
SELBSTFÜRSORGE· Folge 19
Dichtes Brustdrüsengewebe & persönliches Risiko
Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 27 min
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Shownotes
🤍 Dichtes Brustdrüsengewebe – was bedeutet das eigentlich?
Eine „dichte Brust“ hat wenig damit zu tun, wie fest sich die Brust anfühlt. Gemeint ist das Verhältnis von Drüsen- und Bindegewebe zu Fettgewebe in der Mammographie.
Dichtes Brustgewebe ist häufig – besonders bei jüngeren Frauen. Es ist aber aus zwei Gründen wichtig: Zum einen können Veränderungen in der Mammographie bei hoher Brustdichte schwieriger zu erkennen sein. Zum anderen ist eine hohe Brustdichte selbst mit einem leicht erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden.
Die Brustdichte wird meist in die Kategorien A bis D eingeteilt: A bedeutet überwiegend fetthaltiges, D extrem dichtes Brustgewebe.
💡 Ob bei dichter Brust zusätzlich zur Mammographie eine weitere Untersuchung – beispielsweise Ultraschall – sinnvoll ist, hängt nicht allein von der Brustdichte ab. Entscheidend ist das individuelle Gesamtrisiko, unter anderem Alter, Familienanamnese und genetische Faktoren.
Dichtes Brustgewebe bedeutet also nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt – aber es ist eine wichtige Information für eine individuell passende Brustkrebsfrüherkennung.
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