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Intuitive Human – Die Kraft menschlicher Intuition

#17 Sterben ist eine Lebenserfahrung

Dienstag, 3. November 2026 · 58 min

MP3

Shownotes

Alexandra Sorgenicht im Gespräch mit PD Dr. Jens Ulrich Rüffer, Onkologe und Psychoonkologe
Was geschieht mit uns, wenn wir begreifen, dass wir das Leben nicht kontrollieren können? Wenn geliebte Menschen sterben, Beziehungen unvollendet bleiben und wir Erfahrungen machen, auf die uns niemand vorbereiten kann?

PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer hat als Onkologe über Jahrzehnte Menschen mit schweren Erkrankungen begleitet. Doch erst als sein eigener Vater starb, erlebte er, was Trauer für ihn persönlich bedeutet.

Uli und mich verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Wir haben über Jahre zusammen Filme über Menschen mit schweren Erkrankungen gemacht. Dabei ging es uns immer um die Menschen hinter den Diagnosen, um ihre Erfahrungen und um die großen Fragen des Lebens.

In unserem Gespräch sprechen wir über Trauer, die keinen Zeitplan kennt. Über schwierige Familienbeziehungen, Versöhnung und die Grenzen unserer Kontrolle. Über die Einsamkeit sterbender Menschen, wenn niemand mit ihnen über den Tod sprechen möchte. Und über die Erleichterung, die entstehen kann, wenn wir dem Unausweichlichen Raum geben.

Dabei begegnen sich Ulis medizinische Erfahrung und meine intuitive Wahrnehmung. Wir sprechen über unterschiedliche Vorstellungen vom Sterben, über Rituale des Abschiednehmens und darüber, wie wir Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten können.

Hier eines der Lieder von Johnny Cash, das Uli, seine Schwester und auch ich 2008 auf Dauerschleife gehört haben: open.spotify.com/intl-de/track/1U5tv0yzsPuQyya…

Ein sehr persönliches Gespräch über Tod und Trauer. Und vor allem darüber, was es bedeutet, das Leben in seiner ganzen Schönheit, Härte und Endlichkeit anzunehmen.

Mein Gast: PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer

Jens Ulrich Rüffer ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie. Seit Jahrzehnten engagiert er sich für die Lebensqualität von Menschen mit Krebserkrankungen, eine menschlichere Medizin und eine bessere Kommunikation zwischen medizinischem Personal und Patientinnen und Patienten.

Er ist Gründer von TAKEPART Media + Science sowie Mitgründer und Geschäftsführer der SHARE TO CARE GmbH. SHARE TO CARE setzt sich dafür ein, dass Patientinnen und Patienten gemeinsam mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten informierte medizinische Entscheidungen treffen können.

Mehr über Jens Ulrich Rüffer:

change4rare.com/experte/pd-dr-jens-ulrich-ruef…

Der Film „Trauer“

Im Gespräch sprechen wir über unseren gemeinsamen Film „Trauer“, in dem wir uns mit dem Verlust geliebter Menschen und unterschiedlichen Erfahrungen des Trauerns auseinandersetzen.

Hier findest du den Film und weitere Informationen:

vimeo.com/123207384?share=copy&fl=sv&f…

atp-verlag.de/publikationen/trauer-wege-finden

INTUITIVES LEBEN – entwickle deine intuitive Wahrnehmung

Seit 25 Jahren begleite ich Menschen dabei, ihre intuitive Wahrnehmung zu entwickeln und verantwortungsvoll in ihr Leben zu integrieren.

INTUITIVES LEBEN ist mein 18-monatiger Entwicklungsweg für Menschen, die ihre Intuition systematisch schulen und lernen möchten, ihr im eigenen Leben zu vertrauen.

Hier erfährst du mehr:

shop.alexandrasorgenicht.com/intuitives-leben-…

Über INTUITIVE HUMAN

In INTUITIVE HUMAN spreche ich mit Menschen über die großen Fragen unseres Lebens: über Menschlichkeit, Bewusstsein, Beziehungen, Verantwortung und Intuition.

Ich bin Alexandra Sorgenicht – Intuitionstrainerin, Autorin und Gründerin der Academy of Intuitive Living.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Intuitive Human, die Kraft menschlicher Intuition. Neue Perspektiven auf Körperspiritualität und gesellschaftliche Verantwortung von und mit Alexandra Sorge nicht! Herzlich willkommen bei Intuitive human dem Podcast über menschliche Wahrnehmung, Intuition-und gesellschaftlichen Verantwortung. Ich bin Alexandra, Alexandra Sorgenicht Und hier geht es um die Frage welche Fähigkeiten wir als Menschen brauchen um die Zukunft zu gestalten.

Wie wir lernen können, unsere Wahrnehmung wieder zu vertrauen und aus ihr heraus Verantwortung zu übernehmen.". Dazu spreche ich mit Menschen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft, die neue Perspektiven auf unser Mensch sein eröffnen. Mein heutiger Gast ist PD-Doktor Ned Jens Ulrich Rüffer.

für mich Uli. Uli ist Internist und Onkologe, Gründer von Take Part Media & Science und Mitgründer from Share to Care. Eine Initiative die sich für gemeinsame medizinische Entscheidungen von Ärztinnen, Ärzten und vor allen Dingen Patientinnen und Patienten einsetzt. Uli und ich kennen uns seit über zwanzig Jahren.

wir haben gemeinsam Filme für und mit Menschen mit schweren Erkrankungen gemacht v.a. in Krebs. Dabei ging es immer, um die Menschen hinter den Diagnosen und um die Fragen, die angesichts einer schweren Erkrankung eine ganz andere Bedeutung bekommen. Heute sprechen wir über den Tod und das Sterben – und damit vor allem über das Leben!

Uli hat als Arzt viele Menschen bis zu ihrem Tod begleitet doch erst als sein eigener Vater stark hatte er erfahren was Trauer für ihn persönlich wirklich bedeutet. Wir sprechen über Verlust und Versöhnung, über unsere Versuche das Leben zu kontrollieren. Und darüber was geschieht wenn wir uns dem öffnen was wir nicht beeinflussen können.

Das ist ein sehr persönliches Gespräch geworden auch weil Uli und ich eine gemeinsame Geschichte haben. Ich wünsche dir eine inspirierende Begegnung mit Jens Ulrich Rüffer. Willkommen, herzlich willkommen lieber Oli. Vielen Dank dass du dir die Zeit nimmst für das intuitive humanen Gespräch. ich bin ganz gespannt was sich hier entwickeln wird.

Das Thema Trauer ist so ein wichtiges und großes Thema finde ich und Ich würde zu Anfang gerne einmal ganz offen die Frage stellen Was bedeutet Trauer? Für dich Trauer für mich ganz persönlich? es ist eine Erfahrung vor allen Dingen wie Für mich sehr überraschend gemacht habe. Mein Hintergrund ist ja, dass ich als Krebsspezialist, als Onkologe über Jahre hinweg in Menschen begleitet habe während ihrer schweren Erkrankungen bis hin zum Tod.

Ich bin auch immer derjenige gewesen, der auch gerne Menschen hier noch zu Hause besucht hat aus dem Krankenhaus oder im Hospiz und hab deswegen glaube ich viele Menschen sterben gesehen und dachte das kann nicht und ich weiß wie man damit umgeht. Und dann starb mein Vater, und ich fühlte mich bei einem komplett neuen Raum.

In einem komplett neuem Umstand, in einem komplett neunem Gefühl was ich so vorher nicht kannte. Da habe ich zum ersten Mal verstanden was Trauer ist. Trauer wenn jemand geht der nochmal ganz anders zu dir in Beziehung stand Dann hat es mich wirklich lange Zeit aus dem... Ich war ein bisschen weniger geschäftsfähig, geschäftstüchtig muss man mal so zu sein.

Und konnte dann zum ersten Mal verstehen was es bedeutet das so intuitives Wissen gibt bei der Kirche. ich bin nicht kirchlich, religiös aber dieses Einjahr schwarz tragen. Es war mir zum ersten mal verständlich dass Menschen sich ein Stück rausnehmen müssen und auch geschützt werden müssen in dieser Trauerphase weil es eben einen nochmal ganz anders ins Leben stellt.

Und deswegen habe ich verstanden, dass Trauer ein ganz eigenes sehr mächtiges Gefühl ist. Ja, ich erinnere mich noch gut an das Jahr zwei Tausend Acht da können wir auch transparent sein. Wir haben damals zusammengearbeitet. also ich war deine Abgestellte der letzte Chef in meinem Leben und ich erinner mich noch sehr gut an dieses Jahr, das ja auch belastet war durch den Tod deines Mitkompagnons meines anderen Chefs Meines eigenen Großvaters, auch in dem Jahr eine sehr gute Freundin die verstorben ist.

Dein Vater und noch die Mutter eines... Auch eines Kollegen von mir. Also auch eines deiner Mitarbeiter. das war ein hoch intensives Jahr so wie ich mich dran erinnere. Und also ich habe auch im Nachhinein erst verstanden dass du in Trauer warst und dass vieles was sich nicht verstanden hat was sozusagen Ja, im Arbeitsalltag auf einmal anders war oder wo ich das Gefühl hatte.

Ich konnte dich nicht richtig erreichen. Es ist ein Ausdruck auch von Trauer waren. Auf jeden Fall also wie gesagt meine Kinder waren haben das gemerkt. Da bauen sehr schönes Erlebnis darin was sich mich auch noch mal unheimlich berührt hat. Ich habe zu der Zeit dann sehr viel Johnny Cash gehört und zwar die Lieder die er kurz vor seinem Tod gemacht hat Und dann lief das bei uns eigentlich zu Hause non-stop und dann bin ich meine Schwester besucht gefahren in Zürich, die und kamen bei ihr in die Tür rein.

Es lief genauer dieselbe Musik vorher nie und auch erst mit dem Tod meines Vaters ausgelöst und es war nochmal so eine ganze andere Art von Verbundenheiten. man merkt in Trauer ist Trauer aber Trauer verbindet er auch. In Trauer liegt dann eben auch... Es liegt sehr viel Traurigkeit drin, aber es liegt auch sehr viel Kraft drin und sehr viel Möglichkeit.

Ja wenn du jetzt beschreibst also damals hast überhaupt erst verstanden was Trauer ist? Und auch den Sinn eines Trauerjahres kannst du das beschreiben im Nachhinein wie die Trauer sich für dich angefühlt hat oder wie sich das gezeigt hat für dich denn ich denke dass ist etwas Individuelles auch Obwohl was Kollektiv ist, aber auch was Höchstindividuelles.

Ja das glaube ich ganz fest, dass glaube ich sehr fest, aber ich glaube auch, dass es immer so Binnen gibt. Deswegen gibt es so diese beiden Aspekte. Diese Idee des ein Jahr Schwarz-Tragens hat ja letzten Endes. wahrscheinlich gibt's auch Menschen die über das Wahrscheinlich nur einen Monat bräuchten und andere, die brauchen vielleicht drei Jahre.

Also von daher ist das dann am Ende individuell. aber ich glaube schon dass es was ist, was nochmal einen aus dem Weg aus diesen Funktionieren, aus dem einfach weitermachen und wirklich anders in diese Welt stellt. Gefühle werden anders, Gefühlen werden anders auch eräußert. man braucht etwas anderes an Unterstützung, man braucht eine Andersgeidung so man muss auch in der Zeit brauchen wir ein Schutzraum.

Und dieser Schutzraum, der kann ganz unterschiedlich aussehen. Da bin ich ganz sicher aber es ist was wo man eben anders auf Menschen reagiert, anders auf Emotionen reagiert. Alles hat eine etwas andere Ausrichtung und das muss gar nicht schlecht sein im Sinne von... Das ist übel! Das muss sich abwehren.

Das kann auch was Bereichendes sein. Ich habe damals sehr lange darüber gedacht wie sehr die Trauer, die ich empfinde davon abhängig ist welche Beziehung ich hatte. Es können ja Menschen sehr nahe, sehr intensiv sein zu denen ich aber keine gute Beziehungen habe. Das klassischerweise Ursprungsfamilie, klassischer Weise Elternkonflikte.

Da erlebe ich häufig dass man sagt Mensch und Kinder wenn der dann stirbt ist es gut, dann bin ich da entlos. Aber man merkt das stimmt nicht! Und es funktioniert nicht. und ich glaube das erinnert Trauer erinnere einen nochmal daran was... Die Idee von ich selbst Optimierung, die Idee von Ich kann alles selbst bestimmen.

So einfach funktioniert das. und ich finde ehrlich gesagt Gott sei Dank nicht wenn du sagst es stellt einen anders in die Welt. was ist so deine Erfahrung? also ich habe jetzt verstanden dass Du sagst da gibt's eine Demut auch in dem zu wahrzunehmen. ich kann das nicht beeinflussen. ich kontrollieren Bilder was sich fühle.

noch etwas geschieht noch was wie ich mich im Beziehung empfinde In dieser Trauerzeit auch zu dem Verstorbenen oder der Verstorbene. Und was würdest du sagen, wie hat... Welchen Einfass hat die Trauer um deinen Vater auf dich gehabt? Also in das, wie du dich in die Welt stellst, auf dass, wie ich dich in den Welt stehe?

Ich glaube, dass sich selber in so einem Ausnahmezustand zu erleben deutet für mich, so ist mein Leben angelegt. Dass ich noch besser mich auf andere Menschen einstellen konnte danach. in der Zeit selber war es eine Art Panzer, Panzer ist vielleicht der falsche Ausdruck aber so eine Art. die Schaumstoffgefühle ließen sich nicht so gut äußern und ich konnte Gefühle nicht so annehmen.

Ich konnte Berührungen. Also was mir unglaublich geholfen hat, waren natürlich meine Kinder. Die waren damals klein, die waren drei und fünf. Und die haben das gespürt auf jeden Fall... Natürlich unbedingt! Aber sie waren nicht ängstlich sich trotzdem in den Hals zu werfen. Ne? Waren nicht ägstlich mehr trotzdem gefühlt an gehen zu bringen.

Sowohl gute wie auch. Manchmal auch zornige. Aber das war total hilfreich. Das hat dann immer wieder zurückgeholt und natürlich in der Aufgabe als Vater, die kann man nicht einfach abgeben auch. Die Rolle als Chef, die konnte man so ein bisschen zurückdrücken. Und das hat mir sehr gebauschen. aber das Gefühl war wie Watte.

Dinge haben mich nicht so gut erreicht und ich hatte überhaupt meine Fähigkeit verloren Menschen zu erreichen. Habe ich dich richtig verstanden dass du sagst? Und im Nachhinein, aber so nach dieser extremen Trauerphase in der du in Watte oder Schaumstoff gepackt warst. Also auch unerreichbar warst in gewisser Weise.

Oder seien musstest... Danach hat sich was geändert in Bezug auf Gefühle? Habe ich das richtig verstanden? Oder spüren können von anderen? Ja, ich glaube auf verschiedenen Ebenen hat es sowas wandert. Die Begrifflichkeit... Wir reden ja oft von jeder muss sterben! Und das Leben ist endlich, ja gut. Das wissen wir und wahrscheinlich stimmt es auch.

Ich bin nicht bei jedem ganz sicher aber nein. Wahrscheinlich stimmt's auch aber das kriegt natürlich dann nochmal eine andere Zuschreibung. Es ist natürlich wenn man so tief noch mal in dieses Gefühl eintaucht ich also mich hat es...ich kann gar nicht sagen ob es mich besser vorbereitet hat auf die Zeit aber wenn ich jetzt nochmal anders reingestellt habe.

Also dieses zu Wissen so ist das Gehst du und so werden Menschen, wenn du Glück hast muss ich auch sagen, wenn Du Glück hast um dich trauern. Ich glaube für mich war ein ganz zentraler Gedanke, den ich bis heute noch nicht loslässt wie beeinflusst mein Verhältnis zu dem Menschen hinterher meine Trauer?

also? ich habe jetzt ganz persönlich kann ich sagen meiner Mutter die immer gesagt hat die beiden haben sich nicht gut verstanden. ... der nicht mehr da ist, dann lebe ich richtig los. Und sie war ja noch relativ jung, sage ich mal, relativ seventy-vier. Aber... Sie hat überhaupt nicht losgelebt! Es war als wenn was fehlt und zwar etwas ganz Wichtiges fehlt auch wenn es in einer Reibfläche war, das fehlte man.

Das hat sie. bis heute kann die nicht damit umgehen. Also wo ich so denke, wenn man ein großes Einverständnis hat, ist es vielleicht sogar leichter? Die Trauer ist tiefer, ehrlicher. Man kann sie sich auch selber besser zugestehen als wenn es nicht so ist. und das wollte ich ja damals auch direkt in einen Film umwandeln.

Das haben wir so nicht gemacht aber wir haben trotzdem was dazu gemacht um mal dem Ganzen nachzuspüren und das war für mich eine sehr heilsame Erfahrung. Ja lieber zuhörende den Film verlinke ich euch unten auch in die Show Notes dass den kann man bestellen Wenn du da reingucken möchtest, gibt es viele intensive Impulse auch.

Hilfreiche Impulse für den Umgang mit Trauer und das Erleben von und den Umgangen mit Trauen. Du hast gerade vorhin auch gesprochen von dem intuitiven Wissenwastos genannt was es in der Kirche gibt mit dem Trauer ja auch. Und gleichzeitig ist es ja auch so dass doch Trauer etwas ist, was in gewisser Weise wenig vorkommt.

Also so, wir kennen das Gefühl denke es alle. Mehr oder weniger viele Menschen werden das ab, so nehme ich es wahr und... Wie hast du das so erlebt, wenn du gesagt hast. Du hast ja auch als Onkologe und auch als Psycho-Onkologer hast viele Menschen begleitet. Auch beim Sterben in den letzten Phasen der Erkrankung.

Beim Sterben ist deine Wahrnehmung davon also wie bereit? Hast du die Menschen erlebt sich mit Trauer auseinanderzusetzen oder die zuzulassen? Ich glaube tatsächlich dass es nicht für jeden so greifbar ist. ich glaube, auch auf das Gefühl gar nicht einlassen. Also ich mache jetzt mal einen ganz profanen Vergleich.

Langeweile ist sowas, was es heute nicht mehr gibt in Anführungszeichen, weil das ist etwas, was man... also ich glaube wenn wir beide uns jetzt irgendwo hinsetzen und Kaffee trinken würden, wir würden uns an viele langweilige Stunden erinnern die uns aber wieder kreative Kraft gegeben haben wo man langeweile aushalten konnte.

Aber wollte auch ne? Und sagen wollte okay Und wir haben auch ja damals schon immer gesagt, Ablenkung ist. Ja kann man völlig in Ordnung, man darf sie auch ablenken mal aber es ist manchmal gut das auszuhalten und die Bereitschaft dazu erscheint mir ist gering geworden. Aber ich glaube so ähnlich ist es auch mit der Trauer meines Erwägen Aus einer institutionell verordneten Trauer.

Ich muss einen ja schwarz tragen. Wir sind zu einer individuellen, erlebbaren und auch auslebbaren intuitiven Umsetzung dieses Gefühls. Den Weg den weiß ich noch nicht so genau also meine ich glaube der ist noch nicht wirklich. da ist noch viel Luft um die Menschen dafür bereitzumachen. in diesen Begleiten von Patientinnen war es oftso dass Menschen ins Angehörige natürlich Freunde Versucht haben schnell zum normalen wieder überzugehen sich nicht auf das gefühl einzulassen und wenn jemand so ganz tief in dieses gefühl reingegangen ist Er war das viel befremdlich.

Also man kennt es ja z.B.. Ich hab bittes. ich habe mir eine freundin die im langen iran Gelebt hat die halt gesagt Ja, dass können wir uns gar nicht vorstellen. dann sitzen darf menschen Frauen vor allen Dingen in schwarzem Kleidern Und die jammern haut laut hals und das ist völlig normal. das kann man sich hier bei uns natürlich gar nicht vorstellen, dass man so seiner... ...seiner Gefühle Luft macht.

Die Brust weitet und eben das rausscheinen kann. Da scheint mir... da haben wir wenig Gefühl für... Also ich habe nicht... Ich erlede das nicht so oft, dass jemand so intuitiv dafür sich einen guten Weg findet. Das würde ich mehr viel häufiger wünschen. Und ich erlebe häufiger, dass es so weggedrückt wird.

Und das ist schade weil wenn es keinen Platz mehr in diesem Leben hat Und das muss es ja haben, weil wir werden alle sterben. Wir werden das nicht weg definieren können. Nee und ich glaube auch... Also zumindest für mich ist es so nach dem Erfahrung die ich bisher gemacht habe, das kann man natürlich letzten Endes nicht sagen aber Ich glaube dass es schwieriger ist den Verlust von geliebten Menschen oder in meinem Fall auch geliebtem Tieren durchaus zu betrauern als die eigene Sterblichkeit.

Also wirklich Verlust von anderen, geliebten Menschen ist so wie ich es bisher erlebt habe. Ich kann das natürlich noch schlussendlich nicht beurteilen viel mehr disturbing wie sagt man jetzt verstörende und auffüllter und reißt mich vielmehr aus einer Komfortzone der Idee als wenn ich jetzt selber konfrontiert bin mit so kleinen Diagnosen, die ich bisher schon hatte, die auch durchaus größere Komponente hatten.

Die Boden-Tut da steht, sage ich mal, als Möglichkeit. Das ist schon erschreckend. aber wenn ich zum Beispiel meine Lieblingsmenschen im Herz entfragt erlebt habe oder ... Also der jetzt gesund und gut lebt, das einmal gesagt. Aber trotzdem die Situation war ausreichend um einen wirklich tiefsitzenden Schock zu verursachen.

Und natürlich auch anderen Menschen schon, die ich verloren habe – auch in dem Jahr im Jahr, den du gesprochen hast – mich selber nicht in Kontrolle zu haben was mit meinem Herz sich wirklich anfühlt wie in tausend Fetzen gerissen und ich weiß überhaupt nicht, wie das wieder zusammengehen soll. Und um das so auszuhalten zu sagen, ich muss meinem Herzen das überlassen, ob und wie es wieder zusammengeht.

Ich kann erst mal nicht viel tun außer die Dinge von denen ich weiß, die ich tun kann, um mich zu regulieren ist es aber doch ein Prozess der eigentlich einen natürlicher Prozess ist, dem ich ausgeliefert bin, den ich mich hingeben darf glaube ich generell etwas, wo wir uns sicherlich in der westlichen Hemisphäre oder an der westlich geprägten Welt sehr schweren mit tun.

Uns auch natürliche Prozessen zu überlassen. Einen Satz vielmein von der tschechischen Malenko die sagte das den eigenen Tod musst du nur sterben, denn mit dem anderen musst du leben und dieses damit Leben? Ich finde was du sagst Ich weiß es nicht, ich weiß das einfach nicht. Das ist ja so... Ich kann mir keine Trauer verordnen.

Und das ist glaube ich sowas wie du sagst mit der Kontrolle, das ist ja ein liebsten Grund mehr sagen Der Mensch ist gestorben und jetzt mal verordnet, sieben Tage trauern, dass ist eben auch das Schwierige an dem Konzept einen Jahr schwarz zu verordneten. Sondern es kommt einfach hoch! Ich habe gestern meine Schweste als gerade gestorbt meiner Frau, meine Rede, die ich mir so überlegt habe erzählt und mittendrin bin ich komplett zusammengebrochen.

Natürlich wollte ich das nicht, natürlich wollte ich es in Ruhe zu Ende lesen. Hat aber nicht geklappt! Und dann kommt was hoch, was wir uns vielleicht nicht oft genug erlauben. Ich kann gar nicht sagen ob die Welt besser oder schlechter wäre wenn wir das tun. Mein Gefühl sagt ja. Also ich glaube, mein Gefühl sagt ja und ich glaube es wäre gut wenn wir sowas nicht so weg definieren.

Und versuchen aus dem Leben rauszuscheuchen oder negativ zu belegen wie ich das oft bei meinen Kindern erlebe. dass solche Dinge dann auch so gekänzelt werden glaube ich. Ich glaube schon, dass es uns besser gehen würde. Da würde ich gerne mal im Moment bleiben, weil du sagst, du weißt es nicht. Aber du hast das Gefühl, warum?

Was glaubst du? Warum würde es uns dann besser geben? Ich glaube wir würden uns mehr selber trauen und Trauen zu trauern und Trauern auch nicht so traueren also diese sich auch zu lösen aus den von außen definierten und uns auferlegten Verhaltensweisen. Und das wäre jetzt bei der Trauer ein ganz starkes Thema, aber dass diese sich ja auch viele andere Dinge übertragen.

Natürlich ist es erst mal irritierend, wenn jemand gestorben sitzt da, jemand daneben sinkt und lacht. Das passt in unsere Vorstellungswelt nicht zusammen. Aber es ist vielleicht trotzdem der bessere Weg. und dieses Zulassen können sich darauf einlassen bedeutet, dass ich mein Herz aufmache. Das bedeutet das ich meine Seele aufmach.

Es bedeutet, da sich alles etwas Weiche aufmachte, empfänglicher werde und auch mehr geben kann. also in dem Moment wo wir empfänger sind und mehr geben können werden wir auch insgesamt eine andere Welt erliegen. Ich weiß noch, ich bin vor hundert Jahren gefühlt Also irgendwie Anfang der achtziger Jahre in Malaysia gewesen.

Wiefen durch irgendwelche Gassen Und dann hörten wir Musik und Lachen und Tanzen ... im Hinterhof, da sind wir einfach mal hingegangen. Und da war so eine Gruppe, die ja nur sofort einladen und dann waren wir mit denen... ...und dann fielen uns eine Frau auf, die etwas exaktierter und etwas dramatischer... ...dann haben wir irritiert bis unseren auffielt,... ...dass im Hintergrund eine weiße Kiste lag.

Dann haben wir gefragt was liegt denn da? Ja das ist mein Ehemann! Da war die Trauerfeier und es war aber ein... war nicht ganz einfach herauszufinden, ob es eine spannende Erfahrung war. Nicht dass ich jetzt alles nach exotischem Welten verorten will sondern natürlich das was du ansprichst, diese Rationalisierung, dieses alles muss klu als immer perfekt in Kontrolle sein wenn man's das erlauben wird und das ein bisschen weniger tut.

Das würde für uns alle helfen. Es ist ja auch kein Gegensatz par, so finde ich. also Kontrolle und eben auch die Fähigkeit sich zu überlassen in aller Demut dass man einfach Teil eines Lebens ist das man null überschauen kann. letztlich eine kurze Unterbrechung in eigener Sache. seit von zwanzig Jahren begleite ich Menschen dabei ihre intuitive Wahrnehmung zu entwickeln ihr im eigenen Leben zu vertrauen um vor allen Dingen ihr folgen zu können Und aus dieser mehr als zwei Dekaden andauernden Erfahrung ist der Entwicklungsweg Intuitives Leben entstanden, ein achtzehn-monatiger Weg für Menschen die ihre Intuition bewusst schulen und in ihren Alltag integrieren möchten.

Wenn du erfahren möchtest wie das funktioniert und was sich dadurch in deinem Leben verändern kann findest du alle Informationen zu intuitives Leben über den Link in den Show notes! Aber natürlich ist Controller auch gut über das, was man gestalten möchte so weit wie man es kann. Dass man im Sinne von einer Verantwortung.

aber ich finde so wichtig was du gesagt hast dass auch die Beziehung zu jemandem in der stirbt die Art der Trauer prägt. und finde dass es eine Verwandtschaft gibt oder der Gedanke kommt mir gerade dass es Ich brauche ja auch, um mich in eine Beziehung wirklich ganz hineinzugeben. Eine bestimmte Form von A-Kontrolle also Verantwortung für mich selbst aber auch Hingabe weil ich kann den Anhang nicht beeinflussen und die Beziehungsdauer noch mal.

was Drittes dass wir beide eigentlich bedingt beeinflussend können ja indem das wir natürlich dazu lernen usw. Was ist für mich immer wie so einer dritte Wesenheit? Und ich finde den Gedanken ganz faszinierend und auch rückblickend wenn ich überlege. sehr zutreffend Weil meine Trauer immer unterschiedlich war, wirklich bei jedem Menschen und auch bei jedem Tier das ich betrauert habe.

Oder auch bei Entscheidungen, bei Veränderungen, beim Lebenseinschnitten die man ja auch betraut oder womöglich betrauert immer die Beziehung wie lebendig und wie sehr die Beziehen stattgefunden hat. letztlich Ich weiß nicht, wie du das erlebt hast. Aber für mich immer eine Möglichkeit gemacht, eine Trauer sehr intensiv zu erleben aber die hatte dann auch.

irgendwann fand die so wie ein Fluss, so wie so einen Fluss das Bett... ...aber da wo das nicht so war ist das was auch jetzt immer noch vielleicht manchmal so auftaucht wie so ein scharfes Gefühl und noch nicht ne Form gefunden hat. Das finde ich ganz interessanten Gedanke dafür. ja Also das war das was mich mit meinem Vater.

Also es gab ein, also das wird jetzt vielleicht werden viele sagen. Es gab keinen komplizierteren Mensch als mein Vater oder respektive meine Mutter. aber mein Vater hat alles was er vorne und oben aufgebaut hat mit dem Hintern wieder umgekehrt wenn er sich gedreht hat. Das war wirklich ein sehr schwieriger Mensch der kurz zu seinem Tod noch schrieb einen Brief an seine fünf Kinder.

sichtig, dass ich vier Geschwister hatte jetzt noch drei. Ich habe mich mit achtzig Prozent meiner Kinder verstritten und tatsächlich gab es ein paar Anlässe kurz vorher weil er ein nimmer müder geist war aber eben auch einen sehr zerrissener Geist und der hat das dann wirklich geschafft sich bis auf meine älteste Schwester mit allen nochmal zu streiten für jeder da natürlich auch seinen individuellen Streit.

Aber ich glaube das war auch was sehr stark diese Trauer, also mich nicht zu urat kommen lassen. Dieses Nicht so die Chance zu haben nochmal in der Form von Einvernehmlichkeit gegenseitig, diese Beziehung zu beenden. eine verlässt die Welt, der andere muss weiter drin stehen. und das war genau das was ich dann unbedingt fühle mich noch mal und ich werde es vielleicht auch nochmal tun weil ich finde dass ist so ein starker Unterschied mich so noch mal anders in diese Welt gestellt, nochmal zu überlegen was auch die Frage wie gehe ich mit Beziehungen um.

Deswegen muss ich nicht alles schön reden deswegen muss ich alles metronisch umgeben aber authentisch zu bleiben auch nicht zu lange auf Positionen zu beharren nochmal am Ende zu gucken gibt es nicht doch Ernährungen um einfach die Chance der Harmonie die mir nicht so wichtig ist dass sich dadurch mich verbiegen müsste, die mir aber wichtig ist weil ich weiß.

Weil das Leben ist schön und das Leben endlich und je schöner es ist in seiner Endlichkeit desto besser ist es für uns alle. Also das hat mich nochmal gewarnt Konflikte auch noch mal auf an dieser Seite anzuschauen und dann Auseinandersetzungen nochmal von dieser Seite anschauen und auch mal eine höhere Bereitschaft früher auf Menschen zuzugehen.

Früher zu sagen was haben wir denn da eigentlich gemacht? War das eigentlich gut oder war's nicht gut? ne weil ich auch in einem gewissen Egoismus zu sagen, wenn es wieder gut ist, geht das für uns alle besser. Da muss sich nicht recht haben.". Ja, ich finde, das möchte ich auch einmal sagen – das ist ja auch nicht so selbstverständlich wie wir auseinandergegangen sind und dass wir auch wieder zusammen gekommen sind.

Das ist auch ein ganz schönes Beispiel dafür, wie das gehen kann, ... ein totes Ego durchaus mal zulässt und wirklich guck, was ist mir wirklich wichtig. Und das... Ich finde, dass es ja im Angesichts des Todes oder des möglichen Verlustes von Menschen doch so naheliegend sagt man nicht so sehr denkt aber der hat aber und das war aber gemein oder die ist aber so Sondern er sagt sowas ist wirklich wichtig Der Mensch ist mir wichtig Aber das ist wirklich Mein Vater, also ich muss kommen jetzt wieder auf mein Vater.

Er merkt alle, mein Vater war ein wichtiger wichtiger wichtiger Mensch. Mein Vater hatte sich mit seinem... Also er kommt aus einer einfachen Schäferfamilie im Hessischen und hat da einen Bruder. der durfte studieren. Mein Onkel nicht. Der musste durfte wie auch immer die entsprechende Scharfzucht übernehmen Und das würde jetzt zu weit führen, aber die haben sich zerstört.

Am Anfang haben sie sehr gut kooperiert. Mein Vater ist da hingefahren weil er uns stückweit immer in seiner Heimat wollte hat... ...die ganzen Schafe geimpft und alles Mögliche gemacht. Aber es gab einen Punkt gerade wegen der als mein Großvater starb und meine Großmutter verzorbt werden musste von meinem Onkel.

Da gab's Streitigkeiten wie das denn zu sein hat. Der Aufhunderten hat mein Vater beschlossen nicht mehr mit meinem Onke zu reden. Das glaubt man oder überhaupt nicht? Er hat dann das konsequent durchgehalten und also seinen achtzigsten Geburtstag feiert, in der Rhön auch Ausrufe zeichnen. In der Heimat was er noch nie vorher gemacht hat.

Und dann hatten wir Geschwister überlegt sollen wir meinen Onkel dazu einladen Der nun von der Feierstätte ungefähr fünf Kilometer weiter wohnte? Das haben wir nicht getan. Wir haben am Tag darauf nach der Feiere haben wir den getroffen Zufälliger Warnisse kam mit seinen Schafen unterwegs Und eine Woche später habe ich mein Vater darauf angesprochen.

Dann hab ich ihn gesagt wir haben das mal so überlegt der ist in diesem moment explodiert man kann es nicht vorstellen. achte scherika. Der war so unversöhnlich, es gab überhaupt nicht die idee zu sagen menschlich spannend also. ich will nur sagen wo wir herkommen. transgenerationelle konflikte traumata das ist ja was weil du das eben auch sagt dass jeder von uns kennt das ein bisschen ja kennt es aber eben auch in so einer Verlettheit, Verkehrtheit und sich daraus zu befreien.

Das halte ich für so wichtig. das ist Wie sagt er eine Woche? Es war knapp einer Woche nach diesem Geburtstag ein Jahr vor seinem Tod. keine Möglichkeit dafür. Söhnung nichts Nicht nicht verständlich. Also ich kann mir vorstellen also für mich kann Ich mir schon vorstellen dass es Beziehungen gibt wo ich denke das ist gut auch Also wo ich eine innere Versöhnung habe, aber... Ich kenne das jetzt zum Beispiel mit meiner Mutter.

Da ist es unmöglich weil dabei eben auch eine bestimmte Disposition davor liegt. Ich glaube es kommt natürlich auch kann auf die Versöhnung ankommen mit einem anderen Menschen, aber vor allen Dingen auch in sich, also auch in Sicht die Versönung zu haben oder dass ausgesöhnt sein manchmal bleiben Konflikte bestehen vielleicht eine Annäherung unmöglich ist, sage ich mal.

Es kann ja unterschiedliche Gründe haben. Aber das was ich gehört habe und du weißt es sicherlich noch besser also ich mache ja auch Sterbebegleitung aber eben intuitiv auf Seelenebene. Du machst es medizinisch, aber natürlich auch auf Seelebenebenen. Das lässt sich ja nicht trennen indem wie du arbeitest.

Habe ich schon erlebt immer dass vieles von dem was so ungeklärt ist eigentlich nochmal sich zeigt in den letzten insbesondere in den Letzten Tagen. Und wie ist das, hast du als du das auch so erlebt? Das Sterbende noch mal mit bestimmten Dingen die sie vielleicht unerledigt haben bisher auch konfrontiert sind in diesen Phasen des Todes oder des Sterbens.

Ja aber wirklich auch den ganzen Reigen erlebt. also ich habe sowohl die erlebt wie es bis zuletzt nicht eingestehen konnten wollten und sich auch nicht geöffnet haben wo man von außen betrachtet gesagt hätte, das könnte dir doch auch helfen auf den letzten Metern. Bisschen zu denenjenigen interessanterweise bei meinen Wahrnehmungen jüngere Menschen konnten es besser als ältere Menschen.

Sie konnten besser die Welt verlassen und sie konnten auch besser in Frieden mit anderen Menschen die Welt verlassen. aber wie gesagt habe ich den ganzen Reigen schon erlebt ganz Ganz aktuell mit meiner Schwester, die, wie gesagt, kürzlich verstorben ist und die wirklich gar nichts. Aber auch gar nichts regeln wollte, das Thema des Sterbens müssen es bis zuletzt nicht in ihr Leben einbringen lassen.

Und jetzt gab's da keine große Konfliktsituation außer zu meiner Mutter oder gab's überhaupt keinen Kontakt? Da wäre aber auch eine Klärung nicht mehr möglich gewesen. also von daher... Aber trotzdem überhaupt nicht das Thema Tod an sich ran gelassen. In keiner Sekunde, in keiner Möglichkeit. Ja ich erinnere das noch die Filme, die wir zusammen gemacht haben wie sehr ich das lernen musste in diesen Film also etwas für mich eine Lernphase war sage ich mal im Umgang mit den Menschen mit denen wir zusammenarbeiten durften dafür dass dass das jeder auf seine Weise macht, das Sterben und auch das Trauern.

Und wie ja was es dafür braucht auch inhaltliche. man selber zum Beispiel sich vielleicht gerne sehr viel auseinandersetzen möchte mit all dem vielleicht als Angehörige-Angehöriger und der oder diejenige die stirbt das aber nicht möchte Was das dann braucht an einen intensiven Prozess um die Beziehung weiter ... aufreicht und fließend zu erhalten.

Das ist ja eine enorme Herzensweite, die man auch braucht... ... wenn man da so unterschiedlich aufgestellt ist in dieser Phase also dahin. Ich bin noch dran das war ein intensives Learning. Wir haben ja auch und ich finde, dass hat unsere Arbeit ja auch ausgezeichnet, ... ... war, dass wir diese Themen nicht ausgeblendet haben!

Wir haben uns sehr wohl mit... Also es muss mal vielleicht auch nochmal erklären, wir haben uns mit Krankheiten beschäftigt,... Wir haben vor allem die Menschen gesehen, die mit dieser Krankheit umgehen sollen, mussten und nicht nur die Menschen, sondern auch ihr Umfeld. Und dann versucht das alles gut zu portodieren und haben aber eben auch die Themen schwerwiegendes Lebenssituation bis hin zu Tod nicht ausgespart, sondern haben sie auch versucht einzufangen entweder direkt durch die Menschen weil wir sie gefragt haben oder eben aber auch Da sind auch Menschen aufgetreten wie Philosophen oder andere, die diesen Themen auch noch Raum gegeben haben wo man Projektionsflächen geschaffen hat.

Wo man in den Filmen eben auch die Chance hat nicht nur die Krankheit kennenzulernen, nicht nur mit Menschen hinter der Krankheit sondern auch die Lebenssituation und eben aber auch diese Situation dass es so eine Krankheit zum Tod führen kann. das waren ja ein Primär-Stilz Erkrankungen also von daher.

Uns kam das ja mal komisch war. es gab viele Menschen oder viele Filme die das aussparen ... die das so rein Sachen nicht darstellen und sagen, so sieht die Krankheit aus. So sieht die Therapie aus oder so sehen die Menschen aus, die es haben. Und das war's danke. Das haben wir nie für ausreichend gehalten.

Nee ich erinnere mich noch... Ich habe ja im Jahr zwei tausendfünf durfte ich bei euch anfangen, weil ist sich noch ein großer Schritt da in neuen Köln. Der erste Film den ich mit euch gemacht habe war über metastasierten Brustkrebs. Da gab es auch eine Uneinigkeit im Team. kann man die jetzt... ansprechen auf das Thema Tod und wir haben das dann gemacht.

Und da war so eine Erleichterung auch bei den Teilnehmenden, als Protagonistinnen darüber sprechen zu können. Also das erinnere ich mich noch also wie viel Energie auf einmal im Raum war wo es vorher ein bisschen gedämpfer war. klar ist alles schwierig versucht eben diese Kontrolle auch zu machen. Es hat eigentlich ja Von den Menschen, die wir da kennengelernt haben.

Sie wollen dann auch andere nicht so sehr belasten und dabei war das als extra ein Raum, der geht um euch. Und dann dem Moment, was ist das für dich ans Sterben zu denken? Stellt dir einen Tod vor und so. Da ging was auf! Ich erinnere noch wie viel... auf einmal Energie dann da war, auch dass es dann ein bisschen für die eine mehr oder andere weniger auch spirituell werden konnte und wirklich so eine Idee zu haben.

Da gehe ich hin und so mag das vielleicht aussehen. Und da war dann auf einmal wieder Leichtigkeit und Moor im Raum und auch ne Form von Sicherheit, wie durch das Ausgleich man vorher gar nicht so da waren. Aber das ist ja nun mal praktisch so. der findet statt. der Tod Ja, Sterben da auch häufig, die sich damit auseinandersetzen wollen jetzt mal andersrum.

Auch einsam wenn es nicht möglich ist, damit stattzufinden. Du hast vorhin von einer Art Klageweiber also würde ich das mal interpretieren gesprochen. Das wäre ja vielleicht eine andere institutionalisierte Form als jetzt das Trauerjahr aber es hat auch eine gewisse Institutionalisierung sobald ich das verstanden habe.

Das Konzept, dass mag völlig falsch sein dann sehe man jetzt mir nach. Ich glaube aber wohl, dass das uns das gut hätte. Wir hätten noch ein paar Angebote auch wie man trauern kann im Krankenhaus und im Hospiz. Dass man früh darüber lernt. dazu geht es eigentlich jemanden sterben zu lassen, jemanden gehen zu lassen?

Wie geht das eigentlich selber sich vom Leben zu verabschieden? Weil ich glaube da gibt es schon unterschiedliche Formen Aber ich weiß auch das Rituale eine große Bedeutung haben für Menschen. In Initiationen, also wirklich so Marker zu haben... Jetzt bin ich erwachsen! Jetzt bin ist eine Mutter ein Krieger immer so archetypische Ebenen.

jetzt ist der Moment gekommen wo ich das Leben verlassen auch wenn ich es noch nicht faktisch habe oder wo ich jemandem betraue muss. Ich weiß wie wichtig sowas ist für Menschen ... auch für menschliche Entwicklung. Und das haben wir so ein bisschen... aus dem Auge verloren, würde ich sagen? Vorsichtig gesagt!

Ja, also ich glaube, dass sind vielleicht zwei Ebenen. Erstmal die Form wie man findet. da bei mir war es Johnny Cash. Das war dann ebenso und irgendwann war das gut. Und deswegen hat sich die Trauer verwandelt. Ich denke heute oft an meinen Vater eigentlich jeden Tag. Aber es ist was, das mich nicht lebensunfähig macht.

Im Gegenteil, es gibt mehr Kraft. Das meinte ich auch ganz eingangs. Es ist auch etwas Schönes da. Da ist auch viel drin, viel Möglichkeit, was man so geben kann. Die andere Seite der Frage für die ich sie verstehe ist... Ich habe das noch erlebt in dem Dorf meiner Großeltern des Aufbares. Da wurden Menschen aufgebahrt.

Ich weiß, ich kann ganz klein. Das weiß ich nicht mehr. Die haben da bestimmt keine Woche gelegen, weil das riecht ja dann von auch. aber die wurden aufgebahrt und man konnte sich verabschieden. für die Familie war es nochmal alle Kinder waren liefen drum herum spielten und berag kalte jemand Und wir haben das jetzt mehr und mehr aus unserem Leben ausgenommen zum Teil aus hygienischen Gründen.

aus hygiene-rechtlichen Gründe gibt's auch bestimmte Aspekte die sicher sehr sinnvoll ist. ich will auch gar nicht Ich finde auch gar nicht spannend, manchmal auch gut zu irgendwas zurückzukehren. Das ist ja durchaus auch in Ordnung. ich finde es aber natürlich viel viel spannender. Wo leitet uns die Intuition hin?

Was wollen wir denn eigentlich? wie wollen wir das dann wieder in unser Leben ein bisschen reinholen? und Man beobachtet das sehr an vielen Stellen dass Menschen versuchen sich wieder diesen Themen zu nähern. Warum sprechen wir heute? weil wir uns wieder dem nähern wollen Und ich glaube da Ich find's wie du sagst, das finde ich total spannende Gedanken zu sagen.

Es sollte ein Ritual sein was aber nicht von oben übergestülpt wird sondern was wir selbst entwickeln. und gibt es da etwas? Gibt es irgendwas menschliches? Wir sind am Ende alles Menschen. Gibt ist irgendeine zeitgemäße ritualisierte Form die für uns alles timmiger wäre als das was wir bisher haben?

Das ist ein Stück da spannender Prozess. Da könntest du oft eine kleine Arbeitsoper bilden und sagen, lass uns mal doch mal nachdenken. Ich bin ja rein! Ich werbe mich für die Arbeitsgruppe. also weil was ich jetzt gerade so denke war es nicht alle aber viele von den Menschen die ich begleiten durfte eint War ne unheimliche Erleitung.

Ich habe die eingeladen in dem Prozess zu schauen Zu sterben wie das ist. wo gehen sie dann hin? Also was isso? der erste Schritt? Der zweite oder dritte? Und das war immer ein Immer. Das war bei den Menschen, die sich darauf einlassen wollten eine absolute Glückseligkeit irgendwann. Was klingt möglicherweise jetzt kitschig?

Das ist aber wahr! Also in den unterschiedlichsten Formen so wo ist das abgefahren hier? bis auch nur so schöne Farben und also so viel Wohlgefühl und Glück und auch Berührung was ich dann gesehen habe viel Sicherheit und auch Leichtigkeit erschaffen. Für diesen Moment oder für diese Phase des Sterbens, ach da gehe ich hin!

Ich war schon mal da, ich kenne das ja also hat auch viele Angst genommen. natürlich ist es dann wenn der Körper dann die Sachen macht so in der letzten Phase nochmal herausfordernd aber trotzdem weil immer so sichtbar ah da geh ich hin also dieser Bewegung und was sich auch gemacht habe Ich kann nicht besonders gut singen, aber wenn ich dabei sein durfte, habe ich gesungen.

Habe ich gesogen was sich so singen konnte und auch das war... Da muss jetzt gerade an meinen Großvater noch mal denken, da ist so unheimlich viel Emotion ausgelöst hatte in ihm eine Form von Aufgehobenheit weil Töne sind ja einfach mehr dimensionale und der Klang macht sofort dann auch Welten auf. So das wären zum Beispiel Vorschläge, die ich schon mal würde einreißen in die Arbeitsgruppe.

Aber ich glaube es ist so was wenn Menschen sich darauf einlassen eine Gedankerreise machen und Immagination erleben und sagen einfach feststellen ja genau wie du sagst, dass sich der Unausweichigkeit ein bisschen annähern und dann eben auch wieder anders darauf schauen. und ich glaube schon, dass eine große Chance ist Und das ist, da bin ich ganz sicher.

Das wäre für alle gut und dass halt ein bisschen die Frage ist, was war sich einübe? Ist das etwas, wo sie aber erst anfangen, wenn nicht in dieser letzten Phase sind? Alles Sachen, die man sich nochmal anschauen kann. Aber ich glaube, diesen Raum zu schaffen dem nachzugehen... Ich glaube es ist all das, was wir kennen aus der Traumageschicht.

Wenn Menschen den Raum nicht bekommen, Dinge auszuleben zu überleben in den Rassen des Wortes, das wird immer wirksam werden später. Und ich glaube es hier ist nicht anders. wenn ich diese Angst voll im Sterben die wir alle haben mich irgendwie auch mal irgendwo hinhängen kann mir angucken kann dann wird es mit Sicherheit schwerer werden.

und also von daher ich bin sehr glücklich dass sie zwei Situation drei Situation wo ich tief nochmal ganz tief anders in Trauer war als das Begleiten von sterbenden Menschen mehr. Also ich würde sagen es hat mir geholfen Es hat mich noch empfänglicher gemacht. Ich kann mir auch vorstellen, dass es unbegleitet vielleicht nicht so hilfreich ist.

Also ich könnte mir vorstellen wenn du das beschreibst, dass du Menschen begleitest dann halte ich das für ganz wichtig. Dass man jemanden hat an seiner Seite deren Hilfe das als Positives Gesamtes zu erleben. Nicht zu beschönigen sondern als positives Gesamtes wie wir es gesagt haben. Das finde ich großartig.

Ja, die Beschönigung hat da sicherlich nichts zu suchen Gerade weil, also das ist auch so meine Erfahrung. Das braucht natürlich von einem selber sehr viel dabei zu bleiben. Aber genau was du gerade sagst, das ist so zentral, dass erlauben sich so viele nicht mehr. Das ist das Verrückte! Du kannst es mit Sicherheit hundertmal sagen.

immer wenn du das getan hast warst du hinterher so viel zufriedener. aber Ich erlebe es gerade bei den jungen Menschen, die trauen sich noch weniger dahin. Und ja, momentan habe ich so das Gefühl... ...ich will jetzt nicht über Social Media und sonst sowas alles reden. Aber ich hab' das Gefühl, sie haben grad ein bisschen schwerer ist da hinzukommen.

Weißt du nicht, ob du das anders siehst? Nee, ich glaube, da gibt es unterschiedliche Bewegung. also was ich sehe ist einerseits unheimlich jesehnsucht gepaart mit der Kenntnis über ganz viele Begriffen Und was richtig wäre, aber ganz wenig gelebte Erfahrung. Also dass das meins so alt sein muss wie wir.

Das meine ich nicht. Sondern... Wie fülle ich denn diese Begriffe? Ich weiß, was richtig ist, was man sagen kann und was man nicht sagen kann. Was bedeutet Achtsamkeit? Was bedeutet Meinfulness? Was bedeutet Resilienz? Was bedeutet Selbstversorgung? Aber wie bin ich mit mir in Beziehung damit? Und wie bin ich mit anderen und mit dem Leben?

Auch die Härte, die das Leben ja einfach nur hat. Weil es nur mal das Leben ist... Kein Frage hat auch ganz viele schöne Dinge aber es hat eben auch einfach Härte und das kann man nicht wegmeditieren. Da fehlt irgendwie... Liebevoller Zugang zu. Das ist mein Eindruck und das sage ich jetzt mal ganz vorsichtig, aber das ist so mein Eindrupp, welchen liebevoller auch ein demötiger Zugang... ...zu einem Hardship oder zu einer Härte die das Leben ist einfach manchmal sowie die Natur einfach ist auch von der bestimmten Grausamkeit geprägt.

es kommt einfach vor Und gleichzeitig natürlich die ganze Schönheit. Aber dass So eine andere Form von, dass wir glauben. Wir wissen immer mehr über Trauma und Selbstregulation usw. Und als könnten wir uns wieder so ein Versuch vom Kontrolle und dem Leben entziehen. Ich finde all diese Dinge und dieses Wissen der mein Wunsch das angewandt wird sich mehr dem Leben zu öffnen haben wir wieder das weite Herz vorhin und das Leben einfach das Leben sein zu lassen mit all den Schmerzen der Schönheit und dem Glück, aber auch eben natürlich dem was völlig unverständlich ist.

Was ein Geheimnis für uns Menschen ist ja, das wir vielleicht akzeptieren könnten dass es zum großen Teil so bleibt. Da braucht es von Anfang an einen Erleben von. ich bin Teil dieses Lebens und ich glaube da sind wir in unserer bestlichen Gesellschaft zumindest nicht besonders gut drin, das vorzuleben finde ich.

und deswegen wollte ich auch so gerne mit dir über tot und sterben sprechen. Das ist ein ganz exemplarisch so einen Ausdruck davon wie gehen wir damit um es eigentlich der Ausdrucks davon? Wie gehen wir mit dem Leben um? Absoluten! Ich finde es kristallisiert sich da so schön und ich finde dazu eine Situation auch so spannend und die finde ich.

also gibt es viel am Anfang des Lebens aber gerade im Ende des Lebens die Aussage dass wenn Wenn man Menschen fragt, da sagen die ich will natürlich zu Hause sterben, mich nicht im Krann aussterben. Das ist schon mal bis zum Wissen grad nicht reflektiert aber es ist so ein sehr sehr nahvollziehbarer Wunsch.

und wenn dann Menschen sagen ja klar machen wir Dann ist das auch nicht reflektion weil eben alle nicht wissen dass Sterben einen ganz schönen beschissener Prozess sein kann. So und Ich finde ich versuche Da, wo ich eingebunden bin den Menschen immer zu näherzubringen. Ich finde das super! Ich helfe euch auch gerne aber seid euch klar darüber... Das ist nicht einfach.

Das ist so ein bisschen wie Geburt. Das muss man so vergleichen. Damals habe ich Zivils gemacht im OP als Anastasiefleger und für mich war eine Geburt einen Kaiserschnitt weil mehr kannte ich nicht. Also da kam die Frau rein dann ... aus irgendeinem Grund, den ich damals nicht verstanden habe. Wurde dann entschieden, da wirst du ein Kaiser steht und wo aufschneiden, aber es ist Kind da!

Und als ich zu meiner ersten wirkliche Geburt... ... meine Hausgeburt von einem Freund mitbekommen hab, weil ich zum ersten Mal war ich völlig waff. Das dauerte thirty-sechs Stunden. Da habe ich gedacht, hey was sind das? Was geht los?! Ja und so ein bisschen ist es vielleicht auch vergleichbar mit dem Sterben, dass das dauert.

Ich hab Menschen begleitet Tage lang und das war gut. Das ist gut, aber man muss das eben auch wissen. Ich würde empfehlen dass man zwar ist weil dieser Wunsch ich möchte unbedingt zu Hause sterben den finde ich sehr nachverziehbar. Aber das muss man dann eben auch ermöglichen und das müssen wir aushalten können Und es muss für alle tragbar sein und das finde ich auch ganz wichtig Dass man sowas mal in Ruhe bespricht.

was heißt das denn genau? Worauf lasse ich mich ein? und da sind wir bei dem was du gesagt hast, sich einzulassen mal gegangen. Sich auf das Einzulassen in sein Leben einzulassend. Sich auch Erfahrungen einzulassern Auch damit zu leben dass eine Erfahrung nicht immer nur schön und positiv ist. Wir reden nicht nur von Karibik.

Ich mache eine Erfahrung weil es toll gereist wird sagen, ich mach eine Erfahrung die durchaus ganz unterschiedliche Widerhalt bei mir findet Weder einen rein schönen noch einen rein schrecklichen Sondern es ist... Erfahrung ist immer das was dann anfassbar wirkt was für uns Wegleitend ist, was uns weiterhilft.

Und das kommt nicht aus dem Katalog! Das kommt aus dem Leben und das muss ich aber auch wollen und muss mich darauf einlassen. Und dass es beim Sterben genauso... Ja, danke ja. Ja, das ist den Kratzon.. Ich habe das letzte Gespräch, was ich geführt hab war mit einer Schwester also einer Dominikanerin.

Das letzte Podcastgespräch. Ganz junge Frau Die sprach viel über das Geheimnis, also einmal das Geheimnis von Gott aber auch eigentlich das Gehäumnis von sich selbst. Ja sie selbst und Das ist das wo man finde ich so reingezwungen wird in diesen beiden großen wirklich größten Übergängen einem menschlichen Leben so hineinzukommen und wieder hinauszugehen dass ja so finde ich die größte Transformationen die man so haben kann als Seele und Mensch Mein Beruf bringt das ja mit sich, dass ich auf Sehenebene kommuniziere.

Mir wird immer gesagt sterben es viel leichter als geboren werden. also für die Seele Ja für die seele Das ist für den menschen vielleicht Ich meine jetzt nicht leicht im Sinne von körperlich leid? Nein, für die seel ist es Geschichte. Ich finde Hänge noch ein bisschen bei dem was du gesagt hast, dass sie für die selbe das geboren werde schwieriger ist.

das glaube ich. wenn ich's richtig verstehe kann ich dem sehr viel abgewinnen, sich in diese Welt rackzustellen und Verwollte anzukommen. Und dann das irgendwie wieder ein bisschen zu gucken was welche Bolle ist gut weil ich das verstehe schon. trotzdem ist glaube ich da das ist eben die andere Ebene aber dieser andere Ebener.

ihr sagt eben Ich kann mich damit beschäftigen, wie ich diese Welt verlasse. Das kann nicht beim Reihenkommen nicht so gut aber ich kann mich beschäftigen damit und dann ist es einfach gut wenn man sich wirklich mit dem ganzen Umfang konfrontiert und nicht mit einer aus der Werbebroschüre herausgesprungenen Vorstellung sondern eben was bringt das alles mit sich?

Und da würde ich mir wünschen dass wir uns noch mal weiter für öffnen ... den ganzen Facetten zulassen, die da sind. Das ist wie gesagt... für mich ist das nicht schlimm oder gut oder sonst so was, sondern es ist etwas breites und großes,... ... aber nur groß wenn ich mich drauf einlasse. Sonst bleibt es klein, jämmerlich in der Ecke sitzen... ... und lässt mich zittern und wanken.

Wenn ich mich darauf einlasse kann es groß werden. Und das habe ich wirklich schon ein paar Mal erlebt. Es war unfassbar schön! Eines ist ja dieses Beispiel mit der Maike, die ganz Jungen mit Deukemie gestorben ist und die ganze Welt umarmt hat in ihren letzten Atemzogen. Das war unfassbar schön! Es war etwas was mich bis heute trägt und dabei sein sein zu dürfen das war großartig.

Ja, das sind die Erfahrungen, die ich auch teile. Dass so ein letzter Moment eben in eine Weite geht und dass es auch wenn man reinkommt ins Leben ist es enger. Wenn man rausgeht, ist es weit! Das ist das was mir erzählt wird bisher. Und Uli, eine Frage, die sich am Schluss des Gesprächs immer an meinen Gästen stelle ist... Wenn du einfach frei fantasieren darfst, wie wäre dein Thema?

das Thema eben Sterben und auch Trauer? Was wäre anders wenn du die Welt machen könntest ja in fünf oder zehn Jahren. Wenn du dir das vorstellen könntest, wie würde das aussehen? was wäre anders? Wie würden wir mit sterben und mit Trauer umgehen? ich glaube es wär ganz wenig anders dass und dann gleichzeitig ganz ganz viel Das war gerade beschrieben an einfach offen zu sein Einfach zu sagen okay Ich will sterben und ich möchte gerne, dass die Menschen um mich herum mit mir zusammen darüber nachdenken.

Wie kann ich das? Was wollt ihr dazu beitragen? Und sterben als von mir uns letzte Erfahrung zu erleben, auf die ich mich genauso einlassen kann wie auf Erfahrungen, die ich sonst in meinem Leben gemacht habe und die mir sehr geholfen haben. Wenn man diese Offenheit entwickelt... Die Male, wo ich das so war – was für alle ein verbindendes tolles Erlebnis ist.

und wir treffen uns. Wir sehen uns und man sieht in den Augen der anderen, dass sie sich daran erinnern. Man muss gar nicht besprechen! Und da, wo es nicht gelungen ist, guckt man sich nicht in die Auge. Das würde mir schon reichen? Das wäre großartig. Vielen Dank. Lieber Uli, so richtig nennen darf für dieses Gespräch.

Das war mein Gespräch mit Jens Ulrich Rüffer und ein Gedanke aus diesem Gespräch ist für mich wirklich besonders wichtig. Wir können das Leben nicht wirklich kontrollieren, wir verlieren Menschen Beziehungen bleiben unvollendet und wir machen Erfahrungen auf die wir uns einfach nicht vorbereiten können.

aber wir können lernen uns dem leben auch dort oder vielleicht vor allen dort zu öffnen wo wir keine Antworten finden. Für mich liegt daran einer zutiefst menschlicher und schöne Fähigkeit. Ich danke Uli sehr für seine Offenheit, und für dieses Gespräch. ich danke dir sehr fürs Zuhören! Wir haben ja auch über den Film Trauer von Uli gesprochen – den Link dazu findest du in den Shownauts ebenso wie weitere Informationen zu Uli und seiner Arbeit.

Wenn dir diese Folge gefallen hat freue ich mich wenn Du intuitive human abonnierst und das Gespräch mit Menschen teilst für die es wirklich wichtig sein könnte. Danke dir fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei Intuitive Human. Das war Intuitive human, die Kraft menschlicher Intuition von und mit Alexandra Sorge nicht.

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