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Shownotes
Ein Auswärtsspiel, das es irgendwie schon zweimal so gegeben hat in dieser Saison: Hertha BSC spielt abwartend und ist keinesfalls überlegen, gewinnt aber 3:0 bei der SV Elversberg. Durch den Erfolg melden sich die Berliner gerade noch rechtzeitig im Aufstiegsrennen zurück.
Wie die unerwarteten Torschützen zu ihren Treffern kamen? Und was der Auswärtssieg fürs Pokal-Highlight gegen Freiburg bedeutet? Darüber sprechen die Morgenpost-Sportredakteure Paul Gorgas und Nelis Heidemann in der neuen Folge des „Immer Hertha“-Podcasts.
Außerdem geht’s um ein doppeltes Déjà-vu, neue Verletzungsprobleme, Derry Scherhants Rolle beim SC Freiburg und die Chancen für den möglichen Halbfinaleinzug im DFB-Pokal.
Viel Spaß beim Reinhören!
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Ja, es fühlt sich ein bisschen an wie ein Déjà-vu, gleich in doppelter Hinsicht. Hertha BSC macht zum einen mal wieder ein Auswärtsspiel, in dem die Berliner alles andere als überlegen sind und gewinnt irgendwie trotzdem 3 zu 0. Das kennen wir noch aus der Hinrunde, Stichwort Nürnberg, Stichwort Hannover.
Und zum anderen ein befreiender zu Null-Sieg zum Start in eine englische Woche mit einem Pokalspiel. Da klingelt doch auch irgendwie was. So fing es beim letzten Mal auch an. Aber dazu später mehr eins nach dem anderen. Hallo und herzlich willkommen zu Immer härter und mein montägliches Déjà-vu ist diesem Mann gegenüber zu sitzen in unserem Podcast-Studio.
Hallo Paul Goras. Grüß dich Nelis, ja freut mich auch heute wieder dabei zu sein. Auch Déjà-vu-Gefühle irgendwie, immer das gleiche, immer wieder montags. Wobei, muss man ja sagen, letzte Woche haben wir hier täglich Gustavs Murmelt hier gemacht. Diese Woche können wir endlich mal wieder einen Sieg besprechen.
Das ist doch fantastisch, oder? Auf jeden Fall. Also da zeigt sich, dass auch das neue Jahr endlich bei Hertha angekommen ist in Form von Siegen. Jetzt geht's aufwärts. Bei mir ging es letzte Woche ein bisschen abwärts, ich war teilweise erkrankt, deswegen wundert euch bitte nicht, falls mal ein kleiner Huster oder so dazwischen kommt, diese Folge, ihr hört es vielleicht auch noch ein bisschen, aber natürlich zur englischen Woche sind auch wir wieder fit.
Es war ein großer Tag irgendwie der Samstag, fangen wir mit Elversberg natürlich an, das 3 zu 0, so richtig erwartet haben wir es auch nicht, also dass sowas da zustande kommt und es sah auch wirklich nicht danach aus zunächst, ja. Nee, weil natürlich erstmal irgendwie alles zusammenkam, was nicht hätte zusammenkommen sollen.
Es ging ja damit los, dass auf einmal Toni Leistner einlief, obwohl auf dem Aufschlungsbogen halt ganz klar Martin Dada als Innenverteidiger ausgewiesen war. Das hat er dann mitgeteilt, dass es da Hüftprobleme bei Martin Dada gab. Dann die frühe Verletzung von Deo Seuföck im Spiel. Also zwei ungeplante Personalwechsel, die Stefan Leitl da vornehmen musste.
Ja, die Voraussetzungen waren alles andere als gut. Und umso überraschender, wie klar dann der Sieg auch ausgefallen ist letzten Endes. Bevor wir zum Sportlichen kommen, Stichwort einlaufen, noch ein Stichwort. Wer auch eingelaufen ist, ist der Panda, der SV Elversberg, von dem der Kollege Gorgas ein großer ausgewiesener Fan ist.
Und der, wie wir gelernt haben, Paul heißt. Tatsächlich, also das war nun die erste große Erkenntnis des Samstags. Ja, auf jeden Fall. Ich finde, das ist ein absoluter Hingucker. Ich weiß noch nicht genau, ob im positiven oder negativen Sinne, aber es fällt halt immer auf. Und ein berühmter Namensvetter noch mehr. Das ist ja fantastisch.
Also wir haben zum Spiel vorbereitet, die Szene des Spiels, die Gewinner des Spiels und die Erkenntnis, die aus diesem 3 zu 0 folgt. und als Szene des Spiels kann es eigentlich nur einen Moment geben, oder? Ja, also das war die akrobatische Höchstleistung. Da konnten auch sämtliche Eiskunstwettbewerbe, die bei Olympia noch folgten, nicht mehr mithalten.
Da hat Toni Leisner Maßstäbe gesetzt. Das war natürlich sein Purzelbaum. Als Torjubel sieht man nicht so oft, finde ich, dass jemand einen Purzelbaum schlägt. Vor allem nicht so jemand wie Toni Leisner. Also das ist jetzt ja nicht der Akrobat schlechthin. Das kam noch dazu, das kam noch dazu. Nee, also war natürlich in jeder Hinsicht eine bemerkenswerte Szene, einfach weil er auch so selten trifft.
Ich glaube in der zweiten Liga war es schon ein paar Jahre her, in Bergen hat er auch einmal getroffen, aber das ist auch schon länger her. Bei Hertha hat er jetzt 77 Spieler Anlauf gebraucht, um mal zu treffen und dann nicht mit dem Kopf, das finde ich auch bemerkenswert an der Stelle, sondern hat im Rückraum gelauert nach diesem Kuddelmuddel im Strafraum und den Ball mit sehr viel Überzeugung reingeknallt und ist dann abgedreht zum Purzelbaum-Jubel.
War eigentlich so ein bisschen dann spätestens die Erkenntnis gefallen, dass das dann ein Tag war, an dem dann doch sehr, sehr viel klappt bei Hertha, auch wenn es lange nicht danach aussah. Ja und was für ein Tor es war, also wie er das Ding da unter die Latte nagelt, das ist ja unglaublich wirklich.
Ich erinnere mich an ein Spiel, das war ein Heimspiel, leider komme ich gerade nicht mehr auf den Gegner, wie Toni Leistner mal so eine Szene im Strafraum hatte, wo er irgendwie sich den Ball dann so rüber gelupft hat über den Gegenspieler und dann irgendwie so ein bisschen wie in Brasilien am Strand und so. Aber leider kam dann da kein Tor zustande.
Jetzt ist es endlich passiert. Und auch irgendwie witzig, hat er hinterher im Interview verraten, dass er diesen Jubel vorbereitet hatte. Also man denkt ja, okay, wenn jetzt mal ein Stürmer irgendwie seinen Signature-Jubel hatte, das ist jetzt irgendwie nicht so besonders bemerkenswert. Aber das Tuni Leister, den schon immer in der Schublade liegen hatte, der Mann ist auf alle Lagen des Lebens vorbereitet.
Auf einen spontanen Startelf-Einsatz, genauso wie auf sein erstes Tor. Ja, kann man natürlich auch sagen, dass er die allermeiste Zeit hat, sich einen Torjubel zu überlegen, ist einfach zu selten dazu gekommen. Auch wahr. Aber ja klar, er hat erzählt, dass bei den Media Days von der DFL, die vorgeschrieben sind, dann offenbar so eine Art Torjubel oder sowas erwartet wird.
Vorgegeben wird, dass man sich da einen zurechtlegen soll und es folgte ja dann auch die Ankündigung, dass er sich noch andere Sachen überlegt hätte, also da war glaube ich von einem Salto die Rede, dann hat er bei Instagram nochmal nachgelegt und glaube ich einen Ratschlag so halb versteckt angekündigt, also man darf gespannt sein, ob einerseits wir Toni Leister nochmal ein Tor schießen sehen.
Ich wollte gerade sagen, in 77 Spielen ist es dann wieder soweit und dann werden wir das leben. Und was dann noch hinterher passiert. Nein, das war schon sehr spektakulär und das passt natürlich auch zum Typ Toni Leister, dass er dann da sich nochmal sowas rausnimmt, aber völlig verdient in der Szene.
Und wie du gesagt hast, er kam quasi aus dem Kalten oder in dem Fall von der Toilette, hat er fahren, Startelf-Einsatz und hat dann aber, wie er sagen würde, seinen Stiefel runtergespielt. Also war eine gute Leistung, auch einfach defensiv. Und dann war das Tor eher noch Belohnung und Krönung hinten raus.
Der Held von der Toilette wäre auch eine gute Überschrift für euer sämtlicher Artikel eigentlich. Ah, naja, beim anderen Mal. Eine Szene, die auch ausgezeichnet war, die so ein bisschen Untergang hinter diesem Toni-Leistner-Traum-Tor war, das 2 zu 0, weil das ja wirklich, wie ich fand, sensationell herausgespielt war.
Also derartige Effektivität, Gradlinigkeit, Kaltschnäuzigkeit von Hertha BSC haben wir lange nicht gesehen, aber genau so spielt eine Spitzenmannschaft, also mit ganz wenigen Kontakten nach vorne. Dieser lange Ball von Paul Seguin war fantastisch und der war aus der Bedrängnis heraus mit dem ersten Kontakt nach vorne gespielt.
Fabian Rehse nimmt den Ball auf der rechten Seite in voller Geschwindigkeit mit, nachdem er gerade kurz vorher, nach der Halbzeitpause, diese Monsterchance schon aufs 2 zu 0 vergeben hatte. Und dann hebt er den so rüber aufs Schuh da und der macht den Ball eiskalt rein, sechster Saisontreffer. Das war das 2 zu 0 und das war so wichtig in dem Moment da, ähm.
Nachzulegen, nach diesem unerwarteten 1 zu 0, um das Spiel einfach in die richtige Richtung zu lenken, also das war Hertha BSC, wie wir es in der Hinrunde mal kannten, einfach effektiv gradlinig nach vorne spielen und die Dinger eiskalt auch wegmachen und das steht, finde ich, auch so ein bisschen stellvertretend für die gesamte Leistung, dass Hertha so ein bisschen wieder, zu diesen Zweitliga-Tugenden zurückgefunden hat und einfach diese Effektivität gemacht hat und das Tor, das war wirklich Anschauungsunterricht dafür.
Ja, absolut, noch dazu kam natürlich, dass auch der Zeitpunkt wieder gepasst hat. Also klar, wenn Reze direkt nach der Halbzeit nachlegt, passt es noch besser, aber es war einfach auch gut in dem Verlauf, wo Elbersberg vielleicht langsam wieder rangekommen wäre, dann nochmal zuzuschlagen. Und ja, das Tor an sich, auch in der Entstehung super, war ja bezeichnenderweise gar kein Umschaltmoment, womit man ja eigentlich hätte rechnen können nach einer 1-0-Führung in der zweiten Halbzeit, sondern es war schon vorbereitet.
Also der Ball wanderte so durch die Viererkette und dann war dieser Auslöser, genau wie du sagst, dieser blitzartige Pass in die Tiefe von Paul Seguin. Reze spielt er seinen Speed aus, da wurde ja auch viel drüber diskutiert diese Saison, ist er noch so spritzig, ist er noch so agil und schnell vor allem wie in den Vorjahren, also ich glaube Lejoncourt, den er da gut abhängt auf den ersten Metern, der wird da eine eigene Meinung inzwischen dazu haben. War frisch eingewechselt zur Halbzeitpause.
Ja, also den hat ordentlich nass gemacht und stehen lassen, nimmt er dann super mit mit dem Kopf, passt genau im richtigen Moment, als da der Innenverteidiger rausrückt von Helversberg, kommt der Ball auf Luca Schuller, der super erster Kontakt, muss man auch sagen. Technisch gut gut gemacht und verwandelt ihn auch endlich mal wieder.
Also das war ja auch einfach, glaube ich, eine Last, die da abgefallen ist von seinen Schultern und eine Befreiung ein Stück weit, weil er wurde ja so ein bisschen zu diesem Gesicht der fehlenden Effizienz, der der ersten Wochen und das hat er da abstellen können in dem Moment, also auch einfach für alle beteiligten Protagonisten eine große Genugtuung, dieses Tor.
War das sechste Saisontor von Lukas Schuler, alle sechs auswärts tatsächlich in der zweiten Liga, auch irgendwie eine bemerkenswerte Statistik, aber keine Angst, natürlich schon mal schüchterner Blick nach vorne auf Dienstag, der kann auch zu Hause treffen tatsächlich, Pokal-Achtelfinale gegen Karlslautern gab es einen Doppelpack, aber klar, es ist jetzt gerade rechtzeitig natürlich auch, wenn man auf dieses Pokalspiel Blick mit Timing, da brauchst du treffsichere Stürmer, die nicht viele Chancen benötigen.
Auch am Dienstag wird es vermutlich nicht allzu viele Gelegenheiten geben und dass Lukas Schuler jetzt mal wieder da ist und den ersten Ball wirklich reinmacht, den er hat, das war so, so wichtig in dem Moment und passt auch einfach irgendwie so ein bisschen jetzt nach dieser etwas vermalleteiten Stürmer-Geschichte zum Anfang des Jahres mit der roten Karte gegen Kovnatski, dieser...
Unnötig, außergewöhnlich langen Sperre für diese Aktion von drei Spielen. Es ist schön, dass Hertha so ein bisschen dieses Stürmerproblem auch noch mit abgeräumt hat, obwohl die beiden anderen Torschützen zu Pascal Clemens kommen wir gleich auch noch. Ja, eher unerwartete Torjäger waren, sag ich mal, dass Schula dann als Knips auch noch getroffen hat.
Ja, die anderen beiden wird man jetzt so oft nicht im Sturm vermuten und finden, das stimmt schon. Ja, aber klar, dann hast du jetzt im Pokal natürlich noch mehr Auswahl mit David Kovnacki, also das macht es ja auch ein Stück weit entspannter. Da ist der Druck jetzt auch nicht komplett auf Luka Schuler, sondern du kannst auch durchtauschen. Das ist auch für Stefan Leitl natürlich eine sehr angenehme Situation.
Ja, also das war wirklich ein Sieg und auch in der Form genau zur richtigen Zeit. War Luka Schuler auch dein Spieler des Spiels oder hast du noch wen anderes? Ich habe mir tatsächlich Paul Seguin an vorderster Stelle aufgeschrieben, einfach weil er bei allen Toren maßgeblich beteiligt war. Also die Ecke, die zum 1-0 führt, die tritt eher in die Mitte.
Dann haben wir gerade schon drüber gesprochen, Dieser ja wirklich wunderschöne Pass in die Tiefe im modernen Fußball, sagt man natürlich Pre-Assist, den er sich da gesichert hat. So nämlich. Also die Vorlage zur Vorlage und auch beim dritten Tor auch wieder ein Standard. Das kann man ihm schon auch mit anrechnen, dass er den Ball da gefährlich in die Mitte bringt.
Generell, er ist ja schnell zum Standardschützen geworden, nachdem er aus seiner langen Pletzung wieder da war. Die sind eigentlich immer recht ordentlich, finde ich. Aber das stimmt natürlich auch, was auch Stefan Leitl ja zuletzt bemängelt hat, dass Offensivstandards einfach viel zu wenig Torgefahr oder sogar echte Treffer produzieren.
Also auch da hat Hertha so ein Stück weit einen Knoten zerschlagen in diesem Spiel. Sicher auch dank eben der Standards von Paul Seguin. Und wir reden sicher nochmal über Pascal Clemens gleich, auch wenn er ein Tor geschossen hat. Aber der hilft natürlich Paul Seguin auch in dieser Konstellation extrem mit der Doppelsechse. Da kann Seguin sich einfach wieder mehr nach vorne orientieren.
Es ist so ein bisschen wie Eichhorn an seiner Seite, also jemand, der physisch stark ist, der defensiv absichert. Es ist eben einfach ein anderes Verhältnis als mit Kevin Sesser, der selbst auch den Weg nach vorne sucht. Mit Pascal Clemens hat er so eine Art Bodyguard da hinter sich, neben sich, der einfach den Laden hinten dicht hält und das hilft Sego in seinem Spiel.
Er kann sich da wirklich auf offensive Aktionen auch konzentrieren, das Spiel antreiben und ich finde, das merkt man so ein Stück weit, dass da jetzt so eine kleine Routine vielleicht entsteht. Pascal Clemens ist wieder neu dabei. Ja, scheint der bessere Fit zu sein. Das ist ja nach der Eichhorn-Verletzung schon auch ein Thema gewesen.
Wie kann man diese sehr erfolgreiche Doppelsex, diese Konstellation, diese Kombination aus den beiden Spielern Eichhorn-Seguin irgendwie vielleicht wieder neu aufleben lassen. Und es schien so, als hätte zunächst Kevin Cesar die Nase vorn gehabt. Aber dann kam Clemens eben für das Darmstadt-Spiel in die Startelf und hat wirklich kein gutes Spiel gemacht.
Also als Startelf-Comeback war das wirklich fürchterlich nach so langer Zeit. Im Grunde verantwortlich zu sein dafür, dass das Spiel so kippt. Aber er hat sich behauptet und deswegen auch mein Spieler des Spiels, weil er zurückgekommen ist und vor allem eben dieses so immens wichtige 1-0 macht. In einer Phase, okay, es gab die Chance von Gechter vorher noch, aber es sah nicht wirklich danach aus, dass Hertha mit einer Führung in die Halbzeit gehen würde.
Und ja gut, letztendlich allzu viel für konnte er nicht für das Tor. Der Ball wird ihm ziemlich mustergültig da auf den Kopf getan. Pinkert war auch noch mit dran. Aber letztendlich natürlich sich in die Position zu bringen, sich dort zu behaupten, das war ganz, ganz stark. Und finde ich auch gut, dass das Tor, ich glaube, immer noch offiziell ihm gehört.
Und das ist natürlich auch der verdiente Lohn, auch ein toller, cooler Jubel gewesen, wie wir da im Fotografen abklatschen und so. Und da merkt man auch einfach, was für eine Erleichterung. Und Pascal Clemens ist natürlich auch irgendwie ein Typ. Für den man sich einfach freut, der einfach irgendwie so ein ehrlicher Charakter ist und so eine ehrliche Haut dafür steht, für diesen ehrlichen Fußball, so ein bisschen Ärmel hochkrempeln, das steht jedem Zweitligisten gut zu Gesicht.
Das macht irgendwie Spaß zu sehen, dass er wieder da ist und dass er sich so mit dem Tor belohnt hat, hat mich auch irgendwie persönlich echt gefreut. Ja, auf jeden Fall gute Wahl. Wie gesagt, das Spiel mit Startelf-Comeback war ja vor allem natürlich seine unglücklichen Szenen geprägt in der Vorwoche.
Da kann man ihn auch nicht allein dafür verantwortlich machen, aber jetzt hat man das Gefühl gehabt, das hat er direkt abgeschüttelt. Also es hat ihn jetzt nicht tief verunsichert, hatte man den Eindruck, sondern er hat da sehr souverän gespielt und ist sehr souverän aufgetreten in Elversberg. Und ja, wie du es gesagt hast, in die Position zu kommen, diese Körperlichkeit auch einfach mitzubringen, dann da im Kopfball unterwegs zu sein, das bringt Hertha auch nochmal ein Stück weit voran, auf jeden Fall.
Ja, diese Körperlichkeit, die braucht es einfach, wenn du so spielen willst wie in Elversberg. Stefan Leitl hat ja bewusst auch gesagt oder zugegeben, wir wollten ein bisschen tiefer stehen, wir wollten ein bisschen vielleicht die Kontrolle auch abgeben und uns so ein bisschen auf die Räume gegen den Ball fokussieren erstmal und da ist Pascal Klemers natürlich genau der richtige Mann.
Jetzt wird es natürlich spannend in der englischen Woche, das ist jetzt nochmal eine ganz andere Belastung, die hier auch kommt, ob er da wieder jetzt das Vertrauen hält, ob er die drei Spiele am Stück wirklich durchziehen kann, was meinst du? Oder muss man da irgendwie vielleicht umstellen, weil mit einem Kevin Sesser die Offensive gemeint, jetzt gegen den Bundesligisten, das wäre schon mutig und abenteuerlich, oder? Ja, ich sehe es eigentlich auch nicht, sondern ich glaube, du brauchst genau diese Stabilität auch nochmal gegen Freiburg.
Was dann gegen Hannover passiert wiederum, wo du ja auch unter Zugzwang bist, noch viel mehr im Heimspiel danach. Das ist nochmal ein anderes Thema, denke ich. Aber ich glaube eigentlich nicht, dass er jetzt so viel daran ändern wird an diesem, wie wir es auch gesagt haben, funktionierenden Du auf der Doppel-Sechs.
Das, finde ich, solltest du eigentlich jetzt gleich nochmal reinwerfen, wenn du gegen Freiburg die Chance dazu hast. Und was du auch gerade angesprochen hast, auch völlig richtig, man hat so eine gewisse Flexibilität im Hertha-Spiel entdecken können wieder einmal, weil man Darmstadt ja zum Teil sehr hoch angepresst hat, den stand man auf den Füßen, hat es dann mit absoluter Dominanz probiert und mit durchwachsenem Erfolg belohnt worden.
Jetzt in Elversberg hat man auch so begonnen, aber nach so zehn Minuten, spätestens nach der Seefurig-Verletzung und der Umstellung hatte ich das Gefühl, wie es dann Leitl auch hinterher gesagt hat, hat man sich sehr weit zurückgezogen und Elversberg so ein bisschen das Spiel machen lassen. Da kam aber auch nicht viel rum, muss man sagen. Also es ist ein Stück weit aufgegangen. Klar, dass dann dir ein Standard hilft am Ende, müssen wir auch nicht drüber reden, dass das Spiel auch anders laufen kann, wenn er da nicht in Führung geht mit 1 zu 0 und noch mehr Räume bekommt.
Aber gut, wenn du 3-0 gewinnst, dann finde ich, gibt es ein Stück weit recht und dann ist es auch legitim, so einen Matchplan zu wählen. Also das kann man dann, finde ich, auch Stefan Leitl zugutehalten, dass er sich der Woche vor Woche wirklich sehr akribisch, wie es ja auch immer aus seinem Umfeld beschrieben wird, vorbereitet auf die Gegner und sich was Neues überlegt und da wenig berechenbar ist.
Man kann zur Diskussion stellen, das hört man ja auch ab und an wieder, ob eine Mannschaft wie Hertha im Verhältnis der zweiten Liga nicht eigentlich eine ganz klare Spielweise Nummer 1 oder eine ganz klare Entscheidung. Aus der ersten Reihe wählen sollte und quasi immer jedes Spiel dominant mit derselben Spielweise angehen sollte.
Ich finde aber gerade so ein Erfolg dann in Elversberg, wo man Widerstände überwinden muss, die man nicht hat kommen sehen durch kurzfristige Verletzungen oder eben Dinge, die sich im Spiel heraus ergeben. Wenn dann so eine gewisse Flexibilität mitkommt und dich dann mit einem 3-0 belohnt auch diese Anpassung, dann gibt er das Recht an der Stelle.
Ja, und es war auch nach dem Spiel eine bemerkenswerte Elversberger Rhetorik zu beobachten. Es gab den Spieler, ich weiß gar nicht mehr, wer es war, der lamentierte, ja, wir versuchen ja, SVL was wäre geil im Fußball zu spielen und dann kommt her der BSC und stellt sich hinten rein und so. Ja, mein Lieber, so funktioniert halt die zweite Liga. Das ist natürlich auch eine Qualität irgendwie einer Spitzenmannschaft, da nicht in Schönheit zu sterben.
Das war so ein bisschen das Problem, was es unter Christian Fjell häufig gab, dass einfach diese klassischen Zweitligatugenden nicht angenommen, nicht akzeptiert wurden. Und dass man da versucht hat, irgendwie, ja, in Schönheit, sich bis in die Champions League zu spielen, aber das ist nun mal nicht gefragt in der zweiten Liga und das ist die Qualität, die die Siegesserie ermöglicht hat in der Hinrunde, und zu der hat Hertha jetzt so ein bisschen zurückgefunden, das habe ich eben schon gedeutet, das wäre so ein bisschen meine große Erkenntnis des Spiels auch, dass Hertha einfach wieder bei sich ist, wieder in der Lage ist, diese Spiele zu ziehen.
Wir hatten es schon früh gesagt am Samstag, als irgendwie sich so dieses Spiel entwickelte und als es noch 0-0 stand, haben wir gesagt, das waren genau diese Spiele in der Hinrunde, die du alle gewonnen hast. Und ja, jetzt klappte das auf einmal wieder. Das ist nach einer sehr unglücklichen Phase jetzt auch ein bisschen Zeit gewesen, irgendwie ein Stück weit, dass Herde einfach mal wieder belohnt wird.
Aber sie haben die Tore gemacht und ja, so ein bisschen, auch wenn es ein 3-0 war, vielleicht auch ein bisschen ein Stück weit dreckiger Sieg, dadurch, dass man halt eben kämpfen, ackern musste richtig. Aber vor allem war es halt eben auch noch der Sieg gegen den direkten Konkurrenten. Und also gerade rechtzeitig hat Wir sehen, dass es immer noch ein ganzes Eck ist jetzt. Das ist die kleine Lücke, die klafft bis nach ganz oben.
Aber guckt ihr an, was bei Kaiserslautern passiert ist. Die sind richtig abgeräumt worden im direkten Duell mit Darmstadt. Und ja, die sind jetzt, glaube ich, wirklich so langsam raus. Und da ist Hertha gerade rechtzeitig jetzt nochmal von der Schüppel gesprungen, sozusagen. Und nächste Woche in der zweiten Liga gegen Hannover gibt es die nächste Chance für ein direktes Duell.
Und jetzt darfst du zumindest vorsichtig mal wieder nach oben lupen, linsen. Ja, das war genau der richtige Sieg mit der richtigen Signalwirkung zum perfekten Zeitpunkt und das ist ja auch der große Unterschied zur Hinrunde, wo du in diesen direkten Duellen, die es ja damals noch nicht absehbar waren, aber es waren ja dann letztlich die Duelle mit den Spitzenteams, die man alle verloren hat zu Saisonbeginn und da bist du jetzt halbwegs unbeschadet durchgekommen, indem du natürlich dich ärgern musst über ausgelassene Siege jetzt gegen Schalke und Darmstadt, aber du hast zumindest nicht verloren, jetzt hast du Elbersberg geschlagen und deswegen bist du eigentlich ja doch noch gut dabei, es ist ein gewisser Abstand
und es bleibt dabei, du brauchst wieder eine Serie, also du wirst jetzt nicht weit kommen, wenn du mal unentschieden spielst, mal gewinnst und dann wieder ein Spiel verlierst, sondern du musst jetzt wieder so eine Serie hinlegen wie in der Hinrunde, aber die Gegner, die du da gewonnen hast, die du damals geschlagen hast, die kommen ja jetzt erst.
Insofern das macht schon Mut, finde ich, ein Stück weit, klar, jetzt hast du natürlich noch ein Thema mit Verletzten, Also ich glaube, die Josefouik wird es jetzt schon ein bisschen rausnehmen erstmal. Ich glaube nicht, dass der Dienstagabend wieder auf der Matte steht, sondern das kann jetzt dauern mit dem Knie.
Das ist dann schon das, was du jetzt nicht mehr beeinflussen kannst, wenn jetzt so Personalprobleme noch dazukommen. Englische Woche als Belastung ist natürlich jetzt auch nicht optimal für das Hannover-Spiel. Aber ja, unsere Erkenntnis deckt sich da ein Stück weit, dass diese leidenschaftliche Verteidigung, was jetzt mal wieder belohnt wurde mit zu Null, auch Tiag Ernst da dann einfach noch 200-prozentige rausholt.
Die werden vielleicht nicht mehr spielentscheidend gewesen, aber er verhindert halt das Gegentor und das ist ja auch enorm wichtig für so eine Mannschaft, wenn du jetzt mal wieder eine weiße Weste vorweisen kannst. Und dann die Offensivstandards, die gut funktioniert haben und eben diese Effizienz, über die wir auch schon gesprochen haben, das, finde ich, bringt dir schon sehr viel Ermunterung und Ermutigung für die anstehenden Aufgaben.
Und im Pokal haben wir gerade schon darüber gesprochen, hast du natürlich mit David Kovnatski noch eine Alternative. Über Brekalo haben wir jetzt gar nicht viel sprechen können, weil er jetzt diesem Spiel nicht mehr seinen Stempel aufdrucken konnte. Das war ja dann schon gelaufen. Aber das ist natürlich auch super, dass du die einfach in der Hinterhand hast.
Das bringt ja auch nochmal Qualität. Also insofern würde ich da schon einen recht optimistischen Eindruck von Hertha gerade gewinnen. Es wird sicherlich bald ein Josep Reckerloh-Moment kommen, weil Martin Winkler auch wieder so ein bisschen abgefallen ist. Nicht das beste Spiel gemacht. Aber gut, dass du Tiago Ernst nochmal ansprichst, weil natürlich...
Im Pokal-Viertelfinale gegen einen Bundesligisten wirst du ohne einen Torhüter, der über sich hinauswächst, nichts holen. Und damit landen wir langsam bei Dienstag. Ausblick voraus auf den morgigen Abend. Das große Spiel, das Pokal-Viertelfinale. Es ist soweit. Da haben wir schon einige Zeit jetzt drauf hingearbeitet.
Dieses Spiel gegen Kaiserslautern war jetzt lange der letzte Sieg. Deswegen hatten wir es immer noch so in Erinnerung und haben immer die Tage von da an gezählt. Aber jetzt ist es da. Viertelfinale, das Spiel der Spiele im Grunde frühes Spiel des Jahres, wenn man so will. Wenn es siegreich gestaltet wird, werden noch mindestens ein weiteres Spiel des Jahres folgen natürlich.
Aber es ist jetzt die Chance da und es ist wirklich möglich. Und gerade rechtzeitig vorher hast du eben dieses Gefühl auch mit dem ganzen Unentschieden und mit diesem Nicht-mehr-Gewinnen-Können abgelegt. Da kannst du alles abstreifen, alles hinter dir lassen. Und ja, was soll man sagen? Jetzt ist es soweit und jetzt ist es wirklich möglich.
Ja, also ich finde, es macht auch Spaß, daraufhin zu fiebern. Also es kribbelt schon ein bisschen, finde ich, einfach weil es eben eine neue Dimension ist. Du triffst halt nicht wie in den Runden davor mit Elbersberg und Lautern auf zwei Zweitliga-Gegner, die du eh schon in der Liga bespielt hast, sondern du hast jetzt mal einen Bundesligisten wirklich vor der Brust.
Also das macht, glaube ich, schon Bock. Und ich finde es einen schwer zu greifenden Gegner tatsächlich, weil klar, du kannst im Viertelfinale auch schon ein richtiges Kaliber erwischen, ein richtiges Schwergewicht, wo es dann... Noch viel deutlicher ist, dass du da als Underdog antreten musst. Freiburg, finde ich, ist aber so ein bisschen unterschätzt ein Stück weit.
Ich meine, die sind Siebter in der Bundesliga, kam jetzt nicht in direkten Anschluss zur Spitzengruppe, aber das ist schon eine sehr passable Saison, die sie da, glaube ich, spielen, sind in Europa gut dabei. Also, es ist ja oft so bei Freiburg, wenn die jetzt nicht gerade auf Champions League Kurs sind, dass sie so ein bisschen unterm Radar fliegen, sind auch nicht gut in die Saison gestartet, aber haben sich dann doch sehr gefangen, deswegen wird es jetzt auch mal Warnungsmanagement entgehen.
Damit hat Stefan Leitl schon in Elbersberg angefangen im Interview nach dem Spiel, hat gesagt wir sind der krasse Außenseiter und davon gesprochen, dass man nur eine sehr kleine Chance hat, die man nutzen will. Also da geht es natürlich darum diese Rolle oder diese Favoritenrolle ganz klar Freiburg zuzuschieben, obwohl man eben, gut aufgetreten ist im Pokal bisher aus härter Sicht, ist glaube ich vernünftig und trotzdem bleibe ich dabei an einem perfekten Tag, an einem Tag, wie du es gesagt hast, wo alle über sich hinaus wachsen.
Kann das klappen, dass man da, wie gesagt, mit dieser leidenschaftlichen Defensive, mit der richtigen Effizienz und vielleicht auch mit so einem gewissen Selbstbewusstsein, was man einfach durch eine okaye Zweitligasaison bisher gesammelt hat, mithalten kann. Wir haben heute Nachmittag noch die Pressekonferenz, wirst du vor Ort sein, natürlich alles auf morgenpost.de und unseren Kanälen, was dort von sich gegeben wird, am Tag vorher ist auch nochmal ein bisschen anders, normalerweise Pressekonferenz ja zwei Tage vorher, jetzt wirklich direkt am Tag vor dem Spieltag, vielleicht kribbelst du da auch schon so ein bisschen mehr und ist dann diese DFB-Pokaloptik aufgebaut, die macht auch was mit mir natürlich, das ist ein Wettbewerb,
der irgendwie mich auch abholt, Aber ja, Freiburg, wir haben es am Wochenende ja hier in der Redaktion auch noch danach verfolgt. 1-0 gegen Werder Bremen gewonnen. Tolles Tor von Janiklas Beste. Also da hat man schon wirklich auch gesehen, die haben richtig Qualität. Und sie haben natürlich einen Stürmer in ihren Reihen, den Herr der BSC sehr gut kennt. Derri Scherhand ist wieder da und wird zurückkommen, der sich wirklich gut integriert hat bei Freiburg.
Also kommt regelmäßig nur von der Bank, aber vier Bundesliga-Tore, eins im Pokal, eins in der Europa League, das kann sich schon sehen lassen. Ja, auf jeden Fall. Also der macht das sehr, sehr ordentlich. Es war ja auch nicht ganz klar, wie er sich da schlagen würde. Kam ja aus der zweiten Liga logischerweise, hat natürlich ein bisschen Bundesliga-Erfahrung bei Hertha gesammelt, aber ja, eigentlich nicht greifbar, wie er performen würde in der Bundesliga und der ist da auf diesem Niveau vollkommen angekommen.
Ich meine, wie gesagt, Freiburg als siebter Europa-League-Teilnehmer, die sind mittendrin im Spitzenfußball und ja, da hat er sich gut eingefunden. Wie du gesagt hast, pendeln so ein bisschen zwischen Bank und Startelf. Hat aber seine Momente mit den vier Bundesliga-Touren. Also der ist da voll angekommen.
Du musst jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen. Es ist ja klar, dass du nicht so einen großen Schritt auf einmal gehen kannst. Aber der wird sicher gut motiviert sein für dieses Spiel. Und andererseits kennen die natürlich seine ehemaligen Mitspieler auch. Vielleicht hilft das bei der Verteidigungsarbeit.
Wird spannend zu sehen sein, ob es irgendwie besondere Zweikampf-Situationen gibt oder irgendwie solche Sachen, ob mal ein kleines Statement gesetzt wird. Trudy Leister wird mir da vielleicht für einfallen als Kandidat. dafür. Wir schauen uns das gespannt an, was uns da erwarten wird. Ja, Erinnerungen eben, ich habe es im Intro schon angedeutet, da war es ein bisschen beim letzten Mal auch so in der englischen Woche, dass es diesen großen Sieg gegen Düsseldorf da gab vor dem Pokalspiel und dass daraus dann alles weitere erwuchs.
Also wir haben natürlich ein volles Stadion morgen und wenn du das Spiel gewinnst, dann kannst du echt nochmal die Leute richtig anzünden, richtig mitnehmen auf dem Weg eben in diese weiterhin wegweisenden Spiele, die danach kommen. Auf dem Weg zum Bundesliga-Ausstieg und vor allem jetzt natürlich Viertelfinale, die bisherigen Viertelfinals letzte Woche, beide ziemlich glatt verlaufen, ohne Überraschungen.
Die Zeit ist doch reif jetzt, oder? Also was ist dein Gefühl? Ich meine, das muss doch jetzt mal so langsam, muss doch jetzt irgendwie nochmal was passieren in dieser Pokalsaison, ja? Ja, ich meine, das ist der letzte Zweitligist, der jetzt noch quasi eine Art Überraschung schaffen kann. Ja, wie ich es angesprochen habe, also es muss natürlich ein perfekter Abend sein für Hertha, muss super viel zusammenkommen.
Jetzt hattest du in Elbersberg schon ein bisschen Spielglück, mal gucken, ob davon noch was übrig ist, das würde dir natürlich auch nicht schaden dann gegen Freiburg, weil es ja auch einfach um viel Geld geht, muss man auch mal dazu sagen. Also im Halbfinale gibt es dann direkt knapp 3,4 Millionen. Das ist für Hertha eine wahnsinnige Summe.
Das würde natürlich auch ziemlich gut schmecken zu all dem Prestige und Selbstbewusstsein und Stimmungsaufheller, die man da gewinnen kann. Wäre das auch natürlich für die Finanzen ein sehr ordentlicher Erfolg, aber es muss wirklich viel passen. Was mir ja noch ein Stück weit Hoffnung macht aus Hertha's Sicht, ist, dass sie glaube ich da mental relativ unbelastet reingehen.
Es gab ja in den vergangenen Jahren vor allem das Phänomen, dass wenn für Hertha so eine Art Spitzenspiel oder so ein Top-Spiel im Pokal eben anstand, dass dann das Nervenflattern begann und man das Gefühl hatte, je größer die Kulisse im Olympiastadion, desto gehemmter sind sie. Das Gefühl habe ich diese Saison eigentlich nicht mehr, weil immer wenn so ein Druckspiel anstand und Elbersberg war jetzt auch so ein Druckspiel, weil es war klar, wenn du da verlierst, dann musst du dich langsam aber sicher irgendwie aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.
Diesen Druck scheinen sie sehr gut standhalten zu können in dieser Saison. Und das hilft dir natürlich bei so einem Flutlichtspiel auf ganz großer Bühne umso mehr. Ja, es ist jetzt auch immer 20,45. Die anderen Pokalspiele waren immer noch ein Tucken früher, aber wie gesagt, volles Stadion. Falls ihr noch keine Karte habt, ein paar gibt es noch. Blöcke Richtung Marathon-Tor ist noch ein bisschen was möglich.
Vor allem wird es ein Tucken wärmer als gegen Darmstadt, was auch für uns sehr erfreulich ist. Keine menschenverachtenden Temperaturen diesmal. Und vor allem haben wir den Kalender auch schon rausgeholt und uns für Mittwoch morgen wieder zur Aufnahme einer Sonderfolge im Pokal hier verabredet. Die kam bei euch die letzten Male immer sehr gut an und ja, wie gesagt, es wird ein spätes Spiel.
Das heißt, wir werden uns dann ohne Schlaf im Grunde hier hinbewegen ins Studio. Das wird sicherlich auch gutes Entertainment und ein bisschen verrückt, aber ich freue mich drauf. Also kommt morgen gut ins Stadion, habt ein gutes Spiel, eine schöne Woche und ja, dann sehen wir uns Mittwochmorgen wieder bei Immer Hertha bis dahin natürlich auf morgenpost.de alle Informationen auch zu den Personalproblemen wie geht's Martundada, wie geht's DOS EFUIG das werden wir heute Nachmittag sicherlich erfahren und ansonsten guten Start in die Woche, bis morgen im Stadion oder bis Mittwoch dann hier wieder bei Immer Hertha zum Zuhören und dabei sein. Vielen Dank Tschüss.