sächsische Dynastie an die Spitze des Reiches. Entdecke, wie die Sachsen Europas Geschichte mitprägten, und abonniere den Podcast für weitere Folgen über das Mittelalter und seine Wendepunkte.
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