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Shownotes
🧬 Immuntherapie – wenn das Immunsystem gegen den Krebs aktiviert wird
Unser Immunsystem kann grundsätzlich veränderte Zellen erkennen und bekämpfen. Tumorzellen können sich dieser Kontrolle jedoch entziehen – unter anderem, indem sie sogenannte Immuncheckpoints nutzen und damit die Aktivität von Immunzellen bremsen.
Genau hier setzen Immuncheckpoint-Inhibitoren an: Sie lösen vereinfacht gesagt diese „Bremse“ und ermöglichen es dem Immunsystem, Tumorzellen wieder stärker anzugreifen.
Beim Brustkrebs spielt die Immuntherapie insbesondere beim triple-negativen Mammakarzinom eine Rolle. Ob sie infrage kommt, hängt unter anderem vom Krankheitsstadium, der Therapiesituation und – bei metastasierter Erkrankung – von bestimmten Biomarkern wie PD-L1 ab.
Wichtig: Immuntherapie ist keine Chemotherapie und hat deshalb auch ein anderes Nebenwirkungsprofil. Durch die Aktivierung des Immunsystems können entzündliche Reaktionen entstehen, die beispielsweise Schilddrüse, Darm, Leber, Lunge oder Haut betreffen können.
💡 Deshalb gilt: Neue oder ungewöhnliche Beschwerden unter einer Immuntherapie sollten frühzeitig mit dem Behandlungsteam besprochen werden – auch wenn sie zunächst harmlos erscheinen.
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