
Katechismus in einem Jahr· Staffel 1· Folge 278
Du darfst deinen Eltern widersprechen, wenn sie Unrecht verlangen
Montag, 5. Oktober 2026 · 6 min
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Shownotes
Katechismus:
§§ 2215–2222
Dankbarkeit ist keine Verpflichtung zur dauernden Zustimmung. Der Katechismus verbindet die Achtung vor den Eltern mit begrenztem Gehorsam: Wer eine verlangte Handlung für sittlich falsch hält, soll sie nicht ausführen.
Das Gewissen ist dabei nicht mit dem eigenen Wunsch gleichzusetzen. Berechtigte Anweisungen bleiben wichtig; das eigene Urteil soll ehrlich an Gottes Willen geprüft werden.
Ein notwendiges Nein muss die Liebe nicht beenden. Auch in schmerzhaften Familiengeschichten lässt sich empfangenes Gutes anerkennen, ohne Unrecht gutzuheißen. Erwachsene bleiben verantwortlich, älteren oder kranken Eltern zugewandt zu sein.
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Kapitel:
Ist Widerspruch aus Gewissen undankbar?
Achtung der Eltern und Vorrang Gottes
Hinweis
Freies Gewissen und bleibende Dankbarkeit
Gebet um Klarheit, Geduld und Frieden
Empfangenes Gutes dankbar festhalten
Liebe, die um Worte ringt