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Sneakpod· Folge 944

#944 - Mango

Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 2 h 19

MP3

Shownotes

Die Mangofarmer des Sneakpods geben sich der Gemütlichkeit Malagas hin, um sich sich von den Strapazen der Frankfurter Buchmesse zu erholen. Bob schließt sich neuerdings mittels Smartlocks ein, wenn auch nicht im Allgäu, und Christoph hat von Samsung ein Tablet geschenkt bekommen, während Stefan L.A.M.A. Dice und Kuh & Co. spielend in Norwegen herumgeschippert ist.

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Stefan Der Sneakboard ist heute auf Dienstreise nach Malaga unterwegs auf eine Mango-Plantage. Bevor wir uns dort in Ruhr eine Mango-Nade schmecken lassen, sprechen wir über den dänischen Netflix-Film Mango. Mit mir hier aus Rumpfickhausen Christoph Perner. Ja, da habe ich noch auf Deutsch geguckt.

Christoph Und da hieß, oh Gott.

Stefan Und mit der Kippe falsch rum im Mund.

Robert Robert Krüger Oh ja.

Christoph Die war ja auch Habt ihr eigentlich einen Film geschaut?

Stefan Achso, die Chefin, Ja.

Robert Und Stefan Giesbert rührt uns noch irgendwas aus Mango Guten Abend.

Christoph Und aus Avocado.

Stefan Aus Avocado.

Christoph Avocado Nate.

Robert Avocado Nate und Manganate.

Christoph Manganate.

Stefan Ja nee, am Anfang, wenn die im Auto sitzen und gerade dort angekommen sind, da redet sie doch mit ihrer Tochter. Und da sagt sie irgendwas mit Ficken und ihre Tochter so, oh bitte nicht, nein, sag das nicht. Und dann dreht sie halt richtig los und oh, wahrscheinlich kommen wir aus Raum Fickhausen. Da dachte ich mir, so könnte ich einen vorstellen.

Robert Hier wird viel rumgefickt, sie ficken hier sehr Wir sind wahrscheinlich hier in Rumpfickhausen.

Christoph Okay, so hat die deutsche Tonspur auch Späße auf Lager.

Stefan Aber kurz danach habe ich umgeschaltet auf die Dänische. Und jetzt kann ich mich schon wieder daran erinnern, wie ich den kompletten Film hörend verstanden habe. Mein Gehirn macht da ganz komische Sachen.

Robert Tja, das ist wahrscheinlich einigermaßen normal, dass dein Hirn das macht.

Stefan Keine Ahnung, kann sein.

Robert Aber irgendein Hirn muss das jetzt hier zusammenfassen. Ich glaube, das ist auch deins.

Stefan Ja.

Robert Denn du hast gesagt, wir sollen Mango schauen. Mango. Und jetzt brauchen wir noch ein paar Fakten dazu.

Stefan Genau, ich versuche das mal. Ich glaube, es ist schon der zweite oder dritte Film von dem Regisseur, den ich jetzt hier eingereicht habe.

Robert Ach, du hast nichts gelernt daraus.

Stefan Bei den letzten Malen gab es mehr Punkte. Also für mich nicht, aber für mich. Finde ich gleich raus.

Robert Toskana und Beautiful Life.

Christoph Beautiful Life kann ich mich nicht mehr erinnern, aber Toskana war quasi der gleiche Film, oder?

Stefan Sehr ähnlich, ja. Aber Toskana war, glaube ich, besser, fand ich. Aber wir können ja gleich...

Christoph Gleiches Color Grading auf jeden Fall.

Stefan Ja, es war hübsch.

Christoph Ja, also was geht's denn?

Stefan Er hat noch sechs andere Filme, die werde ich jetzt nach und nach einstreuen. Nein.

Robert Beautiful Life war dieser Ich glaube.

Stefan Die haben nur wir beide gesehen, Bob.

Robert War das London oder so? Der da irgendwie erst auf dem Schiff war, nee, nicht London, Norway, ich weiß es nicht mehr. Der hat da irgendwie als Fischer gearbeitet und dann musste er irgendwie Musik machen oder so.

Stefan Und dann war er im Studio.

Robert Ja, die Details vergessen.

Christoph Okay.

Stefan Sieben Punkte, glaube ich. Ja, so, also es geht um, ach jetzt, wie hieß die, Lerke oder so ähnlich? Die ist Hotelentwicklerin oder sowas und sie wird nach Malaga geschickt, um dort eine Mango-Plantage zu kaufen und ein Hotel zu entwickeln und, ganz überraschend, diese Mango-Plantage gehört oder Farm, nee, Plantage sagt man.

Stefan Also diskutieren sie jedenfalls ewig drüber, genau. Und ganz überraschend, der Däne, dem sie da gehört, der möchte sie nicht verkaufen und erst recht nicht an so eine Entwicklerin, die da irgendwie nur einen Hotelbunker draufstellt. Und ja, sie fährt mit ihrer Tochter dahin, mit der sie eigentlich versprochen hat, einen Urlaub in Bornholm irgendwo zu machen.

Stefan und die Tochter ist nicht begeistert und alle sind nicht begeistert und sie ist auch nicht die allerbeste Mutter. Und dann kommen sie da an und verbringen eine Zeit in Malaga und lernen den Dänen auf der Mango-Plantage ein bisschen besser kennen und die Tochter lernt seine Schwägerin. Kennen und sie lernen auch die Geschichte dieser Farm-Plantage und den Rest kann man sich denken.

Stefan Also ich habe am Anfang mir irgendwo zusammengeschrieben, wie ich denke, wie es weitergeht und es war schon ziemlich nah dran.

Christoph Aber man ratet nicht bei allem.

Stefan Okay. Da können wir gleich nochmal drüber reden. Aber man kriegt halt einen romantischen Film. Hier stand irgendwo als Genre Drama. Das habe ich jetzt nicht so gefunden. Vielleicht die Mutter war ein bisschen viel Drama. Aber auch nur, weil sie es war.

Christoph Ja, Drama, es war halt ein bisschen nervig.

Stefan Also diese Anfangsszene mit dem Baby oder mit diesem kleinen Kind, das war ätzend. Im Flugzeug das.

Robert Ja.

Christoph Ach so.

Stefan Ganz schlimm. Ich finde, das hat sie so.

Christoph Ah, ich habe mich am Ende gewohnt. Da saß am Ende doch eine neben ihnen. Das war wieder die, oder?

Stefan Ja, das war wieder die.

Christoph Da habe ich mich gefragt, woher kenne ich die denn? Die ist mir doch schon mal begegnet. Ich hatte das völlig vergessen.

Stefan Die fragen doch so, wo ist dein Baby? Ja, das ist, bleibt spannend.

Christoph Stimmt. Ich habe das überhaupt nicht mehr. Ah, richtig. Die war das. Sehr unangenehm. Dann wieder neben der zu sitzen.

Stefan Aber es ist ja überraschend, dass ich mich daran erinnern konnte.

Christoph Ja.

Stefan Aber hast du es in zwei Tagen geguckt oder hast du es in einem Rutsch?

Christoph Nee, ich habe es nicht in einem Rutsch. Ich habe es gestern und heute. Die Sehnen habe ich gestern gesehen und die anderen. Vielleicht lag es daran.

Stefan Genau. Ja, wie hat es euch denn gemundet, gefallen?

Robert Vorhersehbar belanglos.

Christoph Der Konflikt war halt massiv konstruiert und McGuffin mäßig. Vollkommen lächerlich, der Konflikt. Die Lösung auch. Die Lösung war ja fast noch schlimmer.

Robert Die Lösung war vor allem total absehbar. Das war sowas, was ich auch auf meinem Bingo-Zettel hatte, wo ich dachte so, am Schluss passiert dann das und dann bauen sie zusammen.

Christoph Und es gab so ein paar Sachen, die sich so andeuten und gar nicht erfüllt wurden. Also ich fand, dass die beiden Mädchen, die hatten ja so eine krasse Chemie miteinander.

Stefan Ja, da dachte ich auch so Oh! Wo ich mir dachte.

Christoph Also dass da sie bis zum Ende so tun, als wären das Freundinnen. Und aber weiterhin diese Chemie spielen. Ja, also wie die sich da wiedersehen, fallen die sich ja um den Hals. Und man sich denkt, okay, wie ein Liebespaar. Aber es wird halt nicht erzählt. Und mir kam das so vor wie so ein Film in, keine Ahnung, 50ern, 60ern, wo sowas auch immer nur angedeutet wurde und dann nicht erzählt wurde.

Stefan Ja und dann bauen sie noch diesen, dann gehen sie ins Schwimmbad und bauen diesen komischen Typien da mit ein, so nein, es wäre viel schöner gewesen.

Christoph Wenn Das war alles überhaupt nicht nötig, so warum die befreundet sein müssen. Vom ersten Moment an flirten die sich hart an, aber es passiert gar nichts. So wie ich mir auch dachte, in welchem Jahrzehnt oder welchem Jahrhundert sind wir denn?

Robert Ja oder es hat halt nicht funktioniert und ist dann rausgeschnitten worden. Dass ja irgendwie der Regisseur dann da im Schnitt saß und dachte, irgendwie das, was wir gedreht haben, das kriege ich so nicht zusammengeknotet, dann schneide ich es halt raus und dann hast du jetzt sowas.

Christoph Aber das ist doch noch unrunder, oder?

Robert Ja, aber wenn du da im Schnitt sitzt und die Story, da fehlt dir halt was, weil du wirklich, das ist nur eine Theorie, die ich habe, aber.

Christoph Ah, okay, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Das könnte halt sein.

Robert Dass dann irgendwie, dass du merkst, scheiße, das Material, dass hier die eine Szene, die wir unbedingt brauchen, um das am Ende rund zu machen, die ist, keine Ahnung, ist alles unterbelichtet oder verwackelt oder was, weiß der Geier.

Christoph Vor allem, weil das auch so parallel geht, ja, also dieses, die Mutter und der, was ist das, der Schwager oder der Vater, ich weiß es nicht.

Robert Ich dachte, er hat sie aus dem Feuer gerettet und, weiß nicht, sind die gar nicht verwandt?

Christoph Die Vater, mehr oder weniger.

Robert Gell. Ja, ich weiß auch nicht genau.

Stefan Wie die zueinander stehen.

Robert Aber er ist ihr Schwager. Ach so, okay.

Stefan Das ist die Schwester von seiner Frau.

Robert Ah, okay.

Christoph Aber das war so parallel gedreht. So bei denen knistert es und bei denen knistert es auch.

Stefan Ja, es wäre so cool geworden.

Christoph Passierte da gar nichts. Und was ich auch schlimm fand, war dieses, sie macht immer die banalsten Touri-Fotos, immer dieselben Fotos, fotografiert immer jedes Haus so von unten hoch. Und zwar immer Häuser, die gleich aussehen. und daraus ergibt sich, dass sie irgendwie eine super duper Architektin ist oder sowas, oder.

Stefan Naja, sie hat ja zu Hause schon das sich angemeldet für die Architekturschule und so.

Christoph Ja, ja.

Stefan Die Fotos waren halt so.

Christoph Das war banalst.

Stefan Das war echt so. So jemand, der denkt, er wäre Architekt oder so träumt davon. Ja, das würde mir eigentlich auch ganz gut gefallen. Ich habe zwar keine Ahnung davon, aber ich denke, wenn ich Architekt wäre, würde ich Häuser fotografieren. Also fotografiere ich jetzt Häuser, mache mir aber keine Gedanken, über die Perspektive, über Licht, über irgendwas, gar nichts, sondern ich fotografiere immer so schräg unten die Dächer, oder?

Robert Die Fotos waren schon schön, aber, die waren auch zu schön, die Bilder, um so entstanden zu sein, wie sie sie fotografiert hat, weil sie ist ja quasi im Laufen, hat sie die Kamera hochgerissen und wahllos abgedrückt und ist dann weitergegangen und hat mir die Bilder so eingeblendet gesehen. Da habe ich gedacht, ja, es sind so Touri-Bilder, aber sie sind dann doch zu perfekt belichtet und geframed, um eben schick und irgendwie auszusehen, als dass du sie so im Vorbeigehen geknipst hättest.

Robert Weil im Vorbeigehen ist dann immer leider eine Mülltonne vorne oder so. Und da war eben keine Mülltonne vorne. Ja, die waren schon sehr sauber. Die waren dann schon sehr, Hochglanz-Urlaubsbilder-Album-reif. und das kriegst du dann doch nicht so hin im Vorbeischleichen.

Christoph Also ich fand eigentlich fast alles um diese Tochter herum war irgendwie unrund.

Robert Die war aber die wenigst anstrengendste Figur.

Stefan Die war super. Ich fand die total entspannt.

Robert Ich fand halt die Hauptdarstellerin extrem anstrengend. Ich fand ihn halt so, er hatte halt, den haben sie halt so, vom Skript her ist der halt so, dass er komplett Null Ecken und Kanten hat, an denen man sich stoßen könne. Er ist halt so der, er ist halt dieser Mango-Farmer und der ist ja so lieb und der hatte auch noch so ein Trauma und gleichzeitig ist der aber irgendwie so nett und, und, ja.

Christoph Klar, der Trauma, der hat doch diesen, damals diesen Amerikaner quer durch Afghanistan auf dem, auf dem Kahn geschoben. Wir haben es ja miterlebt. Das hätte ich auch ein Trauma.

Robert Das hat er gemacht. Und nicht nur das, er hatte auch hier, in Kopenhagen die Mafia am Hals.

Christoph Ja, ja, stimmt. Das auch. Ich mag den ja. Ich finde den gut.

Stefan Der ist super.

Christoph Aber das stimmt dann, er hatte keine Kanten, er war super nett.

Robert Ich meine, er war zwar manchmal so ein bisschen abweisend, aber das musste er ja sein für die Rolle, aber gleichzeitig hatte man ja das Gefühl, der ist einfach, mit dem sich auch Mangos ernten. Der nette Knuddelbär.

Christoph Ja, genau.

Robert Und sie war halt irgendwie so die Arschgeige in dem Film, die Hauptdarstellerin.

Stefan Aber sie hat auch wieder nur zwei Tage gebraucht, um sich komplett zu wandeln, gell?

Christoph Ja, ja.

Stefan So.

Robert Und die Nummer, also was sie dann erzählt hat am Schluss, ich will das jetzt nicht spoilern, aber was sie dann gemacht hat, wenn sie von London zurückfliegt und ihm dann sagt, was sie da mit ihrem Haus und so.

Christoph Ja, das war völlig krass.

Robert Also jetzt ist Suspension.

Stefan Das belief ist aufgebraucht, jetzt reicht es.

Christoph An der Stelle bin ich zurückgesprungen und habe gesagt, Moment mal, habe ich das jetzt falsch verstanden? Habe ich da jetzt irgendwie so Lost in Translation? Habe ich das nochmal mir angehört? Ich habe gesagt, nee, tatsächlich, das ist ja vollkommen absurd. Also.

Robert Also zu dem Zeitpunkt muss man ja nach dem, was wir gesehen haben, sagen, okay, die haben einmal miteinander geschlafen, aber die kennen sich ja kaum. Aber okay, macht sie halt sowas, von mir aus.

Christoph Können wir machen.

Stefan Ach stimmt, da war ja, ja. Apropos Lost in Translation, habt ihr es auf Dänisch oder Dage?

Christoph Ich habe Dänisch mit dänischen Untersteller geschaut. Also so Dänisch, wie es halt war, war ja auch mal Englisch und mal Spanisch.

Stefan Grandios.

Christoph Fand ich gut.

Robert Ich hatte das ja gelesen, dass du das geschrieben hast. Deshalb habe ich mal auf Dänisch umgeschaltet mit deutschen Untertiteln dann. Aber es war mir ehrlich gesagt zu anstrengend, da zu lesen. Vor allen Dingen, weil die Situation, in der ich es geguckt habe, da war ich zu gefordert, hin und wieder nochmal woanders hinzugucken.

Stefan Ach so. Ja gut, das ist natürlich schwierig.

Robert Und dann habe ich irgendwann auf Deutsch zurückgeschaltet. Und da war es aber auch so.

Christoph Du sollst nicht während des Autofahrens Netflix schauen.

Robert Da sage ich jetzt gar nichts zu.

Stefan Nein, der Bob fährt kein Auto, der fährt auch immer Elektrofahrer, das wissen wir doch nicht. Der Daniel wird beschwerden Kommentar schreiben, wenn wir nicht sagen, dass er Lastenrad gefahren ist und dabei guckt. Der hat nämlich vorne seinen, 55 Zoll Fernseher reingelegt. Damit er in Ruhe den Film mit.

Robert Tablethalter selber gedruckt und dann das neue Samsung-Tab da reingeklebt. Kostet die Welt. Jedenfalls, der habe ich wieder auf Deutsch zurückgeschaltet. Und da war aber auch zumindestens, also Englisch war da nicht dabei, aber gelegentlich wurde in Spanien mal kurz Spanisch gesprochen, aber auch immer nur so für einen Satz oder so. Das haben sie dann schon aber auch übernommen.

Stefan Im Dänischen und ich hatte halt an einer Stelle umgeschaltet, wo es halt dann so ganz konsequent war, dass die dann einfach Englisch, wobei im Deutschen an der Stelle, wo die beiden Mädels sich treffen…, Und da reden die zwei Sätze Englisch im Deutschen und dann reden die Deutsch weiter, also Dänisch, was auch immer.

Stefan Da habe ich nämlich umgeschaltet, um zu gucken und da reden die halt dann die ganze Zeit Englisch miteinander. Das finde ich halt so charmant, dass die auch dann eben mit ihren Akzenten und mit allem drum und dran, was da so nicht passt. Auch wenn er nicht Dänisch.

Christoph Dieses andere Mädchen.

Stefan Genau, und wenn er Spanisch redet und zu ihr immer Ombre sagt, das hört sich auch super gut. Und dann gab es noch eine Szene, da fährt die Mutter weg und kommt dann wieder, und er sieht sie und stöhnt im Dänischen nur so äh. Und unten drunter steht halt so, nicht schon wieder die, so ein ganzer Satz.

Stefan Und im Dänischen ist es äh. Das fand ich sehr, sehr lustig.

Robert Jetzt müssen wir Christoph fragen, war das akkurat übersetzt?

Christoph Vollkommen akkurat.

Stefan Das klacht schon teilweise sehr lustig, die Sprache.

Robert Die Sprache ist offensichtlich extrem expressiv, wenn man damit einfluss.

Stefan Dann kommen mir wieder Wörter, die man kennt. Englischer Einfluss, sonst irgendein Einfluss.

Christoph Norwegisch, ja.

Stefan Norwegisch kenne ich jetzt auch nicht so viel. Ich war jetzt gerade da, aber Mein Norweser ist auch sehr eingeschränkt, aber auch da eben, weiß ich nicht, Tuck oder sonst irgendwie ein paar Wörter, die ich hier aufgeschnappt habe, können die ja auch oder sprechen die ja auch. Und konnte ich dann auch verstehen.

Stefan Aber ich fand es sehr, aber diese Stelle mit dem, äh, nicht schon wieder die. Da ist sie wieder irgendwann. Ich weiß auch gar nicht so genau.

Christoph Ja, insgesamt war halt so ein entspannter, cozy Film mit unheimlich gelbem Color Grading. Es tat jetzt nicht weh. Also hat mich nicht geärgert, der Film. Überhaupt nicht.

Stefan Nö. Aber es ist halt auch nichts, was man lange in Erinnerung bleibt. Und wenn der Regisseur dann wieder einen Film macht, ich habe nicht mal seinen Namen im Kopf.

Robert Mit, Medi-Avas.

Stefan Ah, da. Medi-Avas, ja. Der wird wieder, den werde ich wieder wählen, weil das einfach dann wieder schön aussieht und es was Danish ist und ja.

Robert Okay.

Stefan Kann ich euch jetzt schon sagen und ich werde wieder vergessen haben, dass wir den ja schon gesehen haben. In dem Mango-Film.

Christoph Ja, gibt Schlimmeres.

Robert Also ich habe es irgendwann gedacht, du nimmst so eine uralte Story so, Turbo-Kapitalist versus Land-Ei, das haben wir schon tausendmal gesehen. und dann also der Geldstruggle ist dann noch auf jeden Fall wichtig, damit der damit das Landei eine Motivation hat, dem Turbo Kapitalisten nachzugeben, dann schmeißt du da noch so ein bisschen Personal Baggage mit in die Soße und dann rührst du es zweimal um und daraus kommt dann, wenn die, wenn es in die eine Richtung kippt, kommt dann so eine Romantik-Sache raus oder in die andere Richtung kommt dann so ein Buddy-Movie daraus, dann eröffnet sie den Irish Pub in, Birmingham oder so es ist so Standard Versatzstücke einer wie auch immer geartet, das ist so Hallmark Style.

Robert Du kippst es so zusammen und röst es oben und wenn du jetzt noch Weihnachten drauf machst, hast du ein Hallmark-Movie und wenn nicht, dann ist es halt so eine Netflix-Romcom.

Stefan Ach hey, es sind ja auch nur noch anderthalb Monate, bis wir nach dem Weihnachtsfilm auswählen müssen.

Robert Ja, aber die werden genau nach demselben Schema gemacht.

Stefan Ja, natürlich. Ich hoffe, ich erwischt nicht wieder so ein Dreck wie vorletztes Jahr diese.

Robert Schön fand ich, eine Szene, es gibt diese Szene, da hält er so eine Rede. Das ist irgendwie so zur Erntesaison oder so, keine Ahnung, oder das ist dann irgendwie diese Party, diese Mango-Party.

Christoph Auf Spanisch, bis er merkt, er kann so schlecht Spanisch, er macht so Englisch weiter.

Robert Und da habe ich irgendwie ganz, weiß nicht warum, aber ich habe angefangen, die Komparsen im Hintergrund anzugucken. Und das ist total weird. Da sind mehrere Figuren, sowohl hinter ihr als auch hinter ihm, also so im Publikum, die komplett grenzdebil nicken. Die nicken einfach. Aber das passt überhaupt nicht zu dem, was ihr da redet. Die nicken einfach.

Robert so wie, ja, ja, ja, so als ob es zustimmendes Nicken, so an Stellen, wo man in dieser Rede nicht nicken würde, weil da gibt es gerade nichts zum Zustimmen, als hätte man, aber auch in der Szene, wo er im Vordergrund steht und spricht, also dieser Komparsen musste es gehört haben, was der Schauspieler da oben gesagt hat.

Stefan Vielleicht war es ein Spanier, der gar nicht Englisch kann.

Robert Ja, oder das, ja, vielleicht. Und dem hat irgendein First AD gesagt, nicken, richtig, Oder es war der Beleuchter.

Stefan Der gesagt hat, ja, schon geil beleuchtet, sieht wirklich schön aus. Ja, ja, ja, passt so, passt so. Und dann musst du halt leider in der Szene mit rumstehen oder so.

Robert Ja, geil. Aber das ist schon wieder so das Level von Sachen, über die ich so nachgedacht habe, dass ich so Komparsen im Hintergrund angucke, weil mich der Film so anüdet.

Stefan Ich habe mir überlegt, ob ich hier wohl Mangos anbauen kann. Also ich war auch nicht 150 Prozent im Fokus dabei. aber ich wusste es wird er nichts glaube ich ich glaube auch das wird nicht recherchiert habe ja außer ich baue ein gewächshaus, aber er nicht er nicht, Ja, so, jetzt müssen wir das noch irgendwie zusammenbinden. Oder haben wir noch irgendwelche Stellen, die wir...

Christoph Nö, ich nicht. So aufregend war es nicht.

Stefan Nö.

Robert Also gut, ich fange einfach mal an, wenn ihr nicht wollt. Ich binde da mal zwei Punkte, nee, nicht zwei Punkte, zwei Sterne bei Letterboxd, vier Punkte rein. Ist below average und tut nicht weh, aber habe ich auch morgen vermutlich vergessen.

Christoph Ja, bin ich mit dabei. Wenn es nicht dänisch wäre, dann würde ich noch ein bisschen tiefer gehen. Das gibt mir persönlich ein bisschen Pluspunkte, da macht es mir einfach mehr Spaß. Aber insgesamt, die Story ist schon müde und das ist mit den besprochenen Löchern, wo man nicht so genau weiß, wo sie herkommen.

Christoph Also am Ende bin ich dann auch bei vier. Es ist sympathisch, aber es ist schon ziemlich ein Mist eigentlich.

Stefan Toskana hat dann noch sieben und sechs gegeben. Ich lande ein bisschen höher, ich lande bei sechs Punkten. Es zeigt aber auch eine Linie. Toskana habe ich sieben gegeben, Beautiful Life sechseinhalb und jetzt sechs. Ich fand, er sah gut aus, ich fand, er klang gut. Ich habe viele Drumherum-Sachen gehabt, die mir gefallen haben.

Stefan Der Film war an sich... Ist nicht das Stärkste.

Christoph Ja.

Stefan Deswegen, ja, sechs Punkte. Und machen wir weiter. Wer von euch hat Mango-Limo dabei?

Christoph Ich habe natürlich eine Mango-Nade. Ist ja klar. Nee, habe ich nicht. Ich habe eine Grapefruit-Limonade, weil ich keine Mango-Nade habe. Aber ich werde das nachher so fotografieren, dass es aussieht, als wäre es eine Mango-Nade.

Robert Okay. Da bin ich näher dran.

Stefan Okay.

Robert Ich habe eigentlich keinen Bock gehabt, Alkohol zu trinken, aber dann habe ich gedacht, für den Scherz mache ich das jetzt trotzdem und hole diese eine Flasche kurz raus und trinke ein kleines Shotglas davon. Absolut Mango.

Christoph Sau gut.

Stefan Pur oder irgendwie als Gimlet mit Eis für Kind?

Robert Ja, ich hätte jetzt keinen Bock mehr mit mir noch irgendwas. Ich werde das jetzt pur trinken, aber nur einen Shot. Warte, ich meine ein Strangers Be Real davon.

Stefan Okay. Da sind wir ja heute sehr zurück. Ich trinke auch heute nur Wasser. Ich habe morgen noch ein paar Termine auf der Arbeit und möchte mich nicht versehentlich vernichten. Es soll ja in dieser Sendung schon mal vorgekommen sein, dass es einem am nächsten Morgen gar nicht mehr so lustig ging.

Robert Das riecht tatsächlich noch nach Mango. Die Flasche ist ja sicherlich auch schon zehn Jahre alt.

Stefan Gibt es hier eigentlich irgendwo richtig, dass man so richtig geile Mango, also nicht so Supermarkt-Mango, die ja, wenn man Glück hat, manchmal irgendwie schon ganz nett sein können.

Robert Ja.

Stefan Aber so lecker, lecker.

Robert Ja, ja, gibt es. Du musst in so Geschäfte, die irgendwie aus dem Kontext Pakistan, Indien sind.

Stefan Mhm.

Robert Und das siehst du den Läden auch von außen oft nicht an, da kann es alles geben, Klamotten und keine Ahnung was Was? Import, Export, irgendwas Ich weiß gar nicht, wie meine Frau das rausgefunden hat, aber an der Zeil ist in der Straße hinterm C&A so ein Laden, Hängen draußen irgendwelche Kleider in bunten Farben, wo du denkst, okay das, ordnest du so grob irgendwelchen asiatischen Ländern zu und weiß dann aber nicht so recht, was du jetzt in diesem Laden sollst, aber da geht man dann rein und die haben irgendwie zu der richtigen Jahreszeit kistenweise Mangos und zwar diese aus diesem Teil der Erde, und die sind gelb außen oder gelb mit so einer wenn sie reif werden, kriegen sie so eine orange Orangenton, sehr intensives Orange und dann mit so leichten roten,

Robert die heißen irgendwie anders, ich weiß nicht genau irgendein Name mit A fällt mir aber gerade nicht ein, glaube ich ist jetzt ganz dünnes Eis, aber irgendwie heißen die anders. Es sind halt auch Mangos, aber die sind nicht diese typischen Mangos aus Südamerika, Brasilien, die man sonst so aus dem Supermarkt kennt, die so grünlich sind und wenn sie reif werden, dann so eine rote Ecke kriegen.

Robert Sondern die Dinger sind so gelb-orange und kriegen dann so einen leichten Rotton. Die finde ich um Größenordnung besser. Da kaufst du dann in dem Laden gleich eine ganze Kiste. Ich glaube, die haben die auch, zumindest in dem Laden, wo ich immer die kaufe, gar nicht einzeln. Musst du so eine ganze Kiste nehmen, aber die ist quasi in zwei Tagen weg, weil das ist so lecker. Das ist eine andere Sorte Mango. Kann ich sehr empfehlen.

Stefan Ja, wenn du die mal hast, muss man Bescheid sagen. Dann, oder ich muss mal gucken, ob ich hier auch irgend so einen Laden finde.

Robert Ja, also wie gesagt, von außen siehst du es dem Laden nicht, zumindest dem, wo wir es gekauft haben, nicht an, weil die halt irgendwie so, halt wahrscheinlich aus diesem Teil der Welt für die Leute, die ausgewandert sind und hier wohnen, so ein bisschen von allem irgendwie. Und dadurch ist es so, von außen wirkt es so ein bisschen, als ob es keinen Fokus hätte. Aber der Fokus ist wahrscheinlich die Herkunft der Sachen.

Robert und dass da jetzt die leckeren Mangos schlummern, hätte ich jetzt auch nicht erwartet, aber ich kann ja auch nicht sagen, wie meine Frau das damals rausbekommen hat. Vielleicht auch durch einen Tipp von irgendwem oder so.

Stefan Kann natürlich auch sein.

Robert Sprachbarriere, in dem Laden sprach keiner Deutsch. Ich bin da einfach rein, hab die Kiste gezeigt und dann war das ab da so ein Ritual, was man immer zur richtigen Jahreszeit gemacht hat.

Stefan Wann ist die Jahreszeit?

Robert Frag mich das mal nochmal, wenn meine Frau zu mir sagt, du musst Mangos holen. Ich weiß es nicht. Wann sind die Mangos am anderen Ende der Welt reif? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Ich weiß noch nicht, wie sie das immer wusste. Aber sie wusste das dann und hat mich da hingeschickt.

Stefan Okay. So. Ach. Hinschicken. Nee. Egal.

Robert Alfonso. Mango Alfonso. Entschuldigung.

Stefan Mango Alfonso. Alles klar.

Robert Das ist eine aus Indien stammende Mango-Sorte.

Stefan Okay.

Robert Also danach gucken.

Stefan Alles klar. Der Christoph war auf der Buchmesse unterwegs. Wie alle, die ihm auf Be Real Folgen sehen konnten. Wie war es? Ist der Christoph überhaupt noch da?

Christoph Ja, ich bin noch da. Naja, es war so wie es auf der Buchmesse halt ist, voll. Ich glaube, ich bin mir nicht sicher, ob ich schon mal samstags da war. Wir waren diesmal samstags da und es war wirklich krass. Also habe ich so noch nicht erlebt. Es gab Hallen, wo die eigentlich nur voll mit Warteschlangen waren.

Christoph Du konntest dich einfach entscheiden immer, wo du dich anstellst und wusstest zum Teil gar nicht, was vorne ist. Wir haben uns natürlich dann nicht angestellt, ist ja klar. Und draußen waren, so wie Pferche, also so eingezäunt, wo Menschen drinnen standen und auf irgendwas warteten. Keine Ahnung, aber viele, also so, ich kann es nicht schätzen, vielleicht mehrere hundert oder so, die da einfach standen und warteten.

Christoph Das war völlig skurril. Und meine Tochter und meine Nichte und meine Schwägerin waren auch bei irgendeiner, Autorinnenlesung und Buchsignierung, waren sie auch stundenlang weg.

Stefan Okay.

Christoph Ja, das habe ich mir nicht gegeben.

Robert Jetzt muss ich mal mich als Stümper hier, nee, wie sagt man, als Prolet outen. Und warum geht man auf, also was gibt es auf der Buchmesse? Weil wenn ich jetzt daran denke, dass da Bücher sind, dann ist das Einzige, was ich mir vor, ich kann die ja nicht lesen da in der Zeit. Also kann ich mir vorstellen, wenn ich jetzt ein Autogramm von Autor, Autorin haben will, das könnte ich mir vorstellen, dann muss ich mich in eine sehr lange Schlange stellen.

Christoph Genau das das.

Robert Aber ansonsten was war was also ich verstehe eine automesse ich verstehe eine messe für licht und beleuchtung für smart home für 3d drucker ich verstehe eine für, essen oder was auch immer ich verstehe das alles aber bei büchern denke ich mir so dass das da brauche ich doch ein sofa und zeit also was was mache ich denn da auf der messe mit den büchern angucken das cover angucken durchblättern drei seiten lesen ja ja.

Christoph Ja zum teil halt tatsächlich, in die Hand nehmen, angucken. Es ist ja im Endeffekt eine Vorstellung, was es so Neues gibt und was es überhaupt so gibt. Dann gibt es so Spezialisierungen, also es ist meistens so ein, oder es ist immer ein bestimmtes Land, was irgendwie Sonder, wo der Sonderfokus drauf ist. Das war Tschechien diesmal.

Christoph Aber es sind auch eben ganz viele andere Länder da. Also du kannst dann eben, irgendwie Bücher von Verröhr und Norwegen und Schweden und Estland und weißt du Teufel, was die anschauen.

Robert Ja, aber heißt anschauen dann wirklich, also das Buch in die Hand nehmen, was bringt mir das denn? Dann habe ich das in der Hand, ist ein Buch, ist aus Papier, hat ein Cover.

Christoph Ja, am Ende bringt das natürlich nichts. Am Ende ist das einfach, irgendwie eine Ecke im Hirn kratzen oder keine Ahnung. Das ist halt einfach nice. Ja, es ist wie auf den BCB zu gehen, ohne zu saufen. Ja, genau.

Robert Aber du verstehst, was ich meine. Wenn ich im BCB gehe und probiere, dann weiß ich, das Produkt schmeckt mir, das will ich kaufen. Aber um das jetzt mit dem Buch zu machen, müsste ich das ja nehmen, müsste mich irgendwo in die Ecke setzen und das erste Kapitel lesen.

Christoph Ja, es ist schon so ein... So eine gewisse Überwältigung. Es sind einfach wahnsinnig viele Reize und zwar auf sehr unterschiedliche Weisen. Das finde ich auch ganz lustig, dass die Verlage ihre Bücher sehr unterschiedlich anpreisen. Du hast dann so Leute, wo praktisch ein einzelner Autor, also wo der Autor selbst dasteht und versucht dir ein Buch auf, irgendein Kinderbuch aufzuschwatzen, was er in einem Bundle mit zwei verschiedenen Kaffeesorten noch verkauft.

Christoph und dann irgendwie so ein Buch so, ja, es handelt von einem Räuber, der alles klauen will und der klaut so Dinge, die man gar nicht klauen kann, wie zum Beispiel, den Fluss und den See und dann hab ich ihn unterbrochen und hab gesagt, und den Mond und er hat gesagt, ja, auch den Mond. Hab ich gesagt, hm, das kommt mir bekannt vor.

Christoph Ist ja nicht drauf eingegangen. Und dann aber halt auch so Verlage, die eben, ja, wo eben der neue große, ja, es ist wahnsinnig viel so, dieses neue Genre, dieses jetzt wahnsinnig populäre Genre von Young Adult oder New Adult, oder Romanticy oder sowas, also dieses ... Zum Teil sehr fragwürdige, mit sehr fragwürdigen Geschlechterbild, Romantik, Gewaltfantasien.

Christoph Nicht immer Gewaltfantasien, aber auch Gewaltfantasien. Da ist halt ein riesiger Run drauf, wird unheimlich präsent ausgestellt. da sind dann wahnsinnig viele junge Frauen, zum Teil verkleidet, ja, völlig unterschiedlich dann unheimlich große Sachbücherbereiche wo du eben Sachbücher zu Themen, die du, wo du noch nie drüber nachgedacht hast, ja und dann denkst du, ah ja, das ist auch interessant so, das Thema Pilze mal aus dieser Sicht zu betrachten oder, keine Ahnung, irgendwas, irgendeinen speziellen Teil der Geschichte oder, also es ist halt so groß, dass für jeden irgendwas dabei ist, irgendein Thema, was ihn interessiert und man steht dann einfach irgendwo und denkt sich, ah, das ist aber ein schönes Buch.

Christoph Also es ist auch einfach so ein Schwelgen in, das ist eine schöne Haptik, das ist ein schönes Buch, das ist gut gemacht oder das ist schlecht gemacht. Also es, ja, natürlich bringt es, am Ende bringt es natürlich nichts, also außer, dass eben die eigene Amazon-Wunschliste ein bisschen größer geworden ist, weil ein paar Sachen macht man dann doch drauf, ähm.

Robert Aber dann mussten diese Sachen ja schon irgendwie überzeugen auf irgendeine Art, wenn du dann mal nichts dazu...

Christoph Klar, du findest natürlich irgendwas, was dich überzeugt, findest du natürlich. Also das ist eigentlich jedes Mal so.

Robert Habt ihr irgendwann mal rausbekommen, was an der Spitze von diesen langen Schlangen war?

Christoph Ja, ganz unterschiedlich. Da war zum Beispiel, konnte man in einen speziellen Bereich, wo dann Dennis Scheck mit irgendjemandem auf der Bühne irgendwas Belangloses diskutiert hat, das konnte man halt von Weitem sehen. oder wenn man sich an der Schlange angestellt hat, konnte man dann eben in den Bereich, wo man näher dran war. Ja, so what?

Christoph Oder, also völlig absurd, da war so ein, wie so ein, so eine Fotobox oder so. Im Endeffekt war es ein Selfie-Automat, wo du ein Selfie machen konntest von dir und da wurde dann irgendwie die Maus und der Elefant mit eingeblendet, das war irgendwie von Kika. Wo ich mir dachte, es war wirklich so, mehr Basic ging nicht, ja? Also es konnten Handys vor Jahrzehnten so ungefähr schon oder vor zehn Jahren schon.

Robert Das gibt es bei der Maus auf der Webseite als Webseite. Das habe ich auf Kindergeburtstagen mit den Kindern schon gemacht und dann ausgedruckt.

Christoph Und dafür stellen sich die Leute bei der Buchmesse an, verschwenden Zeit von diesem Tag, den sie haben, der ihnen, ich glaube 35 Euro kostet, die Erwachsenenkarte. Das ist gar nicht so günstig, wo ich mir dachte, da in der Schlange zu stehen und Zeit zu verschwenden ist gar nicht mal so billig für dieses belanglose Selfie.

Christoph I don't get it. Aber es ist halt Geschmackssache. Jeder macht da was anderes. Und es war schön wieder. Du findest dann ja mit der Zeit auch irgendwelche Bereiche, wo es dann nicht so voll ist. Also wir sind dann halt aus diesem Kika-Bereich rausgegangen, wo es so wahnsinnig voll war und sind dann halt zu den Tschechen oder zu den Norwegern, wo eben nicht so viel los war.

Christoph Oder dann auch in der Kinderbuchabteilung oder in der Kinderbuchhalle kann man wahnsinnig viel Zeit verbringen. Das ist schon cool. Also wir waren glaube ich von... zwölf bis sechs etwa. Zwölf bis kurz nach sechs waren wir dort. Und dann reicht es einem auch.

Stefan Okay.

Christoph Nee, aber Buchmess ist einfach ein großer Sinneseindrucks Overkill. Und deswegen macht man das. Es ist jetzt nicht so, dass man irgendwie wissen, was man sonst nennen zu bekommen könnte. Aber es ist einfach so, ja, so, es ist nicht gemütlich, aber es ist schon irgendwie auch, man schlenzt da so drüber oder man, dann ist irgendein Stand von der Europäischen Union, wo sie irgendeinen Quiz machen, wo du dich dann mit deinem Handy in irgendeinen Quiz einloggen kannst und dann werden zehn Fragen gestellt zur Europäischen, Union und dann kannst du irgendwie eine Trinkflasche gewinnen oder eine Frisbee-Scheibe oder sowas und dann macht man dann da mit und das ist ganz lustig.

Stefan Okay, also so ein bisschen so treiben lassen über die Messe.

Christoph Ja, genau.

Stefan Okay.

Christoph Ganz entspannt eigentlich.

Robert Und für die Kids war es auch was. Also die Kids waren mit, habe ich das richtig verstanden, oder?

Christoph Genau, die Kids waren mit, mit vier Kindern. Ist schon ein Sack Flöhe ein bisschen, weil die die bleiben natürlich nicht immer bei einem, sondern die gehen dann auch mal um die Ecke und sind dann plötzlich weg. Ich gehe schnell den Papa suchen und dann ist das Kind halt weg und der Papa ist irgendwie zehn Sekunden später wieder da, weil er nur hinter an der Wand gestanden hat. Und das Kind ist halt weg.

Christoph Das macht den Papa. Man verliert sich da schon nicht. Findet sich schon wieder. Meistens sitzt das Kind dann doch irgendwie zwei Stände weiter und liest irgendwas. Also es war cool. Hat wieder Spaß gemacht. Sehr empfehlenswert. Also wenn wir damit irgendwas anfangen, natürlich. Und es gab auch tatsächlich eine, ich glaube vom Kosmos Verlag, eine große Wand mit Spielen.

Christoph Also wir hätten auch Spiele kaufen können. Es gibt auch natürlich Angebote. Also manche Bücher kann man nur angucken, aber es gibt auch Stände, wo man Bücher auch kaufen kann und auch Spiele kaufen kann. Also hätte man können, haben wir aber nicht. Ich habe widerstanden.

Stefan Wow, stark.

Christoph Ich habe es aber in den letzten Wochen eh so übertrieben.

Stefan Echt?

Christoph In den letzten zwei Wochen kam jeden Tag ein neues Spiel an.

Stefan Ach, okay.

Christoph Ja. Jetzt habe ich, glaube ich, die meisten.

Robert Die meisten.

Stefan Bis auf die Spiele, die jetzt nächsten Monat wieder erscheinen. Die musst du ja noch alle kaufen.

Christoph Ja, genau.

Robert Tja. Dazu kommen wir aber später. Die Kapitelmarke mit den Spielen.

Stefan Mhm. Ich glaube, irgendwann muss ich da echt mal wieder mit. Ich glaube, das letzte Mal auf der Buchmesse war ich mit dir, Christoph.

Christoph Ja? Kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

Stefan Aber irgendwie im Studium waren wir mal. Da haben wir jetzt ein Autogramm von irgendeinem Autor geholt.

Christoph War das das von Justine Gorder?

Stefan Kann sein, ja.

Christoph Waren wir da mit dem André? Waren wir da zu dritt? Kann das sein? Ich weiß es nicht mehr. Das ist das Podcast-Gold.

Robert Wie ihr das versucht rauszukommen.

Christoph Absolut, gell?

Stefan Das war ganz gut damals.

Christoph Dieses Justine Gorder, Autogramm, das haben wir in das Apfelsin-Mädchen-Buch machen lassen. Apfelsin-Piken. Aber in die norwegische Version. Und da sind wir eben auch nach der Lesung zu dem hingegangen. Und da musste man aber gar nicht lange anstehen. Das war einfach so eine Traube um den herum. und da musste man sich halt irgendwie, keine Ahnung, fünf Minuten da ins Getränke stellen und dann waren wir vorne.

Christoph Und dann haben wir das unterschreiben lassen und dann ist dem aufgefallen, dass das die norwegischen Versionen von dem Buch sind.

Robert Das hast du letzte Woche schon erzählt, vorletzte.

Christoph Habe ich schon erzählt, okay. Na gut, dann brauche ich es nicht nochmal erzählen. Also, ist aber schon zwei Wochen her. Also, dann machen wir weiter. Was kommt als nächstes?

Stefan Der Bob hat geshoppt, zwar keine Bücher, aber Computer, nein, Technik-Rahmen. Du hast dir einen Smart Lock gekauft.

Robert Ich konnte dir natürlich nicht auf dem sitzen lassen, dass ihr beide schon Wäsche habt und ich nicht. Nein, damit hat es nichts zu tun.

Stefan So was passiert bei uns doch nie, oder? Dass wir Sachen kaufen, weil die anderen die haben.

Robert Nee, damit hat es tatsächlich nichts zu tun. Meine Idee war eher, ich wollte meiner Tochter hier jetzt dann doch mal irgendwie ermöglichen, dass sie hier auch mal alleine reinkommt. Und wir haben halt für diese Wohnung nur drei Schlüssel. und einer davon lagert eigentlich bei meinem Vater.

Stefan So der Sicherheitsschlüssel, wir haben uns ausgesperrt.

Robert Ja genau, der berühmte, wir wollen den 500 Euro Schlüsseldienst von der Schippe springen und wollen im Notfall die Möglichkeit haben, irgendwie hier ein paar Orte weiter, wo mein Vater wohnt, anzurufen und zu sagen, kannst du mal ins Auto setzen, ich habe mich ausgesperrt. Und das hat bisher auch ganz gut funktioniert, im Wesentlichen dadurch, dass wir uns dann einfach nicht ausgesperrt haben, weil es ja dann langweilig ist. wenn man das so einfach lösen kann.

Robert Das passiert einem ja natürlich nur, wenn es nicht zu lösen ist, wenn man wirklich dann den Schlüsseldienst braucht. Und er war jetzt die Wahl, musst du dann irgendwie den Vermieter da um so eine komische Karte beantragen da, also die Schlüsseldienste machen ja diese Systemschlüssel nicht nach, ohne dass du eine Berechtigungskarte hast.

Robert Und dann müsstest du die vom Vermieter holen und dann, die Dinger sind natürlich auch wahnsinnig teuer zu ersetzen, wenn die mal verloren gehen, und du dann da wieder zum Vermieter kriechen musst und sagen musst, wir haben einen dieser Schlüssel verdödelt, weil die Tochter den verloren hat oder weil ich den verloren habe oder was auch immer.

Robert Insofern hatte ich gedacht, wenn man das jetzt mit so einem smarten Schloss vielleicht lösen könnte, dann wäre das in ihrem Handy und da ist es mit einer sechsstelligen PIN-Nummer oder einem Fingerabdruck oder so gesichert. Und wenn das Handy verloren geht, dann kann ich das ja in dem Schloss einfach, den Zugang für dieses Handy deaktivieren und dann ist der Zugang wieder gelöscht.

Robert Oder man könnte es mit dem Fingerabdruck oder mit einem Pin machen oder so, aber dann, ja, Pin, die kleinen Kinder, manchmal machen sie ja da doch Quatsch, dann erzählt sie denen ihrer Freundin oder was. Ja, gut, dann kommt die Freundin hier rein, passiert auch nichts Schlimmes, aber.

Stefan Naja, bis sie ihn so laut in der Spannenzel oder so.

Robert Ja, sowas, genau. Man hat ja da wilde Fantasien. Also habe ich ja aber trotzdem erstmal gedacht, so ein Smart Lock und was dann irgendwie alle möglichen Wege hätte. Aber ich wohne halt zur Miete, das heißt, ich wollte jetzt hier nicht die Tür auseinandernehmen, auch wenn, glaube ich, so ein Zylindertausch nicht so wahnsinnig aufwendig und natürlich auch reversibel ist.

Robert Trotzdem hatte ich irgendwie keinen Bock, diese Tür auseinanderzubauen. Ich habe noch nie einen Schließzylinder ausgebaut. Ich weiß nicht, was da in so Sicherheitstüren neuster Generation alles für.

Stefan Ja genau, dann willst du da unten ein bisschen was rausschrauben und dann schraubst du das oben vergessen und kriegst die Tür gar nicht mehr zu und der Schlüsseldienst kommt in der Woche oder so.

Robert Ja, ich stelle mir das vor, du drehst so zwei Schrauben raus und dann schiebst du irgendwo und dann machst du und du hörst auch so, wie so vier Teile am Ende des Raums in die Wand einschlagen.

Stefan Äh, shit.

Robert Du hast nicht gesehen, wie es zusammen gehört und du weißt auch nicht, wo die Teile herkamen, die da jetzt rumgeflogen sind.

Stefan Wie viele Teile du brauchst.

Robert Zwei rutschen unter den Schrank oder so.

Stefan Zwei sind irgendwie in der Tapete verschwunden und du musst erst mal rausmeißeln.

Robert Ja, es ist wahrscheinlich alles nicht so schwer und ihr könnt gerne in die Kommentare schreiben, wenn ihr das schon mal gemacht habt und das total easy ist. Ich habe dann gedacht, nee, ich will sowas, was man auf die Tür so drauf, also von innen auf das Schloss so drauf schraubt. Und dann habe ich halt so ein bisschen angefangen zu recherchieren.

Robert landet man dann relativ schnell bei drei Anbietern. Einmal irgendwie SwitchBot, Nuki und Acara. Ich glaube, du hast Acara, Stefan, oder?

Stefan Nee, SwitchBot.

Robert Ah, du hast SwitchBot, okay. Dann kannst du gleich nochmal deine Erfahrungen dazu werfen, oder Christoph, du auch. Ich bin jetzt bei Nuki gelandet. Das ist ein österreichischer Hersteller, die auch in Europa fertigen. Also jetzt mal ausnahmsweise sozusagen keine China Cloud dabei, die ja bei Acara zum Beispiel und SwitchBot meine ich auch, oder?

Robert Ist auch China? Weiß nicht genau. Aber dabei wäre, das ist jetzt zumindest mal hier so Europa und da gibt es dieses Smart Lock Pro von Nuki und das wird auf so einen typischen Eurozylinder, kommt halt darauf an, wie weit. Dieser eigentliche kleine Schließzylinder, also dieses Ding, was oben rund und dann unten so verlängert ist, wie weit das aus dem restlichen Schloss raussteht, entscheidet, ob du es da dran schrauben kannst.

Robert Mit so kleinen Madenschrauben hält sich das da fest und dazu muss es mindestens drei Millimeter rausstehen oder ob du es kleben musst. Dann wird es mit so einer großen Montageplatte, die auf der Rückseite so ein riesiges 3M-Klebepad hat, da dran geklebt an den äußeren Teil außenrum um den Zylinder, wenn es nicht weit genug raussteht.

Robert Und da gibt es einen schönen Assistenten auf der Homepage, den man so durchklicken kann. Der stellt einem ganz viele Fragen und sagt einem, halt mal da ein Millimetermaß dran und sag mal, wie viel Millimeter das raussteht. Sag mal, wie weit das Schloss von der Türklinke weg ist. Sag mal, wie weit das Schloss von dem Rand der Tür, also von dem nächsten Rand zum kurzen Ende sozusagen, dass es da nicht übersteht.

Robert Wie weit es da weg ist und so weiter. Und dann der fragt er dich drei, vier Fragen und am Schluss sagt er dir, die drei Produkte gehen bei dir oder geht halt keins oder geht nur das oder was auch immer. Und da war ich dann so weit, dass ich dachte, okay, naja, ganz im Notfall kannst du natürlich immer auch noch zurückschicken. Aber das sah alles irgendwie sinnvoll aus. Und dann habe ich das jetzt bestellt und montiert war tatsächlich eine Sache von ungefähr zehn Minuten. Dann war das Ding, also maximal, dann war das Ding an der Tür.

Robert Bei mir konnte man es schrauben, auch wenn es nach meinem Millimetermaß nicht ganz drei Millimeter waren, sondern so 2,6, 2,7 sowas. Und dann dachte ich, versuch es einfach mal und das sitzt da bombenfest dran. Also es ging auch mit meinen nicht ganz drei Millimeter daran zu schrauben. Und... Wenn nicht, könnte ich ja trotzdem noch kleben. Das ginge ja auch noch.

Robert Und dann habe ich noch so ein Keypad dazu bestellt. Das kann man nehmen, wenn man es über das Keypad außen machen will. Ansonsten kannst du es halt nur übers Handy machen. Also über eine App oder so. Es ist auch Apple HomeKit kompatibel.

Christoph Was kannst du nur übers Handy machen?

Robert Aufschließen dann. Oder zuschließen. Du kannst natürlich von außen immer noch einen Schlüssel stecken und drehen. Das geht immer. also die Schlüssel verlieren ihre Funktionen nicht Das heißt aber.

Christoph Wenn du dir angewöhnt hast ohne Schlüssel unterwegs zu sein, wie ich das mittlerweile mache und dein Handy durch irgendein blöden Dings keinen Strom mehr hat, kommst du nicht mehr rein.

Robert Wenn du das Keypad nicht bestellst, wäre das so Wenn du das Keypad nicht bestellst, wäre das so Das Keypad habe ich aber dazu bestellt und das hängt jetzt draußen an der Tür und dann hast du natürlich die Möglichkeit Fingerabdruckleser oder PIN-Nummer, oder eben Handy oder in meinem Fall auch noch die Apple Watch.

Robert Sowohl das Handy hat halt die Möglichkeit, über Siri das aufzumachen, sie hat die Möglichkeit, es über die Nuki-App aufzumachen, es hat die Möglichkeit, es über die Home-App aufzumachen oder es hat die Möglichkeit, es über NFC aufzumachen. Also quasi in der Apple Wallet so eine virtuelle Zugangskarte auszuwählen und dann das Handy kurz an das Keypad zu halten und dann geht die Tür auch auf.

Robert Und diese letzte Variante, die mit der NFC, virtuellen NFC-Zugangskarte, das ist auch in der Armbanduhr drin. Die Armbanduhr hat natürlich auch Siri und die Armbanduhr hat auch eine Home-App, also von daher, die drei Varianten gehen da auch. Nur die Nuki-App hat, glaube ich, keinen Apple Watch-Teil. Aber ein Doppelklick auf den Button, mit dem man auch seine Kreditkarte auf der Uhr aufruft und dann so eine Karte weiter rollen und dann ist es diese Zugangskarte von Apple Home und dann einmal die Armbanduhr so mit das Handgelenk so an das Keypad halten und dann macht es und dann geht die Tür auf.

Robert Das ist tatsächlich ganz nett. Oder was ich jetzt neulich gemacht habe, als ich die Hände wirklich komplett voll hatte mit Einkäufen, weil der DM mir eine Tüte gegeben hat, die direkt beim Rausnehmen aus der Abholstation beim DM hat die Tüte gerissen und hat sich direkt verabschiedet. ganz viele Sachen einfach so unterm Arm und dann bin ich dann vom Auto hierher, mit so Waschmittelpackungen und Klopapier und allem Scheiß, so unter beide Arme wirklich so voll geklemmt mit Zeug, und dann stand ich vor der Tür und dachte so das ist jetzt der Moment, wo das die Sprachsteuerung lösen muss und ich hatte mein Handy in der Hosentasche und die Armbanduhr so halb unterm Pulli und dann habe ich einfach im Flur ganz laut hier eu Dingsbums,

Robert Nuki aufmachen gesagt und dann ist erst nichts passiert und dann habe ich gedacht, scheiße das hat mich nicht gehört durch den ganzen Stoff und dann hat es so eine Sekunde gedauert, die Siri wahrscheinlich gebraucht hat, um diesen Request irgendwie zu verstehen und zu verarbeiten und plötzlich macht dieses Schloss und geht auf und ich so, oh geil.

Robert Fuß die Tür aufgetreten und reingelaufen, da hat es funktioniert. Das ist ganz cool gewesen und die. Zweite Variante, die ich dann, hatte ich glaube ich hier vor vielen, vielen Sendungen schon mal angesprochen, die ich dazu ja noch brauche, ist, bei uns muss man ja unten noch ins Haus rein. dafür brauchst du denselben Schlüssel ja eigentlich auch, das ist ja auch der Grund, warum das ein Schließsystem ist, der schließt ja dann noch Kellertüren und alles mögliche und hier Müllhäuschen und solche Sachen aber wenigstens die untere Eingangstür, die muss ja meine Tochter noch durch damit sie überhaupt hier oben in den Genuss dieses Keypads kommt und wie kriege ich sie da durch und dafür hatte ich ja

Robert diesen lustigen mit einem Finger gebaut, genau, dafür habe ich diesen lustigen kleinen Fingerknopfdrücker gekauft damals von, Thuja, glaube ich, so ein SIGBY kleines Knubbelding mit einem eingebauten Akku in so einem kleinen Plastikfinger. Und den habe ich dann jetzt natürlich dann endgültig mal verbaut.

Robert Der lag jetzt hier monatelang in der Gegend rum und hatte immer diesen Plan, aber ich bin da irgendwie nicht drangegangen, weil das Smart Lock ja noch nicht dabei war. Dann wäre das ja auch nur so eine halbgare Lösung gewesen. Und der ist jetzt auch einfach über IO-Broker in Apple Home exponiert. Also da kann der quasi.

Robert Der ist ja als Schalter einfach angezeigt. Und das heißt, wenn man jetzt entweder seinem Siri sagt, dass die Außentür öffnen möge oder dass man die Home-App aufmacht und diesen Button einmal drückt, Dann drückt dieses kleine Fingerchen oben einfach auf den Summer, den man normalerweise mit dem Finger drücken würde, wenn einer klingelt.

Robert Dann muss man ja auch unten die Tür aufsummen, damit der reinkommen kann. Und genau da drückt dieses Ding jetzt einfach physisch auf den Knopf und dann summt es unten. Und das ist halt auch saulustig. Das mache ich jetzt selber manchmal auch, dass ich dann irgendwie, wenn ich die Hände voll habe, dann auch einfach in die Armbanduhr spreche, dass diese Tür jetzt bitte aufgehen möge.

Robert Und dann muss man so ein, zwei Sekunden steht man dann so ein bisschen dumm rum, so als hätte man geklingelt und dann summt es und dann kann man die Tür einfach so mit sich dagegen fallen lassen, öffnen und durchgehen, als hätte einem einer aufgesummt. Und ja, meine Tochter ist jetzt auch mehrfach schon allein nach Hause gekommen mit dem Handy, hat sie das ganze Prozedere bedient und findet das gut, kommt hier rein, braucht keinen Schlüssel und es ist halt sehr schnell sperrbar, falls ihrem Handy was zustoßen sollte.

Robert Funktioniert. Von daher alle happy.

Stefan Das ist gut.

Robert Ihr macht das übers Gesicht, ne?

Stefan Bei dem Switchboard ist halt so ein Face-ID-Ding dabei. Das heißt, du guckst rein und dann geht die Tür auf und das funktioniert also.

Robert Und das redet auch immer, ne?

Stefan Ja, geh näher ran. Kommt das. Hier, nimm Maske aus dem Gesicht. Das ist ein bisschen nervig, aber gut.

Robert Und wie ist das Strom versorgt? Also ich stelle mir das mit Kamera und wie oft musst du das laden? Also so Kamera verbraucht er sicher nicht.

Stefan Ja oder so.

Robert Okay, ist doch nicht schlecht.

Stefan Ich habe es jetzt vor dem Urlaub geladen, damit hier unsere Katzenpflege sicher reinkommt, habe ich alle mal vorgeladen, aber die waren immer noch über die Hälfte voll, also war es gut.

Robert Das Laden von dem Schloss an der Tür ist ganz cool bei Nuki. Da, kommt so ein spezielles Ladekabel mit und das ist magnetisch. Und das musst du einfach nur so von unten an das Schloss so in die Nähe. Also du musst wirklich nur so auf ein, zwei Zentimeter irgendwie in die Nähe von der Unterseite von diesem Schloss. und dann macht dieses magnetische Kabel so und springt da an die Stelle, wo es hin muss.

Robert Das ist wirklich sehr, sehr schick gemacht, muss man sagen. Ist auch ein sehr langes Kabel. Irgendwie sicherlich 1,80 Meter oder so lang, würde ich jetzt mal so aus dem Bauch ausschätzen. Auf der anderen Seite halt USB-C und hat man sicherlich irgendeine Powerbank oder so irgendeine alte, die man noch irgendwo rumfallen hat.

Robert Da steckt man das rein und legt das dann irgendwie über eine Nacht im Flur und legt das wieder auf. Und dieses Außen-Keypad, da kommt, glaube ich, einfach AAA-Batterien rein. Und die halten dann, das macht ja nur NFC und Pin-Pad und Fingerabdrucksensor.

Stefan Ja, dann geht das.

Robert Von daher, das wird wahrscheinlich auch ziemlich ewig halten, denke ich mal. Vor allem bei mir hängt es ja nicht draußen, sondern im Hausflur.

Stefan Ja, da wird es ja nicht mal kalt.

Robert Mit der Kälte ist ja auch immer so ein Thema.

Stefan Nee, bei uns ist das alles per USB-C ladbar, also bei außen musst du das Gerät abmachen. und dann halt einmal reintragen und dann halt, weiß nicht, eine halbe Stunde in den USB-C hängen. Und bei dem Schloss an sich, da sind irgendwie zwei Ersatzakkus. Also das ist einmal der große Akku, den du laden gehen kannst und dann ist ein kleiner Akku drin, der dann übernimmt, wenn du das lädst, aber es beschwert sich halt dauernd.

Stefan Und wenn der sterben würde, also der schafft, weiß nicht, auch noch einige Schließvorgänge, dann gibt es noch einen ganz kleinen, der irgendwie so noch fünf Schließvorgänge schafft oder so. Und dann ist Schluss. Aber da kann man halt schon echt auch stark leer gehen lassen. Und ja, das funktioniert eigentlich ganz gut.

Stefan Du nimmst halt den großen Akku raus, hängst ihn in einer halben Stunde an Strom oder so und dann ist das ja auch wieder voll und dann stopfst du wieder rein.

Robert Und wie ist das bei dem Switchboard mit dem, was wäre jetzt zum Beispiel mit manueller Bedienung, wenn du, wenn das jetzt ganz den Strom verliert und es brennt, du musst da ganz dringend raus und es ab Schluss drehen.

Stefan Einfach.

Robert Drehen, also es ist auch so einfach, du fassst diesen Knauf an und drehst den?

Stefan Ne, das ist kein Knauf, da ist oben so ein Aufsatz, den ich dann drehen kann.

Robert Ah, okay.

Stefan Ja.

Robert Aber das ist bei dem Nuki auch ganz cool gemacht, so der gesamte äußere Zylinder, also das ist, wenn du das vorstellst, ist ein dicker silberner Knubbel, sieht aus wie eine Getränkedose, eine halbe und, in der Mitte ist einfach so ein kleiner Knopf und den Knopf kannst du drücken, dann schließt er ab oder er schließt auf, also er toggelt quasi in die andere Richtung und, das Ding hat auch so einen LED-Ring und wenn es nicht verriegelt ist, dann blinkt der immer so ein bisschen.

Robert Aber das kannst du auch ausschalten, wenn dich das nervt, aber der blinkt halt so nach dem Motto ich bin übrigens entriegelt, also hier könnte jetzt jederzeit jemand die Klinke runterdrücken und rauslaufen und ich glaube, die Idee ist schon so nach dem Motto, dass das Ding immer abschließen will, und du kannst entweder den Knopf drücken, dann toggelt er, wie gesagt, oder du kannst diesen gesamten Zylinder einfach außen dieses ganze ding mit der hand anfassen und drehen und dann drehst du quasi in den den schlüsselsylinder, und das funktioniert ganz gut und ist eben halt auch batterieunabhängig das heißt wenn du schließt dann siehst du auch wie dieses ganze ding sich dreht, drei geschwindigkeitseinstellungen wie sowas wie leise normal und in zehn und,

Robert ich habe es noch nicht auf den zehn gestellt aber ist auf normal ist er mir absolut schnell genug da zweimal rumzuschließen und. Und was ganz cool ist, was sie bedacht haben, wenn du rausgehst und hinter dir abschließen willst, ist ja durchaus so eine Sache, die man oft macht, dass man halt, oder täglich macht, dass man irgendwie rausgeht und dann sagt so, und jetzt will ich eigentlich zuschließen hinter mir, aber dafür vielleicht nicht extra das Handy rausholen, weil ich habe halt noch tausend andere Sachen.

Robert Ich muss mir die Schuhe noch anziehen und ich muss meine Jacke zumachen und ich muss gucken, dass der Hund nicht davon rennt und dass die Kinder irgendwie diesen das tun. Und da kannst du einfach auf diesen Knopf innen einen Doppelklick machen und dann rausgehen. Und dann ist in der App, hast du vorher eingestellt, wie viel Sekunden Verzögerung er dann macht nach dem Doppelklick, bis er dann abschließt.

Robert und ich muss glaube ich auf 30 Sekunden stehen und das ist total clever, weil dann gehst du wirklich raus und denkst dir, okay hab ich alles, hab irgendwie alles mitgenommen was ich mitnehmen will, macht man ja eh so diese letzte Gedanke, bevor man die Tür verlässt, und in dem Augenblick drückst du einfach Doppelklick, gehst raus und also ich zieh mir die Schuhe draußen vor der Tür an und meistens so, wenn ich gerade die Schuhe anhabe und dann so langsam die Treppe Richtung Fahrstuhl, die paar Stufen da runtergehe, dann höre ich wie das Schloss, wie die 30 Sekunden dann um sind und wie das Schloss dann hinter mir da die Tür zu schließt und dadurch musst du nicht da dann noch mit dem Handy rumfummeln, um richtig abzuschließen,

Robert weil es dann, der Befehl ist schon erteilt, das macht es dann hinter dir automatisch, das ist ganz cool.

Stefan Ich weiß gar nicht, ob unserer das kann, wir haben halt außen auf dem Keypad so einen Abschließknopf und dann gehst du halt raus und drückst drauf und.

Robert Das kannst du dann auch einstellen, ob du das möchtest, dass das quasi jeder drücken kann. Da kann dich aber halt auch jeder immer wieder lustig einsperren, theoretisch von draußen in so einem Prankster.

Stefan Das klingt auch noch ein sehr lustiges Scherz.

Robert Oder ob der Pin eingegeben werden muss oder der Fingerabdruck oder so, ob du damit oder ob das Keypad sich aus dem Abschließvorgang raushalten soll. Das kannst du separat einstellen. Und es gibt auch noch als Zusatz noch einen Türsensor von Nuki, den du noch verbauen kannst, der kostet auch nochmal irgendwie 20, 30 Euro, dass das System dann auch weiß, in welchem Zustand die Tür gerade ist.

Robert Den habe ich jetzt auch noch nicht vermisst. Weiß nicht, was dann passiert. Vielleicht kann man dann verhindern, dass er abschließt, wenn die Tür offen steht. Weil dann kann sie ja nicht mehr zufallen, wenn der Bolzen draußen ist. Das wüsste sie ja dann über den Sensor, dass sie jetzt nicht abschließen sollte, weil sie noch offen ist oder so.

Robert Das könnte mit dieser 30-Sekunden-Abschließfunktion noch ganz sinnvoll sein. Es gibt noch so einen Nachtmodus, wo du ihr sagen kannst, schließ mal immer um die Uhrzeit abends zu und morgens um die Uhrzeit wieder auf. Das habe ich jetzt mal so aktiviert, dass es irgendwie morgens die Tür entriegelt, so ungefähr eine Viertelstunde, bevor ich sowieso mit dem Hund meine erste Runde mache, damit ich da nicht jedes Mal vor eine verschlossene Tür laufe.

Stefan Naja, gut. Du wirst berichten.

Robert Kann euer Schloss da noch irgendwelche fancy Sachen, die unsere, die wir jetzt nicht erwähnt haben, irgendwas Cooles, was man für 28.000 Euro kriegt?

Christoph Nee, meine Frau ist ja total gegen solche fancy Sachen, die Technik machen. Aber trotzdem habt ihr sowas. Ja, wir haben sowas. Wir wollten halt einen Fingerabdrucksensor und der funktioniert auch sehr gut. Aber das ist nicht irgendwie vernetzt mit irgendwas. Also es ist nur, also hätten wir haben können, aber wollten wir ausdrücklich nicht. Also.

Robert Habt ihr nicht eingerichtet absichtlich oder hat das Ding gar nicht?

Christoph Ehrlich gesagt weiß ich das nicht. Ich glaube, es hat das Ding, aber es ist nicht freigeschaltet irgendwie.

Robert Okay.

Christoph Aber ich weiß es nicht.

Robert Die Option hat man bei dem Nuki auch. Also das ursprünglich am Anfang, die Einrichtung ist nur Bluetooth. Und dann sagt es irgendwann so als Option, du kannst mir jetzt hier WLAN-Zugangsdaten geben, dann bin ich im Internet und dann kannst du das quasi auch mit der App aus der Ferne machen. Dann kann ich auch irgendwie aus Portugal mein Schloss hier aufschließen. Musst du aber nicht.

Robert Und der nächste Schritt ist dann noch, du kannst es dem Apple Home hinzufügen oder wahrscheinlich auch irgendein Google und Alexa und so. Das weiß ich nicht, aber ich denke, das wird auch gehen vermutlich. Aber das ist auch optional. Das musst du auch nicht machen.

Christoph Ja. Nee, genau. So war das. Nee, und so haben wir jetzt nur Fingerabdruck und bisher, muss ich sagen, klappt das sehr gut. Also die Kinder vergessen hin und wieder, wie es funktioniert, wie sie da den Finger drauf machen oder drüber machen müssen. Das ist ja kein.

Stefan Das ist mehr so ein Zweipen, gell?

Christoph Genau, das ist ja kein kein, zweidimensionales Feld, wo man den Finger drauflegt, sondern das ist eine Linie, wo man es drüber zieht. Der Scanner. Und das muss man halt wissen, wie man die Fingerkoppel da drüber zieht. und die Kinder vergessen das irgendwie immer wieder. Das ist schon erstaunlich. Die machen das jeden Tag erfolgreich und dann eines Tages klingeln so, das geht nicht mehr und dann sage ich, hier, zeig mir nochmal, wie du es machst und dann sehe ich halt, ja, sie macht es wieder falsch.

Christoph Also irgendwie, keine Ahnung, Kinder halt vergessen das dann halt wieder.

Robert Das ist lustig.

Christoph Und dann zeigt man sie ihnen wieder und dann geht es wieder ein paar Wochen. Also es ist, Und das Einzige, was wirklich ein Problemchen ist, ist, wenn man nasse Finger hat. Also dann funktioniert es halt nicht. Aber wenn man die Finger dann abtrocknet am Hemd oder so, dann funktioniert es schon auch. Aber wenn ich so von der Baustelle komme.

Robert Wenn du gerade nackst draußen warst und dann kein Hemd hast.

Christoph Ja, nee, wenn ich irgendwie Proben trage und es hat geregnet und die sind außen nass oder sowas. Und dann habe ich halt ein bisschen feuchte Finger und dann komme ich halt nicht rein. Und naja, da muss ich immer erstmal alles ablegen und dann fingertrocken machen und dann geht das schon. Also grundsätzlich geht es. Also so echte Fehlfunkungen.

Christoph Also mein Schwiegervater struggelt auch ein bisschen damit. Der kommt auch manchmal nicht rein, wo ich auch nicht weiß, ob es an seinen knotigen Fingern liegt oder ob er irgendwas falsch macht. Weiß ich nicht. Aber insgesamt, also kann ich kommen wie meistens.

Robert Ich weiß nicht, ob ich es hier schon mal erwähnt habe, aber ich habe das in irgendeinem Podcast mal gehört, dass es ein Alter gibt, ab dem Fingerabdruckleser problematisch werden. Das habe ich in irgendeinem Tech-Podcast. mal gehört, dass dieser Umstieg...

Christoph Die Haut verhornt halt immer mehr und...

Robert Ja, irgendwie sowas.

Christoph Das kann schon sein, ja.

Robert Dass Leute mit auch so hier Apple, iPhone mit Touch ID oder die anderen Androids ja genauso Probleme haben, dass sie sagen, die Fehlererkennungsquoten werden dann bei älteren Personen ab, ich weiß nicht, ob es mit einem gewissen Alter oder mit einem gewissen Hautzustand, keine Ahnung, wie man das klassifizieren kann, problematischer wird.

Robert und dass die dann natürlich happy sind, wenn dieses Face-ID-Zeug gefunden wurde, weil es das Problem ein bisschen rausnimmt.

Christoph Vielleicht ist es so ein Alters-Effekt. Bisher klappt es sehr gut.

Robert Ich finde, Fingerabdrucksensor, bei mir ist es nicht so ein Strich, sondern da ist es so ein Kreis, so ein kreisrundes Feld, wo du den Finger so drauflegst und solange ich das Gerät in der Hand hatte und meinen Finger da so draufgetan habe und das angelernt habe, hat es super funktioniert. Da habe ich gedacht, okay, das macht es ganz gut so und dann montierst du das an den Türrahmen dran außen und dann ist der Winkel ja ein ganz anderer.

Robert Dann stehst du da so und dann hast du die Hand, musst du jetzt irgendwie da versuchen so und dann natürlich ist das im Winkel nicht mehr das gleiche, wie du es hattest, als es da war und die Kinder, die müssen sich ein bisschen strecken, um da ranzukommen, dann habe ich das so von der Montagehöhe, habe ich gedacht, ich will das jetzt nicht auf Kinderkopfhöhe montieren, dann ist es ja für mich irgendwie da so auf der Hüfthöhe das auch schweizend.

Stefan Die wachsen ja.

Robert Die wachsen auch noch, genau, dann habe ich halt so zu den Kids gesagt, stell dich mal hier hin, streck mal deine Hand aus, wie hoch kommst du? Dann habe ich geguckt, wie hoch sie so kommen und habe dann versucht so einen Mittelwert. Der Kleine muss ja jetzt da noch nicht drankommen, weil der läuft ja jetzt hier noch nicht alleine in der Gegend rum.

Robert Aber ich habe es dann trotzdem so montiert, dass er auch rankäme, aber er muss sich schon ein bisschen strecken. Für die Große ist es so eine okaye Höhe. Und außerdem hat die ja sowieso noch ihr Handy, um das freizuschalten. Dann kam das so zusammen, aber trotzdem irgendwie ich finde Fingerabdruck, mich da immer so hin zu verrenken, dass ich den Finger so wieder gerade auf das Ding halte.

Robert da bin ich dann doch mit der Uhr schneller oder indem ich das der Siri sag.

Christoph Das hat tatsächlich meine Tochter auch eine Zeitlang falsch gemacht, dass sie an der falschen Stelle vor der Tür stand und dann den Finger irgendwie krumm draufgelegt hat und dadurch den Winkel nicht richtig hatte. Das habe ich dann dadurch behoben, dass ich einfach die andere Hand bei ihr angelernt habe.

Christoph Und dadurch konnte sie an der Stelle weiterstehen und es eben halt dann mit der anderen Hand machen und dann ging es wieder.

Robert Ja, das ist vielleicht eh ganz schlau. Mehrere Fingermann.

Christoph Ja, ich glaube, ich habe vier oder fünf meiner Finger.

Robert Kinder fallen ja doch auch mal auf die Nase und... schrabbeln sich die Finger auf oder sonst irgendwas.

Christoph Ja. Ja, cool. Oder man hat die ganze Hand voll. Klar, dann ist es auch besser, wenn man es mit so einem Handy oder mit so einer Uhr macht. Aber weißt du, wenn du vom Einkaufen kommst und irgendwie an jedem Finger hängt eine Tüte oder sowas und man muss dann gucken, welcher Finger gerade frei ist, um über diesen Sensor zu gehen.

Robert Ja, da ist der Stefan dann mit dem Face-Ding im Vorteil.

Christoph Ja, das stimmt.

Stefan Das ist wirklich geil. Und das geht auch super schnell. Meist. Selbst wenn ich irgendwie vom Radfahren komme und einen Helm auf habe und, na gut, ich habe meine normale Brille, also ich habe keine Sonnenbrille auf, aber selbst dann reagiert er sofort. Das ist wirklich gut. Ja, cool. So, wo wir gerade hier so lustig bei Tech-Themen sind, gibt es noch weitere Tech-Themen und Achtung, der Christoph hat ein Tech-Thema dabei.

Christoph Ja, ich habe es ja vor zwei Wochen schon angekündigt. Daniel hatte mich ja auf seine tolle Community hingewiesen, wovon Samsung, ein Device angeboten wurde zum Testen und Behalten. und da habe ich teilgenommen und bin da ausgewählt worden. Also es ist wohl so, also ich muss da ein bisschen ausholen. Es gibt, jeder der ein Samsung-Gerät hat, wir hatten das glaube ich vor zwei Wochen auch schon mal, Daniel hatte das erklärt, jeder der ein Samsung-Gerät hat, hat auf seinem Gerät so eine App im Endeffekt, die so ein bisschen so vom Gefühl ist und auch so von der Funktionsweise, wie damals so unser Cocktail-Forum.

Christoph Also, oder wie jedes Forum im Endeffekt. So eine Community, wo du dich theoretisch dran wenden, an die du dich wenden kannst, wenn du irgendein Problem mit einem Samsung-Gerät hast, wo du dann geholfen kriegst von der Community halt. Also nicht zwingend von Leuten von Samsung, sondern von anderen Leuten, die eben auch User sind.

Christoph Und wo aber eben auch so Geplauder und Off-Topic und sowas stattfindet. Das ist ganz lustig. Und jeder hat das auf seinem Handy und keiner weiß es. Also es ist irgendwie sehr seltsam, dass es so unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Und ja, da bin ich eben dank Daniels darauf aufmerksam geworden.

Christoph Und habe eben diese Community auch kennengelernt, was wirklich sehr nice war, hat mir sehr gefallen. Das war dann so ein Tag bei Samsung in Eschborn, so ein Aktionstag im Endeffekt, wo man, als man reinkam, erstmal das neueste, größte Tablet in die Hand bekommen hat. Also nicht nur in die Hand bekommen, sondern geschenkt bekommen hat.

Stefan Wie viele Leute waren da?

Christoph Ich glaube 30 waren es.

Stefan Okay. Und da muss man ausgelost werden oder jemanden kennen?

Christoph Nee, das war eigentlich ganz easy. Du musstest in dieser Community, die heißt, das habe ich schon wieder vergessen, Samsung Members. In dieser Samsung Members Community musstest du in einem bestimmten Thread, da war eine Aufgabe gestellt, da hieß es, äh, Mit fünf Sätzen eine Sehenswürdigkeit in Frankfurt anpreisen, die irgendwie deine Lieblingssehenswürdigkeit oder sowas. Oder Geheimtipp.

Christoph Irgendwie sowas. Und da habe ich halt den Campus Westend ein bisschen angepriesen mit fünf Sätzen und war dabei. Einen Tag später hieß es, du bist ausgewählt worden. Und ich glaube, einige hatten die Aufgabenstellung auch nicht richtig verstanden. also man sieht ja da, was die anderen kommentiert hatten, hatten viele so mit fünf Sätzen fünf Sehenswürdigkeiten und dann zum Teil auch so Standardsehenswürdigkeiten Frankfurt genannt.

Christoph Das war ja, wo ich mir dachte so, ich glaube, das war nicht das, also Aufgabenstellung richtig lesen. Aber vielleicht hatte das auch damit gar nichts zu tun. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall haben wir dann eben erst mal dieses Tablet bekommen, was einen Tag später auf den Markt kam. Also es war praktisch zur Einführung dieser Tablets.

Robert Der ist ja Sneak-Pod-mäßig. Sneak-Dings.

Christoph Ja, ja, total. Es war Sneak-mäßig, genau. Und das ist das Samsung Galaxy Tab 12 Ultra. Also das große ist ein das 12 Plus und das 12 Ultra ist jetzt auf den Markt gekommen. Und das Ultra ist eben ein bisschen größer. Das ist DIN A4 groß etwa. Und ist wirklich wahnsinnig schick. Also mit so einem ganz dünnen Rand nur, die ich nicht besonders praktisch finde, muss ich sagen, weil immer den Finger auf dem Bild.

Stefan Gell?

Christoph Genau, du hast immer den Finger auf dem Bild oder du musst es ganz komisch halten. Also ich hatte auch das Kleine in der Hand, das eben kleiner ist und trotzdem mit breiteren Rand hat. Das kann man viel besser halten. Also eigentlich finde ich das viel praktischer, so für all day use. Aber das Große ist halt schon, also dieser Bildschirm und auch der Sound, das ist wirklich krass.

Stefan Und geschenkt. Hält man das schon gut. aus.

Christoph Richtig, das sowieso. Also es ist wirklich ein krasses Teil, wo ich mir aber schon denke, so, warum man sich das kaufen sollte. Also da bin ich mir nicht so ganz sicher. I don't know.

Robert Ja gut, aber Leute geben viel Geld für teure Tablets. Also ich meine, iPad Pro oder so kostet ja eh nicht viel Geld. Und ist eh nicht...

Christoph Also technisch ist es ein wirklich beeindruckendes Gerät. Wir haben das dann, wir haben dann so eine Stadtrallye gemacht in Kleingruppen. Da sind wir mit der S-Bahn EZB gefahren und hatten dann da so kleine Aufgaben, die wir erfüllen sollten. Das war hauptsächlich, waren das so mit der überall in diesem Tablet integrierten KI, irgendwie umgehen. Hat mich nicht alles 100%...

Stefan Hat das auch Internet oder musstest du dein Handy damit koppeln oder wie war das dann?

Christoph Nee, ja genau, wir mussten es koppeln mit unserem Handy. Nee, Internet hat es nicht gehabt, nee. Ähm... Aber das ging ziemlich geschmeidig. Also es war gar kein Problem. Und ja, diese KI-Sachen, ja, das ist nicht meine Welt, ist bekanntlich. Und ich muss auch sagen, da waren auch so Sachen dabei wie, ja, mach ein Bild von der EZB und verändere es mit KI.

Christoph Ja, und da sieht man halt dann sehr schnell, dass die KI halt irgendwas halluziniert. Also selbst wenn man ihnen einen sehr spezifischen Prompt gibt, erfindet die halt Dinge, wo man sich denkt so, okay, warum hast du das jetzt gemacht? Aber egal, halt Spielzeug, also lustiges Spielzeug. und ja, das, was man ihm aufträgt zu machen, ist schon, ja, macht es schon überzeugend.

Christoph Ist auch so ein Stift dabei, also die Zeichengeschichte, das ist schon auch überzeugend. Das habe ich noch nie gemacht, auf so einem Gerät wirklich zu zeichnen, dass dann eben auch es wie eine Zeichnung aussieht und nicht wie mit der Maus irgendwas gemalt. Also es ist schon ein cooles Gerät und aber, also vor allem diese Community ist halt, das war mir nicht klar, dass es sowas gibt.

Christoph Ähm, sehr, sehr nette Leute, bisschen nerdig natürlich alle, ziemliche Fans. Ja klar. Ähm, Fans, die auch zum Teil schon häufiger bei diesen Events waren. Also es scheint irgendwie so eine Community zu sein, aus die sich, aus denen das dann immer oft gespeist wird. Ähm, Und also es waren einige um mich herum, die dieses Falthandy hatten und das hatten die eben auch kostenlos bekommen.

Stefan Okay, krass.

Christoph Ja und ne, also wirklich, wirklich nice, schöner Tag und in dieser Kantine, der Daniel hatte mir ja gesagt, ich muss das koreanische Essen essen, da hätte ich mich reinlegen können. Also das war wirklich krass, wie gut das war. Ich muss irgendeinen Vorwand finden, wieder zu Samsung zu kommen, weil nicht wegen des Tablets, aber wegen des Essens.

Stefan Vielleicht graben die da irgendwas und du müsstest das mal beproben oder so?

Christoph Ja, keine Ahnung. Also das ist wirklich krass, wie gut das war. Also, nee, hat Spaß gemacht. War wirklich ein sehr cooler Tag. Und jetzt habe ich ein sehr potentes Tablet.

Stefan Cool. Klingt sehr gut.

Robert Nice.

Christoph Ja, war wirklich nice. Und es ist, das Ding ist ja, ich glaube es kostet 1600 Euro oder so. Also es ist schon krass. Es ist wirklich krass.

Stefan Du machst eine kostenlose Werbung für sie, indem du jetzt zum Beispiel heute darüber sprichst.

Christoph Ja, genau. Richtig.

Robert Muss man das jetzt hier als bezahlte Werbung kennzeichnen, weil du jetzt ja dafür bezahlt worden bist.

Christoph Gar nicht. Nee, man musste auch die, das war tatsächlich der Deal, eine Rezension dazu schreiben auf der Samsung Homepage irgendwie. Aber konnte man auch eine ehrliche Rezension schreiben, weil die haben auch geschrieben. Kannst auch schreiben, wenn dir irgendwas nicht passt, das hilft uns auch.

Stefan Aber da waren jetzt nicht irgendwie, also kann ja sein, dass du das anfasst und schon merkst irgendwie hier die drei Sachen, das passt überhaupt nicht, dass du da mit jemandem direkt so sehr waren, die dann doch nicht interessiert an deinem direkten Feedback.

Christoph Wie meinst du das?

Stefan Naja, als wir noch zu den Cocktail-Events gegangen sind, da saß ja dann der Brenner direkt neben dir. Und dann hättest du sagen können, guck mal, das ist doch voll der Fehlgeschmack, weil so und so. Oder hier das Label ist aber, finde ich, nicht so hübsch. Oder das ist besonders cool. Oder könnt ihr den nicht mal auch mit 60 Umdrehungen machen und nicht nur mit 48 oder so.

Robert Das ist halt immer die Frage, wie sehr der deutsche Samsung-Vertrieb überhaupt Zugriff auf die Entwickler in Korea hat.

Stefan Ja genau, aber wenn jemand zumindest da wäre, um mit dir darüber zu reden oder sich das anzuhören oder interessiert zu nicken oder sonst irgendwas.

Christoph Das hätte man schon machen können oder konnte man schon machen und wurde auch, also wurde auch dort eben dann diskutiert und geguckt und äh, nee, nee, war viel Austausch. Ähm, Und, was soll ich noch sagen? Ach genau, und was ich auch so das Gefühl habe, diese Community, die da ja im Endeffekt angefüttert wird oder bei Laune gehalten wird oder keine Ahnung wie, ich glaube, dass die die als, das ist jetzt ein bisschen spekulativ, ich habe so das Gefühl, dass die einfach da, ihre, wie nennt man das, Kundenhilfe oder wie nennt man das, wenn man ein Problem hat und sich dann an die Firma wendet und geholfen kriegen möchte.

Robert Support.

Christoph Dass die das so ein bisschen outgesourced haben dadurch, weil das sagen die eben explizit so, wenn man ein Problem mit einem Samsung-Gerät hat, dann geht man in diese Members-App oder in, diesen Members-Bereich und fragt da und da wird einem geholfen, aber eben nicht zwingend von Profis, sondern eben von Leuten, die eben sich mit diesen Geräten befasst haben, weil sie eben zum Beispiel bei so einem Event frühzeitig damit vertraut gemacht wurden und da halt drauf angelernt wurden und sich damit beschäftigen und sich da reinnerden, weil sie es dann halt dann auch irgendwann geil finden.

Christoph Also das geht schon irgendwie auf Samsung, habe ich das Gefühl. Ja, interessantes Geschäftsmodell, aber, wenn das dann eben so mit so einem sympathischen Grundgefühl dort stattfindet, finde ich es auch wieder in Ordnung. Also das ist dann halt auch eine Win-Win-Situation irgendwie.

Robert Ja, absolut.

Stefan Ich erinnere mich auch an Zeiten, wo wir positiv über Schnaps geredet haben, weil wir ihn getrunken haben.

Christoph Ja, genau.

Stefan Ja, cool. Ich bin gespannt, wenn ich das demnächst mal bei dir in der Hand halten darf.

Robert Wenn wir das nächste Mal zu dir kommen, machen wir da Fingerabdrücke drauf. Auf jeden Fall.

Christoph Es ist schon ein imposantes Gerät, das muss man echt sagen. Es ist super flach und super high value und Metall und, brillanter Bildschirm und so. Es ist schon ein krasses Teil, muss man echt sagen. Aber klar, für den Preis muss es auch sein.

Stefan Ja, klar. Und der Bob hat behauptet, dass man damit auch Podcasten könnte.

Christoph Das wäre natürlich krass. Also die Idee wäre ich gar nicht gekommen, aber das ist eine gute Idee. Vielleicht sollten wir das mal in Angriff nehmen.

Stefan Nachdem wir heute wieder vor der Aufnahme kämpfen müssen. Wir haben halt irgendwas nicht.

Christoph Und am Ende nicht wissen, woran es gelegen hat.

Stefan Jetzt geht's wieder, jetzt klingt auch alles gut. Ja, blöd.

Christoph Am Ende wissen wir, woran es gelegen hat. Es lag an Windows. Das war nicht genau wie, aber irgendwie lag es an Windows. Wahrscheinlich.

Stefan Aber wir können halt nicht abstellen leicht.

Christoph Genau, weil man halt nicht reinschaut. Nun gut, das war mein Tag bei Samsung. Ein bisschen wie bei der ESA damals hat es sich angefühlt. So vom Feeling. Das war nett.

Stefan Okay.

Robert Ja, cool.

Stefan Sehr schön. Während du bei Samsung warst, war ich ja in Norwegen, wie vor zwei Wochen schon angekündigt. Oder hatte ich es angekündigt? Ihr wusstet es ja auf jeden Fall. Da wollte ich jetzt nur kurz ein paar Sätze von Berichten. Wir sind mit der Bahn hochgefahren und sicherheitshalber einen Tag früher losgefahren und haben dann in Norwegen in einem Hotel in Fußlaufweite vom Kai in Kiel, habe ich in Norwegen gesagt.

Stefan Das Schöne ist, da gibt es halt Hotels, die quasi zwischen Bahnhof und Ostsee-Kai liegen und dann kannst du nach dem Zug fahren, da hinlaufen und von da dann wieder, zum Kai, das heißt du musst nicht mal Taxi fahren oder sonst irgendwas und wir sind am Schluss auch vom Schiff direkt zum Bahnhof gelaufen, das geht alles irgendwie 20 Minuten oder so.

Stefan und dann sind wir da hingekommen in das Hotel und die haben so ein ganz seltsames Zimmer, wir sind da rein und dann steht da ein großer Konferenztisch in unserem Zimmer, für acht oder zehn Personen, und eine Couch und dann das nächste Zimmer, also es war so. Da war dann ein Bett drin und ein Bad und dann habe ich gesagt, naja, so ein Bett für vier ist schon, gemütlich und dann sind wir in die Rezeption so, ja, da ist irgendwas schiefgelaufen, so, ja, kein Problem, wir bauen diese Couch dann um und dann können da die Kinder schlafen, so, alles klar, gut, kein Problem, aber leider mussten sie uns dann aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht ganz verstehen konnte, ein anderes Zimmer geben, und da hatten wir dann leider nicht mehr so eine gute Aussicht,

Stefan aber hatten halt genug Platz, aber das waren dann halt so, also das erste Zimmer war so dieses alte Hotel, was es früher war und das neue war halt so umgebaut in Motel Mutter One ist ja irgendwie vernünftig und so, hat so einen bestimmten Stil und die haben halt so ein paar Studiozimmer, wo, weiß ich nicht, Menschen, die dann eine Woche in Kiel sind, mal übernachten, so mit einer kleinen Küche drin und so.

Stefan Und da hatten wir halt so ein Zimmer mit so zwei Couches und Ausklappbett und so. Ja, ja, war nett, aber war okay. Dann wollen wir abends noch ein Döner essen in Kiel und das war so geil. Das war so ein Dönerladen, der. Wie jetzt bei McDonalds auch, wo du das vorher so zusammenklicken kannst, was du gerne haben willst und dann habe ich irgendeinen Käse-Jalapeno-Döner-Monster gegessen.

Stefan Oh, das war so gut. Das war also selten so ein guter. Es war natürlich dann kein Döner-Döner, aber irgendwie anders fancy Döner. Das war richtig lecker. Aber war ja klar, dass die nächsten Tage auch gut gegessen wird. Das heißt, ich hatte mich da schon dann eingestimmt. Und am nächsten Tag hatte ich für uns extra die Frühanreise gebucht, das heißt wir konnten schon ab 11.30 Uhr aufs Schiff drauf, hatten zwar noch keine Kabine, aber konnten halt schon rumlaufen und weiß nicht was essen und einfach die Sachen ausprobieren und das erkunden.

Stefan Wir waren ja jetzt auf der Ida Nova, das sind die größten Schiffe, die die haben mit 6.500 Leuten. Ja, das war krass. Und wir sind um, ich glaube, 11.36 Uhr oder so, habe ich auf die Uhr geguckt, haben wir das Schiff betreten und um 12.01 Uhr saßen wir zum ersten Mal auf der Wasserrutsche. Also wir hatten uns vorgenommen, wir müssen die Badesachen mit den Mädels, habe ich das ausgemacht. Meine Frau war nicht ganz so begeistert, aber gut, muss sie durch, kennt uns ja.

Stefan Wir hatten alle Badesachen drunter und sind dann erstmal direkt hoch, haben uns sofort umgezogen.

Christoph Wie ist denn das mit diesem Wasserrutschen? Da sind ja unheimlich viele Leute auf diesem Schiff. Wie macht man das, dass dann nicht immer viel zu voll ist? Dass man dann eine Stunde anstehen muss an der Rutsche? Oder entspannt sich das durch irgendwas, keine Ahnung, dass man dann bestimmte Zeiten dahin geht?

Stefan Genau, du kannst halt von neun bis neun auf diese Rutschen gehen und dann teilt sich das schon relativ gut. Also wir waren auch mal an einem Tag normalen Nachmittags da und da standen wir halt schon so, drei, vier, fünf Minuten und die Rutschen sind ja nicht sehr lang, also keine Ahnung, du rutschst dann, 15 Sekunden oder so und das heißt du kriegst pro Minute da schon vier Leute durch und das eine sind Doppelrutschen und dann noch eine dritte, also du hast drei Rutschen, Ja, 10, 15 Sekunden Rutschzeit, kriegst ja schon einiges an Leuten durchgeschoben.

Stefan Also für uns war es dann auch so, als es so voll war, sind wir halt zweimal gerutscht und dann haben wir wieder andere Sachen gemacht und haben es später nochmal probiert und dann war es leerer.

Christoph Sind das so Rutschen, wo man über die Redding hinausrutscht?

Stefan Ja.

Christoph Ist das nicht super gruselig?

Stefan Also du rutschst ja drüber und dann kannst, also du rutschst halt ganz schnell, das ist von innen beschlagen. also das Stück über der Reling ist dann auch Glas, sonst ist es halt so ja, genau, normal verbund, die eine ist sogar komplett im Dunkeln also da siehst du gar nichts also nicht so ein bisschen nett dunkel sondern wirklich du siehst nichts, und die anderen beiden, das sind so Racerutschen, da ist dann auch mit so einem Counter und 3, 2, 1 und dann rutscht los und unten hast du die Zeiten und kannst dann immer vergleichen, wer jetzt schneller war und so, Also ich fand es nicht gruselig, da runterzugucken, aber ich habe halt auch keine Höhenangst und keine Schwierigkeiten damit, aber du bist halt auf Deck 19 oder so,

Stefan über mehr bist und guckst da runter. Schon cool. Also mir ging es eher so, dass ich dann ein bisschen langsamer gerutscht bin, um zu gucken, was man so sehen kann.

Christoph Um mal rutscht zu gucken.

Stefan Ja. Ja, so. Und einmal rutscht da, also diese Einzelrutsche, da rutschst du übers Deck, also so oberhalb vom Deck. Da siehst du halt dann Leute unter dir rumlaufen, beziehungsweise wenn du unten läufst, siehst du dann halt auch da oben irgendwelche Leute durch die Rutsche sausen. Ja, und genau, dann hatten wir nachmittags unser Zimmer und irgendwie abends um fünf oder so sind wir dann ausgelaufen und hatten dann den ersten Seetag.

Stefan Da kam dann auch langsam ein bisschen Seegang auf, also nicht dramatisch, aber es war halt auch nicht topf eben. Und auch das Riesenschiff hat sich bewegt, dass du es gemerkt hast, das wurde dann später noch ein bisschen schlimmer. Dann waren wir in Bergen, ja, tolle Stadt, da vorne diese Weltkulturerbe, alten Kontore, haben wir natürlich angeschaut.

Stefan haben, ganz oft in Norwegen, irgendwie war mir das nicht so bewusst, dass da diese so Zimtschnecken so Zeugs, Zimtknoten.

Christoph Total, ja.

Stefan Oder auch mit Kardamom. Ja und mit Kardamom genau, solche Dinge haben wir eigentlich in jeder Stadt, haben wir geguckt, dass wir irgendwo jetzt wieder unsere Zimtschnecken finden und, aber die scheinen die irgendwie nur für vormittags zu bauen, ich weiß nicht, also wir hatten so das Gefühl und haben auch mit anderen vom Schiff gesprochen, dass die alle so dachten, das ist was, was die vielleicht nur morgens essen, weil wenn man später unterwegs war, weil es irgendwie morgens geregnet hat oder so, dann gab es da oft keine mehr oder so.

Stefan Aber, keine Ahnung.

Christoph Das ist mir noch nicht aufgefallen, aber kann sein, ja.

Stefan Dann, als wir wieder zurück an Bord waren, hat der Kapitän irgendwann eine Durchsage gemacht. Der hat eh lustige Durchsagen gemacht. Der hat eigentlich immer morgens und abends. Und wenn es ernst war, hat er sich halt auch auf die Kabinen geschaltet. Also, dass du wirklich ihn hören musstest. War dann in Bergen so, dass er gesagt hat, wir bleiben jetzt heute ein bisschen länger liegen. Wir kommen erst morgen später in Orlesund an.

Stefan Verlängern dafür unseren Aufenthalt dort. Aber uns erwarten hier fünf bis sechs, Meter See bei dieser Länge und der Wind und so. Und wir sind nicht ganz sicher, ob wir in Orlesund einlaufen können, wenn wir früher da sind. Deswegen bleiben wir jetzt heute Abend noch ein bisschen in den Bergen, schauen sich Bergen ruhig noch an. Und.

Stefan Fahren dann los. Und in der Nacht, da hat es auch ordentlich geschaukelt. Das war erst am Frühstück, merkst du es halt, dass dann doch der eine oder andere seekrank ist und alles ein bisschen leerer ist, ein bisschen weniger Gewusel und Gedränge. Das muss ich sagen, das war auf dem Schiff schon teilweise unangenehm, wie viel los da war. Aber es war halt Ferien in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und es war halt ausgebucht.

Stefan Ich kann mir gut vorstellen, wenn du da dann eine Zeit findest, wo halt deutlich weniger unterwegs sind oder nicht so volles von den großen Schiffen erwischt, das hat schon coole Sachen an Bord und so, das ist echt geil. Und dann ist es auch nicht so gedrängt, aber es war halt irgendwie, wenn du abends so eine von diesen lustigen Shows da mal angucken wolltest und nicht in der hintersten Reihe stehen, dann musst du halt irgendwie eine Dreiviertelstunde da vorne sitzen und deinen Platz freihalten.

Stefan Das mache ich halt nicht. So weit kommt es noch.

Robert Gerade mal die Wikipedia-Seite von diesem Schiff auf. Das ist ja absurd.

Stefan Das ist riesig.

Robert 6554 Passagiere in 2610 Kabinen. Aber was ich noch viel krasser finde, 1682 Personen Besatzung. 1682.

Stefan Das ist krass.

Robert Das ist heftig.

Christoph Das ist krass, ja.

Robert 20 Decks, die Motoren haben 50.000 PS, aber der Generator, um das Ding mit Energie zu versorgen, hat 83.000 PS.

Stefan Und es läuft aber komplett oder zum großen Teil auf Erdgas.

Robert Das ist ein Dual-Fuel-Motor. Wahrscheinlich kann es dann auf hoher See auf Schweröl umschalten oder so.

Stefan Nee, Schweröl kriegen die nicht rein. Die fahren, glaube ich, sonst mit Diesel oder so. Also da achten sie schon drauf. Das ist denen auch wichtig, das merkst du auch. Die machen auch vor jedem Essen die Durchsage so, ey Leute, nehmt euch kleinen Teller, achtet drauf, dass ihr nichts wegschmeißt und so weiter.

Stefan Was weißt du denn, wenn dann die Buffet-Fräsen kommen, die sich einfach den größten Teller nehmen, den sie finden, bis zum Rand vollladen, irgendwie drei Pommes essen und dann feststellen, oh nee, hier den Krabbencocktail, den mag ich jetzt gar nicht, weil der ist ja grün oder, ich gehe immer so lange rum, bis ich den kleinsten Teller finde und dann leite ich mir da von jeder Sache so eine kleine Portion aus und probiere das und meistens ist es mir eher, wenn man die Sachen dann alle mal probiert hat, ist man dann auch schon sehr satt, muss ich sagen.

Christoph Ja, das stimmt.

Stefan Und wenn man abends dann eh noch eine Currywurst essen will?

Robert Ah, ich hab's gerade gefunden, du hast recht, LNG und Diesel, das sind die beiden Fuels.

Stefan Die sie fahren können. Und der kann auch mit Landstrom versorgt werden. Also in Bergen zum Beispiel sind wir angelegt und dann kam so ein kleines Wegliche mit so Riesenkabeln an. Die sind dann irgendwie im Schiff verschwunden und dann kann er halt alles ausschalten. Und dann läuft er nur noch auf dem Strom.

Robert Das ist halt auch geil, wenn du jetzt überlegst, 83.000 PS sind fast 62.000 kW. 62.000 kW. Wenn man so ein Elektroauto lädt, dann lädt man so mit knapp 200 oder ein bisschen drüber kW und das sind schon richtig dicke Kabel.

Stefan Diese Kabel, die da ankamen, und das waren halt Kabelbäume, das waren halt irgendwie drei oder vier dicke Kabel, wo dann auch andere Sachen rausgingen und also das ist krass, was die da.

Robert Das ist heftig.

Stefan Ja, aber es ist halt cool, weil dann braucht er nicht in der Stadt da was zu verbrennen, sondern mit Strom und den produzieren die Norweger ja doch sehr grün, wie wir wissen. Also, ja. Ja, also es war richtig cool. Und auf dem Weg nach Orlesund hatte der Kapitän auch gesagt. Wenn er morgens zu uns gesprochen hat, dann hat er es immer seine Morgenandacht genannt.

Stefan So, jetzt bin ich auch mit meiner Morgenandacht fertig. Also er hat, du merkst halt, dass das so ein richtiger Schiffs- und Nautik-Nerd ist und erklärt einem dann alles, sodass du das als Laie zu 80 Prozent verstehst oder, dir einbildest, zu 80 Prozent das zu verstehen, kannst wahrscheinlich nur 40 Prozent oder so wiedergeben. Aber es war halt einfach spannend.

Stefan Mögen wir ja alle, wenn uns Nerds ihre Themen sehr gut formuliert erklären. Deswegen, das war immer sehr interessant. Und der hat gesagt, vor uns liegt noch mein Schiff 3 oder so, also von TUI Cruise. Und wir müssen an der vorbei und dann in Orlesund anlegen. Ja, das Schiff war halt nicht da, weil die irgendwie zu früh da waren.

Stefan Und dann sind sie nicht reingekommen, ohne das Schiff oder die Kaimauer oder alles zu gefährden. und haben dann einen Seetag eingeschoben bei 5, 6 Meter Wellen, die du halt merkst, das ist dann halt schon ein bisschen doof. Am nächsten Tag sind wir nach Geiranger gefahren, das ist so ein 250 Seelendorf am Fjordende.

Christoph Also ein super bekannter Fjord, gell?

Stefan Ja, ja, genau. Und das war halt, das ist halt idyllisch, aber total überlaufen.

Robert Ist das das, wo die Kreuzfahrtschiffe so unmittelbar neben so einem Wohnmobilstellplatz oder Campingplatz anlegen? Da hat mein Vater die Story erzählt, dass er gemeint hat, die haben da am Abend geparkt und quasi auf den Fjord geblickt, dann sind sie irgendwann schlafen gegangen, nächsten Tag hat er den Rollo hochgemacht und schaut auf so eine weiße Warte.

Stefan Ja, kann ich mir gut vorstellen, wie das war. Das war dann auch total super. Also sind wir ein bisschen spazieren gegangen. Ich bin mit der Großen dann sogar noch joggen und wir sind mit den Füßen in den Fjord. Also wir haben es auch fünf bis sieben Sekunden ausgehalten, bevor wir vor Schmerzen wieder raus sind mit den Füßen. Es war so kalt.

Stefan Also ja gut, da wird ja nur irgendwie von Schmerzwasser oder weiß ich nicht, von was da oben kommt gespeist. Und im Oktober ist ja auch nicht mehr viel, was ihn dann warm macht. Aber ja, das war auch sehr schön. Das war eine kleine Schokoladenmanufaktur. Da haben wir lecker hier heiße Schokolade getrunken.

Robert Wie ist denn das, wenn jetzt das Ding läuft in Gairange ein und du sagst, das ist so ein kleines verschlafenes Dorf am Ende des Fjords. Und dann steigen sechseinhalbtausend Leute aus. Was macht denn das mit dem kleinen Dorf? Also du gehst in die Schokoladenmanufaktur mit 900 anderen Leuten rein oder wie funktioniert das?

Stefan Im Laufe des Tages sind da 900 andere Leute drin, ja. Also so und so viele machen natürlich Ausflüge, die stecken dann in irgendwelche Busse oder sonst irgendwelche oder in Boote und fahren, mit Highspeed oder Lowspeed diesen Fjord mal hin und her und gucken, sich die sieben Schwestern an oder sonst irgendwelche Wasserfälle und andere Sachen und manche gehen da spazieren und manche bleiben auf dem Schiff und gehen später. Also es verläuft sich.

Robert Trotz dass es so viele sind.

Stefan Genau. Also es ist schon, ja, also natürlich siehst du überall Touristen. Klar. Also da ist so ein Wasserfall direkt im Ort, da sind wir halt hochgelaufen und dann direkt neben dem Wasserfall so eine Treppe runter und da waren halt schon überall Leute. Also du konntest nahezu kein Foto machen, ohne irgendwie noch drei bis sieben Touristen mit drauf zu haben.

Robert Das machst du einfach in Christophs Tablet rein und sagst, die Rüsten weg.

Stefan Machen wir die Leute weg, die nerven mich.

Christoph Ja, genau, sowas kann das.

Stefan Nee, also sehr schön und dann sind wir halt abends irgendwie um halb fünf schon, wieder abgelegt und dann eben durch diesen Fjord gefahren und, das ist halt schon richtig cool, wenn du dir da nochmal in Ruhe die Sachen angucken kannst. Wir standen einfach ganz lange oben auf dem, Deck und haben uns mit irgendwelchen Leuten, die unsere Kinder spontan kennengelernt haben.

Stefan Unsere Kleine, die kommt ja einfach sofort mit Leuten in Kontakt. Ob Kinder, Erwachsene, Alte, die redet mit allen und erklärt allen und plötzlich sind wir auch mit denen im Gespräch. Und die hatten aber vormittags so eine Fahrt gebucht und konnten uns dann halt sagen, ja, hier ist dieser Troll, da gibt es eine Stelle, wo man mit viel Fantasie erkennen kann, dass da vielleicht ein Trollgesicht in der Wand ist und dann diese ...

Stefan Sieben Schwestern, wo es auch irgendeine Geschichte gibt, die ich jetzt leider nicht mehr zusammenkriege. Vielleicht kennst du sie, Christoph. Nee. Und davon waren aber nur fünf da. Also es war nicht genug Wasser oder Regen vorher gefallen, damit alle sieben Wasserfälle. Liefen und es liefen halt nur fünf. Und dann fährst du so langsam raus und, es wird ein bisschen breiter und es ist dann einfach ganz viel nichts.

Stefan Und dann stehen da wieder fünf Häuser und guckst auf Google Maps und sagst, ach ja, guck mal, es ist keine Stadt. Und dahinter sind dann nochmal sechs andere Häuser oder so. Ja, das ist echt cool. Und was ich auf diesen Fahrten auch so angenehm finde, dass du halt ziemlich zügig den Handyempfang verlierst.

Stefan Also du hast quasi WLAN auf dem Schiff, aber das geht nicht ins Internet. Außer du bezahlst dann, weiß ich, in der Woche 100 Euro oder so. Also schon teuer. Was wir auch nicht gemacht haben, wir hatten, du hast halt Netz, wenn du im Land bist und sonst hast du halt kein Netz. Also gar kein Netz zu haben, das hat man ja heute gar nicht mehr irgendwie.

Stefan Das fand ich schon irgendwie cool.

Christoph Ja, ist nur blöd, wenn du dein Essen tracken willst.

Stefan Ja, genau. Sowas geht dann halt nicht.

Christoph Ja, geht schon, musst du halt Fotos machen und es später durchjagen, wenn du wieder in Land bist.

Stefan Ja, genau. Ja, aber das ...

Robert Ich dachte, du bist erst mal aufs Oberdeck gegangen und hast deine Starlink-Atenne aufgebaut.

Stefan Nee, eben nicht.

Robert Ich muss aber gerade hier was an diesen Mast schrauben.

Stefan Genau. Geht mal alle weg, ich muss mich hier ein Stativ hinstellen. Nee, und genau, dann waren wir noch einen Tag in Starbanger und hatten danach noch einen Seetag, der dann auch nicht sehr, viel mehr, also mehr Bewegung hatte. Und ja, dann waren wir wieder in Kiel und sind mit dem Zug nach Hause gefahren.

Stefan Und haben dann natürlich da wieder das halbe Schiff getroffen gefühlt. Also was krass war, die Große hat, die hat dann bei so einem Tanz-Dings da, Tanzvorführung geübt und hat da eine Freundin gefunden, mit der sie immer dann zu dem Tanzen gegangen ist. Und im Zug bin ich mit ihr zum Speisewagen, um irgendwie eine Brezel zu kaufen gegangen.

Stefan Und in dem Moment kam ihre Freundin vom Schiff, die am ganz anderen Ende des Zuges saßt und mit ihrem Vater auch in den Speisewagen. Und dann haben wir uns da wieder getroffen.

Robert Das ist ja süß.

Stefan Da haben die sich nochmal gefreut. Aber war schon eine schöne Reise. Ich weiß nicht, ob ich nochmal so ein großes Schiff fahren würde. Zumindest nicht in der quasi zu Vierer, Gruppe, wenn man glaube ich in der größeren Gruppe ist, ist das nochmal eine andere Dynamik, dann kann das durchaus auch sinnvoll sein.

Stefan Ich glaube, ich gehe eher wieder, also wenn wir wieder sowas fahren würden, würde ich bevorzugen, die kleineren Schiffe zu fahren. Auch wenn natürlich da viel geboten ist.

Christoph Ist die Größe der Schiffe abhängig von der Route, die man macht oder kann man das einfach wählen? Fahren die alle Routen alle Schiffe? oder?

Stefan Nee, die fahren schon die viel besuchten Routen fahren die großen Schiffe. Also deswegen ist die Nova jetzt auch dahin verlegt worden. Die andere große, die Cosma heißt die, glaube ich, die fährt im Moment jetzt die Mittelmeerrouten. Aber die Nova, die haben sie halt extra so gebaut, da ist das Pooldeck.

Stefan Es gibt halt kein offenes Pooldeck oder nur ein kleines. Und hinten gibt es einen relativ großen Bereich, der auch so Pool-mäßig gebaut ist, also auch mit richtigen Pools und Liegefläche und so, aber das ist so eine, Folienbespannung drüber, die wohl UV-Strahlen durchlässt und aber es halt trotzdem warm macht, sodass du da auch, quasi in Badeklamotten rumlaufen kannst und im Pool hängen kannst und Wallpools sitzen kannst und Spiele machen kannst, wenn es draußen halt, angenehme 12 Grad und flüssigen Sonnenschein hat, wie der Käpt'n immer gesagt hat.

Stefan und ab der 17. Stunde erwarten wir flüssigen Sonnenschein. Okay, alles klar, verstanden. Ja.

Christoph Klingt schon gut. Ich glaube, ich muss das auch mal machen.

Stefan Das ist schon geil.

Christoph Meine Frau zieht noch nicht so richtig. Die hat da keinen Bock drauf, aber ich hätte da schon Bock, mal das zu erleben.

Stefan Ja. Und es gibt halt unglaublich viele Restaurants. Bei manchen Restaurants muss man irgendwie, also das Essen inklusiver, aber du musst einen Tisch reservieren. Und dann gibt es halt so Buffet-Restaurants. Da war es, meine ich, früher immer so, dass das Essen auch gewechselt hat. Und ich hab, das heißt.

Christoph Du hast, du zahlst da rundum Paket und dann musst du nur dafür sorgen, dass da ein Platz zum Essen in dem jeweiligen Restaurant ist, wo du hin willst oder was?

Stefan Genau, es gibt manche so à la carte Restaurants und so ein Gourmet-Restaurant, Sushi, Tapiyaki, Tapanyaki, so heißt das.

Christoph Tapioca.

Stefan Ja genau, so ein Steakhouse und so, wo du extra Essen bezahlen musst und Getränke, und dann gibt es halt welche, irgendwie so ein Fischrestaurant und italienisches und französisches und Burger und Brauerhaus, wo da auch so die ganze Zeit Musik läuft und so. Pizza und Pizza auch, wo du halt einen Tisch reservieren musst vorab, das haben wir irgendwie nicht gemacht und konnten dann noch einmal, hatten, wir für das Fischrestaurant, habe ich dann noch einen Platz gebucht bekommen, als wir an Bord gegangen sind, und dann gibt es halt noch die normalen Buffet-Restaurants, die immer so dabei sind.

Christoph Da buchst du, bevor du an Bord gehst?

Stefan Ja, genau. Also du kannst es deutlich, also in den, weiß ich nicht, sechs Wochen vorher, als ich das dann probiert habe, weil mir jemand gesagt hat, so hey, buch dir auf jeden Fall auf den großen Schiffen auch mal die Restaurants, weil diese Buffet-Restaurants…, Da wechseln die halt das Essen nicht durch. Ich meine, bei den anderen Schiffen haben die, jeden Abend gab es da andere Sachen.

Stefan Und hier war es halt so, dass es jeden Abend in den Buffet-Restaurants die gleichen Sachen gab. Und das ist halt dann nervig, wenn du in das Restaurant Belladonna italienisch bist. Da gibt es halt nette Sachen, ja, italienisch, aber die gibt es halt dann jeden Abend.

Christoph Ja.

Stefan Ich kann auch drei Tage hintereinander italienisches Antipasti essen und so, und danach einen großen Käseteller. Aber, ja, irgendwie, das fand ich nicht so optimal.

Christoph Ja. Ja gut, aber wenn es so viele Restaurants gibt, dann kannst du ja abwechseln.

Stefan Genau, dann kannst du abwechseln, aber man muss da einen Platz kriegen und so weiter. Und wir waren am ersten Tag, da gibt es eigentlich so ein Familienbuffet-Restaurant, wo die Buffet-Dinger auch niedriger sind, dass die Kinder besser drankommen und so. Und das war so voll. Und dann haben wir gesagt, nee, da gehen wir nicht mehr hin. Das nervt total. Und dann sind wir aus irgendeinem Grund da noch mal hin.

Stefan und es war halt viel ruhiger als die anderen Buffet-Restaurants und man hat einen Platz am Fenster gehabt, das war am 16. Stock, du saßt direkt am Fenster, konntest senkrecht runtergucken aufs Wasser, was an dir vorbeigefahren ist, das war total cool. Irgendwie hat mir am ersten Tag da so einen falschen Eindruck von dem Restaurant gekriegt und waren dann da öfter und da hat es Essen auch so ein bisschen durchgetauscht.

Stefan Es gab jeden Tag trotzdem Kartoffelpuffer da und Nudeln und Pommes, Aber Burger, glaube ich, auch. Aber dann halt noch ganz viele andere Sachen, eben auch so erwachsenere Sachen, nicht so dieses Kinder, reine Kinderessen, so Kita-Essen, ungewürzte Nudeln mit ungewürzter Tomate oder so. Ja, gibt es da halt auch, weil die natürlich die breite Bevölkerung ansprechen wollen, auch mit kleinen Kindern.

Stefan Aber ja, auch vernünftiges, ich nenne es jetzt mal vernünftiges Essen, ihr wisst, was ich meine. Nee, und sonst, ja. Es gibt halt so coole, kleine Sachen irgendwie. Es gibt halt ganz viele Bars. Ich habe es gar nicht geschafft, da irgendwie richtig Cocktails zu trinken oder durchzuprobieren. Die sind natürlich eher auf der massenkompatiblen Seite.

Stefan So die ganzen uns interessierenden Nerddrinks gibt es da nicht. Aber ja, ich habe es dann, das habe ich glaube ich auch schon mal erzählt, beim letzten Mal ja so gemacht, dass ich mir einfach ein Brandy of Ice und ein Benediktin dazu bestellt habe. Wirst du zwar schief angeguckt, aber dann hast du halt auch einen vernünftigen Drink. und, ja, also so Sachen jetzt du merkst, die sind gesponsert und du merkst, dass das für alle tauglich sein muss.

Stefan Du kriegst einen Negroni, aber sonst ist halt Massengeschmack und das ist ja auch nicht schlimm. Also mein Gott, dann ist es so.

Christoph Wenn es vernünftig gemacht wird, ist es auch okay.

Stefan Ja, genau. Sie brauen an Bord selber Bier. Das ist auch ganz lustig. Dann kannst du da halt die mit dem entsalzten, mehr Wasser gemachten Biere verkosten. Das ist auch ganz cool. Ja, und dann gibt es eine Dönerstation und die Currywurststation. Dann kannst du halt einfach hingehen und sagen, jo, ich hätte gerne Currywurst.

Stefan Dann drückt ihr die Currywurst in die Hand. Und wenn du dann noch ein Bierchen dazu haben willst, dann zahlt es halt irgendwie vier Euro für dein Bier oder was. Und dann gibt es eine Weinbar und es gibt ein komplett veganes Restaurant.

Christoph Das mit der Currywurst hast du vorhin schon gesagt. Warum sollte man eine Currywurst essen, wenn man dann noch zum Abendessen geht?

Stefan Nach dem Abendessen, wenn du einfach noch so, weißt du, sitzt halt rum, der Rest der Familie schläft. So eine kleine Kölbe aus dem Vorbeigehen, das geht schon mal. Ich hatte, glaube ich, acht oder so. Das ist ja krass. War auch so lecker.

Christoph Also erfahrungsgemäß nach so einem Essen auf so einem Schiff habe ich für längere Zeit keinen Hunger mehr.

Stefan Ja, aber wir haben halt um sechs gegessen und wenn ich dann um elf da vorbeischlinze, passiert das schon mal.

Christoph Vielleicht fresse ich da anders bei den Essen. Also, wir sind ja auch von Kiel, nach Schweden gefahren mit dem Schiff.

Stefan Ist er von Kiel gefahren?

Christoph Ja, ja.

Stefan Mit welchem?

Christoph Es ist Dena. Von Kiel nach Göteborg.

Stefan Und dann standen wir nämlich direkt neben eurem Schiff quasi.

Christoph Kann gut sein, ja.

Stefan Also nicht die AIDA, sondern unser Hotel war da und dann sind wir halt da rüber gelaufen. Das war in so einem schrägen Bürohaus direkt davor, hat es glaube ich angelegt.

Christoph Ah, okay.

Stefan Da sind wir irgendwie reingelaufen und da konnte man so auf so eine Aufsichtsplattform laufen und da lief die gerade ein, die Stena. Und dann haben wir das in den Laden beobachtet und so, weil wir halt, weiß nicht, da noch nicht aufs Schiff konnten. Das war echt cool.

Christoph Und also da am Abendessen, also das so Buffet-Essen, da fresse ich halt, als gibt es kein Morgen mehr. Also da esse ich halt 2000 Kilokalorien und danach brauche ich nichts mehr essen.

Stefan Ja gut, ich habe es halt so schon gemacht, ich habe schon Bock nachher noch Currywurst zu essen und dann habe ich meistens schon mal auf den Nachtisch verzichtet und mir lieber einen kleinen Käseteller gemacht und da wir dann doch in den Restaurants gelandet sind, wo sich das wiederholt hat, ist halt auch so, dann isst du drei Tage oder zwei Tage diese Antipasti und dann findest du noch irgendeinen coolen Fisch oder so.

Stefan Ja, und dann hast du ja auch alles durchprobiert und also mir geht es dann so, dass ich nach zwei Tagen oder so dann auch deutlich reduzierter in den Gefäß mir den Bauch vollschlage, weil man einfach, also ich habe dann Bock auf den sensorischen Teil, auf den Geschmäcker und die Sachen auszuprobieren und so nicht einfach mir, weiß ich nicht, einen Pfund, also ging auch notfalls gebratenen Fisch reinzuballern.

Stefan Aber ja, irgendwann ist da der Reiz weg.

Christoph Ja, das denke ich mir auch. Ja, ich musste schon auch mal machen.

Stefan Das ist schon ein cooles Erlebnis. Und du bist halt in coolen Städten und hast dein Hotel dabei. Also es ist halt so, du gehst abends dann wieder in dein Hotel oder am Nachmittag oder wann, isst dann lecker und dann, fährt dein Hotel ja weiter und am nächsten Tag bist du wieder in einer ganz anderen Stadt, die anders aussieht.

Stefan Wir waren in, ich glaube, es war in Starwanger, waren wir auf so einem Spielplatz, der aus alten Teilen von der Ölindustrie gebaut wurde für die Kinder. Also da waren dann so rote Kugeln, die die zum Begrenzen von so Plastikdingern, wo man die Meterdurchmesser, Plastikbälle, die im Boden verankert waren, wo die dann drauf rumhopsen konnten.

Stefan Und dann waren halt Rohre zum Durchkrabbeln und irgendwelche Sachen, die sie dazu zu Ornamenten gebaut haben, wo man dann dran rumklettern konnte. Das war echt richtig cool gebaut. Und Stavanger war ja auch lange die große Ölstadt. wenn ich das richtig verstanden habe.

Christoph Ja. Haben ja auch ein tolles Ölmuseum.

Stefan Ja, genau. Direkt neben dem Ölmuseum ist dieser Spielplatz.

Christoph Ah ja. Da war ich schon.

Stefan Echt?

Christoph Ja, wir haben damals, als ich Praktikum gemacht habe in Norwegen, haben wir mal so einen Trip nach Stavanger gemacht, so an der Küste entlang. Wahrscheinlich ähnlich wie Daniel und Christiane, die sind auch oft an der Küste lang gefahren.

Stefan Ja, kann gut sein. Ja, so. Was habe ich denn jetzt? Ich glaube, jetzt habe ich alles möglich. Ja, die haben auch, eine Galerie, wo man theoretisch Bilder kaufen könnte, aber man kann halt auch einfach coole Kunstwerke angucken und die haben ein Fernsehstudio, wo sie irgendwie eins, zwei oder drei produzieren.

Christoph Da kommt jetzt der Bob wieder. Ja, aber was bringt das, wenn man die Bilder nur anschaut?

Robert Ja, Bilder sind ja zum Anschauen da. Bücher sind zum Lesen, nicht zum Angucken.

Stefan Ja, ich hätte auch wieder fast eins gekauft. Oh je. Ja, und dann machen sie irgendwie zweimal auf so einer Reise machen sie dann Versteigerungen, wo du so ein Bild ersteigern kannst und wo du halt wo, sie halt dann auch Blindbilder mitbringen, wo sie einfach was davor hängen und sagen, das ist ein Bild, das geht in die und die Richtung und dann steigst du halt auf blind auf irgendein Bild und da passieren halt auch immer lustige Sachen.

Stefan Da hat mein Cousin mal irgend so ein kleines Gemälde, nicht Gemälde, aber so ein cooles Ritzi-Kunstwerk, glaube ich, ersteigert. Ja. Genau, und auf dem Rücke kann man irgendwie uns anderthalb, nee, 50 Minuten Verspätung eingefahren mit der Umzug noch. Ein Träumchen.

Christoph Ja, meine Schweizer Familie, die waren ja bis heute bei uns und sind heute zurückgefahren. Die haben auch, es sind glaube ich, mit über einer Stunde Verspätung gestartet hier erst. Und es ging so weiter in Frankfurt. Mittlerweile sind sie zu Hause angekommen. Vorhin, als wir angefangen haben aufzunehmen, haben sie geschrieben, so, wir sind jetzt zu Hause angekommen. Gott, oh Gott, oh Gott.

Christoph War den ganzen Tag unterwegs.

Stefan Ja. Ja, habe ich erzählt, dass es auch Döner gibt, Jager?

Christoph Hast du ja. Meine Schwägerin hat vorhin geschrieben, hat, dem Ganzen noch etwas Gutes abgewonnen, nämlich die Reise war wohl ziemlich teuer und deswegen kriegen sie jetzt ziemlich viel Geld zurück. Das ist doch auch schön, oder? Weil man irgendwie wohl prozentual Geld zurückbekommt, wenn sogar eine Verspielung sind.

Stefan Ja, eine Stunde Verspielung kriegst du 25 Prozent und 52 oder so.

Christoph Besonders viel, weil es eben besonders teuer war. Das ist doch gut.

Stefan Das war schon ganz gut. Ja, so. Während wir im Urlaub waren, war Bob auch im Urlaub. Du bist aber nicht nach Norden, sondern nach Süden gereist, aber nicht sehr weit, also im Verhältnis.

Robert Im Verhältnis zu dir nicht? Nee, 2000 Kilometer nach Stavanger war ich nicht.

Stefan Wo fahrt ihr denn immer hin? Wart ihr zufällig im Allgäu?

Robert Wir waren vielleicht zufällig im Allgäu. Wir waren vielleicht zufällig auf dem Bauernhof, wo wir schon, also nicht Bauernhof, sondern diese alten Mühle, in der man wohnen kann mit Tieren und so.

Christoph Hat deine Frau dir den Korb gehalten?

Robert Den Korb gehalten?

Christoph War das nicht? Das war doch auch im Allgäu. Du hast doch so eine Geschichte mal erzählt. So eine sexistische Tradition, wo die Männer irgendwie Fische fangen und die Frauen dürfen nur den Korb halten.

Robert Der Kübel wäre das gewesen.

Christoph Das Kübel.

Robert Ja, nein, das ist im Juli, das war jetzt nicht.

Stefan Aber sie hat auch ihr Gepäck mitgenommen.

Robert Sie hat ihr Gepäck diesmal mitgenommen?

Stefan Sehr gut.

Christoph Tolle Geschichten.

Stefan Das sind ja immer die Sachen, die wir sagen, wenn der Bob ins Allgäu fährt.

Robert Ja, nee, alles gut gegangen diesmal. Wir sind nur einmal hingefahren und einmal wieder zurück. Nee, wir sind dann da so, wie das Übliche. Die Kinder hatten ihre ganzen Tiere, die sie ja alle mittlerweile beim Vornamen kennen. Und meine Tochter ist ja schon ganz aufgeregt gewesen, nicht, dass eins ihrer Lieblingstiere verstorben sein könnte in der Zwischenzeit.

Stefan Gästen wurde.

Robert Nee, das zum Glück nicht, weil die verwerten ihre Tiere da nicht für Essens oder sonst wie Zwecke, sondern die sind da rein zum Streicheln da. Und, Ja, ist wohl irgendwie ein Hase jetzt wieder gestorben. Aber dafür sind zwei neue Hasen dazu oder Kaninchen, was auch immer, dazugekommen und die heißen Gin und Tonic. Das fand ich wiederum lustig.

Robert Und ja, wir waren jetzt das erste Mal mit Hund dort, da haben sie so ein bisschen zurückhaltende Formulierungen auf der Homepage, dass du da anfragen musst vorher telefonisch, ob das okay geht und dann kriegst du auch gesagt, welche der Wohnungen, die da hat ja so, ich weiß nicht, zwölf Feenwohnungen oder so in diesen Gebäuden drin und davon sind nur ungefähr die Hälfte sind für Hundebesitzer zugelassen sozusagen.

Robert Und die behalten sich halt auch vor, irgendwie zu sagen, keine Ahnung, nee, an dem Wochenende, keine Ahnung, haben wir schon drei Hunde oder sowas, wollen wir jetzt nicht noch mehr. Dann hätte man halt Pech. Aber das hat gut geklappt. Wir durften da sein. Unser Hund hat sich gut benommen. Wir haben ein paar auf Instagram, hat man es vielleicht gesehen, wenn man unserem Hund folgt, hat sich sofort in die Esel verliebt und die Esel in ihn.

Robert Das war wirklich sehr, sehr süß, weil wenn du morgens deine Runde gemacht hast und bist da bei dem Eselgehege vorbeigelaufen und wenn der Esel draußen war, sodass er gesehen hat, dass der Hund vorbeikam, dann ist der Esel auch wirklich direkt sofort los. Der hat alles stehen und liegen lassen, aufgehört mit Fressen und sich umgedreht und ist zum Zaun gekommen.

Robert Teilweise 30 Meter über das ganze Ding gelaufen, um vorne zum Zaun zu kommen, weil er den Hund gesehen hat. Das würde der nie machen, wenn du dich da hinstellst und ihn rufst, weil dann denkst du so, ja, so ein Tourist, keine Ahnung, da gehe ich nicht hin, aber wenn er den Hund gesehen hat, dann ist er immer gekommen und dann haben die sich angeschnüffelt und haben sich gefreut, wie bekloppt und das war wirklich sehr süß.

Robert Auch mit den Ziegen hat sie interagiert, entsprechend, die waren sehr skeptisch, aber konnten es dann auch nicht lassen, vorne zum Zaun zu kommen und die Nase mal durchzustecken und, Eine Ziege hat ausprobiert, was passiert, wenn man so ein Horn mal gegen das Gesicht meines Sohnes verwendet. Der kam dann irgendwann schreiend rein, die Ziege hätte ihn gehauen.

Robert Und es war sehr nah am Auge. Da dachte ich zuerst so, nicht, dass da irgendwie das Auge selber war okay, aber ich dachte so irgendwie, ist der Knochen unten drunter, Jochbein, oder? Ist das der?

Stefan Ja.

Robert Da hat die genau drauf gehauen. Scheint nichts gebrochen zu sein jetzt im Nachhinein, aber das ist sofort so richtig dick geworden. und natürlich blau, rot, irgendwas unterlaufen und hat so einen, ja so einen kleinen der Bluterguss war halt nicht nur zu sehen, sondern der war auch wirklich erhaben so eine richtige dicke Beule hat sich da sofort gebildet, sah fies aus und jetzt so eine Woche später, ist es halt so dieses typische grün-gelb, was so ein blauer Fleck dann nach einer Weile annimmt, also der sieht echt aus der Kleine hat ja den Boxkampf verloren hat er ja faktisch auch gegen eine Ziege und die Ziege hat den Boxkampf halt gewonnen.

Robert Ansonsten, wir haben da noch ein paar Ausflüge gemacht, sind so ein bisschen ins Voralpenland gefahren, sind auf eine Alpe hochgestiegen, haben einen 900-irgendwas-meter-hohen Berg, erklommen und sind ihn auf der anderen Seite auf so einem Höhengrat-Wanderweg wieder runtergelaufen, was teilweise... Sagen wir mal, mit steilen Abhängen auf beiden Seiten spannender war, als wir das ursprünglich gedacht hatten, weil es eigentlich nur so ein kleiner Miniberg war, aber wenn er das dann plötzlich so rechts und links steil runter geht, denkst du dir so, hey, das hat uns keiner gesagt.

Robert Verdammt nochmal, jetzt hast du hier zwei kleine Kinder und einen Hund und machst hier solche Wanderungen, aber es ist alles gut gegangen, war irgendwie auch lustig. Und der Hund war, die Berner Sendenhunde heißen ja auch in Englisch Bernese Mountain Dog und jetzt war der Mountain Dog mal in den Mountains und konnte mal, seinem ursprünglichen naturell nachgehen und auf Mountains rum tapern und das hat der natürlich gut gefallen, die mochte das draußen sein in der Natur natürlich schon auch sehr, Und diese Viecher sind sehr geländegängig. Also der Hund zerrt dich den Bergweg auch einfach rauf.

Robert Wenn du dem irgendwas Interessantes da oben in Aussicht stellst, dann muss ich nur dranhängen, dann zerrt die dich da hoch. Sehr praktisch. Ja, soll eigentlich nicht an der Leine ziehen, aber wie diese Teenagerhunde so sind, macht sie das natürlich trotzdem noch. Trotz Leinenführungstraining. Aber da kommt es einem dann mal zugute.

Robert Wenn du dann den Berg hochgezogen wirst, dann ist das gar nicht mir so schwer.

Stefan Ja, dann lässt sich es gut aushalten.

Robert Ja. Nee, von daher, ganz cool. Wir hatten dann irgendwie das Problem, dass wir diese Ferienwohnung konnten wir nur bis einschließlich Freitag buchen. Und dann hatten wir aber irgendwie noch gar keinen Bock, am Freitag schon wieder nach Hause zu fahren. Und dann haben wir so am Freitag, nee, am Donnerstagabend quasi so vor dem, unmittelbar vor der letzten Nacht des Checkouts haben wir dann da gesessen und haben noch schnell Hotels im Allgäu recherchiert, wo man noch so hinfahren kann.

Robert Und dann haben wir noch ein Vier-Sterne-Hotel zwischen Memmingen und Kempten, ne, war glaube ich gar keine offiziellen vier Sterne, es hatte nur diese vier, Booking.com-Selbstbewertungsknubbel, weil es so aus dieser Boutique-Hotel-Reihe ist und sich nicht diesem Sterne-Konzept unterwirft, aber so vom Niveau her würde ich das als so ein Roundabout-Vier-Sterne-Haus einschätzen, so von dem, wie es gemacht war und wie was so auf dem Frühstücksbuffet rumlag und so.

Robert Und es war sehr hübsch, da haben wir dann noch ein bisschen den Fitnessraum und sowas unsicher gemacht. Meine Frau will jetzt eine Rudermaschine haben.

Stefan Eine Rudermaschine?

Robert Ja, habt ihr mal eine Rudermaschine benutzt?

Christoph Ja, wie Norwegen.

Robert So eine fancy Rudermaschine hatten die da, wo der Widerstand durch Wasser gemacht wird.

Christoph Wo man kluckert, gell?

Robert Kluckern würde ich es gar nicht mal nennen, es rauscht eher so ein bisschen. Das ist so ein runder, halbtransparenter Plastik Bottich vorne und da ist Wasser drin und da drin ist so ein Flügelrad irgendwie, und wenn du halt ziehst, dann dreht sich dieses Flügelrad im Wasser und natürlich beschleunigt das Wasser dann und ich glaube, am nächsten Zug dreht sich es andersrum und dann muss das Wasser halt wieder gegen die Richtung, die es gerade angefangen hat zu rotieren, wieder, umgerichtungs-werden und dementsprechend geht es dann wieder schwer, aber dadurch füllt sich dieser Widerstand, ich habe die auch eine Weile benutzt, die Maschine, war da irgendwie mal so 20 Minuten drauf.

Robert Das hat halt so, der Widerstand hat keine harten Kanten. Ich kann es nicht besser beschreiben. Das ist so smooth irgendwie. Dadurch, dass es Wasser ist, ja, das macht schon Widerstand, aber der hat halt, ist wie so eine Schlupfkupplung. Ich kann es nicht besser in Worte kleiden. Ist halt nicht so harter metallischer Anschlag, sondern ist halt weich, weil Wasser. Aber trotzdem.

Christoph Aber braucht schon Platz, gell? Also wenn ich da an eure Wohnung denke.

Robert Ja, das ist sicherlich richtig. Diese Dinger sind zusammenklappbar. Die kannst du so hochkranst zusammenklappen. Dann müssen die zumindest nicht ausgefaltet in der Gegend rumstehen. Aber du hast natürlich recht, das ist groß.

Christoph Weil nämlich die Familie, wo wir in Norwegen waren, die hat ein kleines extra Zimmer für ihre Rudermaschine.

Robert Mit großem Bildschirm. Wenn du das aufstellst, sicherlich, dann brauchst du ein bisschen Platz. Aber wenn du es zusammenklappst, dann ist es vielleicht so groß wie ein Reisekoffer, würde ich mal sagen. Ungefähr. ja, nee, so viel dazu. Das war schön. Wie immer war jetzt Herbstferien halt bei uns hier in Hessen. Sind ja immer noch.

Robert Aber wir hatten halt noch eine Woche Urlaubstage übrig, damit noch ein bisschen was für Weihnachten übrig bleibt. Und dann hatten wir halt gesagt, okay, dann haben wir zuerst überlegt, ob wir Wohnmobil fahren sollen. Aber bei den aktuellen Dieselpreisen sind wir auch ganz froh, dass wir das nicht gemacht haben.

Robert Und ja, Ich glaube, ich bin jetzt auch wieder über 1000 Kilometer Auto gefahren. Aber halt Elektro, da ist es, die Kilowattstunde kostet immer noch irgendwie so roundabout 40 Cent, wie sie das auch letztes Jahr gekostet hat. Das ist dann schon was anderes. Ja, all go, kann ich empfehlen.

Stefan Auf jeden Fall. So, jetzt biegen wir in die Zielgerade ein und wir haben jetzt eine neue Kapitelmarke. Oh, in vier Wochen, glaube ich, haben wir dann wieder unsere alte Kapitelmarke, fällt mir gerade auf. Mit dem Training und so. Da müssen wir uns ja wieder anmelden.

Robert In Overcast wahrscheinlich den Kapitel-Skippen eingetragen.

Stefan Das könnte sein. Nein, es geht jetzt um die Spiele-Ecke. Die Kapitelmarke heißt aber jedes Mal anders, deswegen kann man die nicht automatisch, rausdingsen hier. Genau, Christoph, du hast mir für die Fahrt zwei Spiele empfohlen, die wir jetzt kurz besprechen wollen.

Christoph Genau, heute geht es um Spiele extra für kleine Kinder, also die man mit kleineren Kindern auch spielen kann, aber die auch, ich finde, auch Erwachsenen Spaß machen.

Stefan Oder die nicht so, zu leicht sind, die halt mehr Chaos und ein bisschen Zufall und nicht so viel Taktik und sonst wenn, also mir geht es manchmal so, dass du dann so Kinderspiele hast, die halt einfach…, Ja, nur würfeln oder nur irgendwie, du guckst einmal hin und hast es ausgerechnet, wie es ausgeht.

Christoph Oder halt immer Uno.

Stefan Oder Uno, ja, irgendwas, ja gut. Genau, es geht um Q und Co.

Christoph Ist ja, werfe ich die Spiele? Das ist, glaube ich, vom Prinzip her ein Kniffel, oder? War das früher Kniffel, was so ging? Ich glaube.

Stefan Ja, aber irgendwie, also wir haben es jedenfalls irgendwie anders gespielt. Die Kleine hat es bei uns erst mal, ja, ich kenne das aus der Kita, ich erkläre jetzt, wie es geht. Und da habe ich in die Anleitung geguckt und das war halt einfach ein ganz anderes Spiel als das, was sie mir erklärt hat. Keine Ahnung, ob die das in der Kita anders spielen oder ob irgendwelche Freunde es da anders erklärt haben.

Stefan Wir haben es jedenfalls am Ende so gespielt, dass es immer eine Karte in der Mitte gab und man hat Würfel, die halt statt Zahlen Tiere zeigen. Und man muss halt quasi alle auf der Karte vorgegebenen Tiere erwürfeln und dann darf man die Karte behalten. Und wenn man es in drei Versuchen nicht geschafft hat, geht halt die Karte mit den schon erwürfelten Tieren an den nächsten.

Stefan und der kannst du dann wieder versuchen. Und dann ist manchmal, dass du irgendwie 17 Mal trotzdem würfelst, bis irgendjemand dann endlich mal einen Hund hat. Oder manchmal hast du auch Glück und er wischt eine Karte früh. Ja, das haben wir öfter gespielt. Da haben wir uns im Schiff auch irgendwo einen Platz gesucht und das gespielt. Und es war immer sehr, sehr lustig. Und es war.

Christoph Aber auch sehr viel gespielt mit unseren Kindern früher. Manchmal sogar jetzt noch. Also das... Kommt schon sehr lange sehr gut an, ja.

Stefan Ja, und wir haben es halt irgendwie auch so gemacht, dass wir die Karten dann, alle wieder auf den Haufen geworfen haben. Also einer hat es gewonnen, aber wir haben halt gar nicht gezählt. Und dann ist halt dieses ganze Drama mit es gewinnt oder verliert einer. Bis uns dann irgendwann, oder den Kindern aufgefallen ist, aber wer gewinnt denn? Was ist denn jetzt so?

Stefan Ja, Alter, haben wir Mist gemacht. Ja, ist ja blöd. auch gut. Ja, ne, ja, wirklich gutes Spiel eben auch für, ich würde sagen, SAP 4, 3, 4 sowas, die Motivation haben da zuzugucken. Wenn du sagst, bis 10, 11 spiele das immer noch. Dann vielleicht mit einer anderen Motivation, aber ja, es ist einfach so ein nettes, leichtes, lockeres Würfeln.

Stefan Und ich muss sagen, für Reise, das hattest du mir ja vorher empfohlen, ist total sinnvoll, sich einen Würfelbecher mit, also ich habe mir so einen Würfelbecher mit Untergrund gekauft und dann kannst du halt schüttelst das Ding und stellst es hin.

Christoph Und hast nicht dauernd die Würfel überall unter dem Tisch.

Stefan Genau, und dann würfelt jemand und schmeißt es irgendwo, die müssen jetzt auch zu Hause benutzt werden, der Würfelbecher ist es. Weil dann werfen die sonst immer irgendwo die Sachen hin. Genau.

Christoph Katzen freuen sich.

Stefan Ja.

Christoph Ja, das andere Spiel ist eine Variante von einem Spiel und zwar das Ursprungsspiel war, glaube ich, Laman nimmst lässig, heißt das glaube ich, bin mir jetzt gerade nicht sicher, was unsere Kinder auch schon lange sehr begeistert spielen.

Stefan Ich glaube, der Willems hat uns das auch mal empfohlen.

Christoph Das glaube ich von Knizia auch, oder?

Stefan Kann gut sein, ja.

Christoph Ich glaube schon, von dem wäre ja neulich auch ein Spiel, also so eine Spieleentwickler-Legende.

Stefan Ich habe jetzt irgendwo ein Interview mit ihm oder ein anderes Text gesehen, über 900 Spiele hat er entwickelt.

Christoph Ja, das ist total krass.

Stefan 900?

Christoph Ja, aber eben nicht nur solche Eurogames, sondern eben auch so leichte Kinderspiele. Das ist echt cool. und bei dem Lama ich glaube Lama nimmst lässig heißt das, ich bin mir jetzt gerade nicht sicher, da musste man eben noch Karten auf der Hand halten, also man hat eine, verdeckte Karten und das ist für Kinder ja, oder für kleine Kinder ja häufig so ein bisschen schwierig oder man braucht dann so einen Kartenhalter und man kann nicht ordentlich reinregieren, also man kann nicht helfen oder nicht so leicht und diese Variante, Lama Dice, die ich dir empfohlen habe da spielt man ja mit offenem Deck Ist alles offen.

Stefan Man sieht alles.

Christoph Ja, das finde ich so ganz praktisch, weil man dann so kleinen Kindern auch so ein bisschen helfen kann. Hier, mach doch mal hier und leg mal nicht beide ab, weil vielleicht brauchst du gleich noch die Chance. Es geht grundsätzlich darum, Karten loszuwerden. Und das geht mit einem Würfelmechanismus, also es ist ein Würfelkartenkombinationsspiel.

Christoph Das Lamanus Lässig war so ein bisschen noch an Uno angelehnt im weitesten Sinne. Das ist das jetzt nicht mehr so richtig, aber man würfelt so seine Karten raus. Es ist so ganz entspannt eigentlich. Wie kam das bei euren Kindern an?

Stefan Auch sehr gut. und auch dieses, so ein klein bisschen Taktik, kann man ja noch immer wieder besprechen und erklären, so ja, guck mal, vielleicht legst du nur eine davon ab oder du hast jetzt nur drei Punkte, hör doch einfach auf, dann kriegst du drei Minuspunkte, ja, aber ist halt egal, und ja, dann große Aufregung, wenn dann meist meine Frau irgendwie würfelt und plötzlich alle Karten los ist wieder, und ja, dann groß Geschrei und Gejubel und nee, fand es auch richtig gut, hatten sie viel Spaß mit und ja, man kann es halt quasi während man anfängt es zu spielen, noch erklären, und da ist ja nicht irgendwie noch ja, dann eine große taktische Finessen sich zu überlegen und zu verstehen gibt, sondern ja, man spielt dann einfach los und,

Stefan das war das war auch richtig gut, fand es auch sehr gut. Ja, und Wir auch.

Christoph Was auch cool ist, was ja auch typisch ist für reine Knizia-Spiele, ist, dass du, wenn du hinten liegst, das nicht zwingend bedeutet, dass du dann abgehängt bist, sondern es kommt dann ein Mechanismus, dass du, wenn du besonders viele Minuspunkte hast, die leichter auch wieder los wirst, weil du so eine ganz saubere Runde spielst, also so komplett runterspielst, dann darfst du ja einen deiner Chips, die du im Endeffekt als Strafe bekommst, darfst du wieder abgeben.

Christoph Und wenn du 10 Chips hast, dann wird das ja in so einen schwarzen Chip, glaube ich, umgewandelt.

Stefan Ach, das passiert automatisch. Das haben wir nämlich nur gemacht, wenn du 10 gekriegt hast.

Christoph Nee, du kannst die eintauschen. Und dadurch kannst du halt, wenn du dann eben wieder so eine perfekte Runde hast, kriegst du dann eben, wenn du sehr wenig, also praktisch unter 10 Minuspunkte hast, kriegst du nur einen los und wenn du halt über zehn hast, kriegst du zehn los. Und dadurch nivelliert es sich halt immer sehr stark wieder.

Christoph Das ist immer ganz praktisch.

Stefan Das hatte ich nicht so auf dem Schirm. Wir haben halt dann eben die taktische Idee im Hinterkopf gehabt, dass du sagen kannst, so boah, jetzt könnte ich neun, wenn ich das noch wegwerfe, kriege ich neun Minuspunkte oder ich behalte und kriege zehn.

Christoph Ja, nee, so habe ich es nicht verstanden. Ja, stimmt, könnte man auch so sehen, aber so habe ich es nicht verstanden.

Stefan Gut, funktioniert beides.

Christoph Funktioniert beides, ja.

Stefan Ja, und man konnte auch irgendwie würfeln, wenn man eine bestimmte Kombination würfelt, konnte man auch nochmal Chips loswerden und so.

Christoph Ja, es ist gut balanciert.

Stefan Sehr balanciert, ja, das stimmt.

Christoph Sehr wenig frustig. Meinem Sohn ist es zu viel Würfelglück. Der mag ja Würfelspielen nicht so gern, weil er nicht so gern mit Glück spielt. aber für kleine Kinder ist das halt perfekt.

Stefan Die müssen sich halt nicht selber jetzt was überlegen was sie machen sondern, der Zug ist quasi vorgegeben und muss dann darauf reagieren und das erfordert dann nicht so viel Planung und das klappte für beide bei uns 5 und 7 sehr gut.

Christoph Ja das ist doch cool dass die jetzt auch in dieses Alter kommen.

Stefan Ja ja ich fand es auch richtig schön dass wir da gemeinsam spielen konnten Ja, Ja So viel zu spielen Jetzt ist der Bob dran Außer er hat sich schon schlafen gelegt.

Robert Na ich bin hier.

Stefan Alles gut Zeit für den Dad-Joke der Woche Okay Hast du Schiff oder Allgäu dabei oder so?

Robert Nee, aber Hund, Mein Hund zum Beispiel schläft nie Ist ein Wachhund.

Stefan Zieht es einem alles zusammen, genauso wie es sein soll.

Robert Für die Kinder, warum können Geister so schlecht lügen?

Stefan Durchsichtig sind, oder?

Robert Ja, weil man sie so leicht durchschaut.

Stefan Die hat die Kleine mir auch schon erzählt, aber selber nicht verstanden. Das ist immer gut. Verstehe ich nicht, warum ist das lustig? Weiß ich auch nicht.

Robert Aber es ist auch gemein, dagegen zu fragen.

Stefan Witz erklären generell. kein gutes Konzept.

Robert Menschen, die andere wegen ihrer Körpergröße mobben, die haben auch echt keine anderen Hobbits.

Christoph Oh Gott. Das ist so schlimm, wenn du drei Witze erzählst und der erste ist wirklich schrecklich und am Ende der drei Witze denkst dir, der erste war eigentlich am besten.

Stefan Der erste war.

Christoph Am Ende der Witze ärgerst du dich, dass du beim ersten nicht mehr gelacht hast.

Robert Ja, naja.

Christoph Ich habe jetzt doch mal aufgeschrieben, weil ich denke, erzähle ich morgen meinen Kindern.

Robert Sehr gut. Ja, ist doch viel dazu.

Stefan Gut, dann brauchen wir noch einen Programmpunkt und zwar was schauen wir nächste Woche nach gefühlt sechseinhalb Monaten ist jetzt Christoph mal wieder dran. Ich weiß nicht, wie es passiert ist, also es war ein bisschen durcheinander und wir fangen jetzt wieder von vorne an.

Christoph Völlige Ordnung. Letzte Woche warst du, also bin ich jetzt.

Stefan Ganz klar. Ja, ja.

Robert Jetzt stimmt's wieder.

Christoph Endlich. Letzte Woche war ich nicht.

Stefan Letzte Woche war der Daniel und die Christiane.

Christoph Mag ja sein. hast du nie, aber diesen Film hier.

Robert Den hast du doch vorgeschlagen.

Christoph Achso, ja, genau. Also, wir gehen zu Disney.

Robert Aha. Jetzt gucken wir endlich Mandalorian und Grogu.

Stefan Das glaube ich nicht, dass der Christoph sich das so versucht.

Robert Gucken Don't Look Back in Anger? Nein.

Christoph Habt ihr schon eine Idee? Sonst sage ich euch die äh, Genres.

Stefan Ja.

Christoph Die Genres sind, Adventure und Fantasy. Und dann Comedy.

Robert Gottes Welt.

Stefan Warte mal, ich hatte da vorhin irgendwas komisches vorgeschlagen.

Christoph Allerdings bei Disney wird Buddy und Comedy als Hauptgenres angegeben.

Robert Das ist ja was völlig anderes.

Christoph Ja, eine Buddy-Komödie von mir, das ist ja auch seltsam, oder? Also wir schauen, keine Ideen, oder?

Robert Nein.

Christoph Wir schauen Pizza Movie. Oh Gott. Das war das in 2026.

Robert Das ist mir irgendwann mal irgendwo angezeigt worden in einer Liste, die ich irgendwie über Letterbox zusammengebaut habe. Da habe ich noch gedacht, nee, das kannst du ja nicht nehmen.

Stefan Pizza Movie.

Christoph Mir ist da einmal bei TikTok eine Szene reingespült worden, die halt so Kifferhumor war. aber ich fand sie lustig und hab gedacht, ach ja, das wär immer was ganz anderes. Das testen wir mal.

Robert College kids take an insane drug and embark on an epic quest to get a pizza. Okay.

Christoph Das war irgendwie so eine Szene, wo immer wenn sie fluchen, explodieren sie und sie schaffen es halt nicht, nicht zu fluchen. Sie explodieren andauernd, irgendwie so hundertmal. Das war grandios.

Robert Das wiederum klingt lustig.

Christoph Ja.

Stefan Okay. Vielen Dank. Besetzung oder so kennt man niemanden, gell? Nee.

Christoph Also ich hier plötzlich.

Robert Der längere anderes Text ist auch gut. A group of college students go downstairs to their dorm lobby to get a delivery pizza. There's only one issue. They are insanely high on a homemade drug, turning their simple journey down two sets of stairs into a mind-bendingly transformative quest.

Stefan Okay. Okay, also zwei Treppenstufen.

Robert Treppenstufe, also Absätze, runtergehen und das schaffen sie nicht.

Stefan Also Kammerspiel gucken wir eigentlich, oder?

Robert Ja, die laufen einfach nur Treppen runter.

Christoph Okay, ich bin gespannt.

Robert Das klingt lustig. Das ist nur eine Stunde 38, das kommt dem Stefan entgegen. Perfekt.

Stefan Ja, ich bin ja nächste Woche nicht da, aber ich glaube, ich gucke den trotzdem.

Robert Okay, kannst du einen Audiokommentar einschicken?

Stefan Ja, ich habe nächste Woche nicht so viel Zeit für so Späße, aber ja.

Robert Man muss eigentlich nur anfangen zu reden und dann mittendrin explodieren und dann dass der Audio-Kommentar nach sechs Sekunden zu Ende und dann schon. Mist, jetzt habe ich den Gag gespoilert. Das wäre einfach gewesen. Na gut, dann machen wir das. Pizza Movie.

Stefan Pizza Movie. Dass der Christoph mal eine Buddy-Comedie vorschlägt.

Christoph Ja, dann noch Pizza, mag ich auch nicht.

Robert Mit Pizza, genau, das wollte ich auch gerade sagen. Das gibt es ja nicht. Er hat noch Pizza.

Christoph Erstaunlich.

Robert Fantastisch. Also an dem Aufnahmetag muss man dann aber Pizza vorher essen. Oder vielleicht verleben wir durch den Film die Lust auf Pizza komplett. Das werden wir merken.

Stefan Droge der Wahl hat dann auch ganz besondere. Perfekt.

Robert Da sind Pilze drauf. Oh Gott, unser Hund hat im Allgäu so viel Pilze gefressen, wo man dann immer im letzten Augenblick nicht mehr so genau gesehen hat, was es für einer war und was es da gefressen hat. Aber dieser Hund haut einfach alles in sich rein.

Christoph Ach so, Pilze, die er auf der Wiese irgendwo finden.

Robert Ja, so läuft er durch die Gegend und plötzlich streckt er sich, zieht an der Leine, irgendwas von der Wiese gebissen und denkt so, was hat die jetzt wieder gegessen?

Christoph Das ist aber bei Pilzen nicht ganz ungefährlich.

Robert Nee, natürlich nicht. Das ist schrecklich.

Stefan Die wird wahrscheinlich irgendwann einmal so Bewusstseinserweiternde gefunden haben und sucht jetzt immer wieder den Kick.

Robert Ja, weiß ich nicht. Die Chefin von meiner Frau hat auch einen Hund, der auch immer Pilze frisst und die hat irgendwie gesagt sowas wie ja, da hat er halt eine gute Zeit, ist mir auch egal. Aber kann halt auch irgendwie tot umfallen, das weißt du halt nicht.

Christoph Ja, schon. Ja gut, Pilze riechen halt ziemlich intensiv, vielleicht deswegen.

Robert Ja, und das Berner Sendenhunde fressen eh alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Die sind dann nochmal extra dumm unter den Hunden. Ja, von daher. Vielleicht wüsste die, wie das ist mit der Pizza und der Droge und der guten Zeit. Bis nächste Woche wissen wir das auch. Und dann berichten wir das hier.

Robert Das hier war die 944, wenn ich mich nicht täusche.

Stefan Richtig.

Robert Wir danken fürs Zuhören. Schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn Stefan weg ist und keinen Audiokommentar einschickt, bei dem er nicht explodiert. Bis dahin, danke fürs Zuhören. Tschüss.

Stefan Tschüss.

Christoph Tschüss.

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