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Shownotes
Rechenzentren-Steuer, Nvidia & Hugging Face, BSI-Reform, OpenAI-Klagen, Chinas & Lithografie
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:
• Rechenzentren-Steuer heise.de/-11440618
• Nvidia & Hugging Face heise.de/-11440209
• BSI-Reform heise.de/-11440646
• OpenAI-Klagen heise.de/-11412974
• Chinas & Lithografie heise.de/-11440352
Redaktion: Gregor Schollmeyer
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Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald. Am Freitag, den vierten September, für die Frühausgabe. Die Bundesregierung plant eine wichtige Änderung im Gewerbesteuerrecht. Kommunen mit Rechenzentren sollen künftig deutlich mehr Steuereinnahmen erhalten. Bisher richtete sich die Steuerverteilungen nach den Arbeitslöhnen vor Ort.
Rechenzentren beschäftigen jedoch nur wenig Personal, deshalb gingen Standortgemeinden bislang oft leer aus. Künftig soll stattdessen der Stromverbrauch zählen. Die Regierung verfolgt damit ein klares Ziel – sie will Bürgerprotesten gegen den Ausbau von Rechencentren vorbeugen. Gleichzeitig erhalten Kommunen einen finanziellen Anreiz neue Ansiedlungen aktiv zu fördern.
Chip-Hersteller Nvidia übernimmt die KI-Plattform Huggingface. Der Kaufpreis liegt bei US-USD. Hagingface ermöglicht Entwicklern, KI-Modelle und Datensätze zu veröffentlichen und zu finden. Nvidia-Chef Jensen Huang verspricht dass die Plattform weiterhin offen für das gesamte KI Ökosystem bleibt. Entwickler sollen frei wählen können welche Modelle und Rechenplattform sie nutzen.
Als Risiko nennt Nvidia allerdings mögliche staatliche Regulierung da viele beliebte offene Modelle aus China stammen. Die Bundesregierung verzichtet überraschend auf eine wichtige Reform der Cybersicherheit. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, sollte per Grundgesetzänderung zur echten Zentralstelle werden.
Diesen Plan gibt der Bund nun auf – obwohl CDU, CSU und SPD den Ausbau im Koalitionsvertrag vereinbart hatten. Bisher darf das BSI-Ländern nur nach expliziter Anforderungen Amtshilfe leisten. Die Grünen kritisieren die Entscheidung scharf und nennen sie verheerend für die IT-Sicherheit Deutschlands. Auch Fachleute warnen vor einem gefährlichen, föderalen Flickenteppich bei der Cyberabwehr.
Nach dem Schulmassacker im kanadischen Tumblr Rich häufen sich Klagen gegen OpenAI. Inzwischen laufen mehrere Dutzend Verfahren gegen den ChatGPT Betreiber – die Kläger werfen dem Unternehmen vor, die Behörden nicht gewarnt zu haben! Internesicherheitsscans von OpenAI schlugen demnach schon Monate vor der Tat Alarm.
Bei dem Angriff im Februar tötete eine junge Täterin zunächst zwei Familienmitglieder und erschoss anschließend weitere Menschen in einer Schule. China liegt bei der Chip-Lithographie weit hinter dem niederländischen Marktführer ASML zurück, das bestätigt der Chef des wichtigsten deutschen ASML-Zulieferers Frank Romund von Karl Zeiss SMT Analysten schätzen den Rückstand auf rund anderthalb Jahrzehnte.
Zuletzt sorgten Medienberichte über einen angeblichen chinesischen Durchbruch für Aufsehen. Tatsächlich sei es dabei nur um wenige Geräte gegangen, die ASML zusätzlich weiterhin deutlich hinterher hinken. Romund zeigt sich gelassen – der europäische Vorsprung bleibe bestehen! Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.