- wöchentlichErscheinungsrhythmus
- 23 mintypische Länge
- 29. Mailetzte Folge
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Die Ära Kreisky
Was macht Bruno Kreisky zum Mythos? Kreisky war in vielerlei Hinsicht ein Widerspruch in sich selbst - und genau das macht ihn in den Augen seiner Zeitgenossen so interessant. Ein Sozialist mit einer ausgeprägten Bewunderung für die k.u.k.
Die archivarische Katastrophe
Was wird aus Geschichte, wenn alles digital ist – und vieles schon wieder verschwindet? In dieser Folge von „Österreich – die ganze Geschichte“ spricht Mariela Gittler mit dem Historiker Oliver Rathkolb über die Zukunft der Zeitgeschichtefo
Wie entsteht Geschichte?
Mariella Gittler spricht mit Oliver Rathkolb, einem der bekanntesten Zeitgeschichtler Österreichs, über den langen Atem der Vergangenheit. Über Lehrer, die das Denken öffnen. Über die Freiheit im Forschen. Und über die Rückkehr der Angst in
Auf der Flucht – Migration in und aus Österreich
Flucht, Vertreibung und Neubeginn: Diese Folge von "Österreich, die ganze Geschichte" erzählt von der Migration während und nach dem Zweiten Weltkrieg – vom „Brain Drain“ vertriebener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Zwangsarbe
Schweigen, Streit, Stolpersteine
Wie ging Österreich nach 1945 mit seiner NS-Vergangenheit um? Vom Mythos des „ersten Opfers“ über das lange Schweigen bis zur Waldheim-Affäre und den heutigen Formen der Erinnerungskultur. Prof. Dr. Barbara Stelzel-Marx erklärt im Gespräch
Schicksal Besatzungskind
Nach dem Krieg müssen Kinder oft große Anpassungsfähigkeit beweisen. Tausende sind das Produkt einer freiwilligen, häufig aber auch unfreiwilligen Verbindung einer Österreicherin, mit einem Besatzungssoldaten. Diese Besatzungskinder sind in
Kinder des Krieges
Im Zweiten Weltkrieg wächst eine Generation heran, die früh auf den Willen Hitlers eingeschworen wird. Wer nicht zur Volksgemeinschaft gehört bleibt ausgeschlossen, oder wird verfolgt. Mariella Gittler im Gespräch mit der Leiterin des Ludwi
Roter Bär trifft Alpenrepublik
Vom Zarenreich über die Sowjetunion bis ins heutige Russland – die Beziehungen zwischen Wien und Moskau sind von Machtpolitik, Ideologie und pragmatischen Bündnissen geprägt. Sabrina Peer spricht mit Wolfgang Müller über entscheidende Wende
Der lange Weg zum Staatsvertrag
1955 endet eine Ära der Besatzung: Mit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags in Wien verlässt das Land den Brennpunkt der Supermächte und betritt die Bühne als neutrale Republik. Sabrina Peer spricht mit Wolfgang Müller übe
Gleichgewicht des Schreckens – Das Ende des Kalten Kriegs
Die Welt lebt im Schatten atomarer Zerstörung – und doch verändert sich das Kräfteverhältnis zwischen Ost und West. Sabrina Peer spricht mit Wolfgang Müller über die zweite Hälfte des Kalten Kriegs: von der Kuba-Krise und dem atomaren Gleic
Geteilte Welt – Die Anfänge des Kalten Kriegs
In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg formt sich eine neue Weltordnung – und mit ihr ein gefährlicher Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion. Sabrina Peer spricht mit Wolfgang Müller über die globale Dimension des Kalten
Hunger, Überfluss, Identität – Österreichs Ernährungsgeschichte
Diese Episode zeichnet die Geschichte der Ernährung in Österreich nach: von der höfischen Überfülle bis zur Mangelwirtschaft der Weltkriege, von bäuerlichen Essgewohnheiten bis zur heutigen Überflussgesellschaft. Eine kulinarische Zeitreise
Kriegsware und Superfood – Das doppelte Gesicht der Sojabohne
Heute ist sie allgegenwärtig: im Tofu, im Tierfutter, im Bioladen. Doch die Sojabohne hat eine lange, überraschend politische Geschichte – auch in Österreich. Diese Folge verfolgt ihren Weg von der Weltausstellung in Wien 1873 über ihre str
Zwischen Schuld und Schilling – Die Wirtschaft nach 1945
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt in Österreich der wirtschaftliche Wiederaufbau – doch unter der Oberfläche des sogenannten „Wirtschaftswunders“ wirken alte Strukturen weiter. Diese Folge beleuchtet, wie sehr die österreichische
Land der Äcker – Bauern und Eigentum in Österreich
In dieser Folge von „Österreich – Die ganze Geschichte“ spricht Sabrina Peer mit Prof. Ernst Langthaler, Wirtschafts- und Sozialhistoriker an der Johannes Kepler Universität Linz, über die bewegte Geschichte des österreichischen Bodens. Wan
HIV in Österreich: Geschichte und Kampf
In dieser Folge blicken wir zurück auf die Anfänge und den Verlauf der HIV-Epidemie in Österreich. Mariella Gittler spricht mit der Wissenschaftshistorikerin Dr. Daniela Angetta-Pfeiffer über die ersten Fälle in den 1980er Jahren, die damal
Hakenkreuz & Hypokrates – Medizin in der NS-Zeit
Was passiert, wenn Medizin ihre Menschlichkeit verliert? In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die dunkle Geschichte der Wiener Medizin im Nationalsozialismus. Wir sprechen über Ärzte, die nicht mehr heilten, sondern ausgrenzten – und
Nobelpreise: Glanz und Schatten in Österreich
Der Nobelpreis ist wohl der renommierteste aller wissenschaftlichen Ehrungen. Von Alfred Nobels Testament, das die Auszeichnung ins Leben rief, bis zu den österreichischen Forschern, die den Preis knapp verpasst haben oder ihn zu Unrecht ni
Von Wunderheilern und Wissenschaftern – Medizin made in Austria
In dieser Episode von „Österreich – Die ganze Geschichte“ tauchen wir ab in die medizinische Hochblüte Wiens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Historikerin Dr. Daniela Angetter-Pfeiffer erzählt uns, wie Pioniere wie Karl Rokitansky, Josef
„Das flimmerte Kastl“
Dieses Jahr feiert das österreichische Fernsehen sein 70 jähriges Bestehen. Es war das Jahr 1955 – mit dem Staatsvertrag erhält Österreich seine volle Souveränität zurück, der erste Sissi Film mit Romy Schneider erstürmt die Kinos und das F
Fantasiewelt und Märchenfilm nach 1945
Märchenlandschaften, anständige Mäderl und herzige Lieder - der Nachkriegsfilm in Österreich ist bestimmt vom Eskapismus. Der heimische Film, kontrolliert und beeinflusst durch die alliierte Besatzung und die Flucht vor der eigenen Kriegsve
Im Westen nichts Neues… außer Propaganda
Untrennbar verbunden mit dem Entstehen von neuen Medien wie Film oder Radio steht Anfang des 20. Jahrhunderts ihr Einsatz für Propagandazwecke. Ob im Ersten Weltkrieg, unter dem diktatorisch regierenden Bundeskanzler Engelbert Dollfuß oder
Land der Berge, Land der Filme (Teil 2)
Der österreichische Film ist Ausdruck der österreichischen Seele. Im zweiten Teil der Doppelfolge begeben sich Mariella Gittler und Medienhistorikerin Karin Moser auf die Suche nach den identitätsstiftenden Neuerungen in Film und Kino. Der
Land der Berge, Land der Filme (Teil 1)
Der österreichische Film prägt die österreichische Seele und drückt sie umgekehrt aus. Mariella Gittler macht sich mit Medienhistorikerin Karin Moser auf eine Spurensuche nach den Anfängen des Kinos und beleuchtet ihren Einfluss auf die öst
Die Kirche und der Nationalsozialismus
Der "Anschluss" Österreichs an Nazideutschland versetzte auch die Kirche in Alarmbereitschaft. Wie sollte sie sich dem neuen Regime gegenüber positionieren? Den Weg den sie wählte blieb auch in den eigenen Reihen nicht unumstritten. Mariell
Kirche im Jahrhundert der Umbrüche
Mit 4,6 Millionen Mitgliederinnen und Mitgliedern ist die katholische Kirche die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich. Letzte Woche ist ihr Religionsoberhaupt, Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren verstorben. Ein Anlass, um einen Bl
1945 Niemandsland
1945 - Der Zweite Weltkrieg hat Österreich erreicht. Der Stephansdom brennt, das Land ist von den Alliierten besetzt. Die Schreckenstaten der Nationalsozialistinnen und -sozialisten lassen sich nach der Befreiung der Konzentrationslager nic
Die „dunklen Jahre“ 1938-1945
Es ist eine Zeit die manche gerne vergessen hätten. Am 11. März 1938 ging die Sonne über der Republik Österreich unter, am nächsten Morgen existierte dieser Staat nicht mehr. Danach war Österreich Teil von Hitlers Drittem reich geworden. Zu
Person und Mythos Engelbert Dollfuß
"Wenn Sie streiten wollen - reden Sie über Dollfuß!". 1934 geschah ein Mord im Bundeskanzleramt. Sein Opfer? Niemand geringerer als das Staatsoberhaupt Österreichs - Engelbert Dollfuß. Er regierte Österreich lediglich zwei Jahre lang als Bu
Der blutige Februar `34
Vom 12. bis zum 15. Februar 1934 floss in Österreich Blut. Der österreichische Bürgerkrieg forderte hunderte Tote, doch kann man überhaupt von einem "Bürgerkrieg" sprechen? Wie kam es soweit, wer kämpfte gegeneinander und was hatte Mussolin