
Vorwärts nach weit - Der dentastico Podcast über Hannover 96
Folge 411 - Das Gegnergespräch Fürth
Dienstag, 3. März 2026 · 58 min
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Shownotes
In der neue Ausgabe "Das Gegnergespräch", erklärt Chris, Podcaster beim Fürther Flachpass, Alina und Tobi, was nach dem Bundesligaabstieg falsch gelaufen ist und wie gefährlich die Situation für unserem kommenden Gegner ist.
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Alina: Hallo und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu einer neuen Ausgabe, das Gegnergespräch von Vorwärts nach weit, dem DENTASTECO-Podcast über Hannover 96. Ja, Hannover kommt gestärkt aus diesem Spieltag, ein Auswärtssiegen gegen Arminia Bielefeldt und definitiv auch immer noch Platz eins der Rückrundentabelle. Und in dieser Ausgangslage sehen wir jetzt unseren kommenden Gegner, nämlich die Spielvereinigung, Greuther Fürth. das Kleeblatt als Tabellen-Schlusslicht der Liga und ob es auch sportlich das Schlusslicht der Liga ist, das werden wir gleich in unserem Gespräch herausfinden mit unserem Gegner. Ich freue mich sehr, ihn begrüßen zu dürfen im vierter Flachpass, spricht er einmal die Woche mit seinem Podcastkollegen Michael Fischer. Und an dieser Stelle auch erstmal herzlichen Glückwunsch, das macht ihr nämlich schon seit 250 Folgen. Ihr hattet gerade Jubiläum. Ja, schön, dass du hier bist. Hallo Chris.
Chris: Hallo Paulina, hallo Tobi, ich freue mich, dass ich da sein darf. Vielen Dank für die Einladung. Du sprichst schon an, wir kommen aus einer Freuding-Woche, das 250. Jubiläum. Der letzte Spieltag war ja jetzt auch ganz persönlich für so ein Jubiläum, gerade in der jetzigen Saison. Also von daher kann es ja auch dann in der kommenden Woche gleich schön weitergehen.
Alina: sehr gut und ich freue mich auch ihn begrüßen zu dürfen und ich freue mich vor allen Dingen, dass es diesmal andersrum ist, dass ich ihn begrüßen darf und ihr werdet seine angenehme Stimme bereits vermisst haben, aber jetzt ist der Moment, jetzt ist es soweit. Hallo, schönen guten Abend, lieber Tobi.
Tobi: Ja, hi Alina, danke dir, hi Chris, schön, dass du da bist. Ich wollte erst was Böses sagen, aber wenn du dann so lieb noch den Törn, Christa Kai, jetzt nicht, dann bin ich einfach nur dankbar, dass du mich mit hier in diese Sendung lässt und freue mich sehr ungewohnt, mal begrüßt zu werden. Das kenne ich, glaube ich, gar nicht. Ich hatte, glaube ich, einen Quick and Dirty mit Olaf, aber sonst begrüße ich immer nur. Es hat sich ein bisschen komisch angefühlt, aber ja, es ist auch mal schön, einfach nur zurücklehnen zu können. Und ich freue mich natürlich sehr, dass Chris wenigstens eine Sache schon hatte in dieser Woche, über die er sich freuen konnte. Viel mehr wird ja nicht dazu kommen.
Alina: Ja.
Tobi: Deswegen ist es schön, dass es wenigstens mit einem guten Gefühl jetzt startet, die Woche.
Alina: Ist schön, Tobi. Und auch wenn es ungewohnt ist, vielleicht gewöhnen wir uns ja immer mehr dran. Ja, du hast jetzt so bisschen den Fokus gesetzt. Die letzten zehn Jahre wolltest du, Tobi, bisschen betrachten, insbesondere Leitel, der Aufstieg und dann wieder der Abstieg der Direkte und was so da seitdem beim Kleblat passiert ist. Chris, vielleicht kannst du uns da mal so bisschen mitnehmen. Wie war da so der Verlauf? Was kannst du auch so zu Leitel sagen? Wir haben da ja doch ... gute Erfahrung mit ihm gemacht, schlechte Erfahrung mit ihm gemacht. Wir sind uns da schon im Vorgespräch so ein bisschen uneinig gewesen. Erzähl mal. Ja, aber nicht nur. Am Anfang lief es ganz gut.
Tobi: Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht. Ich finde nur. Aber Christas von seinen schlechten Erfahrungen erzählen.
Alina: So ist es.
Chris: Ich jetzt eigentlich gar nicht so viel zu erzählen. Ich bisschen mit Stefan Leitl aufgestiegen. kam, ich, 2019. Da folgte er damals auf Damir Buric, der 2018 den Abstieg abwenden konnte. Das hatte sich aber fußballisch dann nicht wirklich gut entwickelt. Er kam damals natürlich auch bisschen prominent als ehemaliger Klubspieler. War dann auch nach der Verkündung Waren viele Leute vielleicht erst mal nicht ganz so happy, dass dann Stefan Leitler als neuer Trainer verkündet wurde. Das hat sich aber relativ schnell gefangen. Sportlich ging es sehr schnell, sehr gut voran. Es gab attraktiven Offensivfußball. Ich glaube, das müsste sogar mit einem 4-3-3 gestartet haben, relativ zu Beginn. Als es dann ganz gut lief, kam dann eigentlich so die Corona-Pause. Das war dann Richtung 2020 gerade auch die Rückrunde. Die war dann wiederum, ich glaube, nach Corona ließ es dann gar nicht mehr so gut. Dann gab es aber eben diesen Corona-Sommer. Ich denke, da können wir uns auch noch alle relativ gut dran erinnern. Da ist dann transfertechnisch gar nicht so viel passiert, weil jeder auch erstmal gehofft hat, dass es irgendwie weitergeht. Und das war damals, glaube ich, für die Fürther und gerade auch für Stefan Leitl extrem wichtig, weil er dann eine Mannschaft hatte, auf der er aufbauen konnte. Er hatte seine Charaktere, ihm gut gefallen haben. Er hat so bisschen seinen Stil etabliert. dann damals auch die Raute etabliert in Fürth und das lief eigentlich sehr sehr gut.
Tobi: hast gerade gesagt, Stefan Leitel hat dann seine Spieler gefunden und hat sein System etabliert, du gesagt. Raute wollte er spielen hat er auch gespielt bei euch? So ehrlich muss ich ja sein. War es das System Leitel oder war es einfach ... ⁓ 100 so große Jahrzehntkader, den Führter plötzlich hatte. Weil das waren ja auch wirklich junge, hungrige Spieler. Wir sehen davon einige jetzt plötzlich im Dunstkreis oder im DFB-Trikot. Also das war ja eine Generation, wo ich sagen kann, gespickt damit so ein paar erfahrene, Negohtha, Nielsen. Aber das war doch ein Wahnsinnskader.
Chris: Ja, also gerade in der Retrospektive jetzt, wenn man das sieht, war das schon Wahnsinn. Kader muss aber auch sagen, wenn man jetzt in die Saison 2021 dann reingeht, war das von vorn herab nicht wirklich abzusehen. das war auch, wenn man in die Saison reingeht, klar, sagt nicht immer alles aus, aber ich glaube der Kaderwertbeitrittsvermacht war jetzt nicht extrem hoch. War am Ende der Saison sehr hoch, aber man hatte einen jungen David Raum, der Ja, der kam aus der Jugend raus, hat da immer so bisschen Stürmer gespielt. Das hat auch gedauert. Der wurde dann zum Linksverteidiger umfunktioniert. Hat auch Spieler, davor jetzt keiner kannte, also Marco Meierhöfer. Der ist dann auch in dieser Saison richtig aufgeblüht. Anton Strach kam aus dem Nichts. War dann auch wirklich ein sehr zentraler Teil dieser Aufstiegsmannschaft da auf der Sechs. Zusammen mit einem Paul Segowin, der da wahrscheinlich auch sein bestes Jahr erwischt hatte. Wie du schon gesagt hast, vorne im Sturm. Nils Nurgotha, die haben sich einfach extrem gut verstanden. Ich glaube aber trotzdem, dass da Stefan Leitl schon eine extrem große Rolle hatte in dieser Mannschaft, weil er auch bei den Spielern extrem gut ankam. ich glaube, war wirklich so... Ja, teilweise war er so ein bisschen der Ersatzpapa, auch später dann, als Brandy Nurgotha Vater geworden ist, da hat er sehr viel auch bei Stefan Leitl immer nachgefragt. Die haben sich extrem gut verstanden. Und so war das, glaube ich, mit sehr, sehr vielen Spielern. Wenn man jetzt den Namen Cemed Eberling vielleicht hört, war jetzt im Aufstieg noch nicht so wichtig. Hat dann in der Bundesliga, gerade in der Rückrunde ging dann sein Stern auf. Und da glaube ich schon, es hat wirklich auch extrem gut zwischen der Mannschaft und dem Trainer funktioniert. Und das war, ich, somit das Wichtigste in diesem Jahr. Da hat die wirklich jeder auf jeden vertraut. Und man hat dann so, nachdem es wirklich immer wieder besser ging, alle haben auf ihn gehört und irgendwann hat man so Selbstverständnis entwickelt. Er hat das auch sehr, sehr gut moderiert, finde ich, in diesem das ganze Jahr über und es hat einfach super funktioniert.
Tobi: Ja, spannend, dass du das so sagst, weil wir tatsächlich dann zum Teil andere Erfahrungen gemacht haben. ich glaube auch, dass da eine enge Bindung war zwischen Mannschaft und Trainer. Ich meine, nicht umsonst hat der Niesen mitgenommen nach Hannover, wollte Hrgota ja auch holen. Das kam jetzt nicht so gut in Fürth an. Er hat Segoin jetzt auf Schalke. Also das sind ja schon Spieler, wo man sagen kann, da ist eine Bindung damals in Fürth entstanden und die versucht er jetzt wieder ein bisschen den Weg mit ihm gemeinsam gehen zu lassen. Dann seid ihr aufgestiegen. War eine tolle Saison, muss ich ganz ehrlich sagen, auch wenn du die Rückgründe kritisch betrachtest, aber am Ende war es ein Überraschender. Ach so, die davor, ja, ⁓ okay, wo ihr dann am Ende nur in Anführungszeichen neunter wurdet. Genau, da war auch mehr drin, da hast du recht. Danach die Saison war grandios. Überraschend, wie ich finde. Du hast ja auch gesagt, vor der Saison hat wahrscheinlich den Kader keiner so stark eingeschätzt. ist dann oftmals so, junge Spieler kann funktionieren, kann nicht funktionieren. Bei euch hat es dann irgendwie ...
Chris: Nee, Rückrunde nicht, die Rückrunde davor. Als es in Corona reinging, als erst die Pause war. Genau, da, genau.
Tobi: bis es alle funktionierte. Das ist das Verrückte. Und jetzt seid ihr souverän aufgestiegen. Ich hatte das Gefühl, wenn wir ganz kurz über die Bundesliga sprechen wollen, dass ihr in die Bundesliga-Saison mit einem schlechteren Kader gegangen seid als tatsächlich in die Saison davor in der 2. Liga. Viele Aufsteiger, nicht so viele finanzielle Mittel haben, passiert das, was euch passiert ist oder vielen Aufsteiger passiert ist. Stützende der Mannschaft wurden rausgeholt aus dem Team und ihr hattet nicht die Möglichkeit, sie... adäquat zu ersetzen, würdest du das teilen?
Chris: jeden Fall. Also klar, man ist ohne David Raum mit die Bundesliga gegangen. Dass man jetzt sieht, wo David Raum spielt, das hat extrem wehgetan und David Raum ist halt auch einfach, ich glaube er ist nicht mehr geboren, aber er ist einfach Viertel. Ich glaube er war mit sieben Jahren dann schon zur Spielvereinigung gekommen. Das hat allen sehr extrem wehgetan. glaube Anton Stach hat die Bundesliga auch nicht mitgespielt. Paul Jekyll hat sich glaube ich kurz vorher schon auch für den Wechsel entschieden gehabt. Wenn ich mich alles täuscht, auch ich wie ernst, der dann da schon gegangen war.
Tobi: Ja, ist zurück nach Hannover. Genau. Der ist nicht aufgestiegen, der ist zurück nach Hannover. Genau.
Chris: Genau, man hat man auch so gemerkt, hat so die Entscheidung getroffen und die drei, vier Spiele danach, nachdem das so rauskam, dass er die gemacht hat, hat man sich wirklich angemerkt. da war so eine kleine Leistungszelle drin, hat das aber dann am Ende trotzdem noch gut gemacht. Aber daran merkt man schon, also das ist fast eine halbe Startausstellung, die dann gefehlt hat. Und das hat Stefan Leitel auch immer wieder das ganze Jahr über betont. Das ist zu viel. Gerade war man auch so, man kam ja extrem über dieses spielerische Element und
Tobi: Ja. Und so kam es dann, wie es kommen musste, führte es direkt wieder runter. Weiter neu aufbauen durfte dann Stefan Leitl nicht, oder? Musste er nicht, je nachdem, wie man es sieht?
Chris: Da ist jeder für jeden gelaufen und hat gutes Pressing ausgewebt. Und da ist wirklich viel zu viel weggebrochen und einfach auch nicht adäquat nachbesetzt worden. Hätte es sollen, aber ja. Genau.
Tobi: Ja, aber er wollte nicht, offensichtlich. Hannover lockte mit dem erneuten Aufstieg in die Bundesliga. So war zumindest der Plan bei seiner Verpflichtung, der dann ja nicht ganz aufging. für euch lief es dann... Schon in der ersten Saison gab es eine Phase, wo man zumindest mal Sorge haben musste, ihr macht die Aminja, also ihr Bielefeld. Und da gibt es ja noch andere Beispiele, die dann direkt durchgereicht werden. Das war schon... Für mich war es tatsächlich überraschend. Ich habe euch nicht so schlecht eingeschätzt gehabt vor der Saison. Ihr habt es dann gefangen und auch gerettet gekriegt. Alles wunderbar. Aber ich habe jetzt so bisschen das Gefühl, es wurde von Jahr zu Jahr ein Tick schlechter. Nicht ohne Grund, Riesenknall in dieser Saison. Ihr habt da richtig tabule Raser gemacht. Rashid Asusi weg. Sergio da Silva Pinto als euer Chefscout. ⁓ der Vorsaison, verzeih mir bitte. Habt den Knall gemacht? Also Asusi weg. Sergio da Silva Pinto, auch ein ehemaliger 690er, der das Scouting geleitet hat, weg.
Chris: Das war schon der Vorsaison.
Tobi: war ein kompletter Neuaufbau, dann ging es genau in die Transferphase. Findest du, dass der Neuaufbau gelungen ist?
Chris: Also wenn man dann Anfang 2026 auf dem letzten Tabellenplatz steht, kann man überhaupt nicht davon reden, dass das gelungen ist. Es braucht dann vielleicht zwei, drei Transferphasen, in denen man viele Dinge ändert. Aber wenn ich jetzt sehe, du hast schon angesprochen, den Oktober 24 nach dem Derby gegen Nürnberg, die Derbeniederlage, nachdem dann alle gehen mussten.
Tobi: Stimmt, zwei Tage nach dem Derby.
Chris: und es hieß, der Trainer Zornigge hätte gehen sollen. Dann wollte Rashida Sousi gesagt nein. Gut, dann mussten beide gehen in diesen Moment. Aber allein, was danach auch an Trainern schon wieder ausgetauscht wurde, kam dann erst mal die Übergangslösung Leo Haas. Ich hol's ein bisschen weiter aus, dass man das besser versteht. Der kam aus der guten Zeit.
Tobi: Ja. Ja.
Chris: als U23-Trainer. Damals hieß es, er darf bis zum Winter bleiben. Dann er, glaube ich, zwei Ligaspiele und ein Pokalspiel bekommen. Ist dann gegen Jan Regensburg ausgeschieden. Regensburg, muss man auch sagen, wurde dann da wieder schon ersetzt durch Jan Sievert. Jan Sievert hat nicht bald die ganze Saison durchgehalten. Wurde dann 2025 für die paar Spiele dann durch Tommy Klein und Miloš Radpeković ersetzt.
Tobi: Was nur möglich war, weil wir Thomas Kleine freigestellt hatten. Bei uns war er nämlich auch seit dem Winter eigentlich dann aktiv. Bei beiden ja eine ehemalige Legende, bei euch mehr als bei uns.
Chris: Aufstiegshelden aus unserem allerersten Aufstiegsjahr und mittlerweile. Genau, ja. Nein. Auf jeden Fall. das hat ja nachweislich jetzt auch nicht funktioniert mit Tommy Kleine. Man muss auch sagen, auch die Neuverpflichtungen, ist wenig, was wirklich gut funktioniert hat. Der erste Transferwinter dann von Stefan Fürstner, der eben auf Raschida Susi gefolgt ist, der hatte so, ich sag mal, 50-50 hit and miss. Also er hat Joshua Quaschi ausgeliehen, der damals Bankdrücker in Düsseldorf war, der eine brutale Rückrunde gespielt hat. auch in der zweiten Liga in England spielt. Felix Klaus, funktioniert hat. Auch der zwei Spieler, die gar nicht funktioniert haben. Und dass der jetzige Sommer plus, man muss auch sagen, der Winter nicht funktioniert haben, sieht man einfach am aktuellen Dabeientstand.
Tobi: Wie war es eigentlich für dich zu sehen? Ich weiß, dass viele Vörter Stefan Leithel nachgetraut haben, will ich gar nicht mal so sagen, aber bisschen sauer waren über die Art des Abgangs. Und dann auch was im Nachgang passiert ist, dass 96 ein bisschen wildern wollte bei der Spielvereinigung. Wie schadenfroh bist du gewesen, dann im zweieinhalbten Jahr Stefan Leithel bei 96 gehen musste? Oder war es keine Schadenforder, sondern völliges Unverständnis, dass man im Prinzip mit zwei Punkten Rückstand Auf einen direkten Aufstiegsplatz, zwar nur Tabellenplatz, ich glaube sieben waren wir, aber zwei Punkte Rückstand auf dem direkten Aufstiegsplatz. Diesen Move macht, war das eher schadenfreule oder war das völliges Unverständnis?
Chris: Ich habe nichts gegen Stefan Leitl, das war auf keinen Fall Schadenfreude.
Tobi: Da bist du bei einer der wenigen, oder? Da bist du bei einer der wenigen, oder?
Chris: Ich denke trotzdem, dass er in guter Erinnerung ist. Klar, gesagt, der Abgang war unglücklich mit diesen Treffen, es ihm gegeben hat. Vorher hieß es, er solle weitermachen. Es hat dann alles nicht so funktioniert. Aber gerade bei Hannover habe ich jetzt auch gedacht, dieser Dreijahresplan, ich habe den schon irgendwo in seinem Korridor gesehen, dass er in die richtige Richtung geht. Für mich war der Zeitpunkt der Entlassung, habe ich jetzt nicht verstanden. Aber ich bin jetzt auch nicht aus allen Wolken gefallen. Es gibt gewisse Standorte, die dir vielleicht auch mal etwas nervöser werden oder relativ schnell nervös werden. Ich denke, das hat er dann auch gemerkt. glaube, schlechter wäre es nicht ausgegangen, hätte er seine drei Jahre zumindest bekommen.
Tobi: Ja, Ende ist man immer schlauer. Alina, wie war es denn bei dir eigentlich? Wir haben noch nie über diese Thematik gesprochen. Deswegen interessiert es mich dann auch. Leitel raus, Breitenreiter rein. Warst du dann eher derjenige, der gesagt hat, wie kann man das machen? Dieses, wie gesagt, zwei Punkte. So bist du wie Christa, der sagt, ganz überrascht ich nicht, aber nötig war es auch nicht. Oder eher so wie ich, der gesagt hat, das ist viel zu spät, aber endlich der richtige Schritt.
Alina: Ja, ich muss tatsächlich sagen, ich war am Ende auch ein bisschen leitelmüde. Also ich war überdrüssig der Art und Weise, wie es dann irgendwie immer stagniert ist und es waren dieselben Muster. Man hat immer, wenn man kurz davor war, aufzuschließen, hat man verloren oder hat auch zum Teil schlechte Leistung gemacht, hat dann wieder ein paar Spiele gut gespielt und dachte, jetzt geht's bergauf. Aber es war irgendwie so nachhaltig für mich keine Entwicklung zu sehen. Und ich muss sagen, ich habe die Entlassung dann als gut beurteilt in dem Moment, als sie passiert ist. Im Nachhinein hast du eben schon gesagt, dass man immer schlauer, wer weiß, wie es jetzt unter Leiter weitergegangen wäre. Meine Prognose ist, wir wären auch mit ihm nicht aufgestiegen und ich fand es im damaligen Zeitpunkt richtig, jetzt nochmal irgendwie mit einem neuen Trainer, da ist Breitenreiter jetzt nicht der tollste und beste, aber so nach dem Motto, wir machen nochmal einen Trainer-Effekt rein, wir schmeißen alles rein, wir machen jetzt noch ein bisschen Aufstiegseuphorie und wir schaffen das hier. Das war für mich nicht verkehrt, weil
Tobi: Ja. Hm.
Alina: Ich fand, man hat irgendwie alles auf eine Karte gesetzt, dieser 3-Jahresplan. Und dann am Ende wollte man es irgendwie noch mal versuchen und für mich war es okay. Also das dann klar war, mit Leite wäre es ja dann auch nicht weiter gegangen. Und so war es eben dann mit Breitenreiter auch Schluss. Dann baut man neu auf in der Saison. Und von daher, bei aller Kritik, die ich auch am Breitenreiter habe und am Ende an einem total gescheiterten Projekt, muss ich sagen, für den Zeitpunkt habe ich auch gesagt...
Tobi: ja ja ich hätte im sommer sogar schon gemacht also dass er das das verrückte chris
Alina: Und ich stimme dir auch zu, ich hätte es auch ein paar Spieltage früher schon begrüßt.
Tobi: Ihr habt tatsächlich mit dem Leitl eine wirklich gute Zeit gehabt und er hat da das gezeigt, was wir hier immer vermisst haben. Also wir haben ja gehofft auf diesen Leitl, der offensiv spielen lässt, der wirklich da auch was formen kann, der seine Spiele in die Mannschaft implementieren kann. Hier bei uns ist er mehreren Dingen gescheitert. A an Einzelspielern, B daran die Raute umzusetzen. Das hat er nicht hingekriegt, das ging immer schief. Eine Dreierkette hat er dann versucht zu spielen, das hat er auch nicht hingekriegt. Das heißt, er ist dann schon ein Stück weit gescheitert und ich finde auch das sieht man jetzt in Berlin.
Alina: Genau.
Tobi: Also den Leitel aus Fürth scheint so ein Fürther-Ding zu sein und da wirklich funktioniert zu haben. Und in Hannover nicht und ich finde jetzt in Berlin auch nicht. Schade, aber macht es vielleicht für euch umso schöner. ist vielleicht manchmal ein Match, so ein Trainer vielleicht mit dem Club und nicht zwingend mit jedem.
Chris: Ja, verstehe ich auch. meine, schaue auch ansonsten relativ viel Fußball. Dass das auch mit Stefan Leiter in Hannover nicht so geklappt hat, das hat mir auch am Fußball gesehen. Ich denke, wie du schon ansprichst, allein seine Wutsch-Formation und damit führt so ein Ding. Er hat es auch in der Bundesliga, glaube ich, erst noch mit der Route relativ lang versucht und dann irgendwann ist er auf diese Dreiecke ungestiegen. Und ich bin auch gefühlt zu der Meinung, das ist bei uns am ganzen Niedergang irgendwie so... dieses ganz große Exempel dafür. Also die mit Dreierkette spielen, das erinnert mich immer an den Bundesliga-Abstieg. Ich weiß, die ist mittlerweile sehr awoke, also wird viel gespielt. Aber für mich ist das so ein Mindset-Shift. Und es sind auch andere Trainer bei uns an der Raute gescheitert. Also wir hatten dann Alex Zorniger, der das auch öffentlich gesagt hat, ist für ihn das System, das gilt umzusetzen, das beste System für seinen Fußball. Der ist auch Jahre, also die Jahre, er da war, wirklich daran gescheitert. das mit dieser Mannschaft umzusetzen. Und bei Stefan Leiter hat man ja auch gesehen, er kriegt das nicht mehr so hin. Seine Spieler, die er dann auch gerne mitgenommen hat oder noch mehr hätte mitnehmen wollen, der hat das ja immer so versucht, sich das so nachzubauen und vielleicht nochmal das Gefühl zu bekommen und dann mit so zwei, drei Schlüsselspielern nochmal so dieses gleiche Erlebnis zu haben, die gleichen Fußball auf dem Platz zu kriegen. Und das kriegt er jetzt seit Jahren nicht hin.
Tobi: Hmm.
Chris: Ich denke auch bei der Hertha sind sie nicht wirklich zufrieden, wie es insgesamt läuft. haben da schon auch mehr Möglichkeiten. Von daher verstehe ich das schon auch. Das ging dann auch. Auch wenn man sagt, man braucht Zeit, aber auch nach den zwei Jahren hat man schon gewerkt, das ist nicht das, was man sich vorgestellt hat. Man sicherlich versucht, mit Stefan Leitel, mit Andrija Mijatovic, die beiden gibt es ja nur zusammen, dass man da irgendwie in dieses Fürth-Ding mit reinkommt von der Ausstiegssaison. Aber das hat ja
Tobi: Ja.
Chris: überhaupt nie funktioniert.
Tobi: Ja, wir wollten 14, es gibt aber nur ein Viertel und das ist dann vielleicht auch zu Recht. Aber was ist denn jetzt bei euch los? was sind die Gründe für diesen, du hast es selber jetzt Niedergang gesagt, ich fand das Wort zu hart, aber ich zitiere dich jetzt gerne, also was sind die Gründe für diesen sportlichen, ja das ist ein Niedergang, okay ihr seid Letzte, also für diesen sportlichen Niedergang, der jetzt aber gar nicht nur in dieser Saison, sondern wie gesagt eigentlich sich seit dem Abstieg immer so ein bisschen mehr abzeichnet.
Chris: ist eine gute Frage. glaube, es da eine richtig gute Antwort drauf geben würde, würde man für die extrem viel Geld bezahlen oder sehr viel Geld bekommen, wenn man die hätte. sind viele Dinge. Der Umgang mit Misserfolg oder mit schlechten Leistungen war irgendwie dann, seit der Bundesliga hatte der so bisschen einen Knacks bekommen. Ich finde, man hat sich in der Bundesliga gefühlt daran gewöhnt, zu verlieren. Also es war irgendwie irgendwann nicht mehr schlimm zu verlieren. Und somit konnte man immer so bisschen, da hat sich das dann auch noch mehr eingeschlichen mit, ja, wir sind die kleinen Viertel und wir müssen extrem dankbar sein, überhaupt da unter den Top 36 in Fußballdeutschland mit dabei sein zu dürfen. Und irgendwie hat man da, finde ich, bisschen so sein Selbstverständnis verloren. Das wurde dann ein bisschen besser mit Alexander Zorniger am Anfang, der hat da ganz anderen Wind reingebracht, hat das ja auch sportlich relativ gut gedreht. Der ist dann aber auch irgendwann an den eigenen Ansprüchen und ich glaube auch ein bisschen am Standort gescheitert. Weil es das Führt einfach so ist, die Scouting-Arbeit ist komisch. Transferphasen finde ich sehr oft wirklich nicht gut gelungen. Weil es jetzt mittlerweile auch so weit ist, dass wirklich auf der letzten JHV einen, wie heißt es, Zitat, glaube ich, Jahresfehlbetrag von 4,7 Millionen Euro ausgewiesen hat. Einen Verlust, der war im Endeffekt nur bei 100.000 Euro, weil man ja mehr oder weniger sein Eigenkapital dafür hergenommen hat. Die Einkapitalquote hat sich halbiert. Also auch da kann man glaube ich auch von den wirtschaftlichen Niedergängen, also es steht sehr viel schlechter mit der Spielvereinigung als noch vor vier Jahren, vor drei Jahren. Das ist wirklich so Thema, beschäftigt, glaube ich, viele Leute in Fürth. Aber so richtig die Gründe sind irgendwie schwer rauszuarbeiten. man sagt uns immer nach, dass wir ein sehr kritischer Podcast sind. Schon von Anfang an, auch wenn es gut läuft, hieß es immer, ja, ihr sucht immer nur so das Haar in der Suppe, aber gefühlt ...
Tobi: Ja, da gab's richtig böse Kommentare auch, ne? Du hast ganz schnell einen abgekriegt. Ja, jaja.
Chris: Ich? Ach so, ja, immer mal wieder. Das passiert schon immer mal wieder. ich weiß ja, viele Dinge, so sportlicher Liedergang, der war dann immer mal wieder an Daten vorherzusehen. Wenn man das dann thematisiert hat, war das immer falsch. Auch wenn das dann vielleicht neutrale Standpunkte sind. Wenn man da gesagt hat, hey, da entwickelt sich was in die falsche Richtung. Das ist auch wirklich auf Statistik basierend. Das sind Sachen, können über drei, vier, fünf, sechs, zehn Spieltage gut gehen, aber über so eine ganze Saison. Man kennt es, Regression zur Mitte, funktioniert das einfach nicht. Also das wird sich dann wieder ausgleichen. Und so ist das einfach. Ich weiß nicht, es wird wirklich gefühlt von Halbserie zu Halbserie, man irgendwo ein bisschen schlechter, man kommt da nicht mehr wirklich raus. Man hat auch, was ganz sicherlich auch ein großer Punkt ist, man hat viele Spieler oder man hat immer noch einige Spieler, die haben den Aufstieg mitgemacht, die haben viel bessere Zeiten erlebt, die haben mental viel bessere Zeiten erlebt, aber auch körperlich viel bessere Zeiten erlebt. Das sind tatsächlich Schlüsselspieler, die hat man immer noch dabei und das heißt dann immer mal wieder, ja, man möchte diesen großen Umbruch und man hat das dann auch schon öffentlich kommuniziert, auf, ich sag mal, Fan-Aussprache und auf JHV, dass man da sagt, man hat halt Spieler oder man braucht einen größeren Umbruch. Und da weiß man immer, welche Spieler sich das richtet. Das sind aber leider dann auch über Jahre lang die Schlüsselspieler gewesen und die bringen einfach nicht mehr ihre Leistung. das sind halt so Sachen, das kann man sich nicht erlauben, weil auch die Breite fehlt. Mittlerweile fehlt sie fast schon komplett. Ja, wenn man versucht, zu korrigieren im Winter, personeller Art, funktioniert das auch nicht wirklich gut. Also die Wintertransfers. Paul Will ist jetzt... sehr gut eingeschlagen. Sagt aber auch schon viel, dass er gefühlt den Viertel Highland ist, wenn er halt einfach eine solide Sechs spielt, der sich reinhaut, der Einsatz und haha Wille zeigt. Der wird da wirklich groß, oder die Leute haben eine sehr hohe Meinung von ihm. Und das ist überhaupt kein Disrespekt an Paul Will, aber ist jetzt halt eigentlich ein relativ normaler Zweitligaspieler. Hat, glaube ich, die meisten Spiele wahrscheinlich für Dynamo in der dritten Liga gemacht. ist aber jemand, über das Einsatz und Wille kommt. Das ist dann auch noch so Thema in Fürth. Daran hakelt es schon bisschen länger. Man hat auch immer wieder Thema gehabt, was sich über Jahre so bisschen aufgebaut hat, dass man so keine richtige Bindung zwischen Mannschaft und Fans hatte. Ich finde, das ist dann schon auch immer was. Gerade wenn es dann schlechter läuft, aber auch wenn es gut läuft, das bringt so bisschen komisches Gefühl rein. war dann Ende der letzten Saison, hatte man immer mal so... Ja, so Zeitpunkte oder auch Tage, da wirklich auch mal unschön waren. Man hat dieses Jahr immer wieder extrem Ausfälle gehabt, die es auch für einen Fan dann nicht leicht machen, da immer positiv zu sein. wenn du jetzt als Spielverfahrengefährte nach Elbersberg fährst und du spielst seit 30 Jahren zweite und erste Liga und dann verlierst du 6-0 in Elbersberg, dann macht das halt einfach was mit den Leuten. Man hat letztes Jahr zu Hause, ich glaube, 0-5-1 gegen Darmstadt verloren. So was passiert halt gefühlt immer, immer, immer wieder. Und da ist so eine ganz komische Grundstimmung bei der Mann, das muss man jetzt aber auch noch hinzufügen, ⁓ in die jüngste Vergangenheit zu kommen. Ich glaube, da hat man es schon geschafft, die wieder bisschen zu drehen. Also es gibt jetzt so eine, ja, dieses Votto, unsere Clippe, das wird immer untergehen. Das ist aus einer Liedzeile, die gerne gesungen wird. Ich finde, das verfängt schon relativ gut. Nach dem Spiel gegen Dresden gab es auch am Trainingszentrum eine kleine Aussprache, weil das als erstes Spiel nach der Winterpause ein Totalversagen war auf allen Ebenen. Da mit der roten Laterne überreicht bekommen, hat der wirklich sportlich ein brutales, schlechtes Bild abgeliefert, dass man vier Wochen Zeit hatte, sich dieses eine Spiel, das dann wirklich wichtig ist, sich vorzubereiten. ging gar nichts. Danach gab es so bisschen Aussprache. finde, seitdem ist es auch besser. Seitdem wird dieses Miteinander zwischen Mannschaft und Fans auch wieder mehr gelebt. Und ich finde, das merkt man jetzt. Die Mannschaft hat wieder einen anderen Ansatz, zeigt einen anderen Einsatz, dass sie irgendwo limitiert ist und jetzt nicht den Viertelflachpass auf dem Rasen zaubert. Dem man dann noch irgendwo so ganz in der hintersten Ecke des Kopfes, das ist schon präsent, das schöne Spiel und wird. Aber davon ist schon Mittlerweile leider sehr weit entfernt, aber muss wirklich sagen, die jüngste Vergangenheit macht doch etwas Mut, auch wenn das Restprogramm, gerade auch der nächste Spieltag, wirklich sehr happig ist.
Tobi: Und jetzt sind wir in der Aktualität und da ist es wieder dein Part, Alina. Aber bevor wir fertig sind, ich habe tatsächlich noch zwei Fragen an Chris, aber die machen wir hinten dran, weil die sind nicht ganz, also das eine ist nicht Fußball und das andere nicht aktuell. Also komm rein in die Aktualität. Chris hat dir den Ball zugespielt. Ein vierter Flachpass, den du natürlich in der Nürnberger Manier einfach technisch brillant annimmst und weiterspielst.
Alina: Vollende und ab ins Tor mit dem Ding, natürlich. Ja, Chris, du hast es gerade schon angesprochen, du bist nicht so zufrieden mit euren Winterneuzugängen, natürlich mit der Kadergestaltung im Allgemeinen, sagst aber, da wurden auch, ja, mit Paul Will noch einer, den du gut heißen kannst und der ein bisschen sich da in die Startelf gespielt hat, wobei es auch irgendwie zwei andere Neuzugänge in die Startelf geschafft haben, habe ich gesehen. Trotzdem seid ihr ja in der Rückrunde so bisschen stabilisiert, ne? Also ihr habt Rückrundentabelle irgendwie 14. Platz. nicht überragend, aber weg von den Abstiegsrängen. Und im Allgemeinen auf die letzten zwei Spiele geguckt, Unentschieden gegen Schalke, Sieg gegen Bielefeld, ist da ja so ein leichter Aufwärtstrend, die letzten fünf Spiele sind ausgeglichen. Kriegt man da als Kleeblatt-Fan wieder bisschen Hoffnung? Also ihr galtet ja total als abgeschrieben und als sicherer Abstiegskandidat. Wie sieht das da jetzt bei euch aktuell aus und wie beurteilst du eben jetzt die Rückrunde auch unter eurem neuen Trainer.
Chris: Ich das war, wie gesagt, wieder der Weiber, der die aktuellste Aktualität kommt. Die letzten gerade zwei Wochen, das waren jetzt auch zwei Heimspiele, muss man auch dazu sagen. Die waren dann schon extrem wichtig. Ich glaube, die sind auch super wichtig für die Stimmung. Man hat jetzt die Aminia geschlagen. Das war alles kein schöner Fußball. Oftmals sind es wirklich keine schönen Spieler mittlerweile, die man mit Spielvereinigung anschauen muss. Aber Wenn man dieses komplett verrückte Spiel gegen Magdeburg mal ausklammert, indem man fünf Gegentore in 20 Minuten bekommen hat, wo man auch wirklich sagen muss, also das war dann schon noch mal vielleicht der allertiefste Tiefpunkt überhaupt. Das war sehr, sehr komisch, das mitzubekommen. Dann hat man in sechs Spielen sechs Gegentore kassiert. Man muss auch sagen, klar, die Spielfeindlichkeit ist mit Abstand oder immer noch mit Abstand die schlechteste Defensive, aber da sieht man schon, das kriegt man schon irgendwie hin. da, das muss man auch dem Trainerteam zugute halten. Da haben sie es schon geschafft. auf diese welten 20 Minuten gegen Magdeburg haben sie es schon geschafft, das ganze Ding zu stabilisieren und irgendwo hilft dann doch auch immer wieder schon auch vorhandene individuelle Qualität in der Offensive, um da mal ein Ding reinzumachen. Für viel mehr reicht es aber leider auch oftmals nicht. Jetzt muss man noch sagen, dass Felix Klaus, er ist mal angeschlagen, in die Rückrunde gegangen, hat es dann versucht, hat dann auch einmal noch das Aufwärm abgebrochen und war jetzt bisschen länger raus. Der kam jetzt auch wieder zurück. oder mit sehr, sehr viel Applaus sein gegen Schalke auch wieder empfangen auf dem Platz. Das ist schon auch jemand, der ist extrem wichtig für die Vierter Fernsehle. Einfach jemand, der sich mit dem Verein absolut identifiziert. Es gab letztes Jahr auch so eine kleine Doku zum Nicht-Abstieg. Da hat er dann auch erzählt, was wirklich so ist. Wenn er so Spiele verliert und wenn merkt, da geht nichts und man rutscht immer weiter hinten rein, dann sitzt er halt am Ende vom Wochenende da und heult zu Hause. Also das ist wirklich ein Spieler. Dem geht es extrem nah und der will wirklich alles dafür geben, dass sein Verein nicht absteigt, dass es seinem Verein gut geht. Und das ist jemand, hinter dem sich wirklich alle vereinen können. Und wenn der wieder auf Platz ist, der hat ja gerade die Hinrunde in einer extrem guten Zeit. Also ist, glaube ich, wahrscheinlich immer noch einer der Topscorer der Liga, auch wenn er schon wieder ein bisschen raus ist. Er hat da zusammen mit Noel Futtkoi schon extrem gut performt. Die haben beide gegenseitig voneinander profitiert. Ich denke, Futtkoi hat auf jeden Fall sehr, sehr auch von Klaus profitiert. ihm läuft es momentan überhaupt nicht, kann man glaube ich schon sagen. Der ist wieder ein bisschen rausrotiert. Aber du hast auch angesprochen, hat jetzt die Neuzugänge mit Jan Elwedi, der macht es absolut solide in der Abwehr. Man Paul Wills auf der Sechs und durch den Neuzugang oder durch den Transfer von Jan Elwedi hat man es jetzt aber auch geschafft, dass man jetzt wahrscheinlich mal so seine Dreierkette relativ fest hat. Also in der Mitte dann Normalerweise Philipp Zierer, wenn er dann nicht gerade gelb gesperrt ist oder so. Links einen sehr jungen Verteidiger, René Munz. Der macht natürlich immer wieder seine Fehler, aber der hat top Anlagen. Wenn er jetzt vielleicht nicht gerade auf Platz 18 stehen würde, glaube ich, würde der eine super starke Saison spielen, weil der ist einfach schon sehr breit. Der ist körperlich extrem gut. Der ist wirklich hoch veranlagt. Ich glaube, er wird auch ein Kandidat werden. vor dem man dann auch wirtschaftlich mal wieder profitieren kann. Dass man da jetzt diese drei hinten drin hat, ist schon sehr gut. Und ansonsten, ja, man hat ein paar Langzeitverletzte, fehlen. Aber wenn jetzt auch Felix Klaus wieder reinkommt, hat man im Sturm wieder eine Offensive. Aus irgendeinem Grund.
Alina: Wird er denn spielen? Wird er denn spielen gegen 96?
Chris: Ich würde stark davon ausgehen, dass man im Sturm Felix Klaus und Dennis Sebeni sieht, der auch, das ist auch so eine ganz verrückte Geschichte bei uns, im Sommer im Endeffekt aussortiert wurde. Wurde gesagt, Erkönner dürfe, Solle bitte gehen. Da wurde Felix Siegel verpflichtet, von dem man dann auch erzählt hat, ja, das ist so die jüngere, athletische Reversion von Dennis Sebeni. Mittlerweile ist es so, dass Felix Siegel, ich glaube... sitzt er überhaupt auf der Bank oder schafft das nicht mal mehr in den Spieltags-Kader? Eins von beiden. Für die wurde aber auch Geld ausgegeben und Dennis Beny, der lange Bärdebeniger aussortiert war, ist jetzt irgendwie gerade Stürmer Nummer eins. Funktioniert aber auch, hat einen super Tor geschossen gegen Schalke. Er hat wenig Spielzeit, ist extrem effizient mit seinen Scorern, die er hat. irgendwie macht schon mittlerweile so Wieder ein bisschen Hoffnung, ich sagen, weil wir das vielleicht auch noch vor ein paar Wochen dann wirklich so gar nicht mehr hatte. hätte man vielleicht gedacht, jetzt kommt die Schalker. EDG Quart hat vielleicht bis dahin noch nicht auswärts getroffen, aber der schießt dann halt einfach drei Dinger rein, weil wir haben ⁓ schon über 50 Gegentore kassiert und irgendwie geht gar nichts mehr. Aber ja, es ist nicht schön anzuschauen, aber es funktioniert gerade relativ gut. Man kriegt zumindest wenige Gegentore und vorne ist man schon irgendwie irgendwie vereint worden doch immer mal wieder gut.
Alina: Ja und würdet ihr denn auch mit Heiko Vogel, der ist ja im Dezember gekommen zu euch, würdet ihr mit dem denn auch runtergehen im Worst Case oder glaubst du, dass dann kurz vor Ende nochmal richtig Alarm ist und ihr da nochmal einen Wechsel auf der Trainerbank haben werdet?
Chris: Die Frage ist, kann man sich das überhaupt leisten? Also ich habe es vorhin schon angesprochen, wie viele Trainer man das wirklich in letzten Jahren entlassen musste, auch abgefunden hat. Auch in diesen, ich glaube, diese 4,7 Millionen waren auch allein 2 Millionen Euro in Abfindungen dabei.
Alina: ⁓ ein bisschen was habt ihr ja eingenommen durch Leidel, ne?
Chris: Das ist auch schon wieder bisschen her. Davon kann man nicht mehr zählen. Aber es wird dann wirklich irgendwann eine Frage des Budgets auch. Mit Heiko Vogel kamen auch mit Alexandru Petrovic und Danny Schwarz zwei Co-Trainer, die aber eigentlich als Cheftrainer bekannt sind. Petrovic ist vielleicht noch nicht so. Der war bei Buchbach in der Regionalliga Bayern sehr erfolgreich. Aber Danny Schwarz kennt man vielleicht auch von München aus dem Nachwuchs. war auch in Homburg, hatte mit Homburg tatsächlich mal die Spielverhandlungen aus dem Pokal rausgekegelt vor gar nicht allzu langer Zeit. Also auch ein nicht so unbekannteren Viert. Aber auch da, das sehe ich jetzt erstmal nicht, dass man ihn jetzt quasi am 34. 31. Spieltag dann noch mal entlassen würde. denke, man muss es einfach so zu Ende bringen oder versuchen.
Alina: Ja, okay, verstehe. Wen man auch ganz gut kennt als 96-Fan ist neben Felix Klaus mit seiner 96-Vergangenheit auch Yannick Dehm. Jetzt würde ich mal ganz provokant sagen, also bei uns hat es nicht mehr so ganz für ihn gereicht. Der musste irgendwie weg und bei euch ist er Stammspieler. Wie siehst du ihn? ja, was für eine Rolle spielt er bei euch?
Chris: Ja, Janik Deme auch so eine Geschichte dieser Saison. Man muss vielleicht sagen, in der Kaderplanung war er als mehr oder weniger erfahrener Backup eigentlich eingeplant. ja auch damals noch 18-jährigen Luky Reich von 1860 München verpflichtet, da so letztes Jahr seine erste Breakout-Saison in der dritten Liga hatte. Der musste sich aber glaube ich im Sommer relativ bald der Blinddarm-OP unterziehen. war also bisschen länger raus. Die aktuelle Situation ist für einen 18-, 19-Jährigen nicht wirklich leicht und das merkt mich ihm auch leider extrem an. Mats hat dann immer wieder mit Luky Reich versucht, aber auch bei diesen vorhin schon angesprochenen 6-0 gegen Elbersberg hat er, glaube ich, drei Tore verschuldet. Beim Pokal gegen Kaiserslautern hat er im Endeffekt auch das entscheidende 1-0 verschuldet. Für ihn ist es keine leichte Saison, deswegen muss Yannick Demen mehr oder weniger schon spielen. Dazu kommt noch, dass Alko Vogel einfach auf ältere und erfahrene Spieler steht. Das ist tatsächlich immer mein Argument, dass er so bringt. Warum spielt er? Er ist älter. Dann sagt er Punkt und fertig aus. Mentalität und Erfahrung ist für ihn schon wichtig. Ich denke, ist auch der Situation geschuldet. Das kann man auch verstehen. ich finde, dass Yannick Demen kam sehr schlecht in die Saison rein. Mittlerweile ist es okay. Er fällt mittlerweile weder negativ, aber auch nicht besonders positiv auf. Er macht so sein Ding. Nach vorne kam die ganze Saison noch nicht wirklich viel rum, außer einem Traumtor gegen Preußen Münster, das dann aber tatsächlich für drei Punkte gereicht hat damals. Nach hinten fällt er nicht mehr groß ab, aber er ist so der geborene Note-4-Spieler momentan. Das reicht aber auch. muss man auch ganz ehrlich sagen, in jetzigen Situation, er macht keine großen Fehler. Trotzdem mit seinen Einwürfen und so kann er auch immer mal wieder für Gefahr sorgen, da gerade wenn man auch weniger Ballbesitz hat, sich wenig kreieren kann, ist das dann doch auch so ein ganz valides Mittel, einfach lange Einwürfe zu probieren und die kann er sehr gut. Also von daher, mit ihm könnt ihr auf jeden Fall rechnen. Ich habe Besitzer auch nicht gesperrt, nicht dass ich irgendeinen Quark erzähle, aber momentan hat er ja nicht dem die Nase vorn, aber... Ich glaube so der alte Yannick dem vor dem Kreuzbandriss in Kiel damals, der ist er nicht.
Alina: Ja, wenn wir jetzt mal auf das Spiel schauen, Hannover 96 gegen die Spielvereinigung Greutte hast du schon gesagt, sag dir nicht so gerne, Föhrt. Und sagen wir trotzdem, aber wir sind doch freundlich zu unseren Gästen, Tobi.
Tobi: dann sagen wir trotzdem gräuter für gegen gräuter für gegen gräuter für
Chris: Das macht auch euer Datensprecher ganz gerne.
Alina: Also das Kleblat. Tobi möchte ja auch gleich noch zwei Fragen stellen. Für mich ist so, wenn wir auf Players to Watch gucken bei euch, für mich ist da immer so Footcoil. Du hast ihn jetzt gerade schon in einer schlechten Phase befindlich beschrieben. Allerdings ist er für mich irgendwie so der Mann, da herausragt mit seinen Scorern, mit seinem Thorn letztlich auch. Und ich finde, er bringt schon so ein bisschen an Wucht und Spielfreude auch mit. Sagst du, sind die Players to watch für euch? Ist es Noel Footcoin nicht mehr? Ist mit ihm vielleicht gar nicht in der Startelf zu rechnen? Ja, klären wir uns mal ein bisschen auf.
Chris: Nurel Ferdkoy wäre es im Oktober gewesen, ganz klar. Er ist es vielleicht auch, wenn er mit Felix Klaus zusammenspielt. Wie schon gesagt, die beiden zusammen harmonieren einfach extrem gut. Nurel Ferdkoy wird vielleicht der Player to Watch ab der 75. oder 70. Minute sein, weil er momentan einfach kommt von der Bank und muss bei ihm aber auch sagen, er ist kein Bankspieler. es ist so ein Spieler, er muss schon von Anfang an spielen, ansonsten... merkt man es ihm auch an, dass er jetzt seit dem Tag nicht von Anfang an spielt. Er lässt sich vielleicht auch manchmal so bewusst oder unbewusst anmerken. es ist wirklich so ein Stürmer, muss man dann auch bisschen streicheln und der muss von Anfang an spielen. Wenn er so als Joker kommt, funktioniert es nicht unbedingt so gut. Der auch doch auch unglücklichen Auftritt, Joker-Auftritt gegen Schalke. Und wie gesagt, nachdem jetzt dann Felix Klaus auch eine Zeit lang raus war, lief es bei ihm auch einfach nicht mehr so gut. Das muss man ganz klar sagen. Ich hoffe einfach, dass es irgendwie für Felix Klaus wieder reicht. Er hat ja, glaube ich, auch eine halbe Stunde bekommen gegen Schalke. Also schon relativ viel, dass es bei ihm einfach reicht. Er ist sowieso für mein Herz immer der Player to watch. Und das Wunderbare ist ja auch, dass er es auch in diesem Jahr, jetzt ist es ein bisschen mehr als ein Jahr, auch zeigt. Also er kam, hat die Spielfeindlichkeit einfach alleine besser gemacht. ein Stück weit auch letztes Jahr schon alleine in der Klasse gehalten. Für mich ist es ganz klar er. Und dann ist Dennis Edbenia zu einer Form hoch. Eiser wenn ich aber so der Player to watch ist. Manchmal streut er gerne mal einen Hackentrick ein, ein, zwei Mal. Das könnte man vielleicht sehen. Ansonsten in der Theorie wäre es vielleicht Aaron Keller. Für den hat man 700.000 Euro vor, das ist auch gezahlt. Der tut sich aber mit seiner Position auf der linken Schiene doch auch arg schwer. Er eher so ein Spieler für einen 4-2-3-1 vielleicht im linken Offensiv, Mittelfeld, wie auch immer man das sehen will, am linken Flügel. Aber wenn er dann wirklich auch diese Schiene bespielen soll und dann auch Defensive Aufgabe übernehmen soll, das hemmt ihn schon. Und auch ansonsten hat er noch nicht wirklich nachgewiesen, dass dieses 700.000 Euro-Bestand jetzt bewährt ist. ja, ein Player to watch ist vielleicht auch bis ähnlich wie bei euch der Torwart. Wir haben ja einen mittlerweile, gerade für Profiverhältnisse, sehr kleinen Torhüter, der aber positiv, also wirklich verrückt ist einfach auf dem Platz. Sehr verrückter Typ, jemand, auch gerne mal so Zeichen setzt. Und ich glaube, hat bis er 14 war im Feld gespielt bei Erbe Leipzig in der Jugend. Und das merkt man auch mit seinem Fuß an. Also er hatte jetzt
Alina: Also ein kleiner Mano-, Nao-, Manuel, würde ich schon sagen. Manuel Neuer, nee, das wär schön. Nahuel Neu, sagst du?
Chris: Ja, finde Nahuel Nolz ist bisschen anderer Charakter. Aber Silas Pryfrock, um jetzt auch nochmal seinen Namen zu nennen, das habe ich noch nicht gemacht, war vor der Saison Torwart Nummer 5. Und ist jetzt auch der beste Torwart, den man momentan im Kader hat. Hat sich da bis auf die Eins vorgearbeitet, macht das gut, hat gegen Schalke ein wirklich schwieriges Spiel gehabt. Da waren viele brenzlige Situationen dabei, die auch er heraufbeschworen hat. Aber er gibt dem Spiel schon extrem viel, weil er einfach extrem sicher ist mit dem Fuß. Das hilft der Mannschaft. Er spielt auch wenige Bälle in Seiten aus. Das war davor immer so bisschen Problem. Er hat schon eine gute Ausstrahlung. Er hat natürlich Probleme, gerade bei den sehr modernen Eckbällen, die er wirklich... Da stellt man jetzt mittlerweile zehn, elfmal in den 5-Wetter-Raum und versucht, ein Tor zu blocken. Wenn ich dann keine 1,80... auf den Platz bringt, ist das schwierig. Er ist aber jemand, ist körperlich trotzdem extrem stark, hat eine sehr gute Sprungkraft und bei ihm muss man auch sagen, wenn er 10-15 Zettelmeter größer wäre, dann hätte er Third-Absolute-Lix verloren. Das ist so das Einzige, was die ein bisschen zurückhält. Aber ich glaube, er ist schon einfach weil er ist verrückt, kann immer was passieren, aber er kann auch wirklich sehr, sehr gut eröffnende Bälle spielen. Deswegen ist er dann auch für mich so ein Player to Watch.
Tobi: Und da du ihn gerade angesprochen hast, bringe ich jetzt mal meine erste der beiden Fragen. Nauel Noll, du hast ihn gerade angesprochen. Für uns im Sommer eine schwierige Personalie, Ron Rubat-Zieler, einer der Vereinsikonen, man sagen. Wobei nie so diese Riesenlegende, aber es ist ja unwichtig, viele, viele Spiele, fast 300 für Nova96. Also das ist dann schon ein Spieler, der ein besonderes Standing hatte. Und dann kommt Nauel Noll, einer der schlechtesten Keeper der letzten Saison. Statistisch gesehen hat er bei euch eine richtige Kack-Saison gehabt. Kaum Bälle gehalten, war alles nur kein sicherer Rückhalt. Oder wie hast du ihn letzte Saison gesehen?
Chris: Ja, das war auch immer so bisschen das Gefühl, er war nie jemand, der auch mal so einen Unhaltbaren hält oder der wirklich mal so ein Spiel gewinnt. Das ist ja manchmal auch einfach nur so eine Gefühlssache. Dass man so einen hat, okay, das ist jetzt dein Spiel gewesen und man muss auch bei uns natürlich sagen, er ein schwieriges Erbe, weil davor halt Jonas Urbich im Vörter Tor stand und wo der jetzt spielt, ja, das wissen wir glaube ich auch alle.
Tobi: Ja klar, aber hatte ihr auch ein schwieriges Erben. Wie war die Stimmung im Sommer? Klar, war eher nur geliehen, wie bei uns auch. Wie war die Situation? Wie war es bei euch, als ihr hieß, okay, Nabel, mach nicht weiter? Eher aufatmen oder eher schade?
Chris: Also war es für mich nicht schlimm. Ich hätte mich noch ein Jahr ausleihen müssen. Ich hätte mir eine andere Herangehensweise gewünscht für das Tor. Leichtmann führt seit Jahren junge Talente aus. Das hat das mit Timo Schlieg, auch weil er lange verletzt war und dann gespielt hat und dann auch mal wieder verletzt war. Das hat jetzt überhaupt nicht funktioniert. Der kommt mit der Situation nicht gut klar. Das war dann in letzten Spielen irgendwann ein Unsicherheitsfaktor.
Tobi: Ja.
Chris: Ich hätte mir da einen anderen Ansatz gewünscht im Sommer. Aber ich muss es auch sagen, ich hätte jetzt auch über dich gesagt, ich muss jetzt in Auel Neu verpflichten. wäre, im Jahr davor anders. Da hätte man gerne den Torhut behalten. Hat aber auch da schon gewusst, auch in vierter Zeit schon, der Jonas Urbeck bleibt nicht in Fürth.
Tobi: Nachvollziehbar. Ja, der hat auch wirklich eine deutlich bessere Saison gespielt als ein Name Neul bei euch. Das muss man auch ehrlicherweise sagen. Habe ich sehr neidvoll damals nach Fürth geschaut. Letzte Saison im Tor eher nicht. Was man mal festhalten muss, seit der Rückrunde ein Name Neul tatsächlich anders unterwegs. Also auch bei uns hat er in der Hinrunde Bösezungen würden sagen, Punkt gekostet. Ich sehe es ein bisschen anders. Für die Gegentore, die er bekommen hat, konnte er wenig. Sein Spiel ist halt risikoreich, da muss sich die Mannschaft erst mal dran gewöhnen. Jetzt hält der Punkte fest. Das heißt, da habt ihr tatsächlich jemanden, der nicht der Nahwille ist, den ihr kennt, sondern da werdet ihr Torwart haben, wirklich die Bälle halten kann. Deswegen wird es, glaube ich, ganz interessante Konstellation. Ich glaube, er ist so weit weg von Emotionalität, als dass er noch für denkt, das wird bei Hannover ähnlich sein, wenn der im Sommer geht. Dann war Hannover halt irgendwann zum Club, wo er mal gespielt hat. So schätze ich ihn zumindest ein. Das ist mein einziges Problem mit ihm. vielleicht hat er doch bisschen Ehrgeiz entwickelt, weil er ja weiß, dass er auch in Fürth kritisch gesehen wurde. Das war ja auch viel zu lesen, zu Recht auch zu lesen während seiner Saison. Also vielleicht kitzelt ihn das doch so bisschen. Wir werden es sehen. Und dann mache ich gleich mal eine zweite Frage hinterher. Das hat mit Fußball nichts zu tun, halt mit dem Geschehen auf dem Rasen nichts zu tun. Du sagst es jetzt ja auch immer wieder. Wir haben so bisschen frotzend dagegen gehalten. Spielvereinigung Fürth. Man muss ja sagen, man die Geschichte von der Spielvereinigung Greuther Fürth kennt, man zusammenschluss von zwei Vereinen und so weiter und so fort. Aber auch bei euch im Blog, ja, sehr verkürzt, sehr verkürzt und ja oder so, ja, sehr verkürzt. ⁓ Beitritt bei euch? Das ist ja wichtig jetzt, oder? dann muss ich, okay, dann verstehe ich das auch. Ich sag nochmal zusammenschluss, dann kannst du mich gleich korrigieren. Okay.
Chris: Ja. keine Fusion, weil das ist schon ein Unterschied.
Tobi: Ja, es ist ein großer Unterschied sogar, aber auch bei euch im Blog ist immer wieder Spielvereinigung führt. Das ist ein Thema, das treibt die Fans von der Spielvereinigung ⁓ Kann man das sagen? Erzählen wir ein was darüber.
Chris: Also das ist schon ein größeres Thema. ist auch ein wichtiges Thema, weil es da einfach ⁓ Identifikation geht. Und auch wenn es ⁓ Identifikation geht, ist glaube ich der Name, das ist auch beim Menschen einfach so irgendwie, das ist was Essentielles. Das ist das erste, womit man jemanden oder etwas assoziiert. Und da muss man natürlich sagen, die Spielverhandlung führt, hat eine Extrem. Die wirklich glorreichen Anabfüge, aber große Historie im deutschen Fußball war da gerade in Zehner und Zwanziger Jahren auch wirklich eine Macht. Ich denke, manche kennen vielleicht die Geschichten. Es gab mal eine Nazarmannschaft, die nur aus Nürnbergern und Fürtern bestand. 54 gab es zwei Viertelspieler, die Weltmeister geworden sind. Wilhelm Townley hat damals das schöne Spiel nach Deutschland gebracht.
Tobi: Kein 96 Spieler, die damals Deutscher Meister geworden ist. muss man auch mal... 96 Deutscher Meister hatte kein bei der WM54. Aber gut, das sei geschenkt,
Alina: Schleitest Gauding.
Chris: Mit William Townley hatte man sehr früh, in den zehn oder zwanzig Jahren, erfolgreichen englischen Trainer, der den sogenannten Vierter Flachpass etabliert hat, das schöne Spiel etabliert hat. Man hat schon eine extrem große Historie, dann aber auch immer mal wieder gerne so bisschen vergessen wird, beziehungsweise die nicht viele kennen. 1996 es diesen Beitritt des TSV-Festenbergs Kreut. zur Spielvereinigung führt. Man muss auch sagen, zur damaligen Zeit extrem wichtig, auch extrem wichtig für das sportliche Überleben, überhaupt für das Überleben des Vereins. Was seit dem geschehen ist, sowohl finanziell als auch sportlich, ist, glaube ich, auch da gibt es keine Zweifel, dass das eine extrem erfolgreiche Geschichte ist, die Spielvereinigung Kräuter führt. Man muss aber auch sagen, dass schon damals nach dem Beitritt hat man so versucht, eine neue Marke zu etablieren. Da ist dann dieses dieser Spielvereinigungsteil immer meine Hintergrund gerückt. Das gab halt das neue Wappen, dem dann der rote Holzschuh größer war als das Kleeblatt. stand auch auf Fanartikeln immer sehr viel Kräuter für. Deswegen ist es auch absolut verständlich, dass das eigentlich außerhalb fast schon von Franken und von sehr interessierten Fußballfans, sehr viele Menschen die Spielvereinigung eben als Kräuter für wahrnehmen. Man muss aber auch sagen, dass es gerade auch in Fürth auch eine extrem enge Verbindung zwischen Stadt und Verein gibt. Also das dreiblättrige Kleeblatt zum Beispiel, das ist in beiden Reihwappen enthalten. Deswegen ist es für viele Fürtherinnen und Fürther wichtig, auch als Fürtherin wahrgenommen zu werden. Also oftmals werden die Fans aus Kräuter Fürth begrüßt. Da freu mich dann immer, wenn ihr mir das auf der Landkarte zeigen könnt, wo Kräuter Fürth ist, dann hab ich nie was gesagt. hat bis jetzt aber tatsächlich noch keiner geschafft oder dann wird dann nur von den Kräutern gesprochen. Wie auch immer. Also der TSV Westenbergs Kreuz spielt auch wieder Fußball tatsächlich. Also man kann auch zu den Kräutern gehen. Das ist auch möglich, wenn auch in den Niederungen des DOKALEN FUßBALLS mittlerweile wieder. Das ist klar. Aber ja, man erhofft einfach von dieser Rückbenennung sehr viele Leute erhoffen sich davon einfach einen Push, dass man die Identifikation extrem stark, dass man da mit einer breiten Bewusstheit rausgeht, dass man da neue Kraft schafft und dass man auch marktgetätig traditionell, die dieser Vereinheit eben hat, auch als Spielvereinigung führt, dass man das als große Chance sehen kann, einfach wirklich den Schritt wieder nach vorne zu machen. das ist ein Thema, diese Kampagne zurück zur Spielvereinigung führt, die gibt es seit 2018. Also jetzt auch schon eine ganze Zeit. Und jetzt ist tatsächlich dann auch im Herbst 2026 angedacht, darüber abzustimmen. Es bedarf einer Dreiviertelmehrheit, um das Ganze möglich zu machen. Die Rückbenennung, das war vorher auch lange Zeit nicht möglich. Da hat es erst eine Satzungsänderung 2021 gebraucht, um das möglich zu machen. Davor hatte der TSV-Festbergskreuz eine Sperrminorität und man hätte 90 Prozent der Stimmen gebraucht. Also da ist schon viel passiert, aber da kann noch viel passieren. Ich bin wirklich gespannt, wie dann auch die Situation ist, wenn es zur Abstimmung kommt. Wie gesagt, für viele Leute, viele Fans ist das sehr wichtig. Man hat auch deswegen Mitglieder geworben. Auch dafür, nicht nur dafür. Auch ganz wichtig, weil das in Fürth auch lange so eine Sache war, dass man einfach extrem wenig Mitglieder hatte. Also ich glaube, Profi Fußball meiste die zwei wenigstens nach Leipzig.
Tobi: ⁓ das ist hart.
Chris: Und das ist jetzt für so einen Verein mit so einer großen Tradition, ja, man ist da lange ungefähr bei 3000 Mitgliedern oder so rumgekrebst. Oder auch noch drunter hat man die 5000 gerissen immerhin, hat auch eine Fernabteilung gegründet. Und da wird schon extrem viel gemacht. Da passiert extrem viel. Momentan ist das Thema nie tot, das ist natürlich nicht tot, rückt aber auch und ist bewusst auch in den Grund gerückt worden aufgrund der sportlichen Situation momentan.
Tobi: Ja, mir war es trotzdem wichtig, weil ich es immer wieder mitkriege und das nie so den Hintergrund, ja gut, Hintergrund mit nicht dem Zusammenschuss, sondern dem Beitritt, das habe ich schon mitgekriegt. Ich bin alt genug, ⁓ auch, wie gesagt, die Festenbergsreutgen Bayern im Pokal gesehen zu haben. Also von daher das
Chris: Aber das hat zum Beispiel gar nichts mit der Spielverhandlung zu tun.
Tobi: Aber das war doch der TSV Festenbecksreut.
Chris: Genau, aber das war ja 1994. Ja, aber das wird, wenn man dann an Fürth denkt, zum Beispiel, haben wir, das ist ein schönes Beispiel.
Tobi: So geht es mir nicht. Mir ist schon klar, dass die Spielführung anders und vorher gab, auch viel erfolgreicher gab. Aber trotzdem gehört das ja dann, wenn man zusammengeht mit der gemeinsamen Geschichte, ist aber auch die einzige Geschichte, die ich ⁓ diesen Club nennen könnte, ehrlich gesagt. Ich kann aber verstehen, dass du sagst, es ist nicht unsere Geschichte. Kann ich nachvollziehen, weil 1996 ist man beigetreten oder sind die beigetreten? Deswegen, was 94 war, ist für dich als Spielvereinigung Fürth-Fan irrelevant. Und kann ich nachvollziehen, deswegen war es mir wichtig, Thema einmal hochzubringen und zu sagen, erklär es uns noch einmal, drücke die Daumen, dass es gelingt, weil ich bin auch eher ein Freund davon, die Tradition zu wahren. auch wenn es wichtig war, Mitte, der 90er, und euch das Überleben als Verein gesichert hat, ist es Zeit jetzt nach, ja, wir sind 30 Jahre danach, und wenn du sagst, die spielen auch wieder in einem eigenen Verein, ja, Kinder, lasst euch Spielvereinigung Fürth werden. wieder werden. Und im Wappen hat es ja auch funktioniert, dass man nur noch das Klee lötzert.
Chris: Tatsächlich aber auch, ist aber auch noch eine wichtige Anekdote, nur im ausgegliederten Profibereich. Also der Verein zum Beispiel, also wenn jetzt Mitglied wärst bei der Spielvereinigung, dann ist da noch ein anderes Logo drauf.
Tobi: Das wusste ich gar nicht, siehst du? Spannend. Aber dann ist wenigstens die Marke, auch wenn ich das Wort hasse, sich alle Nackenhaare sträuben, ist dann wenigstens wieder zurückgekehrt. Das ist schon mal ein erster Schritt. Möge der Verein auch zurückkehren, 20 Jahre später, und wieder zur Spielvereinigung führt werden. Tippen müssen wir auch noch, Aline. Zumindest muss Chris tippen, ne? Ja. Ja, Chris.
Chris: Auch so was, was viele Leute umtreibt. Ja, wurde 2007, da man dann auch gemerkt, das andere ging nicht so gut.
Alina: Unbedingt! So, ohne Tipp lassen wir ihn jetzt nicht davon kommen.
Tobi: Der letzte beim ersten. 5.096, oder?
Chris: Ich sag 1-1, weil es einfach keine was bringt.
Tobi: Ja.
Chris: Und wir aber dann trotzdem noch vielleicht andere Optionen haben. Ich würde natürlich gerne in Hannover gewinnen, ihr seht es mir nach. Aber so richtig sehe ich das noch nicht und hoffe dann eher aufs nächste Heimspiel.
Tobi: Ich glaube, da tust du auch gut dran. Wir sind dankbar dafür, dass ihr Schalke die zwei Punkte geklaut habt. Ich bin bisschen ärgerlich, dass es nicht drei geworden sind, aber gegen einen Sonntagsschuss kann man manchmal nichts machen. Habt ihr euch selbst um den Lohn gebracht, kann man auch nicht sagen, aber das wäre ein verdienter Heimsieg gewesen. Ehrlich muss man sein. Das wird schon was heißen. Wobei Schalke jetzt im Moment auch nicht mehr die Übermannschaft ist. 96 wird euch zeigen, was der Rückgrunderste zu leisten im Stande ist. Und denke, dass du dann gut tust, wenn du sagst, das nächste Heimspiel, da hoffst du mehr drauf. Ich wünsche natürlich den Klassenerhalt, das ist völlig klar. Und gibt es andere Teams, die eher runtergehen sollten, nicht die Spielvereinigung der immerhin Tabellen Erste, der ewigen Tabelle der zweiten Fußballbundesliga. Das heißt, da würde eine Menge Tradition plötzlich in der dritten Liga verschwinden. Und nicht allen geht es dann so gut wie manchen, die dann direkt wieder hochgehen. Also von daher... Daumen sind gedrückt, dass ihr am Ende die Klasse haltet für eure Umbenennung natürlich auch wieder. Alena, wir noch was?
Alina: Nee.
Tobi: Dann mach du mal jetzt auch das Letzte. Du darfst das Erste haben und das Letzte Wort. Ja.
Alina: darf das erste und das letzte Wort haben. Ja, dann bedanke ich mich ganz herzlich bei dir, Chris, dass du hier warst, dass du unser Gast warst, dass du uns aufgeklärt hast über die Spielvereinigung und über die langen bis zum des Niedergangs, haben wir ja festgestellt, die langen Jahre des Niedergangs von Fürth. ja, ich bin jetzt ein bisschen überfordert. Ich glaube, Tobi sagt an dieser Stelle.
Tobi: Ja, jetzt bin ich gespannt, komm!
Alina: Tobi, natürlich, ich muss mich bei dir bedanken. Das ist der nächste Schritt nach unserem Gast natürlich. Vielen Dank Tobi, dass du heute an meiner Seite bist. Nein, cool, du hier bist mit mir und dass du mir vor allen Dingen das Intro überlassen hast und das Ende. Und an dieser Stelle würde ich sagen, 96 Allee.
Tobi: Egal, ich danke dir.