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Religion & Spiritualität

Katechismus in einem Jahr

von Samuel Glöggl

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  1. Du willst helfen – doch dein Mittel verletzt die Wahrheit

    Katechismus: §§ 1751–1758 Gutes zu wollen, bewahrt nicht automatisch vor einem verletzenden Weg. Gerade in einer schwierigen Lage kann eine Täuschung wie Hilfe erscheinen. Der Katechismus unterscheidet zwischen dem gewählten Tun, der Absich

  2. Du wählst frei – doch deine Entscheidung kann anderen schaden

    Katechismus: §§ 1743–1750 Eine Entscheidung kann freiwillig sein und dennoch Schaden anrichten. Der christliche Glaube versteht Freiheit deshalb nicht nur als offene Wahl, sondern auch als Fähigkeit, das Gute zu erkennen und zu wollen. Gott

  3. Du hast falsch gehandelt – doch wie frei war deine Entscheidung?

    Katechismus: §§ 1735–1742 Ein schädliches Ergebnis erzählt noch nicht die ganze Geschichte einer Entscheidung. Für die persönliche Verantwortung ist auch wichtig, was ein Mensch erkannt, gewollt und unter seinen Umständen wählen konnte. Ang

  4. Du entscheidest selbst – und kannst dabei Freiheit verlieren

    Katechismus: §§ 1727–1734 Nicht jede selbst getroffene Entscheidung macht auf Dauer freier. Der Mensch kann sich auch an etwas binden, das ihn zunehmend beherrscht. Nach christlichem Verständnis ist Freiheit darauf ausgerichtet, das Wahre z

  5. Du hast Erfolg und Nähe – doch deine Sehnsucht bleibt

    Katechismus: §§ 1719–1726 Vieles, was das Leben bereichert, bleibt verletzlich und vergänglich. Arbeit, Anerkennung und Beziehungen sind kostbar, auch wenn sie nicht jede Sehnsucht erfüllen können. Der christliche Glaube sieht die Vollendun

  6. Dein Leben kann gesegnet sein, obwohl es wehtut

    Katechismus: §§ 1711–1718 Schöne Erfahrungen können Freude schenken, ohne die Sehnsucht nach Glück endgültig zu erfüllen. Die Seligpreisungen Jesu nehmen auch Menschen in den Blick, die trauern oder Mangel erleben, ohne das Leid selbst zum

  7. Du verlierst deine Würde nicht, wenn du schuldig wirst

    Katechismus: §§ 1703–1710 Der Wert eines Menschen muss nicht durch Leistung oder richtiges Handeln erworben werden. Er gründet nach christlichem Verständnis darin, dass jeder Mensch von Gott gewollt und zur Gemeinschaft mit ihm bestimmt ist

  8. Das Gute fällt dir schwer – der Heilige Geist stärkt dich

    Katechismus: §§ 1695–1702 Nicht alles muss aus eigener Kraft gelingen. Der christliche Glaube spricht davon, dass der Heilige Geist heilt, erleuchtet und stärkt, was durch Sünde und menschliche Schwäche verwundet ist. Diese Gnade nimmt Ents

  9. Deine Würde ist geschenkt – wie lebst du aus ihr?

    Katechismus: §§ 1687–1694 Bei einer Bestattung muss ein Leben nicht idealisiert werden. Die christliche Feier richtet den Blick auf Christus und vertraut den Verstorbenen Gottes Barmherzigkeit an. Darin liegt auch eine Frage für die Lebende

  10. Am Grab endet dein Festhalten, nicht Gottes Treue

    Katechismus: §§ 1679–1686 Ein Abschied kann vieles offenlassen. Christliche Hoffnung übergeht den Verlust nicht, sondern betrachtet den Tod im Licht von Jesu Sterben und Auferstehung. Mit dem Tod endet der Empfang der Sakramente, nicht aber

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