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Shownotes
»Folge einfach der Lust deines Herzens. Hast du Lust zu feiern, tu das. Hast du Lust zu chillen, dann tu das. Lust auf Alkohol, Marihuana, Sex? Genieß das Leben. Geh feiern. Schlaf so lange, wie du kannst. Gönn dir, was du willst: Sex, Drugs and Rock’ n Roll!«
Stell dir vor, in der Bibel würde man solche Gebote finden. Wäre das nicht »cool«? Vielleicht würdest du dann öfters dieses »alte« Buch lesen. Und tatsächlich steht dort: »Wandle in den Wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen.« Aber fairerweise müssen wir auch das Ende des Verses beachten. Am Schluss wird Gott über alles Gericht halten. Es gibt also einen Haken. Und das hören wir nicht so gerne. Es gibt ein Gericht am Ende unseres Lebens oder besser gesagt, am Anfang der Ewigkeit, nach dem Tod. Dann werden wir vor Gott stehen, und er wird alle unsere Werke richten. Was wäre denn falsch daran, wenn wir hier auf der Erde immerzu der Lust unseres Herzens gefolgt sind?
Die Wahrheit ist: Wenn wir nur unser Vergnügen suchen, verfehlen wir Gottes Ziel für uns. Und das Vergnügen ist zudem sehr schnell mit Sünde verbunden. Wir fügen anderen Schaden zu, wir übertreten Gottes Gebote, ohne mit der Wimper zu zucken. Dafür wird uns Gott zur Rechenschaft ziehen. Was nützt es mir also, mein Leben in vollen Zügen genossen zu haben, wenn ich dann die Ewigkeit in der Hölle verbringe? Wenn ich die ganze Welt gewinne und dabei meine Seele verliere, habe ich am Ende doch alles verloren. Die Seele ist ein zu teurer Preis, um sie für vergängliche Lust zu verkaufen.
Was wäre die bessere Alternative? Unser Leben dem anzuvertrauen, der uns erschaffen hat. Gott will uns nicht nur eine zeitliche Befriedigung schenken, sondern unsere Seelen mit ewigem Frieden und bleibender Erfüllung sättigen.
Paul Wiens
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Montag, 27. Juli. Freue Dich, junger Mann, und lass Dein Herz fröhlich sein. Wandle in den Wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen. Doch du sollst wissen, dass dir Gott darüber ein Urteil sprechen wird. Prediger 11, Vers 9. Sex, Drugs, and Rock'n'Roll. Folge einfach der Lust deines Herzens.
Hast du Lust zu feiern? Tu das. Hast du Lust zu chillen? Lust auf Alkohol, Marihuana, Sex. Genieß das Leben. Geh feiern. Schlaf so lange, wie du kannst. Gönn dir, was du willst. Sex, Drugs, and Rock'n Roll. Stell dir vor, in der Bibel würde man solche Gebote finden. Wäre das nicht cool? Vielleicht würdest du dann öfters dieses alte Buch lesen.
Und tatsächlich steht dort: Wandle in den Wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen. Aber fairerweise müssen wir auch das Ende des Verses beachten. Am Schluss wird Gott über alles Gericht halten. Es gibt also einen Haken, und das hören wir nicht so gerne. Es gibt ein Gericht am Ende unseres Lebens oder besser gesagt am Anfang der Ewigkeit nach dem Tod.
Dann werden wir vor Gott stehen, und er wird alle unsere Werke richten. Was wäre denn falsch daran, wenn wir hier auf der Erde immer zu der Lust unseres Herzens gefolgt sind? Die Wahrheit ist, wenn wir nur unser Vergnügen suchen, verfehlen wir Gottes Ziel für uns. Und das Vergnügen ist zudem sehr schnell mit Sünde verbunden.
Wir fügen anderen Schaden zu, wir übertreten Gottes Gebote, ohne mit der Wimper zu zucken. Dafür wird Gott uns zur Rechenschaft ziehen. Was nützt es mir also, mein Leben in vollen Zügen genossen zu haben, wenn ich dann die Ewigkeit in der Hölle verbringe? Wenn ich die ganze Welt gewinne und dabei meine Seele verliere, habe ich am Ende doch alles verloren.
Die Seele ist ein zu teurer Preis, um sie für vergängliche Lust zu verkaufen. Was wäre die bessere Alternative? Unser Leben dem anzuvertrauen, der uns erschaffen hat. Gott will uns nicht nur eine zeitliche Befriedigung schenken, sondern unsere Seelen mit ewigem Frieden und bleibender Erfüllung sättigen.
Die Frage zum Nachdenken. Wie bringen Sie Gottes Forderungen mit den Wegen Ihres Herzens in Einklang? Der Tipp fürs Leben. Man muss das Ende im Blick behalten, um für die Gegenwart klug zu werden. Die tägliche Bibellese. Prediger 11, Vers 9 bis 12, Vers 14. Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend, und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit.
Und lebe nach dem, was dein Herz wünscht und wonach deine Augen ausschauen. Doch wisse, dass um all dieser Dinge willen Gott dich zur Rechenschaft ziehen wird. Entferne den Unmut aus deinem Herzen und halte übel von deinem Leib fern. Denn Jugend und dunkles Haar sind Nichtigkeit. Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tage des Übels kommen und die Tage herannahen, von denen du sagen wirst, ich habe kein Gefallen an ihnen.
Bevor sich verfinstern die Sonne und das Licht, der Mond und die Sterne und die Wolken nach dem Regen wiederkehren. An dem Tag, wenn die Wächter des Hauses zittern und die starken Männer sich krümmen und die Müllerinnen müßig gehen, weil sie wenig geworden, wenn sich verfinstern, die durch die Fenster sehen und die Türen zur Straße hin geschlossen werden, während das Geräusch der Mühle dünner wird und ansteigt zur Vogelstimme, und alle Töchter des Gesangs werden gedämpft.
Auch vor der Anhöhe fürchtet man sich, und Schrecknisse sind auf dem Weg. Und der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschricke schleppt sich mühsam dahin, und die Körper platzt auf. Denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Haus, und die Klagenden ziehen umher auf der Straße. Bevor die silberne Schnur zerreißt und die goldene Schale zerspringt, und der Krug am Quell zerbricht, und das Schöpfrad zersprungen in den Brunnen fällt.
Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat. Nichtigkeit der Nichtigkeiten, spricht der Prediger, alles ist Nichtigkeit. Und darüber hinaus, dass der Prediger weise war, lehrte er noch das Volk Erkenntnis und erwog und forschte und verfasste viele Sprüche.
Der Prediger suchte, wohlgefällige Worte zu finden und Worte der Wahrheit aufrichtig niederzuschreiben. Die Worte der Weisen sind wie Treiberstachel und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche. Sie sind gegeben von einem Hirten, und darüber hinaus, mein Sohn, lass dich von ihnen warnen, des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib.
Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das soll jeder Mensch tun. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.