kurz informiert by heise online

Kurz informiert 03.09.2026 – früh

Donnerstag, 3. September 2026 · 3 min

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Shownotes

OpenAI & New York Times, Messenger-Überwachung, VW, Strom-Blase, Mars-Kommunikation
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:

1. OpenAI & New York Times heise.de/-11438988
2. Messenger-Überwachung heise.de/-11438980
3. VW heise.de/-11438530
4. Strom-Blase heise.de/-11438478
5. Mars-Kommunikation heise.de/-11438292

Redaktion: Gregor Schollmeyer

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Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald. Am Donnerstag, den dritten September, im Urheberrechtsstreit zwischen OpenAI und New York Times stellt sich die US-Regierung auf die Seite des KI-Unternehmens. Nach Ansicht der Trump-Administration verstößt das Training von künstlicher Intelligenz mit geschützten Texten nicht gegen das Urheberrecht.

Sie begründet die Einmischung mit nationalem Sicherheitsinteressen, ein Rückstand bei Künstlicherintelligenz nütze demnach ausländischen Gegnern. Die New York Times wirft OpenAI und Microsoft vor unerlaubt Millionen Artikel für das Training ihrer KI Modelle verwendet zu haben. Es ist die erste Einmischung der Regierung in einen KI-Urheberrechtsstreit.

Deutsche Ermittlungsbehörden lesen verschlüsselte Chats mit, etwa im WhatsApp und Signal. Sie nutzen dafür keine Staatstrojaner, sondern eine Methode namens Account Cloning. Das Zollkriminalamt setzt diese Technik seit vergangenem Jahr regulär bei Ermittlungen ein. Dabei richten Beamte einen Zweizugang zum Konto einer Zielperson ein.

Zur Autorisierung fangen sie Bestätigungscodes ab oder scannen heimlich einen QR-Code. Genau diese technische Schwachstelle nutzten auch unbekannte Angreifer beim gehackten Signalkonto von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Rechtsexperten stufen die Ermittlungsmethode als verfassungswidrig ein, der Bundesgerichtshof verlangt für solche Eingriffe deutlich höhere rechtliche Hürden.

Niedersachsens Landesregierung will alle deutschen VW-Standorte erhalten. Besonders gefährdet sind die Werke in Empten, Hannover und Zwickau sowie das Audiwerk in Neckars Ulm. Konzernchef Oliver Blume sieht für diese Standorte keine wettbewerbsfähige Zukunft mehr. An diesem Freitag berät der Aufsichtsrat über die Sparpläne, das Bundesland Niedersachsen hält bedeutende VW-Anteile und lehnt Werkschließungen strikt ab!

In den Vereinigten Staaten wächst die Sorge vor gewaltigen Strom über Kapazitäten. Grund ist die Unsicherheit rund um geplante KI-Rechenzentren. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, übersteigt die angefragte Strommenge bereits den Bedarf aller US-amerikanischen Privathaushalte. Experten befürchten eine Blase – viele Projekte könnten niemals entstehen!

Der Bundesstaat Texas hat deshalb vorerst keine neuen Netzanschlüsse mehr genehmigt. Betreiber müssen künftig ihre tatsächlichen Eigentümer offenlegen, auch andere Bundesstaaten reagieren mit strengeren Regeln. Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin entwickelt künftig ein Kommunikationssystem für den Mars.

Ein Satellit soll aus dem Mars-Orbit wichtige Daten zur Erde übertragen – die NASA zahlt dafür eine hohe Millionen Summe an. das Unternehmen von Amazon Gründer Jeff Bezos. Der Satellite soll noch vor Ende des Jahrzehnts einsatzbereit sein! Das Projekt gehört zum Artemis-Programm, das Menschen mittelfristig zurück zum Mond bringen soll.

Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.

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