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hr2 Menschen und ihre Musik

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  1. Das kölsche Original: Wolfgang Niedecken

    Er ist eine der großen und wichtigen Stimmen in Deutschland - wenn er singt und wenn er spricht. Wolfgang Niedeckens Songs sind zeitlos schön, immer noch und immer wieder aktuell. Wie er die Welt sieht ist wichtig und macht nachdenklich, un

  2. "Mein Ziel auf der Bühne: Die Lieder durch mich durchlassen" – der Chansonnier Vladimir Kornéev

    Ob Piaf, Weill oder Lieder aus seiner georgischen Heimat, Vladimir Kornéev findet seinen ganz eigenen Zugang in die Welt des Chansons: Ehrlich, von Herzen, ein Erlebnis. "Wir sitzen alle im gleichen Boot", sagt er, "sowohl ich auf der Bühne

  3. "Eigentlich wollte ich tanzen" – Die Sopranistin Juliane Banse

    Zuerst ging sie auf die Ballettschule der Zürcher Oper, dann aber entschied sie sich doch für die Sängerinnen-Laufbahn. Schon mit 20 Jahren gab sie in Berlin die Pamina in der "Zauberflöte". Seitdem ist Juliana Banse regelmäßig Gastsolistin

  4. "Als Kind habe ich mich gerne im Cellokasten versteckt!" - die Cellistin Julia Hagen

    Das Cellospielen war ihr in die Wiege gelegt. Und das nicht nur, weil der Cellokasten beim Fangenspielen so ein gutes Versteck ist. Schon ihr Vater hat im berühmtem Hagen-Quartett das Cello gestrichen. Mittlerweile ist Julia Hagen (*1995) z

  5. "Das erste Mal, als ich Mahler gehört habe, habe ich mich zu Hause gefühlt." - Der Dirigent Eliahu Inbal

    Fast sein ganzes Leben hat der 90-jährige Dirigent mit Musik verbracht. Geschätzt wird er vor allem für seine Aufführungen der Sinfonien von Gustav Mahler, Anton Brucker und Dimitry Schostakowitsch. In einem sehr persönlichem Gespräch verrä

  6. "Interpretation ist eine Art Fermentation. Es gärt etwas!" – Der Countertenor Andreas Scholl

    Im Rheingau bei den Kiedricher Chorbuben ging es los für Andreas Scholl. Aber wer konnte da schon ahnen, dass seine ewig helle Gesangsstimme ihn später in die größten Opernhäuser führen würde - von Salzburg bis zur New Yorker MET? Und dass

  7. "Meine Home Base ist in meinen Instrumenten und meinen Projekten, nicht in einem Genre" - Sebastian Studnitzky

    Er ist einer der spannendsten, umtriebigsten, kreativsten Musiker der aktuellen Jazzszene. Allerdings möchte er sich nicht auf den reinen Jazz reduzieren lassen. Der Pianist und Trompeter Sebastian Studnitzky ist einer, der keine Schubladen

  8. "Die Langsamkeit in der Musik berührt mich am meisten." - der Pianist Lukas Sternath

    Lukas Sternath ist ein junger Star unter den Pianisten. 2022 gewann er den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb und ist seitdem ständig auf Tour. Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".

  9. "Wer zum Konzert vom Treppenhausorchester kommt, braucht ein bisschen Mut" - Der Bratschist Yannik Hettich

    Bei den Konzerten mit dem "Orchester im Treppenhaus" aus Hannover ist die Bühne nicht immer eine klassische Konzertbühne. Mal liegt das Publikum auf Feldbecken, mal lauscht es Musik ganz im Dunkeln oder ist mittendrin, beispielsweise direkt

  10. "Man muss sehr besessen sein von dem, was man tut." - der Saxophonist Jakob Manz

    Er ist sehr jung, sehr talentiert, sehr erfahren und im Musikgeschäft schon längst ein alter Hase. Jakob Manz ist grade mal 24 und mit seinem Saxofon fast immer unterwegs. Meistens im Jazz, aber auch mal auf Tour mit Popstar Sarah Connor. J

  11. "Musik ist die erste Sprache zwischen Mutter und Kind." - der Dirigent Kent Nagano

    Aufgewachsen ist der Amerikaner mit japanischen Wurzeln in Kalifornien auf einer Farm, ohne Fernsehen, Kino und Stereoanlage. Stattdessen gab es ein Klavier. Und darauf wurde Hausmusik gemacht. Dies hat Nagano bis heute nachhaltig geprägt.

  12. "Die Moritat ging mir unter die Haut" - der Kurt-Weill-Chronist Jürgen Schebera

    Jürgen Schebera ist einer der großen Weill-Kenner unserer Zeit. Seine Liebe zu dessen Musik entdeckte er in den 1960er Jahren über alte Schellackplatten. Mit Weills Witwe Lotte Lenya führte er einen regen Briefwechsel. Für seine Weill-Biogr

  13. Otto Waalkes über Oper, Beatles und Kunst

    Musiker, Komiker, Maler, Schauspieler, Regisseur, Synchronsprecher - er ist einer der vielseitigsten Künster Deutschlands: Otto Waalkes, meist einfach nur Otto genannt. Was die wenigsten wissen: In seiner Wahlheimat stand der gebürtige Ostf

  14. "Als Kind habe ich permanent gesungen, Musik war meine zweite Sprache." - der Dirigent Hans- Christoph Rademann

    Gesang umgibt den Musiker schon sein ganzes Leben - ob zu Hause, im Erzgebirge, im Kantorenhaushalt oder später im Dresdner Kreuzchor. Besonders die Klarheit der Sprache und der Musik von Heinrich Schütz begeistern den Künstler, neben den W

  15. "Ich habe den Kontakt zu meiner Heimatstadt Limburg nie verloren" - der Tenor Julian Prégardien

    Bei den Limburger Domsingknaben hat er früher gesungen und im Ensemble der Oper Frankfurt. Inzwischen ist der Tenor Julian Prégardien einer der gefragtesten Konzert- und Opernsänger. Damit tritt er erfolgreich in die Fußstapfen seines Vater

  16. "Rilkes Lyrik braucht Raum und Bilder." - die Macher des Rilke-Projekts Angelica Fleer und Richard Schönherz

    Seit 20 Jahren bringt das Produzenten-Duo Poesie von Rainer-Maria Rilke nicht nur zum Klingen, sondern auch unter die Leute, quer durch die Generationen. Stars aus Schauspiel und Musik haben sich ihrer Idee angeschlossen. Bei uns stellen Fl

  17. "Man taucht gemeinsam in eine Welt ein, die man alleine nicht entdecken kann." - die Dirigentin Anja Bihlmaier

    "Egal, ob Probe oder Konzert, ich habe einfach den besten Job der Welt", sagt Anja Bihlmaier, Dirigentin aus Leidenschaft. Dirigieren sei eigentlich Zuhören. "Es ist kein demokratischer Prozess, aber ich versuche möglichst viel Raum zu gebe

  18. "Es ist so wichtig, mit jüngeren Generationen Musik zu machen!" – der Geiger Renaud Capuçon

    Früher hat er als Jugendlicher mit Martha Argerich Kammermusik gemacht und im Gustav Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado gespielt. Heute genießt er selbst das Musizieren mit Nachwuchstalenten. "Wenn jugendliche Energie und Neugier a

  19. "Als Kind habe ich mich gerne im Cellokasten versteckt!" - die Cellistin Julia Hagen

    Das Cellospielen war ihr in die Wiege gelegt. Und das nicht nur, weil der Cellokasten beim Fangenspielen so ein gutes Versteck ist. Schon ihr Vater hat im berühmten Hagen-Quartett das Cello gestrichen. Mittlerweile ist Julia Hagen (*1995) z

  20. "Um Mozart spielen zu können muss man sehr weise sein – oder ein Kind" - der Pianist und Dirigent Christian Zacharias

    Seit Jahrzehnten sitzt Christian Zacharias auf den Klavierbänken dieser Welt und spielt vor allem eins: Mozart. Doch die schnellen Läufe gehen dem 75-jährigen nicht mehr so leicht von der Hand. Ein Abschied vom Klavier? - vielleicht ein lan

  21. "Man muss kindlich bleiben, ohne kindisch zu sein!" – der Dirigent Simon Rattle

    Ein Kind, das nächtelang vorm Spiegel Shakespeares Richard III. spielt. Ein Teenager, der sich von LKW-Fahrern die Begeisterung für Barockmusik abguckt. Und eine autistische Schwester, die dem kleinen Simon Schönberg-Partituren bringt. Und

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