
Manhunt Folge 0, Fjällräven Classic Germany & 7 vs. Wild
Sonntag, 25. Oktober 2026 · 2 h 11
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Shownotes
In dieser Folge des Überlebensfähig Podcasts sprechen Nadine und Felix über Manhunt Folge 0, Felix' Erfahrungen bei der Fjällräven Classic Germany und das Survival-Format 7 vs. Wild: Sierra El Diablo. Freu dich auf Outdoor-Talk, persönliche Erlebnisse und spannende Gespräche rund um Survival, Trekking und Abenteuer in der Natur.
Manhunt Folge 0: Unsere Eindrücke und DiskussionNadine und Felix sprechen über die erste Folge von Manhunt. Was sind ihre Eindrücke vom Format? Welche Aspekte bieten Gesprächsstoff? Wir nehmen den Auftakt unter die Lupe.
Fjällräven Classic Germany: Felix berichtet von seiner TeilnahmeEin persönlicher Erfahrungsbericht aus der Outdoor-Welt: Felix erzählt von seiner Teilnahme an der Fjällräven Classic Germany. Das Trekking-Event steht für mehrtägiges Wandern, Naturerlebnisse und die Herausforderungen, die eine Trekking-Tour mit Rucksack mit sich bringt. Wir sprechen über Felix' Erlebnisse und seine Erfahrungen bei dieser besonderen Outdoor-Veranstaltung.
7 vs. Wild: Sierra El DiabloNatürlich darf auch 7vs.Wild nicht fehlen. Nadine und Felix sprechen über Sierra El Diablound den neuen Trailer.
Ob du dich für Survival-Shows, Bushcraft, Trekking oder echte Outdoor-Erfahrungen interessierst: Diese Folge liefert dir abwechslungsreichen Gesprächsstoff aus der Welt des Draußenseins.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Nadine: Wir sprechen heute über Manhunt Folge 0. Außerdem ist ja der Trailer rausgekommen zu der neuen Staffel von Seven Wars is Wild. Wir hier im Podcast sprechen aber erst über Seven Wars is Wild, also wir reagieren wirklich erst auf die ersten Folgen ab dem 6.11., wenn es dann auch auf YouTube gelaufen ist. Und dann war der Felix ja noch bei den Fjelliraven Classics Germany dabei. Und wir haben noch einige Empfehlungen für andere Formate für euch.
Felix: Ja, hallo und herzlich willkommen zum überlebensfähig Podcast. Heute digital zugeschaltet, sitzen wir unsere Gründerin und immer gut gelaunte, best informierte Nadine gegenüber.
Nadine: Ja, und mir gegenüber sitzt der Felix, der heute mal nicht so verpixelt ist, weil wir tagsüber aufnehmen. Und seine plattgelaufenen, geschundenen Füße können wir jetzt gerade nicht sehen. Da sind wir, glaube ich, aber auch alle sehr dankbar. Also herzlich willkommen beim Überlebensfähig-Podcast. So, aber bevor du uns berichtest, wie das bei den Four Raven Classics war, hast du... In der letzten Zeit, wo wir nicht aufgenommen haben, haben noch etwas Besonderes gemacht. Er lebt draußen outdoor-mäßig. muss auch gerade mal überlegen. Das Wetter hat sich ja jetzt geändert. Wir sind jetzt mitten im Herbst. Ich glaube, ... Ja, genau, die Blätter fallen. Ich glaube,
Felix: Sieht man bei dir auch im Hintergrund, ist ja so bisschen Herbstwald. Ja, also wir waren im Urlaub.
Nadine: das Interessanteste bei mir war, ich habe mir meine Grippeimpfung abgeholt. Das mache ich jährlich, immer so im Oktober. Kann ich nur empfehlen, das nicht macht. sich da einfach mal darüber zu informieren, mal Gedanken zu machen.
Felix: Ja, meine krieg ich erst, ich glaub Anfang November oder so, Mitte November. Mein Arbeitgeber hat da immer so einen Arzt eingeladen an zwei Tagen und sagt, hier kommt einfach alle vorbei, holt euch die ab. Braucht ihr nicht irgendwo hinfahren, ist halt entspannter und muss halt nur deinen Impfausweis mitbringen. Nee, ich glaub nicht mal das, weil der ist ja gar nicht nachweispflichtig. Das heißt, du gehst einfach hin mit deiner Krankenkarte und kriegst dann die Impfung quasi. Das ist total entspannt.
Nadine: Ja, also es geht relativ einfach, sich eine Grippeimpfung abzuholen.
Felix: Genau wie man mir anhört, ich habe sie noch nicht. Also ich bin leicht angeschlagen gerade. Wir waren jetzt auch im Urlaub. Wir waren in der Lausitz direkt bei Görlitz. Görlitz ist wunderschön. Übrigens, das wusste ich gar nicht. So hatte ich nicht so auf dem Schirm. Wir waren aber auf der polnischen Seite. Die haben wunderbare Spielplätze und Parks. Das war echt überraschend. Und für alle die Kinder haben im Alter zwischen ich sag mal so sieben bis 14 vielleicht, würde ich die Lausitz empfehlen und Kulturinsel Einsiedel. Das ist so ein Wie ein Freizeitpark, ein Riesenspielplatz, wo ganz viel mit Holz gebaut wurde. hast so einen Fabelwesen, dort leben, die Torsiden. Ist riesig groß, du verläufst dich permanent. Und wichtig ist, einzupacken, eine Stirnlampe, Matschhosen und Walkie Talkies, weil du hast dort kaum Empfang. Und es gibt ganz oft so, dass du so wie in Baumwipfelfahrt läufst und dann geht so eine Röhre ab und die geht in Boden. Unten verzweigt die sich und du kommst quasi an zehn verschiedenen Orten raus.
Nadine: Mhm.
Felix: Für Kinder das absolute Paradies, für Erwachsene ist es die Hölle, wenn man nicht gut vorbereitet ist.
Nadine: Ja.
Felix: Aber absolut wunderschön und gerade jetzt auch mit dem Herbstwald war echt traumhaft.
Nadine: Ja, das klingt gut. hier Tipps und Empfehlungen für alle möglichen Lebenslagen haben wir hier für euch heute.
Felix: Genau und bleibt gesund. Wer das hier ein bisschen mit
Nadine: Ja, das auf jeden Fall.
Felix: Video Format sieht, der wundert sich vielleicht, warum ich das Mikro die ganze Zeit festhalte, nicht weil ich irgendwie hier am wanken bin. Wir hatten die letzten Male immer so ein bisschen schlechtere Tonqualität und wir haben vermutet oder gehofft, dass es an meinem Mikro liegt, weil meine Totqualität war immer sehr schlecht. Und deswegen war der Danny so lieb und hat mir mal sein altes Mikro geschickt, allerdings mit so einem Ständer Ansatzion. Ich habe halt nicht dieses Gegenstück, was ich da reinschrauben kann. Deswegen halte ich den hier an Hand und sage ganz liebe Grüße nochmal an Danny und vielen lieben Dank, dass du mir das zugeschickt hast. Wir hoffen, dass es damit jetzt erstmal besser wird. Und ganz liebe Grüße an dich.
Nadine: Ja, das hast du wunderbar formuliert. Wir hatten Tonprobleme, wir denken, es hat an meine Mikro gelegen. Okay, ja, das hast du bisschen diplomatisch ausgedrückt.
Felix: Okay, ich vermute, es ist entweder mein Rechner, dass die USB-Buchse irgendwie, keine Ahnung, aber wir hoffen einfach mal, dass es am Mikro liegt, weil das wäre einfacher zu beheben, weil das hätten wir dann jetzt schon behoben.
Nadine: Genau, also die Jungs hier, lassen sich immer was Neues einfallen, mir das Leben dann hinterher im Schnitt und beim Hochladen und bei allem Möglichen das Leben schwer zu machen. gut, ich wachse daran.
Felix: Genau, wir sind die Challenge, die dir geschickt wurde.
Nadine: Ja, das hat doch irgendwie Angela Merkel mal irgendwie was gesagt. Gott schuf, weiß ich nicht, die CSU oder so, sie zu prüfen oder irgendwie so. Da gibt's mal so ein, was ich jetzt nicht auf die Reihe kriege, aber ein ganz lustiges Zitat von ihr.
Felix: Ich habe da leider nur diese blöden Vibes im Kopf, wie Trump meinte, er wurde von Gott gesendet. hat da irgendwie so ein ganz bekanntes Zitat von irgendeiner Bauernlobby, die damals gemeint haben, Gott schickte euch die Bauern, eure Felder zu versorgen. Das hat er komplett umgemünzt, was eigentlich so ein Leitspruch in USA war. Und da hat er jetzt so, an dem und dem Tag, da wo Trump geboren wurde, da brauchte Gott einen Sender, einen Helfer und schenkte euch Trump. Hilfe!
Nadine: Gott, bevor jetzt die Leute hier aussteigen und ausschalten. Also hier soll es heute und auch in nächster Zeit nicht Trump gehen. Hier soll es die Formate gehen. zwar beschäftigt uns ja momentan Manhunt und eigentlich wird es jetzt stressig für uns in den nächsten Wochen, weil Manhunt und Seven Versus World laufen jetzt so parallel. Also Seven Versus World ein bisschen zeitversetzt auf Vor allem ist es jetzt ab dem 5.11. dann regelmäßig auch auf YouTube. Und es gibt weder so eine Art Sperre, also Reactions gibt es erst, wenn die YouTube-Folge online ist von 7 vs. Wild. Und da wurden mediale Berichte oder mediale Zitate genannt. Wir halten uns im Podcast einfach daran und... reagieren dann auf die Folgen auch erst ab dem 6.11.
Felix: Genau, die letzten Jahre war das etwas weicher formuliert. Da ging es, glaube ich, nur Videoreactions und so was. Da konnten wir uns noch ein bisschen davon absondern und konnten schon ein bisschen eher drüber reden oder haben es eigentlich auch nicht groß gemacht. Wir haben halt ein bisschen vorproduziert, glaube ich, sodass wir quasi on the point dann berichten konnten.
Nadine: Ich fand immer, wer es übel übertrieben hat, war Nikes Name, der dann auch wirklich aus den Folgen Videosequenzen genommen hat und da gar nicht gewartet hat, weil es waren halt keine Reactions auf die komplette Folge, es waren Ausschnitte und ich denke, deswegen haben sie es mediale Zitate genannt. Aber okay, also wir halten uns daran. Aber worüber wir ja schon mal sprechen können ist der Trailer, der ist erschienen, aber uns beschäftigt natürlich erstmal Manhunt. haben Folge 0. Folge 0 finde ich immer ein bisschen schwierig. Ja, ich kann es verstehen. Es ist kein Behind-the-Scenes. Es hat Behind-the-Scenes-Inhalte. Es ist noch mal so ein Abholen für uns als Zuschauer, ein Kennenlernen, ein Reinkommen ins Format. Wir sehen die Anreise und die ersten Tage, bevor das dann losgeht. Aber für mich ist es halt unlogisch, weil 0 ist einfach nichts. Folge 0
Felix: Mhm.
Nadine: ist nicht da. hat keinen Inhalt. finde ich das ein bisschen... Aber ich wüsste auch nicht, wie man es sonst nennen kann, sonst müsste es irgendwie ja ganz außer der Reihe laufen. Wie halt behind the scenes mäßig oder so, aber okay, haben sie es Folge 0 genannt.
Felix: Ich wollte gerade sagen, man hätte es auch BTS Folge 1 nennen können, wenn es denn ein BTS gibt oder ein Pre-Start oder was auch immer. prinzipiell, also Karol und Peter hatten auch in ihrem eigenen Podcast darüber gesprochen, dass sie mal so Zuhörerfragen und Zuschauerfragen ein bisschen beantwortet haben. Und da gab es halt auch die Frage, ja, was macht ihr eigentlich, wenn gerade kein Manhand gedreht wird? Was ist da so die Sache? Wie wird so eine Staffel vorbereitet? Das haben sie quasi damit bisschen mit abgedeckt. Dass sie zeigen, okay, jetzt nicht Location Scout oder überhaupt zu überlegen. Also in dem ganz frühen Stadium, wann quasi wo die nächsten Aufnahmen sind und welche Kandidaten genommen werden, das wurde nicht gezeigt, weil das wollen sie immer noch für sich behalten. Aber natürlich dieses, wie reisen wir an, was muss im Vorgang oder vorher bedacht werden, wie bereiten wir das vor? Das wurde diesmal relativ ausführlich gezeigt, sogar mit Preisen, was sie für die Wohnung bezahlt haben. Fand ich auch ganz spannend.
Nadine: Ja, das war auch wirklich spannend. Die haben aber auch bescheidene Unterkünfte dort, können wir gleich nochmal
Felix: Hm?
Nadine: drauf eingehen. die Crew besteht aus insgesamt, also insgesamt sind ungefähr 40 Leute an dem ganzen Format mittlerweile beteiligt. Und ich kann mich noch erinnern, im Vorfeld von Staffel 1 wurden wir im Podcast angefragt, also die haben uns das Format vorgestellt, ob wir darüber im Podcast sprechen wollen. Und so kam das ja, dass Danny mit Carsten, Peter Caroll und ich weiß nicht, wer noch mit dabei war, gesprochen hat und wir Menhand von Anfang an mitbegleitet haben. Und es ist Wahnsinn,
Felix: Wir haben sie groß gemacht.
Nadine: was daraus geworden ist. mein, wir ja auch. Du sitzt in New York. Ich hab mir hier ein kleines Cottage im Wald leisten können. Ja, so sind wir halt alle gewachsen.
Felix: Ja, definitiv. Wobei ich ja bei dem Erstgespräch noch nicht mal Teil des Podcasts war, da war ich nur Zuhörer. Aber
Nadine: Ja, stimmt.
Felix: bei Staffel 2 hatte ich ja die beiden dann auch mal kennengelernt. Insofern.
Nadine: muss ich mir für deine nächste Vorstellung merken. Felix vom Fan zum Host.
Felix: Ja, das könnte klappen, ja. Ich warte ja immer noch, bis Nadine und Danny dann quasi für mich mal eine Show gefunden haben. ich lasse mich einfach überraschen, was vielleicht dann nächstes Jahr kommt.
Nadine: Ja, wir sind da dran. Die Anfragen trudeln schon
Felix: Sehr gut.
Nadine: ein, aber weißt du, wir wollen dich nicht ins billigste Format stecken. Also es soll schon ein Niveau haben.
Felix: Ja, das ist klar. Aber ich finde auch immer ganz cool, wenn du bei so einem Format das erste Mal dabei bist, bevor es das gibt, dann hast du es quasi mit. Also ich finde das immer so geil bei Seven was wild, auch wenn ich so rückwirkend betrachte oder auch manhunt die Leute, die als erstes dabei waren, quasi noch nicht wussten, auf was sie sich einlassen. Das ist auch was besonderes. Natürlich, wenn du ein bekanntes Format hast und dann da einsteigst, ja, es ist nicht dasselbe wie eine erste Staffel.
Nadine: Ja. Vor allen Dingen, ja vor allen Dingen sind das dann halt auch so Trittbrettfahrer, weißt du? Die springen dann mit auf, weil es da gerade diesen Hype gibt und dann kriegen sie davon irgendwie auch Klickzahlen und Aufrufe und so ab. Aber wenn du etwas von Anfang an groß gemacht hast, weil du an das Format glaubst, ist das nochmal was anderes. Weil du einfach von der Sache überzeugt bist und nicht siehst, da gibt es was zu holen, die haben Reichweite.
Felix: Das stimmt, ja.
Nadine: Ich wurde gefragt,
Felix: Ja, einfach mal.
Nadine: ob ich mit jemandem manhand Folge 0 gucken möchte und hinterher, also es hat sich da nicht ergeben, weil ich muss auch sagen, mit mir diese Formate zu schauen, über die wir im Podcast reden, macht überhaupt gar keinen Spaß, weil ich alle zwei Minuten stoppe, mir Notizen zu machen. Ich nutze auch sehr gerne die Diktierfunktion, dann hören auch alle mit, was ich gerade, weil dann müssen natürlich auch alle leise sein. Also es macht gar keinen Spaß mit mir, diese Formate zu schauen, für die ich hier quasi recherchiere im Podcast. Und Folge 0, ja, also war jetzt, wie ich eben gesagt habe, schon so abholen, reinkommen, aber wirklich spannend, wo ich mir dann denke, boah, hier gesellige Runde, Chips, Spannung mit Fiebern, war das ja jetzt nicht. Aber das war ja auch zu erwarten.
Felix: Ja, du könntest es natürlich kombinieren, dass du es bei Twitch machst, so wie damals bei Back to Survival. Aber ich glaube, der Aufwand ist dann auch bisschen groß, dass man auch quasi das ganze Pulver, was man dann ja quasi für den Podcast schon in Twitch Stream verschießt. Ich glaube, das ist dann noch nicht so bringend. Wir heben uns das lieber für euch auf hier im Podcast.
Nadine: Genau. Was ich ja echt cool fand, war, dass Carsten und auch der Nick, Nikes Name, eine ähnliche Taktik haben. Also die haben schon Einblicke in ihre Taktik gegeben, denn die haben
Felix: Mhm.
Nadine: sich schon Sachen organisiert. Carsten hat das erzählt von Kleinanzeigen, hat er sich das irgendwie von jemanden aus Vietnam organisiert und zwar von Grab ein komplettes Outfit. Das ist so grün und Grab ist so die wichtigste App, die vieles vereint in Vietnam. Also Personenbeförderung, Essen, Lieferungen und dementsprechend viele Grab-Fahrer flitzen in der Stadt rum und da perfekt in der Masse zu verschwinden, hat er sich so eine Jacke organisiert und das ist dann seine Tarnung und bei Nike's Name genauso.
Felix: Genial. Also mal gucken, wie es aufgeht. Ich weiß nicht. Hast du das Hunter-Video gesehen? Es gibt auch so einen Hunter-Trailer von Julius. Den hat er produziert. Hast du den auch gesehen?
Nadine: Nee, hab ich nicht gesehen.
Felix: Ich müsste dir den nochmal schicken. Der ist auch leicht zu finden bei Julius auf dem Kanal. Ich den Kanalnamen jetzt nicht im Kopf, aber es gibt so einen Trailer für die Hunter. Der wurde aber scheinbar danach aufgenommen. Ich hoffe, wurde danach aufgenommen im Nachgang, nach der Staffel. Es war sehr, sehr lustig. Also alle Hunter haben auch mitgemacht. Du siehst quasi auch Eileen, die sich da in irgendein Kimono und dann so Hallo, wir müssen los, beeil dich mal. Und also nur so eine lustigen Sachen. Und die sind dann auch einmal in ein Auto eingestiegen, hatten alle so ein Graboutfit an. Ich so nein, aber ich hoffe, es war erst im Nachgang, weil sie quasi draus gelernt haben, wie sich die Spieler verkleidet haben. Ansonsten wäre es echt lustig, wenn dann einfach die sieben Hunter und neun Spieler in Graboutfit rumfahren und nichts ausliefern
Nadine: Ja, aber man kann ja auch drauf kommen, weil Ette letztes Jahr hat so die Tarnung oder den Gedanken der Tarnung perfekt gemacht, also viele andere denke ich mal drauf gebracht, dass das auch eine Methode sein kann. Und dann ist halt diese Grab-Fahrrad-Tarnung sehr naheliegend. Wenn da ein Spieler draufkommt, wird da auch ein Hunter draufkommen Ette, der ja kurzfristig mit eingestiegen ist, wieder mit dabei ist, hat auch gesagt, dieses Bauarbeiteroutfit, ist tot, das ist verbrannt, das war für New York gut. Er hat da jetzt nichts vorbereitet, aber er hat schon gesehen, so ein Mundschutz, so eine Corona-Maske, das könnte so auch das Mittel seiner Wahl sein. Also er wusste noch nicht so ganz.
Felix: Das wäre mir tatsächlich auch das erste gewesen, was mir einfällt, erstens dich so bisschen unsichtbarer zu machen und weil in den südostasiatischen Ländern wird das halt relativ häufig getragen. für
Nadine: Ja.
Felix: dich ist das dann auch eine gute Tannung. Man muss natürlich sagen, sie haben im April aufgenommen. Ich habe mich jetzt im Voraus nochmal mit meinem vietnamesischen Kollegen unterhalten. Der kommt tatsächlich, der hat in Ho Chi Minh Stadt studiert bzw. Saigon. Also Saigon ist der alte Name und es wurde dann quasi unbenannt in Ho Chi Minh City. Aber die meisten sagen einfach Saigon. Wenn man wohlklingend über die Stadt spricht, redet man in der Regel über Saigon. Er hat dort sogar studiert, kommt aus der Gegend. Er hat auch gesagt, im April ist die heißeste Jahreszeit kurz vor der Regensaison. Die werden 35 bis 38 Grad am Tag gehabt haben. der Nacht kühlt es sich auf 30 Grad runter. Ich weiß nicht, angenehm das ist mit dieser Maske oder wie viele Masken du mitnimmst, weil die musst du auch dann regelmäßig austauschen.
Nadine: Ja, dann haben wir ja jetzt noch den Wildkader oder die beiden Wildkader, Johannes und... Okay.
Felix: Warte mal ganz kurz, ich hab noch was zu Ette. Ette hat sich ja einmal in dem Vorstellungsvideo, wo die Kandidaten vorgestellt wurden, und auch jetzt in Folge 0 wurden sie auch noch mal ganz kurz vorgestellt. Da wurde immer weggepiepst, dass er quasi so kurzfristig
Nadine: Ja.
Felix: eingesprungen ist für wen. Und da dachte ich mir so, okay, vielleicht heben sie es auf für die Staffel. Aber nein, es wird einfach nicht gesagt, für wen er einspringt. Das haben Peter und Karol in ihrem eigenen Podcast erwähnt. weil sie die Kandidatin oder den Kandidaten immer noch so gut finden und wollen quasi den Hunter jetzt nicht verraten, wer könnte den potenziellen nächstes Jahr dabei sein. Also die Person ist halt aus gesundheitlichen Gründen kurz ausgefallen, konnte nicht mitkommen. Aber sie wollen die Kandidatin oder den Kandidaten halt noch nicht verbrennen, weil sie sagen, hey, wir wollen diese Person eigentlich schon im Format sehen. Plus dann halt nicht dieses Jahr, das nächste Jahr. Also wer dann jetzt auch sagt, wieso wird in der Etabacke piepst, es hat einfach seinen Grund, dass die Hunter natürlich auch zuhören und zuschauen.
Nadine: Ja, finde ich aber cool, dass ein ausgefallener, potenzieller Teilnehmer dann halt, ja, eventuell nächstes Jahr dann wieder die Chance bekommt. Man weiß ja auch nicht, was dazwischengekommen ist, Gesundheit oder so, dann ist es ja
Felix: Hm.
Nadine: natürlich mega ärgerlich. Und ich erinnere mich noch, als wir kurz vor dem Format standen von Back to Survival, haben wir auch hier im Podcast darüber gesprochen, was wäre so worst case, was wäre so der Super-GAU und... weil du es nicht beeinflussen kannst. Kurz vorher krank werden, krank in ein Format reingehen oder während des Formats krank werden, dann machst du halt einfach nichts. wir haben das bei... Gott, ich hab ihren Namen vergessen. Der DJ-in letztes Jahr, letzte Staffel. Nee. Ja. Haben
Felix: Hielse Nikki? Nein, nee Nikki hielse nicht. Aber ich weiß, wen du meinst,
Nadine: wir bei ihr gesehen. Also, sie war ja megakrank, hat sich, glaub ich, übergeben, hat nichts drin behalten, hatte Fieber und ist so erst mal in Manhattan, New York gestartet. Und das ist schon krass. war lange mit dabei, also hat sich da wirklich durchgekämpft. Und sowas ist wirklich der Super-GAU. Weil du hast da ein Format, du hast da vielleicht lange für dich vorbereitet, trainiert dafür und dann fällst du aus, aus gesundheitlichen Gründen. Und das muss man, glaube ich, auch erstmal verarbeiten. Und das ist schön, wenn man dann schon mal die Hoffnung hat, am Horizont stehen sieht, dass man in der nächsten Staffel dann dabei sein darf.
Felix: Ja, vor allem bringt es ja mehrere Nachteile mit sich. Erstens, kannst gar nicht deine Höchstleistung bringen. Dann geht es dir überhaupt nicht gut, wo du eigentlich nur vielleicht im Bett liegen willst. Und das nächste ist ja, die Zuschauer sehen das ja nicht immer, wie es dir wirklich geht. Die sehen einfach nur mit, du liegst rum, du sitzt rum, du bringst nicht deine Höchstleistung, du machst vielleicht auch Fehler, weil du nicht klar denken kannst. Und dann kriegst du ja auch noch im Nachgang den Shitstorm. Obwohl du halt trotzdem dein Bestes gegeben hast. Das ist dann auch mal so bisschen unfair. Du quälst dich durch das Format und letztendlich kriegst du Kritik dafür, warum du überhaupt mitgemacht hast, du bist doch nicht fit und war auf verschwendete Zeit oder so. Deswegen, also das ist dann noch mal ganz ganz schlimm, dass du dich dann wirklich anstrengst, weil du sagst, hey, ich will in dem Format teilnehmen, ich will es retten, ich will jetzt auch die Produktion vielleicht nicht in so eine Situation bringen, dass ein Tag vorher noch ein Ersatzkandidat gesucht werden muss. Und dann ist es besonders schade, wenn dann noch die Kritik rauskommt. Aber sie hat ja sogar lange durchgehalten.
Nadine: Ja.
Felix: Es waren einige Kandidaten eher raus. Fabio und Taco und Ferhat.
Nadine: Ja, das Problem ist dann natürlich auch, du weißt ja, diese Autofamate, die sind halt auch, ich sag mal, männlich dominiert.
Felix: Mhm.
Nadine: Auch von denen, die dann im Internet Kommentare schreiben und du musst dann die Kamera auf dich halten, wo du weißt, ich fühl mich gerade richtig dreckig, ich fühl mich schlecht und ich muss das hier jetzt alles mit dokumentieren. Und dann kriegst du dafür eigentlich für diese Stärke, weil mach das mal, ist ja unangenehm. dir dann ja auch noch blöde Kommentare. Weißt du, also das ist, naja.
Felix: Deswegen unser Daueraufruf an alle da draußen, lasst Liebe da. Und wenn euch was nicht gefällt, dann schreibt eine gut klingende Kritik. Niemand ist böse darauf, wenn ihr Hinweise gebt. Es ist halt immer darauf an, wie ihr sie formuliert. Wenn ihr sagt, wenn ihr ein, zwei Ersatzkandidaten habt und jemandem geht es nicht gut, dann tauscht ihr kurzfristig aus und gebt den Kandidaten die Chance, nächsten Mal mitzumachen oder irgendwie so was gut klingend ist und nicht einfach nur, ja, der Kandidat war scheiße und was auch immer. Sowas braucht doch keiner im Netz.
Nadine: Ja, ich muss mir, ich brauch irgendwelche Pflaster oder so. Ich muss mir den Mund zuhalten, weil ich hab natürlich die erste Folge Seven Versus Wild schon geschaut auf Prime. Und... Ja, ich darf da jetzt nicht drüber sprechen. Ich kann eigentlich gerade gar nichts sagen. Ich mein, wir haben ja auch
Felix: Wir sehen ja auch noch bei Manhand.
Nadine: zwei tolle Frauen, da mitmachen und da wurde es auch noch mal thematisiert. Aber da reden wir dann zu gegebener Zeit darüber. Aber ich wollte ja eben über die Wildkater sprechen.
Felix: Mhm.
Nadine: Und zwar Vicky und Johannes. Und die kannte ich ja vorher gar nicht. Die habe ich jetzt so bisschen kennengelernt in der Folge 0. Und da muss ich sagen, sympathisch. Sympathischer Eindruck, die die da machen. Die saßen im selben Flieger, wussten aber nicht, dass sie im selben Format sind. Und Johannes dachte sich sogar, Gott, weil sie irgendwo umsteigen mussten oder so. Und die haben sich immer irgendwie gesehen. Sie muss zu den Huntern gehören, weil sie so böse aussieht. Sie muss einer von den Huntern sein. Wobei das von der Orga her natürlich auch ein bisschen, ich weiß nicht, ob die es machen würden, wäre ein bisschen fahrlässig wahrscheinlich gewesen. dann irgendwann sind sie dann doch darauf gekommen und sind im selben Team. Machen sehr wirklich guten Eindruck, das, was sie so sagen. Also freue ich mich schon darauf zu sehen, wie sie performen werden in der Staffel.
Felix: Ich weiß jetzt nicht, also klar, die Orga bucht natürlich auch die Flüge für die Kandidaten und kann das so bisschen staffeln, wer wann ankommt. Ich weiß jetzt nicht genau, ob es in Folge 0, das wurde gezeigt. habe jetzt aber nicht mehr, ich habe leider keine Mitschriften gemacht, wann die Hunter angereist sind. Aber ich glaube, es war ein oder zwei Tage nachdem alle Spieler angereist waren. Ansonsten hätte auch eine Hunter einfach nur am Flughafen warten können, weil die Manhunt Crew hat ja in den Manhunt T-Shirts, wo jetzt nicht mehr groß Manhand oder Orga drauf steht, sondern Orga Bro Master Bro steht da drauf. Zumindest vorne. Und Orga Sis, genau.
Nadine: Ja, Sys hab ich auch gesehen, Orgas Sys oder so. Ja.
Felix: Oder Master Sis. Nee, Master Sis war es nicht. Orga Sis. Oder Sis und Bro Blows. Also es gab unterschiedliche T-Shirts. Und das wäre natürlich für die Hunter ein sehr, einfaches dazu gucken, wer einfach abgeholt wird. Du hast es von Karsten schon angesprochen. Ich fand es ultra lustig. Als er dann als neue Kandidaten kam, er gesagt, pass auf, ich prank die mal. Ich gehe mal raus. Und ich tue mal so als wäre ich Hunter und komme einfach mal vorbeigucken. Und es hat sehr gut funktioniert, muss ich sagen. Es war sehr, sehr lustig. Und es zeigt einfach noch mal Carsten sein Humor.
Nadine: Ja.
Felix: Und wie du richtig gesagt hast, die Wildcard-Kandidaten haben sich im Flugzeug schon kennengelernt oder er hat sie quasi gesehen.
Nadine: Beäugt?
Felix: Genau, hat ja auch dann in ihre Kamera mal hinten reingewunken auf dem Flughafen. Ultralustig, supersympathisch macht die beiden das dann gleich. Und ich freue mich dann schon auf die ersten Folgen, wo man die Hunter so bisschen sieht, wo sie grübeln, welche Kandidaten dabei sind. Weil wir wissen ja schon, dass NikesName aus Versehen Eilidfeuer angeschrieben hat, die auf Hunter-Seite ist. Insofern bin ich mal gespannt, ob sie das dann so verknüpft, dass sie sagen, NikesName könnte dabei sein. Oder ob sie denken, ja gut, das ist eine typische NikesName-Recherche. Er will ja einfach was für sein Format rauskriegen. Bin gespannt.
Nadine: Ja, auf den Moment, wenn das mal aufgelöst wird, freue ich mich auch schon. Was haben wir noch? Ja, wir sehen natürlich die bescheidenen Unterkünfte. Du hast gerade gesagt, du hast keine Mitschriften gemacht. da wurde ja dann auch eingeblendet, wie viele Quadratmeter, wie viele Zimmer, wie viele Pools. Also
Felix: Mhm.
Nadine: bescheidene Unterkünfte. Da haben wir solche kleinen, willenähnlichen Gebäude gesehen mit Billardtisch, Pool, Karaoke-Maschine. Ja, nicht schlecht.
Felix: Definitiv. meine, Vietnam ist schon relativ günstig, was das angeht, aber als dann da stand 26.000 Euro für die eine Unterkunft der Orga, dort ist schon erstmal ein Batzen. Aber die sind natürlich auch eine Weile da, wenn man das durch die Anzahl der Personen teilt, die dort unterkommen, dann geht das, glaube ich.
Nadine: Ja, aber wenn du das als Ausgabe-Post in einem Format siehst, wo du die alle einlädst, ist das
Felix: Mhm. Ja.
Nadine: wie bei allem das Personal ist halt der größte Blog.
Felix: Ja, oder die Unbekünfte dafür.
Nadine: Ja, eben für das Personal. Was ich ja echt krass fand, ist diese App, die extra entwickelt wurde. Von, ich glaube, das war so, dass ein Zuschauer sich gemeldet hat, der da irgendwelche Skills hat und der... für dieses ganze Spiel eine eigene App entwickelt hat. Also für die Spieler, für die Spieleitung, mit Regelwerk, Karte, Channel zur Kommunikation. Und das ist mega krass. Du hast alles auf einem Handy drauf, alles auf einem Smartphone drauf. Musst dich nicht vorher präparieren. Also mega, das hat mich echt beeindruckt. Und das Ganze wird dann auch mal in einem Testlauf einmal durchgespürt. einmal durchgeführt und mit den echten Spielern und die Crew übernimmt dann die Rolle der Hunter.
Felix: Ich hoffe, das wurde auch gedreht oder gemacht, bevor die Hunter nach Saigon gereist sind. Ansonsten, wenn die Hunter einfach im Restaurant sitzen und sehen, da durchrennen, das wäre ja schon ein bisschen einfach für die Hunter. Insofern hoffe ich doch, dass das ein bisschen zeitversetzt geplant war. Aber so wie ich Peter und Carol kenne, haben sie das schon berücksichtigt. Oder haben den Hunter gesagt, pass auf, ihr habt jetzt mal für die nächsten drei Stunden Bettruhe einzuhalten, weil wir machen hier einen Testlauf und aufgrund des Spielfairness sollten sich die Hunter dann auch dranhalten.
Nadine: Ja, da bin ich mir sicher, das wurde alles im Vorfeld bedacht. Was wir noch erfahren haben...
Felix: Und für Ette haben sie ja auch extra noch eingebaut, dass der nächste Silent Ping angezeigt wird. Wann ist der nächste Silent Ping? Weil Ette sich da auch mal in der Uhrzeit vertan hat. dachte, jetzt kommt der Silent Ping und war aber gar nicht mehr eine Stunde später erst. Fand ich auch sehr lustig. Als Karsten das nochmal extra erwähnt hat. Für Ette wurde da oben extra nochmal was eingebaut.
Nadine: Ja, ich kann es aber auch verstehen, weil das Regelwerk kann man ja online einsehen und das ist ja auch wirklich umfangreich. Und jetzt überleg mal, du bist halt in dieser Situation, du hast keinen Schlaf, du bist da auf der Hut, ständig, vielleicht dehydriert, dein Gehirn wird Matsche. Und dann kann das auch sein, dass du da mit den Regeln irgendwie durcheinander kommst oder nochmal was erfragen musst oder so und dem vorzubeugen, hast du das Regelwerk halt immer mit dabei. Das schon echt an alles gedacht. Richtig krass. Hut ab vor den Leuten, die solche Skills haben. Das ist echt cool.
Felix: Ja gut, ist ja auch jetzt bisschen gewachsen. Klar, bei Staffel 1 muss ich sagen, war es besonders krass, weil du ja das vorher erstmal alles überlegen musstest, bevor es überhaupt gelaufen ist. Natürlich werden es auch ein, zwei Testläufe vielleicht gemacht haben, zu gucken, hey, wo müssen wir noch ein bisschen an den Stellschrauben drehen. Aber ich finde es auch immer beeindruckend, dass du wirklich vorher so Szenarien dir ausmalst. Was müssen wir wo bedenken? Wo sollen wir noch Spielraum lassen? Aber wo müssen wir es halt wirklich begrenzen, die Leitplanken zu setzen? Das ist schon sehr interessant.
Nadine: Dann erfahren wir noch, dass den Teilnehmerinnen wie auch in den Staffeln zuvor ein Security zur Seite gestellt wird, der quasi wie ein Schatten über sie wacht, aber nie so wirklich zu sehen ist. das ist immer in der Zeit von 18 bis 6 Uhr.
Felix: Genau, zwei Herren, eine Dame sind quasi die Aufpassung. Sie haben sich den Kandidaten vorgestellt, damit die nicht Angst haben, wer rennt mir denn jetzt die ganze Zeit hinterher, sondern ist zu wissen, das ist derjenige, auf mich aufpasst, dass mir einfach gut geht.
Nadine: Dann ist das ja, wie wir das auch aus den vergangenen Staffeln so kennen, dass auch immer die Technik ausgetauscht wird, die Speicherkarten. Dafür gibt es ja sogenannte Runner, die dann unterwegs sind, die dann schnell die Übergabe mit den jeweiligen Spielern machen.
Felix: Ein Runner ist übrigens Peters ein Bruder und der macht das aus Leidenschaft, weil er sagt, endlich mal aus dem Hamsterrad raus und mal was anderes machen. Ich sag mal so, wenn es für ein normales Format nicht reicht, dann melde ich mich auch als Runner. Würde ich auch machen.
Nadine: Ja, ja.
Felix: Peter Karol, ich bin dann beim nächsten Mal dabei.
Nadine: Ja, wir haben ja einige kennengelernt, die sich da für dieses Format beworben haben, eben für irgendwelche Aufgaben in der Orga. hatten wir oder
Felix: Mhm.
Nadine: ja einfach Allzweckwaffe. Schweizer Taschenmesser wurde, glaube ich mal jemand bei Seven Worlds As World genannt. So, personengeeignet für alles. Und dann wurde da ja auch schon genäht. Irgendwelche Patches auch vom Sponsor wurden, mussten noch angebracht werden bis tief in die Nacht. Und das ist schon...
Felix: Die wurden falsch angebracht von da, wo sie es hingegeben haben.
Nadine: Hm.
Felix: Waren zu hoch und dann nicht in Kamerabild zu sehen. Und die haben ja die Jenny und ihren Ehemann mitgenommen und sie hatte ja irgendeine Krankheit und ein Mannhand hat sie dadurch abgelenkt und hatte einfach mal eine schöne Zeit und wurde dann einfach von Peter und Caro eingeladen, einfach mitzukommen. Das finde ich auch so eine herzerwärmende Story, einfach
Nadine: Ja.
Felix: zu sagen, hey, pass auf, wir merken, dir tut es gut, dieses Format, dann habt ihr einfach noch mehr Teil davon. sei dabei und komm einfach mit. Natürlich können sie das nicht bei jedem machen, aber in dem Moment haben sie es gemacht, finde ich echt auch eine super Sache. Dann waren die dabei, die haben mal einen kurzen Urlaub gehabt, wo sie eingeladen wurden und konnten ja auch noch unterstützen, weil sie haben dann einfach die Patches mit angenäht und das war
Nadine: Ja.
Felix: schon echt schön gezeigt.
Nadine: Peter und Karol hatten mal einen Stream und da haben sie so ein paar Kommentare vorgelesen von Zuschauern, was Manhunt mit denen gemacht hat, was ihnen dieses Format bedeutet. Und man holt da ganz viele Leute aus, dann auch nach schwierigen Zeit zum Beispiel ab. Und das so widergespiegelt zu bekommen, also das hat man auch bei Peter und Karol gemerkt, die dann diese Kommentare vorgelesen haben, die dann auch wirklich gerührt waren. Das ist schon... echt krass, wenn du überlegst, wie sehr du die Leute erreichen kannst, die du ja gar nicht kennst, die du auch nicht siehst. sind das irgendwelche Aufrufezahlen, irgendwelche Klicks, aber die anderen Leute, sehen dich und dein Format. Und manchmal ist das ja auch so, dass sich da was aufbaut, so als würde man sich kennen, weil man viel von sich preisgibt, weil man durch Vlogs und so meint, Person gut kennengelernt zu haben. Und das ist wirklich schon krass. Leute so stark zu berühren, so stark dann auch zu motivieren, auch in ihrem Leben etwas zu ändern, ganz anderes Leben anzunehmen. Ja, Wahnsinn. Also es ist nicht alles immer schlecht im Internet und bei Social Media.
Felix: Ja, sollten aber alle Leute, die Social Media betreiben, auch immer berücksichtigen, dass sie Einfluss auf Leute haben. Und manche machen das halt super, machen das ganz gut. Es gibt aber auch leider wieder welche, da ist das nicht so gut. wird halt Mobbing, Body Shaming und sonstiges dann einfach noch sich drauf lustig gemacht und dafür Klicks gesammelt. ja, das sind dann nicht so die guten Vorbilder, die man haben möchte. Aber es gibt ja auch die guten. Insofern, jeder sollte sich dann die aussuchen, die ihm auch gut tun. Und tatsächlich
Nadine: Ja, stimmt.
Felix: Im Podcast haben Peter und Karol auch gesagt, also in ihrem eigenen, dass sogar jemand seine Bachelorarbeit über das Thema Manhand geschrieben hat. Ich weiß jetzt nicht, welches Grundthema das ist, ob es psychosozial oder sowas ist, keine Ahnung, oder gesellschaftlich. Es ist auf jeden Fall klingt interessant, wenn du deine Doktorarbeit oder deine Bachelorarbeit über Manhand schreibst.
Nadine: Ja, krass. Hat aber auch viel Potenzial, auch so Aufbau einer Marke, Sponsoren
Felix: Mhm.
Nadine: und so, das sehen wir ja. auch die Qualität, die sich gesteigert hat, das kommt ja auch dadurch, dass halt mehr Geld reinkommt durch mehr Aufrufe, aber auch mehr Sponsoren, Verträge geschlossen werden können.
Felix: Hm, ja.
Nadine: Wir leben dann halt eben mit der Werbung, die wir skippen können oder ich meine, bei Manhattan machen sie das ja immer ganz charmant und lösen es ja auch gut. geben auch viel zurück an die Community, machen Gewinnspiele und so. Also das geht schon weitaus schlimmer. Diese Kommerzialisierung.
Felix: Wieso habe ich heute eigentlich nicht mein Männhand-T-Shirt an? Das liegt noch im Schrank. Hätte ich eigentlich anziehen können. Zu spät. Die haben halt auch cooles Merch. Das wollte ich damit sagen.
Nadine: direkt mal gedroppt und nein Felix bekommt dafür nichts
Felix: Nein, das mache ich einfach aus Nettigkeit. habe dafür auch
Nadine: Ja.
Felix: nichts bezahlt. Ich habe sie auch geschenkt bekommen. Nicht von Mannheim, sondern von meinem Bruder. Insofern, lieben Dank, Patrick.
Nadine: Hast du das auch erledigt? Nen Bruder hat man wieder einmal erwähnt.
Felix: mal Grüße dagelassen. Richtig.
Nadine: Ja, hat die Folge 0 sonst noch irgendwas an interessanten Erkenntnissen für dich gebracht?
Felix: Ich fand es gut, dass die Kandidaten relativ, ich weiß jetzt nicht wie viele Tage sie eher angereist sind, aber sie konnten sich quasi bisschen ans Klima gewöhnen, konnten sich bisschen kennenlernen und ein bisschen eingrooven. Ich weiß nicht, ob das in Bangkok auch so war. Ich weiß halt nur bei Seven over the forest ist es ja manchmal so, die Reisen an und werden sofort ausgesetzt. So hatten sie ja zum Beispiel in Neuseeland, konnte man sich nicht ans Klima gewöhnen. Gut, dort war es kaltes Klima. Da gewöhnt man sich vielleicht schneller dran als an dieses heiße, schwüle Klima. Deswegen fand ich das gut, weil die Kandidaten müssen diese 96 Stunden draußen irgendwie überleben, dass man denen auch die Chance gibt zu sagen, kommt mal rechtzeitig an, dass euer Körper sich bisschen dran gewöhnen kann in der normalen Umgebung, wo ihr normales Essen habt, normal schlafen könnt, weil das ist dann halt diese 96 Stunden nicht mehr der Fall. Die Kandidaten haben sich auch so bisschen umgeguckt in der Stadt. Nikes neben selbst, ich weiß nicht, wer es auf seinem Kanal gesehen hat, hat ja tatsächlich selber schon mal Manhand in Saigon getestet. ist Monate vorher schon mal hingereist, als er erfahren hat, dass er mit teilnehmen darf. und hat mit einem Kumpel dort manhand gespielt. weiß nicht, ob du das gesehen hast von ihm. hat sich
Nadine: Nee.
Felix: da quasi auch schon mal eingelebt in die Stadt und hat halt geguckt, wie kleiden sich die Leute, wie laufen sie rum und und und. Und kam dann halt dann auf dieses auf den Grab Style, sag ich mal so. Mir ist auch aufgefallen, also alle konnten sich ja wieder im BW Online Shop eindecken. Nikesim ist der einzige, quasi keinen normalen Rucksack hat, sondern wirklich so ein Grab Rucksack. Ist die Frage, ob dann auch dieser BW Online Shop Sticker da drauf ist, das weiß ich nicht so genau, konnte ich das jetzt nicht sehen. Aber es wäre dann schon so ein kleiner Vorteil, wenn alle halt den normalen Rucksack haben und eher so ein Grab Rucksack. Und ich freue mich auch, wenn die Hunter das erste Mal ihn fassen und dann wissen, wer er ist.
Nadine: es ist wirklich die Überraschung der Staffel. Deswegen bin ich auch gespannt, wie Eileen jetzt reagieren wird, sie das einfach nur so Nike's Name exposed wieder und hat darüber irgendwie versucht, als sie sie angeschrieben hat. jemand, der so ein Content macht, dann mit dabei ist, das ist schon eine Überraschung.
Felix: Das Lustige, wer es noch nicht gehört hat in den letzten Folgen, Aileen hat Nikes Name dann auch in Follow-Doc gelassen und die haben miteinander geschrieben, weil sie unseren Podcast gehört hat. Also sie hat uns dann auch bei Nikes Name erwähnt und gesagt, durch den überlebensfähigen Podcast ist sie quasi draufgekommen. Deswegen Aileen, vielen lieben Dank für diese kostenlose Werbung. Nehmen wir natürlich dankend an und gerne mit.
Nadine: Ja, auf jeden Fall. Ja, sehr cool. Man sieht, dass halt die Bubbles dann auch klein sind, ne? Und dann hört man von dem was und dann kriegt man Empfehlungen dahin und ja, so waren...
Felix: Sind wir jetzt im Inner Circle?
Nadine: Ja, vielleicht. Wir sind auf dem Weg dorthin, würde ich sagen. Auch wenn man auch ganz oft feststellt, okay, die Person ist dabei, noch nie gehört, keine Ahnung, noch nie irgendwo gesehen.
Felix: Es ist aber auch manchmal erfrischend, einfach neue Gesichter zu sehen, die dann vielleicht doch einen auch überzeugen und sagen, hey, Wahnsinn, hätte ich so nicht gedacht, hat mich total überrascht diese Person.
Nadine: Ja.
Felix: Insofern, gerade hier gibt es ja einige Kandidaten, die wir vorher nicht kannten. Richard zum Beispiel, der als Ostblock-Vater im Internet kursiert und er hat dann auch so Scherz, dass habe gesagt, Mensch, mal gucken, ob es mir hilft, dass ich die ganze Zeit immer vor der Polizei weggerannt bin.
Nadine: Ja, stimmt.
Felix: Jetzt bei Mertin könnte es mir helfen. War auch super, super witzig. Einer
Nadine: Ja.
Felix: der Kandidaten, weiß gerade nicht mehr, wer es war, ist ja auch zwei Meter zwei, glaube ich, groß. Und tatsächlich ja auch ein Hunter ist ja auch zwei Meter sieben. Also mal gucken, ob die beiden sich einfach schon so vom Weiten vom Weiten sehen über die ganze Masse kleiner Vietnamesen. Das wäre auch sehr lustig.
Nadine: Ja. Ja.
Felix: Ich habe allerdings schon die Befürchtung gehabt, weil es ja auch hieß, sie kriegen kein Geld, dürfen kein Geld betteln. Es gibt nicht wie in New York so eine Karte mit Budget. Dann ist mir so ein bisschen auch The Rays eingefallen. Sie waren ja auch in Vietnam. Dort waren ja immer so diese Sammelpunkte, die Hostels. Weil dort sind die Touristen, da kannst du erstens Englisch sprechen, weil das ist in Vietnam auch nicht so verbreitet. Und die haben halt einfach ein bisschen mehr Geld. Und du willst ja nicht die arme Bevölkerung quasi Geld bitten, dürfen sie nicht. Aber zum Beispiel fürs Essen einladen oder darf ich mal? Kannst du mir irgendwie helfen oder sowas? Und ich befürchte, dass das aber auch die Hunter, also wenn ich Hunter wäre, ich würde mir auch die Hostels als Hotspot picken, weil ich weiß, dort werden die öfters mal vorbeikommen, nachzufragen, ob Essen oder sonstiges möglich ist. sind, glaube ich, Hostels das, was in New York die Parks waren.
Nadine: Ja, stimmt. Plätze, es zu vermeiden gilt. Aber es
Felix: Mhm.
Nadine: leht natürlich auch ein, du hast da wahrscheinlich eine Möglichkeit, auf Lette zu gehen. Du kannst dir, das haben wir ja auch irgendwo schon mal gesehen, auch vielleicht nach einem Hygieneset da fragen an der Rezeption,
Felix: Mhm.
Nadine: ob die dir irgendwie was geben können, zahnbürstenmäßig oder so. Und klar.
Felix: Da würde ich glaube ich lieber in einem guten Hotel nach Frankls in einem Hostel.
Nadine: Ja.
Felix: Also bei Hostels kenne ich das nicht, dass die so ein Hygieneset haben. In guten Hotels gehört das zum Standard.
Nadine: Dann gilt es aber doch alle möglichen Lobbies oder Rezeptionen eigentlich zu meiden.
Felix: Ja gut, aber ich denke schon so, dass gerade in den Hostels die jüngeren Leute unterwegs sind und da die Connection vielleicht bisschen besser ist, als wenn da irgendwelche
Nadine: Hmm.
Felix: Renten oder Truppen vielleicht auch mit großen Busreisen dann so 60 Leute gleichzeitig durchgeschläusst sind. Die sprichst du glaube ich nicht so einfach an. Deswegen denke ich schon, dass Hostel so, weil einfach der Menschenschlagen ähnlicher ist, dass du da eine schnellere Connection findest und schneller anklang.
Nadine: Ja, natürlich da ein bisschen lockerer. Wir haben ja jetzt auch noch was zu den Regeln erfahren, zu Fortbewegungsmitteln.
Felix: Mhm.
Nadine: Und wir hatten ja auch oder ich hatte ja auch die Hoffnung, dass gerade hier Mari zum Beispiel sich einen fahrbaren Untersatz irgendwie klar macht. Und es ist nicht ganz ausgeschlossen, aber es sind einige Bedingungen, die du dann erfüllen musst. Du brauchst einen Helm, sobald du einen fahrbaren Untersatz hast. und die Verkehrstüchtigkeit muss gecheckt werden. Und dafür kriegst du dann auch so ein Guthaben freigeschaltet. Also wenn du irgendwie an den fahrbaren Untersatz kommst, dann meldest du das bei der Spieleitung und die schalten dir dann gewisses Geld frei, Bremsen überprüfen zu lassen. Auch für eine Kameradung, weil da haben wir ja schon in letzten Staffeln Sachen gesehen. Da denke ich so an den Daniel, der dann
Felix: Mhm.
Nadine: ... Kamera und Smartphone dann noch in der Hand und Bremsen gingen auch irgendwie so nicht. Dann ist er da langgeradelt im New Yorker Verkehr ohne Helm. Ja, solche waghalsigen Aktionen dann zu vermeiden, finde ich ganz gut die Regelung. Weil das ganz auszuschließen, das fände ich echt schade.
Felix: Definitiv ja, weil gerade auch das ist ja in der Stadt so quirlig und schnell wie das Leben dort ist, da muss man sich halt einfach anpassen und dann bist du halt auch unsichtbar, wenn du einfach in so einem Flow an 100.000 Mopeds mitfährst, dann bist du halt einfach drin in der Masse. Da bist du das Zebra, was quasi in den Streifen verschwindet.
Nadine: hast dann natürlich auch einige Nachteile mit deinem Standort,
Felix: Mhm.
Nadine: aber generell möchte ich gerne Verfolgungsjagden auf Mopeds sehen.
Felix: Wobei es ja gerade bei den Speedhuns gibt es jetzt auch die neue Regel, dass sobald du einen fahrbaren Untersatz hast, Speedhuns werden quasi zu Fuß durchgeführt. Wenn
Nadine: Mhm.
Felix: jetzt natürlich gerade in einem Auto sitzen, kannst du nicht aussteigen, dann wird dein Live-Standort gesendet, dann dürfen auch solange die Hunter ihr Fahrzeug benutzen. Ansonsten dürfen halt auch die Hunter sich nicht schneller fortbewegen oder nur zu Fuß fortbewegen und das Haupthunter-Fahrzeug nutzen. Da finde ich auch eine gute Regel, dass man sagt, okay, bevor hier mit Fahrrädern irgendwie sich gejagt wird. Das soll zu Fuß stattfinden. Find ich eine ganz gute Regel.
Nadine: Ja, und eigentlich war es das auch schon an neuen Erkenntnissen, alten Erkenntnissen, die wir wieder auffrischen konnten, neuen Gesichtern, die wir jetzt zum ersten Mal gesehen haben, bisschen was vom Land gesehen.
Felix: Ich finde es kurz gut, dass es gewissen Zonen mehr gibt. heißt, die Spieler können sich wieder komplett frei bewegen in der Stadt. Es gibt auch keine Center Zone. Peter und Caro haben das so begründet, gesagt haben, warum gibt es keine Center Zone? Die wurde einfach immer vermieden. Dann brauchst auch nicht eine Center Zone mit Sonderregeln, wenn die
Nadine: Mmh.
Felix: keiner betritt. Das ist dann einfach eine tote Zone, die das Spielfeld kleiner macht. Die macht es dann quasi auch den Spielern schwieriger, weil sie weniger Fläche zur Verfügung haben. In Saigon gibt es das sowieso nicht mit diesen Spielortzonen, weil einfach mitten in der Stadt sich der Flughafen befindet und das ist eine Todzone weil du kannst halt nicht einfach aufs Flugfeld gehen. Das heißt, du hast so einen Punkt in der Mitte, den du nicht durchqueren kannst, was dieser Flughafen ist. Klar, Flughafen Terminal ist glaube ich ganz gut zu übernachten, weil da meckert auch keiner. Wenn du dich auf eine Straße legst, kann es sein, dass da kommt ein Security und sagt, hier, steh auf, geh weg. Das hast du in einem Flughafen nicht. Allerdings bist du dann natürlich auch gefundenes Futter für die Hunter.
Nadine: Ja, aber auch da hatten wir ja schon Situationen, selbst an Bahnhöfen, Bahnsteigen, dass aufgrund der verschiedenen Etagen die Pins waren zwar auf ein und demselben Standort von den Personen und von den Huntern und Peter und Carol sind dann da irgendwie durchgedreht. Peter hat wieder Puls bekommen, aber die haben sich nicht gesehen, weil sie in verschiedenen Etagen waren. Von einer Riesenmall zum Beispiel habe ich gerade im Kopf auch
Felix: ja.
Nadine: bei einer, irgendwie bei einem Bahnsteig, bei einem Bahnübergang oder so. Da war was.
Felix: Das war ja in Bangkok und da sind die ja wirklich nahe zueinander vorbeigelaufen. Da war wirklich nur die Säule dazwischen. Das war auch unfassbar damals.
Nadine: Ja. Gut, so viel zu Manhunt, würde ich sagen. Wollen
Felix: Ja.
Nadine: wir noch mal ganz kurz und ganz schnell den Trailer von Seven Versus Wild besprechen?
Felix: Sehr gerne.
Nadine: Wir haben da nämlich jetzt schon einige interessante Dinge erfahren. Und ich muss einiges an meinen Aussagen der letzten Male jetzt erneuern, weil man merkt wirklich, dass die Macher von Seven Versus Wild auf die Kritik reagiert haben und ... da auch ganz schön was geändert haben, was mir sehr gut gefällt. Und ja, ich kann jetzt sagen, ich bin hyped. Ich habe Bock drauf auf die Staffel. Ich denke, das wird gut. Es könnte gut und spannend werden, muss ich sagen.
Felix: Es sieht auf jeden Fall auch spannend aus. Also, klar, Sierra El Diablo klingt erstmal so lebensfeindlich und so wird es auch sein. Aber ich glaube, das macht auch so ein bisschen den Reiz aus, auch dieses Unbekannte, dass wir halt darunter uns nicht viel vorstellen können. Bei Kanada hat jeder seine Bilder im Kopf. Bei Schweden hat jeder seine Bilder im Kopf. Vielleicht auch bei Panama, bei Dschungel sowieso. Und ich glaube, bei dieser Region kann man sich das nicht so wirklich vorstellen, was einen da erwartet, wie das dann wirklich aussehen wird. Natürlich haben wir so ein paar Bilder schon bekommen. Gerade auch, diese eine Hubschrauber da landet und man sieht unten Rehe wegrennen oder irgendeine Garzellen. Ähnlich, was da auch in dem Trailer mit dabei war. Wo man sich auch denkt, wow, hätte ich nicht gedacht, dass dort auch so eine Huftiere, sage ich mal, Pflanzenfresser leben, die ja doch dann schon, ich weiß nicht, ob sie die jagen dürfen, inwiefern das geregelt ist.
Nadine: Das glaube ich nicht, weil so ein großes Tier weit gerecht schnellstmöglich zu töten, das kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das hinkriegen und damit erlaubt haben.
Felix: Vor allem ist die Jagd auch sehr gefährlich, weil die Steine so spitz Wir haben es ja auch in einem Video vorher gesehen. Der Kameramann ist gestürzt und hat sich mal einfach so den Arm aufgeschnitten, weil die Haut einfach durch diese Temperatur und die Luftfeuchtigkeit auch so trocken ist und so gespannt ist, dass jeder kleine Kratzer einfach eine tiefe Wunde werden kann. Das wird auf jeden Fall spannend, würde ich sagen.
Nadine: Naja, aber die Felsen dort werden Hundezähne genannt. wenn du da
Felix: Mhm.
Nadine: halt einmal abrutschst, da reinpackst, was ihm ja passiert ist, dann hast du gleich eine tiefe Schnittwunde und das musste dann auch genäht werden. Das ist schon krass.
Felix: Hm.
Nadine: du musst die ganze Zeit konzentriert bleiben. Wir hatten das in den letzten Jahren immer, dass wir die Staffeln auch ein bisschen kulinarisch mitbegleitet haben. Wir haben Heidelbeeren gesnackt, wenn wir Seven Worlds as Well in Schweden geschaut haben. Und ich habe jetzt mal,
Felix: Hage-Butten-Challenge
Nadine: na Hagebutten-Challenge. Kokosnüsse haben wir gegessen und getrunken, als wir Panama-Staffel hatten. Und ich habe jetzt letztens mal eine Kaktuspfeige ausprobiert. Ja, es ist halt wegen Kaktusfrucht, was anderes. Aber eine Kaktuspfeige habe ich mal ausprobiert. Unabhängig jetzt von Seven Roses Wild einfach, weil da mal eine war und ich hab noch nie eine probiert. Und davon würde ich aber abraten. Weil das fängt mit den Stacheln von außen schon an. Obwohl du ja eigentlich davon ausgehst, dass die ja abgemacht sind, wenn die so in den Verkauf kommen. Es sind dann noch so mikrofeine, fast wie so Härchenstacheln dran. Und da hast du lange was von. Weil die sind so klein und dünn, die kannst du dann noch nicht mal... mit der Pinzette aus der Haut ziehen. Und davon hast du dann
Felix: Ich glaube, das ist...
Nadine: eine ganze Batterie in den Händen, wenn du diese Kaktusfeige anfasst. der Geschmack ist es nicht wert, finde ich. Also frisch geerntet in dem jeweiligen Land, wo sie gewachsen sind, ist es bei Obst und Gemüse ja immer was anderes. Da würde ich ihr noch mal eine Chance geben. Aber für alle, die jetzt sich auf die Staffel 7vsWild freuen und das kulinarisch mit begleiten möchten, sich denken, ganz viele Kakteen und so und ich habe hier eine Kaktusfeige, ich esse mal eine. Ich würde davon abraten.
Felix: Also bei uns gibt es heute nicht nur Empfehlungen, sondern auch Empfehlungen, was ihr nicht tun solltet. Ich dachte im ersten Moment, als du es so erzählt hast, dass das einfach nur die Diebstahlsicherung vom Supermarkt ist, dass da noch kleine Sachen dran sind, dass du nicht einfach in die Hosentasche steckst, dann sehen die das quasi, dass dein Bein so bisschen blutet. Aber es schon krass, wenn man sich da auch überlegt, dass Leute im Supermarkt die das hier anfassen müssen. Die müssen dann immer Schutzhandschuhe anziehen. Dann du als Kunde kaufst das, siehst auf einmal, dass deine Hand blutet, weil da hundert Nadelstiche drin sind. Das ist ja auch gefährlich zu kaufen.
Nadine: Also Bluten tut die Hand dann nicht. Das sind wirklich mikrofeine, ganz kleine, fast wie Härchen, die dann in deine Haut stecken. Unsichtbar, also auch nicht so wie man sich jetzt zum Beispiel einen Splitter oder so vorstellt. Du spürst es dann halt nur beim drübergehen. Also du spürst es da in deinem Finger was steckt. Du kannst drüber gehen und fühlst das dann auch. kannst wenn du es gegen das Licht schaust vielleicht was sehen, aber dann bricht das auch ständig ab und wird immer kleiner und du kannst mit der Pencetinix anfassen. Also der Geschmack ist diesen ganzen Aufwand nicht wert.
Felix: Ja, dann habe ich einen kleinen Tipp für dich. ich letztens gesehen, wie man zum Beispiel einen Splitter, der halt abgebrochen ist, aus dem Finger bekommt. Du machst ein bisschen Öl drauf und dann nimmst so eine Spritze, der du quasi irgendwie auch so, jeder der ein Kind hat weiß das, wenn man Fiebersaft oder so, hat man so eine kleine Spritze und die machst du drauf und dann ziehst du quasi das Ganze raus. Also mit dem Öl machst du die Haut ein bisschen weich und dann gehst du damit drauf und dann ziehst du den quasi raus durch den Unterdruck, der in der Spritze entsteht. Und das könnte bei denen auch funktionieren, weil du quasi die nicht abbrichst durch mechanisches Ziehen, sondern du saugst sie ja quasi raus. Könnte dort vielleicht auch helfen. Das heißt, bei den sieben Gegenständen, die man mitnimmt, wäre eine Spritze und eine Ölflasche vielleicht sehr gutes, sehr gutes Mittel.
Nadine: Ja, aber die haben da ja solche Kakteen, also mit so riesenlangen Stacheln.
Felix: Ja.
Nadine: Ich glaube, die siehst du, weil du davon ein irgendwo stecken hast.
Felix: Ja, brauchst halt auch eine größere Spritze.
Nadine: Was jetzt sehr neu ist, ist der Draftpick. Und ich muss sagen,
Felix: Mhm.
Nadine: ich habe mir den Draftpick auch gewünscht, aber ich habe ihn mir anders vorgestellt, und zwar ein bisschen härter. Vielleicht auch zu hart. Ja, ja.
Felix: Jetzt ganz kurz wurde schon in dem Trailer gezeigt, wie der funktioniert. dann hab ich das übersehen.
Nadine: Sieben Gegenstände können ausgewählt werden. man sieht, dass sie dann halt da so Tisch haben und dann zum Beispiel da die Messer positioniert werden. Und du hast halt von einem Messer dasselbe Modell siebenmal. Und von einer Trinkflasche dasselbe Modell siebenmal.
Felix: Mhm. okay. Mhm.
Nadine: Und insgesamt gibt es, ich glaube, 20 Gegenstände, woraus sie sich dann halt sieben rauswählen können. Ich habe das aber so gedacht, wie bei Tribute von Panem. dass du halt diesen Draft Pick hast.
Felix: Schlacht.
Nadine: Du nimmst etwas und dann ist das auch für die anderen nicht mehr verfügbar und die müssen dann auf eine vielleicht etwas
Felix: Hm.
Nadine: schwächere Alternative gehen. Also so habe ich mir das vorgestellt. Also ich hätte jetzt nicht gedacht,
Felix: Ja.
Nadine: dass du da halt den Tisch hast und von allem sieben Mal hast und die sich dann eindecken können. Wäre vielleicht auch ein bisschen zu streng. wird vielleicht auch gegen irgendwelche Menschenrechte verstoßen oder so, wenn man das so macht und die dann rausschickt in gerade diese schwierige Location. Aber so habe ich mir ein Draftpick vorgestellt und dachte, ja, okay, haben sie es so gemacht. Aber finde ich trotzdem gut, dass wir dieses Jahr ein Draftpick haben. Und ich hoffe, es wird genügend Zeit geben, dass wir da auch mitgenommen werden in die Gedanken der Teilnehmer, dass wir erfahren, Weshalb wurde jetzt dieses Item gewählt und weshalb eben nicht.
Felix: freue mich gerade schon so sehr, weil ich habe nachher noch eine Empfehlung für dich. Und da wurde der Draftik ein bisschen anders umgesetzt. Der ist dann
Nadine: Mhh!
Felix: eher nach deinen Vorstellungen, aber dazu später.
Nadine: Ja, okay.
Felix: Was ich noch kurios fand, in dem Trailer sieht man, wie er per Hubschrauber abgesetzt wurde. Und du siehst aber, drei Kandidaten wurden da abgesetzt. Also siehst drei Menschen. Ich weiß jetzt nicht genau, es war auf jeden Fall, ich würde sagen Tatjana, Michael und ich weiß nicht, ob der dritte Can war oder jemand anderes, weil es war von der... Bitte? Ach so, Michael Steiner, das war der Gewichtheber.
Nadine: Wer ist Michael? Ich weiß, wir sehen mit dem Namen noch nicht so gut, aber wer ist Michael? Matthias.
Felix: Matthias,
Nadine: Matthias.
Felix: ich hab Matthias gesagt. Matthias Steiner, dann quasi der Gewichtheber war. Und ich weiß nicht, wer der andere Kandidat war. Weil von der Frisur her sah es ein bisschen aus wie Can, aber ich dachte, Can hat eine Brille auf. Und der Kandidat hatte keine Brille auf. Also
Nadine: Okay.
Felix: könnte auch Mike Singer gewesen sein. Weiß ich nicht. Und dann dachte ich mir so... Sollte es nicht eine Einzelaussetzung werden? Jetzt werden drei Kandidaten. es ist ja noch nicht bekannt, ob
Nadine: Ja, sah so ein bisschen so aus.
Felix: die sich dann quasi teilen oder ob es wie die Regionen gestrickt sind, ob die einen größeren Bewegungsradius kriegen. Sowas ist ja noch nicht bekannt. Wahrscheinlich haben sie auch wieder ihre kleine Zonen. Was wird ja schon gesagt? Eigentlich Einzelaussetzung.
Nadine: Wir haben, ja, wir haben genau Einzelaussetzung, das wissen wir, und wir haben einen Überblick der Karte gesehen, und es ging ja die Wasserreserven und diese Zenoten, die es da gibt.
Felix: Mhm.
Nadine: Und jeder hat an seinem Spot eben so eine Zenote, eben die Wasserversorgung zu gewährleisten. Und Die sahen auf der Karte jetzt relativ dicht beieinander aus.
Felix: Ja, so wie bei 60
Nadine: Dann wissen wir nicht wie groß.
Felix: districts vielleicht, dass die einander grenzen oder vielleicht nur eine kleine Sperrzone dazwischen haben.
Nadine: Das wäre aber wirklich schon ein sehr, sehr kleines Gebiet. Ich glaube, es ist dann schon größer, auch dass man sich nicht gegenseitig sieht oder rufen hört. Aber ich bin gespannt, inwieweit dein Bewegungsradius eingeschränkt wird.
Felix: Ja, weil es gilt ja immer noch die vollständige Isolation. Insofern dürften sich die Kandidaten nicht sehen und hören. Also gerade
Nadine: Ja.
Felix: wenn jetzt auch irgendjemand mit einem Holz auf den Stein klopft oder so, sich irgendwas zurechtzubauen und du hörst das vom Weiten, wo du so eine Holzschläge ja schon relativ weit hören kannst, dann finde ich, hast du immer dieses Gefühl, da ist ja noch jemand. Ich weiß
Nadine: Ja.
Felix: nicht, ob du Six Districts zu Ende geguckt hast.
Nadine: Ja.
Felix: Da haben das die Kandidaten auch gesagt. Man war an sich zwar alleine, aber man hat schon gehört, dass da hinten noch jemand arbeitet und
Nadine: Ja, ja.
Felix: damit hat man dieses Sicherheitsgefühl mit, ich bin nicht alleine, es sind
Nadine: Ja.
Felix: Leute hier. Und das Gefühl hast du ja relativ schnell im Wald, wenn du komplett alleine bist, außer du hast ja direkt eine Straße neben deinem Wald, dann ist es bisschen doof. Hatten wir ja auch dieses Jahr schon. Das heißt, man hat sich nicht im Wald alleine gefühlt. Aber ja, das ist dieses andere Gefühl, wenn du wirklich mal komplett alleine bist. Und deswegen hoffe ich, dass da wirklich die Karte, jetzt nicht so detailliert gezeigt hat, sondern dass da schon größere Lücken dazwischen sind. das war jetzt auf diesem, das war ein Teil der Aussetzung, der da kurz mal in keine Ahnung, eine Sekunde gezeigt wurde. Darüber kann man jetzt erst mal nur philosophieren. Aber das wirkte so wie, okay, die sind jetzt zu dritt an einem Ort. Und vielleicht wird gesagt, du gehst in die Richtung, du gehst in die Richtung, du gehst in die Richtung, ihr dürft nicht wieder hier zusammenkommen. Ich denke, ja, ist auch irgendwie komisch. Aber wir lassen uns überraschen. Ja.
Nadine: Vielleicht wird ja auch nochmal anders umverteilt mit irgendwelchen, wie haben wir das gesehen, Neuseeland auf diesen Fahrzeugen für schwieriges, genau ATVs.
Felix: Mit den ATVs. All-Torrent Vehicles.
Nadine: Vielleicht wird dann da ja auch nochmal irgendwie anders umverteilt.
Felix: Ja gut, so ein Hubschrauber kann da nicht überall landen, wenn da irgendwo Kakteen steht. Sie können es nicht machen wie in Panama, dass Sie die Leute aus dem Flugzeug schmeißen, weil unten ist halt einfach mal harte Erde. Dann wäre die Staffel schnell vorbei.
Nadine: Oder hier, das ist deine Zenote, du triffst sie oder eben nicht, spring rein. Ja,
Felix: Genau, Survival of the Glückest.
Nadine: also das, ja, wir waren ja schon bei den Menschenrechten. Ich glaube, das werden sie auch nicht machen können.
Felix: Zählen Menschenrechte auch in Panama? Die Dominikanische Republik? Nein, die sollte natürlich überall gewährleistet sein.
Nadine: Ja, eingeschränkt. Was wir jetzt auch neu haben, was wir erfahren haben, keine Challenges. Das Setting ist die Challenge an sich und sie
Felix: Mhm.
Nadine: bauen das so ein bisschen auf, dass es ein Gebiet, wo noch nie ein Europäer länger überlebt hat und das sind die ersten dort und so. Ja, das Setting oder diese Location, dieses Gebiet, das ist sehr, sehr schwierig, das auf jeden Fall. Ich finde, es wird so bisschen aufgebauscht, dass sie sich halt sehr stark darauf konzentrieren, dass da noch nie Europäer überlebt haben. Aber dass es keine Challenges gibt, finde ich gar nicht schlimm. Aber ich hätte halt schon gerne, dass da jemand gewinnt. Und wie kannst du jemanden zum Sieger kühren? Dann haben wir das so wie das in letzten Staffeln waren, ja alle die durchgekommen sind. sind halt die Gewinner, das fand ich dann auch ein bisschen lame. Und jetzt ist es so, es geht 50.000 Euro für den guten Zweck und nach den sieben Tagen findet ein finaler Kampf, eine finale Challenge statt. Und der Gewinner dort, der ist dann der Gewinner von Seven Worlds Wild und in dieser Staffel, in dieser Challenge, in dieser finalen Abschluss-Challenge kann es eben dann nur einen Sieger geben. Find ich... gut gelöst, muss ich sagen, weil du hast sieben Tage da, den absoluten Abfuck. Und dann weißt du, nach dieser Zeit musst du nochmal alles aus dir herausholen. Und vielleicht vorher schon ganz gut haushalten mit deinen Kräften und dich da so ein bisschen vorbereiten, weil du weißt, eigentlich das richtig Schlimme, das kommt dir erst so gegen Ende. Also es ist nicht nach sieben Tagen vorbei und du fällst ins Hotelbett, denn dann geht's eigentlich erst mal noch mal so richtig los, je nachdem, was der gute Ed Stafford sich da überlegt hat. Aber ich fand seine Challenges schon echt cool, die wir in der WorldCut-Staffel gesehen haben. Und deswegen freu ich mich auf diese ... Durchführung. Weil ich find's lame, wenn's keinen Gewinner gibt. Oder wenn alle dann, die
Felix: Das stimmt.
Nadine: sieben Tage überlebt haben oder 14 Tage, das in den letzten Staffeln waren, das sind dann halt alle Gewinner. Das find ich irgendwie blöd.
Felix: Wobei ich fand es jetzt auch, da es jetzt eine Einzelstaffel ist, wird es auch nicht so sein, dass alle durchkommen. Gehe ich mal ganz stark davon aus. Deswegen finde ich es schon schade, wenn du auch die sieben Tage geschafft hast und am Ende bist du nicht Sieger, du hast quasi die End-Challenge nicht gewonnen. Natürlich geht es das Preisgeld. Sie hätten sagen können, alles sind Gewinner. Aber einer hat dann die Ehre, der die End-Challenge gewinnt, hat die Ehre, quasi diese 50.000 Euro für einen guten Zweck zu gewinnen.
Nadine: Ja, das ist so...
Felix: Weil ich finde, du hast, also ich habe jetzt im Endeffekt den Screenshot gemacht, wie es Sevenverse Wild gestern oder vorgestern gepostet hat und sie haben halt auch geschrieben, Ziel, testen wir ein Mensch unter realen Extrembedingungen reagieren und bestehen würde. Und sie sagen ja auch immer, ein Experiment so und du hast das Experiment ja bestanden, aber am Ende scheiterst du vielleicht an irgendeiner Kleinigkeit oder es ist ein Kopf an Kopf Rennen und der eine ist nun funken vor dir und Der hat dann gewonnen und du hast verloren. Ja, na klar, also in einem Rennen ist es auch so, in einem 100-Meter-Lauf, der davon hat gewonnen. Aber gerade wenn es dieses Experiment geht, wie können Menschen überleben in so einer Extremsituation? Dann haben halt alle überlebt, die die sieben Tage geschafft haben. Die Endchallenge wäre dann, hey, wer hat jetzt noch dieses Extrakörnchen Kraft, Energie, Know-how und Skills? Dann ist natürlich auch, also ich will es nicht sagen, ein Mike Singer. den sehe ich vom Skill-Level halt sehr, niedrig im Gegensatz zu einer Tatjana Sabitzer oder einem Can, die halt Survival-Skills ein bisschen mehr drauf haben und vielleicht auch Mindset-mäßig. Ich finde es dann aber umso beeindruckender, wenn ein Mic-Singer auch diese sieben Tage schafft und vielleicht einer dieser anderen Kandidaten nicht. So wenn dann im Finale ein Mic gegen eine Tatjana antritt oder ein Mic gegen einen Can, dann hat er halt ganz schlechte Voraussetzungen bei ihm, halt diese Skill, also je nachdem was diese End-Challenge ist. Er hat es dann geschafft, er ist weit über sich hinausgewachsen, auch über die Erwartung von allen. Und am Ende zählt er nicht als Gewinner, weil er halt nicht Feuer bohren kann oder was auch immer dann am Ende die Challenge sein wird. Das finde ich dann bisschen schade. Ich kann es aber auch verstehen und diesen kompetativen Gedanken, dass es halt nur einen Gewinner geben soll. Gerade wegen diesen 50.000 Euro.
Nadine: Das ist das Leben. Das ist
Felix: Mhm.
Nadine: beim Spielen ja auch so, dass du irgendwo vielleicht knapp verlierst, ziemlich unglücklich einfach verlierst, weil du viel Pech hattest. Und da fällt mir immer ein Beispiel aus der Schule an, Sportunterricht. Da gibt es Kinder, die von den Eltern gefördert werden, die im Sportverein sind, klassischerweise ja die Jungs oder Mädchen, die im Fußballverein sind. und da schon eine ziemlich gute Kondition haben und das schon gewohnt sind. Und dann hast du Kinder, die werden nicht gefördert, weil die Eltern vielleicht kein Geld haben, die Kinder in den Sportverein zu stecken. Oder dass von Elternhaus einfach gar nicht verfolgt wird, dass die Kinder dazu ermutigt werden. Und wenn diese zwei Kategorien Kinder dann in den Sportunterricht kommen und dann irgendwie 400-Meter-Lauf machen sollen, dann kriegen die, die das schaffen, weil sie ja schon eine gute Kondition haben, aus anderen Gründen, eine gute Note. Und die, die sich wirklich anstrengen und bis an ihre Grenze gekommen sind, das aber nicht schaffen, weil sie halt diese Kondition gar nicht haben, eine schlechtere Note. Und deswegen, ist so, du musst eigentlich immer das bewerten, von wo jemand kommt und wie der sich entwickelt hat. Und wie der sich eigentlich, welches Entwicklungspotenzial der eigentlich haben konnte. Aber in so kompetentativen Sachen ... Kannst du danach nicht gehen und danach nicht benoten. Und da geht es halt einfach so der stärkste, der beste, der klügste, der halt auch wirklich die meisten Skills mitbringt. Und die, sich für dieses Format entschieden haben, hatten auch die Möglichkeit, theoretisch, sich darauf vorzubereiten und sich richtig Skills nochmal drauf zu schaffen. wir haben erfahren, dass Rick Zabel sich mit Joe Vogel vorbereitet hat. Ich habe jetzt noch nicht gesehen, ob es da ein Vorbereitungsvideo gegeben hat. Ich hoffe es, aber ich hoffe natürlich auch, dass die anderen Teilnehmer, deren Skills jetzt nicht ganz so vergleichbar sind mit denen von Tatjana oder Can, dass die das genutzt haben und da auch noch mal trainiert haben, eben diese Lücke, wenn es die 50.000 Euro für einen guten Zweck geht und mit Endchallenge und generell Überleben und Experiment und so, diese Lücke so gut es geht eben zu schließen zu den anderen und da aufzuschließen von den Skills her.
Felix: Definitiv. also erst mal diese Diskussion hatte ich auch mit einigen Sportlehrern schon oder mit Lehrern allgemein, wo ich auch gesagt habe, ja, es ist eine andere Starthöhe. Wenn jemand schon 20 Meter weit werfen kann mit einem Ball und schafft es am Ende des Jahres auf 21 Meter zu werfen, er ein Meter, das sind 0,5 Prozent Steigerung, er geschafft. Das ist nicht oder 5 Prozent Steigerung ist nicht viel. Wenn aber jemand am Anfang 12 Meter geworfen hat, jetzt 18 Meter wirft, ist er natürlich schlechter als diese 20 oder 21 Meter. Aber die Steigerung ist einfach viel mehr. Das heißt, man sieht viel
Nadine: Genau.
Felix: mehr, was erreicht wurde, wie man Einsatz reingebracht hat. Erstens das, zweitens das andere. Du hattest gesagt, ja, Eltern fördern das nicht oder fördern das vielleicht nicht so, aber vielleicht hat dieses Kind einfach andere Talente, ist halt musikalisch und deswegen ist einfach keine Zeit für eine sportliche Ausbildung. Ja, es ist immer ungerecht, wobei man halt auch sagen muss, ich meine, wir haben zum Beispiel bei meiner Tochter das eine in der Schule oder eine in der Klasse. Der hat einen englischen Papa und eine deutsche Mama, das heißt, er lernt Englisch und Deutsch. Natürlich ist der im Englischunterricht besser. Und
Nadine: Ja, ja.
Felix: es wäre auch schlecht, ihm deswegen eine schlechtere Note zu geben, weil er alles kann,
Nadine: klar.
Felix: zu sagen, bei dir ist der Maßstab ein anderer. Es ist halt, ja, wir werden halt versucht, alle in das Leistungsspektrum, in dasselbe Leistungsspektrum gebracht zu werden oder danach bewertet zu werden. Ist leider so. Also irgendwo musst du natürlich auch eine Grenze ziehen, wobei ich auch immer denke, gerade jemand, der total unsportlich ist, aber wirklich alles reingibt. der erreicht vielleicht diese Leistung nicht, die für diese Note erforderlich war. Aber dieser Einsatz, der dann extra gegeben wurde, der wird halt nicht belohnt.
Nadine: Genau. Ja.
Felix: Wo du das am Ende zu Ende gesprochen hast, ist mir aber auch noch ein anderer Gedanke gekommen. Ob die Draftpick-Items vielleicht auch Einfluss haben auf diese End-Challenge. Das heißt, du solltest ja von Anfang an schon Gedanken machen, okay, vielleicht nehme ich nicht Hängematte, Schlafsack und Isomatte mit, weil dann fehlen mir am Ende Tools, dass du sagst, okay, dann verzichte ich auf eins davon, habe sieben Tage weniger Komfort. aber quasi für die End-Challenge vielleicht besseres Equipment und einen Vorteil. Das ist natürlich dann auch dieser Trick, wenn du weißt, es gibt diese End-Challenge. Du weißt natürlich nicht, was es ist. Du kannst natürlich auch aufs völlig falsche Pferd setzen. Oder es wird am Ende gesagt, nö, End-Challenge, ich weiß halt nicht, wie es kommuniziert wurde den Kandidaten. Das heißt, End-Challenge haben alle dieselben Voraussetzungen. Du kriegst dort neue Sachen. Nicht, dass du jetzt denkst, okay, ich muss weniger Komfort nehmen, ich nehme dafür mehr Tools mit. Am Ende wird gesagt, nee, alle kriegen das Gleiche. Dann hättest du sieben Tage lang mehr geblutet als alle anderen oder hast dir das Leben umsonst schwer gemacht, wenn am Ende dieselben Voraussetzungen sind. Deswegen finde ich, sowas sollte am Anfang gut kommuniziert werden, wie diese Endchallenge stattfindet. Nicht was genau gemacht wird, mit welchen Voraussetzungen. Also ihr nehmt das mit, was ihr die sieben Tage lang gebaut oder bei euch habt oder ihr kriegt alle ein anderes Equipment für die Endchallenge. Das wäre halt wichtig am Anfang zu wissen. Deswegen sind wir auch mal gespannt auf dann die ersten Folgen, wenn das dann erklärt wird. wenn es erklärt wird. Oder wir erfahren es erst am Ende, wir wissen es alle nicht.
Nadine: über die Gegenstände, die Auswahl der Gegenstände, was wir mitgenommen hätten und so. Da sprechen wir dann drüber, wenn dieser Draft Pick dann gezeigt wurde. Ist Bestandteil in der ersten Folge. Also das besprechen wir auf jeden Fall später, weil das ist mit mein Lieblingspart, muss ich sagen. Gedanken machen über Gegenstände,
Felix: der Gear Talk.
Nadine: über Taktiken. Also da haben wir dann wieder eine 2-Stunden-Folge, das könnte sein. Und du hast eben schon gesagt, du glaubst nicht, dass alle durchhalten, sieben Tage,
Felix: Mh-mh.
Nadine: weil wir jetzt wieder isoliert sind und die selbst klarkommen müssen.
Felix: Ich denke auch, hätten in den letzten Staffeln nicht alle geschafft. Also gut, in Neuseeland haben es nicht alle geschafft. Aber ich glaube auch in Amazonas hätten es nicht alle geschafft, wenn es Einzelstaffeln gewesen wären. Weil da gab es ja schon den einen oder anderen Kandidaten, der sich dann auf die Matratze gelegt hat, meinte, seine Füße tun weh und Sonstiges. Die wären im Normalfall ausgeschieden. Sie wurden halt durch die Gruppe mitgenommen. Jedes Team ist so stark wie sein schwächstes Mitglied. Und dann war die Gruppenleistung zwar vielleicht am Ende nicht die High Performance, Aber es haben alle geschafft. Es wurde keine zurückgelassen.
Nadine: Ja.
Felix: Und das ist natürlich bei einer Einzelstaffel nicht der Fall. Du bist deines eigenen Glückes Schmied und nur was du wirklich schaffst, wird am Ende zählen. Das heißt, du kannst dich nicht auf jemand anderen verlassen. Team heißt ja toll, ein anderer macht es. Das geht nicht hier in diesem Moment. Du bist nur das, was du auch am Ende gebracht hast.
Nadine: gehe ich komplett mit. Ohne dass ich jetzt aber sagen möchte, ich denke, Mike schafft nur zwei Tage, weil er im Skill-Ranking so schlecht ist. Das nicht. Weil
Felix: Nein, Gottes willen.
Nadine: jeder hat da die Chance zu zeigen, dass er über sich hinauswachsen kann. Und jeder vermeintlich höchstgelevelte im Skill-Ranking kann halt mit einem Fehler ausscheiden. Also gerade bei diesen ...
Felix: Er kann den Niklas machen.
Nadine: Ja, genau. Gerade bei diesen Felsen, wir haben das bei dem Kameramann gesehen, schlitzt sich auf oder irgendwas anderes passiert. Manchmal ist es dann halt eben auch einfach Pech. Und deswegen möchte ich keine Namen nennen und irgendwelche blöden Aussagen treffen, weil die Personen, nicht, zu jung sind, zu blöd sind, aus der anderen Bubble kommen oder so. Das haben wir jetzt in den vergangenen Staffeln gesehen, dass die auch eine Chance verdient haben, über sich hinauswachsen zu können, das zeigen zu können. Ich glaube eher, dass es eben dieser Isolationsfaktor ist, wie du eben schön gesagt hast, und aber eben auch dieses harte, diese harten Gegebenheiten, diese harten Bedingungen, die da sind. Da machst du wirklich einen Fehler und dann bist du weg.
Felix: Ich wollte gerade sagen, die Location. Es kann auch sein, dass du Moskito-Stütze hast, die sich entzünden. Es kann sein, dass du das Wasser trinkst und das nicht verträgst und du irgendwie Magen-Darm-Probleme hast. Hitzeschlag ist auch. Du hast dich vielleicht nicht genügend vor der Sonne geschützt oder hast irgendwo was gemacht und hast nämlich nicht darauf geachtet. Du kannst irgendwo drankommen und schlitzt dir was auf. Du kannst ... Es fängt ja schon an beim Hängemattenaufbau an einer Stachelpalme oder so. Entweder kipp
Nadine: Ja.
Felix: die weil die halt irgendwie instabil war. Du hast es nicht vor genug getestet oder kommst halt irgendwie an Stachel dran oder deine Hängematte fällt in der Nacht zu Boden oder es kann ja so viel passieren. Je nachdem, wie es mit Feuer ist, kann ja auch da was passieren. Das hoffe ich natürlich nicht, weil das ist ja dann immer ganz schnell gefährlich. Aber es reicht ja, wenn du irgendwie ein Teil des Equipments verbrennt und du nicht weitermachen kannst, wo du vielleicht an sich noch
Nadine: Ja, also geht ganz schnell.
Felix: gut bist oder du verlierst dein Messer und bist dann einfach handlungsunfähig. Das kann ja schnell mal in irgendeine Lücke rutschen oder sonstiges. Es ist nicht dieser glatte Boden, den wir kennen. Es ist eine Black Box und wie du aber schon gesagt hast, die Spannung steigt. Ich freue mich auch drauf. Ich will nicht sagen, die Vorfreude dieselbe ist wie auf andere Staffeln vorher. Ich glaube, klar, Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3 und Neuseeland waren die die am meisten Vorfreudegelevelten, sage ich mal so. Aber ich glaube, jetzt ist die Vorfreude auch höher als auf die Staffel Amazonas.
Nadine: Auf jeden Fall. Also ist bei mir auch so. Und lasst uns doch alle gemeinsam dem Format eine Chance geben. Es ist nämlich so einfach, da drauf zu hauen und das Haar in der Suppe zu suchen. Weißt ich hab gesehen, als der Trailer rauskam von Seven Versus Why, der zweiminütige, hat jemand drunter kommentiert, ja, das habt ihr ja wieder toll hingekriegt, am gleichen Tag den Trailer zu veröffentlichen, wo der vierte GTA-Trailer rausgekommen ist. Und ich denke mir so, hä? Also was können die denn jetzt dafür, wenn das so gelaufen ist? Und wo ist das Problem? Wenn du dir zwei zweiminütige Tweller hintereinander anschaust. Also manche Sachen werden da kritisiert. Das ist halt auch wirklich... Das ist so ein Hype geworden, einfach irgendwas Schlechtes an Seven Versus Wait zu finden, ins Internet zu hauen und damit Klicks zu bekommen und sich darüber lustig zu machen. Und ich finde, das Format hat einfach viel mehr Respekt verdient.
Felix: Es ist überhaupt nicht bekannt, wann der GTA-Trailer rauskommt. Wenn du so was planst, dann hast du einen gewissen Plan und den erstellst du Monate im Voraus. Wann kommt der Trailer raus? Wann machen wir das? Wann kommt die in die Posting? So was sollte sich eine gute Marketingagentur überlegen. Das ist nicht wie alle sitzen am frühen Morgen da, wir müssen heute noch irgendwas im Social Media posten, hat irgendjemand eine Idee, wir machen das mit den Fähnchen oder Sonstiges. So wird es nicht sein. Das wird schon alles vorher getaktet sein. Das ist natürlich dummer Zufall, dass zum Beispiel Manhunt in derselben Zeit quasi seine erste Folge rausbringt. Aber das wird bei Manhunt sowie auch bei Seven of the Wild schon weit im Voraus feststehen. Und natürlich könnte man sagen, da ist jetzt ungünstig gelaufen, wir müssen vielleicht eine Woche vorziehen. Nee, wir kommen mit dem Schnitt nicht hinterher. Wir können es nicht vorziehen. Hinten anstellen wollen wir es auch nicht. Wir müssen uns einfach dabei belassen. dass wir an dem Sonntag rauskommen und am Freitag vielleicht die andere Staffel. Das ist dann so. Ich glaube auch nicht, dass die sich abgesprochen haben. Glaub ich nicht. Kann natürlich alles sein, wissen wir nicht. Aber es sind dann einfach dumme Zufälle. Beziehungsweise Fritz hat ja damals auch gesagt, warum ist der Release-Zeitraum überhaupt so? Naja, es ist die Zeit, wo die Leute nicht mehr draußen sind. Das Sommerloch ist zu Ende, es ist kurz vor Weihnachten. Die Leute setzen sich dann auch mal abends vor den Fernseher, weil es draußen dunkler wird. Es ist einfach die beste Zeit. Warum solltest du jetzt auf diese Primetime verzichten? Nur weil was anderes parallel läuft, wo man sich auch alles nebeneinander angucken kann.
Nadine: Ja.
Felix: Es ist nicht wie im Linea und Fernsehen, dass du nur einen Slot pro Sender hast für eine Zeit. 20 Uhr, 15 Show oder sowas. Bei RTL oder ProSieben kannst du nur eine machen. Heutzutage kannst du halt 15 gleichzeitig rausbringen, weil theoretisch kein Limit da ist. Natürlich nimmst du dir bisschen Zuschauer weg oder du verschiebst die Zeiten, dass jemand sagt, okay, ich gucke mir erst das eine, dann das andere an. Aber dann ist es halt so. Und ja.
Nadine: Freut euch doch einfach und den wirklichen Stress haben wir hier im Podcast, weil wir über beide Formate eigentlich auch gleichwertig reden möchten.
Felix: Genau, aber euch noch mehr Stress reinzubringen, habe ich dann noch zwei Empfehlungen, die euch vielleicht auch gefallen können.
Nadine: Ich bin gespannt. Du hast ja eben auch schon gesagt, als ich von meinem Wunsch-Draftpick gesprochen habe, dass da wohl was bei ist für mich.
Felix: Und vor allem ist ja das Lustige, es wäre noch besser gewesen, wenn das jetzt vor den Ausstrahlung gewesen wäre, weil das eine ist tatsächlich so bisschen Manhunt ähnlich und das andere ist so ein bisschen Seven vs. Wild ähnlich. Also es wäre
Nadine: Hm?
Felix: die perfekte Vorbereitung gewesen auf diese zwei Formate. Und was mir gerade eben noch eingefallen ist, weil du gerade gesagt hast, Seven vs. Wild hat jetzt vieles richtig gemacht. Ich möchte nochmal darauf zurückkommen, fands du es richtig, die Wildcard-Staffel so viel früher auszustrahlen als die Echt-Staffel jetzt? Ich meine, klar, für Jang war es gut, weil er in anderen Formaten teilgenommen hat. War es immer mit der Wildcard-Gewinner von Staffel 6, 7 vs. Wild. Das hätte man in dem Moment halt nicht sagen dürfen. Selbst wenn er es schon weiß, andere vielleicht nicht wissen dürfen. Darf so nicht publiziert werden. Aber ich finde, diesen Hype aufzubauen, hätte man es später machen müssen. Weil da
Nadine: Jaja.
Felix: war ja auch dieser dumme Zufall, dass die Wildcard-Staffel für The Race rauskam und dann noch die Wildcard-Staffel für 7 vs. Wild.
Nadine: Ja.
Felix: Das war auch so ein dummer Zufall, wenn sagt, okay, jetzt hatten beide diese Neuidee scheinbar, einer Wildcard-Staffel, die so vorher nicht existiert hat, weder bei The Race noch bei Manhunt, noch bei 7vsWild noch bei anderen Formaten. Und jetzt zeitgleich kommt es bei beiden raus. Wo man auch denkt, das... Na gut, ist halt die Frage, ob sie vielleicht das später machen wollten. Dann hat Manhunt, nee, The Race das rausgebracht und Seven Wars hat gesagt, wir müssen es jetzt sofort bringen. Wenn wir es erst in drei Monaten bringen, sieht es so aus wie, die haben das gemacht, also machen wir es auch. Und wenn sie es so gleichzeitig rausbringen, kann ja keiner sagen, ja gut, weil die es gemacht haben, haben sie es sich abgeguckt, weil der Tropfs ist längst gelutscht. Also das Ding ist schon abgedreht. Es ging nie drum, dass sie es jetzt nur rausbringen, weil es jemand anderes rausgebracht hat. Das Material war da und scheinbar war auch der Ausstrahlungszeitraum so bekannt und gewählt. Aber ich fand, den Hype besser aufzubauen, hätte man es später machen müssen.
Nadine: Ja, das ist schon ganz schön verpufft. ist lange her, dass wir das geschaut haben. Aber ... Du hättest dann natürlich auch eine sehr lange Phase, weil die Wildcard-Staffel, das waren schon viele Folgen.
Felix: Mhm.
Nadine: Du hättest dann eine sehr lange Phase gehabt, wo es nur Seven Worlds Wild überleben und diese ganzen Themen geht. Und dann bist du ja mal locker bei über 20 Folgen. Und dann kann es auch sein, dass die Zuschauer dann abspringen, weil das irgendwann auch gut gewesen ist. Also eine kleine Pause dazwischen. halte ich für sinnvoll, erst mal so ein bisschen Hype zu erzeugen, dann flacht es ein bisschen ab und dann nimmst du Schwung und dann geht's rein in die Staffel. Aber ich weiß gar nicht mehr, wann es lief. Es war gefühlt irgendwie Hochsommer, vielleicht Juli oder so. Ist auf jeden Fall schon lange her.
Felix: Also ich hätte gedacht, es war schon noch ein bisschen kühler. Ich hätte jetzt so an März gedacht oder so. War das nicht? März, April?
Nadine: Echt? Ich weiß es nicht. Aber wir wohnen auch in zwei unterschiedlichen Klimazonen von Deutschland. Also
Felix: Oder was, Mai?
Nadine: der Südwesten ist nochmal eine ganz eigene Klimazon. Genau, New
Felix: Ich in New York.
Nadine: York. New York und Südwesten von Deutschland, wo wir hier die heißeste Region sind, ist nochmal was anderes. Also hier ist sowieso immer warm. Aber ja, zu lange her.
Felix: Wobei du ja nicht im Preißgau wohnst, da ist noch wärmer.
Nadine: Nee, ich glaube, es verschiebt sich mittlerweile. Ich glaube, Rhein-Main-Region ist die wärmste. Ja.
Felix: Schmelztiegel. Dabei hat ja Frankfurt sogar noch paar grüne Parks, wie man bei dir auch sieht, mit einem Waldchalet. Da ist
Nadine: Ja, genau.
Felix: ja deutlich noch mal ein anderes Klima als in der Innenstadt. Da willst du ja wirklich nicht sein.
Nadine: Ja, nicht zum aushalten.
Felix: Super. Dann würde ich sagen, können wir an Seven Rose Wild erstmal einen Haken dran machen, oder?
Nadine: Ja, ich bin gespannt auf die Formate. Was willst du uns empfehlen?
Felix: Okay, ich fange zuerst an mit dem Format, was Manhunt relativ ähnlich ist. Für alle, so was binge-watchen wollen, der Vorteil, es ist schon alles online. Also ich bin auf das Format vor zwei, drei Wochen oder so gekommen. Da waren schon ein paar Folgen draußen und ich konnte es dann quasi jetzt direkt zu Ende gucken. Es nennt sich Track Me Down. Es ist ein YouTuber, der heißt Elias, bekannt als, jetzt muss ich kurz gucken. Need to Know heißt sein YouTube-Kanal. Und er macht so viele Hide and Seeks in einem Supermarkt, Ikea, in einem Freizeitpark,
Nadine: Mhm.
Felix: macht das mit anderen YouTubern, die quasi in seiner Bubble da auch bekannt sind. sind dann ungefähr dieselben Gesichter, die dort dabei sind. Und jetzt hat er quasi das Ganze ein bisschen ausgeweitet auf ganz Europa. Das heißt, er versteckt sich irgendwo in Europa und vier Kandidaten müssen ihn suchen. Es gibt den Suchzeitraum zwischen 9 Uhr morgens und 20 Uhr abends. Es gibt einen 9-Uhr-Hinweis und dann nochmal einen 18-Uhr-Hinweis. Und die Kandidaten, die Sucher können sich quasi auch nochmal zwei Hinweise aus einer gewissen Liste, zwei pro Tag, können sie auch nochmal wählen. Und es geht halt los, dass die in einem Zug sitzen, ich glaube von Köln nach Nürnberg oder von Frankfurt nach Nürnberg und können dann schon entscheiden, okay, hm. Manche sind dann quasi schon in Köln nach Nürnberg, der Zug, und manche sind dann schon in Frankfurt ausgestiegen, weil sie dachten, dann erst nach dem Aussteigen kriegen sie den ersten Hinweis. Okay, von Frankfurt aus bin ich noch flexibler, da gibt es dann mehr Sachen. Die hatten ein gewisses Budget zur Verfügung, was sie hatten, und alles, halt drüber ist, mussten sie dann irgendwie sich erschnurren oder kostenlos kriegen. Also war sehr, interessant. Falk zum Beispiel war dabei, den wir ja schon von der Drey's auch kennen. Und es war noch drei andere Kandidaten, die ich jetzt so noch nicht kannte. Einer war, glaube ich, sogar ein Geogesser, weil der hat dann auch gesagt, okay, das sieht nach dem in dem Land aus. Und ich fand das auch sehr, spannend. Er hat sich jeden Tag quasi an einem neuen Ort versteckt. Das heißt, bis 20 Uhr konnten sie ihn suchen. Und ab dann war die Suchzeit zu Ende und dann hat er sie an den nächsten Ort begeben und hat dann abends auch noch mal einen Hinweis gegeben, wo es dann am nächsten Tag ungefähr hingeht. Und man hat super schöne Regionen gesehen von Ländern, die man vielleicht so nicht erwartet hat. Und es ist auch gut geschnitten, es ist spannend gemacht. Supersympathische Kandidaten kann ich empfehlen. Gerade so, ja, Menhand fängt jetzt schon an. Aber wer vielleicht zwischen den Folgen noch was Spannendes sehen will, heißt Track Me Down von Elias aka Need To Know.
Nadine: Wer sich keine Grippeschutzimpfung abgeholt hat und den es jetzt flach gelegt hat, der kann ja dann auf diese Formate noch ausweichen und sich damit dann die Zeit vertreiben. Frage noch dazu. Also Falk ist so der Einzige, den wir so kennen, der damit macht. Durften die Suchenden sich denn absprechen? Durften die sich koordinieren? Haben die im Team oder haben die alle einzeln gesucht?
Felix: Der Gewinner, der, als erstes findet, kriegt 10.000 Euro. Damit ist es schon relativ selbst erklärend, dass die Kandidaten vielleicht eine gewisse Zeit miteinander, aber sich dann auch schnell getrennt haben.
Nadine: Mhm.
Felix: Weil die Hinweise waren so... Das ist schon echt tricky da auch auf die Lösung zu kommen. Manche haben sich auch verrannt oder haben bisschen falsch gegammelt. gesagt haben, pass auf. Die einen haben zum Beispiel eine Münze geworfen und haben gesagt, okay, das klingt entweder in die oder in die Richtung. Haben eine Münze geworfen und dann entschieden, okay, Kopf heißt, du fährst dahin. Und das war zum Beispiel die Trennung. Ich glaube, die waren in Prag und dann hieß es, okay, Münzwurf und dann, okay, Kopf ist Budapest, Zahl ist Sakrep. So, und dann haben sie sich aufgeteilt und der eine war dann halt auf einmal viel weiter weg oder Lübillianer. weiß nicht genau, wo es war. Und dann haben sie sich halt zu weit aufgetrennt. Der eine hat dann auch gesagt, das war jetzt doof. Glück für den anderen. Und manche sind auch dann eine Weile zusammengelaufen und haben sich tatsächlich in Europa einfach wiedergefunden und haben gesagt, du bist ja auch hier. Und das war einfach.
Nadine: Ach krass. Ja, Wahnsinn.
Felix: Wie bei The Race auch, wo sich manche Kandidaten auch wiedergefunden haben und die dann erst nur so total glücklich waren, sich zu sehen. Manche haben dann noch so Allianzen geschlossen und gesagt, pass auf, dann machen wir jetzt hier noch ein bisschen weiter. Es wäre natürlich cleverer gewesen, weil manche konnten individuelle Hinweise anfragen, wie zum Beispiel mach eine 10 Sekunden Voice-Nachricht, wie du in dein Versteck gehst oder da, wo du bist, fotografiere in Richtung und Die Himmelsrichtung konnten sie festlegen. Sie konnten sagen, bitte mach ein Foto in Richtung Norden. Wenn der eine zum Beispiel sagt, mach ein Foto Richtung Norden, der andere sagt Richtung Süden, dann hast du zwei Fotos, die du miteinander vergleichen
Nadine: Mhm.
Felix: könntest. Aber das haben die Kandidaten nicht gemacht. Sie haben sich da nicht abgesprungen oder in ihre individuellen Hinweise Einblick gegeben. Und es war schon sehr spannend. am Ende, es wurde nicht einfach so zielerreicht zu Ende, sondern es wurde bis zu Ende gespielt. Und am Ende gab es auch noch so ein kleines Treffen, wo sie dann erzählt haben, wer ihn denn wann gefunden hat. das war manchmal auch so richtig haarknapp. Oder auch Kandidaten laufen an ihm vorbei und sehen ihn nicht, weil er sich einfach zu gut versteckt hat. Obwohl du eigentlich denkst, du bist in ganz Europa und dann in so einer kleinen Nische ihn zu finden, ist es nahezu unmöglich. Aber die Kandidaten haben es, waren oft so nah dran. Also spannend ist es auf jeden Fall.
Nadine: Okay. Und reine Männerrunde oder gab es auch eine weibliche Beteiligung da?
Felix: Eine weibliche Beteiligung gab es auch.
Nadine: Okay. Du kannst uns gleich das zweite Format verraten. Ich habe noch eine Empfehlung und zwar von Otto und Joey Kelly. Die waren als Adventure Bodies jetzt wieder unterwegs. Ich glaube mittlerweile in der dritten Staffel und sie haben endlich mal meinen Traum verwirklicht von dieser Castaway-Sache, von diesem Castaway-Szenario gestrandet auf einer einsamen Insel in Indonesien. Und zwar eine Insel, so wie man sich die Insel auch vorstellt, wie ich sie mir auch für Staffel 2 von Seven Versus World gewünscht hätte. Ein wunderschöner Sandstrand, Palmen, wir haben ganz viele Kokosnüsse. Es wird Fische gefangen mit Netzen oder mit dem Speer, wobei ich sagen muss... Die Fische werden dann nicht schnell weitgerecht getötet, sondern zappeln dann auch mehrere Kameratakes immer noch dann im Topf rum, ohne Wasser. Also das hat mir da gar nicht so gefallen. Aber ansonsten so endlich mal so dieses Castaway-Szenario, Otto Bulletproof mag ich sowieso sehr, Joey Kelly schwingt für mich das ein oder andere Mal zu viel. Motivationsrede. Irgendwann ist dann auch mal gut gewesen. Aber ansonsten kann man sich das auch sehr gut anschauen. Lief erst auf JOIN, aber mittlerweile sind, glaube ich, alle Folgen auch auf YouTube zu sehen. Und dann immer abwechselnd einmal auf dem Kanal von Otto und einmal auf dem Kanal von Joey Kelly. Ja, das war meine Empfehlung.
Felix: Ich finde es immer so ein guter Gegensatz, dass die beiden ja so relativ entspannte Kandidaten sind. Settledown, alles entspannt machen, gut erklären und dass sie so runterkommen. Das ist nicht
Nadine: Ja.
Felix: so ein hektisches, nicht so ein schnelles, nicht so ein aufregendes, nicht so ein clickbait, hantendes, wir machen es jetzt das Krasseste und so. Das finde ich bei den beiden so extrem entspannt, dass sie so, ja, so calm sind, sage ich mal.
Nadine: Ja.
Felix: Aber Joey Kelly ist ein gutes Stichwort, denn in meiner nächsten Empfehlung, die Seven Versus Wild ja relativ ähnlich ist, ist tatsächlich Joey Kelly ein Kandidat
Nadine: Mhm.
Felix: und auch Brian, den wir aus Staffel 1 The Race kennen. Das Leben des Brian heißt sein YouTube-Kanal. Er hat das ein bisschen initiiert. Das ist sein Format quasi und es nennt sich Four Elements, also vier Elemente. Und es sind vier Kandidaten. Es sind Joey Kelly, sind, muss ich kurz gucken, Brian natürlich, dann Janine Wagner sagte mir vorher nichts und Julie Pohl kannte ich auch nicht. Aber vier relativ sympathische Kandidaten. Zwei kannte ich jetzt, wie gesagt, zwei nicht. Und es ist auch sehr gut produziert. Es ist hochqualitativ. Es ist mit guten Grafiken. Ich habe aber bis jetzt nur Folge eins gesehen. Also für mehr kann ich noch nicht sprechen. Aber es ist sehr interessant, weil es gibt diese vier Elemente. Sie sind in Kolumbien. Und es gibt halt die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Und die Kandidaten stehen auch in einer Tierlist, in so einer Art Jorte oder Zelt und suchen sich dann aus, okay, was könnte das dann heißen? Und sie haben gesagt Ladies first. Deswegen durfte Janine als erstes wählen und hat sich quasi Wasser genommen. Weil sie sagt, okay, Wasser klingt erst mal am besten zum Überleben. Und sie wurde quasi direkt an der Küste ausgesetzt. Das heißt, du hast halt viel Regen, du hast das Meerwasser, du hast aber auch Süßwasserquellen und du hast eher so diesen Es hatte schon so bisschen Panama-Wipes. Du warst an so einem Strand, hast so bisschen einen Mankrovenwald hinter dir und hast dieses offene Meer. Dann hat Brian Luft gewählt. Das heißt, er war auf über 3000 Meter Höhe auf einem Berg, wo halt viel Wind ist. Joey Kelly hat Erde gewählt bzw. Julie hat vorher gewählt und hat gesagt, ich nehme Feuer, weil sie werden mich jetzt nicht in Vulkan stecken so nach dem Motto, aber das halt in einer Wüste, wo halt auch irgendwie 35 bis 45 Grad sind. Das heißt, dort ist das Element Feuer und quasi sehr, sehr heiß. Und Brian hat dann sich für Wind entschieden und Joey hat sich dann quasi für Erde entschieden und ist quasi im Dschungel gelandet. Also du hast vier Kandidaten, die an vier komplett unterschiedlichen Orten in Kolumbien ausgesetzt wurden. Und dann war auch Tierlist mäßig, oder nee, Draft-Pick mäßig. Das heißt, es lagen zum Beispiel Messer da. Aber jedes Messer war ein anderes. Das heißt, es einmal eine Machete. ein Klappmesser, richtiges Messer. ich weiß nicht, was das vierte war. glaube, eine Säge. So, und dann mussten sich halt Abstimmen gesagt. Da haben sie zum Beispiel, also Joey meinte, ich bin im Dschungel. Also ich brauche wirklich die Machete, weil ohne Machete oder Säge kommst du dort nicht weit. bei Brian haben sie gesagt, naja, du bist über der Baumgrenze. Das heißt, du brauchst keine Machete. Das brauchst du da oben einfach nicht. Und so haben sich
Nadine: Mmh.
Felix: die Kandidaten wirklich abgesprochen, was sie brauchen. Auch zum Thema
Nadine: Das gefällt mir!
Felix: Schlafsack. Also sie konnten sich sechs Gegenstände wählen und es lagen quasi verschiedenste, also sechs Tische waren da mit jeweils vier Gegenständen und die konnten sich quasi einnehmen und der war dann weg. Und sie mussten halt wirklich so, okay, ich brauch keinen Topf so nach Motto, ich nehme den Wasserfilter. Also es war echt gut gemacht, muss ich sagen. Und wie es auch harmonisch ablief, so, okay, pass auf, ich bin auf 3000 Meter. Das heißt, ich brauch den Schlafsack auf jeden Fall und ich brauch einen Tarb, weil wenn da oben der Schlafsack nass wird, Ich einfach ein Problem. Aber eine Hängematte brauche ich nicht. Da oben gibt es keine Bäume. Deswegen hat Joey Kelly auch gesagt, ich nehme die Hängematte. Ich brauche keinen Schlafsack. Bei mir sind in der Nacht 24 Grad. Das reicht
Nadine: Mmh.
Felix: mir zu überleben. Ich muss mich nicht zudecken. ich die Hängematte habe, vom Boden wegzukommen, reicht das. Und das fand ich echt super, weil halt dieser Draftpick so nicht mit ... Ich nehme das jetzt, weil ich brauche das, das das Beste. Sondern man hat miteinander abgesprochen, sodass es alle schaffen können.
Nadine: Ja, mega.
Felix: Das hat es halt so entspannt gemacht. meine, Brian ist halt auch so ein hormoner Typ, Joey Kelly ja auch. Und die anderen beiden konnte ich jetzt natürlich vorher nicht einschätzen, aber haben da halt auch so mitgemacht. Genau, mein Wissen endet quasi direkt schon bei der Aussetzung, dass die Kandidaten dann so in ihrem ersten survival-mäßigen Bereich sind. Hatten dann auch nochmal eine Einweisung bekommen von einem Survival Guide. Und den einen oder anderen kannte man auch, denn zum Beispiel Janine wurde an der Küste ausgesetzt und RW Neukom war ihr Survival Guide, der sie quasi dorthin gebracht hat und eingewiesen hat. Die
Nadine: Ach, ja.
Felix: anderen kannte ich jetzt nicht vom Namen her oder vom Gesicht her, aber RW kennen wir ja seit Staffel 5 von Seven VersusWild alle.
Nadine: Mhm.
Felix: Sie waren kein großer Bereich oder kein großer Teil dieser Serie, zumindest in der ersten Folge. Da ist nicht
Nadine: Hm.
Felix: so, dass man eine komplette Survival Ausbildung gesehen hat. Man hat nur gesehen, wie sie die Kandidaten kennengelernt haben und ihnen bisschen was erzählt haben. Das war dann abgekürzt. Aber es war echt gut gemacht, gut produziert. Kann ich empfehlen, gerade wer auf Seven Worlds Wild noch die YouTube-Ausstrahlung erwartet, der kann dort gerne mal reingucken bei Brian's Kanal.
Nadine: Das klingt wirklich sehr interessant. Ich musste bei Janine Wagner sofort an Jasmin Wagner denken und habe gedacht, das ist doch Blümchen oder nicht? Wem ging das auch so?
Felix: Ich weiß nicht, ob sie ihre Schwester ist. Keine Ahnung. Ich kannte sie nicht, aber sie macht halt auch YouTube und Survival-Formate. Ich kann jetzt nicht genau sagen, was sie da genau macht. Das habe ich mir so nicht aufgeschrieben. Aber guckt euch einfach an. Schaut im Social Media Bereich, wer die Kandidaten sind. Und ja, viel Spaß beim Anschauen, weil ich finde, war eine... Es hat mir gefallen. Ich werde es auf jeden Fall auch weiter
Nadine: hast ja die Spots jetzt schon ein bisschen gesehen oder du wusstest jetzt auch, was sich dahinter verbirgt. Die Kandidaten nicht, die haben nur gehört Erde, Feuer, okay.
Felix: Ne. Ja. Ach so. Und was auch noch ist, sie müssen, sie haben jeder eine Schatzkarte und müssen quasi auch einen Schatz finden. Das ist Teil dieses Spiels. Ich weiß aber gerade nicht, wie viele Tage sie dafür Zeit haben, aber sie müssen ihr Element einsetzen, diese Schatzkarte zu aktivieren. Das heißt, der zum Beispiel bei Feuer, er muss irgendwas mit Feuer oder Licht machen, damit diese Schatzkarte überhaupt das Ziel oder den Weg hergibt. Genauso mit Wasser. Sie muss das irgendwie scheinbar in Wasser drängen oder feucht machen, damit sie sieht, wie das alles funktioniert, wie diese Schatzkarte funktioniert. Das fand ich auch so bisschen tricky oder
Nadine: Mhm. Okay.
Felix: gut. Oder auch zum Beispiel bei Feuer. Da gibt es Feuerstahl, Feuerzeug, Streichhölzer und eine Lupe. Und das sind halt auch so verschiedene Tools. Das fand ich sehr spannend.
Nadine: Was hättest du ausgewählt?
Felix: Aha, bevor ich die Locations gesehen habe oder danach?
Nadine: Ja, du bist jetzt ja sowieso beeinflusst, denke ich mal.
Felix: Ich glaube, ich hätte vorher Wasser oder Luft genommen.
Nadine: Mhm.
Felix: Danach aber auch, also ich glaube,
Nadine: Mhm.
Felix: Luft ist ja auch so bisschen mein Element. Ich glaube, ich hätte Luft genommen, auch wenn du da halt auf 3000 Höhenmeter bist, wo man, ist da mit seinem Guide losgelaufen, hat gesagt, okay, ich merke es schon, weil, ey, wir sind jetzt hier, guckt nach hinten und sagt so, 200 Meter gelaufen und ich bin außer Puste.
Nadine: Mhm.
Felix: Es ging aber auch bergauf. Also er hat da auch gemerkt, dass er schon mit seinen Ressourcen stark sparen muss, weil da oben hast du halt auch nicht viel.
Nadine: Danke der Nachfrage, ich hätte Wasser genommen.
Felix: Warte ganz kurz, Nadine, welches ist denn dein Element und wo hättest du dich gesehen, ohne die Spots zu kennen? Weil gesehen hast du ja noch nicht, du hast nur gehört.
Nadine: Genau. Ich hätte Wasser genommen, einmal wegen Trinken, aber auch einmal wegen möglicher Nahrungsquelle, wenn in dem Wasser vielleicht Fische sind oder vielleicht reichen auch diese Napfschnecken, die wir von David leicht gelernt haben. In Alone hat er sich davon nur ernährt.
Felix: Mhm.
Nadine: Aber... Auch weil einfach Wasser ist Leben. Ich hätte ein bisschen Bedenken gehabt, denn Wasser kann auch ein Tümpel sein, ein Teich, wo dann eben auch Mücken drin sind. Und dann hast du dann halt diese Mückenschwärme nachts, wo ich gar keinen Bock drauf habe. Aber wenn ich gehört hätte Küste,
Felix: Die Angst habe ich dir ja schon genommen.
Nadine: genau Küste ist richtig cool, weil dann hast du ja auch Wind. Du hast da die verschiedenen Gezeiten, du hast angeschwemmte Teile, wo du dir von was bauen kannst. Ich bin halt nur keine gute Schwimmerin und hätte dann bisschen Angst, dass ich vielleicht an meinen Schatz zu kommen tauchen muss oder so, aber du meintest, ich muss das Element einsetzen, diese Schatzkarte irgendwie zu aktivieren, weiß ich nicht. Also da hätte ich Bedenken, ich kann nicht gut tauchen, schnorcheln, schwimmen, aber ansonsten vom Wasser als lebenswichtiges Element finde ich, also außerdem scheiden die anderen Sachen. eher auch dann aus, wenn man nach dem Ausschussprinzip geht. Also ich tendier zu Wasser.
Felix: Also gut, bei Erde hätte ich nicht sofort ein Dschungel gedacht. Das wäre für mich vielleicht auch noch mal in Frage gekommen.
Nadine: Mmh.
Felix: Aber Dschungel ist jetzt nicht mein Habitat, wo ich mich am wohlsten fühle. Wenn ich jetzt die Plätze so gesehen habe, wäre es bei mir auch Wasser oder Luft gewesen. Das Feuer ist tatsächlich dem Seven was Wild Sierra El Diablo relativ ähnlich, weil es auch so eine Kaktenlandschaft ist, relativ trocken. Dort gibt es halt nicht diese Wasserbecken. Das heißt, er hat sich quasi 50 Liter Wasser quasi mitgenommen. Das sein Gegenstand für Wasseraufbereitung. hat quasi Frischwasser mitgenommen. Aber wie gesagt, schaut es euch an, ist spannend. Kann ich nur empfehlen.
Nadine: Okay, und dann habe ich an deinem Handgelenk schon immer ein gewisses Bändchen gesehen. Was hat's
Felix: Ich hab's extra drum gelassen.
Nadine: denn damit auf sich, lieber Felix? Erzähl doch mal.
Felix: Ja, ich hatte ja dieses Jahr das große Glück bei den vier Raven Classics mit zu laufen in Deutschland. Und das gehört halt zur Grundausstattung. Du hast halt einmal so ein Bändchen gekriegt, wo das vier Raven Classics Logo drauf ist. Du hast irgendwann mal diesen Polarfuchs. Ich halte es jetzt mal in die Kamera, aber wahrscheinlich werden wir keine YouTube Folge diesmal machen aufgrund von technischen Widerständen. auf technischen.
Nadine: Nein, einfach weil ich alleine bin. Weil ich das alleine mache. Und das dann zum Schneiden und dann klippe ich ja auch noch die Instagram Reels. Für Social Media ist der Felix zuständig, aber ansonsten bin ich da alleine und hab dann hier die Videofolge, dann die Audiofolge noch und YouTube weiß ich nicht, ob ich zukomme, weil ich das hier alleine mache.
Felix: Genau. Auf jeden Fall hat man das Bändchen gekriegt, aber nicht nur das Bändchen, sondern man hat auch so ein Schild bekommen, was man an seinen Rucksack hängen musste. Da ist ein QR-Code drauf und dein Name und deine Startnummer. Du läufst drei Tage, sind die 55 Kilometer Strecke, die du am Ende hast. Es gibt Zwischencheckpoints, wie einen Start und einen Endpunkt. Und da wirst du halt immer gescannt, dass die auch wissen, okay, ist irgendjemand noch auf der Strecke geblieben? Also ist eine Rettungskette auch dahinter. Und apropos Rettungskette, auf der Rückseite hast du halt auch Telefonnummern, die du im Notfall anrufen kannst für ich brauche wirklich erste Hilfe, bitte holt mich raus oder ich möchte einfach nur ein Taxi mit, ich möchte nach Hause.
Nadine: Mhm.
Felix: Die drei Nummern hast du halt drauf, quasi auch deine Rettungskette zu wählen. Das ist quasi auch ein Gegenstand, den man hat. Also man hat quasi das Bändchen bekommen, man hat diesen Rucksack an. das Rucksackschild bekommen. Ich muss mal aufpassen, dass ich jetzt ins Mikro spreche und nicht woanders hin. Dann hat jeder seinen Trackingpass bekommen. In dem Trackingpass hast du verschiedene Sachen drinstehen über die Route, über die Strecke sowie einfach auch, ach ganz hinten war es drauf, ich brauchte die Jumpletter, dass du immer abgestempelt wirst, wenn du einen Checkpoint betreten oder beendet hast und konntest auch noch die Zeiten daneben schreiben, sodass du siehst, wann du wo warst. ist halt einfach Punkte sammeln. Und dann hast du auch noch so eine große Karte mitbekommen, wo die ganze Strecke mal aufgeschrieben war. Dann waren noch Sponsoren genannt und war alles ganz gut gemacht. Dann hat man auch am Anfang noch einen Müllbeutel bekommen, den man doch bitte mitnehmen sollte. So ein wiederverwendbaren Trash Bag, dass du keinen Müll auf dem Track lässt, sondern deinen Müll immer mitnimmst. Und so eine kleine Dry-Mut, also eine Trockenmatte, wo ich überlegt habe, nehme ich die jetzt mit oder nicht? Wozu brauche ich die? Keine Ahnung. Ich habe mir dann gesagt, ist ultra light. Ich pack sie dann mal mit ein. Meter mal 70 ist die. Kann man bestimmt irgendwo mal gebrauchen. Ist nicht schwer, nimmt nicht viel Gewicht weg oder Platz. War am Ende ganz gut, denn wir hatten nicht so viel Platz in unserem Zelt, dass die Rucksäcke mit rein konnten. Das heißt, ich habe meinen Rucksack dann draußen hinlegen müssen und eine Wiese wird dann einfach über Nacht feucht, gerade so im Herbst. Und deswegen habe ich quasi die Trockenmatte einfach unten hingelegt. den Rucksack drauf und mit einem Raincover überdeckt, sodass der relativ isoliert war. Natürlich war es trotzdem am nächsten Morgen etwas klamm, aber es war trotzdem hilfreich. Meine Reisbegleitung hat direkt gesagt, brauche ich ihn nicht mitnehmen, hat sich dann bisschen geärgert, dass sie ihn nicht mitgenommen hat. Und wir hatten uns vorher noch unterhalten und gesagt, wofür ist das, brauchen wir das überhaupt mehr, kann sich halt draufstellen, dass du trockene Füße hast. Ne, brauchen wir nicht, können wir weglassen. Ich war froh, dass ich am Ende mitgenommen habe. Also ich habe dafür andere Sachen nicht mitgenommen. die mich am Ende geärgert haben.
Nadine: Was hätte dir denn gefehlt?
Felix: Sagen wir so, ich habe nicht den Danny gemacht. Wir hatten ja mal gesagt, wenn man irgendwo was liegen lässt oder vergisst, dann ist es den Danny machen. Das Thema Schuhe ist ja so ein ganz besonderes. Du hast ja auch den Fehler gemacht, neue Schuhe zu holen, hast sie nicht eingelaufen. Das habe ich nicht gemacht, weil ich habe meine Schuhe und ich habe nur überlegt, ich habe so orthopädische Einlagen, die ich reinmachen kann oder die ich drin hatte. Auf der letzten Mannung hatte ich die, glaube ich, drin. Ich weiß es nicht. Und ich habe dann überlegt, ob ich die rausnehme oder nicht und habe dann die Schuhe einfach nur eingepackt. Und als ich dann am Anreisetag mir die Schuhe angeguckt habe, habe ich festgestellt, die orthopädischen Einlagen sind nicht drin, aber auch nicht die normalen Sohlen. Das heißt, ich bin ohne Sohle in den Schuhen gelaufen. Nee,
Nadine: Hm... auch nicht gerade fußfreundlich.
Felix: definitiv nicht. Man hat es dann auch ab ein paar Kilometern immer gemerkt.
Nadine: Mhm.
Felix: Also prüft bitte euer Equipment vorher wirklich auf alles. Ich habe wirklich geguckt, was nimmst du alles mit? Passt alles rein? Wir waren ja zu zweit unterwegs. Wir haben uns ein Zelt geteilt. Wir haben gesagt, nicht jeder muss ein Zelt tragen. Deswegen habe ich bisschen Platz gelassen für das Zelt in meinem Rucksack. Weil wir hatten quasi das Zelt der Freundin genommen, weil das leichter ist als meins. Wir wog irgendwie vier Kilo und ihr ist 2,2 Kilo. Und das ist ja dann schon ein Unterschied.
Nadine: Mhm. Ja.
Felix: Also haben wir uns dann für ihr Zelt entschieden. Mein Zelt wäre bisschen größer gewesen, die Rucksäcke hätten reingepasst, aber es wäre auch einfach unnötig im Vielgewicht gewesen. Genau, also das war schon direkt am Anreisetag habe ich festgestellt, dass in meinen Schuhen doch irgendwie die Sohle fehlt. Das war ein bisschen dumm.
Nadine: Wie haben die Füße das überstanden? Hattest du dann Probleme mit Blasen oder so?
Felix: Nee, tatsächlich ging es am Ende sehr, gut. hatte natürlich zwischendurch, wenn es wirklich steil bergab ging, hab ich schon gemerkt, dass ich im Schuh leicht nach vorne rutsche, weil halt einfach auch eine gewisse Größe fehlt. Also normalerweise mit Sole passen die Schuhe ja sehr, gut. Ohne Sole hast du mehr Platz drin
Nadine: Mmh.
Felix: und du rutschst halt ein bisschen mehr. Das ist manchmal im schwierigen Teil ein bisschen tricky gewesen, aber am Ende ging es. Du hast natürlich auch immer dieses harte Aufkommen gehabt. Also die Sole, die dämpft natürlich auch so ein bisschen. Das fehlte halt. Aber ansonsten, ich hab's erstaunlich gut verkraftet, ich dachte auch, am Tag zwei werden mir die Füße bluten und sonstiges. Ganz so schlimm war's nicht. Aber bitte prüft es vorher, weil es ist einfach unnötiger Unkomfort. Also nicht Komfort, sondern Unkomfort, ihr da habt, das braucht man nicht. Auch sehr lustig, finde ... Was heißt lustig? Ich find's gut, dass das so ein Community Walk ist. Du bist nicht alleine auf der Strecke, das muss man wissen. bist mit, ich glaub, 150 anderen Leuten zusammen. Es hat Vor- Nachteile. Ich kann erst mal den ersten Vorteil aufzählen. Ich bin mit dem Zug angereist und habe dann schon im letzten Zug von München bis nach Kempten, habe ich schon gesehen, dass direkt nach mir auch einer eingestiegen ist. Die hatte einen Rucksack, Trekking Rucksack auf, der war voll gepackt. Da war hinten ein erster Hilfeset dran, so wie ich es auch bei mir außendran gebampelt habe. Die hatte eine Trinkflasche, ein Fiat Raven Logo drauf war. Sie hatte Wanderschuhe an. Ich dachte mir, sie fährt in die Richtung. Das könnte ungefähr klappen, dass sie da dasselbe Ziel hat. Und sie hat da in irgendeiner Haltestelle ihren Sitzplatz gewechselt, saß quasi eine Reihe vor mir und ich konnte quasi von hinten sehen, als sie ihr Handy geöffnet hat und sich so Richtung Fenster gekippt hat, dass sie eine Fair Raven-E-Mail geöffnet hat mit, wie kommst du an? Also war halt alles beschrieben. Ich kannte diesen, ich habe nicht gesehen, was drauf stand, aber ich habe vom Layout erkannt, dass es die Fair Raven-E-Mail war, die dich quasi begrüßt hat.
Nadine: Okay, leichte Stalking-Vibes,
Felix: Nee, ich hab's halt nur so aus dem Augenwinkel und dachte, Mensch, man könnte sich ja einfach mal nebeneinander setzen und miteinander unterhalten, aber in dem Zug war einfach zu voll, deswegen haben wir das nicht gemacht. Aber in Kemp mussten wir umsteigen und es ist irgendwo Baustelle in Immenstadt, deswegen mussten wir mit dem Bus weiterfahren und wir haben beide den Bus gesucht und nicht gefunden. Deswegen hatten wir uns dann connectiert. Das war Erika aus Schweden. Wir haben uns dann relativ gut unterhalten, auch die ganze Busfahrt. Ihr ist dann auch eingefallen, dass sie zum Beispiel keinen Topf mit hat. Sie hat irgendwie ihren Topf vergessen und meinte, ja, okay, irgendwie muss ich mir noch einen Topf besorgen. Und wir sind dann quasi in Oberstaufen angekommen. Ich habe schnell gegoogelt, weil meine Reisefreundin ist quasi noch nicht da gewesen. Sie brauchte noch anderthalb Stunden. Dann haben wir gesagt, okay, pass auf, Erika, ich helfe dir. Also sie kann ein bisschen Deutsch, weil sie mittlerweile in München lebt, aber ihr Deutsch war nicht so gut. Das heißt, ich habe ihr dann bisschen geholfen. sind in den einzigen Outdoor-Laden gegangen, den es in Oberstaufen gab. Und dann gab es ein Topfset, aber nur so ein fünfteiliges aus Edelstahl. Das war relativ groß und schwer. Und sie hat gesagt, na gut, pass auf, brauch ich nicht. Dann er einfach gesagt, ich zelt dann einfach neben euch, weil wir hatten jeder einen Topf mit, also wir hatten zwei Töpfe. Das heißt, einen kann sie sich dann leiden. Und so hat quasi schon vor diesem Lauf das angefangen, dass man sich so verbindet und Connections bildet.
Nadine: Mhm.
Felix: Und auch währenddessen, während wir dort waren, haben wir gesehen, dass einige mit vier Raven-Rucksäcken oder mit größeren Rucksäcken immer in die Richtung laufen, wo halt die Anmeldung war. Und unsere Wege haben sich dann getrennt. haben dann gesagt, sie geht dann zur Anmeldung. Ich fahre dann doch schon in die Unterkunft, weil quasi vier Räven hatten einen Campingplatz zur Verfügung gestellt oder eine Wiese, wo du dich quasi schon am Anreisetag kostenlos hinstellen kannst und kannst dann im Zelt übernachten. Da ich aber jetzt eine Zuganreise hatte über mehrere Stunden, die Deutsche Bahn hat natürlich auch wieder dafür gesorgt, dass ich mehr vom Service genießen konnte, also nicht nur die reine Fahrzeit, sondern noch mehr Zeit in der Deutschen Bahn verbringen durfte.
Nadine: Bonuszeit!
Felix: Und die Freundin, mit der ich quasi gelaufen bin, die kam halt anderthalb Stunden später und dann hat sie auch gesagt, ne, wir haben uns eine kleine Hütte auf einem Campingplatz genommen, wo man aber ein entspanntes Bett drin hatte. War, glaube ich, ganz gut, dass sie jetzt nicht, also sie wollte nicht noch eine zusätzliche Nacht ins Held verbringen.
Nadine: Mhm.
Felix: Und so war es dann auch, dass wir uns dann quasi getroffen hatten, waren in der Unterkunft und am nächsten Morgen ging es dann erst los. Wir sind dann abends noch schnell nach Oberstdorf noch mal reingefahren. und haben uns angemeldet, haben quasi die Sachen abgeholt, den Trashbag, die Anmeldesachen, die Bänder hier und alles auch schon am Rucksack vorbereitet und hatten dann quasi in Ruhe packen können. Genau, das war so der Anreisetag und dann ging es los, dass du halt an dem großen Pulk dich eingefunden hattest und hast schon dich mit anderen absprechen können, aber das war noch relativ die Krüppchenbildung, da hat sich noch nichts vermischt. Das ist dann tatsächlich erst auf dem Track passiert. Ich war auch relativ überrascht, es waren tatsächlich einige Familien auch mit Kindern dabei. Das war ganz cool. Manche hatten auch ihre Hunde dabei. Das ist auch eine Strecke, die auch mit Hund erlaubt ist. da waren es wirklich 7 oder 8 Hunde, dabei waren. Die meisten hatten ein Hund dabei. Ein Pärchen hatte zwei Hunde dabei.
Nadine: Cool!
Felix: Aber für die war das, glaube ich, erste Mal. Weil die waren relativ schreckhaft. Die sind immer wild geworden, wenn irgendwo eine Kuh auf der Weide war. Oder
Nadine: Mmh.
Felix: abends im Camp, wenn irgendwo eine Bank umgefallen ist oder irgendwas passiert ist, sind die sofort aufgeschreckt und haben losgewählt. Für die Hunde oder für die Besitzer war es jetzt vielleicht nicht ganz so cool, aber alle anderen Hunde haben sie echt benommen. Manche Hunde hatten auch ihren kleinen eigenen Rucksack dabei. ich auch an Tag zwei eine
Nadine: Ja, das finde ich ja immer cool, ja.
Felix: holländische Familie kennengelernt. Vater, Mutter, zwei Kinder. Sie meinte auch, die Mutter und das kleinere Kind, für die war das der erste Fairhaven Classic. Der Papa ist mit der älteren Tochter schon mal gelaufen. Auch der Hund hatte seinen ersten Fairhaven Classic dabei. Das war auch interessant. Und später dann noch von einer Schweizerin, hat gesagt, der Hund ist schon mehrfach mitgelaufen, aber diesmal ist es erste Mal, dass er ein kleines Gepäckstück dabei hat. Das sind ungefähr zwei Kilo, die der Hund quasi so mit sich trägt.
Nadine: Doch, doch,
Felix: Aber der war total entspannt und es war sehr, sehr gut gemacht. An diesen Zwischenstationen, also wenn du losläufst, hast du ein oder zwei Zwischenpunkte, wo du dich quasi einmal registrieren musst. Und du hast halt zwischendrin auch so Hütten, wo du ganz normal essen kannst. Also diese Almhütten, die man so kennt.
Nadine: Mhm.
Felix: Der Veranstalter hat diese Hütten informiert, dass wir laufen, wann wir laufen. Manche Hütten haben das gut umgesetzt, die haben extra Personal geordert, hatten uns mit manchen da unterhalten. Manche Hütten waren aber einfach zu. Das heißt, ersten Tag haben wir direkt gesagt, erste Hütte, komm, die lassen wir aus. Hier sammeln sich gerade alle, weil das direkt beim ersten Checkpoint war auch die erste Alm. Da haben gesagt, ey, wir sind erst eine Stunde gelaufen, wir brauchen jetzt noch nicht unser Bierchen oder was zu essen. Wir nehmen einfach die nächste Hütte. Es gab keine Hütten mehr, die an dem Tag offen waren. Wir waren also quasi
Nadine: Gott, toll!
Felix: auch mit die ersten am Ende Ziel, ersten Campingplatz. es waren schon zwölf Zelte waren da, mehr nicht. Am Ende war da die ganze Wiese voll mit 120 Zelten oder so. Da waren wir wirklich mit die ersten und hatten dann aber relativ viel Zeit dann auch auf dem auf dem Platz dann verbracht und dachten auch, gut. hätten wir uns auch bisschen mehr Zeit auf der Strecke lassen können. haben
Nadine: Mmh.
Felix: wir dann die anderen Tage so gemacht, da sind wir dann bisschen entspannter gelaufen und sind halt eher so im letzten Drittel ins Ziel gekommen, nicht im ersten Drittel. Aber es war alles okay. Und ab dann hat es sich auch vermischt, dass du halt andere Leute kennengelernt hast. Wir hatten ein supersympathisches Pärchen aus Thailand kennengelernt, die auch nicht ihren ersten Fairhaven Classic gelaufen sind, sondern ihren dritten, glaube ich, oder den vierten. Und sie hatten zum Beispiel in Schweden, hatten sie Tobi kennengelernt. Tobi war Fotograf aus Berlin. der quasi auch mehrere Vier Raven Classics schon mitgemacht hat, der saß bei uns am Tisch und dann kamen das thailändische Pärchen dazu, weil die sich schon kannten. Und das war eine total coole Community. Wir haben uns super mit denen verstanden, immer wieder auch die Leute getroffen, auch dann beim Laufen zwischendurch. Tobi war sogar auf der Hochzeit bei den anderen, weil die sich so gut auf dem ersten Track verstanden haben.
Nadine: Ach...
Felix: Die kennen sich seit zehn Jahren quasi. Und wir hatten jetzt schon ausgemacht, dass wir nächstes Jahr vielleicht dann EFJ Raven Classics UK zusammenlaufen, haben wir am Ende dann abgemacht.
Nadine: Wow, ja stark.
Felix: Und es war einfach super schön, falls ich das noch nicht erwähnt habe, dass einfach diese Verbindung mit anderen Menschen so
Nadine: Hm.
Felix: schnell entsteht. Auch das Kurios war, ich hatte Erika an dem Tag nicht nochmal getroffen, auf dem ganzen Wandertag nicht. Aber wir hatten uns halt immer schon mal unterhalten und dann hast du von anderen gehört. Ja, hier Schwedisch Erika und so. Hey, hast du auch Schwedisch Erika gängeln? Ja, ja,
Nadine: Nja.
Felix: die kommt da hinten, die Brauche aber noch. Und jetzt hat dann bei irgendeinem Holländer angesiedelt und hat ja quasi mit dem den Topf geteilt und noch mit einem aus Stuttgart. Und wir hatten uns dann quasi bloß immer von weit gesehen und bloß kurz gegrüßt. Und am nächsten Tag waren aber schon einige Kandidaten, die dann den Bus genommen haben und abgebrochen haben.
Nadine: Mhm.
Felix: Weil schlecht geschlafen, auch immer. Erika war auch dabei. Das heißt, ich habe sie auf dem Track dann nie wieder gesprochen.
Nadine: Ach, okay.
Felix: Aber liebe Grüße gehen raus, Erika, falls du das hörst.
Nadine: Ja, ich hoffe, du hast im Teilnehmerfeld ordentlich Werbung gemacht für unseren Podcast. Ach, Felix.
Felix: Leider nicht so sehr, wie ich wollte. wollte mir tatsächlich vorher ein T-Shirt machen, wo ein QR-Code drauf ist oder wo was drauf steht. Das hat dann aber mit den Lieferzeiten nicht mehr gepasst, so selbstprintmäßig. Deswegen, hätte es, also klar, bei Erika hatte ich den Bus schon angesprochen nach Kempten, hatten wir uns, oder von Kempten nach Oberstaufen, hatten wir uns kurz drüber unterhalten. Ja, und mit denen, mit denen wir halt mehr gesprochen haben auch, aber jetzt nicht bei jedem Hausieren gegangen. Also das, so bin ich da nicht. Aber es war super interessant. Es war sehr gut organisiert, muss ich sagen. Auch mit der Orca hatte ich mich einige Male unterhalten. konntest dir halt am Abend immer ein Abendbrot und ein Frühstück abholen. Das heißt, du hast dann so track-and-eat-mäßig gekriegt, du quasi abends dein Essen machen konntest und am nächsten Frühstück. Beziehungsweise, nee, warte mal, jetzt habe ich gerade Falsches erzählt. Du konntest dir zwar das Essen abholen, aber das war quasi fürs Mittag gedacht, dass du unterwegs machen kannst. Denn Abendbrot gab es immer.
Nadine: Mmh.
Felix: Das ist nicht bei allen Fairhaven Classics so. In Schweden zum Beispiel ist eine komplette Selbstversorgung. Da gibt es auch keine Camps an sich, sondern du hast halt diese 110 Kilometer, die du an drei bis acht Tagen laufen kannst. Du kannst überall campen. Das heißt, es gibt nicht diese Grüppchenbildung, dass quasi alle zusammen am Ende in einem Camp sitzen und miteinander sich unterhalten können, sondern jeder kann zelten, wo er will. Und der eine läuft halt 20 Kilometer am Tag, der andere nur sieben, der andere 35 und schlägt halt dort sein Zelt auf. Oder du siehst halt, welche dir zelten, du sagst, ja, kann ich mich mit dazu legen oder so. Dann sind wir ein bisschen... gemeinsam. Das kann man machen, muss es aber nicht. Das ist der Unterschied zu Schweden. Und hier wurde tatsächlich abends Essen gemacht. Am ersten Tag gab es Pizza, am zweiten Tag gab es Chili-Sinn-Karne und Kong-Karne. Und es war eigentlich auch ganz lecker. Und ich muss sagen, ich war auch noch beeindruckt, als ich mir dann meine Pizza abgeholt habe. Da lagen auch glutenfreie Pizzas. Das heißt, jemand mit einer glutenunverträglichen kann dort auch essen gehen. Allerdings, weil ich es einfach aus privaten Gründen kenne, habe ich mal gefragt, es mit der Kontamination aussieht. Wer Zöliakie hat, also wirklich Kleinkontamination, Kreuzkontamination muss ausgeschlossen sein. Für den ist es nicht der Fall, weil dort kann eine Kontamination nicht ausgeschlossen werden. Die hatten keine Aluschalen, wo jetzt diese glutenfreie Pizza reinkommt. Die hatten quasi einen Ofen nur, wo diese Pizza zubereitet wurde und auch die Zutaten wurden halt einfach reingefasst und auf die Pizza gefüllt.
Nadine: Mhm.
Felix: Das heißt, mit Kontamination. Das ist nicht für jeden dann gemacht. Aber wer einfach nur auf Gluten verzichten möchte oder muss aufgrund von Allergie oder Ernährungsumstellung oder Sonstiges, der kann dort auch mitmachen. Man sollte es vorher anmelden, aber es ist machbar. Fand ich auch gut.
Nadine: Ja, es ist ja wirklich ein wahnsinnig rundum Paket, was man da bekommt. Plus halt diese Community-Erfahrung. Da stelle ich mir
Felix: Hm.
Nadine: das so vor, dass man sich dann halt eben auch, wenn man irgendwie ist, struggled unterwegs, dass man sich dann auch nochmal gegenseitig pusht und nochmal mitzieht.
Felix: ja, das haben wir auch immer gemacht. Wenn wir an jemanden vorbeigelaufen sind, es ging bergauf und du hast gesehen, die Kandidaten, die schnaufen, die kommen nicht weiter. so, komm. Also wir hatten dann irgendwann diesen Leitspruch aus zwei Gruppen dann kombiniert. Der eine meinte, das ist der letzte Anstieg. Danach geht es nur noch bergab. Und der andere hat immer gesagt, this is the last corner, then we are finished. Also
Nadine: Mhm.
Felix: nur noch eine Kurve und dann sind wir schon im Ziel. Und das haben wir dann irgendwann auch kombiniert.
Nadine: Ja, ich kenne solche Sprüche ja auch, glaube ich nur nie. Aber ja,
Felix: Ja.
Nadine: kenne ich auch, aber da muss man vorsichtig sein. Ich bin da immer sehr skeptisch.
Felix: Genau. Man muss aber auch sagen, die Strecke wurde angepasst. hatten auch Andreas aus Cottbus kennengelernt. Der ist letztes Jahr mitgelaufen mit einem Kumpel. Der Kumpel wollte dieses Jahr nicht, weil er gesagt hat, letztes Jahr ist das Ganze ein bisschen ins Wasser gefallen. Die hatten wirklich Starkregen. Die über, nenne ich Überschwemmungen so wirklich. Aber tatsächlich wurde ein Camp damals sogar in der Nacht evakuiert. Da wurde gesagt, okay, jetzt ist hier wirklich richtig Starkregen angekündigt und auch vielleicht mit Überschwemmungen. Und wir sind an einem Fluss. Das heißt, lasst alle Zelte stehen, es kommt gleich ein Bus, der holt uns ab, die wurden ins Gemeindehaus gebracht, dort wurden quasi Betten aufgebaut oder mussten sie ihre Schlafsäcke mitnehmen und schlafen, wie heißt das, Isomatten und konnten dann quasi in diesen riesigen Gemeindehalle übernachten. Er hat gesagt, ja, hatte auch Vor- und Nachteile. Du hörst, wenn jemand schnarcht. Alle sitzen im selben Raum,
Nadine: Mh.
Felix: aber dafür ist es einfach trocken. Das war halt nicht gewährleistet. Und dieses Mal hatten wir fast nur Sonnenscheine. Es war perfektes Wetter. Eine Nacht war auch Starkregen angekündigt. haben sechs verschiedene Wetter-Apps gecheckt. Manche meinten ja so ein bisschen Niesel. Manche meinten, ist wirklich Starkregen mit 20 Liter pro Quadratmeter. Das war Camp 2. Und das war so ein bisschen in der Senke. Und wir kamen halt im letzten Drittel an, wo wir gesagt haben, alles unten war schon voll. Wo gehen wir hin? Und da war halt dieser Hügel und oben auf dem Hügel, auf dieser Hügelnarbe oben, waren schon so ein paar Zelte. Und dann haben wir uns dort oben einen Platz gesucht, wo zwei Zelte hinpassen. Und waren dort und haben gesagt, wenn es jetzt wirklich stark regnet, das fließt nach unten. Die anderen
Nadine: Mhm.
Felix: saufen ab, wir nicht. Problem ist, es war auch mit stark Wind und den hast du natürlich da oben auf dem Kamm mehr mitgekriegt. Es war
Nadine: Mhm.
Felix: jetzt nicht ein riesen Hügel, wo du hunderte Meter hochgegangen bist. Es war vielleicht so sieben Meter höher als der Rest. Aber da pfiff natürlich der Wind drüber. Und auf der anderen Seite des Hügels war einfach auch eine Kuhweide. Das heißt, du hast die Kühe mit ihren Glocken gehört. Du hast den Wind gespürt. In der Nacht ist dann meine Reisebegleitung auch raufgewacht. meinte, Felix, bist du dir sicher, dass wir alle Heringe gut festgemacht haben, dass uns das Zelt nicht wegfliegt? Dann habe ich nur so geguckt und meinte, also prinzipiell ist dieses Innenzelt mit dem Außenzelt verbunden und die Heringe dran. Das heißt, unser Gewicht müsste auch alles halten. Es hat am Ende gehalten. Es hat auch nicht so stark geregnet wie befürchtet. Es hat am Ende alles ganz gut geklappt. Das zum Spoilern vorweg.
Nadine: Mhm. Okay.
Felix: überlege ich gerade was alles noch so und die strecke wurde ein bisschen verändert wenn man die strecke in den plan gesehen hat war zum beispiel dann noch so einen gipfel mit drin und ausgeschildert war es aber anders dann haben wir auch gesagt okay ist der gipfel jetzt mit drin nee wir haben die route ein bisschen abgeändert der ist nicht mit drin und gesagt ja aber wenn wir den jetzt noch laufen wollen können wir den noch mitmachen wieso ja müssen wir den selben weg zurück oder nöööö Dann wir uns gesagt, ja komm, das machen wir alle anderen sind weitergelaufen. Wir sind da hoch und dann haben wir so hinter uns gesehen, dass dann auch noch andere Kandidaten mitgekommen sind. Wir dachten, folgen die uns jetzt nur, weil die denken, das ist der Weg. Wissen die, worauf die sich einlassen, dass wir jetzt noch mal auf den Gipfel hochgehen, diese extra Kilometer machen. Oben haben wir sie dann getroffen und ja, sie hatten dasselbe Ziel und die sind letztes Jahr auch mitgelaufen. Die kannten das quasi. Das waren drei Geschwister. Das war auch super interessant, dass die das als Geschwister zusammen gemacht haben und haben es dann auch mit denen noch ein bisschen unterhalten. zwischendrin, es gab dann auch eine, wie haben sie immer Influencergruppe genannt, es gab auch so separate Influencer, gelaufen sind, die mussten auch ihr Gepäck tragen, also die hatten jetzt nichts abgenommen bekommen, lediglich war für sie auf dem Campingplatz ein gewisser Bereich abgesperrt, dass die quasi auch als Letzte ankommen können und hatten quasi dann die besten Plätze. Das war das
Nadine: Mhm.
Felix: einzige, wo diese Influencergruppe, die wir so genannt haben, am Ende, also sie hieß die Pressegruppe, die waren halt separat voneinander und...
Nadine: Ja, aber das wird das ja sein. Aber keinem, man so kennt.
Felix: Naja, also ich kannte keinen davon, aber mir wurde gesagt, weil die anderen, die wir so kennengelernt haben, die haben dann so bisschen immer mal gestorkt und es muss eine extrem Skifahrerin aus Schweden, eine relativ Bekannte dabei gewesen sein. Ich
Nadine: Mhm.
Felix: kenne sie nicht, keine Ahnung, ob es jetzt, es war kein Skilanglauf oder Abfahrt, es war glaube ich eher so in Red Bull Richtung mäßig mit Sprüngen und Sonstiges, die da vielleicht in der Bubble sehr bekannt war. Also ich kannte jetzt keinen dieser Kandidaten. bin vielleicht im einen Video mal hinten rumgelaufen oder so. Die eine ist dann mit der Drohne geflogen. Da
Nadine: Okay. Krass, ...
Felix: könnte man vielleicht auf irgendeinem Video mal drauf sein, was man wahrscheinlich nicht sieht.
Nadine: Interessant, dass die dann die besten Plätze auch bekommen. So diese Goodies, dann vielleicht werden wurden sie ja auch eingeladen haben, dafür gar nichts bezahlt.
Felix: Das wird auch so sein, weil Tobi, den wir auch kennengelernt haben, der hat auch gesagt, er ist jetzt, ich weiß nicht wie viele Fiori von Klassix er schon mitgelaufen hat, er hat erst ein oder zwei davon selbst bezahlt, weil die andere Mal war er quasi aus Pressegründen eingeladen. Hat dann aber auch gesagt, diesmal war er halt nicht dabei, hat selbst bezahlt, gemeint, ist schon ein Unterschied, weil du trägst einfach keinen 30 Kilo Rucksack, weil du kein Kameraequipment mitnehmen musst.
Nadine: Mhm.
Felix: Er hat den 23 Kilo Rucksack. Nee, oder 20 Kilo war es einer.
Nadine: Na, dann konnte er das ja genießen. Du warst ja auch ultra light unterwegs, nicht? Ich mit deinem 18 Kilo.
Felix: Ja, nee, war nicht ultra light. Also meine Reisebegleitung hatte 13 Kilo, ich hatte 18 Kilo. Das Zelt hat zwei Kilo gewogen. Das heißt, ich muss trotzdem noch mehr mitgenommen haben. Es war auch nicht nur der Trash Bag, was ich an Gewicht zusätzlich hatte. Ich hab tatsächlich am Anreisetag oder am ersten Tag hab ich noch mal vorher aussortiert, bevor wir angereist sind. Ich hatte zum Beispiel auch mein Grey-Wasser-Filter und dachte, nee, es hieß, wir kriegen an den Checkpoints immer Wasser. Das heißt, du musst nicht aus dem Bach trinken oder so.
Nadine: Mmh.
Felix: Den ganzen weglassen. Nimmst eine einfache Flasche mit, die reicht vom Volumen. Und so war's dann auch. Ja, genau, und auf diesen Zwischenstationen gab es dann Wasser, gab Isotrink, ich glaube, Kaffee konntest du auch holen. Und es gab auch immer so kleine Snacks. Und das war eigentlich ganz gut gemacht, muss ich sagen. Es war sehr gut organisiert. Also wer gerne mal so eine Wanderung machen möchte und möchte sich nicht auf irgendwie eine Organisation, der Routenführung, der Essensorganisation so was einlassen, aber trotzdem mal testen. So ist es übrigens auch entstanden. Fyel Raven, der Gründer oder damalige Geschäftsführer, hat gesagt, Mensch, ich möchte, dass die Leute einfach auch mal rausgehen in die Natur. einfach mal alles mitnehmen, was sie brauchen, aber halt nichts organisieren müssen. Und deswegen wurden quasi die Fair Ragan Classics in Schweden gegründet, quasi so eine gewisse Orga vorzugeben. Aber die Leute schaffen diese Wanderung schon selbst für sich. Mit ihrem Gepäck können ihre Ausrüstung testen. Genau. Übrigens an Tag zwei war auch sehr lustig. Wir sind dann auf der letzten Hütte dann auch noch mal eingekehrt und haben gesagt, ist noch die eine Hütte, dann sind es noch zwei, drei Kilometer. Dann nehmen wir noch mal kurz ein kleines Bierchen für zwischendurch. Wir sind da angekommen, da ist gerade eine Gruppe quasi von dem Tisch aufgestanden und haben sich ihre Rucksäcke aufgesetzt. Und der eine guckte mich an und meinte, du hast doch mal im Globetrotter in Leipzig gearbeitet, Und ich gucke ihn so an denke so, ja, und dein Gesicht kommt mir aber auch bekannt vor. Ja, er war tatsächlich mal in der Globetrotter-Fiale Nürnberg, die ich quasi miteröffnet habe. Er ist dort nicht mehr, arbeitet jetzt direkt für vier Raven. und ist quasi dort aus Berufsgründen auch mitgelaufen. Aber es war super interessant, weil ich dachte im Moment, wieso, wo erkennt der mich jetzt? Ja, hat mich erkannt, aber nicht vom Podcast, sondern quasi von meiner alten Tätigkeit, die ich mal hatte.
Nadine: Ja, mega cool. Ja, da kann man mal sehen, wie klein die Welt ist, ne? Wahnsinn.
Felix: Definitiv. war sehr, sehr lustig, weil Fiery Raven hatte quasi auch seinen kleinen Campingplatz separat. Also die hatten auch die Mitarbeiter ihren kleinen abgesperrten Bereich. Und gerade abends sind wir dann angekommen und gefragt, okay, hier ist noch ein bisschen Lücke. Kann man sich noch dazwischen legen? Der hat auch gemeint, also prinzipiell würde mich das nicht stören, aber ein Zelt kommt noch. Und das ist genau diese Lücke gewesen. Und was mich auch an unsere Waldexpedition übrigens erinnert hat, wo wir dieses Jahr unser Podcast treffen hatten. Danny sein erstes Schlaf Setup war ja einfach nur das Tarb, was gespannt war.
Nadine: Mhm.
Felix: Ein Kandidat hatte tatsächlich kein Zelt mit, der hatte wirklich auch nur ein Tarb. Wanderstock vorne, Wanderstock hinten und nur mit Band abgesperrt. Also auch nicht eine Ridgeline gezogen, sondern einfach nur vorne und hinten Band abgesperrt oder abgespannt. Das war glaube ich, also den habe ich auch nur an Camp 2 gesehen, wo halt dieses Unwetter angekündigt war und da dachte ich mir auch, sportlich, wenn dein Schlafsack einmal nass ist, dann ist der nass. Habt am nächsten Morgen nicht gesehen. Also wir sind dann auch manchmal entspannt aufgestanden. Andere sind schon weggelaufen. Ja, kann auch jeder selber starten, wann er will. Also am ersten Tag wird gemeinsam gestartet. An den anderen Tag hast du halt so eine Stunde oder anderthalb Stunden Zeitlücke, wo du sagst, ich lauf los oder ich warte noch.
Nadine: Und du hast eben schon gesagt, also du willst es wieder machen und nächstes Jahr UK ist fest im Blick.
Felix: Es ist erstmal fest im Blick. Es ist im Lake District. Was ich vorhin schon erwähnt habe, meine Tochter hat einen Mitschüler und der Papa ist Engländer. Er kommt aus dieser Region und ist sehr gerne wandern und hat mir die auch empfohlen. Und deswegen denke ich, wird es auch mal eine UK-Wanderung nächstes Jahr geben. Wenn man am Ende ins Ziel kommt, wird man auch herzlichst empfangen. Also wirklich die Community hält da zusammen. In jedem Camp auch. Camp 2 im Finalcamp war es halt tatsächlich auch so. Wenn man angekommen ist, haben alle applaudiert, sie haben gejubelt, sie haben dich wirklich euphorisch empfangen. Und das war einfach auch so herzlich. Ich habe das
Nadine: Wow, toll. Ja.
Felix: auch gefilmt mit meiner Kamera. Mal gucken, ob ich irgendwann mal die Zeit und Muße habe, da was zusammenzuschneiden. Schaue ich mal, ob ich das mal hinkriege. Und am Ende kriegst du dann auch noch so ein Goodie Bag. Es gibt einmal so ein Patch, was du dir quasi annähen kannst. Es gibt so eine Anstecknadel, die du kriegst und dann noch so ein Gut, jetzt von Oberstaufen direkt ist, ein kleines Handtuch, was man bekommen hat. Ich fand es ganz lustig, dass man noch so paar Gadgets kriegt. Wobei es war auch direkt gefragt, wie oft bist du schon gelaufen? Weil da gibt es Unterschiede. Erst Teilnehmer kriegst du quasi den weiß-grünen Patch. Der schwarze mit goldener Schrift oder schwarze mit orangischer Schrift sah natürlich am geilsten aus, aber den kriegst erst, wenn der zehnmal gelaufen ist. Also
Nadine: Hmm.
Felix: da gibt es gewisse Abstufungen. Und du hast auch gesehen, bei manchen Kandidaten, da war hinten der ganze Rucksack voller Patches. Du hast
Nadine: Boah.
Felix: gesehen, der ist schon in sieben Ländern den Fair Raven Classics gelaufen. hat schon fünfmal den Deutschen mitgemacht, dreimal den Schwedischen und sowas. Das ist dann natürlich auch so bisschen... Ja, es ist schön zu sehen und weiß nicht, er sich da wirklich drauf... Genau, richtig. Genau.
Nadine: Ist eine Trophäensammlung. Kann man stolz drauf sein, das möchte, wem das was bedeutet?
Felix: Genau. Ich fand aber, es war jetzt nicht so ein mit, bin schon fünfmal gelaufen, du bist in deinem ersten, ich rede nicht mit dir, so war es nicht. Also die Leute haben schon gut zusammengehalten, egal wie oft sie es gemacht haben oder nicht. Man hat halt einfach gemerkt, ist eine Sympathie da oder nicht. Und das hatten wir in unserer kleinen Gruppe dann, die sich halt über den Lauf gebildet hat. Das hat schon echt ganz gut gepasst. Ja, aktuell gibt es
Nadine: Gab's denn Ausreißer? Also die, die sich daneben benommen haben, die was vermüllt haben oder so? Weil wenn viele Menschen auf einen Haufen kommen, auch wenn das eigentlich Gleichgesinnte sind und eigentlich Leute sind, die Outdoor und Natur lieben, gab's da irgendwelche Situationen?
Felix: Nicht, dass ich wüsste. haben wirklich darauf geachtet, dass die Strecke sauber bleibt. Du hattest auch immer Mülleimer gehabt auf den Checkpoints. Lediglich an dem einen Gipfel, wo wir waren. Dort sind wir angekommen und wir haben uns schon gewundert, dass... Also du kennst das Gipfelbuch, das ist ja immer da. Und
Nadine: Hm?
Felix: manche nehmen sich ihren Gipfelschnaps mit. Wir sind angekommen
Nadine: Ja.
Felix: und da stand eine Flasche Gipfelschnaps und so ein paar Gläser. Und hinter uns kamen auch noch ein paar andere und da war auch ein Bergführer dabei. Und er hat sich dann tierisch darüber aufgeregt, hat gemeint, er kann sich genau vorstellen, von welchen Leuten das ist. Und das findet er überhaupt nicht okay. Da hat man mit ihm gesprochen. Ich will nichts Falsches sagen, weil diesen Bergführer haben wir dann später auch bei der Influencer-Gruppe gesehen, die natürlich alles immer schön haben wollen und toll und mit Anstoßen und Sonstiges. es war auch sehr, sehr lustig. An Tag zwei war zum Beispiel auch an einer Almhütte. war direkt daneben so ein Schnapsladen, der halt diesen selbstgebrannten oder selbstgemachten Allgäuer Schnaps hatte in verschiedensten Ausführungen. konntest kostenlos testen und konntest halt quasi deine Flasche kaufen. Und es war abgesprochen, dass die quasi ans Ziel gebracht wird. Du musst die nicht mittragen. Das war direkt schon mit dem Veranstalter geklärt. Pass auf, die kaufen das hier und du fährst dann einfach die Bestellung an den Zielort, sodass das keiner mittragen muss. Und dort war halt auch die Influencergruppe in Nimmen, tolle Videos gemacht, wie sie alle anstoßen. Und der Bergführer war auch dabei. Insofern
Nadine: Hmm.
Felix: weiß ich nicht, ob diese Glas, also es waren wirklich Glasgläser, oben waren und eine Flasche, die da standen. Wobei dieser Schnapsladen, der war eigentlich später. Also ich weiß nicht, wo sie es vorher schon gekauft haben könnten. Deswegen will ich nichts Falsches sagen. Der Bergführer meinte,
Nadine: Wenn sie es waren. Ja, okay.
Felix: er kann sich vorstellen, er hat es auch alles mit runtergenommen. Der ein oder andere von unserer Gruppe hat dann auch gesagt, teste ich jetzt mal oder teste ich nicht. Wir haben es dann gelassen, weil wir nicht wussten, wie lange steht das Zeug schon da. Aber an sich hat sich sonst keiner daneben genommen. Auch die Nachtruhe wurde relativ gut eingehalten. Klar gibt es mal den einen oder anderen Kandidaten, schnarcht. Und das eine war so laut. Wir saßen quasi noch beim Abendbrot und hinter uns im Zelten. Das war sieben, acht Meter entfernt. Hast du es richtig sägen hören? Das war schon krass. Übrigens auch sehr lustig. Es wird halt immer auch bisschen geguckt, dass das bisschen traditionell ist oder halt den Regionen traditionell. Und am Camp 1, am ersten Morgen quasi des zweiten Tages ist Saskia, mit der ich ja gelaufen bin, ist schon ausgestiegen aus dem Zelt und meinte dann so, Felix, jetzt nicht erschrecken. Ich so, was ist los? Nicht erschrecken, nicht erschrecken. Ich so, sag was ist, komm einfach raus und guckst dir an. Ja, da waren drei Herren mit Alphörnern und haben quasi alle geweckt durch Alphörnblasen. und
Nadine: Das ist ja geil! Das ist cool!
Felix: tatsächlich an Tag eins, an dem ersten Tag sind wir angekommen auf dem Camp und auf einmal gab es ein Ohren betäubenden Lärm, sind zwei Tornado-Jets quasi durch dieses Tal gekracht und das hast du richtig scheppern hören.
Nadine: Mmh.
Felix: Und als sie meinte jetzt nicht erschreckend, so, was, kommen die schon wieder? Nee, aber es waren die Alphörner. Und das war schon echt ganz cool, weil dann alle haben sich drum als Traube versammelt, haben Fotos gemacht, haben gefilmt, haben zugeguckt, wie die Alphörner geblasen werden. Und ich fand es auch entspannt oder erstaunlich von der Bevölkerung. Wahrscheinlich wurde es nicht so breit getragen, aber viele kamen uns entgegen mein Wie viele kommen denn noch von euch? Hier sind ja so viele Wanderer. Was ist hier los? Und wirklich auch an der einen Hütte meinen die dann, ja, haben heute früh auf dem Weg zur Arbeit, habe ich gesehen, da unten im Tal haben irgendwelche gezeltet. Wart ihr da auch mit dabei? Also es kam auch bei der Bevölkerung relativ gut an. Da hat sich keiner beschwert. Natürlich die Almhütten haben sich gefreut, weil es ist eher nach der Saison gewesen und die waren dann brechend voll, weil die Leute alle hingegangen sind. Also es war auch für die Region, glaube ich, ganz gut, wenn dann auf einmal 150 Wanderer mehr da sind plus Orga. Und die Orga hat das super gemacht. wie gesagt auch mal Riesenlob an die Orga. Ich nenne einfach mal den Namen. Die heißen Plan B. Die machen auch so Trail Running Events. Ich habe mich mit der einen mal unterhalten und die hatte gesagt, ja, wir wurden halt angesprochen, weil wir jetzt schon in der Region vor Ort sind. Wir haben gewisses Equipment. Wir machen das schon oft und machen das für Fair Raven einfach mit. Und das hatten wir gemerkt, es war echt gut organisiert. Auch ein Riesenlob tatsächlich an die Toiletten Crew. Es gab halt sechs Toiletten und das waren nicht so Dixies, chemische wie man sie kennt, sondern es so Ökotoiletten. Die waren aus Holz gemacht. Du Holzspäne, du reinmachst und die Kandidaten waren wirklich, oder die zwei Leute, die das betreut haben, waren wirklich die ganze Nacht auch da. Die haben wirklich alle halbe Stunde, sind die einmal durchgegangen, haben mit dem Besen schnell saubergekehrt. Da drinnen war Licht. Es war super sauber. Am letzten Tag habe ich mich dann auch mal mit denen unterhalten oder jemand anderes vor mir hat sich halt mit denen unterhalten. Man hat sich damit eingeklingt, weil man musste dann relativ lange warten. Und da ging es auch darum, Wartezeiten. Er auch gesagt, ja, wahrscheinlich sind die Toiletten zu bequem. Also wir haben mal so bisschen gemessen. Der Rekord war bei 45 Minuten und 30 Sekunden, wie da jemand drin saß. Und denkst du, ja, in einem normalen Dick-Sie hätte keiner so lange gesessen. Aber es war halt
Nadine: Boah, was? Ja.
Felix: windgeschützt. Es war trocken. Es war angenehm. Du konntest sitzen. Gut kann natürlich sein, derjenige konnte einfach nicht mehr aufstehen, weil er keine Ahnung Krämpfe hatte oder so. Ich weiß es nicht. Es war sehr, lange auf jeden Fall. Und das sorgt dann halt immer abends und morgens für eine sehr, lange Schlange.
Nadine: Ja klar, das staut sich.
Felix: Das war der Nachteil, aber man sich wirklich super gepflegt, super sauber. Da kannst du echt nicht meckern. Es gab auch ein Medic-Team, die waren auch an der Strecke ab und zu mal verteilt und hatten quasi auch mal einen Checkpoint besetzt. Sind mit dem Fahrrad auch mal rumgefahren. Und du hast, wie gesagt, die Telefonnummer gut anrufen können. Die waren auch jeden Abend in dem Camp und hatten ihr Zelt. Und du hast gemerkt, desto später es wurde, desto mehr Leute sind dahingegangen wegen kleinen Wunden und haben sich die halt pflastern lassen oder was auch immer. Als dieses Unwetter angekündigt wurde, ich auch mit denen gesprochen, hier, über Nacht seid ihr ja nicht da, wie sieht's aus, können wir unsere Rucksäcke hier unterstellen? Und er hat auch gemeint, ja, kriegen wir hin, ich kann's dir noch nicht versprechen, aber frag mich am Ende noch mal. Am Ende haben wir's quasi bei einem Kumpel untergelegt im Zelt, der halt noch Platz hatte bei Tobi und mussten die Rucksäcke nicht woanders unterbringen. Aber es war, du konntest mit jedem reden. Wir waren alle super entspannt, auch das Team. Du konntest mit jedem gut reden und jeder konnte seine Scherze machen.
Nadine: Ja, schön. Ich freue mich sehr für dich, dass es halt so eine coole, tolle Erfahrung war. Und ich bin schon
Felix: Hm.
Nadine: gespannt, ob dein Rucksack demnächst auch zugeflossert wird von diesen Trophäen, von diesen Patches. Mal sehen, vielleicht waren wir jetzt ja alle dabei, wo ein Grundstein gelegt wurde bei dir. Mal schauen.
Felix: kann sein. Wobei mein Rucksack hat außendran so eine Art Drybag oder so ein Trockenfach, wo du quasi außen Sachen reinlegen kannst, die halt noch nass sind und quasi am Rucksack trocknen. Und das Gewebe ist halt so ein sehr, sehr dehnbares Gewebe. Da kann ich also keinen Patch dran machen, weil der würde das zusammenhalten, dann ist es nicht mehr so dehnbar. Das heißt, ich habe an meinem Rucksack tatsächlich nicht so die große Fläche, alles dran zu machen. Deswegen weiß ich noch nicht, wie ich das mit dem Patches Hand haben werde. Ob es unten dran kommt oder so. Mal schauen. Lass ich mich überraschen.
Nadine: Gut, ja dann vielen Dank für den Einblick.
Felix: Auf jeden Fall kann ich es allen empfehlen, die das mal machen wollen.
Nadine: Das klingt wirklich gut. Wer da Bock drauf hat auf dieses eventmäßige Community, hat Vorteile,
Felix: Hm.
Nadine: hat Nachteile. weiß nicht, für mich persönlich wär's, glaub ich, nichts. Da wären mir zu viele Menschen irgendwie unterwegs. Hätte ich, glaub ich, nicht so Bock drauf. Ja, na gut, aber so dieses ... Ja.
Felix: Es verläuft sich aber auch schnell, muss ich sagen. Es ist lediglich an den Toiletten, wo es sich dann mal staucht und bei der Essensabholung. Und es ist halt auch sehr international. Also hatten viele aus Südostasien. hatten viele aus Schweden, aus Holland, aus Dänemark, aus Rumänien, Bulgarien, Spanien. USA hatten wir auch noch paar kennengelernt. Also es war so international, dass du halt auch schnell im Englischen warst. Das war auch mal ganz angenehm wieder. Ach so, ich sehe gerade. Man hat auch noch so was hier bekommen, so Studentenfoto und so was. Ja, ich habe mir das mal hier so hingelegt, was man so alles bekommen hat, dass ich es mal zeigen kann. Ja, es war echt angenehm von der Community auch und international. das ist auch schön, wenn du dann die Leute siehst und die denken, ja, wie sieht Deutschland aus? Und sind das erste Mal da und sind dann beeindruckt auch. Das thailändische Pärchen, stimmt, das wollte ich auch noch sagen. Die sind den ersten Tag nicht mitgelaufen. Sie haben sich quasi mit dem Taxi oder mit dem Bus zum Camp 1 fahren lassen, weil sie den ersten Tag skippen mussten. Die mussten aufgrund von Unwetter in Thailand mussten die 38 Stunden auf dem Flughafen auf ihren Flug warten. einfach
Nadine: Gott!
Felix: das Bodenpersonal, also das ganze Personal kam einfach nicht zum Flughafen wegen Überschwemmungen.
Nadine: Mmh.
Felix: Hat man in Deutschland gar nicht so mitgekriegt, dass in Thailand oder Bangkok direkt die Überschwemmungen waren. Und die hatten quasi eine sehr, sehr anstrengende Anreise und sind quasi auch erst am Tag quasi der Anreise in Deutschland angekommen. Die haben gesagt, nee, pass auf, den ersten
Nadine: Boah.
Felix: Tag verbringen wir im Hotel. Wir laufen ab Tag zwei mit.
Nadine: Ja, was für Strapazen. Wahnsinn. Krass, dass es so international ist.
Felix: Also was Leute auch aufnehmen für diese Wanderung.
Nadine: Wahnsinn, ja. Okay, ja. Damit sind wir auch am Ende unserer Folge angelangt. Haben wir wieder die magische Zwei-Stunden-Grenze geknackt, aber wir hatten jetzt auch wirklich
Felix: Mhm.
Nadine: viel Gesprächsbedarf. Und ja, wir freuen uns, wenn ihr Likes und Kommentare hinterlasst, den Podcast weiterempfehlt an Gleichgesinnte. Und dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder. Bis dahin, ciao.
Felix: Und wir drücken natürlich auch die Daumen, dass die Technik diesmal besser funktioniert, dass das Kabel nicht das Problem ist, sondern das alte Mikro. deswegen vielen Dank nochmal Danny für das Sponsoring des neuen Mikros. Wir hoffen, dass es gehalten hat. Und allen da draußen viel Spaß beim Reinhören. Wie Nadine gerade schon gesagt hat, lasst Kommentare da, folgt uns auf den ganzen Plattformen, die wir zur Verfügung haben. Gebt uns gerne Kritik, wenn sie konstruktiv ist. Und bis zum nächsten Mal. Ciao.