
WR157 - Werwölfe, Nixen, Gnome und der Rattenmann.. (Halloween Special mit Blanker Horror)
Donnerstag, 31. Oktober 2024 · 49 min
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Shownotes
Hinweis: Die heutige Folge bit es auch als Video!
Heute wird es wild, denn es ist Halloween. Wir haben zusammen mit dem Youtube Kanal "Blanker Horror" einen wilden Mix von Kreaturen - quasi einen Kryptidencocktail für Euch zusammengestellt. Vier kleine Geschichten, speziell zu Halloween. Das Ganze ist dann auch etwas länger geworden, also besorgt Euch was zum Knabbern und ein Kaltgetränk, denn es geht los.
Happy Halloween und viel Spaß!
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Mehr zu "Blanker Horror":
youtube.com/@BlankerHorror
www.blankerhorror.de
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wissensreisende.de/premiumkanal
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#Kryptiden #Werwölfe #Halloween #Mittelalter #Frühe Neuzeit #Europa
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Manchmal, so scheint es, durchbrechen Wesen die Grenzen zwischen sagen, Mythen und der Realität. Und das können wir auch. Hallo und herzlich Willkommen zu einer besonderen Folge, denn heute haben wir die Wissensreisenden zu Gast bei blanker Horror. Oder vielleicht auch ein bisschen umgekehrt. Vielleicht hat auch blanker Horror die Wissensreisenden zu Gast. So richtig genau kann man das ja jetzt gerade gar nicht sagen, das ist absolut richtig, jedenfalls wie dem auch sei, wenn ihr Wissensreisende oder blanker Horrorhörer seid, kennt ihr zumindest eine der beiden Stimmen, die wir heute hier haben, aber beginnen wir erstmal mit meinem Kollegen hier auf der anderen Seite des Tisches, dann
nehme ich den Jan. Ja Hallo liebe Leute da draußen, ich freue mich richtig, dass ich jetzt das erste Mal als einer von den Wissensreisenden hier jetzt auch bei blanker Horror zu Gast sein darf. Danke, dass du mich eingeladen. Hast. Ich freue mich auch sehr, weil im Endeffekt. Heute ist der Tag prädestiniert dafür, denn es ist Halloween und so ne Halloween Folge muss ja auch irgendwo sein und dementsprechend hat sich es fantastisch angeboten unsere beiden Projekte einfach mal in 1 zu kombinieren und als 1 zu präsentieren.
Und heute werden wir euch was präsentieren, nämlich 4 gestalten, die irgendwo die Grenzen zwischen Mythen und Sagen durchbrechen, wie wir das gerade schon gesagt haben. Und ja, auch so n bisschen getan haben, denn wir haben ja gerade so n bisschen die vierte Wand gebrochen, so die Grenze zwischen Realität und den Zuschauer, und überlegt mal, die Zuhörer von den Wissensreisenden, die sind jetzt sowieso leicht verwirrt, weil heute ist Donnerstag und nicht Freitag, das kommt auch noch erschwerend dazu, aber das ist halt, besondere Anlässe, brauchen besondere Maßnahmen, und deswegen gibt es die. Wissensreisende Folge schon einen Tag vorher und im Endeffekt sogar die blanke Horror Folge auch, denn meistens kommen die Folgen auch am
Freitag raus. Dementsprechend heute ist alles anders und das ist auch ganz gut so und ich denke wir sollten uns mal so ein bisschen als Projekte vorstellen, denn wer noch nicht beide Projekte kennt, der weiß ja sogar nicht was das eine oder was das andere ist. Dementsprechend fange ich mal an, blanker Horror ist ein Video Podcast und es geht bei mir um tragische Themen, um mystische Themen, ist mal eine Menge Mystery drin. Merkwürdige Wesen, merkwürdige Ereignisse und Berichte darüber. Und bei Wissensreisenden geht das ganze n bisschen reell dazu. Ja, die Wissensreisenden sind auch n Podcast Format, allerdings ohne das Wörtchen Video. Uns gibt es da nur zu hören, das heißt ich bin jetzt auch das erste Mal hier so zu sehen, fühl
mich auch ein klein wenig beobachtet, aber ich glaube ich werde lernen in der nächsten Zeit hier damit umzugehen und bei den Wissensreisenden erzählen wir uns. Jede Woche oder fast jede Woche spannende Geschichten irgendwo aus der Geschichte der Menschheit. Wir haben da schon einige Dinge zusammengetragen und es gibt für uns auch in der Zukunft da noch verdammt viel Spannendes zu entdecken. Richtig also gerade für die Leute, die bis jetzt blanker Horror Zuschauer sind und noch gar nicht so eine Wissensreisende kennen.
Es gibt eine Menge vor Euch nachzuholen, denn wir haben schon über 150 Folgen da draußen und laden euch herzlich ein, auch mal den Katalog durchzuhören und dafür nehmt euch ein paar Tage Zeit, denn es ist eine ganze Menge wirklich. Ja, wir sind inzwischen bei. Mehr als einer Woche durchgehen im Content also man kann potenziell den Podcast wissensreisende mehr als eine Woche lang am Stück hören, ohne zu schlafen, aber ich glaube, das will eigentlich auch keiner irgendwann bräucht man ja auch mal n Päuschen.
Richtig, sonst wird es blanker Horror. Richtig. Und Apropos Blanker Horror, Heute ist mein erster Geburtstag. Heute vor einem Jahr hab ich angefangen mit diesem Kanal und ich find es einfach super, weil im Endeffekt die Ziele, die ich mir so erhofft hatte, haben wir erreicht und das ist echt noch mal so n Ding wo ich sagen muss, danke an euch da draußen, denn mein wirklich großes Ziel war 1000 Zuschauer zu haben, 1000 Leute die den Kanal letztendlich irgendwo abonniert haben und heute sind es schon über 1600 und dementsprechend echt mega Dankeschön, dass wir immer weiter wachsen und ich freu mich noch auf viele viele Jahre mit euch.
Ich habe so ein paar spannende Ideen fürs nächste Jahr. Und das Gleiche gilt natürlich auch für die Zuhörer bei den Wissensreisenden. Wir erwähnen es im Podcast immer wieder, die Zuhörergemeinde wächst. Wir können das praktisch von Woche zu Woche verfolgen, wieviel mehr Leute in unserem Podcast hören und das ist wirklich so ziemlich schönste an der ganzen Sache, ja.
Richtig, sonst wäre es auch blöd, sonst könnte man es nämlich auch irgendwie an der Theke setzen, um Biere zu trinken. Genau. Machen wir nicht, sondern wir fangen jetzt endlich an, würde ich sagen. Und warum fängst du nicht aber an? Dann kurz noch mal so erklärt, Wir haben heute so n bisschen was episodisches für Euch, haben so n bisschen verschiedene Themen, so kleine Häppchen, man könnte sagen ein Kryptidencocktail dann nicht ganz und doch sagen gestalten bisschen, aber egal, die Feinheiten können wir ja später beleuchten.
Genau, ich würd sagen ich starte einfach mal und wir springen für meine erste Geschichte heute auch gar nicht so weit in die Vergangenheit zurück, nämlich ins Jahr 1988 und begeben uns in den Hunsrück, oder besser gesagt die Stadt Morbach. Die ungefähr 80 Kilometer östlich von Trier liegt in Morbach. Wenigerath befindet sich im Jahr 1988 noch ein Munitionslager der US Armee, dort, wo heute der Morbacher Energiepark zu finden ist.
Es ist ein nebliger Herbstabend im Jahr 1988, und wie immer ist das Munitionslager durch diverse US Soldaten bewacht und was noch hinzukommt, es ist Vollmond. Die ersten Wachrundgänge des Abends verlaufen eigentlich so wie jeden Tag, aber eine Kleinigkeit ist an diesem Abend anders. Und selbst wenn es einem der Soldaten aufgefallen ist, dann hat er dieser kleinen Tatsache vermutlich keinerlei wirkliche Bedeutung beigemessen, denn leicht abseits des Geländes dieses Munitionsdepots steht ein kleines Heiligenhäuschen, das der Gottesmutter Maria geweiht ist.
Und im Gegensatz zu allen anderen Zeiten. Ist an genau diesem Tag kein kleiner Lichtschein einer Kerze zu sehen, die im Inneren brennt und in den Nachtstunden zumindest einen kleinen Lichtschein in die Dunkelheit wirft? In dieser Nacht gehen irgendwann die Signale der Alarmanlage los, die den Zaun des Geländes überwacht, Tiere lösen den Alarm eigentlich nicht aus, also was kann da in der Dunkelheit unterwegs sein, die Soldaten schleichen sich an die Stelle des Zauns heran, wo der Alarm ausgelöst wurde und was sie sehen, verschlägt ihnen den Atem. Eine riesige Gestalt, scheinbar halb Mensch, halb Wolf, also ein Werwolf, bewegt sich auf seinen Hinterläufen auf sie zu und überwindet dann mit einem Sprung
den 3 Meter hohen Zaun des Munitionslagers, um dann zunächst in der Dunkelheit zu verschwinden. Auch die Aufrufe der Soldaten, dass sie den Schießbefehl ausführen müssten, gibt es keine Resonanz aus der Dunkelheit und neben der Dunkelheit wird auch die Stelle zunächst wieder vollkommen bereit, dem Eindringling zu folgen.
Gefriert den Wachmännern dann aber kurz darauf das Blut in den Adern, denn erneut sehen sie das bedrohliche Monster in Form dieses riesengroßen Wolfs. Ihr wach und Winselt, versucht sich loszureißen und wegzulaufen, und ein lauter Schrei einer weiblichen Stimme ertönt. Dieser Schrei einer Frauenstimme beendet auch die furchterregende Begegnung, denn das Monster verschwindet danach nun endgültig wieder in der Dunkelheit, aber woher kommt dieser Werwolf und warum ist er genau in dieser Vollmondnacht erschienen, um sein Unwesen zu treiben?
Dafür muss man zum Ursprung dieser Legende zurückgehen und dazu begeben wir uns noch mal weiter zurück, und zwar ins Jahr 1812, die Zeit der napoleonischen Kriege und das Jahr von Napoleons Desaströsem Russlandfeldzug, einer von Napoleons Männern hatte einfach genug vom Krieg und beschloss zu desertieren und nach Hause zurückzukehren.
Der Legende nach war das ein Mann namens Thomas Johannes Baptist Schwyzer, aber der Weg in seine Heimat ist ein beschwerlicher, der. Und er muss Feindesland durchqueren, um nach Hause zu kommen. Im Hunsrück soll Schweizer dann eine Bauernfamilie eines Nachts in ihrem Haus überfallen, ausgeraubt und getötet haben, aber bevor die Mutter der Familie starb, belegte sie ihn mit einem Fluch, nämlich dass er von nun an bei Vollmond für immer als Wolf durch die Wälder streifen müsste.
Das Tat der Wolfsmensch dann noch einige Jahre, aber die Bürger konnten den Wolf in der Nähe von Morbach zur Strecke bringen und an der Stelle, an der der Wolf starb. Steht noch heute ein kleines Heiligenhäuschen, das der Heiligen Maria gewidmet ist. Und solange in diesem kleinen Häuschen die kleine Kerze brennt, so lange ist auch der Werwolf gebannt. Echt gut.
Wirklich geglaubt hat den Soldaten kaum jemand, die die Geschichte ihrer schrecklichen Begegnung mit dem Werwolf aber immer weiter erzählt haben, ohne von ihrer Version abzuweichen. Und sie brachten die Geschichte mit in ihre Heimat, also in die USA. Wo diese Geschichte, diese Legende, die Legende des Monsters von Morbach tatsächlich heute bekannter ist als in Deutschland, obwohl sich das Ganze hier zugetragen haben soll und hier seinen Ursprung hat.
Das ist auch sehr interessant und ich musste irgendwie an die vielen Fälle denken, die mir im letzten Jahr so begegnet sind, die hauptsächlich im Bundesstaat Colorado in den USA passiert sind, halt mit den Dogmen, also mit verschiedenen Hundeartigen kryptiden, also Wesen, die letztendlich irgendwie aussehen wie aufrecht laufende Hunde. Die aber in den USA gar nicht so häufig, dann direkt mit Werwolf assoziiert werden an sich, sondern die auch einfach irgendein Wesen sein könnte, das wir nicht kennen und das halt eben aussieht wie ein großer aufrecht laufender Hund. Aber ich finde es halt echt interessant, dass diese diese sage letztendlich es in die USA geschafft hat, weil irgendwo auch es amerikanische Soldaten
waren, die das Ganze erlebt haben, dort vor Ort, aber richtig schön finde ich so diese Kleinigkeit, dass es im Gegensatz zu den USA, wo es irgendwie anscheinend nie irgendetwas gibt, das dich gegen solche Wesen schützt. Ist hier eine kleine Marienstatue und umkehrt zu machen, ja. Wirklich? Es ist schon sehr interessant, dass auch in der eigentlichen Gegend, wo sich das Ganze zugetragen haben soll, das tendenziell in Deutschland eher unbekannt ist, der aus wirklich stammende Kulturanthropologe Matthias Burgard, der hat die Hintergründe der Legende erforscht, und er hat 2008 auch ein Buch mit dem Titel Das Monster von Morbach veröffentlicht. Damals war für ihn echt überraschend. Dass in Moorbach selbst fast gar
keiner jemals von der Geschichte gehört hatte und die Werwolf sage halt wirklich hauptsächlich unter US Soldaten erzählt wurde 6 von 24 befragten US Soldaten gaben an, die Sage zu kennen, aber auch in den Erzählungen dieser US Soldaten, weil Geschichten die erzählt werden werden natürlich verändert, spielt die Geschichte mal in moorbach, mal in Wittlich, was ein paar Dutzend Kilometer weiter liegt.
Also so richtig hundertprozentig ist es natürlich nicht mehr. Die Geschichte, die die ursprünglichen 2 Soldaten oder 3 Soldaten erzählt haben, weil sie hat sich natürlich immer ein Stückchen weiterentwickelt. Das ist ja das Schöne, so eine Mythenbildung, dass einfach irgendwann ein Ereignis sich immer weiter und von dem eigentlich erlebten entfernt und das Ganze irgendwann zum Mythos wird.
Oh, da komme ich später auch noch mal zu. Bei Recherchen mit amerikanischen Soldaten wurden für Burgard die Beweggründe zur Entstehung solcher Erzählungen deutlich. Er sagte nämlich und stellte für sich fest, dass diese Erzählungen meistens vor allem irgendwo eine Schutzfunktion sind, eine Warnung vor der Fremde im Einsatz. Was dir dort passiert, ist fremd. Und was du vielleicht dann auch nicht hundertprozentig interpretieren kannst, das wird halt vielleicht in deinem Kopf auch mal zu einem Monster, unabhängig davon, ob es den Werwolf wirklich gab oder gibt, wenn es nur eine Kerze benötigt, um sich sicher zu sein, dass wir alle nicht von ihm heimgesucht werden, ist es das sicher wert,
dass die Kerze da ist. Da die Kerze immer noch dauerhaft brennen soll, scheinen zumindest irgendwelche Bewohner der Gegend für sich die Aufgabe zu haben, ihre Mitmenschen weiter vor dem Werwolf zu beschützen. Und auch in Vollmondnächten die Gegend irgendwie sicher zu machen. Sehr schön. Ich find es echt sehr schön, dass man mal ne, ja letztendlich ne wolfsmensch oder Hundemensch oder werwolfgeschichte hat.
Die halt nicht nur in Deutschland spielt, sondern auch noch relativ nah an der Gegenwart. Das ist ja noch gar nicht so lange her. Klar, auf der einen Seite ist es über 40 Jahre her, auf der anderen Seite, es ist halt nur 40 Jahre her und nicht viele 100 Jahre, wie häufig so alte sagen. Es gibt dabei auch neben dem Monster von Morbach teilweise auch den Titel der wär wohl von Wittlich. Und man sagt, dies sei der letzte Werwolf von Deutschland gewesen und damit würde ich sagen, gebe ich den Staffelstab jetzt erst mal rüber zu dir und schau mal, was du uns heute so Dunkles an Halloween mitgebracht hast. Eigentlich ein bisschen schade, dass wir hier so viel Licht haben.
Es wäre viel besser, wenn wir im Dunkeln sitzen würden und so Taschenlampen auf unser Gesicht halten würden. Das können wir aber auf die Wunschliste für nächstes Jahr schreiben. Das macht das Ganze dann noch schauriger und gibt mehr Lagerfeuer Atmosphäre. Meine erste Geschichte heute spielt sich im Crawfords Burn Country Park ab und dieser liegt am Ufer der Belfaster Schleuse zwischen Helens Bay und Bangar in Nordirland.
Die Gegend ist nur noch wenige Kilometer vom Belfast entfernt und diesen Park gibt es auch noch gar nicht so lange, seine Eröffnung fand im Jahr 1971 statt. Der öffentliche Park bietet ruhige Waldwege, weite Strände und großartige Ausblicke auf das Meer. Auf dem Gelände findet man auch heute noch das namengebende Anwesen, nämlich das Crawfords Bern Estate und dieses ehrwürdige Haus hat eine lange und mitunter sehr düstere Geschichte. Crawford Burn House wurde ursprünglich von der Familie Wilson in der Nähe eines älteren, baufälligen Hauses gebaut, das heute als Crawford Burn Castle bezeichnet wird. Später ging das Haus in den Besitz der Familie Crawford über, nachdem eine Wilson Tochter einen Crawford Sohn geheiratet hatte.
Die Ehe war gescheitert und bald zog Mrs. Crawford nach Frankreich, Sie war froh, dass Anwesende in Irland, das ihr kein Glück gebracht hatte, hinter sich zu lassen, doch Glück fand sie auch in Frankreich nicht wenige Tage nach ihrer Ankunft war sie tot und die Ursache ihres Todes konnte nicht herausgefunden werden, aber auch ihrem jetzt ex Mann ging es nicht viel besser. Während eines Segeltörns nach New York starb Hair Crawford 1934 an einer Lungenentzündung.
Da es jetzt keine geeigneten Erben für das Anwesen gab, wurde von den Nachlassverwaltern das Anwesen an den nationalen Gesundheitsdienst, also den NHS, verkauft, der es 1950 in eine Tuberkuloseeinrichtung umwandelte und damit hielt der Tod Einzug im Herrenhaus, viele unglückliche Kinder starben hier die. Ihre Leichen wurden in der Leichenhalle eingeäschert, die in den 60er Jahren auf dem Gelände errichtet wurde. Und damit haben wir das Setting für die merkwürdige Geschichte, die von einer älteren Dame berichtet wurde. Sie beteuert, dass die Dinge so geschehen sind, wie sie sie wiedergegeben hat, und hier kommt das erzählte in ihren eigenen Worten.
Letzte Woche ging ich mit meiner Hündin im Craford's Burn Country Park spazieren, plötzlich bemerkte ich, dass sie stehen geblieben war und anfing zu knurren. Der Hund war von der Leine und ein wenig vorausgeeilt, also fing ich an, schneller zu laufen, um zu ihr aufzuschließen. Als ich auf gleicher Höhe mit ihr war, bemerkte ich etwas, das man nur als Zwerg oder Gnom bezeichnen kann, das Wesen stand etwa ein paar Meter von Missy entfernt und ganz ruhig. Zuerst dachte ich, es wäre ein Kind in einem Kostüm, aber dann bemerkte ich, dass seine Zähne spitz waren und eine schrecklich braune Farbe hatten.
Ich nahm Missy an die Leine und beobachtete erstaunt, wie der Gnom zu lachen begann. Es war kein normales Lachen, sondern ein tiefes Gackern, ich war erschrocken und er starrte auf der Stelle, als der Gnom in ein Gebüsch am Wasserfall lief und verschwand. Ich rannte schnell zurück zum Auto, ich hoffe, dass irgendjemand etwas über diesen Vorfall sagen kann, dass es jemanden gibt, der es mir erklären kann. Ich weiß, was ich gesehen habe.
Ich habe immer noch Albträume davon und kann das Lachen noch immer hören. Interessanterweise berichtet ein lokaler Guide, dass sich 2 weitere Zeugen mit einer ähnlichen Sichtung bei ihm gemeldet haben, einer Tat das, nachdem er von der ersten Begegnung gehört hatte, der andere wusste nichts von den anderen beiden.
Wenn man sich so eine Begegnung vorstellt, dann läuft einem schon so ein bisschen so ein Schauer über den Rücken. Denn auch wenn es einem nichts getan hat, ist es nun doch schon ganz schön bedrohlich, wenn irgend so ein Wesen, das nicht da sein sollte, dann plötzlich doch da. Ist alles, was fremd ist, ist grundsätzlich irgendwo manchmal beängstigend. Richtig.
Aber was sind eigentlich Gnome oder Zwerge? Die Wikipedia definiert diese Wesen so, der Gnom ist ein kleinwüchsiges, menschenähnliches Fabelwesen, das nach Paracelsus als ein Elementarwesen angesehen wird. Und als Berggeist dem Bereich der Erde zugeordnet ist. Später wurde der Begriff Gnom nahezu synonym für Zwerg oder Kobold, die nicht nur unter der Erde, sondern auch in Wäldern, bergen und in Gewässern leben können.
Ich finde es ganz spannend, dass in diesem Zusammenhang der Name Paracelsus auftaucht, denn der gilt ja durchaus als ein sehr gebildeter Medikus und ist letztendlich auch einer der berühmtesten europäischen Ärzte überhaupt. Außerdem hat dieser Mann einen absolut unglaublich großartigen Namen und ich muss jedes Mal wieder schmunzeln, wenn ich diesen Namen lese. Weißt du, wie der wirklich hieß, nee oder wie sich das dann genannt hat, also letztendlich, Paracelsus war ja quasi der Spitzname oder Ehrentitel Name, also richtig, eigentlich hieß der Mann theophrastus Bombast von Hohenheim ja und ich muss sagen Bombast ist echt ein fantastischer Mittelname Theophrastus ist schon großartig, aber theophrastus Bombast ist schon ganz weit
vorne also. Das öffnet Türen, da kann es davon ausgehen. Hundertprozentig guten Tag, Ich bin Theo Frastus Bombast von Hohenheim. Ich wollte einmal das von euch ist ganz wichtig das von. Richtig. Jedenfalls ist der Name dieser kleinen Wesen untrennbar mit Paracelsus verbunden, denn er war es letztendlich, der das Wort Gnomus in die Welt setzte, wo halt der Gnom herkommt. Und dieses Wort scheint griechische Wurzeln zu haben, ist aber nur davon abgeleitet.
Der Beschreibung von Paracelsus zufolge sind sie 2 spannen groß, also circa 40 Zentimeter, sehr scheu und aufgrund ihrer feinstofflichen feuerartigen Substanz fähig wie ein Gespenst durch festes Gestein zu gehen und als Irrlicht zu erscheinen. Wie die elfischen Wesen des Volksglaubens verlieben sich diese Wesen zuweilen in Menschen.
Und Paracelsus erklärt das damit, dass die Gnome sowie alle Elementargeister keine Seele besitzen und durch den Umgang mit Menschen Anteil an der Beziehung zwischen Mensch und Gott zu erlangen versuchen. Also er hat da schon sich exakt was ausgedacht, er hat, er hat nicht nur gesagt, gibt es, sondern die funktionieren auch genauso, na ja, sie zählen also zu den Erdgeistern, die die Elemente der Erde bewachen.
Wie Zwerge oder andere Berggeister gelten Gnome im Volksglauben als Schatzhüter, die bei Bedarf auch ihre Gestalt wandeln können. Und während männlich Gnome oft als besonders hässlich geschildert werden, erscheinen weibliche Gnomiden als besonders schön. Die Eigenschaft als Schatzhüter bringt sie dann auch wieder nah an den irischen Volksglauben, denn hier finden wir ein anderes mystisches Wesen, das traditionell Goldtöpfe am Ende von Regenbögen. Bewacht den Laphrakon.
Exakt, der Laphrakon. Im deutschen Sprachgebrauch werden diese Geschöpfe sehr oft fälschlicherweise einfach als Kobold bezeichnet, aber sie sind schon ihre eigene Klasse. Als folkloristische Gestalt ist der Lebricon 1 der bekanntesten Feenwesen in Irland, er ist von kleinem Zwergenhaftem wuchs und wird immer nur allein gefunden, also keine Gnomidinnen dabei, es scheint, dass er einen Topf mit Gold der Person vermacht, die es schafft, dem Lebricon das Geheimnis des Ortes zu entlocken, an dem der Schatz verborgen ist.
In anderen sagen einfach der Punkt, wo der Regenbogen die Erde berührt. Dies gelingt aber nur, wenn man das Geschöpf fängt, indem man es an seinen Schultern zu packen bekommt und es danach nicht mehr aus den Augen lässt, da es schnell wieder verschwinden kann, auch wenn er gern als Kriegsgrämig dargestellt wird, soll er dennoch auch sehr großzügig sein, insbesondere wenn man ihm geholfen hat und dann verschenkt er zuweilen sogar seine magische Goldmünze, die, wenn sie ausgegeben wird, immer wieder zum Besitzer zurückkehrt. Kommt die Goldmünze?
Richtig, gerade bei dem Wert von Gold ist ein ganz tolles Ding ist ein. Tolles. Es ist ein toller Anlagegegenstand. Es ist auch bald Weihnachten, also wenn ihr uns was zukommen lassen wollt, dann lebricon Gold und eine Münze kann nicht verkehrt sein, hilft uns auch beim Stock Material kaufen. Häufig wird der Lebricon auch als Schuhlieferant oder Schuhmacher der Feen bezeichnet. Schuhlieferant exakt.
Ah ja. Ja, das ist ja so der. Lepricorn bleib bei deinen Leisten, ja. Ja, genau das ist der Deichmann der Feen sozusagen. Naja, deswegen wird er häufig traditionell mit einem Schuh dargestellt, den er gerade herstellt oder repariert, also der Schuhmacher für Feen und Elfen, die wiederum eigentlich gar nicht so schwer und so groß sind.
Also ich glaube, so viel hat er gar nichts zu tun. Die Schuhe nutzen sich nicht so viel ab, wenn man schwebt. Würde ich gerade sagen, schweben nicht Feen und Elfen aus, also das mit dem Reparieren wird echt selten sein. Meistens wird der Lebricon als kleines, Grün gekleidetes Männchen mit roten Haaren dargestellt und der Lebricon ist heute echt ein fester Bestandteil der Popkultur geworden. Er taucht in unzähligen Filmen auf und mal wird er mit den Attributen beschrieben, die sehr nah am traditionellen Volksglauben und den Sagen liegt, manchmal aber auch als Hauptfigur im Horrorfilm.
Das ist auch Recht so bekannt geworden. Aber diese Darstellung in diesen Horrorfilmen hat eigentlich fast gar nichts mit der originalen Sagengestalt zu tun. Die ist im Grunde echt positiv konnotiert und auch im Sport begegnen wir dem Lebricon hier wird er gern als Maskottchen genutzt, beispielsweise bei dem Boston Celtics, dem Football Team der Universität Notre Dame oder bei dem Wrestler Dylan Postal alias Hornswalkle. Die Verwendung als Maskottchen unterstreicht den glücksbringenden Charakter dieses Feenwesens. Und spannend finde ich zum Rapicorn auch noch, dass es eine sehr seltene angeborene Krankheit gibt, die seinen Namen trägt.
Ich wusste nicht, das wusste, das wusste ich noch nicht vor dieser Recherche auch nicht, das ist nämlich der Lebricornismus und dabei kommt es zu Fehlbildungen aufgrund eines Defekts am Insulinrezeptor die Symptome sind dabei allerlei innere körperliche Probleme, aber gerade die äußere Gestalt, die, die sich dabei bildet, ist sehr bemerkenswert, denn es kommt zu einer Wachstumsstörung, die die Betroffenen als Kleinwüchsig zurücklässt. Und dazu kommt das sogenannte Elfengesicht mit großen weiten Augen, lappigen Ohren und einer ausgeprägten Vollwangigkeit. Oh, und da ist wieder so die Frage nach dem Ursprung von Mythen, denn letztendlich, diese Krankheit gibt es, solange es Menschen gibt, dementsprechend,
wer weiß, ob nicht die Beschreibung oder das Gesehene eines solch missgestalteten Menschen auch wieder die Wurzel dieses gnomen Glaubens ist. Sehr gut möglich. Alles ist möglich. Bei meiner zweiten Geschichte beziehungsweise meinem zweiten Thema glaube ich, dass ich ja eine der, wenn ich sogar die bekannteste unheilbringende Gestalt mitgebracht habe, die wir in ganz Deutschland so haben. Ich will mal behaupten, jeder kennt diese Gestalt, aber ich will noch nicht vorgreifen, wir begeben uns für diese Geschichte erstmal auf den Rhein 1 der wichtigsten Binnengewässer Deutschlands da der Rhein aber verdammt lang ist, will ich das besser noch mal ein kleines bisschen eingrenzen. Und zwar gehen wir, um genau zu
sein, an den Mittelrhein im Bundesland Rheinland Pfalz zum Stromkilometer 555. An dieser Stelle macht der Rhein eine scharfe Biegung, und diese Passage ist eine der gefährlichsten Stellen am Rhein, das oberhalb von der Biegung noch 300 Meter breite Flussbrett wird durch Felsbarrieren kurz davor auf 145 Meter eingeengt. In der Biegung selbst ist der Rhein dann 160 Meter breit und war wichtig war bis zu 25 Meter tief. Damit ist das die Engst und tiefste Stelle des Rheins auf seinem gesamten Schiffbahnabschnitt zwischen Basel und Rotterdam.
Es gibt in Summe nur eine einzige tiefere Stelle in der gesamten Länge des Rheins, an dieser Stelle lag mit dem Grünsgrund eine Sandbank im Rhein. Wo auf einer der Seiten das Wasser, über das Gewehre, das sind quer im Fluss liegende Felsrippen, stürzte, während es auf der anderen Seite ruhig abfließen konnte.
Die verschieden schnell fließenden Wassermassen trafen sich hinter der Sandbank, wodurch dort starke Strudel entstanden, die manchem Schiffer zum Verhängnis wurden. Im 20 Jahrhundert wurden die Gewehre gesprengt, vorher war es die Sitte, dass Schiffer ihre Mannschaften vor dem passieren dieses Abschnitts durch 3 Glockenschläge zum Gebet aufforderten. Aus diesem Grund, weil diese Stelle so unheimlich gefährlich war, ließ sich hier der Heilige Goa nieder, der versuchte, Schiffbrüchige zu retten und dann zu fliegen. Dass diese Passage schon sehr früh bekannt und berüchtigt war, sieht man daran, dass sich ebenjenige Heilige Goa vermutlich schon im Jahr 511 am Rhein niedergelassen hat, also es ist wirklich etwas, das in
der Geschichte schon sehr weit zurückgeht, dass man diese Stelle kennt und alle wissen, die ist verdammt gefährlich. Damals waren die Strömungen und auch das Gelände unter Wasser nicht bekannt und so wusste man halt immer einfach nur, dass diese Stelle wirklich, wirklich gefährlich war und sie viele, viele Männer das Leben gekostet hatte.
Bekannt war diese Biegung aber nicht nur aufgrund ihrer Gefährlichkeit, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass an der Innenseite der Biegung ein Felsen, so scheint es, in den Fluss raus ragt und diese Biegung dadurch verursacht, dieser Felsen. Trägt schon seit dem Mittelalter einen Namen, den sicherlich jeder kennt, nämlich den Namen Loreley. Auch wenn es davon diverseste Schreibweisen gibt. Die Herkunft dieses Namens ist nicht komplett geklärt, die letzte Silbe geht auf das ursprüngliche keltische Lei zurück, Ley, mit dem im Rheinland häufig Schieferfels oder Stein bezeichnet wurde, über den Ursprung des Namensbestandteils Lore.
Gibt es aber sehr unterschiedliche Theorien. Einige davon bringen ihn mit Geräuschen in der Umgebung in Verbindung, zum Beispiel wurde das rauschendes Galgenbach Wasserfalls gegenüber des Loreley Felsens und der starken Strömung des Rheins, die sich früher an den Riffen und Untiefen nahe der Loreley brach, als Echo von den vielen Felsüberhängen nach unten reflektiert und erschien so, als ob es vom Felsen selbst herstammte all dies könnte auf die Ableitung vom mittelhochdeutschen Wort lorren oder lorren. Für heulen oder schreien hindeuten die Bedeutung Schreiender oder heulender Felsen könnte aber wiederum auch darauf zurückgehen, dass in der gefährlichen Flusspassage an der Loreley viele Schiffer ums Leben
kamen. Auch das rheinische Wort Luren für Summen wurde als Erklärung vorgeschlagen, dies ließe sich als das Summen des Wassers entlang der Felsengriffe deuten. Eine weitere Möglichkeit bietet das Mittelhochdeutsche Luren für lauern, das im Rheinischen aber auch einfach nur schauen oder gucken bedeutet. Loreley könnte also in dem Moment Lauer oder Ausguckwelsen bedeuten.
Wie auch immer, Loreley ist in Summe ein sehr klangvoller Name und auch ein eigentlich schöner, muss ich wirklich sagen, die Gefahr und die markante Stelle sorgten schon sehr früh in der Geschichte der Rheinschifffahrt dafür, dass sich schon bald die ersten Geschichten um diesen Felsen und die Gefahr, die von dieser Stelle ausging, rankten und von der Gestalt, die manchmal durch ihre Anmutigkeit, manchmal durch ihre Stimme, die Schiffer so in ihren Bann zog. Dass diese die Gefahr vergaßen und in ihr Verderben fuhren, diese mystische Gestalt trägt den gleichen Namen wie der Felsen selber, nämlich loreley, und es ist auch wirklich nichts geheuer an diesem Felsen, wenn man sich das ganze Mal aus der Brille von den Schiffernfrohr
ein paar 100 Jahren vorstellt, denn sie alle erzählten sich die Geschichten, achte auf die Loreley, dort erscheint die Nixe des Rheins, Kämmt mit goldenem Kamm ihr langes Haar und singt dazu ein süßes, betörendes Lied. Wer sie sieht, wer ihr Lied hört, der verliert sein Herz hoch oben auf der höchsten Spitze ihres Felsens steht sie mit wehendem Haar und mit winkenden Armen, keiner aber kommt ihr nah, sie weicht vor ihm zurück, sie lockt ihn durch ihre zaubervolle Schönheit bis an den jähen Rand des Abgrundes. Der Name Loreley für den Felsen ist allerdings viel älter als die weibliche Gestalt, von der in der Geschichte später die Rede war.
So richtig verbreitet hat sich die Geschichte der Loreley. Als mystische Person beginnt mit dem Jahre 1800, als Clemens Brentano seine Ballade Loreley mit La Y am Ende veröffentlichte. Er war der Erste, der mit dem Felsen eine weibliche Gestalt verband, oder zumindest ist das das Erste uns heute bekannte Schriftstück, in dem das passiert, ob Brentano wirklich der absolute Ursprung dieser Sage um die Frau auf dem Felsen war, ist nicht genau nachzuvollziehen. Denn er könnte dazu auch durch Geschichten wiederum von anderen inspiriert worden sein.
Das Motiv der Frau wurde in den folgenden Jahren von vielen weiteren Autoren aufgenommen und verarbeitet, wobei die Figur sich zu einer Nixen oder sirenenhaften Gestalt wandelte, die durch ihren Gesang und ihre Schönheit die vorbeifahrenden Schiffsleute ablenkte und ins Verderben stürzte. Im deutschen Sprachraum erhielt die Geschichte eine wirklich anhaltende Verbreitung durch das Gedicht Die Loreley von Heinrich Heine aus dem Jahr 1824. Das in einer Liedfassung aus dem Jahr 1837 von noch mehr Menschen wahrgenommen wurde.
Gedicht bzw Lied gelten als Ausdruck der Rheinromantik, eine um die Wende vom 18 zum 19 Jahrhundert entstandene schwärmerisch romantische Sichtweise von Landschaft und Kultur am Rhein, insbesondere des Mittelrheintals zwischen Mainz und Köln, und diese erreichte um 1900 ihren Höhepunkt. Die Ballade von Brentano ist für diese Stelle vielleicht einfach zu lang, aber das Gedicht die Loreley von Heine will ich jedoch noch zum Besten geben, einfach weil es in unserem Sprachraum dazu geführt hat, dass die Sage der Frau sich in die Geschichte des Felsens Loreley eingeschlichen hat und heute eigentlich überhaupt nicht mehr wegzudenken ist. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin, ein Märchen aus alten
Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dunkelt und ruhig fließt der Rhein. Der Gipfel des Berges funkelt im Abendsonnenschein, die schönste Jungfrau Sitzet dort oben wunderbar ihr goldenes Geschmeide blitzet sie Kämmt ihr goldenes Haar, sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei, das hat eine wundersame, gewaltige Melodei den Schiffer im kleinen Schiffe ergreift es mit wildem weh, er schaut nicht, die Felsenriffe er. Er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn, und das hat mit ihrem Singen die Lorelei getan, trotz der Tatsache, dass Heinrich Heide Jude war. Wurde dieses Gedicht während des Nationalsozialismus nicht getilgt, sondern nur Versehen mit von einem unbekannten Urheber? Denn man. Perfide. Schon wieder.
Unglaublich perfide, aber auch wieder einfach unheimlich schwach muss man sagen. Ja, dass du sagst, nee, das ist ja eigentlich jetzt deutsches Kulturgut, das kann nicht, das kann nicht weg, also müssen wir einfach nur denjenigen, der es gemacht hat, tilgen, zeigt aber auf der anderen Seite, auch, das ist wirklich ein Stück deutsches Lyrikgut.
Das so unglaublich fest mit der Geschichte und mit Sagen, mit der Legende um diese Frau Verworben ist, dass es selbst die Nazis nicht sich nicht mal zugetraut haben, es einfach wegzumachen. Die Geschichte der. Loreley ja, es ist echt sehr spannend, weil letztendlich ähnliche Geschichten haben wir in allen Möglichen sagen.
Das ist ja im Grunde, wenn man mal guckt, irgendwo die Sirene oder die Sirenen sind ja auch letztendlich wo Meereswesen die. Seefahrer durch ihren Gesang zu bringen, irgendwo in die Felsen zu knallen, ja, und das hast du fast überall. Ich habe, man hat so ein bisschen das Gefühl, dass immer dort, wo wirklich schwere See oder schwere Stellen in Flüssen sind, letztendlich auch irgendwo eine Sagengestalt ist, die Seeleute in ihr Unheil stürzen möchte.
Ja, aber ich glaube, das ist historisch tatsächlich eine relativ normale Sache. Das, was Menschen machen, denn du hast eine Stelle, die ist unfassbar gefährlich, da kommen ganz viele Leute zu Tode. Du verstehst aber nicht, warum. Weil gerade am Loreleyfelsen, wo halt das was gefährlich ist, unter Wasser passiert. Was du nicht siehst, versuchst du irgendwie für dich eine Erklärung zu finden warum und wenn nichts in deinen Kopf kommt, dann bleibt ja eigentlich nur so etwas mystisches Übernatürliches übrig, weil eine Erklärung so mit der Realität kannst du dir nicht bringen.
Richtig, und letztendlich ist es wahrscheinlich auch so ein bisschen das Ding, dass es natürlich auch hilft, denn es sagt dir, diese Stelle ist super gefährlich, warum? Letztendlich ist ja völlig egal, es geht ja einfach nur darum, wenn du an der Stelle bist, pass absolut auf, ja bring deine Konzentration dahin, vielleicht ist es auch so ein bisschen, warum die bei der Odyssee irgendwo ihre Ohren verstopfen mussten, sie sollten sich voll und ganz auf die See konzentrieren, ja, das kann ich mir auch vorstellen, dass da so ein bisschen eine Wurzel mit drin liegt.
Auf jeden Fall. Aber ich find. Es vor allen Dingen spannend, dass du auch so n bisschen gezeigt hast, dass der Felsen und seine Gefahr länger da war als das Wesen, das diese Gefahr verursacht haben sollte, ist auch eigentlich schön zu sehen, dass man mal so n bisschen das zeitlich einsortieren kann, weil das kannst du ja bei den antiken Quellen in der Regel nicht, da weißt du es einfach.
Nicht aber das zeigt halt eben noch mal mehr, oder es gibt noch mal mehr den Eindruck, ja, das ist ein Erklärungsversuch für die Gefahr zu einer Zeit, als es für die Menschen keine andere Erklärung gab, die sie hätten greifen können, richtig? Ja, und auch dann irgendwo, die die Form als Lied oder als Gedicht ist dann auch wieder ganz logisch, weil das war die Art und Weise, wie im Grunde solche Dinge weitererzählt wurden. Es macht es halt einfach einfacher, dir ein Gedicht zu merken oder ein Lied zu merken, als eine lange Geschichte. Im Grunde hilft es sogar, die dann gefasste Form dauerhaft zu erhalten.
Ja absolut, sonst hast du immer diesen stille Posteffekt. Eigentlich ganz spannend, so so Reime machen, dass du nicht alles reinpacken kannst. Die Länge passt nicht und die Worte passieren ja interessant. Meine zweite Geschichte heute kommt, wie schon meine erste aus Großbritannien, aber diesmal aus England. Und diesmal geht es um ein Wesen, das relativ schwierig zu klassifizieren ist.
Es ist unklar, es könnte sich sowohl um einen Kryptiden handeln als auch um eine Form von Geistwesen und andere haben sogar im Zusammenhang mit dieser Erscheinung von einem Untoten gesprochen. Es geht um den Rattenmann von Southernd und. Viele Informationen und auch der Erfahrungsbericht, den ich euch dazu mitgebracht habe, stammen von einem Editor von Spinpaster mit dem Namen Dark Cat 9 / 7.
Starten wir aber mit der Vorgeschichte, denn im Gegensatz zu vielen Sagengestalten oder merkwürdigen Wesen hat der Rattenmann eine ganz konkrete Herkunftsgeschichte. Hier kommt sie also, die schreckliche Origin Story vom South and Redman, ein Obdachloser taumelte die schneebedeckten Stufen einer Unterführung hinunter.
Er war auf der Suche nach einer Unterkunft. Der Boden war eisig, aber im Vergleich zu den schneebedeckten Straßen trocken wie eine Wüste. Das war gut so, würde wenigstens nicht auch noch die Feuchtigkeit in seine schon klamme Kleidung vordringen, er rollte sich zu einem Ball zusammen und zog seine alten, Lumpigen Schlafsäcke höher, um sich warm zu halten, doch bald wurde seine Ruhe brutal gestört, der Mann wurde von lauten, Betrunkenen Stimmen geweckt, er blickte auf und sah die Souletten fremder Menschen, die über ihm standen, er. Seine Augen hatten nicht mal die Zeit, sich an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen, denn schon fuhr der erste Schlag auf ihn nieder.
Die fremden Männer lachten, sie schlugen und traten brutal auf den Obdachlosen ein, mit schrecklicher Bestimmtheit, so fest sie konnten. Einer von ihnen hob mitsamt des Schlafsacks den armen Mann an und ließ den geschundenen Körper des Mannes auf den eisigen Boden knallen, und dann schlugen sie wieder gnadenlos auf ihn ein, die Schmerzen waren nicht zu ertragen, doch endlich kam die Dunkelheit.
Doch der Obdachlose überlebte den verheerenden Angriff. Als er später in dieser Nacht die Augen öffnete, wurde er durch sein eigenes Zittern und das Gefühl geweckt, dass er nicht mehr allein war, waren die Angreifer zurückgekommen, war seine Zeit gekommen oder war überhaupt Zeit vergangen. Zuerst bewegte er sich nicht und da war sich auch nicht sicher, was er da sehen konnte, winzige, sich schnell bewegende Objekte huschten durch die Dunkelheit. Lange, bis er erkannte, dass sie sich in seine Richtung bewegten. Er versuchte sich zu bewegen, aber er konnte nicht, sein Körper war geschunden, seine Knochen gebrochen, der einzige kleine Segen war, dass die Ratten seine Augen zuerst gefressen hatten, so dass er
nicht mit ansehen musste, was als nächstes mit ihm geschah. Dies ist eine der beiden Geschichten über die Entstehung des Rattenmanns eine sehr, sehr Grimme, wie ich finde, aber sie passt zu Halloween, sie ist dem Anlass angemessen, die andere Version der Geschichte. Ist etwas Fantasievoller und sie scheint aus einer Art Schulhof Folklore hervorgegangen zu sein, also einer Geschichte, die von Kindern wiedergegeben wurde und weitergegeben wurde, um Klassenkameraden zu erschrecken und zu verunsichern. In dieser Version ist der Rattenmann nicht mehr ein Gespenst, das von einem toten Obdachlosen zurückblieb, sondern ein echtes Wesen.
Die Geschichte besagt, dass der Bürgermeister der Stadt ein bekannter Ehebrecher war und schließlich für seine Untreue in Form eines grotesken Kindes verflucht wurde, eines Babys mit der verlängerten Schnauze und dem wurmartigen Schwanz einer Ratte. Das Kind wuchs heran und entwickelte eine Vorliebe für fleischliche Nahrung auf der Suche nach einer Lösung für sein Problem ließ der Bürgermeister die Unterführung mit einem verborgenen Eingang zu einer Kammer erbauen und. In dieser Kammer sollte sein monströser Sprössling versteckt werden und dort hatte er die Gelegenheit, nachts herauszukommen und seinen Hunger zu stillen. Bis zum heutigen Tage hören Menschen in der Unterführung Dinge, denn diese Unterführung
gibt es bis heute, das huschen unsichtbarer Ratten, das Scharren von Krallen auf dem Boden, Schmerzen, Schreie aus dem Inneren der Wände, manche sagen sogar, dass sie einen flüchtigen Blick auf den Mann erhaschten, ein Mann, der ohne Laute auf dem Boden schreit. Andere schwören, dass sie Blut an den Wänden sahen, aber manche, manche sehen etwas, das sich bewegt und das ganz konkret ist.
Er sieht aus wie ein Mann, der auf denjenigen Zukriecht, der durch die Unterführung geht, die wenigen, die ihm nahe genug kamen, behaupten, er habe das Gesicht einer Ratte, die dann kreischend auf dich zustimmt. So viel zur Vorgeschichte. Diese beschriebene Unterführung ist im Ort Southernd und Sea und dieses Southernd und Sea liegt etwa 20 Kilometer von der Stadtgrenze Laptops entfernt und dort liegt auch einer der Touristenflughäfen der größten Stadt Englands.
Wenn ich mich recht erinnere, sind wir dort schon mal zusammen gelandet, welcher Flughafen war noch mal der Name? Es ist schon so viele Jahre her. Das war der, der ganz weit draußen. War, wo wir lange reinfahren, aber wie hieß er? Ey Southernd London Southernd London Southernd. Der heißt London Southernd, aber der ist. Eigentlich in der Stadt Southernd und Sea und ist ein ganzes Stück von London weg.
Also wenn ihr da mal Hinfahrt und mit dem Taxi Reinfahrt macht euch darauf gefasst, dass ihr anderthalb Stunden da reinfahrt Butterbrot mitnehmt, nehmt den Zug einfach einen Tipp, dass direkt von dem Flughafenzug den nehmt, naja jedenfalls. Diese Unterführung befindet sich dann zwischen dem Queens Way und der Victoria Avenue direkt in der Nähe des Bahnhofs, also nicht des Bahnhofs des Flughafens, sondern des regulären Bahnhofs. Wer so möchte, kann sich diesen Ort selber ansehen, aber ob ihr das wirklich möchtet, das steht auf einem anderen Blatt, vielleicht wartet ihr erst noch und hört. Chris noch ein bisschen weiter zu, dann könnt ihr nachher eine eine umfassend informiertere Entscheidung darüber treffen, eventuell, aber es wird immer.
Noch bei euch liegen. Hier kommt der versprochene Erfahrungsbericht von einem jungen Mann namens John, der einem Freund berichtet wurde. Irgendwann vor einem Jahr machte mein Freund, nennen wir ihn John, wie üblich einen seiner Mitternachtsspaziergänge nicht einmal 300 Meter entfernt war die Unterführung zur South Church Road, John erzählte mir also am Telefon, dass er die Unterführung nehmen würde, um zum Old Walnet Tree zu gelangen, also zu einem Pub, während der Rest der Leute sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmerte, begann John seine kurze Wanderung durch die Unterführung und. Das einzige, was danach bekannt ist, ist, dass die Polizei John gegen 04:00 Uhr morgens wie benommen auf der Straße fand. Er war blutüberströmt und seine
Kleidung war zerfetzt. Es dauerte einige Wochen, bis John überhaupt reagierte und als er es tat, konnte er sich immer noch nicht an das erinnern, was zwischen etwa 22:30 Uhr und 04:00 Uhr morgens, als er gefunden wurde, geschah. Ich versuchte mit John zu sprechen, da er ein guter Freund von mir war. Aber er schien bis mindestens 3 Monate später nicht mehr derselbe Mann zu sein.
Danach kehrte er zur Arbeit zurück und nahm sein Leben wieder auf, sprach aber immer noch ein wenig merkwürdiger als zuvor. Eines Tages waren er und ich in der Mittagspause allein und er begann wieder zu sprechen, es war das erste Mal seit dem Vorfall, dass ich ihn mehr als ein paar Worte sprechen hörte, ich habe den Rattenmann gesehen, sagte er und starrte auf sein Glas, du hast was gesehen, fragte ich, weil ich dachte, er hätte immer noch Wahnvorstellungen. Eigentlich habe ich sogar mit ihm gekämpft, sagte John. Er kam auf mich zugerannt, und ehe ich mich versah, lag er auf mir und versuchte sich in mein Gesicht zu krallen. Es waren eigentlich nur Kratzer, aber so, wie er sich bewegte, es war alles so schnell.
John Erschauderte ich schaffte es, ihm einen guten Schlag zu versetzen und meine Daumen in seine Augen zu stecken, bevor er anfing zu schreien, das war es, was mir wirklich zu schaffen machte. Dieses Ding klang unmenschlich, ich war mir nicht sicher, wie ich reagieren sollte, ich. Was passierte dann, fragte ich er, oder es ist abgehauen, nachdem ich sein Auge erwischt hatte, aber ich bin sicher, dass er nicht daran gestorben ist, sagte John und vermied den Blickkontakt. Er ist immer noch da draußen, ich bin mir nicht sicher, ob ich dorthin zurückgehen will, ich habe Angst, dass er versuchen könnte, mich aus Rache für seine verlorenen Augen zu töten. Seitdem haben wir es vermieden, die Unterführung zu benutzen, ich kann selbst mich nicht dazu
durchringen, in diesen Tunnel hineinzugehen. Einige meiner Nachbarn gehen jedoch immer noch des Nachts durch die Unterführung nach Hause und seitdem kommen sie immer noch mit Geschichten aus der Tiefe zurück. Die Obdachlosen sehen auch dort immer noch eine dunkle Gestalt, die in den Schatten des Tunnels lauert, und sie haben diesen Tunnel mit ihrem Leben gemieden, doch jetzt gibt es eine neue Serie von Sichtungen, immer wieder wird berichtet, dass ein glühendes Augenpaar vor den Menschen auftaucht.
Die Beschreibung stimmt fast perfekt mit den Augen einer Ratte überein. John hat sich schnell erholt und lebt jetzt bei seiner Schwester Emily. Er hat nicht vor, in die Unterführung zurückzukehren, was die Kreatur von ihm wollte, ist vielleicht das größte Rätsel von allen, darüber dachte ich heute nach, als ich beschloss, zur Unterführung zu gehen, die heute ein beliebter Treffpunkt für Geisterjäger und Nervenkitzel suchende ist.
Als ich dort so am Eingang stehe, kommt mir alles wieder in den Sinn. Und ein eisiges Kribbeln läuft mir über den Rücken, wenn ich mich an diesen schrecklichen, einsamen Schrei erinnere. Es ist so lange her, dass es mir unglaublich vorkommt, dass die Kreatur in diesem Moment immer noch irgendwo da draußen ist und mich vielleicht sogar beobachtet. Natürlich werden Sie das vielleicht nicht glauben oder irgendetwas von dieser Geschichte, vielleicht halten Sie die ganze Sache nur für einen Scherz, und das ist ihr gutes Recht, aber wenn sie jemals gegen Sonnenuntergang auf unserem Land spazieren gehen.
Halten Sie die Augen offen, wenn sie die Unterführung in Richtung South Church Roach durchqueren, denn vielleicht erhaschen sie einen Blick auf eine rattenähnliche Kreatur, die sie aus den Schatten heraus beobachtet. Ja, er ist noch hier und wissen Sie, ich glaube, ich würde ihn gerne noch einmal sehen, nur um daran erinnert zu werden, dass es immer noch ein Mysterium gibt, dass es immer noch ungelöste Rätsel gibt und seltsame, unerklärliche Geräusche in der Nacht und damit endet dieser Bericht.
Was denkt ihr, wäre diese Unterführung was für euch? Würdet ihr gerne mal durchgehen, auch das Schreien des Rattenmanns hören oder denkt ihr ich gehe lieber außen rum und nutzt die Ampel du mit einer tragbaren? Flutlichtanlage und bewaffneten und bewaffneten Personal. Klar, das ist voll gut. Ansonsten nein, wenn ich ganz ehrlich bin, nein, was wirklich spannend ist es.
Gibt, weil dieser Fall eben relativ bekannt ist, wirklich eine Menge Leute. Es ist ja auf dem Gebiet bei London, da kommen viele Leute mal einfach hin. Die dort hingegangen sind, dass nachts sie auch eine Videokamera dabei hatten und so weiter und es gibt so viele Leute, die schreiend aus diesem Tunnel rausgelaufen sind, also es ist einfach so, wahrscheinlich wirst du vielleicht, was weiß ich, Schwingungen haben, die von einem vorbeifahrenden Zug da sind, die dann irgendwelche so Bass Geschichten machen, irgendetwas jedenfalls regelmäßig bis heute hören Leute merkwürdige Dinge, fühlen sich merkwürdig in diesem Tunnel und die Rattenmann Legende lebt weiter.
Ja, aber gerade sowas wie. Schallvibrationen das kann halt tatsächlich durch Züge oder andere Dinge einfach passieren. Und ja, auch sowas wie besonders tiefe Frequenzen haben halt auch das Potenzial. Auch wenn du sie nicht hören kannst, dir unglaubliches Unwohlsein zu verpassen, richtig, wenn du dazu halt noch. Dann eine von den Legenden gehört hast und schon erwartest, dass dir etwas passieren kann, kann das ganz schnell zu der Panik führen.
Möglicherweise. Ist auch das wiederum nur der Versuch, etwas zu erklären, was man sich sonst nicht erklären kann? Richtig, nur ne moderne Version. Davon und im. Endeffekt vielleicht dann sogar so schockierend wie es klingt. Auch die Geschichte vom John einfach nur ein ich nenn es mal normaler Raubüberfall, den auch sein Kopf irgendwie verarbeiten musste und irgendwas draus gemacht hat. Ja, man weiß es.
Nicht gerade, wenn du irgendwo so hart verletzt wirst, dass du ne Weile irgendwo ausgenockt bist, kann natürlich auch dein Gedächtnis alles mögliche da dahin zaubern. Ja, das ist glaub ich mit einer der. Spannendsten einer der spannendsten Aspekte an all diesen Legenden und sagen. Dass einfach man heute auch psychologisch echt weiß. Ja, bestimmte Dinge sind sind Mechanismen, um mit einer Situation umzugehen, richtig, und es ist inzwischen ja auch. Einfach vollkommen klar, dass es möglich ist, sich selbst Erinnerungen zu schaffen.
Das heißt, wenn du etwas. Oft genug erinnerst, dann kann es sich verändern und das kann sich dahin biegen zu dem, was du haben oder gerade nicht haben wolltest. Ja, und vor allen Dingen es. Kann sich nicht nur verändern, sondern jedes Mal, wenn du die Erinnerung neu raus muss, sie neu schreiben. Schreibst du sie neu und.
Nicht nur sie kann sich verändern, sondern faktisch. Sie verändert sich. Die Frage ist nur wieviel richtig, ja wie schön machst du es dir jetzt gerade oder wie wie negativ irgendwie bist du gerade belastet um eine Situation besonders negativ zu sehen. So erzählt man sich selber so, das ist die Stille Post im eigenen Kopf, unglaublicherweise krass. Ja so, das war unsere große Halloween. Blanker Horror Wissensreisende Mashup Folge Die Crossover Folge.
Aus 2 Welten. Wir haben hier auch 2 Welten zusammengebracht, richtig Halloween, der. Moment, wo Welten am dichtesten aneinander sind. Wir haben so eine Art Sphärenkonjunktion der Podcast Welt geschaffen, nicht. Schlecht. Nicht schlecht, ich bin auch dann ich bin noch ein bisschen begeistert von uns beiden, ja, dass das irgendwie funktioniert hat und ich fühle mich auch jetzt schon viel weniger beobachtet, als ich das am Anfang auch gedacht habe, das ist super. Ja, du weißt ja.
Du weißt ja ja nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind, ja. Danke Kurt für diese. Wichtige Botschaft, die ihr an uns hinterlassen lasst. Ja, was ich da sagen wollte, also wenn ihr da draußen als wissensreisende Hörer uns gerade gehört habt, ihr hättet uns auch sehen können, könnt ihr auch noch machen. Das ist der youtube Kanal.
Blanker Horror, wenn ihr blanker Horror Eingebt. Ansonsten in der Folgenbeschreibung unten werdet ihr dort auch entsprechend den Link finden, also ihr könnt euch das gerne noch mal angucken, wir haben noch ein bisschen Bildmaterial mit dazu gepackt und als regelmäßige Zuschauer von blanker Horror habt ihr ja sowieso die Sehvariante statt die Hörvariante gehabt. Aber wenn ihr mehr von den Wissensreisenden hören wollt, dann könnt ihr das überall dort tun, wo ihr Podcasts hören könnt und natürlich wie immer kostenlos. Wie gesagt, also mehr als 150 Folgen, die auf euch warten. Hört rein bei Spotify, Apple Podcasts etc. Überall wo ihr es machen könnt, letztendlich auch auf www.wissensreisende.de, genauso
wie ihr auch den Link zum Youtube Kanal auf www.blankehorror.de findet. Christ, Das war mir ein Richtiges. Fest kann ich einfach nur sagen, ein Fest. Und das hat zu Halloween auch sehr schön gepasst. Ja, wir können jetzt noch mal ein bisschen spuken gehen und mal gucken, ob wir nicht noch irgendwo vielleicht doch noch ein paar.
Ich schätze, wir sind zu alt, um noch irgendwo Süßigkeiten einzusammeln, aber vielleicht können wir es trotzdem in der Nachbarschaft noch mal versuchen. Ach, lass mal. Ich würde sagen, für. Die blanke Horror Zuschauer. Ihr seht bald schon den Christ wieder, dann macht er hier mit seinem normalen Programm weiter und. Und für die wissensreisenden Hörer. Wir hören uns auch in der nächsten Woche schon wieder, dann allerdings nicht am Donnerstag, sondern am Freitag, und ich weiß nicht, wie du das Ganze mit der Verabschiedung bei dir, bei dem bei Blanca Horror machst. Aber ich würde sagen, bei den Wissensreisenden gibt es ja nur ein einziges Wort, das die Folgen zu Ende bringen kann. Also ich würde sagen die
Abmoderation. Kombinieren wir einfach und machen Sie in die Kamera. Okay ja, ich würde sagen, passt gut auf euch auf, in ein paar Tagen sehen wir uns schon wieder, euer Chris und Tschüss.