
Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger· Staffel 1· Folge 4
#04 - Gegentorflut in der Generalprobe und Wirbel nach dem geplatzten El-Mala-Transfer
Montag, 17. August 2026 · 53 min
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Shownotes
Lars Werner vom Kölner Stadt-Anzeiger und Jürgen Kemper vom Express sprechen über die Generalprobe des 1. FC Köln am Sonntag beim SC Paderborn. Sieben Gegentore kassierte das Team von Trainer René Wagner in zwei Testspielen beim Bundesliga-Aufsteiger. Muss man sich Sorgen um den FC eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal in Würzburg machen?
Zudem diskutieren die beiden FC-Insider darüber, welche Transfers in den kommenden Tagen zu erwarten sind und auf welchen Positionen die Kölner sich noch verstärken müssen.
Der geplatzte Transfer von FC-Jungstar Said El Mala zu Borussia Dortmund sorgte am Wochenende für großen Wirbel. Auch das ist ein Themenschwerpunkt.
Moderation: Lars Werner und Jürgen Kemper
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Lars Werner: Willkommen zurück zu Wir waren klar besser dem Podcast von Kölner Stadtanzeiger und Express zum ersten FC Köln. Mein Name ist Lars Werner und es freut mich, dass ihr wieder dabei seid. Ja, man kann sagen, so langsam wird's ernst. ist nur noch eine Woche bis zum Start im ersten Pflichtspiel im Pokal in Würzburg und am vergangenen Wochenende, besser gesagt am Sonntag, gab es die Generalprobe des FC beim SC Paderborn. Es waren dann zwei Testspieler über jeweils 90 Minuten. Das erste mit der vermeintlich ersten Elf, das zweite dann mit dem vermeintlichen B-Anzug, kann man es nennen. Ja, und es gab zwei Niederlagen mit insgesamt sieben Gegentoren. Auf dem 2 zu 3 folgte ein 3 zu 4. Es war nicht alles schlecht, das kann man wirklich nicht sagen. Da vorne ging einiges, aber sieben Gegentore gegen einen Bundesliga-Aufsteiger, das ist schon einiges und offenbart ja da offenbar doch größere Probleme.
Jürgen Kemper: Ich glücklich, hier sind. Ich bin hier Ich
Lars Werner: In der Defensive. Immerhin, Said Elmaler hat dem ganzen Transferwirbel irgendwie getrotzt, ordentliche Leistung geboten und auch selbst einen Treffer erzielt. Ja, klar ist auch, in letzten Trainingswoche gibt es für den FC und auch für das Trainerteam René Wagner noch einiges zu tun, vor allem in der Defensivarbeit. Ja, besprechen noch mal über die Erkenntnisse dieser Testspiele, über den gescheiterten Megatransfer von Said Elmaler, aber auch über die Transferpolitik. und den Pokal auf Takt am kommenden Montag. Beim Spiel in Paderborn war auch mein lieber Kollege Jürgen Kemper, der heute wieder in der Folge dabei ist. Und darüber wollen wir halt auch ausführlich diskutieren. Erstmal Hallo Jürgen.
Jürgen Kemper: Hallo lieber Lars, ja schön, dass ich wieder dabei bin. Letzte Woche war ja meine Premiere und jetzt freue ich mich wieder auf eine angeregte Diskussion mit dir.
Lars Werner: Ja, freue mich auch. Und es gab auch wieder viel Feedback unserer Hörer. Ich muss immer wieder dran denken, dass es Hörer sind. Also erst mal noch wieder vielen Dank dafür. Aber Jürgen, jetzt mal ganz ehrlich. Also ja, sieben Gegentore in Paderborn. Klar, du hast halt auch fünf Tore erzielt, aber muss man sich da wirklich Sorgen machen vor dem Start?
Jürgen Kemper: Sorgen machen, weiß ich nicht. Du weißt selber bislang genug dabei. So Generalproben oder auch Testspiele in der Vorbereitung sind nicht immer so aussagekräftig, wie es dann auf dem Papier aussieht. Aber klar, hast recht, sieben Tore gegen den SC Paderborn, der sozusagen im Sommer seine besten Spieler verloren hat, ist natürlich zu viel. Das ist unbestritten. Aber ich würde es jetzt aber auch nicht zu hoch hängen.
Lars Werner: Was ein bisschen auffällig war, so ein kleines, weiß nicht, ob man da ein Muster erkennen kann, aber im ersten Spiel drei Gegentore in 14 Minuten, ich, im zweiten dann halt drei Gegentore in 16 Minuten. Wie kommt das, deine Meinung nach?
Jürgen Kemper: Das absolute Tiefschlafphasen. haben auch Thomas Kessler und René Wagner hinterher so klar angesprochen. Also da wurde einfach konsequent 15 Minuten lang gepennt. Gerade im ersten Spiel bei der vermeintlichen A11 war es ja so, dass die 25 Minuten in der ersten Halbzeit echt in Ordnung waren. Und da waren sie echt spielbestimmt. Hätten dann auch früher auch die Führung ausbauen können. und dann kommt man aus der Halbzeit und pennt. wie ein Tiefschlaf. Und das zog sich dann komischerweise beim Zweiten Spiel was exakt das Gleiche. Also wir haben es ja schon gesagt, einmal 16, einmal 14 Minuten, das geht halt nicht. Also du wirst in der Bundesliga auf die Nase fallen.
Lars Werner: Bedenklich ist, wenn ich mal ehrlich bin, dass Stefan Tickes hat alleine halt der Ex-Kölner drei Treffer erzielt, oder?
Jürgen Kemper: Das musst du dir auch noch dazugehen lassen. Schießt in all seinen FC-Jahren. Ich hatte die Statistik gestern mal gesehen, ich habe 80 Spiele, 10 Tore und gestern dann in 90 Minuten drei Tore gegen den FC. Es war lustig, in Linden-Meiner saß im zweiten Spiel ein paar Sitze neben mir und hieft dann immer die Gangster da so, ich habs gewusst, habs gewusst, das Tigges macht heute die Tore. ja, genauso war es. Ich hatte gestern dann nachher noch eine Nachricht geschrieben, 27 von Paderborn, die sollte er sich mal genau an. Ich leider keine Antwort bekommen. War nicht sein Humor.
Lars Werner: Hat Steffen Thierkes wirklich jemals in seinem Leben überhaupt schon mal einen Dreierpack erzählt? Weißt du das? Aus dem Kopf oder?
Jürgen Kemper: War das nicht gegen Bremen? Bei diesem Sieben... Jaja. Jaja.
Lars Werner: Stimmt, ja da kann man sich erinnern, im Winter war das glaube ich im Januar oder nicht? Das stimmt, er hat auch bisschen Pech gehabt einfach beim MFZ.
Jürgen Kemper: Also es war nicht alles schlecht beim Teginator. Nein. Nein, aber muss man ehrlich sagen, man hat es ihm gestern natürlich auch leicht gemacht. Also da war ein Abwehrfehler dabei, die waren zum Haare raufen. Ich will das nicht alles an der Innenverteidigung festmachen, aber so kannst du nicht verteidigen und auch nicht in der Freundschaft spielen.
Lars Werner: Ich meine, in der Woche zuvor gegen St. Sebastian hat man ja auch zwei Tests oder der FC auch zwei Tests bestritten. Da war es halt nur ein Gegentor. Aber ich Paderborn war auch eine ganz andere Einstellung gehabt zu den Testspielen als die Baskens, die eigentlich das bessere Team sind normalerweise. In Bestbesetzung zumindest.
Jürgen Kemper: Ja absolut. Ja ja absolut, aber Paderborn hatte eine ganz andere Einstellung an den Tag gelegt. Die wissen auch, für die geht es auch nächste Woche los. Und da kannst du dann nicht so wie die Baskin dann da irgendwie Solari-Fari spielen. Die waren wirklich, die waren hoch motiviert. Das hat man auch so den Zweikämpfen gesehen. Da ging es ordentlich zur Sache. Es gab sogar gelbe Karten, was ja auch eher unüblich ist in Freundschaftsspielen. Also die waren schon, die hatten Biss und die waren grällig und ja, da hat der FC dann vor allen Dingen in den Phasen, wo es dann die Gegentore gab, halt nicht entscheidend dagegen gehalten.
Lars Werner: Ist man da auf Augenhöhe mit Paderborn? wird zu sagen? Eigentlich sieht man sich als Kölner nicht auf Augenhöhe mit Paderborn. Zumal Paderborn Aussteiger ist.
Jürgen Kemper: Ja, genau, also das würde ich jetzt auch mal so selbstbewusst formulieren. Also ich hoffe nicht, dass man sich mit Paderborn oder dass man Paderborn auf Augenhöhe ist. ich sage, man nächstes Jahr, klar besser weiß ich nicht, aber auf jeden Fall besser sein muss als Paderborn. Aber wie gesagt, mit der Einstellung, mit der ihr gestern angetreten seid, können die einem das Leben auch schwer machen.
Lars Werner: Was muss konkret besser werden, deiner Meinung nach, wenn man das vergleicht mit gestern? Mit Sonntag.
Jürgen Kemper: Ich weiß, es ist ein Thema, das wir schon öfter hatten, aber das zieht sich so durch. Und man hat es auch gestern gesehen, dass es gefehlt hat. Meiner Meinung nach braucht es einen routinierten Sechser, der das Spiel an sich reißen kann. René Wagnon hat auch nach dem Spiel passenderweise gesagt, das ist ja Wasser auf unsere Mühlen, er hätte die Führung in manchen Phasen innerhalb der Mannschaft vermisst. Ja, aber wo soll die Führung herkommen, wenn eigentlich der Führungsspiel ja noch fehlt? Also deswegen sage ich auch gestern, und der Sechser gehört ja zum Abwehrverbund dazu, Es fehlt ein Sechser, der das gesamte Spiel des FC an sich rast.
Lars Werner: Da hatte man, das haben wir letzte Woche auch schon besprochen, genug Zeit, den zu finden. Es war ja
Jürgen Kemper: Ja? Ja?
Lars Werner: relativ klar, dass Eric Martel, sehr früh klar, dass Eric Martel den Verein verlassen wird. Zumal man sich ja auch in spielischer Hinsicht verbessern wollte halt auch. Das ist noch nicht passiert. Eigentlich ein bisschen sträflich, oder?
Jürgen Kemper: Ja und Lars, ich weiß, wir haben letzte Woche exakt über das Gleiche gesprochen. Es ist wieder eine Woche vergangen und wenn wir jetzt nächste Woche darüber sprechen, dann sind wir einen Tag vor dem Pokal. Also ich finde auch, da wurde sehr, sehr viel Zeit verschenkt. Thomas Gessler hat gestern nochmal gesagt, man befände sich jetzt in Gesprächen mit Kandidatinnen, hat er gesagt, also Mehrzahl. Ja, ich frage mich, warum diese Gespräche nicht schon längst irgendwie zum Ziel gekommen sind.
Lars Werner: bevor wir dann noch mal dezidiert auf die Transferpolitik eingehen, was ich jetzt auch in den kommenden Tagen noch tun könnte. Kessel hatte ja was angedeutet. Nur mal ganz kurz zurück zum Spiel. war ja auch nicht... Unser Podcast heißt, wir waren klar besser. Also es war ja offenbar auch nicht alles schlecht. Also sonst hätte man ja auch nicht fünf Tore erzielt. Ich glaube taktisch, auch was die Grundordnung angeht, da hat auch Wagner wieder sein System, glaube ich, gefunden.
Jürgen Kemper: Ja, glaube ich schon. es war ja auch gerade in diesen 25, finde ich, guten, vielleicht sogar den besten 25 Minuten der Vorbereitung, war es ja auch überzeugend. Man hatte dann klar einen Plan, hat Paderborn fast gar nicht ins Spiel kommen lassen, hat sie eigentlich praktisch hinten eingeschnürt. Das sah echt vernünftig aus, aber man sieht halt, dass die Mannschaft aktuell noch Probleme hat, das halt über einen längeren Zeitraum bzw. vielleicht auch mal über ein ganzes Spiel zu transportieren. Und daran gilt es jetzt auf jeden Fall. Ja, jetzt in dieser Woche nur noch eigentlich, auf jeden Fall dran zu arbeiten. Und dann hoffentlich auch mit neuem Personal. Aber da kommen wir ja später nochmal zu.
Lars Werner: Ja, wir haben letzte Woche über Luca Waldschmidt gesprochen. Du kannst dich vielleicht noch erinnern.
Jürgen Kemper: Ja, ich kann mich erinnern. Deine steile These. Und es war gestern wieder so, hatte zwei Tore dazu, speziell das zweite Tor war ja so ein Schlänzer in den Winkel. ich habe schon bei der Bewegung, habe ich schon gesehen, der haut den jetzt da oben rein und macht das wie in den letzten Jahren in den Testspielen, haut er die Dinger dann reinweise da in den Giebel. Ja, jetzt ist halt die große Frage und darüber haben wir ja letzte Woche diskutiert. Inwieweit kann er das jetzt in die Saison transportieren? Also so ein Auftritt mal im Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn, das würde ich mir von ihm wünschen.
Lars Werner: Ja, also ich muss, ich bleib dabei. Diese Personalie nervt mich einfach. Sie nervt mich, weil ich finde einfach, dass der Luka Anlagen hat, die halt vielen Spielern in diesem Kader halt abgehen halt. Und es muss in der Lage sein, der FC muss in Lage sein oder auch der Trainer muss in der Lage sein, Luka so hinzukriegen, dass das halt funktioniert. Aber auch der Luka muss sich selbst so hinkriegen, dass er funktioniert halt. Und
Jürgen Kemper: Hm.
Lars Werner: darum bin ich der Meinung, ich finde, man sollte ihn nicht abgeben. Ich bleib dabei.
Jürgen Kemper: Die Chancen am Montag in der ersten Elf zu stehen, die sind ja gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass gestern Jan Thielmann die Zehn René Wagner wollte das hängende Spitze nennen, für mich war es eher ein Zehner, gespielt hat und der ja eigentlich die Position auch noch gar nicht so oft gespielt hat. Also Ständen, Weichmiss, Chancen, auch gerade nach den zwei Toren gestern mit diesem Bewerbungsschreiben gar nicht so schlecht. Der neue Spielmacher soll ja noch jemand kommen, lässt weiter auf sich warten. Und das heißt, Waldschmidt könnte anfangen und könnte mit einer guten Leistung ja sogar sich erstmal festspielen. die Chance ist ja da nun mal. Aber aus der Vergangenheit wissen wir halt, genau in diesen Spielen taucht er dann halt leider oft auch mal ab.
Lars Werner: Lass uns doch mal probieren. Wir haben jetzt Montag, 10.20 Uhr. Es ist jetzt noch eine Woche hin bis zum Pokalauftakt, bis zum ersten Pflichtspiel des FC in Würzburg beim Drittligau-Steiger, über den wir vielleicht auch gleich ein paar Worte verlieren können. Lass uns doch mal versuchen, eine erste Pokalelf zusammenzustellen. Ich fange mal wirklich von hinten an im Tor. Selbst das ist ja noch nicht ganz geklärt, Ob jetzt Marvin Schwebe oder Robert Zieler.
Jürgen Kemper: Ja, obwohl da kann ich hier... Ja, da kann ich hier aber direkt was zu sagen. Ich habe ihn gestern gefragt, also ich habe René
Lars Werner: Mmh.
Jürgen Kemper: Wagener nach dem Spiel gefragt, wie es aussieht, ob es einen Pokaltorwart wieder gibt, wie in der Vergangenheit schon des öfteren Mal. Ich habe dann aber auch direkt eingeschoben, ja gut, aber wenn Zieler jetzt nur 45 Minuten, er hat ja gestern nur 45 Minuten gespielt, dann deutet das für mich nicht auf einen Pokaltorwart hin. Er hat dann noch so, er wollte es noch ein bisschen im Dunkeln lassen, aber ich gehe ganz fest davon aus, dass wir Schwäbe im Tor sehen, sonst hätte meiner Meinung nach Zieler gestern 90 Minuten bekommen.
Lars Werner: Letzte Saison hat Ziele im Pokal gespürt.
Jürgen Kemper: Ja, aber ich glaube, hab so ein Gefühl, das war dann halt noch Kwasniok, ich hab das Gefühl, dass Wagner da keine Experimente eingeht und auf Schwäbische Sätze nimmt. Ist aber nur mein Gefühl. Also ich geh auch mit Schwäbisch.
Lars Werner: Aber mein Ziel ist jetzt nicht so ein großes Experiment, finde ich. Wir reden da immerhin noch über einen super, super erfahrenen Torhüter, der sogar im Weltmeisterkader 2014 dabei war.
Jürgen Kemper: Stimmt. Stimmt. Aber er hat ja nun mal in der letzten Zeit wenig Spiele bekommen und du weißt auch, wie wichtig Spielpraxis ist, auch für einen Torwart. Deswegen, also nicht an Zieler festgemacht, aber in meinem Augen trotzdem Experiment, weil er halt keine Spielpraxis hat.
Lars Werner: Jürgen, ich glaube du hast recht, ich tippe auch darauf, dass Marvin Schwebel im Pokal beginnt, auch aus den Gründen die du sagst, weil ich glaube Wagner wirklich jegliche Experimente ausschließen will. Gut,
Jürgen Kemper: Ja, ja.
Lars Werner: gehen wir mal zur Abwehr oder zur Grundordnung. Es wird so ein bisschen, deutet einiges auf eine 4-2-3-1 aus oder?
Jürgen Kemper: Ja, sehe ich auch so. Ja, sehe ich auch so. Er hat gestern in der zweiten Halbzeit des zweiten Testes nochmal die Dreierkette ausprobiert. Wie schon ging es, es dir dacht. Ich ich es auch eine Halbzeit. Ja, ich will jetzt nicht alles an die Gegentore fällen, aber als er dann auf Dreierketten, also da sind die Gegentore gefallen. Ich mache das nicht an der Dreierkette fest, aber da sind halt nun mal die Gegentore gefallen. Deswegen denke ich auch eher und es war eher so ein Versuch, Experiment. Ich bin auch bei dir. Also wir sehen einen. Also in meinen Augen sehen wir einen 4231 am Mond.
Lars Werner: Übrigens nur ein kleiner Einschub. finde, ist mittlerweile fast so eine Unsitze, dass diese Testspiele, das ist ja keine richtige Generalprobe in dem Sinne mehr gibt. Da gibt es Spiele über 120 Minuten, da wird dann halt zweimal gespielt. meine,
Jürgen Kemper: Ja. Ja.
Lars Werner: vielleicht ist das jetzt auch bisschen reaktionär oder konservativ, ich bin. Aber früher gab es auch einfach mal so eine richtige Generalprobe, auch vor Zuschauern. Gestern waren ja auch keine Zuschauer dabei, wo du sagtest,
Jürgen Kemper: Genau.
Lars Werner: das ist jetzt mal eine echte Standortbestimmung, oder? Oder sehe das?
Jürgen Kemper: Ja genau. Und gestern haben wir so zweimal 90 Minuten und wir gucken alle gerne Fußball, wir lieben Fußball. Aber so nach zweimal 90 Minuten denkt man auch, boah, das war ganz schön viel Fußball für so einen Sonntag. Also das stimmt. Und auch selbst René Wagner... Ja, ne. Aber selbst René
Lars Werner: Ja Jürgen, Augen auf bei der Berufswahl. Augen auf bei der Berufswahl. Du kennst das.
Jürgen Kemper: Wagner hat gesagt, das waren echt viele Eindrücke und er müsste sich nochmal Videos angucken, das alles zu verarbeiten. Also da sieht man ja schon, also auch für die ist das viel gewesen.
Lars Werner: Ja, ich plädiere dafür. Richtige Generalprobe vor Fans, die dann auch vielleicht ein kleines Geld nochmal im Fußballspiel sehen können, aber...
Jürgen Kemper: Eine Woche vor dem Start zu Hause gegen Real Madrid. Das ist für mich eine Generatprobe.
Lars Werner: Ja, wer hatte das am Wochenende? Schalke. Gut, ich schweife ab oder wir schweifen ab, merke ich gerade schon wieder. Lass uns jetzt bitte dann noch auf die 4er Abwehrkette hinten gehen. Ja, rechts Alesso Castromontes wohl. Oder?
Jürgen Kemper: Ja, ja, warte ganz kurz. Ich will dich unterbrechen. Er wird spielen, denke ich zumindest. Aber ich will vor allen Dingen David Fürst nicht vergessen, der für mich einen richtig guten Eindruck in der Vorbereitung macht. Ich glaube, ich habe letztes Mal auch schon gesagt, ich finde, er hat es gestern bestätigt. Ich weiß, das wäre Risiko und das wäre ein Experiment. Und ich weiß auch, dass Wagner kein Freund von Risiko und Experimenten ist. Aber wenn man mich fragen würde, nur aus den Eindrücken der Vorbereitung, dann hätte ich sogar Fürst aufgestellt. Weil ich auch gestern Castromontes nicht überzeugend fand, hat sich da bei diesem, bei beiden Pada...
Lars Werner: Ja, da sind wir doch wieder dabei. Trauter sich das? Oder Experiment, in Anführungsstrichen.
Jürgen Kemper: Nein trau dir sich nicht Nein Nein tu dir nicht Deswegen wir werden Castromontes sehen Ich sag nur Wenn er mutig wäre würde er First aufbieten Aber ich bin bei dir da wird Castromontes spielen
Lars Werner: So, Innenverteidigung Jamal Simpson-Hughsey und Luca Lohoschweili oder?
Jürgen Kemper: Ja, sehe ich auch so. Saß natürlich gestern auch mit dem Boot, auch mit dem G-Boot, sah auch nicht immer gut aus, muss man ehrlich sagen. Auch Locheshwili war so bisschen nicht ganz stabil, aber ich bin trotzdem bei dir. Die beiden haben für mich, wenn man die gesamte Vorbereitung betrachtet, Abstand, weiß ich nicht, aber schon den deutlich besten Eindruck gemacht und finde ich, haben sich es verdient, zusammen zu verteidigen.
Lars Werner: Ja und auf der linken Seite einer, der jetzt auch noch keine Palme ausgerissen hat in der Vorbereitung, die allerdings auch erst seit wirklich kurzer Zeit da ist, Gideon Mensa, oder?
Jürgen Kemper: Ja. Ja, ist leider konkurrenzlos. Denn ich muss sagen, gestern er mir auch wieder nicht, wir haben letzte Woche über ihn gesprochen, gegen Stoßhildat hat er mir nicht gefallen, gestern wieder nicht. Also es ist taktisch alles noch sehr, sehr, sehr ausbaufähig. Viele kleine Fehler, hat auch Aktien in den Gegentoren. Also macht er aktuell keinen richtig stabilen Eindruck. Aber zur Wahrheit gehört das auch. Er hat halt Keinen Konkurrenten, bis auf den jungen Jonathan Friby, für den das in meinen Augen aber auch zu früh kommen würde. Das heißt, da hat René Wagner aktuell keine große Wahl. Und deswegen, ja, wir werden Mensa sehen und er muss sich auf jeden Fall streichern, sonst ist er da irgendwie ein Risikofaktor.
Lars Werner: So 6 und 8, das meint sie.
Jürgen Kemper: Ja, in Anführungszeichen auch alternativlos. Also Tom Kraus 100 Prozent alternativlos.
Lars Werner: Ja, ja, ja, ja.
Jürgen Kemper: Und dann streiten sich so ein bisschen in meinen Augen dann Okorn und Engstler und Johannes Son. Johannes Son hat gestern Tor gemacht, aber sonst auch viel Leerlauf. Ich könnte mir sogar echt vorstellen, dass es da die in Anführungszeichen einzige Überraschung gibt und wir da Okorn Engstler sehen, weil Ich finde, hat so über die gesamte Vorbereitung echt einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und sehen aktuell... Genau, genau, genau. Und sehen
Lars Werner: Ist ja auch noch nicht so lange da, muss man auch dazu sagen.
Jürgen Kemper: aber trotzdem aktuell ein Stück weit vor Johannesson. Die sichere Variante wäre natürlich der Isländer, aber ich tippe auf Ocon Engstar, aber kann da natürlich auch falsch liegen.
Lars Werner: So, dann gehen wir mal nach vorne so ein bisschen. 4, 2, 3, 1. Also
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: fangen wir mal... Ach, weißt du, fangen wir einfach mal in der Mitte an. Ich hab mich ja gerade so festgelegt. Ich sag einfach jetzt mal Luca Waldschmidt.
Jürgen Kemper: Ja. Ja, finde ich gut. Allerdings muss ich auch sagen, ich bin eigentlich ein großer Kritiker von ihm, weil ich in den letzten Jahren die Weiterentwicklung vermisse. Aber was Jan Thiemann im Moment spielt, ist wirklich nicht verkehrt. Ich finde, er spielt eine echt gute Vorbereitung und hat sich gestern auch da in meinen Augen
Lars Werner: Ja, aber doch nicht in der Mitte, dann eher auf der rechten Seite, oder?
Jürgen Kemper: ungewohnten Szenen einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und hat sich irgendwie, und dann können wir ja gleich darüber sprechen, hat sich meiner Meinung nach irgendwo einen Platz im Team verdient.
Lars Werner: Mh.
Jürgen Kemper: Und da die anderen mehr oder weniger vergeben sind, bleibt ja eigentlich nur die 10 übrig. boah, ich gehe fast mit Thielmann auf der 10. meiner, würde ich sagen. Auch der
Lars Werner: Und rechts dann? Meiner, okay, okay.
Jürgen Kemper: muss man ja fast schon als den Gewinner der Vorbereitung zählen, weil haben wir auch letzte Woche, glaube ich, schon darüber gesprochen, so vom Streichkandidaten ja im Prinzip jetzt zum Gewinner der Vorbereitung. Das war echt eine Entwicklung im Sommer. Also jeder war davon ausgedrängt, dass man den loswerden will, los wird. Und jetzt ist der Pakt plötzlich ein Thema für die Staate in Würzburg. Das ist schon beachtlich, muss man sagen. Deswegen, ich glaube rechts meiner.
Lars Werner: Links kommt Sait, kommt Rath, sage ich jetzt mal. Also Sait El Mala ist klar. Und Ragnarache ist auch klar.
Jürgen Kemper: Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.
Lars Werner: Oder kommt jetzt wirklich noch ein Neuzugang in nächsten Tagen, der in diese erste Elf rücken könnte? Ich meine, die Zeit wird langsam eng. Also man muss sie auch bisschen einspielen, oder?
Jürgen Kemper: Ja. Ach so, ach so. Jaja, auf jeden Fall. Und ich glaube, das ist da auch so Trainerding. Es sei denn, dass es ein Überkracher war, aber normalerweise ticken Trainer ja so, dass sie irgendwie die Vorbereitung mit einer Mannschaft, die sich einspielt und man dann nicht ein irgendwie ins kalte Wasser nach wie viel Trainingstagen bleiben übrig. haben Dienstag Mittwoch frei, dann haben wir Donnerstag frei. Gut, es bleiben nur einige Trainingstage, aber es ist glaube ich zu wenig, sich da direkt in die erste Elf zu spielen.
Lars Werner: Ich lege mich einfach mal fest, dass wir am kommenden Montag zumindest 15-20 Minuten Thai Stalinga sehen werden. Weil der Wechsel wird ja wohl jetzt in den nächsten Tagen vonstatten über die Bühne gehen.
Jürgen Kemper: Genau, also sogar zeitnah, wie man so mitbekommt, also der wird auf jeden Fall aufschlagen, das ist alles in trockenen Tüchern, da geht nichts mehr schief, der wird hier aufschlagen und hat dann, also den werden wir Donnerstag im Training sehen und dann, ja, wie gesagt, dann hat er... Ja genau, und dann würde
Lars Werner: Dann ich auch... ja, ja. Donnerstag. Dann hast du noch genug Zeit bis Montag. Also das ist...
Jürgen Kemper: ich ihn mitnehmen als Sturmalternative, weil viel mehr hast du ja nicht, genau, und dann bin ich je nach Spielverlauf bei dir, dass wir den dann nochmal... Du hast jetzt 20 Minuten. Kann sein, 20 Minuten vielleicht noch mal hinten raus sehen. Genau.
Lars Werner: Hängt natürlich auch bisschen vom Spielverlauf ab. Wenn er schon zur zweiten Halbzeit direkt kommen muss, weißt du, dass da irgendwas nicht so gut gelaufen ist. Da brauchen wir auch nicht darüber reden.
Jürgen Kemper: Das wollen wir nicht hoffen. Unser Szenario ist, dass René Wagner ihm hinten raus noch ein paar Minuten geben kann, weil das Spiel entschieden ist. Genau.
Lars Werner: Ja, ich meine, auf dem Transfermarkt muss der FC noch was tun. Wir hatten letzte Woche schon ausführlich darüber gesprochen. Das ist natürlich noch, es ist ja auch nicht alles schlecht gewesen, was bisher passiert ist. Nein, aber da muss ich noch was tun, halt auch wirklich konkurrenzfähig zu sein, eine einigermaßen sorgenfreie Saison zu erleben. Ja, also wir haben uns ja, Kai Stalinger, ja, Maru Dafa. sind 11 Kaufoptionen nach einem Jahr 10 11 Millionen Euro. Das ist schon eine Ansage, oder?
Jürgen Kemper: Das ist schon eine Ansage, dementsprechend muss er aber auch performen, die dann zu ziehen. Also ich weiß nicht, ich stell mir dann für 10, 11 Millionen, stell ich mir dann 10 Tore plus vor. Also das sind doch hohe Erwartungen der Mitschwenk. Klar, man könnte dann einfach sagen, wir ziehen die Kaufoption nicht und dann war es das Nachname. Ja, aber der Anspruch ist natürlich, dass beide Seiten das verlängern. Aber wie du sagst, da muss schon Leistung her und ich sehe Ache nach der Vorbereitung gestern auch wieder getroffen. Klar, ist jetzt natürlich die Nummer eins und hat die Nase vorne und wenn der abliefert, sag ich, wird es ja auch erst
Lars Werner: Ja, aber er muss vor allem auch verletzungsfrei bleiben, der Junge.
Jürgen Kemper: Klar, das stimmt, aber bleibt er das und zeigt Leistung, ist Dalinger ja zumindest am Anfang klar die Nummer zwei. Und da muss er ja auch erstmal rein und muss sich seinen Platz auch erstmal erkämpfen. Ich bin gespannt. Kessler hat gesagt, das wäre aber ein Junge, mit dem hätte man sich von einem halben Jahr gar nicht beschäftigen müssen, da wäre der Berater wohl noch nicht mal ins Telefon gegangen. Das sind jetzt so die Namen oder beziehungsweise die Transfers, die der FC angreifen muss. die vielleicht vor ein paar Monaten noch irgendwie völlig außer Reichweite lagen, die aber jetzt bekommen kann, weil da irgendwie eine Tür aufgegangen ist. Und ich glaube oder ich hoffe, dass da jetzt in der Woche noch vielleicht zwei, drei von einer solchen Kategorie dann noch mal aufschlagen.
Lars Werner: Genau, ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin auch nicht glücklich bei den Flügelspielern. Zumindest auf der rechten Seite muss ich ganz ehrlich sagen.
Jürgen Kemper: Hm?
Lars Werner: meine, es ist egal, ob ich glücklich bin oder nicht. kann dem Echsen-FC Köln sowas von egal sein. Aber ich finde, ist
Jürgen Kemper: Hm?
Lars Werner: einfach nicht die Optimallösung auf der rechten Seite. Du hast jetzt gesagt, ja, Linden-Meiner hat da vielleicht die Nase vorn oder von mir ist auch keiner Jan Thielmann. Aber klar, so Mickey Moore, sag ich jetzt mal, der auch im Gespräch oder schon seit längerem jetzt im Gespräch ist bei Bei meinem FC von Tottenham, dieser 19-Jährige, würde dem FC wahrscheinlich auch guttun. Klar, kannst natürlich sagen, der ist gerade erst 19 geworden. Der hat auch noch gar keine oder wenig Erfahrung, definitiv noch nicht in der Bundesliga gespielt. Aber er scheint ja auf jeden Fall super Anlagen zu haben. Aber ich glaube, das wird so zur Hängepartie, Ganze, weil Tottenham-Trainer Roberto de Zerbi scheint ihn nicht unbedingt abgeben zu wollen. Oder ist das dann schon ein anderer?
Jürgen Kemper: Ja, da ist echt viel schief gelaufen bislang in dieser Personalie. Man war sich sehr, sehr früh schon eigentlich einig mit dem Spieler und dann irgendwann war man sich auch schon einig mit dem Verein, das ist eigentlich alles geklärt. ist eine Wunschverpflichtung von Tottenheim durch den Medizincheck gefallen. Dann gab es da das erste Stoppschild. Dann hat der Zizelka gesagt, ich will mir den noch einmal angucken in einem Testspiel. Dann hat er da überzeugt. Dann er gesagt, dann gucke ich mir den noch mal an und dann hat er gegen Hoffenheim einen Doppelpack schön und auch echt sehenswerte Tore und auch echt richtig gute Aktionen gehabt. Und wo ich mir dann als Trainer auch denken würde, boah den Jungen können wir eigentlich nicht abgeben. Und ich glaube, ist jetzt genau das Szenario. Also der Cervi würde sagen, boah muss das echt sein? Ja und jetzt hängt der FC da so bisschen in der Warteschleife und ich bin da so ein bisschen bei dir. Also ich glaube, es hakt und ich glaube, es hakt sogar gewaltig. Also ich weiß nicht, ob das jetzt noch zustande kommt.
Lars Werner: Der FC will da wohl eine Alternative in Option B noch in EMI haben, oder? Also alles andere wäre ja dann auch schon wieder fahrlässig, oder?
Jürgen Kemper: Ja, das auf jeden Fall, aber eine weitere Alternative war ja der Pole-Masse-Regular. Da hat man dann
Lars Werner: Der ist jetzt auch im Prinzip nicht mehr zu haben.
Jürgen Kemper: auch so lange gewartet, weil auch da habe ich aus Polen gehört, dass die Tendenz des Spiels ganz klar Richtung Köln ging. Also auch da war eigentlich alles vorbereitet, auch da hätte man nur noch zuschlagen müssen. Auch da hat man so lange gewartet, dass das Spiel jetzt woanders hingeht. wie es aus Polen und auch aus England zu hören ist nach Burnley.
Lars Werner: Genau, börnliche Erb-
Jürgen Kemper: Also das wären jetzt so zwei Kandidaten, die man lange im Auge hatte und mit denen es auch beiden ernst war. Und die ist dann im letzten...
Lars Werner: Ja, aber da kannst du ja dran fühlen, sage ich jetzt mal, Burnley. Ja, Entschuldigung, das ist jetzt kein Großclub.
Jürgen Kemper: Ja. Ja. Nein.
Lars Werner: Und ist es jetzt auch nicht so geil? Wahrscheinlich wird Marcel Regula jetzt auch nicht vom FC Burnley geträumt haben oder sowas. Ich glaube, der 1. FC Köln ist dann doch schon noch der größte Name. Also
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: hackt es da wieder an Geld offenbar. Ist der FC da einfach, ich will nicht sagen zu geistig, ist das falsche Wort, aber muss der FC da vielleicht auch finanziell ein bisschen mehr Risiko geben?
Jürgen Kemper: Ja, oder dann entschlossener sein. Also wenn man so jemanden Auserkorn hat, muss man das aber auch zielstrebig erfolgen und dann nicht noch sagen, okay wir müssen aber noch warten, das hängt noch daran ab. Haben wir ja letzte Woche darüber gesprochen. Ich glaube, und das wird auch so sein, dass viel an diesem El-Mala-Transfer abhing. Aber jetzt hat man diese Akte geschlossen und jetzt muss man aber auch konsequent auf alles gehen. Und jetzt muss man sagen, so die und die Lösung, die für den Fall, dass El-Mala bleibt...
Lars Werner: Ja, ich meine, El-Malat, klar, die Million von El-Malat. Aber ich erinnere
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: noch immer daran, der FC hat sich doch immer selbst so gerühmt, dass man sich halt finanziell konsolidiert hat, dass man die Geschäftsjahre deutlich positiver abgeschlossen hat, dass man saniert ist, dass man eigentlich auch Geld hat. Ich erinnere nun mal noch an den Aussagen von Philipp Thürhoff, dem Geschäftsführer, dass man halt auch was tun kann. Also warum tut
Jürgen Kemper: Hm.
Lars Werner: man da zu wenig oder tut man doch genau richtig viel?
Jürgen Kemper: Ja, wahrscheinlich tun noch genau richtig viel, aber die Ansprüche sind jetzt halt irgendwie
Lars Werner: Mh.
Jürgen Kemper: komisch. Ich weiß nicht, wo es herkommt. Man ist knapp dem Abstehen entdrawnen, aber die Ansprüche sind jetzt nun mal gestiegen. Wahrscheinlich weil man jetzt irgendwie so einen Elmarler hat, da ist plötzlich ein Superstar, der ist plötzlich 50 Millionen, oder mehr vielleicht. Und dann krollt man plötzlich auch wieder in diesen Kategorien. Ich glaube, so weit ist der FC noch nicht. Ich glaube, man ist handlungsfähig. Aber so ein Regular mit 8 Millionen Ablöse ist immer noch ein Brett, glaube ich, für den FC. Gerade ohne Elmarler Millionen. Und ich glaube, sind einfach, da passen... noch Ansprüche und Wirklichkeit noch nicht so richtig zusammen.
Lars Werner: Und wir reden natürlich über sehr, sehr junge Spieler noch, die fast alle keine Bundesliga-Erfahrung haben. Ich hab's ja letzte Woche schon gesagt, mir fehlt in dieser Truppe so ein bisschen die Führung, die Hierarchie.
Jürgen Kemper: Hmm, ja.
Lars Werner: Das geht mir dieser Truppe noch so bisschen ab. Da muss ich meiner Meinung nach auch in dieser Woche auch noch bisschen was tun. Vielleicht wär's auch gar nicht so schlecht, dann zum Beispiel auf der sechsten Position vielleicht dort noch mal auf bei Edson Alvarez nochmal all in zu gehen. Keine Ahnung. Der war auf
Jürgen Kemper: Mhm. Ja.
Lars Werner: jeden Fall jetzt nicht im Kader von West Ham United am Wochenende. entwickeln sich dann noch was?
Jürgen Kemper: Ja, also Kester hat gestern nochmal gesagt, man sei in Gesprächen mit Kandidaten, also mit mehreren Kandidaten. glaube, dass davon bis alles dabei ist. wir haben es ja so ein bisschen, genau, Rane Kedira,
Lars Werner: Rane Kivira hatten wir auch schon.
Jürgen Kemper: Eli Skiri, also nochmal, jetzt ohne dispektierlich zu sein, aber so von der günstig Lösung oder von der B- und C-Lösung bis zur, in Anführungszeichen, Königslösung, glaube ich, ist da alles dabei. Ja, und jetzt muss man sehen, was man bekommt, was realisierbar ist. Aber ich sage, das sollte besser heute als morgen sein, weil wir reden da jetzt seit Wochen drüber, es tut sich nichts, das Spiel rückt immer näher. Und wie du sagst, diese Hierarchie oder diese fehlende Führung ist immer noch das große Thema beim FC in meinen Augen.
Lars Werner: Und die Achse muss sich auch richtig herauskristallisieren. Und dann
Jürgen Kemper: Ja, sehr.
Lars Werner: springt es vielleicht auch dafür, dass Marvin Schwebe dann doch auch im Tor ist, weil Marvin Schwebe gehört schon mal zu dieser Achse halt.
Jürgen Kemper: Absolut, hat man auch gestern wieder gesehen. Also trägt auch meiner Meinung nach die Binde, die Kapitänsbinde nicht umsonst. Der hat gestern den Laden da zusammen gebrüllt, war super unzufrieden mit seinen vorderen Leuten, hat er das Wort ergriffen, hat aber dann aber auch kein Echo bekommen. Also da wünsche ich mir dann auch mal so von so einem Tom Kraus, dass der ähnlich verbal agiert, er irgendwie so in den Zweikämpfen zu Wort geht. Da ist er mir fast... Ja, aber gestern zum Beispiel... Ja, ja, ja, noch mal, in den Zweikäufen...
Lars Werner: Aber hat er doch zum Teil in der letzten Saison gemacht, also, ne? Da war doch mal einer dazwischengehau, ne? Entschuldigung, jetzt bin ich jetzt mal ein bisschen unsachlich.
Jürgen Kemper: Genau, in den Zweikäfen schon, aber so gestern, man hört ihn auf dem Platz halt nicht.
Lars Werner: Mh.
Jürgen Kemper: von so jemandem, gerade wenn noch ein Führungsspieler fehlt, wünsche ich mir doch von so jemandem, dass der auch an das Wort ergreift und auch mal die Jungs da irgendwie zusammenstockt.
Lars Werner: Du weißt ja, Sächsisch ist ja auch mal bisschen schwierig zu verstehen.
Jürgen Kemper: Ja, also wie auch immer, es braucht da jemanden, der sozusagen diese Schwebeenergie nach vorne transportiert und da fehlt im Moment im zentralen Mittelfeld auf der Sechs Väter halt noch das entsprechende Puzzleteil. Aber ist auch nichts Neues, aber...
Lars Werner: Also wir jetzt sozusagen im Schwebezustand.
Jürgen Kemper: Ja, aber schon seit Wochen und wie du gesagt hast, Stichwort Martel, seit Monaten ist man da im Schwebezustand.
Lars Werner: Also ich sag mal ganz ehrlich, meine, finde Ranik Dira übrigens gar nicht so schlecht, muss ich ganz ehrlich sagen. Einige rümpfen da schon wieder mit der Nase. Ich meine, der hat echt in den Hunderten von Bundesligaspielen nachgewiesen, dass er es kann, dass er Führung auch kann. Ist jetzt 32, aber andererseits ist natürlich auch Edson Alvarez Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft, drei, vier Jahre jünger. Das wäre natürlich auch schon, das wäre schon eine Premium-Lösung, oder?
Jürgen Kemper: Das ist ja wirklich ein Brett. Vielleicht geht es ja dann auch über diese Lösung. Ich glaube nicht, dass da Millionen für einen Riesentransfer da sind, aber vielleicht geht es ja über das Modell Leih mit Kaufoptionen, wenn dann nächstes Jahr, wir spenden jetzt einfach, noch mehr Elmarner Millionen reinkommen, dass man sagt, wir leihen jetzt die Königslösung Alvarez oder wem auch immer und haben dann eine hohe Kaufoption auf den, haben dann diesen Sommer keine Kosten, wissen aber, dass wir nächstes Jahr dieses Geld bezahlen können. Darauf sollte es vielleicht meiner Meinung nach und ich finde sogar eher auf Kategorie Skiri Ranikidira hinauslaufen, dass man mal groß denkt, groß angreift und sich dann das Geld für nächstes Jahr zurechtlegt.
Lars Werner: KOKAL, kommende Montag in Würzburg. Würzburger Kickers, Aufsteiger in die dritte Liga. Ein bisschen kurioses Schande gekommen, das Ganze egal. Auf jeden Fall sind sie für den Aufsteiger richtig gut in die dritte Liga gestartet. Zwei Spiele, vier Punkte. Und nach dem 2 zu 2 in Ingolstadt folgte jetzt am Wochenende schon relativ beeindruckendes 4 zu 0 gegen Wien-Biesbaden. Was meinste, kann das wirklich zu einem Steilbarstein für den 1. FC Köln werden? Die Mannschaft.
Jürgen Kemper: Es ist auf jeden Fall, und ich erinnere mich an fast kein anderes los, ist auf jeden Fall mal wieder so ein richtig unangenehmes Los. Also ich habe das Gefühl, der FC bekommt in der ersten Runde immer irgendwie so Gegner, wo man sagt, da könnte irgendwie Stolpergefahr sein. Ich erinnere mich...
Lars Werner: Ja, aber Jürgen, Entschuldigung, ich bin nicht böse, aber muss man da nicht mal mit, als Erstes, können wir mal mit breiter Brust reingehen in so ein Spiel, oder?
Jürgen Kemper: Ja, natürlich, dass du Favorit bist, steht ja außer Frage. Aber es ist halt ein Drittligist, die spielen vernünftigen Fußball, die spielen zu Hause, die sind, das darf man nicht vergessen, die seit Wochen im Liga-Betrieb, also sind voll drin in der Phase. Und ja, natürlich, du fährst dahin zu gewinnen und du bist klarer Favorit, das ist auch so. Aber es ist halt deutlich schwieriger als irgendwie, ich will jetzt keinem Verein da auf die Füße treten, aber deutlich schwieriger als bei einem Fünftligist oder Sechstligist anzudrehen. Und der FC hat immer irgendwie das Pech. Wir reden von Regensburg in der Vergangenheit, wir reden von Osnabrück. Da waren immer Lose dabei, wo du sagst, boah, für die erste Runde fast schon eklig.
Lars Werner: Mh.
Jürgen Kemper: Das ist jetzt wieder so. Aber trotzdem, klar, du hast recht. Da fährt man hin und man will gewinnen. Ich gehe auch davon aus, dass man gewinnt. es ist nicht einfach.
Lars Werner: Ich hab jetzt auch mal gesehen, der Michael Schiele, der Trainer von Würzburg, den man ja auch durchaus kennt,
Jürgen Kemper: Mmh.
Lars Werner: der hat ja auch eine Truppe zusammen. Das ist jetzt auch nicht so eine ganz typische Aufsteigertruppe, glaube ich, auch
Jürgen Kemper: Nö.
Lars Werner: mit Ivan Leo Franchic, der es auch zweimal gegen seinen Ex-Kuban Wiesbaden getroffen hat. David Kinsommi, den kennt man auch. Ich glaube,
Jürgen Kemper: Ja, ja.
Lars Werner: den Kongo-Stürmer, Bonko heißt er meiner Meinung nach. Also das ist jetzt auch keine so eine... Ja, das ist jetzt schon eine Truppe, die man ernst nehmen muss.
Jürgen Kemper: Ja genau, wie du sagst so, in Wiesbaden,
Lars Werner: Volle Hütte wahrscheinlich natürlich auch. Klar werden auch viele FC-Fans da sein, aber das ist jetzt nicht so ganz angenehm, ne? Nehm ich mal an.
Jürgen Kemper: Ja genau, weil wir in Wiesbaden in den letzten Jahren immer gefühlt so heimliche Ambitionen Richtung Zweitliga und die dann da einfach mal so Anfang der Saison da 4-0 wegzuhauen. Ja, also nochmal, also man sollte da auf jeden Fall nicht hinfahren und denken, man macht das hier mal so im Vorbeigehen, sondern sollte das schon ernst nehmen. Ja, aber wenn man das macht, sag ich trotzdem, geht man eine Runde weiter.
Lars Werner: Klar, meine, Prioritäten beim FC sind da klar verteilt natürlich. geht in der, wichtigste ist es natürlich die Bundesliga, dass man da halt eine relativ sorgenfreie Saison hat. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, Emi, wie sehr würden sich das die FC-Fans wünschen, die lechzen doch danach, dass der FC auch endlich mal im Pokal ein bisschen Erfolg hat? Weil die Bilanz ist einfach, Entschuldigung, diskrettig in den letzten Jahren, Jahrzehnten vom FC. Fast jeder Club, auch Zweitligisten haben es mal bewiesen, mal vielleicht sogar ins Halbfnall bekommen. Sogar Drittligisten haben das ja mal geschafft. Der FC war glaube ich das letzte Mal im Halbfnall. Ja, das ist glaube ich gegen Leverkusen gewesen. 2002 kann das sein, meine ich, oder so was. ist schon Ewigkeiten, also 24 Jahre, fast ein Vierteljahrhundert her. Also da in dem Wettbewerb muss der FC da auch mal was reißen können, oder?
Jürgen Kemper: Ja und vor allen Dingen, du siehst es ja dann auch mal, wenn du dann mal so diese Lose überstehst, irgendwie erste Runde Würzburg, zweite Runde von mir aus, noch mal irgendwie was kleines, aber dann so die Spiele dann gegen Bayern, da erinnere ich mich ja dran, oder Leverkusen, das sind ja wirkliche Fußballfeste, die ja sowas von Spaß machen und die die Massen reaktisieren und wenn du sagst, wenn ein bisschen losgeht, vielleicht auch mal Halbfinale oder so, oder so... Ja, das stimmt, das stimmt, das muss, stimmt,
Lars Werner: Los Glück hatte der FC nicht in letzten Jahren offenbart, das muss man schon sagen.
Jürgen Kemper: das stimmt. Aber wenn du das mal hättest, dann kommt mir immer wieder Steffen Baumgart, bei BFC immer das eine zählt, einmal nach Berlin zu kommen. weiß, er war meilenweit davon weg. Aber dieser Wunsch oder diese Sehnsucht ist, glaube ich, bei allen irgendwie da. Einmal Berlin nochmal irgendwie und einfach mal dieses Fußballfest. Ich meine, du warst ja auch, wir waren beide schon mal da beim Finale. Das
Lars Werner: Mehrfach ja.
Jürgen Kemper: ist ein einzigartiges Erlebnis. das sollte nicht, das Ziel klar sollte es sein, ist nicht der Anspruch, aber... Das wäre schön, wenn man da irgendwie mit bisschen Losglück auch mal irgendwie hinkommen könnte. Dafür muss man aber, wie gesagt, diese ersten Schweine-Lose musste dann auch hinter dir lassen.
Lars Werner: Jetzt sagen die Hörer natürlich, der Werner ist schon wieder vollkommen verrückt und so weiter, redet schon, träumt, faselt fast schon von Berlin. aber mal
Jürgen Kemper: Nein. Nein.
Lars Werner: ehrlich wie, Entschuldigung, wie geil, auch wir sind jetzt natürlich neutrale Begleiter des Vereins, ja, objektive Begleiter. Aber sagen wir doch mal ganz ehrlich, wie geil wäre das doch denn schon mit dem ersten Lepst in Köln, mal so ein Pokalfinale in Berlin zu bestreiten. Das wäre eine Völkerwanderung, die da einsetzen würde. Ich weiß gar nicht,
Jürgen Kemper: Absolut, absolut.
Lars Werner: wie viel. weiß jetzt einfach mal, da wären vielleicht 100.000 Leute, 100.000 FC-Fans in Berlin, die natürlich nicht alle Karten für das Olympiastadion bekommen würden. Aber das wäre halt ein mega Wochenende. Da reden wir ja nicht nur von dem Spiel am Samstag, wahrscheinlich schon, wir würden die ersten schon Mitte der Woche anreisen nach Berlin. Und heute würden wir halt ein Happilyng von vier, fünf Tagen raus machen. Und dass man sowas noch nie erlebt hat, das ist, ich, echt einfach so schade, weiß ich.
Jürgen Kemper: Ja ja, genau.
Lars Werner: voraussetzen oder sowas. Das hat auch von so vielen Dingen abhängig. Wir haben gerade darüber gesprochen, du brauchst natürlich auch verdammt nochmal los, du brauchst auch endlich mal, wenn es ein bisschen weiter geht, auch Heimspiele. Aber du musst halt auch erstmal in Vordeistung treten und nicht bei ein, zwei oder drittligesten
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: Ausschalten direkt halt, weißt du? Also das ist halt, da muss man auch mal ein bisschen auch mal selbst was machen, ja auch sich selbst dann auch mal ambitioniertere Ziele in diesem Wettbewerb setzen und auch auf diesen diesen Wettbewerb dann auch richtig ernst nehmen. Ich meine, ich will nicht sagen, dass das
Jürgen Kemper: Genau.
Lars Werner: der FC die letzten Jahre nicht komplett gemacht hat. Das will ich Ihnen gar nicht abreden stellen. ey, ist, da kannst du doch was leiheln. Du kannst doch auch mal in diesem Wettbewerb echt mal ein Ausrufezeichen setzen, oder?
Jürgen Kemper: Ja, absolut. deswegen, ich bin da bei dir. Du hast gesagt, die Priorität liegt natürlich auf der Bundesliga. Das sehe ich absolut genauso. Aber ja, dieser Weg da über den Pokal nach Europa, ich möchte nicht von Europa reden, aber dieser Weg nach Europa, der wäre theoretisch so kurz und es sind so wenige Spiele, bis man da irgendwie wirklich weit kommen kann. ich sehe das auch wie du, das sollte man nicht immer so in Anführungsweise sträflich liegen lassen. Und deswegen gilt auch da volle Konzentration. Klar, im Hinterkopf schon irgendwie den Bundesliga-Auftakt, aber Volle Konzentration jetzt erstmal auf Montag und das los aus dem Weg räumen und dann mal schauen, mal ein bisschen Glück haben, mal ein Heimspiel vielleicht gegen Zweitligisten und dann ist man in diesem Wettbewerb drin und dann ist man auch im Spielbetrieb drin und dann ist es vielleicht noch mal eine ganz andere Voraussetzung. Aber in den vergangenen Jahren hatte man weder Losglück noch irgendwie, ja, weiß ich nicht, besonders wie Spielglück vielleicht auch.
Lars Werner: So, Jürgen, haben wir über wen haben wir noch nicht gesprochen.
Jürgen Kemper: Das bleibt nicht aus, Es tut
Lars Werner: Mmh.
Jürgen Kemper: sich aber auch immer. Das hat sich vor allem in letzten Woche... Das muss man ja ehrlicherweise noch mal sagen. Nach unserer Aufnahme ist es... Ach so. Für die, die es nicht wissen. Genau.
Lars Werner: Wir reden jetzt übrigens über Said el Malah,
Jürgen Kemper: Da ist in der letzten Woche noch mal sowas von Bewegung reingekommen. Es wurde sich öffentlich über den Transfer ausgetauscht, was man in der Form auch selten erlebt las. Du weißt es auch, du bist lange genug dabei. offensiv über einen noch nicht stattgefundenen Transfer diskutiert wird, also auch von den Vereinsverantwortlichen, finde ich schon bemerkenswert, oder?
Lars Werner: Ja, aber ich fand es halt äußerst irritierend, sag ich jetzt mal, dass sogar die angekündigte Angebote öffentlich angekündigt wurden. Weißt du? Also, ja, also, ja. Also das ist und ich darf, man darf sich ja nicht so weit aus dem Fenster lehnen und so weiter. Man muss ein bisschen vorsichtig sein. Aber wie man so hört und ich habe auch in letzten Woche mit einigen Verantwortlichen auch gesprochen vom FC. Die sagen das natürlich nicht, behaupten das auch nicht. nur mal klarstellen, die behaupten das nicht. Das sage ich jetzt noch mal hier, aber man vermutet da schon ein Lack in Dortmund, Brosser Dortmund, dass das halt immer wieder an die dementsprechenden dortigen Medienvertreter halt weitergetragen hat.
Jürgen Kemper: Ja. Also nochmal, mich hat es auch überrascht, wie sehr das in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Ich meine, sind ja alles erfahrene Leute. auch Lars Ricken ist schon ewig ein Profifußballer. Kessler hat das auch schon Erfahrung gesammelt. Und dass das dann so über die Medien transportiert wurde, überrascht mich auch, bin ich ehrlich. Ich dachte, das wird alles hinter den Köln. Ja, absolut. Ja, und auch für...
Lars Werner: Gut für die jeweiligen Medienvertreter. Wir können es ja auch mal in dem Fall auch mal sagen, das war Sky. also kann man da auch mal sagen. Also Sky hat das war da schon relativ weit relativ weit vorne angehört. Genau, genau.
Jürgen Kemper: Ja, aber ich muss ehrlich sagen, nur aus Dortmund aus Sicht. Sie enthüllen dann irgendwie, dass das Angebot eingereicht wurde, sagen dann aber gleichzeitig, vom FC gab es noch keine Reaktion. Da wussten wir aber schon, genau, es war
Lars Werner: Genau, das ist alles gefärbt. siehst das ja auch.
Jürgen Kemper: gefärbt, weil aus Köln, würde ich sagen, waren wir da schon sehr weit vorne, haben dann sofort, als die Meldung rauskam, enthüllt, dass Kessler das Angebot abgelehnt hat. Übrigens auch mit Vorankündigung, hat praktisch gesagt... Wenn ihr das und das mir schickt, ihr könnt mir das gerne schicken, aber ich werde es so nicht annehmen, denn ihr kennt meine Forderung, davon rücke ich auch nicht ab. Die Dortmunder haben es dann trotzdem gemacht und haben dann überraschend eine Absage kassiert. Also ja, das muss man so bisschen differenzieren, finde ich. Aber ungewöhnlich war für mich, dass ein Transfer einer solchen großen Größenordnung so in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Das kann ich glaube ich bisher nicht so, ehrlicherweise.
Lars Werner: Meine Meinung, vielleicht mag die auch bisschen Köln gefärbt sein. Borussia Dortmund hat für mich da das Gesicht verloren in diesen Verhandlungen. Ich habe die
Jürgen Kemper: Ja, absolut, absolut.
Lars Werner: Verhandlungstaktik von Dortmund auch nicht verstanden. Dieses Scheibchenweise Vorgehen, damit einer Summe mehr oder weniger in die Verhandlungen einzusteigen, völlig fernab, weggeglicher Realität ist. Das war nicht nachvollziehbar, ich jetzt mal. Dieses Scheibchenweise Vorgehen, die muss
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: noch damit rechnen, dass das immer jedes Mal ab... sofort abgelehnt wird. Und wenn man den Spieler will, Ende deswegen, ich sag jetzt mal, zwei, drei, vier Millionen ohne scheitern zu lassen, ist das richtig? Aus Dortmundersicht, Also, red jetzt nur...
Jürgen Kemper: Hm. Nee. Jaja, jaja. ja, nee, also natürlich nicht, sehe ich ganz genauso. Also wenn wir von solchen Subben reden, ist das ja fast schon mickrig. Ich verstehe dann, hast du ja gerade schon gesagt, ich verstehe dann auch die BVB-Verantwortlichen nicht. Also ist das erst mit so Witzangeboten zu versuchen, das Gegenüber, in dem Fall Thomas Kessler, dann auch fast schon zu verärgern mit solchen Sachen. Und dann am Ende das Ding dann platzen zu lassen wegen... Ich sag, es sind Eitelkeiten und irgendwann auch Stolz. Ich sag, dass es am Ende, aber es ist nur meine Meinung, am Ende eine persönliche Sache geworden ist zwischen Kessler und Ricken und wer auch sonst noch in der Verhandlung dabei war. Also es war dann am Ende eine Stolzsache. Dortmund hat gesagt, wir zahlen partout keine 50 Millionen, sondern bleiben bei unseren 48 plus. Und dass man dann nicht über seine eigenen Schatten springen kann, finde ich fast schon fahrlässig, weil das haben ja auch viele gesagt und das haben ja auch die BVB-Bosse, haben es ja eigentlich auch so kommuniziert. Wir wollen diesen Spieler Koste ist in Anführung von was ich es wolle, denn wir wissen, es der letzte... Ja, und es ist...
Lars Werner: Nico Kovac wollte ihn auch vor allem, das muss man auch sagen.
Jürgen Kemper: Und viele denken, und es wird ja auch so kommen, es war der letzte Zeitpunkt, wo Borussia Dortmund sich diesen Spieler leisten kann, nächstes Jahr werden sie da nicht mehr mit im Topf sein. Und deswegen finde ich es echt fahrlässig von den Verantwortlichen, da jetzt nicht zuzuschlagen haben wegen, wie du sagst, lass es zwei Millionen Euro sein. Also, das wird denen auf die Füße fallen, sag ich. Das wird auch Lars Rinken auf die Füße fallen. Bin ich eigentlich fast von... fest von überzeugt.
Lars Werner: Ja, man muss fast schon sagen, das klingt auch ein bisschen irre bei diesen wahnsinnigen Ablösesummen, aber so günstig wird, in Anführungsstrichen, wird der BVB den Spieler nicht bekommen. Kleiner Hinweis noch, 2024 hätten sie ein paar Hunderttausend Euro bekommen. Also das hat man ja auch nicht vergessen. Damals
Jürgen Kemper: Hm.
Lars Werner: war er ja schon in Dortmund und der Medizincheck war ja schon vorbereitet.
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: Ja, und wir müssen dann natürlich trotzdem noch mal auch über eine Aussage vom Geschäftsführer Carsten Kramer von Borussia Dortmund sprechen. Der sagte dann halt auch öffentlich am Samstag vor der Saisoneröffnung von Borussia Dortmund, dass Said Elmaler Bock auf den BVB gehabt hätte. Umkehrschluss, hat er nicht mehr so große Lust auf den FC oder war das eine Aussage, die jetzt eigentlich auch nicht ganz nett war, muss man jetzt ehrlich sagen, aus Dortmund?
Jürgen Kemper: Ich finde es fast schon unverschämt, ehrlicherweise. finde es unverschämt, wenn sich ein Verantwortlicher eines anderen Vereins über einen Spieler, egal von welchem Verein, äußert. Das macht man einfach nicht. Das gehört nicht zum guten Ton, finde ich. Ich habe versucht, Thomas Kessler dann gestern mal zu entlocken. Ich habe ihn mit der Aussage dann konfrontiert. Er hat dann erstaunlicherweise cool reagiert. Kann er ja auch. Er ist ja sozusagen der Gewinner des ganzen Pokals. Deswegen kann er da entspannt sein. Aber ich glaube, dass ihn das innerlich auch richtig gefuchst hat. Er hat immer schon moniert, dass ich auch Ricken, auch den Namen Elmala schon immer in den Mund genommen habe, obwohl er ja noch kein Spieler des BVB war. Und dann gestern so eine Aussage, die, wie du schon sagst, suggeriert, dass er keinen Bock mehr auf den FC hat, das ist unverschämt und ich hätte mir von Kessler vielleicht sogar öffentlich da bisschen härtere Widerworte gewünscht. Aber ich, ich, ich...
Lars Werner: War auch mein erster Eindruck oder meine erste Meinung, warum konnte er da nicht...
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: Da hätte sich ja auch schon, ganz ehrlich, hätte sich ja auch was zurechtlegen können. Die Aussage vom Kamer war ja dann auch schon tach alt und so weiter. Und dann richtig schöne, suffisanten Konter und so weiter. Aber dann habe ich noch mal drüber nachgedacht. Ich finde es dann
Jürgen Kemper: Ja. Ich finde... Ja.
Lars Werner: doch am Ende des Tages durchaus vielleicht sogar ganz souverän und richtig. Weil ich
Jürgen Kemper: Total.
Lars Werner: meine, wir haben ja auch gefordert, ich hatte ja auch gefordert, der RSFC Köln muss in der Geschichte hart bleiben. Ja, und der
Jürgen Kemper: Mmh.
Lars Werner: erste Köln ist in der Geschichte hart geblieben und hat auch vieles oder vielleicht sogar alles richtig gemacht. Das kann man natürlich
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: jetzt immer nicht ganz sagen, weil du weißt natürlich auch nicht, wie es sich in der kommenden Sorgen präsentiert. Hoffentlich geht er auch verletzungsfrei durch. sind ja alles so Sachen, das kannst du jetzt nicht alles einkalkulieren. vielleicht war einfach auch nicht in einer Position der Stärke, in dem Fall zumindest, wo man halt auch nicht solche kleinen Schamützel weiterführen muss.
Jürgen Kemper: 100 Prozent, das meine ich ja, das habe ich ja eben gesagt, er ist der Gewinner des ganzen Pokers, kann sich da entspannt zurücklehnen, muss da nicht mehr auf solche Giftfeine reagieren. Das finde ich, hat er sehr gut gemacht und ich finde, ist, ist, es ist schon, er hat ja schon eine feine Klinge gestern benutzt, weil er hat ja gesagt, und das war ganz klar auch Richtung Kramer gerichtet, ich hatte nicht das Gefühl, dass es jetzt Traum war, für den BVB zu spielen. Ich finde, das ist, das sind, das sind...
Lars Werner: Genau, er sagte auch noch, es sei nicht sein absoluter Traum gewesen, für den BVB zu spielen.
Jürgen Kemper: Genau. Ja, ja, genau. Von daher, also da gab's ja schon so eine Spitze zurück, aber halt mit der Feindklinge und nicht jetzt irgendwie mit dem Vorschlaghammer.
Lars Werner: Das war die feine Klinge, würde ich auch sagen. Steile These, die will ich jetzt von dir hören. Das ist unsere kleine Rubrik. Am besten zurzeit ein Maler. Jetzt setze ich dich unter Druck.
Jürgen Kemper: Ja das stimmt, aber das ist natürlich die Frage. Ist es eine steile These, wenn ich sage, es sei der Maler wird die Leistung der vergangenen Saison sogar noch toppen und am Ende der Saison inklusive Nationalspieler, ich sag so Stammspieler, Nationalstammspieler, kann man jetzt halt es fest, aufgenommen, Nationalspieler, nächstes Jahr 80 Millionen Euro wert sein. Geht's jetzt mit?
Lars Werner: Ich finde, ich kaufe dir die steile These ab, absolut, weil ich finde, das ist alles nicht ganz so selbstverständlich. Man darf ja auch nicht vergessen, das ist immerhin noch ein 19-jähriger Teenager, auf den so viel eingeprasselt ist,
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: der jetzt erst in seine zweite Bundesligasaison geht. Also das ist auch alles nicht ohne. Das muss man auch erst mal auch
Jürgen Kemper: Hm?
Lars Werner: das Umfeld für die Familie. Ich meine, diese Zahlen, die da im Raum standen, allein an Gehalt, an Signing-Fee und so weiter.
Jürgen Kemper: Mmh.
Lars Werner: Die hatten ja extra eine, kann man ja ruhig nochmal sagen, eine Kommanditgesellschaft. Die Familie hatte eine Kommanditgesellschaft in ihrem Heimatort Krefeld gegründet. finanziell wäre das ein Wahnsinn gewesen für die Familie.
Jürgen Kemper: Hm?
Lars Werner: Ich meine, werden jetzt immer noch gut verdienen, oder sowas oder das der Spieler vor allem, auch beim FC Köln. Das ist ja auch kein armer Kirchenboss beim FC. Aber es sind natürlich schon nochmal andere Zahlen. Ja, es ist nicht alles so einfach. denke, das alles zu verarbeiten ist auch nicht ganz so einfach. ist das Zeit? Der Zeit macht natürlich bisher so einen Eindruck, den Typ, der den kratzt das alles irgendwie nicht,
Jürgen Kemper: Ja, das stimmt, aber wie du sagst, ist unterstrich bleibt ein 19-jähriger, der auch irgendwie sich Gedanken macht und ich sage auch, und das ist gar nichts gegen den FC, aber natürlich wird er jetzt die nächsten Tage noch enttäuscht sein, dass sein Champions League Traum zumindestens vorerst irgendwie geplatzt ist. auch das hat Kessler ja gestern noch mal gesagt, ist auch völlig normal. Natürlich ist das schwer dann für so ein Jung-Erst-Mal. Also er fühlt sich beim FC wohl, keine Frage. Aber natürlich hätte er auch gerne jetzt mit dem BVB Champions League gespielt. Da brauchen wir ja keine Hehl draus zu machen. Und das irgendwie so zu verpacken und jetzt mit den Erwartungen, da auf ihm lasten, und das sind ja, das weißt du auch, lasten hast du nach Premiersaison, sind die Augen jetzt nochmal zehnmal mehr auf diesen jungen Gerichten und dann Woche für Woche das wieder alles abzuspulen und diese riesigen Erwartungen, also beim FC ist ja praktisch, das war ja letzte Woche auch schon, Heilsbringer. Also alles wird über ihn laufen und das Woche zu verwoche, Woche, von Woche, von Woche zu Woche zu verpacken ist glaube ich nicht einfach und Da kann es auch mal Phasen geben in der Saison, wo er mal ein paar Wochen durchhängt. Ich sehe es auch als steile These an. Diese Entwicklung, das haben wir anderen Spielern gesehen, die führt nicht immer linear nach oben, auch wenn man das immer glaubt. Aber auch Elmala könnte ja mal einen Knick bekommen und dann wird es darauf ankommen, wie er darauf reagiert.
Lars Werner: Deine steile These muss man ja auch sagen, die impliziert ja auch, dass er überhaupt beim 1. FC Köln bleibt. Wir haben jetzt heute Montag, den 17. August, das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet, in Deutschland zumindest.
Jürgen Kemper: Hmm.
Lars Werner: Kann nicht doch noch ein Engländer die Ecke, ein englischer Club aus der
Jürgen Kemper: Mhm.
Lars Werner: Premier League oder vielleicht ein anderer internationaler Top-Club die Ecke kommen mit einem Angebot, dass der FC dann vielleicht nicht mehr so einfach ablehnen kann?
Jürgen Kemper: Also ich glaube sogar, dass das 100 % passieren wird. Die Frage ist ja, und das hat man ja bei Brentford gesehen, die Frage ist ja, wie die Familie darauf reagiert. Also wenn ich das alles so richtig verstanden habe und alles, was ich so höre, hieß es ja, oder heißt es auch weiterhin, immer nur BVB oder nichts. Also ich
Lars Werner: Mmh.
Jürgen Kemper: hab fast schon gedacht, also ich könnte mir vorstellen, falls die Bayern, ich weiß, oder ich behaupte, ja...
Lars Werner: Ja, aber es gibt, Entschuldigung, es gibt ja auch keine einzige Aussage vom Zeitelmaro oder der Familie, weil die Familie äußert sich auch nicht. Okay, das müssen sie auch nicht machen, aber ich habe halt
Jürgen Kemper: Mhm. Ne, müssen sie nicht.
Lars Werner: auch noch keine Aussage gehört. wollen, entweder klappt das mit dem BVB oder nicht halt. ne? Klar.
Jürgen Kemper: Ja, aber bei allem, dass man so, man spricht ja auch so mit Leuten aus dem Umfeld der Familie und so. Also ich glaube schon, dass man sich da sehr auf den BVB konzentriert hat und die Möglichkeit nach England zu gehen, gab's ja schon mal bei Brentford und ich behaupte, hm?
Lars Werner: Aber Jürgen, ich sag mal ganz ehrlich, klar, ich Brandford, haben Kohle ohne Ende, auch Kohle ohne Ende, auch aufgrund alleine der TV-Ernahmen in der Prima League, ja. Aber
Jürgen Kemper: Mmh.
Lars Werner: Brandford, ne? Weiß ich, Brandford oder jetzt wie Regula Burnley und so, das ist jetzt auch nichts, was sich jetzt umhaut. Würdest du da als 19-Jähriger auch unbedingt
Jürgen Kemper: Hm. Nee, aber... Nee.
Lars Werner: dann auch in diese Orte dann gehen? Ich weiß es nicht. da gibt's natürlich schon Clubs, die einen anderen Klang, einen anderen Namen haben und so weiter.
Jürgen Kemper: Aber ich glaube, die kommen diesen Sommer nicht. Also diese Man-Cities und Liverpool, die kommen
Lars Werner: N-nein.
Jürgen Kemper: diesen Sommer nicht. Das müsste man sich abschwingen. Ich sag ja immer noch, ich bin gespannt, was der AC Mailand noch macht. Ich finde, da ist noch der Name, ich weiß, das ist nicht mehr so groß wie früher, aber der Name, der klingt immer noch. Spielen international, das hat ein geiles Stadion, geile Stadt, irre Fans. Also wenn die kommen würden, da bin ich gespannt, wie die Familie reagieren würde. Also da würde ich so bisschen hingucken vielleicht.
Lars Werner: Und man hört ja auch immer, dass Chelsea sich auch noch Gedanken über den Spieler machen soll.
Jürgen Kemper: Also Chelsea wäre dann auch so ein Name, wo ich auch dann ins Grübeln kommen würde. Wie du sagst, ist dann für mich schon klingender Name, ist für mich erste Riege in England. Ja klar, da müsste man sich Gedanken drüber machen. Aber noch mal, ich weiß nicht, wie die Familie darauf reagiert. Ich hatte immer das Gefühl, dass man sehr deutschlandspezifisch ist, dass man gerne hätte, dass man als Familie irgendwie noch mindestens ein Jahr zusammen, also auch räumlich zusammen bleibt. Ja, bin ich gespannt. Also kann alles passieren lassen, das weißt du auch. Genau.
Lars Werner: Wir reden jetzt natürlich über umgelegte Eier, sage ich jetzt mal, aber Chelsea, da muss man natürlich auch mal fair sagen, die haben halt gefühlt, oder nicht nur gefühlt, die haben halt jedes Jahr 40 Spieler im Kader und da kannst
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: du natürlich auch mal schnell beim Farmclub Rassing Straßburg landen und so weiter. Und
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: das wird auch sicherlich die Familie und auch der Spieler Elmala auf keinen Fall wollen.
Jürgen Kemper: Nein, auf keinen Fall. Dann ist es auch klar genug im Kopf, dass er sagt, das spiele ich lieber ein Jahr noch bei WC.
Lars Werner: Das geht ja nicht, da ist auch Zeit zu weit jetzt, ich jetzt mal.
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: Wird jetzt für die Nationalmannschaft nominiert werden, das ist vielleicht auch wieder eine steile These, ich jetzt hier sage, aber ich lege mich da auch mal fest, dass das passieren wird. finde,
Jürgen Kemper: Hm.
Lars Werner: Klopp muss ja auch, Jürgen Klopp, der neue Bundesliga, muss ein paar Zeichen setzen auch, auch ein Zeichen in Richtung Zukunft. Und
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: wenn er einigermaßen vernünftig in die Song starten sollte, dann wird das glaube ich auch passieren.
Jürgen Kemper: Ja, seh ich auch so.
Lars Werner: Darum Ja, es bleibt spannend. Also es jetzt
Jürgen Kemper: Ja, es bleibt spannend.
Lars Werner: eine Platitüde, Entschuldigung, aber eine Glaskugel von uns kann natürlich auch keiner schauen. wissen natürlich auch nicht, was da noch kommen könnte an unmoralischen Angeboten. So nehmen wir sie jetzt mal.
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: Klar, für den FC ist das natürlich auch ein bisschen schwierig, weil wenn du dann halt erst ganz, ganz spät halt dieses unmoralische Angebot bekommst, und das muss dann ja wirklich ein ganz, ganz üppiges Angebot sein, dann kann es ja auch kaum mehr selbst auf den Transfermarkt noch mal richtig
Jürgen Kemper: Ja.
Lars Werner: reagieren. Klar, hast mit Regan Heskey da einen tollen, jungen Spieler verpflichtet, der auch diese Position spielen kann, aber der natürlich noch gar keine... Der tolle Anlagen hat, das sieht man, aber der natürlich auch noch keine Bundesliga gespielt hat.
Jürgen Kemper: Hmm.
Lars Werner: man muss trotzdem unabhängig davon dann noch mal reagieren. Und das wird natürlich dann schon echt zeitlich brutal eng.
Jürgen Kemper: Ja genau, das sehe ich auch so. ich finde, man hat da jetzt mit dem BVB, nachdem das geplatzt ist, finde ich, könnte man fast schon eine Grenze ziehen und sagen so, also, wir reden jetzt einfach, es kommt jetzt nicht ganz, was ganz unmoralisch ist, normalerweise müsste man jetzt eine Grenze ziehen und sagen so, sorry, ab jetzt eigentlich nicht mehr verkäuflich, weil jetzt planen wir mit ihm, wir müssen jetzt mit ihm planen, Ersatz wird so kurzfristig schwierig, wir können uns nicht erlauben, unsere beiden besten Scorer, Elmanna und Kaminski, gehen zu lassen und das dann irgendwie, wie du schon sagst, mit einem 18-Jährigen und Ich finde, sollte jetzt fast schon sagen, also ab jetzt bitte keine Gespräche mehr, wir können nächstes Jahr gerne nochmal reden, aber jetzt planen wir mit Zeit, Elmalla. Und nochmal, davon rede ich jetzt nicht, wenn Chelsea und Jäckhoff sagen, hier habt ihr 100 Millionen, das wäre jetzt ein anderes Szenario, aber diese 50, sag ich, oder 55 Euro wie auch immer, finde ich, dürften jetzt nicht mehr reichen. Ich würde mir wünschen, dass Kessler die Akte für diesen Sommer schließt.
Lars Werner: So ist es. So, dann können wir auch jetzt wirklich langsam zum Ende. Jürgen, war noch was?
Jürgen Kemper: Ne, ich hab alles gesagt.
Lars Werner: Gut, schön. Dann bedanken wir uns nochmal bei unseren zahlreichen Zuhörern über das nette, freundliche Feedback, was wir erhalten haben zu unserem neuen Podcast. Ja, dann würde ich sagen, dann hören wir uns alle am kommenden Montagabend nach dem Pokalspiel in Würzburg wieder. und Jürgen, dann danke ich dir, dass du heute
Jürgen Kemper: Vielen Dank, Klas.
Lars Werner: der Gast warst. Was heißt Gast? Du gehörst ja eigentlich genauso dazu. Du bist ja eigentlich kein Gast in dem Sinne. Aber dass wir das heute zusammen gemacht haben. dann bis.
Jürgen Kemper: dir und wir sehen und hören uns nächste Woche in Würzburg.
Lars Werner: Alles klar, gerne, dann, ciao ciao!
Jürgen Kemper: Ciao, ciao!