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Franz Kafka aus: Amerika
Es gibt verschiedene Kafka Interpretationen: – Ausgehend von Max Brod verstehen viele Kafkas Geschichten symbolisch. Stets bedeutet alles etwas anderes als geschrieben steht, meist irgendetwas mit Schuld. – Oder man interpretiert mit Camus
Flörke & Rosenbusch: Gartencenter Blues
Lutz Flörke Vera Rosenbusch präsentieren einen Kollektivtext. Ihr wisst ja: Wir schreiben einzeln und kollektiv, denn wir sind zwei AutorInnen mit (mindestens) drei Schreibweisen. Viel Spaß! Mehr in unserem Jahrbuch Nr.1 "EINS+EINS=DREI", d
Franz Kafka: Gibs auf
Vera Rosenbusch liest "Gibs auf!" von Franz Kafka. Ein Mensch in einer fremden Stadt fragt einen Polizisten nach dem Weg, einen Vertreter der Ordnungsmacht. Statt zu helfen, rät der Schutzmann "Gib's auf!" und lacht ... - Dieser Text, der s
Vera Rosenbusch: 28. Januar
Vera Rosenbusch liest "28. Januar". Ein kurzer eigener Text mit Tulpe, beinahe locker-lyrisch ... Hörprobe aus "EINS+EINS=DREI", unserem Jahrbuch Nr. 1. Viel Spaß!
Vera Rosenbusch: Winterhuder Wartezimmer
Die meisten wissen ja, ich bin nicht nur als Literatur-Performerin unterwegs, sondern schreibe auch literarisch. Deshalb präsentiere ich hier eine eigene kurze Erzählung: "Winterhuder Wartezimmer". Die kleine Szene spielt gleich bei mir um
Else Lasker-Schüler: Mich führte In die Wolke mein Geschick
Vera Rosenbusch liest "Mich führte in die Wolke mein Geschick" von Else Lasker-Schüler. Schon in meinem Bühnenprogramm "Lüste" war sie die wichtigste Autorin, denn sie liebte und schrieb mit Leidenschaft. Sie war unkonventionell und mutig,
Hugo Ball: Gadji beri bimba
Vera Rosenbusch liest "Gadji beri bimba" von Hugo Ball. Poesie ist Klang. Lebendig wird sie erst, wenn man sie laut liest. 1916 trug Hugo Ball sein Lautgedicht zum ersten Mal im Cabaret Voltaire in Zürich vor. In einem "kubistischen" Pappan
Joachim Ringelnatz: Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu
Vera Rosenbusch liest "Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu" von Joachim Ringelnatz. Kuttel ist ein derber Bursche, ein Sonderling und Trunkenbold, der wilde Gelage liebt und jede Menge Bräute hat. Aber er ist auch ein armer Teu
Hans Christian Andersen: Der Schneemann
Vera Rosenbusch liest „Der Schneemann“ von Hans Christian Andersen. So geht’s manchmal ... Da treffen sich zwei, reden über Menschen, übers Wetter, über die Liebe. Hier sind es ein Schneemann und ein Kettenhund, der bessere Tage gesehen hat
Kurt Schwitters: Das Weib entzückt durch seine Beine
Lutz Flörke & Vera Rosenbusch lesen einen Text zum Thema Weisheiten und zum Thema Sexualität.
Johann Wolfgang von Goethe: Römische Elegie I
Vera Rosenbusch liest die „Römische Elegie I“ von J. W. v. Goethe. Unter einer „Elegie“ versteht Goethe nichts Trauriges, sondern ein Gedicht in klar rhythmisierten Doppelversen. Die wunderschön fließende Sprache bildet einen reizvollen Kon
Heinrich Heine: Der Asra
Vera Rosenbusch liest "Der Asra" von Heinrich Heine. Dieses Gedicht beruht auf einer sagenhaften arabischen Liebesgeschichte aus dem 7. Jahrhundert. Thema: die unmögliche und unerwiderte Liebe eines Sklaven zur Sultanstochter. - Ein rätselh
Jakob und Wilhelm Grimm: Der süße Brei
Vera Rosenbusch liest das bekannte Märchen von den Brüdern Grimm.
Kurt Schwitters: Herbst. Die letzte Fliege.
Gestern auf dem Wochenmarkt begegnete mir eine letzte, müde Wespe. Als ich gerade etwas sentimental dachte, ja, jetzt ist der Abschied vom Sommer gekommen, fiel mir dieser Text ein. In ihm kommt zwar keine Wespe vor, aber ... Aus unserem Bü
Hans Christian Andersen: Das Liebespaar
Vera Rosenbusch liest "Das Liebespaar" von Hans Christian Andersen. Ein Kreisel liebt einen Ball – Der Dichter lässt Gegenstände lebendig werden, so beginnt eine ziemlich ungewöhnliche Liebesgeschichte. Hört selbst! Eine andere Übersetzung
Jakob und Wilhelm Grimm: Der Froschkönig
Ein Vater zwingt seine Tochter, zu halten, was sie einem Frosch versprochen hat. Sie wirft ihn an die Wand, verwandelt ihn zum Mann und sich zur Frau. Diese Initiationserzählung stammt aus der deutschen Romantik und trägt den irritierenden
Joachim Ringelnatz: Logik
Ein Gedicht über Logik und ihre Grenzen. Die Logik bringt uns hier nicht wirklich weiter. Die Suaheli (ein Volk in Ostafrika) tragen im Allgemeinen keine Schnurrbärte, im Unterschied zu Kaiser Wilhelm und seinen Untertanen. Und das Kattegat
Johann Wolfgang Goethe: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen
Das wohl berühmteste Gedicht zum Thema Italiensehnsucht stammt aus „Wilhelm Meisters theatralische Sendung“. In einigen Formulierungen weicht es ab von „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. Es ist das sogenannte "Lied der Mignon". Die (oder der) ko
Goethe aus: Wilhelm Meisters theatralische Sendung
"Wilhelm Meisters theatralische Sendung" ist ein Manuskript des jungen Goethe aus der Sturm-und–Drang-Zeit, das erst 1910 wiedergefunden wurde. Für Wilhelm gibt es nur eins: die Bühne. Seine abenteuerliche Suche endet im Hamburger (!) Comöd
Vera Rosenbusch: Die Puppe. Eine Skizze.
Gregor wird von seiner Liebe zurückgewiesen. Was nun? Er versuchts mit einer Kunstaktion… Ein Text, den ich für unseren literarischen Friedhofs-Spaziergang „Wir spielen, bis uns der Tod abholt“ geschrieben habe, der uns rund um den Dichterh
Heinrich Heine: Schwarze Röcke, seidne Strümpfe
Der milde Spätsommer macht Lust zum Wandern, auf die Berge zu steigen und sich aus der steifen Welt unten zu erheben. Man gewinnt Distanz und Überblick. Aber von der Naturbegeisterung zur Überheblichkeit ist's nur ein kleiner Schritt ...
Else Lasker-Schüler: Orgie
Als ich für mein Bühnenprogramm „Lüste“ Texte zum Thema „Gibt es eine weibliche Sprache der Erotik?“ suchte, fand ich Else Lasker-Schülers frühe Gedichte. Ihre Stimme hat mich überrascht und überrascht mich bis heute. „Orgie“ erschien 1902
Kurt Schwitters: Stumm
Kurt Schwitters nannte seine Kunst MERZ - eine Silbe, die er aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, aus einer Anzeige der ComMERZbank. Aus unserem Bühnenprogramm "Anna Blume und ich".
Joachim Ringelnatz: An Berliner Kinder
Unter dem Vorwand, andere vor Lastern zu warnen, werden gern eigene Fantasien lustvoll ausbuchstabiert … Ein Gedicht aus dem „Kinder-Verwirr-Buch“ (1931.) Mehr von Joachim Ringelnatz auf meinem literarischen Spaziergang „Komm, du salzigster
Vera Rosenbusch: Paare 1 - 2
Seit einigen Monaten lese ich für Euch jeden Sonntag einen literarischen Text ein, bisher aus dem großen Fundus anderer Autorinnen und Autoren. Heute aber bin ich so mutig, auch einmal einen eigenen Text zu posten; nächste Woche gibt es wie
Johann Wolfgang von Goethe: Zart Gedicht wie Regenbogen
Melancholie bedeutet nicht Depression. Sie ist keine schwere Krankheit, sondern eine Gemütsstimmung, die schöpferische Geisteskräfte hervorrufen kann. Melancholie bedeutet, nicht mehr einzustimmen ins Alltagsgerede. Bedeutet, nach dem Sinn
Else Lasker-Schüler: Weltflucht
„Sie ist der Widerspruch gegen die Phantasielosigkeit in Person. Der expressionistische Aufbruch erscheint in ihr als eine neue Freiheit der Phantasie“, schreibt Walter Muschg über Else Lasker-Schüler.
Heinrich Heine: [Und als ich euch meine Schmerzen geklagt]
Wie schwer ist es doch, über Leiden und die damit verbundene Erfahrung der Ohnmacht zu sprechen. Heine denkt poetisch darüber nach.
Matthias Claudius: Der Schwarze in der Zuckerplantage
Ein erstaunlichesGedicht: Ein Sklave beklagt sein Leid. Noch erstaunlicher ist, dass es 1773 im „Wandsbecker Bothen“ erschien. Denn die Zeitung, deren einziger Redakteur Matthias Claudius war, gehörte Heinrich Carl Baron von Schimmelmann, a