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Working Draft· Folge 681

Revision 681: JSCraftCamp – Blaupause für Community-Events

Dienstag, 23. September 2025 · 1 h 18

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Shownotes

In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen des JSCraftCamp (jscraftcamp.org) – einer der sympathischsten Community-Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit den Organisatoren Wolfram Kriesing (linkedin.com/in/wolframkriesing) und Jörn Bernhardt (linkedin.com/in/joern-bernhardt) sprechen wir über das Konzept, die Organisation und was das Event so besonders macht.

Schaunotizen

[] Das JSCraftCamp (jscraftcamp.org)
Wie einleitend erwähnt, sprechen wir in dieser Folge mit Wolfram und Jörn über das JSCraftCamp – ein kostenloses Barcamp für JavaScript-Interessierte, das seit 2016 jährlich in München stattfindet. Wir erfahren, wie sich das Event über die Jahre entwickelt hat, warum es sich wie ein Klassentreffen anfühlt und wie neue Teilnehmende durch Pull Requests über GitHub direkt in die Community einsteigen.

Wir reden darüber, wie das Orga-Team die Sessions plant (Spoiler: gar nicht – das machen alle zusammen vor Ort, siehe Sessionplan (jscc.live)), wie neun parallele Tracks trotzdem überschaubar bleiben und warum es keine festen Themenvorgaben gibt. Auch Themen abseits von JavaScript, wie CSS, Projektmanagement oder das Programmieren mit Kindern, sind willkommen.

Wolfram und Jörn geben Einblicke in ihre GitHub-basierte Orga-Struktur (github.com/jscraftcamp), sprechen über Herausforderungen bei der Sponsorensuche, Nachhaltigkeit beim Catering und warum veganes Mittagessen alle glücklich macht. Außerdem berichten sie von ihren Ideen zur besseren Inklusion und Diversität, von spontanen Sessions mit Kindern, Kaffee-Fails, T-Shirt-Verteilung per Motivationstrick – und wie jede:r ihr Format einfach forken kann.

Links

JSCraftCamp Discord (discord.gg/3mHhaXVEjP)
Hier bleiben die Organisatoren und Teilnehmenden des JSCraftCamp unterjährig in Kontakt, und hier wird das Camp im Offenen geplant.
CSSBattle (cssbattle.dev)
The funnest multiplayer game with 300K+ web designers & developers. Replicate the target images using CSS – the shorter your code, the higher your score! Happy coding!

Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: draft.community

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wir hatten dieses Jahr sogar neun, glaube ich. Ihr habt neun parallele Tracks gehabt. Im Prinzip des Jace Craft Camp hat sich eingepegelt auf so 100 Leute. Das ist die ideale Größe, dass man halt potenziell noch jeden kennenlernen kann. Es ist ja komplett kostenlos. Wir haben auch keinen Verein oder nicht was gegründet, weil wir halt einfach das so simpel wie möglich halten wollten und auch nicht die Intention hatten, damit Geld zu verdienen, sondern wir wollten die Communities zusammenbringen.

Jedes Jahr kommt eine neue, im Augenblick Krauten sind es dazu. Das heißt, man kann auch einfach nachzählen, wie viele Farben sind da drin, wie viele Events hat es schon gegeben. Diese Revision von Working Draft wird euch präsentiert von Hörerinnen und Hörern wie euch. Auf patreon.com slash workingdraft könnt ihr uns ein paar Euro in den Hut werfen.

Aus euren Beiträgen und den gelegentlichen Werbeblöcken bezahlen wir Domains, Server, diverse Software-Abos und natürlich das Honorar unserer Audio-Producerin. Danke euch allen für eure treue Unterstützung. Revision 681. Wir wären heute zu dritt. Aus dem Team bin nur ich dabei. Und das bedeutet folgerichtig, dass wir heute zwei Gäste da haben.

Und zwar einmal den Wolfram und einmal den Jörn. Hallo ihr zwei. Servus. Hallo. aus. Schön, dass ihr da seid, auch mit einem tollen Thema. Aber bevor wir da einsteigen, erzählt doch mal, wer ihr seid. Ja, ich bin der Jörn, arbeite bei Composers, wir machen Web-Applikationen und da ist es halt wichtig, nachdem ich immer wieder in Teams reinkomme und die schulen soll und gleichzeitig den Helfer bei den Web-Applikationen bauen, dass ich halt möglichst viel lerne nebenbei.

Und so bin ich zu dem Thema gekommen, was wir heute schon sprechen. Ja, ein Avid Learner sozusagen, wie man im Englischen sagen würde. Ja, cool. Hallo, ich bin Wolfram. Ich bin im Augenblick Freiberufler, aber auch ein kleines Bike-Startup, wo wir halt eine App bauen, um die Bike-Branche ein bisschen zu digitalisieren.

Und bin seit langem eigentlich schon in der Community in München hauptsächlich sehr engagiert zumindest oder unterwegs. Und genau zu dem Thema kommen wir ja gleich. Und genau, der Titel gibt es ja auch schon so ein bisschen her. Es geht ums JS Craft Camp, das ihr zusammen mit einigen MitstreiterInnen schon seit sehr langer Zeit organisiert in München.

Genau, also Jörn, du wohnst ja in Landshut, haben wir eine Vorbesprechung gelernt. Genau, aber im Grunde so ein bayerisches Powerhouse. Früher habe ich auch in München gewohnt, tatsächlich. Ah ja, siehst du. Genau. Ja, genau. Und ihr organisiert eben das JS-Craft-Camp. Dazu hatten wir den Wolfgang mal vor so drei Jahren, glaube ich, auch zu Gast.

Oder da haben wir das erwähnt, das Thema, glaube ich, Code-Cutters. Also wie man quasi in JavaScript sozusagen test-driven lernt, Features zu bauen und so. Also sehr spannend. Und ich glaube, solche Dinge macht ihr dann mutmaßlich auch auf dem JS-Craft-Camp. Und erzähl doch mal, also es war jetzt gerade das letzte JS Craft Camp, war das Ende Juni jetzt, ne?

Ja genau, vor fünf Tagen hat das letzte JS Craft Camp begonnen, am 27. und 28. Juni 2025. Genau, wir nehmen am 3. Juli auf, genau. Wenn ihr die Folge hört, liebe HörerInnen, dann ist das schon ein bisschen länger her, aber genau. Und das war das neunte Jahr, aber dadurch, dass Corona war, waren halt zwei ausgefallen, also 2016 war das erste gewesen, korrekt.

Also insofern ist nächstes Jahr hoffentlich große Party mit zehn Jahren Jace Craft Camp. Und thematisch dreht sich es wahrscheinlich, wie der Name schon andeutet, also Schwerpunktmäßig um JavaScript. Und natürlich, wie das so bei Barcamps ist, gibt es natürlich, oder würde ich jetzt euch unterstellen, dass es allerlei auch so Themen drumherum gibt und wahrscheinlich auch keiner gesteinigt würde, wenn er mal ein CSS, eine CSS-Session vorschlägt oder sowas.

Oder? Nee, ist das anders? Wird man da gesteinigt? Ich bin seit Corona gestartet hat, mache ich tatsächlich auch regelmäßig eine Session über cssbattle.dev. Wo wir dann zusammen halt einfach mit CSS Bilder nach programmieren. Das ist eine der Stammsessions inzwischen. Ja, cool. Habt ihr da auch schon, habt ihr den Gunnar Bittusmann da mal zu Gast gehabt?

Weil der, der ist, der mischt da ganz vorne mit auf der Top-Liste. Und der hat mal einen Vortrag gemacht und gezeigt, wie er eben die Sachen angeht. Und das sind echt perverse Sachen, die der macht. Den könnt ihr das nächste Mal mal einladen. Ah, das hört sich gut an. Also zu den Themen, jetzt wurde natürlich sessionmäßig, ist es nicht nur JavaScript, sondern JavaScript so ein bisschen der Aufhänger, dass halt die Leute zusammenkommen.

Und dann sind halt alle Themen rundherum, die im Prinzip sagen wir mal Developer, Developerin interessieren und da, Passiert es halt wirklich, dass wir, man kann das nachgucken, auf jsc.live wurde dieses Jahr der Schedule dann immer sofort, natürlich AI generiert, gepostet. Nicht schlecht. Und da sieht man unter anderem zum Beispiel, dass am zweiten Tag, weiß ich auch, war eine Session über Programmieren mit Kindern oder Impostor-Syndrome.

Also du hast halt, Bandbreite ist alles da. Du hast auch über Freelancen, aber natürlich auch die supernerdigen Themen wie Type-Strip, Decorators, ganz tief eintauchen und sowas. Ja, im Grunde, also ich meine, es ist ja ein Barcamp. Vielleicht nochmal so als kleiner Recap für die, die ein Barcamp nicht kennen.

Also man findet sich zusammen. Idealerweise sagt man den Leuten, hey, die Sessions oder die quasi die entweder Vorträge oder Panel-Diskussionen oder Selbsthilfegruppen kann man da vorschlagen. Seid vielleicht darauf ein bisschen vorbereitet, dass ihr irgendwas im Gepäck habt, das ihr vorschlagen könnt.

Und dann, genau, am Anfang gibt es eine Vorstellungsrunde, so kenne ich es zumindest. Und dann gibt es jeden Morgen eine Sessionplanung, wo dann die Leute eben das, was sie so im Sinn haben, vorschlagen als Session. Und dann guckt man, wie viele Hände gehoben werden und wie Leute Interesse an den Dingen haben.

Und dann werden diese Sessions bestimmten Räumen zugeteilt, die vielleicht groß sind oder kleiner sind und genau, ich weiß nicht, habt ihr auch drei Tracks oder wie ist das bei euch? Ja, wir hatten dieses Jahr sogar neun, glaube ich. Ihr habt neun parallele Tracks gehabt. Ja, wir haben halt, da war im Prinzip das Jace Craft Game hat sich eingepiekelt auf so 100 Leute, das ist die ideale Größe, dass man halt potenziell noch jeden kennenlernen kann, jede.

Aber auch, dass man von der Organisation her das so handelt, dass das auch Beträge sind und das ist halt so, wie du sagst, früh morgens ist halt immer der Marketplace, wo sich jeder ein Post-it nimmt, ein Thema drauf schreibt, kurz 30 Sekunden vorstellt und dann suchst du dir einen Slot in einem Raum, und zu der bestimmten Zeitslot, wir haben halt praktisch dann immer so circa fünf Zeitslots und wie gesagt, neun Räume, sodass halt viele Themen wirklich auf, der Agenda landen und das Coole finde ich halt, dass die Leute sich inspirieren lassen, auch noch während dieser Vorstellungen.

Oh, da könnte ich ja auch. Und es ist halt nicht so, dass immer vorbereitete Themen nur reinkommen, sondern jetzt war zum Beispiel auch einer, der sagte dann so, ja, ich würde gerne eine Session machen über Wasim und ich habe keine Ahnung darüber. Bitte klär mich mal jemand auf. Und dann gab es halt eine Session über Wasim.

Ja, genau, das kenne ich auch, dass man eher sozusagen, also dass man nichts hat, was man anderen zeigen kann, sondern umgekehrt, dass man ein Bedürfnis hat, was gezeigt zu bekommen und das dann formuliert und dann finden sich spontan idealerweise Leute, die sagen so, jo, kann ich machen. Ja, genau. Gab auch öfter den Fall, ich habe hier so ein Problem mit meinem Production-Code.

Ich check das hier nicht mit Traffic, OAuth, 2 Proxy und so weiter. Und dann kriegt man manchmal auch einfach so eine One-on-One-Hilfestellung irgendwann so zwischen den Sessions. Das ist auch sehr cool, einfach weil halt teilweise da Leute sind, die halt den ganzen Tag nichts anderes machen sozusagen und das mal eben in fünf Minuten fixen, wo man selber halt irgendwie drei Wochen dran sitzen wird.

Ja, ich finde das, was halt daran so interessant ist und immer wieder, also mir persönlich Energie gibt, ist halt, dass die Leute, die da sind, einfach da sein wollen und das auch aus dem Grund machen, weil es Themen umtreibt oder weil es halt super spannend ist oder weil sie halt Fragen haben zu Themen.

Und das ist vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt bei so Barcamps. Da gibt es halt so ein paar Regeln und eine der Regeln ist halt praktisch, bewegt dich. Wenn du nichts mehr lernen kannst in dem Raum oder in der Session, dann geh zur nächsten. Und das ist halt nicht so, dass vielen Konferenzen, wo man oft da sitzt und dann sitzt man in der Mitte der Reihe und sagt, jetzt muss ich mir den Talk doch zu Ende angucken, weil ich nicht alle aufstehen lassen will, um rauszugehen.

Und das passiert halt nicht. Diese Barcamps sind so ein bisschen, ich habe gerade vorhin auf Wikipedia gelesen, Schwestern von Open Space. Und da ging es halt darum, so die Kaffeepause, die Diskussion, die man auf dem Flur hat, einfach in so ein Format zu packen. Und so ist es auch wirklich, dass halt, weil wir gerade gehört haben, wenn wir halt neun Tracks oder so haben, dann sind halt meistens die Größen immer so um die zehn kleiner, ein bisschen größer als 10.

Und da ist es auch dann easy zu sagen, okay, ich gehe zum Nächsten. Ich habe hier beigetragen, was ich kann. Das stört dann auch nicht. Also man ist dann ja immer so ein bisschen, sagen wir mal, also man macht das ja deswegen nicht, weil man immer das Gefühl hat, man bringt die anderen dann raus, wenn man dann aufsteht und sich wegbewegt oder so.

Genau. Und diese Intention ist auch wirklich, dass man auch nicht dieses ach, warum geht die Person jetzt? Nee, es ist halt einfach, ach, ich gehe weiter, ich kann nicht mehr beitragen oder ich kann nicht mehr lernen. Jetzt gehe ich zur nächsten Session. Und es gibt halt immer wieder so viele interessante. Und das ist auch diese große FOMO, wenn du natürlich so viele Tracks hast.

Ja, genau. Die FOMO, ich finde das ja schon bei weniger Tracks schlimm, also dass man sich dann entscheiden muss. Also was ich auch gut finde, ist eigentlich, dass man... Tatsächlich keine Tracks hat, so in dem Sinne. Also das heißt, es kann halt sein, dass du in dem einen Raum hast du vielleicht zuerst Tidescript, dann Projektmanagement, dann irgendwas, ganz andere Themen so.

Also wirklich komplett unterschiedlich. Und du wechselst halt die Räume dann immer so hin und her, triffst unterwegs vielleicht auch noch mal jemanden, fragst, wo gehst du eigentlich gerade hin? Ich habe mir gedacht, der ist cool. Und dann sagt dir die Person noch so, stimmt dich vielleicht sogar noch um und sagt dann so, hey, das Thema, also wenn du das nicht kennst, dann würde ich da mal reinschauen, weil die Person, die da jetzt kommt, das ist so Entwickler von oder so oder Entwicklerin von dieser Technologie.

Wenn du das vorher nicht weißt und dann solche Sachen irgendwie so mitbekommst, das ist halt dann schon sehr, sehr cool. Ja, das stimmt. Ja, das stimmt. Sehr oft wirst du auf dem Gang umgestimmt, welche Session man mitnimmt. Oder man landet im falschen Raum, weil es oft aufpasst, jeder sagt, ah, interessant und hier sind ja viele Leute, was passiert denn hier?

Mal zuhören fünf Minuten und dann bleiben oder wieder gehen. Und dann gibt es halt noch ein paar andere Regeln, das ist praktisch so, wie lange es dauert, so lange dauert es. Wenn Zeitpost gesagt wird, ist eins plus eins gleich zwei, dann sagen wir, ja, fertig, wir gehen, was natürlich passiert als Session.

Oder andere Sessions sind so, die sind halt nach einer Stunde einfach nicht fertig und dann sagen, okay, lass uns mal da rüber gehen, wir machen das mal weiter. Und die Leute, die dabei sind, sind halt die richtigen Leute. Und da ist halt nicht dieses, wo ist die Speakerin, wo ist die Session und der Track.

Das ist halt, alle zusammen gestalten das Programm, das finde ich halt so spannend. Ja, genau. Und wahrscheinlich am zweiten Tag ergibt sich ja dann auch auf Basis des ersten Tages, da hat man wahrscheinlich auch wieder viele neue Ideen oder man setzt irgendwelche Themen fort am zweiten Tag. So nach dem Motto, so gestern hatten wir ja das Thema und dann sind wir dann irgendwie nicht fertig geworden.

Heute können wir dann nochmal ansetzen und da weitermachen oder so, würde ich mir vorstellen. Oh ja, auf jeden Fall. Also das gibt es wirklich sehr oft, dass dann in dem Marketplace am zweiten Tag einfach gesagt wird, also wir haben gestern über das gelernt und jetzt gehen wir nochmal tiefer in dieses Thema oder ich habe leider die Session gestern verpasst, deshalb würde ich einfach bitten, dass nochmal jemand kommt aus der von gestern und mir da vielleicht ein bisschen Input geben kann.

Oder mir sind über Nacht noch Fragen gekommen, das würde ich gerne klären. Oder was auch passiert ist dieses Jahr, ist halt so, wir hatten letztes Jahr die Session mit dir, du hast das und das, lass uns das mal recappen, wie ist es denn dieses Jahr, nach einem Jahr. Stimmt. Ja, das ist so cool. Ja, das ist schon krass, ja.

Genau, der ging zum JSA, gell? Genau, wir hatten zum Glück den Entwickler von JSA mit dem Orga-Team auch und halt jetzt regelmäßiger, Participant, Leo, Gruß und dann hat man natürlich auch teilweise Leute im Zugriff und viel näher, nicht da vorne auf der Bühne und dann nachher umringt von drei Leuten und dann kommst du doch nicht zum Quatschen, sondern sitzt dann halt auch zum Lunch zusammen und dann abends noch Pizza und so Boardgames natürlich am ersten Abend, was dann halt teilweise bis tief in die Nacht geht und dann denken sich die Leute aus was auch immer, wozu sie Bock haben, was sie zusammen machen.

Ja, also wenn sozusagen das feste Programm vorbei ist, dann machen alle, wie sie möchten und hängen miteinander ab. Geht auf jeden Fall abends noch weiter. Ja, macht ja auch total Sinn. Also wäre ja irgendwie auch schade, wenn man eine Übernachtung hat. Man ist ja eh da. Dann sollte man das auch nutzen. Außer man ist irgendwie völlig leer.

Manchmal passiert das ja, dass man so einen Information-Overload hat, dass man dann so platsch hinfällt und erst mal schlafen muss oder so. Ja, hatte mir auch einer gesagt zum Schluss, ich muss jetzt erst mal meine sozialen Batterien wieder aufladen. Ich kann jetzt heute leider nicht mehr, aber war super.

Ja, gibt es viele. Also ich glaube auch, ich habe auch das Gefühl, mit der Pandemie sind Leute auch diesbezüglich so ein bisschen empfindlicher wieder geworden und brauchen dann auch mal wieder so Ruhe, vielleicht auch durch das viele Homeoffice, das sich jetzt so durchgesetzt hat, dass man natürlich da so nicht im Training ist und dann, genau.

Aber ist ja vollkommen okay. Oder auch bewusster geworden, habe ich den Eindruck. Ich muss sagen, ich war früher nie so dafür empfänglich. Und jetzt merke ich aber auch so. Ich muss das mal rechargen. Früher hat man eher so durchgepowert, hatte ich den Eindruck. Und war dann halt einfach danach zwei Tage krank und wusste nicht warum.

So ungefähr. Und ich fühle mich gesund. Sehr gut. Ja. Und das muss ich auch sagen, dass die Energie bei so einem Barcamp generell und beim JS Craft Camp natürlich auch, ist, die Leute werden halt nicht hingeschickt von der Firma, weil sie hier noch Education Budget alle machen müssen, sondern das ist halt, und das ist beim JS Craft Camp so, komplett for free und alles gesponnen, das kostet halt praktisch nichts.

Und dann behaupte ich und habe ich auch immer das Gefühl, dass die Leute, die kommen, sind halt die, die wirklich kommen wollen. Die wollen ihre Zeit da verbringen, die Die wollen ihre Know-how teilen, lernen, miteinander sein und die Community praktisch fosteren. Und ich glaube, war das Samstag, Sonntag, dass es stattfindet?

Wir haben es Freitag, Samstag. Freitag, Samstag, okay. Okay, ja, aber das ist natürlich, also zumindest am Samstag kommen ja wirklich nur Leute, die, also ich denke, da würden auch wirklich nur Leute aufschlagen, die Privatinteresse haben daran. Und wahrscheinlich habt ihr so den Kompromiss, wenn ihr Freitag, Samstag macht, dann bedient ihr sowohl die, die sich von der Arbeit dafür interessieren, als auch die, die einfach privat Bock darauf haben.

Das war auch ganz zu Anfang natürlich, wenn man sowas anfängt, dann muss man überlegen, erst mal, wie heißt das Ding? Ich weiß dann genau so vor neun Jahren diskutiert, wie heißt das Ding? Ja. Wir wollten halt irgendwie das JavaScript vorne als Zuckpferd haben, das Craft als Qualität und dieses Camp aus dem Barcamp war dann nachher halt so.

Ich kann mich erinnern, ich war nicht so richtig happy damit, aber und dann musst du überlegen, wann machst du es denn? Machst du zwei Tage, einen Tag, drei Tage, Samstag, Sonntag, Freitag und dann hatten wir die uns geeinigt, dass wir halt so diese Arbeitswelt mitnehmen, aber auch die Freizeit. Und dann war es halt Freitag, Samstag.

Was ich immer noch finde, ist ein ganz guter Kompromiss. Wo aber natürlich hier anberechtigterweise dieses Jahr auch ziemlich geguckt hat, dass wir die Leute auch verteilen, dass halt nicht nur alle am Freitag kommen und am Samstag keiner mehr. Das war nicht der Fall. Doch nicht große Befürchtung. Aber das Risiko, oder es könnte passieren.

Es war dieses Jahr einfach ein bisschen auffällig, dass wir durchaus bei einigen, also die dann auch teilweise von der gleichen Firma kamen, halt nur Freitag gekommen sind und dann am Samstag nicht. Also die sind wahrscheinlich halt eher so aus der Arbeit eher reinkommen, würde ich jetzt mal so vermuten. Ich habe es jetzt nicht verifiziert, aber es war nur ein bisschen auffällig, dass so ein paar, also mehr als sonst, sagen wir es so.

Und viele waren früher auch immer so, dass sie einfach nur am Samstag können, weil sie halt in der Arbeit total eingespannt sind und da halt nicht für frei kriegen. Vielleicht sogar auch, weil es nichts kostet für die Participants, also das ist vielleicht auch noch mal so was, was man überlegen kann, was nichts kostet, da denkt sich vielleicht ein Arbeitgeber, ja dann ist das auch jetzt nicht unbedingt was, wofür ich die freigeben würde.

Aber ich weiß nicht, so wie Wolfram es beschrieben hat, stimmt es ja, die Leute kommen halt einfach, weil sie einfach richtig Bock haben zu lernen und so und dadurch ist auch eine ganz andere Energie da, die wir damit einfangen. Ja, cool. Und genau, wir haben ja sozusagen, unsere Folge besteht ja aus zwei Bestandteilen.

Zum einen, was ist das JS-CraftCamp und wie funktioniert das? Und gleichzeitig habt ihr, sagt ihr auch, das ist so, oder wir haben da so eine Routine drin, und wir machen das jetzt so lange, dass das einfach, also gut läuft, also wir haben Schnürchen sozusagen und ihr bietet eigentlich, oder ihr sagt, hey, ihr anderen Leute da draußen, wenn ihr Bock habt, dann, klont, forked, kopiert unser Setup und veranstaltet selber Barcamps, wo auch immer ihr möchtet.

Absolut. Wir hatten ja am Anfang vorhin gesprochen und hatten auch überlegt, nennen wir das Fork, the JS Craft Camp, so GitHub-Style, dass man halt nen Projekt fork. Und also ich kann von mir aus nur sagen, dass halt diese Energie, die dort ist und wie. Engagiert im Prinzip jede auf dem Barcamp, weshalb ich halt im Nachhinein immer diese Energie und den Willen zu sagen, warum machen wir das nicht mehr?

Warum passiert das nicht öfter? Und deshalb Fork der JS Craft. Jetzt können wir vielleicht noch auf die Details eingehen, wie einfach das eigentlich ist und dass da gar kein Geld irgendwie umgereicht werden muss und Und das im Prinzip ist es nur eine Zeit-Invest für das Orga-Team. Und insofern glaube ich, es ist auch ziemlich einfach zu sagen, okay, ich will halt mit Leuten und engagierten, interessierten.

Gleichgesinnten oder auch andersgesinnten abhängen und das mal zwei Tage intensiv bekommen. Da kann ich es ja in die Hand nehmen. Und das ist eigentlich ganz simpel. Ja, genau. Es sind ja so verschiedene Faktoren, Warum Leute das nicht machen, da bringen wir die ja mit dieser Folge auf andere Gedanken vielleicht.

Ist ja so, wie, ich kann das auch. Da muss man jetzt irgendwie kein Orga-Gott sein, sondern da zählt eigentlich, dass man einfach anfängt. Das ist ja bei vielen Dingen so. Warum gibt es diesen Podcast? Auch nicht, weil wir irgendwie Ahnung von Podcasten hatten, aber genau, es war uns ein Bedürfnis und wir haben losgelegt.

Und wenn man, glaube ich, Folge 1 hört, dann denkt man, oh Gott. Dass wir wirklich überlebt haben. Und das andere ist natürlich, was muss ich dafür tun? Wie funktioniert das? Also welche Schritte muss ich durchgehen und wie gehe ich die dann durch, damit das irgendwie alles funktioniert? Und der dritte Teil, den wir natürlich nicht erleichtern können, ist, dass man dann wirklich auch sich dahinter kennt und Zeit investiert.

Ich habe das ja gesagt, ich kenne das ja auch, also es ist ja nicht immer so leicht, helfen Hände zu finden. Also vielleicht bei euch ist es anders, aber so generell, finde ich, ist das immer schwierig, Leute zu haben, die so committed sind und auf Dauer auch committed sind. Aber wenn man denen natürlich viel abnehmen kann durch eure Blaupause, dann ist das natürlich schon mal ein guter Schritt nach vorne.

Aber wie du sagst, es ist wirklich einfach, man muss einfach anfangen. Weil ich weiß nämlich genau, bevor wir das erste Jayscraft gemacht haben. Und mindestens fünf Jahre hatte ich mit einem Kumpel gesagt, so lass uns das machen, lass uns so ein JavaScript-Barcamp machen. Und es ist nie passiert. Ja, und irgendwann dann, als wir das erste Orga-Team hatten, haben wir zusammengesessen und jetzt haben wir gesagt, jetzt machen wir es.

Und dann ist genau das passiert. Man muss halt dann gucken, okay. Und das Erste, was wir halt gemacht haben und was eigentlich immer noch der Fall ist, ist, wir haben dann so, jetzt war es Ende Juni des Craft Camp und im Februar hat dieses Mal Jörn getriggert und hat gesagt, so kommt, jetzt lasst uns das mal wieder organisieren.

Und dann sind da die ersten Actions, die du einfach tust gucken, welche Location bei welcher Firma meistens bekommen wir für zwei Tage und welches Datum. Und dann halt sicher gehen, dass es halt nicht in den Ferien ist und nicht so Brückentage. Das hatten wir, glaube ich, das Jahr davor. Das sind immer so ungünstige Zufälle, die man so nicht berücksichtigt.

Oder eine Messe ist in der Stadt und die Hotels sind einfach nur super teuer. Das ist ja auch noch so ein Ding. Christopher Street Day haben wir festgestellt. Das ist auch am Samstag gewesen. Dann war es auch nicht am Anfang. Ja. Gut, ihr macht das jetzt auch im Juni. Also ich glaube, man muss sich generell verabschieden von der Idee, dass man exklusiv an diesem Termin ein Event veranstaltet, weil einfach da wird ja alles reingelegt, von Hochzeiten bis Straßenfesten.

Genau, man muss eben dann nur sozusagen entscheiden, gegen wen man antritt. Und wo es vielleicht nicht so viel Überlappung in der Zuschauer- oder Teilnehmerschaft gibt. Ich meine, wir sind ja jetzt auch irgendwie einen neuen Orga-Leute oder sowas. Und da haben wir halt dann auch irgendwie immer... Wir müssen ja auch schauen, dass möglichst alle von uns Zeit haben.

Das wäre ja sonst auch irgendwie schade, wenn dann irgendjemand nicht kann. Ja, stimmt. Das kommt auch noch dazu. Das ist eigentlich der größte Constraint. Wenn wir dann alle einen Termin gefunden haben, dann guck mal, welche Firma hat denn jetzt Bock, uns mal Freitag, Samstag in ihre Räumlichkeiten zu lassen.

Ja, aber da höre ich heraus, ihr macht euch die Arbeit diesbezüglich nicht leicht, indem ihr immer bei derselben Firma das Jahr für Jahr abhaltet oder doch? Nee, wir haben anfänglich, ich habe das in den ersten zwei, drei Jahren, glaube ich, immer so auf einer Wiese an der Isar gemacht, was ziemlich cool war.

Die hatte Virtual Identity war das, aber die hatten halt eine super Location. Aber dann irgendwann, also ich zumindest hatte das Bedürfnis, dass wir mal gucken, was gibt es sonst noch? In München gibt es viele Firmen und viele haben coole Locations und im Endeffekt sind das ja auch, die Firmen stellen sich auch da.

Was wir halt, sagen wir mal, wenn man das so sehen will, bieten können, ist halt, dass die Firmen sich präsentieren und den Entwicklerinnen sich zeigen, so hier, wir sind auch da, ob sie Leute suchen oder einfach bloß gut eine Community unterstützen wollen, ist ihr Ding ja denn. Und deshalb waren wir jetzt auch mittlerweile bei ein ganz paar Firmen, ganz paar Firmen auch schon mehrmals, aber ich finde es halt immer nicht schlecht, wenn man wieder mal neue Locations, neue Leute sieht.

Und wahrscheinlich kriegt ihr auch so Angebote mittlerweile, dass sie sagen so, hey, das war cool, wollt ihr das nächstes Jahr nicht bei uns machen oder so? Gibt es sowas? Also als wir jetzt nach Corona wieder angefangen hatten, da ist halt CodeCentric eigentlich, glaube ich, auch eher über das Orga-Team.

Ich glaube, Marco war da noch dabei, direkt als Mitorganisator. Dass wir dann halt bei Codecentric die Räumlichkeiten bekommen haben. Die Sina hat letztes Jahr sie mit eingestiegen in die Orga und hatte dann gleich MyBornWolf, dieses Kraftwerk. Da schaust du über ganz München drüber. Das war auch ziemlich cool.

Supergeile Location. Genau, einfach weil sie halt auch bei MyBornWolf arbeitet. Da sind dann schon auch immer so ein bisschen natürlich, was sind so die Zufälle, die man so hat? Jetzt arbeitet gerade, glaube ich, keiner bei Codecentric aus dem Orga-Team direkt, aber Codecentric hat sich selber dann wieder so, ach, ihr sucht, wir wären da.

Ja, perfekt. Das ist doch gut. Und dann der nächste Schritt ist ja, wir haben halt die Location gefunden und den Termin und dann haben wir, ein wöchentliches Orga-Meeting, was wir halt zu Anfang in den ersten Monaten nicht so super strikt nehmen. Also da sind aber zwei Leute, mal fünf, mal sieben, mal keiner.

Und dann müssen wir halt auch den Termin finden. Es ist halt mittags, machen wir es abends, Kinder und so weiter. Wenn wir das so finden und es nicht einpegelt, sind wir jetzt dieses Jahr erstmal auf eine Lösung gekommen, die ich ziemlich cool finde eigentlich. Wir haben nämlich einen Termin Montagmittag und einen Mittwochabend.

Und da kann man halt so, sagen wir, optional reinjoinen. Und dann passiert halt, dass wir im Prinzip ein super simples Kanban-Board, das können sich jeder auf unserem GitHub angucken, einfach befüllen mit, was ist denn zu tun. Also erstmal Sponsoren finden. Und dann steht da drin, die Sponsoren anschreiben, wer macht das, wer hat die Connections, wer macht das auf LinkedIn, wer macht das auf den verschiedenen Plattformen Plattform oder direkt per E-Mail oder ich arbeite da oder wie auch immer.

Und das ist halt das, was natürlich vorne am längsten braucht, wo halt auch, würde ich mal sagen. Am meisten Motivation aufgebracht werden muss, weil das halt nachher, wenn du einen Monat vorher bist und keine Sponsoren hast, dann gibt es entweder nichts zu trinken, nichts zu essen, hast nur eine Location, könnte geiler sein.

Da wandeln sich die Aufgaben wahrscheinlich auch einfach im Laufe dieses Zeitstrahls dann, so was dann worum sich primär gekümmert werden muss. Ja, genau. Und ich glaube, dieses am Ball bleiben, dieses konstante am Ball bleiben, das ist halt so eine Qualität, die wichtig ist, dass man das schafft und nicht enthusiastisch am Anfang ist.

Und dann, ich würde sagen, das ist die Regel, dass man am Anfang immer sehr viel Bock und Power hat und dann im Laufe der Zeit das so ein bisschen abebbt und dass man das von vornherein so ein bisschen versucht, einzufangen. So ist es halt. Wir haben halt Tasks, die müssen, sagen wir mal, zu Anfang ziemlich gemacht werden.

Deswegen Location finden, abhaken. Wenn dann, dann muss es richtig losgehen. Dann hast du einen Termin, den weißt du, du brauchst. Und was wir halt Sponsoren suchen, deshalb, es ist ja komplett kostenlos. Wir haben auch keinen Verein oder irgendwas gegründet aus Gründen, weil wir halt einfach das so simpel wie möglich halten wollten und auch nicht die Intention hatten, damit Geld zu verdienen, sondern wir wollten die Communities zusammenbringen.

Also suchen wir halt Sponsoren, die die T-Shirts übernehmen. Das Mittagessen am Freitag, am Samstag, was auch immer, Abendveranstaltungen am Freitag. Die T-Shirts hatte ich schon, Getränke, Sticker, Snacks, Breakfast, die ganzen Sachen. Und dieses Jahr hatten wir glücklicherweise 16 Sponsoren. Das war ziemlich cool.

Wir konnten Geld teilweise sogar aufteilen. Und haben auch über die letzten Jahre gesehen, dass wir halt auch die Kreise anpassen müssen, weil halt, ich kann mich erinnern, beim ersten Jace Crafting hatten wir, glaube ich, keine 800 Euro ausgegeben für alle 100 Leute zum Mittagessen. Jetzt brauchst du schon knapp 1300.

Also das sind auch so Sachen, wo wir halt ein, zwei Jahre, kann ich mich erinnern, auch zu knapp kalkuliert hatten. Und dann so, ah Mist, das Geld reicht nicht fürs Essen oder wir müssen was anderes zu essen bestellen. Ja, naja, klar, es sind jetzt ja fast zehn Jahre vergangen seit dem ersten Mal und vor allem jetzt auch in den letzten ein, zwei Jahren ist die Inflation nochmal ordentlich angezogen und das merkt man halt schon.

Also ich bin ja da auch bei so manchen Eventveranstaltungen irgendwie, dass ich da mitorganisiere oder helfe und da ist uns das aufgefallen, dass also Locations krass teuer geworden sind und dann auch Catering, deswegen sind eben auch unter anderem Konferenztickets auch deutlich teurer geworden. Ja, das mit den Konferenz-Tickets ist auch so eins, wo ich persönlich denke, es ist halt zum einen natürlich die motivierten Leute kommen, aber wir müssen das auch enablen.

Also nicht jeder kann sich halt die Reise nach München leisten oder 100, 500 Konferenzen kosten, Euros. Und deshalb haben wir auch zugesehen, dass wir das for free machen. Jetzt hat man das große Problem, du machst halt diese Meetup-Seite und dann machst du ich komme. Wie viele Leute kommen dann? Ich weiß nicht, No-Show-Rate sind teilweise ziemlich schlecht.

Und dann haben wir gesagt, wir müssen die No-Show-Rate bei 0% halten und haben das auch geschafft, indem wir halt im Prinzip die Registrierung ganz von Anfang an haben wir als Pull-Request gemacht. Das heißt, wir haben in der Webseite kann man, dann muss man ein JSON-File bauen, es muss taktisch richtig sein und muss man ein paar Sachen anklicken.

Und der Schritt ist ja im Prinzip schon mal ein bisschen Arbeit. Und wenn man das jetzt durch hat, dann fühlt sich das doch schon wie ein gewisses Commitment an. Und wenn wir dann sehen, okay, da fehlt die Checkbox oder die Daten sind nur Copy-Pasted oder was auch immer, dann antworten wir auch zurück und sagen, hm, kannst du da mal ausführlicher werden oder hast du nicht noch mehr Interesse?

Also so ein bisschen Diskussion anregen und wenn die dann einfach stirbt, dann sagt man, okay, war das Interesse wohl doch nicht so groß. Und der Filter funktioniert überraschender Weise sehr gut. Also wir haben jetzt eigentlich immer No-Show-Rates von Minuszahlen. Also es kommen letztes Jahr, wir haben statt 100, 110 Leute, die dann kamen.

Und das finde ich, es macht halt schon ziemlich Spaß zu sehen, dass die Leute wirklich committed sind. Ja, das ist ein guter Trick. Also weil, genau, das ist ja auch noch so ein Ding, ich finde, das hat sich auch noch mal verschärft nach Corona, dass Leute so unverbindlich geworden sind. Und speziell, wenn du dann auch nichts bezahlen musst.

Also jetzt haben wir auch gerade so, planen wir ein Event, was wir eigentlich auch kostenlos ausrichten können, aber wir sagen halt so, nee, dann nehmen wir einfach trotzdem Geld mit, damit wir dann auch zählen können darauf, dass die Leute kommen. Die kriegen das dann sozusagen in so Getränke-Marken und Essens-Marken zurück, sodass sie dann auf dem Event, wo die ja eh nicht dehydrieren wollen und auch irgendwann Hunger haben, also am Ende zahlen die dann auch nichts letztlich.

Aber wer nicht kommt, der hat halt seinen Kohle in den Sand gesetzt. Aber dann brauchst du ja irgendeine Entity drumherum, Verein oder sowas, ne? Naja, genau, das ist ein Verein. Genau, und das war auch so eine der Sachen, die wir aus dem Weg haben wollten, dass wir halt nicht irgendwie noch einen Verein gründen müssen und dann jährliche Vereinssitzungen und Vorstand wählen und so, sondern das ist halt praktisch das Geld und so haben wir es jetzt auch organisiert.

Wir connecten praktisch Sponsor X, der die T-Shirts macht, mit dem T-Shirt-Laden und sagen, ey T-Shirt-Laden, schreibt einfach mal drauf Sponsoring für JS Craft Camp und dann zahlen die direkt. Das heißt, wir sehen auch ein Geld. und damit haben wir diese Vereinsorga umschifft und können natürlich auch nur das zahlen lassen, wo wir Sponsor haben.

Zum Beispiel kein Lunch-Sponsor gehabt hätten für über 1.000 Euro, da hätten wir gesagt, geht da runter in den Supermarkt und bräuchte ich was zu essen oder einen Döner. Was ja auch okay ist. Ja, genau. Da muss man sagen, ihr seid einfach auch etabliert und dann München ist vielleicht auch nochmal so eine Location, eine Location, wo viele Firmen sitzen, die, die Bock haben zu sponsern im Tech-Bereich. Genau, aber ich finde es total legitim, auch zu sagen, es gibt kein von uns gestelltes Lunch.

Die Pause ist anderthalb Stunden. Ihr geht einfach, verstreut euch hier im Viertel und findet was Cooles. Und dann finden wir uns später wieder zusammen. Genau. Das ist immer so, der Notfallplan ist auf jeden Fall möglich. Ja, weil auch die Erwartungen nicht, die sind so, ich will da voll verpflegt werden.

Klar, wer nichts bezahlt, der kann im Grunde also, also der kann natürlich schon, wenn er das aus den Vorjahren kennt, so Erwartungen hegen, aber im Grunde, ja, also es ist halt der geschenkte Gaul. Ja. Und eins, was auch noch, finde ich, ziemlich wichtig ist bei diesen Events, ist halt, wir haben schon vor ein paar Jahren haben wir gesagt, okay, wir machen halt Mittagessen eigentlich immer vegan oder vegetarisch wenigstens, sodass, weil ich meine, selbst Leute, die halt Fleisch essen, essen auch ab und zu Gemüse.

Man schließt halt niemanden aus. Ja, man schließt niemanden aus. Genau, und das ist halt, tut ja auch nicht weh, wenn man mal zwei Tage dann vegan zum Mittag isst. Und das ist halt zum einen nicht nur vom Nachhaltigkeitsgedanken, aber auch manche stößt es auch, glaube ich, an und sagt, ah, ist ja auch ganz gut, kann man ja vieles mit essen, machen wir zu wenig.

Ja, dieser Trend setzt sich auch durch. Also ich habe das schon, eigentlich sehe ich das meistens, dass es wirklich, dass es dann nichts Getrenntes mehr gibt, sondern also höchstens halt, vegetarisch und vegan, so das vielleicht noch, oder manchmal eben auch so, wenn jemand darüber hinaus noch Unverträglichkeiten hat, dann wird das noch abgefragt und dann gibt es für die nochmal was.

Aber generell, genau, und auch die Veganer, die sind ja meistens nicht so komplett militant, also die sagen dann auch so, ja, für die zwei Tage kann ich auch mal vegetarisch essen, so, dann ist da mal ein bisschen Honig mit drauf oder so. Ja. Ja. Aber das, was für Fleischesser gibt, das sehe ich selten.

Es gibt abends meistens halt am Freitag noch so eine Pizzarunde und da sehen wir halt schon, dass so die veganen Pizzen eigentlich kaum Absatz finden, und eher üblich bleiben tatsächlich. Was dann auch eher schade ist. Aber ja, da sind die Fleischfresser, kommen dann schon noch auf ihre Kosten mit Salami und Schinken. Ja. Aber.

Ich finde ja Margarita immer fast am besten. Braucht da auch gar keine Sachen drauf. Und genau, also ihr nutzt ja sehr stark und darum auch so ein bisschen so Fork the JS Craft Camp. Ihr nutzt sehr stark GitHub als Organisations- und Kommunikationsplattform. Wie macht ihr das? Also ich persönlich, also ich weiß wohl, dass GitHub ja auch sowas sein möchte oder ist vielleicht auch wie ein Social Network oder so ein größer gedachtes Kollaborationstool.

Ich selber nutze das gar nicht so umfassend. Und ich kann mir das dann eben jetzt noch einen Ticken weniger vorstellen bei dem, was ihr macht. Aber erzählt mal, wie macht ihr das denn? Also warum habt ihr euch für GitHub entschieden und wie läuft das? Also, ich meine, die initiale Entscheidung habe ich nicht getroffen, aber ich fand es immer erst mal cool, weil wir Entwicklerinnen ansprechen und die sich eh dort tummeln, weil Open-Source-Projekte fast ausschließlich dort stattfinden.

Und sozusagen nicht jeder, den wir jetzt so kennen, auch dort zumindest einen Account hatte. Und wenn man dann über den Pull-Request dieses Commitment sich holt, also wirklich über Git-Commit, sich dieses Commitment holt, ist halt schon auch nochmal so, dass die Leute, die dort kommen, auch sehr viel mit dem Thema halt irgendwie in Berührung gekommen sind schon vorher oder sich zumindest dort sehr viel damit beschäftigt haben.

Und wir filtern tatsächlich auch noch Leute raus, die halt jetzt auf solche Veranstaltungen gehen, um einfach nur zu sagen, okay. Hier sind Entwickler, ich schaue mal, dass ich die anwerbe oder sowas für mein Unternehmen und eigentlich trage ich aber hier gar nichts zu bei, zu dem Barcamp. Also das ist schon mal was so für GitHub jetzt nur so als Entscheidung, würde ich mal sagen.

Aber es gibt dort auch schöne Möglichkeiten inzwischen für Projektmanagement. Also die sind jetzt nicht so riesig groß, aber es reicht eigentlich für die Organisation, die wir brauchen. Das ist ein kleines Kanban-Board, mit dem wir dann sagen können, okay, wir müssen am Anfang, das sind unsere ganzen To-Dos, dann finden wir jemanden aus dem Orga-Team, wer sich darum kümmert, schieben die sozusagen dann eine Stufe weiter.

Dann hat diese Person vielleicht einen Sponsor gefunden, schieben es noch eins weiter und das wird geklärt und dann halt, jetzt muss es geordert werden und dann ist es halt fertig. Also wenn diese einzelnen Schritte dann immer so, müssen diese Tickets eigentlich immer so durchwandern und das kann man damit schon sehr gut abbilden.

Zusätzlich können wir relativ einfach diese ganzen Tickets jedes Jahr wieder neu copy und pasten. Also eins der ersten Orga-Meetings besteht eigentlich darum, dass wir uns halt gegenseitig updaten und alle Tickets einmal copy-pasten. Also das ist eigentlich ... Das ist echt cool, weil man vergisst ja dann immer so, ach ja, das muss man ja auch noch machen.

Ah man, jedes Jahr aufs Neue fängt man ansonsten irgendwie bei Null an. Das ist natürlich super, ja. Genau, das war jetzt früher, hatten wir alles immer so in einem Repository gemacht. Also dieses Mal haben wir jetzt auch tatsächlich ein wirkliches JSCC-Template-Repository angelegt, wo wir wirklich alle Tasks, die jedes Jahr anfallen, wieder aufschreiben.

Manchmal kommen natürlich auch irgendwelche Sachen hinzu oder fallen weg, die location-abhängig sind. Also teilweise jetzt, ich glaube, beim ersten Jahr nach Corona mussten wir uns zum Beispiel um eine Security kümmern, weil wir irgendwie checken mussten, wer ist jetzt wirklich da, weil wir wirklich eine Teilnehmerliste brauchten von den Leuten, die wirklich vor Ort sind.

Also einfach, keine Ahnung, ich meine, das war halt wahrscheinlich dem ganzen Corona-Thema geschuldet, dass man so nachvollziehen kann, wenn irgendwer hier jetzt krank wird wegen Corona, dass man irgendwie herausfinden kann, von wem das dann kam oder was. Ich weiß es nicht. Sicherweise war es ja dann nichts, aber das war so ein Sonderfall, den wir vorher nie hatten und auch danach nie wieder.

Aber das war halt einfach ein extra Thema. Kann man dann aber anlegen und genauso wie alle anderen Tickets halt auch wieder durchgehen. Und dann haben wir noch ein wichtiges Board, das ist halt unser Sponsoring-Board, wo halt praktisch nur die Sponsoring-Items drauf sind. Und das ist im Prinzip dann auch, dass wir das posten können und sagen, hier, guck mal, Jace Craft Game kommt wieder dieses Jahr.

Alle Sponsoring-Items sind noch offen. Auf der linken Seite halt im Kanban und können dann durchgeschoben werden. Und dann haben wir im Prinzip immer, keine Ahnung, zu do und dann in progress und dann Sponsor gefunden und dann halt wirklich so dieses Commitment bekommen. Da steht ja noch im Detail drin, wie das funktioniert, vor allen Dingen dieses Sponsoring.

Dass es am besten die Sponsoren ihre Kreditkarte mitbringen und dann auf dem Event das zahlen und dann halt bei sich einreichen. Wir sehen halt gar kein Geld davon. Oder dass wir halt connected werden mit dem T-Shirt-Laden, um halt das Zeug zu bestellen oder selber ihr Frühstück irgendwo holen und das dann einfach früh auf den Tisch stellen.

Und das versuchen wir halt in den Tickets auch zu beschreiben. Aber natürlich sind meist die Ansprechpartner der Sponsoren dann, sagen wir mal, nicht die Leute, die im GitHub am meisten unterwegs sind. Das ist halt da immer noch, das ist, würde ich mal sagen, das ist ziemlich das Einzige, dass da noch E-Mails oder ab und zu mal ein Telefonat passiert, um halt das nochmal zu erklären.

Genau, in den Tickets steht ja auch drin, warum wir das brauchen. Also wir wollen halt nicht dehydrieren. Oder für den Kaffeesponsor, der eigentlich immer der gleich ist, jedes Jahr ist auch ganz cool mit Purigon. Aber wir haben sozusagen diese Tickets, steht halt immer drin, wir brauchen halt, wir müssen caffeinated bleiben, damit wir uns konzentrieren können.

Deshalb ja Kaffee und Getränke und sowas halt auch. Und gegen Abend gibt es dann vielleicht auch noch eine kleine. Noch ein bisschen so zumindest ein Kasten Bier oder sowas, den man sich dann teilen kann für die Leute, die Lust haben, runterzukommen ganz zum Schluss, also bis kein Versäuchsmus oder sowas.

Da war dann zum Beispiel dieses Jahr halt hat der Getränkesponsor dann auch gesagt, ich habe das Commitment bekommen, die wollen was sponsoren und dann so, oh, Getränke, das klingt nach uns. Also, nachdem man so das Ticket, die Beschreibung einfach gelesen hat, ja, das fand ich auch super, die Aussagen dann nochmal zu bekommen.

Ich glaube, der dritte Teil des GitHub ist halt, natürlich die Webseite läuft auf oder praktisch wird im GitHub eingecheckt und so weiter, aber der dritte große Teil ist natürlich die ganze Registration und das ist im Prinzip Registrierung, heißt das auf Deutsch gar nicht, die Registrierung. Das halt wir praktisch mit dem Pull-Request. Und da haben wir halt diese Kommunikation.

Wir benutzen es nicht wirklich als Social-Media-Tool, aber wir benutzen es schon als Kommunikationstool mit den zukünftigen Teilnehmern, weil das natürlich genau das ist, wo wir. Die Leute dann das erste Mal im besten Fall mit dem Jascraft Camp direkt in. Berührung kommen und es wird natürlich im Augenblick auch wirklich, da man dieses JSON-File eincheckt, landet es auch auf der Webseite und da kann man auch einfach sein Pseudonym oder was auch immer benutzen, also man muss nicht seinen echten Namen, aber das ist halt dann der Prozess, wo wir auch ganz leicht checken können und wir können den Leuten Feedback geben, mal gucken wir hier, ein Test fällt.

Was? Test? Bei der Registrierung? Ja, es gibt ein Test, nämlich, dass halt, ich weiß nicht, die T-Shirt-Sizes drin sein muss oder komplett fehlen darf oder dass man halt wenigstens ein bisschen was angegeben hat, was man möglicherweise als Session mitbringen kann oder einen Tag zu sich selber oder dass das JSON-Files formatiert ist, sodass man praktisch dort ein bisschen eigentlich beiträgt zum JSCraft-Kampf, würde ich mal sagen.

Ja. Ja, cool, ich habe das hier gerade auf. Das ist cool, ja. Gute Sache. Und ja, der Trick ist halt auch geil, also zu sagen, anstatt eben die No-Show-Rate zu senken über Eintritt, baut ihr im Grunde so eine kleine Qualifikationshürde auf. Sagen wir mal, wer jetzt der oder die blutigste Anfängerin ist, der ist, Und ohne Hilfe kann der sich dann nicht anmelden. Aber genau, finde ich sehr charmant, das so zu machen.

Wir haben auf der Webseite steht schon Schritt für Schritt geschrieben, wie es geht. Du kannst das auch alles über die Gitarre-Maske selber tatsächlich machen. Also es funktioniert auch. Aber ich habe auch in den vergangenen Jahren, bin ich tatsächlich in einen Call gegangen, habe mit jemandem einen Screenshare, das auf deren Rechner sozusagen gemacht.

Und ja, also wir helfen da auch sehr gerne, man muss sich halt nur sozusagen trauen, uns dann anzusprechen, aber ich glaube, wenn man jetzt so sich die Anmeldung anschaut, wir haben jetzt. Also seitdem ich zumindest da so drin bin, habe ich dann immer geschaut, dass wir bei jeder Anmeldung, bei jedem Pull-Request, der da gestellt wird, zumindest auch kurz drauf eingehen, auf die Person, die sich da anmeldet, also da Da wird halt irgendwie so gesagt, keine Ahnung, ich mag halt die und die Technologie oder sowas, dass man darauf halt irgendwie auch ein bisschen Bezug nimmt und so, ach, das klingt ja nach einer coolen Session oder sowas, ja, oder was kann ich mir darunter vorstellen?

Einfach auch wirklich, ich habe da sehr viel Interesse dann immer dran, wie schon anfangs gesagt, aber in dem Fall ist es halt noch besonders cool, weil man schon so im Vorfeld irgendwie so eine Connection aufbaut. Also jetzt war es dann zum Beispiel so, also eine Entfernerin, die noch nie vorher auf so einem Event war und das halt einfach mal jetzt ausprobiert hat.

Ich habe im ProRequest dann halt begrüßt sozusagen und super, dass das klappt. Geholfen, dass das geht und. Komm jetzt, join rein. Auf dem Event selber, ich mache das ja mit allen 100 sozusagen, die dann da sind, kann mich jetzt also nicht unbedingt immer wieder so an jeden erinnern, aber ich wurde dann von diesen Neulingen auch gleich angeschoben.

Ach, dich kenne ich aus der Pull-Request. Und dann haben die auch gleich so eine Art Buddy auf der Konferenz. Um halt nicht so sich komplett irgendwie hier einsam zu fühlen. Und ich habe ja das Glück, dass ich schon öfter da war und auch viele Leute kenne und auch weiß, okay, ach, du machst so das und das.

Dann rede auf jeden Fall mal mit dem oder ich gehe mit der Person dann meistens noch hin und mache so ein kurzes Intro. Und dann sehe ich die teilweise so halt irgendwie die ganze Konferenz über immer mal wieder so zusammensitzen und sowas und sich angeregt unterhalten. Das finde ich einfach super. Ja, wenn man das dann so... Also du hast ja quasi auch Spaß am Connecten und Facilitäten dann...

Ja, also nicht unbedingt auf der Bühne jetzt bei mir in dem Fall, aber ja, das geht mir aber ähnlich. Dass das so passiert, auf jeden Fall. Ich muss auch nicht vorne stehen, aber ich genauso in der Orga mag ich das gerne machen. Genau, und auch wenn es, dass es menschelt, finde ich auch immer gut. Und ich finde auch, dass dieses, wie du gerade sagst, das war mir gar nicht so bewusst, Johann, dass das Buddy-System eigentlich dann schon da anfängt, ist ja klar.

Und das haben wir dann aber auch auf dem Event selber auch gesagt und sagten jetzt so, wenn sich jemand hier alleine da ist das erste Mal und nicht so richtig connecten, denn hier sind Leute und die haben sich gemeldet, einige, die würden euch helfen, dann praktisch zu connecten und praktisch sich nicht so, sich ein bisschen zu orientieren oder sich nicht alleine zu fühlen, wie auch immer.

Und das finde ich, klappt halt immer wieder ganz gut und es fühlt sich so an, als wenn die Leute da die Connections hinbekommen und vielleicht sogar ein paar neue Gesichter oder Freunde sogar gemacht haben. Das macht schon immer wieder positives Feedback. Das macht Spaß, ja. Und genau, dadurch, dass ihr auf GitHub seid, kann man euch nicht nur als Blaupause nehmen, sondern tatsächlich forken eure Projekte und sich auf gleiche Art und Weise an eurer Struktur entlanghangeln.

Was würdet ihr vorschlagen, dass man dann tun soll? Also ihr habt ja euren Account, JSCraftCamp oder eure Orga. Dann habt ihr die Webseite, da melden sich die TeilnehmerInnen an, habe ich gesehen. Und dann habt ihr noch das, was ihr erwähnt hattet, eben wo ihr ein eigenes Repo für jeweils das Jahr des JSC BarCamps habt, wo ihr eure Boards drin habt, was erledigt werden muss.

Das wären dann im Grunde die zwei Dinge, die man forken sollte. Es gibt jetzt noch das JSSC Template Repository, wo wir jetzt dann halt wirklich alle Tasks einfach so, das, was du sozusagen jedes Jahr kopierst, dann reinschmeißen. Müssen wir gucken, dass wir das halt möglichst pflegen, dass wir da zum Beispiel auch mehr in das Viki noch eintragen davon. Also da gibt es auch nochmal ein paar Informationen.

Wie spreche ich die Sponsoren an? Wie kann ich ein Follow-up mit denen gut organisieren? Auf was sollte man achten, wenn man mit den Sponsoren spricht oder die anspricht generell? Das ist halt jetzt, also einfach, was sind unsere Erfahrungen? Was funktioniert da besser? Was funktioniert da nicht so gut?

Und genau, was sollte man da halt dann am besten machen? Also da stecken halt einfach schon viele Sachen drin, die wir über die Jahre gelernt haben. Genau, und wir haben auch noch zusätzlich, was wir immer wieder vergessen auch zu erwähnen, aber wir haben in den jährlichen Repositories, also für das jeweilige Jahr, haben wir dann auch immer noch die Session-Nodes.

Also das sind dann dort in den Sessions selber werden häufig ja ein bisschen Protokoll geschrieben oder Leute schreiten sich halt ein bisschen was dazu auf, was sie da gelernt haben und so. Und das wird dann auch im Nachgang gerne noch weiter gefüllt. Das finde ich auch sehr schön. Also Leute, die sich dann mit dem Thema vielleicht noch sogar im Nachgang von JSCraft beschäftigt haben, sammeln dann noch Links dazu.

Ach hier übrigens. so für alle anderen, die in dieser Session waren, die noch so grob wissen, ah ja, warum ging es so, dann gibt es halt noch diese ganzen Sachen. Teilweise haben wir für diese Session-Notes dann sogar auch noch mal Webseiten erstellt, die man sich dann gucken kann und so auswählen. Ich glaube, es gibt auch, der einfachste Weg oder ein Weg wäre sicherlich zu, einfach in die JSCraftCamp-Webseite reinzugehen und sagen, ey, ich möchte auch ein Event machen.

Wenn das jetzt auch JSCraftCamp heißt, ist das natürlich perfekt, dann können wir die Domain mit hernehmen. Da müssen wir halt zusehen, dass die Redseite ein bisschen umgebaut wird, dass halt mehrere Locations draufstehen, aber ist ja alles möglich. Natürlich kann man das auch in jeder Art und Weise forken, ob man es kopiert oder einfach die Idee klaut, weil Barcamp gehört niemandem und wir werden eher happy, wenn das noch öfter passiert und noch mehr interessiert, einfach zusammenkommen und wenn ihr dann forked und in welcher Art und Weise und ob es dann JS-CraftKend heißt oder TS-CraftKend oder wie auch immer ganz was anderes.

Aus einer ganz anderen Richtung. AI-Craft Camp. Oh ja. Aber wahrscheinlich dann nur für zwei, drei Jahre und dann muss man es wieder anders benennen oder, ja. Also wir haben tatsächlich, also dieses, was Wolfram vorhin beschrieben hatte, diese Schedule, die man dann gleich auf der Website sieht, wo eine eigene Website gemacht worden ist, die wurde AI gecoded live in der ersten Session.

Also es war halt auch ziemlich witzig, dass da so während dem Event solche Sachen auch entstehen, die so drumherum passieren. Genau. Ja, sehr cool. Genau. Ja, dann, genau, wir werden das alles, wir werden die entsprechenden Pferden legen. Die kann man natürlich auch relativ schnell sich ergoogeln mit dem, was wir gesagt haben, aber das packen wir dann auch noch in die Shownotes rein.

Ein Discord-Channel gibt es noch, wo man auch direkt mit uns sprechen kann. Das sollen wir vielleicht auch nicht unerwähnt lassen. Ja. Da haben wir irgendwann mal einen angelegt. Da kommt man aber von eurer Webseite nicht hin, oder? Da müsste ein Link sein. Also so ein kleiner, unscheinbarer Icon. Ja. Genau.

Und in dem Discord ist es dann, also das meiste passiert natürlich während des Events, dass Leute dann irgendwie das schreiben und so. Aber wie gesagt, unsere Organisation ist dann halt auch immer dort drin. Also wir nutzen dann dort diese Sprachchannels, um halt dann zu sprechen. Kann auch jeder immer reinkommen. Also die sind öffentlich alle.

Okay, das heißt, ihr macht quasi auch ein Off. Das ist dann, wo ihr eure Orga-Treffs habt, zweimal die Woche und im Grunde kann jeder joinen. Auch da seid ihr open. Genau. Wir können auch jeden ermutigen, einfach da mitzumachen. Und wenn man bloß sagt, ich möchte mich darum kümmern, dass die Snacks vegan werden, dann liefere ich die so und kümmer mich nur darum.

Weil das ist vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt. Und apropos kümmern, wir haben dann über die Zeit irgendwann auf dem Event selber auch gemerkt, dass es halt so ein bisschen tidy up die Flaschen einsammeln und den Geschirrspüler einräumen und so weiter. Und dann haben wir halt einfach irgendwann am Anfang des Events, machen wir mal so Raise Hands, wer hilft bis Mittag die Flaschen mit einzusammeln oder wieder den Kühlschrank zu befüllen und so weiter.

Weil im Endeffekt, wir sind so viele Leute, da gibt es halt so viele Tasks, die dann anfallen. Und da sind halt die einfach mal alle dabei. Das ist eine gute Idee, weil man das ja eigentlich immer vergisst, solche Cases. Man merkt es halt, wenn man das erste Event macht, und das war natürlich bei uns auch so, dann machst du alles selber. Dann denkst du halt nicht dran.

Und dann haben wir einfach gesagt, wir können ja einfach um Mithilfe bitten. Und das wusste jetzt super. Jetzt haben wir das heute, dieses Mal haben wir es verbunden mit, okay, volunteer für das und dessen, dann get your T-Shirt. War das halt vielleicht noch eine zuversichtliche Motivation? Genau, die T-Shirts werden ja einen Monat vorher schon bestellt, da sind noch gar nicht alle registriert und dann ist auch immer nicht so ganz klar, wer jetzt so bekommt.

Die Volunteers kriegen natürlich auf jeden Fall ein T-Shirt und dann alle anderen so sollen sich so ein bisschen eher nach wann haben sie denn ihren Pull-Request gestellt? Lass vielleicht auch noch T-Shirts übrig für die Leute, die am Samstag kommen. Ja, so, genau. Vielleicht ein Gimmick haben wir noch in unserem Logo, wenn man sich das anguckt auf der Webseite, da gibt es halt mit jedem Jahr wird das bunter.

Ah, okay, ich glaube, das wechselt vielleicht jedes Jahr einfach nur die Hauptfarbe oder sowas. Genau, jedes Jahr eine neue Farbe und damit wird das Logo fürs nächste Jahr auch wieder voll, aber halt jedes Jahr kommt eine neue, im Augenblick Krauten sind es dazu, das heißt, man kann auch einfach nachzählen, wie viele Farben sind da drin, wie viele Events hat es schon gegeben. Deswegen, okay.

Ja, cool. Gute Idee. Ich glaube, ich kann mich an das Türkisfarben erinnern. Oder nee, das dunkelgrüne, so. Genau. Ja, mega gut. Sehr geil. Und gibt es noch was, was ihr an eurem Craft, oder gibt es was, wahrscheinlich gibt es da tausend Dinge, aber habt ihr noch irgendwelche Sachen, wo ihr sagt, so das sind unsere Ziele und Pläne, dann was, wo ihr nochmal draufsatteln wollt, vielleicht im nächsten Jahr oder generell Zukunft?

Oder ist es eigentlich so perfekt? Also, eine Sache, die mir auf jeden Fall aufgeschallen ist dieses Jahr, was ich fast ein bisschen schade fand, ist, dass viele Sponsoren gesagt haben, okay, ihr kriegt von uns einfach 500 Euro, macht was draus. So, in den Vorjahren war es häufiger so, naja, wir haben ein Budget, ungefähr so viel, ach, wir organisieren, was weiß ich, die Snacks für euch, ja, so, und die Leute kommen dann halt tatsächlich auch damit dann vor Ort und bringen die einfach mit.

Wir müssen als Orga eigentlich gar nichts machen. Das ist natürlich das Schönste. Wenn wir denen einfach nur sagen, okay, so und so viele Leute kommen, das und das sind unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren, das hat gut gepasst, das wollen die Leute gerne haben. Thema Lunch oder sowas, wenn wir das nicht aufsplitten müssen zwischen mehreren Sponsoren, ist das für uns natürlich sehr viel einfacher. Also wir hatten jetzt, Schon so bei den T-Shirts zum Beispiel haben wir jetzt drei verschiedene Sponsoren.

Die haben jeder eine Rechnung bekommen und jeder einen Teilbetrag von den T-Shirts dann bezahlt. Das ist bei eurem Setup natürlich dann ein bisschen schwieriger, weil das Geld nicht erstmal alles in den Verein geht oder in einen Verein und der bezahlt dann die Druckerei sozusagen en bloc, sondern die muss die Druckerei auch aufteilen.

Genau, das heißt, wir brauchen sozusagen Provider für diese Sachen, die dann bereit sind, auch die Rechnungen zu teilen. Also das war jetzt hier bei unserem T-Shirt-Druck glücklicherweise jemand auch, der persönlich bekannt ist sozusagen für jemanden aus dem Orga-Team. Und damit war das halt dann auch wieder super.

Aber das kann man jetzt nicht immer so erwarten. Und manchmal ist es dann halt auch blöd, wenn du dann so sagst, okay, wir haben hier 500 Euro, wir würden das gerne zum Beispiel für die Getränke verwenden und dann merkst du halt so, uh, da kommt aber jetzt aufgrund der Preiserhöhungen in den letzten Jahren doch noch ein bisschen was drauf.

Gehst du dann nochmal zu dem Sponsor und bettelst sozusagen für, kannst du vielleicht das um 100 Euro erhöhen, kommt auch nicht so geil, dann versuchst du irgendwen anders zu finden, der vielleicht das übernehmen könnte, aber dann brauchst du wieder den Provider, dass der mitspielt und sowas. Also das ist halt immer ein bisschen schwieriger, so wenn die Leute halt einfach sagen Festbudget hier und mach, was du willst. Ähm.

Besser als nichts, auf jeden Fall. Ich will mich da jetzt nicht beschweren. Das ist nur so ein Thema, was mir aufgefallen ist, dass das auf jeden Fall dieses Jahr verstärkt auch war. Vielleicht müssen wir uns da auch irgendwie was Neues oder Besseres überlegen. Also vielleicht gibt es da halt auch was, was wir irgendwie verbessern können in Zukunft.

Vielleicht gibt es zwei unterschiedliche Lunches, aber halt immer nur für die Hälfte der Leute sozusagen geplant. Oder einer zahlt nur die Cola, einer zahlt nur die Wasser. Genau. Das war jetzt bei unserer Location, bei CodeCentric, wo wir waren, war das natürlich super, weil CodeCentric hat halt einfach so Wasser einfach gesagt, das gehört zur Location.

Ja, perfekt. Ja, eins, was mich auf jeden Fall auch noch umtreibt, ist, dass wir halt nicht wirklich gut abbilden an den Leuten da draußen, dass wir halt wirklich noch ein paar mehr diverser werden könnten. Das ist halt schon sehr ja männergetrieben und nicht getrieben, sondern der Anteil an Leuten ist halt sehr groß.

Ja. Und da wollen wir doch schon wieder Sorgen versuchen halt doch auf die Gewinne zumindest das halt zu encouragen. Aber ich glaube, da können wir echt noch einen viel besseren Job machen. Speziell im Vorhinein da einladender zu sein oder Aber ich glaube. Wenn ich jetzt sage, wir sind ja offen, hat sich das nützt.

Aber ich glaube schon, dass da einiges noch geht. Und wenn da Unterstützung jemand uns auf das nächste Level bringen kann, dann sind wir da super hilfreich, super offen dafür. Ja, zumindest im Orga-Team habt ihr ja auch Frauen. Können natürlich auch mehr sein. Aber wahrscheinlich spiegelt das einfach so den aktuellen Anteil, was so die Verteilung Entwickler, Entwicklerinnen angeht.

Aber ja, da ist noch Luft nach oben. Also vielleicht ist es auch ein bisschen so, dass wir... Also es wurde häufiger gesagt, es fühlt sich ein bisschen an wie Klassentreffen inzwischen. Okay, dass ihr sozusagen irgendwie ein Rezept findet, noch so ein bisschen, dass das Welcoming oder noch mehr Willkommenskultur für Neulinge, dass sie irgendwie reingezogen werden und nicht abgeschreckt werden.

Genauso eigentlich eher, dass wir so die neuere Generation der Leute ansprechen und dass da halt dann wieder mehr passieren kann. Ich glaube, dass wir mit dem Klassentreffen Gedanken oder wenn wir das so sehen, ist es vielleicht auch einfach so, dass sich bei uns das gerade so entwickelt. Oder zumindest kommt es mir so vor, die allermeisten Leute, die ich kenne, mit denen ich angefangen habe, auf Meetups zu gehen, dann das Jazzcraftcam und so weiter.

Wir haben halt jetzt alle gerade kleine Kinder und das hat sich halt irgendwie auch so entwickelt, Wolfram ist schon noch weiter und bringt jetzt seine Kinder dazu selber hinzugehen aus eigenem Interesse, das ist ja auch super, aber andere Leute können das halt dann nicht und dann ist das auch ein bisschen schade, dass auch viele der Frauen jetzt, die ich zumindest kenne, wo ich weiß, die wollen eigentlich unbedingt hin.

Die übernehmen dann die Care-Arbeit und schaffen das nicht. Genau, und das ist dann sehr schade. Okay, aber da könntet ihr ja vielleicht. Also ich habe das persönlich, ich habe das nur mal gehört und persönlich noch nie erlebt. Aber es gibt ja eben die Möglichkeit, so auch Kinderbetreuung zu machen, also ja, Aber genau, einmal wollte ich das tatsächlich auch mal sozusagen in Anspruch nehmen und dann ist das aber gescheitert, weil am Ende doch irgendwie keiner sich dafür angemeldet hatte, außer die Veranstalterin, ihre eigene Tochter und ich eben auch zugesagt habe und dann haben wir gesagt, ja nee, also für zwei Kinder, dann machen wir es nicht.

Das heißt, ich habe das noch nie erleben dürfen, aber das wäre wahrscheinlich so, was man machen könnte. Das ist echt ein Ding, was wir auch wirklich ungelogen seit dem ersten JSCraft Camp immer wieder auf der Agenda haben, diskutieren, einfach nicht durchführen. Und ich würde mich echt total freuen, wenn da jemand sich zum Beispiel hauptsächlich darum kümmern würde, dass das halt besser und leichter wird.

Weil, wie gesagt, das Thema ist immer da, aber dann machen wir das alle in unserer Freizeit und dann muss halt doch erstmal die Location stehen, damit das überhaupt stattfinden kann. Ja, ein schönes Sponsor-Item, schöne Thema für jemanden, der sich nur darum kümmert. Also meistens ist es ja auch so, dass du als Orga-Member, und deshalb haben wir auch relativ viele, hier nimmt sich irgendwie so ein Thema und das ist so hauptsächlich seins oder ihrs.

Und genau, das wird dann so durchgepowert. Ja, aber vielleicht sind es ja auch noch ein paar andere Faktoren. Vielleicht können wir da auch die Frage an unsere Hörerinnen, also nicht gegendert, sondern Hörerinnen, weiterreichen. Was wäre euch wichtig bei so einem Barcamp oder speziell dem JS Craft Camp, dass euch das Lust machen würde, vorbeizuschauen oder ermöglichen würde, vorbeizuschauen?

Genau. Ja, total. Wobei ich finde, Bar-Kämpfe sind doch Events, wo du den Kindern immer mit hinnehmen kannst. Eigentlich schon, ja. Ich habe das auch von früh an gemacht und habe es auch immer genossen, weil es ja noch mal ein, zwei andere Kinder gab. Und die können auch mal eine Session nehmen, da sitzt es ja auch kein Ding.

Ja, es ist halt eben alles nicht so geleckt und perfekt. Die Leute zahlen nichts. dass klar, wenn ein Kind die ganze Zeit nur laut brüllt, dann denkt man, die Leute sind ja alle anständig, dann geht man halt eben raus, dass die anderen irgendwie noch der Session ein bisschen folgen können und dann nimmt man bei der nächsten wieder teil.

Genau, aber sonst, ich finde das ja auch gut. Also die HörerInnen, die hören das ja vielleicht. Jörns Nachwuchs meldet sich auch im Hintergrund. Und wir haben ja auch manchmal Peters Katzen, die rumbröken oder von meinen Kindern hört man auch mal ein bisschen was. Das finde ich total sympathisch und menschlich und total gut.

Also ich befürworte das. Ja, bei mir ist es tatsächlich so, ich würde, also meine große Doktor, die ist jetzt fünf und die hat auch angemeldet, dass sie gerne mitkommen möchte. Kann nicht lesen, nicht schreiben und ist auch nicht wirklich am Computer irgendwie, aber sie hat halt, sie würde sich das halt gerne anschauen, was ich denn so mache und so und das finde ich natürlich cool, Aber es ist halt in München aus Landshut.

Meine Frau ist mit dem anderen Kind hier unterwegs. Ich bin im Orga-Team, habe wenig Zeit. Ich hätte sehr große Bedenken, dass ich dann sozusagen ... Deiner Tochter gerecht ist. Genau, also dass sie halt einfach dann sich nach, keine Ahnung, einer halben Stunde einfach völlig langweilt. Und dann ist es halt auch irgendwie schade, weil dann würde ich natürlich meine Tochter priorisieren.

Und müsste dann halt auch vielleicht früher wieder abreisen. Ja, nee, deswegen wäre es halt cool, wenn man da so ein Konzept hat, vielleicht mit jemandem, der die Kinder dann bespaßt und mit denen was Cooles auch macht, was denen gefällt. Also wir haben hier auch in der Stadt einen Laden, die bieten so Sonntagsbrunch an.

Und auch da ist halt manchmal die Kinder sind dann satt und essen schnell und dann ist es langweilig. Und die bieten eben auch so eine Spielecke mit einer betreuenden Person und dann, freuen sich irgendwie alle, die haben Kinder, haben was zu tun, können spielen und die Erwachsenen können sich auch austauschen und zusammen verbringen dann alle irgendwie auf ihre Art eine gute Zeit.

Aber das, was du erzählst, das hat meine Tochter auch gemacht, die ist elf, ich war irgendwie so viel unterwegs, hat die geschimpft und meinte so, nee. Papa, das geht jetzt nicht, ich komme jetzt das nächste Mal mit, wenn du irgendwo hinfährst und da ging es halt zum Accessibility Club Summit nach Würzburg.

Das ist auch ein Barcamp, allerdings auf Englisch. Und dann habe ich ihr gesagt, so ja, ist vielleicht für dich nicht so super spannend, aber die war da, beinhart und genau, und so haben wir einen Zug gefahren und es endete dann damit, dass sie halt sehr viel YouTube geguckt hat und wir dann aber den Abend in Würzburg zusammen schön verwahrt hatten und ein schönes Hotel hatten wir auch und dann haben wir da noch ein bisschen so Wellness gemacht und so.

Aber ja, Also grundsätzlich mache ich das auch. Genau, und man muss denen das halt sagen, wie es ist und ein bisschen Erwartungsmanagement. Und irgendwie geht's, genau. Und beim nächsten Event wollte sie dann aber doch nicht mehr mit. Das wäre aber eigentlich mehr für sie gewesen. Das war quasi eine Firmenfeier in Nürnberg, die auch total kinderkompatibel gewesen wäre, aber das war ja dann.

Erstmal zu krass, ja. Aber das erinnert mich gerade schon. Ich habe dir nämlich irgendwann mal die Kids eingepackt und sind wir zum Indie-Web-Bar-Kind nach Berlin. Und meine Tochter ist sehr kommunikative und hat dann sogar im Prinzip einen Vortrag über TikTok einfach mal gehalten. Was damals noch nicht TikTok ist, aber Musik Kelly.

Und dann habe ich auch gedacht, cool, eigentlich, wenn du dich mitnimmst, können sie das nicht mal probieren, gucken, ob es was für sie ist oder wie auch immer. Insofern muss man es einfach machen, so wie du vorhin schon sagtest. Ja, ich meine, so ein Barcamp ist natürlich auch perfekt dafür. Das ist vielleicht dann nicht so, das fällt dann so ein bisschen aus dem Rahmen thematisch, aber ich meine, man kann das ja auch nutzen, dass man, so junge Menschen da hat, die einfach, weil ich meine, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber, also der Podcast ist auch auf TikTok, aber dennoch ist TikTok für mich halt so ein Buch mit sieben Siegeln und ich gucke auch keine YouTube Shorts, aber meine Kinder sind da sehr professionell drin, in YouTube-Shorts gucken und die schaffen das,

diese drei Sekunden da alle nacheinander zugeballert zu werden und nicht irre zu werden. Es ist auf dem besagten Backe, man hat ja bei der Tochter auch alle, die im Raum waren, noch animiert, einen TikTok-Tanz zu lernen. Da haben sie echt alle den gelernt. Aber was noch interessanter war, war dann später halt die Session über praktisch so Fadibus-Style Instagram-Ersatz, und halt die Erfahrung dieser jungen Leute, was die halt, wie die das sehen und warum sie es nutzen würden, nicht nutzen würden, wie sie da hinkommen würden und warum die im Prinzip nicht erreicht werden.

Das ist halt schon eine interessante Diskussion halt. Auch gechiggert, absolut, ja. Ja, und ich meine, das macht ja dann auch, das ist ja auch eine Facette von diverser Teilnehmerschaft, genauso wie ältere Leute irgendwie wichtig sind und ja, so finde ich gut. Ja, dann drücke ich die Daumen, dass das alles klappt im nächsten Jahr.

Habt ihr einen Termin für nächstes Jahr schon? Noch nicht, den macht ihr dann im Februar fest. Ja, Januar, Februar. Wenn irgendjemand von uns immer aufwacht aus dem Winterschlaf und sagt, jetzt müssen wir anfangen zu organisieren, dann sagen alle anderen, okay, let's go. Und dann läuft halt so langsam an. Ja, normalerweise immer so im Jahreswechsel fange ich an, Wolfram zu treten, dass er sich mal darauf einstellen kann, irgendwann zu sagen, okay, wir machen es.

Aber das heißt einfach, also ihr seid oder das JS-Craftcamp ist auf LinkedIn, da kann man euch ja folgen. Seit kurzem, ja. Genau, und dann habt ihr noch den Discord-Kanal, den kann man ja joinen, der wird wahrscheinlich, jetzt noch so ein bisschen nach Camp, sagen wir mal, Geschnatter sein und dann legt er sich ja wahrscheinlich schlafen bis Februar und dann kriegt man das aber ja auch mit, wenn da wieder was passiert. Ja, genau.

Klar. Ja, wenn irgendjemand da draußen Bock hat, auch sowas zu machen oder so, kontaktiert uns gerne oder mich unbedingt. Also ich bin da sehr interessiert und ich nehme an, alle anderen Orga und vielleicht sogar Teilnehmer aber auch, weil die es mitgemacht haben. Und halt so noch eine Success-Story zu teilen. Patrick zum Beispiel war letztes Jahr das erste Mal dabei, hat dieses Jahr mitorganisiert.

Also so kann es laufen. Ja. Sehr geil. Sehr geil. Letztes Jahr auch so als Marketingmaßnahme eher. So ein paar Mal so ein kleines Online-Event gehabt, wo wir dann so verschiedene, Code Wars Cutters gemacht haben und dann halt so in der Session sozusagen online unsere Lösungen miteinander verglichen haben und so. Und, Ich würde mir fast wünschen, dass wir das vielleicht auch so übers Jahr einfach öfter machen mit dieser Community, weil sehr viele fragen oder sagen halt immer so, sie würden gerne auch so dieses Art Event öfter im Jahr haben.

Vielleicht dann nicht zwei Tage, aber halt so ein kleines JS-Craft-Camp. Aber wenn ich mir da denke, wie viel Orga dahinter steckt, mit dem ganzen, das in-person zu machen, ist halt schwierig. Vielleicht kann man halt zumindest so online etablieren, dass man so ein-, zweimal im Monat irgendwie solche einstündigen Sessions halt hinbekommt oder so.

Ja, oder die Leute folgen das JS-Craft-Camp und wir fahren dann einfach dorthin, wo sie sind. Die sind halt mal Gäste zur Abwechslung. Das wäre auch cool, ja. Ja, okay. Ja, mal sehen. Vielleicht passiert ja was. Vielleicht gibt es ja noch ein zweites JS Craft Camp irgendwo. Idealerweise vielleicht ein bisschen im Norden, dass man da die Leute einsammeln kann.

Ja, cool. Dann vielen Dank, dass ihr da wart. Ich bin gespannt, was passiert. Ich kriege das ja auch immer mit, was ihr macht. finde das immer gut. Ich schätze auch, irgendwann teilzunehmen. Danke für die Einladung. Es wurde auch schon mal bei uns ein Podcast aufgenommen. Ja, bestimmt. Von Holger und Stefan.

Hier die Spaß mit Klammern, oder wie das heißt. Ja, genau. Die können wir auch noch verlinken auf YouTube. Den Holger kenne ich ja auch. Das ist auch ein netter. Ich habe auch gesehen, dass er dieses Jahr da war mit seinen neuen Kollegen von Jobrad auch und so. Wir haben diesmal tatsächlich auch schöne Bilder bekommen, weil sich jemand im Vorfeld angemeldet hat als Tag Photography.

Da habe ich ein Pro-Request gesagt, hey, magst du vielleicht ein paar Fotos machen? Das wäre super. Wir haben nämlich immer so wenig. Hat er auch gemacht, Chai Ray. Sehr cool. Jetzt haben wir ja auch einige Fotos. Ja, echt cool. Alles klar. Vielen Dank euch, Stein. Danke, dass wir da sein. Danke, dass ihr da wart.

Unsere Hörerinnen, wenn ihr Feedback habt für die zwei Fragen, Interesse, dann kommt auf die beiden oder uns zu. Dann hören wir uns nächste Woche wieder. Thema ist noch nicht bekannt, weil wir ja so weit im Voraus aufnehmen. Aber es wird was Gutes kommen. Danke für den Working Draft. Weiter so. Gerne, danke auch.

Bis bald. Bis bald. Ciao. Tschüss. Music.

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