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Reformatio

Theologie für alle! (#394)

Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 22 min

MP3

Shownotes

Theologie ist kein Spezialwissen für Pastoren – jeder ist ein Theologe. Frieder Kuhs und Lukas Strauß stellen zwei Bücher vor, die genau das zeigen: R.C. Sprouls Jeder ist ein Theologe und Kevin DeYoungs Theologie für jeden Tag.
Zentrale Erkenntnisse:
• Gott zu kennen ist die Voraussetzung, um ihn zu verherrlichen und sich an ihm zu freuen.
• Theologie für Laien und Theologie für Einsteiger muss nicht kompliziert sein – sie kann klar, kurz und praxisnah sein.
• Sproul legt die Grundlagen der Theologie so verständlich, dass wirklich jeder folgen kann.
• DeYoung bringt Theologie mit tiefen, aber alltagstauglichen Andachten in den Familienalltag.
• Beide Bücher wecken den Hunger, mehr von Gott zu erkennen und den ganzen Ratschluss Gottes zu lieben.
Theologie für jeden – nicht als intellektuelles Hobby, sondern als Weg, Gott besser zu kennen und ihm treuer nachzufolgen.
Hör rein und entdecke, warum Theologie den Glauben stärkt. 🎧

📖 Theologie für jeden Tag (verbum-medien.de/products/theologie-fur-jeden-…)
📖 Jeder ist ein Theologe (verbum-medien.de/products/jeder-ist-ein-theolo…)

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Intro-Musik: David Klautke
Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: filmmusic.io/standard-license
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reformatio. Ich freue mich, Frieda, dass du heute wieder da bist.

Danke, dass ich da sein darf. Schön.

Und wie so oft, wenn du da bist, sprechen wir heute über Bücher. Wir haben zwei Bücher, die wir vorstellen wollen. Ein Buch davon werden wir auch verlosen, dazu später ein paar mehr Infos. Und wir haben zwei Bücher ausgewählt, die sich mit dem großen Thema Theologie und Gemeinde Theologie und der Christ auseinandersetzen, also die uns etwas über Theologie beibringen wollen.

Und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, bevor wir jetzt rein starten und diese beiden Bücher einmal genauer anschauen, darüber zu sprechen, warum eigentlich Theologie wichtig ist. Ja, ich meine, man könnte vielleicht so sagen, als großen Spruch über das Leben eines Christen, wie der Westminster Katechismus das ja auch sagt, es ist unser Ziel, dass wir Gott verherrlichen und uns ewig an ihm freuen.

Und um das zu erreichen, ist es ja nicht irrelevant, was wir über Gott glauben, was wir über Gott wissen und dass wir in einer gewissen Weise Theologie betreiben.

Ja, voll. Also, wie kann ich Gott verherrlichen und mich an ihn erfreuen, wenn ich nicht weiß, wer Gott ist und wie Gott ist. Also Gott zu erkennen. Das ist eine der wichtigsten Dinge in unserem Leben. Ihn zu kennen, zu wissen, was muss ich lieben, was kann ich überhaupt lieben. Das ist eine wunderschöne Sache, weil Gott ist das größte, höchste, beste Wesen, das es gibt.

Es ist aber auch eine notwendige Sache. Nur wenn ich Gott kenne, dann kann ich gerettet werden. Es gibt keine Rettung außerhalb davon, dass du Jesus Christus kennst. Man kann das verstehen, dieses Wie kann ich Gott verherrlichen, als so eine Art Dreischritt, zu sagen, ich muss ihn erkennen, ich will mich dann aber auch an ihm erfreuen.

Ich will, wenn ich ihn kenne, dann muss ich und mich an ihn erfreuen will, dann muss ich auch da wissen, woran ich mich erfreuen kann. Und dann, um ihm nachzufolgen, muss ich auch wissen, wem muss ich nachfolgen, was will er von mir. Und das ist die große Aufgabe, das höchste Ziel des Menschen, wie der Westminster Katechismus ist, sagt, ja, dafür muss ich ihn kennen, damit ich das tun kann.

Und ich glaube, es ist eben mit Gott ebenso wie mit fast allen anderen Dingen, die wir lieben, wenn wir sie lieben wollen, dann müssen wir sie auch kennen. Das geht nicht losgelöst davon. Und die Theologie ist eben die Art und Weise, wie wir Gott kennenlernen. Theologie zu betreiben, bedeutet ja letztendlich nichts anderes, als sich Wissen über Gott anzueignen, Dinge über Gott zu erfahren, die ich davor nicht erfahren habe, Dinge über Gott zu verstehen, die ich davor nicht verstanden oder nicht so gut verstanden habe.

Und deswegen ist, auch wenn Theologie vielleicht manchmal so ein bisschen abstrakt klingt, oder auch wie was Fremdes wirkt, die Theologie eigentlich gar nichts, was uns fremd sein sollte, sondern was, was uns eigentlich als Mittel zum Zweck, Gott zu erkennen, dienen sollte. Und deswegen ist es auch so wichtig, dass wir uns damit beschäftigen, dass wir nicht einfach drüber hinweg gehen und sagen, Theologie, das ist was für die Theologen, für die Pastoren, vielleicht noch für die Ältesten, sondern dass wir wirklich verstehen, Theologie ist was für jeden von uns, für jeden Christen.

Wir sollten danach streben, eben Gott besser zu kennen.

Ja, und eine entscheidende Sache dabei ist, denke ich, auch, dass wir in der heutigen Welt oft denken, wenn ich Gott lieben will, dann heißt das, ich brauche da einfach das richtige Gefühl. Ich muss mich so fühlen, ich muss mich gut fühlen, auch in Bezug auf Gott. Und dann müssen wir halt bedenken, dieses heutige Bild von Liebe, wie kann ich Gott lieben, da haben wir ein Verständnis vom Herz, das einfach unbiblisch ist.

Wenn die Bibel über das Herz nachdenkt, darüber wie wir sind, dann denkt sie darüber nach, wie wir als ganzer Mensch mit unseren Gefühlen, ja, aber auch mit unserem Verstand, mit unserem ganzen Sein. Und dieses ganze Sein, Kopf und Herz im Einklang, das soll ausgerichtet sein auf Gott. Und das kann nur passieren, wenn ich mich eben tatsächlich mich mit Gott beschäftige.

Wie hat sich Gott offenbart? Wie offenbart sich Gott auch heute noch zu uns durch sein Wort? Die einzige Möglichkeit, wie wir mit Gott in Verbindung treten können, ist im Prinzip, indem wir im Gottesdienst auf sein Wort hören, indem wir sein Wort lesen. Und diese Tatsache, dass sich Gott eben durch das Wort offenbart, die führt einfach zwingend dazu, dass du dich damit beschäftigen musst und dass du deinen Verstand dafür brauchst.

Dein Verstand ist dann in gewisser Hinsicht wie das Auge, durch das du eben dann Gott anschauen kannst.

Ja, ich finde den Punkt voll gut, den du machst, weil das zeigt uns ja, dass die Moderne eigentlich was geschafft hat, was sehr unbiblisch ist. Nämlich den Menschen aufzuteilen in die verschiedenen Aspekte. Und dann ist eben das Gott lieben, was was nur das Gefühl betrifft. Aber die Bibel zeigt uns und korrigiert diese moderne Sicht, auf die wir auch als Christen so schnell reinfallen und zeigt uns, dass wir das nicht voneinander trennen können, sondern dass wir eben Kopf und Herz zusammendenken müssen.

Um jetzt mal diese beiden Bilder für das Leben und für das Denken zu nehmen.

Und ja, vielleicht noch als letztes, Theologie ist vielleicht auch einfach so wichtig, weil Gottes Wort selber darüber spricht, dass wir den ganzen Ratschluss Gottes brauchen. Wir brauchen Gottes Wort so, dass wir es verstehen können. Dafür müssen wir zuallererst Gottes Wort lesen, aber die Theologie ist quasi die Art und Weise, wie wir uns dem annähern, dass wir Gott besser kennenlernen.

Und da dann theologische Bücher zu lesen, kann ein Riesengewinn sein, auch die Bibel besser zu verstehen und besser in Gottes Wort klarzukommen, auch mit den Dingen, die vielleicht herausfordernd sind.

Ja, und was da hilfreich ist, sind eben Bücher, die diesen Ratschluss Gottes einmal erklären, darlegen und auch systematisch ordnen. Also was es gibt ja dann Bücher, die, und das sind die Bücher, über die wir heute sprechen, sind solche Bücher, die dann über die einzelnen Themen sprechen. Sie sprechen über Gott den Vater, über Gott den Sohn, über Gott den Heiligen Geist, sie reden darüber, wie Menschen gerettet werden, sie reden darüber, wie oder was die Kirche ist, wie die Kirche zu funktionieren hat nach Gottes Plan.

Und diese Bücher helfen uns eben dabei, die Theologie hilft uns dabei, diesen Ratschluss von Gottes Wort besser zu verstehen und mehr und mehr zu verinnerlichen, dass wir eben das lieben können, was Gott uns gegeben hat.

Ja, ich glaube, wir müssen jetzt mal mit den Büchern starten. Ja. Und das erste, was wir dabei haben, ist von Arc Sprohl. Nicht allzu alt, ein relativ modernes Buch und neu übersetzt vor ein paar Jahren. Was wirklich ein großer Gewinn ist, würde ich sagen, weil ich habe das Buch vor einigen Jahren mal auf Englisch gelesen, das war wirklich, wirklich ganz besonders.

Also mich hat das ja wirklich überwältigt, wie gut das Buch war. Das hat mich richtig gefreut, das lesen zu dürfen und dass es auf Deutsch gibt, sodass jeder in Deutschland lesen kann, weil es ist so geschrieben, dass wirklich, wirklich jeder das lesen kann, würde ich sagen.

Ja, genau. Es heißt jedes ein Theologe von Archie Sprohl. Und dieses Buch, das ist wirklich so eine grundlegende Einführung in die Theologie. Man könnte wirklich sagen, dass es die absoluten Basics legt, die absoluten Grundlagen, die jeder Christ wissen muss. Und ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: This Buch muss jeder Christ gelesen haben, oder jeder Christ sollte zumindest wissen, was in diesem Buch steht.

Ja, diese Inhalte von dem Buch sind wirklich so grundlegend, die braucht man, um wirklich sich mit Gottes Wort gut auseinandersetzen zu können. Und eben da dann sowas zu haben, was auf 300, 400 Seiten es schafft, das ganz klipp und klar und aber auch kurz leicht verständlich darzulegen. Das ist schon was Besonderes.

Ja. Also ich finde vor allem gut, wie er es schafft, die Dinge wirklich runterzubrechen auf das absolut Notwendigste. Ich meine, du sagst, das sind 300, 400 Seiten, das mag vielleicht klingen, als wäre es viel. Aber wenn man bedenkt, wie viel zu diesen einzelnen Themen zu sagen ist, dann merkt man doch recht schnell, das sind wirklich nur die absoluten Grundlagen.

Und er schafft es eben in, ich glaube, relativ vielen, 50 Kapiteln oder so, die ganzen Themen, die er anschneidet, jeweils kurz zu bearbeiten. Aber dadurch, dass es eben so viele Kapitel sind, sind die Kapitel an sich auch immer ziemlich kurz. Das heißt, man kommt schnell zu dem Hauptpunkt, den er macht, zu einem Thema.

Man versteht schnell, was er in diesem einen Thema an Wichtigem zu sagen hat. Und das hilft eben auch, gerade wenn man sich zum ersten Mal mit diesen Dingen auseinandersetzt, wirklich schnell zu ergreifen, was hier wirklich wichtig ist.

Ja, und ich würde sagen, wirklich zum ersten Mal ist ein gutes Stichwort. Das ist wirklich ein Buch, das sich lohnt als eine Einführung, wenn man absolut keine Ahnung davon hat. Das ist wirklich das Schöne. Er schafft es, der war bekannt dafür, dass er es geschafft hat, immer wieder die Sachen so zu erklären, dass es jeder versteht.

Und hier schafft er das auch. Und trotzdem ist es auch so, wenn du schon interessiert bist, wenn du ein bisschen Ahnung hast, dann hilft so ein Buch trotzdem auch. Auch einfach, um zu lernen, wie kommuniziere ich diese Wahrheiten an andere Leute. Also selbst ein Theologiestudent, ein Pastor, kann hier lernen, ja, so kann man so eine komplizierte Sache wie eben die Trinität auf eine Art und Weise erklären, dass es ein normales Gemeindemitglied verstehen kann.

Ja, und ich glaube, gerade wenn man mal einen Blick ins Inhaltsverzeichnis wirft, dann sieht man, wie er es schafft, diese Stichwörter, die wir kennen, Trinität, vielleicht auch zwei Naturenlehre, wenn wir an Christus denken, eben zu verbinden mit einer dann doch tiefen Theologie, wo einfach diese Grundlagen erklärt werden.

Es sind einige Kapitel über Gott den Vater, wo einfach erklärt wird, was ist die Trinität, was sind die Eigenschaften Gottes, was ist der Wille Gottes, was ist die Vorsehung Gottes. Also hier mal exemplarisch auch ein paar Themen, die wirklich Relevanz für uns als Christen und zum Glauben haben, weil er in dem Kapitel zur Vorsehung nicht nur darüber spricht, was es bedeutet, dass Gott souverän ist, sondern auch aufzeigt, was das für dich ganz persönlich bedeutet, dass Gott souverän über dein Leben steht.

Und so schafft er es eben auch diesen praktischen Nutzen der Theologie, den man vielleicht auf den ersten Blick übersehen könnte, eben mit reinzubringen in dieses Buch.

Ja. Ja, und eben auch mit den einzelnen Kapiteln so kurz, dass ich sagen würde, du kannst dieses Buch ganz locker, einfach jeden Tag ein Kapitel von fünf bis maximal zehn Seiten, kannst du das gut in zwei Monaten durchlesen und hast einen unglaublichen Gewinn, denke ich, für dein Leben. Was wir schon überlegt hatten, war, wofür sich das extrem anbieten würde, wäre, da so eine Lesegruppe zu machen, einfach mit anderen Leuten das zu lesen, da einfach so einen größeren Abschnitt zu nehmen, den dann gemeinsam zu besprechen.

Das kann wirklich sehr gewinnbringend sein bei so einem wirklich guten Buch.

Ja. Und gerade wenn man es dann gelesen hat und wenn dieses Buch einem Lust gemacht hat auf mehr, dann gibt es ein zweites Buch, das jetzt ganz frisch rausgekommen ist. Das ist das Buch, das wir nachher verlosen wollen. Das heißt Theologie für jeden Tag. Und das macht so was ähnliches, aber auf eine ganz andere Art.

Ja, das ist sehr interessant, dass diese Bücher eigentlich wahrscheinlich ein ähnliches Ziel haben, zu sagen, ich versuche einem jemanden, der interessiert ist an Theologie, das schmackhaft zu machen und einen tieferen Einblick zu geben. Aber hier, dieses Buch Theologie für jeden Tag, funktioniert so, dass es als kurze Andachten, also wie so ein klassisches Andachtsbuch, da sind jetzt, glaube ich, 260 Andachten drin, dass man entspannt in einem Jahr durchkommen kann, immer wieder mit Pausentagen.

Und im Prinzip ist auch hier das Ziel zu sagen, ja, ich versuche einfach mal, der Autor hier, Kevin De Young, versucht dir Theologie, tiefe Theologie und zwar wirklich tiefe Theologie, so näher zu bringen, dass du an einem Tag einen kleinen kleine Portion bekommst, wo ein wichtiger Gedanke drin ist. Zum Beispiel, ja, Gott kannst du erkennen.

Oder ja, Gott hat Eigenschaften, also er hat bestimmte Wesenseigenschaften, aber diese Eigenschaften, das ist nicht etwas, was zu Gott hinzugefügt wird, und ohne diese Eigenschaften wäre er nicht mehr Gott, sondern sie sind Teil von seinem Wesen, sie sind ihm ureigen. Gott ist Liebe, nicht nur er hat irgendwie Liebe, so wie wir vielleicht manchmal liebevoll sind.

Und das ist eine interessante Herangehensweise, würde ich sagen, weil er sehr in die Tiefe geht und weil er in den einzelnen Kapiteln viel erklärt, aber es kann auch sehr gewinnbringend sein.

Ja. Und ich glaube, was man dazu sagen muss, ist, gerade bei diesem Buch geht er eben an manchen Stellen deutlich tiefer, als jetzt das erste Buch, über das wir gerade gesprochen haben. Weil das erste Buch wirklich das Ziel hat, die Grundlagen zu legen. Und dieses zweite Buch legt zwar auch die Grundlagen, aber versucht auch Fachbegriffe mit reinzubringen, die dann erklärt werden, versucht, Ideen von Theologen aufzugreifen, sei es, weil sie genial sind, sei es, weil sie auch problematisch sind und sich vielleicht auch in unserem Denken immer wieder finden.

Und bringt somit eben noch diesen Aspekt mit rein, dass man sich mit diesen einzelnen Fragen, die in den Andachten beschäftigt, die behandelt werden, sich nochmal tiefer beschäftigt. Also dass man in den einzelnen Punkten, die angesprochen werden, den Tiefgang hat, während das erste Buch vielleicht eher diesen großen roten Faden durch die Theologie aufzeigen will.

Ja, so kann man es vielleicht gut sagen. Und im Prinzip grundsätzlich ist es ja gleich auf, sind beide Bücher gleich oder sehr ähnlich aufgebaut. Es gibt diese typische Einteilung, wie die systematische Theologie Dinge erklärt und da arbeitet man sich an bestimmten Themen ab, wie zum Beispiel der Lehre über den Menschen oder der Lehre über Gott oder der Lehre über Christus.

Aber dadurch, dass es ein Andachtsbuch ist, das wirklich immer nur einzelne Aspekte mit dann vielleicht 500 Wörtern oder so hat und die dann behandelt, dadurch kann er mehr in die Tiefe gehen, hier der Autor, und tut es auch und ist dann in diesem, wie er davor geht, in der Lage, diesen Spagat irgendwie zu schaffen.

Also halt zu sagen, ich versuche jeden Tag eine Sache weiterzugeben und gehe trotzdem so in die Tiefe, dass jemand, der sich schon mit Theologie beschäftigt hat, trotzdem sagen kann, wow, also hier habe ich jetzt gerade wirklich was gelernt.

Und das macht das auch so wertvoll, eben für zum Beispiel die Familienandacht. Weil man eben durch diese Andachten, wenn man sie seiner Familie vorliest, sowohl seinen Kindern extrem viel weitergeben kann. Und die Kinder lernen extrem viel dadurch und gleichzeitig hat man selbst als Vater oder Mutter immer noch sehr viel, von dem man profitieren kann.

Es wird nicht langweilig. Und somit schafft es dieses Buch ja schon irgendwo, jeden Christen abzuholen und jedem Christen auch zu dienen.

Ich glaube wirklich, dass er das schafft. Und ich kann mir vorstellen, dass ein Familienvater das sieht und sich denkt, wow, das ist halt, das verstehe ich ja nicht mal, wenn man nur ins Inhaltsverzeichnis schaut und eben dann irgendwelche lateinischen Begriffe sieht oder so. Und da würde ich wirklich ermutigen zu sagen, ja, das stimmt, das fordert dich heraus, sehr sicher, und das wird auch deine Kinder und deine Frau herausfordern.

Aber Kevin De Young schafft es wirklich so zu erklären, dass du trotzdem eigentlich bei jedem Tag danach sagen kannst, es gibt hier diesen einen Punkt. Und diesen Punkt, den muss ich wirklich wissen. Es ist wirklich wichtig, dass wir wissen, dass Gott sich offenbart und das primär in seinem Wort zum Beispiel.

Und da würde ich wirklich ermutigen und sagen, ja, das wirkt wie, ja, ich mache lieber Familienandacht mit einem leichteren Buch und das hier, das sollen irgendwelche anderen Leute machen. Aber sich darauf einzulassen und mal sowas auszuprobieren, das kann, glaube ich, ein großer Gewinn sein für die ganze Familie.

Ja, und das Geniale ist ja, wenn man das als Familienandacht macht, dann kommt man eben in einem Jahr durch die wichtigsten Aspekte unseres christlichen Glaubens durch. Man hat eben das, was wir vorher unter dem ganzen Ratschluss Gottes zusammengefasst haben, also all die wichtigen Dinge, die uns die Bibel lehrt, hat man in einem Jahr mal oberflächlich durchgemacht.

Und man bekommt eben diesen Einblick in das und hoffentlich auch Lust, dann in manchen Punkten noch deutlich tiefer zu gehen und sich weiter damit zu beschäftigen. Ich glaube, das ist das, was diese beiden Bücher machen wollen und glaube ich auch schaffen. Sie sind nicht dazu da, dass man sie liest und dann sagt, ich habe jetzt einen Haken hinter Theologie gemacht.

Ich habe mich jetzt mit Theologie beschäftigt, ich weiß das jetzt. Sondern sie wollen dich eigentlich dazu bringen, dass du das liest und sagst, das ist so gut, das ist so interessant, das ist so hilfreich und das zeigt mir Gott so sehr, dass ich mehr davon will und dass ich mehr davon brauche und dass ich mir dann mehr davon hole.

Ja, das finde ich einen sehr guten Gedanken. Weil so ist Theologie immer. Auch da, wenn wir wieder zurückkommen auf die Frage im Westminster Katechismus, Gott zu verherrlichen und sich für immer an ihn zu erfreuen. Das ist ein ewiger Prozess, den wir auch im Himmel nicht aufhören werden. Auch da uns an Gott zu erfreuen, ihn wahrscheinlich auch da immer besser kennenzulernen, weil wir eben Geschöpfe sind und er nicht und wir niemals daran herankommen werden, an seine Herrlichkeit.

Und eben da so solche Bücher zu nehmen als eine Möglichkeit, um darin zu wachsen, das ist schon gut. Das kann wirklich ein großer Gewinn sein.

Ja, deswegen von unserer Seite eine absolute Leseempfehlung für diese beiden Bücher. Und weil dieses zweite Buch, über das wir gesprochen haben, Theologie für jeden Tag, jetzt ja ganz frisch rausgekommen ist, wollen wir das auch verlosen. Boris Giesbrecht war jetzt ja schon öfters bei uns im Podcast, der hat das Vorwort dazu geschrieben.

Und um bei der Verlosung mitzumachen, kann man einfach auf Instagram unserem Kanal folgen und kriegt dort alle wichtigen Informationen. Wir würden uns freuen, wenn viele Leute dieses Buch lesen, viele Leute davon profitieren, einfach weil wir glauben, dass es so hilfreich ist und Christen und die Meinde in Deutschland extrem weiterbringen kann in ihrer Erkenntnis von Gott und in dem, wie sie Gott verherrlichen und sich auch vor allem an ihm erfreuen.

Ja, das hoffen wir, dass das wirklich so ist und passiert.

Ja, Frieda, vielen Dank für deine Zeit und für die Bücher, die du uns mitgebracht hast.

Gerne.

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