Stalingrad Podcast· Folge 345

Folge 339: Bernard Montgomery - Genialer Stratege oder unerträglicher Egomane?

Freitag, 30. Oktober 2026 · 34 min

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Shownotes

„Wissen Sie, wer ich bin?“ – Mit dieser Frage und dem trockenen Geständnis „Ich töte Menschen“ schockierte ein 79-jähriger Bernard Montgomery einst einen jungen Anhalter auf einer englischen Landstraße. Anekdoten wie diese zeichnen das Bild eines der faszinierendsten, aber auch umstrittensten Militärführer des 20. Jahrhunderts. Als Sieger von El Alamein, Bezwinger des legendären „Wüstenfuchses“ Erwin Rommel und einer der Hauptverantwortlichen für die Landung in der Normandie ging Montgomery als britischer Kriegsheld in die Geschichte ein. Doch hinter den Orden und dem charakteristischen Barett verbarg sich ein Mensch voller Widersprüche. Winston Churchill brachte es treffend auf den Punkt: „Im Besiegen unschlagbar; im Sieg unerträglich“.

War Bernard Montgomery ein genialer Akribiker und Meister der Truppenmotivation – oder schlicht ein unerträglicher Egomane und Meister der Selbstinszenierung? In dieser Folge blicken wir weit über die Schlachtfelder Nordafrikas und Frankreichs hinaus. Wir beleuchten seine von extremer Disziplin geprägte Kindheit in Tasmanien, den schweren Schicksalsschlag durch den frühen Tod seiner Frau Elizabeth und seine tief verwurzelte Religiosität, die sein Leben und Handeln prägte. Erfahren Sie, warum Montgomery ein Porträt seines Erzfeinds Rommel im Wohnwagen aufhängte, weshalb er ein Dinner mit Churchill für ein kurioses Sandwich im Auto ausschlug, wie sein erbitterter Machtkampf mit US-General Eisenhower verlief und warum er selbst Jahre später noch auf die Auszahlung einer Fünf-Pfund-Wette bestand. Ein vielschichtiges Porträt über Vorbereitung, Sturheit, den Glauben an den Sieg und den Menschen hinter der Uniform.

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