TOGGO GG - der Podcast· Folge 42

Was ist Cybergrooming? Sicher unterwegs in Online-Games!

Freitag, 3. April 2026 · 38 min

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Shownotes

Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über ein ernstes Thema rund um Sicherheit im Internet. Wenn ihr möchtet, hört euch diese Folge gerne zusammen mit euren Eltern oder einer anderen Vertrauensperson an.

Was bedeutet eigentlich Cybergrooming? Dabei versuchen Erwachsene im Internet, das Vertrauen von Kindern oder Jugendlichen zu gewinnen, zum Beispiel in Chats oder in Online-Games und stellen dann komische oder unangenehme Fragen. Zu Gast ist Dejan von der Computerspielschule Stuttgart. Er kennt sich richtig gut damit aus, wie Kinder und Jugendliche sicher in Online-Games unterwegs sein können. Gemeinsam erklären wir, woran ihr merkt, dass sich jemand im Internet seltsam verhält und was ihr in so einem Fall tun könnt. Wir wollen euch Tipps geben, damit ihr Spaß beim Zocken habt und euch online sicher fühlt.

Hier ein paar hilfreiche Links zum Thema, über die wir auch in der Folge sprechen:

medien-kindersicher.de/startseite

lmz-bw.de/landesmedienzentrum/aktuelles/aktuel…

en.help.roblox.com/hc/de/articles/203313120-Si…

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Yo Leute, cool, dass ihr am Start seid zum TogoGG-Podcast. In dieser Folge heute sprechen wir über ein Thema, das Cyber-Grooming heißt. Dabei geht es darum, wie Menschen mit bösen Absichten versuchen, über Online-Chats mit euch Kontakt aufzunehmen. Und weil das ein ziemlich ernstes Thema ist und es manchmal auch ein bisschen hart klingen kann, hört euch diese Folge am besten nicht alleine an.

Holt euch eure Eltern oder eine andere erwachsene Person dazu, der ihr vertraut. Dann könnt ihr zwischendurch Pause machen, ihr könnt darüber quatschen und wir geben euch in dieser Folge ein paar Tipps, wie ihr safe in Online-Games unterwegs seid. Jo Leute, ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid und ich habe es schon angekündigt, denn wir haben in der letzten Folge ja viel über Roblox gesprochen und darüber, warum ihr aufpassen müsst, wenn ihr bei Roblox unterwegs seid online, weil eben manchmal fremde Leute versuchen, Kontakt mit euch aufzunehmen und manche wollen vielleicht wirklich nur mit euch zocken, aber es sind eben auch mal Leute dabei, die auch was Böses wollen, wenn nämlich fremde Erwachsene versuchen,

mit euch Kontakt aufzunehmen und vielleicht sogar zu gefährlichen Sachen zu überreden. Das nennt man auch Cyber-Grooming und wir wollen heute über dieses ernste Thema sprechen. Was ist das eigentlich Cyber-Grooming? Warum müsst ihr aufpassen und wie könnt ihr euch schützen? Und für alle Kids unter euch, die heute zuhören, hört die Folge gerne zusammen mit euren Eltern und sprecht danach darüber, denn wir werden heute ganz, ganz viele Sachen ansprechen, die sehr wichtig sind.

Und über dieses ernste Thema Cyber-Grooming sprechen wir heute mit Dejan von der Computerspielschule Stuttgart. Welcome back, warst du ja schon mal hier? Ja, hallo Juppie. Freut mich auch nochmal dabei zu sein, auch wenn diesmal, wie du sagst, schon ein bisschen ein ernsteres Thema. Nichtsdestotrotz wichtig und natürlich werde ich da so gut es geht aus meiner Perspektive versuchen, was beizutragen, ja.

Genau, bei der Computerspielschule Stuttgart, ihr klärt nämlich auch über solche Sachen auf, weil wir haben ja letztes Mal darüber gesprochen, wie ihr so Schulen unterstützt, wie die Gaming in der Schule einbauen können, aber ihr habt eben auch solche ernste Themen, über die ihr aufklärt. Genau, also dieser Bereich Jugendmedienschutz ist in der Tat immer ein Thema bei uns.

Also zum einen, wenn wir mit Schülerinnen und Schülern sprechen, versuchen wir das auch immer so ein bisschen mit einzubauen. Also wenn die zum Beispiel eigene Spielideen entwickeln, fragen wir auch so, ja, an wen richtet sich denn die Spiel? Was ist denn die Zielgruppe? Was für Funktionen soll das Spiel denn haben?

Was für eine USK-Freigabe kriegt denn euer Spiel? Was glaubt ihr und weshalb? Und dann ist man plötzlich ganz tief auch in diesen Themen drin. Auch das Thema Monetarisierung, wie wird eigentlich Geld gemacht? Und eben ganz wichtig auch, wie gesagt, das Thema Cyber-Grooming, also dass man da einfach sensibilisiert wird und ein bisschen ein Gefühl dafür bekommt, wann ist es wirklich einfach nur harmloses Spielen, auch mit Fremden, was ja online ja tatsächlich öfter vorkommt und auch normal ist.

Und wo ist es dann doch irgendwie strange, komisch, wo muss man wirklich auch aufpassen. Also genau. Ich habe es jetzt eben ja schon so in einem Satz ein bisschen versucht zu erklären, was Cyber-Grooming eigentlich ist, aber vielleicht nochmal so von dir in ein paar Sätzen. Was ist das überhaupt, wenn wir davon reden? Ja, es ist einer dieser vielen englischen Begriffe, die dann, sage ich mal, so in den Sprachgerauch übergegangen sind und es wird dann so oft genannt und oft selbst Erwachsene wissen nicht unbedingt genau, was gemeint ist.

Deswegen, ich würde jetzt erstmal vom Wort her kommen, also to groom ist quasi unter anderem auch jemanden auf etwas vorbereiten und wenn man bei Kindern to groom a child, also aus dem Englischen heißt auch das Vertrauen eines Kindes gewinnen. Klingt jetzt erstmal auch, okay, Vertrauen gewinnen, aber leider halt jetzt nicht, um etwas Gutes zu machen, sondern tatsächlich wirklich auch mit einer richtig bösen Absicht dahinter ist und versucht die Minderjährigen zu Dingen zu bewegen, die sie eigentlich so nicht machen wollen und nicht machen würden.

Wir haben ja in der letzten Folge schon so über Roblox gesprochen, Carsten und ich, und da haben wir schon so ein bisschen angeschnitten, dass es eben dieses Problem bei Roblox gibt, dieses Cyber-Grooming, dass auch böse Menschen leider da unterwegs sind. Deswegen haben wir jetzt auch am Anfang gesagt, hört diese Folge zusammen mit euren Eltern, weil es auch sehr heftige Sachen teilweise sind, über die wir heute vielleicht sprechen werden.

Aber Dejan, vielleicht erstmal so, um das einzuordnen. Wie läuft das denn auf so einer Plattform wie Roblox ab? Also zuallererst, wie gerade gesagt, geht es ja auch darum, das Vertrauen zu gewinnen. Die werden versuchen erstmal irgendwie eine Freundschaft aufzumachen und spielt erstmal ganz normal und ja, es sind dann vielleicht Fremde, die geben sich oft auch als Gleichaltrige aus, also sagen auch, hey, ich bin jetzt sage ich mal 14 und so weiter, hey, finde ich cool und finde ich super nett und wollen wir nicht da ein bisschen mehr befreundet sein und irgendwann kommen dann vielleicht doch komische Fragen, also die dann so ein bisschen ins Persönlichere gehen und über das Spiel auch hinausgehen.

Also dass man fragt, ja, wie alt, also das Alter spielt eine große Rolle, wie alt bist du oder vielleicht wollen wir irgendwie Kontakt aufnehmen oder hast du vielleicht eine andere Möglichkeit, über die wir uns kontaktieren können. Das ist nämlich auch was Wesentliches, da reden wir nachher vielleicht nochmal drüber, dass Roblox inzwischen recht strenge auch Jugendschutzeinstellungen hat.

Und das ist auch so ein Punkt, sobald man versucht, irgendwie auf eine andere Plattform auszuweichen, auch da sollte man direkt ein bisschen aufpassen. Das ist auch eine Strategie. Es gibt auch Strategien, wo man die Kinder und Jugendliche quasi auch besticht. Also dass man sagt, hey, willst du dir ein paar Robux dazu verdienen?

Wie wär's, du machst das und das? Dann gibt es da so einen Typ, der schenkt dir dann irgendwie ein paar Robux und dann kannst du dir was Tolles leisten und so weiter. Und am Anfang sind es auch komplett harmlose Dinge oder auch scheinbar harmlose Dinge. Selbst, also wir hatten ein Beispiel, das würde ich jetzt zitieren aus einem Schoolcrime-Podcast, den meine Kollegin Saske Nackere gemacht hat, da haben sie wirklich einen wahren Fall in Roblox aufbereitet und da ging es um Brookhaven, war damals ein sehr angesagtes Game, wo man dann auch beispielsweise so ein Luxushaus sich leisten konnte und da gab es dann auch einen Premium-Pass und so weiter, den muss man sich erst mal einkaufen.

Da hat der Cyber-Groomer eben ein Mädchen angesprochen und gesagt, hey, finde ich toll, was du da hast und es ist ein cooles Haus und erst mal so eine Freundschaft quasi aufgebaut und irgendwann hat er sich nicht mehr gemeldet und hat gemeint so, ja, es gibt aber andere, die haben viel coolere Dinge und deswegen ist es gerade nicht so interessant bei dir.

Aber hey, du kannst doch deinen Faust irgendwie noch ein bisschen pimpen oder irgendwas machen und dann hat das manche, ja, würde ich aber, ich habe halt kein Geld und so, hey, willst du dir nicht ein paar Robux dazu verdienen? Ich kenne da so einen Typen, der gibt dir einfach Robux und dazu musst du einfach nur ein paar Dinge machen.

Und dann kann das, in dem speziellen Fall ging es darum, erstmal ein Video zu drehen, wie sie eine Fanta trinkt. Klingt erstmal total harmlos und für die meisten Menschen ist es auch so. Dann ging es aber weiter und dafür gab es ein bisschen Robux und die hat sie dann auch bekommen. Und dann hieß es, ja gut, aber dann hätte ich gerne irgendwie Fotos in Unterwäsche von dir.

Das war dann der nächste Schritt. Und das ist schon heavier und dann war sie auch sehr zögerlich, aber der Preis war dann halt sehr verlockend. Also dann kriegst du so viele Robux, wie du dir sonst irgendwie nie leisten könntest. Ja, und dann kamen die Robux nicht. Und stattdessen kam halt die Erpressung, ja, jetzt will ich noch Nacktfotos von dir haben.

Und das ist jetzt so eine typische Geschichte, wo es dann wirklich eskaliert ist. Und wie gesagt, ich hoffe, ja, alle, die es hören, auch wenn ihr da Fragen habt, gerne mit euren Eltern nochmal das absprechen. Also das sind so Stufen, da ist man erstmal sehr alleingelassen. und umso wichtiger ist es dann auch irgendwie also möglichst früh umso früh umso besser aber auch sowas auch anzusprechen auch bei eltern oder bei vertrauten personen mit denen man darüber reden kann weil darauf bauen nämlich die leute auch also ganz wichtig bei den zeit man die legen es darauf an erst mal vertrauen aufzubauen aber dann in den nächsten schritten auch ja zu täuschen und zu sagen hey das Genau, bleibt auch unter uns. Geheimhaltung ist da ganz wichtig,

also dass die euch dann überreden, da bloß nicht drüber zu reden, weil man selber ja auch eine gewisse Scham empfindet und dann ist man so mehr oder weniger in der Falle. Was nicht heißt, dass es da keine Auswege gibt, also können wir da später drüber reden, wie man da auch in solchen Situationen wieder rauskommt.

Aber das wäre jetzt so ein auch schon sehr krasser Fall, auf den es geht. Ich meine, oft als Eltern denkt man dann auch noch an schlimmere Dinge, also noch schlimmere Dinge, also muss man sagen, das ist ja schwer zu steigern, wo dann auch Kinder irgendwie zu einem realen Treffen überredet werden. Das passiert glücklicherweise sehr selten. Also da auch von der Polizei haben wir da Aussagen bekommen, dass das eigentlich wirklich sehr, sehr selten der Fall ist.

Aber diese Anbahnung vorab ist ja auch schon schlimm genug. Und das ist auch ein Punkt, den möchte ich an der Stelle auch nochmal ansprechen. Da geht es nicht um irgendeinen harmlosen Flirt oder sowas. Also sowieso nicht, wenn Erwachsene sich an Minderjährige ranmachen, sondern das ist wirklich zutiefst strafbar.

Also auch erst vor einigen Jahren wurde da extra noch ein Paragraf erweitert. Also da geht es um ein Strafgesetzbuch, Paragraf 176a. Da geht es auch schon um solche Dinge wie Fotos austauschen. Also nur ist immer in Anführungszeichen gesetzt, weil das ist schon unglaublich schlimm für jemanden. Und auch in der Hinsicht, und das ist auch das Ermutigende, bloß der Versuch ist auch schon strafbar. Also auch bevor ihr überhaupt irgendwelche Fotos irgendwie ausgetaucht oder geschickt habt, wenn ihr ein Erwachsener sowas versucht, ist der schon in einem sehr, sehr roten Bereich.

Und auch die Vorbereitung eines, man spricht dann von einem sexuellen Übergriff, ist auch schon strafbar. Also man ist da wirklich in einem sehr, sehr kriminellen Bereich. Also ich hoffe, das war jetzt nicht zu heavy, aber das muss man einfach an der Stelle gesagt haben. Da geht es jetzt nicht, wie gesagt, um einfach irgendwie einen Flirt oder irgendwie einen normalen Chat, sondern das ist schon richtig heavy stuff.

Genau, und wir wollten da an dieser Stelle auch sagen, wir wollen natürlich auch keine Angst machen jetzt irgendwie mit dieser Folge, weil natürlich, also nur weil ihr auf Roblox unterwegs seid oder generell in Online-Games, das muss nicht heißen, dass euch sowas passiert, aber es gibt eben diese Menschen, die da so unterwegs sind und wir haben eben über dieses Thema Roblox ja auch in der letzten Folge viel gesprochen.

Wir sprechen gleich auch noch darüber, was Roblox auch so für Maßnahmen irgendwie ergriffen hat, aber vielleicht nochmal so ganz generell, weil ja auch auf vielen Elternabenden ist Roblox auch Thema und ich glaube, viele sind da gar nicht so drin, was das eigentlich für eine Plattform ist. Warum ist denn gerade Roblox so eine Plattform, wo sowas so in Anführungszeichen oft passiert oder einfach passiert? Was jetzt nicht heißt, dass das andauernd passiert.

Aber da sind die Möglichkeiten eben andere als bei anderen Games. Naja, die Antwort ist an sich sehr einfach, weil sich da sehr viele Kinder und Jugendliche rumtreiben. Also das Problem ist, auch Cyber-Grooming passiert dort, wo man die Opfer, die man sucht, findet, also erst mal die Altersgruppe findet.

Und bei Roblox sind halt, also ich weiß jetzt nicht, ob die Zahlen noch aktuell sind, aber es sind auf jeden Fall über die Hälfte an unter 13-Jährigen waren es mal so eine Zahl, die ich so kannte. Ich glaube, es ist nach wie vor so. Also wenn ich mich so umschaue, wer Roblox spielt, sind das wirklich sehr junge Kinder und auch jüngere Jugendliche vor allem.

Was nicht heißt, dass noch nicht Ältere das ausspielen können, aber das ist halt einfach die Zielgruppe auch für die Täter und deswegen gehen sie da erstmal dahin. Und generell, Cyber-Grooming passiert ja nicht nur dort, sondern auch an anderen Online-Plattformen und dann auch teilweise in sozialen Netzwerken.

Und der Punkt ist, dass die natürlich erstmal versuchen, anonym zu bleiben. Also ein Täter wird sich da jetzt nicht outen, hey, ich bin ein Cyber-Groomer und möchte jetzt quasi das und das machen, sondern die versuchen sich da anzubahnen und Online-Kanäle bieten normalerweise die Möglichkeit, erstmal anonym ranzukommen.

Wobei, und da kommen wir nachher auf jeden Fall dazu, dass sich dabei gerade auch bei Roblox enorm viel getan hat. Also es ist bei weitem nicht so einfach. Und dieser Fall, den ich geschildert habe, der ist jetzt schon älter. Also muss man ganz klar sagen, ob der jetzt genau so jetzt auch noch bei Roblox vorkommen könnte, weiß ich nicht.

Also es gibt jetzt sehr, sehr neue Entwicklungen bei Roblox, was so die Jugendschutzeinstellung angeht. Und generell ist die Tendenz, da sehr viel strenger zu sein. Gerade auf Plattformen, wo viele Kinder auch unterwegs sind. Und in der Hinsicht auch da ein bisschen vielleicht einen kleinen Tick Entwarnung zu geben, zu sagen, okay, es ist vielleicht jetzt nicht mehr so schlimm, was aber nicht heißt, dass man nicht dazu sensibilisiert sein sollte.

Und auch nochmal einen ganz wichtigen Punkt, den ich anberingen will. Viele Kinder und Jugendliche haben da auch ein ganz gutes Gefühl dafür. Also wir hatten eine Dokumentation vom ZDF, die haben über Roblox quasi zwei Reportagen gemacht. Eine, da ging es um Monetarisierung und die andere ging eben um Cyber-Grooming.

Und die haben auch uns angefragt und ich habe dann auch bei uns quasi bei den Jugendlichen ein bisschen gefragt, ob da jemand Erfahrungen in den Roblox gemacht hat. Also wirklich, da ging es jetzt nicht darum, dass jemand tatsächlich Opfer einer solchen Straftat geworden ist, aber was denen so passiert ist.

Und das Schöne war, dass viele der Jugendlichen oder die meisten, mit denen wir geredet haben, da durchaus sensibilisiert waren und dadurch auch ein gutes Gefühl bekommen haben, so hey, wenn mich da jemand komisch anspricht. Da gehe ich nicht weiter oder ich spiele eh. Und das ist auch so eine Sache, eigentlich nur mit Freunden, die ich sowieso kenne.

Also das ist eh das Sicherste, was man machen kann, wenn man einen engen Kontakt hat. Wenn ich mit meinen Schulfreunden spiele, die ich aus der Klasse kenne, da kann auch nicht viel passieren. Ich meine, außer irgendjemand heckt sich jetzt in den Account rein, aber selbst sowas merkt man in der Regel. Also die Freunde, die kenne ich normalerweise und weiß, wie die sich verhalten. Und insofern...

Genau, um da auch ein bisschen wieder zu beruhigen und zu sagen, dieser extreme Fall, den ich am Anfang geschildert habe, das ist jetzt nicht das, was jedem Kind da irgendwie passiert, sondern die meisten erleben vielleicht mal, dass sie irgendwie komisch angeschrieben werden, dass mal irgendwie jemand einen komischen Kommentar gibt, aber wissen entweder damit umzugehen und nehmen sich da raus oder kriegen das irgendwie hin.

Da sagst du schon was Wichtiges Also es geht ja jetzt so darum dass alle die hier irgendwie so zuhören so ein bisschen Gefühl dafür bekommen ab wann man irgendwie, ab wann vielleicht die Alarmglocken angehen sollten, ab wann ihr mit euren Eltern sprechen solltet, aber wie du schon sagst, nicht alle Menschen, die dann irgendwie auf diesen Online-Plattformen, Online-Games unterwegs sind, sind böse Das safest du auf jeden Fall mit Freunden zu spielen, manchmal lernt man aber ja auch über solche Online-Games Leute kennen, das kann ja auch was voll Schönes sein, Hast du irgendwie so, kannst du irgendwie eine Einschätzung geben, wie man so harmlose Online-Freundschaften oder harmlosen Online-Kontakt unterscheiden

kann von solchen wirklich problematischen Kontakten? Also ich sag mal so, solange es erstmal ums Spiel an sich geht, ist es relativ unproblematisch. Wenn es wirklich nur In-Game-Talk ist, der um diese Spielwelt da ist, natürlich, gerade bei Roblox, wo dann auch viele, ja, der Spiele einfach auch so ein bisschen Social Meeting-Points sind, wo man sich untereinander trifft, da verwischt es manchmal.

Aber, wie gesagt, in dem Punkt, wo dann plötzlich, also ich habe vorher gesagt, das Grooming ist so ein langsames Anbahnen, das muss aber gar nicht so langsam sein. Also oft ist es dann doch so, dass man dann merkt, okay, das ist jetzt irgendwie strange, weil die machen es auch so, dass sie es halt bei vielen versuchen und wenn es nicht klappt, dann versuchen sie es halt beim nächsten oder bei der nächsten, und insofern da auch einfach sensibel sein, wenn Fragen kommen, die jetzt komplett out of the blue, so, hä, was soll das denn?

Und völlig überraschend und so ein Verhalten, was ich jetzt von gleichaltrigen Mitspielern nicht erwarten würde, also wo jetzt kommt so her, das ist jetzt wirklich, passt mal so, wirklich hört auf das Bauchgefühl, was ihr da habt und da lieber auch frühzeitig, also sag ich mal so selbst so ein, Online-Kontakt ist jetzt nicht vergleichbar mit einer Freundschaft, die sich richtig aufgebaut hat und da im Zweifel sagen, hey, oder mal nachfragen, warum jetzt diese Fragen kommen.

Und es kann ja dann auch eine Erklärung dafür geben, aber wenn es dann trotzdem strange bleibt oder, das ist halt dann bei Cyber-Grooming, im Endeffekt wollen sie ja darauf hinaus, dass dann tatsächlich eine sexuelle Anbahnung kommt. Also sobald es in diese Richtung geht, einfach Klappen schließen. Und alles andere, sage ich mal, es kann auch ganz harmloses Miteinander spielen sein. Also online spielt man ja gemeinsam.

Und tauscht euch auch mit anderen, sage ich mal, über eure Erfahrungen aus. Also sage ich mal, lasst es nicht so weit kommen, dass jetzt irgendwelche ganz skurrilen Sachen kommen. Das ist natürlich im besten Fall. Wobei auch da ist ganz wichtig, keine Täter-Opfer-Kerbe betreiben. Also teilweise, wenn es jemandem passiert, auch wenn ich es verstehen kann, dass man da eine Scham empfindet oder so, die, die wirklich schuldig sind, ganz klar schuldig sind, sind die Täter, die sowas machen.

Also deswegen da auch nicht das Gefühl haben, nur weil ich jetzt vielleicht mal irgendwie einen Schritt weiter gegangen bin, weil ich es jetzt in dem Moment nicht richtig einschätzen konnte, trotzdem mit Eltern reden, mit Freunden darüber oder im Zweifel, wenn es jetzt wirklich auch in diesem krassen Bereich ist, ist es unglaublich wichtig, sich da nicht zurückzuziehen.

Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber auch einfach diese Punkte sind wichtig zu sagen. Wir wollen jetzt gleich auch darüber sprechen, was ihr konkret machen könnt und machen solltet, wenn ihr merkt, irgendwas ist komisch, irgendwas ist strange, das ist merkwürdig. Vorher gibt es für euch ein neues Wort für euer Gaming-Vokabel-Heft, das ihr vielleicht noch nicht kanntet.

Was ist eigentlich ein Early Access? Early Access bedeutet, dass ihr ein Game schon kaufen und zocken könnt, obwohl es noch gar nicht ganz fertig ist. Auf Deutsch heißt Early Access einfach früher Zugang. Und das ist eine coole Sache, weil ihr so den Spieleentwicklern helfen könnt, das Game besser zu machen.

Manchmal gibt es nämlich noch kleine Fehler, die ihr vielleicht beim Zocken entdeckt und den Entwicklern melden könnt. Ihr müsst aber wissen, dass das Game manchmal noch nicht ganz fertig ist, weil es ja noch sowas wie eine Baustelle ist. Ein Vorteil ist, dass diese Vorab-Versionen oft weniger kosten als das spätere fertige Spiel. Es ist also eine spannende Chance, bei der Entstehung von einem Game dabei zu sein.

Und ihr helft damit auch den Spieleentwicklern. Hast du auch schon ein paar Games so Early Access gespielt und den Entwicklern ein bisschen geholfen? Ja, also Early Access, ich muss zugeben, ich bin nicht ganz der Typ, weil ich mag es lieber, wenn ein Spiel komplett fertig ist. Aber es ist unglaublich spannend, das trotzdem zu begleiten.

Und es gibt ja Spiele, die, ich meine auch Minecraft, das ist eines der größten Spiele ever, ist ja eigentlich so aus dem Early Access entstanden und man mit der Community immer weiterentwickelt worden. Und das ist, also finde ich, ein Phänomen, das einfach faszinierend ist. Also wenn man da eine Begeisterung mitkriegt und auch das Vertrauen zu dem Studio hat und sagt, hey, ich möchte die unterstützen und ich möchte das wirklich von vornherein.

Also das ist, finde ich, eine super faszinierende Sache. Ja, das Problem ist halt nur, wenn man so bei Early Access da noch anfängt, dann wird der Stapel an Games, die man so zu Hause hat, die wird ja immer größer. Das ist ja das Problem bei Early Access auch. Ich glaube, da ist es wichtig, sich einfach genau die Perlen dann zu suchen, die einen persönlich, also wo man auch wirklich einen Bezug zu der Thematik, zu den Entwicklern hat und wo man sagt, hey, das ist so meine Perle.

Klar, je nachdem, wie viel Zeit man hat, aber ist auf jeden Fall spannend, weil so ein schöner Einblick in die Entwicklung, ich hatte glaube ich auch das Thema Spielentwicklung erst vor kurzem, kriegt man selten, wie man dann bei Early Access einfach dabei ist. Wir sprechen heute ja über ein bisschen ein ernsteres Thema, nämlich über das Thema Cyber-Grooming.

Deshalb haben wir auch am Anfang gesagt, okay, wenn ihr die Folge hört, dann hört die gerne mit euren Eltern zusammen, weil vielleicht ein paar Fragen bei euch aufkommen, weil es vielleicht um so Situationen geht, die echt, Heftig sind. Wir haben gerade schon erklärt, was Cyber-Grooming ist, nämlich wenn fremde Erwachsene versuchen, zum Beispiel über Roblox mit euch Kontakt aufzunehmen und euch zu Sachen zu überreden, die auch kriminell sind.

Da hat Dejan uns so einen kleinen Überblick gegeben. Auch an dieser Stelle nochmal, wir wollen euch da keine Angst machen. Es geht uns nur darum, dass ihr am besten wisst, wie ihr sicher online unterwegs seid. Und da wollen wir euch jetzt auch noch so ein paar Tipps geben, unter anderem auch, was Roblox auch alles geändert hat, wodurch sie ein bisschen sicherer wird, diese Plattform.

Vielleicht aber jetzt erstmal nochmal ganz konkret zu diesem Beispiel, Dejan. Also wenn man jetzt irgendwie merkt, man ist gerade bei Roblox am Zocken, man chattet irgendwie mit Leuten und da ist irgendwas komisch. Was sollte man dann machen? Also in jedem Fall nicht noch tiefer darauf eingehen, also sich jetzt nicht gezwungen fühlen, da auch zu antworten. Also es ist völlig legitim, gerade auch mit anonymen Leuten im Internet kannst du auch jederzeit das Gespräch abbrechen.

Also da musst du dich nicht irgendwie gezwungen fühlen, höflich zu sein oder irgendwie, sondern wenn du merkst, die werden irgendwie strange und fangen an, merkwürdige Fragen zu stellen, abbrechen. Man kann diese Personen auch melden, also auch bevor es jetzt so, sag ich mal, im kriminellen Bereich ist, zu sagen, hey, das bedrängt mich, da kommen irgendwie Dinge, die passen nicht.

Man kann das immer machen oder auch für sich blockieren die Personen, dass die einen nicht weiter ansprechen können. Und im Zweifel, also wenn es jetzt wirklich auch schon so ein bisschen, ab einer gewissen Stelle, wo man merkt, das ist echt nicht gut, auch dokumentieren, also wenn ihr dann irgendwelche Chats habt oder so ein Screenshot oder vielleicht auch, das ist jetzt eher was für Fortgeschrittene, dann irgendwie Sprachaufnahmen mit aufnehmen etc.

Aber trotzdem mein Tipp, nicht weiter darauf eingehen, weil tut euch damit kein Gefallen, wenn ihr euch darauf einlasst, weil die wissen dann schon, haben dann gewisse Strategien, wie sie einen auch manipulieren, also tatsächlich so beeinflussen, dass man dann doch irgendwie Sachen macht, die man vielleicht nicht machen möchte.

Das ist ja genau das, worauf Cyber-Grooming eigentlich ausläuft und genau rechtzeitig abbrechen und mit Leuten reden. Also wie gesagt, ganz wichtig, also das ist jetzt ein Tipp sowohl für Kinder, Jugendliche als auch für ihre Eltern, dass man da eine Vertrauensbasis hat. Also es gibt nichts Wichtigeres in so einem Fall, als dass.

Sohn, Tochter dann zu einem hinkommen kann als Elternteil und sagen kann, hey, ich habe da was Komisches, mir ist da was Komisches passiert und die Eltern dann nicht sagen, ja gut, dann verbieten wir das Spiel, du spielst es nie wieder, kriegst jetzt erstmal Hausarrest, weil du überhaupt mit dieser Person, nein, bloß nicht, bitte, also an alle Eltern, die das hören, nicht so reagieren, das ist kontraproduktiv, sondern wenn ein Kind dieses Vertrauen hat, also das ist ja unglaublich wertvoll, auch in solchen Situationen, wenn Kinder zu einem gehen und sagen, hey, da ist was echt Merkwürdiges, ich kann es nicht ganz einordnen, aber ich habe gemerkt, das ist irgendwie nicht cool, was da passiert ist,

Dann als Elternteil das aufgreifen, offen mit den Kindern darüber reden, natürlich schon sagen, dass es nicht okay ist und wie gesagt, da jetzt nicht den Kontrakt weitergeben, aber das belohnen und zu sagen, hey, das ist wichtig, dass ihr da mit uns darüber reden könnt. Und ich meine, ich weiß nicht, jeder hat vielleicht in dem Moment, also gerade auch in der Pubertät, Teenager, Eltern, etc., vielleicht hat man jetzt nicht den besten Bezug jetzt gerade zu den Elternteilen.

Also entweder trotzdem versuchen oder vielleicht gibt es auch Vertrauenslehrkräfte oder zumindest Freunde, mit denen man sich auch darüber unterhalten kann und sich darüber austauschen. Also man ist da nicht allein, man fühlt sich allein in so einem Moment, weil gerade, also wie gesagt, Grooming war immer das Ding, man hat ja erstmal Vertrauen zu dieser Person und plötzlich wird dieses Vertrauen so in Frage gestellt und dann einfach klar umschalten.

Ich meine, das Gute ist, wenn man sich dieser Gefahr bewusst ist, sage ich mal, kann man da auch recht schnell dann sagen, okay, hey, die Person offensichtlich will die doch nichts Gutes von mir und dann auch klar das abschließen und thematisieren. Also es ist nichts, wofür ihr euch schämen müsst, dass euch irgendjemand so angesprochen hat, weil die Person muss sich schämen oder sogar noch Schlimmeres.

Aber ihr selbst seid erstmal nicht schuld daran, sondern dass ihr da angeschrieben und angesprochen werdet. Das ist in so einer Situation so. Und dann einfach offen kommunizieren, wie gesagt, Kontakt dann abbrechen, blockieren, melden. Und sollte es wirklich jetzt schon in, sage ich mal, kriminellere Schritte gegangen sein, ich habe es ja vorher erwähnt, wo es dann auch wirklich um Strafbestand geht, gehört auch eine Anzeige dazu.

Also auch damit könnt ihr euch wehren, also könnt ihr wirklich sagen, ich gehe jetzt zur Polizei und allein schon auch der Versuch ist ja strafbar. Also ihr müsst noch nicht mal irgendwelche Fotos geschickt haben oder ähnliches, wenn eine Person sowas versucht und ihr vielleicht sogar irgendwie, keine Ahnung, ein Screenshot oder irgendwas ähnliches habt oder irgendwas, ihr könnt dann zur Polizei gehen.

Ob das jetzt, wie weit es jetzt geht, das hängt immer vom Einzelfall ab, deswegen, ich will da jetzt keine Versprechen machen, aber jede, also die Polizeistelle muss sowas ernst nehmen und das ist unglaublich wichtig und mutig und auch richtig, dann sowas auch anzuzeigen, ab einem gewissen Grad, ja. Ich kann mir vorstellen, dass jetzt auch viele Eltern zuhören, die vielleicht auch gar nicht, also es gibt natürlich auch Gaming, Eltern, die Gamer sind und Roblox vielleicht kennen, aber es gibt auch super viele Eltern, die zuhören, die vielleicht nicht so viel mit der Plattform anfangen können und sich jetzt so denken, oha, wo ist mein Kind da irgendwie unterwegs, ich mach mir voll Sorgen und so.

Und du hast aber gerade schon gesagt, okay, Roblox hat aber auch schon neue Sicherheitseinstellungen und neue Maßnahmen irgendwie ergriffen, um dieses Problem so ein bisschen zu lösen. Vielleicht gehen wir da nochmal drauf, was es gerade Stand jetzt, wo wir diese Folge aufnehmen, für Maßnahmen gab. Genau, also Stand jetzt Anfang März 2026, ganz wichtig zu sagen, weil da tut sich gerade gefühlt wöchentlich was.

Also im letzten Jahr waren da, also gerade was die Themen Chat-Kontrolle angeht. Also Roblox hat auch vorher schon Chats auch gewisserweise gefiltert. Es wurden gewisse unangebrachte Inhalte direkt zensiert. Also so klingt jetzt böse, aber es ist natürlich wichtig, dass da jetzt keine unangebrachten Inhalte da sind.

Und wie gesagt, Strategie von Cyber-Govern ist oft auch auf andere Plattformen auszuweichen, weil sie merken, okay, auch. Wo Kinder drauf sind, sind ja auch in dem Sinne immer besser geschützt. Also auch da zur Beruhigung der Eltern. Roblox hat da schon sehr viele auch technische Maßnahmen, die auch private Informationen, also man kann da auch nicht einfach eine Telefonnummer etc.

Da in Roblox rein. Also das ist auch nicht möglich. Sondern es ist schon ein bisschen schwieriger, da überhaupt an die Kinder ranzukommen. Und ganz wichtig ist, dass der Account halt richtig eingerichtet ist. Und das ist dann halt immer so ein bisschen so ein Abwägen. Also ein großer Tipp für die Eltern, richtet den Account gemeinsam ein. Also da sind wir wieder bei dem Wort Vertrauen und zwar jetzt nicht in dem Fall von den Cyberkommands, sondern tatsächlich Vertrauen zwischen Eltern und Kindern, dass man sagen kann, hey, wir richten den Account gemeinsam ein.

Und da gibt es eine ganz tolle Seite Medienkindersicher. Da gibt es speziell zu allen möglichen Geräten, also von irgendwie, wie richte ich meine Konsole richtig ein, Computer, Handy etc. Bis hin zu speziell Roblox, wie richte ich meinen Roblox Account ein. Und ich habe jetzt erst heute geschaut. Da sind auch sogar die aktuellen Dinge mit drin bei Roblox.

Also es ist auch in Deutschland so komisch, warum dieses Alter 13 immer so wichtig ist. Es liegt halt daran, dass eine amerikanische Plattform ist und da halt diese Teen, also so Teen Rating immer so mit 13 Jahren zusammenhängt. Und das ist auch so ein bisschen so eine Schlüsselzahl, die da drin steht.

Also unter 13 habe ich eh sehr, sehr eingeschränkte Funktionen und kann da jetzt auch nicht wie frei chatten und so weiter. Und wenn ich über 13. Bin, kann ich dann auch mehr Funktionen freischalten und bei Roblox ist es inzwischen so, dass man da ein Alter verifizieren muss, um diese Funktionen überhaupt zu aktivieren, also die offenen Chats.

Und diese Altersverifizierung, also auch da die Details kann man so nachlesen, ich versuche es jetzt nur ganz kurz und knapp zusammenzufassen, es gibt da natürlich naheliegend mit einem Ausweisdokument, also sei es jetzt irgendwie ein Schülerausweis oder ein Personalausweis oder irgendwas, das ist natürlich verbindlich, das ist so die ganz sichere Werte, machen auch andere Anbieter, Hersteller.

Was Roblox aber auch jetzt anbietet, und das ist nicht unumstritten, muss ich auch dazu sagen, ist eine Gerichtserkennung, also eine Altersvielerziehung über Gesichtserkennung. Das heißt, ihr schaut in die Kamera und in der KI quasi analysiert, wie alt schätzt sie euch ein. Und ja, das Thema ist auch ein Einschätzen in gewisser Weise.

Also auch da gab es jetzt ganz viele Berichte, dass es halt jetzt nicht korrekt eingeschätzt ist, sondern bis hin zu, am Anfang hieß es ja, dann kann man sich einen Bart aufmalen und dann kriegt man gleich eine Erwachsenen-Altersvielerziehung. Also es ist nicht ganz so einfach Und ich glaube, das wird auch von Mal zu Mal immer schwerer.

Also Roblox arbeitet da sehr stark dran und auch diese Dienstleister, die das dann für Roblox macht, das akkurater zu machen. Aber um es mal auf Schwäbisch zu sagen, es hat ein Geschmäckle. Also es ist ein bisschen, wenn man jetzt die Gesichtserkennung arbeitet, gerade bei Kindern und so weiter. Es wird zwar geschworen oder quasi heiß an Bedingungen, dass das direkt gelöscht wird und lokal gespeichert und so weiter.

Und diese Daten sind ja sehr persönliche Daten, nicht weitergegeben werden. Aber nichtsdestotrotz muss man sich dessen bewusst sein. Es ist eine Gesichtserkennung und es verifiziert das Alter aufgrund dessen. Und dann steht es auch erst mal fest, also es ist gar nicht so einfach, das dann im Nachhinein noch zu ändern.

Da beschweren sich auch viele Nutzer, dass sie irgendwie falsch eingeschätzt wurden. Also gerade zum Beispiel Mädchen werden manchmal auch jünger eingeschätzt, als sie eigentlich sind. Also gerade jetzt im Forum bei Reddit irgendwie eine gesehen und irgendwie 18 so, hey, ich wurde als 13 eingestuft, so was soll ich tun und so weiter.

Also das ist alles ein bisschen schwer, aber man kann das jetzt auch, ich gehe jetzt mal vom normalen Verlauf aus, auch einfach stückweise durchmachen. Und wenn ich diese Altersverifizierung habe, ist es bei Roblox inzwischen so, dass ich nur mit bestimmten Altersgruppen auch chatten kann. Und genau, das ist auf der Roblox-Seite nochmal so quasi aufgelistet, wer mit wem reden kann.

Also zum Beispiel unter neun habe ich überhaupt keine oder kann dann nur noch quasi mit maximal 13-Jährigen chatten. Von neun bis zwölf kann ich nur mit unter 16-Jährigen chatten und so weiter. Also auch das ist teilweise so kleinteilig, dass es da auch in der Community sehr große Aufschrei gab. Und was tatsächlich jetzt auch von Roblox Seite immer mehr eingeführt wird, ist der Punkt, dass man auch eben doch mit Eltern zumindest und mit Geschwistern, also mit vertrauenswürdigen Personen dann doch wieder die kompletten Chatfunktionen hat. Also auch sowas muss man dann einrichten und einstellen.

Und da sind wir auch wieder bei dem Punkt Elternaccount. Also bei Roblox gibt es sehr, sehr umfassende Möglichkeiten, gerade wenn das Kind dann unter zwölf ist. Also wie gesagt, das ist ein bisschen kompliziert, aber einfach auf der Seite schauen und wie gesagt, bei Medienkindersicher wird das sehr schön erklärt, wenn man unter zwölf ist.

Können die Eltern quasi auch den Account mitverwalten und können da sehr genau einstellen, was sie quasi mitwissen wollen, mitlesen wollen, mit einstellen wollen. Und auch da ist mein Tipp, das ist sehr individuell, also Medienkinder-Sicherheit also Empfehlung, sagt auch bei 13-Jährigen sollte man lieber dann das Alter als 12 einstellen und das quasi mit überwachen.

Ich würde empfehlen, das wirklich sehr abhängig von der einzelnen Familie auch zu machen. Also je nachdem, wie viel Medienerfahrung, Medienkompetenz auch die Kinder und Jugendlichen quasi schon mitbringen und das mit denen auch zu verhandeln und zu sagen, okay, wie weit traue ich das selber zu? Weil es ist natürlich auch ein Eingriff in die Privatsphäre, muss man auch sagen. Also ein 14-Jähriger will jetzt eigentlich nicht von seinen Eltern jeden Schritt quasi bei Roblox überwacht werden.

Und da hilft eigentlich nur ein gemeinsames Gespräch und zu schauen, okay, was sind die Kompromisse, auf die wir uns einlassen können? So wie stellen wir das ein, dass es für uns beide passt? Also es gibt bei Roblox dann, wie gesagt, bei diesem Elternverwaltenden-Account auch die Möglichkeiten, Bildschirmzeiten etc.

Einzustellen. Das sind Sachen, die muss man halt sehr individuell ausmachen. Da gibt es jetzt auch keine pauschalen Regeln als Medienpädagogik, dass ich sage so, hey, so und so viel in dem Alter und so weiter, sondern das muss wirklich jede Familie verhandeln. Also es ist nicht einfach, aber ich glaube, jede Familie hat da schon auch mit anderen Erfahrungen Und man muss dann halt schauen, dass es für alle passt und dass man einfach einen gemeinsamen Kompromiss findet, mit dem alle gut zurechtkommen.

Wir packen euch auch alle Links, die jetzt Dejan genannt hat, auch nochmal in die Shownotes. Falls ihr nicht alles mitschreiben konntet, haben wir alles für euch dann auch nochmal schön aufgelistet. Aber was jetzt auf jeden Fall deutlich wird, weil du hast jetzt ganz viel erzählt, was Roblox irgendwie macht, was für Sicherheitsmaßnahmen.

Das klingt ja wirklich nach einer ganzen Menge, aber wie ist denn so deine Einschätzung? Reicht das schon oder wo sind noch so Baustellen, wo du sagst, okay, da könnten die noch so ein bisschen nachjustieren? Also sagen wir es so, technisch gesehen wird da schon jetzt viel gemacht. Und es ist, wie gesagt, auch ein bisschen aus medienpolitischer Sicht, ob dieser rein technische Weg, sage ich mal, das einzig richtig ist.

Meiner Meinung nach, es braucht immer eine Medienreflexion, Medienbildung, Medienkompetenz, die dahinter steckt. Also neben dem, dass ich so technische Einstellungen schon, also ich empfehle das trotzdem auch gerade für jüngere Kinder und so weiter, dass die Eltern das richtig einrichten kann. Aber ab einem gewissen Alter muss man da einfach ein gutes Gefühl dafür kriegen.

Zumal, wie gesagt, es ist ja kein Roblox-Problem, also das auch ganz klar gesagt, auch wenn wir das jetzt an dem Beispiel diskutieren, sondern es ist generell ein Problem, wenn man online irgendwie unterwegs ist, auch in Social Media etc. Und dass man daraufhin sensibilisiert ist. Und das ist ja das Gute bei Cyber-Grooming, wenn man dieses Gefühl dafür entwickelt hat und da sensibilisiert ist, man kann da sehr schnell das Ganze auch unterbinden und verhindern und trotzdem einfach riesen viel Spaß haben mit den Spielen.

Also wer es mir jetzt nicht glaubt, bei der letzten Folge, ich habe von Spielen sehr geschwärmt, ich spiele selber sehr gerne und bin der Letzte, der das irgendwie verteufeln will und sagen so, ja, Spielen ist super gefährlich und bloß nicht irgendwie online gehen und so weiter. Nee, wenn man da ein gutes Gefühl hat, kann man das ganz gut einschätzen und umso älter man wird und natürlich ist es auch so, bei Erwachsenen, die können auch auf irgendwelche Online-Betrüge rein oder auf Straftaten reinfallen.

Also das ist ja nicht so, dass das irgendwie mit einem Erwachsenenalter plötzlich aufhört und keiner, im Gegenteil, da passieren auch viele andere krasse Dinge und da muss man halt einfach eine Medienkompetenz entwickeln und das kann man nicht alleine, sondern wie gesagt in Begleitung mit Eltern, auch mit Lehrkräften, Schule etc.

Auch das ist eine Aufgabe, finde ich, von Schule, da einen da an die Hand zu nehmen. Und wichtig für euch als Kinder oder Jugendliche, bitte Vertrauen aufbauen, auch zu Eltern, zu Lehrkräften, auch über sowas zu sprechen. Wenn ihr Fragen habt, sprecht es an oder zumindest mit Freunden auch darüber reden, weil die haben bestimmt auch Erfahrungen gemacht.

Und wenn man selber jetzt nicht sicher ist, so hey, ist das jetzt cool, was da gerade passiert oder ist es schwierig, dann lieber nochmal nachfragen und die Lage checken. Ja, du hast jetzt dann auch schon gesagt, es geht halt eben nicht nur um diese Einstellungen im Game, sondern einfach auch um alles, was so drumherum passiert, mit wem man sich so anvertraut, wie Eltern so damit umgehen und ich kann mir auch vorstellen, dass es auch als Eltern super schwierig ist, irgendwie mit diesem Thema umzugehen und da dann auch irgendwie, also man macht sich ja auch Sorgen, wenn man sowas hört und dann ist vielleicht manchmal der erste Impuls, okay, ich verbiete jetzt Roblox so zu spielen und deswegen ist es auch total gut, was du jetzt irgendwie uns alles zusammengefasst hast.

Jetzt hast du aber doch das Stichwort Medienbildung irgendwie genannt, also Aufklärung über dieses Thema. Und da macht ihr bei der Computerspielschule ja auch super viel. Wie nehmt ihr da Eltern, Kinder und Jugendliche an die Ernst? Ja, also du sagst es schon, allein mit allen auch zu reden, die Lehrkräfte da auch nicht zu vergessen.

Also die merken natürlich auch in der Schule, dass gerade so Themen wie Roblox super präsent sind und die Kinder dann teilweise sehr viel darüber reden und auch, dass die dann auch als Ansprechpersonen da sind oder Schulsozialarbeit. Genau, bei Eltern ist natürlich der Klassiker ein Elternabend, dass man an der Schule darüber redet und dann kommen die Fragen, sage ich mal, automatisch.

Bei Schülerinnen und Schülern habe ich, glaube ich, ganz am Anfang kurz erwähnt, dass ich auch in den Workshops, die ich eigentlich eher so versuche, kreativ zu gestalten, dass sie selber Spiele machen können, Konzepte machen können und so. Trotzdem so ein bisschen, klingt jetzt fies so durch die Hintertür, aber nichtsdestotrotz merke ich auch jedes Mal, dass es Themen sind, die die Jugendlichen brennen, interessieren.

Gerade wenn dann die Eltern selber sich nicht so mit Gaming auskennen, dass sie froh sind, dass sie mit, sag ich mal, auch Erwachsenen reden können, die dann, ja, die ernst nehmen und auch tatsächlich wissen, worüber sie dann sprechen, weil Kinder und so weiter kennen, also wenn man selber in dem Spiel unterwegs ist, kennt man die ganzen Begriffe und kennt auch gerade diese Sachen, die da passiert und dann ist es immer gut, jemanden zu haben.

Mit dem man dann, sag ich mal, auf Augenhöhe zumindest reden kann oder vielleicht sogar auch noch ein bisschen Rat bekommen kann, wie man mit sowas umgeht. Und deswegen, also wir bauen uns tatsächlich sowohl in Schülerworkshops ein, als auch natürlich bei Elternamten und Lehrkräften versuchen wir natürlich auch zu sensibilisieren, dass diese Jugendmedienschutzthemen wichtig sind und dass man da zumindest so ein kleines Grundwissen da mitbringen sollte.

Und im Zweifel gibt es natürlich auch immer Stellen, an die man sich wenden kann. Und ich meine, wie gesagt, ich rede jetzt hier für Baden-Württemberg, also wir sind hier so beim Landesmedienzentrum oder Stadtmedienzentrum, genauer gesagt für Stuttgart. Aber darüber hinaus gibt es in NRW den Spieleratgeber NRW und es gibt entsprechende Stellen, die da Medienkompetenz oder Medienbildung betreiben, auch in den anderen Bundesländern.

Und was aber, glaube ich, ganz wichtig ist, sollte es auch mal wirklich, sage ich mal, zu einem Fall kommen. Es gibt auch, sage ich mal, Stellen, an die man sich wenden kann, wo es auch um Fachberatung zu sexualisierter Gewalt oder auch zu Opferberatung und so weiter geht. Also gerade auch, ich kann jetzt auch wieder nur so für Stuttgarter Umgebung sprechen, es gibt einen Verein, der nennt sich Wirbelwind, der ist bei uns hier in Reutlingen oder auch Wildwasser in Esslingen, also das sind jetzt alles Beispiele aus der Region, aber dementsprechend gibt es in ganz Deutschland Stellen, an die man sich in so einem Fall auf jeden Fall wenden sollte, wenn man da auch Fragen hat.

Also wir haben jetzt ganz viel darüber gesprochen, vor allem eben am Beispiel Roblox, weil das eben das bekannteste Beispiel ist, wenn wir über dieses Thema sprechen. Aber das haben wir jetzt auch zwischendurch nochmal gesagt. Es hat ja einen Grund, warum viele auch Fans von Roblox sind. Weil ich meine, wenn Roblox an sich auch eine blöde Plattform wäre, dann würde man doch sagen, okay, zockt das einfach gar nicht mehr.

Aber es hat einen Grund, warum viele eben Spaß daran haben, weil es auch eben super viele Games auf dieser Plattform gibt. Weshalb wir auch bei TogoGG entschieden haben, das Game wieder bei uns in die Videos mit reinzunehmen. Und du, Dejan, du hast gerade auch schon gesagt, du bist ja auch Fan an sich von diesen ganzen Games und diesen ganzen Möglichkeiten, die man in diesen Games hat.

Deswegen Roblox ganz verbieten. Das hat schon, glaube ich, wahrscheinlich einen Grund, warum man das nicht machen sollte. Genau, also Roblox ist natürlich das, was man draus macht. Und wie gesagt, es ist nicht ein Grund, dass CyberGlomer auf Roblox gehen, weil Roblox, sondern weil da halt auch viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind und so weiter.

Aber an sich, aus Jugendschutzsicht, tut sich da gerade sehr, sehr viel. Also man kann wirklich auch sicher auf dieser Plattform unterwegs sein mit den Tipps, die wir jetzt gerade alle so ein bisschen versucht haben mitzugeben. Und das Schöne an Roblox ist natürlich, dadurch, dass es ja so eine Vielfalt an Spielen ist, es gibt auch richtig tolle Sachen, die man da machen kann.

Und wenn man das mit Freunden macht und dann Spaß dran hat, es ist wie jedes andere Spiel auch unglaublich schön. Und ja, wie gesagt, war jetzt hoffentlich nicht die Absicht, da jetzt irgendwie Angst um Schrecken zu verbreiten mit dem Thema, sondern dafür zu sensibilisieren, das ist ein schwieriges Wort.

Aber wenn ihr da so ein bisschen einfach das im Hinterkopf behaltet, was ihr da jetzt gehört habt und sonst aber einfach Spaß dran habt und wie gesagt. Das, was ihr jetzt auch vorhabt, in der Folge mit Roblox wieder aufzugreifen. Ich glaube, welches Spiel wollt ihr spielen? Genau, wir spielen Grow a Garden tatsächlich, das machen Pauline und Carsten.

Ist auch sehr lustig geworden und auch da, wir sagen immer am Anfang der Folge, weisen wir nochmal darauf hin, auf die Sicherheitseinstellung bei Roblox. Wir sagen, macht die Chatfunktion einfach aus, spielt mit euren Freunden zusammen, das hast du auch schon gesagt, ist die sicherste Möglichkeit, zockt mit den Leuten zusammen, die ihr kennt und dann, ja, sucht euch das Geben aus, dass euch Spaß macht irgendwie Und die ganzen Tipps, die du jetzt auch gegeben hast, sind ja super hilfreich, wo auch Eltern noch so ein bisschen im Auge drauf haben können.

Und auch wenn das jetzt ein sehr, sehr ernstes Thema war an dieser Folge mit Cyber-Grooming, es lag uns am Herzen, dass wir es einmal gemacht haben. Ihr findet auch in der Beschreibung ein paar Links, wo ihr euch informieren könnt, vor allem an alle Eltern, die sagen, ey, ich struggle da ein bisschen, wie man das mit den Einstellungen macht. Das listen wir euch schön auf.

Und wir hoffen, ihr konntet ein bisschen mitnehmen in dieser Folge. Und Dejan, danke, dass du am Start warst. Danke, dass ihr mich da auch nochmal eingeladen habt und wie gesagt, ich finde es toll, dass ihr gerade auch, wenn ihr euch mit dem Thema befasst ist, nicht einfach nur abfahrt, sondern gerade auch diese kritischen Sachen im Hinterkopf habt, um dann umso, mehr Spaß, wie gesagt, an das Thema ranzugehen und aber auch mit einer Reflexion und einem Bewusstsein, so soll es sein. Finde ich super. Vielen Dank.

Und auch an alle, die zuhören und noch Fragen haben, könnt ihr natürlich auch in die Kommentare schreiben oder uns auch über Toggo.de eine Nachricht schreiben. Also Leute, danke, dass ihr am Start wart. Bis bald.

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