
NEXT LEVEL - Points and Travel· Staffel 1· Folge 25
#25 Revolut-ionär oder dünnes Höschen
Freitag, 25. September 2026 · 1 h 10
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Shownotes
Anni hat sich noch einmal Kai eingeladen – denn ein Thema war nach der letzten Folge noch offen: Revolut.
Was steckt eigentlich hinter dem Bezahlmodell?
Wie funktionieren die RevPoints und wie lassen sie sich sinnvoll sammeln und einsetzen? Welche Vor- und Nachteile hat Revolut für Meilen- und Punktefans? Und vor allem: Zu welchen Airlines lassen sich die RevPoints überhaupt transferieren?
Gemeinsam nehmen Anni und Kai Revolut genauer unter die Lupe und sprechen über Chancen, Stolpersteine und die Möglichkeiten, die das Programm für alle bietet, die gerne Punkte sammeln und daraus Reisen machen.
Also: Schaltet ein, hört rein und findet heraus, ob Revolut in eure persönliche Punkte-Strategie passt!
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Anni: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe Next Level Points and Travel. Und weil wir beim letzten Mal nicht fertig geworden sind, habe ich ihn einfach nochmal eingeladen. Hallo, Kai. Schön, dass du dir wieder die Zeit nimmst.
Kai: Ja schön, schön dass du dir die Zeit während deines Urlaubs nimmst. Das ist ja echter echter Einsatz für die Sache.
Anni: Ja, sehr präsent. Für besondere Gäste nimmt man sich doch immer Zeit. Und man muss ja auch dazu sagen, wir hätten uns ja schon fast letzte Woche verabredet, aber mein Internet ist so schlecht gewesen, dass ich gesagt habe, nee, ich kriege noch nicht mal eine gescheite Instagram-Story hochgeladen, geschweige denn ein Podcast mit dir. Das
Kai: Ja.
Anni: müssen wir leider verschieben. Wo treffe ich dich denn heute an?
Kai: Ich bin hier wie immer in meinem kleinen Häuschen in Buriram und
Anni: Haha!
Kai: wir haben Regenzeit. Entsprechend ist das Wetter ziemlich lausig und wenn hier oben im Nordosten, im Isshan, Regenzeit ist, dann ist halt auch Regenzeit. Das ist nicht wie in Phuket, das mal so ein bisschen das tröpfelt und dann scheint die Sonne wieder, sondern wenn es hier mal regnet, dann regnet es halt richtig. Das haben wir jetzt seit ein paar Tagen durchgehend. Das ist natürlich nervig, weil das dann auch schlägt aufs Gemüt. Es ist kalt und es ist halt einfach unangenehm. Aber was für's zu machen.
Anni: Was willst du machen? Bist du denn jetzt eigentlich weitergekommen in deiner Suche nach deinem Zweit zu Hause? Du hattest ja das letzte Mal erzählt, dass
Kai: Ich bin...
Anni: du...
Kai: Ja, ich bin jetzt zumindest ein Stück weiter gekommen, was meine steuerliche Anmeldung hier angeht. habe Zypern verworfen, weil das einfach der Umweg über Zypern macht finanziell keinen Sinn. Ich zahle dann für ein Setup 2000 Euro im Monat und das Geld kann ich anders viel viel sinnvoller einsetzen. Ich will ja auch gar nicht weg aus Thailand, weil ja mein Sohn hier lebt. Das heißt, Thailand ist der Fixpunkt und deshalb ist auch wenig möglich darüber hinaus noch irgendwie viel zu optimieren. Aber ich habe jetzt immerhin mal eine thailändische Steuernummer beantragt. ein schönes Erlebnis mal sich mit der Bürokratie in anderen Ländern auseinanderzusetzen. Ich habe einen kleinen Auffahrunfall gehabt vorgestern, dass mir jemand reingefahren. Auch eine Geschichte, ich in Thailand in zehn Jahren, die ich jetzt mittlerweile hier im Straßenverkehr aktiv teilnehme, zum ersten Mal passiert ist. War also auch mal
Anni: Wie sind denn die Behördengänge so in Thailand? Also ich kann dir sagen, ich hatte aus privaten Gründen in letzter Zeit viel zu tun mit italienischen Behörden und ich kann dir sagen, das war nervig.
Kai: Ja, kann ich mir vorstellen und ist nicht wesentlich anders hier. Also man denkt ja immer so, Thailand alles total relax und alles buddhisten und die Sonne scheint und deshalb alles total easy. Scheiß. Es ist halt... Ne, vergiss es. Also es gibt außer Deutschland glaube ich kein Land, das so viel Wert auf Akten legt und auf dreifache Kopien und auf... Hier bitte nochmal. unterschreiben und da nochmal was ausfüllen und so. Das hätte ich nie gedacht, bevor ich hierhergezogen bin. Aber es ist tatsächlich so. Also Thailand ist ultra bürokratisch, was eben so Anträge und solche Geschichten angeht. Da hat man viel, viel Aufwand mit, wenn man da Lust zu hat.
Anni: Weißt du, was mir aufgefallen ist, als ich ein paar bürokratische Dinge in Deutschland erledigen musste? Dass wir in Deutschland immer noch so an diesem ganzen Datenschutz hängen und an dem ganzen dass es keine zentrale Zugriff auf Daten hat oder Datenspeicher, sondern dass die eine Behörde nicht zugreifen auf die andere Behörde und dann musst du dich darum kümmern. Man hat das Gefühl, dass das in anderen Ländern viel weiter ist als in Deutschland. Wie ist das in Thailand?
Kai: Es fängt ja damit an, dass man in Deutschland überhaupt noch auf Behörden gehen muss, irgendwelche Sachen zu regeln. Also in vielen Ländern läuft das ja mittlerweile weitestgehend online. Das ist in Thailand auch ein Stück weit so. kannst halt viel mittlerweile hier in Thailand auch online regeln, allerdings weniger als verlangen. Also das sind dann eher die Sachen, die Thais so täglich erledigen müssen im Behördenumgang. Die haben also mehr Möglichkeiten, Sachen online zu erledigen. So als Thai muss man als Ausländer als verlangen. muss man dann schon immer noch wieder präsent sein auf den jeweiligen Behörden. Das ist insofern nicht viel anders. Deutschland könnte und müsste eigentlich viel weiter sein, was Digitalisierung angeht, was eben Online-Anträge und solche Sachen angeht. Das ist ja absurd, dass man in Deutschland noch auf ein Amt laufen muss, sich Termine machen muss für drei Monate im Voraus und solche Sachen. Ich bin ja ab und an immer noch in Deutschland. Und gerade so ein Wohnermeldeamt ist jetzt besser geworden. Aber ich erinnere mich, dass das vor ein, zwei Jahren noch so war, wenn ich irgendwie beim Meldeamt irgendwas ändern wollte. Das war nicht so mit nächste Woche kriegst du einen Termin, sondern du machst online Termin und der nächste mögliche Termin war drei oder vier Monate im Voraus. Und dann bin ich halt nur zwei, drei Wochen in Deutschland und soll ich da machen. Das sind so Sachen, die mich an Deutschland halt wirklich wundern und auch gehören.
Anni: Ja, da brauchen wir gar nicht sehr weit schauen. sind andere Länder viel, viel weiter, als es Deutschland aktuell ist.
Kai: Ja.
Anni: Das ist leider so. Gut, machen wir lieber einen Haken hinter die Bürokratie. Lasst uns noch mal einen ganz kurzen Schwenk machen zu unserem letzten gemeinsamen Podcast. Da hatten wir auch ein Thema und zwar ging es Qatar Airways. die Prämienflugbuchungen und da gab es jetzt wieder eine Änderung. Back to the roots, sage ich mal so. Das hattest du ja auch ganz anders gedacht, dass es kommt. Also warst du da auch überrascht, als du die Nachricht gehört hast?
Kai: Im Grunde weiß ich nicht so recht. haben beim TrueMiles Podcast damals einen Running Gag daraus gemacht, dass ich immer irgendwelche Vorhersagen gemacht habe und man eigentlich immer sicher sagen konnte, dass die nicht so eintreten werden. Also ich bin ein ganz ganz schlechter Wahrsager. Das habe ich in den zwei Jahren beim TrueMiles Podcast gelernt. Ja, ist jetzt tatsächlich so, dass etwas überraschend Cutter Airways auch von heute auf morgen und ohne, dass sie das mit einer Pressemitteilung oder so begleitet haben, sondern sie haben halt einfach bei den Bedingungen für das Anlegen einer Mylist. Es geht ja darum, man Prämienflüge für eine andere Person buchen kann. Das ging halt früher so, dass man das einfach online machen konnte. Und dann wurde eben diese Mylist eingeführt, auf der man Leute halt anlegen muss, für die man Flüge buchen will. Und damit man diese Liste anlegen konnte, musste man mindestens einen Flug in dem Privileged Club mal anschreiben lassen. Und jetzt waren ganz ganz viele auch bei uns aus der Community in den letzten Wochen oder haben jetzt für die nächsten Wochen Flüge gebucht mit British Airways mal nach London oder mit Iberia mal nach Madrid oder so und die ärgern sich jetzt natürlich, dass sie da die Flüge gebucht haben, weil sie das jetzt im Grunde genommen nicht mehr brauchen, weil Qatar Airways diese Restriktion halt einfach so von heute auf morgen aufgehoben hat. Das einzige woran man sieht, es gibt zwei Dinge woran man sieht, einmal dass es eben in der Liste oder es gibt auf der Webseite einen Bereich, wie man diese Mylist anlegt und da fehlt jetzt einfach diese Restriktion, die ist einfach gestrichen worden und dann kann man es halt einfach probieren. Also wenn du jetzt probierst einen Primin-Flug für eine andere Person zu buchen, dann wirst du sehen, dass du eben bei der Mylist diese Person dann anlegen kannst, ohne dass du vorher einen Flug absolviert hast. Insofern Es erstaunt mich, aber es reiht sich eben ein in eine ganze Reihe von Vorhersagen von mir, die halt nicht so eingetreten sind, wie ich das gedacht habe.
Anni: Dann müssen wir eine Anti-Vorhersage von dir treffen. Dann können wir da vielleicht was Positives draus ziehen.
Kai: Ja, ich glaube so einfach klappt das nicht. Aber wir haben da wirklich, wir haben das immer als Running Gag, was immer ich gesagt habe oder Wolfram mich dann gefragt hat. Und was glaubst du denn, wie das dann, also die Fragen auch immer schon gemeinerweise so gestellt, dass ich halt irgendwie eine Prognose abgeben sollte. Und wir wussten halt beide, ach, das geht wieder in die Hose. Naja, ist halt wie es ist.
Anni: Aber es ist ja schön und es ist ja auch so. Es kann ja keiner, es gibt keine Glaskugel, es sei denn du kennst jemanden, da irgendwo im Vorstand sitzt. Also es ist immer auch die Frage, wann kommt der nächste Punktetransfer, wann kommt die nächste Aktion bei, keine Ahnung, Meils et Mons. Ja, man weiß es nicht. Also wenn man niemanden hat, in der Abteilung vielleicht arbeitet, dann hat man eben diese Informationen nicht. Und dann sind es so Glaskugelmomente, wo wir alle immer nur sagen können, die Erfahrung hat gezeigt, es ist immer ungefähr in dem Monat oder ungefähr da. Und das ist auch mit dem Payback-Punktetransfer so, wie viel kommt da immer und dann wird ja immer heiß diskutiert und am Ende müssen wir uns alle überraschen lassen.
Kai: Tatsächlich gibt es.
Anni: Sorry!
Kai: Tatsächlich gibt es von Miles & More, wo du es gerade angesprochen hast, war auch eine ganz witzige Geschichte, gibt es einen Presseverteiler. Ich weiß nicht, ob du da auch drin bist, kann sich jeder Influencer oder Content Creator, kann sich da aufnehmen lassen. Und dann bekommst du die Aktionen, die wichtigsten Aktionen für den nächsten Monat, bekommst du immer ein paar Tage früher. Und da konnte ich dann also tatsächlich mal eine Vorhersage treffen, von der ich angenommen hatte, weil ich halt den Output kannte. dass ich damit nicht verkehrt liegen konnte. Das war damals diese Geschichte mit dem Meilenpooling. Wann kommt denn jetzt das Miles & More Meilenpooling zurück? Dann habe ich gesagt,
Anni: Mhm.
Kai: ich glaube und ich lege mich dann mal darauf fest, das kommt im September, weil eben in dieser Pressebriefing drin stand, dass das halt im nächsten Monat kommen soll und dass das dann halt wieder sukzessive eingeführt wird. So und jetzt war die Presseabteilung aber da offensichtlich auch falsch informiert worden. dann habe ich selbst die Prognose, ist bei mir gegen die Wand gefahren. Es hilft also nicht mal, dass man Leute kennt.
Anni: Das ist aber wirklich eine sehr witzige Geschichte.
Kai: Ja.
Anni: Unser großes Thema, wo wir am Ende gemerkt haben beim letzten Podcast, wir haben es komplett vergessen. Wir wollten darüber sprechen und als wir fertig waren, wir gesagt, Mensch, Revolut ist uns komplett untergegangen. Aber ist auch nicht schlimm, denn Revolut ist ja auch ein sehr interessantes Thema, sehr großes Thema geworden in den letzten Jahren. Wir machen einfach nochmal einen neuen Podcast und reden über Revolut. Und Revolut ist ja im Bezug auf Punkte und Meilen sammeln in den letzten Jahren schon einige Jahre sehr sehr interessant und hat ja mit dem mit der Miles and Mort Kreditkarte beziehungsweise mit dem Wegfall der Auflademöglichkeit über Revolut auch ein bisschen wieder, ja, kleinen Dornröschenschlaf eingelegt und blüht jetzt wieder auf, also Revolut blüht wieder auf. Die sind mittlerweile sehr attraktiv geworden.
Kai: Ja, wobei ich auch ein bisschen den Verdacht habe, dass Sie Ihren Zenit jetzt so langsam überschreiten. ich werde halt immer gerne von Leuten angestichelt, die wissen, dass ich gute Beziehungen zu American Express habe und auch ganz ehrlich sage, ich, ich lasse mich gerne als MX-Fanboy beschimpfen, denn das ganze Meilen-Game, das gäbe es ja nicht, wenn es American Express nicht geben würde. Seien wir nochmal ehrlich. wenn es diese... Wenn wir ShipRewards Punkte nicht geben würden, dann würden wir alle auf so ein paar Malz im Morgenmeilen rumknabbern und würden halt mein Schnäppchen buchen, wenn es ihn noch geben würde. Insofern lasse ich mir Amex nicht schlechtreden von irgendjemandem. Und deshalb bin ich da auch immer vorsichtig, wenn mir denn Leute erzählen wollen, dass Revolut doch jetzt eigentlich Amex schon lange überholt hat. Und sage ich immer Vorsicht. Auch bei Revolut wird der Honeymoon irgendwann mal vorbei sein. Was natürlich gut ist und was ich toll finde und was vor allen Dingen Amex ein bisschen unter Druck setzt, ist eben, dass sie ihre eigene Punktewährung rausgebracht haben. Es war ja bis 2024, war Revolut eigentlich nur zum Meilen sammeln interessant, weil man eben mit seiner Miles & More Kreditkarte das Konto aufladen konnte und dafür dann eben Meilen bekommen hat. Das war so gar nichts, wo Revolut irgendwas für konnte, sondern die Meilen gab es ja von Miles & More. Und dann ist das weggefallen. Mittlerweile gibt es das wieder mit der Deutschen Bank Kreditkarte, limitiert. Also macht für die Leute, die da das ganz große Rad drehen wollen, macht es keinen Sinn. Aber für Leute, die ihre Miete bezahlen wollen oder so, macht die Aufladung mit einer Miles and More weiter Sinn, weil es geschenkte Mail sind. Aber was jetzt eben das Großartige an Revolute ist, ist, dass sie mit den RefPoints eine eigene konvertierbare Punktewährung geschafft haben. Und die macht natürlich tatsächlich auch Druck auf Amex Und das merken wir auch daran, denn Amex war ziemlich lazy geworden mit den Willkommensbonus. So 2023, 2024, wenn man da noch mal dran zurückdenkt. gab es für die Platinum Card 55.000 Punkte als Willkommensbonus und 13.000 Euro Mindestumsatz und so. Die hatten es halt nicht mehr nötig, weil es halt keine Konkurrenz gab. Und jetzt gibt es Konkurrenz. Und siehe da, Amex nimmt den Wettbewerb an und steigert sich dann eben auch mit dem Willkommensboni und senkt dafür die Mindestumsätze. Und das kommt uns natürlich allen dann zugute. Also insofern ist Revolut tatsächlich eine Bereicherung. Es gab ja ja auch noch mal Bank, die da mit eingestiegen sind. Die haben dann ihre Punktewährung wieder einkassiert. Es gibt Klarna. Das ist noch nicht so richtig Fisch oder Fleisch. Aber auch da gibt es eine Punktewährung. Kann man eben diese Klarna Points in Meilen umwandeln. Also da tut sich was und das ist gut, weil natürlich Wettbewerb immer das Geschäft belebt. ja, insofern bin ich da dann auch ein Freund von Revolut, aber wenn man sich so anguckt, was jetzt zuletzt an Transferpartnern dazugekommen ist und wenn man sich vor allen Dingen auch anguckt, wie mühselig es ist im Vergleich zu MX eben RefPoints anzusammeln, dann ist das eben doch eher so eine Nischengeschichte. Die ist gut, die hat auch ihren Wert, insbesondere bei Auslandstransaktionen, weil sie eben keine Fremdwährungsgebühren erheben. Aber eine echte Konkurrenz für Amex als Gesamtpaket. Wenn mir jemand sagen würde, soll ich meine Platinumcard kündigen und nur noch mit der Ultracard durchs Leben ziehen, ich sagen, würde ich nicht machen.
Anni: Ja. Das ist ja auch immer so die Frage, man gestellt bekommt, auch innerhalb der Community oder auch auf Instagram werde ich oft angeschrieben, mit welcher Karte soll ich denn jetzt sammeln? Und das ist immer so, ja, das kommt auf deine Strategie an. Aber wenn wir jetzt mal den Vergleich Revolut und Amex ziehen, ist es natürlich mega, wenn du über eine Freundschaftswerbeaktion eine Gold oder Rosé oder eine Platinum hast und oder dir holst und eben 50 oder im besten Fall sogar mit der Platinum 85.000 nach deinem Mindestumsatz schon mal deine Membership-Übersichtspunkte auf dem Konto hast, weil damit kannst du direkt was starten. Wenn du über Revolut einen Freundschaftslink teilst, hast du, was sind es, 100 Euro. Die kriegst aber auch nur du als Werber. Der Geworbene hat da nicht sehr viel davon. ja, dass du startest halt bei Revolut bei Null.
Kai: Genau, es gibt keine Willkommensboni und da ist dann im Grunde genommen der Vergleich auch schon beendet. Wir feiern alle die eins zu eins Transferpartner, weil die tatsächlich dann besser sind als bei Amex eben, wobei sich das ja jetzt mit den letzten Transferpartnern dann eben auch bisschen gewandelt hat. Aber bis man irgendwas transferieren kann, muss man ja erst mal sammeln und da ist halt Revolut. Das ist ein ziemlich dünnes Höschen. Im Großen und Ganzen gibt es zwei Dinge mit denen man Revolut-Punkte in einer größeren Menge anhäufen kann. Davon macht eine richtig Sinn, ich jedenfalls. Und die andere, die glaube ich die populäre ist, macht halt gar keinen Sinn. Wollen wir nochmal über Meilen sammeln mit Revolut reden oder wollen wir direkt in die Transferpartner einsteigen?
Anni: wie du möchtest.
Kai: Ja, wir können also, ich glaube viele Leute kennen ja diese Geschichte mit dem Wechselgeld sparen. Bei Revolut, die wird ja so auch gehyped, weil man dann eben aufrunden kann. Man kauft irgendwas für 3,18 und dann wird auf den nächsten Euro aufgerundet und die, wie viel sind das dann, 82 Cent, die da fehlen, die werden dann angelegt und dafür kaufst du dann halt Refpoints. Und du kaufst die Refpoints für zwei Cent das Stück. Das ist kein guter Preis, aber man sagt sich, ja, aber bei so einem paar Cent, die würden ja sonst im Portemonnaie dann irgendwie das Portemonnaie dick machen. Das fällt ja gar nicht auf. Das merkt man ja gar nicht. Tatsächlich, also dem Irrglauben habe ich auch lange unterlegen und habe dieses Wechselgeld sparen eine ganze Weile gemacht. Tatsächlich ist es aber so, dass man, wenn man jetzt die Revolutkarte nicht als erste Karte verwendet und also nicht sozusagen mit all seinen Umsätzen RevPoint sammelt, dann hast du am Ende von den Refpoints, die du auf deinem Konto hast, einen sehr sehr großen Teil aus dem Wechselgeld sparen. Das heißt, du hast einen sehr sehr großen Teil an RevPoints die du für zwei Cent das Stück gekauft hast und du hast einen sehr sehr kleinen Teil, den du eben über Einkäufe mit deiner Karte dann eben generiert hast. Ich habe den Metalplan, da kriege ich pro zwei ausgegebenen Euro einen RevPoint Das heißt, wenn ich 20 Euro ausgebe, dann habe ich 10 Ref Points. Wenn ich aber Wechselgeld sparen mache und für 82 Cent Ref Points kaufe, dann habe ich 41 Ref Points schon mit einer Transaktion, die ich dann aber eben mit jeweils 2 Cent bezahlt habe. Also man sammelt halt sehr sehr sehr viel schneller diese teuren Ref Points und nur sehr sehr wenig günstige RevPoints die man einfach nur für die Transaktion bekommt. Das ist natürlich ein ungesundes Verhältnis. du irgendwann eintauscht, fragt man sich ja immer, was haben mich die Ref Points gekostet und wie viel kriege ich bei der Einlösung für die Meile dann tatsächlich wieder raus. Und das ist halt schwierig, wenn der Großteil der Ref Points, die du einlöst, dich zwei Cent gekostet haben, Stück, weil du dann eben mit der Einlösung mindestens zwei Cent auch erreichen musst. Und das ist heute ja nicht mehr ganz so leicht, wie das vielleicht noch während Corona gewesen ist. Also insofern... Das Wechselgeld sparen muss sich jeder gut überlegen, ob das für ihn tatsächlich Sinn macht. Ich habe mir das halt durchgerechnet mit verschiedenen Varianten und ich habe keine Variante gefunden, der sich das für mich wirklich rentiert hat, weil ich eben immer mehr Ref Points für zwei Cent kaufe mit dem Wechselgeld sparen, als ich eben über normale Ausgaben sammle. Also das ist die Geschichte von der ich meine. Da sollte man lieber die Finger davon lassen, obwohl das auch von Revolute aus verständlichen Gründen sehr gehyped wird. Die haben das glaube ich auch immer als Default Einstellung. Das heißt du hast halt erst mal dieses Wechselgeld und musst das halt wieder wieder abstellen das loszuwerden. ist gar nicht, das ging auch eine ganze Weile gar nicht. Also wenn du Refpoint sammeln wolltest, musstest du Wechselgeld sparen machen. Das haben sie jetzt inzwischen abgeschafft. Das kann man also auch wieder wieder deaktivieren, aber du musst es eben deaktivieren. Die andere Geschichte, mit der man RefPoints sammeln kann, ohne Geld dafür auszugeben, ist ja immer das, wovon wir träumen und was wir gerne machen, das ist diese Points Pocket, diese RefPoints Points Pocket. Das ist im Grunde genommen Tagesgeld bei Revolut, nur dass du deine Zinsen eben nicht in Geld bekommst, sondern in RefPoints. Das heißt, du legst eine bestimmte Summe an Geld in diese Pocket, dieses Tagesgeldkonto meinetwegen. und bekommst dann eine Summe an Refpoints auf das Jahr gerechnet. Das Schöne ist, die bekommst du jeden Tag anteilig ausgezahlt. Also ich zum Beispiel habe da im Moment 20.000 Euro drin liegen und bekomme jeden Tag 100 Refpoints auf mein Konto. Und 100 Punkte. Man achtet da gar nicht drauf. Ich gucke jetzt auch nicht jeden Tag auf meinen Kontostand. Aber wenn ich einmal im Monat reingucke und dann sehe ich guck mal, hier schon wieder ein paar tausend Ref Points mehr, ohne dass ich irgendwie was ausgegeben habe oder da die Karte eingesetzt habe. Also das sind kostenlose Ref Points, die einem nicht weh tun, wenn man eben so bisschen Geld hat, dass man mal beiseite legen kann. Es wird es Leute geben, die mir dann vorrechnen und sagen, naja, wenn du eben als Tagesgeld anlegst, würdest du mehr Geld bekommen wahrscheinlich, als du Ref Points bekommst, abhängig davon. viel so ein Refpoint für einen wert ist. ja okay, also das finde ich aber in jedem Fall sinnvoll, weil da gebe ich eben kein Geld aus. Ich habe das Geld weiterhin auf dem Konto. Ich kann das jederzeit auch runterholen, wenn ich es brauche. Und das ist eine gute Sache, eben schnell auch eine ganze Menge an Refpoints anzusammeln. Also Wechselgeld würde ich sein lassen. Points Pocket, gute Sache.
Anni: Das ist ja immer die Diskussion, der man sich stellen muss mit Leuten, wo gehe ich einkaufen, welche Kreditkarte nehme ich, ja das ist ja auch so wie jetzt mit diesem Points Pocket. Es ist ja immer so, Wo möchte ich hin oder was ist mein Ziel? Wo möchte ich hin und wie komme ich am schnellsten dahin? Und da hat jeder seine eigene Strategie und da darf man halt auch niemanden kopieren wollen. Das ist das, ich auch immer ganz oft sage. Hört auf, jemand anderen zu kopieren. Leute lassen sich immer sehr, sehr, schnell beeindrucken von hohen Meilenständen auf einem Konto, von vielen Payback-Punkten auf meinem Payback-Konto und so weiter. Und das sind halt so Sachen, wo ich sage, lasst das, kümmert euch euch selber und findet die Strategie für euren nächsten Urlaub. Also das muss auch nicht die Strategie sein, für die nächsten fünf Jahre in Stein gemeißelt ist, sondern es reicht die Strategie für euren nächsten Urlaub, für den nächsten Flug, für das wo ihr als nächstes hin wollt, weil danach kann es schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht ist dann eben meine Strategie, ich gehe weg von Miles and More und konzentriere mich erstmal wieder nur auf Amex. oder ich gehe eben auf Revolut, weil mir das vielleicht am Ende des Nonplus Ultra erscheint. Vielleicht bekomme ich auch gar keine Miles and More Kreditkarte, so wie ich, und kann diese eine Strategie gar nicht fahren, sondern dann muss ich mich anpassen. Apropos Miles and More. Es gibt ja diesen Monat, lass uns mal ganz kurz abschwenken, die Aktion bei Miles and More, die Blue, für ein Jahr umsonst. Jetzt haben mich ein paar Leute angeschrieben, die die MySendMoreKreditkarte beantragen wollten und gemerkt haben, sie haben nur 500 Euro zur Verfügung für diese Karte.
Kai: Ja, die Deutsche Bank ist ziemlich knickerig, was
Anni: Also das ist doch auch schon wieder eine Worte.
Kai: das Kreditlimit angeht.
Anni: Die einzige Möglichkeit ist, musst das, was du ausgegeben hast, dann direkt wieder einzahlen, wieder die nächsten 500 zur Verfügung zu haben. Aber schön ist das ja nicht, weil dann ist
Kai: Nö, klar.
Anni: diese Kreditkarte für mich eine Mogelpackung. Also die Aktion ist für mich eine Mogelpackung.
Kai: ist im Grunde genommen, dass es eine Debitkarte ist. So muss man einfach an die Geschichte rangehen. Die Deutsche Bank tut sich sehr, sehr schwer mit hohen Kreditlimits, wobei das auch nicht konsistent ist. Wir haben auch ein paar Leute in der Community, die haben 10.000 Euro hinterhergeschmissen bekommen als Limit. Wurde gefragt, wie viel hätten sie gerne? Die haben 10.000 reingeschrieben, haben sie 10.000 bekommen. Hab ich gefragt, bist du deutscher Bankkunde? Nö, noch nie gewesen. Die kennen mich nicht. Ich weiß gar nicht. Ich habe, glaube ich, 2.000 oder 2.500 auf meiner Goldcard. Die 2500 lade ich bei Revolut auf. Ich dann meine Meilen. Wenn ich noch mehr habe, dann gleiche ich den Konto aus und kann dann noch mehr Geld aufladen. Ansonsten nutze ich die Karte auch relativ wenig. Ich nutze sie, wenn ich ein Auto anbieten will, weil es eine echte Kreditkarte ist. Anders als die Revolut-Karte ist es auch immer Problem mit Debitkarten zu versuchen Autos anzubieten. Dann hat die Goldcard auch die Mietwagenversicherung an Bord. Das ist auch noch ganz schöner Grund. Aber mit der Bluecard, 500 Euro Kreditlimit ist natürlich ein Witz.
Anni: Also das ist ja wirklich... Also dann kannst du die Karte wirklich jedem zugänglich machen. ich habe auch schon wieder gehört, jemand hat sie nicht bekommen, der andere hat dann gesagt, ja bei 500 Euro, da brauche ich auch keine Kreditkarte von Miles and More. Es ist ja verlockend ein Jahr nicht keine Gebühren zu bezahlen, obwohl was kosten die 5,50 oder so. Macht einen jetzt nicht arm, aber ja. Es ist halt,
Kai: Ja.
Anni: wie gesagt, eine Mogelpackung für mich.
Kai: Das schöne an den Miles and More Kreditkarten ist die Möglichkeit ein paar Meilen extra zu generieren. Überwiegend über Revolute, aber gibt ja noch andere Möglichkeiten. insofern, dafür ist eine Miles and More Kreditkarte gut, aber wenn du die dann immer selber aufladen musst mit 5000 Euro, damit du 5000 Euro ausgeben kannst, dann ist es natürlich auch ein Mist. Das muss dann jeder selbst sehen. da es da auch keinen wirklich dicken Willkommensbonus gibt, sondern eben nur diese 5,50 da gespart werden.
Anni: Lass uns doch mal einen Blick in die Glaskugel werfen. Du bist ja so ein guter Vorhersager. Denkst du Revolute wird auch mit besseren Aktionen die Ecke kommen, mehr Kunden zu generieren?
Kai: Du versuchst mich jetzt dahin zu kriegen, dass ich sage, nee, werden sie nicht machen, in der Hoffnung, dass ich dann wieder falsch liege. Ich glaube, Revolut hat es nicht nötig. Revolut ist ja ein so großes Unternehmen inzwischen geworden, der kurzen Zeit, die es Revolut gibt. Die machen im Grunde genommen alles richtig. Die kopieren MX da, wo sie sich es leisten können. Und da wo es eben auch für die Kunden interessant und wichtig ist mit Laufzugang über eine teure monatliche Karte, mit Transferpartnern eben für den Meilen-Transfer. Jetzt fangen sie an ein eigenes Lounge-Netzwerk aufzubauen. Nächstes Jahr soll die erste Lounge in Kopenhagen, die erste Revolut-Lounge in Kopenhagen entstehen. Also das machen sie, das machen sie sehr gut. Aber sie wissen eben auch wo es wo riskant wird. das ist eben, wenn man anfängt mit Willkommensboni sich zu schmeißen. Das kann sich Max erlauben, weil die einfach das Kapital dahinter Hinterhand haben. Aber Revolut weiß sehr genau, was sie sich damit für eine Klientel ranziehen würden. Und da haben sie, glaube ich, keine Lust drauf. Also die nutzen die Möglichkeit oder die haben, glaube ich, auch deshalb so wenig Möglichkeiten, viele Ref Points auf einmal zu sammeln. weil sie eben diese Klientel gar nicht haben wollen, die MX damit eben anzieht. Das sind diese Optimierer wie wir, die dann Karten nur wegen des Willkommensbonus beantragen, dann halten wir das zwölf Monate, dann kündigen wir es wieder, 18 Monaten nehmen wir den nächsten Willkommensbonus mit. Und solche Leute will Revolut, glaube ich, gar nicht. Die wollen schon Leute haben, die MX-affin sind und die die Idee von MX gut finden. Aber sie wollen eben diese Totaloptimierer nicht haben. deshalb glaube ich, dass Revolut da ganz gut bedient ist, das nicht zu machen. So schön wie ich es auch finden würde. Aber die haben ja einmal einen Willkommensbonus angeboten. So im Rahmen dieser Herausforderung. Wenn du 150 Transaktionen in 90 Tagen mit der Karte gemacht hast, hast du 3000 Refpoints bekommen. Das war für Revolut schon eine ganze Menge. Und was ist dann passiert? Dann sind die ganzen Idioten im Supermarkt an die Selbstzahlerkassen gegangen und haben halt jeden einzelnen Artikel dann durchgezogen. sie halt, wenn sie 10 Artikel gekauft haben, sie 10 Transaktionen gehabt. Und so haben sie sich dann eben ihre 300 Transaktionen zusammengehammsert. Und das hat Revoluc natürlich auch gemerkt, dass sie an der Stelle beschissen wurden. Dann haben sie es halt wieder abgeschafft.
Anni: Aber jetzt ist es ja auch so, dass Ref Points verfallen.
Kai: Das stimmt, aber da sage ich auch bei Malz & More immer, wer Malz & More mal verfallen lässt, macht halt beim Sammeln dann irgendwas verkehrt. Du kannst ja Ref Points jederzeit übertragen. Wenn du gar nicht weißt, was du mit den Ref Points anfangen sollst und du bist halt kurz vor dem Verfall, ja auch nach drei Jahren, verfallen die glaube ich, dann transferiere sie zu British Airways, hast du Avios. Avios können praktisch nicht verfallen, da muss man sich schon verdammt blöd anstellen. Und mit Avios kann man immer irgendwas anfangen. insofern. Refpoints darf, dürfen eigentlich nicht verfallen. Dann hat man irgendwas verkehrt gemacht an irgendeiner Stelle.
Anni: Gut, dass du es angesprochen hast. Das wäre mir jetzt fast hinten runtergegangen. Ich habe auch schon RefPoints zu British Airways transferiert. Auch hier hat Revolut immer mal eine Aktion. Ich habe sie damals, meine ich, auch mit 25 % plus transferiert zu British Airways. Und das Schöne ist ja, man kann ja dann auch die Aviors, die man dann bei British Airways hat, boostern.
Kai: Aber nicht mit einem deutschen Konto.
Anni: Sondern mit dem Amerikanischen.
Kai: Es hat Österreich, Italien, Schweiz, jedes konnte und nur kein deutsches. Das hat British Airways vor ziemlich genau ein Jahr, jetzt glaube ich der Jahrestag gerade, haben sie vor einem Jahr haben es dicht gemacht. Meine Vermutung war seinerzeit, dass British Airways genau wie Lufthansa damals mal verklagt worden ist auf E-Währung. Also diese Geschichte mit sind Meilen eigentlich eine I-Währung und dann müssen ja bestimmte regulatorische Regeln eingehalten werden. Und dann hat halt Lufthansa, weil sie verklagt wurden, glaube ich fast zehn Jahre lang keine Meilen mehr verkauft, weil in dem Moment, wo du Meilen verkaufst, haben Meilen einen benennbaren Wert und dann... steigt halt die Wahrscheinlichkeit, dass es eigentlich eine I-Währung ist. Und da haben Vierfliegerprogramme kein Interesse dran, denn sie wollen natürlich die Bedingungen halt einfach jederzeit verändern können. Das könnten sie eben nicht, wenn eine Meile einen festen Wert hätte und eine I-Währung wäre. Da müssten sie Ankündigungsfristen einhalten und so weiter und so fort. Und ich habe so bisschen den Verdacht, dass das British Airways in Deutschland was ganz ähnliches passiert ist, dass sie vielleicht auch von irgendeinem Idioten verklagt worden sind. auf Feststellung, ob das eben eine E-Währung ist und deshalb hat British Airways nur für den deutschen Markt ganz exklusiv sämtliche Möglichkeiten Avios zu kaufen oder zu boostern oder ich glaube es gibt auch die die Transkription nicht mehr in Deutschland. Avios-Subscription also nur bei British Airways. Bei Finnair gibt es das alles noch, ich bei Iberia auch, aber British Airways hat das alles gekappt und eben insbesondere das Boostern, was natürlich ärgerlich war.
Anni: Jetzt wollte ich gerade schauen, weil ich konnte es noch. Dann ist es auf alle Fälle schon deutlich länger her. Aber ich sehe es in meinem Revolut Konto nicht. Ich sehe da nur, dass ich da die Verknüpfung drin habe. Ich sehe aber nicht, ich müsste wahrscheinlich in mein British Aries Konto gucken, da sieht man es nämlich dann, wann ich das gemacht habe. Aber dann ist es deutlich länger her als ein Jahr. Also es ist definitiv.
Kai: Also übertragen kannst du natürlich übertragen, so bitteschärflich ist kein Problem. Nur eben dann das Boostern, also das zusätzliche Kaufen von Avios zu einem besseren Preis. Das geht nicht.
Anni: Genau, das war ja das Interessante, dass man durch dieses Boostern auch einen guten Deal machen konnte bzw. gemacht hat. Man hat die Avios günstiger gekauft als wenn sie irgendwo im Angebot waren und man konnte immer genauso viel Boostern wie man übertragen hat. Das war glaube ich das Maximum, wenn ich mich richtig erinnere.
Kai: Du konntest das, was du übertragen hast, einmal, zweimal oder dreimal boostern. Also bis maximal
Anni: Ja, ich fühle mich so aus, genau.
Kai: dreifach. Und insgesamt
Anni: Ja.
Kai: darfst im Jahr nicht mehr als 300.000 geboosterte Avios haben. Aber das ist schon eine ganze Menge. Mit 300.000 Avios kann man ja schon die eine oder andere Reise buchen. Also was halt immer noch geht, ist halt auswandern. Also virtuelles Auswandern. Ich wohne jetzt in den USA und kann dann ganz normal... meine Avios Booster. Das geht dann. Ist sogar noch bisschen billiger. Wegen des Währungsumtauschkurses zahle ich umgerechnet 1,04 Cent beim Booster. In Deutschland wären es 1,11 Cent gewesen.
Anni: Ja, schöne Geschichte. Du hast gesagt Iberia, da kann man auf alle Fälle noch diese Avios hinschicken und so weiter. Das ist ja auch immer das Schöne, dass in der Avios Gruppe, British Airways, Katar und Iberia kann man sich ja die Punkte so hin und her schieben. Das ist ja auch nicht immer überall so der Fall. Das macht ja auch von daher schon immer Sinn, seine Avios mal auf irgendeinem Konto abzulegen, wenn man sie vielleicht loswerden möchte oder bevor da irgendwas verfällt, auf alle Fälle deutlich besser bei einer Avios-Gruppe die Punkte hinzulegen, als sie vielleicht bei irgendeinem anderen Vielfliegerprogramm. Iberia
Kai: Genau.
Anni: ist aber, also wir hatten es ja vorhin mit den Katar-Avios, also auch ich habe in meiner Community einige, die jetzt einen Flug geplant haben, sich eben diese Liste anzulegen. Ist ja nicht schlimm, hat man halt mal einen schönen Ausflug nach Madrid gemacht oder nach Valencia oder wo auch immer hin. Die Flüge sind ja recht günstig, aber Iberia hat jetzt nicht so die schönsten Flugprodukte am Start. jetzt nicht so die schönsten, sag ich jetzt mal, Business Class Produkte im Vergleich jetzt wie, sag ich jetzt mal Air France oder Katar zum Beispiel.
Kai: Na ja, Katar ist natürlich immer ein gemeiner Vergleich. Katar Airways ist die beste Business Class der Welt. Dagegen sieht natürlich jeder andere Business Class halt schäbig aus. Aber Iberia hat tatsächlich im A350, jetzt fast in allen neuen A350, die neue Business Class ausgerollt, die immerhin mal Türen hat. Also deutlich erheblich größere Privatsphäre hat. Und die sind also auch dabei, die Flotte zu modernisieren. Also auf der Langstrecke mindestens. haben sie da ein ordentliches Produkt. Immer auch 1-2-1 natürlich und sind jetzt eben dabei eben zu 1-2-1 dann noch zusätzlich die zusätzliche Privatsphäre mit Kabinentüren zu schaffen und das ist dann, damit bin ich voll und ganz zufrieden. Also da kann ich mit leben. Klar innerhalb Europas ist es das gleiche, der gleiche Economy Stuhl, den du bei Lufthansa hast, bei British Airways, bei allen anderen auch. Aber und das gefällt mir bei Iberia ganz schön, wenn du da Business Class in der auf der Kurzstrecke fliegst, kriegst du schöne Tapas. Das ist ganz lecker. Also die haben dann immer so einen kleinen Vorspeisenteller, so einen Tapasteller und das gefällt mir extrem gut. Also zumindest kulinarisch kann ich bei Iberia da auch nicht meckern, nicht mal auf der Kurzstrecke.
Anni: Iberia ist ja auch sehr interessant, was die Meilen angeht Richtung Amerika, wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe. Also da kann man mit recht guten Meilen, ich sage jetzt mal Schnäppchen, gut Kasse machen. Oder gut die Flüge.
Kai: Genau, an die Ostküste in den USA kommst für 40.500 Avios und anders als beim British Airways Club oder bei Lufthansa oder bei anderen Airlines, die halt in die USA ziemlich hohe Zuzahlungen erheben, ist das bei Iberia mit unter 200 Euro auch noch ziemlich günstig. Und dann ist Iberia natürlich als spanische Airline extrem stark Richtung Südamerika. Normalerweise zahlst du 70.000-80.000 Meilen bei den meisten Programmen. Mit Iberia zahlst du auch, dass es distanzbasiert ist, zahlst du zu den allermeisten Zielen 50.500 Avios plus eben 170 Euro ungefähr. Und zu den weitesten Zielen, also Buenos Aires, Santiago de Chile, sind 60.500 Avios, was auch noch günstig ist. habe ja rein zufällig mit dem Avios Empire einen Kurs zu Avios gemacht, wo ... ich den Leuten ein bisschen erkläre mit welcher AVIOS Airline man auf welcher Strecke am besten fliegt. Da sind wir jetzt also gerade ein bisschen im Kernbereich meiner Kursaktivitäten. Und das ist eben auch ein bisschen das Gefährliche bei AVIOS, weil so schön wie die Flexibilität ist, dass du die AVIOS zwischen fünf Programmen hin und her schieben kannst. Wenn du nicht weißt, welches Programm das beste für dein Ziel ist, dann hilft dir das ja nichts. Dann gibst du am Ende mehr AVIOS aus, als es notwendig ist. Deshalb biete ich da als kleine Hilfestellung eben mein Avios Empire Kurs an. Habe ich das jetzt auch noch untergebracht. 199
Anni: Passt auf, ja? Ja.
Kai: Euro, aber ich gebe in der Regel immer einen Rabatt.
Anni: Die hat man doch gleich wieder rein.
Kai: Die hast du relativ schnell wieder drin. Wir haben zum Beispiel auch einen Tipp, wie man Avios als EU-Bürger zu bestimmen. Es gibt so paar Bedingungen. Kannst du Avios für 1,01 Cent kaufen. Wenn du den Trick einlöst und eben mal 150.000 Avios kaufst oder so, dann hast du den Kurs schon wieder drin.
Anni: Vielleicht kannst du ja einen Rabattcode für unsere Zuhörer raushauen. Dann können wir den in wie sagt man, nicht in die Untertitel schmeißen, aber in die Beschreibung, in die Show notes.
Kai: In die Show Nolls heißt es glaube ich bei Podcasts,
Anni: Genau, das Wort hat mir gefehlt. Guck mal,
Kai: Ja.
Anni: also wenn der Kai hier einen Rabatt raushaut, dann findet ihr den in den Show Notes, alle Fälle. Und finde ich auf alle Fälle mega interessant. Also ich habe ja immer, immer wieder Diskussionen und ich habe ja auch mit anderen auf Instagram Kontakt. Und dadurch, dass es immer mehr Leute gibt, die ihre Ihr wisst, kostenlos preisgeben wird es natürlich auch immer schwieriger für Kurse und so weiter. Aber ich sage immer, ihr könnt euch das alles auch mühselig zusammentragen. Wissen, ihr könnt alles nachlesen. Es gibt nichts, was es nicht irgendwo im Netz zu finden gibt. Also sei es der Weg zu Kreditkarten oder sei es eben zu irgendwelchen Vielfliegerprogrammen. Das sind alles Wege. alles Informationen, die findet man irgendwo. Man muss sich halt die Zeit nehmen, es nachzulesen, zu recherchieren, durchzuprobieren, Fehler zu machen, daraus zu lernen, es wieder von vorne anzufangen. Für jeden ist der Weg frei. Oder man kauft sich einen Kurs und sagt, hey, ich möchte das Wissen kompakt und ich möchte es tagesaktuell am besten, weil auch diese Wege verändern sich und dann finde ich das nur fair, jemand sagt, hey ich verlange für einen Kurs 150, 200, 250 Euro, weil Leute gar keine Ahnung haben, wie viel Erfahrung und wie viel Wissen da drin steckt, wie viel jahrelanges Leben. Auch du bist ja schon lange dabei, andere machen das auch schon einige Jahre und auch sein Wissen in eine Präsentation oder in Videoform oder wie auch immer reinzupacken, das ist einfach unfassbar viel Zeit. Und die Leute denken wirklich, na ja, dann machst du mal so ein Reel oder so, aber einen Kurs zu starten oder, ja, ein Buch liest ja keiner mehr, aber egal, es kostet Zeit und es ist einfach ein gewisser Aufwand und niemand würde irgendwie so viel Zeit in etwas stecken und dafür einfach nichts zu verlangen. Das würde niemand machen.
Kai: Ich habe natürlich mit dem Avios Empyre auch ein bisschen das Glück, dass ich mir relativ wenig Sorgen machen muss, dass da irgendjemand diese Infos jetzt kostenlos groß herauspro Sound, denn das ist halt ein Nischenthema. Du liest halt sehr viel zu Miles & More, da gibt es halt jede Menge Blogs, da was machen, gibt es jede Menge Instagram. Kanäle, irgendwelche Reels zu Miles Amore bringen, aber zu Avios, das ist halt auch bisschen mühselig, weil wenn du sieben verschiedene Vielfrierprogramme hast und dich mit allen auseinandersetzen musst, zu wissen, welches jetzt das Beste für eine bestimmte Strecke ist, die Mühe, macht sich doch heute niemand mehr. Und deshalb kann ich da relativ sicher sein, das Wissen, das ich da verkaufe in diesem Kurs, dass das sehr also klar, kannst du am Ende, kannst du alles dir zusammensuchen im Internet, dafür ist das Internet da. Aber das ist sehr sehr mühselig. Das ist bei anderen Kursen über Amex oder über Miles Amore, das findest du ja an jeder Ecke. Aber Avios ist da schon ein bisschen schwieriger.
Anni: glaubst du nicht. hatte heute eine Nachricht von einem Follower in meinem Post auf Instagram, der mir geschrieben hat, pass mal auf, ich bin gar nicht so aktiv unterwegs. Ich habe jetzt 50.000 Membership Rewards Punkte und in den vergangenen Jahren habe ich die immer zu Payback transferiert. Und dann habe ich schon gedacht, größter Fehler ever. Niemals sollte man seine membership rewards Punkte zum Payback transferieren, weil das ist ja Verlust. Du gehst bei der Sache ja immer mit Verlust raus. Und er sagt halt einfach, weil ich gesagt habe, dann sammeln noch ein bisschen weiter und buch dir doch irgendwann mal einen schönen Flug irgendwohin. nicht unbedingt Business Class, wenn du mit deiner Frau oder Freundin oder wie auch immer gehen willst. Aber es gibt ja Möglichkeiten. Dann sagt er, weißt du, ich kenne mich da einfach gar nicht so gut aus bei den Vielfliegerprogrammen und ich weiß schon gar nicht, wie ich die transferiere und ich glaube wirklich, weil ich das immer wieder erlebe, dass die Leute sich eine American Express Kreditkarte holen und dann wirklich Schiss bekommen. weil sie nicht wissen, wie es funktioniert, wie das in einem Vielfliegerprogramm dann oder bei einer Airline dann funktioniert mit dem Buchen, dann ist das vielleicht auch noch eine anderssprachige Seite, die sich da aufbaut und da werden die schon nervös und dann halt einfach wahrscheinlich den, viele, nicht alle, aber sehr viele, lassen dann einfach die membership rewards-Punkte liegen oder irgendwann die Karte löschen und haben nichts damit angestellt. Kennst du solche Leute?
Kai: Ja klar. Und ich kann das auch verstehen, weil das ist natürlich überwältigend. ist ja im Grunde genommen das, was ich gerade beschrieben habe bei Avios. hast du eben fünf oder sieben Vielfliegerprogramme und bei Amex hast du gleich zehn Vielfliegerprogramme und bei Revolut mittlerweile 20 Programme. Und du willst ja dann nichts verkehrt machen. Du willst es ja Gottes Willen nicht zu dem falschen Programm transferieren, aber du findest auch keinen Zugang. Wo sollst anfangen? Mit welchen Programmen sollst dich als erstes beschäftigen? Wo gibt es eine Übersicht, mir deutlich macht, welche Vorteile der Transfer zu welchen Peer-Fleger-Programmen hat? Das sind halt alles so die Dinge, wo dann eben auch Instagram versagt, weil das ist in 90 Sekunden schwierig zu erklären. Und deshalb mache ich mir da immer relativ wenig Sorgen, dass ich am Ende meiner Tage... dass keine Sau mehr meine Videos gucken will, weil es wird immer ein paar Leute geben, die die Sache auch genau erklärt bekommen haben wollen. Die nicht nur einfach so das schnelle Reel bekommen wollen mit den einfachen Lösungen, sondern die sich eben Sachen auch mal, die sich auch mal Zusammenhänge erklären lassen wollen. Das ist ja das, was ich eben bei mir auf dem Kanal mache. Das ist immer ein bisschen schwieriger und ist auch ziemlich staubig und mag sich nicht jeder anhören, kann ich auch total verstehen. Aber wer wirklich wissen will... welchen Wert so eine Meile tatsächlich bei welcher Einlösung erzielen kann. Der braucht halt den Gesamtüberblick. Da hilft es nichts, dass man ein kleines Video sieht, wo jemand in der AmiRates First Class sitzt und sagt, ja das habe ich hier mit meinen MX-Punkten und das kannst du auch, wenn du dir diese Karte beantragst. Ja und dann und was weiter, wie du gerade schon gesagt hast, die Leute wissen gar nicht, wie so ein Transfer überhaupt funktioniert. Und da muss man also viel früher die Leute an die Hand nehmen und viel mehr Grund. Das ist auch ein bisschen Problem bei vielen Leuten, die länger in der Szene dabei sind, dass die schon so verkopft sind, dass sie diese ganz einfachen Anfängerfragen gar nicht mehr stellen. Da habe ich immer das Glück gehabt mit Wolfram, der war ja tatsächlich ein echter Anfänger und der hat
Anni: Hm.
Kai: auch immer Anfängerfragen gestellt und dann fiel mir, wenn er die Frage gestellt hat, viel mehr auf. noch einen Schritt früher anfangen, damit die Leute das wirklich verstehen. Das ist halt einfach schwer. Das ist eine Materie, die, wenn man sie tatsächlich richtig verstehen will und wirklich auch den echten Wert rausziehen will aus der Meile, dann muss man da eben tiefer einsteigen, als einem das so suggeriert wird. Finde ich jedenfalls.
Anni: Ich habe ja auch ein Coaching, da geht es Vielfliegerprogramme, unter anderem auch Miles & More, aber nur ein kleiner Teil ist Miles & More und dann geht es auch die anderen, ich sage jetzt mal großen oder die, die bei der American Express Kreditkarte drin sind, diese Vielfliegerprogramme und Wenn ich da ein Coaching habe, dann kann es gut sein, das geht zweieinhalb, drei Stunden. Und da habe ich schon wirklich nur einen kleinen Teil angerissen und den Leuten glüht der Kopf. Und das ist wirklich so, weil wer bei Miles & Moore schon einen glühenden Kopf bekommt, der sollte sich erst mal noch gar nicht mit anderen Vielpflegerprogrammen beschäftigen. Klar, im Grunde genommen funktionieren alle vom Grunde auf irgendwo gleich. Also ich sag jetzt mal, die Basis ist ja bei allen gleich. Aber wie sammelst du, wie löst du ein, wo schaust du was, was ist wichtig, welches Rad dreht ins andere? Das ist für viele. wirklich anstrengend. Und ich merke das auch immer wieder. Ich habe auch schon Leute gehabt, ich gesagt habe, du, sollen wir hier einen Break machen und wir machen nochmal einen neuen Termin aus und du lässt es jetzt heute erstmal sacken und wir treffen uns in zwei, drei Wochen nochmal und dann gucken wir uns den Rest an. Die Leute sind erschlagen, weil Ja, wir reden hier halt eben nicht nur von Miles & More, von dem, was halt auf Instagram immer so viel gezeigt wird, sondern die anderen Vielfliegerprogramme, über die wir über Amex sprechen, also über diese American Express Seite kommen, die sind da halt nochmal eine ganz andere Hausnummer. Und dann vielleicht auch zu vergleichen. Auch den Part mache ich in Meinu Coaching, dass ich sage, hey, guck mal, es ist ein Ziel, Es fliegen drei oder vier viel Airlines in diese Richtung. Aber guck mal, bei dem einen kriegst du den Flug für 70.000 und in dem anderen sind wir bei fast 400.000 Meilen, die zu benötigen sind. Darauf musst du aufpassen. Das ist halt die Leute haben keine Ahnung. Das fällt mir immer wieder auf. Aber auch da ist es so, wie du sagst, der Wolfram war ein Er hat die Anfängerfragen gestellt und manchmal mache ich mir auch Notizen, weil ich halt auch schon manchmal viel zu verkopft bin und schreibe mir so Basisfragen, die mir die Coaching-Teilnehmer gestellt haben, mal auf, weil ich wer wäre ich jetzt gar nicht drauf gekommen? Das ist oft so die Idee.
Kai: Naja, ich fange immer gerne an den Leuten als erstes zu erklären, wenn ich so die Komplexität mal aufzeigen will, und zu sagen, pass auf, es gibt Award Shards. Manchmal. Einige Vierfliegerprogramme haben noch Award Shards. Das sind Tabellen, wo drin steht, was ein Premium Flug von A nach B kostet. Einige haben solche Award Shards, andere haben die inzwischen nicht mehr. Dann gibt es Award Shards, die sind zonenbasiert. Dann gibt es Award Shards, die sind distanzbasiert. Dann gibt es Award Shards, wo die distanzbasierten Preise auch noch eine Segmentbepreisung haben. Das heißt, wird jedes Segment einzeln bepreist. Dann gibt es distanzbasierte Award Shards, wo es auf die Gesamtdistanz ankommt. Dann gibt es Award Shards, die ein dynamisches Pricing haben. dann gibt es saisonale Preise, gibt es einen High-Season-Preis und einen Low-Season-Preis. Das alles alleine schon zu verinnerlichen, dass die Vier-Flieger-Programme nicht alle gleich gestrickt sind und alle gleich funktionieren, sondern dass die alle alleine schon bei diesem einen kleinen Punkt, nämlich wie der Preis berechnet wird, schon total unterschiedlich sind. Das zu verstehen und eben zu durchdringen, das dauert schon eine gewisse Zeit. wird der eine oder andere sagen, ja, das muss ich aber alles gar nicht wissen. Ich will doch nur wissen, wie ich am günstigsten nach Brasilien komme und wo ich da meine Meilen von, meine MX-Punkte hintransferieren muss. Der Rest interessiert mich eigentlich gar nicht. Ist dann auch okay. Aber dann wird man eben auch immer nur so der Konsument bleiben, der eben mal einen Besuch bucht und dann war's das irgendwie. Aber er wird halt nie verstehen, er mit den Meilen noch alles anstellen könnte und wie er da eben noch viel mehr rausholen könnte. ich habe ganz, ganz viele Leute, die eben immer nach Thailand fliegen. Zweimal im Jahr wollen die nach Thailand fliegen und die wollen gar nichts anderes wissen, als wie komme ich am günstigsten nach Thailand. Und das ist dann ja auch okay.
Anni: Das ist auch die meistgestellte Frage, ich bekomme. Wie komme ich
Kai: Ja.
Anni: nützlich mit Meilen nach Thailand, nach Bangkok zum Beispiel? Ganz, ganz oft werde ich das gefragt.
Kai: Ja, und das kann man dann auch, das kann man dann ja eingrenzen. Dann gibt es halt eben ein paar Programme, wo das Sinn macht und Großteil der Programme macht keinen Sinn. Und dann erklärt man denen einfach die drei Programme, wo es am meisten Sinn macht und dann ist gut. Dann ist das ja auch okay. Da müssen die Leute ja auch gar nicht mehr wissen, wenn sie nicht mehr wissen wollen. Aber man könnte eben, wenn man eben so bisschen globaler denkt und nicht immer nur nach Thailand fliegen will, sondern vielleicht auch mal in die USA. Viele Leute wollen in die USA und ärgern sich, da kann man ja jetzt mit Meilen nicht mehr hinfliegen, weil ja Miles Am More so teuer geworden ist. Ja, okay, mit Miles Am More kannst du da nicht hinfliegen. Oder kannst du schon, aber dann machst du halt ein Minusgeschäft. Aber das heißt ja nicht, dass du nicht anders dahin kommst. Es gibt ja genug Möglichkeiten, hab eine hab ich genannt, mit Iberia. Und es gibt andere, wie man eben auch mit geringen Zuzahlungen noch in die USA fliegen kann und das eben auch mit geringen Meilenpreisen tatsächlich. Das sind immer so Nischengeschichten meistens und man kommt dann vielleicht nicht an dem Tag, an dem man gerne fliegen würde. Aber da muss man dann eben auch ein Stück weit flexibel sein. Das ist ja ohnehin immer so die erste Regel, die jeder lernen muss, der ins Mile-in-Game einsteigt. Du hast halt keine Verfügbarkeiten, als wenn du einen einen Cash-Flug buchen würdest. Da kannst du an jedem Tag dir ein Ticket kaufen, ist überhaupt kein Problem. Aber wenn du mit Meilen fliegen willst, bist du eben darauf angewiesen, dass es auch Verfügbarkeiten gibt. Prämienflüge gibt und gibt es die nicht, dann musst du eben an einem anderen Tag fliegen. Wenn man das als Grundregel akzeptiert, dann hat man schon mal einen guten Einstieg in die ganze Geschichte geschafft.
Anni: ist richtig und dann kann man natürlich auch bei Revolut die Punkte zu sämtlichen Airlines transferieren. auch da gibt es noch mal einen kleinen Unterschied bei Revolut. Es gibt ja auch Ryanair, es gibt auch Vizair, das sind natürlich nicht die Airlines, die für einen Prämienflug interessant sind. Nichtsdestotrotz kann es mal als Zubringerflug ganz interessant sein, solche Möglichkeiten zu nutzen. Es gibt die sogar auch für Lufthansa übrigens. Es gibt die sogenannten Geschenkkarten oder wie heißen die Airline Geschenkgutscheinkarten oder irgendwie so heißt es Gutscheine.
Kai: noch Flugutscheine.
Anni: Hast du das schon mal gemacht?
Kai: würde ich mir lieber die Hand abpacken, ich... Das macht ja keinen Sinn. Damit reduzierst du halt einfach den Preis eines Cash Tickets, ein bestimmtes Gut haben, das du vorher kaufst. Das ist nichts anderes als ein Geschenkgutschein. Und das ist dann eben kein Prämienflug, sondern du buchst einen ganz normalen Cash Flug und einen Teil dieses Cash Flugs bezahlst du dann eben mit einem Geschenkgutschein. Macht keinen Sinn.
Anni: Also da lassen wir die Finger davon. den anderen Airline-Partnern, wo wir die RefPoints transferieren können, können wir nutzen. alle Fälle spätestens nach drei Jahren solltet ihr eure RefPoints transferieren, sonst machen sie die Flutter. Also es gibt ja auch die Möglichkeit, dein Revolutkonto aufzuladen und mit dieser Bezahlfunktion in ganz normalen Geschäften eben mit dieser bargeldlosen Zahlung zu zahlen. Dafür bekommst du ja ReV points. Nutzt du das ab und zu? Revolut hat ja den Vorteil, dass du auch ein Währungskonto hast. Man könnte jetzt Geld aufladen, Thailandischen Baht, in Thailand damit bezahlen und damit auch Refpoint sammeln. Machst du nicht?
Kai: Also ich mache das aber nicht in Thailand, weil ich in Thailand habe ich mein eigenes Teil in dieses Bankkonto. Ich bezahle schon da, wo ich mit Karte zahlen kann. Beim 7-Eleven mir beispielsweise, da nehmen sie Kartenzahlung ab 200 Baht an und wenn ich da drüber bin, ist es nicht ganz einfach bei 7-Eleven. Wenn du Toasty und eine Cola dir holst, dann bist du deutlich unter 200 Baht. Insofern aber gerade heute habe ich wieder mal mit Karte bezahlt, mit meiner Revolut-Karte. und klar nutze ich auch immer das Taibat Währungskonto. wenn ich jetzt Anfang des Jahres war, ich ein paar Tage in Neuseeland, dann habe ich mir natürlich neuseeländische Dollar zu einem günstigen Tauschkurs schon besorgt und habe dann da eben viel auch in Neuseeland damit bezahlt. Ja, das mache ich schon. Aber ansonsten gilt natürlich immer, wenn ich mit M-Banks irgendwo zahlen kann. Dann zahle ich mit meiner USMX, wo keine Fremdwährungsgebühren erhoben werden und wo ich dann eben einfach die bessere Sammelratio habe als auf meiner Revolut Metal Card.
Anni: Das schöne ist, ich immer, viele, die jetzt relativ neu dabei sind und man sagt Revolut, die sind so, Revolut hatte ja auch mal, also auch im Bankenbereich, nicht so einen guten Ruf. hatten mal, war es eine Lit-Tausche?
Kai: Ja.
Anni: der sitzt immer noch in Litauen.
Kai: Genau, die Hauptgesellschaft ist ja eine litauische Bank. Ich habe auch immer noch meine litauische IBAN.
Anni: Mhm.
Kai: Ist ja auch ein EU-Land, haben auch eine entsprechende Sicherung, Einlagensicherung und so. Insofern ist das alleine, das schreckt mich nicht ab. Es gab immer mal wieder Berichte über Kontensperrungen und so. ich glaube und habe den Verdacht, dass das immer Leute waren, die es übertrieben haben. Die einfach dieses Manufactured Spending mit der Miles-am-Walk-Kreditkarte
Anni: Ja.
Kai: übertrieben haben. Und wenn du im Monat 50.000 Euro einzahlst auf dein Revolutkonto über die Karte und das Geld dann direkt wieder zurückschickst, dann stellen die irgendwann mal Fragen. Das sie ja auch. Es gibt Geldwäscheregeln, da muss dann die Bank einfach auch nachforschen. Wo kommt dieses Geld her? Was ist das für Geld, das du da immerhin und her schickst? Also
Anni: Ich hatte ja...
Kai: das würde ich Revolut noch nicht anlassen.
Anni: Ich hatte ja mal ein Telefonat wegen meiner Payback Visa Kreditkarte, weil mit der kann man ja Revolut auch aufladen. Also es geht ja mit einer Visa oder mit einer Mastercard, aber es geht eben nicht mit einer American Express Kreditkarte. Sagt man leider. Kann man machen. Die Payback Visa ist jetzt nicht die beste Karte dafür, einfach die Rate
Kai: Zwei eins, ne?
Anni: zu sammeln ist einfach scharf. schlecht. Von daher kommt
Kai: So.
Anni: sie nicht in Frage. Aber ich habe das tatsächlich auch mal genutzt, im Ausland damit in der anderen Währung zu bezahlen und da hat mir die Bank das Konto dicht gemacht und als ich wieder zurück war, habe ich dann Also die Karte wurde gesperrt und ich habe dann angerufen und dann hieß es ja, was ich denn da, was ich da gemacht hätte und dann habe ich ich habe ja nur mein Revolutkonto aufgeladen. Ja, also Revolut, das geht auf gar keinen Fall. Also wenn Sie das nochmal dann damit machen, dann kann es sein, Sie werden für die Karte für immer gesperrt. Also habe ich auch gedacht.
Kai: Dann brauchen wir die Karte nicht.
Anni: Es ist ja eigentlich, kann es denen ja, ich will jetzt nicht sagen egal sein, aber ich habe ja nichts Illegales gemacht. Ich habe einfach eine hinterlegte Visa-Karte zum Aufladen eines anderen Kontos genutzt. Angeblich steht es in den AGBs, dass das nicht genutzt werden darf für Revolut. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, nachzulesen, ob das tatsächlich stimmt. aber Revolut hat immer noch so einen kleinen negativen Touch in der Bankenwelt. Also viele rümpfen, wenn sie den Namen Revolut hören, noch so ein bisschen die Nase und die haben ja auch immer mal wieder, ich glaube jetzt vor kurzem, erst einen Daten-Lack gehabt, wo etliche Daten abhanden gekommen sind, gehackt worden sind. Das ist natürlich dann schwierig. Also das sollte nicht passieren.
Kai: Das ist Mist, habe ich gerade heute gelesen, auch mehr, also eine dreistellige Millionensumme an Daten sollen da gehackt worden sein. Revolut hat diese Daten sind angeboten worden im Darknet und da sind 100 Daten sind als Beispiel sozusagen sind da offen gelegt worden im Darknet und die sind in Revolut dann zugespielt worden und Revolut hat gesagt sie hätten das kontrolliert. Und das seien keine Datensätze aus irgendwelchen Revolut-Datenbanken. Gut, was soll man sonst sagen als Revolut? Werden wir wahrscheinlich nie wirklich erfahren. Aber das gilt für jede Bank, dass die Daten müssen da sicher sein. Wenn man da das Vertrauen verliert als Kunde, dass meine Bankdaten bei der Bank nicht sicher sind, sieht das die Bank nicht gut aus. Das gilt für Revolut wie für jede andere Bank auch. insofern klar, da was dran ist, dann... hat Revoluta Hausaufgaben, sie zu erledigen haben.
Anni: Definitiv. Das ist ja auch immer so ein Thema, dass ich ja auch sage, verifiziert, also macht die zwei Schrittverifizierung, egal bei welchem Konto, Salzbar, Miles and More oder bei Qatar. Also ich habe ja gestern dann auch da gesessen und habe geschaut, es tatsächlich, bevor ich irgendwas online stelle, funktioniert das mit der Buchung für zwei Leute, kann ich das auswählen, weil es war ja damals im Juni, nach der Änderung ging es ja sofort nicht mehr. Also sobald man zwei Leute anklickt, Tag war es ja schon vorbei. Dann habe ich das gestern gemacht. Also auch bei Katar habe ich eine, da heißt das OTP glaube ich oder OPTOTP, die man da eingeben muss.
Kai: Okay, klingt.
Anni: Also auch hier einen Code, der dir dann über eine andere E-Mail oder SMS oder wie auch immer zugespielt wird. Und sowas habe ich bei MySendMore, auch bei Payback ganz wichtig. Auch hier werden Konten gehackt. Also guckt, dass ihr eure Konten wirklich so gut wie möglich verifiziert bzw. über eine 2-Schritt-Verifizierung einrichtet. Und auch das habe ich immer wieder gehört. Manche haben wirklich für jedes Konto die gleiche E-Mail-Adresse und das gleiche Passwort auch da wirklich. Es gibt kleine Möglichkeiten, bestimmte Sachen zu verändern, pro Passwort, pro Zugang und ihr seid einfach sicher. Also wirklich da nicht so blauäugig sein und zu sagen, haja, gut, das macht ja nichts. Also auch hier andere Passwörter, vielleicht auch mit zwei, drei E-Mail-Adressen arbeiten, vor allem da, wo es wichtig ist. Und dann seid ihr da safe. Wie handhabst du das, Kai?
Kai: Ich habe ja mit Wolfram jemanden gehabt, der vom Fach war. Wolfram hat ein Buch geschrieben über Passwortmanager. Das ist wahrscheinlich eins
Anni: Ach, echt?
Kai: der am wenigsten gelesenen Bücher, die hier geschrieben wurden. Passwortmanager, kauft man sich ein Buch, wo einem verschiedene Passwortmanager... Ich weiß es nicht. Ich glaube, er hatte davon auch nicht viel verkauft. Aber er hatte da jede Menge Ahnung von. Was ich so gelernt habe oder was ich im Grunde genommen vorher wusste... Selbst wenn du viele verschiedene E-Mails und Passwörter verwendest, dann machen viele noch den Fehler, dass sie das Passwort dann im Browserspeicher anbauen. Da hat mir Wolfgang dann auch immer lange, lange, stundenlange Vorträge gehalten, warum das halt einfach der absolute Killer ist und warum man einen Passwortmanager braucht. Also wie Bitworn zum Beispiel, das ist der, er immer empfohlen hat, der ist kostenlos. ist es wichtig. haben es jetzt gerade bei unserem lieben Kollegen dem Chris von TravelsingFly gesehen. sind ja nicht nur Banken oder Vielfliegerkonten, die einem gehackt werden können, sondern auch ein YouTube-Kanal kann gehackt werden. Und dem Chris ist das gerade passiert. Ein bekannter Kollege, der tolle Reviews macht. haben beim Tumais Podcast mal eine Folge mit ihm zusammen gemacht. Ein toller Kollege und der hat jetzt keinen Zugriff mehr auf sein Konto. 10.000 15.000 Follower hat er da und ohne Ende auch Videos schon drauf wo er jetzt hofft dass die nicht gelöscht wurden von den Leuten die das gehackt haben. Na gut das kann YouTube im Zweifel alles wieder herstellen.
Anni: Die Zeit aus der Fortsetzung.
Kai: Bitte.
Anni: Den Ärger
Kai: Genau, rennt dem jetzt hinterher und das dauert, also er hat jetzt die Mitteilung bekommen, dass er den Kanal wieder bekommt und das dauert jetzt nur noch ein paar Tage und dann wollen wir einfach mal hoffen, dass das alles gut gegangen ist. das zeigt einfach, oder damit will ich nur sagen, dass man eben tatsächlich sehr genau aufpassen muss auf all seine Konten, die man irgendwo hat und man hat so viele Konten. Das Google Konto ist mittlerweile eines der wichtigsten Konten, man so haben kann, weil über Google so viel verknüpft ist mit anderen Geschichten, dass einem das richtig die Ohren fliegen kann. ja, da sehr darauf aufpassen.
Anni: Gut, hast du noch ein Thema, über das du unbedingt sprechen möchtest? Ansonsten sind wir schon über eine Stunde schon wieder.
Kai: Naja, dann belassen wir es dabei und wenn uns irgendwann noch mal ein Thema einfällt, das wir unbedingt besprechen müssen, dann machen wir einfach noch mal eine Folge.
Anni: So machen wir das. Kai, ich danke dir für deine Zeit. Ganz liebe Grüße zu dir nach Thailand, dass die Regenzeit bald wieder vorbei ist und für dich auch wieder die Sonne scheint. So wie hier bei mir in
Kai: Ja.
Anni: Königsonnig, Italien. Ganz liebe Grüße an euch da draußen und vielen Dank fürs Zuhören.
Kai: Die haben auch eine schöne Zeit in Italien.
Anni: Danke, bis bald!
Kai: Bis bald!