Soulfood to go· Folge 21

#21: Die Last unserer Ahnen: Wenn unsere Gefühle gar nicht unsere sind

Montag, 24. Oktober 2022 · 23 min

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Shownotes

Kann man Ängste auch erben? Klare Antwort: JA! Und nicht nur Ängste, auch alle möglichen anderen Emotionen und auch Verhaltensweisen.

Es gibt dafür 2 Erklärungen:

1. Systemische Übertragung:

Kinder versuchen immer, das Familiensystem auszugleichen, übernehmen die Rolle, die nötig ist, um das Familiensystem zu harmonisieren.

Warum tun Kinder das? Um sicherzustellen, dass das System, das sie versorgen soll, so stabil wie möglich ist.

2. Epigenetik

Man hat festgestellt, dass bestimmte Erlebnisse und Emotionen dafür sorgen, dass bestimmte Sequenzen unserer DNA, also auch unseres Erbgutes, aktiviert oder deaktiviert werden können. Die Lebensbedingungen unserer Vorfahren können sich also über die Vererbung auf uns auswirken. Hunger, Krankheiten, Schmerz, Trauer, Todesangst, Unterdrückung, Trauer und viele andere belastende Emotionen und Erfahrungen können sich auf die Gene auswirken.

Wir sind bewusst oder unbewusst beladen mit all den Schicksalen, die unsere gesamte Ahnenreihe durchlebt und getragen hat.

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