Stalingrad Podcast· Folge 344

Folge 338: Psychologische Kriegsführung

Freitag, 23. Oktober 2026 · 48 min

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Shownotes

Krieg wird nicht nur auf dem Schlachtfeld mit Waffen und Einheiten ausgetragen, sondern längst auch in den Köpfen der Menschen. Wer bestimmt die Wahrnehmung eines Konflikts und wessen Darstellung wird letztlich geglaubt? In dieser Folge beleuchten wir die Entwicklung der psychologischen Kriegsführung von den Methoden des Zweiten Weltkriegs bis hin zum aktuellen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Wir analysieren den Wandel von physischen Propagandamitteln wie millionenfach abgeworfenen Flugblättern und verbotenen Radio-„Feindsendern“ hin zur digitalen Gegenwart, in der soziale Medien, Bots, Memes, Cyberangriffe und Deepfakes die Informationsumgebung prägen. Dabei wird deutlich, wie feinsinnig Desinformation funktioniert: Halbwahrheiten, die an bestehende Ängste anknüpfen, entfalten oft eine stärkere Wirkung als plump erfundene Lügen.

Darüber hinaus betrachten wir die Erzeugung von Feindbildern zur Rechtfertigung von Invasionskriegen, die Mechanismen militärischer Täuschung und ein zentrales Phänomen moderner Kampagnen – den sogenannten „Liar’s Dividend“. Häufig geht es der Manipulation gar nicht darum, eine spezifische Lüge zu etablieren, sondern das Vertrauen in verlässliche Fakten und Institutionen insgesamt zu erschüttern. Zum Abschluss erfahren Sie, wie wir als Publikum Fälschungen erkennen, emotionale Empörung hinterfragen und uns wirksam vor gezielter Beeinflussung schützen können.

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