
Vorwärts nach weit - Der dentastico Podcast über Hannover 96
Folge 472 - Quick and Dirty gegen St. Pauli
Samstag, 17. Oktober 2026 · 38 min
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Shownotes
Hannover 96 trennt sich 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Tobi, John und Olaf schmecken weder Fisch, noch Fleisch, aber sind auch nicht unzufrieden. Auf die kämpferische Leistung lässt sich aufbauen.
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Tobi: Hannover 96 trennt sich im Heimspiel gegen den FC St. Pauli mit einem 1 zu 1 Unentschieden. Ist das gut? Ist das schlecht? Reicht uns das oder wollten wir mehr? Darüber sprechen wir im schnellsten Podcast der Welt nach einem Fußballspiel im Quick and Dirty von Vorwärts nach Weit dem DENTASTICO Podcast über Hannover 96. Mein Name ist Tobi und ich darf heute über das Spiel sprechen mit John. Guten Abend John.
John: Guten Abend, Tobi. Tobi, ich freue mich, dass wir endlich mal zusammen aufnehmen. Wann ist das jemals passiert in diesem Podcast?
Tobi: Das gab es, glaube ich, nur einmal, nämlich im Gegnergespräch vor Kaiserslautern. Und das war, ich sage mal nicht wegen uns, nicht die beste
John: Hahaha
Tobi: Aufnahme. Nicht unsere beste Aufnahme. Aber schön, dass wir es jetzt mal machen. Aber wir sind nicht alleine. Auch dabei ist Olaf. Guten Abend, Olaf.
Olaf: Ein wunderschöner Damen Tobi Hallo John Ja dann bin ich ja froh dass ich diesem diesem Ereignis mal bei wohnen darf dass Tobi und John gemeinsam hier im Podcast sitzen Ja es ist wir haben ein Spiel gesehen was man nicht schöner hätte malen können Bin gespannt darüber zu reden ja
Tobi: Ja, du legst die Lette ja auch schon ganz schön hoch. Also 96, er geht rein in das Heimspiel und ich meine nach dem Debüt von Sandro Wagner in Magdeburg, ach, da war Wiedergutmachung angesagt und dann wollen wir mal drauf schauen, war das heute Abend eine Wiedergutmachung? Zumindest hat er in der Startelf ein bisschen was verändert. Olaf, du klingst ja so zufrieden. Dann bist du sicherlich auch zufrieden mit den Änderungen in der Startelf.
Olaf: Ja, ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nicht genau sagen kann, ob ich damit zufrieden war. Ich war zumindest zufrieden mit der Art und Weise, wie die Mannschaft insgesamt dann heute aufgetreten ist und die Änderungen in der Startelf. Na ja gut, das haben ja die Spatzen schon von den Dächern gefiffen, dass Allgaier vielleicht auf die Bank geht und dafür Gitar spielt. dass Sahiti kein so gutes Spiel gemacht hat, das hat man auch gesehen. Und Shakun hat gezeigt, dass er eine würdige Vertretung ist, würde ich sagen. Also ansonsten war ich eigentlich grundsätzlich so ganz zufrieden mit dem Start und auch mit der Aufstellung, kann man sagen.
Tobi: Ja, und auch natürlich Franz Rogow durfte auf der Bankplatz nehmen,
Olaf: Ja.
Tobi: nach der Auswechslung.
John: Gott sei Dank.
Tobi: Ja, ja, sagst du Gott sei Dank, John, warst du so zufrieden, damit das Rogow nicht gespielt hat? Und zwar 90 Minuten nicht gespielt. Der kam ja gar nicht rein.
John: will gar nicht so ein Bashing bei ihm betreiben, aber ich war schon erleichtert, dass er nicht spielt nach dem letzten Spiel. Ich war einfach überrascht von der Aufstellung her, dass wir mal ein 4-4-2 spielen. Ich möchte an der Stelle unseren Top-Kommentierer auf Spotify grüßen, den Marv, der schon gefühlt seit Monaten eine Viererkette vorhat. Jetzt hat er sie bekommen. Herzlichen Glückwunsch.
Olaf: Ja, gegen den Ball,
Tobi: Ja dann ist, ja dann ist Mafia quasi ein Seher. Wobei ich wollte gerade sagen, Olaf, also so richtig Viererkette war das jetzt auch nicht durchgehend,
Olaf: Nein, Gegen den Ball war es sehr oft eine Viererkette, also ein 4-4-2. Da hat man wirklich die Linien sehr gut gesehen. Mit dem Ball war es dann eher auch eine Dreierkette. Wobei man Rogo auch erst gar nicht vermisst hat, weil der Ball ja auch gar nicht dahin gespielt wurde in diese Sechser-Zone. Man hat sich ja auch dafür entschieden, das konnte man ja gleich von Anfang an sehen, das Spiel anders aufzubauen heute als beim letzten.
Tobi: Ja,
John: oder gar nicht aufzubauen, man auch sagen.
Tobi: war das Langerhafer? Also, ich meine, sonst sind wir ja gewohnt, dass wir so so klein-klein spielen. Zumindest unter Christian Tietz. Oder war das dann heute, man könnte freundlich sagen, die erste Kette des Gegners überspielen? Oder war das irgendwie dann doch nur Langerhafer? Ha!
Olaf: Ja, halblanger Hafer, ich sagen. Du hast es ja schon gesagt. Die erste Kette erstmal irgendwie, dann den Ball erstmal hinter boken und dann mal gucken, auch ja viel über die Außen, also naja, was heißt viel, also zumindest viel über die rechte Seite. Interessant war ja auch, dass Neubauer links gespielt hat, der dann mit in die Viererkette zurückgerückt ist und rechts ja dann Gita gespielt hat, der dann so ein bisschen mit Chakron zusammen die rechte Seite beackert hat. hat man dabei erstmal nicht so ganz kurz rausgespielt. Also eher erstmal bisschen länger und wenn die eine Seite frei war, dann da auch möglichst weit erstmal nach vorne spielen das Ding. Also St. Pauli schnell und viel vorm Tor weghalten.
John: Also man konnte nicht sagen, dass sie ihn nur lang rausgeblückt haben. Da war schon ein Plan hinter. Den habe ich auch schon erkannt, finde ich auch. Und... Doch, ist dir
Olaf: Ja, das wollte ich gerade beschreiben, das ist mir nicht so gut gelungen, aber ja.
John: super gelungen. Alles gut.
Tobi: Wunderbar wurde vergelungen. Aber ja, du hast gesagt Neubauer wieder auf links. Also war das so eine kleine Lars-Bahlemann-Gedächtnistaktik oder ist das dann schon bisschen zu desprägtierlich?
Olaf: Ja, bitte, John, fangen wir mal an.
John: Also... Also, ich fand, es war einfach überfällig. Wir haben ja schon einige Spiele mit Neubau auf rechts erlebt. Die linke Seite ist eine starke Seite. Er die meisten Spiele mit Elversberg gemacht. hat er uns, meiner Meinung nach, die besseren Spiele auch gezeigt. Und es war wirklich die wichtige Entscheidung in diesem Spiel. Es war überraschend für mich, dass Gieter als Rechtsverteidiger agiert hat, aber auch immer wieder sich offensiv eingeschaltet hat in der ersten Halbzeit. Das hätte ich im Vorfeld nicht erwartet. Von daher muss ich auch mal sagen... Respekt wagt er, dass er sich auch mal die mutigen Entscheidungen in diesem Spiel auch mal getraut hat, weil, ja, mit einem Innenverteidiger, und ich würde sagen, Gita ist ein klarer Innenverteidiger, der auf der Außenbahn agiert und auch so offensiv agiert, nicht selbstverständlich. Und dazu muss man auch sagen, dass Chakrun, also, ich kann mich noch erinnern an das letzte Spiel, wo er auf dieser Position gespielt hat, da war gar nix. Und heute fand ich mit der auffälligste Mann im ganzen Spiel. Ich weiß nicht, wie habt ihr's gesehen?
Tobi: Aber auf welche Position hat er denn gespielt? Also war er ein zweiter Stürmer?
John: Ne, das war hart für mich. Für mich war er schon ganz klar auf der rechten Schiene. Vorne offensiv.
Tobi: Und das war, Olaf hat gesagt, für ihn war er auffälliger als sonst auf der Position. Siehst du das auch so?
Olaf: Ja, da ich auch tatsächlich überrascht. Ich hab ja vorhin noch vergessen zu erwähnen, dass ich in der Startausstellung besonders erfreut darauf, darüber war, dass Neubauer und Udenne mal eine traumlinke Seite gespielt haben. das war ja in der ersten Halbzeit noch relativ wenig, was da über die Dinge kam. Es lag jetzt nicht unbedingt an denen. Man hat schon mal Udenne da vorne gesehen. Es war vorne auch recht fluide, muss ich sagen. Klar, Kellmann war klar der Stürmer. Das hat man gesehen. Ansonsten war es immer mal so hart. Denne, Schakrunen auch. Aber die Frage war, Schakrunen auf seiner Position, die er eigentlich sonst nicht spielt, nämlich rechts, also habe ich lange nicht mehr so gut auf der rechten Seite gesehen. ich weiß nicht, hat er da auch zu viel Platz gehabt? Er hatte oft auch relativ viel Platz. Fand ich ein bisschen komisch gerade gegen St. Pauli, aber er da auf jeden Fall auffällig besser gespielt, als er das schon in anderen Spielen. auf der Position gemacht hat. Aber vielleicht ist er jetzt
Tobi: Na vielleicht, weil...
Olaf: einfach auch wieder fit nach seiner Verletzung und kann wieder voll aufspielen.
Tobi: Vielleicht war auch los ob hier einfach ein bisschen offensiv also
Olaf: Ja?
Tobi: der interpretiert ja so die links verteidige position sehr offensiv hat aber uns schon gemacht an der u 23 auch schöne tore gemacht hat dann bielefeld gemacht und macht da bei sankt pauli auch also ganz grundsätzlich lief die erste halbzeit eigentlich ganz ordentlich also ich finde 96 hatte defensiv ja ich will nicht sagen nicht viel zu tun aber hat die dinge die sie verteidigen mussten auch gut weg verteidigt hat nach vorne hin immer mal wieder Nadelstiche setzen können. Und dann war plötzlich mal die Tormusik zu hören und alle gingen im Stadion so aus ihren Sitzen und es stand eins zu null für Hannover 96. Aber dann doch nicht schon.
John: Ja, dann doch nicht. Das verdammte Bullenknie von Kermit, das Karl Kermit steht für Knie. das war ja, also...
Tobi: war so knapp oder so knapp ich meine ich habe noch ich habe noch trotzdem gesagt der ist nicht schnell genug abseits zu stehen ja aber
John: Hm? Hm?
Tobi: es war schon es war richtig
John: Es war richtig, ja, dafür haben wir ja auch die tolle Technologie heutzutage, aber auf der ersten Perspektive hätte ich nicht gedacht, dass das Abseits ist und darum hat es mich auch so aufgeregt, dass die Kommentatoren gleich gesagt haben, ja das ist klar Abseits. So klar war es für mich persönlich jetzt nicht, aber naja.
Tobi: Ja für mich auch nicht, oder für dich?
Olaf: Nee, also in der Perspektive, die wir da hatten als Zuschauer, sah das nach gleicher Höhe aus. Aber ich hab dann auch noch gesagt, das war vielleicht dann doch das Bäuchlein von Kelmann, was dann sich so ein bisschen nach vorne geschoben hat, was dann abseits war. weiß es nicht. nee, ja, war schade. meine, bei Kelmann muss man auch sagen, hat das dann auch eigentlich erst ... Er hat den Ball ja auch vertendelt. Da war
Tobi: Ja.
Olaf: ja auch Glück dabei. Ich habe mich gerade noch über Kellmann geärgert und dann hat Husi aber Gott sei Dank antizipiert und hat den Ball überlegt reingeschoben. Da wird sich André wieder ärgern, weil der ja immer möchte, dass die Leute mit Vollspann schießen. Aber in dem Fall fand ich das gut, dass er den kontrolliert mit dem Innenriss da reingeschoben hat. Hat aber nichts gebracht.
Tobi: Ja, aber jetzt bist du schon mal am eins zu eins. Wir sind ja gerade noch in der Abseits-Situation. War das
Olaf: Ne, das war er, das hat er ja noch.
Tobi: eine Duplizität der Ereignisse?
Olaf: Weiß ich nicht, also ich hab den, weil er hat den schönen da, reingestellt. Doch,
Tobi: Aber das Vertändeln war schon vom 1 zu 1. Also, wo Kellmann den Ball nicht richtig annimmt, der sein Paulianer ihn dann glücklicherweise spielt und Husi dann in den Lauf kriegt und den wunderbar zum 1 zu 1, 1, 1, 1, 1,
Olaf: Nee, ich meinte schon, war das Tor, wo Kähnmann den Ball verliert. Das das nicht gegebene Tor von Husischa Krohn.
Tobi: Na, ich find, da spielt er ihn eigentlich ganz gut weiter,
Olaf: Ja ja.
Tobi: der Kellmann, Ja? Aber okay, sei es geschenkt. Am Ende ist es abseits und es war auch... Ja, aber klar...
Olaf: Es ist im Prinzip die Duplicität der Ereignisse, weil Rizka da auch in dem Falle den Ball von Frau Kellmann weggerätscht, aber da eben halt in die andere Richtung, aber eben auch
Tobi: Ja.
Olaf: Chakron vor die Füße. Und der antizipiert halt am schnellsten. Die Beteiligten sind die gleichen.
John: Also Fakt ist an der Situation, dass Chakrun... Genau, also, Entschuldigung, aber Fakt ist, dass Chakrun in der Situation einfach richtig handelt, dass er gleich den Torinstinkt hat und dass er gleich draufknallt. Gut, knallen nicht von mir aus schiebt, ist mir egal, er macht auf
Olaf: Genau.
John: jeden Fall das Tor. Leider wird's nicht gegeben aufgrund eines knappen Upsides. Das war
Olaf: Genau.
John: schon ärgerlich in der Situation und da dachte ich mir so, ja toll, gleich wieder ein Nackenschlag.
Tobi: Ja, so ein bisschen Nackenschlag war es ja auch. Olaf hat schon Lars Rizka angesprochen. Auch ein ehemaliger 96er. Pauli hat dann also über links mit zwei ehemaligen 96ern angefangen. Nämlich mit Lars Rizka und mit Luis Opie. Gut, und dann machen wir das 1 zu 0 nicht. dann ... Ich will nicht sagen, Pletscher, Spiel so bisschen dahin. Aber dann sind wir kurz vor dem Halbzeitpfiff. Ach Gott. ... Ich sag's ja einfach zum ungünstigen Zeitpunkt.
Olaf: Jetzt unterschlägst du aber das Fast-Tor durch Gitarre nach dieser Ecke. Also Ecken... Also... Ja, ja...
Tobi: ja!
John: Der achte Aluminium-Treffer dieser Saison.
Tobi: Das stimmt, das haben Sie oft gesagt, achte Aluminium-Treffer wieder mal Pfosten und nicht Tor. Ja, hat es aber nicht. aber
Olaf: Guck mal, da hätte es schon 2-0 für uns stehen können. Ne, ne.
Tobi: da hast Du recht, ich unterschlage Virgil Giezas wunderschöner Kopfball an den Pfosten. Übrigens acht Mal Aluminium, das überrascht mich tatsächlich, das habe ich gar nicht mitgezählt. Und das hatten wir ja schon letzte Saison als ein großes Thema, dass wir häufiger Aluminium treffen als ins Tor. Na gut, aber... Du hast recht, ich habe es unterschlagen, aber es war dann auch nicht spielentscheidend. Das spielentscheidend war aber dann schon das 1 zu 0 oder das 0 zu 1 für den FC St. Pauli. Ja, genau,
John: das viel zu einfach fällt. Oder?
Tobi: was ließ da schief?
John: Es ging fantastisch schnell für St. Pauli, muss man sagen. Und die Flanke von Oppy, kennen alle seine Flankenqualität.
Tobi: ja.
John: Wir vermissen sie auch ein Stück weit. Luca hat sogar im Vorfeld angekündigt, es ist passiert. Und dann ist meiner Meinung nach Huguenay hier der Schuldige. Weil diese Flanke, ist lang in der Luft. Die ist lange unterwegs. Und eigentlich ist Huguenay ein Innenverteidiger mit seiner Erfahrung. Und, keine Ahnung, mit seinen Fähigkeiten, der das eigentlich antipizieren müsste. Der tut's nicht in der Situation, der Nyang ist das, ich, der steht da völlig frei und ja, Weinkauf ist da die armste Sau meiner Meinung nach.
Tobi: Ja, ist er für mich auch an dem Moment, da hast du recht. Und die Flanke ist tatsächlich sehr, sehr lange in der Luft. Also, Olaf, kann man das besser verteidigen?
Olaf: Ja, ich glaube, solche Tore schießt St. Pauli sonst nur im Training, aber nicht in Pflichtspielen. Ugoné ist da ja völlig desorientiert. Er hat ein gutes Spiel gemacht heute, am Boden, aber nicht in der Luft. Da hat er die Orientierung verloren. Der war lange unterwegs und er hat sich wahrscheinlich darauf verlassen, dass der hinter ihm, der Cissé, dass der dann einfach irgendwie von wem anders da noch aufgenommen wird. ich weiß nicht, ob man das so machen kann. Also da habe mich, das war echt,
Tobi: Nee, da war auch keiner.
Olaf: das war echt sehr, sehr ärgerlich, weil das war zu dem Zeitpunkt, auch zumindest für mich nach der ersten Halbzeit, völlig überraschend eigentlich. Also ein bisschen, bisschen unverdient.
Tobi: Ja, es für mich auch. Leo sieht dann auch unglücklich aus, aber kann den Ball dann irgendwie nicht halten. Der Kopfball ist
Olaf: Nee.
Tobi: gut gesetzt. Da müssen wir, glaube ich, nach dem letzten Spiel Leo dann irgendwie von Schuld freisprechen. Und entgegen der Kommentatoren, die ja irgendwie St. Pauli die ganze Zeit abgefeiert haben für jede Selbstverständlichkeit und 96 sehr kritisch gesehen haben, muss ich auch sagen, und wenn nicht bei dir, Olaf, Für mich war die erste Halbzeit eine gute Halbzeit von 96 und das war ein völlig überraschendes Tor für den FC St. Pauli und es fällt aber und dann gehen wir eben mit 0 zu 1 in die Kabine.
John: Was man aber, bevor du in die zweite Halbzeit gehst, finde ich, sollte man aber auch ansprechen, dass wir schon oft gefault haben und in der Anfangsphase wir schon deutlich viele Ungenauigkeiten hatten, viele Fehlpässe. Also da lief noch nicht alles butterweich. Man hat die Verunsicherung hier und da schon gespürt, aber ich fand, sie haben sich im Verlauf der Halbzeit schon reingekämpft. Und von daher kam dieses
Tobi: Ja.
John: 1 zu 0 schon ein Stück weit unverdient, kann man sagen. Auf jeden Fall überraschend.
Tobi: Aber da hast du recht, das stimmt schon. 96 war jetzt ... spielerisch nicht ... Wie soll ich sagen? Es war jetzt nicht erste Sahne, so würde ich es mal sagen. Der Einsatz hat gestimmt, die Einstellung hat gestimmt. glaub, da können wir schon ganz deutlich von ausgehen. Das war nicht in jedem Spiel in der Saison bisher so. Heute war es so. In Magdeburg war es übrigens gar nicht so. Aber heute war es so. Also, die wollten schon Aber John, hast recht. Am Anfang haben sie gezeigt, dass sie es nicht so ganz können. Ja, dass es da nicht am Willen scheitert, sondern eher an den Fähigkeiten. Trotzdem haben sie die Halbzeit gut auf ihre Seite gezogen und dann unglücklich das Gegentor bekommen und gehen dann eben so mit diesem Nackenschlag in die Kabine. Jetzt hätte man ja auch denken können, na gut, kurz vor der Halbzeit, da sagt man ja immer, das ist ja für den Erzielenden sehr guter Zeitpunkt. Für den Bekommenen ein sehr schlechter Zeitpunkt.
John: psychologisch wichtiger Zeitpunkt, sagt man hier immer.
Tobi: Aber ist es so? Also ich fand jetzt 96 kam jetzt nicht unbedingt besonders für Unsicherheit aus der Kabine.
Olaf: Ja gut, meine, das Spiel dauerte noch eine Halbzeit. Das war jetzt halb rum und 96 konnte sich nun nicht vorwerfen lassen, nun irgendwie, also das verdient bekommen zu haben, das Tor und nichts getan zu haben. Und ich denke, Sandro Wagner hat in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden, die Motivation hochzuhalten. Und naja gut, meine, kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Er hat ja auch nicht gewechselt. Also es wäre ja auch ein Signal gewesen, einen rauszunehmen oder zwei rauszunehmen.
Tobi: Ist das übrigens schlau? Ist das schlau? Also du verschenkst dir ein Fenster,
Olaf: Ich weiß nicht ob's... Ja, aber...
Tobi: was dir geschenkt wird. Also das fällt ja nicht mit rein in die Wechselfenster.
Olaf: Das ist richtig, ja, aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, war zu sagen, dass das vielleicht auch ein Signal von Sandro Wagner an seine Leute ist, zu sagen, okay,
Tobi: Okay.
Olaf: ich verschenke jetzt dieses Wechselfenster, weil ich glaube dran, dass ihr, wenn ihr so weitermacht, ein Tor schießt. Und ich meine, das ist ja dann auch passiert.
John: glaube auch Sandro Wagner ist ein klarer Motivator. Das ist ein Typ, der guckt sich dieses Spiel an, der sieht, dass die Jungs in der ersten Halbzeit grundsätzlich gut performt haben. Deutlich besser als das letzte Spiel und hat die nochmal richtig angepeitscht. Und das ist glaube ich auch ein Grund, warum er jetzt gesagt hat, er möchte jetzt dieses, diese Konstante oder diese erste Gerüst, das die jetzt im ersten Spiel gezeigt haben, nicht gleich zerstören. Geht erstmal raus und zeigt, was ihr könnt. Vielleicht schießen wir ja gleich ein Tor.
Tobi: und am Ende hat es ja auch ganz grundsätzlich funktioniert. Wir hatten fast eine Duplizität der Ereignisse. Wieder knapp ob abseits oder nicht. Da muss man ganz ehrlich sagen, man gut, dass Benji Kellmann, und da dachte ich, Olaf meinte es so, die Szene, den Ball so bisschen verstolpert hat und ihn nicht spielen konnte, sondern der St. Paulianer ihn dann quasi durch seine Beine spielt. Hussein Chakrun in den Lauf, der eben nicht wie Andre immer fordert, auch das hast du schon gesagt, Olaf, mit Vollspann drauf zielt, sondern dann eben ganz überlegt mit der Innenseite den Ball ins Tor schießt. Auch da wieder, wie auch schon beim ersten Tor, was aberkannt wurde, schnell eine Tormusik, ja, schnell Fakten schaffen, schnell die Durchsage, ja, damit es schwerer wird, das Tor zurückzunehmen. Aber an der Stelle war es auch nicht zurückzunehmen. Der Ball kam ... von dem Fuß eines gegnerischen Spielers. daher kein Abseits. Und Hüseyin Şahkron, ja, krönt er damit seine Leistung? Oder war das einfach der verdiente Lohn?
Olaf: Ja, ich schon sagen, dass er damit seine Leistung krönt. Also er hat das gut anticipiert. Ich meine, er hat bisschen gezockt, weil er stand ja wirklich also meilenweit im Abseits.
Tobi: Ja, mileinweit, ja ja.
Olaf: Und ich muss auch sagen, Kelmann macht das in der Situation tatsächlich besser als bei dem ersten nichtgegebenen Tor, was ja die gleichen Beteiligten irgendwie hatte auf beiden Seiten, weil er da den Ball noch etwas besser behauptet und Rizka ihm dann sehr so... eigentlich durch die Beine so ein bisschen den Ball wegspitzelt in Richtung eigenes Tor. Das natürlich ging nicht anders, aber das war natürlich dann wunderbar für Husi. Hat er glaube ich sogar mit dem linken gemacht, das Tor dann. Also fand ich, ja er muss,
John: müsste der linke gewesen sein.
Olaf: wie gesagt, Husi Chakrun für mich heute tatsächlich irgendwie schon Spieler des Spiels.
Tobi: Ja, kann ich verstehen.
John: Ja, also Kelman rechnet fest damit, dass er diesen Ball nicht gewinnen kann und rechnet und atypiziert einfach, dass der Paulianer diesen Ball zu Schakron spielt. Muss so gewesen sein.
Olaf: Aber auch Kellmann ist heute deutlich präsenter. Man hat mehr von ihm gesehen, er hat auch gearbeitet, immer noch viel unglücklich. Aber auch in der Situation geht das auch ein bisschen auf ihn mit, das Tor, weil er dem Ball einigermaßen behaupten kann. So steht es 1-1.
John: Es war auf jeden Fall ein Tor zum wichtigsten Zeitpunkt. Ich
Olaf: Ja genau.
John: gehe mal davon aus, wenn das Spiel jetzt nicht länger gezogen hätte und es etwa diesen gleichen Verlauf genommen hätte, aber wir dieses Tor nicht gemacht hätten, dann hätte eher Pauli noch das 2-0 gemacht, als wir das 1-1. Darum komplett richtig, dass Chakrun, ich sag mal... Ich glaube auch den Willen dahinter hat unbedingt noch dieses Tor machen zu wollen, ich finde das ist so von einem Typ, das ist ein Kämpfer, der möchte auch unbedingt und ich habe den Eindruck, das untermauert einfach, dass er im nächsten Spiel auch wieder in der Stadt stehen wird, weil er finde ich der Typ Spieler ist, den wir jetzt gerade in der Situation auch brauchen.
Tobi: Jetzt könnte man ja davon ausgehen, du schießt das 1 zu 1, du bist auch in der ersten Halbzeit jetzt nicht zwingend schlechter, dann kann das ja so ein Spiel kippen. Du kriegst kurz vor der Pause dieses 0 zu 1, kommst raus, machst dann relativ schnell das 1 zu 1, dann könntest du ja auch all in gehen und sagen, jetzt gehe ich auf einen Heimsieg. Ich sage mal, der Trainer hat es von den Wechseln her gemacht. Aber was war mit der Mannschaft los? Also... Habt ihr diesen Willen gesehen, dann dieses Spiel endgültig auf die eigene Seite zu ziehen? Weil ich hab so ein bisschen, das sag ich gleich vorweg, ich hab so ein bisschen diese Zufriedenheit gesehen, okay, wir haben das eins zu eins gemacht, ist ja eigentlich alles ganz gut. Das volle Risiko geben wir jetzt nicht mehr.
Olaf: Ich glaube, die erste Halbzeit war sehr intensiv, für den Körper. ich glaube, der zweiten Halbzeit war dann schon noch der Geist willig, aber das Fleisch stand vielleicht ein bisschen schwach. Also ich habe schon noch gesehen, dass sie weiterhin wollten. ich glaube aber, sie konnten nicht mehr so intensiv, weil sie haben ja in ersten Halbzeit auch wirklich das Pressing schon am gegenerischen, ja fast am gegenerischen Film war schon angefangen. teilweise sind da immer wieder hoch angelaufen. Das haben sie dann nicht mehr so gemacht, da haben sie sich bisschen mehr zurückgezogen und haben St. Pauli bisschen machen lassen, aber haben trotzdem noch, naja, im Rahmen ihrer noch vorhandenen Kräfte dann versucht das Ganze... eben noch immer so halbwegs unter Kontrolle zu behalten, dass man zwischendurch noch mal einen Konter setzen kann. Was ja dann später auch noch mal ansatzweise bisschen passiert ist, dann auch mit der Reinnahme von Pichler später, der ja dafür auch ein ganz guter Spieler ist, den Ball mal so vorne abzuholen und dann weiter mit vorne reinzugehen. Ja, ich glaube, da fehlten die Kräfte.
Tobi: Ja. Ja, aber es...
John: Also diesen
Tobi: Ja.
Olaf: Mit der Fitness entwickelt sich auch nicht innerhalb von ein, zwei, drei Wochen auf ein gutes Niveau. Ich glaube, da muss noch was getan werden, aber das haben sie dann schon ganz gut hingekriegt.
John: Ja, jetzt nimmst du mir die Worte aus dem Mund. glaube, dieses Fitnessthema sollte man auch nicht unterschätzen. Das braucht auch bisschen Zeit, bis sich das entwickelt. Aber diesen Leistungsabfall, man sagen, Tobi, den hab ich auch wahrgenommen. Also speziell,
Tobi: ja, sagt das Wort, ja? Gut, ja.
John: speziell zwischen, ich würd mal sagen, 65. bis 75. Da fand ich das schon sehr deutlich, dass es immer weniger und weniger wurde. Nichtsdestotrotz gab's immer wieder einzelne Szenen und einzelne Spieler, wo ich so dachte, ui! Nicht schlecht oder ganz ganz wichtig. Ich erinnere mich da zum Beispiel an Hugonet, der noch mal sich voll mit einer Grätsche reinwirft und ohne faul einen Einwurf rausholt,
Tobi: Ja.
John: stattdessen als dass der St. Paulianer durch wäre. Also man kann der Mannschaft keinen mangelnden Willen vorwerfen. Die haben sich schon reingeworfen, aber ich finde Olaf hat das ganz gut beschrieben, dass hier und da die Körner dann nicht mehr da waren und auch muss man auch sagen, wir haben nicht mehr groß die Alternativen gehabt. Nichtsdestotrotz oder unter anderem deswegen, weil Wagner ja auch keine Wechseloption zum Ende der zweiten Halbzeit mehr hatte. Was ich maximal dämlich finde.
Tobi: Ja, hatte er nicht. Das stimmt. Ja, stimmt. Wir haben auch oft Christian Tietz kritisiert für seine Wechsel. Und dann können wir da auch Christian Wagner nicht, aber Sandre Wagner reinnehmen für die Wechsel. Er hat halt drei Spieler gebracht in drei einzelnen Fenstern. Und damit war halt sein Wechselkontingent ausgeschöpft.
Olaf: Wobei ich die wechsel an sich aber ok fand also das hat er also er hat mit pichler vor
Tobi: Das fand ich auch. Das stimmt.
John: Ich auch, ich auch.
Olaf: den er hat da so ein bisschen schon mal so leicht etwas leicht defensiver varianten eingebracht ja gut ich
Tobi: Fandest du? Ich hatte genau das Gegenteilige Gefühl. Es war eher das Signal zu sagen, komm, wir gehen
Olaf: Ja gut, er hat... ja.
Tobi: jetzt, wir sind heimspiel, wir gehen auf Sieg.
Olaf: Ja, hast recht, er hat umgestellt. hattest dann im Endeffekt tatsächlich, was man vorher nicht hatte, zwei klassische Stürmer und ein
Tobi: Zwei Stürmer? Ja.
Olaf: Hartel hat sich dann so bisschen auf die linke Halbspur dann fallen lassen. Ja, das ist richtig, aber... Jaja. Jaja.
Tobi: Leider, aber dann musste er raus. das wäre aufgegangen, hätte Hartl nicht irgendwie im Oberschenkel so bisschen zwicken gehabt, wo er raus musste. Ja, also das ist dann...
Olaf: Ja, ist richtig. Matsuda für Chakrun war auch vollkommen okay.
Tobi: Aber spannend, hallo, der mal zu, ist zurück?
Olaf: Ja, ja.
John: Vor sah ich die.
Olaf: Aber ich glaube, der hat auch noch mal bisschen Frische dran gebracht. Du hast
Tobi: Ja, Sahiti ist raus, Hat er auch, aber ich meine...
Olaf: natürlich Recht, diese Wechselfenster quasi zu verschenken, indem man jeweils nur einen Spieler wechselt. Das mutet natürlich erst mal komisch an. Ich hatte schon das Gefühl, dass er sich was dabei gedacht hat.
Tobi: Absolut!
Olaf: Weil es ist ja oft so, Tietz hat dann immer irgendwie fünfmal alle fünf Spieler, alles genutzt, alle Fenster
Tobi: Tüüüü
Olaf: und dann war halt hinterher großes Chaos auf dem Spielfeld und das war
Tobi: Stimmt.
Olaf: eben nicht der Fall. Wagner hat das behutsamer gemacht und hat dadurch die Ordnung nicht ganz so durcheinander gebracht. Hat ein bisschen umgeschoben, hat ein bisschen umgestellt oder umstellen lassen. naja, gut, er ist ja selber, hat ja fast auch mitgespielt, aber...
Tobi: Ja, ja, warte,
John: oder auf
Tobi: da, warte, warte.
John: der
Tobi: Zwei Dinge ganz kurz. Also, mal Hayate
Olaf: Ja bitte.
Tobi: Matsuda hat, glaub ich, die Saison noch gar nicht gespielt und hat auch
Olaf: Das ist richtig?
Tobi: der letzten Rückrunde eigentlich überhaupt oder ist überhaupt nicht stattgefunden bei 96. Also ist plötzlich wieder zurück, das fand ich erst mal sehr positiv, werd ich kurz erwähnen. Und Olaf jetzt, Sandro Wagner stand zum Teil sogar auf dem Spielfeld. Also, der hat die Coachingzone ja wirklich extrem ausgenutzt und hat da Er will gestikuliert, ist vielleicht ein bisschen zu negativ, aber hat sehr intensiv gecoacht.
Olaf: Er zumindest auch mehr Meter gemacht als wahrscheinlich zumindest mal Leo Weinkauf. Aber müsste
Tobi: Ja.
Olaf: man sich noch mal gucken. Ich weiß nicht, ob es da für Trainer auch so eine Statistik gibt, wie viele die gelaufen sind.
John: Also die Wagner-Cam war gefühlt pausenlos auf ihm. Also die haben ja immer wieder im Spiel Ausschnitte von den Trainerbänken gezeigt und das war dauerhaft auf ihm.
Tobi: Wie finden wir das denn? Von den Trainerbänken kann sagen, den Trainerbänken ist er diplomatisch ausgedrückt. Ich finde schon, dass der Begriff Wagner-Camp irgendwie ganz passend ist. Der war ja auch zeitweise zwei, drei Minuten in so einem eigenen Fenster
Olaf: Ja.
Tobi: im Bildschirm eingeblendet. Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
Olaf: Er ist halt Sandro Wagner. Ja.
John: Es ist halt Sandro Wagner, der hat eine gewisse Strahlkraft. Also
Tobi: Ja was heißt denn das?
John: ich kann die Sky-Reporter da schon verstehen, aber ich fand es auch total übertrieben.
Tobi: Also ist das das was Martin Kindt immer... Also hat Martin Kindt jetzt endlich diese Strahlkraft, ja? Dass das was er als Marke für 96 wollte, bringt dann Sandro Wagner mit?
Olaf: Ja.
John: Herzlichen Glückwunsch! Wenn es uns was bringt, nehme ich das auch gern mit.
Olaf: Man hat schon das Gefühl gehabt, dass
Tobi: Ja.
Olaf: Wagner auch irgendwie mitgespielt hat. Sinne von er war mit dabei. Ich finde das gut.
Tobi: Also findest das gut? Okay.
Olaf: Ich habe super Laune. Ich fand das Spiel, es war ein richtig intensives, schönes, klassisches Zweitligaspiel. Wagner war mitten drin, stand nur dabei. Das finde ich persönlich besser als diese professionelle Distanz von Christian Thielz,
Tobi: Okay.
Olaf: der dann so mehr einen auf englischen Anzug tragenden Manager macht. Oder machte, zumindest von der Art und Weise
Tobi: Ja, ja.
Olaf: her. Ich fand das super, dass die Leute da immer noch ... Ja, genau, nach dem Tor, mit dem Ausgleich.
Tobi: Ja und er hat auch das Publikum animiert, Also man hat immer wieder seine Mannschaft und das Publikum animiert.
John: Ja, da gehe ich auch mit.
Tobi: Ich...
Olaf: Wobei das blöd aussah, weil er vor der 1. Bühne da den Larry gemacht hat und nur im Hintergrund saßen sie alle so, okay, Ausgleich, super. Ja,
Tobi: ja. Ja. Ja. Ist halt die Osttribüne, ja.
John: Das ist halt die Ost-Tribüne, das ist halt Hannover wieder.
Olaf: ich hab da auch mal gesessen, eine Zeit lang. Eigentlich, also ich hab mich da,
John: als einziger die Fahne geschwenkt.
Olaf: ich war da, glaub ich, bisschen aktiver als manch anderer da.
John: Ja, aber einen Punkt würde ich gerne noch sagen, dieses Nicht-Ausnutzen von allen Wechselfenstern. Olaf, du hast gemeint, das ist eine gute Entscheidung gewesen, weil er das Spiel nicht so entzerrt hat. Ich finde, das ist eine Verschwendung. Also, gerade Kellmann, den ich... Ich fand, hat für seine Verhältnisse ein gutes Spiel gemacht. Der hat sich rein geworfen, das fand ich ganz geil. ich hätte schon...
Tobi: Aber wie bitter John, wie bitter. 14 Tore letzte Saison und du sagst für seine Verhältnisse hat er gute Spiele. Du hast ja Recht, du hast ja Recht. Aber wie bitter ist denn die Aussage?
John: Das ist maximal bitter und wir wissen alle, dass er total unter seinen Erwartungen momentan spielt, aber ich fände trotzdem, dass er sich reingeworfen hat und das will ich eigentlich immer von jedem 690 Spieler sehen. Aber du hast einfach gemerkt, dass er hinten raus total gepumpt hat und eigentlich nicht mehr so richtig mithelfen konnte und da hätte ich's persönlich schlauer gefunden, wenn man noch einen Echibasi reingeworfen hätte. Zum Beispiel.
Olaf: Ja, natürlich hat er am Ende auch gepumpt, aber ich finde, schon durchgehalten. Ich glaube, Wagner möchte auch den Leuten das Vertrauen schenken. Ich meine, er war selber Stürmer. Er wird's wissen, denke ich. Ich fand das durchaus positiv, dass er wirklich gezeigt hat, ich vertraue dir. Ich glaube, Kellmann ist wieder näher am Tor. Dennis hat es ja vorhin auch bei uns in der Gruppe geschrieben. Wir fangen ja eigentlich mit Wagner jetzt erst mal wieder bei Null an. Das heißt, wir haben ja auch in der ersten Halbzeit heute besonders gesehen oder vielmehr nicht das gesehen, was wir vorher mal gesehen haben. Wir müssen uns einfach auf einen anderen Fußball einstellen. Das hat man, glaube ich, in der ersten Halbzeit am deutlichsten gesehen. Dazu gehört eben auch vielleicht die Art und Weise, wie man wechselt. Wechseln des Wechselns willen, weil man eben die Möglichkeit hat und die Fenster hat und die Anzahl hat, muss dann auch nicht sein. Also weiß ich nicht. Also ich hatte jetzt keinen. Also ich habe jetzt nicht so gesehen, dass Kellmann unbedingt raus musste. Und vielleicht wollte er auch Kellmann rausnehmen und hat. Du hast ja vorhin schon gesagt, Tobi, er hat dann Hartl rausgenommen, weil es ein bisschen gezögert. Vielleicht war dann, weil das war so
Tobi: Ja, musste Hartl ausnehmen.
John: Der Muster auch raus.
Olaf: ein bisschen der Wechsel Allgaier für Hartl. Das war dann so. Ich glaube, da hatte er vielleicht eher überlegt, dann Kellmann rauszunehmen für Allgaier, dann wirklich zu sagen, okay, also dann Dann stelle ich den Allgayer noch mal ein bisschen weiter nach hinten und stelle dann noch mal wieder auf einen Stürmer vielleicht hat ihm das so ein bisschen da doch noch.
Tobi: Aber übrigens spannt auch Al-Gha'ir auf seiner falschen Seite.
Olaf: Ja, hat aber auch irgendwie
John: Maximal.
Olaf: funktioniert dann noch über die letzten zehn Minuten.
Tobi: Ja, also ich bin erst mal zufrieden, wenn ein Bastian Allgäier nicht in der Startelf steht. das haben wir Christian
Olaf: Ja.
Tobi: Tietz ganz oft vorgeworfen. Und dann hat es Sandre Wagner aber fortgeführt. Deswegen bin ich ganz froh, dass er es jetzt nicht mehr gemacht hat. Und am Ende hilft die Schnelligkeit vielleicht. ich möchte ja nicht in der Startelf stehen. Deswegen bin ich ganz froh, dass Sandre Wagner das gemacht hat. Ich finde es fast ein bisschen schade, dass es dann nur ein Anführungszeichen zum Unentschieden ... gereichert müssen wir aber sagen sein pauli die letzten vier spiele wirklich gut in tritt gekommen also hatten auch einen schwierigen sessong start sind aber gut in tritt gekommen und da ist dann unentschieden vielleicht auch ok wobei ich sagen muss das gegentor haben wir schon gesagt war ein bisschen ärgerlich und danach und auch davor sowieso nicht aber auch danach ja gut hinten raus war sang pauli Nicht ungefährlich, aber es war jetzt auch nicht so, dass Leo Weinkauf da irgendwie eine Parade nach der anderen zeigen musste.
John: Die großen Szenen, wie jetzt zum Beispiel in Magdeburg, die gab es dieses Mal nicht. haben sie sich schon... Also viele Situationen haben sie sich erspart, indem sie den Ball einfach rausgespielt haben, indem sie einfache Lösungen gesucht haben, indem sie eher auch den Zweikampf gesucht haben und die Intensität hochgehalten haben. Manchmal war auch bisschen Glück dabei, das gehört auch dazu, ist völlig okay. Und wenn Weinkopf gebraucht wurde, dann hat er auch geliefert. Also war in Ordnung.
Tobi: Ja ja, auch besser als in Magdeburg muss ich sagen. Er war heute wieder souverän, er war heute wieder da. Er hatte heute wieder eine gewisse Präsenz. Hat auch seine Bälle... ... nicht reinweite zum
John: größtenteils.
Tobi: Gegner und auch nicht ins Aus gespielt, sondern hat dann mal einen sicheren Ball gewählt und wenn da mal ein längerer Ball war, war der auch okay. Also ganz grundsätzlich war das eine okaye Mannschaftsleistung, ich. Und deswegen, Olaf sagt, sehr gut gelaunt. Ich bin... noch nicht ganz sicher wie gelaunt ich bin muss ich ehrlicherweise sagen also das war schon ok so will ich mal festhalten john wie bist du gelaufen
John: Hmm, Note 4 würde ich sagen. Ich bin ja mit echt niedrigen Erwartungen in dieses Spiel reingegangen. Ich hab heute aber Elvesberg geguckt und bin ein bisschen eifersüchtig geworden. Ich denke, nach dem letzten Spiel ist das grundsätzlich eine Verbesserung, aber es ist immer noch irgendwie unter dem allgemeinen Anspruch. Nichtsdestotrotz muss man auch sagen, die müssen sich erst mal finden. von daher, es ist okay, gerne noch ein bisschen mehr, ein bisschen mehr Sicherheit, ein bisschen mehr, ja, weniger Angst. Weniger Angst. hast mehr oder weniger Angst gespürt. Das braucht es nicht. Spielt einfach Fußball. Macht euer Ding. Die Saison ist eine Übergangssaison.
Tobi: Absolut und vor allem darf es keine angst in bezug auf das nächste spiel also glücklicherweise können wir sagen 96 hat nicht verloren so und hat auch eine reaktion auf magdeburg irgendwie gezeigt sie waren wirklich also willens waren sie wirklich das musik das ist mir extrem aufgefallen dass sie willens irgendwie noch bitterer wenn sie dann nicht fähig fähig sind aber ok sie waren sie waren willens und fähig halten nur so ein bisschen zum glück hat unser derby gegner heute verloren verdient in Fürth, sodass wir mit leicht positiven Vorzeichen vielleicht in das Spiel gehen können. Aber wollen wir jetzt dieses Spiel gegen St. Pauli noch nicht ganz abhaken, weil wir kriegen ja noch unser Montags-Spiel präsentiert. Deswegen, wird es nochmal etwas detaillierter drum gehen. Ich muss sagen, ich bin nicht ganz so gut gelaunt wie Olaf, aber auch nicht ganz so Zwiegespalten wie John. Ich bin so ein bisschen... Ja, ich bin schon zufrieden. muss ich ehrlich sagen, weil das war grundsätzlich ein guter Spielvortrag und von der Einstellung her sehr stimmig. Aber es fehlte dann halt doch irgendwie der letzte Punch, dieses Spiel auf seine Seite zu ziehen. Und ich fand es aber nicht so schlimm, das muss ich ganz ehrlich sagen, wie es Marco Hagemann und dann auch der ehemalige Spieler von Blau-Gelb gesehen hat. Dem verzeihe ich das fast schon, weil was sollte ein Positives über 96 sagen? Der kennt 96 gar nicht, keine Ahnung, 96. Der sollte lieber seinen Mund halten über 96. Aber deswegen werfe ich ihm gar nicht vor. Aber die haben das zum Teil schon sehr negativ kommentiert in den letzten 20 Minuten des Spiels. Fand ich gar nicht so, St. Pauli. Na klar, vielleicht den breiteren Kader, würde ich sagen. Aber ... Das war jetzt Ja, Olaf, du hast ja ein gutes Zweitligaspiel, ein klassisches Unentschieden, oder?
Olaf: Ja schon. Also es hat auch was mit Erwartungshaltungsmanagement zu tun. Da haben wir ja neulich auch schon in anderen Sendungen darüber gesprochen und ich hatte heute wenig Erwartungen und habe aber erwartet, dass ich Einsatz und Wille sehe und das habe ich gesehen. bin ich deswegen auch so zufrieden.
Tobi: Ja, verständlich. Ich warte ja immer noch auf den Befragungsschlag aufgrund der Trennung von Christian Tietz. Vielleicht kommt er nächsten Spiel. Ich wäre tatsächlich sehr dankbar. So muss ich sagen.
John: Das 5 zu 0 kommt noch, Tobi, das 5 zu 0 kommt noch, keine Sorge.
Tobi: Ich würde es sofort nehmen, besonders am nächsten Wochenende. Aber ich muss auch sagen, ich bin ganz positiv gestimmt. Das war ein okayes Spiel, wie John auch gesagt hat. Es war alles dabei, was wir wollten. Ein bisschen unnötiges Gegentor. Was mich positiv stimmt, eben, dass wir tatsächlich angefangen haben, das Vernünftige zu verteidigen, den Gegner früher zu stören und dadurch wirklich mit viel Wille und Einsatz uns dagegen zu stemmen. Auch in Borus Tomiak übrigens. Heute nicht ganz so Fußlam, wie man in den anderen Spielen gesehen hat. Das sind die richtigen Schritte. Vielleicht brauchen wir bisschen Geduld. Das kann nicht alles von jetzt auf gleich gehen. Dann haben wir doch die Geduld. Zumindest bis zum nächsten Wochenende, weil da muss es funktionieren. Also ihr Lieben, wenn ihr im Stadion wart, kommt wieder gut nach Hause. Wenn ihr nicht im Stadion wart, habt ihr vielleicht die gleichen Eindrücke von den Kommentatoren, wie wir sie gehabt haben. Ja, hört das Montagsspiel, geht dann rein in die neue Woche mit Gegnergesprächen und Hauptsendungen. Und vor allem aber denkt immer daran 96 Alli und bis bald.