
Inside Packaging· Folge 48
Messe bleibt Mensch: Warum Live zählt
Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 41 min
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Shownotes
Persönliche Begegnung als Zukunft der Verpackungsbranche. Wie Messen auch digital unverzichtbar bleiben.
In dieser Folge spreche ich mit Phuong Anh Do, Head of Brand Strategy bei der NürnbergMesse, über die Zukunft von Branchenmessen in einer immer digitaleren Welt. Wir diskutieren, warum Live-Erlebnisse und persönlicher Austausch auch weiterhin das Herzstück erfolgreicher Messen sind – und wie digitale Tools das Messeerlebnis sinnvoll ergänzen können.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Entwicklung von Fachpack & Co., die veränderten Erwartungen von Ausstellern und Besuchern sowie innovative Formate wie Women for Packaging oder Virtual Talks. Ich zeige, warum echte Begegnungen gerade jetzt wichtiger werden und wie wir als Plattform die Verpackungsindustrie aktiv mitgestalten. Wer wissen will, wie Messen relevant bleiben und welche Trends die Zukunft prägen, ist hier genau richtig.
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digitale Ergänzungen sind für uns essenziell und auch wichtig, dass man auch als Messe weiter bestehen unangefochten bleibt, ist die Interaktion und der Austausch einer Messe. Das Vertrauen, was man einem gegenüber gibt und schenkt, wenn man im persönlichen Gespräch ist, das wird bleiben für eine Messe.
Inside Packaging. Ein Podcast von Thomas Schmidt willkommen bei Inside Packaging, dem Podcast für Entscheiderinnen und Entscheidern aus der Verpackungsindustrie. Mein Name ist Thomas Schmidt und heute bin ich zu Gast in Nuremberg bei Fondant d'au Head of Brand Strategy Fachpack und EuroGus. Wir wollen heute über die Zukunft der Branchenmessen sprechen und die Frage, warum Live-Erlebnisse auch in einer zunehmend digitalen Welt unverzichtbar bleiben. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie sich Messen in den vergangenen Jahren verändert haben, welche Lehren die Branche und die Messe Nuremberg aus der Corona-Zeit gezogen hat und wie sich Veranstalter kontinuierlich weiterentwickeln müssen, um auch in Zukunft relevant zu bleiben. Natürlich sprechen wir dabei
über die Fachpack, die 2027 wieder stattfinden wird, als eine der wichtigsten Plattformen der Verpackungsindustrie. Mich interessiert, welche Trends und Stimmungen dort besonders sichtbar werden, wie sich die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern verändern und welche Rolle Messen künftig als Orte für Innovation, Wissenstransfer und persönliches Networking spielen werden. Außerdem möchte ich erfahren, wie sie persönlich die Zukunft der Messebranche einschätzt und welche Vision Fungi für die Fachpack in den kommenden Jahren hat. Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch und sage herzlich willkommen bei Inside Packaging, liebe Fungi und vielen Dank, dass ich heute bei euch hier im Niegel-Nagel-Neue-Renovierten-Messe-Zentrum zu Gast sein darf.
Dank, Thomas, auch für die schöne Einleitung. Es freut uns sehr, dass du hier in Nürnberg bist bei uns zu Gast und gleich unsere neuen Räumlichkeiten im Büro sehen darf. Als einer der ersten tatsächlich, ich glaube, das kann ich schon mal vorweg sagen, ist auch die Stimmung, die ich gerade habe, neu innovativ. Ich bin schon sehr gespannt, was wir heute für Themen haben werden.
Vielleicht mal um das ganze abzurunden. Mein Name ist Fungando. Ich bin Head of Brand Strategy für die Fachpark und Eurugus bei der Nürnberg Messe. Und in meiner Rolle verantworte ich die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung bei der Messe. Was auch super spannend ist, ich bin jetzt seit nun mehr als 12 Jahren bei der Nürnberg Messe und habe in der Zeit echt super viele verschiedene unterschiedliche Perspektiven auf das Messegeschäft kennengelernt und besonders spannend finde ich, dass wir mitmessen Menschen zusammenbringen, Ideen und auch ganze Branche zusammenbringen und Zukunft, egal um welche Branche es geht und jetzt im unserem Fall Fachpark Verpackungsmesser natürlich, Verpackungsbranche, diese Branche auch mitgestalten können.
vielleicht auch an der Stelle am 21. bis 23. September nächstes Jahr findet die Fachpark statt. Das sollten auch einige Zuhörer mit dabei sein. Also ich hoffe, dass nicht nur einige, sondern alle In In meinem Kalender ist die Woche bereits geblockt und ich bin ehrlich, Hotel habe ich auch schon gebucht. Das ist ja in Messezeiten auch immer durchaus manchmal herausfordern, wenn man keine größeren Kontingente braucht.
mal ganz kurz zu dir, Funki, wir kennen uns schon ein paar Tage, jetzt bist du seit zwölf Jahren, hast du gesagt, bei der Messe Nürnberg tätig. Zwei Dinge interessieren mich, A. Wie kommt man auf die Idee, als junger Mensch bei der Messegesellschaft anzufangen und B. Wie war dein Werdegang in den zwölf Jahren bei der Messe Nürnberg? Weil du hast ja wahrscheinlich nicht direkt als Head of Brand Strategy angefangen. Das heißt, du hast hier selber auch eine gute Entwicklung genommen, zumindest deutlich das als Außenstehender. Nimm uns noch ein bisschen mit rein in deine Reise bei der Messe Nürnberg.
Sehr gerne. Also ich habe anfangs, bevor ich zur Nürnberg Messe gekommen bin, hatte ich immer Lust und Bock, muss ich sagen, Veranstaltungen zu machen. Das heißt, als es um die Zeit von Abitur und alles ging, hatte ich Abi Verleihung gemacht, Abi Abendveranstaltung und irgendwann dachte ich, komm, ich studiere das. Und zu meiner Zeit vor 12 Jahren war tatsächlich Eventmanagement, tatsächlich noch ein privater Studiengang. Und dann habe ich gesagt, hm, okay, dann vielleicht doch die Ausbildung und so bin ich zur Messe gekommen und habe klassisch als Veranstaltungskaufrau angefangen.
dann hier die Ausbildung fertig gemacht, hatte dann so einen Zwischenstopp auch im Messe Service damals. Das heißt, da habe ich alle Kunden betreut für alle Messen. Das heißt, ich kenne alle unsere Messen hier in Nürnberg sehr gut, auch unsere ganzen Gastveranstaltungen und bin dann 2017 in das Team von Heike Slotter gewechselt, die die Fachpark schon immer verantwortet hat auch und da ganz klassisch Vertrieb gemacht, Kundenbetreuung, organisatorische Abläufe und hatte bei der Nürnberg Messe immer die Chance, mich weiter zu entwickeln. Und dann währenddessen meinen Bachelor gemacht in BWL, mein Master in Marketing und Sales und durfte hier sukzessive meine Karriere machen, habe entlang deswegen super viele Kollegen und Kolleginnen kennengelernt, die mich unterstützt haben und bin dann Veranstaltungsleitung zur Fachpark geworden und jetzt eben neu als Head of Brand Strategy für zwei Marken unterwegs bei der Nürnberg Messe, was auf der einen Seite sehr herausfordernd ist und auf der anderen Seite super spannend ist, weil die Themen könnten nicht
sein, also Fachpark mit dem Thema Verpackung und Eurugus zum Thema Druckus. Also alles, was man an Motorblöcken in Autos findet beispielsweise, was aus Aluminium, Zink gegossen wird. Also sind unterschiedliche Branchen und gleichzeitig macht es das aber auch wieder spannend, weil die Herausforderungen doch überall die gleichen sind. Sind das neue Regularien, die kommen oder sind das, ich sage jetzt mal wirtschaftliche Themen, die aufkommen oder kriegsbedingte Themen. Das hat alles Auswirkungen auf eine Branche, wie sie letztendlich aussieht und Messe ist einfach ein Spiegelbild der Branche.
Eine letzte Anführung, stichend persönliche Frage. Jetzt sitze ich dir hier in Nürnberg gegenüber. hast dein Laptop mit dabei, was auch total sinnhaft ist und da ist draußen ein Sticker drauf, da steht drauf Packaging Rocks. Also das würde ich total unterschreiben, ist so. Das heißt, der Verpackungsvirus hat dich ein Stück weit dann dann auch nicht infiziert.
es irgendwas, was dich an dieser Verpackungsindustrie, der du jetzt natürlich durch deine Rolle als Head of Brand Strategy auch für die Fachpack besonders nahe bist, auch durch deinen Werdegang hier im Team von der Heikeslottas, hast du angesprochen, fasziniert dich an der Verpackungsindustrie? Warum ist die Industrie aus deiner Sicht vielleicht auch besonders spannend, ohne die Kollegen aus dem Bereich Eurogüster irgendwo in ein schlechteres Licht drücken zu wollen. Aber was ist das, was dich an Verpackung fasziniert?
Das ist eine sehr gute Frage, Thomas. Ich würde wirklich sagen alles. Ich muss auch immer noch im Nachhinein sagen, hätte ich nachdem ich im Abi gewusst, es gibt einen Verpackungs- Studiengang, dann hätte ich den tatsächlich gewählt, weil Verpackung einfach so unheimlich breit ist und breit im Sinne von Verpackung gibt es in jeder Branche. Du hast Verpackung jeden Tag in der Hand und es gibt unheimlich kreative Verpackung, was die Produktverpackung angeht, aber auch und das macht die Fachpark auch so besonders Industrie- und Transportverpackung, wo Verpackung auch zum Produktschutz für Reifen, was auch immer genutzt wird.
Und ich glaube, dass Verpackung richtig unerrated ist, weil Verpackung brauchen wir zum Leben jetzt als Endkonsument und ich finde die Verpackungsinteresse super spannend, weil sie super hands-on ist. Es ist kreativ, es ist eine Hands-on-Mentalität, lösungsorientiert, egal welche Herausforderungen stehen, man steht immer zusammen und das merkt man so auch auf der Fachpark, dass es so das Gefühl, was so die drei Tage auch immer trägt, dass man zusammen kommt, einen gemeinsamen an Lösungen zu arbeiten und jetzt wissen wir ja durch PPWR, PFAS, was auch immer, gibt es einfach neue Herausforderungen, die aufkommen?
Und ich finde, die Branche ist da sehr aktiv und denkt immer in Lösungen. Absolut, und ich glaube, Anderrated trifft es relativ gut. Wir wollen jetzt nicht zu viel über die Verpackungsindustrie sprechen, das wird immer mal wieder vielleicht auch eine Rolle spielen, aber wir wollen ja auf das Messegeschehen schauen. Deswegen steigen wir mal direkt ein. Du bist 12 Jahre bei der Messe Nürnberg, es gab glaube ich für die Messelandschaft die Coronazeit, die vieles nochmal verändert hat, dann kommen wir gleich nochmal drauf. Aber wenn du jetzt mal auf deine letzten 12 Jahre und diesen, ich sag mal, vielfältigen Wertegang zurückschaust, wir haben sich den Branchenmessen in Summe in den letzten Jahren verändert und was sind so Entwicklungen, wo du sagst, die werden bleiben, die gehen auch nicht wieder weg.
Also 12 Jahre ist schon eine lange Zeit, muss ich sagen. ich muss auch wieder, wenn du auch die Frage stellst, so 12 Jahre so ein bisschen Revue passieren lassen, was da so alles passiert ist und ich kann auf jeden Fall sagen, ich glaube, dass wir uns in einer Phase finden, in der sich die Branche wie, also so schnell wie noch nie weiterentwickelt. Also in den vergangenen Jahren hat sich die Messelandschaft absolut schnell weiterentwickelt. Klar waren große Treiber Digitalisierung, du hattest Pandemie angesprochen, ist auch ein großes Thema gewesen, das Thema Nachhaltigkeitsdruck. Also es sind schon sehr viele Themen, die aufgekommen sind, wodurch die Messelandschaft sich einfach weiterentwickelt hat. Und ich glaube, früher war so das Thema
Produktpräsentationen stehen im Vordergrund ganz klassisch. Man sammelt Visitenkarten ein, man macht Termine aus, man verkauft vielleicht sogar am Stand Maschine beispielsweise, so ein Produkt und jetzt merkt man oder ist meine Meinung, finde ich, dass es viel mehr zum Networking und Erlebnisformat auch wird, eine Messe. Also sprich Produktpräsentation bleibt der Fokus natürlich einer Messe, aber der Austausch, also welche Personen treffe ich vor Ort, wird um einiges wichtiger.
Also und das ist auch, würde ich sagen, die Key-Essense einer Messe, den Austausch, das Vertrauen, was man dort erlebt, das kriegt man digital nicht hin. Ja, das ist ganz spannend, das leidet eigentlich ganz gut zu der zweiten Frage über. Ich meine, wir haben das alles noch vor Augen, Corona mit einem Tag war vor allem auch das Messegeschehen ja, also unmöglich.
Und das hat, also ich persönlich muss sagen, ich habe mich gefragt, schaffen es, Messen wieder den Stellenwert zu bekommen, den sie vorher hatten und ich war da total skeptisch, muss ich ehrlich sagen und dann bin ich selber nach Corona wieder auf erste Messen gegangen und ich war total überrascht, wie viel da los war, weil ich hatte gedacht, das dauert viel länger, bis ich das erholt. Ich habe mich da also tatsächlich getäuscht und ein Stück weit wirft es für mich die Frage auf, warum sind denn vielleicht auch aus deiner Perspektive diese Leiverlebnisse, wie so eine Fachmesse, wie vor so wichtig für viele, weil nach Corona hätte man ja sagen können, ja jetzt haben wir gelernt, wir können auch digitale Webinare machen und
Messegesellschaften wie die Messe Nürnberg haben da ja auch Angebote geschaffen in dieser Zeit. Also welche erkennten sie, nehmt ihr mit und warum sind Leiverlebnisse aus eurer Sicht trotzdem noch ein zentraler Bestandteil auch in der Zukunft in dieser zunehmend digitalen Welt? Also erst mal dazu, ich hoffe deine erste Messe war die Fachpark nach Corona? Ich habe tatsächlich auch überlegt, welches war denn die erste Messe, die ich nach Corona besucht habe? Ich bin mir nicht sicher ob sie Fachpack war oder ein anderer, aber die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so geredet, dass es die Fachpark war. Aber nochmal deine Frage zurückzukommen, also ich glaube, die persönliche Begegnung ist und bleibt der Kernnutzen einer Messe.
ich glaube gerade nach Corona, nach der Pandemie hat man das mehr denn je gemerkt, dass der persönliche Kontakt, den du auf einer Messe hast, eigentlich wirklich die Kernesense ist, warum ich auf eine Messe gehe. Das war ja so damals so ein ganz, ich weiß es noch, Fachpark 21 wirklich losgelöst. Das war so eine ganz entspannte Atmosphäre. Jeder war einfach happy, dass man sich in die Arme schließen konnte, dass man sich austauschen konnte und das war ja damals sogar noch so eine spezielle Zeit so so eine Gesichtsmaske, so eine Durchsichtige. Also man hat dann nie mit Ungestick noch mal gesehen und das ist einfach im persönlichen Austausch, denke ich, einfach was ganz anderes, was man digital vielleicht bis zu einem bestimmten Grad sehen kann, nie mit G-Stick, aber eben nicht so wie in einem persönlichen Kontakt.
Und glaube auch gleichzeitig haben wir dadurch gelernt, digitale Tools als Ergänzung ist wunderbar, ich glaube das brauchen wir auch und es wird auch gar nicht mehr wegzudenken sein. Aber ich glaube, dass der persönliche Austausch, das Live-Erlebnis, also wirklich Produkte anfassen, wie jetzt eine Verpackung zum Beispiel, das kann man nicht ersetzen.
Also man kann natürlich Verpackungen verschicken und dann sagen, hey ich mache einen digitalen Termin und lass uns dann in zwei Wochen drüber reden, wenn das dann da ist. Aber das ist nicht das Gleiche, weil du auf der Messe einfach A. unterschiedlichste Hersteller unternehmen sie es, das heißt man wird inspiriert durch die Gänge, man läuft durch die Gänge, man wird inspiriert durch unterschiedlichste Verpackungen, durch unterschiedlichste Produkte und lässt sich auch so treiben. Und das ist ja eigentlich auch genau der Vorteil, den je Messe bietet. Also man hat A. alle an einem Ort, B. super viele Kontakte, die man knüpfen kann und C. man lässt sich super inspirieren und ich glaube nach wie vor persönlicher Austausch ist einfach der Kern Teil und Essenz einer Messe und das lässt sich auch nicht tatsächlich digital in irgendeiner Form ersetzen. Es sei denn Thomas, wir hätten eine neue Produktidee, dann wäre es das Erste.
Also ich habe keine tatsächlich, aber ich glaube, das ist auch persönlicher Austausch, ist das A und O nicht. Und sonst fahre ich auch mit dem Podcast immer persönlich über. Ich glaube, es liegt im Mehrwert, im persönlichen Austausch. Und trotzdem stellt ihr ja wahrscheinlich auch fest, dass sich die Erwartungshaltung Ausstellern und Besuchern verändern.
glaube, der Besucher muss Firmen intern rechtfertigen können. Warum ich ein oder zwei Tage auf der Messe und verursache, da kosten und sitzen nicht am Arbeitsplatz. Und der Aussteller auf der anderen Seite wird auch sagen, okay, die Zeiten sind schwierig, kostet Geld. ich meinem Chef natürlich genau erklären, warum fahre ich denn trotzdem auch als Aussteller wieder zur Fachpark oder auch zu anderen Messen.
Kannst du ein bisschen was sagen, wie sich aus eurer Perspektive die Erwartung von Besuchern und von Ausstellern verändert haben in letzten Jahren und wie vielleicht auch diese Erwartungshaltungen heute sind. Was erwartet denn ein Aussteller von euch? Was erwartet denn Besucher von euch? Ihr habt ja auch ein Messebeirat und solche Sachen, also ihr seid ja ein sehr engem Austausch, vor allem auch mit den Ausstellern, aber auch mit den Besuchern. Also kannst du uns ein bisschen mit reinnehmen, wie sich da Erwartungshaltung in den letzten Jahren vielleicht verändert hat und auch im Hinblick vielleicht auf 2027 verändert, wir dann noch ein bisschen mehr dazu lernen können.
hattest ja jetzt ja angesprochen, Aussteller und Besucher, für uns sind Ausstellungsbesucher gleichermaßen wichtig, also das sind unsere Kunden, also wir sprechen immer von Kunden, also egal jetzt sage ich mal, ob es ein Aussteller oder Besucher ist, natürlich, früher war so das Thema Standfläche, je größer das zu besser, jetzt merkt man ja natürlich auch Return of Invest ist einfach ein ganz großes Thema, ich glaube egal in welchem Unternehmen, was auch richtig ist, wo setze ich mein Geld ein und was ist mein ROI, den ich dafür erhalte und ich glaube, dass es ganz natürlich sich weiterentwickelt hat, dass es eben nicht immer immer schneller höher weiter ging, also die Stände immer größer werden, doppelstöckig, prominent angängen, sondern dass man tatsächlich
nutzt, um präsent zu sein, Produktneuheiten zu zeigen, Innovationen oder aber auch einfach wieder betreiben zu können oder eben neue Kontakte zu knüpfen und das ist nach wie vor ein Thema, wo ich sagen kann, wenn wir jetzt vom klassischen Aussteller sprechen, es die Erwartungshaltung auch ist, es ist, wir sind als Messe wollen, sind wir drei Tage, finden wir statt, jetzt zum Beispiel die Fachpark, aber unser Verständnis ist, wir sind eine ganzjährige Plattform, also sprich die Community trifft sich vielleicht an den drei Tagen, aber die Erwartungshaltung ist schon da, dass wir uns auch darüber hinaus treffen, also 365 Tage im Jahr und nicht nur eben an den einen Sinn in drei Tagen.
ich glaube, dass wichtig ist, wenn wir jetzt da noch bleiben, messbare Geschäftsnutzen, hochwertige Kontakte, das ist das, was ich gerade eben schon gesagt habe, Besucherseitig ist das Thema Wissenstransfer, wo finden die Innovationen statt, welchen Hersteller kenne ich noch gar nicht. Bekomme ich vielleicht noch mal neue Kontakte, dass wir gemeinsame Projekte starten können, weil aufgrund diverser Regularien, was auch immer, muss ich meine Produktion umstellen. Also es sind super viele Vorteile, die eine Messe bietet und gleichzeitig würde ich auch sagen, sind es die Erwartungen, wir auch erfüllen müssen als Messeveranstalter, weil letztendlich ist unser originärer Job, wir bringen die Branche zusammen und wir versuchen natürlich durch diverse Formate genau diesen Wissensaustausch zu ermöglichen. Also ich sage jetzt mal
eine Packbox, also voranklassischerweise Packbox, Innovationbox, wo diverse Themen im Fokus stehen, weil wir auch diese Inspiration weitergeben wollen, was die Branche ja hat. gibt es Netzwerkveranstaltungen, wir merken eine Messe, man geht hin, man lässt sich inspirieren, schaut sich Produkte an und mittlerweile merken wir aber auch, dass bestimmte Formate einfach kuratiert werden müssen, also angeleitet werden müssen in irgendeiner Form, weil wir auch wissen, ich glaube du kennst das auch, wenn du Termine ausmast, die Termine, Kalender sind nicht mehr so frei wie früher. Es ist super rar und man muss einfach gucken, wie kriege ich das schnellste und effizient aus meinem Messebesuch. Und deswegen glaube ich, sind zukünftige Formate, die kuratiert werden, auf jeden Fall ein A und O.
Da noch eine Detailfrage, weil mich das tatsächlich auch immer interessiert, habt ihr Erkenntnisse darüber? Also sind diese, ich sage mal, kuratierten Räume oder Sonderformate Jahr, Beispiel Verleihung deutscher Verpackungspreis im Rahmen der Fachpark, gemeinsam mit dem DVI, dann Innovation Box, Packbox, du hast es angesprochen, sind das Dinge, die notwendig sind, damit die Besucher auch weiterhin zur Messe kommen? Oder gibt es vielleicht auch Besucher, die sagen, ich komme eigentlich primär auch wegen dieser, ich sage mal, kuratierten Räume, Veranstaltungen, Woman for Packaging ein ganz wichtiges Thema, mittlerweile glaube ich für Fachpark.
Also ihr ein bisschen Erkenntnisse, welchen Einfluss Sonderformate, Veranstaltungen, wie auch immer man das nennen will, auf Besucherresonanz haben? Also muss ich die eigentlich bieten, dass die Leute überhaupt noch kommen, jetzt mal zugespitzt gefragt, oder schaffe ich darüber vielleicht auch eine Zielgruppe, die ansonsten vielleicht auch gar nicht zur Messe gekommen wäre, weil sie hier keinen Aussteller hat oder keine wahren Kaufs oder so, es da Erkenntnisse dazu?
Ja, also gibt es auf jeden Fall und ich würde sagen, beides. Also beides, was du gerade aufgeführt hast, trifft zu. Natürlich hast du unterschiedliche Gruppen und das macht es ja eigentlich oder Zielgruppen und das macht es ja so interessant und spannend auch. Also es gibt die einen, die kommen natürlich wegen den Ausstellernprodukten klar, aber nutzen natürlich auch das Forum, weil sie einfach ihr Wissen auch erweitern wollen, weil in dem Alltag, das kennt man ja selber vielleicht auch, geht auch so diese Entwicklung oder persönliche Entwicklung, ich sage jetzt mal ein Stück weit, verloren, weil man die Zeit vielleicht gar nicht mehr hat, sich jeden Tag ein Magazin durchzulesen. Was gibt es an neuen Themen? Und dann gibt es auch die, die bewusst kommen für Formate und sich einfach inspirieren lassen und dann durch die Messe laufen. Also das sind ganz unterschiedliche, ich sage jetzt mal Nutzenverhalten, Zielgruppenverhalten und deswegen trifft das auch auf beides zu, was du gesagt hast. Und ich glaube gerade, das ist das Wichtige. Also was du angesprochen hast, women for packaging ist ja wirklich ein Herzensprojekt auch von meiner Seite gewesen.
hat man das auch jeden Fall gemerkt, den Zuspruch und dass auch einige tatsächlich wegen dem Format kommen und dadurch dann auch ein, zwei Tage zum Beispiel länger bleiben, mit denen ich dann auch gesprochen habe. Oder beispielsweise, wir hatten tatsächlich in Düsseldorf der Interpack auch women for packaging und haben gesagt, hey, lass uns doch einfach treffen, wenn doch alle da sind, wieso nicht. Und letztendlich waren auch einige da, die gesagt haben, ja ich komme, weil wir den Stammtisch machen und dann kann ich auch gleich auf die Messe gehen. Und das davon leben wir doch. Also egal, welche Messe es ist, egal es ob Nürnberg Messe oder eine andere Messeorganisation, ich würde sagen, wir bringen die Menschen zusammen. Und egal, was es für ein Türöffner braucht, das ist ja auch immer wichtig. Also vielleicht als so mal ein anderes Thema, was ich aufbringe, aber das Thema Generationen zum Beispiel, das merkt man ja auch. Also verschiedene Generationen gehen ja in Austausch-Themen wie auch immer anders ran. Und ich glaube, manchmal braucht es auch einfach ein Türöffner zu sagen, hey, da ist eine Veranstaltung
dem Thema XY, keine Ahnung, PPWR beispielsweise. Ich gehe da mal hin und dann schaue ich einfach mal, wer so da ist und vielleicht kann ich mich da einfach dazu austauschen. Und es gibt noch mal Hinweise. Und deswegen glaube ich, sind solche kuratierten Formate egal, wie man sie aufstellt am Ende, super wichtig für eine Messe.
Total spannend, weil das ein bisschen zur nächsten Frage eigentlich überleitet. Du hast es gesagt, Messe geht mehr hin, so ganzjährige Plattformen. Ihr macht da ja auch ungemein viel. Du hast jetzt das Woman for Packaging Event im Rahmen der Interpack angesprochen. Dann gibt es die Virtual Talks, die sehr regelmäßig zu unterschiedlichen Themen ja stattfinden. Das heißt, man erkennt ja daran, dass Messe sich weiterentwickelt weg von diesem. Ich treffe mich einmal im Jahr an einem Ort und alle sind dann da hinzu. Wir haben eine Community, die im Austausch ist, die im Gespräch bleibt, die unterschiedliche Themen bearbeitet, die in den Zeiträumen zwischen den Präsenzmessen natürlich auch noch von relevant sind.
Gibt es darüber hinaus Dinge, wo du sagst, da wird sich Messe weiterentwickeln müssen, um auch in Zukunft Relevanz zu behalten. Weil am Ende geht es ja um Relevanz. Es geht darum, dass man seinen Platz in dieser bunten Landschaft an Veranstaltungsformaten, Themen, Plätzen, wo man sich treffen kann, irgendwo behält. Also Stück weit habt ihr ja schon Antworten darauf gegeben. Deinem Titel nach würde ich mutmaßen, dass das ja eine auch der wahrscheinlich großen Fragen ist, mit denen du dich im täglichen auseinandersetzen musst. Brand Strategy, das irgendwie suggeriert das ja schon.
Wie muss Messe sich weiterentwickeln? Ich glaube, der Unterschied ist Ganzjährige. Also Relevanz, wie du es gesagt hast, ist es in jedem Fall. Also sprich, Messe ist, glaube ich, für eine Brand ein Teil eines Ökosystems. Also ich glaube, alles, was du jetzt aufgezählt hast, wenn wir jetzt bei der Fachpark bleiben, unsere Virtual Talks, Women for Packaging, unsere Foren beispielsweise. Wir hatten ja letztes Jahr auch Future Pack. Das war ja ein Start-up-Kongress, den wir das erste Mal gemacht haben im Vorfeld der Fachpark. Also es sind ja auch, wenn ich das so aufzähle, verschiedene Zielgruppen, die wir ansprechen.
Und ich glaube, dass Messe zukünftig ein Ökosystem Bestandteil sein wird von einer Marke. Und dass es aber übers Jahr hinaus einfach kleinere Formate vielleicht auch noch geben wird, die genau dazu beiträgt. Und die Messe ist eigentlich der Höhepunkt letztendlich, wo du dich dann am Ende alle treffen und es bunt wird.
Also wenn ich an Messe denke, denke ich immer an bunt, laut, Gespräche auf den Gängeln, dann schnappst du hier was auf, dort was auf. Und ich glaube, alles, was wir so anbieten für eine Messe, wird zukünftig dazu beitragen, wie die Messe auch vor Ort läuft. Also es ist ja auch klar, dass nicht alles, was ich jetzt auf einer Messe sehe, mich auch immer interessiert, sondern ich brauche ja genau die Nische, wo ich hin nicht will. Und jetzt hat die Fachpark ja zum Beispiel, wir haben alle Branchen vor Ort. Also es sind mehr als 12 Branchen, die da sind von Lebensmittel, Farmer, Tiernahrung, Kosmetik. Das sind ja alles unterschiedliche Anforderungen. Bis hin zu, auf der anderen Seite herstellt hier wirklich Verpackungsmaschinen für alle Bereiche machen oder für eine Nische oder Verpackungsmaterial herstellen für eher Kosmetikverpackung oder was auch immer. Und ich glaube, das ist die Besonderheit.
Dadurch, dass die Verpackungsbranche so unheimlich vielfältig ist, kann man auch unheimlich viele Angebote schaffen, die dann natürlich bestimmte Zielgruppen ansprechen und das dann am Ende wieder, wie durch Virtual Talks, Women for Packaging, auf der Messe zusammenführt. Ich habe noch mal eine Detailfrage. Macht es das nicht auch ungemein schwierig, weil jede dieser Zielgruppen, die er dann adressiert, die gesamte Breite der Verpackungsindustrie, da hat ja auch jeder wahrscheinlich mutmaßend so ganz spezielle Wünsche, die eine sagt, ah, und ich wünsche mir eigentlich mehr Kunden aus dem Segment und weniger hier und so.
diese Vielfalt die Arbeit nicht manchmal sogar auch schwieriger, weil man natürlich dann auch mit einer Vielzahl von Wünschen und Anforderungen und vielleicht Sonderlocken irgendwie, will ich es mal nennen, konfrontiert ist? Es macht es unheimlich spaßig, muss ich sagen, weil man unterschiedlichse Menschen kennenlernt und unterschiedlichste Herausforderungen und ein ganz anderes Verständnis auch am Ende bekommt. Also für mich war ja die Fachpark jetzt auch für mich als, ich sag mal, Endverbraucher dann auf einmal ein ganz anderes Verständnis, was das Thema Verpackung angeht. Und würde ich es daher nie als schwierig bezeichnen, sondern wirklich als spannend und gleichzeitig auch eigentlich das, was unsere Spielwiese ist.
Danke. Jetzt wollen wir mal auf die Verpackungsindustrie an sich schauen. glaube, man darf sagen, die Industrie unterliegt einem Wandel. Das tut wahrscheinlich ehrlicherweise jede Industrie, du hast es angesprochen, PPWR, regulatorik, wir haben sehr viel Mittelstand, gesamtwirtschaftliche Situation, teilweise energieintensive Industrie, wenn ich so an Papier erzeugung und solche Sachen denke.
Und nach meinem Verständnis die Messe ja auch die Aufgabe, so eine Branche zu begleiten. Und jetzt ist die Branche im Wandel. Und jetzt frage ich mich natürlich, welche Strategie verfolgt denn die Fachpack, um vielleicht auch diesen Wandel in der Branche aktiv mitzugestalten, weil das muss ja nach meinem Verständnis das Zielmesse sein, so ein Wandel aktiv mitzugestalten, weil das ja wiederum dann dazu beiträgt, dass ich als Fachmesse eine hohe Relevanz habe. Wenn die Leute sagen, okay, Mensch, da wird über die Themen geredet, die relevant sind, die die Branche bewegen, gehe ich da auch hin. Also was tut ihr als Fachpack, um diesen Wandel in der Branche aktiv mitzugestalten, so aktiv wie das natürlich geht, klar, am Ende muss das immer in den Unternehmen selber passieren. Das ist natürlich schon klar, aber trotzdem glaube ich, hoffe ich, dass
bzw. Messe insgesamt schon auch einen Hebel hat. Manche Dinge vielleicht auch noch mal stärker in den Fokus zurück, wie es jetzt das Einzelne Unternehmen alleine kann. Also Thomas, eine Beratungsleistung kann ich nur nicht anbieten. Was ist jetzt das Thema? Aber du hast damit natürlich vollkommen recht. Natürlich setzen wir uns damit auseinander, welche Themen die Branche hat und das, was wir jetzt vorher hatten. Also dadurch, dass wir so viele Branchen vor Ort haben und so viele herstellen, da will ich noch ganz kurz darauf eingehen. Das ist tatsächlich auch unser USP der Fachpark letztendlich, dass wir so, dass wir alle Branchen da haben, weil das ist genau das, worvorn man ja lebt. Also wenn ich eher im Farmerbereich unterwegs bin, kann es ja sein, dass ich einen Hersteller finde, der eigentlich eher im Kosmetikbereich unterwegs ist oder wo auch immer und kann dadurch die Produktion dann für mich wieder adaptieren. Und das macht es ja so besonders. Und dann auch wieder den Rückschluss auf deine Frage jetzt. Deswegen müssen wir es kuratieren. Deswegen müssen wir zum einen, welche Kunden sind dann vor Ort? Das heißt, da müssen wir irgendwie es schaffen, ob es jetzt über ein Matchmaking ist, durch digitale Tools jetzt letztendlich oder wie auch immer, müssen wir schaffen, die Leute zusammenzubringen. Das ist das eine und das andere ist, wie schaffen wir den Wandel mitzubegleiten, indem wir die Themen entsetzen. Also PPWR war jetzt die letzten zwei Fachparks, so wie ich sagen, 2024, 2025, das Thema die ganze Zeit. Und das wird auch jetzt auch noch eine Weile bleiben, weil jetzt geht es ja in die Umsetzung.
Aber wir wissen gleichzeitig auch, es gibt Themen wie Digitalisierung, KI, vor allem auch im Verpackungsmaschinenbereich. Wie kann ich das nutzen oder Gewinnbringung für mich nutzen oder Effizient für mich nutzen? Und das sind natürlich die Themen, die wir versuchen zu setzen mit unterschiedlichsten Partnern, Thomas. Also es heißt, Verpackungsbranche ist unheimlich vielfältig. Das heißt, es gibt sehr viele Partner, die wir an unserer Seite haben, die wir jetzt beispielsweise Fraktionen Papier oder Kunststoff wie auch immer um Radaufragen. Also wir wollen ja die unterschiedlichen Bedürfnisse auch abdecken. Und ich glaube, das Stichwort ist wirklich kuratieren, weil wir versuchen wollen, dass so effizient wie möglich für alle zu gestalten. Das heißt, es wird wieder ein Forum geben,
wo es um diverse Themen geben wird. Innovation Box, wird es auch wieder geben, wo es wirklich um reine Produktinnovationen geht. Es wird wieder Women for Packaging geben, also eine Netzwerkveranstaltung. Und wir wollen auch das Thema Startups mehr in den Vordergrund drücken, weil wir tatsächlich mit der Fachpack und deswegen kam ja auch letztes Jahr diese Kooperation zustande, dass wir Futurepack gemacht hatten dem Startup Class The Futurery, weil die Fachpack unheimlich viel Startups schon immer vor Ort hatte. Also wir fördern das ja seit über 10 Jahren haben gesagt, hey, es ist eine Zielgruppe und die braucht auch eine Heimat und die Heimat haben sie auf der Fachpack und da kriegen sie auch die richtigen Leute. Und das ist, glaube ich, das, was es als Veranstalter oder für uns auch gilt, zu übernehmen, im richtigen Moment die richtigen Themen auch zu setzen.
Das leidet total gut über, als hätten wir es abgesprochen, Wir nehmen auf Anfang August, das heißt, es sind jetzt noch 13 Monate bis zur Fachpack 2027. Zeit vergeht bekanntlich wie im Flug. Kannst du schon ein bisschen was sagen? Wahrscheinlich noch nicht abschließend, aber Entwicklungen in unserer Industrie werden sich denn 2027 auf der Fachpack in besonderer Weise deutlich widerspiegeln? Also ja, das Thema Nachhaltigkeit wird immer noch eine Rolle spielen, PpWR, auch wenn ich manchmal denke, ja, ja, ja, jetzt haben wir aber alle schon so viel drüber gehört und gelesen.
ein oder anderen habe ich immer den Eindruck nervt es dann mittlerweile auch. auf. sind denn so Themen, Entwicklungen in unserer Industrie, die vielleicht nächstes Jahr eine besondere Rolle spielen? Start-Ups hast du angesprochen. Nachhaltigkeit, was gibt es vielleicht darüber hinaus? Was darfst du auch mir uns schon verraten, worauf wir uns vielleicht im nächsten Jahr besonderer Weise freuen dürfen?
Also ich habe ja schon ein paar Sachen in der letzten Frage glaube ich schon beantwortet. Ich würde sagen, so im Vorfeld der Fachpack würde ich auf jeden Fall die Virtual Talks gut beobachten, welche Themen wir dazukünftig mit reinigen werden, weil das werden auch Themen sein, die dann auf die Fachpack einzahlen. Und wir sind jetzt mit Anfang August also wirklich mehr als ein Jahr jetzt oder gut ein Jahr im Vorfeld der Fachpack sind wir gerade dabei die Themen zu setzen. Das würde ich sagen, Virtual Talks gut im Auge behalten, weil da werden schon einige Themen im Vorfeld gesetzt werden und geben schon einen Hinweis auf die nächste Fachpack. Aber es wird auch natürlich wieder unterschiedlichste Formate geben. Also was ich schon gesagt hatte, die Packbox wird es wieder geben, Innovation Box, unsere verschiedenen voren Netzwerkveranstaltungen, das Thema Start-up.
Wir haben wieder diverse Parvillons, weil wir sagen, Verpackung hat ja so viele, ich sage mal, Schnittmengen auch zu anderen Branchen wie jetzt unser Converting Parvillons. Wir wollen auch das Thema Lohnverpackung so mit reinnehmen zur Fachpack, weil es einfach zur Verpackungsbranche dazugehört oder das Thema tatsächlich Kreislauf Recycling Rezyklate, weil durch die PPBR ist das eben ein Themenfeld und wenn wir die Verpackung oder die Fachpack Wertschöpfungskette betrachten, gehört dieses Thema auch mit dazu. Und das sind schon einige, ich sage jetzt mal neue Themen, die wir mehr in den Vordergrund setzen, die es aber schon vorher auch auf der Fachpack gab.
Super, vielen Dank. Unabhängig davon, also ich kann jedem nur empfehlen, den Termin habe ich schon gesagt, im Kalender vormerken und nächstes Jahr in Nürnberg fest im Kalender einplanen. wollen den Blick nochmal ein bisschen weiten und nochmal etwas allgemeiner schauen. Jetzt steht Messe ja immer auch im Wettbewerb, mit so digitalen Informations- und Networking-Angeboten. Mein Gefühl ist, ganz viele, deren in Anführungsstrichen traditionelles Geschäftsmodell vielleicht ein bisschen unter Feuer steht, widmen sich jetzt diesem Thema. Wir machen jetzt dann auch digitale Informationsveranstaltungen, dann gibt es Networking. Also gefühlt, wenn ich jetzt meine Inbox angucke, also ich könnte fünf Tage die Woche auf irgendwelche Veranstaltungen digital und analog gehen
käme dann gar nicht mehr zum Arbeiten. Vielleicht auch eine reizvolle Perspektive, aber im Moment noch nicht so realistisch. Wo liegen denn aus deiner Sicht so Chancen und Herausforderungen für Messen, wie Fachbacke, Messe, Nürnberg, im Wettbewerb mit solchen digitalen Informations- und Networking-Angeboten, weil wir alle bulen ja um das Gleiche, nämlich um die Aufmerksamkeit, die Zeit und gelegentlich auch um das Geld derer, die unsere Veranstaltungen, unsere Messen und ähnliches besuchen oder dort ausstellen. Also wo siehst du Chancen, die Branchenmesse hat und wo sind vielleicht auch Herausforderungen, die Branchenmesse hat, du dazu noch zwei, drei Sätze sagen.
Ja, sehr gerne. Also ich glaube zu allen Themen oder zu deiner Frage jetzt auch, glaube ich kann man auch länger als nur zwei, drei Sätze sprechen. Ja, also ich habe es halt mitgebracht. Aber letztendlich, ich glaube so eine Grundsatz, die ich vorher sage, kann man gar nicht treffen, wie die Messerlandschaft A in zehn Jahren vielleicht aussehen oder 15 Jahren, aber ich glaube, dass sich Tendenzen absehen lassen, also sprich, was ich vorhin mal kurz angerissen hatte, digitale Tools, glaube ich, sind eine Ergänzung für eine Messe, damit man besser Themen kuratieren kann, damit man schneller sich auch vielleicht auf die Messe vorbereiten kann. Das ist das eine. Also ich glaube, digitale Ergänzungen sind für uns essenziell und auch wichtig, dass man auch als Messe weiter bestehen kann.
unangefochten bleibt, ist die Interaktion und der Austausch einer Messe. Das Vertrauen, was man einem gegenüber gibt und schenkt, wenn man im persönlichen Gespräch ist, das wird bleiben für eine Messe. Und ich glaube auch die Atmosphäre auf einer Messe, dass ich den Kalender für diese drei Tage oder für die Messetage frei halte, sagen wir es mal so, das wird bleiben. Aber das, was sich ändert ist, dass man ganzjährig relevant ist, also dass man wirklich die Plattform am Ende hat, in der man sich ganzjährig austauschen kann und dass man darauf hin arbeitet, sich vor Ort zu treffen. Und deswegen glaube ich, dass so wie mit Women for Packaging zum Beispiel, man macht ein Netzwerk, was sich eigentlich während der Veranstaltung, ich sage mal, ausgegründet hat. Und jetzt ist es schon soweit, dass wir uns in Deutschland zu unterschiedlichen Zeiten treffen wollen beispielsweise. Und ich glaube, dass sich das ändern wird für verschiedene Zielgruppen, verschiedene Formate, Virtual Talks. Wir wollen ja ganzjährig, will ich relevant auch sein und auch wirklich Content bieten, weil wir wissen, es tut sich sehr viel in der Branche und versuchen dadurch, dieses Wissen, was man normalerweise nur auf einer Fachpack bekommt, irgendwie digital mit Virtual Talks, also digitalen Webinaren zu streuen und die Themen aber wieder vor Ort aufzugreifen. Und ich glaube, das ist das Wichtige, egal was man ganzjährig macht, dass man das auch am Ende irgendwann wieder zusammenführen kann auf die letzten drei Tage im Jahr, auf die man dann hinarbeitet.
Also sowas wie eine durchgehende, in Anführungsstrichen Storyline, Genau. gibt dann ein Okay. Führt eigentlich sehr gut zur schon letzten Frage, Fungi. Wenn du jetzt mal zehn Jahre vorausschaust und ich mutmaße deinen Titel, suggeriert es ja auch, Strategie ist ja eher was langfristig orientiertes, Markenstrategie ist was eher langfristig orientiertes. Wenn du jetzt mal zehn Jahre nach vorne schaust, wie sieht denn für dich in zehn Jahren eine erfolgreiche Branchenmesser aus? Was zeichnet die aus? Was ist da vielleicht auch anders wie das, was wir bisher so traditionell Was sind so Elemente, wo du sagen würdest und wenn wir da hinkommen als Messen Nürnberg, als Fachpark oder auch als Eurogust, die du ja auch vertrittst,
was macht es aus, dieses Format in zehn Jahren? Worauf dürfen wir uns als Besucher, als Aussteller in der Zukunft freuen, was wir vielleicht heute so noch gar nicht kennen oder noch gar nicht auf dem Schirm haben? Also ich glaube, dass Messen in Zukunft noch viel mehr eine Plattform der Interaktion sein werden.
kann man ja jetzt schon durch KI erhalten, durch digitale Plattformen, was du vorhin schon gesagt hast, man kann ja irgendwie, gefühlt jede Woche an jeden Tag irgendein digitales Webinar oder was auch immer da ein Teil nehmen oder auch andere Angebote. Und ich glaube, der eigentliche Wert einer Messe wird deshalb noch stärker für, also in Begegnungen sein, Vertrauen, Austausch und in dem Thema gemeinsame Erfahrungen, Erlebnisse sammeln.
Ich glaube, das wird auch in den nächsten zehn Jahren der Fokus sein. Und auch das, was ich schon gesagt habe, dass Messen sich zukünftig auch in ganzjährigen Communities wiederfinden werden oder auch entwickeln werden. glaube, dass die Beziehung, die man hat, ich sage jetzt mal als Messeorganisator, Unternehmen, die vielleicht teilnehmen oder Besucher auch dann vor Ort, das endet nicht mehr mit drei Messetagen. Ich glaube, das geht weiter und es geht ganzjährig bleibt auch dauerhaft bestehen und ich glaube, dass sich alles dann kumulieren wird vor Ort.
ich glaube, dass auch das, was sich nie ändern wird, sind die Erlebnisse vor Ort, also in den Messerhallen. Das ist trubelig ist, dass super viele Menschen vor Ort sind, die entweder mit dem PKW oder öffentlich anreißen. Ich glaube, das wird sich nicht ändern. Diese bunte Vielfalt, die man auch vor Ort sieht, wenn man durch die Gänge und diese angeregten Gespräche lauscht, das wird sich nicht ändern.
Bisschen wie im Bienenstock, überall Brutz und Sums und viel Bewegung da. Und dann auf der anderen Seite, wenn man heute aufs Messegelände fährt, die heilen logischerweise Sommerzeit sind leer, keine Messe. Also das ist ja schon wie groß der Unterschied ist zwischen dieser trubeligen Messezeit und dann der Zeit, die für euch wahrscheinlich trotzdem natürlich stressig ist, auch wenn keine Messe ist.
Und trotzdem für den Außenstehende denkt er Wahnsinn, alles leer, alles ruhig. man das ja sonst immer nur, wenn halt richtig was los ist. Ja, und ich glaube gerade so in den Zeiten jetzt mit KI, dass man Informationen ja wirklich überall bekommen kann, ist die Messe, also die Gegnung auf der Messe selbst wird es immer wichtiger werden, mehr denn nie, denke ich. Es ist total spannend, weil ich Zeit die These vertrete, dass die zunehmende Digitalisierung dazu führen wird, dass der Wert menschlicher Interaktion wieder wichtiger wird, weil die Menschen echte Begegnungen wollen. Also glaube das auch deswegen glaube ich tatsächlich, dass Messe auch als nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern eine ganz, ganz wichtige Rolle einnimmt. Und ein Stück weit hoffe ich das natürlich auch, dass das so ist,
ich selber glaube, dass persönliche Miteinander ist durch nichts zu ersetzen am Ende der Tage. ich würde auch sagen, die Hypothese können wir ja auch, also je Digitale unsere Welt wird, dass so wertvolle werden echte Begegnungen, können wir ja in einem weiteren Podcast, vielleicht in den nächsten Jahren, wie auch immer, verifizieren, was auch immer, aber ich denke das nämlich auch, also egal wie oft man darüber redet oder auch was mit der Pandemie, was es uns gezeigt hat, also echte Begegnungen kann man digital nicht abbilden und wenn, dann wäre es vielleicht nur Produkte oder Geschäftsidee, die wir noch nicht haben, Thomas. Wer weiß, wer weiß, nein, aber also unterstreich ich und Tatsache, dass
wieder in den Podcast kommst, habe ich mir festnotiert, dass du das hiermit ausgemacht. sage vielen, vielen Dank, es war ein sehr offenes Gespräch, vielen Dank für deine Ansichten, deine Erfahrungen aus zwölf Jahren, Messe Nürnberg auch im Hinblick auf die Fachpark 2027, ich fand es ein äußerst spannendes Gespräch und sage vielen, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast.
Vielen Dank für die Einladung, Thomas, hat mir sehr viel Spaß gemacht, danke. Mir auch und liebe Hörer, liebe Hörer, ich hoffe, Sie konnten aus dieser Folge nur den Impuls mitnehmen, nächstes Jahr die Fachpark zu besuchen, sondern auch den einen oder anderen inhaltlichen Impuls mitnehmen. Für mich besonders prägt dieses Thema ganzjährige Plattform zu sein, diesen Community-Gedanken, den man aus anderen Bereichen kennt, auf die Messewelt zu übertragen, dann auch das Plädoyer, das ich nachdrücklich unterstreiche.
ist Raum für Raum für persönlichen Kontakt und das wird umso wichtiger, je digitaler unsere Welt wird. Meine Damen und Herren, wenn Ihnen Inside-Packaging gefällt, dann freue ich mich, wenn Sie den Podcast abonnieren und im besten Fall empfehlen Sie Ihnen in Ihrem Netzwerk weiter. Über eine Bewertung, am liebsten natürlich mit fünf Sternen auf den gängigen Plattformen freue ich mich sehr. Sollten Sie kritisches Feedback haben oder Themen und Gastvorschläge einbringen wollen, ist auch dafür Platz. Schreiben Sie mir gerne über LinkedIn oder über meine Website, die Kontaktdaten verlinke ich in den Show-Notes. Bis zur nächsten Folge von Inside-Packaging und denken Sie daran, Inside-Packaging, weil gute Verpackung Menschen zusammenbringt.