Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 227

Besuch im Seniorenheim

Samstag, 15. August 2026 · 5 min

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Shownotes

Neulich besuchte ich eine liebe, ältere Dame im Seniorenheim. Während wir durch den Garten spazierten, fiel mein Blick auf ein Gedicht Gerhard Tersteegens, das mitten in einem Blumenbeet auf einem Schild prangte: »Ein Tag, der sagt dem andern, / mein Leben sei ein Wandern / zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, so schöne, / mein Herz an dich gewöhne, / mein Heim ist nicht von dieser Zeit.«
Für einen ganz kurzen Moment empfand ich es als makaber, dieses Gedicht in einem Seniorenheim zu finden. Als ich mir die Worte jedoch noch einmal durch den Kopf gehen ließ, gefiel mir das Gedicht immer besser, und vor allen Dingen fand ich es sehr weise und treffend. Es ist ein Fakt, dass wir mit jedem erlebten Tag einen Tag näher an unserem Ende sind. Die Deutschen sind Meister im Verdrängen dieser Tatsache, wie es mir manchmal scheint. Und dennoch ist es wahr, dass jedes Leben auf der Erde hier einmal zu Ende geht.
Auch Mose, der obigen Bibelvers schrieb, bittet Gott darum, ihn immer wieder daran zu erinnern, dass wir sterben müssen. Doch warum das? Ist Verdrängen nicht wirklich die bessere Option, um wenigstens ein paar Jahre »Ruhe und Frieden« zu haben? Nein, Mose schreibt das, »auf dass wir klug werden«. Viele Dinge, die einem so groß und wichtig erscheinen, sehen aus der Ewigkeitsperspektive betrachtet relativ klein und unbedeutend aus.
Doch richtig ruhig kann ich über diese Entscheidung erst werden, wenn ich weiß, was danach kommt und wer auf mich wartet. Wie gut, dass Mose ein paar Verse vorher schreibt: »Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott« (Psalm 90,2). Gott, der Unveränderliche, möchte auch auf Sie warten, um Sie in der Ewigkeit zu empfangen!
Rebecca Grimm

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Samstag, 15. August. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. Psalm 90, Vers 12. Besuch im Seniorenheim. Neulich besuchte ich eine liebe ältere Dame im Seniorenheim. Während wir durch den Garten spazierten, fiel mein Blick auf ein Gedicht Gerhard Terstegens, das mitten in einem Blumenbeet auf einem Schild prangte.

Ein Tag, der sagt dem anderen: Mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht von dieser Zeit. Für einen ganz kurzen Moment empfand ich es als makaber, dieses Gedicht in einem Seniorenheim zu finden. Als ich mir die Worte jedoch noch einmal durch den Kopf gehen ließ, gefiel mir das Gedicht immer besser, und vor allen Dingen fand ich es sehr weise und treffend.

Es ist ein Fakt, dass wir mit jedem erlebten Tag einen Tag näher an unserem Ende sind. Die Deutschen sind Meister im Verdrängen dieser Tatsache, wie es mir manchmal scheint. Und dennoch ist es wahr, dass jedes Leben auf der Erde hier einmal zu Ende geht. Auch Mose, der obigen Bibelfers schrieb, bittet Gott darum, ihn immer wieder daran zu erinnern, dass wir sterben müssen.

Doch warum das? Ist Verdrängen nicht wirklich die bessere Option, um wenigstens ein paar Jahre Ruhe und Frieden zu haben? Nein, Mose schreibt das, auf dass wir klug werden. Viele Dinge, die einem so groß und wichtig erscheinen, sehen aus der Ewigkeitsperspektive betrachtet, relativ klein und unbedeutend aus.

Doch richtig ruhig kann ich über diese Entscheidung erst werden, wenn ich weiß, was danach kommt und wer auf mich wartet. Wie gut, dass Mose ein paar Verse vorher schreibt Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott. Psalm 90, Vers 2 Gott, der Unveränderliche, möchte auch auf sie warten, um sie in der Ewigkeit zu empfangen.

Die Frage zum Nachdenken. Möchten Sie bei Gott ankommen und bei ihm bleiben? Der Tipp fürs Leben. Nur der Glaube führt dorthin. Die tägliche Bibellese. 1. Thessalonicher 1, Verse 2 bis 10. Wir danken Gott alle Zeit für euch alle, indem wir euch erwähnen in unseren Gebeten und unablässig vor unserem Gott und Vater an euer Werk des Glaubens gedenken und die Bemühung der Liebe und das Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus.

Und wir kennen von Gott geliebte Brüder Eure Auserwählung, denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst ja als, was für Leute wir um Euretwillen unter euch auftraten. Und ihr seid unsere Nachahmer geworden und die des Herrn, indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt, so dass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaia zu Vorbildern geworden seid.

Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen, nicht allein in Mazedonien und in Achaia, sondern an jeden Ort ist euer Glaube an Gott hinausgedrungen, so dass wir nicht nötig haben, etwas zu sagen. Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch hatten, und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus dem Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns rettet von dem kommenden Zorn.

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