KardioBeat – Der Kardio Podcast
Herz, Niere und KI auf dem ESC 2026
Montag, 28. September 2026 · 46 min
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Shownotes
Prof. Dr. med. Miriam Banas, Prof. Dr. med. Christoph Maack und Prof. Dr. med. Benjamin Meder zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker
Die neue ESC-Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen und Nierenerkrankungen stellt einen zentralen Meilenstein des diesjährigen Kongresses dar. Die zentrale Botschaft lautet: Herz und Niere lassen sich nicht mehr isoliert betrachten. Erörtert wird, warum Kreatinin als alleiniger Marker ausgedient hat und warum der Fokus zwingend auf der eGFR sowie der Albuminurie (UACR) liegen muss – insbesondere bei Risikopatienten mit Diabetes oder Hypertonus. Zur praktischen Umsetzung wird das neue ESC-Konzept „STAMP“ vorgestellt, das eine klare Marschroute für Screening, Triage und die interdisziplinäre Zusammenarbeit vorgibt.
Neben den Leitlinien werden aktuelle Forschungsansätze beleuchtet, etwa bei der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Durch neue therapeutische Optionen wie Myosin-Inhibitoren zeichnen sich Fortschritte ab, die eine gezielte Behandlung – auch bei nicht-obstruktiven Formen – ermöglichen. Die Diskussion verdeutlicht, dass die Abkehr von seriellen Therapien zugunsten synergetischer Ansätze an Bedeutung gewinnt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Künstliche Intelligenz. Die Diskussion zeigt deutlich: Die Phase des bloßen „Hypes“ ist vorüber; KI ist in der klinischen Realität angekommen. Ob in der Bildgebung, der Risikoprädiktion oder im Telemonitoring – KI-Systeme liefern bereits heute entscheidende Unterstützung. Beleuchtet wird zudem die internationale Perspektive: Während in westlichen Ländern komplexe multimodale Systeme dominieren, ermöglichen in Regionen wie Afrika,Südamerika oder auch Asien einfache KI-Anwendungen, beispielsweise bei der Echokardiographie durch Laien, völlig neue Zugänge zur Gesundheitsversorgung.
Zudem stellt sich die kritische Frage: Wie gelingt der Transfer in den Klinikalltag, ohne ärztliche Expertise und medizinische Validität zu opfern? Erörtert wird, wie die nächste Generation durch moderne Ausbildung und digitale Tools für die Zukunft der Herzmedizin befähigt werden muss. Warum die „lebende Leitlinie“ als KI-Agent im Krankenhausinformationssystem keine Science-Fiction mehr ist, sondern bald den Praxisalltag prägen könnte, wird in dieser Folge thematisiert.
Gäste in dieser Folge:
• Prof. Dr. med. Miriam Banas ist geschäftsführende Oberärztin in der Abteilung Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg.
• Prof. Dr. med. Christoph Maack ist Leiter des Departments für translationale Forschung und Sprecher des DZHI am Universitätsklinikum Würzburg.
• Prof. Dr. med. Benjamin Meder ist stellvertretender Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Sprecher der Arbeitsgruppe „Digital Cardiology“ der DGK.
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Herzlich willkommen zu CardioBeat, der Cardiopodcast. Prof. David Duncker und seine Gäste diskutieren aktuelles, entdecken Neues- und Hinterfragen Bekanntes aus der Kardiologie. Bleiben Sie informiert mit freundlicher Unterstützung von Böhringer Ingelheim! Liebe Kolleginnen und Kollegen ich begrüße sie herzlich zu unserem Podcast Cardiobit der CardioPodcast den wir heute aufzeichnen während des europäischen Kardiologenkongress dem ESC.
Mein Name ist David Duncker, ich leite das Hannover Herzrhythmus Zentrum an der Klinik für Kardiologie und Angiologie in der Medizinischen Hochschule in Hannover. Wir nehmen heute eine besondere Folge auf, dieses Podcast ist nämlich eine Videofolge. Das haben wir noch nicht gemacht. Nach vier Jahren wollten wir auch mal was Neues ausprobieren und das ist hier ein ganz besonderer Moment, dass eben auf dem weltweit größten Kardiologen Kongress zu machen.
Und ich freue mich, das heute machen zu dürfen mit drei ganz besonderen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich sprechen werde über Ein wichtiges Thema, was uns hier bewegt hat auf dem Kongress ist die neue Leitlinie zu cardiovascularen Erkrankungen und Nierenerkrankung. Die neu rausgekommen ist und wir werden aber auch das Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses stärker beleuchten nämlich die künstliche Intelligenz.
Und das mache ich zusammen mit einer Nephrologin. Die hatten wir hier noch nicht eingeladen in diesem Kontext, aber wir schauen gerne mal über den kardiologischen Tellerrand. Und das ist Prof. Miriam Warners. Sie ist Geschäftsführende Oberjahrzinn in der Abteilung Nephrologie am Universitätsklinikum in Regensburg.
Herzlich willkommen, Miriam! Ja vielen Dank für die Einladung. Freu mich sehr, mit dir sein zu dürfen und von Kardiologischer Seite habe ich zwei Komplisten hier. Professor Christoph Mark ist auch schon sehr podcast-experimentierfreudig gewesen in der letzten Zeit. Er ist Leiter des Departments Translationale Forschung und Sprecher des DZHI am Universitätsklinikum Würzburg.
Christoph, schön, dass du wieder dabei bist! Ja, freu mich auch dabei sein zu können. Und Professor Benjamin Meda ist ein weiterer Kardiologe. Er es ärztlicher Direktor der Schäferdrehender LCTR, die Director der Klinik für Kardiologie, Angiologie Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, aber er ist besonders richtig heute.
Weil er neben der Leitung des Instituts für Cardiopatien in Heidelberg auch Sprecher der DGKI-Cardiologie ist und hat die Professur für Precision Digital Medicine an der Universität in Heidlberg. also ich weiß gar nicht ob die Zeit dafür reichen wird das alles zu besprechen wenn ihr mir aber schön dass du dabei bist.
ja vielen Dank. tolles Format. Ja, wir müssen uns glaube ich an Podcast und sich trotzdem gegenüber sitzen. Wir müssen uns noch ein bisschen gewöhnen und dabei auch noch gefilmt werden aber ich glaube wir kommen da gut durch. Starten wir mal mit dem Gesamteindruck von außen! Ich wäre sehr interessiert daran wie das auf eine Nephrologin wirkt Miriam wenn man auf so einen Kardiologenkongress kommt, der über dreißigtausend Menschen hier nach München gebracht hat und wo wirklich die ganze Welt der Kardiologie vertreten ist.
Und du hast da ne ganz... externe Perspektive. Was ist das so für dich? Ja, das ist natürlich der Wahnsinn! Für uns ist das insgesamt eine Nefrologie extrem aufregend weil wir die neuen Leitlinien haben. Das heißt für uns ist es ja auch ein ganz wichtiger Kongress jetzt und dreißigtausend, sage ich mal, Kaliologen und Kaliologen.
Das ist natürlich eine Riesenhausnummer, weil wenn man sich die Nefrologie anguckt dann sind wir natürlich gerne kleines Fachgebiet und da brauchen wir auch die Kaliologie gerade jetzt. Da reden wir ja gleich drüber mit den großen Schnittmengen und ich glaube wir haben viele Gemeinsamkeiten nicht nur hier zum Bereich gleiche Patientinnen und Patienten, aber auch gleiche Themen wie zum Beispiel KI.
Wo wir jetzt nachreden werden? Das ist ja etwas was uns in der Nephrologie ganz besonders betrifft also beeindruckend spannend. Ja vielleicht startet man damit direkt mal weil das erste Mal dass es überhaupt so eine leidlichen Ägyptis ist keine Aktualisierung von irgendwas Altem wo es nur neue Studien gab.
Was ist das für ein Blickwinkel jetzt. Schauen wir Cardiologen auf Nephropazienten oder die Nephrologen auf Cardiopazient? Wie muss man das sortieren? Zum einen, die Leitlinie ist erst vor zwei Tagen veröffentlicht worden und ganz brandneu. Ich würde es schon ein Meilenstein sagen. Wir gucken ja noch ein bisschen rein.
Es ist eigentlich so, dass gar keine Hexerei drin steht. Vieles, was wir alle gemeinsam machen oder jeder von uns einzeln ... Und aber jetzt ist es eben so, dass noch mal gesagt worden ist. Also das kardiologische Patientinnen und Patienten haben ein sehr hohes Risiko für eine Nierenerkrankung. Das ist nicht so sag ich mal was man vielleicht nebenher sich nochmal anguckt sondern wird wirklich auch in den Fokus jetzt genommen wenn ihr auch über Screening noch reden.
und wie wichtig Screening jetzt auch ist und Sohn auf der anderen Seite steht ja auch drin. Es ist das nächste nephrologische Patientin und Patienten die haben auf der Anderen Seite natürlich auch cardiologische Probleme die ganz knapp bewandert werden. Das heißt, wir haben jetzt nicht nur das Herz und die Niere getrennt voneinander und vielleicht ein bisschen Herzpatienten mit einem bisschen Nierenproblem sondern auf der anderen Seite das ist jetzt wirklich was ganz ganz wichtiges muss man darauf achten da muss man sich die Medikation angucken können wir auch noch mal drüber reden wenn viele gemeinsame Medikamente und so also meinsteigen.
Ja ich glaube ein wichtiger Punkt ist sicherlich dass es überhaupt mal passiert dass wir gemeinsam auf diese Probleme, die ja zu sehr häufig in einem Patienten dann doch auftreten. Gemeinsam schauen und sie doch nicht ignorieren. was wenn man jetzt nur für katilo? ich kann nur für Katologen sprechen aber wir schieben das auch gerne mal beiseite wie messen das kreer und dann muss sich aber wer anders darum kümmern egal wie es ist hoch oder niedrig kannst du uns vielleicht nochmal eine kurze fortbildung geben?
wie ist so ne chronische nirgenden erkrankung für einen katilogen definiert? Das ist ganz nett, dass du das jetzt angesprochen hast mit dem CREA. Weil das ist genau das was wir glaube ich jetzt auch gemeinsam besprechen haben. Was ja eigentlich die meisten Kardiologen verlogen und auch im hausatzlichen Zettung die Leute wissen also CREATININ ist nicht gleich Niere sondern wir haben auf der anderen Seite eben vor allem die EGFR, die hier praktisch die Funktion anzeigt und zeigt wie viel Primärhahn eben gebildet wird über die Zeit.
Da sind ja um die Hundert Achtzig Liter pro Tag. und das heißt auf der einen Seite chronische Nierenkrankheit, das ist eine eingeschränkte Nierenfunktion über drei Monate oder bedingt zum Beispiel durch die EGFR. Nierenstrukturveränderung, also es kann zum Beispiel sein und das ist ja auch Ziel jetzt der Leitlinie.
Also wenn ich eine eingeschränkte GFR habe unter sechzig, dass ist das eine oder wenn ich z.B. eine Albuminoree habe, eine U-Azr, Orinalbuminriacreatinin im Ratio über dreißig Millikronen oder wenn nicht zum Beispiel eingeschränkt, weil ich jetzt transplantiert bin oder eine Hemmertourie habe. Dann hab' ich auch ne chronische Nierenkrankheit, aber wenn ich zum Beispiel noch ne gute Nierenfunktion hab', also Nieren-Funktion und Nierenstrukturstörung bedingt eben durch URCR und GFR'.
Und wenn ich das jetzt feststelle, reicht das dann schon damit ich dann daraus irgendwas mache? Oder muss ich noch mehr messen? Ja, du musst das noch mal kontrollieren. Das kann ja auch sein was das eine Momentaufnahme ist. jetzt haben wir sehr heiß gehabt dass die Leute jetzt zum Beispiel wenig getrunken haben und deswegen jetzt mal eine ähnliche GFR oder ein erhöhtes Kreatinien haben.
D.h., das muss man nochmal kontrollieren. oder auch wenn jemand z.B. viel Sport macht oder wir machen zum Beispiel einen betriebsmizidischen Setting mache ich auch echt für Aufklärung. da sagen mir die Kolleginnen und Kollegen meiner Herr bei uns arbeiten die Leute hart. Ringsburg hat viele große Firmen wo auch hart gearbeitet wird.
dann haben sie ein bisschen Albummin im Urin. ist das schon gefährlich oder so. Das heißt, man muss das noch mal verifizieren. und was mir gut gefallen hat in den Leitlinien ist zum einen also man muss jetzt im Abstand von drei Monaten muss man noch mal gucken, ob man eben da weiterhin eine eingeschränkte Nierenfunktion hat oder eben Albuminamurin.
Aber die sagen auch bei Patientinnen und Patienten mit einem hohen Risiko, dann muss ich innerhalb von zwei bis vier Wochen nochmal schauen. Also da wird ganz genau nochmal drauf geschaut, dass man eben nicht drei Mörte wartet, sondern innerhalb einer kurzen Zeit jetzt nochmal schaut. Christoph, brauchten wir sowas?
Oder würdest du sagen ... Ja, das ist etwas was wir auch gerne hätten abgeben können und ein Konzil schreiben können an den Nephrologen. Wir haben jetzt ja schon seit vielen Jahren eigentlich erkannt dass wir es mit Systemerkrankungen zu tun haben und das ist ja also zum Glück jetzt schon nicht erst seit diesem Kongress so Die kannlogen in ihren Blick haben und umgekehrt.
Wir haben ja quasi schon seit über zehn Jahren auch die Therapien, die erkennbar sowohl Herzeniere gleichermaßen verbessern was natürlich auch zeigt dass wir auf gemeinsame Risikofaktoren zurückgreifen und die wir letztendlich therapeutisch auch behandeln wollen. Und gerade in der Therapie hat sich da jetzt ja auch einiges getan mit den Eskel-Zweinemitoren denn nicht styridalen Alastoron-Antagonisten die RAS-Blockade, die wir sowieso schon hatten.
Aber ich sage mal die Interdisziplinarität das ist tatsächlich etwas was die letzten Jahre vielleicht auch etwas mehr zugenommen hat dass wir mehr miteinander kommunizieren und auch voneinander lernen können weil wir natürlich auch immer wieder in der Nephrologie auch mal vor Dingen stehen die wir jetzt nicht so gut verstehen und umgekehrt.
aber letztendlich hängt er beides zusammen. man sieht es ja an unseren Biomarkern das NT Pro BMP und auch GFR oft sag' ich mal entgegensetzt korrollieren und wir da natürlich auch therapeutisch besonders einen Auge darauf haben müssen. Ich würde gerne mal ein Beispiel geben, wenn ich darf. Es gibt die Inspekt CKD-Studie, eine große Studie an vierhundertfünfzigtausend Patientinnen und Patienten wie im haussätzlichen Zettin geschehen ist wo man sich angeschaut hat Leute mit Risikofaktoren für den Nierenkrankheit also zum Beispiel Diabetes aber insbesondere Hypertonus und auch kardiovaskuläre Erkrankungen.
und da hat man sich dann angeschauen bei wie viel in einem Zeitraum von etwas über einem Jahr? Bei wie vielen da die UACR, die GFR Ähm... und auch Eifers-Sticks, Urinsticks auf Protein gemacht worden ist. Das glaubt ihr denn? Also, vierhundertfünfzigtausend Leute sagt doch mal prozentual was glaubt Ihr bei wie vielen von denen die cardiovascular Erkrankungen haben, Diabetes oder Protonus hatten da ... das haushaltsliche Setting hat dann da die Kolleginnen und Kollegen mal die Uhrzehr gemacht.
Ich glaube ein Prozent waren es, ne? Hat doch Herr Wander gemacht, die Studie, ne! Danke, danke, ich erhebe es überschätzt jetzt. Ihr sollt schätzen! Okay, sorry. Also es waren null Komma vier Prozent. Das heißt wir haben die Risikopropulation wo wir eigentlich im Kopf haben sollten ja das dann Risiko ist für eine Näherkrankheit.
Null Komma Vier Prozent Ur-ZR bei Frauen sogar noch weniger. Ja das ist auch ein wichtiges Thema. Wir kennen ja der Frauen mit Herz. Dann haben wir Unterschiede in der Niere ganz genauso dass Frauen weniger oft auf Nierenerkrankungen gecheckt werden und dass Frauen deutlich weniger oft leidlin gerecht behandelt werden, dass deutlich häufiger krank.
also das da Medikamente abgesetzt werden glaube ich genauso wie bei euch in der Kardiologie. Aber das zeigt doch weil basierend auf deine Frage, wo du gefragt hast. Brauchen wir das eigentlich? Natürlich brauchen wir das und da brauchen wir auch euch weil ihr seid natürlich viel mehr als mir. ja und hier seht die Patientinnen und Patienten natürlich regelmäßig und ich glaube man geht eher in die Kardiologie wenn man Angst hat vom Herzen fragt dann geht man nie.
praxis ist dass man automatisch sich nephrologisch vorstellt oder so. also ich greifte das auf und sagt natürlich brauchen wir euch da ganz konkret. Also UACR machen, also wir haben ja immer Kräher so gemacht und natürlich UACA machen jetzt dazu. Wir wissen okay Risiko ist hoch aber welche konkrete Therapieentscheidung leidet sich denn daraus ab?
Ich meine das sind manchmal die Patienten die gute GFR haben und doch eine Proteinorie. Das wären dann die die man vielleicht früher einschließt in bestimmte Therapien. Aber wo konkret begründet sich dieses Greening, das wir jetzt machen sollen. Na ja zum einen sehe ich ja schon vorher wenn man sich jetzt die Niere überlegt mit den Glomeruli, mit den Nierenkörperchen... Das praktisch der Filter also dass sie durchlässig sind und ein Albuminverlust hat als Frühmarke eben bevor EGFR, sag ich mal runter geht.
Das hast du ja auch gerade gesagt. Und das zweite ist dann und da sind wir wieder bei dem Punkt den du vorhin angesprochen hast mit den SGLT-II Inhibitoren. Da haben die großen Studien gezeigt also da Pazikadi ein paar Rotkampstudien und so dass man auf der anderen Seite wieder besonders Wirksamkeit hat von den S GLT II Inhibitorn wenn nicht eine Albumminorie habt.
Das heißt wenn ich frühzeitig anfange mit einer hohen GFR Es hat sich gezeigt, wenn ich gar keine Album-Minori habe dann ist die Wirksamkeit teilweise da aber nicht so stark. Und deswegen ist es eben wieder wichtig und es sind insofern auch wichtig zum Beispiel auch wir haben schon über Biomarker gesprochen also Verlauf von der Nierenerkrankung.
Da habt ihr ja auch schon angesprochen wichtig Azehärme an die utensile Rezeptoblocker das sind ja genau die die eben eine Eiweißausscheidung vermindern. Und wenn ich weiß, dass ich Albumin zum Beispiel habe, dann muss ich sehr frühzeitig mit einem Tenzin-Receptorblocker oder einem ACM anfangen. Und wir sollten ja auch nicht das Metabolikum vergessen.
Wir haben ein kardiorenales, metabolisches Kontinuum und der Diabetiker ist natürlich eigentlich in unserem Risiko-Kollektiv. Da ist genau das Gleiche wenn der Diabetiker dann früh Zeichen hat auf eine Niedenschädigung. Dann haben wir auch andere Klassen von Medikationen die wir dann einsetzen. Absolut richtig!
Ja und er hat genau du sagst erstes Jahr ne Albumminoril. Das steht auch drin in der Leitlinie. Es hat mir auch gut gefallen unterschieden worden ist. Wie oft mache ich die Kontrollen? Und häufiger mache ich diese Kontroll bei Diabetika und Diabetikerinnen als jetzt beim normalen cardiovascularen Risikopatient, aber das Wichtige ist alle Patientinnen und Patienten, die in die Kardiologie kommen, die bekommen hoffentlich zumindest EGFR und OACR.
Ist ja noch viel Luft nach oben. Genau, können wir uns schnell verbessern! Und die Zahlen nochmal. Und macht ihr ja sicher alle schon, ich hab ja das war ein hausärztliches Setting jetzt nicht? Tatsächlich bei uns schon, ja. Aber es ist eben und vielleicht... Nein. Ist auch ruhig. Wollt nur noch mal sagen warum wird das nicht gemacht?
Das soll jetzt kein Hausarzt zu bashing oder so sein sondern es liegt eben auch daran zum einen Die Aufklärung ist ganz ganz wichtig und zum anderen ist natürlich das Finanzielle Weil eine URCR, und ich glaube da müssen wir alle auch noch mal dran arbeiten. Dass das eben bezahlt wird ist natürlich sehr teuer.
also wer? mit so einem Betriebsmedizinien von Zetting Regensburg habe ich so ein Experiment gemacht mit einer Firma dass über allen die Nierenfunktionen die urcr gemessen haben der kostet sage ich mal die Kombination hat uns neun Euro pro Patient gekostet und es ist jetzt kein nicht günstiger. Also gestern hat einer wenn man bei einer Veranstaltung gesagt er hätte einen Test für Von was, von OACR?
Für OACRR. Super! Da wird ich sehe schon du kommst zu deinen Fragen gar nicht. Das ist so super weil nur dann ist es ja hier im Gespräch... Ich habe hier ein bisschen etwas aufgeschrieben aber eigentlich ist das total unwichtig. was ich noch fragen wollte Aber eine Sache auf die ich schon noch zu sprechen kommen wollte war Weil wir jetzt so über, das muss uns bewusst sein und wir müssen es überhaupt mal machen.
Wir müssen uns von den Null Komma vier Prozent irgendwie weg bewegen. Da hilft es ja wenn man praktische Anleitungen irgendwie hat und den Leuten auch hilft erstens dran zu denken. aber dann auch was soll ich denn dann machen? Soll ich nur was messen oder soll ich darauf reagieren? wie soll ich dann reagieren?
dafür sind ja Leitlinien auch wichtig und jede Leit Linie braucht heute anscheinend einen crazy Akronym, damit man sich das auch ... merken kann. Jetzt in der Leitlinie ist die Central Figure Stamp on CKD. Finde ich schon mal... Also, kann ich mir jetzt gut merken? Aber ich brauch noch mal dich, damit du sagst was bedeutet das für denjenigen, der ... Wie meinst du?
Ich wollte von diesen Null Komma vier Prozent messen überhaupt. Also, wenn wir uns davon weggelegen wollen brauchen wir ja irgendwas was in der Handlungsmarsch rote zeigt Ja, genau. Und ich glaube das Stamptas hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Man denkt ja erst so draufstampfen aber es bringt ja auch wenn man das richtig übersetzt und zeigt das ja auch vorwärtsdenken was bewegen ja's verändern.
Aber es ist sogar ein Schuh der darauf stammt in der Abbildung? Das habe ich gesehen ja! Aber zum einen steht für Screening schon glaube ich ganz doll drüber gesprochen brauchen wir jetzt nicht mehr zu sprechen. Dann das andere T steht Fritriage und zwar gehts darum auch so bisschen also das Risiko die CKD-Progression erkennen.
Und das ist ganz nett, weil ich glaube in der Cardiologie da geht ja viel mit Score auf. Da haben wir die ganzen verschiedenen Scores für Virus als Risiko eine cardiovascular Erkrankung zu kriegen, Virus als Risiko in zehn Jahren Herzensuffizienz zu haben und so dass heißt der Score praktisch Virus als risiko in zwei oder fünf jahren einer Dialyse zu landen.
Das ist auch etwas was mit eingebunden ist. jetzt, dass man sich überlegt was sind die Risikofaktoren? aber auch was ganz wichtig es ist nicht nur Wie ist die Funktion, sondern was ist der Grund? Und da steht auch drin. Was es der Grund man sollte in Ultraschein machen, ist die Niere klein. Man sollte zum Beispiel Sticks machen habe ich Blut im Urin und so.
Also das ist der Bereich Triage, hab' ich ein Risiko für kardiovaskoläre Ereignisse. Dann Addresszikaderisk. also ist das A von Stamp, also da CKD Risiken früh erkennen und konsequent behandeln. Das heißt Blutdruck einstellen. wir sagen oder Leitdienst steht drin hundertzwanzig bis hundertneunzwanziger Millimeter geht vielleicht.
das auch nochmal ganz wichtig. ja dann ist es ganz wichtig dass man auch bei den Medikamenten bleibt also welchen Herz und Sofizienz habe? Und die Linienfunktion geht runter. nicht die Medikamente absetzen oder so ja sondern konsequent eben weiter machen. Dann das M-Modify Cardiovasculaires Risikomanagement, also praktisch die cardiologische Therapie.
Jetzt vorflümmern alles Mögliche. Da geht es ja auch darum wie ich jetzt zum Beispiel mal Herzkatheter welche Medikamente ich dann... Kontrastmittelsparen und solche Sachen. Und so, ja? Also ModiV und Cardiovascular Disease Management. Und das P steht für dieses Plan-Health-Management. Das ist das was ihr schon angesprochen habt, dass wir jetzt mehr miteinander kommunizieren, mehr miteinander reden.
Dass wir uns überlegen wann macht Sinn die Patienten Richtung Cardiologie zu bringen, man macht Sinn in die Nephrologie zu bringen. Wann sieht man sich an, dass man auch dann gemeinsam individuell Pläne macht. Ich glaube es ist ganz wichtig. Ja, ich glaube so schwer ist es dann am Ende auch gar nicht.
Man denkt jetzt okay, jetzt stampfen wir mal auf aber cardiovascular Risikofaktoren das sollen mir laut jeder Leitlinie machen also die Blutdruck-Einstellung ist auch eine klasse Einsehempfehlung in der Vorflümmerleitlinien oder so. Ich glaube dass was wirklich die Stampfung ist, ist dass wir überhaupt mal das in den Fokus nehmen und wahrscheinlich ist es richtig das jetzt mal so zu promoten Ist es dann im Nachgang gar nicht mehr, sondern das was wir jetzt lernen müssen als Kardiologen ist überhaupt mal die Leute darauf zu screenen und dranzudenken.
Wir müssen uns auch um die Niere mit kümmern. Wir sind tatsächlich... Danke Benjamin! Wir müssen auch noch über kardiologische Themen sprechen. Und ich wollte dich vielleicht erst mal fragen, Christoph wie das für dich wirkte. Jetzt haben wir schon den nephrologischen Standpunkt gehört aber du kennst ja viele Kongresse der letzten Jahre und ESC-Kongresse.
Wie ist jetzt München dieses Jahr für dich? Ich finde es erfrischend, ich mag zum Beispiel die Wiesen zwischen den Kongress-Heilen. Das heißt von Atmosphäre ist sehr locker, entspanntes Wetter spielt jetzt auch mit und das ist schon mal von der Warte ganz schön. Ansonsten haben wir in Summe erst einmal einen sehr gut organisierten Kongress.
Wir haben relativ viele Hotline Sessions tatsächlich gehabt. Es nimmt also so ein bisschen wie bei der FusserWM. Da gibt's immer mehr Mannschaften, die mitspielen, sondern immer mehr Hotline Studien und das macht natürlich auch interessant! Und die Leitlinien sind immer auch so, wenn sie neu rauskommen.
nochmal ein besonderer Schwerpunkt während des Kongresses ist dass man da mal eine neue Standortbestimmung kriegt. Das waren für mich jetzt so die besonderen Sachen. Nein, mit den Guidelines. Da rechnet ja jeder auch und vielleicht nur fürs Protokoll. dass wir hier die Herz-und-Vizenzleitlinie jetzt heute ausklammern hat gar nichts damit zu tun das wir uns nicht damit beschäftigen sondern im Gegenteil ich finde die so wichtig dass sich da eine extra Folge ohne euch leider geplant haben.
Aber Hotlines fand ich auch extrem stark dieses Jahr. Das waren irgendwie zwölf Sessions alleine Und ich weiß nicht, ob wir schon mal so viele New England-Papers simultan hatten auf so einem Kongress. Die können wir heute nicht alle diskutieren. Sag mal eine die du wichtig findest? Ja also es waren zwar viele New England Papers aber das war jetzt nicht so.
dass ganz ganz viele neue Durchbrüche hatten muss man sagen und da gab auch ein paar Enttäuschungen Aber was sicherlich ein Erfolg war zum Beispiel die Akaccia Studio Hypertrofe Cardiomypathy. Da haben ja seit einigen Jahren die Kardial Musician-Innevitoren bei der Obstruktiven HC durchgreifende Erfolge schon erbracht haben.
Jetzt einmal zum ersten mal eine Studie, die bei der nicht obstruktiven HCM auch die primären Endpunkte, die jetzt noch nicht die harten... Outcomes sind wie Sterblichkeit, aber eben Lebensqualität letztendlich und Belastungs-Toleranz. Das waren die beiden Parameter, die signifikant durch Afikamthenen bei nicht obstruktiver HCM verbessert wurden.
Wenn Herr Minus auch will machen beide viel. HCM und gerne ist natürlich super dass man jetzt eine Therapie hat die quasi Egal wie der Gradient bei einem HCM-Patient ist, man kann ohne und mit Gradienten diese Patienten mit diesen Substanzen behandeln. Ich denke das ist ein großer Schritt nach vorne auch wenn man betrachtet wie ausgeprägt zum Beispiel die Reduktion des NT-ProBMPs sind.
es sind siebenfünfzig achtundfünftig Prozent die NT-proBMP innerhalb von paar Wochen runter geht. Das ist also nicht vergleichbar als wenn man z. B. dagegen hält. heffheff SGD II-Demitoren die machen zwar Outcome viel besser aber Von der Symptomrelief ist das schon was Besonderes aus geprägter Senkungen, selbst wenn er nicht auf subtilen Formen.
Das fand ich bemerkenswert, muss dazu sagen dass auch Mavacamthin diese tendenziell ähnliche Daten hat. Da hat es primären Endpunkt leider verfehlt aber zum Beispiel die Anti-Probe-MP Reduktion und auch das Reverse Remodeling so Hypertrophie die weniger wird ist auch mit Mavacamthin zu beobachten. Insofern sind wir da, glaube ich, auf dem richtigen Weg die HCM jetzt wirklich auch maßgeschneidert zu behandeln.
Weil es halt wirklich an der Causa ansetzt diese Music-Neubiturhandlung. Und was ja irgendwie dann doch auch Sinn machte, die auch selbst wenn's keine Obstruktionen gibt damit dann zu behandlen, wenn der Mechanismus ja auch der gleiche ist? Richtig, genau. Ist im Prinzip so ein Kontinuum dieser Erkrankung und die Hoffnung ist natürlich dass wir nicht erst warten müssen bis eine relevante Obstruktion des Patienten da ist sondern auch schon vorher präventiv so behandeln können das die ersten gar nicht ne Obstruktion auftritt.
Das wäre jetzt im Prinzip das Ziel. Aber symptomatisch müssen die Patienten schon sein! Ist natürlich auch eine Kostenfrage, die Medikamente sind zurzeit noch recht teuer. Man kann natürlich nicht irgendwie breitbasig und das Volk mischen. Und natürlich auch einer Zulassungsfrage. Also die Studie ist positiv aber die Zulassung ist natürlich bisher in der obstruktiven Form.
Ja und brauchst dafür noch ne Studie oder werden wir das jetzt demnächst dann schon sehen? Zulässungsänderungen? Das wird so eingereicht denke ich. Ja, die Autoritäten entscheiden das natürlich dann und da ist auch Effektgröße ja sicherlich ein Parameter den man betrachtet. Die ist jetzt bei beiden Studien übergesehen haben.
also die Negativordicee und die positive Acacia sind biologischen Effekte in diesem Kollektiv, sag ich mal noch relativ milder vor schon Patientenrelevant. Aber das wird dann wichtig wie das auch beurteilt wird mit der Sicherheit. also man sieht auch bei Avicamtenas da schon die negative Inotropie trotzdem messbar ist und zur Anpassung der Dosis geführt hat.
Das heißt es ist eine schwierige Erkrankung und wir sind ja jetzt hier kein HCM-Experten Diskussionspanel sondern wir wollen sie auch im großen Kontext sehen. Aber was Christoph gesagt hat, wir haben immer mehr Optionen. Wir erleben aber auch das eben die Erkrankung sich verändert. also ich fand es wichtig bei Eplonte sehen das war ja eine andere Hotline Studie wo wir gesehen haben das Ergebnis war negativ bei der TTR-Amblidose und da hat man einfach gesehen dass über die Zeit die Ererkrankungen schon sich verändert hat.
ja also wir erfassen die Patienten vielleicht früher Das Outcome ist insgesamt besser. Die haben mehr Background-Therapien, also auch da es GLT II-Inhibitoren ein ganz großes Thema. Ja die Patienten hatten zu einem großen Teil diese background Therapie auch stabilizer für TTR und da war dann der Effekt zu gering der diese At-on Therapie dann nicht zahlen konnte.
Zumindest nicht etwas ganze Kollektiv, dann auch wieder ins Umgruppen. Ja das ist so zwischen den Zahlen für mich auch in der Take Home des Kongresses wenn man es zu sehr serielle Therapien macht, die auf dem gleichen Parameter zielen wird es nicht manchmal. Das war ja in der Studie ganz ausgeprägt und das ist ja auch nicht unerwartet, dass natürlich eine SI an A gegen Transtyrätin vor allem dann wuchsam ist wenn viel Transtyritin das Problem ist, wenn da aber schon ein Stabiliser da drin ist, also die Dimerisierung da verhindert, ist es nicht ganz so effektiv.
Ähnlich ist, das war jetzt nur so. am Rande noch diese HF-Studie. Das war wo man nochmal das alte Konzept Hydralazin und Isosorbidinitrat als Vasodilatator nochmal untersucht hat, dass er für ihn Leitlinien ist weil es bei afroamerikanischen Patienten Effektivität auch in sich Sterbigkeit gezeigt hat.
Aber wenn er das natürlich in der Studie, es war aus den zwei Tausend und den Achtzigerjahren zum Verhalten der Daten. Wenn jetzt natürlich in einem Szenario wo der Heffref-Patient mit Arnie behandelt ist, wo das Limitierende ist wie... hochkannis dosieren und wie viel Vasodilatation macht es? Und wie niedrig wird der Druckdruck.
Und dann noch eine vasodilatorische Komponente jetzt mit Dytorazin draufzusetzen, das wird auch nichts. Man hat nicht geklappt in dem Entsprechend. Das heißt manchmal ist man am Ende der Fahnenstange in einem Bereich und muss halt sich neue Tage suchen wo man halt dann besser synergistisch im Effekt erzielt.
Andere Frage Christoph Wie viele Kaffee brauchst du um so durch einen Kongresttag. Das kommt darauf an, was man abends so gemacht hat. Man trinkt meistens bekannterweise zu viel Kaffee und man ist zu wenig. Kleiner Kritikpunkt die Schlangen von den Essens-Bereichen waren sehr lang aber das gute Wetter war dann... hat es so ein bisschen erleichtert.
Allein Hydrierung ist ja, also vielleicht nierenrelevant am Zeug umgessen, dann müssten wir mal messen wie viel die Nierenparameter sich bei den dreißigtausend Leuten hier in München verändert haben. aber... Vorher und hinterjahr genau! Wir müssen jetzt bevor wir dafür die Zeit verlieren wenn wir noch über das Kongressfokussthema sprechen.
und dass war dieses Jahr KI und das war glaube ich von der ESC ganz bewusst gewählt weil das im Moment ein explodierendes Thema ist, weil es überall in alle Bereiche unserer Medizin Einfluss nimmt. Und ich weiß gar nicht ob's eine Session gab wo nicht darüber gediskutiert wurde. vielleicht hast du die gefunden?
Jetzt ist es so, du kommst hier auch, habe ich eben gesagt als Sprecher der DGK eCardiology her und hast dich selber für den Deutschen Kongress sehr stark gemacht dass das Thema platziert wird. Und jetzt hat sich die ESC auch entschieden dieses Thema zu platzieren und in den Fokus zu nehmen. Was ist für dich hier der wichtigste Aspekt?
Für den Kongress? erst mal im Allgemeinen. Ich durfte ja selber bei der ISC vor acht, neun Jahren im Digital Health-Komitee damals mitarbeiten. und dieses Thema überhaupt erst mal aufrollen. Und man hat damals Schwierigkeiten gehabt, irgendwo eine kritische Masse zu finden an Beiträgen und hat dann ein eigenes kleines Summit-Format gemacht was einen riesigen Erfolg war.
aber was gezeigt hat im Vergleich zu jetzt heute was wir erleben dass das Thema natürlich explodiert ist? also wir haben eben viele Formate. die Organisatoren haben sich wirklich bemüht es interaktiv zu machen ansprechen zu machen dann auch für die Jungen und nicht nur für die Mediziner, sondern auch tatsächlich für Detascientists attraktiv zu machen.
Also ich habe mit einer Kollegin aus Miami gesprochen, die ist hier ganz euphorisch gewesen, hat gesagt ihr Ärzte habt ja wirklich so den Fokus auf die Probleme. Ja warum solltet ihr eigentlich nicht die KISSD entwickeln? Das wollen noch gar nicht die Programmer machen. und die war da total begeistert was eigentlich möglich ist.
Und es gab ja interaktive Formate mit Hackatrons, wo quasi Szenarios durchgespielt wurden Und das war von den Organisatoren hervorragend gemacht, fand ich dieses Thema was ja sehr computerbasiert ist so ins anschauliche zu bringen. Man hat einen kleinen Roboter gesehen der durch die Gängen gelaufen ist was wir bei der DGK auch gemacht hatten und man hat Workshops wo man eben dann tatsächlich am Problem arbeitet interaktiv arbeitet gemeinsam und was mich am meisten beeindruckt hatte es in internationalität.
Also wir haben ja Krankheit ist ja nicht irgendwie überall das gleiche Problem und die gleiche Herausforderung. Ja, wir haben Ressourcen Veränderungen Wir haben Low Income Countries Die haben natürlich ganz andere Herausforderungen Und da sind so skalierbare Lösungen mit KI Teilweise viel viel präsenter und viel viel wichtiger als es vielleicht bei uns ist.
Das ist glaube ich ein spannender Punkt dass wir vielleicht mit KI auch gewisse Ressourcenmengel werden beheben können, wenn wir nämlich Entscheidungen die wie hier bequem treffen dann aber auch in anderen Ländern treffen lassen können. Auf der anderen Seite ich war in einer Session da wurde ein KI Algorithmus vorgestellt zur Detektion von rheumatischen Herzerkrankungen und das hat extrem gut funktioniert und ist eine extrem häufige Erkrankung in Südafrika.
Und da kam der Algorithmus her, wenn man den jetzt in Deutschland benutzt weiß ich gar nicht ob wir hier, ob er hier funktionieren würde. Ich glaube wir sehen die kaum so eine seltene Erkrankung bei uns und es gibt wahrscheinlich Kardiologen die das in ihrem ganzen Leben nicht einmal detektieren und auch die Patienten nicht sehen etwas, was wir mit berücksichtigen müssen.
Wenn wir jetzt sagen, das funktioniert bei uns gut und jetzt könnten wir es weitergeben an andere Nationen und Regionen? Das ist total wichtig. diese Validierungsstudien in verschiedenen Settings. ja und wie ich schon gesagt habe Wir haben unterschiedliche medizinische Systeme. Man hat den Trend gesehen in UK, USA und auch Deutschland, dass da multimodale komplexe KI-Systemen mit Omics Daten, Genomendaten, MRT etc., quasi da versuchen Neues herauszudestillieren, wohingegen dann in diesen Regionen wie Afrika oder auch Südamerika, auch Asien tatsächlich eher so Implementation Sciences also Wie kann ich KI- Systeme On-Scale tatsächlich in die Realität bringen.
Und dann Beispiele waren zum Beispiel, die Echokardiografie durch Laien. Also das halt Hausärzte quasi plötzlich Echo machen indem sie KI Support haben und da haben Studien gezeigt dass tatsächlich die Qualität für Relevantes also du hattest die rheumatische Herzerkrankung angesprochen. Klappten Vizien aber auch Herzinsuffizienz, dass da tatsächlich diese KI unterstütze.
Echocardiografi on scale sehr präzise sein kann durchleihen. Und das wird dann die Patienten eben in neue Therapieformen reinbringen können, also quasi ein KI-gestütztes Echo oder sogar nur einen EKG als Entrypunkt und dann die effektiven Therapien, die dann im jeweiligen Land zur Verfügung stehen. Hast du Latebreaker-KI Studien gesehen?
Ich selber habe keine gesehen, eine Studie die mir sehr gut gefallen hatte war über Variables bei der Herzinsuffizienz. Das war tatsächlich auch parallel dann in Nature Medicine publiziert worden. da hat man gezeigt dass quasi ein Variable was kontinuierlich Leistungsparameter misst genutzt werden kann um das Risiko für eine Hospitalisierung vorher zu erkennen und die Patienten in der Studie hatten dann so einen OZ-Raser von Pro Veränderung in diesen Markern, also schon relativ gravierend.
Und das kann man natürlich als Home Monitoring oder TeleMonitoring auch sehen ja ohne dass da an der Gegenstelle immer ein Mensch sitzen muss, der dann sagt Ja wie geht's Ihnen? Nehmen Sie Ihre Tabletten haben sie Gewicht zugenommen sondern lasst es dann automatisch in so einem kleinen Urn-Device funktioniert.
und das war eine fand ich sehr positive Studie die schon auch Implikation für die Realität hat. Wie man das dann auch wieder ausrollen kann Programmen und in was für Settings das ist dann natürlich die andere Frage. Gibt es irgendwas, was du hier gesehen hast wo du gedacht hast vor fünf Jahren hätte ich noch gesagt das ist Science Fiction?
Du hast ja eben gesagt du warst schon vor acht Jahren in der ESC Digital Health eine Runde aktiv. Also es ist ja mal Science Fiction nicht. Wir haben Hub-Hype und wir haben Realität, ich glaube da ist der Überlapp deutlich größer geworden. Was man gesehen hat ist das diese sogenannten Foundation Models also wo man quasi Parameter aus Bildgebung oder aus der Genomik oder aus anderen Bereichen quasi so große Datenmengen hat dass quasi das Modell versteht Wie das miteinander zusammenhängt.
Also ich kann dann quasi spezifische Fragen oder Spezifisch Trainings auf so einem Foundation Model viel einfacher durchführen und habe dann viel präzisere Informationen, also ganz konkretes Beispiel Ich kann jetzt eine Herzsegmentierung aus der Bildgebung zu Hause mit dem entsprechenden Modell innerhalb von ein paar Minuten umsetzen.
Im Labor kann ich quasi tausende Patienten jetzt reanalysieren, ihr könnt im DZI oder wie im ICH können unsere sechzigtausend Patienten nehmen und können die klassifizieren lassen. das dauert dann einen Tag und dann haben wir für alle Patienten homogenen die Daten erfasst mit so einem Foundation-Modell und können natürlich ganz neue Studien mit höherer Qualität, höhere Präzision machen.
Und da natürlich die Agente KI. dass ist vielleicht etwas was wirklich Relevant Neues, also wo quasi KI-Systeme miteinander kooperieren. Ein Master System quasi andere Kleins anzapft und da spezifische Funktionen auch im aktiven Bereich hat. Also zum Beispiel mit uns kommuniziert oder mit den Patienten kommunizieren kann.
Und da hat man viel gesehen im Bereich Biomarker-Identifikation oder auch Target Identifikation. Also, in der Farmeindustrie ist das ein großes Thema, dass agentische KI in unseren Krankenhäusern quasi selbstständig auf die Suche geht nach neuen Phenotypen, nach neuen Markern und nach neuen Tagets. Was uns dazu bringt wenn eine der ersten Schritte zum Beispiel CKD-Lightlinie ist, wir müssen die Leute überhaupt mal identifizieren.
Ist das ja etwas was sehr einfach auch automatisiert sein kann? Das ist eher etwas dass wir nicht dran denken keine Zeit haben den Wert vielleicht sogar abnehmen aber dann nicht drauf reagieren. also was das ist ja gut aus der Hand zu geben und die Ärzte mit etwas anderem zu beschäftigen. Also Tom Lüscher hat es sehr schön im ESC TV nochmal gesagt Wir brauchen die Light Linie in unserem Krankenhaus Informationssystem.
Die muss quasi im Hintergrund schauen, ist da Leitlinien relevante Informationen für die Patienten? Da muss uns dann darauf hinweisen. Hier ist eine CKD und ein Risiko für einen Herzinfarkt. Und da müssen wir quasi drauf achten. Dem Patient müssen wir jetzt entweder direkt therapieren oder noch mal ein Screening durchführen oder eine Diagnostik.
Das kann nur die Zukunft sein. Also die lebende Leitline, die als KI-Agent in unserem Computersystem sitzt. Wir müssen ja da sehr viel noch lernen und anscheinend. Und man sieht hier auf dem Kongress, dass das uns schon nicht so leicht fällt wenn wir jetzt mit unserer kardiologischen Expertise auf sowas gucken und jetzt auf einen KI-Agenten irgendwie schauen.
Aber wenn du an eine junge Weiterbildungsassistentin oder ein weitererbildungs Assistentin der jetzt morgen bei dir anfängt, denkst was sollte der? zu KI wissen. Was würdest du, der oder dem empfehlen wir an diese Thematik jetzt ran geht? Weil der fängt ja gerade erst an Arzt oder Ärztin zu werden. Also erstmal müssen wir schauen dass unser Ausbildungssystem das ermöglicht.
Die DKK hat da verschiedene Schritte eingeleitet. Du hast auch bei vielen beteiligt. also d.h., dass wir die Choricula anpassen und das Thema aktiv mitgestalten. Dass wir solche Formate wie wir sie gesehen haben mit Hackatons anbieten. Wir tun es in Heidelberg auf verschiedenen Formaten Und das kommt von Jung zu Jung, also das heißt da kann ich plötzlich als Ärztin sehen, dass ich ein klinisches Problem, was ich täglich in der Chessbin-Unit habe durch selber, durch Vibecoding quasi mir eine KI basteln kann.
Eine Oberfläche für eine App auch auf dem Handy die mir bestimmte Tätigkeiten einfach erlaubt und sowas bringen wir unseren Leuten bei natürlich dann immer auch mit dem entsprechenden Wissen über Cyber Security, über Gefahren, über Validierung, über Fehler im Code etc., also es braucht da schon auch noch mal eine Expertise.
Und dann erlebe ich plötzlich, dass die Leute im Total begeistert sind. Dass sie nicht Hardcore-Programmiererinnen sein müssen um das machen zu können sondern tatsächlich mit Verstand und Struktur daran gehen können und ein entsprechendes Umfeld vorausgesetzt. Also wir haben die Verantwortung des Umfelds mitzugestalten damit sich die jungen Leute da entfalten können.
Und dann sind die plötzlich sehr, sehr datenaffin. Ich überlebe immer wieder Überraschungen. ja wenn man Daten plötzlich ganz anders dran haben kann als jetzt in Kilometer langen Excel-Tabellen Dann wird das plötzlich ein Spaß für viele was man davor vielleicht nicht geglaubt hätte. Ja das finde ich wichtig.
Ich möchte nur mal unterstreichen dass wir weiterhin verantwortlich für die Weiterbildung sind und das heißt Wir dürfen auch nicht aus der Hand geben wie jetzt so Die nächste Generation an dieses Thema rangeht. Sonst Haben wir die jetzt schon nicht richtig Ausgewählt. Genau und die haben die Möglichkeiten, aber die müssen natürlich die Prinzipien und die Qualitäten und die, sag ich mal, die Erfahrungen von uns mitbekommen, dass das eben es wichtig ist, dass man nur Dinge macht, die valide sind ja, nur Dinge machen, die quasi auch patientenrelevant sind.
Ja viele KI-Innovationen, die haben mit Relevanz gar nichts zu tun, die werden einfach gemacht weil's möglich ist. also das heißt da kommen dann sagen wir die alten Hasinnen und Hasen daher und dürfen da schon noch mitreden und sagen Okay, wir helfen euch das hin reinzubringen. Ja, das ist sehr wichtig glaube ich.
Wir haben uns über die letzten Jahrzehnte aufgebaut was wir für Qualität in der Wissenschaft halten. Das dürfen wir jetzt natürlich nicht auch über Bord werfen nur weil wir die Methode vielleicht nicht mehr in der Hand haben oder nicht mehr verstehen. Vielleicht... Nur als letzter Punkt Ich sehe da schon die Uhr mitlaufen Miriam, wie ist das mit KI in der Nephrologie?
Spielt es auch so eine wichtige Rolle. Gibt's schon Nephroagenten bei euch oder wo steht ihr da? Ja also wir sind ebenfalls natürlich da sehr aktiven Bereich KI. Ich glaube dass geht in alle Bereiche der Medizin rein. ja und ich fand eigentlich deinen Punkt sehr wichtig, dass zu gesagt, dass wir müssen auch an die Weiterbildungsassistentinnen denken und ich glaub die haben auf viel weniger Scheu jetzt als weil man ich jetzt zum Beispiel habe oder andere, weil die einfach mit sowas natürlich aufgewachsen sind.
Und das mit dem Rüstzeug was du gesagt hast, was man denen an die Hand gibt, da sinnvoll zu nutzen ist glaube ich ganz wichtig. und auf der anderen Seite ist es auch so dass das natürlich auch unsere Fächer wieder attraktiv macht. ja also auch die Nefrologie hier zum Beispiel, Cardiologie ist ja scheinlich immer attraktive von Haus aus Bei uns, wir haben natürlich auch diese Risikoskurs.
Zum einen sag ich mal wie groß ist das Risiko in zwei oder fünf Jahren dialysivpflichtig zu werden? Wir haben natürlich die Foundation-Models im Bereich Transplantation. Wie groß ist da die Wahrscheinlichkeit eine Nähentransplantationsabstoßung zu bekommen? also auch da arbeiten wir in Regensburg an verschiedenen Markern jetzt zum Beispiel.
Das hast du ja angesprochen dass man das in die Klinik Informationssysteme mit reinbringt jetzt zum Beispiel ein akutes Nierenversagen zu bekommen. Es gibt eine ganz spannende Studie, die gerade auch gefördert wird aus Lille ist sie wo die mal geguckt haben mit Weiterbildungsassistenten und Assistenten aber auch älteren.
Die bekommen dann zum Beispiel Fälle und müssen sich überlegen was könnte da die Diagnose sein? Gibt es die eine Gruppe mit KI, die auch Vorschläge macht und die andere Gruppe ohne? Und dann guckt man sich an wie präzise das quasi die KI, die richtige Diagnose zum Beispiel zu stellen. Also auch bei uns großes Thema da kommt ganz viel, finde ich auch persönlich sehr spannend ja.
Okay wir haben ungefähr Null Komma Vier Prozent der Kongress Themen. Aber wir müssen zum Ende kommen. leider und ich würde euch zum ende gerne fragen gibt mir einen Satz was habe ich aus München für meinen klinischen Alltag mitgenommen. Miriam, was nimmst du mit? Was nehme ich mit? Schauen Sie oder schauen wir bei Herzpatienten auf die Nieren und auf der anderen Seite beim Patienten auf das Herz?
Ich glaube, dass ist das, was wir mitnehmen sollten. Auch mal Aufstampfen im Alltag genau! Ja Christoph, was nehmst Du mit? Also was ich so ein bisschen erwähnt hab, also für uns relevant die neuen... Möglichkeiten für die nicht auf struktive HCM, sehr konkret. Aber ja insgesamt die Erkenntnis synergistische Therapien zu anzustreben.
Benjamin? Ich nehme mit das digitale Themen tatsächlich so einen großen Kongress mitgestalten können und auch attraktiv machen können. Und nach vielen Jahren wo wir da aktiv waren freut mich das sehr. Das ist ein schöner Satz, damit würde ich gerne schließen. Ich nehme mit Videopodcast finde auch okay.
also das war die Reise wert. ich hoffe euch hat es auch Spaß gemacht. vielen Dank Miriam Christoph Benjamin. dass ihr dieses Experiment mitgemacht habt war jetzt nur mal einen Versuch aber war sehr mit euch sehr nett. wir haben einen Teil des Kongresses besprochen aber wir müssen glaube ich noch ein paar hunderte Seiten Leitlinien nachlesen und nacharbeiten in den nächsten Tagen.
Vielen Dank fürs Vorbeikommen, danke Ihnen für's Zuschauen und bis zum nächsten Mal dann wieder Audio.