SCHAMLOS· Staffel 1· Folge 5

„Meine Tochter ist eine Schlampe“ mit meiner Mama | #005 SCHAML*S mit Maria Ludovicaa

Sonntag, 24. Mai 2026 · 45 min

MP3

Shownotes

Wie erzieht man ein selbstbewusstes Kind – und warum fällt es so vielen Frauen schwer, einfach ihr eigenes Leben zu leben?
In Folge 5 von SCHAML*S spricht Maria Ludovicaa mit ihrer Mama über Freiheit, Erziehung, Beziehungen, Selbstständigkeit und darüber, warum man lernen muss, Nein zu sagen. Die beiden reden über das Aufwachsen als alleinerziehende Mutter-Tochter-Kombi, emotionale Abhängigkeit in Beziehungen, gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und warum „alleine sein“ nicht dasselbe ist wie einsam sein.
Es geht um Süßigkeitenschubladen statt Verbote, Männer, die man eigentlich nicht daten wollte, Social Media, Stripping, Selbstständigkeit – und darum, wie sich zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen gegenseitig geprägt haben.
Diese Folge ist ehrlich, warm und sehr persönlich. Vielleicht die intimste Folge bisher.

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Jetzt wird's schamlos, was geht. Leute, ich sitze heute wirklich mit einem ganz besonderen Gast. Gästin meine Mama. Und ich freu mich mega auf die Folge, weil keine Ahnung ist voll, besonders auch so Mamas Podcast Debüt. Also bitte seid lieb zu ihr, aber seid ihr eh immer schreibt liebe Kommentare und so, sonst kennt ihr sie vielleicht schon aus dem ein oder anderen Video von mir.

Wir spielen auch zum auf Wir haben gleich noch n Spiel genau weil man wie gesagt Mamas Podcast Debüt damit es n bisschen lockerer wird, genau der ist erst Format in meinem. Format ist ja immer der Berührungspunkt. Da geht es darum, quasi mit der Person, mit der ich sitze, quatscht, dann immer so. Wo haben wir uns kennengelernt, was war unsere erste Begegnung, das ist ja jetzt bei uns vielleicht ein bisschen komisch, weil wäre ja bei uns meine Geburt, naja, vielleicht kannst du mal sagen, wie das so war für dich, als du das erste Mal irgendwas von meinem Charakter wahrgenommen hast, kannst du dich daran erinnern.

Ja, was ich relativ schnell wahrgenommen habe, ist, dass du. Auf jeden Fall sehr eigenständig. Warst auch vielleicht auch sein musstest am Anfang schon oder relativ früh, weil wir uns getrennt haben, Papa und Mama und wir alleine waren und ich schon früh wahrgenommen habe, dass du dich auch gut mit dir selber beschäftigen konntest.

Ja, das hast du mir auch schon mal gesagt, dass ich schon früher ja, meine Mama hat mich auch früher immer überall mit hingenommen, also irgendwie, meine Mutter ist mit ihren Freunden essen gegangen oder so und dann war ich halt dabei und dann bin ich irgendwann, wenn ich dann müde war, habe ich.

Einfach so. 2 Stühle. Genommen und hab mich einfach hingelegt und gewartet. Schön unkompliziert mit dir. Also es war wirklich ein ja für mich, Glück vielleicht auch einfach so, weil wir es gelebt haben, vielleicht nicht mehr, weil ich leben. Mussten ne, weil es ja irgendwie auch nicht anders ging als alleinerziehende Mama mit Kind.

Ja, aber ich hab es. Ich hab es genossen, dich auch überall mit hinzunehmen. Also für mich war nicht das Leben. Eingeschränkt, weil du da warst, sondern ich war ja eine bewusste Entscheidung für ein Kind. Vielleicht nicht im Vorfeld eine bewusste Entscheidung, dass man dann alleinerziehend ist. Aber mit dem Moment war es dann auch so, dass du halt für mich klar war, dass du überall mitgehst und ich mich aber jetzt deswegen nicht völlig einschränke. Das heißt, ich bin jetzt nicht in Diskotheken gegangen und hab dich da mitgenommen, aber ich hab sonst alles was, wo man eben Kinder auch mitnehmen kann, auch ins Restaurant oder Abende genießen, das hab ich schon gemacht und hab dich damit einfach mitgenommen.

Das war schön, dass du. Das stimmt. Ich hab dich jetzt glaub ich noch nie gefragt. Wie hast du dir eigentlich das Leben mit mir vorgestellt? Also als du dich entschieden hast n Kind zu kriegen, das wär vorgestellt mit meinem Vater im Leben, was für mich richtig komisch ist. Aber wie hast du dir das Leben mit meinem Vater und mir vorgestellt?

Ja, ich habe eigentlich schon in Italien gesehen, also dass der Lebensmittelpunkt in Italien sein wird, also natürlich ein so mit einem Kulturwechsel, aber das war das, was ich eigentlich gesehen habe, mit mit Papa und dir zusammen die Firma bei ihm mitzuarbeiten, ne und ach du. Willst mit meinem Papa in die Arbeit einsteigen. Das war so meine Vorstellung, weil ich immer gearbeitet habe. Für mich war jetzt nicht das klassische Bild. Mama zu Hause und.

Krass, interessant, lustig. Ja, also für mich ist ja Italien trotzdem auch noch irgendwo ein Lebensmittelpunkt, aber natürlich weniger als Deutschland, aber dann wäre ich einfach mehr Italienerin als Deutsche, weil jetzt bin ich so im Hirn schon auch. Mehr Deutsch, weil ich ja natürlich in Deutschland aufgewachsen bin.

OK, also meint eher italienisch. Ich weiß gar nicht, wer von also klar, italienisches Temperament kriegt. Man, kriege ich oft gesagt, aber das Ding ist, ich weiß gar nicht, von wem ich es mehr hab, von Papa oder von Mama, weil wirklich beide sehr temperamentvoll sind. Ich muss schon sagen, ich finde mich von uns dreien wirklich noch am entspanntesten, ne, also wirklich mit Abstand, mein Vater hat wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun und meine Mutter vielleicht sogar. Ich war, ich kann wirklich nicht sagen, wer von beiden Bilder ist.

Ich fühle mich immer so erwachsen, wenn ich mit einem von den beiden bin. Okay ich habe mir meine Mutter und ein Spiel überlegt, und zwar jugendwörterraten, das haben wir schon mal gespielt, ich liebe das immer, wenn ich mit meiner Mutter bin und ich sag was und sie dann mich so anguckt und dann weiß ich wieder, das hat sie nicht verstanden, deswegen reden wir mal über ein paar Jugendwörter, was ist denn das Wort jappen? Das ist für mich so schwer.

Also das witzige ist, dass meine Mutter eine komische Art und weise, sich das dann irgendwie schon. Erklären kann. Aber dann versuche ich herzuleiten Jappen vielleicht jetzt, weil die Kamera in ist, fällt mir nichts ein dazu. Weil dir fällt gar nichts ein. Was gibt Jappen für ein Vibe? Ja, ja, das, was gut gelaufen ist. Ja.

Das würde ich sagen. OK, jappen ist einfach. Das Quatschen ist eigentlich wirklich ein anderes Wort für quatschen. OK, krass, ich bisher nicht. Wann sagt man denn so Touch Grass? Grass anfassen, ja, Grass anfassen, wenn man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Gar nicht so schlecht. Ja, ich dachte erst du sagst du, wenn man auf dem Boden.

Sitzt gar nicht so schlecht. Wenn man sich mal wieder erden muss. Ja, das ist doch so Touch Dress, wenn so was richtig wildes passiert ist, dass man so denkt, Oh, jetzt muss man wieder Gras anfassen gehen nicht schlecht. OK, weißt du eigentlich was POV heißt, das steht ja immer oft über meine. Videos drüber.

Es hat irgendwas mit Moment was mit VIP hat es nicht zu tun. Nee POV gespoilert. Nein, auch nicht. Keine Ahnung. Ja, mir steht immer so, ich steh hier voll auf you, wie ich koche gerade. Was könnte es denn heißen? Person of point of view point of view OK. Das hab ich dich schon mal genannt. Dann weiß ich es bestimmt nicht mehr. Pick me, Pick me, ein Pick Me Girl ist ein ach, dass man Dinge so so auf sich bezieht.

Ja, ich weiß noch und die, und das hat so gesagt, so, oh, ich bin so fett und so gesagt, hab ich so ja ja genau ja und pickmick, dass man so fishing for compliments. Ja. Oder oder immer irgendwie. Also Pickmick ist so ein bisschen so eine Frau, die irgendwelche Sachen macht, um Aufmerksamkeit zu kriegen, ja, um Aufmerksamkeit zu kriegen und vor allem auch männliche Aufmerksamkeit. Ja, OK.

Also so die dann zum Beispiel sagt so. Ja, ich bin so anders. Ich hänge nur mit den Jungs ab. Ich mag es gar nicht so, mit den Mädels zu chillen, ich bin eigentlich so voll, das Boys Girl so, ich mag lieber mit Jungs abzuhängen, das ist viel cooler und dann Frauen auch andere Frauen manchmal so schlecht redet weil sie sozusagen hier guck mal die ist voll fett, ich könnte ja mich nie so gehen lassen oder sowas das ist so ein bisschen Pinguin okay ich mach noch 1 Aura. Die Aura ist das, was du ausstrahlst, oder? Ja, ja.

Eigentlich ist Aura kein richtiges Jugendwort. Eigentlich ist Aura, aber wir benutzen es ist jetzt schon irgendwie auch n Jugendwort, aber so Aura ist so, wenn jemand was cooles Macht zum Beispiel der stolpert und fängt sich dann irgendwie so gut auf und so lässt dann so aussehen als wär es gar nicht gestolpert gewesen, dann sagt man so, Oh Aura, musst du auch mal benutzen. OK, ich hab schon mal n Video darüber gemacht und zwar über die Regeln in unserem Haushalt, weil wie gesagt, Mama und ich sind zu zweit aufgewachsen, meine Oma war manchmal auch am Start, aber so an sich waren wir schon immer so n Duo Regeln in unserem Haushalt sagen wir mal so wir waren schon so der Haushalt.

Wo meine Freunde immer gerne hingekommen sind, weil viel erlaubt war. Was sagst du, welche Regeln hatten wir in unserem Haushalt oder was hat deine Philosophie, mich zu erziehen? Also ich glaube gar nicht, dass ich mir eine bestimmte Philosophie rausgesagt. Ich habe auch nicht Bücher gelesen und gesagt, Erzieh dein Kind so oder so, ich mache es insgesamt sehr viel aus dem Bauch raus, sehr intuitiv und irgendwie kann ich es fast vergleichen, auch heute noch mit dem, was ich heute tue.

In der Hundeerziehung. Ich glaube mir war sehr wichtig, dass du Selbstregulation lernst. Also das heißt, sich selber zu regulieren, also sprich Beispiel, du erinnerst dich an unsere große Schublade mit den ganzen Süßigkeiten drin und für mich war nie so gesetzt, wie das vielleicht in anderen Familien war. Dein Kind kriegt nur so und so viel oder es darf gar nicht oder es darf alles, sondern.

Ich habe praktisch die Schublade voll gemacht und habe gesagt, ich gucke, was du daraus machst. Also das heißt, ich schaue, wieviel nimmst du dir und mit einem gesunden Menschenverstand, den ich mir selber schon zutraue, war dann eben die Entscheidung zu schauen, kannst du damit umgehen und kannst das selber steuern oder muss ich irgendwann einschreiten und ich wäre natürlich eingeschritten, wenn ich gesagt hätte okay das überwiegt, sie hat die Gedanken nur dort.

Immer wenn sie an der Schublade vorbeigeht, nimmt sie was oder wenn die Menge zu viel wird. Natürlich hätte ich dann regulierend eingegriffen, und das war, glaube ich, so eigentlich die Größte, das ist. Eigentlich so n bisschen, das regelt unserer unserer Erziehung ist diese Süßigkeiten Schublade, weil für meine Freunde und so war immer so, oh mein Gott, die Maria, die hat zu Hause ne Schublade, da sind unendlich viele Snacks, man muss auch sagen das liegt auch einfach daran, dass meine Mutter. So eine Naschkatze.

Ist aber es ging ja jetzt nicht um die Schublade, sondern. Ne, aber scheinbar so ein Ding. Alle dachten immer so, Oh die Maria, die darf alles, weil die hat eine Schublade zu Hause, da sind Süßigkeiten drin und die darf da immer ran und meine Freundin war doch immer so vor dieser riesigen Schublade, die war wirklich groß und. Es gab natürlich Momente, wo ich das vielleicht auch mal in Frage gestellt habe.

Also ich erinnere mich so an, ich sag mal. Ja, eine Zeit, wo eben dann auch Alkohol oder so was ausprobiert wurde. Dann war ich natürlich und dann ist es ja nicht mehr so unter meiner Kontrolle, weil der Alkohol stand eben nicht bei mir, sondern der war ja dann irgendwo draußen zu erwerben. Natürlich habe ich dann manchmal so gezweifelt, aber prinzipiell ist das so ein würde ich das schon als Philosophie sehen, oder deswegen wurde das vielleicht so wahrgenommen, dass sehr viele Freiheiten herrschen, aber hättest du nicht damit umgehen können, dann wäre eben auch ein Gespräch, eine Reflektion oder sonst was.

Gefolgt, und da konnten wir immer auf einer guten Basis miteinander umgehen. Aber ich hatte auch immer so ein krass schlimmes, schlechtes Gewissen. Wer? War ich gerade deswegen. Genau weil, weil meine Mutter mir halt alles erlaubt hat. Und wenn ich dann mal so über die Stränge geschlagen bin, dann war mir das so unangenehm und ich fand es so schrecklich.

Und wenn wir dann mal irgendwie, wenn der Haussegen schief hing, das war für mich voll emotional, auch immer, weil ich mir immer so dachte, so, oh Scheiße ey, weil eigentlich, eigentlich darf ich ja alles und ich glaub ja, das war. Ich glaub es war für meinen Charakter wichtig. Ich glaub ja genau auch nicht bei jedem.

Es meine und es war es war für deinen Charakter auch wichtig, weil bei dir mit Druck man nur Gegendruck erzeugt hat und das wurde sehr unangenehm, weil man konnte dich eigentlich nicht in dem Sinne regulieren oder strafen, weil du das gar nicht angenommen. Ich hab mich nicht bestrafen lassen auch. Ich weiß noch, irgendwann hab ich mal bei meinem Stiefbruder mitbekommen, dass der von meinem Stiefvater einfach immer mal so n Klaps bekommen hat oder den Ohren gezogen bekommen hat und ich dacht mir so, boah, das ist ja voll geil, die streiten sich, dann raufen die sich.

Und dann ist wieder alles gut und ich hatte ja immer dieses, wenn wir uns gestritten haben, hatte ich voll den emotionalen Dauner, da war ich so, oh, mir wär eigentlich lieber, weil den emotionalen Dauner hatte ich ja, weil ich dann ein schlechtes Gewissen hatte, weil meine Mutter es dann geschafft hat, mir irgendwie schlechtes Gewissen zu machen, weil sie hat mir eigentlich alles erlaubt und dann hab ich dann irgendwann zu meiner zu Mama gesagt, so kannst du mich nicht auch mal einfach schlagen oder mir am Ohr ziehen. Und dann ist meine Mutter irgendwann da. War sie so gut, Marianne kann ich machen und dann hat sie irgendwann haben wir uns gestritten und dann ist sie mir so ein bisschen hinterhergerannt

aufs Bett, und dann hat sie mich so am Ohr gezogen und es hat gar nicht wehgetan, so wie ich gar nicht wehgetan ich so, sie so. Dann hat sie so auf mir gehockt und meine Mutter, die hat wirklich einen Blick drauf. Da gehen die Augenbrauen so zusammen. Also meine Mutter kann richtig böse aussehen, da musste ich sie so angucken, da musste ich.

Generell habe ich oft gelacht, wenn wir uns gestritten haben, weil meine Mutter so komisch aussieht, wenn sie sauer ist, dann guckt sie immer so, und dann saß sie so offen, hat sie in meinem Ohr so gedreht und es hat nicht weh getan, da musste ich natürlich voll lachen, dann musste sie auch lachen, das war dann immer so das Loslösende, weil wenn beide mal gelacht haben, dann kann man sich auch nicht mehr ernst nehmen.

Ja, ernst nehmen schon, aber dann streitet man sich eben nicht mehr auf der Ebene. Ja, ich konnte dich dann nicht mehr ernst nehmen, weil dann wärst du wirklich sauer. Ja, so viel zu meiner Erziehung, was hast du so selber in deiner Jugend oder irgendwie erlebt, dass die Dir den Input gegeben hat oder die Inspiration gegeben hat, mich so offen zu halten?

Ich erinnere mich, du hast irgendwann mal was erzählt von wegen Berufswahl oder so was hat dich selber so dazu überlegt bei mir so zu sein, weil du bist ja nicht so aufgewachsen. Nein. Nein, war ja auch ne, ist einerseits ne andere Generation was ich für dich nicht wollte. Ich kann auch gar nicht sagen, das hat meine Mutter oder mein Vater gemacht, aber irgendwie bin ich so aufgewachsen, dass ich das Gefühl hatte, immer angepasst sein zu müssen, also nicht nicht auffallen zu dürfen. Nicht nein sagen zu dürfen, ja, das war so für mich schon etwas, was ich gesagt hab, das möchte ich bei dir auf keinen Fall. Also ich möchte, dass du auch mal Nein sagen kannst, weil mir das halt ich hab dich ja nicht

ganz so jung bekommen, schon war ja schon über 30 und das ist mir in meinem Leben aufgefallen, dass ich da sehr viel Einschränkung für mich erlebt hab. Weil ich mich eben nicht getraut habe, Nein zu sagen. Also in ganz, ganz vielen Richtungen, egal ob beruflich, egal ob irgendwie in Bezug auf Männer, ja ich, also ganz viele, ich konnte mich einfach nicht abgrenzen, also egal, ob man das jetzt nimmt, ich sag mal beruflich sehr viele Männer um mich rum und dass ich zum Beispiel gedacht habe, ich müsste jetzt, ich dürfte nicht nein sagen oder nicht, irgendwas weiß ich bei einer, bei einer Einladung zum zum Essen oder so, damit ich nicht. Irgendwie dann wieder ne ne Einschränkung. Erfahre in der Weiterentwicklung

oder bist. Du dann zum Beispiel mal auf n Date gegangen, wo du gar nicht auf n Date gehen wolltest. Oder n Date würde ich es jetzt nicht nennen, aber oder ich was weiß ich, man ist irgendwo weggegangen und es wurden beim Essen und Schnaps angeboten und Nicole hat dann gesagt OK dann bring ich halt auch den Schnaps mit also von so ganz einfachen Dingen aber auch in meiner Jugend als als junges Mädchen hätte ich vielleicht manche Dinge gerne getan nee, ich kann keine. Konkrete Situation es ist einfach so was, was sich durchzieht, so ein Lebensgefühl, ja ein Lebensgefühl. Du hast zum Beispiel gesagt, dass deine, die Oma wollte unbedingt, dass du eine Ausbildung machst. Ach so, ja, das bei uns war es

so, dass meine Eltern sind ja eine Kriegsgeneration, und da war die Schulbildung natürlich gar nicht so möglich, ne, also selbst wenn sie gekonnt hätten, ging halt einfach nicht, deswegen war bei mir von vornherein irgendwie so gesteckt. OK die Nicole macht Abi. Ist ja auch so gewesen. Es gab irgendwie für mich auch gefühlt nie irgendwie eine andere Option, also nicht weil ich nicht, weil das Druck mit Druck gemacht war, sondern es war einfach mein Weg und es war genauso.

Klar war auch, dass nach dem Abi eben kein Studium folgt, sondern eine Ausbildung, was? Eigentlich gar keinen Sinn macht, weil du, weil wenn deine Eltern quasi dir eigentlich wollten, dass. Du den Weg geöffnet haben, dann war das eigentlich aber gut, so war es halt und ich habe eigentlich erst während der Ausbildung dann gemerkt, dass ich etwas tue. Ach genau und so.

Da war auch der Punkt, dass Mutti eigentlich die die Vorstellung hatte, jetzt kommt eine Industriekaufmann, Bankkaufmann ne, also sowas in was halt damals. Ich meine bei den guten musikstarker Jahren die sicheren Sachen waren. Ich habe auch gar nicht nachgedacht, sondern es war halt so gesteckt, dieser Rahmen und erst ich habe dann letzten Endes eine Stelle angenommen als sozialversicherungsfachangestellte, was sogar nicht zu mir passt, also sogar nicht. Habe das gemacht und habe halt währenddessen gemerkt, was mache ich dann eigentlich und warum?

Weil ich hatte zu der Zeit einen Freund, der war KFZ Mechaniker und hat dann direkt nach der Lehre die Meisterschule angefangen und ich war immer mit ihm in der Werkstatt wenn wir Freizeit hatten. Ich habe in den Autos wohnshop es war einfach auch so in der Schule ja schon eigentlich so meine Naturwissenschaften ja meine Stärke und so.

War es dann so, dass ich gedacht habe, der macht sowas tolles und ich sitze da im Büro? Ich wollte auch gerne, ich war immer beim Schrauben, ich so hat mein Vater mich ja eigentlich auch erzogen, so handwerklich, dann habe ich gesagt, was mache ich hier eigentlich, das war so dieser Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich eigentlich was tue, was ich gar nicht, was ich gar nicht bin, und dann wollte ich aussteigen, und dann kam eben wieder nein, das macht man nicht, du landest in der Gosse.

Aus dir wird nie was. Also so dieses, das ist das konkrete Beispiel dazu, was halt so im Lebensgefühl mitgesprungen ist. Und das habe ich nicht. Gewollt? Ja, meine Mama hat auch viel erzählt, dass du zum Beispiel immer den den Freund, den sie nach Hause gebracht hat, der war nie in Ordnung, den Beruf, den sie machen wollte, so war man nicht in Ordnung und meine Mutter hätte mir nie reingeredet.

Meine Mutter hat mich eher irgendwelche Menschen anschleppen lassen, wo ich mir so dachte, also der hätte es mal wirklich intervenieren können. Ja gut, OK, das denkst du hinterher, ja. Ja, also wirklich. Ja, das ist auch ein schmaler Grat letzten Endes. Meine Mutter hat mir dann, also ich hab dann trotzdem manchmal von dir so ein Gefühl bekommen, dass du mir so gesagt hast, so die Person, die ist es nicht. Ja, das hab ich dir schon.

Verdammt. Und es war dann auch immer so, aber ich wollte es in dem Moment natürlich trotzdem nicht hören. Ich glaube, das kennt jeder, ja. Glaube ich auch. Die Mütter haben da einfach so ein anderes Gespür, für welche Person für einen richtig ist und welche nicht. Ich mein letzten Endes hab ich mich ja doch durchgerungen, Dinge zu tun, wie ich sie tun wollte, aber ich wollte halt für dich, dass das gar nicht erst so n Thema wird.

Ja, ich musste wirklich nicht nie durchringen. Also egal, was ich hätte machen wollen, ich hätte eigentlich den Support bekommen, ich mein, es ist natürlich auch ne privilegierte Position, im Endeffekt hatten wir jetzt nie schlimme Geldprobleme oder so. Ich mein bei uns war es auch mal knapper, besser, ja ich wir hatten wir hatten, ich glaube es halt selbständige, also manchmal war es halt so am.

Anfang hab ich was investiert, ja. Genau am Anfang keine Ahnung, dann wurde mal, dann wurde halt irgendwie investiert in. Ne Immobilie oder so. Und dann war mal gucken. Ah jetzt sollten wir n bisschen kürzer treten, jetzt machen wir halt nicht n dicken Urlaub oder so aber wir waren jetzt nie arm mein und ich mein das ist ja auch ne. Ne Position so, ich konnte quasi arbeiten und das Geld quasi 100% einstecken und musste jetzt nicht noch irgendwie Miete zahlen oder so.

Ich mein sonst ist es glaube ich auch noch mal was ganz anderes, aber so hatte ich quasi immer alle Möglichkeiten und durfte auch immer erst mal alles machen und ich glaube auch wenn ich gesagt hätte, ich will jetzt irgendeinen Job machen, wofür mein Abi jetzt wirklich nicht nötig gewesen wäre oder so was, dann hättest du mir jetzt erst mal nicht.

Hätte ich dir nicht im Weg gestanden? Nein, weil ich der Festen. Ausfolge gemacht hättest, so ich würde damit jetzt kein Geld verdienen, hättest du mir glaube ich trotzdem gesagt, dann. Hätte ich mit dir geredet und hätte dir das versucht darzustellen, weil ich glaube es. Ist schon sehr wichtig, dass man seinen Beruf auch liebt, liebt. Das war halt die Erfahrung, die ich gemacht habe oder die ich erst mal auf negative Art und Weise machen musste, um zu um um auch dahinter zu stehen und zu sagen, doch ich mache das jetzt, was ich machen will und deswegen war es mir so wichtig, dass du zwar dir das aussuchen kannst und ich hätte dann eben mit dir geredet und hätte gesagt, das sind die Perspektiven, denk drüber nach.

Ja, ganz im Endeffekt habe ich trotzdem immer das letzte Wort, aber im Endeffekt würde ich mir auch das letzte Wort nicht wegnehmen lassen. Das war auch schon immer so ein Ding. Ich glaube, das ist auch ein Ding, warum ich mit meinem Vater öfter aneinander gerate als mit meiner Mama, ist einfach, dass mein mein Papa nicht so wirklich versteht, dass ich mir eh nichts sagen lasse und meine Mutter von Anfang an verstanden hat, bringt nichts, da immer gegen vorzugehen. Mein Papa hat dann schon echt eine stärkere Meinung zu manchen Sachen, er kann sie auch besser.

Vertreten. Das ist so ein bisschen was, was ich, was mir manchmal tatsächlich fehlt. Aber mein Vater tritt dann auch zurück, wenn ich es ihm dann wirklich mal klar gemacht habe, meistens unter Tränen und mit Wutausbrüchen und. Dass es eh nichts bringt, weil ich denk auch immer so mein Vater, aber warum wusste ich mir von dem jetzt was sagen lassen, würde ich mir noch eher was von dir sagen lassen, aber mein Vater hat auch nicht mal alles im Leben richtig gemacht. Ja gab es da so Zweifel?

Wo du so dachtest, so, oh Scheiße, jetzt läufst du voll aus dem Ruder, als ich mit Social Media angefangen habe oder sonst was, wo du, wo du wirklich dachtest. Oh, jetzt fliegt mein Kind voll in die falsche Richtung. Ja, das ist natürlich schon der. Normalsten. Lebensweg, nein, nein, hast du nicht.

Und natürlich gab es genau an dem Punkt, den du eben auch erwähnt hast, Social Media, ja ja, Social Media oder auch das das der Entschluss jetzt zu strippen, da habe ich natürlich dich einerseits bewundert für Mut, Kreativität. Diese Selbstständigkeit auf der anderen Seite natürlich auch irgendwie im Kopf gehabt. Der Druck, der von außen kommen wird, den du ja auch hier und da sicherlich schon gespürt hast, dass die Wahrnehmung von außen und natürlich wieder das, was auch in mir so drin steckt, wie wird man wahrgenommen, doch da gab es schon diese Punkte, und da habe ich auf der einen Seite lernen müssen, so ein bisschen loszulassen, also es ist mir schwerer gefallen als. In den ganzen Dingen, die wir

vorher besprochen haben. Auf der anderen Seite habe ich, glaube ich, auch ein bisschen was gelernt, dass man Dinge vielleicht auch mal laufen lassen oder auch, wenn man so, ich sag mal, etwas stärker zweifelt, dich trotzdem laufen zu lassen, weil ich darauf vertraut habe, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst, die du meiner Ansicht nach im Leben schon immer getroffen hast.

Also so, du hast dich immer dieses selbst regulieren, hat wirklich gut bei dir funktioniert, das heißt ja nicht, dass ich alles genau. Genauso machen würde oder dass ich mir nicht an einer anderen Stelle auch mal wünsche, es wäre so ein bisschen was normaleres, ne, aber trotzdem glaube ich, dass du der Typ ist, dir langweilig, ja, dass du der Typ bist, der das immer wieder so entscheiden wird, da brauche ich auch noch auf mich zu gucken, du wirst immer wieder auf die Füße fallen, da bin ich mir sicher ich.

Finde es halt auch, weil ich ja trotzdem immer mache, worauf ich Lust habe. Ist es auch einfach besser, dass ich dann quasi Unterstützung dabei bekomme, als wenn weil das Ding ist? Ich würde es ja trotzdem machen und dann würde ich es halt verheimlichen oder so. Das wäre es doch dann auch nicht.

Nö, wenn ich dann immer erst damit rauskommen kann, wenn ich so stell dir mal vor, ich hab dir vor meiner ersten Schicht ins Stripclub gesagt, Mama, ich geh jetzt ins Stripclub. Bevor ich jetzt dann 2 Jahre später oder so rausgefunden war, ja bei der Moni so, die hat ja, die hat ja Zeit gebraucht um sich zu öffnen für ihre Eltern und ich hätte es dann quasi auch um Hilfe bitten können oder so, wenn ich mal.

Irgendwie ganz wichtig also, das war immer Gesetz, dass du jederzeit mit allem kommen kannst. Welche Frauen haben dich in deinem Leben geprägt, also von welchen Frauen kann jetzt n Promi sein? Das kann deine Tante sein, deine Mutter, welche Frauen in deinem Leben haben, die einfach sowieso ne so ne role Model Funktion gehabt? Weil du warst bei mir auf jeden Fall ein role Model, vor allem jetzt so.

Ich wollte zwar nie selbstständig werden und bin es jetzt trotzdem, aber so ein bisschen so dein Leb einfach mein Leben Ding. Da ich eigentlich nicht so nach. Also ich, ich habe weder wie andere so ein Filmstar, den ich total toll finde, noch irgendwie so ein Musikstar oder irgendwie sowas, das habe ich nicht, bei mir ist es tatsächlich eine eine Freundin von ganz früher, das ist Diana, die so ihren Lebensweg gegangen ist, die damals schon in, ich sage mal bei einer alleinerziehenden Mutter groß geworden ist, was ja damals nun wirklich nicht normal war.

Ach. So, sie ist quasi auch schon die Tochter von alleine. Ja genau, Entschuldigung, so habe ich es jetzt ja, so hätte ich es ausdrücken müssen. Sie hat Floristin gelernt in einem sehr kreativen einen tollen Geschäft und hat über eine Urlaubsbekanntschaft und eine nicht so schöne Erfahrung. Quasi ihr Kind bekommen ist auch alleinerziehend und sie hat praktisch damals ja dann auch losgelassen, sich aus dieser Firma entfernt und hat sich selbstständig gemacht aus dem nichts.

Also wirklich aus dem nichts. Also sie hat zwar einen, sie hat zwar einen Vater, der sehr wohlhabend ist, aber damals war der Kontakt noch nicht so da wie der heute da ist. Sie ist praktisch so aus dem mit Nichts hat sie sich selbstständig gemacht. Ja, ja, genau diese, genau diese, das ist genau die Zeit, die Sie sich diese Selbstständigkeit auch aufgebaut hat und.

Eigentlich Leben, von der ja gelebt immer so ein paar Jahre später. Nee, nein, das kann man ja nicht sagen. Aber in dem Moment, wo ich dich bekommen hab und entschieden hab, dass ich mich trenne, da wäre ja für mich die Frage, gehe ich zurück in meinen Beruf. Ich hab einen sehr guten Beruf gehabt damals, ich war in der Unternehmensberatung, hab viel Geld verdient, bin viel gereist.

Und dann stand ich eben vor der Entscheidung. Gehe ich da jetzt hin zurück, hätte ich ja gekonnt, oder was mache ich jetzt draus, wenn ich alleinerziehend mit dir wieder hier in Deutschland bin und ja, auch von 0 starte, da war für mich der Entschluss nicht zurückzugeben, weil ich nicht wollte, dass du von der Nanny großgezogen wirst oder oder sowas ne oder ich auch nicht sage jetzt gehst du zu Oma und Opa, die wären bestimmt für dich da gewesen, aber das wollte ich also. Das wollte ich.

Selber auch ein bisschen. Die kannst du im Spiel haben. Ich wollte dich selber erziehen, ich habe ja auch mein Ich habe dich ja auch gewollt, also habe. Habe ich damals entschlossen. OK, ich mache mich selbstständig, wenn Jana das geschafft hat, dann schafft ich das auch und das war so ein wirkliches Vorbild. Für mich, ich glaube, jetzt war es so, was man früher das da gab es vielleicht den Filmstar oder so, aber da gab es ja nicht so Social Media, wo du wirklich so Beziehungen, also ich meine, jetzt haben ja viele zu den Leuten, die Sie auf Social Media sehen, eine richtige Beziehung und wissen viel über deren Leben, wie das bei mir zum Beispiel der Fall ist. Und ich glaube, mittlerweile ist

es halt viel so, dass sich Leute. Social Media Menschen als Vorbild nehmen und bestimmt auch Freunde und so, das fällt ja gar nicht weg. Aber mehr jetzt als irgendwie so Filmstars oder so was halt irgendwelche Leute, von denen man so wirklich die Geschichte kennt und du hattest das ja damals. Nee, hatte ich nicht. Und deswegen ist es cool, dass du aber dann trotzdem quasi so eine Person hattest, wo du so aufschauen konntest. Wo die dir so n bisschen Mut gemacht hat hier guck mal, wenn die das kann, ja weil das ist es ja im Endeffekt. Einfach den Sprung ins kalte Wasser gemacht. So, so hat sie es auch ganz jetzt einfach gemacht. Und das braucht man manchmal.

Irgendwelche Leute, die einem quasi zeigen, dass es auch unkonventionell geht oder so, weil deswegen ist es auch so wichtig, dass man nicht. In denselben Kreisen immer verkehrt, dann auch mal irgendwie rausschaut oder so, weil es entstehen oft so. Das deswegen sag ich auch mal umziehen, reisen und sowas, das ist viel mehr als ich hab ne andere Stadt kennengelernt, das ist viel mehr als ich hab n anderes Land gesehen, sondern man kommt mit anderen Leuten in Kontakt wenn man immer mit derselben Gruppe von Menschen abhängt, weil man die liebt und sonst was, dann hat man irgendwann deren Geschichte die es dann auserzählt und die kann einen dann auch nicht mehr inspirieren, irgendwelche also

die wirklich die wildesten Lebensgeschichten, die hab ich dann wirklich beim Reisen. Von irgendwelchen Leuten erfahren, die irgendwie sonst wie ihr Geld verdienen. Mit auf Wegen, wo ich gar nicht dachte, dass man so Geld verdienen kann und das fand ich auch so krass, weil als ich nach der Schule nicht wusste, was ich machen soll, bin ich zur Berufsberatung gegangen oder Arbeitsamt oder irgendwie sowas, weil da gibt es so ne kostenlose Beratung und ich war so ey, keine Ahnung was ich machen soll, die mir damals bei The Way gesagt haben, du hast mir überlegt Influencerin zu werden und dann dachte ich mir so also sorry was schlagen die mir hier für ne Scheiße vor. Auch ich ein paar Jahre später

aber. Wobei ich das also sehr, sehr zeitgemäß, also dass ich überhaupt sowas gemacht habe vor. 5 Jahren, dass ich das damals schon auf dem Schirm hab, fand ich das krass, dass die sowas vorschlagen, weil ich dachte mir so, also wollen die, dass ich arbeitslos Ende, aber ich kam gar nicht auf die, da gibt es halt dann trotzdem nur eine bestimmte Anzahl an Berufen die die da einem vorschlagen hier nach dem Abi, nach dem Ausbildung, nach dem Studium blabla, aber so richtig so, mach dich selbstständig erfind was keine Ahnung was das. Das das habe ich übernommen.

Wenn du überlegst und was mache ich nach der Schule? Da steht nirgendwo, hast du mal überlegt, dich selbstständig zu machen, also alleinerziehend und selbstständig, das ist wirklich kein, kein Geschenk, oder? Nee, ist anstrengend. Ja, wie war denn das so damals, als ich einen Schritt in die Öffentlichkeit gemacht habe? Ich meine, das sind ja wahrscheinlich erst mal so, Social Media ist ja vielleicht was, was du vielleicht noch gar nicht so greifen konntest oder so, aber als du dann so gemerkt hast, ja okay, das sieht jeder, das weiß jeder, ich teile so viel, ich meine, du hast dich relativ früh auch in meinen Videos gezeigt und.

Und dann ging es ja auch los, dass dich deine Schülerinnen angesprochen haben hier. Du bist auch die Mama von der Maria und so, wie war das für dich, als ich den Schritt gegangen bin, weil wir kommen ja auch wirklich aus so einem sehr konservativen Kreis, wo sowas auch auf jeden Fall tendenziell erstmal verurteilt wird. Das ist so, und das war oder ist auch für mich manchmal nicht leicht.

Ich stehe hinter dem, was du, was du machst. Ne, wie ist das also, wie ist das für mich gewesen. Nicht immer einfach. Hast du mal irgendwas von irgendwem gehört? Ja, natürlich war war die Frage, was machst du da, weil es ja eben ums Strippen ging, was gleich irgendwie auch damit hast du ja letzten Endes angefangen, vielleicht auch mit der bewussten Entscheidung dir diese Nische zu erarbeiten um einen Fuß reinzukriegen, aber in diese Gespräche bin ich gar nicht mit den Leuten gegangen, weil das eben. Hast du dann abgeblockt oder wie? Ja, vielleicht habe ich mich auch. Vielleicht habe ich auch einfach das gar nicht zugelassen, weil es mich auch verletzt hat.

Das abwenden oder das Anfeinden von dem, was du machst. Du bist ja, du bist ja letzten Endes ein Teil von mir und natürlich tut das schürt ja dann die Bedenken, die man selber hat, dir gegenüber zum Beispiel oder die ich selber hatte mit dem, was du machst, oder? Und andererseits ist es ja auch so ein kein schönes Gefühl, wenn du, wenn man angegriffen wird, auch wenn das ja nicht gegen mich ging, aber natürlich.

Gibt es auch den Stempel? Naja, wie hast du die denn erzogen? Also ich meine natürlich ist es verletzend in vielerlei Hinsicht, aber einerseits hat. Jemand mal was zu dir gesagt oder so? Also ja, natürlich haben die Leute meistens zu mir gesagt, ja genau, und dann kommt und dann kommt es eher von dritten, dass man das und das gesagt hat, als dass es dir einer ins Gesicht sagt. Und natürlich merkst du, dass sich manche Personen dann vielleicht eher meiden oder wegtrennen, aber optisch ja, aber ich habe nichts, ich habe auch nichts Konkretes. Geht das, wo ich jetzt, weil die Leute nicht so ehrlich sind und dann genau da sagen, das finde ich nicht gut. Das sagen vielleicht Freunde, die verurteilen ja nicht, die Stellen ja Fragen und sagen, wie

siehst du das denn oder ist das für dich, die stellen ja die Fragen, die du mir jetzt gerade stellst, dann setze ich mich damit auseinander, da feindet mich ja keiner auf diese Art und Weise an, die äußern natürlich Bedenken, die mir auch Bedenken machen, aber und mehr kann ich dazu auch nicht sagen, aber es gibt natürlich, konkret haben Leute was gesagt.

Ja, und das ist bestimmt jetzt nicht, dass sie. Weil zu mir hat eigentlich irgendwie nie irgendeiner was gesagt. Trauen sie sich wahrscheinlich genauso wenig, wie sie sich es bei mir getraut. Haben aber ich hab dann halt immer gehört von irgendwelchen Leuten wo sie dachten ah ja, da kann man jetzt mal ablästern, irgendwelche Freunde oder alten Freunde von mir haben dann bei irgendwelchen Klassenfeiern oder so war ich dann natürlich Gesprächsthema wegen Halt dieser Sache und die haben mir das dann aber schön weiter gesagt, weil ich hab ja ich hab also die haben auch gesagt so ey. Brauchst mit mir jetzt gar nicht zu lästern. Ich mein es wäre auch dumm zu versuchen mit meiner Mutter über mich zu lästern.

Ich glaube die reden eher über uns, aber im Endeffekt, das ist so Opfer also wie ich verstehe, also. Du hast ja auch was Positives erwähnt, wenn ich das noch sagen darf. Wenn jetzt, ich sag mal die Reflexion kam, dass mich dann Leute angesprochen haben, ah, du bist die Mama von der Maria, dann hat es ja das waren ja dann eher, ich sag mal, die Leute, die dir folgen oder die dann festgestellt haben, och. Guck mal, das ist ja da gibt es ja eine Verbindung. Ich kenne sie und wie.

Fühlt sich das? An das hat sich eigentlich immer, das war ja positiv belegt, weil sie ja auch das sich damit auseinandersetzen. Da kommt natürlich auch das eine oder andere mal, weil du ja auch Themen, ich sag mal, nicht immer die gleichen Themen hast, stolz, ja, sagt man stolz dazu weiß ich nicht, aber ich es war es hat mich natürlich erfreut und du bearbeitest ja auch eine Nische, glaube, wenn man diese Nische nur oberflächlich betrachtet. Ist man schneller dabei, ist zu verurteilen, weil man sich nämlich gar nicht so intensiv damit auseinandersetzt? Natürlich hat jeder was schon von Feminismus oder von Strippen oder von sonst was gehört, aber so diese Tiefe, die finde ich dann wieder, also bewundernswert

und ich, die Leute, die dann kommen, die folgen dir ja auch, weil sie das hören und sehen wollen. Ja, ich glaube nicht schon mal so, wenn man so eine ein Video oder so von mir schaut, dann könnte man auch denken, so, Eddi hat an deiner Waffel, oder? Was vermittelt die denn für Werte? Aber es ist mehr so das Gesamtbild, also ich weiß noch, ich habe mal so ein Video gemacht, wo ich so eingestiegen bin mit Seite in der Kennenlernphase, bitte nicht treu und da haben wir so viele versucht einen Strick draus zu drehen und so, dass ich schon selber so gezweifelt habe, so was habe ich gerade irgendwie scheiße gelabert, aber dann habe ich gesehen, wie die Leute, die mir versucht haben einen Strick draus zu drehen, wo dann quasi

meine Community danke Leute mich so voll verteidigt hat in den Kommentaren und so und da ist mir dann wieder aufgefallen ja stimmt ihr wisst schon was für Werte ich vertrete und. Ihr vertraut mir irgendwie, dass ich nicht, ich will ja auch niemandem was Schlechtes so, ich will eigentlich nur, dass wir selbstbewusst sind und für uns einstehen können und sonst was und deswegen ich glaub Leute, die sich nicht in der Tiefe mit meinem Content befassen, sondern einfach nur mal kurz reinschauen für dieses tendenziell dann schon leichter einfach abwertend zu reden, aber solange du weißt, dass das was ich mache, kein Müll ist, das ist mir wichtig, dann dann ist es in Ordnung.

Ich wollte mal ein bisschen so da drauf eingehen wie es ist. Du bist ja Mitte 50 und du bist Single. Mhm. Und ich finde manchmal deine Philosophie über, wenn es irgendwie um Dating geht oder um Männer schon interessant. Also du bist aus einer Beziehung gekommen und warst jetzt nicht so, oh, ich brauche jetzt die nächste Beziehung, das hat mich eigentlich schon ein bisschen gewundert, ich dachte schon, dass du jetzt einfach so nach jemanden suchst, der noch zu dir passt.

Aber manchmal habe ich das Gefühl, eigentlich hast du gar keinen Bock. Wie ist es so Mitte 50 Single, meine Mama ist Mitte 50 und Single, aber also gar nicht so lange wie lange bist du 2? Jahre jetzt. Irgendwie fühlt sich an wie 5. Also ich bin sehr froh, dass meine Mama Single ist, weil meine Mama mir Single viel besser gefällt als in einer Beziehung und ich merke auch noch so Schritt für Schritt als frisch getrennt warst, hattest du immer noch so voll diese Muster, es wird jetzt immer so besser und ich hab das Gefühl so du blühst immer mehr auf also ich muss ehrlich sagen, dafür dass eigentlich.

Weil so Frauen in deinem Alter, glaube ich, die meisten haben irgendwie entweder sind in einer Beziehung oder wollen eine Beziehung, oder na ja, man man denkt immer so, Frauen in dem Alter müssen eine Beziehung haben, ich meine ich sehe das ja auch in meinen Kommentaren, wenn da so steht, oh die endet, das wird so eine Katzenlady oder eine Hundelady ja als fuck, ich bin viel lieber eine Katzenlady oder eine Hundelady wie meine Mutter. Im Endeffekt bist du das, wo andere manchmal so sind, so oh, wenn du so weitermachst, wirst du so enden, ja und ich Ende viel lieber so als in der Beziehung, in der du vor 2 Jahren noch warst.

Nicht weil ich die Beziehung an sich so schlimm fand, aber weil ich dich in der Beziehung weniger mochte, weil es weniger du warst. Du warst so angepasst unter Druck. Und einfach nicht so aufgeblüht und deswegen, wie ist es so Mitte 50 Single zu sein? Du suchst ja jetzt auch nicht aktiv nach einem neuen Partner, oder? Nein, also ich hab bin gerade auf einer Mission, muss ich ehrlich sagen.

Ich such nicht aktiv nach einem Partner. Also ich will auch nicht, dass sie einen Partner hat, aber es gibt einen, den den, der wäre von mir abgesegnet, OK. Das weiß ich, aber das war ja nicht die Frage, nee. Das wollte ich jetzt nur mal sagen, auch wenn ich jetzt gerade sage, ich will, dass ihr Single bleibt.

Der eine, der ist in Ordnung. Gut, OK. Also die Frage ist, wie ich mich, wie ich mich fühle als Single. Ja oder willst du Single bleiben? Warum bist du Single? Ich mein, die Männer stehen ja Schlange bei einer hübschen Frau. Bist du also ich? Ich muss sagen, ich war eigentlich mein ganzes Leben lang, bis auf die Zeit, die erste Zeit des Alleinerziehenden war ich eigentlich immer in Beziehung und auch.

Ich hätte mir, glaube ich, auch nicht vorstellen können, ohne eine Beziehung zu sein. Echt. Stimmt, du bist jetzt das erste Mal so richtig Single. Auf der in der Vergangenheit war für mich immer Beziehung Beziehung. Es gab auch irgendwie selten sehr lange Pausen, bis auf das eine, wo du halt, ich sage mal noch noch klein warst, da gab es schon über mehrere Jahre war ich auch nicht fest gebunden, ne so das Lebensmodell, so muss man es vielleicht sagen, das war eher so Beziehung.

Beziehung mit oder ohne Kind? Jetzt halt dann ne. Zumindest jetzt erwachsen. Als ich jetzt eben aus der letzten Beziehung raus bin und ich da hat ja auch ich sag mal auch die berufliche Entwicklung spielt sicherlich damit eine Rolle, dass ich ja dann sehr viel arbeiten war und mich auch erst jetzt in der späten Phase mit meiner zweiten Selbstständigkeit, die ich jetzt auch knapp 20 Jahre so ne so richtig zu dem was ich tue, fühle ich mich berufen und das ist ein sehr schönes Gefühl. Das hat es mir vielleicht dann auch in der Trennungsphase einfacher gemacht.

Und ich, du hast recht, ich war ja dann, ich musste mich nicht mehr nach einer nach einer weiteren Person richten, du warst auch schon, ich sag mal, ausgezogen und dann habe ich eben das gelebt, wozu ich mich berufen fühle und habe ja in meiner Selbstständigkeit sehr viel Zeit auch damit verbracht und bin ja aufgeblüht, also mir geht es gut, ich.

Habe alle Freiheiten mich zu entscheiden. Ich fühle mich nicht irgendwie alleine oder oder ohne Kontakte. Also ich lebe mein Leben so wie ich es leben will, das ist ein sehr schöner Moment, den ich so für mich, wenn du mich in der Vergangenheit gefragt hättest, so nicht gesehen hätte, deswegen strebe ich jetzt auch nicht nach einer nach einer Beziehung, ja, was natürlich fehlt ist so diese die Nähe eines eines Menschen, mit dem man zusammenlebt, das ist etwas, was ich tatsächlich manchmal irgendwie vermisse, so dieses vertraute Gefühl und und ich sag mal ne ne ne körperliche Nähe, aber die ist das ist nicht so stark, dass ich sag, ich muss jetzt wieder ne Beziehung führen. In der Vergangenheit hattest du

ja die körperliche Nähe und die vertraute Person. Aber vor what Price so im Endeffekt hast, hast du ja damit bezahlt, dass du voll viel Druck hattest. Streit, emotionalen Stress. Und das ist es irgendwie einfach nicht wert, oder? Es ist ja. Nicht wert also, wenn es so läuft, ist es das mit Sicherheit nicht wert, aber jetzt läuft ja nicht jede Beziehung so oder ist es ja jetzt schon, ja am Ende schon, das ist schon richtig, das ist, dafür braucht man keine Beziehung, also wenn, dann sollte es wirklich so sein, dass man miteinander sein will und nicht miteinander ist, weil man schon so lange miteinander ist oder weil man denkt, man müsste jetzt wieder eine Beziehung haben, oder? Und es ist so eine Leichtigkeit,

mit der ich jetzt leben kann. Entweder sie kommt oder sie kommt nicht. Ich habe keine Angst davor, weil ich natürlich auch viel erlebe, dass in dem Alter die Medaille hat immer 2 Seiten und so auch mit mit Menschen, die in in Beziehungen oder schon sehr lange in Beziehungen sind, die haben eben auch ihre, ich sag mal, positiven und negativen Seiten, also ich glaube, denen geht es aber mit Beziehungen nicht anders als als ohne, als als mir ohne ja.

Ich denke mal so krass, man muss sich so entscheiden und das ist so voll die krasse Entscheidung und Moni sagt dann manchmal so ja, aber es kann ja auch einfach beides gut sein und dann ist es auch eigentlich egal, wofür du dich entscheidest, weil es ist ja beides gut und irgendwie moni hat so vor einem halben Jahr oder so das erste Mal zu mir gesagt, da war ich so stimmt eigentlich, wenn beides Optionen gut sind ist so ein bisschen wieso okay ihr entscheidet über ein Urlaubsziel, keine Ahnung steht Kroatien zur Wahl und Italien ihr sagt denkt so Ach es ist voll diep diese Entscheidung aber im Endeffekt beides wird schön es wird zwar anders aber bei.

Weil das ist schön und man braucht keine Angst haben vor dem einen und auch nicht von dem anderen. Aber ja, weil das Ding ist das, was du gerade lebst und wo ich dich viel glücklicher erlebe als in den letzten Jahren, ist von voll vielen so ein bisschen der Alptraum, die sagen so, Oh ja, du wirst alleine sterben, du wirst enden als Katzen Lady, das ist für die so das Schlimmste, also das ist ja voll das sexistische Ding, bei einem Mann würde das niemand sagen, keiner würde zu einem Mann sagen, Oh ja, du bist ein Katzenoper.

Das habe ich noch nie gelesen. Ist immer so die Frau. Die Frau braucht den Mann, die Frau braucht den Mann, um um vollendet zu sein, das ist für mich jetzt auch voll die Motivation, dass du das nicht brauchst. Also ich bin ja sowieso jetzt nicht so, also ich bin schon ein beziehungsmensch, ich bin gerne in Beziehungen und so, aber man kann es auch gut, aber die Beziehung sollte immer ein Add on sein, die Beziehung sollte immer so sein, dass man irgendwie nur davon profitiert und.

Und ich will nichts mehr einstecken müssen. Ich sehe einfach, dass ich es nicht brauche. Aber ich kenne tatsächlich einige Frauen in meinem Alter, die sich bewusst dafür entscheiden, keine Beziehung mehr zu wollen, ja. Ja, das finde ich, finde ich schön. Also ich finde das schön, weil das eben zeigt, dass man auch alleine glücklich sein kann.

Aber das eben das meine ich in unserem Alter, ist das glaube ich, noch nicht so. Aber. Aber in eurem Alter, ihr habt jetzt schon die ein oder andere Beziehungserfahrung und ihr habt jetzt diese Erfahrung und das will ich quasi einmal zeigen hier und meine Friseurin hat das auch schon zu mir gesagt, die hat ihren Mann verloren, also der ist gestorben und sie war auch so, sie ist jetzt, sie will einfach keinen neuen mehr, sie ist glücklich, sie hat ihre Familie, sie hat ihren Job, den sie mag und alles mögliche und sie sie strebt einfach nicht mehr danach und genau das ganze Leben ist nicht. Man ist nicht davon.

Man ist vielleicht. Allein, aber nicht einsam. Mama, ich wollte dich mal fragen. Wir haben jetzt viel darüber geredet, was ich von dir gelernt habe, warum du mein Vorbild bist und so weiter und sofort. Was hast du denn von mir gelernt? Ja, ich glaube, so ansatzweise haben wir ja vorhin ja schon drüber gesprochen, was mir so ein bisschen gefehlt hat in meiner Erziehung und genau an dem Punkt hast du mich auch getroffen, weil ich, glaube ich, auch über dich gelernt habe, mehr dazu zu stehen, mein. Meine Meinung nach außen dann eben mehr zu vertreten und mich mehr zu mich mehr zu zeigen, so wie ich bin, also auch eben mal Nein sagen zu können, auch unangenehme Dinge eben aussprechen oder oder ja dazu

stehen zu können und bei der Meinung eben zu bleiben, ohne ja mit dem Bewusstsein nicht gefallen zu müssen. Ja. Oder vielleicht auch nicht zu gefallen mit dem, was ich da sage oder wofür ich stehe. Und das ist voll. Lustig, weil das ja irgendwie auch mein Content ist. Und meine Mutter hat ja quasi dann mein Content auch schon Real Life bekommen.

Ja, das ist cool, das freut mich auch nicht, ich kriege dich ja gar nicht so mit, wenn du so angepasst bist oder so ehrlich gesagt ja. Weil ja, also ich sage mal in denen ich dich erlebe, nein, es spielt natürlich. Auch die Selbstständigkeit, auch in der Rolle, in der ich jetzt. Als mit meinem eigenen Unternehmen bin.

Das fördert es natürlich auch noch mal, weil man auch da auf einer anderen Basis ja auch irgendwo stehen muss und vertreten muss. Aber es fällt mir heute viel leichter und ich glaube, dazu hast du, oder? Habe ich das Kind schon gemacht? War ich als Kind schon so? Unangepasst? Jein, ja doch, also weil du halt nicht nicht, ich würde es anders bezeichnen, ich hätte wahrscheinlich eher gesagt, dickköpfig und man kam an dich nicht ran, wenn man das war ja das, was ich vorhin gesagt habe, ich war auch unangepasst, aber ich war es ganz anders als du, ich war es im Stillen so für mich, weil ich es.

Die die andere Erfahrung, das ist, das passt noch mal zuvor hin. Ich habe es geäußert, indem ich, ich war nicht unangepasst, indem ich über die Stränge geschlagen habe und einfach Dinge gemacht habe, sondern ich habe es so im Stillen protestiert, mit was weiß ich anderer Kleidung mit anderem, also so, das war ich, und das zu lernen, zu sagen, ich stehe zu dem oder ich sage Nein und ich mich auch darin wohlzufühlen. Contra zu geben und zu sagen, das wird jetzt so das das setzen wir jetzt so um oder das gefällt mir so nicht. Und dahinter zu stehen und darüber auch zu wachsen, das ist so in den mit der Selbständigkeit, aber auch mit dir irgendwo ein bisschen in Verbindung, so bringe ich es zumindest in Verbindung.

OK, mein letztes Format ist ja immer die Fotzenkunde. Meine Frage an dich ist quasi, ob du so einen Lebensbeweis geben kannst. Einfach so eine Grundphilosophie oder irgendwas. Wo du sagst, das ist wichtig, das hast du mit Mitte 50 gelernt. Die Leute, die das schauen, werden zum sehr großen Teil jünger sein. Was könntest du denen mitgeben?

Also mein Life Advice wäre aus meiner eigenen Erfahrung heraus, dass man nicht zu viel Zeit damit verbringt, Dinge zu tun, vor allen Dingen in Hinsicht auf Beruf, der uns ja alle irgendwie unser Leben lang begleitet, mit dem wir letzten Endes unseren. Unterhalt verdienen, dass wir leben können, so wie wir leben wollen, hoffentlich und vor allen Dingen auch mit dem wir sehr, sehr viel Zeit verbringen, dass man da wirklich schaut, wozu fühle ich mich berufen, wo liegt da mein Talent, vielleicht einerseits, aber auch das, was mich bewegt, berührt innerlich und beschäftigt, dass man versucht, sein sein Leben auch darauf auszurichten und das. Sich dabei nicht so viel von äußeren Einflüssen beeinflussen. Lässt ja meine Mama mag wirklich

ihren Job gerne, das ist wirklich saucool. Meine Mutter hat sich auch voll umorientiert, also du hast ja erst mit Kindern gearbeitet. Nein, ich hab erst Betriebswirtschaft studiert und mein Leben. Ach so. Seit ich lebe quasi, hat meine Mama erst mit Kindern gearbeitet, jetzt mit Hunden. Man kann sich auch immer umentscheiden und sonst was, ist alles nicht so in Stein gemeißelt, ist auch alles wirklich nicht so Dieb. Bei der Berufswahl, Hauptsache man macht das, worauf man Bock hat und man muss auch nicht von Anfang an wissen, wo man endet, voll oft, wenn ihr so Leute fragt in dem Alter, was die studiert haben und was sie jetzt im Endeffekt machen, geht es auch voll aufeinander oder so,

aber einfach das zu machen, worauf man Bock hat es. Ist gar nicht so leicht, seinen Weg von Anfang an so in diese Richtung zu lenken, aber das wäre so ein ja eben ein live advice, was ich gerne weitergeben würde. Jo, Leute. Ich glaube, wir sind dann durch. Das war's. Eigentlich kommt jetzt so der Punkt, wo die Leute, die irgendwie was machen, du kannst jetzt noch mal Werbung für dich selber machen, wenn du willst.

Du bist ja auch. Selbstständig schaut doch auf Instagram einfach mal bei der Akademie Tier tatsächlich so geschrieben vorbei oder ganz simpler Name Nicole Brüschler Hundetraining, aber ich glaube das Erste ist noch ein bisschen aussagekräftiger, schaut einfach da vorbei, vielleicht ja. Meine Mutter gibt so Seminare. Ja, ich bilde aus, geb Seminare und so weiter. Alles wenn ihr nen Hund habt, dann schaut wirklich mal vorbei. Ciao ciao.

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