
WR162 - Der Kölner Dom: Vom Grundstein bis zum Baustopp
Freitag, 20. Dezember 2024 · 47 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Heute starten wir mit unserer traditionellen Serie zum Jahresende und wir haben uns für dieses Jahr ein Bauprojekt der Superlative ausgesucht: Den Kölner Dom. Warum wurde er überhaupt gebaut, was sind Merkmale der Gotik, wer war Meister Gerhard und warum wissen wir so wenig über ihn? Heute beleuchten wir wie der Bau des Doms losging und nach fast 300 Jahren erstmal zum Erliegen kam, obwohl der Dom alles andere als fertiggestellt war...
---
Wenn ihr uns unterstützen wollt, findet ihr hier alle notwendigen Infos:
wissensreisende.de/premiumkanal
---
#Kölner Dom #Gotik #Meister Gerhard #Mittelalter #Deutschland
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wann die Kölner beschlossen, eine neue Kirche zu bauen, warum sie sich für einen französischen Baustil entschieden und wann der Bau dann ins Stocken geriet, all das und mehr erfahrt ihr heute bei Wissensreisende, dem Podcast für erbauliche Ereignisse aus der Vergangenheit. Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge wissensreisende.
Es ist Freitag und wir sitzen wieder hier am Tisch. In unserem kleinen Podcast Studio und wir freuen uns darauf, mit euch eine neue Folge zu feiern. Mit mir am Tisch sitzt der Jan. Hallo. Ihr Lieben und ich bin der Chris und in dieser Woche? Ist mal wieder einiges anders. Zum einen sind wir am Anfang einer kleinen Miniserie, ihr wisst ja, wenn das Jahr zu Ende geht und inzwischen auch, bevor wir in die Sommerpause gehen, gibt es immer eine kleine Serie und die letzte für dieses Jahr startet heute aber bevor wir dann in die Serie einsteigen ist dann noch so ein bisschen was, was wir eigentlich uns dieses Jahr fest vorgenommen haben und bis jetzt noch nicht umgesetzt haben, quasi unsere guten Vorsätze für 2024 und die
sollten wir langsam wirklich mal. So in die Tat umsetzen. Viel Zeit ist nicht mehr übrig. Richtig, denn wir hatten ja gesagt, dass wir uns eigentlich auch so ein bisschen mit uns, mit euch beschäftigen sollten, bevor wir einsteigen und uns ist was aufgefallen. Wir haben ja diese Woche tatsächlich den Schritt gewagt und unseren Premium Kanal begonnen, sprich es gibt jetzt die Möglichkeit ganz real, dass ihr uns unterstützen könnt, das haben wir bei Spotify gestartet und dabei haben wir uns Spotify das erste Mal so richtig angeguckt.
Und dabei festgestellt, dass wir n ganzes Jahr lang tolle Kommentare bekommen haben. Nur wir haben Sie einfach nicht gelesen, wir haben sie nicht gefunden, wir haben es nicht gesehen und und noch viel schlimmer, wir haben Sie nicht gesehen, nicht gelesen, nicht gefunden und genau deswegen auch nicht veröffentlicht. Das heißt auch niemand anders hat sie gesehen, das kommt ja auch noch dazu.
Stimmt du hast vollkommen recht. Eigentlich haben wir alles falsch gemacht mit den Spotify Kommentaren, was man so falsch machen konnte. Also wir haben so wirklich jeden Haken an die Liste gesetzt, what not to do, die haben wir auf einmal von oben nach unten durchgearbeitet. Richtig. Und ja, wir werden sie noch durcharbeiten, das haben wir uns fest vorgenommen, und zwar in den nächsten Tagen. Werdet ihr eine kleine Sonderfolge haben, wo wir uns mal mit den Kommentaren beschäftigen, auch so ein bisschen aufs nächste Jahr gucken dann. Und die wird es dann tatsächlich bei Spotify und bei youtube auch im Videoformat geben und auf allen anderen Plattformen entsprechend einfach nur als Audio. Eine Sache möchte ich aber
gleich direkt rausnehmen, ich habe ja schon gesagt, ihr könnt uns jetzt unterstützen und ihr könnt bei Spotify zu unserem Premium Kanal letztendlich auch abonnieren und sofort gab es dann quasi noch an dem Abend, an dem wir das veröffentlicht haben, den ersten Kommentar, der uns auf etwas gebracht hat, das echt unschön ist und dass wir genau gerade vermeiden wollten.
Das ist nämlich hier in dem Kommentar von Zerbst, der bei uns auf den Tisch gekommen ist, dann sehr schnell rausgekommen. Der schreibt nämlich Hm, hm gibt's eine andere Möglichkeit als Kreditkarte, paypal hätte ich und fände ich okay ich weiß für euch jung ist alles so easy, danke wir fühlen uns eigentlich gar nicht mehr so jung, aber alles gut, bitte denkt an uns Senioren die euch gerne unterstützen würden.
Man muss nicht immer nur über Senioren meckern und ich finde, das haben wir eigentlich noch nie, oder? Also das tun wir auch nicht. Nein, also wir schätzen euch und wir achten euch und wir meckern nicht über euch, ja und die Person schreibt da schon weiter ein Patsche Händchen wäscht das andere, lasst uns doch bitte eine Chance und ja natürlich.
Ja, man muss dazu eigene Sache sagen, und das ist wirklich etwas blöd. Wir haben uns vorher bei Spotify einfach angeschaut, Mensch, wenn ich bei Spotify selber einen Premium Account abschließe. Wie kann ich den denn bezahlen? Genau, weil wir nicht exakt das vermeiden wollten, dass du nur auf eine Zahlungsmethode festgenagelt bist.
Und was haben wir gesehen? Mensch super, es gibt paypal. Es gibt glaube ich 8 oder 10 verschiedene Zahlungswege, wo eigentlich so alles drin ist, was man so kennt, also haben wir uns gesagt, Daumen hoch, hier machen wir das ja und nach dem Kommentar haben wir dann festgestellt, oha wenn ich das dann versuche abzuschließen diesen Premium Content über Spotify. Dann geht das tatsächlich nur per Kreditkarte, aber Chris hat sich extrem dahinter geklemmt und hat sich glaube ich die Finger wund getippt und alles Mögliche getan. Und jetzt sag mal, was du dafür dann jetzt auch noch an den Start gebracht hast.
Richtig, ihr konntest es nämlich auch bei Steady unterstützen und bei Steady habt ihr die Möglichkeit, eben auch ohne Kreditkarte Unterstützer zu werden und dort kriegt ihr selbstverständlich auch dieselben Vorteile wie alle anderen. Das sind halt zum einen Sonderfolgen. 2 Stück sind schon online, mehr werden definitiv folgen und zum anderen laden wir euch auch gerne ein auf unseren Discord Server um mit uns zu chatten und da fällt mir gleich das nächste ein, denn uns ist aufgefallen, dass wir zum Teil keine Daten bekommen haben bei Spotify über die Abonnenten.
Das Ganze sieht so aus wenn ihr. Wenn ihr euch anmeldet, nicht den kleinen Haken setzt, dass ihr eine E Mail von uns bekommen möchtet, dann haben wir eure E Mail Adresse nicht und damit können wir euch entsprechend auch nicht auf den Discord Server einladen, um mit uns zu chatten und dementsprechend bitte, wenn ihr. Zugang zum Discord Server auch haben möchtet oder generell auch mal ein paar Infos von uns haben möchtet, wir schicken euch keine regelmäßigen E Mails.
Wir schicken euch keine Angebote, wir noch mehr Geld ausgeben können, sondern es geht einfach nur darum, dass wenn wir was ich vielleicht mal ein neues Goodie für euch ausgedacht haben oder ähnliches, dass wir euch das schicken können, aber vor allen Dingen auch, dass wir euch an diese e Mail Adresse eine individuelle Einladung zu Discord schicken können.
Ja, damit haben wir glaube ich so. Das, was wir alles vor der Folge sagen wollten, abgearbeitet, oder ich denke, das wäre es prima, also die Hausmeistertätigkeiten vorab gemacht, einmal aufgeräumt, jetzt kann es losgehen, richtig, dementsprechend lasst uns in die neue Serie starten, worum geht es, was machen wir?
Ja, du hast beim letzten Mal hast du es ja zumindest verraten. Wir bleiben in Deutschland und wir haben ja in den letzten Wochen uns so das eine oder andere. Großbauprojekt angeguckt. Wir haben über den schiefen Turm von Pisa gesprochen, wir haben über die U Bahn in London gesprochen und naja, in den letzten Jahrzehnten haben wir in Deutschland ja auch so einige, naja, nennen wir es mal eher schwierige Bauprojekte erlebt, so der Berliner Flughafen Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie gehören da bestimmt zu den prominentesten Beispielen, aber heute widmen wir uns einem deutschen Bauprojekt und da mit einem sehr bekannten Gebäude.
Dass vermutlich eines der schwersten Bauprojekte unserer Geschichte war und. Das noch länger gedauert hat als der Berliner Flughafen. Oh ja, um ein Vielfaches länger, denn dieser Bau stand alleine mehrere Jahrhunderte still, nicht nur Jahre, Jahrhunderte, und es geht heute und auch die nächsten Wochen um kein geringeres Gebäude als den Kölner Dom, ein sakrales Gebäude der Superlative, das heute mit imposanten 145 Meter Länge. 86 Meter Breite und über 157 Meter Höhe, zumindest wenn man die beiden Türme misst.
Dasteht. Aber das war natürlich nicht immer so. Und wo könnte man eigentlich besser anfangen als irgendwo am Anfang? Köln war schon lange bevor der Bau unseres heutigen Kölner Doms im Jahr 1248 begann, eine wichtige Stadt und auch Bischofssitz, darum lohnte sich auf jeden Fall zum Start mal einen kleinen Abriss zu geben, sozusagen ein klitzekleines, was bis jetzt geschah. Um die Zeitenwende gab es bereits eine Siedlung der Ubia am Rhein, wo später Köln entstehen sollte. Die Ubia waren ein germanisches Volk. Und sogar Cäsar.
Hat eigentlich schon berichtet, dass sie zivilisiert waren. Diese Siedlung trug den Namen Oppidum Ubiorum am 8. Juli im Jahr 50 nach Christus wurden diese Siedlung dann die Stadtrechte verliehen, und das ist. Geschauf drängen der römischen Kaiserin Agrippina, auf die auch der damals vergebene lateinische Name zurückgeht, nämlich Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Ich will uns aber auch gar nicht zu lange in römischer Zeit aufhalten, denn wir müssen ja jetzt noch durch ungefähr 1200 Jahre gehen, bis es überhaupt mit dem Dom losgeht für einen sakralen Bau der katholischen Kirche braucht es aber natürlich auch noch was anderes, nämlich Katholiken und. Und damit kommen wir mal zum heiligen Maternus, der als der erste geschichtlich bezeugte
Bischof von Köln gilt. Und er wird in Dokumenten der Kirche aus den Jahren 313 und 314 erwähnt. Es wird vermutet, dass es zu dieser Zeit noch gar keine Kirche in Köln gab, sondern sich die Gläubigen ja sozusagen im Hause des Bischofs versammelt haben könnten, so um das Jahr 455 nach Christus wurde die Stadt von den Franken erobert.
Die erste Bischofskirche wurde vermutlich im sechsten Jahrhundert an der Stelle gebaut, an der das Haus des Bischofs lag, in dem Halt vielleicht die ersten Gottesdienste stattgefunden haben. Genau da, wo auch heute der Domchor des Kölner Doms zu finden ist. Es wird angenommen, dass die Kirche, die wurde gebaut von König Treudebert, aus dem Geschlecht der Merowinger, also dass diese Kirche zwischen 4050 Meter lang war, schon ein ganz ordentlicher Baum, ja, aber wie wir ja schon vor ein paar Wochen gelernt haben.
Türme hatte dieser Bau nicht, denn die waren ja noch gar nicht Teil der Mode der Kirchenarchitektur. Diese erste Bischofskirche ist aus Aufzeichnungen oder Grabungsfunden unter dem Domchor nicht komplett zu rekonstruieren, dementsprechend wissen wir heute nicht, wie die erste Bischofskirche in Köln im Detail wirklich ausgesehen hat, wenn man betrachtet, wie lange es so manche Kirche schon gibt, hat diese merowingische Bischofskirche in Köln aber gar nicht so lange überlebt. Und was wäre ein besserer Grund, eine alte Kirche abzureißen und eine neue zu bauen, als wenn das herrschende Adelsgeschlecht abgelöst wird?
Das passierte Mitte des 8. Jahrhunderts, als die Merowinger als das erste fränkische Adelsgeschlecht von den Karolingern abgelöst wurden. Die Stadt wuchs immer weiter und gewann an Bedeutung, nachdem sie schon die Hauptstadt der Provinz Germania in Ferior gewesen war, in der ersten Bischofskirche war noch einige der verstorbenen Merowinger Könige beigesetzt worden, also war. Man sollte doch dieser Stadt eine neue und natürlich viel imposantere Kirche geben.
Wann genau dieser Bau angefangen hat, ist heute auch nicht so wirklich klar, klar ist aber, dass der sogenannte Hildebold Dom im Jahr 857 schon ziemlich fertig gestellt gewesen sein muss und das wissen wir, weil 2 zeitgenössische Quellen von einem Blitzeinschlag in die Kirche berichten, die zu diesem Zeitpunkt schon genutzt wurde. Hildebold der Namensgeber ist.
War von 795 bis 818 der erste Erzbischof des Erzbistums Köln. Und von ihm ist deutlich mehr bekannt als sowohl von seinen Amtsvorgängern als auch Nachfolgern. Dafür gibt es zwar auch einen ganz einfachen Grund, denn er hatte relativ enge Beziehungen zu Karl dem Großen und ja, wenn du dann natürlich mit dem König in enger Verbindung stehst, dann ist es auch leichter, mal in die Geschichtsbücher zu kommen.
Es war übrigens auch Karl der Große. Der den Wunsch hatte, dass Hildebold Bischof in Köln wurde. Aber ob Hildebold wirklich etwas mit diesem Dom zu tun hat, der seinen Namen trägt, ist auch nicht ohne Zweifel nachgewiesen. Der erste schriftliche. Hinweis, der den neuen vor romanischen Dom mit Hildebold in Verbindung bringt, stammt nämlich aus einer Chronik, die erst in den Jahren 1469 bis 72 verfasst wurde. Dementsprechend, auch das weiß man einfach nicht, die. Dieser, ich nenne es ab jetzt mal alte Dom, obwohl es zu dem Zeitpunkt, der der neue Dom war, aber aus unserer heutigen Sicht der alte Dom verfügte, über 197, einhalb Meter messendes Langhaus, das an beiden Enden durch Querhäuser begrenzt wurde, außer von 2 Glockentürmen an den
Außenwänden des westlichen Querhauses wurde der Bau von 2 hölzernen Vierungstürmen überragt, die über dem Langhausdach errichtet wurden. Der Hildebold Dom wurde Vorbild für viele in seiner Zeit in Europa entstandenen Kirchen. Er beherbergte unter anderem das bereits im 10. Jahrhundert entstandene Geo Kreuz, das erste erhaltene monumental Kruzifix des Abendlandes.
Aber machen wir noch mal einen weiteren Sprung und gehen wir jetzt mal ins 12. Jahrhundert, damit wir so langsam auch mal zum Punkt kommen. Köln hatte zu dieser Zeit schon fast 50000 Einwohner und war damit die ganz klar bedeutendste und auch wohlhabendste Stadt der Region. Im Jahr 1164 kam es dann zu einer Begebenheit, die dazu führen sollte, dass in der wachsenden Stadt wieder eine neue Kirche fast schon notwendig wurde. Denn in diesem Jahr brachte der Kölner Erzbischof und Reichskanzler Reinald von Dassel am 23 Juli von Mailand die Gebeine der Heiligen 3 Könige nach Köln. Für diese Inhalte des christlichen Glaubens absolut verehrungswürdigen Reliquien wurde zwischen 1100, 9012 125 der Dreikönigsschrein gefertigt.
Darin wurden die Reliquien aufbewahrt und zentral im Hildebold Dom aufgestellt. Und damit wurde Köln innerhalb der christlichen Welt zu einem sehr angesehenen und beliebten Wallfahrtsort. Zu der ganzen Geschichte, wie die Heiligen 3 Könige nach Köln kamen und auch zum Dreikönigs Schrein kommen wir später innerhalb dieser Serie noch mal.
Aber damit ergab sich ein Problem mit dem Hildebold Dom, denn der war nach romanischer Bauweise oder sogar vor romanischer Bauweise gebaut und. Und dieser Dom hatte nur ein schmales Seitenportal und das musste dann als ein beziehungsweise auch als Ausgang genutzt werden. Und wenn du dann sehr sehr, sehr große Scharen von Pilgern durch diese Kirche schleusen möchtest, hast du dann.
Eher mal diese Stau. Genau, ja, heute würde man diese Situation vermutlich als Bottle Neck beim Einlass der Veranstaltung bezeichnen. Ja oder als Zustand des Ruhrgebiets heute auf der Autobahn. Oder das oder das. Aber es ist ja auch nur eine weitere Chance, eine neue Kirche zu bauen, ja, die dann auch den Ansprüchen und der Bedeutung der neuen Reliquien entspricht.
Dieser neue Dom sollte an der gleichen Stelle entstehen, an der sich noch der Hildebold Dom befand, der Abriss des alten Doms wurde am 13 April 1248 mit Zustimmung des Erzbischofs Konrad von Hochstaden beschlossen, gerade mal 2 Wochen später ging es mit den Abbrucharbeiten los. Arbeiter Unterhöhlten die östlichen Mauern der Kirche und stützten die Wände mit Holzbalken ab, um den Dom zum Einsturz zu bringen, sollten Sie die Holzstützen kontrolliert anzünden, das sollte am 30 April 1248 passieren, aber da hat an diesem Tag auch der Wind dann noch ein Wörtchen mitzureden und das Feuer griff wegen des Windes um sich und zerstörte den Dom bis auf die verbliebenen Mauern, die Westteile des Hildeboldt
Doms wurden provisorisch wiederhergestellt und erst nach 1322 niedergelegt. Der Dreikönigsschrein, der sich immer noch im alten Dom befand, konnte Gott sei Dank gerettet werden. Wenn das nicht der Fall gewesen wäre, wer weiß, ob es den Kölner Dom je gegeben hätte, wie wir ihn heute kennen. 2 goldene Kronleuchter und vermutlich auch die Originale, aus Mailand stammende Meile in der Madonna fielen in Flammen, aber zum Opfer, das Missgeschick zwang den Baumeister dazu, den Ostteil des alten Doms umgehend abzuräumen. Den Westteil mit einer provisorischen Abschlusswand zu schließen, um diesen Rest wieder zur Nutzung herzurichten, das gab ihm aber auch zeitgleich ein freies Baufeld, um zügig mit dem Bau der neuen Kirche beginnen zu
können. Am 1508 1248 legte Erzbischof von Hochstaden den Grundstein für den gotischen Bau, und da ist dann schon wieder dieses Wort, das einem immer wieder unterkommt, wenn man irgendwie was über den Kölner Dom hört oder liest. Nämlich. Gotisch und damit ist es dann kurz mal an der Zeit zu beleuchten, was dieser Baustil im Vergleich zur Romanik für Veränderungen mit sich gebracht hat.
Ja, also bisher haben wir ja bei Kirchenbauten die Romanik gehabt, dass das, was man am meisten von draußen sehen kann, was das Ganze unterscheidet, ist, dass wir bei romanischem Bau diesen klassischen Rundbogen haben, das heißt, du hast immer als oberen Abschluss für sämtliche Öffnungen und. Halt einen normalen runden Bogen, so wie man sich einen Bogen vorstellt, ein Halbkreis, ne richtig, ein Halbkreis ja, wobei es kann auch mal eben entsprechend muss nicht ein ganzer Halbkreis sein, aber ein Kreissegment sagen wir es mal so ganz korrekt so und bei den gotischen Bauten hast du das Ding, dass du oben meine Spitze in dem Bogen hast.
Das heißt du hast 2 Bögen, die abgehen von einer zentralen Mitte so, das ist das eine, woran man sehr einfach von außen eine Kirche beurteilen kann und sagen kann, das ist romanisch oder das ist gotisch so, das ist das. Wo ihr sagen, wo ihr Mal angeben könnt? Quasi mit Kirchenkneipen Wissen wird das ganz lange romanische Kirche, seht euch die Bögen an, das was aber entscheidend war, was einfach der riesen Unterschied war war, dass die ganzen romanischen Kirchen alle unglaublich dunkel von innen war, was einfach daran liegt, dass in der damaligen Zeit es sehr schwierig war A überhaupt Glas herzustellen, Glas zu kaufen, Glas war teuer, Glas war kompliziert und du konntest auch nicht diese entsprechenden sehr großen Öffnungen bauen, weil es
einfach statisch nicht funktioniert hat. Du hast eben entsprechend weniger Fenster gehabt. Was verschiedenste Gründe hatte, aber grundsätzlich hast du das Ding, das hast du Heutzuteil noch, wenn du zum Beispiel in Spanien in große alte Kirchen gehst, weil da viele romanische Kirchen noch stehen. Du kommst rein, das erste was dir auffällt ist du erstickst fast vor Weihrauch und du siehst nichts. Ja so was einfach damit zu tun hat. Das Ding hat so hat viel viel weniger Öffnung und das ist viel gedrungener, das ist nicht so wie wir das heute kennen, Kirchen erscheinen ja immer eher hoch, das ist ja eigentlich so mit 1 der der hervortragendsten Merkmale von einer Kirche wie wir, die uns in Deutschland so
vorstellen, dass sie halt n hohes zumindest. Mittelschiff hat ja und sie strebt halt nach oben. Gerade gotische Kirchen haben so diesen Drang nach oben, richtig, der natürlich auch gerade für die für die Sakrala Architektur Mega. War um so die Nähe zu Gott zu symbolisieren. Genau, und dadurch hattest du dann aber gleichzeitig auch wieder ein Problem.
Du hast das Ding, diese neuen Kirchen sollten dem Himmel viel näher sein, dementsprechend auch viel mehr Licht reinlassen, viel beeindruckender wirken, das erreichst du dadurch, dass du sehr viel mehr sehr schmale, sehr hohe Fenster reinbaust. Du hast gleichzeitig aber das Problem, was passiert mit der Statik? Ja, du hast damals ja noch keinerlei Möglichkeiten gehabt zu berechnen, tatsächlich wirklich keine, das ist alles erfahrungsbau.
Und dementsprechend mussten sich die damaligen Baumeister eine Möglichkeit einfallen lassen, wie du die Lasten nach unten bringst. Denn die ersten Versuche so zu bauen, haben alle damit geendet, dass der Bau einfach eingestützt ist. So, und irgendwann hast du dann den Moment gehabt, wo jemand auf die Idee gekommen ist, Strebebögen anzubauen. Das heißt, du hast plötzlich ein Strebewerk außen an der Kirche. Das sind diese ganzen filigranen Dinger, die aussehen wie Zierde. Wenn du dich da dir noch nie Gedanken darüber gemacht hast, dann denkst du, das ist Teil des Baustils, das ist Design, dass du ganz viele schmale, außen anliegende Dinger hast. Du siehst nur die Bögen, du siehst schrägen, das was du aber tatsächlich tust, ist du machst,
dass das Mauerwerk nicht nach außen wegfallen kann, du stützt es ab und du erzeugst dadurch die Tatsache, dass die Last nicht nur nach unten, sondern auch zur Seite auf das Strebewerk übertragen werden kann und schaffst somit die Möglichkeit dadurch, dass das so schmal und filigran wirkt, Licht reinzulassen. Aber trotzdem genug statische Stabilität zu erzeugen, dass der ganze Bau nicht einstürzt.
Und das war halt diese neue Bauform und das war etwas, wo eben auch viele Baumeister der damaligen Zeit gerne Frankreich besucht haben, weil die waren da ganz vorne dabei mit der Entwicklung der Gotik und dementsprechend auch die Bauleute, die Köln für Köln, dann den Dom entwickelt haben, haben halt schon diese gotischen Bauwerke gesehen, die Armee oder ja, und dementsprechend wurde. Dieser neue Baustil, natürlich auch für diese Gloriose neue königsgleiche Kathedrale angestrebt, zumindest. Absolut.
Was ich, was ich nicht wusste, was ich jetzt erst im Zuge der Recherche noch mal gelesen habe, was ich auch sehr interessant fand, ist, dass du bei den romanischen Kirchen noch viele Kirchenbauten hast. Die Mehrzweckbauten waren, das heißt, du hast Gebäude gehabt, die hatten. Neben der Tatsache, dass sie eine Kirche waren, auch noch einen. Wer Charakter und in dem Moment macht es natürlich auch vollkommen Sinn, ein wesentlich bulligeres Gebäude zu bauen, was einfach standfester ist und was man auch, glaube ich, bei der Gotik nie unterschätzen darf, das war nicht das Erste, woran gedacht wurde, aber das hat natürlich auch dann noch mal zum Effekt der Bauwerke beigetragen.
Die unglaubliche Höhe, die du damit erreicht hast. Stellt da mal ein Chor rein. Natürlich dann. Natürlich noch mal was ganz anderes, jeden Fall die Wirkung auch angeht auf den Bürger, der da steht, weil das ist natürlich dann echt ein Sounderlebnis ja auch. Orgeln du hast im Endeffekt das Ding, die die Entstehung der Kirchenorgeln, wie wir sie heute kennen, wäre eigentlich mit romanischem Bau gar nicht möglich gewesen, weil du die Höhe einfach nicht hattest, um das einzubauen.
Du hattest zwar auch schon ne die Vorläufer entsprechend, aber diese riesigen großen Orgeln funktionieren halt nur in einem solchen Gebäude und sind für sowas auch gebaut. Also das war schon ein ein eklatanter, riesiger Schritt hin von beängstigend und gedrängt, zu luftig und einfach auch für die Leute, die reinkommen. Ein Erlebnis, dass sie noch nie zuvor hatten. Du musst immer noch überlegen, das ist immer noch ne Zeit, wo du zu Hause noch nicht selbstverständlich schreiben. Hast ja, du hast Löcher in deinem Haus, aber dass da Glas drin ist, es noch lange nicht wahrscheinlich. Dementsprechend hast du wahrscheinlich eher mal Park, Pergament, reingespannt, irgend ne tierhaut oder ähnliches Buntes war da schon mal gar
nicht drin, richtig, das ist ja so das nächste, das ist aber auch dann was als Kunst für dieses klassische Kirchenfenster erst möglich wurde, wenn du solche großen Flächen hattest. Vorher wäre das dann nicht entwickelt worden. Und noch mal zu dem Wehrcharakter klar, du hast am Anfang ja auch immer das Ding gehabt, dass du so eine Kirche häufig im Rahmen einer Wehranlage oder einer Burg hattest. Ja, das ist ja auch so ein Klassiker. Früher war dann die Kirche in der Burg, die die Mitte der Stadt war, so hat sich das ja letztendlich dann dann so entwickelt und jetzt hast du das Ding, dass du plötzlich einen Prachtbau hast, der eine Stadt ziehen kann, der ja auch von außen absolut beeindruckend
aussieht, die. Der nur dann für eine Wehranlage leider nicht mehr ganz so stabil ist. Aber das sollte dann auch nicht mehr sein. Ja, tatsächlich nicht mehr so ganz stabil ist für eine Wehranlage allerdings sollte sich doch viele, viele, viele, viele, viele Jahre später noch mal zeigen, dass auch die Tatsache eben kein so bulliges Mauerwerk zu haben.
Ja. Wahrscheinlich den Kölner Dom in die Lage versetzt hat, heute noch so zu stehen, wie er steht. Richtig, aber das dauert noch ein bisschen, bis wir da. Sind das ist richtig. Also dieser gotische Baustil, den wir gerade eben so schön beschrieben haben, mit höheren, offeneren und lichtdurchfluteten Räumen, das sollte der Baustil sein. Das war nämlich auch der moderne, angesagte Baustil, in dem Halt der neue Dom um den Dreikönigsschrein gebaut werden sollte.
Aber dann stellt sich natürlich sofort eine Frage. Wer soll denn einen solchen sakralen Superbau leiten oder zumindest einleiten? Denn es ist natürlich klar, ein Bauvorhaben dieser Größenordnung kann nicht in der Lebenszeit eines Menschen vollendet werden und damit bühnefrei für Meister Gerhard, den ersten Dombaumeister der Kölner Dombauhütte, die er selber vermutlich schon vor 1248 eingerichtet hat, ein Mann, der uns heute aufgrund seiner Arbeiten am Kölner Dom bekannt ist.
Über den wir aber in vielerlei Hinsicht nur spekulieren können. Denn nicht mal seine Herkunft oder sein voller Name sind uns. Bekannt, da die. Dombauhütte bis heute existiert, könnte man ja davon ausgehen, dass es dort doch alles Mögliche über den Baumeister in Dokumenten zu finden geben müsste. Dem ist aber leider nicht so, denn 1794 lösten die französischen Revolutionstruppen die Bauhütte auf und transportierten alle schriftlichen Dokumente ab, die seitdem verschollen sind.
Nur wenige Pläne konnten wieder aufgefunden werden. Auch das wird später innerhalb dieses Podcasts noch mal von großer Relevanz sein. Aber darum kann die mittelalterliche Geschichte der Kölner Dombau heute nur aus archäologischen Quellen und der Bauforschung erschlossen werden. Aber aus diesen Quellen erhalten wir eher weniger Informationen über bestimmte Personen. Meister Gerhard wurde vermutlich schon Mitte der 1240 er Jahre zum Baumeister bestellt, davon kann man ausgehen, dass. Weil allein die Planungen für ein solches Projekt Jahre in Anspruch nahm.
Es wird heute angenommen, dass Gerhard aus einer lokalen Kölner Bauhütte berufen wurde, so, und ich glaube, wir legen jetzt mal so langsam los mit dem eigentlichen Bau des Doms durch den Brand des Hildebold Doms hatte Meister Gerhard, hatte ich ja eben gesagt, ein schönes freies Baufeld bekommen, um zügig die Fundamente des gotischen Baus zu legen, er ließ die Baugrube ungefähr 9 Meter tief ausheben, so.
So dass das Fundament auf der statisch stabilen Kiesschicht errichtet werden konnte. Bis August war die Baugrube für die künftige Achskapelle so weit gegraben, dass ein erstes Teilstück des Fundaments sorgfältig aufgemauert werden konnte und an dieser Stelle, da legte Erzbischof Konrad von Hochstaden dann an Maria Himmelfahrt 1248 auch feierlich den Grundstein, also es ging nicht mit dem Grundstein los, erst haben sie ein bisschen angefangen zu bauen und dann den Grundstein gelegt, die Bauarbeiten schritten zunächst schnell voran. Für die Fundamente wurden Basaltblöcke aus einem Steinbruch bei Unkel über den Rhein Herangebracht, mit Kähnen über den Fluss sollen in der Woche bis zu 450 große Steine angeliefert worden sein und an
ihrem Verwendungsort angekommen, wurden die Steine dann vorwiegend von Hilfsarbeitern in die Baugruben geschichtet, als das erste Teilstück des Fundaments unter dem Kapellenkranz um 1250 fertiggestellt war, ließ Gerd umgehend mit dem aufgehenden Mauerwerk beginnen, es dauerte aber noch Jahre, bis. Bis die Arbeiten in den Fundamenten des Chors wirklich beendet waren.
Erst 1257 wurden als letztes die Fundamente für die östlichen Pfeile des Querhauses gelegt, also. 9 Jahre Fundament ja nur recht vom Chor, ja. Wenn man nicht Pisa wiederholen möchte, ist das auch eine total gute Idee. Er hat quasi alles anders gemacht als im Pisa, er hat tatsächlich sein Fundament so erschreckend großartig ausgelegt, dass es einfach bis heute funktioniert, ja.
Da ich selber kein Architekt bin und mich mit Begriffen aus dem Kirchenbau nicht so gut auskenne, musste ich für mich erstmal einige Begrifflichkeiten klären. Und die erkläre ich dann jetzt hier auch einmal, denn ich glaube, das hilft beim Verständnis. Sorry für die etwas trockenen Beschreibungen, die jetzt folgen und vor allen Dingen auch sorry, wenn ihr sagt, nee, das wäre ja unnötig gewesen, aber ich mache es trotzdem mal.
Disclaimer es folgt Bildung, wenn ihr daran nicht interessiert seid, dann solltet ihr die Folge eventuell überspringen. Fangen wir mal an mit dem Chor oder Hochchor. In einem Sakralbau bezeichnet der Chor auch Presbyterium oder Altarraum genannt, den Platz in Kirchen, der den Hauptalter umgibt und der früher dem Klerus oder den Ordensgemeinschaften. Zur Feier des Stundengebiets vorbehalten war der Begriff Hochchor, den wir im Hinblick auf den Kölner Dom immer wieder hören, bezeichnet bei Mehrschiffigen Chorbauten den inneren Chorbereich in Abgrenzung von den Seitenschiffen und dem gegebenenfalls vorhandenen Chorumgang.
Da begegnet uns dann schon gleich wieder der nächste Begriff, nämlich das Schiff in einem Kirchenbau. Klingt erst mal ein bisschen komisch, weil wir sind ja an Land ja, der Rhein ist nah dran, trotzdem steht der Kölner Dom auf dem trockenen, ich habe das im Internet noch mal nachgeguckt und auch ganz viele andere Kirchen steht auf dem Trockenen, also das Kirchenschiff, ja das Mittelschiff oder auch Hauptschiff genannt, ist der mittlere Bau und in der Regel der breiteste, höchste und längste Raum der Kirche.
Ja, richtig. Also Raum definiert sich dadurch quasi durch die Säulen rein. Wenn ihr in der Kirche, das hat jeder schon mal gesehen, du stehst in einer Kirche und du hast das Gefühl, als ob die so Schneisen hätte und diese Schneisen sind quasi die Schiffe. Genau dieses Mittelschiff ist der Teil, der meist für die Teilnehmer des Gottesdienstes da ist und dem Hauptschiff an der Seite Beigestellte durch Säulen oder Pfeiler abgetrennte Räume, das sind eben Seitenschiffe und diese Bauten zusammen, also das Mittelschiff und die Seitenschiffe, da, wo die Gemeinde drin sitzt. Bezeichnet man wiederum zusammen als Langhaus, dann gibt es aber auch noch das Querschiff und das Querschiff bezeichnet einen rechtwinkliger Position zum
Langhaus verlaufendes, kürzeres Schiff. Das ist meist vor dem Übergang zum Chor angelegt und so bildet dann der Grundriss der Kirche die Form eines Kreuzes und ich habe ja auch schon den Kapellenkranz angesprochen, ein Kapellenkranz ist ein charakteristisches Element der gotischen Architektur, das. Es handelt sich um eine ringförmige Anordnung von kleinen Kapellen, die Strahlenförmig um den Chor einer Kirche gruppiert sind.
Man sagt dazu auch Chorumgangskapellen, was vielleicht etwas genauer im Wort beschreibt, was es ist. Wo wir gerade bei den Kapellen sind, diese Kapellen sind auch genau das Detail letztendlich, was uns am meisten über Meister Gerhards Vorleben erzählt, denn diese Anordnung dieser Kapellen muss er in Amieren gesehen haben.
Ja, das ist ein Ding, einfach, das war aus der französischen Kirchenbautechnik heraus ein ein. Ein Beispiel, dass du zu dem Zeitpunkt einfach nur dort kennengelernt haben konntest. Dementsprechend Meister Gerhard wird wie viele Baumeister in der Zeit eine Reise gemacht haben, bei der über verschiedene Baustellen gegangen ist.
Und dieses Detail hat er in Ambiente gesehen, auch wenn er selber das noch mal adaptiert hat, weil er das ganze glaube ich in Form eines 12 ex in Köln umgesetzt hat und das war halt wieder seine Neuerung dabei. Es wird sehr viel über Meister Gerhard gesagt, dass er einfach die gotische Baukunst mit dem Kölner Dom wirklich. In die Richtung von Perfektion.
Gebracht hat. Ja, und das kannst du halt einfach nicht, wenn du nicht zumindest das gesehen hast, was vor dir da war. Ja, hättest du dich neu erfunden. Genau. Also er ließ jetzt mit dem Mauerwerk anfangen und es wurde dafür Trachid vom Drachenfelsen genutzt, der auf der Baustelle aber nur richtig sparsam verwendet wurde.
Gerhard wies seine Leute an, ganz schmale Außenschalen mit teilweise nur 15 Zentimeter dicke aus dem Trachit Aufzumauern. Und zwischen diese beiden Außenschalen der Wände ließ er dann einen Kern aus Tuff und Kalkstein legen. Es gab in Nordfrankreich zwar schon modernere Methoden, um fast schon genormte Steinquader seriell zu vermauern, aber diese Methoden waren Meister Gerhard vielleicht noch nicht bekannt, so dass er halt etwas traditioneller unterwegs war, das.
Vielleicht hat er sich aber auch einfach gesagt, Ich nutze das, wovon ich weiß, dass es funktioniert und wo ich genau sagen kann, wie es sich auch verhält innerhalb meines Baus. Ja. Du hast ja eben schon gesagt, es wurde nicht berechnet, es war Erfahrungsbau und da ist halt dann auch die Frage, ob du dich bei einer solchen Kathedrale dann wirklich vielleicht in Neuland bewegen willst oder sagst, ich mache das was, wovon ich weiß, dass es.
Funktioniert einfach, weil ich es weiß. Er hat in seiner Methodik, dass. Zwar eher traditionell unterwegs war, war er Baustilistisch absolut auf der Höhe der Zeit. Und ja, du hast es halt eben schon gesagt, das kann er nur aus Frankreich gehabt haben zu der Zeit. Es. Gab die gotischen Bauten, die ihn inspiriert haben, müssen eben nur in diesem Land um. 1260 begann Gerhard damit, die Achskapelle Einzuwöhnen in den Jahren darauf wurden die weiteren Radialkapellen Eingewölbt und. Und der Kapellenkranz zum Hochchor hin, der noch weitere 30 Jahre Baustelle blieb, mit provisorischen Trennwänden geschlossen.
Damit konnte der Chorumgang ab etwa 1265 liturgisch genutzt werden, und zwar der Chorumgang inklusive der Radialkapellen, gerade mal 17 Jahre nach Baubeginn. Es ist nicht klein, welchem Jahr es passiert ist, aber an einem 24 April soll Meister Gerhard unter mysteriösen Umständen vom Gerüst des unfertigen Doms gefallen sein und.
Und hat sich dabei tödlich verletzt. Sein Nachfolger wurde Meister Arnold, der zumindest im Jahr 1271 wohl schon im Amt gewesen sein muss. Denn. Da wurde er das erste Mal urkundlich in Köln erwähnt. Aber es war eben nicht klar, oder es lässt sich nicht genau sagen, wie lange er das zu dem Zeitpunkt schon gemacht hat und aus dem Grund kann man auch nicht genau sagen, in welchem Jahr Meister Gerhard, sozusagen der Vater des Kölner Doms, auf dieser Baustelle sein Leben verloren hat. Gerhard wird heute auf jeden Fall als der Mann gewürdigt, in dessen Kopf der Plan zu dem Wunderbau entstand. Zusätzlich dazu wurde ihm auch ein Gesamtplan des Doms zugeschrieben, der für diverse nachfolgende Baumeistergenerationen
verbindlich geblieben ist. Wie gesagt, ab 1271 war Dombaumeister Arnold am Zug, er baute im Chorobergeschoss die Hochfenster und das Triforium ein Triforium ist übrigens ein Gang in der Hochwand von gotischen Basiliken. Der nur zum Mittelschiff hin geöffnet ist. Damit bekam der Chor eine bis dahin unerreichte einheitliche, in die Höhe strebende Form. Um 1304 wurde der im Mauerwerk vollendete Chor mit einer Trennwand nach Westen hin geschlossen, da das Langhaus noch komplett fehlt.
Diese Mauer wurde tatsächlich erst 559 Jahre später im Jahr 1863 wieder abgerissen, nämlich als das Langhaus vollständig vollendet war. Und bei so einer langen Lebensdauer, glaube ich, könnte man bei dieser Wand vielleicht vom langlebigsten Provisorium der kompletten Architektur. Geschichte. Ganz gut möglich.
Die gesamte Gestaltung und Ausstattung des Hochchors folgte einer komplexen Symbolik, die theologische, mystische und auch künstlerisch architektonische Sichtweisen miteinander verband. Man wollte sich wirklich innerhalb dieser Architektur das Reich Gottes vorstellen, ja, und das? Bautechnisch umzusetzen ist natürlich auch eine echt hohe Anforderung. Auf jeden Fall und wirklich immer wieder daran denken. Ihr habt noch nie einen so hohen Raum gesehen, das ist das eine, ja, ihr habt aber auch noch nie Licht gesehen, das bunt ist und total weich, diese riesengroßen Scheiben, die sind, glaube ich glaube höher als 15 Meter.
Ja, in diesem in der Farbe dann, das ist etwas, das haben die nicht gesehen, das ist so, als ob du das erste Mal eine Lasershow siehst. Im Endeffekt, weil du einfach buntes Licht nicht kennst. Das muss einen unglaublichen Eindruck gemacht haben, ja. Die Umsetzung dieser künstlerischen Vision fiel auch den Dombaumeister Johannes von Köln. Er hatte das Amt im Jahr 1308 von seinem Vater übernommen und in der Zeit von 1304 bis 1311 wurden die über 17 Meter hohen Fenster des Oberchores eingesetzt. Und ja, für die Menschen der Zeit damals, diesen den Effekt, ich kann mir das kaum vorstellen, wie das gewirkt haben kann.
Bei diesen Fenstern handelt es sich um Glasgemälde von insgesamt 48 verschiedenen Königen. Diese Fenster sind natürlich ein Teil des gotischen Konzepts von viel Licht und Farben, die durch das Glas dann in den Innenraum scheinen, danach, nachdem die Fenster da waren, ging es dann ans Chorgestühl aus Eiche, woraus auch sonst und mit 104 Plätzen ist es das größte Chorgestühl, das es in Deutschland gibt. Bis zur Chorweihe 1322 wurde auch der Hochaltar aus schwarzem Marmor vollendet.
In einem in einem wirklich reizvollen Kontrast sind diesem schwarzen Altar dann Figuren aus weißem Carrara Marmor Vorgeblendet dieser Altar gilt als einer der größten und schönsten Altäre des gesamten gotischen Mittelalters. Also ich habe ja schon ganz am Anfang gesagt, ein sakraler Superbau. Ja, das gilt für alles, was mit dem Kölner. Dom zu tun hat.
Ja, wenn die Karrer haben, wo sind wir dann auch wieder beim schiefen Turm, ja. Genau richtig. Nur das Beste vom besten. Richtig. Und damit war dann der Chor fertiggestellt und erst jetzt wurde der Bau auch seinem eigentlichen Zweck zugeführt, denn bis zur Chorweihe des Kölner Doms befand sich der Dreikönigsschrein immer noch in den Resten des Alten Doms.
Jetzt wurde er aber überführt und das war auch absolut notwendig und zwar ganz einfach, weil man den alten Dom ja jetzt nun final abreißen musste. Und weil konnte man ja genau, sonst konnte man ja den neuen Dom auch nicht weiter bauen. Nach der Chorweihe wurde dann mit dem Bau des Querhauses begonnen und es wurden zunächst aber nur die Ansätze der Portale gebaut, man konzentrierte. Sich eher darauf.
Die Seitenschiffe des Langhauses zu errichten, was dann übergangsweise als Gemeindekirche genutzt werden konnte. Das Landhaus des Kölner Doms ist übrigens Fünfschiffig statt Dreischiffig, wie es auch in vielen anderen gotischen Kathedralen der Fall war, die vermutlich als Inspiration für den Kölner Dom herangezogen wurden. Der Kirchenraum wurde bis Ende des 14 Jahrhunderts bis zu einer Höhe von etwa dreizehneinhalb Metern hochgezogen und mit einem provisorischen Dach gedeckt, das vom Südturm bis zur östlichen Wand des Querhauses reichte, dreizehneinhalb Meter sind gar nicht so wenig.
Aber neben dem Chor des Doms mit seinen mehr als 40 Metern Höhe ist das Langhaus eigentlich schon fast mickrig. Von der Höhe her gewesen. Zu dem noch nicht vorhandenen Mittelschiff wurde der Raum zwischen den Pfeilern mit einer Wand verschlossen, spätestens 1388 muss dieser Bau so nutzbar gewesen sein, dass er für eine Messfeier anlässlich der Gründung der Kölner Universität genutzt werden konnte, als.
Aber es gibt da noch so ein relativ prägnantes Merkmal des Kölner Doms, über das wir noch gar nicht gesprochen haben. Oder vielleicht sogar eher 2. Und das sind nämlich die 2 sehr, sehr großen Türme, die ins Auge fallen, wenn man heute ein Bild des Kölner Doms sieht. Aber davon habe ich ja bisher noch gar nichts erwähnt, weil die Türme, die gab es auch noch nicht. Die sind ja auch auf der grundlegend anderen Seite als von da, wo man angefangen hat zu. Bauen, das ist richtig.
Erzbischof Wilhelm von Gennep startete Mitte des 14 Jahrhunderts eine neue Initiative, um für den Dom eine Westfassade zu schaffen. Das Fundament für den Südwestturm wurde gegen 1360 gelegt und für die Fassade lag eine erste Planung vor, von Gennep verstarb aber nicht viel später und die Bauarbeiten verzögerten sich, als sein Nachfolger den Bau wieder aufgriff, ging es weiter er.
Er gab den Auftrag, eine besonders imposante Westfassade zu planen, die auf dem berühmten Fassadenriss F abgebildet ist. Zwischen den beiden Türen liegt das Petersportal und bis Ende des 14 Jahrhunderts war das Portal fertiggestellt und das erste Geschoss des Südturms stand ebenfalls. 1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss und 1418 wurde am benachbarten Hochgericht an einem hölzernen Glockenstuhl die erste Kirchenglocke aufgehängt, die. Die sogenannte 3.
Königin oder Blut Glocke, die musste aber bis heute insgesamt schon dreimal neu gegossen werden. Zuallererst hing also die Glocke gar nicht in dem Turm, in dem sie einmal ihr Zuhause finden sollte, wohl um das Jahr 1437 rum konnten die Glocken in den Südturm eingehängt werden, der Turm war damals etwas weniger als 60 Meter hoch. 1400 4849 wurden die Großglocken Preziosa und Speziosa gegossen und dem Südturm in einer Höhe von 57 Metern aufgehängt.
Diese Glocken sind übrigens etwas, wo ich sagen muss, wenn du dir die Glocken noch mal vom Gewicht her anguckst, kommst du dazu exakt. Ja, dieses wirklich, das ist für mich so so ein Ding, das für mich super schwer. Vorzustellen ist ja, wie du es Hinbekommst mit der damaligen Bautechnik. Diese Gewichte wirst du darauf eingehen, wie groß die Waren auf eine Höhe von 57 Metern zu bringen. Ja, ich würde da sogar noch einen Schritt vorher ansetzen. Du hast etwas aus Metall mit diesem Gewicht und dieser Größe, dass du erstmal gießen musst.
Und zwar so Gießen musst, dass das wirklich richtig ein sauberer Guss ist, der auch klingt. Weil das ist ja noch mal das andere, wenn jemand so ne Glocke bestellt und du gehst die und ich sag es jetzt mal beim Namen, die klingt scheiße, dann wirst du die auch nie los. Das ist hundertprozentig richtig, aber.
Ich. Weiß, dass die damals schon recht gut da drin waren. Halt die Menge an Glockenspeise, wie es so schön heißt zu berechnen, die du in die Form geben musst. Damit die Glocke funktioniert. Damit die Glocke funktioniert, aber der Guss muss halt funktionieren, der Guss muss klappen und dass du wirklich einen perfekten Guss hast, ist eben nicht bei jedem Mal gesagt.
Das ist auch bei diesen 3 Glocken übrigens sehr, sehr klar geworden. Ja, und vor allen Dingen hast du auch die Tatsache von, dass du bei so einer großen Glocke ja auch nicht sagen kannst, ich gehst die und transportiere die dahin, sondern die Glockengrube vor Ort baust ja, was wiederum das Aufheizen, das ist ja das Problem, du brauchst diese unglaublich homogene Masse in der richtigen Menge zur richtigen Zeit. Kinder und du hast eben nicht deinen deinen gewohnten Ofen, den du irgendwo aufgebaut, dass er immer gut funktioniert, sondern du musst dir das Bahnort und Stelle errichtet und hoffen, dass alle ihr Handwerk gut verstehen. Diese.
Beiden Glocken, die Preziosa und Speziosa, sind die beiden heute ältesten erhaltenen Dom Glocken im Kölner Dom. Die Preziosa hat ein Gewicht von 11,2 Tonnen und musste vermutlich dreimal gegossen werden, bis sie den Anforderungen genügte. Aber ganz offensichtlich haben sich die Mühen gelohnt, denn die Glocke gilt auch heute noch als eine der klangschönsten Kirchenglocken überhaupt.
Und ja, wie transportierst du, nachdem du es geschafft hast, diese Glocke zu gießen, wie bringst du dir auf diese Höhe in den Turm, wie hängst du die ein, die Speziosa das ist nur die kleine Schwester der Preziosa, die wurde 1449 gegossen und ist halt auch heute noch erhalten. Ja gut, die wiegt aber auch schon irgendwie so viel wie ein Sprinter und du musst einen Sprinter in Kirchturm hochziehen, ohne ohne einen modernen Kran. Nee, die wiegt mehr als ein Sprinter. Die wiegt über 5 Tonnen.
Ich dachte, der würde so einen Sprinter so irgendwie wiegen. Ich hab keine Ahnung, ich weiß nicht wieviel also. Sprinter ist ein 3,5 Tonner, aber egal. Alles klar? Gut also ein großer Lieferwagen. Sie sieht, wie wenig Ahnung ich von Lieferfahrzeugen habe, keine. Nee, nee, also die ist schwerer als ein Sprinter und immer dran denken, die dreieinhalb Tonnen sind inklusive Ladung dementsprechend, das heißt, wir reden von, die ist schwerer als ein voller Sprinter.
Okay also ist schon so ein Möbel Möbel? Das ist schon ist wirklich. Schon ordentlich. Naja, die ersten Glocken waren jetzt erstmal an ihrem Platz im Glockenturm angekommen und konnten genutzt werden. Die Arbeiten am Turm selber wurden dann aber erstmal eingestellt, haben sicherlich am Anfang alle sehr sehr gut aufgepasst. Als ich die Daten aufgezählt habe. Die Türme waren geplant mit einer Höhe von über 150 Metern. Das waren aber gerade mal 60 Meter eines Turmes fertig und während der Südturm zumindest schon mal diese 60 Meter hatte, gab es den zweiten Turm noch gar nicht. In der zweiten Hälfte des 15 Jahrhunderts konzentrierten sich die Bauarbeiten darauf, die gesamte Grundfläche des Turms nutzbar zu machen, und das
bedeutete erstmal am Langhaus weiterzubauen und. Um die Jahrhundertwende vom 15 auf das 16 Jahrhundert wurden alle Schiffe des Langhauses und des Querhauses mit provisorischen Dächern versehen. Und damit war dann die komplette Fläche des Doms gebaut. In den folgenden Jahren gab es noch geregelten Baubetrieb, aber ab ungefähr 1530 gab es einen kompletten Baustopp, es flossen zwar noch Gelder, die ging aber eher in Ausstattung und in die ersten notwendigen Reparaturen.
Denn das ist ein Fakt, den vermutlich heute jeder über den Kölner Dom weiß, nämlich, dass das ein Gebäude ist, das niemals fertig sein wird, an dem man niemals aufhören wird zu bauen. Zum Zeitpunkt des Baustopps war der Dom von der Seite betrachtet wirklich ein total seltsamer Anblick, wenn man sich das jetzt mal vorstellt, du siehst den von der Seite und rechts ist der Chor, da hast du diesen unfassbar prächtigen gotischen Chor mit seinen 45 Metern Höhe, die.
Der im damaligen Stadtbild den Begriff Hingucker mit Sicherheit verdient hat. Dann daneben dieses total flache Langhaus mit eben nur einem Drittel der Höhe und am anderen Ende des Langhaus steht dann ein halber Turm und einer fehlt noch komplett. In der Wikipedia gibt es eine wirklich schöne Grafik aus den 1840 er Jahren, die echt sehr sehr schön zeigt, dass der Kölner Dom zu dem Zeitpunkt zwar schon beeindruckend war, aber mit Sicherheit.
Eine Sache nicht, nämlich ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Man muss nämlich sagen, das war wirklich, das sah fürchterlich aus, du hattest halt den Chor und dann halt dieses Nichts daneben, und dann, dieser halbe Turm sah halt einfach aus wie ein halbfertiger Dom oder halt einfach eine Dombaustelle und der Bau, der kam dann tatsächlich mehrere Jahrhunderte zum Erliegen.
Das aus mehreren Gründen. Genau, denn da muss man ja sofort sagen, warum. Jahrhundertelang ist eine verdammt große Menge Geld reingeflossen, Generation von Baumeistern haben dem Bau praktisch ihr Leben gewidmet, aber die Frage, die lasse ich jetzt einfach unbeantwortet, zumindest für heute, aber ich kann euch 1 versprechen in der nächsten Woche starten wir mal genau mit dieser Frage und dann gucken wir uns mal an, warum denn nach mehreren 100 Jahren Bautätigkeit auf einmal damit aufgehört wurde.
Und dann geht es auch noch weiter, denn irgendwie muss er dann die Baustelle doch zu dem Kölner Dom werden, den wir heute kennen. Und das ist tatsächlich eine richtig interessante Geschichte und sehr, da freue ich mich schon drauf, die nächste Woche zu erzählen. Jetzt erstmal ist es Zeit, die heutige Folge einzutüten, ich hoffe euch hat das schon mal gut gefallen und es war euch ein schöner Auftakt gewesen zu dem neuen Thema und ja vielen, vielen Dank fürs Zuhören, vielen vielen Dank an Jan fürs Nachforschen und Aufschreiben und.
Und vielen, vielen Dank an die, die uns bereits unterstützen. Wie schon gesagt, wir wissen, dass wir, dass ihr bei Spotify da draußen seid, wir würden euch auch gerne nennen, aber wir wissen nicht, wer ihr seid, das ist. Total doof, aber auch unbekannterweise sage ich dich ganz, ganz herzlich, danke, danke, weil ihr seid auch noch diejenigen, die das irgendwie ohne jede Art, also ja nicht um nicht wir haben ja schon eine Ankündigung gemacht, also es ist nicht ohne jede Ankündigung, aber ohne die Ankündigung von Hey, jetzt ist es soweit, dann doch auch direkt gefunden haben und. Das hat uns doch echt sehr, sehr, sehr gefreut. Richtig, ihr seid ganz schön, ihr seid ganz schön super. Seid ihr wirklich und wie gesagt
für euch da draußen, die keine Kreditkarte habt oder nicht mit der Zahlen möchten. Bei Steady gibt es jetzt die Möglichkeit da drum rumzukommen und ich hoffe, dass wir damit wirklich allen irgendwo gerecht werden können, die uns helfen wollen und danke danke. Danke. Danke. Ja, ansonsten ja. Hinterlasst uns Kommentare gerne auch bei Spotify.
Wir wissen jetzt, wie man da dran kommt, wo man sie lesen kann, wir werden sie nicht missachten und wir kommen auch noch mal auf die bisher geschriebene zurück für heute. Es ist allerdings Zeit, das letzte Wort zu sagen, dass wir uns schon eine lange Tradition hat und das lautet Tschüss.