
Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast
Urlaub, Pubertät & Disstrack
Freitag, 26. Juni 2026 · 44 min
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Shownotes
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Sardinien, Schulstress und ein Disstrack vom eigenen Sohn – bei den Ferchichis ist selten Langeweile. Warum das Inselleben trotz Immobilientour nichts für Anna-Maria ist, wie sich die Familiendynamik gerade komplett verändert, weil die Kids größer werden – und was passiert, wenn die eigene Tochter plötzlich aufs Internat möchte.
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Kinder! Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?
Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Wenn ihr das hört, heißt es, eine neue Folge eures Lieblings-Podcasts ist wieder da. Im Bett mit Anna-Maria und Anis. Mein Name ist Anis. Hey, ich bin's, Anna-Maria.
Heute ein bisschen Rainy Day. Seit gestern haben wir ganz schön viel Regen hier, ne? Auch so ein bisschen ungewohnt. Ich find's ja schön. Ja, also ich muss ehrlich zugeben, wir haben ja jetzt letzte Woche, als wir in Italien waren, kamen ja die Gärtner und haben ja dieses Beet neu gemacht, mit dem Lavendel und den Rosen und so.
Und als wir am Sonntag wiedergekommen sind, da war eigentlich grandioses Wetter hier bei uns und Montag auch noch. Und da habe ich ein bisschen Paranoia bekommen, so neue Büsche und neue Rosen und Lavendel und vielleicht ist es auch irgendwie ein bisschen zu trocken. Und wenn du dich erinnerst, ich stand dann da so mit, dem Gartenschlauch und jetzt ist es so, bevor ich mir denke, oh mein Gott, es regnet wirklich doll und vor allem auch jetzt schon zwei Tage durchgehend.
Habe ich mir heute Morgen gedacht, oh cool, ich glaube Lavendel und Rose bekommt genügend Wasser. Ich habe gestern Morgen, haben wir im Bett, also wir sind aufgestanden, dann haben wir einen Termin, den wir hatten abgesagt und unser Schlafzimmerfenster war offen und dann habe ich den Regen gehört und ich weiß nicht, wann ich, habe ich dann überlegt, wann ich das letzte Mal in einem Bett lag und den Regen gehört habe.
Und ich konnte mich nicht erinnern, weil vorher waren die Drillinge klein. Da wird man ja mit Sicherheit nicht in einem Bett morgens gelegen haben. Als wir in Deutschland waren, die sind ja ich glaube so sieben, acht Monate gewesen, als wir umgezogen sind. Das heißt, in dieser Zeit habe ich definitiv in keinem Bett gelegen und in den Regen gehört. Also muss es während der Drillingsschwangerschaft gewesen sein.
Also fast sechs Jahre her, in dem ich irgendwo gesessen gelegen habe und mit offenem Fenster dem Regen zugehört habe. Und ich fand das so beruhigend und so schön. und wenn irgendwo die Sonne scheint oder überhaupt, wenn die Sonne scheint, legt man sich nicht ins Bett. So, dann macht man das nicht und da hat man gar nicht das Gefühl, im Bett zu liegen. Jetzt denken sich viele, die den Regen hier, Nicht mögen, also ich war noch nie so, dass ich Regen nicht gemocht habe, muss ich sagen, oder der mich genervt hat.
Was ich nicht auch unterziehend finde, sind Januar, Februar, ganz klar, wenn dann so drei Monate grau, das ist belastend für alle, klar. Aber so wirklich Regen und Herbst, wenn es dann regnet, fand ich schon immer so unfassbar gemütlich. Das Einzige, was mich wirklich auch tatsächlich auch die Jahre davor so am Regen, Regen gestört hat, war, wenn du halt unterwegs warst, wenn du halt wirklich Sachen erledigen musstest, einkaufen, Sachen schleppen und erinnere dich, als wir hier hergezogen sind mit dem Matsch und so.
Also das war jetzt auch gestern nur so ein Punkt, als ich nämlich reingegangen bin, habe ich mir vor der Tür die Füße so abgetrocknet oder wie nennt man das? Füße abgetreten und habe dann ja gesehen, weil unsere Malerkrepp da ist ja auch wieder weg im Eingangsbereich, dass dann da schon wieder so Fußabdrücke im Eingangsbereich dann waren.
Das hat so ein bisschen genervt, aber in Anführungsstrichen. Deswegen, wenn ich zu Hause sein kann oder irgendwo drin bin und draußen regnet es, fand ich das eigentlich auch immer ein bisschen gemütlich. Das Einzige ist halt doof, wenn du jetzt irgendwie draußen arbeiten müsstest oder du irgendwie so ein Straßenbauer bist und dann da halt irgendwie so den Terler.
Ich habe ja von meiner eigenen Empfindung gesprochen. Ja, genau. Ja, habe ich ja auch. Habe ich ähnlich wie du. Nur mich stört es auch, wie gesagt, nur wenn ich draußen unterwegs bin. Sonst finde ich das eigentlich auch ganz cool. Wir sind jetzt in der kleinen Verschnaufpause, eigentlich auch gar nicht Verschnaufpause, zwischen weg gewesen und wieder weg sein.
Uns steht ja jetzt auch nochmal eine Geburtstagsparty am Wochenende bevor. Letzte Woche waren wir in Italien. Erstes Mal auf dieser Insel Sardinien. Wie fandest du es da so? Also ich war mal auf Capri, in Capri, auf Capri. Capri ist auch eine Insel, ne? Oder nicht? Capri, ne, ist keine Insel. Oh Gott, jetzt kommt die Wissenslücke.
Ich habe damals, glaube ich, bin ich mit dem Boot dahin gefahren, deshalb dachte ich vielleicht, es sei... Ich halte mir das jetzt mal auf und google das nachher. Ich weiß nur, dass ich die Städte, so Rom, Mailand, Palermo, solche Städte habe ich alle schon besucht, aber richtig am Wasser in Italien war eben nur Capri.
Also Badeurlaub mäßig und jetzt Sardinien. und ich muss sagen, es ist sehr, also wunderschön, total niedlich, diese kleinen, wir waren im Porto Cervo, wunderschöne Bucht, tolle Restaurants, egle Boutiquen, angenehmes Ambiente, weggehen, angenehme Leute, die einen Ruhe lassen, also wir hatten da komplett unsere Ruhe und, ja, es war sehr gehoben, aber sehr angenehm und wir hatten das Glück, mit Leuten da zu sein, die uns eingeladen haben, also wir wurden wirklich eingeladen und waren dort zu Besuch, die kommen da seit 20 Jahren hin, Die haben dann eine Immobilie, das heißt, sie kennen sich aus, sie kennen jeden, sprechen Italienisch.
Das ist natürlich immer anders, weil das ist auch das, wo Anis und ich uns viel darüber unterhalten haben. Wir sind früher viel gereist und weit gereist und haben Europa eigentlich komplett vernachlässigt. In meiner Jugend bin ich viel in Europa gewesen, Schottland, Irland, eigentlich alle, also viele Ungarn, also wirklich viele Länder.
Bereist in so Kurztrips, weil einfach auch das Geld gar nicht da war für so weite Reisen. Und dann habe ich dich kennengelernt und für dich kam immer nur ganz weit in Frage aufgrund der Menschen, die die Deutschen, die du da nicht sehen wolltest oder deine Ruhe haben wolltest, sagen wir es mal so. Und dann sind wir nur noch weit weg geflogen und jetzt, seitdem wir in Dubai waren und jetzt auch gar nicht gegen Dubai oder so, wir waren halt lange Zeit nicht in Europa, immer nur kurz mal in Deutschland, ist uns eigentlich aufgefallen, wie wunderschön auch Europa sein kann.
Und gerade in den Monaten O bis O, also Ostern bis Oktober, muss man nicht so weit fliegen. Und da geht es auch ein bisschen um die Kinder. Das Nervige mit den Kindern, Jetlag, lange Reisen mit den Drillingen und immer immer kleinen Kinder, dass wir uns einfach jetzt wieder mehr auf Europa fokussieren.
Und dann habe ich so für mich entdeckt, dass ich einfach dachte, Europa ist auch echt vielseitig und historisch gigantisch und auch landschaftlich so anders und aber so dicht beieinander. Das hast du ja kaum In anderen Ländern, wir waren jetzt vorher lange Zeit in Asien, Dubai gehört zu Asien, da ist halt doch dann vieles gleich.
Du hast dann halt so deine Wüstensachen oder du hast eben sowas wie Regenwald, Vegetation, tropische Vegetation, sehr grün, sehr viel andere Pflanzen als Europa, aber auch dann doch irgendwie gleich. Und Europa finde ich da wahnsinnig vielseitig und umso älter wir werden, ist ja das wie mit auch Österreich, Schweiz, umso mehr.
Ja, gefällt mir das, was näher dran ist. Eine Stunde 20 sind wir dann geflogen. Das war auch wirklich total easy peasy. Sehr voll. Also der Flughafen war auch echt knackig. Ich glaube, wir haben zwei oder drei Flughäfen sogar auf Sardinia. So klein ist die Insel gar nicht. Aber man hat trotzdem so ein bisschen dieses Inselgefühl.
Das hatten wir schon irgendwie so gehabt, dass du dann doch schon so halb, wie nennt man das, limitiert? Oder wie war so das Gefühl, dass du auf der Insel hattest? Hat man immer. Insel hat man immer das Gefühl, man ist eben eingeschränkt, man kann jetzt nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren, man weiß das, man kommt so an und Insel hat auch immer einen besonderen Flair.
Man merkt einfach, finde ich, ob man an einer Küste irgendwo ist, wo du ins Landesinnere fahren kannst und auch in andere Länder dann, das ist einfach komplett anders als eine Insel und das auch egal, welche Insel man, ich finde, man merkt das immer vom Gefühl. Für mich selber wäre das nichts auf einer Insel selber.
Wir haben uns auch was angeguckt, weil es einfach wahnsinnig interessant ist und auch schön. Also man guckt sich auch gerne Sachen an, man überlegt und ich kann verstehen, dass Leute, gerade wenn du Italienisch sprichst, dass du da viel hinfährst, weil es ist einfach ein wunderschöner Fleck Erde, das Meer war so türkis wie auf den Malediven.
Die Leute waren freundlich, also da gibt es nichts Schlechtes drum zu sagen. Dann wird es auf einer Insel, glaube ich, sehr voll in der Hochsaison, Juli, August, sehr, sehr voll. Dann haben wir gehört, dass man auch für Reservierungen lange Zeit braucht. Zwei Wochen oder so fast. Ja, und dann geht halt spontan, wir mit unserer Familie, mit unseren 15 Leuten, wie es für uns geht, der ist ja schon mit Reservierungen immer schwer, aber ohne dann quasi unmöglich und kommen dann eben einfach gar nicht so in Frage.
Trotzdem wunderschöne Tage. Aber wir fliegen ja jetzt nächste, ich weiß nicht, nächste Woche, heute ist morgen, morgen geht es schon wieder weiter. Geburtstag, deine Schwester hat Geburtstag, wird ein riesengroßes Familien treffen. Wird ja wahrscheinlich, was haben wir gesagt, so 40 um die? 36 Leute.
Ja, wird auch nochmal wahrscheinlich ein sehr, ich sag mal, ereignisreiches Wochenende werden. Nochmal kurz zurück zur Problematik, also ich weiß immer noch nicht so ganz richtig, wo dieser Gedanke herkommt, so Alia und Internat. Jetzt schwenkst du aber ganz schön um. Ja, ich meine, wir wüssten ja noch nicht, was nächste Woche passiert. Also warte, wir fahren jetzt erstmal morgen alle in den Urlaub. Genau.
Aber zu einem Familientreffen. Meine ältere Schwester hat Geburtstag. Andi ist jetzt einfach in einem Satz. Genau, Sarah hat Geburtstag und sie wünscht sich immer, dass die ganze Familie zusammenkommt. Finde ich schön, weil wenn keine außerordentlichen Termine sind, kommt man einfach nicht. Kommen nicht alle zusammen, das ist einfach...
Das finde ich auch eine Menge. Genau, Fakt. Und so nimmt sich jeder auch an dem Wochenende Zeit. Man weiß das schon ein Jahr vorher oder ein halbes Jahr vorher. Da sind wir in so einem Familiengruppen-Chat und dann, ja, wer kocht? Ja, wer macht? Und ich dachte so, oh, für 36 Leute. Und dann lese ich so im Chat, alle reden und dann dachte ich dann irgendwann so, okay, aber keiner hat Töpfe für 6. Also das sind ja dann wie so Gefängnistöpfe, ne? Also das sind ja Kantinentöpfe, wenn man für alle kocht.
Da habe ich dann immer gedacht, wir haben ja unser eigenes Haus. Okay, dann habe ich mir gesagt, ich ziehe mich da raus. Wir kümmern uns selber um Essen und treffen uns dann immer nur zu den jeweiligen Geschwistern. Weil auch die Vorstellung, dass wir alle in ein Restaurant gehen, der stresst natürlich vor. Das geht ja auch fast gar nicht. Genau, also das war letztes Jahr, da waren wir nicht da, weil Gibi seinen schweren Unfall hatte.
Da war nur die engste Familie da, also nur wir Schwestern und Brüder. Jetzt ist mit allen Partnern und doch, die waren, glaube ich, letztes Mal auch schon mit. Aber schon allein, wir sind nicht gekommen, das heißt, da waren schon 13, 14 Mann weniger. Und deshalb haben wir auch ein eigenes Haus dort und kümmern uns um unsere Sachen selber, weil wir, egal wo wir hinkommen, wir belasten das System immer extrem.
Und wir sind natürlich immer willkommen und keiner würde sagen so, hey, kommt nicht oder kümmert euch mehr selber. Aber dann habe ich mir einfach gedacht, das ist für uns alle. Dann können wir mit unseren Kindern morgens in Ruhe frühstücken. Danach zu Sarah fahren, verbringen wir alle den Tag zusammen und dann ist das nicht ganz so durchgetaktet. Ich freue mich drauf, obwohl so kurz vorher denke ich, jetzt muss ich wieder für alle packen.
Wir fahren alleine, wir nehmen weder Au-pair mit noch irgendwelche Angestellten. Wir wollen ja so langsam zurück zur Familie. Klar, wir haben Personenschützer dabei, aber das war es dann und wir genießen das auch. Wir sind ja auch schon fast ein Drittel aller Leute. Allein ein Drittel sind ja auch nur wir.
Und dann, obwohl wir ja so viele verschiedene Menschen dort sind, ein Drittel ist unser Familienclan sozusagen dort. Ja, ey, wird gut. Die Kinder freuen sich auch. Wir haben natürlich wieder so ein bisschen gesplittet. Wir haben 95% der Familie fliegt, 5% fahren mit dem Auto, morgen früh schon los. Ich warte dann am Flughafen erstmal auf Montre. Aber du weißt, dass Alia dir das unglaublich anrechnet.
Ihr habt ja eh Anis und Ali haben es ein bisschen schwierig und damit meine ich nicht schwierig, dass ihr euch laut streitet oder da immer so Konfliktpotenzial, herrscht, aber man merkt einfach, ihr seid euch am ähnlichsten. Sie reibt sich, wenn sie sich reibt, an dir, aber sie liebt dich auch unglaublich doll.
Dass du du, gerade jetzt in der Phase, weil Lia ist jetzt gerade in der Phase, die hat uns ja einfach, ich weiß nicht, was wir letzte Woche gesagt haben, hat sie uns einfach doch ins Gesicht gesagt, das hat dich total verletzt, dass sie uns liebt, aber sie überhaupt keine Lust zur Zeit mit uns zu verbringen.
Das war mit dem Haifilm, was wir erzählt haben. Genau, das hatten wir glaube ich schon gesagt. Und das hat so nachhaltig echt was gemacht mit uns. Das muss man natürlich akzeptieren, weil es ist jetzt Pubertät, aber es tut natürlich auch weh, weil sie verkörpert es auch, auch beim Essen. Dann verdreht sie die Augen, wenn man was sagt oder antwortet schnippisch.
Trotzdem entschuldigt sie sich, wenn sie es über das Ziel hinausläuft. Ich gerate auch ab und zu mal miteinander, das merke ich jetzt. Wenn es echt so, wo ich denke, stopp, jetzt reicht es, möchte ich eigentlich gar nicht. Aber man merkt einfach, unsere Kinder werden jetzt älter. Und die ganze Dynamik ändert sich. Und ich sehe aber in ihren Augen, und heute Morgen hat sie sich auch vor allem bedankt, hast du mitbekommen, als sie dann sagte, danke Papa, dass du mit mir fährst. Also sie merkt, sie sieht.
Ja, das hat sie glaube ich auch gestern und so, als wir sie am Montag, genau, Montag haben wir das erste Mal gesehen, weil Sonntag hat sie auch noch bei ihrer Freundin geschlafen. Das Erste, was sie dann beim Abendessen dann zu mir gesagt hat, war so, na, freust du dich schon auf Donnerstag? Ja, sie provoziert so ein bisschen. Und da ist so der Punkt bei ihr, weil sie es ja schon ab und zu auch so wie ich macht, auch heute Morgen dieses so, oh danke Papa, ich weiß in dem Augenblick gar nicht so richtig, ist es jetzt ernst gemeint?
Nee, das meinst du ernst. Genau, oder ist es vielleicht auch so ein bisschen ironisch, weiß ich nicht. Den Tag vorher war es wahrscheinlich ärgern, aber dann reden wir alle übers Fliegen und dann weiß sie schon, dass das, sie wüsste ja, sonst würde sie nicht mitfahren. Also sie wüsste ja, sie würde nicht fliegen, dann würde sie eben nicht, sie tut dann immer so, als wäre es egal, wenn sie nicht mitkommt, aber es wäre ihr überhaupt nicht egal, wenn alle zusammen sind und sie nicht da ist.
Und da haben wir wieder, dass so Liebe zu Leuten, die das so überschwänglich immer sagen, auch ihren Kindern oder ihren Freunden oder ihren was auch immer, wem auch immer, das ist gar nicht nötig, weil an solchen Sachen sieht man eben genau, was Liebe ist, finde ich. Und jeder spürt das auch und dann hat man auch diese Dankbarkeit, auch in diesen Pubertätsjahren, heißt nicht, dass man sich aufgeben muss und aufopfern muss, sondern einfach in den richtigen Momenten, das richtige Tun ist, glaube ich, da spürst du dann wirklich, so mein Papa hat mich geliebt oder meine Mama hat mich geliebt.
Und ich glaube das ist in der Pubertät sehr wichtig, dann sitzt sie vor zwei Tagen am Tisch und sagt, dass auf dieser Schule, auf die sie gehen, das ist eine internationale Schule, die lebt halt. Da ist es so, da ist nicht gerade so, dass die Kinder, die in der ersten Klasse da hinkommen und bis zu ihrem Abi da sind, die eingehen nach Boston, aufs teuerste Internat der Welt.
Oder Schweiz, die anderen gehen aufs College nach der Zehnten, die anderen, also das ist schon so, die bereiten sich schon alle auf eine Karriere vor dort, also der größte Teil, würde ich mal so sagen. Und die haben auch, das habe ich in Dubai auch immer schon gemerkt, das ist einfach anders, die haben auch schon in der achten, siebten Klasse viele ihre Vorstellungen, ob sie in Cambridge studieren wollen, Harvard oder keine Ahnung wo.
Und der Weg kann dann auch ermöglicht werden, weil halt das Finanzielle da ist. Sonst musst du ja so gut sein, dass du irgendwie ein Stipendium bekommst. Das sind ja wahrscheinlich die wenigsten. Und dann sehe ich, dass Alia auch mit diesen Gedanken spielt. Und jetzt zu mir sagt, dass sie Montri ist auch mit 15 auf den Internat gekommen.
Und da fragt Gibi halt morgen so, ja, Montri ist ja zur Strafe dahinbekommen, Alia, und du willst. Und da habe ich mir gedacht, krass, Montri ist ja gar nicht als Bestrafung. Und da habe ich das Gibi auch nochmal erklärt. Ich habe gesagt, Jibimontri ist damals nicht als Bestrafung hinbekommen. Wir haben ihn unterstützt, dass er dort den Schulabschluss schafft, den er auf einer offenen Schule nicht geschafft hätte, weil er einfach Unterstützung brauchte, die wir ihm nicht geben konnten.
Aufgrund unserer persönlichen Situation, die nicht schön war zu der Zeit. Und diese ganzen kleinen Kinder, die da waren, und wir das rein mit Nachhilfe nicht mehr auffangen konnten. Der war so tüddelig, dass Wittner an zu Hause gelegen haben. Und er ist halt auch in seiner eigenen Welt. Das haben wir jetzt noch, wenn wir am Flughafen fahren und er als Einziger irgendwie seinen Ausweis vergisst.
Also er ist halt auch vom Typ so. Oder auf der Toilette sitzen bleibt. Genau, während alle schon ins Restaurant fahren und dann merken wir, Montri ist seit einer Viertelstunde nicht dabei. Und das ist dann halt den Support, den das Kind braucht. Und das ist kein Wegschieben, was viele immer so sagen und kein, du funktionierst nicht, also wirst du jetzt von zu Hause ausgelagert. Nein, es ist den Support, den wir bestmöglich geben können.
Damit du einen guten Schulabschluss schaffst und auch deine Zukunft so, aber kein, wir schieben dich jetzt weg oder also um Gottes Willen, im Leben nicht. Aber bei Alia ist so bei mir der Punkt, ob ich nicht weiß, ob es dann richtig losgeht bei ihr. Weißt du, sie ist gerade auf so einer, wie so einer Klippe, die nach rechts fallen kann und nach links. Scheideweg.
Ja, Scheideweg, genau. So ist mein Gefühl bei ihr. Was ist deine Tendenz? Einerseits denke ich, wenn sie... Stopp. Entschuldigung, dass was rausgeschnitten wird. Habe ich was an der Nase? Richtig fettes Ding. Ist nicht dein Ernst. Jetzt? So? Das hängt richtig raus. Du lügst. Das sehe ich an deinem Blick.
Wirklich, war da was? Du warst wie Amaya heute Morgen. Oh Papa, ich habe so einen dicken Popel in der Nase. Zwei hat sie mir gesagt. Oh Gott. Nein, da war gar nichts. Das muss man nicht rausstellen. da hat man gar nichts gesehen. Wirklich? Es hat sich so feucht angefühlt. Auf jeden Fall genau, es ist bei mir so, dass ich einerseits möchte ich ihr Freiheiten geben und sie möchte gerade Freiheiten haben. Das merke ich. Hat sie auch, oder?
Ja, aber ich sehe ihr an, dass sie jetzt, sie möchte so in die Welt. Das merke ich. Sie hat dieses Bedürfnis, aber sie ist noch klein, sie wird 14 und jetzt testet man Dinge aus, jetzt probiert man wahrscheinlich auch mal Dinge, die man, also das ist ja Pubertät. Und da weiß ich nicht, wenn man das nicht im Blick hat, ob es bei ihr in eine, Richtung gehen würde, die wir dann irgendwann vielleicht bereuen würden.
Weißt du, ich bin noch zwischen ich möchte dir richtig. Und dann hat sie gesagt, ja, wenn, dann erst in einem Jahr. Ich habe auch gesagt, okay, wir können uns jetzt das nächste Jahr angucken bei ihr. Und dann würde ich sagen, entscheidet man. Woran würdest du diese Entscheidung festmachen? Wenn du sagst, wir gucken uns das jetzt mal noch ein Jahr an.
Ja, ob sie nicht scheiß macht. Also du weißt ja, was ich meine. Ja, ich weiß ganz genau, was du meinst. Daran würde ich das festmachen. Ob man die Verantwortung, ob man ihr das... Was ich schon dann auch ein bisschen süß fand, weil so eher dieses Ding so, ja, so übrigens, ich will aufs Internat. Da dachte ich mir so, boah, okay, warte mal ganz kurz, stopp.
Sie redet aber in einem Jahr, nicht jetzt, ne? Ja, ja, klar, klar. Und dann ist sie irgendwann schon 15, so. Dann ist sie jetzt auch nicht mehr so klein. Ja, nee, du, das ist ja eben der Punkt, ne, also ich glaube, wir auch als Eltern sind jetzt gerade auch an einem Punkt, wo unsere Kinder jetzt wirklich Jahr für Jahr, weil wir haben, da sie ja so wirklich, gut, die Zwillinge und Alia liegen ein Jahr auseinander, ist ja jetzt nochmal drei Jahre, aber, also von Alia, zwei Jahre von den Zwillingen, das geht jetzt Jahr für Jahr, glaube ich, dass du der, wie so ein Staffellauf, weißt du, dass der erste los sprintet, ein Jahr später dann, ne, die nächsten beiden.
Ich glaube, auch für uns Eltern ist das, glaube ich, so ein Punkt, wo wir uns definitiv drauf einstellen müssen, dass das jetzt auch... Ich würde ganz ehrlich, ich würde gerne mir Internate anschauen, Schweiz und London. Für sie kommt ja eins nur in Frage, wo auch ein Reitstall dran ist. Ich wollte gerade sagen, sie will ja auch so ein Reitinternat.
Gibt es sowas? Ja, es gibt es. Reitinternat? Es gibt alles. Echt, ja? Es gibt alles und dann können ihre Pferde mitnehmen, Schottland, Irland, England, also sind voll davon, Schweiz auch. Das heißt, ich würde sagen, wir schauen uns jetzt in diesem Jahr einfach mal zwei, drei an, suchen die raus. Immerhin ist es nicht weit. Europa ist jetzt nicht, also ich würde sie jetzt nicht nach Boston gehen lassen.
Aber wir gucken uns die mit ihr an und entscheiden dann in einem Jahr. Krass. Ja, und gerade sie. Man muss dazu sagen, ich kann es auch nicht glauben, sie hat so sehr, Alia hatte nie eine Nanny, nie ein Kindermädchen. Sie war nicht eine Sekunde von mir getrennt, im Gegensatz zu den anderen. Auch Montre, Montre war viel bei mir nett. dann stopp so, der war aber sein Papa, meine Eltern haben ihn an den Wochenenden genommen, weil ich ja noch so flippig war, aber Alia war immer bei mir und bei Natascha drüben, da ist sie manchmal zum Spielen, die hat sie auch total geliebt, genau, das war unsere Nachbarin, die auf der anderen Straßenseite gewohnt hat, beziehungsweise auf der anderen Hofseite, bei ihr war sie, die hatte auch kleine Kinder so zum Spielen,
aber Alia hatte keine, aber die war, weißt du, dass sie schon mit einem Jahr haben wir sie in die Kinder gegeben, weil die Zwillinge kamen und sie war ja nur ein Jahr alt. Und sie hat nicht geweint, nicht einen einzigen Tag. Und das hat mich schon so schockiert. Ich habe sie lange gestillt, ich habe sie voll gestillt.
Niemand hat ihr je außer mir selber die Flasche gegeben oder sonst irgendwas. Das heißt, ich habe das ganz alleine gemacht. Und trotzdem kann sie sich so gut lösen. Ja, sie hat ja noch nicht mal, also sogar, meine Mama hat ja da noch gelebt. Selbst meine Mutter hatte schon so ein bisschen Schwierigkeiten gehabt.
Ja, mir ist es so niemanden gegangen, außer zu uns. Und das ist was, wo ich denke, krass. Aber trotzdem war sie schon immer so selbstbewusst, dass sie halt auch sich von uns lösen konnte und in der Kita auch nicht geweint hat. Während die Zwillinge, oh mein Gott, die haben wir probiert mit einem Jahr und vier Monaten Einzug, Kindergarten, Abbruch und nochmal anderthalb Jahre gewartet, weil das war so krass.
Und jetzt ist sie diejenige, wo ich denke, ja, aber eigentlich zeigt ihr Charakter das schon die ganze Zeit. Sie braucht viel Liebe, aber sie ist total autonom und auch mit ihren Geschwistern, das ist jetzt das nächste Thema, worüber wir reden können. Und ich würde sagen, ich möchte immer keine Verbote, wenn jemand was möchte, soll er das haben, im richtigen Alter.
So, sie ist jetzt noch klein und jetzt steht das außer Frage, aber nächster ist sie echt 15. Alia sieht jetzt schon aus wie eine erwachsene Frau. Ich wollte sie gestern, hast du es gesehen, wir haben gekämpft in der Küche und ich habe sie so von hinten. Wie habt ihr gekämpft? Sie hat mir einen Kuss gegeben und ich habe gesagt, sie soll mir noch einen Kuss geben. Und dann habe ich sie so von hinten festgehalten und wollte sie ranziehen, die stärker als ich.
Und dann sage ich so, ich drücke dich gleich auf den Boden und sage sie, das weißt du ganz genau, dass du es nicht verschaffst. Und dann stand sie so vor mir, fast auf Augenhöhe. Und dann dachte ich mir so, ja, ich kann das jetzt, ich kann dich nicht mehr einfach so zu mir reißen und mit dir machen. Also du weißt, was ich meine, wie jetzt mit Leonora oder Naima.
Und dann dachte ich auch so, nee, okay, du wirst jetzt eine Frau und, ähm, Wenn du dich lösen möchtest, dann löst dich, auch wenn es schwierig ist. Man muss eben gucken, ob sie in der Spur läuft. Und damit meine ich nicht pariert. Ich meine damit kein... Genau, übermäßig. Alia ist, glaube ich, auch so ein Typ, sehr viel Liebe, auch sehr viel Zuneigung, auch sehr viel Nähe.
Aber zu wissen, dass sie uns nah ist. Aber sie ist diejenige, die das... Den Rhythmus vorgibt. Genau, und auch dosiert. Du bist auch so. Und auch angibt. Ja, also bei mir, ich versuche ja, dass es anders wird, dass mein Herzbüro sozusagen jeden Tag geöffnet ist. Da arbeite ich dran, aber weil du gerade gesagt hast, sie wird groß, ich stand gestern im Hof mit dem Gutachter und dem Maler und was ist los, Schatzi?
Was ist los? Ja, mich macht das alles emotional. Die werden jetzt echt groß. Unsere ganze Familie spüre ich, verändert sich gerade. Das wollte ich auch gerade sagen. Mir fällt das echt schwer. Weil ich erinnere mich jetzt so, ich bin, weißt du, wir hatten das mal bei Montri gehabt, aber da war noch so ein ganz großer Haufen auf der Ersatzbank, nicht die Ersatzbank, so wegen Auswechslung, aber wir hatten so viele kleine Kinder gehabt, dass wir so dieses nah beieinander war uns noch so viele Jahre sozusagen garantiert.
Weißt du, ich meine, und ich habe jetzt das Gefühl, jetzt sind wir mit Aliyah an derselben Stelle wie mit Montri. Und Montri, das war ja auch ein Punkt, Montri ist dann in sein Leben gegangen. So, der hat seine eigenen Sachen gemacht. Aber der ist ganz schnell wiedergekommen. Er ist wiedergekommen, zum Glück.
Zum Glück, weil Montri echt ein cooler Typ ist und eben nicht derjenige ist, der dann sagt, okay, weißt du was, ich glaube auch. Auch jetzt, wir schreiben oft, nicht jeden Tag, aber wir haben immer so eine enge Verbindung. Urlaube, auch mit Jasmin, die kommen gerne mit uns mit, die verbringen noch gerne Zeit mit uns, obwohl ich da auch schon merke, dass sie anfangen auch ein bisschen ihr eigenes Ding zu machen.
Ja, aber bei denen weiß ich so, die haben sich jetzt, die sind, das ist irgendwie, bei Montri bin ich mir sicher, der macht keinen Scheiß mehr, obwohl der alle, wie sagt man, er hätte alles Recht gehabt, in der Pubertät komplett quer zu schießen, weil er echt keine einfache Kindheit hat, meine ich, mit unserer Situation.
Der ist ein super vernünftiger Typ. Er wird wahrscheinlich auch ein paar Sachen gemacht haben, von denen wir beide auch nichts wissen. Aber nichts, wo man jetzt im Nachgang denkt, oh mein Gott, also da haben wir wirklich Glück gehabt. Und guck mal, wir haben acht Kinder. Keiner weiß, wie es mit den anderen läuft. Wenn alles so laufen würde wie mit Montri, dann wären wir echt gesegnet. Ja, aber ich habe echt Schiss davor.
Weißt du? Ja, ich weiß. Und dann ist die nächste Situation, unsere Kinder haben jetzt zum allerersten Mal eigene Zimmer. Ist zum ersten Mal, ne? Nee, doch. Zum ersten Mal jeder sein eigenes Zimmer, genau, ja. Das war ja der explizite Wunsch und jetzt sehen wir aber, dass die überhaupt gar nicht gut damit klarkommen. Gibi.
Genau, Gibi hat dann jetzt endlich mal gestern, vorgestern gesagt, dass er sich nicht gut fühlt. Gestern Abend hat er zu mir gesagt, er kommt gar nicht mit der Situation klar, dass er jetzt ein eigenes Zimmer hat, weil er das nie gewohnt war und das hat er auch so ausgedrückt. Er hat gesagt, ja Mama, ich kenne das ja gar nicht und es war sein größter Wunsch, und ich merke auch, die werden immer mehr wie Katzmaus.
Gibi ist jetzt älter, Isa noch ein bisschen kindlich, die wollen sich alle voneinander lösen, können aber gar nicht so richtig, dann verletzen sie sich über Tag, indem sie frech sind, dann will der eine aber zum anderen ins Bett abends, dann sagt der andere aber, hey, aber du warst ist ja blöd. Und dadurch, dass das Haus einfach so riesig ist, sind sie so weit weg auch von uns, dass die da oben ihre eigene Wohnung haben.
Und ich glaube, denen ist das so ein bisschen nicht geheuer. Und Jibi schläft im Moment wieder viel bei Laila. Ist auch so niedlich. Issa steht auch abends vor Leib bei Alia. Dann sagt auch, Alia, komm doch zu mir. Dann sagt er, nee, du schmeißt mich ja immer wieder raus. Alia kommt damit sehr gut klar.
Ja, Alia kommt gut klar. Laila kommt auch gut klar. Die Jungs. Merkt man, die Jungs, die laufen dem jetzt wieder so ein bisschen hinterher, obwohl sie es ja auch wirklich auch selber wollten. Ich habe mir gedacht, auch schon in Dubai, dachte ich mir so, ah, Jibi, ich weiß nicht, ob das so, so cool ist, wenn ihr das macht, aber es war sein Wunsch und der wird natürlich auch respektiert und dann, fand ich es nun manchmal so, deswegen habe ich auch heute morgen so auch am Tisch gesagt, so guck mal, reicht jetzt, ihr habt jetzt so geschlafen, ihr geschlafen, weil dann Issa dann so, meinte dann so, ja, und Leila hat mich auch nicht in ihr Bett gelassen und so, weißt du, und dann haben wieder alle auf Issa rumgehackt und so, ja, und so,
und dann meinte ich, ey, ist okay jetzt und so, weil, wie du gerade gesagt hast, ich meine, Issa tut ja auch seinen Teil dazu bei, dass die dann irgendwann sagen, ey, lass mich mal in Ruhe oder geh mir mal jetzt nicht auf den Keks, naja, aber dann dachte ich mir das ist auch wieder so ein Punkt, auch für die glaube ich, dass sie es auch selber merken, dass dieser Vierertrupp, der immer zusammen war, wie die Drillinge, nur als vier.
Nur zu viert, dass auch da jetzt der eine mehr als der andere und heute eher als der andere morgen und so, dass das auch so ein bisschen sich alles... Du weißt, dass das auch völlig überholt ist, dass man Mehrlinge trennen soll, so wie es viele Jahre gehießen hat, dass man soll die trennen, eigene Identität, ich unterhalte mich mit...
Ich erinnere mich, ja. Mehrlings, ich habe eine andere Mehrlings-Drillings-Mutter hier, Annette aus Starnbeck. Sie hat auch gesagt, alles überholt, hat sie mir Sachen zugeschickt. Es sei denn, du hast einen klar im Defizit. Es gibt ja Mehrlinge, wo einer wirklich dem anderen komplett hinterherläuft. Das war bei GB und Laila so. Ja, emotional. Er war emotional so abhängig.
Da sollte man das schon machen. Da haben wir das in der ersten Klasse gemacht und er war total happy. Und da hat er auch eigenständig dann Freunde gesucht. Da war es, in dem Fall war es richtig. Und dann wollte sie ein paar Jahre später gerne wieder mit ihm in einer Klasse sein, dann wollte er nicht mehr.
Deshalb denke ich, dass wenn da so ein Defizit ist im Charakter, dass der eine sehr stark ist und autonom und der andere nicht, dass das da sehr wichtig ist für eine Zeit, aber nur für eine ganz kurze Zeit und dann sollte man die auch wieder zusammenführen und genauso ist es mit... Wir waren ja jetzt mit einem Zwillingspärchen im Urlaub, deren Söhne sind Zwillinge und die sind so niedlich miteinander, klar die kabbeln sich auch, aber immer so großzügig, das merkst du ja auch unter Merling, dass bei Geschwistern ist da eine Empfindlichkeit.
Aber beim Mehrling nicht. Den wird sofort wieder vergeben. Große Toleranz, ne? Eine sehr große Toleranz. Und dann habe ich die auch wieder gefragt, wart ihr in getrennten Klassen oder wart ihr gemeinsam, waren sie auch nur ganz kurz. Dann hat der eine auch gesagt, boah, ich wüsste gar nicht, was ich ohne den anderen gemacht hätte. Und die sind so niedlich miteinander, auch jetzt, gemeinsam mit ihren Partnern, auch haben gleichzeitig zum ersten Mal eine Freundin.
Also es war so, wo ich habe das so beobachtet und dachte so, genauso möchtest du das ja haben. Und die sind ja auch schon über 20, haben ein so enges Band miteinander, was so schön ist, sind beste Freunde und das ist ja der Idealfall unter Geschwistern. Bei vielen Geschwistern ist es nicht so, weil der Altersunterschied zu groß ist, aber bei unseren ist es eben auch so, dass sie alle so dicht sind.
Deshalb sollte man das beibehalten und auch fördern. Und dieses Zimmerteilen fördert das halt mehr als alles andere. Das heißt, die sind sich so nah und auch die Drillinge, wir hatten ja lange überlegt, die zu trennen in der ersten Klasse. Ja, wir waren eigentlich schon fast sicher. Wir hatten sie schon getrennt in Dubai. In unterschiedlichen.
Da hatten sie uns auch gesagt, dass das besser ist. Stimmt, stimmt. Und das ist gar nicht so lange her. Und jetzt sind sie gemeinsam in der Kita. Alles gut. Und wir werden sie auch gemeinsam einschulen. Nicht in getrennte Klassen. Ich finde auch, dass es natürlich jetzt bei unseren Zwillingen, die Zwillinge, über die du geredet hast, waren ja sozusagen beides Jungs.
Also gleichgeschlechtlich. Da ist es einfacher. Bei Jibi Layla, junge Mädchen, Irgendwann hast du sowieso eine ganz normale, ich sag mal, unterschiedliche Entwicklung. Das, was dann bei Mädchen anfängt, was bei Jungs anfängt. Ja, aber komm mal, als es ihm nicht gut ging, habe ich ihn gefragt, wo er gerne hin möchte. Natürlich. Zu seiner Zwischenschwester.
Die Verbindung bleibt immer. Aber du hast, ich sag mal, wenn die jetzt beide zwölf sind, dann fangen die, ich sag mal, die Jungs, blödes Beispiel, spielen beide Fußball. Oder Beyblade. Oder beide sammeln Pochum und Karten. Nee, natürlich. Die Gemeinsamkeiten in der Qualität sind... Viel schwieriger. Und das ist sowas, wo ich auch immer denke, boah, dann kriegen wir eine Nachricht von einer, also Issa hat echt Mist gebraucht.
Dieser Mist sollte eigentlich unter denen bleiben. Ich bin da ein bisschen, ja, wir müssen schimpfen und ja, wir müssen ihm sagen, das geht so nicht. Und das ist auch, das ist auch. Aber wir kamen gerade aus dem Urlaub und dann geht das wieder Ohrfeige rechts, Ohrfeige links und ich stehe so und denke so, oh Mann, ey, echt jetzt.
Und dann kam er nach Hause, wir haben gesagt, guck mal Issa, wir müssen jetzt überreden. Also nicht was er gesagt hat, aber was er gemacht hat. Ja, er hat einen Rap-Song aufgenommen. Disstrack. Einen Disstrack gegen einen anderen Jungen. Das sollte aber ein Spaß sein und das glaube ich ihm auch. Und der sollte auch niemals, also sollte irgendwo hingelangen.
Den wollten sie nicht auf Spotify veröffentlichen. Ja, aber unter dem Aspekt denke ich mir, okay, das ist so untereinander, mach es ja schon mal. Aber natürlich mussten wir sagen, hey, das ist nicht in Ordnung. Und sag solche Wörter nicht. Und dann habe ich mir auch vor den anderen Eltern denke ich mir dann so, Gott, wie unangenehm.
Gut, der Junge hat ein eigenes Tonstudio, das haben wir nicht. Aber da waren die halt drin und wollten halt Jungenkram machen. Aber habe ich auch gesagt, guck mal, ich möchte nicht. Bisschen ausgeartet. Es ist ausgeartet und es wurde auch ein harter Rap-Song. Aber innerlich denke ich auch so, Mann, ihr seid ja kleine Kinder und testet euch aus. Aber auf der anderen Seite muss man Eltern sein und muss man ihm sagen.
Ich habe gesagt, guck mal, ich bin enttäuscht über diese zwei Wörter vor allen Dingen. Es waren zwei Wörter. Ich habe gesagt, ich möchte das nicht. Auch nicht als Witz möchte ich, dass ihr das sagt. und ich dachte, er sei in den anderen Jungen verletzt, aber der wusste ja, dass das ein Schwer ist. Ich dachte wirklich, bis wir da mit ihm geredet haben, oh mein Gott, das war böse gemeint.
Der andere Junge hat davon erfahren und das ist ja wie Mobben dann. Und da habe ich auch zu ihm gesagt, ich möchte niemals, es ist zwei, gegen einen und mit solchen Wörtern. Und dann hat er aber sofort angefangen zu weinen und sagt so, das war alles gut. Er kam schon mit Tränen in den Augen. Ja, aber das ist manipulativ.
Ja, ja, damit die Leute mal wissen. Wir haben dann, Issa hat uns angerufen vom Bus, so nach Motto, irgendwie darf Gibi irgendwie noch zu Henry oder wer auch immer. Haben wir gesagt, ja, na klar. Und übrigens, Isa, wir reden gleich über diesen Diss-Trick. Ja, okay, warte, ich will jetzt mit euch reden. Er war ja zwei Minuten von uns entfernt an der Bushaltstelle.
Nee, nee, alles gut, komm gleich hierher, dann reden wir so. Und dann kam der rein, hat so dicke Kullertränen schon in den Augen gehabt. Ja, da habe ich gesagt, stopp. Und dann sage ich gleich, stopp, es wird nicht manipuliert, bevor es losging. Und vor allen Dingen, wir schreien nicht. Es gab keine Konsequenz.
Wir haben nur gesagt, wir sind menschlich, ist es nicht in Ordnung. Wir möchten das nicht. Kommt sowas nochmal vor, gibt es eine Konsequenz? Und da wir ja dann wussten, es hat keinen Schaden. Und ich habe auch gesagt, du gehst auch zu den Eltern zu dem Jungen, bei dem du warst und sagst auch nochmal etwas, Entschuldigung und ihr macht das bitte nicht nochmal aber, ja und dann hat er auf Klassenfahrt auch gerappt ja und jetzt hat Anis Angst, dass er Rapper werden möchte dann frage ich ihn, was hast du denn gerappt, ne weiß ich nicht mehr ich so ey, 50 Cent und Eminem und ich so, ach so ging es aber bei dir auch los ich dachte, er wird Fußballer, man, Shit.
Mal abwarten. Meinen Sie, wir sind mittendrin? Ja, wir sind jetzt. Mittendrin im nächsten Lebensabschnitt, Elternlebensabschnitt. Ja, das hat sich so anderthalb Jahre angebahnt. Das war wie so Prä-Menopause und dann ist sie da. Das kommt übrigens auch dazu. Das merke ich auch, dass sich da was verändert. Bei wem?
Ja, bei mir. Na ach, das denkst du nur du. Hormonell ist alles super. Ja, ja, ja, ich merke trotzdem, dass Dinge anders werden. Und das kommt alles zeitgleich. Kannst du dir vorstellen, wie scheiße das ist? Ich gehe in die eine Richtung, die anderen kommen mitten rein. Das ist auch sowas, wo ich mir denke, oh Mann, ey.
Dann diese körperlichen Veränderungen, auch Gibi lag gestern bei uns im Bett, zwischen uns und ich wollte mich so in Unterhose und T-Shirt da reinlegen und habe ihn dann vorher gefragt, ob ich mir eine Hose anziehen soll. Er so, bist du etwa nackt? Ich sage, nein, natürlich nicht, aber ich dachte mir, vielleicht ist es ihm unangenehm. Ich meine, ich lag unter meiner eigenen Decke, aber da war das schon, dass ich gemerkt habe, nee, er ist kein kleiner Junge mehr.
Und ich hatte eine normale Unterhose an, keine Tanger oder kein... Ja, ja. Und als er dann so rauskrabbeln wollte, es war einfach so, der war so ein Kerl, ne? Ja. Oh Mann, ey, krass, krass, krass, krass. Ja, ich meine auf der einen Seite natürlich auch so ein trauriges Ding, weil so ein ganz großer Lebensabschnitt geht zu Ende.
Und der war so toll. Also das, was wir zu Hause haben mit diesen ganzen Kindern. Ja, da sagen viele, oh, wie kann man nur und wie, aber es ist einfach so schön. Es ist stressig, aber es ist so voller Leben und so voller, boah, dass ich eigentlich genau das so konservieren möchte. Und bitte, jetzt soll nicht weitergehen. Auf der einen Seite, ja. Ich habe nur dann so selber für mich jetzt auch, wenn ich die Jungs angucke und auch die Mädchen natürlich, jetzt gerade, weil wir auch jetzt im Urlaub waren, auf Sardinien waren mit unseren Freunden, die auch Zwillinge haben.
Und ich gesehen habe, wie die Eltern und vor allem der Papa dann so auch mit seinen Zwillingen dann ist und die ihn dann auch so verarschen. Das ist auch schön. Genau, richtig. Macht ja auch mit Montri Spaß. Habe ich ja auch gedacht, diese Phase jetzt tut weh. Man muss loslassen und man sollte auch loslassen. weil das gehört einfach dazu.
Und loslassen meine ich den trotzdem. Das ist wie ein Pferd auf einer großen Wiese laufen lassen. Das braucht die Wiese, aber es kann natürlich nicht über die Straße rennen. Weil das Pferd weiß nicht, da kommt eine Straße. Und so sehe ich das ähnlich. Man muss sie loslassen, aber in einem Rahmen. Und dann kommen sie ja auch zurück. Und dann wird es ja umso schöner.
Also wenn ich mir vorstelle, Montri sitzt mit Jasmin da, Gibi mit seiner Freundin. Ich meine, wie viel werden wir lachen? Absolut. Ich stelle mir einfach vor, wenn ich dann so Montri, Gibi, Issa und dann, die sind schon groß, dann bin ich noch mal älter als jetzt natürlich, klar. Beispiel, wir sitzen dann da am Strand und auf einmal mit dem Haubentaucher, wo dann der Sohn zu seinem Vater meinte, okay, 500 Euro, wenn du den im Schwitzkasten jetzt fängst und so.
Das ist ja dann wieder ein neuer Abschnitt. Eben, man muss halt jetzt loslassen, dann haben wir noch die drei, die ja auch noch da sind. Kommst du mit mir spielen? Kommst du gleich in mein Zimmer? Ja, mach mich fertig. Und sie kommt so zu mir mit ihren süßen Augen und fragt mich so, Mama, kommst du mit mir spielen? So um 10 nach 8. Ich sag, äh, nach der Kita.
Ich würde gerne mit ihr spielen. Kommst du gleich in mein Zimmer? Nee, wir müssen jetzt in den Kindergarten. Hätte ich gemacht, hätten wir nicht hierhergemusst, weißt du, ne? Ja. Das war so niedlich. Ja, natürlich, natürlich. Heute haben wir ein bisschen zu tun. Jetzt gehen wir noch ein paar. Was besorgen wir? Hast du Schiss? Nö.
Nein, natürlich nicht. Kleiner Koffer. Ach so, und das ist auch das Nächste, was mich auch wieder heute Morgen und auch gestern mit den Schuhen, diese Selbstverständlichkeit, ihre nassen Schuhe irgendwo hinzuschleudern, weil ja eine Haushälterin bei uns lebt, die sauber macht. Und da kriege ich ja solche wirklich Schreien.
Hat der Marla und dich auch gestern gemerkt. Ja, da habe ich auch rumgeschrien, weil ich dann von der Küche aus denke, halt stopp, ich sehe so sechs Paar Schuhe durch die Gegend fliegen, gegen die Wände, und dann laufen die über diesen neuen Teppich, keiner hat ein Auge dafür und dann bin ich so ausgerastet.
Ich bin gestern Abend ein bisschen ausgerastet, gestern Nachmittag und auch heute Morgen. Eigentlich will ich nicht rumschreien, aber heute habe ich mal geschrien. Es war so lustig, weil du hast, als die Kinder gestern von der Schule kamen, hast du schon ein bisschen so Gas gegeben und dann bin ich mit dem Maler so rein und dann haben wir beide so unsere Schuhe so hingestellt und wir wollten gerade, wir sind so einen Schritt von unseren Schuhen weg und dann drehst du dich um, siehst so unsere Schuhe.
Und ihr stellt jetzt sofort eure Schuhe dorthin. Auch auf die Fußmatte. Und Bartek stand so da so, ich so, warte, warte, ich nehme deine Schuhe, alles gut, ich nehme die Schuhe. Und er so, nein, nein, ich so, alles gut. Ja, gilt für euch genauso. Ich dachte mir so, ey, ihr habt sie nicht gegen die Wand geschleudert, aber ihr habt sie genauso einfach auf diesem weißen Marmorboden.
Nein, wir haben sie auf diesem Handtuch draufgestellt. Ja, aufs Handtuch. Aber auf dem Handtuch stehen keine Schuhe, die Schuhe stehen dahinten auf der schwarzen Fußmatte. Und wir reden hier von 14 Paar Schuhen, jeder hat 1, 2 oder sogar 30 Paar Schuhen. Die da irgendwie rumfliegen und ich die Einzige bin, die sich 300 Mal am Tag bückt.
Und dann war heute Morgen die gleiche Situation mit deren Brotboxen. Dann habe ich gehört, wie Alia oder Laila da motzen, dass unsere Haushälterin, die neu ist, die falschen Brotboxen oder die Brotboxen einfach nur in die Küche. Und dann dachte ich mir so, was sind das für eine Unterhaltung? Die sind losgegangen und haben sich dann aufgeregt, weil Jibi auf dem Weg gemerkt hat, dass seine Brotbox nicht in seinem Rucksack war, weil er gewohnt ist, dass die Haushälterin die Brotbox in seinen Rucksack packt.
Und auch den Rucksack früher schon ins Auto stellt. Das heißt, sie müssen sich nicht mehr darum sorgen, dass ihre Schultaschen im Auto, und da kriege ich dann wirklich, um das mal so nachzuvollziehen, ich sitze dann am Tisch und ich habe dann das Gefühl, ich habe als Mutter komplett versagt. Und da kommen bei mir dann diese Stressmomente, wo ich dann auch echt, ich will gar nicht, jetzt gut habe ich auch meine Tage gerade so, ich will gar nicht laut werden, weil ich möchte nicht laut sein. Ich mag das nicht.
Zweimal im Monat passiert das. Maximal. Ich will dich auch nicht so in die Schule schicken. Ich habe heute Morgen auch einen gesagt, so hey, das geht nicht ab jetzt. Und dann habe ich eigentlich gesagt, eigentlich müssten sie jetzt noch eine halbe Stunde eher aufstehen und ihre Brotboxen selber machen.
Ich wollte gerade sagen, ich muss so jetzt gerade so innerlich lachen, weil ich habe jetzt schon die Situation im Kopf, wie wir alle, morgen früh um 7.30 Uhr unten sitzen werden. Sie müssen nämlich jetzt alle, inklusive Anis, ich bin nämlich heute Morgen abends alle abbekommen. Jeder hat es abbekommen.
Okay, es wurden verbale Ohrfeigen verteilt. Wir sitzen morgen alle um 7.30 Uhr am Tisch und es wird kurz werden die so still sein und dann werden wir einfach alle lachen. Und dann wird irgendeiner jemanden fragen, so gib mir mal die Milch oder keine Ahnung die Cornflakes und dann werden wir alle lachen und dann werde ich mich ins Auto setzen und losfahren.
Aber das sind auch so Sachen, Anis, da weiß ich, das ist die Konsequenz unserer Erziehung. Natürlich, keine Frage. Wir verpassen halt den Moment zwischen, sie sind klein wie die Drillinge und es ist ganz normal, dass man das macht, zwischen, du brauchst ein bisschen Eigenverantwortung und dann werde ich sauer, weil ich unser Versagen so vor Augen gehalten habe und dann meine ich nicht, dass unsere Kinder versagen.
Diese Kleinigkeiten, an denen ich einfach sehe, sie sind nicht selbstständig, weil sie alles den Arsch gepampert kriegen. Aber das ist ja unser Beitun. Und wenn man die dann darauf hinweist und ich was sagt, gucken die mich auch immer ganz verdattet an und sagen, ja okay, machen wir. Die sind ja da nicht so, hä, ich habe keine Lust das zu machen oder würde ich nicht machen.
Aber dann sind auch so Momente, wo ich denke, wenn du in so einem Haushalt groß wirst, wo wirklich Angestellte alles für dich machen. Ist es irgendwann gut, vielleicht, so wie bei Montri auch, sich zu lösen, auf den Internat zu kommen. Und da fallen die ja dann doch schon ein bisschen auf die Schnute am Anfang.
Weil das ist sehr strikt. Nicht gemein, aber strikt. Mit Montri in seinem Zimmer, allein mit dem Bettbeziehen und so, weißt du, wie lange das gedauert hat. Und die immer wieder angerufen haben und gesagt haben, Montri muss sein Bettbezug, bla bla bla. Bevor er nach Hause fährt, muss das Bett abgezogen werden und so, weißt du. Und jetzt wohnt er alleine.
Und das Internat war nicht günstig. das sah aus wie ein Harry Potter Schloss und die Zimmer sahen aus wie aus dem Knast. Weißt du es noch? Das ist wie auf dem College, das ist spartanisch. Da ist nichts mit. Und das ist halt auch sowas, wo man eben dann, das muss man beobachten, da sie ja später auch mal alleine leben werden, ohne Putzfrau und diese ganzen Dinge.
Ja gut, Chibi will ja nicht. Chibi will nicht. Chibi bleibt bei uns. Da muss sich ja einer dann drum kümmern, wenn ich dann vom Rollator in den Rollstuhl komme. Und du kriegst deine eigene Nenni. Bist du meine Nenni? Nee, bin ja auch alt, bin ja nicht jünger als du, die drei Jahre. Es gibt eine, jetzt kurz zum Ende, so, kurze kleine Info am Rande, nur damit ihr Bescheid wüsst, der Orthopäde, der mir das Botox gespritzt hat, wegen meiner Migräne, der guckt sich heute den Podcast an.
Hat er gesagt? Warum? Weil er sich mein Gesicht angucken will. Ja, dann runzel mal mit der, kann er nicht den letzten gucken, doch nicht, als wenn ich geheult habe. Guck mal, geht das? Jetzt geht nichts mehr hoch. Ist schon, was? Doch, mach nochmal hoch. Hoch? Die Augenbrauen hochziehen. Ich wollte so Stirnrunzeln.
Du kannst immer noch die Stirnrunzeln. Aber kein Vergleich mehr. Ich konnte meine Stirn so krass runzeln, dass die beiden Augenbrauen sich getroffen haben. Ja, okay. Und jetzt, was soll ich machen, hoch? Ja, jetzt kommt das hier wieder an der Seite. Ich sag's ja, Maya, ne? Du musst an die Kamera gucken.
Die äußere Spitze kommt ein bisschen hoch. Oh, ich habe einfach die Krise seit zwei Tagen. Die komplette Krise. Krise kommen. Krise kommen. Nee, wirklich. Ja, hallo, hörst du, was ich gesagt habe? Krise kommen. Krise kommen. Die Krise kommt. Entweder die Krise kommt oder Krisen kommen. Ich habe einfach Krise kommen.
Krisen kommen, Krisen gehen. Krise kommen, Krise gehen. Was soll ich dir sagen? Tschüss. Alles ist gut. Wir hören uns nächste Woche, liebe Leute. Und ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß. Ja, es war sehr runterziehend heute, glaube ich. Ja, man kann ja nicht immer nur lachen. Alles gut. Passt ein bisschen zum Wetter. Aber wie gesagt, das sind temporäre, Zustände, die auch wieder weggehen. Und macht euch keine Sorgen.
Das wird alles noch viel schlimmer werden. Nächste Woche heißt es wieder eine neue Folge. Mal gucken, ob wir den Geburtstag von Sarah gut überstehen werden. Mal sehen, was so alles passieren wird. Ja. Und ich freue mich schon, wenn ihr wieder dabei seid. Ihr bekommt unsere Video-Podcast-Folge exklusiv nur bei RTL Plus und den Audio-Podcast zwei Wochen exklusiv danach überall, wo es Podcasts gibt. Und diesmal haben wir keine Sommerpause. Was sagst du denn dazu?
Krass oder krass? Sehr krass. Also ihr werdet uns auch während der tollen Sommer- und vor allem Ferienzeit hier bei RTL Plus zu sehen und zu hören bekommen. Ich freue mich drauf. Passt auf euch auf und ja. Das heißt auf, nicht bei. RTL Plus. Gut. Bis dann. Tschüss.