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Sneakpod· Folge 945

#945 - Pizza Movie

Sonntag, 25. Oktober 2026 · 1 h 28

MP3

Shownotes

Auf dem Weg zu unserer wohlverdienten Pizza durchleben wir die verschiedenen Stufen unseres psychedelischen Pizza Movie-Rauschs, um dann in Ruhe Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks schauen zu können, der vielleicht nicht ganz so relevant, aber doch leichter verdaulich als Die Wannseekonferenz ist. In der Spieleecke vergleichen wir diese Woche die Kinder- und Erwachsenenversionen von Cascadia und freuen uns über unser vermutliches Hörergeschenk Jaipur.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Robert Herzlich Willkommen zur 945. Ausgabe des Sneakbots, in der wir versuchen werden, rechtzeitig bei dem Lieferroboter im Erdgeschoss anzukommen, um unsere Pizza zu holen. Und dazu gesellt sich zu mir mein Pizzaspießgeselle, der nicht in das andere Wohnheim abgeschoben werden möchte, Christoph Perner.

Christoph Guten Abend, beziehungsweise Kant. Erkannt.

Robert Erkannt?

Christoph Er ist ja erlaubt, das darf man ja sagen. Robert Krüger hält sich, denke ich, für einen Schmetterling, aber auf jeden Fall macht er unangemessene Dinge in der Wellness-Lounge.

Robert Fucking fart Hitler! Ja, du hast uns letzte Woche Pizza-Movie aufgetragen und wir hatten ja glaube ich am Ende der letzten Sendung uns diesen Zusammenfassungstext nochmal kurz durchgelesen, aber jetzt darfst du es nochmal länger zusammenfassen, weil letzte Woche waren wir schon so, hä, what, mal sehen wie das wird, jetzt wissen wir wie das wird, also erklär doch mal grob worum es geht in Pizza-Movie.

Christoph Zwei Jungs, zwei, zwei, was sind die? Studenten? Ich weiß nicht, wie das in Amerika ist.

Robert Das ist so College, oder? Ich verstehe das auch immer nicht.

Christoph Sind das Schüler, sind das Studenten? Ich glaube, es sind, ich weiß nicht, es sind so Jugendliche.

Robert Hier steht College Students in der IMDB.

Christoph Die wohl irgendwie irgendein Football-Spiel ruiniert haben und deswegen ziemlich schlecht gelitten sind bei ihren mit Schülern.

Robert Die haben nicht ein Football-Spiel ruiniert, einer von denen hat die Football-Mannschaft ruiniert, aber ich glaube, den Gang soll ich spoilern.

Christoph Die entscheiden sich eines Abends, dass sie sich eine Pizza bringen lassen und, sie nehmen Drogen, also irgendeine obskure Droge, die persönlichkeitsverändernd wirkt und, sagen wir mal, persönlichkeits- und realitätsverändernd wirkt.

Robert Mind-Igniting Neural Tuning Stimulants.

Christoph Und dann versuchen sie eben unter Einfluss dieser Droge ihre Pizza abzuholen, denn der Lieferroboter kann nicht zu ihnen hochkommen, weil er keine Treppen steigen kann.

Robert Sie sind, muss man vielleicht dazu sagen, in so einer Art Studentenwohnheim.

Christoph Ja genau und deswegen versuchen sie dann in diesem Studentenwohnheim das Stockwerk zu wechseln und, haben da einerseits damit zu kämpfen, dass eben diese Stimulanz sie auf unterschiedliche Weisen stimuliert Und auf der anderen Seite werden sie noch gejagt von so einer seltsamen, Bürgerwehr, Studentenwehr, die ziemlich SA-mäßig rüberkommt.

Christoph Ja, und sie haben noch eine Kommilitonin dabei, die auch irgendwie in diesen Drogenrausch mit reingeraten ist. Und das Ganze kommt relativ anarchisch rüber.

Robert Und bunt. Ja. Ich glaube, so kann man das zusammenfassen. Da sind alle möglichen Dinge drin, also Mind-Igniting, Neural-Tuning-Stimulants, Clown-Core-Vomit-Opera, Fucking-Fart-Hitler, habe ich aufgeschrieben.

Christoph Ein Haufen wilde Ideen.

Robert I hope we don't get chainsaw fucked. The baby hates your work. Ich habe so eine Zitate aufgeschrieben, die ich lustig fand. Water balloons full of piss. Muss man jetzt auch alles nicht verstehen, aber nur so für die Range mal so erwähnt, was in diesem Film mal so drin ist.

Christoph Es geht gut unter die Gürtellinie und es, ist anarchisch in jederlei Hinsicht eigentlich. Also auch was Erzählweise und sowas angeht, wechselt dann ein bisschen und wird auf den Kopf gestellt.

Robert Ich fand ja, am Anfang hat er mich nicht richtig abgeholt. Der fängt ja so an wie so ein typischer Coming-of-Age-Wir-sind-an-der-Uni-Film, so ein bisschen Sex-Education-Vibes ganz am Anfang. Ja, so dritte Staffel ungefähr oder was, also diese letzte Staffel, wo sie da alle an dieser etwas weiter für den Studie sind. Da so ungefähr, so diese Vibes hatte ich am Anfang und, der ist halt relativ low budget produziert und nicht.

Christoph Selbst das thematisieren sie.

Robert Selbst das thematisieren sie auch, ja genau, der ist auch einigermaßen selbstreferenziell an manchen Stellen. Und da war ich am Anfang gar nicht so sehr abgeholt, dann ist es da irgendwie so ein, diese Hauptfigur, der das Football-Team ruiniert hat mit den wirren Haaren und der andere Kerl. So am Anfang dachte ich so, oh, das kann zäh werden, das jetzt anzugucken.

Robert Aber dann nehmen sie irgendwann die Drogen und das dauert durchaus so zehn Minuten oder so, weil wir jetzt auch erstmal sehen, wie dann irgendwie diese Fart-Hitler-Kombo da reinkommt und irgendwie ihm ins Gesicht furzt. Und dann habe ich so, okay, wenn das so weitergeht.

Christoph Hoffentlich kriege ich diesmal nicht wieder rote Augen.

Robert Dann hat er aber auch diese Momente, wo er irgendwie da so an dieser Waschmaschine steht und versucht, dieses Mädel anzusprechen und ihm fallen diese ganzen Quarters aus der Hose. das hatte durchaus auch so süße Momente irgendwie, das ist so diese Coming-of-Age-Geschichten so, Boy meets Girl, Boy weiß überhaupt nicht, wie er das anstellen soll, hat sich jemand einen tollen Plan überlegt, der dann so ein bisschen schräg schief nach hinten losgeht aber irgendwie doch auch so ein bisschen klappt Aber.

Christoph Girl hat einen geilen Musikgeschmack.

Robert Ja, Clowncore Vomit Opera.

Christoph Was für ein geiles Instrument am Ende.

Robert Das war, New Wave Non-Consensual Death Metal Folk.

Christoph Ich hab's geliebt.

Robert Die Band hieß Flash Grenade. Also Flash wie Fleisch.

Christoph Ja klar. Fantastisch.

Robert Non-Consensual Death Metal Folk.

Christoph Und das war die ganz ernst gemeint. Dieses Instrument. Fantastisch. Er hatte einfach gute Ideen und vor allen Dingen viele.

Robert Viele, viele Ideen. Am Anfang hat er mich nicht so mitgenommen, weil ich dachte so…, Das ist so, das will so American Pie-artig irgendwie, aber am Anfang zündete das bei mir nicht. Und ich dachte so, das kann jetzt zäh werden. Und dann nehmen die diese Drogen und dann kommt diese erste Phase. Also diese Droge hat mehrere Phasen, die wollen wir jetzt auch nicht spoilern, glaube ich.

Christoph Ja, eine haben wir ja letzte Woche schon gespoilert.

Robert Haben wir?

Christoph Ja, das war, ich hatte ja die, weil ich das irgendwie bei TikTok gesehen hatte, diese Kopfexplodier-Geschichte.

Robert Ach so, okay, genau. Also es gibt so eine Phase, in der gewisse Sachen das triggern, dass einem der Kopf explodiert und zwar wirklich so ultra gory, also der Platz, einfach der Schädel in einer riesigen blutigen Wolke weg.

Christoph Das passiert nicht nur einmal.

Robert Das passiert dann irgendwie so 50 Mal oder so innerhalb von zwei Minuten. und da gibt es einen grund für und das ist auch alles erklärt und so und dann sind so diese phasen also diese diese droge hat hat mehrere phasen und diese phasen müssen sie dann so alle nach und nach durch machen, und dazwischen gibt es immer momente wo wo sie wieder klaren kopfes sind wo diese phasen kurz aussetzen und dann in der zeit erzählt sich die geschichte ein bisschen weiter, Und wie der dann so anfängt, gerade mit dieser ersten Phase mit dem Kopf explodieren oder so, da wird es dann halt saulustig und da muss ich, die Kommentare, also ich weiß nicht, wie der auf Deutsch funktioniert, auf Englisch war das schon sehr pointiert und sehr schnell und wirklich gut gemacht.

Robert und auch wenn es am anderen ein bisschen so Pivi-Kacka-Humor an manchen Stellen und halt so typische ja das ist jetzt auch nicht vom Niveau her sind wir da schon auch in dem Territorium zum Teil, wo auch American Pie unterwegs war.

Christoph Was hat er am Ende auf dem Stirn kleben? Ich dachte erst, er hätte ein Kondom draufkleben weil er hat ja gesagt, er sei auf den Kondomen gelandet Als sie in die Mülltonne gefallen sind Als sie in die Mülltonne gefallen sind, aber was hat er da auf dem Kopf?

Robert Er ist sich doch in den Kondomen gelandet Und sie kam da raus und hatte drei Kondome am Kopf und meinte, dann sind hier viele Kondome. Er hatte doch was an der Stirn kleben?

Christoph Ja, er hatte so eine Plastikfolie an der Stirn kleben, die er auch ewig lange dran kleben gelassen hat. Als die dann so verranzt durch die Gänge gelaufen sind.

Robert Das weiß ich gar nicht mehr.

Christoph Ist dir nicht aufgefallen?

Robert Ja, aber da sind die doch dann draußen geblieben, das war doch am Schluss.

Christoph Ja, ja, aber danach sind ja noch fünf Minuten rumgelaufen, da hat er immer diese Plastikfolie am Kopf gehabt.

Robert Die ist mir nicht aufgefallen.

Christoph So ein kleines Stück Plastikfolie, ich weiß nicht, Handteller groß, würde ich sagen.

Robert Also schon gar nicht so klein.

Christoph Nee, gar nicht so klein. Er klebt ihm auf der, ich glaube, rechten Seite auf der Stirn. Okay.

Robert Wurde die irgendwie angesprochen am Ende?

Christoph Nee, also ich habe es nicht mitgeregt.

Robert Okay. Ja, die habe ich auch ignoriert irgendwie. Aber ist danach noch viel passiert? Die sind doch, das war doch, wo sie dann draußen waren und dann war da der Roboter und da war doch der Film zu Ende.

Christoph Haben die nicht noch die Pizza geholt oder so?

Robert Ja, aber krabbelnd Ja.

Christoph Genau Die sind noch langgelaufen, durch den Gang gelaufen Achso Ach genau, haben die jemanden Stinkefinger gezeigt?

Robert Achso, am Ende da, wo sie sozusagen der Celebration lauft da Da Da habe ich nicht mehr drauf geachtet Oder ich habe es übersehen einfach, Naja, egal. Worauf ich raus wollte, ist ab dem Moment, wo die Ideen losgingen, ab dem Umblick, wo der Film psychodelisch wurde, ab dem Umblick, wo der Film sozusagen zu seinem eigentlichen Thema gefunden hat und dann auch diese übertriebenen RA-Leute, über die wir gerade nochmal reden müssen gleich, gekommen sind, die sind ja sozusagen der Antagonist, da gibt's diese Gruppe.

Robert Aber ab da hat der mir richtig angefangen, Spaß zu machen. Und dann bin ich zusehends mehr mit dem Pipi-Kacka, will ich jetzt nicht sagen, es ist ja nicht so viel Kack. Es gibt doch, es gibt eine Tüte mit Kacke drin, es gibt Tüte. Okay, also doch mit dem Pipi-Kacka-Humor und mit dem Clowncore-Vomit-Opera und so. Also ab da wurde der immer lustiger und irgendwann.

Christoph Oder auch der Venezuelaner.

Robert The baby hates your work. Ja, dann wurde das immer lustiger und dann war ich auch wirklich sold.

Christoph Oder auch der Opa. Das waren so viele gute Ideen.

Robert Der Opa, ja. Auch diese YouTube-Frau mit den Drogen. Happy sailing, hope you don't get chainsaw fucked. What?

Christoph Ach, herrlich.

Robert Ja, der hatte also wirklich, ich weiß nicht, welche Drogen man nehmen muss, um das so zu schreiben und so zu drehen, aber der war zumindest mal erfrischend anders auf eine Art und viel gelacht.

Christoph Ja, und es war eben mit sehr geringem Aufwand wirklich viel erreicht. Es war, häufig ist es ja so, dass wenn man so Low-Budget-Dinge hat, die sind dann halt auch inhaltlich Low-Budget, häufig. Aber hier war es einfach, die haben aus dem, was sie hatten, und es war halt nicht viel, haben sie wirklich richtig viel rausgeholt mit einfach guten Ideen und Kreativität.

Robert Ja, und sie haben auch Figuren erschaffen einfach. Also sowohl irgendwie diese Gruppe, die da die ganze Zeit in dem Partybus ist, hier fucking Fart Hitler und, dann eben diesen Bösewicht von den RAs und dann auch innerhalb der RAs, diesen einen der Neue da, der Dickere, der so da gar nicht reinpasst, aber irgendwie auch so eine Figur ist, die dann aber auch nochmal so eine richtige schöne Szene bekommt.

Robert Und am Anfang dachte ich, der ist nur so ein Wegwerf-Charakter, der irgendwie so zweimal ins Bild läuft und was Lustiges sagt. Aber dann gibt es diese ganze Sitzung in dieser einen Drogenphase, die auch richtig, richtig gut ist. Und ja, den Hauptbösewicht quasi und diese ganzen kleinen Nebencharaktere, die so erschaffen werden, auch so von der Dosis fand ich die gut eingesetzt.

Robert so jeder von den Nebencharakteren, den wir näher kennenlernen, der hat auch eine Rolle, die irgendwie so die passende Größe hat. Es gibt so ein paar Kandidaten, die sehen wir nur so ein, zwei Mal, da wissen wir aber nicht, wie die heißen. Und die sind dann auch irgendwie egal, die sind nur so Beiwerk, aber die, die wir näher vorgestellt bekommen, die haben dann auch irgendwie ein bisschen mehr beizutragen. Das war auch dann irgendwie ausgewogen und rund.

Robert Ich mochte den wirklich am Ende.

Christoph Ja.

Robert Ja, diese RAs, wusstest du, dass es sowas gibt?

Christoph Nee, was heißt denn RA eigentlich?

Robert So was wie Bezugs, also warte mal, ich habe es nachgeschlagen, habe es natürlich jetzt nicht vor Augen, lass mich kurz gucken, also ich, um kurz bevor ich das gegoogelt habe. Das kurz zu erklären, also es sind so Resident Assistants, das heißt es, das sind tatsächlich, gibt es das wirklich und ich dachte am Anfang so, was ist denn das für ein Konzept?

Robert Die Idee ist, du hast Studenten in einem Studentenwohnheim, die quasi mit so ein paar mehr Verantwortungen ausgestattet werden, um dafür Ordnung zu sorgen, aber auch um Ansprechpartner und Hilfestellung für Bewohner in so einem Studentenwohnheim zu geben. Die Uni oder dieses College will im Wesentlichen Geld sparen, damit sie da nicht 24-7 irgendwelche Sicherheitspersonal oder sowas hinstellen müssen.

Robert Und deren Aufgabe ist tatsächlich quasi primus inter pares zu sein und irgendwie, auch so sowas wie Ruhestörung am Abend oder sowas durchaus auch mal so zu policen. Und es gibt durchaus auch diese Aufgaben von... Das sehen wir in dem Film. Verbotene Substanzen, Sachen, die in den Dorm Rooms verboten sind.

Robert Wenn denen das zu Gehör kommt, dann können die das auch irgendwie, also sie können es glaube ich nicht selber, weil sie keinerlei Polizeirechte natürlich genießen. Die sind ja nur irgendwie, du darfst halt jetzt hier mal aufpassen und du darfst dann Pätze sein, weil du hast von Amts wegen den Job Pätze.

Robert Und dann müssen die halt Bescheid sagen, wenn da einer jetzt irgendwie da die Bon am Start hat. Aber da gibt es dann auch sowas wie Zimmerkontrolle, habe ich auch gelesen dass das wirklich zu deren, und das Betreten von Zimmern, von anderen Studenten zu deren Aufgaben gehören kann unter ganz engen Grenzen und ganz engen Voraussetzungen, aber es steht als Teil dessen, was die machen, mit drin und da dachte ich so, was für eine Recipe for Disaster eigentlich sowas überhaupt einspricht es ist halt wirklich so SA-mäßig und dann heißt es auch noch RA, Und hier ist es halt wirklich so inszeniert und ich habe dann ein bisschen mit der KI darüber diskutiert, warum würde man sowas einrichten und die KI so,

Robert ja, deine Bedenken kommen nicht ganz von ungefähr. Es gab da durchaus Missbrauchsvorfälle, wo sowas, ach, irgendetwas so, äh, you don't say.

Christoph Wer hätte damit rechnen können?

Robert Genau, das ist halt mal wieder so ein Geldsparding. Also ich habe selber nie wirklich einen Mietvertrag in einem Studentenwohnheim, gehabt, aber ich habe lange viele, viele, viele Zeit und viele Nächte in einem Studentenwohnheim verbracht, weil meine damalige Freundin, heutige Frau, da gelebt hat, und ich dann auch irgendwie so mehr oder weniger semi-permanent in ihrem Zimmer war.

Robert Insofern, ich habe Studenten Wohnheims Erfahrung. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, ob es da, ob es sowas in Deutschland auch gibt, ob es da so jemanden gegeben hätte. Aber da ich wie gesagt nie offiziell sozusagen da einge, sondern nur so von der Seite reingefallen bin, kann ich das nicht, keine Ahnung.

Christoph Das kann ich mir nicht vorstellen, hätte ich gesagt.

Robert Ich auch nicht. Es gibt auch den Residence Hall Director. Ist das auch ein Student? Ne, das ist ein Mitarbeiter. Okay, der Hall Director da ist ein Mitarbeiter, dem sind sie unterstellt. Ja, okay. Naja. Jedenfalls, die wurden hier in dem Film so aufgebaut, wirklich wie du sagst, wie so eine SA-Einheit und der oberste, Heini von denen ist dann sozusagen hier der primäre Antagonist.

Robert Neben der Tatsache, dass die Droge natürlich der andere Antagonist in dem Film ist. Ja. Das war, am Anfang habe ich gedacht, das kann doch nicht sein, dass das sowas wirklich gibt. Dann habe ich das recherchiert und dann haben wir wieder was gelernt. Was schockierendes. Wie fanden wir das insgesamt? Mach mal Punkte dran.

Christoph Ich mochte das. Ich war wirklich gut unterhalten und wie gesagt, es war einfach aus den wenigen Mitteln, die sie hatten, haben sie wirklich ordentlich was rausgeholt. Und es war, ich fand es konntiose Unterhaltung. Super kreativ. Es ist natürlich kein großer Blockbuster-Film, das ist ja klar. Aber ich gebe dem sieben Punkte.

Robert Ja, ziemlich genau da in der Nähe komme ich auch raus. Ich wollte jetzt siebeneinhalb geben, mache das auch. Ungefähr mit der gleichen Begründung, die du gerade gesagt hast. Wie gesagt, am Anfang bin ich so ein bisschen schwer reingekommen.

Christoph Aber Anfang sind halt zehn Minuten oder so.

Robert Ja, ja, genau. Und wie dann die Drogenwirkung losgeht und der Film seine bunten, seine visuellen Ideen auch. Dieser Roboter, Snacketron 3000, der unbedingt noch...

Christoph Oh, der hat mich aufgeregt.

Robert Ja, aber der war doch super gemacht, dass er dann irgendwie so seine Fünf-Sterne-Bewertung so ich muss wissen, ob der zufrieden war. Und dann ist der Roboter vollkommen irre, weil er keine Bewertung bekommen hat.

Christoph Ich habe zwischendrin überlegt, ob ich dem Film Abzüge dafür geben soll, dass ich den Titel so nichtssagend finde. Aber selbst das argumentieren sie ja fantastisch.

Robert Ja, das stimmt. Das ist auch wirklich schön. Eine letzte Phase, eine andere mögliche Phase dieser Droge gibt es auch noch, wo man die, Grim Truth of Reality, oder wie hieß das? Irgendwie sowas, wie man die erfahren kann. Und das passiert dann auch noch, dass jemand dieses Level unlockt und dann gucken, können wir auch noch zugucken, was dann passiert.

Robert Also wirklich auch diese ganzen kleinen Fäden, die er so auslegt, die Nummer mit dem Football-Team, das kriegen wir am Anfang mal so gesagt, dass alle ihn hassen, weil er irgendwas mit dem Football-Team gemacht hat. Dann vergisst man das wieder und dann irgendwann wird es aufgelöst und dann hat es so ein paar Konsequenzen in dem Film, die dann auf dieser Party.

Robert Das ist einfach so gut. Da sind immer so, So Kleinigkeiten werden da so eingestreut und dann hat man die schon wieder vergessen und am Ende bindet der Film fast alle seiner ausgelegten Fäden irgendwie zusammen. Und da bleibt, am Ende sitzt man da und denkt sich, ja, ich habe jetzt keine Fragen mehr, ich habe jetzt alles gesehen, ich habe alles verstanden und ich habe viel gelacht und es hat Spaß gemacht und deshalb 7,5 Punkte.

Christoph Genau. Gut. Was trinken wir denn?

Robert Ja, was trinkt man bei so einem Film? Irgendwelche Drogen? Keine Ahnung. Wenn die so psychedelisch wirken sollen wie in diesem Film, wird es schwierig.

Christoph Dann Absinth trinken oder so.

Robert Ja, Absinth. Genau, das schneitst du dir am Ende ein Ohr ab. Das ginge in die Richtung. Nee, aber ich bin auf nichts gekommen bei dem Film, außer dass es irgendwie knallen muss. aber das, ich wollte es jetzt nicht übertreiben, aber ich habe die Woche, wilde wilde Schnäppchen bei dem großen Teegut ausverkauft gemacht und habe deshalb hier.

Christoph Wild ist noch stark untertrieben.

Robert Ja ja, es war erstaunlich billig aber ich glaube, das müssen wir jetzt hier nicht ausführen weil wenn die Sendung rauskommt, ist es glaube ich fast vorbei, aber ich habe jetzt hier eine Flasche rote Sellerie Gin also Gin.

Christoph Ich finde, also den solltest du schon sagen, wie viel der sonst kostet und für wie du ihn gekauft hast weil das ist irre.

Robert Also Ja, rotes Salary Gin. Ich habe es irgendwann schnell gegoogelt gehabt, was der so ungefähr kosten müsste. Ich weiß jetzt nicht, ob das der beste Preis ist. Vielleicht kriegen wir irgendwo anders noch billiger.

Christoph Also mein kurzer Disclaimer. Du hast ihn nicht nur gekauft, weil er billig war, sondern das ist auch einfach ein Gin, den wir schon sehr lange sehr favorisieren.

Robert Ja, das stimmt.

Christoph Also das ist einfach ein toller Gin.

Robert Genau, und ich habe kurz gegoogelt, da meine Schnellrecherche im Laden hat ergeben, dass er 37,50 kostet. Das wäre auch so ungefähr so around about 30 Euro, ein bisschen drüber, wäre so das gewesen, was ich erwartet hätte. Wahrscheinlich kann man den irgendwo schnappermäßig mehr kaufen. Aus irgendeinem Grund hatte Tegut den für 9,99 Euro im Programm.

Robert Und jetzt im 50% auf alles oder auf nahezu alles Ausverkauf habe ich dann halt 4,99 Euro für die Flasche bezahlt.

Christoph Das ist so absurd.

Robert Da waren nur noch zwei Flaschen da, habe ich beide mitgenommen.

Christoph Das ist so absurd.

Robert Das ist zwar jetzt nicht in dem Sinne wirklich psychedelisch weird, aber immerhin ist es ein bisschen weird, dass da Sellerieblätter mit in diesem Gin verarbeitet worden sind. Und wie immer, wenn man einen neuen Gin hat, macht man sich Gimlet. Also mache ich jetzt Gimlet mit Sellerie-Gin. Und was gibt es bei dir?

Christoph Ich trinke Cola Zero.

Robert Das ist auch angemessen wild.

Christoph Ja, das ist angemessen wild.

Robert Bei uns gab es heute sogar Pizza. Das hätte gepasst.

Christoph Stimmt. Für Sellerie-Gin gab es doch mal so ein ich will nicht sagen Signature-Drink, aber es gab doch irgendwie, war das der Basil Smash, wurde der eine Zeit lang mit Sellerie-Gin gemacht?

Robert Der Meier hat im Le Lyon eine ganze Zeit lang fast alles mit Sellerie Gin gemacht. Er hat auch einen langen Blogpost geschrieben über Sellerie Gin Drinks, den ich da natürlich ergoogelt habe und einen habe ich schon ausprobiert davon, nämlich den Triple G. Das ist im Wesentlichen, Wie heißt dieser Gimlet, wo ein bisschen die Mettensaft mit reinkommt? Irgendwas mit...

Christoph Das weiß ich nicht.

Robert Sowieso Gimlet. Wenn du den Gimlet quasi halb-halb mit Cordial und mit echtem... Ich komm nicht drauf. Irgendwas mit G oder mit C oder so.

Christoph Ja, das ist auch eine Gimlet-Variante.

Robert Ja, das ist eine Gimlet-Variante. Und der Triple G ist, wenn du so willst, ein solcher Gimlet, wo du Gin und Cordial und dann noch ein bisschen echten Limettensaft und dann haust du noch Ingwer dazu. Und war da noch was drin? Ich glaube nicht. Oder ich hab's vergessen. Und das hab ich gemacht und das ist, ach ja, eine Gurkenscheibe als Deko.

Robert Ja. Das hab ich gemacht. Der ist toll. Der ist wirklich toll. Ja und ansonsten, da geht's sicherlich noch mehr mit. ein paar andere Rezepte habe ich mir so durchgelesen, da fehlte mir dann immer irgendwas oder ich hatte keinen Bock, die Flasche aufzumachen, weil so weißen Wehrmuth habe ich jetzt gerade zum Beispiel nicht offen.

Robert Aber ja, ich werde mich da noch durchtesten. Da gibt es ein paar schöne Drinks. Genau. Coke Zero. Okay, wunderbar. Dann nächste Kapitelmarke. Ich habe einen Asterix-Film mit meinen Kindern geguckt. Und zwar Asterix The Secret of the Magic Potion. Warte mal, jetzt muss ich kurz gucken, wie der auf Deutsch heißt.

Robert Wahrscheinlich irgendwie der Zaubertrank oder sowas. Warte, IMDb. Hätte man vorher recherchieren können. Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks, ja, also ziemlich eins zu eins übersetzt. Der ist von 2018 und das ist einer von denen, also es ist animiert, aber einer von diesen neueren Animierten halt, die so aussehen, als ob sie so aus dem 3D-Programm gefallen sind.

Christoph So wie die Serie damals, die ich auch noch besprochen habe.

Robert Ja, ziemlich so ähnlich, genau. Geschichte ist im Wesentlichen, dass der Druide Miraculix vom Baum fällt gleich am Anfang und das deutet er als ein Zeichen, dass es mit ihm zu Ende geht. und er einen Nachfolger braucht. Und dann zieht er los und begibt sich in irgendeinen Wald, wo die ganzen anderen Droiden sind.

Robert Und dann lernen wir so ein bisschen mehr über die Droiden und erfahren, also zum einen, dass er nicht der Einzige ist, aber einer der Besten und legendär quasi, weil er eben diesen Zaubertrag erfunden hat, der. Diese Dinge möglich macht, die wir ja alle kennen und wissen. Und die anderen Droiden haben auch alle so Signature-Zauber.

Robert Und manche davon sind aber komplett sinnlos. Also der eine kann irgendwie Sachen, die groß werden, andere Sachen, die klein werden. Und der nächste irgendwie, keine Ahnung, Schmetterlinge aus Feuer und so komische Quatschdinge. Und jedenfalls, dann gibt es auch einen bösen Zauberer und der ist dann der Antagonist.

Robert Und was es mit dem auf sich hat und natürlich war der auch mal Druide und so weiter, kann man sich alles denken. Und das funktioniert ganz gut und dann ist halt die große Challenge, die ziehen dann eben rum in der Gegend und versuchen, einen Nachfolger für Miraculix zu finden. Und das Gefährliche ist natürlich, dass man diesem Nachfolger oder Nachfolgerinnen, aber in dem Fall sind es zunächst mal alle Kandidaten da Männer, weil es ja Droiden sind, irgendwie alles grauhaarige Männer.

Robert Und da muss man jetzt jemanden finden, der das wert ist und gut genug ist, dass man ihm dieses Geheimnis anvertrauen kann. Weil dieses Geheimnis kennt natürlich nur Miraculix. Und wenn man das jetzt dem Falschen erzählt und der es weiter verplaudert, dann könnte das ja die Römer in die Hände kriegen.

Robert Online können schlimme Dinge passieren und deshalb die Stakes sind hoch und. Das muss gemacht werden. Die Kinder haben gelacht, natürlich werden wieder Piratenboote versenkt, mehrere und ich habe auch ein paar Mal gelacht. Es hat so ein paar Gags, die so auf der Basis, dass so unerwartete Dinge passieren, sehr aus dem Nichts kommen und sehr lustig sind.

Robert Ansonsten, ja, nette Geschichte, jetzt nichts weltbewegendes, aber den kann man so unter den Asterix-Filmen gut weggucken. und auch mein Kleiner, der ist jetzt sechs und normalerweise, was so ein bisschen so Gruselsachen angeht, das kann er gar nicht gut, aber hier wurde einmal durch den dunklen Wald gerannt, als dieser böse Zauberer dann da irgendwie kam.

Robert Das hat er aber alles gut vertragen, da war nichts, wo er sich die Augen zuhalten musste. Und ja, es werden Wildschweine gejagt, es werden Römer verhauen, alles dabei, was man so will von einem Asterix-Film.

Christoph Sehr gut.

Robert Und aktuell auf Disney Plus.

Christoph Ah, okay. Muss ich auch meine Kinder drauf ansprechen. Finde ich bestimmt auch gut.

Robert Ja, so, dann nächste Kapitelmarke, die Wansi-Konferenz. Das ist jetzt deine.

Christoph Das ist meine. Das ist weniger Spaß.

Robert Ja, klingt so.

Christoph Das ist in der ARD-Mediathek war, glaube ich, ursprünglich mal eine ZDF-Produktion, von vor ein paar Jahren, als die Wansi-Konferenz sich irgendwie irgendein Jubiläum hatte. Weiß jetzt nicht wie viel.

Robert 80 Jahre oder?

Christoph Ja, irgendwie sowas. Ja, oder immer mal 43 war das, glaube ich. Ja, dann war es 43. 42 Jahre.

Robert 42.

Christoph Dann waren es 80 Jahre.

Robert Ja, genau, 2022 ist es rausgekommen, genau.

Christoph Also handelt von der Konferenz, wo verschiedene Nazi-Funktionäre und SS praktisch den Holocaust geplant haben. Und das ist ja, ist praktisch so ein Kammerspiel und wird im Endeffekt nur gezeigt also ja, die Konferenz selbst also wie die halt sich in so der Villa treffen am Wannsee und diese völlig ekelhaften, Unmenschlichkeiten planen so total technokratisch und das, ist wirklich krass, das kannst du nicht ehrlich sagen aber es ist halt auch, es passt halt schon gut in die Zeit, also weil man denkt da halt schon unweigerlich an so Dinge, die man jetzt, war ja gerade vor ein paar Tagen wieder so ein Leak von irgendwelchen AfD Chats oder keine Ahnung, die halt so ähnliches, Vokabular nutzen, zum Teil ja sogar zitieren und eben diese völlige Verrohung

Christoph und also es ist wirklich unfassbar und das Ganze hat wirklich gut geschauspielert mit tollen, tollen Schauspielern und, ja, und sehr schnörkellos gefilmt, also wirklich wahnsinnig gut gemacht. Belastend, und sehr in unsere Zeit passend. Also ich finde, ja, ich will eben nicht sagen, dass wir da an diesem Punkt sind, ja, klar, aber eben so dieser Gedanke, wohin führt diese Verrohung an Denken in letzter Konsequenz.

Robert Ja, naja, das ist, Ja, fehlen mir jetzt die Worte. Ist wichtig und richtig, aber wir sehen ja, dass jetzt dieses dran erinnern und solche Filme machen zwar sicher nicht falsch ist, aber uns jetzt von diesem Weg irgendwie auch nicht aufgehalten hat so richtig. Also vielleicht hat es das verzögert um 30, 40 Jahre, keine Ahnung, weiß ich nicht. Oder vielleicht hat es auch ganz andere.

Christoph Das ist das Verrückte, ja, dass es eigentlich alles bekannt ist und die Leute es trotzdem wieder den gleichen Weg einschlagen. Es ist unfassbar.

Robert Es ist wirklich unfassbar. Und man steht daneben und denkt sich so, wie, also wie.

Christoph Wie kann das sein?

Robert Ja, wenn du dann so Interviews mit so den letzten Zeitzeugen, die da noch sind, die jetzt noch leben und das mitkriegen, was hier gerade wieder abgeht. Wie verzweifelt die teilweise in ihren, also da stehst du mit Tränen. davor und schaust zu einem Interview zu.

Christoph Kannst du dir ernst sein?

Robert Man kann sich irgendwie nur schämen für die Zeit, die wir hier gerade durchleben. Das ist wirklich der Hammer. Ich habe das hier gerade mal in der immer wieder zu empfehlenden Software Mediathek View in meine Downloadliste geklickt. Das ist noch in der 3SAT und in der ZDF Mediathek verfügbar.

Christoph Ja, ich glaube, es ist auch noch ziemlich lang verfügbar, irgendwie bis bis, erstes Quartal 27 oder so. Also ist noch eine Zeit lang, aber schaut euch das an. Das ist wirklich sehr lohnt. Ich schaue übrigens parallel gerade Babylon Berlin.

Robert Das wollte ich auch immer mal anfangen.

Christoph Ja, ich auch. Und jetzt habe ich es mal getan. Und das ist ein bisschen, irritierend, weil da wirklich unheimlich viele Schauspieler, die in dieser Wannsee-Konferenz mitspielen, da auch mitspielen und es spielt ja auch noch so, ja nicht in der gleichen Zeit, aber 20 Jahre, ja, nee, nicht mal 20 Jahre, 13 Jahre vorher.

Christoph Das heißt, es passt auch schon irgendwie, dass man da die gleichen Leute sieht, aber es sind wirklich immer so irgendwie, keine Ahnung, keine Ahnung, irgendwelche Rollen, irgendwelche Nebenrollen, zum Teil auch höhere Rollen Und man denkt sich, aber heute noch, das war doch dieser SS-Führer. Okay. Und ich dachte, ah nee, jetzt ja nicht. SS gibt es ja noch gar nicht.

Christoph Das ist schon ein bisschen verstörend. Und was auch verstörend ist, dieser DJ von Cleo. Kannst du dich erinnern?

Robert Oh, die Rolle, die du so gehasst hast.

Christoph Genau, furchtbar. Und der spielt hier auch mit, also bei Babylon Berlin und spielt halt so ein Nazi. Okay.

Robert Das ist sehr lustig, dass du gerade den jetzt ansprichst, weil die Folge, wo wir Cleo besprechen, das ist so, die habe ich vielleicht vor drei Wochen oder so habe ich die gehört.

Christoph Das habe ich jetzt gar nicht mehr gewusst, dass ich den so gehasst habe.

Robert Ja, du hast den mit einer feurigen Passion hast du den gehasst und ich habe den geliebt.

Christoph Ja, das erinnere ich mich.

Robert Das ist lustig, dass du jetzt zufällig den wieder siehst, wo ich das gerade gehört habe.

Christoph Ja, ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, das parallel zu schauen, Wannsee-Konferenz und Babylon Berlin, aber es ist bemerkenswert.

Robert Aber zu Babylon Berlin kommst du nochmal wieder zurück, wenn du weiter bist da?

Christoph Ja, da komme ich auch.

Robert Wenn ich durch bin. Okay, aber vielleicht soll ich dann jetzt auch anfangen. Dann, warte mal noch und dann ist es wieder ein zweites Snowpiercer.

Christoph Irgendwann besprechen wir Snowpiercer, dritte Staffel auch noch.

Robert Ja, okay, machen wir. Gut, also Wannsee-Konferenz, schwierig, aber...

Christoph Absurde Empfehlung, ja.

Robert Aber Empfehlung, okay, verstehe ich.

Christoph Ja, wirklich gut.

Robert Ja, dann, nächstes Thema wäre dann die Spiele-Ecke.

Christoph Oha, ja, heute ein bisschen größer.

Robert Aha, okay.

Christoph Weil wir letzte Woche ein Spiel vergessen haben, was wir noch besprechen wollten.

Robert Was du besprechen wolltest, da kann ich ja nicht mit helfen.

Christoph Was ich schon will? Genau, und dann haben wir ja zwei Spiele, weil ihr was gespielt habt, wovon wir eine andere Version spielen, regelmäßig.

Robert Und zwar Cascadia, wenn wir damit anfangen wollen. Da müssen wir jetzt mal klären. Cascadia so als solches ist ein Legespiel und war Spiel des Jahres, 2021 glaube ich. Oder sowas.

Christoph Ja, ist ein moderner Klassiker, kann man schon sagen. Es ist schon immer ganz hoch in allen Empfehlungslisten.

Robert Ah, das Spiel ist ja was 22. Okay.

Christoph Ja, noch gar nichts lang. Es kommt einem so vor, als wäre das schon älter, aber wahrscheinlich, weil es so präsent einfach war die letzten Jahre und gerade damals eben alles dominiert hat, also 22, 23 war das wirklich der heiße Scheiß. Aber es ist alles auch ein fantastisches Spiel, was relativ, also ich habe die Erwachsenen-Version, gehört auch mit zu diesen frühen Spielen, die wir hatten, also in diesem Spiele-Boom, der sich jetzt bei mir entwickelt hat.

Christoph Gehört es schon auch zu denen, die ich so in der ersten Jahreshälfte gekauft habe? Oder ich weiß gar nicht, ob ich es gekauft habe. Und ja, man zieht immer Kombinationen aus. Ein Hexfeld, also eine Landschaft und ein Tier, was darauf liegt, beziehungsweise ein Tier, was man darauf legen kann. Man muss es aber nicht darauf legen, sondern man kann es auf ein anderes seiner Hexfelder legen.

Christoph Und man puzzelt sich halt dann so eine Hexfeldlandschaft mit passenden Tieren darauf. Und die Tiere, die unterschiedlichen Tiere haben verschiedene Eigenschaften, also die auch wechseln können, je nachdem wie man es spielt. Also man kann es zum Beispiel so spielen, dass Vögel, also Raubvögel dürfen, müssen immer alleine sein, also dürfen nicht von anderen Vögeln direkt berührt werden von einem Hexfeld.

Christoph oder Bären müssen immer zu zweit sein oder Hirsche wollen immer eine lange Reihe bilden, Lachse wollen so einen Wurm bilden, also so eine Straße, da muss man so einen Fluss bilden, wo dann die ganzen Lachse drin schwimmen hintereinander her. Und da kriegt man auf verschiedene Weisen Punkte für und kann man sich dann eben auch drauf versteifen, baue ich lieber die Lachse oder lieber die Hirsche oder die Landschaften, dass ich möglichst große, zusammenhängende Berglandschaft oder Kraftlandschaft oder sowas habe. Vielen Dank.

Christoph Und ja, was ich eben auch sehr schätze, ist, dass man erst am Ende eigentlich beim Zählen merkt, wer gewonnen hat. Also es ist bis zum Ende spannend und sehr cozy. Man puzzelt so vor sich hin.

Robert Ja.

Christoph Jetzt die Frage, wie unterscheidet sich die Kinderversion davon? Ist das vom Prinzip her das Gleiche?

Robert Das ist vom Prinzip her das Gleiche, nur dass die Regeln halt sehr viel vereinfacht sind. Also du nimmst dir auch nicht ein Hexfeld, sondern du kriegst immer so ein Doppelhex-Ding, aus diesem Knochen, also so zwei Hexfelder aneinander und die legst du aneinander, das heißt du baust relativ schneller, doppelt so schnell, die Landschaft größer, weil du natürlich auch diesen, wie gesagt, zwei Hexfelder, die einfach an einer Seite aneinander geschraubt sind.

Christoph Und ein Tier, oder was?

Robert Nee, die Tiere funktionieren dann so, dass du, wenn du, drei Landschaftsfelder der gleichen Art hast, dann darfst du die mit Tieren besetzen. Glaube ich. Das ist nicht mehr 100% auf der Pfanne, aber ich meine, so wäre das gewesen. Also es ist so ein bisschen vereinfacht gemacht, dass du so, du musst die passende Landschaft bauen und dann kriegst du die Tiere automatisch.

Christoph Ah, okay.

Robert Du kannst dann ... Warte mal, wie war denn das? Du nimmst... Also die einzige Entscheidung, die du triffst, nachdem du dran bist, ist im Grunde, diese Hexfelder liegen aus und auch sichtbar, die liegen sichtbar aus, aber immer nur zwei. Und da das so Doppelfelder sind, siehst du halt, okay, an dem einen ist irgendwie ein Berg und ein Fluss und an dem anderen ist ein Wald und ein Fluss oder so.

Robert Und dann schaust du halt deine Landschaft an und musst dich jetzt entscheiden, welche der beiden Felder du jetzt, also der beiden ausliegenden Möglichkeiten du jetzt greifst, und bei dir einbaust und die andere bleibt halt dem nächsten übrig und dann wird von einem verdeckten Stapel das sozusagen wieder aufgefüllt, dass der auch wieder aus Zweien wählen kann, der nächste Spieler.

Robert Und manchmal guckt man dann so ein Feld an und denkt sich so, jetzt ist da hier meine Frau noch neben mir dran, aber da liegt was, das will ich haben. Wenn ich Glück habe, nimmt sie es nicht und wenn ich Pech habe, nimmt sie es weg und dann wird was anderes hingelegt, da muss ich mir neuen Plan überlegen, wie ich meine Landschaft weiterbaue, weil man halt so irgendwie denkt, okay, dann dadurch, dass die immer zusammenhängen, hat man natürlich irgendwie so, ich will den Fluss länger machen, aber wenn ich jetzt da an dem Fluss dranhängend einen Berg kriege, den ich auf der Seite meiner Landschaft gar nicht haben will, dann habe ich ja, dann habe ich diesen blöden Berg da dranhängen, muss man gucken, wo ich den dann,

Robert weil ich kann die ja nicht trennen, diese zwei Felder hängen ja zwangsläufig zusammen und dann muss man halt gucken, wie man das macht, und immer wenn man. Drei Tiere auf diese Landschaft gesetzt hat, kriegt man eine so eine. So eine größere Tierkarte und die ist am Ende die, die die Punkte auf der Rückseite hat, die man dann ausgezählt hat.

Robert Also die legt man dann auf seine, man hat so eine Art Diorama, Panorama-Karte, wo so alle Landschaften drauf sind und da legt man die großen Tierkarten drauf, die man schon, sozusagen zusammengebaut hat, weil man die kleinen Tierkarten auf der Landschaft verteilt hat und immer wenn man drei zusammen hat, kriegt man eins von diesen anderen Viechern.

Robert Also wenn ich drei Lachse auf meiner Landschaft verteilen konnte, dann kriege ich eine von den großen Lachskarten und kann die auf mein Panorama legen. Und am Schluss zählt nur das, was da liegt. Die müssen dann umgedreht werden und da sind dann auf der Rückseite irgendwelche Punkte und die müssen zusammengerechnet werden.

Robert und sowohl die Tiere geben Punkte als auch die Landschaft gibt Punkte und daraus ergeben sich dann die Gesamtpunkte. Und von daher, wir haben es gespielt mit den Kids, auch mein Sechsjähriger hat da fleißig mitgespielt, hat sofort eigentlich keine Fragen offen gehabt. Manchmal schaut man ihm so zu, wie er seine Landschaften baut und denkt sich, das hätte man jetzt schon noch anders platzieren können, dann wäre da mehr Bum bei rausgekommen.

Robert Aber so im zweiten Spiel hat man dann auch sofort gemerkt, dass er jetzt schon bessere Entscheidungen trifft. Da ist immer noch nicht alles optimal, aber du siehst, wie das gedanklich so langsam einsickert, wie man das spielen muss. Und ich habe dann die nächsten Runden, ich glaube, ich habe insgesamt drei Runden oder so mitgespielt.

Robert Das ist zwischenzeitlich noch häufiger gespielt worden hier im Haushalt. Während ich dann auch arbeiten musste. Ich denke mal, mittlerweile wird er noch besser spielen, als er am Anfang gespielt hat. Aber das hat ihm und den allen anderen und mir auch von Anfang an Spaß gemacht. Von daher eigentlich Treffer, würde ich sagen.

Christoph Das Schöne daran und an der wachsenden Version auch ist halt, dass es ja eigentlich ein Puzzle ist, bei dem man nichts falsch machen kann. Also man macht es halt anders und man kann es besser machen, aber so wie man es baut, ist es auch irgendwie richtig. Also.

Robert Ja, weiß ich nicht, ob es immer richtig ist, wenn ich jetzt irgendwie die Möglichkeit habe.

Christoph Ja, natürlich kannst du es oft besser machen, aber es ist so, wenn du nach Regeln es zusammenbaust, also so, dass es der Regel entspricht, dann ist es irgendwie befriedigend, also weil man erschafft ja was.

Robert Ja, da ist so eine Landschaft hinterher, ob die jetzt Punkte gibt, wird man dann sehen, aber ja.

Christoph Ja, genau, wird man sehen, ja, aber es ist irgendwie befriedigend, das so zu puzzeln.

Robert Naja, das ist auch lustig, dann irgendwie am Anfang war mein Sohn total versessen darauf, dann irgendwie so, ich hab noch gar keinen Vogel, alle haben schon einen Vogel.

Christoph Ja, genau. So spielt meine Tochter auch, ja.

Robert Drei Hirsche hast, dann ist das auch gut vielleicht, ja, wirst du auch Punkte machen mit.

Christoph Wer besser nutiert, der Hirsch, als der scheiß Vogel, ja.

Robert Ja, genau, aber irgendwie war das dann so, got to collect them all. Ja. Aber das, irgendwann haben sie es dann, am Anfang haben wir es zu viert gespielt und dann haben sie es irgendwann mal mit, ich glaube dann nur zu zweit, was glaube ich nicht so ganz sinnvoll ist, aber, geht auch gespielt und natürlich haben, aber was sie nicht wussten ist, dass man dann weniger Karten zum Start überhaupt verwendet.

Robert Die haben es mit demselben großen Set gespielt, wie wir es zu viert gespielt haben und dann kriegst du natürlich viel mehr Landschaften und, viel mehr Tiere. Und dann hat sich mein Sohn diebisch gefreut, weil er dachte, er ist jetzt so krass viel besser, weil er hat ja mega viel mehr als beim letzten Mal. Ihr, habt mich halt auch durch zwei geteilt und nicht durch vier, ist ja klar.

Robert Aber er hat sich mega gefreut darüber. Ich hab vier Adler. Ja, okay. Alles süß.

Christoph Immer zweimal mehr wie du. Genau.

Robert Ja, und es ist halt so auch haptisch schön gemacht, also es war einfach solide, solides Spiel.

Christoph Ja, die sind gut gemacht, ja. Ja, ich habe am Wochenende ein neues Spiel gespielt, wo man Tiere, Tiere, Vögel sammelt. Ein tolles Spiel, werde ich auch irgendwann mal besprechen. Und da habe ich dann irgendwann, also wir haben es beide neu gespielt, mein Sohn und ich. Und wenn man es zum ersten Mal spielt, da findet man sich da halt erst so rein.

Christoph Und man merkt dann halt doch, so gerade am Anfang ist halt meine Lernkurve steiler. Irgendwann, wenn er das dann durchschaut hat, dann macht er mich häufig platt bei solchen Spielen. Aber so am Anfang habe ich dann auch irgendwann in der Mitte Spieß, er hat sich nämlich so spezialisiert auf eine bestimmte, ich glaube auf Buchfinken oder so, ich weiß nicht, auf irgendeine Vogelart hatte ich spezialisiert und war da super glücklich mit.

Christoph Und da habe ich dann gemeint so, ja, du hast viele Extrapunkte, aber ich glaube, Und ich habe das Gefühl, dass es besser ist, wenn ich viele Vogelarten habe und da dann kleinere Gruppen. Und dann habe ich das erklärt, warum ich meine, dass es so ist. Und er hat gemeint, ja, das ist egal, ich will aber jetzt diese Paare sammeln.

Christoph Und am Ende hat er halt viel weniger Punkte gehabt als ich. Also es war halt wirklich so, wie ich meinte. Aber häufig schaut man das ja auch noch nicht so ganz. Man nimmt es nur an, dass es am Ende nicht, ja, war aber so. Aber gut, das hat er jetzt gelernt. und das nächste Mal werde ich wahrscheinlich wieder keine Chance haben. Mal sehen.

Robert Sie nerden sich ja dann doch immer sehr schnell, sehr tief daran.

Christoph Ja, total. Da hatten wir auch irgendeins, ich weiß gar nicht, was das war. Ach genau, dieses Firefly-Spiel. Also zu der Serie von Just Whedon. Ja. Gibt es auch ein Spiel, was gar nicht so schlecht ist. Und das hatten wir auch gespielt. Ist ziemlich kompliziert. Das ist, glaube ich, ab 14 oder so. Also schon ein ordentliches Spiel.

Christoph Und das haben wir, glaube ich, einmal gespielt oder so. Und dann habe ich gesehen, am nächsten Tag baut er es wieder auf und dann habe ich gesagt, du, ich habe keine Zeit heute mit dir zu spielen. Nee, nee, er spielt da mal die Solo-Mission und dann hat er irgendwie zwei oder dreimal das Ding als Solo gespielt.

Christoph Und dann auch das, naja, okay, das hat auch eine Methode, da besser zu werden, weil es gibt ja von vielen Spielen mittlerweile auch so Solo-Funktionen, wie man es alleine spielen kann. Da befürchte ich, wenn wir es zum nächsten Mal spielen, werde ich auch baden gehen, aber das ist okay.

Robert Ich habe hier vor einer ganzen Weile, als wir mal irgendwie über Schach sprachen, schon mal gesagt, dass mein Sohn jetzt irgendwie so in das Schachloch gefallen ist mit seinem Horterzieher. Und jetzt habe ich ihn die Woche irgendwie vom Hort abgeholt und dann habe ich gemeint, hier sagst du noch Tschüss bei den Erziehern hier, bevor wir rausgehen?

Robert und er so, ja, mach ich, geht in den Eingang von diesem Hortraum, wo die ganzen anderen Kinder und die Erzieher drin sind und ruft dem Erzieher zu, ja, tschüss, war eine gute Schachrunde heute und der dreht sich um, so, ja, ja, gut, dass du gewonnen hast diesmal und dann so, gehst du raus und, dann läuft er so weg ganz stolz und ich denke mir so, was passiert hier gerade so?

Robert Hat er jetzt gegen den Erzieher gewonnen? Glaube ich irgendwie nicht so richtig, aber ich habe auch keine Details erfahren, aber der rief ihn dann noch hinterher, das war deine beste Runde bisher oder so ähnlich. Also offensichtlich spielen die jetzt einfach wie die bekloppten Schachgegner.

Christoph Oh Gott.

Robert Mein Sohn macht er jetzt schon Fortschritte.

Christoph Create a monster.

Robert Ja, so ungefähr. Also sehr lustig. Der spielt auch in jeder... Also wir waren ja jetzt in den Ferien im Allgäu wieder gewesen und das heißt, man findet sich ja dann auch mit dem Elektroauto das ein oder andere Mal an der Ladesäule oder, auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt oder so, wo man mal reingeht und dann die Kids fragt, wollt ihr im Auto warten wollt ihr.

Robert Wollt ihr mit reinkommen? Oder eben bei der Ladesäule heißt es ja dann einfach warten. Oder wollt ihr mit dem Hund mitgehen? Oder wollt ihr im Auto warten? Oder so. Und fast immer wünscht er sich, er möchte auf dem Bordcomputer von unserem Auto, gibt es ein Schachspiel. Und er möchte da Schach spielen. und dann spielt er die ganze Ladepause Schach, meistens gar nicht gegen den Computer, sondern macht so ein Eins-gegen-eins-Spiel und steuert quasi beide Seiten und spielt einfach gegen sich selbst oder halt gegen, keine Ahnung, weiß gegen schwarz halt irgendwie und steuert beide Seiten und der ist da völlig versunken und happy mit.

Robert Wo ich mir dann so denke, ja okay, das macht man mal so, dass man beide Seiten spielt, aber das verliert ja dann doch relativ schnell den Reiz. Ne, über ihn nicht. Er ist da völlig besessen und spielt beide Seiten gegeneinander und probiert irgendwas aus. Immerhin, das Spiel erkennt alle Bewegungen, die die Figuren machen dürfen und das Spiel hält das natürlich auch ein und zwingt dich dann auch dazu, wenn du im Schach stehst, irgendwie das Schach aufzulösen und kannst nicht einfach irgendwo anders weiter rennen mit irgendwelchen anderen Figuren und so.

Robert Das sorgt ja schon dafür, dass die Regeln eingehalten werden, und das speichert auch den Spielstand ab und du kannst beim nächsten Mal am nächsten Tag oder so, wenn du das Spiel wieder aufmachst, dann ist das alles noch da und dann spielt er dann irgendwie zwei Tage später die Partie, von zwei Tagen vorher weiter, was gegen sich selbst, was irgendwie lustig ist.

Robert So ein Sechsjähriger, ich finde das witzig.

Christoph Mein Sohn hat, ich glaube, diese Woche, Anfang dieser, nee, letzte Woche, hat er unser kleines Reiseschach, so ein magnetisches, mit in die Schule genommen, um mit seinem Kumpel da zu spielen. Da habe ich auch gemeint, habt ihr da genug Zeit, das zu machen? Also genug Ruhe? Ja, ja, das machen wir. und dann kam er zurück und habe ihn so ein bisschen gefragt, wie es so war und er wollte da nicht so richtig rausrücken, aber also ich habe so durch die Blume gehört, dass er wohl irgendwie von seinen Mitschülern gehänselt wurde dafür, also sie haben ihn wohl irgendwie geärgert.

Christoph Was für kleine Arschlöcher, oder? sitzen sich so zwei hin, gut, sind halt Nerds, ja, und spielen halt Schach in der Pause, lasst sie doch Schach spielen. Aber er ist halt in so einer Sportklasse. An der Schule wird ja so, wird angeboten, dass man in einer Sportklasse ist, wo dann irgendwie ein bisschen mehr Sport gemacht wird oder irgendwie sowas.

Christoph Wo sich halt so die typischen Sportler so finden. Ja, wie in einem klischeehaften amerikanischen Film. und er hat sich nicht dafür entschieden, aber es gab irgendwie zu viele Interessenten und da wurde dann eben wurden zwei Sportklassen gebildet und eine dritte, die zur Hälfte aus Sportklassenschülern besteht.

Robert Vielleicht, you should think more about other people's dicks.

Christoph Ja und er ist halt jetzt in so einer Sportlerklasse mit solchen, ja, er ist halt der Nerd in der Sportlerklasse. Ja, ist halt so eine Sache, ja. Und Kinder sind halt grausam, das ist halt wirklich scheiße.

Robert Das ist halt wirklich so, ja. Also mein Sohn hat ja eine absolute Vorliebe für Pink und seine Haare so in so einer lustigen Palme auf dem Kopf. Also lange Haare oben unten, nicht so einen richtigen Undercut, aber an den Seiten so kurz und die viel zu langen Haare am Kopf oben, also alles, was oberhalb der Ohrlinie ist, ist halt richtig lang, aber eben noch nicht so lang, dass man das jetzt nach hinten als Zopf tragen könnte oder so.

Robert Und deshalb wird es oben, man könnte sagen Man Bun, aber er macht es halt, dass es wie so eine Palme ist.

Christoph Ich finde es total cool.

Robert Ich finde es auch total.

Christoph Kleine Asseepalme.

Robert Sie sieht so süß aus damit. Und er liebt das auch. Und die hänseln ihn auch dafür und so weiter. Und jetzt muss er natürlich gucken, dass man ihm irgendwie, also auch für das Pinke. Und es war schon Und auch im Kindergarten teilweise so, dass er dann irgendwie sagt, nee, ich habe Angst, dass das Kind sowieso da ist und da will ich jetzt die pinke Hose nicht anziehen. Und dann denkst du dir so, das ist so schade, dass du sich das irgendwie.

Christoph Ja, total bescheuert.

Robert Ja, dann haben wir ihn immer wieder bestärkt, dass er die pinke Hose trotzdem anziehen soll und so. Wir haben ihm halt versucht, irgendwie Mittel und Wege mitzugeben, wie er damit umgehen kann.

Christoph Aber das ist schwierig.

Robert Ja, das ist schwer, natürlich. Ich meine, wenn es ein Bulli ist, dann kannst du noch irgendwie dagegenhalten. Entweder intellektuell oder mit der Faust.

Christoph Aber wenn es die Sportklasse ist, ist es halt scheiße.

Robert Aber wenn es dann mehrere werden, wird es halt schwierig.

Christoph Ja, eine Freundin von meiner Frau, die hat Zwillinge, beides Jungs. und die hatten auch mal, also mittlerweile sind die erwachsen, aber die hatten damals irgendwie wollte, ich glaube beide oder einer von beiden, ich glaube einer von beiden, wollte so glitzernde Turnschuhe, so mit, so, so Mädchenschuhe halt, so bunt, pink, glitzernd mit Strassstein.

Robert Hat mein Sohn auch schon getragen, Kindergarten.

Christoph Fand er total cool, wollte er unbedingt haben und sie hat so ein bisschen, bist du sicher, in Würzburg, also schon so sehr, Sehr konservativ. war sich halt nicht so sicher, ob ihm die Tragweite wusste. Das war ihm natürlich nicht bewusst. Am Ende hat sie ihn gekauft, er hat sie angezogen in die Schule.

Christoph Einmal. Danach wollte sie ihn nie wieder anziehen. Das ist einfach scheiße.

Robert Ja, und da sind die Lehrer wahrscheinlich auch machtlos, nehme ich mal an. Meistens kriegen sie es auch gar nicht mit. Also ich habe es dann auch von meiner Tochter gehört, die dann auch sagt.

Christoph Und die müssen halt auch viel offensiver Stellung beziehen. Das reicht dann halt nicht ein bisschen Bullying zu unterbinden, sondern die müssten es halt thematisieren und so.

Robert Ja, machen sie ja, aber das hilft halt nichts. Also wenn du halt in anderen, Elternhäusern, ich habe das ja mitbekommen, also mein Sohn hatte dann so einen Kerl da im Kindergarten und dann hatten wir noch vor der Einschulung so einen, ich weiß nicht, wie sich das nannte, so eine Art Schnuppertag, wo man in die Schule geht und dann ein Elternteil kommt mit und dann gibt man die Kinder da in so eine Gruppe und.

Robert Die wird von ein oder zwei Lehrern betreut und dann kriegen die mal so alles gezeigt und dann holst du sie irgendwie eine Stunde später da wieder raus, zwei Stunden später da wieder raus. Und an diesem Schnuppertag, wir gehen da hin und teilen uns auf dem Schulhof. War irgendwie so, du hattest in der Einladung so ein Tier bekommen.

Robert Irgendwie auf der Einladung war ein Tier drauf. Ich glaube, bei uns war es irgendwie so eine Katze oder sowas. Und dann musstest du dich irgendwie auf dem Hof, dann irgendwie musstest du die anderen Kinder mit der Katze finden. Das war irgendwie an die Wand, an dem Zaun hing da so ein Schild, dass sich die Katzen hier sammeln.

Robert Und dann hat man sich da gesammelt und dann standen da ganz viele Eltern und ganz viele Kinder. Und dann irgendwann kamen die Lehrer dazu und haben diese Katzengruppe abgeholt und dann sind die losgewandert. Und während wir da so stehen, merke ich, wie mein Sohn so ganz still wird und, dann habe ich ihn irgendwann so gefragt, was denn los ist, ob er irgendwie aufgeregt ist oder irgendwas und dann hat er gemeint, ja, da ist der A-Punkt, ich will den Namen jetzt nicht sagen und das wäre der, der ihn immer wegen der pinken Sachen ärgert und ihm immer sagt, er kann diese Palme nicht haben und er kann irgendwie, er darf als Junge kein T-Shirt haben, wo eine Kuh drauf ist, er müsste da irgendwie wenigstens ein Dinosaurier oder ein Fußballverein oder irgendwas drauf haben.

Robert Und über den hatte ich schon ganz viel gehört. Bitte?

Christoph Irgendein Predator.

Robert Ja, so ungefähr. Über den hatte ich schon ganz viel gehört und hatte mich schon ganz viel über den und alles, was ich über den erfahren hatte, aufgeregt. Das habe ich dieses Kind zum ersten Mal gesehen. Und ja, Barkpfeifengesicht. Du guckst dieses Kind an und mit seinem komischen zickzack rasierten, super kurzen Haaren und so, der einfach so aussieht wie so ein, du stellst dir den Vater richtig vor, wie er seinen Sohn zu einem Alpha machen will.

Robert Und dann sehe ich diese Mutter in ihrer leoparden polyesterweste, daneben stehen und so aussehen wie so eine tante die so einen typen toll finden würde also ihr alle klischees erfüllt und meine vorurteile auch alle bedient ja und wahrscheinlich ist sie total nett und ich tue total unrecht aber in dem umblick wollte ich sie nur hassen und konnte das dann auch so still vor mich hin ausleben, Und dann habe ich einfach auch so ein bisschen so, dann stehst du da so dran und hörst halt so ein bisschen was mit. Ich kann das jetzt nicht wiedergeben, aber es hat halt auch alles einfach wie Arsch auf einmal ins Bild gepasst.

Robert Und ja, ich hatte zu wenig, zu wenig harte Fakten an der Hand, um jetzt irgendwie mit der Frau da auch ein Gespräch anzufangen und sie darüber mal zu befragen, was sie ihrem Sohn eigentlich für eine Scheiße in den Kopf drücken. Aber eigentlich müsste man mal, das ist so das Problem. Aber du stößt ja dann auch nur wahrscheinlich auf Unverständnis, weil wenn sie das nennenswert, offen betrachten würden, würden sie ihr Kind so nicht indoktrinieren, also nicht erziehen, dass sie dem irgendwie erklären, dass ein Junge halt das nicht haben kann.

Robert Dass da nicht ein T-Shirt sein kann, wo eine Kuh drauf ist und die Hose lila sein darf. Auch wenn das T-Shirt mit der Kuh gelb ist und das mit der lilanen Hose eigentlich nicht so richtig gut zusammenpasst. Wenn er das tragen will, ich werde ihn nicht aufhalten.

Christoph Also wir hatten einmal so ein Thema und da ging es nicht mal um, also hier ist ja sogar so, dass das ja wahrscheinlich die Meinung der Eltern widerspiegelt in irgendeiner Form.

Robert Also so rein optisch würde ich das mal stark so vermuten.

Christoph Genau, das macht es schon wahrscheinlich nicht so einfach überhaupt anzuknüpfen. Wir hatten einmal das Thema, da war eine Mitschülerin bei meiner Tochter, die wohl ein bisschen ein... Also würden wir sagen, Kleptomanie war ihr Hobby, könnte man sagen. Oder sie hat gern Eigentum verschoben. Sie hat es manchen weggenommen und anderen geschenkt und hat damit eben sich Freunde gemacht auch. Also es war, ja, problematisch, finde ich.

Christoph Und ich habe dann die Mutter, ich kannte die Mutter so flüchtig und habe es dann darauf angesprochen, als ich dann auch genug Fakten hatte, weil man hat das schon immer vermutet, aber ich hatte dann irgendwann Fakten. und da hat dann die Mutter zu mir allen Ernstes gesagt, ja, also, da hat sie echt keine Zeit, irgendwie, sie hat drei Kinder, sie hat da keine Zeit, keine Lust sich damit zu befassen, mit so Kinkerlitzchen.

Christoph Woher auch dachte so, okay, dein Kind hat irgendwie ein relativ seltsames Verhältnis zu Eigentum, würde ich jetzt nicht als Kinkerlitzchen bezeichnen, würde ich so, könnte man jetzt zu diesem Zeitpunkt irgendwie vielleicht am leichtesten was erreichen. Aber nee, du wolltest gar nicht drauf eingehen. Und das ist ja nicht etwas, was das Kind der Mutter nachgemacht hat.

Christoph Ja, das ist ja schon sowas, wo sie ja eigentlich so inhaltlich auf meiner Seite hätte sein müssen. Aber es war ja einfach zu unwichtig, zu egal, zu, keine Ahnung. Und wenn es dann halt noch, wie bei dir, so genau im gleichen Tonfall wie die Eltern, dann ist es ja quasi unmöglich, da anzuknüpfen.

Robert Ja, mit anderen Eltern irgendwie über das Verhalten der Kinder, das ist eh, wir hatten jetzt bei meiner Tochter so einen Vorfall, da will ich jetzt nicht in die Details gehen. Vielleicht hören hier Leute zu, die das nicht, egal.

Christoph Aber jetzt bevor wir es vergessen oder verratschen, das was uns hier nie passieren würde.

Robert Ach was, niemals.

Christoph Wir haben ja noch ein Spiel, wollten wir letzte Woche eigentlich schon drüber sprechen.

Robert Oh Gott, wir sind ja immer noch in der Kapitelmarke.

Christoph Ja, ja, genau. Wir sind ja noch in der Spielmarke. Ja, deswegen meine ich, gell?

Robert Ja, ja, ja, du hast recht.

Christoph Ich habe ein Spiel geschickt bekommen, geschenkt bekommen. Ha, von? Und ich weiß nicht woher. Ach so.

Robert Ich dachte erst, es ist einfach bei dir als Paket aufgetaucht.

Christoph Genau, es kam bei mir an und es ist ein Spiel, was auf meinem Amazon-Wunschzettel war. Aber wenn ich das richtig deute, kam es nicht vom Amazon-Wunschzettel. Also es kam von, ich glaube, Bücher.de.

Robert Stopp. Also, wenn man was von seinem Amazon-Wunschzettel, bekommt, dann ist, ich weiß nicht.

Christoph Dann verschwindet es da ja.

Robert Ja, aber ist es nicht so, dass derjenige die Adresse da nicht erfährt?

Christoph Ja, du hast recht, das kann eigentlich nicht sein. Stimmt.

Robert Auf unserer Homepage steht nur von mir eine Parkstationsadresse.

Christoph Hm, du hast recht, das kann erstaunlich. Dann war es vielleicht auch eine Fehlfunktion bei Amazon. Vielleicht hat mir jemand einfach was von der Amazon-Munschzettel geschickt.

Robert Weil ansonsten ist doch deine Adresse nicht öffentlich, oder?

Christoph Ich denke, da war es der Karel.

Robert Der weiß, wo du wohnst.

Christoph Ne, der war es nicht, den habe ich gefragt, den habe ich auch vermusst. Also ich ja, doch.

Robert Also okay, wenn Leute uns was schenken wollen, dann immer her damit und ihr müsst euch da auch nicht offenbaren. Insofern, wir werden, also ich sag jetzt einfach mal, hör auf, diese Leute zu de-anonymisieren, sonst schenken die uns nichts mehr.

Christoph Also es könnte sein, über meine Firma, aber da ist die Homepage so schlecht und ich bin so schwer zu Aber ich glaube, wenn man sich Mühe gibt, findet man meine Adresse da. Also glaube ich. Aber es war schon auffällig, dass es eben ein Spiel von meiner Amazon-Wunschliste war. Was da schon eine Zeit lang drauf ist. Und ich vermute sehr stark, dass es einer unserer Hörer war. Ich habe da gewisse Vermutungen.

Christoph Aber ich wollte sie jetzt nicht alle abfragen. Deswegen auf diesem Wege hier vielen lieben Dank. Ich habe mich sehr gefreut. Und wir haben es schon mehrfach gespielt, mein Sohn und ich. Und es ist wirklich ein cooles Spiel. Das heißt Jaipur.

Robert Das ist eine Stadt in Indien.

Christoph Möglich, ja. Habe ich gar nicht recherchiert. Und es ist ein Kartenspiel, bei dem es, bei dem man ein paar Karten auf der Hand hat und ein paar, also vier Karten liegen aus in so einer, so einem wie nennt man es, so eine, Auslage, wo man welche draus nehmen kann. Und man hat immer die Entscheidung, nimmt man, also die Karten sind entweder, haben die eine bestimmte Farbe, was bestimmte Waren symbolisiert, also Tuch oder Gold oder Silber oder Waren.

Christoph Oder Kamele.

Robert Und nicht sehr indisch, muss ich sagen.

Christoph Nicht zwingend. Obwohl Kamele gibt es auf Kontinenten und in Ländern, wo man es nicht erwartet. Also Australien zum Beispiel, es gibt unheimlich viele Kamele.

Robert Ah ja gut, okay, wenn du jetzt so die, also wenn du jetzt Alpacas und so, die gehören ja.

Christoph Nee, nee, nee, richtige Kamele.

Robert Ich meine jetzt, aber die gehören ja, also brutal, hätte ich jetzt mal gesagt. Nein, natürlich nicht. Die Kunias und so, das sind ja auch die heißen dann irgendwie Neuweltkamele oder sowas. Ich weiß nicht, ob das wirklich, die wirklich verwandt sind.

Christoph Aber Ich glaube, in Australien wurden sie mal eingeführt und haben sich wahnsinnig vermehrt. Also so richtig Kamel-Kamel. Die haben richtig Kamel-Kamele, aber richtig viele. Also so fünfstellig, sechsstellig so in der Größenordnung. Also richtig viele. Aber deswegen könnte durchaus sein, dass es in Indien auswählt ist.

Christoph Weiß ich nicht. Fühlt sich jetzt zu weit. Auf jeden Fall, du kannst, du hast immer die Wahl, aus dieser Auslage entweder so eine Warenkarte zu nehmen, oder alle Kamele, die drin liegen und wenn er dreist, dann kannst du halt drei Karten nehmen oder eine beliebige Zahl von deinen Karten gegen eine entsprechende Zahl von Karten der Auslage zu tauschen.

Christoph Ja, also kannst, so kannst du praktisch eben du, in dem ersten Zug nimmst du dir zum Beispiel drei Kamele und dann im nächsten Zug kannst du die drei Kamele wieder reinlegen und kannst dafür zum Beispiel drei Tuch nehmen oder, ja?

Robert Oder irgendwas an, irgendeine Mischung aus irgendwas.

Christoph Oder irgendeine Mischung, genau. Und vorher hättest du eben nicht drei Tuch nehmen können, sondern nur ein Tuch.

Robert Ja.

Christoph Aber die Gefahr ist halt, dass, wenn du das machst, dass in der, wenn du dran warst, kommt ja der der Gegenspieler dran, dass der dir eben das Tuch wegschnappt, zum Beispiel, ja, oder, dass er halt, und das musst du dann auch irgendwann machen, die, Waren, die du hast, musst du irgendwann versilbern, also zu Geld machen.

Robert Wirst du bestraft, wenn du Waren am Ende unversilbert noch hast?

Christoph Nee, das nicht. Das Problem ist nur…, Wie viel Geld du für die Waren bekommst, hängt ab, wie früh du das tust. Weil du kriegst als Erster, der eine bestimmte Ware versilbert, kriegst du noch relativ viel Geld dafür und es wird immer weniger.

Robert Aber was hält mich auf, immer alle Kamele zu nehmen und in der nächsten Runde in irgendwelche Waren zu tauschen?

Christoph Zum Beispiel, weil du dadurch Zeit verlierst. Du verlierst einen, also ich habe zum Beispiel quasi ohne Kamele gespielt. bisher. Also ich habe, glaube ich, noch nie mich auf Kamele spezialisiert. Mein Sohn spezialisiert, ich meine mehr auf Kamele. Und wir haben beide schon gewonnen. Also die eine oder die andere Strategie kann sinnvoll sein.

Robert Ich habe während des gesamten letzten Satzes darüber nachgedacht, ein Kamelgeräusch nachzumachen, einfach um den Podcast aufzulockern. Ich weiß nicht, was Kamele für Geräusche machen.

Christoph Du bist in so einem Dauerdilemma, weil du eben, du willst früh deine Waren loswerden, damit du eben noch mehr dafür bekommst, dann willst du möglichst viel von einer Ware immer auf einmal wegkriegen, weil da kriegst du auch einen Bonus für. Also wenn du vier Tuch zum Beispiel verkaufst und nicht nur drei, dann kriegst du noch eine extra Marke, wo vier Waren drauf sind, wo du, das ist auch lustig, nicht weißt, wie viel es dir mehr bringt.

Christoph Das steht auf der Rückseite der Dings. Also das ist dann auch so ein bisschen Glücksspiel. Du weißt nur, ein Vierer-Marker bringt mehr als ein Dreier-Marker. Aber wie viel mehr, weißt du nicht. Kann dir drei Punkte bringen, kann dir auch acht Punkte bringen. Glück ist auch dabei, aber es ist vor allem eben so dieses Dauer-Dilemma.

Christoph Du willst eigentlich frühzeitig die Waren verkaufen, du willst eigentlich sie nicht so schnell verkaufen, damit du größere Dings kaufen, also größere Mengen verkaufen kannst. Du willst eigentlich Waren aus der Auslage nehmen, aber dann kannst du keine verkaufen in diesem Zug, weil du musst dir eins und beiden machen.

Christoph Und es ist, ja, es ist so ein Dauer-Dilemma, aber das macht wirklich Spaß.

Robert Und am Ende wirst du der neue Hoflieferant des Maharajas, habe ich hier gelesen.

Christoph Genau. Und ja, und dann noch die Sachen mit den Kamelen, die halt eventuell gar nichts bringen oder richtig viel, weil du halt dann echt große Züge machen kannst mit den Kamelen. Aber an sich bringen die Kamele erstmal nicht viel.

Robert Cool.

Christoph Ich glaube, wenn du am Ende die meisten Kamele hast, dann kriegst du irgendwelche Extrapunkte. Ja, genau, aber das allein bringt nicht so viel. Also das reißt nicht raus, weil du eben Zeit verlierst durch dieses Kamele-Sammeln.

Robert Ja, aber du darfst auch nur maximal sieben Karten auf der Hand haben.

Christoph Ja, genau.

Robert Ach Gott, ist das kompliziert.

Christoph Ja, auf den ersten Blick, aber es ist eigentlich nicht sehr kompliziert. Es ist eigentlich recht einfach. Ich weiß nicht, ob wann es ist. Ab acht würde ich jetzt schätzen, vielleicht auch ab zehn. Aber es ist durchaus bewältigbar.

Robert Aber es ist ein Zweispielerspiel, richtig?

Christoph Genau, es ist ein reines Zweispielerspiel. Ich habe mich auch schon gefragt, warum. Wahrscheinlich, weil es sonst schwer zu balancieren wäre. Obwohl, so ganz verstehe ich es nicht, warum es das nicht auch als Mehrspieler, also mit Mehrspielern geben sollte. Aber gut, dann müsste es halt neu auf, ganz neu, mehr Karten, mehr Siegchips und sowas.

Christoph Weiß auch nicht. Aber sie haben sich irgendwie entschieden, dass es halt als zwei Spieler, denkst du. Aber es funktioniert wirklich gut. Also, es ist wirklich ein cooles Spiel. Macht, macht wirklich Spaß. Und spielt sich schnell weg. Also sitzt man nicht ewig dran.

Robert In der Wikipedia steht Dauer einer Runde 30 Minuten. Würdest du sagen, dass das hinkommt?

Christoph Also mit einer Runde heißt ein Spiel?

Robert Ja, ein Spiel.

Christoph Ja, genau. Man spielt Beste aus drei. Man spielt ein, zwei oder drei.

Robert Hier steht nur Dauer circa 30 Minuten.

Christoph Genau, das kommt hin. Halbe Stunde kommt hin. Das ist ein cooles Spiel. Macht großen Spaß.

Robert Ja, sehr schön.

Christoph Vielen Dank nochmal.

Robert Wem auch immer.

Christoph Ja, aber das ist ja irgendwie auch lustig. Ja, da habe ich auch dumm geguckt.

Robert Ja, das ist immer witzig, wenn man irgendwie Pakete kriegt, wo dann Absender unschlar.

Christoph Ja, vor allem, das war ja jetzt sowas, wo ja durchaus, ich meine, ich habe letztes oder vorletzte Woche habe ich irgendwie jeden Tag ein Spiel gekauft. Und Und dann kam halt irgendwann das, wo ich gedacht habe, Moment mal, hast du das gekauft? Habe ich wirklich so kurz überlegt, so, kann es sein, dass ich das gekauft habe?

Christoph Und ich habe gesagt, nee, ich glaube nicht. Dann habe ich wirklich nachgeguckt, in meinen verschiedenen Portalen, wo ich Spiele kaufe. Und ich habe gesagt, nee, das habe ich nicht gekauft. Komisch, das ist trotzdem da. Das ist cool, ich habe mir nur gewünscht.

Robert Ja, ist doch schön.

Christoph Ja.

Robert Sehr gut. Dann sind wir mit den harten Fakten hier durch. Also gut, abgeschwissen sind wir schon. Elterliche Probleme. Brauchen wir jetzt noch einen Dad-Joke der Woche, da mache ich mir jetzt quasi mal hier meine Überleitung selber.

Christoph Auf jeden Fall.

Robert Und ich habe wieder drei Stück rausgesucht. Einer wäre, ja, das fängt jetzt hier an, ja. Meine Frau, das fängt hier an.

Christoph Fantastisch.

Robert Der Übergang ist immer schwierig, weißt du, wenn man in so einen fiktiven Dialog übergeht, wo man den nicht markiert, ob der echt ist oder nicht.

Christoph Ja, aber ich finde, man merkt das ja immer, ich finde das super, wenn man so das so sagt.

Robert Also, habe ich eingeparkt, habe ich zu meiner Frau gesagt, hey Schatz, habe ich gut geparkt, oder? Und sie guckt so aus dem Fenster und sagt, den Rest bis zum Bordstein können wir locker laufen.

Christoph Das ist doch so ein Witz, den der Stefan immer macht. Oder sich ein Taxi zum Bordstein holt.

Robert Ich habe auch so einen Kalenderspruch gelesen. Da stand, egal was du machst, gib immer 100%. Da habe ich gedacht, ja. Das ist eigentlich gut advice. Damit fange ich morgen früh gleich an beim Blutspenden. Direkt mal loslegen.

Christoph Oh. Das ist blöd.

Robert Wenn ich auch Blutschmetten gehe, merkt man schon, dass das ein Witz sein muss. Und jetzt noch einen, den hatte ich schon vor langer, langer Zeit aufgeschrieben, aber das ist vom Niveau eher so, dass er zu dem Film heute passen würde. Und zwar habe ich den gehört im Minutenweise Kein Pardon Podcast, den ich ja sehr, sehr gerne höre, weil Kein Pardon, ob ich sie kenne.

Christoph Klingt schrecklich.

Robert Ja, und der Witz hat aber mit Kein Pardon nichts zu tun. Und zwar ist die Frage, ob du weißt, was der Unterschied zwischen obszön und pervers ist.

Christoph Ah, das ist mir schon begegnet.

Robert Also ob es zöhn ist, wenn du eine Feder hast, also eine Vogelfeder und dir damit einen runterholst. Und pervers ist es, wenn der Vogel noch dran ist. Das ist jetzt offiziell wahrscheinlich nicht mehr Kategorie Dad-Joke, aber irgendwie dann doch so ein bisschen.

Christoph Nee, das ist nicht mehr Dad-Joke. Kannst du deinen Kindern nicht erzählen.

Robert Okay, dann noch einen richtigen Dad-Joke. Bonus-Uhrleute. Er sagt, die Sprechstundenhilfe zum Patienten. Sagen Sie mal, wieso tragen Sie Augenklappe? Er sagt, ich bin Pirat-Patient.

Christoph Das ist gut. Das gefällt mir. Das ist der Beste heute.

Robert Okay.

Christoph Sehr gut.

Robert Ja, so, da haben wir das auch erledigt.

Christoph Werde ich morgen gleich testen, ob meine Kinder den verstehen. Ich weiß nicht, ob die das Konzept des Privatpatienten überhaupt kennen.

Robert Ja, das ist schwierig, das ist nicht so.

Christoph Aber ihr Opa ist ja Piratpatient. Piratpatient, ja. Der war leerer.

Robert Na dann.

Christoph Gut, nee, hat mir gefallen. Jetzt haben wir nur noch die Kategorie, was wir nächste Woche gucken, oder?

Robert Das ist wohl so, ja, da hast du echt.

Christoph Und da musst du uns fragen, wo wir hingehen.

Robert Weiß bin ich dran. Und ja, wir gehen zu Disney Plus.

Christoph In letzter Zeit häufig, gell?

Robert Ja, und ich habe das jedes Mal schon geraten und ihr habt es nie genommen, deshalb muss ich es jetzt selber machen.

Christoph Jetzt kommt der Grogu-Film, oder?

Robert Den Mandalorianer und Grogu. Ist jetzt sehr naheliegend, aber muss ja jetzt irgendwann mal sein, wenn ihr es nicht macht, muss ich es machen. Und ich habe gehört, er ist nicht so wahnsinnig gut, leider, aber ich muss mich trotzdem mit eigenen Augen davon überzeugen, ob das stimmt oder nicht.

Christoph Und der Film heißt The Mandalorian and Grogu.

Robert Genau, ja.

Christoph Okay.

Robert Ja, als Abschluss dieser Serie sind sie jetzt, keine Ahnung, endgültig zusammen unterwegs oder nicht oder wie auch immer. Und Sigourney Viva jetzt auch noch in diesem Franchise unterwegs.

Christoph Okay.

Robert Nachdem sie ja quasi die große Science-Fiction-Ikone ist, ist sie jetzt auch noch hier in diesem Film.

Christoph Und ist Starbuck auch wieder drin? Von Battlestar Galactica? Ich weiß nicht, wie die Schauspielerin heißt.

Robert Ich weiß auch nicht, wie die Schauspielerin heißt, aber ich weiß, wen du meinst. Bestimmt. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Christoph Ich war doch in der letzten Staffel, war die doch prominent dabei.

Robert Die war ja prominent dabei, ja. Die war ja diese andere Mandalorianerin, die so ein bisschen.

Christoph So Prinzessin-mäßig war die doch, oder? Die war die Tochter Die saß auf irgendeinem Thron oder so.

Robert Ja, die war die Tochter der ehemaligen Anführerin, der sowas wie Thronerben, ja sowas, aber da der Planet jetzt zerstört war, war das alles, ich bin so wahnsinnig viel wert zu dem Zeitpunkt.

Christoph Katie Sackhoff heißt die.

Robert Richtig. Weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob sie vorkommt. Habe ich nicht, habe ich jetzt nicht auf dem Schirm, aber würde mich nicht wundern, weil war ja glaube ich noch am Leben am Ende der Serie, von daher durchaus.

Christoph Ich glaube, ja.

Robert Aber so was ich Ausschnitte aus dem Film gesehen habe, aber das ist jetzt auch, wir theoretisch sehen hier rum über einen Film, den wahrscheinlich alle schon gesehen haben. geht es mehr so um die Abenteuer, so Monster of the Week mäßig, was die beiden hier alles für Abenteuer zu bestehen haben. Da muss jetzt nicht unbedingt der große Mandalorianer-Insider-Plot kommen. Das war wohl eher ein Thema dieser Staffel.

Robert Das hat sich ja alles aufgelöst.

Christoph Ja, nee, ich sehe hier auch bei der Besetzung, bei den sechs größten ist sie nicht dabei.

Robert Lade.

Christoph Aber sie kann auch nicht wie Wahrheit. Na, wir werden sehen.

Robert Wir werden sehen, so ist es. Nächste Woche möglicherweise wieder mit Stefan, der ja gerade im großen... Ich glaube, er hat es noch nicht gespoilert hier, oder? Er hat es hier noch nicht erzählt, nur uns hinter den Kopf.

Christoph Nee, aber es ist wirklich beeindruckend und wirklich...

Robert Der erlebt da gerade lustige, spannende Dinge.

Christoph Super professionell. Ich finde es etwas verstörend, die Bilder von ihm zu sehen, wo ich mir denke so, puh, das sieht aber ganz schön erwachsen aus. Sind wir schon so alt? Das ist schon, oder? Es wirkt wahnsinnig erwachsen.

Robert Wachsen wäre jetzt nicht das Wort, was mir dazu eingefallen wäre, aber es wirkt professionell. Aber mein Gott, also Ja.

Christoph Können wir auch mal.

Robert Manchmal kann man auch mit Krawatte zur Arbeit gehen. Das erzählt er uns.

Christoph Sprich für dich. Würde bei mir, glaube ich, auffallen.

Robert Ja, bei mir auch. Bei uns in der Firma trägt ja auch bis zum Vorstand hoch niemand Krawatte. Deshalb wollte ich heute mal.

Christoph Ja, das ist schon was anderes, als wenn man bei euch in die Firma geht oder wenn ich auf die Baustelle gehe.

Robert Ja, okay. Das mag sein. Wobei auf der Baustelle fällst du dann einfach nur auf als dieser eine Typ mit der Krawatte, das könnte der Architekt oder so sein, aber dann bist du es gar nicht, dann fängst du auch da an den Dreck umzuwühlen und dann wird es seltsam.

Christoph Das ist echt geil. Ich glaube, ich mache das mal. Das ist eine gute Idee.

Robert Ich wollte heute meine Kollegen mit Krawatte erschrecken, bin mit Krawatte zur Arbeit gegangen und dann wollte ich aber mich auch Grippe impfen lassen beim, Betriebsarzt und da habe ich mir gedacht, da steht man immer in so einer ganz, ganz langen Schlange und dann muss es ganz schnell gehen. Dann gehst du in diesen Handlungsraum rein und die haben halt so ein bisschen Zeitnot, weil draußen stehen halt noch 100 Leute und, wollen dann halt so nach dem Motto, ja, Arm frei machen, Pieks rein, wieder einpacken, tschüss, schönen Tag noch und der Nächste bitte.

Robert Und dann dachte ich so, wenn du da jetzt hingehst und hast eine Krawatte um den Hals, dann kriegst du ja dein Hemd auch nicht so richtig schnell aus. Hattest du noch einen Pulli drüber, das ist alles blöd. Und dann habe ich die Krawatte, habe ich gedacht, für das Impfen ziehe ich die Krawatte aus und lasse sie an meinem Schreibtisch und danach mache ich sie wieder dran.

Robert Ja, ich habe vorneweg beim Arbeiten keinen einzigen Kollegen getroffen, beim Mittagessen keinen einzigen Kollegen getroffen, den ich kenne, also natürlich tausende andere, aber keinen, den ich kannte. Dann habe ich die Krawatte weggemacht, bin zum Impfen gegangen, da habe ich ungefähr 20 Kollegen getroffen, die ich kenne, in der Schlange, aber da hatte ich die Krawatte nicht an.

Robert und dann bin ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück und hab die Krawatte wieder dran gemacht und hab ich wieder niemanden getroffen, bis ich dahin gegangen bin. Mein Plan hat nicht funktioniert, ich konnte niemanden mit meiner Krawatte verdutzen oder wie auch immer, was auch immer das Ergebnis gewesen wäre.

Robert Weil bei uns trägt echt niemand Krawatte, ist sehr lustig, alle tragen Anzüge oder Hemden oder Blusen oder was auch immer, so schicke Business-Attire, aber so genau an der Krawatte ist die Grenze, über die keiner drüber geht. Ist ganz eigenartig. Und deshalb habe ich jetzt beschlossen, auch Einstecktuch, das mache ich ja schon länger, bin ich immer der Einzige.

Robert Da gehe ich immer so, Robert, wieso hast du ein Einstecktuch? Weil der Anzug scheiße aussieht, wenn er kein Einstecktuch ist. Ja, aber warum? Because. Unverständlich, aber sehr lustig.

Christoph Ich bin morgen im Seminar in Würzburg, also in der Uni.

Robert Ja.

Christoph Westgermanisch und da würde ich auch auffallen, wenn ich Krawatte tragen würde, vielleicht soll ich das mal tun, weil die kennen mich ja normalerweise so, dass ich das mit irgendeinem Baustellenbesuch verbinde und das heißt, ich komme da immer in Baustellenklamotten in den Seminarraum, wodurch ich auch schon auffalle, aber wenn ich dann jetzt mal mit Krawatte...

Robert Also dein B-Rail-Foto neulich mit der Krawatte zum T-Shirt? Weiß ich nicht.

Christoph Weiß ich nicht. Da waren wir bei meinem Onkel, der ins Pflegeheim gekommen ist und da wird das Haus geräumt. Und da haben wir ihm Sachen rausgeholt, die man eben noch so gebrauchen kann. Und da habe ich zwei sehr schöne Krawatten gefunden. Und eine habe ich mir gedacht, ach hier, pinke Krawatte, pinke Streif, die kann ich doch zu einem rosa T-Shirt fantastisch anziehen.

Christoph und habe es erst so im Quatsch angezogen und dann angelassen, weil ich es irgendwie nice fand.

Robert Okay, mit der Vorgeschichte verstehe ich zumindest, wie die da in deinen Hals geraten ist. Aber ich habe nur das Foto gesehen und dachte so, Krawatte zum T-Shirt, Digga. Nein, was, warum? Ja, okay.

Christoph Morgen werde ich, glaube ich, die Leute im Seminar erst mal mit meinem Oberarm-Tattoo verstören.

Robert Was? Seit wann hast du ein Oberarm-Tattoo?

Christoph Seit zwei, drei Tagen, so ein aufgeklebtes. Und zwar bei der Buchmesse neulich gab es bei dem Stand, wo das neue Krüffelobuch vorgestellt wurde, gab es solche Aufklebe, also diese, wie nennt man das, das ist nicht Aufklebe, die so mit Wasser so drauf appliziert werden.

Robert Was die Kinder immer so normalerweise machen.

Christoph Genau, was die Kinder immer so machen. Man war eben auch für Kinder und da gab es eben so die ganzen Krüffelotiere zum Prauftätowieren und ich habe diesen Fuchs.

Robert Achso, Ich dachte, die schreckt dich immer aus.

Christoph Ich glaube, mein Sohn hat die schreckliche Maus.

Robert Sehr gut. Ja, dann.

Christoph Naja.

Robert Erschreck mal die Seminarteilnehmer. Nächste Woche kannst du hier berichten und nächste Woche wird der Stefan hier berichten. Nach unserer Besprechung von The Mandalorian and Grogu werden wir natürlich darüber reden müssen, was der Stefan da alles erlebt hat. Und das spoilern wir jetzt nicht, dann bleibt es spannend.

Robert Ansonsten gerne auf sneakpod.de kommen und in die Kommentare gehen, so wie Karel und Christiane das gemacht haben. Karel versteht nicht meine Kritik an der, also nicht Kritik, sondern meine Frage, was man denn da so auf der Buchmesse macht und hat da ganz viele Vorteile beschrieben, warum das alles doch total toll sei und ich das nicht verstanden hätte.

Christoph Ich habe die Woche auch häufig daran gedacht an dieser Aussage von dir. Ich habe mir gedacht.

Robert Er hat mich trotzdem nicht überzeugt, was der Karel da schrieb. Ich bin ihm auch noch eine Antwort schuldig. Ich werde da wahrscheinlich nochmal irgendwie einen Kommentar drunter schreiben. Christiane ist mir dann ein paar Tage später zur Seite gesprungen.

Christoph Sag doch hier die Antwort.

Robert Soll ich sie hier sagen? Na gut, aber dann muss ich...

Christoph Ja natürlich, das ist doch der, klar.

Robert Der Feedback-Kanal meinst du? Aber damit sabotiere ich ja jetzt meine Aufforderung, in die Kommentare zu kommen und dort weiter zu diskutieren.

Christoph Ja, dort die Fragen zu stellen und dann wir beantworten dann hier. Aber du hast natürlich recht, das bricht das Medium. Das ist was, was du natürlich schwer kannst.

Robert Ja, das ist wahr. Also ich glaube, ich will jetzt Karel nicht falsch zitieren oder falsch wiedergeben. Aber ich glaube, er sagt das zum einen mal irgendwie so nach dem Motto, also bei Automessen kannst du das nachvollziehen, obwohl du da die Autos nicht fahren darfst.

Christoph Gutes Argument.

Robert Und bei Büchern kann man doch auch dann irgendwie die Sonderedition und das sowieso Cover und so weiter irgendwie beurteilen. Und da muss ich halt antworten, das ist halt bei weitem in meinem Buch ist das nicht das gleiche, das war ein Anglizismus, ein fieser, ist das nicht das gleiche, weil bei einem Buch geht es mir persönlich um den Inhalt.

Robert Also ich lese zum Beispiel auch auf dem Kindle oder auf dem iPad oder sowas. Also da sehe ich das Buch nicht, wie das gebunden ist und ob das irgendwie Goldkante oder so hat. Ist mir bei Büchern auch ehrlich gesagt nicht so wahnsinnig wichtig.

Christoph Aber da bist du vielleicht auch nicht repräsentativ für alle.

Robert Ja, vielleicht ist das so, aber das ist halt so mein Blick auf die Sache. Und in der Automesse ja, stimmt. Ich kann meistens auf einer Automesse die Autos nicht fahren, aber Autos haben halt auch ganz viele möglicherweise entscheidende Qualitäten, die mit dem Fahren nicht, also die nicht nur mit Fahren zu tun haben, sondern eben auch mit wie sieht denn das Ding aus, wie wirkt denn das, wenn ich da in Person davor stehe, wie fässt sich das an, wie klingt die Tür, wenn ich sie zuschlage, wie viele Ablagen hat das vorne, wie viele Ablagen hat das hinten, wie sind die Sitzverhältnisse, sitze ich da gut drin, schlage ich mir das Knie irgendwo an, wie sitzt man hinten, wie groß der Kofferraum, wie verklüftet ist der Kofferraum,

Robert da gibt es so viele Sachen zu beurteilen bei einem Auto, die man schon beurteilen kann, wenn man da mal davor steht und das mal anfingern darf, die man auf Bildern nicht so ohne weiteres beurteilen kann. Und bei Büchern, mir persönlich, wie gesagt, mein eigenes Ding, das Buch ist für mich der Text, der da drin steht. Und mir ist das auch fein, wenn das auf dem Kindle oder auf dem iPad existiert.

Robert Und ich muss das nicht in Papier in der Hand haben. Klar, wenn ich das in die Hand nehme und das Gefühl habe, die Bindung hinten fällt auseinander und nach, Seite 37 fällt vorne das Cover ab, weil es so billig verarbeitet ist, dann würde ich das da vielleicht merken. Aber das ist ja bei den meisten Büchern zum Glück nicht so.

Christoph Ja, aber wie gesagt, da bist du vielleicht nicht ganz repräsentativ für alle anderen. Das habe ich auch nie behauptet. Nee, nee, klar. Aber viele legen schon auch Wert auf diese haptische Erfahrung des Buchs.

Robert Genau. Ich überhaupt nicht. Und deshalb verstehe ich es halt auch nicht. Aber das ist halt meine... Und dieses, er schreibt dann irgendwie, den Text jetzt ist ein langer Kommentar und jetzt hast du mich ein bisschen auf den falschen Fuß erwischt. Ich habe mir nicht nochmal jetzt Zeile für Zeile vergegenwärtigt.

Robert Aber sowas wie, man könnte sich da durchaus irgendwo hinsetzen und so ein bisschen reinlesen. Also ich könnte das nicht. Ich glaube, alles, was ich von Messehallen weiß, ist, dass es da sehr laut und sehr voll ist und ich nicht in der Lage wäre, konzentriert irgendwas zu lesen und dabei irgendeine Erkenntnis zu gewinnen, bei so einem Lärm und so einem Trubel, der da herrscht.

Robert Ich weiß nicht, ob es diese Ecken gibt, dass man sich irgendwo...

Christoph Letzte Woche habe ich euch beiden ja ein Bild geschickt, wo mein Sohn und sein Cousin da sitzen und einträchtig lesen. Und das ist natürlich alles voll im Trubel, aber man sitzt dann halt im Trubel, um dich rum sind tausende Menschen und man setzt sich hin und versinkt kurz in einem Buch. Passiert mir auch.

Robert Echt? Doch, krass. Wenn man das kann, ich glaube nicht, dass ich das könnte. Aber gut, ich war noch nicht da. Von daher war ja auch nur so eine Frage, ich kann es mir nicht vorstellen. Vielleicht würde ich ja überzeugt werden, wenn ich mal hingehen würde, aber ich kann es mir halt nicht vorstellen. Das war ja auch nur die Aussage.

Christoph Und häufig sind es auch so Bücher, die mich dann interessieren, von denen ich denke, das ist ein schönes Buch mit einem schönen Inhalt, aber realistisch mir zulegen würde ich es nicht, weil zu Hause würde ich es nicht lesen oder irgendein spezielles Geschichtsbuch noch oder noch das 10., den 10. Jahrhundert.

Christoph irgendwie Bildband zum Thema Pilze oder keine Ahnung, ja? Irgendwas, wo man sich denkt so, ja, ist wirklich ein schönes Buch, aber ich würde es mir nicht kaufen oder ich hätte zu Hause gar keine Verwendung dafür, aber es ist schön, es mir in der Hand zu haben und mal durchzublättern und sich einfach zu erfreuen.

Robert Okay, bei der Bildband sehe ich das ja schon wieder ein bisschen. Ich meine, du musst jetzt gerade, als du Bildband gesagt hast, auch an Bücher denken, die meine Tochter hat. Die haben auch so einen schicken Goldschnitt und sind so ganz Hardcover, so ganz dick eingebunden mit mit so einem dicken, fast schon so wie so ein Stoff, ich weiß gar nicht, wie das heißt, Stoffbezug auf dem Cover.

Robert Ganz schick und das sind so Bildbände über Natur, über Tiere, über Pflanzen, über Insekten, über noch irgendwas. Da hat sie mittlerweile mehrere davon, die hat sie über die Jahre so zum Geburtstag, Weihnachten irgendwas immer wieder bekommen und hat jetzt so eine ganze Sammlung davon und die sind wirklich sehr auch haptisch toll und auch optisch toll. Wenig Text, viel Bild.

Robert Und so für Naturlovers. Bei sowas, okay, da verstehe ich das wahrscheinlich. Aber das ist jetzt auch nicht das, wo ich so unbedingt nach Shoppen gehe. Von daher, das hatte ich dabei vielleicht nicht bedacht. Das mag sein.

Christoph Christian hat ja sehr beigepflichtet als gelernte Buchhändlerin.

Robert Aber mehr aus so einer Perspektive von, da gibt es für mich nicht viel Neues und der Rest nervt, wenn ich das in zwei Säßen versuche, zusammenzufassen. Aber dein Ton wurde gelobt. Du hast wieder alles richtig gemacht mit deinem Mikrofon.

Christoph Das freut mich sehr. Dafür bin ich hier.

Robert Sehr gut. Genau, also um solche Streitigkeiten auszulösen oder hier auch mal intensiv besprochen zu werden mit, eurem Input, könnt ihr gerne in die Kommentare kommen. Sneakpot.de, das hier ist die 945. Das wäre die Sendung, die ihr dafür anklicken und dann auch runterscrollen und da bei der Kommentarspalte da mal reintippern.

Robert Würde uns freuen, weil auch wenn ich jetzt hier gegen Karels Antwort argumentiert habe, freut mich natürlich die Tatsache, dass er sich die Zeit genommen hat, da hinzuklicken und dort diesen doch wirklich langen Text reinzutippen und uns dieses Feedback zu geben. Das haben wir immer sehr, sehr gerne. Vielen Dank dafür.

Robert Vielen Dank fürs Zuhören. Nächste Woche wieder einschalten, wenn wir über Grogu reden und Stefan auflöst, was er da jetzt alles gemacht hat diese Woche, weshalb er heute nicht hier sein konnte. Bis dahin. Danke fürs Zuhören. Tschüss.

Christoph Tschüss.

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