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Sozialpsychologie mit Prof. Erb

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  1. Ghosting | Sozialpsychologie mit Prof. Erb

    "Ghosting" bezeichnet den plötzlichen, unbegründeten und einseitig verursachten Abbruch eines Kontakts zwischen zwei Menschen: Nach einem mehr oder weniger intensiven Austausch meldet sich jemand plötzlich und unvermittelt gar nicht mehr. D

  2. Groß oder klein, jung oder alt ... Der Binary Bias

    Groß oder klein, jung oder alt ... Häufig bewegt sich menschliches Denken in zwei Kategorien, auch wenn es in Wirklichkeit viele Abstufungen gibt. Ein Kontinuum wird dabei, manchmal recht leichtfertig und überschnell, in eine Dichotomie ver

  3. Persönlichkeit oder Situation?

    Was leitet das menschliche Verhalten? Sind es eher unsere Eigenschaften, die wir in eine Situation mitbringen, oder sind es die Bedingungen, die in einer Situation herrschen? Persönlichkeit oder Situation? Bei einem formellen Geschäftsessen

  4. Lexikalische Entscheidungen

    Lexikalische Entscheidungsaufgaben werden in der psychologischen Forschung dazu eingesetzt, um einen kleinen Blick in den "Kopf" von Menschen zu werfen. Damit kann man erfahren, was Menschen gerade gedacht haben oder an was sie häufig denke

  5. Grit: Leidenschaft und Hartnäckigkeit

    Grit (deutsch etwa Mumm, Schneid, Biss) ist ein Konzept der Psychologin Angela Duckworth zur Erklärung, warum manche Menschen mehr Erfolg haben als andere. Demnach tragen vor allem Leidenschaft für das, was man tut, und Hartnäckigkeit bei R

  6. Lassen sich Emotionen kontrollieren?

    Im sozialen Miteinander können unsere eigenen Emotionen andere verletzen, peinlich werden usw. Wut auf die Chefin, übermäßige Freude über die tolle Zensur in der Klausur sind nur zwei Beispiele dafür. Im Verlauf ihrer Entwicklung lernen Men

  7. Daten fälschen

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können leicht dazu verleitet werden, ihre Daten so zu manipulieren, dass sie vermeintlich erfolgreiche Forschung dokumentieren. Daten zu fälschen, ist zutiefst unethisch, widerspricht den Leitgedanke

  8. Theorie und Empirie

    In der Psychologie als wissenschaftliche Disziplin spielen einerseits theoretische Überlegungen dazu, wie Menschen denken, fühlen und handeln eine große Rolle. Andererseits sollen sich Theorien auch in der Erfahrung (oder Empirie) bewähren.

  9. Calling und Burnout

    Wer mit Leidenschaft bei der Arbeit ist und seiner Berufung (calling) nachgeht, ist intrinsisch motiviert und erlebt viele positive Aspekte bei seiner beruflichen Tätigkeit. Ein allzu hohes Engagement kann allerdings auch schädliche Konsequ

  10. Prosoziale Persönlichkeit

    Blutspenden, Freiwilligenarbeit und Ehrenamt: Manche Menschen zeigen die andauernde Tendenz, das Wohl anderer in Betracht zu ziehen und entsprechend zu handeln. Die Eigenschaft der Prozialen Persönlichkeit beruht auf Empathie, Hilfsbereitsc

  11. Soziale Kategorisierung

    Unter Sozialer Kategorisierung versteht man den mentalen Vorgang, bei dem eine Person jemand anderes oder sich selbst einer sozialen Kategorie bzw. sozialen Gruppe zuordnet. Man sieht eine andere Person oder sich selbst als Frau oder Mann,

  12. Altruismus

    Altruismus ist die Grundlage für Hilfeverhalten ohne Vorteil für die hilfeleistende Person. Altruismus ist demnach selbstlos und basiert rein auf empathischer Anteilnahme. Nach dieser Definition bleibt nach wie vor umstritten, ob es Altruis

  13. Gesagt ist geglaubt

    Menschen passen das, was sie sagen, an ihre Adressaten an. So spricht man mit einem Kind zum Beispiel anders als mit einem Erwachsenen. Es mag verblüffend erscheinen, aber das, was man gesagt hat, glaubt man am Ende auch. Auf diese Weise en

  14. Wer A sagt ... Psychologische Konsistenz | Sozialpsychologie mit Prof. Erb

    Wer A sagt, muss auch B sagen", lautet eine wohlbekannte Redensart. Konsistenz ("konsequent sein") wird im Alltag positiv bewertet, steht für Willenskraft, Vernunft und Ehrlichkeit. Allerdings können sich reale Bedingungen einer Situation v

  15. Good Cop, Bad Cop | Die Emotionale Wippe

    Der "böse Polizist" droht und flucht, der "gute Polizist" zeigt Verständnis und bietet einnen Kaffee an. Funktioniert diese Verhörtechnik? Im Gespräch mit Luisa Winzer erklärt Prof. Erb, was sich hinter der Einflusstechnik der "emotionalen

  16. Grit: Leidenschaft und Hartnäckigkeit

    Grit (deutsch etwa Mumm, Schneid, Biss) ist ein Konzept der Psychologin Angela Duckworth zur Erklärung, warum manche Menschen mehr Erfolg haben als andere. Demnach tragen vor allem Leidenschaft für das, was man tut, und Hartnäckigkeit bei R

  17. Relative Deprivation

    Relative Deprivation bezeichnet das subjektive Erleben von Benachteiligung. Unter relativer Deprivation glauben Menschen, dass es ihnen ungerechtfertigterweise schlechter geht als vergleichbaren anderen Personen oder Gruppen. Entscheidend i

  18. Wut

    Mit Wut bezeichnen wir eine sehr heftige, meist aggressive emotionale Reaktion auf fehlerhaftes Verhalten meist nahestehender Personen, wenn diese Handlung als absichtlich, ungerechtfertigt oder vermeidbar angesehen wird. Wie unterscheidet

  19. Erlernte Hilflosigkeit

    Wer gelernt hat, dass das eigene Verhalten wenig oder keinen Einfluss auf die augenblickliche Situation hat, unterliegt der erlernten Hilflosigkeit. Ursprünglich in Tierversuchen nachgewiesen und dort als Schutzmechanismus in ausweglosen Si

  20. Intuition | Wie gut sind Bauchentscheidungen?

    Bauchgefühl, Geistesblitz und sechster Sinn: Intuitive Urteile und Entscheidungen treffen Menschen auf der Grundlage von Gefühlen oder einfachen Denkregeln. Aber wie gut sind unsere Bauchentscheidungen? Unter welchen Bedingungen halten sie

  21. Mentale Buchführung

    Die Kosten für eine teure Autoreparatur fallen weniger ins Gewicht, weil erst vor kurzem die Steuerrückzahlung eingegangen ist? Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc., wie Menschen mental ihr Geld verbuchen und welche Vor

  22. Reisen

    Pünktlich zur Urlaubszeit: Das Reisen befriedigt das Grundbedürfnis der Menschen, aus Neugier die Umwelt zu erkunden. Zum Reisen motivieren weiter Bedürfnisse nach Erholung, Vergnügen, Bildung zu Fremdsprachen und unbekannten Kulturen, und

  23. Der Fomo-Effekt

    Die Fete steigt ohne mich und beim schönsten Wetter sitzen alle am Strand, nur ich bin bei der Arbeit: Befürchten auch Sie manchmal, etwas zu verpassen? Der "Fear-of-missing-out-Effekt", kurz Fomo-Effekt, beschreibt ein sozialpsychologische

  24. Hamsterkäufe

    Zuzeiten sind Toilettenpapier oder Sonnenblumenöl in den Supermarktregalen rar. Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M.Sc., wie die besondere Attraktivität eingeschränkter Waren, das Signal leerer Regale und die Tendenz zu tun

  25. Lächeln macht glücklich | Die Facial-Feedback-Hypothese

    Gefühle beeinflussen unseren Gesichtsausdruck: Wer zum Beispiel glücklich ist, lächelt. Aber geht das auch umgekehrt? Werden wir glücklich, nur weil wir lächeln? Die Psychologie gibt eine eindeutige Antwort: Ja, lächeln macht glücklich. Jud

  26. Flow

    Bei einem Flowerlebnis gehen Menschen voll und ganz in ihrer Tätigkeit auf und vergessen dabei Raum und Zeit. Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M.Sc., welche Voraussetzungen es für einen Flow gibt und welche psychologischen

  27. Gedankenlosigkeit

    Gedankenloses Verhalten bezeichnet den automatischer Ablauf eines "Skripts", wie in einem Drehbuch. In einem klassischen Experiment von Ellen Langer und Kollegen (1978) wirkte eine Placebo-Begründung wie "Darf ich vor am Kopierer, weil ich

  28. Das sensorische Gedächtnis

    Wenn Menschen einen Reiz aus der Umwelt aufnehmen, bleibt er für den Bruchteil einer Sekunde im Gedächtnis, selbst wenn wir uns nach einer Sekunde gar nicht mehr daran erinnern können. Der Speicher, in dem solch wahrnehmungsnahe Information

  29. How do I feel about it?

    Unsere Stimmungslage, ob gut oder schlecht, nutzen wir häufig, um andere Menschen oder Dinge zu beurteilen. Wir folgen dabei der „How do I feel about ist“ - Heuristik. Hat die Stimmung allerdings gar nichts mit dem Urteilsobjekt zu tun, lie

  30. Die Status-quo-Verzerrung

    Veränderungen stellen für uns oft eine Herausforderung dar. Selbst wenn eine Neuerung die objektiv bessere Option darstellt, bevorzugen Menschen häufig den Ist-Zustand oder Status quo. Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M.Sc

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