
Und nun zum Sport· Folge 377
DFB-Frauen in der Nations League: „Dieser Titel wäre emotional enorm aufgeladen“
Montag, 1. Dezember 2025 · 34 min
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Shownotes
Tore machen und in Madrid bestehen, so wünschte es sich Christian Wück am vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz. Auf der sprach der Bundestrainer nach dem 0:0 der deutschen Fußballerinnen im Final-Hinspiel der Nations League gegen Spanien auch über eines der größten Probleme seiner Elf: Ihr fehlt weiterhin die Effizienz, um noch gefährlicher zu sein. Trotzdem gab es nach dieser Partie in Kaiserslautern auch Positives zu berichten.
Die DFB-Frauen können mittlerweile mit einem großen Team wie den Spanierinnen mithalten, sie haben sich spielerisch verbessert und hoffen weiter auf einen Titelgewinn – es wäre der Erste seit 2016. Am Dienstag wird darüber im Rückspiel entschieden und bevor es so weit ist, gibt es bei „Und nun zum Sport“ einiges zu besprechen. Zum SZ-Fußballtalk mit Fragen zu Schwachstellen, Perspektiven und Personaldebatten im Nationalteam lädt diesmal Moderator Jonas Beckenkamp, dem die Reporter Anna Dreher und Frank Hellmann aus Madrid zugeschaltet sind.
Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp
Produktion: Laura Sagebiel
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Und nun zum Sport. Ich glaube schon, dass wir auf einem guten Weg sind. Das haben wir bewiesen, nicht nur gegen die Französinnen, sondern auch heute bewiesen. Aber es fehlt eben dieser letzte Schritt, diese Tore zu machen. Jeder möchte im Fußball Titel gewinnen. Wir möchten natürlich in Madrid bestehen.
Wir wollen diesen Titel mit nach Hause nehmen, weil darum geht es. Tore machen und in Madrid bestehen, so wünschte es sich Bundestrainer Christian Wück am vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz. Auf der sprach er nach dem Null zu Null der deutschen Fußballerin im Finalhinspiel der Nations League gegen Spanien auch über eines der größten Probleme seiner Elf.
Ihr fehlt noch immer etwas Effizienz, um noch gefährlicher zu sein. Trotzdem gab es nach dieser Partien Kaiserslautern auch Positives zu berichten. Die DFB-Frauen können mittlerweile mit einem großen Team wie den Spanierinnen mithalten. Sie haben sich spielerisch verbessert und hoffen weiter auf einen Titel gewinnen.
Am Dienstag wird darüber im Rückspiel entschieden und bevor es soweit ist, gibt es bei ihr nun zum Sport einiges zu besprechen. Willkommen zum SZ-Fußballtalk, sagt Jonas Beckenkamp und ein zünftiges Buenos Dias geht auch in die Ferne. zu unseren Reportern Anna Dreher und Frank Hellmann, die soeben in Spanien eingetroffen sind.
Hallo. Also, wir könnten die ganze Sendung auch auf Spanisch machen. Anna, zumindest wir zwei bei Frank weiß ich es nicht, aber vielleicht ja auch. Nee, wir machen es natürlich auf Deutsch. Gespielt wird ja morgen im Estadio Metropolitano und das liegt direkt neben dem Flughafen, habe ich mir sagen lassen.
Anna, kannst du da schon rüber gucken vom Hotel aus oder hast du das Stadion schon gesehen irgendwo in der Ferne? Ja, tatsächlich auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel am Stadion vorbeigefahren und das ist mein erstes Mal in diesem Stadion. Ich war überhaupt noch nie in Madrid zuvor. Also große Vorfreude und Aufregung deshalb auch.
Und es sieht eigentlich ganz, wie soll ich sagen, interessant aus. Also geschwungenes, schönes Dach. Atlético hier jetzt zu Hause. Und bin dann gespannt, was für ein Programm morgen Abend, am Dienstagabend im, ja jetzt tatsächlich auf einen... Richtiges Finale kann man sagen, hinaus laufenden Endspiel in der Nations liegt dann dabei rauskommt.
Das war ja mit Hin- und Rückspiel. Und durch dieses Null zu Null im Hinspiel hat man jetzt einen Grand-Final. Aber leider nicht in Bernabéu, Frank. Du kennst ja die Stadien Europas auch ganz gut. Sogar der König hat sich angekündigt. König Philippe soll morgen zugegen sein. Ja, glaubst du denn, dass es voll wird in diesem riesigen Stadion, wo sonst Atlético spielt?
Ja, auf jeden Fall. Wir haben uns in Kaiserslautern auch mit den Kollegen der spanischen Medien ausgetauscht. Stand jetzt, oder an Stand Wochenende, waren forty-fünfzigtausend Karten verkauft. Dazu muss man eben sagen, dass Ziele Spanier abwarten wollten, wie das Hinspiel ausgeht und die spanischen Kollegen rechnen damit, dass fünfzigtausend, vielleicht auch sechzigtausend Menschen kommen.
Das wäre eine neue Rekordkulisse für ein Frauenländer-Spiel in Spanien. Sie haben ja schon mal eine National-Sticks-Finale bestritten. Das war das gegen Frankreich. Da haben sie im Malagab, im Halbfinale gegen Schweden, noch mal geguckt. Das ist ein Hausnummer. Das ist ein Statement, dass man auch es gewagt hat, in das große Metropolitano zu gehen.
Darüber kommt nur noch das Camp Nou. Das wird aber umgebaut. Das hat nicht genügend Kapazität. Darüber nur noch das Bernabeo. Ich glaube, das wird ein tolles Erlebnis und es wird, und da kommen wir vielleicht auch gleich zum Fußball, vor allen Dingen auch bessere Bedingungen für die Spanierinnen in der Platz in Kaiserslautern, war dem Tiki-Taker nicht förderlich und hat doch so manche Kombination, gut gemeinte Kombination gerade in der Spanierin, so Nichte gemacht.
Und das wird in Metropolitanie anders sein. Und natürlich haben die Spanierinnen hier immense Rückendeckung. Und das ist eigentlich auch das, worauf die Trainerin Sonja Bermudes abgezielt hat, die gesagt, dass Metropolitano wird es richten im Rückspielen. Und der König ist dabei. Aber sprechen wir noch mal kurz über das Vergangenen, nämlich das Spiel auf dem Betzenberg.
Anna, der macht ja auch was her als Stadion. Das ist ja auch ein Erlebnis. Erzähl mal ein bisschen, wie war's denn da? So über vierzig Tausend waren im Stadion. Der Platz war, wie wir gehört haben von Frank, nicht so toll. Aber zu sehen gab es ein ordentliches Spiel der Deutschen, oder? Ja, also Sie haben was wie jetzt?
mitbekommen haben, umgesetzt, auch was sie sich vorgenommen hatten. Das war ja auch ganz ansehendlich, vor allem mit Blick darauf, dass sie es geschafft haben, die Spanierinnen unter Kontrolle zu halten. Frank hat jetzt schon gesagt, der Platz kam dem Kurzpassspiel. Nicht so gelegen, aber die Spanierinnen haben halt auch nicht ausgewichen auf, sagen wir mal, taktische Anpassungen wie längere Bälle und so weiter, um es mal über diese Schiene zu probieren, was, glaube ich, aber schon auch daran lag, dass die Deutschen eben den Druck.
sehr gut aufrecht erhalten konnten. Also sie standen kompakt in der Defensive, hoch verteidigt, immer gut drauf gegangen, die Zweikämpfe ordentlich bestritten gewonnen. Man hat auf den beiden Außenverteidiger Positionen, also Franziska Kett, links und Julia gewinnen rechts. Sie haben das Spiel ganz gut in die Breite gezogen.
Clara Bühl hat wie immer da gewirbelt auf dem Flügel, leider nicht mit der Erfolgsquote, wie sie es vielleicht verdient gehabt hätte bei all den Vorstößen. Und das war schon ganz gut anzusehen, fand ich. Also was sie auf jeden Fall geschafft haben, ob das jetzt daran lag, dass die Spanierinnen... mehr Probleme mit dem Platz hatten oder mehr Probleme mit dem deutschen Spiel.
Aber was sie auf jeden Fall geschafft haben, ist, dass die Weltmeisterinnen sich nicht entfalten konnten. Es gab eine Phase nach der Pause. Das war auch ein Kritikpunkt des Bundestrainers, so fünfzehn, zwanzig Minuten, wo sich das geändert hat, wo die Spanierinnen mehr am Zug waren, wo sie auch tatsächlich dann zwei hochkarätige Torchancen hatten, wenn die reingegangen wären.
Behaupt ich, wäre das Spiel vielleicht auch anders ausgegangen und gekippt, weil dann vielleicht wieder was im Kopf passiert wäre. Aber so ... Haben sie sich wieder gefangen und die restliche Zeit des Spiels, das auch wieder dominiert. Also dieses Auftreten, dieses mutige Fokussierte, das war schon da.
Mit aber dem großen Manko der Chancenverwertung. Und das schmälert die Leistung insgesamt dann schon, weil wer neunzehn zu neun Torschüsse hat, der sollte doch mindestens einreinmachen. Von der werden wir noch hören. Wir haben ja schon eingangs auch gehört, was der Bundestrainer dazu sagt, die Effizienz.
Ich wollte noch ein bisschen was zu den Spaniern wissen, Frank. Die waren ziemlich enttäuscht über dieses Null zu Null. Dabei hätten sie auch verlieren können. Ist es denn auch eine Auszeichnung für die Deutschen, dass also die Weltmeisterinnen so grummelig nach so einem Spiel daherkommen? Auf jeden Fall.
Also ich pflichte Anna da total bei. Also ich wollte jetzt auch die deutsche Leistung, nicht nur die gute deutsche Leistung, jetzt nicht nur auf die Spanierin schieben, weil der Platz jetzt zu schlecht war. Also dieser mutige Ansatz, der war wirklich verblüffend. und ich glaube auch, dass die Spanierin überrascht hat, weil sie haben, wenn man sich zurückerinnert, das EM-Halbfinale in Zürich, wo sie ja dann in der Verlängerung bekanntlich ... gewonnen haben.
Damals haben sie spielerisch dominiert, viel mehr Beiblesitz gehabt. Und jetzt war die Herangehensweise völlig anders der deutschen Mannschaft, viel mutiger, viel offensiver, auch ausgerichtet dieses hohe Pressing. Und die Spanierinnen, sie wirken teilweise nicht präsent. Und ich habe mal geschrieben, sie haben den Faden.
von Anfang an nicht gefunden, aber haben die auch nie wieder aufgenommen, bis auf diese kurze Phase nach der Pause. Und da war schon viel Frust auf dem Platz zu hören, aber auch dann in den Statements nach dem Spiel. Das Beste war, sie haben eben Null Null gespielt und erhalten sich damit alle Optionen offen, aber ... Ich habe mir die Mühe gemacht und extra noch mal nachgeschaut.
Die Spanier haben sich klar verloren. Das erinnert man sich zurück im letzten Forenspiel bei der WM. Das war ein Neuseeland, da waren sie schon qualifiziert, da haben sie aber vier Null gegen Japan verloren. Da hatten sie aber trotzdem eighthundertfünfundundneunzig Pässe gespielt. Also, wir waren auch in dem Spiel extrem dominant und haben sich dann halt Konter gefahren und die Japanerinnen haben im Runde fast jede Chance genutzt.
Und jetzt war das Spiel ja eben ganz anders. Anna hat gesagt, neunzehnneunzehn Torschüsse für Deutschland. Und das ist für mich auch die größte Errungenschaft, die Christian Wirk jetzt in dieser Weiterentwicklung seit der EM geschafft hat, in allen drei Spielen. Also, ich nehme die beiden halbfinals gegen die Französinnen mit rein und jetzt gegen die Spanierinnen.
haben die Deutschen immens viel Druck gemacht, haben teilweise spielerische Mängel ausgeglichen, durch diesen mutligen Ansatz, durch das Pressing immer Überzahl zu bilden. Ich erwähne jetzt mal Elisa Senzens hier, Genüskender im defensiven Mittelfeld, die extrem kampfstark sind, extrem giftig sind. Das sind vielleicht natürlich nicht so gute Fußballerinnen wie Alexia Portellas und ein paar andere noch.
Aber die Überzahl, die sie dann bilden, der der Ansatz des Bundes Trainers, also Kann ich nur meinen Huf vorziehen? Kompliment, was Christian Wübke ein dreizehn-Monat-Namenszeit geschafft hat. Potejas haben wir gehört, kennt natürlich, naja, kennen viele Leute, die den Frauenfußball verfolgen. Eine andere ist Aitana Bonmati.
Anna, die fällt jetzt aus mit einem Wadenbeinbruch. Wie sehr schwächt das die Spanierinnen? Also, wenn wir jetzt dieses Spiel in Kaiserslautern nicht einbeziehen, dann hätte ich gesagt, es schwächt die Spanierinnen enorm, weil das ist einfach ... eine der weltbesten Fußballerinnen. Ich würde sogar behaupten, technisch noch mal feiner als Alexia Putejas, aber darüber kann man sich natürlich streiten.
Aber allein dieses Tor, über das wir jetzt schon gesprochen haben, dieses späte einst und null im EM-Halbfinale, das hat ihre ganze Raffinesse gezeigt, die Gedankenschnelligkeit. Das ist auch so das Paradebeispiel, was Christian Wückemann führt, wenn es darum geht, wie man eben diese Abschlüsse besser nutzen kann oder muss.
Und da hat sie wirklich ... gezeigt, was für Fähigkeiten sie hat. Aber bei diesem Hinspiel jetzt in Kaiserslautern, da war sie sehr blass, nicht wirklich in Erscheinung getreten, wusste nicht so richtig, wie sie agieren soll, hatte sich den Eindruck, hat keine Wege gefunden, was auch an besagtem deutschen Spiel, was Frank jetzt gerade noch mal beschrieben hat, auch lag.
Also, wenn wir jetzt das letzte Spiel nehmen, würde ich sagen, werden Sie es nicht so merken, aber natürlich können wir auch davon ausgehen, dass auch mit ihr die Spanierinnen jetzt in diesem Rückspiel ganz anders auftreten werden. Die lassen sich ja selten zweimal vom gleichen Gegner so kunst hintereinander vorführen.
Insofern, klar, das ist eine der besten Spielerin weltweit. Die fällt jetzt sehr lange aus. Das schwächt auch ein Team, was individuell so stark besetzt ist wie Spanier natürlich schon. Und wie sieht es denn bei den Deutschen aus, Frank? Wir haben ja diese Pressekonferenz eingangs gehört. Ich habe mir die nochmal ganz angehört.
Ihr wart beide zugegen, habt auch Christian Wück Dinge gefragt. Wie wirkte er denn auf dich? War er also zufrieden, dass Sie jetzt doch sich gesteigert haben, dass Sie dem Weltmeisterin so ein Spiel abverlangen? oder hat er sich dann doch auch geärgert, dass Sie kein Tor geschossen haben? Im ersten Moment hat er klar gesagt, dass der Frust bei ihm überwogen hat.
Aber umso länger der Abstand ist, umso mehr richtet er den Glück nach vorne. Und er hat heute auch schon eine Stimme tatsächlich übermittelt, also den deutschen Medien jetzt vorab, die Pressekonferenz, ist ja erst noch, dass man einen guten Anfang hingelegt hat. Aber diesen guten Anfang will man jetzt zum Ende bringen.
Und glaube ich, gerade er möchte diese Weiterentwicklung unter seiner Ägide, die möchte er mit einem Titel krönen. fast besessen, würde ich fast mal sagen, weil er weiß ja auch, der nächste Sommer ist der erste ohne Turnier. Und dann haben wir erst die wieder die WM in Brasilien, für die sich ja Deutschland dann auch erst mal noch qualifizieren muss.
Das heißt, es gibt jetzt eine ganz große Chance, diese Entwicklung unter seiner Handschrift mit diesem neuen Ansatz, mit neuen Spielerinnen müssen wir ja immer noch mal sehen. Da sind Merle Froms, Marina Hegering, Alexander Popp, wichtige Figuren, die jetzt noch bei der Frauen M. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leitet, Sarah Debritz, Lina Magull, müssen wir auch noch erwähnen. Also die Mannschaft ging über, zwanzig, zwanzig ist eine gänzlich andere. Und wenn Christian wirkt das jetzt schafft, gegen den Weltmeister und Weltrangel eines Nährsten, die Nations League zu gewinnen, naja, das wäre vor allen Dingen auch für ihn, wäre das eine Krönung.
Davon hat er selbst gesprochen und es gibt dann eigentlich auch gute Gründe, den Vertrag mit ihm zu verlängern. Das steht ja noch aus, weil er läuft nur bis zwanzig, sechsundzwanzig, die WM wäre dann zwanzig, siebenzwanzig. und seinen Augen mehr gilt drauf. Und ich habe eben den Eindruck, dass auch die Spielerinnen das unbedingt wollen.
Wir müssen ja immer sehen im Frauenfußball. ist die Nationalmannschaft das Non-Pros-Ulter, die steht auch nochmal deutlich drüber über den Vereinsfußball, viel mehr als im Männerfußball, oder FC Bayern, der Champions League, so sind der vielleicht dann oft mal wichtiger als im Länderspiel gegen die Slowakei oder gegen Nordirland oder Luxemburg.
Das ist bei den Frauen einfach anders jetzt gegen Spanien. Diese Länderspiele stehen über einem, das ist der Grüne Jahresabschluss, obwohl jetzt Wolfsburg und Bayern noch große Spiele haben. Aber dieser Wille ist, glaube ich, beim Trainer und bei den Spielerinnen immens groß. Naja, und ich glaube, was da auch noch mit rein spielt, das hatten wir in unseren Texten auch ausführlich thematisiert.
Das war ja jetzt bei der EM in der Schweiz spielerisch nicht so gut, was die Deutschen abgeliefert haben. Da kam ja sehr viel über den Kampf, über die Mentalität. Das war ja sehr beeindruckend. Und so haben sie es ins Halbfinale geschafft. Und dann erst in der Verlängerung verloren durch Eintor. Und ich glaube, das sitzt einfach sehr tief.
Und das ist so eine Art, wie soll man sagen, Reworges ist falsche Wort, aber so der Beweis zu zeigen, wir können es. Und diese Generation wird Titel gewinnen. Das ist, glaube ich, so diese Überschrift, die jetzt vor allem über diesen Nations League Finale steht und das Halbfinale gegen Frankreich war ja auch erkämpft.
Und jetzt dieses Hinspielerisch auch. Ja etwas sich verbessert gezeigt zu haben und jetzt diese große Chance zu haben das ist. Ich glaube auch der der Antrieb ist sehr groß und natürlich ist das irgendwie eine platitüde. man spielt um Titel man spielt um Siege natürlich um was sonst. aber ich glaube dieser Nations League Titel wäre emotional tatsächlich nochmal nochmal anders aufgeladen.
Also im vergangenen Sommer noch ein paar spielerische Defizite. Ein anderes Thema, das die Ära wirklich auch begleitet, Frank, ist ja das Thema Effizienz, das einfach zu wenige Bälle im Tor landen. Das war ja auch in Kaiserslaut an der Fall. Wie blickst du auf diese Problemstelle? Wie gravierend ist das Offensive die fehlende Schlagkraft, die man da vorne mitunter beobachten kann?
Ja, es ist natürlich ein Problem, hat sich ja so ein bisschen an Clara Bühl personifiziert, die viel versucht hat, viel gemacht hat, verzogen hat, an den Pfosten getroffen hat. Ich kann aber einfach ein Gegenbeispiel, fällt mir ein, ist halt das Rückspiel in Frankreich. da in Karn, wo die Deutschen zwei-zwei gespielt haben, da hatten wir relativ wenig Torschlüsse, hat Nicole an Jomi ein tolles Tor gestoßen, Clara Bühl hat getroffen.
Richtig viel mehr Chancen gab es noch. Ein Abseits-Tor hatten die Deutschen aber nicht. Also es gab auch andere Spiele, wo sie eben effizient waren, zum Beispiel auch vier Null in der Nations League vor der M gegen die Niederlandefall mehr ein. Da haben sie auch aus ihren Chancen die Tore erzielt. Also es ist immer so ein bisschen zu einfach.
Natürlich war das das Manko, was jetzt zu besichtigen war, aber das grundsätzliches Problem besteht, dass also... Sie vielleicht nicht ganz so klarer Bühl hat das in der Mixo ein ganz gut gesagt, dass dieser Torabschluss, Effizienz, Effektivität, dass es ein unheimlich detailliertes und auch facettenreiches Thema.
Und ich finde, das hat sie ja gut besprochen, weil ja kein Abschluss ist wie der andere, gerade als Stürmerin. Du bist immer in einer unterschiedlichen Situation, musst instinktiv entscheiden. Anna hat es eben auch noch mal gesagt, Althana Bonmati stand eben dafür für den Abschluss. Die Spanierinnen haben z.B.
mit Esther eine ganz tolle Stürmerin, Team-Follegin von Ann-Kathrin Berger in Gotham, also in New York, New Jersey, der US-Verein, der Meister geworden ist. Aber auch sie lässt immer noch relativ viel liegen, hat jetzt auch im Inspiel auch ein, zwei gute Gelegenheiten vergeben. Also ... Wenn ich jetzt mal den Frauenfußball so ein bisschen durchforste, wer hat denn tatsächlich Abschluss, starke Stürmerin?
Also auch in Frankreich vielen, die ja total, also Cattoto ist es nicht. Aber in den Engländern tritt es manco immer wieder auf. Stina Black Stenius von Schweden ist vielleicht noch eine, die dafür steht. Aber dass das jetzt das Kardinalproblem der Deutschen ist, da würde ich vielleicht ein bisschen widersprechen.
Der Bundestrainer sprach im Zusammenhang mit den fehlenden Touren ja auch von einem Problem mit der Spielintelligenz. Anna, was glaubst du, meint er damit genau auch in Bezug auf ausbleibende Tore? Also, was durchdringt bei dem Thema, und da kann Christian Wückmutter ja auch gar nicht verbergen, dass er vor allem aus dem Jugendbereich kommt, weil er immer wieder betont, dass gerade dessen Thema ist, was man in der Jugend schon aufbauen muss.
Also das denkt er immer mit, diese Entwicklungsspanne, ab wann die eigentlich anfangen muss, um dann im Nationalteam den Effekt zu spüren. Und das ist eben ein Aspekt davon, also weil für ihn diese Effizienz weniger eine Frage der Technik ist, sondern mehr, wann erkenne ich die Situation? Wie stark ist mein fussballerisches Können?
Damit ich möglichst wenig darüber nachdenken muss, wie ich den Ball jetzt spiele. Und deshalb hat er eben dieses Beispiel von Aitana Bonmati genannt, weil die diese Lücke im Angreifen erkannt hat und dann gar nicht mehr groß nachdenken musste, sondern das einfach... Wie soll man sagen, intuitiv wirkte, dass sie den Ball dann da so reinbringt.
Und dann musst du aber natürlich nicht nur das Talent, sondern eben auch die technischen Fähigkeiten haben. Das spielt ja dann natürlich eine Rolle, um den Ball dann auch so präzise am Pfosten ins Tor reinzukriegen. Und für Christian Wirke ist es, glaube ich, eine Mischung aus. Die Spielerin, die jetzt hat, muss ... dazu bekommen.
Er sagt ja auch über Clara Bühl, sie muss jetzt endlich mal ihre Quantität an Angriffen, die sie startet, in Qualität bei den Abschlüssen um Münzen. Aber man hört schon durch oder Frank, korrigier mich, aber ich meine immer durch zu hören den Jugendtrainer Christian Wück, der dann schon im Blick hat, was müssen wir eigentlich beim Ansatz am Anfang schon starten, um dann dieses Problem irgendwann los zu werden.
Meint ihr, dass er da auch ein bisschen auch in Richtung Stürmerinnen, also ich würde mal sagen Mittelstürmerinnen guckt? Also, dass er vielleicht auch eine Figur vermisst, die da verlässlich Tore macht. Wir haben Nicole Agnomi gehört, die im Halbfinale getroffen hat. Giovanna Hofmann ist verletzt, Frank.
Also so eine Alexandra Pop, also so jemand, die da vorne verlässlich einfach beim Turnier fünf Treffer besorgt. Meinst du, so jemand fehlt? Ja, natürlich. Ich würde den Bogen noch mal weiterspannen. Ich habe es noch einmal geschaut. Ich war damals tatsächlich selbst vor, aber vor dem Jahr zwölf haben die Deutschen in der EM-Qualifikation in Spanien mit fünf zu null geschlagen.
Damals in Mannheim, kann ich mich noch gut daran erinnern, ja, vier Tore hat gemacht, damals Celia Sarsic. Das war eben auch eine Stürmerin, die aus wenig viel gemacht hat, die unheimlich komplett war in ihren Anlagen, Kopfball stark, auch beidfüßig den Instinkt hatte. Also nichts gegen Giovanna Hoffmann, die ja wirklich ... Eine tolle Leistung gebracht hat, aber auch in kämpferischer Hinsichten.
Sie hat stark gegen den Ball gearbeitet, gegen Frankreich oder gegen Französien. Aber die klassische Torjäger, das sieht man auch an ihrer Bilanz, ist eigentlich nicht die Spielerin, die das am ehesten verkörpert. Das ist Lea Schüller. Die bringt eigentlich alles mit. Die hat eine Famosequote in der DFB-Auswahl.
Die ist jetzt aktuell aus familiären Gründen, heißt es offiziell. Mehr weiß ich tatsächlich auch nicht. Aus familiären Gründen steht sie nicht im Kader. Und sie hatte, ich meine, Anna sieht das in München noch häufiger. Ich habe sie immer am Fernseher gesehen. Irgendeine Phase, wo es tatsächlich auch nicht so richtig gelaufen müssten.
Sie mitunterwirkt, sie dann gar nicht anwesentaucht. lange ab. Und sie war ja bei der EM, die Mittelstürmerin Nummer eins, hat ja auch getroffen. Sollte jedes Mal dann kurz vor ihrer Auswechslung dagegen Dänemark, hat sie dann ihr Tor erzielt. Und dann aber hat die Körpersprachen im Bundestrainer einfach nicht gefallen.
Und dann hat er eben schon von der Hoffmann dafür eingesetzt. Aber Lehrschüller ist noch nicht so alt, dass man sich jetzt abschreiben sollte. Wenn ich weiß, welche Knöpfe man da drücken muss, vielleicht auch was privater, gerade im Gange ist, ihr Vertracht läuft ja auch aus, aber eigentlich haben wir eine komplette Stürmerin, von der ich immens viel haltete, der da drüber hinaus auch schnell ist, die Kopfball stark ist.
Die müssen wir immer noch mitdenken. Aber da hast du recht, im Nachwuchsbereich ist jetzt nicht so die, die die Sicht aufdrängt. Interessant ist, dass Chiquira Martinez jetzt eingewechselt worden ist. Die habe ich sehr oft in Frankfurt gesehen, galt immer lange, lange als Top-Talent. Aber die war dann in Frankfurt auch nicht immer austrainiert.
Und ob das für ganz oben reicht, es gab da so einige Szenen da auch im Spiel jetzt gegen die Spanierin. Das wirkte dann nicht ganz so glücklich, spielt inzwischen bei Western United. Die kann sich auch noch entwickeln, die hat auf jeden Fall bringt diesen Instinkt mit. Das ist richtig, aber die Vielzahl an Top-Stürmerinnen, Nicole Amioume haben wir auch genannt, haben wir nicht.
Und im Nachwuchsbereich, ja, da fehlt es tatsächlich. Und das ist, dann gebe ich auch einer recht, ist das, was, glaube ich, den Bundestrainer auch gerade mit dieser mittelfristigen, langfristigen Perspektive umtreibt, das auch immer wieder zu thematisieren. Und Anna, wie sieht es dann im Zentrum aus, wo ja weiterhin Lena Oberdorf verletzt fehlt?
Dieses Duo mit Sens und Nüsken, die sind gesetzt. Würdest du sagen, die haben da genügend spielerische Kraft aus dem Zentrum, um das Team zu tragen? Oder braucht es da noch mehr? Wir haben ja auch jetzt schon gehört, dass Jule Brandt weiter vorne dann mehr Kreativität bringen soll als Spielmacherin. Also diese drei siehst du die jetzt als Inkern da im Zentrum?
Also... Was sich auf jeden Fall jetzt gefunden hat, die Rücktritte von Spielerinnen, die einst nicht wegzudenken waren, haben wir ja schon angesprochen. Da, würde ich sagen, hat sich jetzt schon die Achse, die neu herauskristallisiert und auf die kann auch Gewicht gelegt werden, um es mal so zu formulieren.
Also natürlich hat eine Lena Oberdorf noch mal eine ganz andere. Körperlichkeit, eine ganz andere Robustheit, auch von der Ausstrahlung her. Das spielt ja auch immer eine Rolle. Ich glaube schon, dass es einen Unterschied macht, auch bei den Gegnern, ob jetzt Lena Oberdorf da im Mittelfeld agiert oder ob sie vertreten werden muss.
Aber das ist jetzt gar nicht despektierlich gemeint, weil man in den ganzen Spielen auch bei der EM gesehen hat, dass Neziokenüsken das Potenzial definitiv hat. Und Elisa Sens, die ja eher eine kleinere, quirligere Spielerin ist, gut dazu passt, weil sie sich... Also, das ist ja eigentlich wirklich eine Freude immer zuzugucken, wie die sich reinbeißt in die Zweikämpfe und nie nachgibt.
Also, ich würde mal sagen, von den deutschen Spielerinnen ist wahrscheinlich Elisa Sens, diejenige, die mit diesem... tatsächlich ja öfter verwendeten Wort zur Gegnerbeschreibung eklige Gegenspielerin ist. Und die funktionieren einfach gut. Und die verstehen sich inzwischen auch fussballerisch wahnsinnig gut.
Das hat sich eingespielt. Und insofern würde ich mal behaupten, auch wenn jeder Kader mit Lena Oberdorf in der Spielform, die sie vor ihrer Verletzung hatte, besser ist. Aber ich sage jetzt einfach mal rein, fussballerisch ist die Lücke schon. geschlossen. Also, da vermisst man sie jetzt nicht sofort und denkt bei jedem Ball, oh mein Gott, das Mittelfeld ist das Problem.
Im Gegenteil. Und wie ist es mit Julie Brandt, diese Rolle, die sie als Spielmacherin, als Zehnerin, kann man sich das vorstellen? Ich kenne sie jetzt von der EM noch eher noch über außen, quirlig, Flankenläufe, weite große Schritte. Ist es aber dann im Zentrum was für sie, wo es ein bisschen enger zugeht?
Ja, also das ist prima. Also wenn man sieht, also ich hätte es Ich muss sagen, persönlich gar nicht gedacht. Es war auch überrascht, dass der Bundestrainer das dagegen die Französer umgesetzt hat, aber sie bringt. ganz viel mit, also vor einem Spielverständnis Mut, auch ins Dribbling zu gehen. Vielleicht ist es noch aber zu einer Eins-zu-Eins-Situation zu viel.
Aber allein wie sie auftritt, mit welcher Dynamik sie das auch macht und auch für die Gegnerinnen oft überraschend. Das ist toll zu sehen und es ist eben ein Problem gewesen bei der EM. Das hat der Bundestrainer ja auch im Analysegespräch mit einem kleinen Kreis von Journalisten belegt, auch statistisch belegt.
Es kam während der EM kein Pass aus dem Zähnerraum in den Strafraum. Und das war natürlich eine Verantwortung für die Linda Dahlmann und auch einmal Laura Freigand, die da wie in Schweden eingesetzt worden ist, die das zu verantworten hatten. Das hat den Bundestrainer einfach missfallen. Das hat er analysiert, hat sich über die Mehrfach angesehen.
Und dann hat er, und da ist er eben auch konsequent eine Veränderung vorgenommen und seitdem spielt eben Jule Brandt auf dieser Position. Und da sehe ich auch noch Entwicklungspotenzial, auch bei ihr Steigerungspotenzial, aber das ist... der Zeit wirklich gut anzusehen und vielleicht kommt das sogar ihren Stärken entgegen.
Ich wollte noch mal vielleicht einmal ganz kurz den Gedanken reinbringen. Noch eine Spielerin für die Mittelfeldposition der DFB, guckt sehr auf Vanessa Diehm. von der TSG Hoffenheim, die im zentralen Mittelfeld spielt. Die sollte tatsächlich sogar die Sprechrolle übernehmen für die für die M-Bewerbung.
Zwanzig, neun, zwanzig wird das ja Mittwoch vergeben. Da ist sie dabei in der Delegation. Sie ist Kapitänin auch der U-Dreinzwanzig. Kapitänin der U-Dreinzwanzig-Nationalmannschaft, Kapitänin in Hoffenheim. Und das ist, glaube ich, die nächste Spielerin, die der DFB oder speziell Christian Wirck mal in der WM Qualifikation austesten wird.
Also da will er sich natürlich dann breiter aufstellen, weil Wir wissen alle, Lena Oberdorf hat sich das zweite Mal das Kreuzband gerissen. Qualitäten hat Anna hinlänglich beschrieben. Aber wenn sie zurückfährt, das kann wirklich jetzt seriös keiner sagen. Und deswegen braucht es da noch mehr Alternativen im zentralen Mittelfeld.
Und man muss vielleicht auch zu Jule Brandt noch mal dann nach einer Alternative forsten. Ob das dann noch, gerade auch mit Blick auf die WM- Twenty-Siegen-Zwanzig, Linda Dahlemann und Laura Freigang sind, das stelle ich jetzt mal einfach hier persönlich in Frage. Ich glaube, dass diese Entwicklung bei beiden.
Oder wird sich nicht mehr so viel entwickeln, dass das das Niveau der Nationalmannschaft noch annimmt? Was ja aber interessant ist, Frank, finde ich immer, weil Linda Dahlemann ja technisch auch eine sehr starke Spielerin ist und diese Dynamik eigentlich auch hat. Also diese Statistik, die du erwähnt hast bei der EM, die ist ja Wahnsinn eigentlich.
Aber man fragt sich schon, wie es dazu kommen konnte. Und Laura Freigang war ja beim vergangenen Lehrgang rund um die Halbfinals auch. Deshalb mitnominiert, es hat Christian Wirk auch gesagt, weil es auch darum geht, eine Spielerin, in die man grundsätzlich großes Vertrauen hat, die aber in der Zeit in der Bundesliga ein bisschen eine Spächephase hatte, vielleicht auch über die Nationalmannschaft wieder hochzuziehen.
Und die spielt jetzt aber gerade ja gar keine Rolle mehr. Es ist schon interessant, wie sich das in den vergangenen halben Jahren gewandelt hat. Zwei Spielerinnen, die eigentlich immer auch sehr präsent waren. Also Linda Dahlmann ist ja grundsätzlich eine tolle Fußballerin. Das muss man auch mal sagen, ist eine tolle Techniker und die, die ich einfach auch gerne zusehe.
Vielleicht habe ich mich da auch ein bisschen so kritisch bei der geäußert. Ich bin bei Laura Freigang, muss ich persönlich sagen, ein bisschen skeptisch. Ich sehe sie häufig in Frankfurt und ich sehe halt... Wirklich sehr oft in den großen Spielen gegen hochkarätige Gegner stößt sie einfach an Grenzen, weil die einfach und das ist auch im Frauenfußball immer wichtiger, Dynamik und Geschwindigkeit fehlt.
Und da hast du recht, da ist Linda da immer noch mal ein Schritt weiter, auch spielerisch noch mal, variantenreicher. Gut, dafür haben wir den Bundestrainer, der da die richtige Auswahl trifft. Aber was er eben, das ist ja die Ausgang der Fragestellung, was er mit Juli Brandt gemacht hat und diese Idee einfach umgesetzt hat, das finde ich auch ihm mutig und da nochmal ein Lob für Christian Vück.
da auch konsequent sein Weg zu gehen und dann auch eben was anderes zu versuchen, wenn was anderes nicht geklappt hat und dann eben auch keine Rücksicht auf vielleicht Verdienste und auch verdiente Namen in der Nationalmannschaft zu nehmen. Jetzt haben wir sehr viel über die Mannschaft gehört und über das Duell mit den Spanierinnen.
Ich habe noch eine Frage zum Schluss. Wir haben das kurz angerissen, der Frank hat es kurz angesprochen. Ein weiteres Signal aus DFB-Sicht für die Zukunft, auch das Frauenfußballs, wäre ja, wenn man als Ausrichter die EM-II-IX bekäme, man hat sich beworben, es gibt einen Bewerbungsprozess und diese Woche soll eine Entscheidung fallen.
Wie ist denn da der Stand, Anna, welche Chancen hätte eine deutsche Bewerbung? Aus deutscher Sicht wäre es natürlich vor allem deswegen schön, dieses zu mir zu bekommen, weil ansonsten die nächste Absage folgt. Für die WM-Siemundzwanzig hatte sich Deutschland ja auch beworben. Da erhielt dann Brasilien den Zuschlag und es würde jetzt mal... Dem Standing sage ich jetzt von Deutschland als Turnierstandort sicherlich nicht schlecht tun, wenn das jetzt klappen sollte.
Die Zuschauerzahlen, die es zuletzt gab und die Stadionauslastung bei den Ländern spielt, haben ja gezeigt, dass das Interesse in Deutschland da wäre. Es ist ja auch nicht unbekannt, dass Deutschland eine Fußballnation ist und so. Und die Chancen haben sich insofern zumindest zahlenmäßig verbessert, als dass der Kandidatenkreis geschrumpft ist.
Also ursprünglich waren es Deutschland, Italien, Polen, Portugal und dann noch Dänemark und Schweden in einer gemeinsamen Bewerbung. Und jetzt sind nur noch Dänemark, Schweden, Deutschland und Polen übrig. Und insofern ... Ja, sind die Chancen zumindest statistisch jetzt besser. Aber wie gut die Bewerbung angekommen ist bei der UEFA, das erfahren wir dann erst am Mittwoch, außer der Frank hat noch Insights.
Ja, ich kann ja tatsächlich noch mal ein bisschen was vom DFB Bundestag beisteuern. Da hatte der DFB ein Teil der UEFA ... Funktionäre, also ist ja das UEFA-Exekutiv-Komitee, in dem auch Hans-Joachim Watz gesetzt eingeladen. Wir waren alle auf der Bühne, haben in Deutschland Trikot überreicht bekommen, das neue mit dem Zackenmuster, was jetzt auch die Frauen hier morgen in Madrid tragen.
Und ich hatte tatsächlich Gelegenheit mit Hans-Joachim Watz, kurz auf dem Gang zu sprechen und erklang überaus zuversichtlich, dass das klappt. Und allem, was ich gehört habe, gehen die Deutschen tatsächlich als leichter Favorit in die Abstimmung. Warum? Ja, weil sie bieten mit Abstand die größten Stadien und der UEFA ist extrem wichtig.
Das hat auch Nadine Kessler, die UEFA-Direktorin und Frauenfußballmehrver schon betont, dass dieses Turnier wirtschaftlich erfolgreich war. In der Schweiz war es erfolgreich vom Image und auch von der Strahlkraft von Zuschauern, aber die UEFA hat zwanzig bis dreißig Millionen zuschießen müssen, weil einfach Geld gefehlt hat und man erhofft sich von Deutschland.
Oder Deutschland wirbt damit, dass sie einen größeren Markt bieten, dass sie höhere Ticket-Einnahmen generieren können und damit UEFA mit einer Frau näher erstmals gewinn macht. Das ist der eine Punkt. Der andere ist so, dass diese Bewerbung, die Doppelbewerbung aus Schweden und Dänemark sportpolitisch ein bisschen schwierig auch ist, weil es gibt, da gab es Erwürfnisse mit Norwegen, mit dem Verband hatte, mit den Präsidenten zu tun.
Wir haben ja früher auch mal versucht, Finnland da ins Boot zu nehmen. In Schweden war auch die M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-. natürlich ein Signal, wie jetzt genau die Kräfteverhältnisse in UEFA-Exekutivkommission sind, in dem wir überwiegend Männer sitzen.
Das ist immer schwierig vorherzusagen. Es hieß zuletzt wieder, dass der DFB nervöser geworden ist. Aber bei solchen Abstimmungen, man weiß immer vorher viel und dann kommt es dann doch anders. Also eine Abstimmungsniederlage ist auch nicht völlig auszuschließen. Aber stand jetzt behaupte ich mal, Deutschland geht schon als Favorit in diese wichtige Abstimmung am Mittwoch und gegen siebzehn Uhr wird man dann das Ergebnis wissen.
Also eine deutsche Nationalelf kann diese Woche endlich wieder einen Pokal holen. Das ist ja durchaus was Besonderes heutzutage. Und zwar am Dienstagabend um achtzehn dreißig, wenn die DFB Frauen beim Rückspiel der Nations League im Finale in Madrid Tore brauchen und wie sie das schaffen wollen. Das haben wir gehört.
Ja, wie sie sich dort anstellen, das wird dann natürlich in aller Ausführlichkeit in der SZ zu lesen sein und auch die EM-Vergabe begleiten wir im Laufe der Woche. Am Mittwoch Wissen wir da mehr. So, dann sage ich fürs erste Danke an Anna und Frank fürs Analysieren zwischen Flughafen, Hotelcheck-In und irgendwo draußen in Madrid.
Und danke auch an unsere Produzentin Laura Sagebiel. Wer uns schreiben möchte, erreicht uns unter podcast.sz.de. Besten Dank fürs Zuhören und hasta muy pronto. Hasta luego, nos escuchamos. Ja, tschüss, auf Wiedersehen.