
Inside Packaging· Folge 47
Karton statt Kunststoff? Die neue Verpackungsrevolution
Donnerstag, 8. Oktober 2026 · 45 min
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Shownotes
Warum nachhaltige Verpackungen mehr als ein Trend sind. Einblicke, Chancen und echte Innovationen für Entscheider.
In dieser Folge spreche ich mit Winfried Mühling von Pro Carton darüber, wie sich die Verpackungsindustrie wandelt und warum Kartonverpackungen das Potenzial haben, Kunststoff in vielen Bereichen abzulösen. Gemeinsam blicken wir über Buzzwords hinaus und beleuchten, was Nachhaltigkeit heute wirklich bedeutet – für Unternehmen, Marken und Verbraucher.
Wir diskutieren, wie sich die Erwartungen der Konsumenten verändern, welche Innovationen die Branche vorantreiben und warum nachhaltige Lösungen nicht zum Nulltarif zu haben sind. Außerdem erfahren Sie, wie die Kreislaufwirtschaft im Alltag funktioniert, welche Rolle der Standort Europa spielt und wie wir junge Talente für diese spannende Branche begeistern können. Hören Sie rein und entdecken Sie die Zukunft der Verpackung!
Pro Carton
European Carton Excellence Award
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
die Verpackung hat eine ganz andere Wichtigkeit, eine andere Bedeutung eben auch, wenn es darum geht, die Marke mitzudefinieren, Verbraucher nimmt die die Nachhaltigkeit nicht mehr so als nice to have. Es ist wirklich Muss-Eigenschaft, Inside Packaging. Ein Podcast von Thomas Schmidt Herzlich willkommen bei Inside Packaging, dem Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider aus der Verpackungsindustrie. Mein Name ist Thomas Schmidt und heute bin ich ins wunderschöne Zürich gefahren und mir gegenüber sitzt Winfried Mühling von Prokarton. Wir sprechen über die Frage, welche Rolle Kraton künftig in der Verpackungsindustrie spielen wird und ob faserbasierte Verpackung tatsächlich das Potenzial haben, in bestimmten Anwendungen Kunststoff zu ersetzen. Dabei wollen wir bewusst über Schlagworte und einfache Antworten hinausblicken. Wir sprechen darüber, wie sich die Erwartungen von Verbrauchern verändern, welche Chancen und Grenzen Materialsubstitutionen mit sich bringt und warum Nachhaltigkeit in der Praxis häufig viel komplexer ist, als es die öffentliche Diskussion vermuten lässt. Außerdem interessiert mich, welche Innovationen die Karton- und Falschachtelindustrie aktuell vorantreiben, welche Entwicklungen die Branche in den kommenden Jahren prägen werden und wie er mühling persönlich auf die Zukunft der Verpackungsindustrie blickt. Nicht zuletzt wollen wir darüber sprechen, wie es gelingen kann, junge Talente für eine Branche zu begeistern, die bei der Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft eine ganz zentrale Rolle spielt. Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch und sage herzlich willkommen bei Inside Packaging, Herr Mühling, und vielen Dank, dass Sie sich heute hier in Zürich die Zeit für unser Gespräch genommen haben.
Ganz hervorragend, es ist mir eine ganz besondere Freude, heute hier zu sein. Besten Dank für die Einladung. Gerne. Und ja, für mich ein Heimspiel, für Sie ist mir ein Auswärtsspiel. Ja gut, aber nach Zürich kommt man immer gerne. Man hält es aus, würde ich sagen, an Zürich See, also von dem, jetzt Belastung, so möchte ich es mal sagen. Bin froh, dass es geklappt hat. Vielen Dank nochmal. Und ich würde sagen zum Einstieg, Herr Mühling, sagen Sie ein paar Sätze zu sich erst mal als Person, bevor wir dann auf Ihre Tätigkeit im Verband und den Verband an sich kommen.
Ja, sehr gerne. Also mein Name ist Winfried Mülling. Ich bin seit über 30 Jahren in der Verpackung tätig. Also ich habe mal viele der aseptischen Verpackungen, bin also angefangen bei Täterpack dann war ich also noch bei anderen habe es auch immer an der Front immer Frontline Position eingenommen. War also auch dann bei Bärmkohr, war bei meinem Helmhoff bin zwischenzeitige Zeit fünf Jahre bei Prokarton unterwegs, da den Bereich Marketing und Kommunikation für unsere in Europa.
hat Sie damals bewogen, zur Prokarton zu gehen? Also raus aus dem ich sage mal aus der Tretmühle des Tagesgeschäfts hin in eine eher auch ja wahrscheinlich kommunikative, koordinierende Rolle im Verband. Was war da das Reizvolle zu sagen? Ich wechsel mal, die Seiten wechseln will ich jetzt nicht sagen, aber ein bisschen die Perspektive zu wechseln. Was war für Sie da das Spannende daran?
Gut, ich sage aber, es war zunächst mal erzwungen, sage ich mal durch den in der Location. Also ich kam zurück während der Pandemie aus Singapur und war dann gerade auf dem Weg zu einem Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft Lichtenstein in St. Gallen und da kam ein Anruf von den damals Präsidenten von dem Haus Biedermann, ob ich nicht Interesse hätte, ich sage mal an der Tätigkeit bei Prokarten. War für mich, ich sage mal ein No-Brain nach, weil ich sage mal Kartongeschäft ist mein Grundlagengeschäft, habe ich über Jahre hinweg gemacht.
mein Herzschlägkarton und dementsprechend das, ich sage mal für mich ein No-Brain nach, diese Herausforderungen anzunehmen und muss sagen, also in der jetzigen Zeit ist eine echte Herausforderung, da ist er ganz einfach halt ich sage mal mit Dingen werden, die halt weit über das Unternehmen hinausgehen, die halt wirklich auf, wo ein Verband wirklich seine Wertstellung, seine Wichtigkeit auch herausstellen kann, besonders in der Industrie, die nach wie vor mittelständisch geprägt ist.
Dass er da also wirklich, denke ich mal, wertvolle Dienstleistungen für unsere Mitglieder bringen können. Ist eine super Brücke zum Verband an sich. Sagen Sie ein bisschen was zu Prokarton. Ich bin mir sicher, der Großteil meiner Hörerinnen und Hörer wird mit dem Namen was anfangen können, aber ich glaube, es ist immer gut, nochmal aus erster Hand zu hören, wer ist Prokarton, wen vertreten sie, wie viele Leute vertreten sie und wo sind vielleicht auch im Moment Schwerpunkte der Arbeit. Das darf jetzt ganz ausdrücklich der Werbeblock für Prokarton sein.
Nämlich, der war ja, diesen nämlich gerne an. ich sage mal, Prokarten ist Verband der und Falschachtlehrsteller. Wir vertreden also quasi die großen Produzenten von Karton und auch der Falschachtel. Da sind also so Mitglieder dabei wie es, sagen wir, Metze, wie jetzt Metzeboard, Story, Enzo, Meyer, Mellenhof, ADM Group, um nur ein paar zu nennen. Wir haben also gesamt 16 Mitglieder. Die können Sie auch auf unserer Website natürlich erstellen, wer da dahinter steht. Und die vertreden wir also, ich sage mal, wie wir den Karton eben der Marktseite positionieren, also positiv positionieren, aber natürlich auch zunehmend, was sich in letzten Jahren ergeben hat, eben auf der Seite Regulierung, dass wir hier eben auch als
Stimme Europa dastehen, um ganz einfach die Position der Kartongwirtschaft zu vertreten. Wird zunehmend wichtig, also ich sage mal, wir wurden mal ursprünglich gegründet als Verband für Marketing, um quasi den Karton zu vermarkten, den Karton zu positionieren. In den letzten Jahren hat sich da so ein bisschen der Verschiebung ergeben, auch in Richtung hin der Regulatorik, was erzwungen wurde durch die Marktgegebenheiten, aber eben auch, denke ich mal, eine sinnvolle Extraleistung ist mir heute für unsere Mitglieder bringen.
Ja, ich glaube, der regulatorische Punkt ist wahrscheinlich deutlich größer und wichtiger geworden. Wir wollen nicht allzu tief in die regulatorische Ecke gehen, im Gespräch den Schwerpunkten ein bisschen anders setzen, aber jetzt haben sie es schon angesprochen, spielt eine große Rolle und sage mal, heute in der öffentlichen Wahrnehmung ist Karton ja schon in vielen Fällen die, ich sage mal, nachhaltige Alternative zu Kunststoff oder wird zumindest auch als solche dargestellt.
Wo sehen Sie denn jetzt, wenn Sie mal nach vorne blicken, die größten Chancen für die und die Karton verarbeiten in den kommenden Jahren? Wo liegen da die Chancen? Gut, Sie haben es gerade angesprochen. Ich sage mal, die Chancen liegen secretly einmal in der Substitution von Kunststoff, wobei wir sagen müssen, also wir jetzt keine Anti-Plastik-Filosophie hier ein, sondern wir nehmen halt die Philosophie ein, weil wir sehen, dass wir eine farsbasisierte Verpackung da einsetzen können, wo es eben Sinn macht und wir eben von der Abhängigkeit von fossilen zunehmend willkommen. Also das heißt Substitution von Kunststoff, ich sicherlich ist einmal ein Wachstumspotenzial, was wir haben. Wir sehen natürlich auch, ist einmal auch der Verbraucherseite, dass die Verbraucher zunehmend die Präferenz haben in Richtung farsbasierten Papier, basierten Verpackungen. Alles, was sich so ein bisschen nach Papier anfühlt, was die Haptik von Papier hat, wird eben auch vom Verbraucher irgendwo bevorzugt, was natürlich dann auch sich die Marken zunehmend auch zum Vorteil machen können. Und dementsprechend
ich mal, wer also Substitution von Kunststoff, wer mal die ganze Thematik regulatorik anschaut, ist einmal PbWA und siegelich recyclingfähige und auch erneuerbare Verpackungslösungen. Und wir haben ganz einfach, ich sage mal, mit Kartonmaterial im Einsatz, was eine sehr hohe Akzeptanz hat beim Verbraucher, wo eben auch ist einmal ein funktionierendes Sammelsystem und Recyclingsystem dahinter steht. Wir haben europaweit eine Recyclingerade von 87 Prozent für papierbasierte Verpackungen, dass sich schon, ich sage mal, ein Thema, wo sich Rats sich darauf aufbauen lässt, was man auch in der PbWA erkannt hat. Dass man zunächst mal auch auf die funktionierenden Systeme, die also wirklich sich schon funktionsfähig in der Vergangenheit erwiesen haben. Wenn Sie heute mal sehen, die haben die ganze
Thematik-Greislaufwirtschaft, wird heute, ist sagen wir, vielerlei auch missbraucht. Wir haben es von Beginn an gelebt, das Thema Kreislaufwirtschaft. Die Sammelpapier ist schon von Grund auf eine Kreislaufwege Sache, wurde von Grund auf immer gesammelt und recycelt, wieder neue Verpackungen ausrecyklierte Masse alle hergestellt. Und das denke ich mal, sind die großen Vorteile, die einmal beim Verbraucher ankommen. Und wenn wir heute mal sehen, sagen wir mal, wo die Nachfrage eben zunehmend herkommt, wir sehen durchaus einen Pull-Effekt, der also draußen von der Verbraucheseite kommt, der also vom fernen Ende der Verbraucherkette kommt, wo Verbraucher ganz einfach wirklich fordern. Nachhaltige Verpackungen, die es bewiesen haben, dass sie nachhaltig sind. Und das denke ich mal, haben wir mit Karton getan und auf dieses Verbraucher vertrauen, denke ich mal können wir durchaus auch den Wunsch und die Hoffnung auf
in der Zukunft aufbauen. Ja vielen Dank. Ich glaube, das war ganz gut und wichtig, dass Sie das gesagt haben. Es geht tatsächlich, glaube ich, in der Folge nicht um Plastikbashing oder sowas, sondern ich glaube, es geht eben solchen Diskussionen immer darum, herauszuarbeiten, ist jeweils welche Materialart, die beste Lösung und nur darum geht. Und das glaube ich ist ein Trend, den ich auch beobachte. Natürlich, der Wahrnehmung der Konsumenten ist es natürlich schon oft so, Papier basiert, Katton basiert, ist erstmal gut und Kunststoff basiert, ist pendenziell eher erstmal schlecht. Ob das immer seine Berechtigung hat, will ich gar nicht kommentieren, aber das ist die Wahrnehmung. Ich habe noch eine
vertiefende Frage dazu. Ich glaube, es gibt so Produktbereiche, wo man heute schon sieht, dass Katton eine ganz wichtige Rolle spielt. So Trockennahrung wie Nulen und sowas da, glaube ich, ist der Katton ja heute schon ein sehr beherrschendes Material. Auch im süßbaren Bereich spielt der Katton eine ganz, ganz große Rolle. Dann gibt es natürlich zwangsläufig andere Marktsegmente, wo noch Kunststoff vielleicht ein bisschen Oberhand hat, das dominierende Material ist. Gibt es vielleicht ein Produktbereich, wo sie sagen, ich finde, da wird das Potenzial von Katton eigentlich noch dramatisch unterschätzt? Oder wo sie sagen, hoffe ich oder da gehe ich davon aus, dass in diesem Produktsegment, ich weiß nicht, ob es das gibt,
der Katton noch eine größere Rolle spielen könnte, als das heute tut. Gibt es so ein Produktsatiment oder sagen sie, eigentlich sind die Linien irgendwie schon relativ klar gezogen im Moment? Das ist ein sehr interessanter Punkt, das haben wir natürlich immer neue Anregungen auch durch die Wettbewerbe, die wir auch machen, durch die Studentenwettbewerbe, die wir machen. Da kriegen wir jetzt jedes Jahr Tausend Einreichungen mit neuen Produktweinen. Da sehen Sie, dass ich sage, speziell ein den wir hier gesehen haben, ist der ganze Thematik Takeaway. Ich sage mal, Studenten, für die, die heutige GENC, für die ist es, ich sage mal, echt das Problem. Wie händle ich Konsum im Kino? Wir kriegen also jedes Jahr mit Sicherheit so 20, 30 Einreichungen über eine Verpackung, wie es am besten auch in einem Kino Stuhl positionieren kann, um eben ganz einfach meine Chips und mein Mankola eben gleichzeitig händeln zu können. Das ist also wirklich
unglaublich, die Kreativität, die da darüber kommt. Ich sage mal, das sind den Bereich Food, sehe ich mit Sicherheit nochmal deutlich, wo wir natürlich auch sehen, wir heute bereits die Umstellung sehen, der ganze Bereich Laundry, Laundry Category. Wenn Sie da also sehen, da haben wir also diese tollen Clickboxen jetzt gemacht, die kindersicheren Clickboxen. Ich sage mal, ein recht einfaches Prinzip, aber ich sage mal, der Innovationsgehalt, der da dahinter steht, eine Verpackung zu generieren, diese 100 mal, 1000 mal öffnen können, aber eben nicht von Kinderhand. Das finde ich eine ganz tolle Sache, was ist da in dem Bereich, sehen wir sie durchaus, ich sage mal, das wachstumanspringen. Wir sehen sie natürlich auch im Beverage-Bereich. Wenn Sie heute mal sehen, ich sage mal, was noch vor zwei, drei Jahren in Schringfolie eingebunden war, da sehen Sie heute, ich sage mal, zunehmen kleinere Karton-Einheiten, die die Gebinde zusammenhalten, die nach wie vor den Sixpack 1,5 Liter Verpackungen möglich machen, aber halt auf eine andere Art. Transportfähig machen, tragbar machen, aber halt auf eine andere Art.
Das sind, ich sage mal, wirklich Innovationen, die der Verbraucher gerne mitnimmt, die er aber nicht unbedingt erkennt, was da ist, sagen wir mal, eine Innovation des Leistungs dahinter steht. Aber das ist ja mal eine ganz tolle Sache, wo wir da wirklich Wachstumspotenzial sehen. Bei Thematik Pasta, da sehen wir es natürlich, der Marktführer in Pasta, ist bereits auf Kartonung gestiegen. Wir sehen nach wie vor recht viele flexible Verpackungen, die von der Kostenseite her sicherlich günstig sind, aber wenn ich sage mal, ich sage mal, die Präsenz im Markt eben sehen, der Marktführer sticht hervor durch seine Kartonverpackung, weil die halt immer aufrecht im Regal steht, die ganze Projektionsfläche zulässt, der sticht also wirklich hervor und
hat es eben auch noch ein gutes Potenzial und sicherlich, ich sage mal, ob es Gemüseverpackungen, die ganzen Träger, wo Sie, ich sage mal, Ihre Erdbeeren, jetzt gerade in der Saison, mit Ihrer Erdbeeren kaufen, die denke ich mal, werden zunehmen, kommen zunehmend in Karton und Sie sehen es durchaus, auch wenn Sie mal den Verbraucher beobachten, das ist ja auch das Spannende am Thema Verpackungen, wir gehen ja in den Supermarkt mit anderen Augen rein als Verpackungsleute. Also ich beobachte da durchaus auch mal, wie die Leute, wenn sie da ein Plastikträg stehen haben, wenn sie da ein Kunststoffdreh stehen haben, wie sie das miteinander handeln und da schaue ich also durchaus zu sehen, dass ich sage mal auch hier Karton
in der Präferenz eben da ist. Also da ziehe ich auch noch da noch ein Wachstumspotenzial, Super, vielen Dank. Zwei Sätze dazu wegen diesen Kinoverpackungen. Also sollte jemand zuhören, der da was einreichen will, ich suche noch nach der Verpackung, die verhindert, dass meine Kinder ständig in meinen Popcorn einmal greifen.
aber das vielleicht nur als Anrego und tatsächlich diese Tappverpackung dem Klickmechanismus, das kann ich nur bestätigen, als ich die Verpackung zum ersten Mal gesehen habe, bin ich in den Handel gegangen, habe drei gekauft, diese Verpackung auch mich als jemand, der schon sehr lange in der Verpackungsindustrie ist, einfach fasziniert mit diesem Klickmechanismus. Ich habe meine Kinder gebeten zu gucken, ob sie es aufkriegen. Also sie haben recht, da hat sich unglaublich viel auch Innovatives getan. Ich glaube, man kann festhalten, dass sich vieles auch auf Wunsch der Verbraucher hin verändert hat. Viele Verbraucher erwarten heute in Anführungsstrichen nachhaltige Verpackungslösungen, was auch immer nachhaltige Verpackungslösung dann konkret heißt,
haben Sie festgestellt oder inwieweit haben Sie festgestellt, dass sich die Erwartungen der Verbraucher da in den letzten Jahren verändert haben und ist das in irgendeiner Form bei Mitgliedsunternehmen auch messbar. Also erkennt man in gewissen Segmenten eine deutliche Zunahme der Nachfrage, weil Verbraucher hier verstärkt nach kartonbasierten Lösungen zum Beispiel fragen.
Also ich denke mal, es kommt sicherlich von der, die Präferenz, ich schnachweisbar. Also ich sag mal, der Verbraucher sagt, also durchaus, ich sag mal, eine Markupfragung mal gemacht, wie viele Verbraucher haben nur wegen der Verpackung einmal die Marke gewechselt. Und das war so eine Zahl, die uns sich, sagen wir mal, erstaunt hat, im ersten Jahr erstaunt hat. Wir haben sie im zweiten Jahr in die Verbraucherverfragung genauso mit aufgenommen und das waren also 40 Prozent.
40 Prozent der Verbraucher heute wechseln die Marke nur wegen der Verpackung. Das heißt also, die Verpackung hat eine ganz andere Wichtigkeit, eine andere Bedeutung eben auch, wenn es darum geht, die Marke mitzudefinieren, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Das heißt, wir müssen heute also der Verbraucher nimmt es also heute die die Nachhaltigkeit nicht mehr so als nice to have. Es ist wirklich Muss-Eigenschaft, die das Produkt eben mitbringen muss, um dann gekauft zu werden. Es ist auch, sagen wir mal, die Voraussetzung, dass eben auch Wiederkäufe generieren. Die Verpackung spielt bei dem ganzen Verbraucherlebnis eben auch eine große Rolle, wenn der Verbraucher da eine Enttäuschung widerfährt oder
wenn der Verbraucher am Ende des Konsumprozessen nicht weiß, was mache ich mit der Verpackung? Dann kann das bereits eine Hinderungskunnzeigen wiederkauft zu machen. Das denke ich mal sind Dinge. Für die Markenartikel heißt es eben zunehmend auch, eine ehrliche und transparente Kommunikation eben zu betreiben. Also wenn es dann auch zu einer Verpackungsumstellung vielleicht mal kommt, auch dann da ganz deutliche Gründe eben auch dafür auslegen und sind Dinge, die beim Verbraucher zunehmend wichtig werden. Und das hat sich sicherlich gewandelt. Also ich sage mal, auch hier die Bedeutung der Verpackung in Richtung eben als Teil des Produktes, das hat sich verstärkt.
Spannend. Wir haben schon ein bisschen darüber gesprochen, in welchen Bereichen Sie auch die größten Potenziale sehen für Wachstum von der Faserbasierten Verpackung. Deswegen wollen wir jetzt nochmal den Blick auf ein bisschen ein anderes Thema richten. In meinen Verpackungsindustrie in Gänze befindet sich in diesem Spannungsfeld, ich sage mal, Nachhaltigkeitsziele auf der einen Seite und wirtschaftliche Realität auf der anderen Seite. Egal was wir tun, die Unternehmen müssen am Ende der Tage profitabel sein und Geld verdienen.
Erleben Sie bei Ihren Mitgliedsunternehmen diesen Zielkonflikt im Alltag? Und wenn ja, wie? Weil Kartonerzeugung, Papierintensiv, wir reden viel in Europa über Energiepreise, über diese Themen. Wie stellt sich die Lage der Kartonindustrie momentan? Nachhaltigkeit auf der einen Seite, Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite, weil klar, es gab in jüngster Vergangenheit auch hier und da aus der europäischen Kartonindustrie vielleicht mal die ein oder andere Wasserstandsmeldung, die ein Anlass zur Sorge gegeben hat, so möchte ich es mal sagen.
Gut, ich habe die anders zur Sorge entnehme, denke ich mal, der täglichen Pressemitteilungen, die es sicherlich geben. Aber ich sage mal den Aspekten Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit würde ich gerne noch einen dritten Aspekt dazu nehmen. Das sind Thema eben Verbraucher, ja, die Verbraucherwünsche. Wir haben so einen Dreieck aus drei unterschiedlichen Anforderungen, die auf unsere Industrie eben zukommen. Das sind wir also einmal sicherlich, ich sage mal das Thema Wirtschaftlichkeit, müssen Sie eben im Rahmen halten.
Nachhaltigkeit, ich sehe es also weniger als Gegensätze zueinander. Ich sage mal letztendlich, wie ich gerade eben auch schon mal ausgeführt hatte, ich sage mal, die Verpackung wird zunehmend auch der Zugang, er öffnet den Zugang zum Verbraucher. Das heißt, wenn Sie die falsche Verpackung im Einsatz haben, Sie haben so ganz einfach auch die Daseinsberechtigung im Legal schon nicht mehr gegeben. Das heißt, für mich sind also diese drei Dinge, diese drei Elemente eine ganz, ganz wichtige Sache, wobei jetzt natürlich sehen, ich sage mal, die Thema also Nachhaltigkeit, Regulierung in dem Bereich und die Verbraucherwünsche, die werden zunehmend konkurrent, die bewegen sich zunehmend aufeinander zu, die werden zunehmend dekungsleich. Das scheint sich eine ganz schöne Sache.
Und natürlich, sagen wir mal für uns jetzt aus wenn wir also, ich sage mal, eine große auf der Verbraucherseite eben sehen und das eben auch zunehmend sich mit Regulierung deckt, da wird es natürlich eine ganz schöne Thematie raus. Also auch daraus nähern sich natürlich auch meine Erwartungen auf die Zukunft, dass wir hier, ich sage mal, ein gutes Wachstumspotenzial sehen. Was natürlich jetzt nochmal den Thema Kosten anschaut, ich sage mal, ich kann Ihnen da aus der praktischen Erfahrung mal was sagen. Also, ich, als ich noch in der Flexiblinindustrie tätig war, da kam ein großer Markenartikelhersteller auf mich zu und sagte, Winnie, we go fiber.
könnt folgen als oder ihr könnt es lassen als Aber dann kam natürlich auch die nächste Aussage, aber es darf nicht mehr kosten. Ja, und das ist natürlich etwas, ich sage mal, von dem Gedanken müssen wir uns irgendwann ein Stück weit verabschieden, weil ich sage mal, wenn wir, ich sage mal, nachhaltige Verpackungen machen, ob es jetzt auf der Flexiblinverpackung- seite ist oder auf der Kartonsseite, da ist eine andere Kostendynamik dahinter. Ja, ich sage mal, für das produzierende Unternehmen kommt häufig dazu, dass eben die Maschinengeschwindigkeit reduzieren müssen. Sie haben andere Rohmaterialien im Einsatz, ist eine andere Kostendarbeit-Meditator zum Drahten kommt. Die muss managbar sein, die muss handelbar sein, da kommt das Thema Innovation eben rein. Das ist die Aufgabe unserer Mitglieder eben nach Möglichkeit, diese zukünftigen Verpackungen kostengünstig auch vorzubereiten, dass sie aus welchen Kosten günstig auch für den Markenartikler verfügbar sind. Die Kosten sollten nicht das
sein für die Nachhaltigkeit. ist total spannend, dass Sie sagen, ich bin dankbar, dass Sie den Punkt ansprechen, Herr Mülling, weil tatsächlich beobacht ich das auch, jeder redet über nachhaltige Verpackungen, aber ich meine, man muss sich ja nichts vormachen auf den gleichen Abfülllinien, also es funktioniert nicht, dass Sie heute eine Rolle rausnehmen und eine Rolle Papier einspannen und dann einfach so weiterfahren, das so einfach wird es ja nicht werden, von dem ja, ich glaube, man darf davon ausgehen, Nachhaltigkeit hat in irgendeiner Form immer auch einen Preis, sei es ein Invest beim Markenartikel oder beim Abfüller, sei es etwas höherer am eigentlichen Verpackungselement, ich glaube, da gibt es ganz viele Themen, aber sie sprechen einen Punkt darüber hinaus, das Thema Innovation, also
glaube, Innovation spielt für jede Branche immer eine ganz zentrale Rolle, ich glaube, für die Karton- und für die Verpackungsindustrie auch. Jetzt könnte ich ein bisschen flapsig natürlich sagen, naja, aber Herr Mülling, und Papier, stellen wir gefühlt seit vielen hundert Jahren immer gleich her. Wo sehen Sie im Bereich Karton- und Falschachtel denn Innovationspotenziale? Reden wir darüber, besonders, ich sage mal, fortschrittliche Beschichtungsthemen, um Barrieren herzustellen oder wo müssen aus Ihrer Sicht die Innovationen im Bereich Karton- und Falschachtel herkommen, damit die Branche auch, sei mal, weiter daran arbeitet, ihre Daseinsberechtigung zu erhalten, auszubauen. Was gibt es vielleicht an Innovationen, von denen Sie uns heute ein bisschen auch erzählen können?
Gut, ich denke mal, wir natürlich auch mal auf Papier und Karton schauen. Papier und Karton hat von der Natur her keine Barriere. Das heißt, wir müssen quasi eine Barrierschicht addieren um, ich sage mal, auch den dann Haltbarkeiten von Lebensmittel. Darum geht es ja letztendlich, dass wir den Verlust von Lebensmittel vermeiden wollen, dafür brauchen wir eben Barriereigenschaften. Die Barriereigenschaften, die wir natürlich jetzt viele daran arbeiten, sind das vielleicht, sagen wir, erneuerbare, also Barrieren aus erneuerbaren Grundstoffen eben bekommen. Wir möchten also den Anteil von Kunststoffen zunehmend reduzieren. Also wenn Sie heute mal eine Verpackung sehen, eine normale Falschachter sehen, da haben Sie in der Regel, das haben wir deutlich unter 5 % Nebenanteil, also die sind nicht verabseht, sind drin. Genau diese weniger als 5 % möchten wir weiter reduzieren. Dass wir da also wirklich noch weiter runterkommen und ganz einfach da auch, ich sage mal, eine weitere erneuerbare Barriere, also Barrieren aus erneuerbaren Rohstoffen eben herstellen. Das ist natürlich auch unter dem Besichtspunkt, dass wir uns auch neue Anwendungsmöglichkeiten von Karton erschließen können. Also ich sage mal,
es gab mal vor 7, 8 Jahren eine Untersuchung, die hat gesagt, dass etwa 25 % Plastikverpackungen problemlos durch ersetzen können, ohne dass dadurch ein Nachteil für das Produkt oder ein Nachteil Gebrauch für den Verbraucher Diese 25 % gilt es auch zu erhöhen. Ja, ich sage mal, dass wir eben neue Anwendungsmöglichkeiten finden, die ich sage mal heute für den Karton noch nicht zugänglich sind, die aber morgen für den Karton zugänglich sein werden. Und ich sage mal, wenn es dann eben auch darum geht, dass wir den Plastikanteil von einer Kundschufflasche, wo sie heute 100 % Kundschuff haben, das heute reduzieren durch eine Kartonmannschette, wie es heute zum Beispiel im Molkereibereich, sehen Sie die 3K-Becher-Bereichs, wo sie eine Kartonmannschette um einen ganz kleinen
drum haben. Darum geht es eben. Also wirklich auch hier Plastik reduzieren, besonders natürlich auch Virgin Plastics, dass wir das wirklich reduzieren, um von den Abhängigkeiten von fossilen Grundstoffen eben ein bisschen wegzukommen. Und darauf denke ich mal, können wir Hilfestellungen leisten. Da gehen natürlich auch die ganzen Innovationsbestrebungen unserer Mitglieder hin und natürlich auch das ganze Thema Lightweighting. Wenn Sie heute mal schauen, von dem Karton, das Sie gebraucht haben, um ein Produkt zu schützen vor 10, 15 Jahren, wenn Sie mal mit heute vergleichen, da haben Sie 30, 40 % Gewichtsreduzierung drin. Das ist natürlich auch gerade, wenn wir mal in Richtung IPA-Fies mal denken, auch eine ganz wichtige Thematik, dass auch dahin kommen, eben Material zu reduzieren. Und dann natürlich auch diese ganze Thematik Überverpackung, dass auch da, ich sage mal, ein Strich drunter machen. Da hilft uns natürlich auch die IPWA so ein klein wenig, dass wir von dem Thema wegkommen, ja, Überverpackungen. Und darum müssen wir natürlich mit dem Karton sicherstellen. Das war das Produkt nach wie vor schützen, auch wenn wir deutlich weniger Materiale einsatz haben und eben Überlightweighting
weniger machen. Natürlich auch das Thema Innovationen, denkst du mal auch den Schutz der Marginhaber mit Temper-Evidence-Verpackungen, der ganze Pharma-Bereich. Da müssen Sie heute verpacken und sicherstellen, dass eben gerade nicht, ich sage mal, viel Kunststoff herum brauchen, um die sicherzustellen, da sind wir natürlich auch mit ganz smarten Lösungen da. Sie werden auch jetzt bei den Einreichungen für den European Card Extended Award werden Sie auch wieder ein paar sehen, die also wirklich tolle, ich sage mal, mechanische Dinge eben sehen, um den Temper-Evidence für den Verbraucher sichtbar zu machen. Und das sind, ich sage mal, auch Dinge, wo da einiges an Innovationspotenzial drinnen, was ich sage mal
unsere Mitglieder eben vorangebracht wird. Dann werden wir natürlich mal ein bisschen vorausschauen, digitale Produktpass, QR-Codes, das sind natürlich Dinge, wo Karton Bedruckbarkeit von Karton, ich sage ganz hervorragend, eine Möglichkeit machen. Also da, denke ich mal, bereiten sich Smart-Packaging, da bereiten sich unsere Mitglieder alle auch drauf vor. Ich denke mal, das wird ein Thema sein, was in den nächsten Jahren zunehmend groß wird, weil das einfach der Wunsch des Verbrauchers zu können. Wo kommt das Produkt her? Wo kommt die Verpackung her? Das wird zunehmend wichtig werden. Und ich sage mal, da brauchen wir natürlich dann Dinge, die die Verpackung darstellen kann. Da denke ich mal, das sind wir mit
Karton auch sehr gut aufzulegen. Also ich bin, ich sage mal, sehr, sehr stolz darauf, ich es auch in den Gesprächen mit den Mitgliedern, das heißt auf der Kartonsseite oder das heißt auch der Falschachter-Zeite, was da an Entwicklungen, was da an Gedanken gut eben da ist, was eben da auch immer wieder inspiriert wird durch Einflüsse, die auch über unsere Öffz-Zudenten-Wertbekommen, ganz hervorragend.
Super, vielen Dank. Ich will nur eine Ergänzung von meiner Seite machen, weil sie den mehr Komponenten Joghurt oder Frischkäsebächer angesprochen haben. Ich finde das ein super Beispiel, wo man auch sieht, dass der Konsument an der wichtige Rolle spielt, weil ich sage mal, die Stärke dieser Verpackung kommt ja nur dann zum Tragen, wenn der Konsument auch tatsächlich sich die Mühe macht, am Ende die Banderole vom Kunststoffbächer zu trennen und getrennt zu entsorgen. Ich glaube, da dürfen wir als Industrie Summe auch noch mehr Aufklärungsarbeit leisten. Ich weiß nicht, wer mir das erzählt, aber irgendjemand hat mir tatsächlich mal erzählt, dass die Quote derer, die diese beiden Komponenten voneinander trennen, erschreckend niedrig ist und der eine schmeißt ganz in den Papiermüll oder ganz in den gelben Sack und dann ist erst wieder nichts gedient. Aber zeigt auch, am Ende Innovation und Nachhaltigkeit wird nur gelingen, wenn alle Spieler entlang der Wertschöpfungskette irgendwo ihren Beitrag dazu leisten. Trotzdem vielen Dank, viele gute Beispiele, wo Innovation in der Papierkartungindustrie, Falschachtelindustrie
Moment steht und auch noch möglich ist. Jetzt haben Sie es vorher gesagt, Sie kamen in der Pandemie aus Singapur zurück und dann eraltete sie der Anruf die Position bei Prokartung. Was daraus deutlich wird, Sie haben enorm viele auch internationale Erfahrungen gesammelt. Sie waren stets in einem sehr internationalen Umfeld unterwegs. Bei multinationalen Unternehmensgruppen der Verpackungsindustrie, wir jetzt mal die internationale Brille ein bisschen aufsetzen, sehen Sie bei diesem Thema den nachhaltigen Verpackung zwischen Europa, wo Sie natürlich heute mit Prokartung den Schwerpunkt haben und anderen Regionen der Welt, wo es mit Sicherheit ja Austausch gibt. Manche ihrer Mitglieder sind ja auch in anderen Regionen der Welt dann
oder teilweise auch produzierend unterwegs. Gerade in der Falschachtelindustrie. Sie Unterschiede bei dem Thema Nachhaltigkeit zwischen Europa? Also ist es der berühmt berüchtigte europäische Alleingang und wir machen es mal wieder besonders gut oder sehen Sie das eigentlich auch in anderen Regionen der Welt das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt?
Ich denke mal, das Thema Nachhaltigkeit ist ein globales Thema. Ja, ich sage bei der Verpackung ist ein globales Thema. Es wird natürlich unterschiedlich lang dauern und es wird mit unterschiedlicher Schärfe umgesetzt. Ich denke mal, in haben wir durchaus eine Vorreiterrolle. Wenn ich das mal vergleiche mit sagen wir haben in Europa eben, PIPIWA wird also weltweit auch beobachtet.
Was ist PIPIWA und wird es gehandelt und was sind die Auswirkungen? Wenn ich mal das jetzt in Asien sehe, ist es natürlich eine heterogene Da haben Sie sagen wir Südkorea drin, da haben Sie Japan drin, ich sage mal das Thema Technologie in der Verpackung ein weiteres größeres ist, wo ich sage mal das Thema Kosten weniger relevant ist, wie zum Beispiel in Thailand, Philippines oder Vietnam, wenn ich das mal in Asien sehe. Also ich denke mal, die Kaufkraftunterschied in Asien bewirken ja auch da, dass Sie, so genannte, diese Grigl Price Points auch definieren, dass Sie eben sagen, ein Produkt darf nicht mehr als 10 Baht in Thailand oder 10 peso in Manila im Legal stehen und dadurch macht natürlich dann auch die Wahl der Verpackung, macht natürlich dann auch daraus einen Fluss, wo Sie eben sehr viel die einfachsten, ich sage mal, Kunststoffbehältnisse nach wie vor haben, die einfachsten Beutel auch nach wie vor haben, um da ganz einfach Dinge zu verpacken.
Ich denke mal, Asien mit Argus Augen, was passiert hier in Europa, wird dann ich sage mal, sich die besten Stücke rausfiletieren, wird ich sage mal Beste, ich sage mal kopieren, das Beste weiter verbessern, um dann eben lokale Lösung zu schaffen. Also ich sage jetzt bleibt nicht unbeachtet, hier machen, ganze Welt achtet also darauf auf die Vorreiter, wir sind als Bekannteuropa, das haben wir halt, ich sage mal die Thematik, ausletzter eben durchdiskutieren.
Was natürlich uns in Europa der Vorteil, den wir haben, den es halt in Asien irgendwo finden, ist die Sammel und Recyclinginfrastruktur. Die haben sie eben in Asien nicht und ich sage mal da, wir sind da erzählt, dass er das Tournament aufbauen, für mich auch ganz wichtig, der Fokus muss mehr auf der Sammlung liegen. Ich sage mal, wir haben uns jetzt die letzten Pletsch 25, die letzten 7, 8 Jahre darauf fokussiert, dass wir Recyclingfähige, Laminate, arbeitile, flexiblen Verpackungen in Maat bekommen. Das hilft uns nichts, wenn es am Ende gesammelt wird.
Dann haben sie eben, ich sage mal, Recyclingfähigen Strukturen den Weltmeeren und da müssen wir eben schauen, dass wir die Sammelinfrastruktur verbessern und da, wenn ich mal muss, der Fokus in Asien speziell darauf gelegt werden. in USA, da kann ich sagen, ein ganz praktisches Beispiel, ich habe auch die große Ehre und die große Freude bei dem Equivalent zu unserem European Carden Excellent Award in der Jury zu sitzen in USA und da sehen wir halt die besten Falschachtenlösungen, die die reinkommen. Und ich sage mal, ein was ich denke, mal Beispiel geben ist für die unterschiedliche Wertstellung, ist der Adventskalender. Ich sage mal, bei dem Adventskalender in Europa werden sie heute ganz selten noch irgendwelche Plastikmaterialien sehen. Sie sehen also recht aufwendige
die ganzen Inlays auch recht aufwendig auf Kartonbasis, dass sie eben auch einem automatisierten Füllprozess widerstehen können. In USA kam Adventskalender, die ich ich sage mal dann zur Stilierung vorgelegt bekommen habe, die werden sie in Deutschland oder in Europa nie einreichen. Da ist halt noch so viel Plastikanteile eben auch drin und auch bei anderen bei Premium Verpackungen, wo sie heute in Europa bereits molded Pulp anlegen für die ganzen Inlays, um das Produkt eben zu sichern, um das Produkt auch zu präsentieren. In USA haben sie dann halt überwiegend noch Plastik im Einsatz. Also da sehen sie durchaus, dass da auch hier im Vergleich zum USA durchaus, ich sage mal, in der Vorreiterrolle sind und
die USA gucken auch respektvoll auf das, was in Europa passiert. kommt respektvolles Kopfnicken, wenn sie da sehen. Natürlich sagen wir auch einen Kopf schütteln, wenn sie eben sehen, den Aufwand, den wir betreiben, die ganze Regulierungsarbeit, den wir betreiben. ich hier auch mal die Gelegern nutzen kann, vielleicht ein Appell zu richten. Bitte. Ja. Ich sage mal, wir haben natürlich, ich sage mal, nach wie vor aufwendige Bürokratie, mehr oder nicht, dahinter, die ich sage mal, mit gutem Zweck, mit gutem Sinn irgendwo da sind.
Aber natürlich müssen wir berücksichtigen, wie es nach wie vor eine mittelständisch geprägteste Das heißt, ich sage mal, neben den ganz großen, die ich vorher mal genannt hatte, haben wir eigentlich auch auf der Falschachter-Zeite noch sehr viele Familien in der Nehmen. Und ich sage mal, für die gilt es eben auch, den negativen Einflüssen der Regulierung zu schützen.
Weil ich sage mal, ein kleiner Familienmitglied mit 50, 60 Mitarbeitern, der hat eben nicht den Spezialisten, der sie 24 Stunden antarkt, nur mit der Regulierung beschäftigen kann. Haben die nicht? Da kommt natürlich die Verbandsarbeit wieder ran, dass wir die also dann eine Dienstleistungsfunktion übernehmen können, um die eben auch dann entsprechend zu bedienen. Aber ich sage mal, auch für die Regulatorik tut es also gut daran, sich auch nach wie vor eng mit der Industrie abzustimmen, hat, denke ich mal, bei PWA in den letzten, ich sage mal, ein, zwei Jahren recht gut funktioniert. Aber das muss weiterhin im Prozess eben sein. Und dann auch klar zu verstehen, dass die Regulierung des Innovationsbedürfnis der Industrie nicht einschränken darf.
Also die Regulierung muss Innovation fördern und darf Unternehmertum Innovation nicht beschränken. Super, vielen Dank. Das Thema Phaserguss wäre wahrscheinlich ein Thema nochmal für eine ganz separate Folge. Da wollen wir jetzt nicht vertiefend darauf eingehen, finde ich aber tatsächlich natürlich auch ein sehr spannendes Thema. Ich will den Blick noch mal ein bisschen auf einen anderen Bereich lenken, in dem nach meiner Wahrnehmung Prokarton auch wirklich sehr aktiv ist. Wenn man die Website von Prokarton sich anschaut, gibt es ein Bereich, den ich wirklich fantastisch finde.
Und da geht es um Menschen, um Menschen in der Industrie. Und da werden ganz unterschiedliche Berufsbilder vorgestellt anhand von realen Beispielen aus ganz Europa aus den Mitgliedsbetrieben. Da habe ich in Ruhe mehr an, da gibt es Berichte, Videos wirklich fantastisch, kann ich jedem Hörerinnen und jedem Hörer nur empfehlen, sich das mal anzuschauen, weil ich finde, da wird die Vielfalt der Berufsbilder in unserer Industrie in hervorragender Art und Weise dargestellt. Das finde ich richtig stark, auch dass der Verband da einen Schwerpunkt setzt, ist nicht bei allen Verbänden so. Das will ich ausdrücklich sagen.
Und jetzt ist ja so, Sie machen das ja wahrscheinlich auch, weil Ihre Mitgliedsunternehmen, wie viele Unternehmen, um qualifizierte Fachkräfte kämpfen. Auch jetzt kommt nochmal ein Werbeblopp, Herr Mühling. Also warum ist denn die Karton- und Falschachli-Industrie aus Ihrer Sicht ein spannendes Umfeld für die nächste Generation? Weil ich glaube nach wie vor gelingt es der Karton- und Falschachli-Industrie trotz des nachhaltigen Image, trotz der tollen Produkte, trotz der, ich möchte mal sagen, wirklich vielseitigen Unternehmenslandschaft, dann meiner Wahrnehmung nicht ausreichend junge Menschen für unsere Industrie zu begeistern und zu gewinnen. Werbeblopp, warum ist das gut, wenn junge Menschen die nachfolgende Generation in unserer Industrie ihr Heil suchen, so wie wir beide das vor vielen Jahren selber auch gemacht haben. Wir sind beide noch da, also man hält sie auch länger in der Industrie aus, wie wir sehen.
Ich finde mal, ich könnte es durch den Werbeblopp anhand meiner Karriere irgendwo Also ich habe mich jetzt über 30 Jahre in die Industrie verbracht und muss sagen, es hat mir so viel gebracht an Kontakt, an Einflüssen, an Erfolgserlebnissen, an Dingen. Also ich habe es nie bereut, wegen dem Fragen zu machen. Ich möchte zu einem anderen Beispiel. Sie haben gerade genannt Mitarbeiterprofile, die wir auf unserer Webseite darstellen. Ich möchte anhand von einem Beispiel mal klarmachen, wir haben da eine Kollegin einem Falschhaftelhersteller, Schwarzsach in Österreich. Das war, ich sage mal, auf das Profil bin geworden, zufällig über einen kurzen LinkedIn-Post. Die ist mir selbst gemacht, aber ich sage, hey, das ist ja mega spannend. Das war so eine junge Dame, die war mit 17, 18, wollte sie an sich Friseurin werden,
sich dann mehr oder weniger nur aus der Suche nach Alternativen für so ein Schnubbertat mal bei Schwarzsach beworben, hat dann, ich sage mal, das Schnubbertraining mal gemacht, hat dann gefallen daran gefunden an der Industrie und ich also heute, ich sage mal, mit 22, 23 Jahren ausbildnerin Industriemechaniker und für Aggregatbediener bei der Firma Schwarzsach. Hat also innerhalb von 56 Jahren eine Karriere hingelegt und das war für mich ein Beispiel von einer jungen Kollegin, die ganz andere Ideen hatte und heute in der Falschrachtindustrie sehr, sehr glücklich wird. Ich sage mal, wenn ich mal auf unsere Industrie betrachte, ich sage mal, wir stehen natürlich für Nachhaltigkeit, wir stehen für Innovation und ich sage mal ganz ehrlich, wir stehen auch für High-Tech.
wir an Aggregate eben auch einsetzen, wo die Mitarbeiter dann eben auch daran arbeiten, ist hervorragende Sache. natürlich auch die internationalen Karrierechancen. Ich war in letzten 30 Jahren in zehn unterschiedlichen Ländern unterwegs, habe damit unterschiedlichen Kunden zusammengearbeitet. Ich sage mal, die Natur, wenn sie heute mal ein Verkäufer in der Inlandshand sind, die Natur des Verkäufs hat sich natürlich komplett verändert. Wir sind nicht mehr der Lieferant des Verpackungsmaterials. Wir sind heute der Berater Markenartikler. Wir sind heute der Berater und die Markenartikler erwarten also auch genau dieses Meer an Serviceleistung.
Sie sind nicht mehr nur damit dann, dass sie eben jetzt eine Palette von Falschachten angeliefert bekommen, sondern halt wirklich auch beide Designgestaltungen. Da kommen eben die Designereien, mit denen wir eben sehr viel zusammenarbeiten. Ich sage mal, wenn wir jetzt heute mal einen Designer sehen oder wenn ich mich auch mal in meine Eigenlage zurückversetze, ich sage mal, letztes Jahr auf Studium an der FW in Potsheim, da war für mich die Frage, wo gehe ich hin? Da war natürlich erst mal Nestle, Juni Lever, Procton, Gerber, die waren ganz oben aus der Liste gestanden. Tetra Park ist da gar nicht aufgetaucht. Ich bin aber heute sehr dankbar, dass ich dann auch hier durch einen Zufall zu Tetra Park gekommen bin, weil das hat mir dann die Tür geöffnet. Und heute habe ich, also wenn ich heute mal sehe, mit wie viel Nestle, mit wie viel Juni Lever sich in den letzten 30 Jahren zusammengearbeitet hat in unterschiedlichen Ländern und da eben auch unterschiedliche Verpackungslösungen generiert hat. Und ich sage mal, für einen Designer oder
gibt es ja nichts Schöneres, wie dann das Endprodukt im Regal zu sehen. Ich sage mal, da kreieren sie wirklich so kleine Momente der Glückserfüllung, die sie da damit generieren. Und diese die haben auf Jahre hin, haben die Bestand. Meine erste Tetra Anlage, die ich vor 35 Jahren verkauft habe, die Verpackung sind heute noch im Markt. Die Milch steht bei mir heute noch auf dem Frühstückstisch. Das ist ein Erlebnis, was ich in der Verpackungswelt eben mitbekommen. Und egal, ob ich auch heute nach Thailand gehe oder in die Philippines gehe, da stehen noch genau die Marken, die wir vor 20, 25 Jahren im Markt gebracht haben, stehen da noch. Das sind also wirklich so die kleine Trophäen, die sie immer erinnern an Momente des Leidens. Das ist immer alles positiv gelaufen, aber eben auch an Momente des Erfolgs. Und das macht, denke ich mal, das Bereich, die Tätigkeit im Verpackungsbereich ungemein. Ich kann es also wirklich nur jedem jungen Menschen empfehlen, den Verpackungsbereich ganz oben auf die Liste mit draufzusetzen und dann halt zu schauen, wie ich möglich bin. Das würde
würde ich eins zu eins genau so unterstreichen. Erlauben Sie mir dann noch eine Nachfrage, Herr Mühling. haben gesagt, die Natur des Verkäufer wandelt sich. Ich sehe das auch so. Insgesamt ändern sich Berufsbilder, Anforderungen während anderer, wenn sie mal so im Austausch mit ihren Mitgliedsunternehmen sind.
Was glauben Sie denn, welche Fähigkeiten und Kompetenzen werden in den kommenden Jahren vielleicht auch noch mal besonders gefragt sein, die vielleicht heute noch gar nicht so im Vordergrund stehen? Haben Sie da einen Einblick, eine Meinung dazu? sicherlich. Sie müssen heute die Kompetenzen des ganzen Unternehmens verkaufen können. Enterprise Selling, denke ich mal, wird zunehmend von Bedeutung sein, dass Sie wirklich auch den ganzen Baukasten, was was Unternehmen an Extradienstleistung für den Kunden nehmen kann, das müssen Sie als Verkäufer heute rüberbringen. Sie müssen heute, ich sage mal, mit einer Verpackung verkaufen, kommen Sie heute nicht mehr weit. Das machen zehn andere auch. Sie müssen heute gerade im Verkauf eben auch in der Lage sein, dass die Wertstellungen, die Werthaltigkeit des Unternehmens als nachhaltiger Partner eben auch zu verkaufen.
Das ist, denke ich mal, eine zunehmende Bedeutung, die gerade im speziellen Verkaufsbereich zukommt. Wenn ich mir jetzt mal anschaue, ich sage mal, wir arbeiten ja mit den Filmmit-Designern, mit kreativen Leuten zusammen. Aber ich sage mal, in meinem Verkaufsteam, als ich noch die Verkaufsverantwortung direkt hatte, habe ich immer wieder mal so einen kreativen auch mit rein gebaut. Und ich sage mal, ich kann es auch wirklich jedem kreativen mal an die Hand geben, zu sagen, warum nicht als Designer auch aktiv im Verkauf tätig zu sein. Ich sage mal, die extra Kompetenz, die Sie da mit reinbringen, die ich denke mal für jedes Kier-Count-Team eine Bereicherung und auch für jeden Kunden eine Bereicherung. Also ich denke mal, die Variabilität, ich sage mal, die eigenen,
Werteiligkeit, die eigenen Qualifikationen mit reinzubringen, aber vielleicht auch in Bereichen, wo Sie vielleicht in der Vergangenheit gar nicht erwartet waren. Deswegen, ich sage mal, den kreativen im Bereich Verkauf, würde ich also auch hier, ich sage mal, jeden Verkaufsdirektor die Hand geben, da mal mit rein zu gucken.
Super, vielen Dank, Herr Mühling, ein vorsichtiger Blick. sind schon recht gut fortgeschritten in der Zeit, die Zeit vergeht wie im Flug. Ich will eine letzte Frage stellen. Wenn Sie auf die Karton-Falschachtel-Industrie, Verpackungsindustrie in Gänze im Jahr 2030 blicken, was glauben Sie denn, welche Entwicklungen werden die Branche aus Ihrer Sicht am stärksten prägen, ist es das Thema Nachhaltigkeit und Regulatorik, das heute natürlich auch eine gewichtige Rolle im Gespräch hat, oder gibt es andere wo Sie sagen, diesen oder jenen Punkt wir vielleicht heute, nur in Ansätzen, aber wird in den nächsten fünf, sieben Jahren unsere Industrie maßgeblich prägen.
Gut, also ich denke, Thema Nachhaltigkeit ist sicherlich das A und O bei der Verpackung. Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Standard werden. Also ich denke, wir werden auch, ich sage mal, der Verbraucher wird in der Zukunft auch sehen können, den CO2-Fußabdruck. Seid er Kaufentscheidung, die er jetzt gerade trifft, wird er auch auf der Verpackung irgendwo nachverziehen können.
Das wird, wir denken, kommen. PBWA wird massiven Einfluss haben auf die Marktveränderungen. Ich sage mal, was Sie in der Vergangenheit immer mal gerne so als nebenläufig Design for Recycling haben, wird sich mehr für Design for Circularity dass da, da denke ich mal, dass die PBWA wird einen massiven Einfluss darauf haben auf die Wahl der Verpackung, auf den Einfluss der Verpackung, eben auch auf die Recyclobarkeit der Verpackung.
Dann sicherlich sagen wir, digitalisierung der Verpackung. Wir werden also die die smarten Verpackung erleben, dass aus dieser Zeit die Verpackung ganz andere Wertleistungen für den Verbraucher, speziell für den Verbraucher noch wird, als es heute schon da ist. Ich sage mal KI, das Thema KI, wenn Sie heute mal sehen, dass Sie heute bereits Regalwirkung darstellen können, bevor Sie die Verpackung in den Markt bringen. Das denke ich mal, diese Thematik wird zunehmen kommen, dass Sie gerade als Verpackungslieferant diese Extradienstleistung an Ihren Kunden auch bringen können. Das ist eben genau diese Extradienstleistung, über die ich gesprochen hatte, die Sie als Lieferant heute bringen müssen, um ganz einfach sich zu differenzieren im
Markt. Das denke ich mal, und wer hier, ich sage mal, vorangeht, wer hier die ersten Investments macht, wer hier, ich sage mal, führend vorangeht und das auch wirklich breit und gut publik macht, der wird denke ich mal auch zukünftig dann das bestimmen, das Business auch beeinflussen. Dann, ich sage mal, die Wertschiffung funktioniert. Da haben Sie mal auch da noch vielleicht einen kurzen Kommentar dazu.
für Kartons sind wir jetzt sehr, sehr stolz darauf, dass wir, ich sage mal, eine europäische Wertschiffungskette eben auch haben, dass wir wirklich unsere Rohmatik-Jahnen aus beziehen, die ganze Verarbeitung Europa machen, den Verbrauch Europa haben und dann eben auch das Recycling in Europa machen. Und das denke ich mal mit den zunehmenden Fragen für Lieferwege wird zunehmend auch eine aufbringen und da haben wir natürlich auch mit Karton als europäische Industrie, denke ich mal, auch einen guten Vorteil darin.
Super. Vielen Dank, Herr Mühling. Ich glaube, Verbandsvertreter ist es immer total wichtig, dass Sie von dem, was Sie tun, total begeistert sind. Und ich darf am Ende dieses Gesprächs sagen, die Begeisterung für das Material für unsere Industrie kommt rüber. Das finde ich total toll, total ansteckend. Man merkt, Sie brennen für das, was Sie tun. Und ich glaube, das ist schon mal immer eine ganz hervorragende Basis, um auch anderen Menschen für unsere Industrie zu begeistern. Von daher sage ich vielen, vielen Dank für dieses tolle Gespräch, für die Einsichten, die Sie uns geteilt haben. Und auch für, ich möchte mal sagen, die vielfältigen Einblicke, die Sie uns heute in die Karton- und Falschachtelindustrie erlaubt haben. Vielen, vielen Dank.
Vielen Dank auch von meiner Seite. Hat Riesi fast gemacht. Ja, Hörerinnen und liebe Hörer, ich hoffe, Ihnen geht es wie mir und Sie haben die Begeisterung von Herrn Mühling im Gespräch rausgehört. Ich habe den ein oder anderen wertvollen Impuls auch wieder mitgenommen aus diesem Gespräch. Die Rolle des Verbrauchers. Am Ende der Tage der Verbraucher, derjenige, der ein Stück weit über Akzeptanz oder Nichtakzeptanz von Verpackungslösungen entscheidet und die Rolle des Verbrauchers darf in vielen Fällen, glaube ich, sogar noch etwas stärker auch betont werden. Auch der Hinweis von Herrn Mühling, Nachhaltigkeit hat einen Preis. Ob das an der Aparclinie ist, am Materialpreis.
Nachhaltigkeit gibt es nicht zum Nulltarif. An irgendeiner Stelle werden sich Branchen-Teilnehmer bewegen müssen, um insgesamt zu nachhaltigen Lösungen zu kommen. Und ganz wichtig Bedeutung der Sammelinfrastruktur Abgleich auch zu dem, was wir in Asien im Moment sehen. Nur mal ganz wichtiger Punkt. Ich glaube, da sind wir in Europa schon sehr weit, vor allem bei Karton und Papier. Ich glaube, im Kunststoff darf da auch noch mehr passieren. Aber wichtig nochmal die Betonung, die Sammelinfrastruktur spielt eine ganz zentrale Rolle. Ja, meine Damen und Herren, wenn Ihnen Insight-Packaging gefällt, wenn Sie mehr von solchen Gesprächen hören wollen, dann abonnieren Sie den Podcast gerne und empfehlen Sie ihn weiter.
Über eine Bewertung am liebsten natürlich mit fünf Sternen auf den gängigen Plattformen freue ich mich sehr. Sollten Sie kritische Rückmeldungen haben oder Themen und Gastvorschläge einbringen wollen, schreiben Sie mir gerne über LinkedIn oder über meine Website, bin ich jederzeit gerne für Sie erreichbar. Bis zur nächsten Folge von Insight-Packaging und denken Sie daran. Insight-Packaging, weil gute Verpackung die Zukunft von Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg mitgestaltet.