
Laut + Leis· Folge 69
Graziella Contratto: «Die Schwyzer Pfarrkirche hat meine Jugend getaktet»
Freitag, 8. Mai 2026 · 33 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat.
Weitere Themen:
• Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?
• Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?
• Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?
• Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?
• Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?
• Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?
• Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?
• Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?
• Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?
• Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.