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Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Andreas Kottre (CEO & Technical Lead (linkedin.com/in/andreas-kottre?trk=org-employe…) bei typedigital.de/de) & Tim Olbrich (Geschäftsführer und Inhaber (linkedin.com/in/tim-olbrich-a65b83174) der Bitory GmbH (bitory.de)) von der Hackerkiste Augsburg (hackerkiste.de), einem einzigartigen Event, das seit 2017 regelmäßig die Web- und Tech-Community zusammenbringt. Wir tauchen ein in das besondere Setting: eine ehemalige Siemens-Halle, die zum kleinen Festival-Dorf mit Plaza, weitläufigem Gelände, großen Stages und verwinkelten Bereichen wurde. Außerdem ergründen wir den barcampartigen Rahmen mit 10-Min-Talks, Call for Papers, First-Time-Speakers-Betreuung – und am Ende erwartet euch eine grandiose Verlosung!
Schaunotizen
[] Hackerkiste Augsburg
Inhaltlich bietet die Hackerkiste ein volles Programm: Rund dreißig Speaker:innen und ein Dutzend Barcamp-Sessions locken jedes Jahr etwa dreihundert Teilnehmende nach Augsburg. Das Format ist bietet mehrere Stages, inklusive ausführlichen Vorträgen auf den großen Stages und Lightning Talks. Es gibt dabei Sage und Schreibe ganze vier Tracks zu besuchen! Lightning Talks dauern nur (bis zu) zehn Minuten, eingebettet in halbstündige Sessions, die zum Austausch einladen und Barcamp-Charakter haben. Angesprochen sind Entwickler:innen, UX-Interessierte, Community-Macher:innen und alle, die Lust auf neue Impulse haben.Besonders spannend ist der Umgang mit neuen Speaker:innen. Über den Call for Papers können sich erfahrene Vortragende genauso wie Newcomer melden. Wer zum ersten Mal auf die Bühne geht, wird von Stage Hosts betreut und bekommt Unterstützung bei Vorbereitung, Ablauf und Stressmanagement. So wird der Einstieg leicht gemacht, ohne dass die Qualität leidet.
Neben der eigentlichen Konferenz prägt die Hackerkiste auch das Community-Leben in Augsburg. Unter anderem veranstalten die Organisator:innen das Meetup Web and Wine (webandwine.org), das nicht nur technische Themen, sondern auch Metaebenen wie den Umgang mit Stress aufgreift. Damit wird deutlich, dass es bei der Hackerkiste nicht allein um Technologie, sondern auch um Austausch und Gemeinschaft geht.
Und weil wir es bis zum Schluss spannend machen wollen: Am Ende dieser Revision wartet noch eine Verlosung auf euch. Mehr verraten wir hier nicht. Außer, dass es sich lohnt, dranzubleiben.
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Also die Hacker-Kiste ist eine zweitägige Konferenz in Augsburg, bei der wir verschiedene Themen aus verschiedenen Schwerpunkten haben. Also wir haben vier verschiedene Tracks. Einmal Dev, AI und Tech. Industry-Track, Cyber-Security und Hacking-Tech und eine Games- und Experience-Track. Wo es um Dev, AI und Tech geht, da liegt auch der Fokus. Da haben wir doppelt so viele Talks einfach eingeplant.
Dann gibt es so einen Industry-Track. Wir haben halt sehr viel Industrie, gerade in Süddeutschland, aber auch gerade in Augsburg. Diese Revision von Working Draft wird euch präsentiert von Hörerinnen und Hörern wie euch. Auf patreon.com slash workingdraft könnt ihr uns ein paar Euro in den Hut werfen.
Aus euren Beiträgen und den gelegentlichen Werbeblöcken bezahlen wir Domains, Server, diverse Softwareabos und natürlich das Honorar unserer Audio-Producerin. Danke euch allen für eure treue Unterstützung. Revision 679 Hallo und herzlich willkommen wieder beim Working Draft. Wir sind heute zu viert am Start.
Da habe ich aus dem Team dabei den Hans. Hi Hans! Ja, hallo! Und wir haben heute zwei Gäste gleich am Start. Und zwar einmal den Andreas Kottre und einmal den Tim Olbrich. Ich würde euch als erstes mal fragen, ob ihr euch einmal vorstellen könntet und Andreas, wir können doch gerne mal mit dir anfangen.
Sehr gerne. Hi zusammen. Ich bin der Andreas Kottre. Ich komme aus Augsburg, bin hier Geschäftsführer und Technik-Lead von TypeDigital. Das ist eine Agentur für digitale Produktentwicklung. Das heißt, wir helfen unterschiedlichen Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen Produkten. Das können Startups sein, das können aber eben auch große Kunden sein und in meiner Freizeit veranstalte ich noch mit dem Team zusammen ein Meetup und noch einem größeren Orga-Team und wir veranstalten auch viele andere Sachen zusammen.
Ja, super, sehr schön, dass du da bist. Dann leiten wir gleich zum Tim über. Ja, auch von mir, hallo zusammen. Mein Name ist Tim Olbrich und ich bin auch Gründer und Inhaber der Bit3 GmbH, auch in Augsburg. Und wir sind als Startup spezialisiert auf die Entwicklung von IoT-Lösungen für Unternehmen, um Prozesse zu digitalisieren und zu optimieren.
Und vor allem haben wir auch einen starken Fokus auf die Digitalisierung von mittelständischen Dienstleistungsunternehmen. Und ja, das machen wir jetzt seit letzter Woche drei Jahre und ja, macht sehr viel Spaß. Und wie ich schon gesagt habe, zusammen sind wir eben auch sehr aktiv in dieser ganzen Thematik mit Events und Meetups.
Ja, dann erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem Jubiläum zum quasi Kleinkind jetzt, so mit drei Jahren dann. Genau, danke schön. Raus aus der Babyphase, raus aus den, oder rein in die größeren Kinderschuhe. Und jetzt habt ihr ja beide bereits erwähnt, dass ihr euch engagiert in der Community. Und heute soll es hier nochmal im Speziellen um die Hacker-Kiste in Augsburg gehen.
Und da würde ich jetzt sagen, wir brauchen jetzt mal einen kurzen Überblick, was in ein paar Sätzen, was die Hacker-Kiste in Augsburg denn eigentlich so ist. Und Tim, da kannst du uns ja vielleicht mal kurz eine Zusammenfassung drüber geben. Genau, also die Hacker-Kiste ist eine zweitägige Konferenz in Augsburg, bei der wir verschiedene Themen aus verschiedenen Schwerpunkten haben.
Also wir haben vier verschiedene Tracks, einmal Dev, AI und Tech, Industry-Track, Cybersecurity und Hacking-Tech und einen Games- und Experience-Track. Und auf diesen vier verschiedenen Tracks gibt es in diesen zwei Tagen eine Vielzahl an verschiedenen Talks und Barcamps. Da gehen wir später vielleicht noch darauf ein, was das genau ist, wo man alle möglichen Themen präsentieren kann.
Und ja, das ist mal so ganz grob zusammengefasst, kurz was die Hacker-Kiste so macht. Hat man bei vier Tracks dann ein bisschen Probleme, sich zu entscheiden, zu welchem Track man geht? Auf jeden Fall. Ja, ist das immer so, oder? Verstehe ich schon so, dass die dann gleichzeitig ablaufen und man rennt dann wahrscheinlich so ein bisschen von Track zu Track rum. Genau so ist es.
Das ist ja mega cool, weil für jede Person, die sich irgendwie im Digitalischen heimisch fühlt, irgendwie da was dabei ist. Auf der anderen Seite genau das Problem, was du, Vanessa, ja gerade angesprochen hast, man muss sich halt entscheiden. Und dann ist es also immer die Frage, was interessiert einen mehr?
Und manchmal hat man dann vielleicht einen Slot, so kenne ich das zumindest, von gewissen Konferenzen, wo man sagt, jetzt würde ich gerne zwei Sachen sehen. Und ein anderer Slot, da denkst du dir, da gehe ich jetzt mal raus und unterhalte mich hier mit irgendjemandem. Genau so ist es auch. Genau. Und es ist immer schön, auch zwischendrin so ein bisschen Duft zu haben, um auch mal mit der Community in den Austausch zu kommen, um ein bisschen auch abseits der Tracks mehr zu quatschen.
Ja, bevor wir vielleicht noch aufs Inhaltliche eingehen, wie kam es denn dazu, dass ihr jetzt dieses Event ins Leben gerufen habt? Macht ihr das eigentlich zum ersten Mal jetzt? Wir machen das tatsächlich schon ziemlich lange. 2017 hat die Hacker-Kiste gestartet. Das heißt, es ist mittlerweile das neunte Event, also die neunte Hacker-Kiste.
Das waren tatsächlich schon unsere Vorgänger, die das so ein bisschen ins Leben gerufen haben. Das waren das DZS, das Digitale Zentrum Schwaben. Die bemühen sich gerade in der Tech-Community, in der Startup-Community in Augsburg, eben beispielsweise Events, aber auch Startups zu unterstützen. Und die haben das damals mit der Hochschule Augsburg und eben so einer Meetup-Organisation, zu der wir eben jetzt auch gehören, das ist Web & Wine.
Und die haben die allererste Hackerkiste ins Leben gerufen. Damals noch als Ein-Tag-Konferenz, wo es um Tech-Themen, damals auch schon um IT-Security, IoT, und Dev-Themen einfach ging und zum anderen eben ein Tag ein Hackathon, daher kommt eigentlich auch der Name Hacker-Kiste, also es war früher so, dass ein Tag, Themen geliefert wurden von beispielsweise Industriepartnern, aber auch anderen Unternehmen oder eben aus der Community und diese wurden dann eben von den Teilnehmenden in einem Hackathon bearbeitet.
Cool. Und dieses Jahr, das Event findet im Oktober statt. Genau. Könnt ihr noch ein bisschen mehr dazu erzählen, zum grundsätzlichen Rahmen, in dem das stattfindet? Also wo, wann? Klar, gerne. Also stattfinden wird die Hacker-Kiste am 24. und 25. Oktober in den Räumlichkeiten des DZS. Also die haben vor, ich glaube dieses Jahr, vor zwei Monaten, haben sie ihre Startup-Factory eröffnet.
Das ist total das spannende Konzept. Das ist eine ehemalige Siemens-Halle, die dann komplett leergeräumt wurde und innerhalb dieser Halle wurde ein kleines Dorf gebaut. Da gibt es eine Plaza und lauter kleine Würfel, die aufeinander stehen, wo verschiedene Startups dann ihre eigenen Büros haben. Und es ist halt ein total weitläufiges und cooles Gelände mit zwei großen Stages, wo quasi auch dann die großen Talks vor stattfinden und kleineren, verwinkelten Bereichen, wo dann auch die kleinen Barcamp-Sessions stattfinden können zum Beispiel.
Und dort wird es stattfinden, richtig coole Location und so, um mal den Rahmen so abzustecken, das sind so über 300 Teilnehmende, 30 Speaker und so 24 Talks, Keynotes und 12 Barcamp-Sessions, die man so hat ungefähr, Pi mal Daumen, in dem Event. Sehr gut, da kann man sich ja auf jeden Fall was darunter vorstellen und ich sage mal nach Augsburg, gerade so, wenn man jetzt in München wohnt, es ist ja überhaupt nicht weit, oder Ulm, denke ich jetzt mal so, da geht es ja relativ zügig, dass man da ist.
Ist das auch so hauptsächlich der Einzugbereich, an den ihr euch richtet oder woher kommen die ganzen Teilnehmenden? Ich würde sagen, in den letzten Jahren war es so, dass die Leute vor allem aus Augsburg kamen, aber auch, ich würde mal sagen, ein paar Leute aus Bayern, ganz Bayern angereist sind, also Leute aus der Münchner Umgebung, ich glaube auch aus Nürnberg und ein Speaker und der hatte damals, glaube ich, auch noch ein paar Leute mitgezogen, kam auch aus Baden-Württemberg.
Das heißt, so Süddeutschland, würde ich sagen, ist so der Einzugsradius. Wir würden uns natürlich auch freuen, wenn Leute von ganz weit herkommen. Also wir sprechen hier auch gerne die ganze Community von Work'n' Draft an. Kommt gerne vorbei. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr vorbeikommt. Aber im Großen und Ganzen sind wir offen. Bisher haben wir es halt nicht weit über Balken raus geschafft, wenn es mal so.
Na gut, aber vielleicht gibt es ja ein paar Leute, die hier zuhören und die sagen jetzt gleich, wenn wir mal über die Themen so ein bisschen drüber gehen, könnte ja interessant sein. Wir haben ja doch viele Zuhörerinnen und Zuhörer, die wir auch immer mal wieder auf Konferenzen oder ähnlichen Treffen, wo die uns ansprechen und sagen, ja, wir hören da gern zu und freuen uns, wenn wir die Community und Networken können irgendwie.
Von daher, vielleicht gibt es ein paar Leute. Wir haben tatsächlich auch eine kleine Überraschung für euch mitgebracht, aber vielleicht machen wir das eher gegen Ende der Sendung. Wir haben nämlich einen Promo-Code mitgebracht, mit dem Leute einen First-Come-First-Serve-mäßig zehn Freitickets gewinnen können.
Ja, zehn? Also vielleicht, ja, zehn Stück. Das ist auf einmal? Nee. Also zehn Leute können den Code eben ausfüllen und also klar, wenn Leute es vielleicht auch schaffen, mehrere Male nacheinander auf die Webseite zu gehen, da weiß ich nicht, ob es so gut weggeblockt wird, aber eigentlich gibt es einfach zehn Freitickets für eure HörerInnen. Also du meinst, da soll ich mal schnell ein Bot schreiben? Genau.
Okay. Okay, können wir uns ja im Laufe der Sendung noch irgendwie überlegen, wie wir das gut verpacken, aber am Ende, wenn er bis zum Ende zuhört, dann denken wir auch an den Code, den einmal hier durchzugeben. Das ist natürlich mega cool für die Leute, die das, die da Bock haben. Jetzt auch noch mit dem Freiticket, dann ist es noch einfacher hinzukommen.
Ich hatte wegen der Gruppe, die dann normalerweise so ankommt, noch eine Frage. Ist das jetzt generell auf Englisch oder auf Deutsch, die Veranstaltung? Tatsächlich ist es so, dass wir die meisten Talks wirklich auf Deutsch haben. Wir hatten, glaube ich, schon häufiger mal die Anfragen, ob einzelne Talks, gerade wenn wir Leute da hatten, die irgendwie nur Englischsprachig waren, auch auf Deutsch halten können.
Bei den großen Keynotes geht das, glaube ich, nicht so einfach, aber gerade bei so Barcamp-Sessions oder so sind die Speaker meistens auch so frei, dass sie dann auch für einzelne Leute dann vielleicht auch die Sprache wechseln. Im großen Ganzen ist aber die Veranstaltung auf Deutsch geplant. Alright, jetzt habt ihr ja schon davon gesprochen, es gibt 30 Speakerinnen und Speaker, in welchen verschiedenen Tracks organisiert.
Vielleicht könnt ihr da mal so ein Stück weit rauspicken, was denn da so Topics sind, die angeschnitten werden. Das Thema AI steht ja wahrscheinlich auch bei euch irgendwo auf der Agenda, nehme ich mal an. Auf jeden Fall. Also ich habe jetzt gerade auch mal parallel noch mal die ganze Liste aufgemacht mit den Speakern, die wir jetzt schon, die schon angekündigt sind, die sind auch schon auf der Webseite.
Einmal ersichtlich, also wir haben wirklich eine breite Auswahl an Speakern da. Zum Beispiel Tobias Glemser von Sikuvera von der IT-Security-Firma, da geht es dann konkret um Pentesting und ob der Hacker im Hoodie ein Pentester ist. Wir haben GetItMock von der Programmierbar- auch am Start, diesmal der Exhaust Bad Nowheim noch anreist, der über Signals in modernen Web-Trainworks spricht.
Wir haben aber auch andere Themen, wie zum Beispiel das Entdecken von neuen digitalen Produkten oder auch wie Software im Space zum Einsatz kommen kann. Also wir haben wirklich eine breite Auswahl an verschiedenen Talks und Themen, wo, glaube ich, auch jeder was findet, was einem gefällt. Ganz abgefahrenes Thema, beispielsweise dieses Jahr, ist auch wieder das Digitalisieren eines Pinball-Automaten.
Da hatten wir schon mal die Möglichkeit, den Talk schon mal so kurz reinzuhören und es ist schon spannend, wie man quasi einen elektromechanischen Pinballautomaten umbauen kann mittels Mikrocontrollern, dass der trotzdem in Echtzeit funktioniert. Also es ist wirklich eine sehr breite Palette an verschiedensten Themen, die halt wirklich auch sehr in Nischen reingehen und es ist immer cool dann zu sehen, was so andere Leute in ihrer Freizeit auch so bauen oder auch in ihrem beruflichen Umfeld zu bauen.
Ja, definitiv. Also ich glaube, das ist ja auch immer das, was das Inspirierende ist für die Menschen, die da hinkommen, zu sehen, was machen eigentlich andere? Wie sind sie auf diese Ideen gekommen, um dann irgendeine Inspiration mitzunehmen in den Alltag und zu sagen, ey, cool, das probiere ich auch mal aus.
Wie kommt ihr denn auf euren Speaker? Also zum einen haben wir einen Call for Talks ausgeschrieben gehabt. Das heißt, wir hatten da einfach ein Formular auf der Webseite, hatten das Ganze auch auf LinkedIn oder auf anderen Einschlägenplattformen einfach beworben. Dann haben sich eben ganz viele Leute aus der Community beworben, haben das Formular ausgefüllt und dann haben wir tatsächlich wie so eine Art Gremium, wo wir diese Talks, ohne dass wir die Namen, die Affiliations, also die Firmenzugehörigkeit oder so kennen, einfach raten.
Das heißt, wir kennen eigentlich nur den Talk-Titel und eben die Kurzbeschreibung, die der Speaker uns gegeben hat, damit wir eben auch nicht irgendwie gebiased sind, weil es eben auch viele Talks irgendwie aus Augsburg und der Umgebung sind und wir vielleicht nicht unbedingt mit Bias eben den einen Freund oder die eine Freundin nur einladen, sondern wir da wirklich sagen können, okay, wir gucken uns wirklich nur die Talks an, die Themen an.
Letztendlich bewertet das Gremium das dann mit einer Punktzahl von 1 bis 10, dann wird ein Durchschnitt errechnet und die besten Talks gewinnen dann einfach und werden ausgebildet. Ja, so ein Blind Voting. Richtig, genau, so ist es. Und wie viel habt ihr gemeint, wie viele Calls kommen da rein? Wir hatten dieses Jahr erheblich mehr als letztes Jahr und es war auch, ich glaube, wir hatten jetzt insgesamt dieses Jahr 48 circa Calls, also Talks, die reingekommen sind durch den Call.
Ja. Und da haben wir dann nochmal aussortiert und wir haben so um die 30 Talks, die quasi dann auch präsentiert werden. Also das ist dann wirklich so circa. Ja, ich glaube sogar, es waren 58. Das kann auch sein, ja. Und dieses Jahr war es auch wirklich schwer, sich da zu entscheiden, welcher Talk es wird.
Also ich war ein paar Mal wirklich dran gehadert und dachte mir so, ich kann doch nicht jetzt demnächst irgendwie neun oder zehn Punkte geben. Weil, also die Themen waren wirklich super interessant. Ich hatte im Vorfeld schon gesagt, ja, so AI-Themen, die werden bei mir wahrscheinlich nicht so eine große Chance haben, weil ich will nicht schon wieder die nächste Konferenz haben, wo es eigentlich überall nur um AI geht.
Aber die Themen, die wir dann zu AI und irgendwelchen Modellen hatten, die waren dann wieder super interessant, sodass ich dann sagen muss, okay, Mist, wird es doch in dem AI-Track schon viel um gerade modernere Technologien gehen. Ja, deswegen habe ich gefragt, wie viele das denn waren. Ich habe für die Vue.js einmal das Blind Voting mitgemacht und ich habe es davor unterschätzt, wie viel Arbeit das bedeutet.
Es ist erstmal schon eine Arbeit, das alles zu lesen und du hast halt den Titel und ein Abstract und auch noch Zusatzinformationen und es dauert einfach schon relativ lange, um mal kurz durchzusteigen, worum es geht, wie es genau. Genau. Und die nächste Aufgabe ist es hier aber dann auch, den guten Mix zu finden.
Wir haben auch ein Punktesystem gehabt, aber wenn du dann einfach nur neun Punkte Landungen hast bei dem Thema, dass dich halt vielleicht, also da kommt ja wieder der eigene Bias dann doch rein, dass mich ein bestimmtes Themengebiet jetzt einfach mehr interessiert. Und dann sehe ich, okay, jetzt habe ich da fünf Talks mit neun Punkten, aber es ist halt fünfmal der gleiche Talk im Endeffekt oder ich weiß es halt nicht so genau.
Und dann muss ich halt in diesem Blog auch wieder einen bestimmten auswählen und vom nächsten Blog wieder einen auswählen. Oder habt ihr da noch irgendwie Geschichten zu erzählen, wo man da so gehadert hat? Tatsächlich, ich versuche immer, mir gerade diese Abstracts ganz genau durchzulesen und nicht nur diese Showcase-Abstracts irgendwie zu bewundern, Weil ich finde, es gibt Leute, die können einfach so ein Abstract wie so eine Marketing-Slide irgendwie schreiben und dann bist du schon voll gecatcht.
Gleichzeitig willst du natürlich ein paar von denen auch haben, weil du zumindest denen unterstellst, okay, auf der Bühne werden die wahrscheinlich abreißen. Ich will aber auch Leuten, die beispielsweise vielleicht eher so ein typisch wissenschaftliches, eher berichtmäßiges Abstract schreiben, halt trotzdem eine Chance geben, weil eben zum Beispiel das Thema super spannend ist oder ich eben auch, wie du schon sagst, irgendwie vielleicht auch eine Vorliebung für das eine oder andere Thema habe.
Aber tatsächlich muss ich sagen, so als Tief für Leute, die irgendwann mal sich auf Konferenzen mit Talks bewerben, diese Marketing-mäßigen... Und Abstracts oder Pitches sozusagen für den eigenen Talk sind schon die, die einen dann überzeugen, muss ich sagen. Echt? Nee, jetzt muss ich da kurz eingreifen. Bei mir war es das Gegenteil. Echt?
Weil, ja, weil wir sind Devs. Wir machen hier Konferenzen Dev for Dev. Mir geht es ums Technische. Und ich habe schon sehr darauf geachtet, dass da wirklich auch tief technische Sachen mitkommen, für genau die Themen, wo der Abstract eben nicht so klingt wie der große Klappentext, wo ich das ganze Buch sofort durchlesen möchte, sondern genau das, wo ich mir gedacht habe, ja, das Thema ist, glaube ich, anstrengend und genau deswegen möchte ich, dass wir jetzt hier die Möglichkeit haben, drüber zu reden.
Und bei mir war das dann immer schon, aber ich glaube, deswegen machen wir auch mehrere Leute das Voting und nicht nur eine Person. Weil vielleicht möchte der Tim gleich sagen, oh, ich habe es auch ein bisschen anders gemacht. Gut, dass wir mal drüber reden. Nee, also ich finde schon, dass man da so ein bisschen auch zwischen den Zeilen mal lesen muss, weil eben dieses Marketing-Thema sind einfach Leute, die es ja auch sehr gut ausdrücken können, was ja auch absolut nicht verkehrt ist.
Aber manchmal, also ich bin auch ein bisschen gebranntmarkt. Ich war jetzt die letzten Zweite auch auf der Via Developers Konferenz in Berlin. Und da war es dann halt auch wirklich so, Oder hast du wirklich Titel gehabt, die richtig eingeschlagen haben mit Beyond the Hype, was man mit der AI wirklich machen kann?
Und im Endeffekt hast du den fünften Talk, der darum geht, dass du ein LLM anbindest. Und da muss man einfach ein bisschen aufpassen, dass man da halt auch die gute Mischung findet. Und da kommt es zu mir auch schon darauf an, dass der Titel gut passt und man sieht, dass es auch über das hinausgeht und nicht so ein quasi ein Buzzword-Titel ist, wo du einfach nur sagst, ja, hier, das kann man machen.
Sondern dass da wirklich klar wird, was ist der Mehrwert, was kann ich da rausziehen aus dem Thema. Und ich höre was, was ich selber irgendwie noch nicht gehört habe. Und Themen wie Rack zum Beispiel sind auch schon sehr, sehr durchgearbeitet, würde ich jetzt einfach mal sagen. Trotzdem spannend, aber dann mag ich es auch, was zu hören, was quasi auf dem, was man so von diesen Themen schon gehört hat, noch obendrauf setzt, was jetzt nicht gerade das ist, was jeder macht quasi. Genau.
Gut, und dann habt ihr euch da durch das Voting geschlagen und seid zu euren Talks gekommen. Ich würde jetzt aber mal kurz das Thema wechseln, weil wir jetzt schon mehrfach den Begriff Barcamp genannt haben, aber auch Tracks und Speaker und Keynotes. Und jetzt würde ich die erste Frage, die ich habe, stellen.
Was ist ein Barcamp und wie funktioniert das bei der Hacker-Kiste in Augsburg zusammen mit den normalen Talks auf den großen Stages, die ihr habt. Okay, dann nehme ich mir mal das Thema Barcamps kurz an. Das funktioniert so, also man kann Barcamps auch einreichen, jetzt auch immer noch, also der Call for Talks, der ist swipe durch.
Für die Barcamps kann man immer noch auf der Webseite einreichen und das ist quasi nicht so ein richtiger Talk-Rahmen, wie man kennt, dass man dann auf der Bühne steht und seinen Vortrag hält und das Publikum lauscht, sondern es ist schon eher wie ein interaktiveres Format gedacht. Und es ist auch so, dass man auch am Tag der Konferenz selber noch Barcamps vorstellen kann.
Die werden dann einmal schön aufbereitet und vom Publikum abgestimmt, was davon interessant ist und werden dann entsprechend verschiedenen Stages zugeteilt, wo man die dann anhören kann. Und dann ist es so, dass quasi man entweder was vorbereitet für die Barcamps oder auch nicht, also als Speaker quasi.
Man stellt sich da vorne hin, reißt das Thema an, entweder mit einer Präsentation oder mit einer kleinen Übung oder auch von mir aus nur mit einem Flipchart. Fängt man an, über das Thema zu sprechen und dann entsteht eigentlich relativ organisch und schön eine Diskussionsrunde, wo man dann über diese Themen sprechen kann.
Hat natürlich den Aspekt, dass selbst wenn man was vorbereitet für diese Barcamps und dann anreißt, Es kann halt sein, dass man einfach nicht drankommt, weil das Publikum entweder am Thema nicht interessiert ist oder es vielleicht einfach spannendere Themen gibt, die gehört werden möchten. Und dann ist es natürlich ein bisschen schade. Deswegen, das ist so ein bisschen offeneres Format, dass man einfach mehr in den Austausch gerät und viel mehr mit den Leuten direkt interagiert.
Ich finde es dabei halt auch cool, dass eigentlich jeder präsentieren kann, was man möchte und man sieht dann halt einfach, was die Community möchte. Also man kann sagen, hey, ich habe Bock auf diesen Talk, weil mich das Thema interessiert hat und selbst wenn dann am Ende nur vier Leute sagen, hey, mich interessiert das auch und der Talk kommt dann als solches nicht dran, man kann sich ja organisieren.
Also man kann die Leute ja trotzdem ansprechen und kann dann sagen, ey, cooles Thema, was du da vorgestellt hast, erzähl mir das doch persönlich mal, auch wenn du das da jetzt nicht auf der großen Bühne präsentieren konntest, ja. Und sowas fördert natürlich den Austausch total und gerade wenn es um so Nischenthemen geht, manchmal interessiert das voll viele und manchmal hat halt niemand Bock, weil die Leute auf dieser Konferenz halt gerade dafür nicht gemacht sind und es sind dann halt nur zwei Leute, ne. Ja, voll.
Wir hatten uns letztes Jahr ein ziemlich lustiges Thema als Barcamp. Also das hat sich bei mir eingebrannt. Ich war selber nicht beim Barcamp dabei, aber es gab so ein bisschen Gimmick davon. Ich glaube, es hieß irgendwie, wie man eine Seifenblasenmaschine hackt oder so. Und im Endeffekt hatte derjenige einfach so eine Seifenblasenmaschine dabei, konnte die per, Tim, ich glaube, du musst mich abfuhlen, irgendwie per Bluetooth oder so ansteigen. Bluetooth Low Energy, genau, hat ein Chip eingebaut.
Und hat die dann auch überall auf der Konferenz so versteckt, manchmal auch voll weit oben. Und dann konnten Leute einfach, indem sie auf eine Webseite gegangen sind, einfach Seifenblasen, glaube ich, abfeuern. Irgendwie so war das, ne? Ja, genau. Genau, und für solche Hobbyprojekte sind halt Barcamps halt auch wie gemacht, ne?
Ja. Und ich werde jetzt auch, also ich werde auch ein Barcamp einreichen dieses Jahr tatsächlich, auch mit einem Nischenthema. Ich bin total im Terminal hängen geblieben und mache eigentlich nur noch alles im Terminal und benutze Terminal-Tools. Und das ist halt wirklich auch hardcore in der Nische. und das ist jetzt nichts, was man dann auf einer Bühne in einem Talk präsentieren muss, aber da kann man schon sich austauschen. Hey, was benutzt du da?
Ich will dann mal kurz zeigen, wie der Workflow so aussieht und gerade für solche Dinge ist das auch echt richtig cool. Ja. Vielleicht nochmal ein Thema abseits dessen, wie so der Content dann organisiert sein wird, würde mich noch ein Stück weit auch interessieren, wie die Organisation als solches funktioniert.
Vor dem Hintergrund, ich bekomme das immer wieder mit, sei es große Konferenzen oder halt auch die etwas kleineren Indie-Konferenzen, es ist unheimlich schwierig in der aktuellen Zeit, Sponsoren an Land zu ziehen. Gelder aufzutun, um sowas zu organisieren. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, das habt ihr ja schon gesagt, über euren Partner dann deren Räumlichkeiten zu nutzen oder dieses Startup-Dorf.
Aber darüber hinaus habt ihr ja auch noch andere Partner. Wie seid ihr an die gekommen? Genau, das ist tatsächlich so, dass das digitale Zentrum Schwaben eben ein Partnernetzwerk hat, die ja gerade aus der Industrie in Augsburg oder um Augsburg herumkommen und da eben schon sehr langjährige Partnerschaften einfach entstanden sind.
Und das hat die Sponsoren suchen natürlich relativ einfach gemacht, weil gerade auch diese Unternehmen, die halt ansässig sind, halt immer Bock haben, so ein Event auch zu unterstützen. Also, die sind immer ganz vorne mit dabei und das Gute ist, dass die ZS eben genau das ist. Also wir wollen eben genau diese Startup-Kultur, diese Tech-Kultur eben fördern und damit ist das eben so ein gutes Match und wir sozusagen als, ich würde jetzt mal sagen, Meetup-Kollektiv oder so unterstützen halt gerade mit der Community.
Wir bringen die Techies sozusagen dahin und haben auch dadurch, dass wir eben auch davor, also vor der Hacker-Kiste eigentlich jeden Monat ein Meetup haben, natürlich auch einiges an Talk-Vorschlägen schon mal gesammelt und können damit auch relativ viel Werbung für die Hacker-Kiste machen. Das ist ja auf jeden Fall dann auch hilfreich für die Partnerinnen und Partner, die da von den Firmen kommen.
Die können dann ein bisschen mit den Leuten ins Gespräch kommen. Ja, genau so ist es. Und wenn sie da am Hiren sind, dann eventuell auch noch den ein oder anderen Kontakt an den Start bekommen. Aber genau das ist halt das Problem, dass man halt bei vielen Firmen halt nicht mehr dieses Hyper-Growth hat irgendwie, dass man halt sagt, okay, wir wollen eigentlich gar niemanden einstellen.
Was ist denn jetzt unser Mehrwert von so einem Event? Ja, obwohl das eigentlich ganz spannend ist meiner Meinung nach, dass sich solche Kontakte ja oft über Jahre erst aufbauen. Es kann ja sein, dass man jetzt gerade kein Hiring hat, aber ganz aus persönlicher Sicht habe ich mal auf einem Meetup jemanden getroffen, wo ich dann zwei Jahre später mir gedacht habe.
Da erinnere ich mich an die Person und jetzt suche ich gerade eine neue Arbeitsstelle und habe mich dann halt in der Firma beworben, wo diese Person auch gearbeitet hat. und das hat auch funktioniert. Und so habe ich jetzt generell das Gefühl, dass es einfach mit Konferenzen und Meetups so abläuft. Ich meine, da ist wahrscheinlich einfach eins der großen Probleme, dass, also keine Ahnung, vielleicht kann man das sogar machen, das ist jetzt nicht mein Beruf, aber wo hast du Daten her?
Was hat das jetzt gebracht, dass du bei der Konferenz dich beteiligt hast? Wie viele Leute sind da rumgekommen? Weil, keine Ahnung, wie es das alles tracken wird. Meistens hast du ja dann doch auch von dir irgendwie deine eigenen Leute dabei. Die haben dann, habt ihr, weiß ich, könnt ihr gleich erzählen, ob es bei euch sowas gibt, aber da hat man ja vielleicht so einen kleinen Stand und seinen Kuli dabei oder was zur Zeit oder ein Lego-Set, das man dann gewinnen kann, ist wahrscheinlich cooler als ein Kuli, keine Ahnung.
Und dann reden ja vielleicht auch einfach deine Developer von deiner Firma mit Leuten und das sind jetzt gar keine Developer Relations Personen, sondern welche, die machen jetzt gar nicht mit Absicht Werbung über deine Firma, aber die sind halt einfach gerne bei deiner Firma und sagen, oh ja, ein ganz cooles Projekt, bla bla bla bla und irgendjemand wird sich drei Jahre später halt daran erinnern.
Also ich bin auch ein sehr großer Fan davon, wenn bei so Ständen, also ist auch so, wie du es gerade beschrieben hast, auch bei der Hagerkiste ist es so, dass es die letzten Jahre auch immer Stände gab von den Firmen, die quasi da mitgesponsert haben, die eine Werbung gemacht haben und da konnte man immer hingehen und mit den Leuten da sprechen, oft waren auch Entwickler da zum Teil und haben dann eben auch mit Werbung gemacht und sich einfach ausgetauscht, haben auch in der Konferenz ganz normal teilgenommen.
Und ich bin immer ein großer Fan davon, wenn man einfach mit den Technikern direkt in Kontakt kommt und vielleicht auch dann, gerade bei größeren Konferenzen mal jemanden trifft, der dann auch irgendwie ein Framework entwickelt hat, das man dann selber benutzt oder so und dann auch wirklich mal ein bisschen so diesen Touch bekommt zu diesen Leuten, die man dann so als Gitterpanel nur irgendwie im Internet kennt.
Es ist schon immer cool, wenn man dann direkt mit den Leuten so sprechen kann und auch Einblicke bekommt in das Arbeitsleben und den Arbeitsalltag von Firmen, die sich dann auch beteiligen. Ist dann vielleicht auch eher so eine Art Brand Building, was da dann passiert, dass man dann irgendwie im Hinterkopf bleibt, so wie du das gerade erzählt hast, Vanessa, dass man dann halt irgendwie in drei Jahren sich wieder daran erinnert, auch irgendwie klang die Story ja ziemlich cool, die diese Leute da erzählt haben von dieser Firma.
Da gucke ich mal, ob es sich das nicht lohnt, sich da mal zu bewerben. Ja, von daher, ich meine, wir haben das ja hier im Podcast auch mit den Sponsorings auch eine Zeit lang immer wieder gehabt, wo es darum ging, dass sich Unternehmen halt positioniert haben und gesagt haben, hey, wir suchen jetzt für diese Stelle.
Wir machen da jetzt dreimal Werbung für irgendwie bei euch. Und ja, vielleicht bewirbt sich nicht direkt da jemand drauf, aber perspektivisch ist es halt auch ein Brandbuilding einfach. Und was man aber definitiv ja auch sieht, auch jetzt habe ich auf Konferenzen öfter gesehen, dass es tatsächlich um Produkte geht, dass man sagt, okay, wir bewerben hier unser Produkt XY, sei es jetzt irgendeine Softwarelösung, die entweder dein Leben direkt erleichtert oder, keine Ahnung, Monitoring-Tool etc.
Oder sei es auch vielleicht ein Entwicklergerät. Also warum ist eigentlich ein Microsoft-Produkt beziehungsweise eine Hardware, auf der ein Microsoft-Produkt betrieben wird, nicht unbedingt schlecht im Vergleich zu dem, was auf der Mac läuft. So, das mal auf einer Konferenz zu zeigen, wo steht man denn da eigentlich, ist glaube ich auch keine schlechte Idee. So, von daher.
Zumal so große, also Softwareprodukthersteller und so, die haben ja auch meistens irgendwelche Innovationsabteilungen, haben meistens auch selber irgendwie so Research and Development und haben da vielleicht auch gerade sehr spannende Techie-Themen. Also auch sowas haben wir ganz häufig in der Vergangenheit gehabt, dass eben genau diese großen Sponsoren halt auch gesagt haben, hey, wir arbeiten da gerade an ein paar Sachen, darüber würden wir auch gerne einen Talk machen, weil das super spannend ist und uns da auch irgendwie oder uns so darstellt oder zeigt, dass wir eben halt doch am Zahn der Zeit cutting edge sind und coole Sachen machen.
Du hast jetzt gerade noch was sehr Interessantes gesagt. Du hast jetzt gerade so ausgedacht, hey, wir haben da was, was total interessant ist und das wollen wir mit der Welt teilen. Was ich oft gehört habe, um jetzt mal wieder kurz zurückzukommen auf Käufer Papers und Speaker und First Time Speaker oder auch zum 800.
Mal Speaker, ist immer so eine gewisse Unsicherheit, interessiert sich irgendjemand für dieses Thema? Und ich habe immer das Gefühl, genau wenn gerade jemand fragt, ob sich überhaupt dafür jemand interessiert, dann explodiert das immer. Gerade auch im Barcamp-Format. Und deswegen finde ich das eigentlich auch so toll, weil man kann das so ein bisschen so vorstellen.
Und ich habe das schon ganz oft erlebt, dass jemand da dachte, ja, ich nehme dann den kleinen Raum, da wo nur vier Leute reingehen. Da waren dann 200, so ganze Konferenz auf einmal. Und da, wo man gedacht hat, jetzt ist jetzt der Renner. Ja, machen LLM-Chat mit AI. Dann waren halt, da gab es dann halt weniger Interesse dran.
Und deswegen finde ich, dass es gerade interessant ist, dass du das so gesagt hast. Und wollte dann nochmal auf den Weg legen, dass jemand, falls jetzt jemand gerade zuhört und sie gedacht hat, ah, ich weiß ja nicht, ob sich dann jemand dafür interessiert, einfach einreichen, weil wahrscheinlich schon.
Und ich habe auch das Gefühl, dass wir in unserem Day-to-Day-Business beim Arbeiten so in unserer Nische immer drin sind, so in unserem Feature drin sind. Und wir wissen ja schon alles über unser Feature. Wir denken, da gibt es ja überhaupt nichts mehr drüber zu diskutieren und zu erzählen, aber ich meine, wir sind ja quasi nur ein Teil von so Softwareentwicklung.
Also da gibt es ja, wir sind ja jetzt generell nur das Web, da gibt es ja noch ganz viele Sachen, da gibt es ja noch Hardware und Sonstiges und ihr habt ja eh schon einen größeren Track, ihr habt ja eh schon mehr Bereiche drinnen. Aber allein nur im Frontend-Bereich kann es CSS geben, JavaScript oder auch HTML.
Und die Themen sind ganz wahnsinnig unterschiedlich. Und da würde ich jedem auf den Weg mitgeben. Deine Nische ist sicherlich auch für ganz andere interessant. Und wir sind total glücklich darüber, wenn du da schon 800 Lebensstunden reingesteckt hast in dieses Feature. Und uns in einer Stunde zusammenfasst.
Alter, wir waren nicht so, wie du das gemacht hattest. Da gab es auch aus der Eckekiste letztes Jahr auch so ein Erlebnis, da war auch ein Barcamp in so einer, wirklich in der letzten Ecke quasi, da stand dann einfach nur ein Fernseher quasi mit angeschlossenem Laptop und dann ging so eine Treppe hoch zu den Büros, da war oben so ein kleiner Balkon quasi, um runterschauen konnte und es war wirklich so, dass die Leute auf der Treppe saßen bis oben hin, dann haben sich irgendwelche oben von irgendeiner anderen Ecke noch Sessel geholt, haben sich dann noch hingehockt und dann war wirklich dieses ganze Ding, was eigentlich vielleicht für so 20, 30 Leute ungefähr war, war voll und es haben bestimmt, doppelt so viele.
Und es war echt spannend, dann zu sehen, wie halt auch so verschiedene Themen, wo man denkt, oh, okay, weiß ich nicht, dann auf einmal so eine Masse an Leute anlockt. Das war schon echt cool auch. Und also, was ich da auf jeden Fall auch zu dem First-Time-Speaker sagen kann, wir sind, also so wie du auch gerade gesagt hast, Vanessa, wir sind irgendwie so in unserer Nische drin, wir sind so irgendwie.
Vertieft in irgendein Framework, dass vielleicht auch ein Learning, dass man hat, auch wenn es ein kleines Learning oder wie ein kleines dann erscheint, eigentlich für andere Leute super bereichernd sein kann. Also allein wie irgendeine API von einem Framework irgendwie unter der Haube oder so funktioniert, wenn man sich da einmal reingefuchst hat, das ist, finde ich, super, das Learning und das sind irgendwie meine liebsten Talks, auch wenn das irgendwie Leute sind, die sich denken, naja, okay, ich bin jetzt vielleicht noch eher juniorig und mache den Job vielleicht erst ein paar Jahre.
Ich finde, das sind meistens so die inspirierendsten Talks, weil du einfach merkst, okay, die Person hat voll was mitgenommen und Und meistens lerne ich da auch noch eine ganze Hecke bei den ganzen Sachen. Hast du da oder habt ihr beiden da noch so generelle Highlights aus den letzten Jahren, an die ihr immer gerne zurückdenkt?
Vielleicht auch Sachen, die dann überrascht haben. Die Frage kommt jetzt ein bisschen aus dem Nichts. Mir wird hier zu gehen, dass ich sagen würde, oh alles, oh Gott, ich bin nicht vorbereitet. Aber vielleicht kommt euch ja spontan was im Kopf rein. Fällt mir gar nicht schwer, kommt sofort. Du zuerst. Dann fang du gerne an, Tim. Okay, also für mich war das Highlight, glaube ich, letztes Jahr der Talk von Tobias Glemser, der auch dieses Jahr wieder am Start sein wird.
Er hat einen sehr, sehr guten Talk gehalten über das Thema Cybersecurity und das hat mich auch nachhaltig nochmal geprägt, würde ich sagen, was dazu geführt hat, dass ich zuletzt schon sehr viele LinkedIn-Posts über das Thema Cybersecurity verfasst habe. Aber grundsätzlich, das war wirklich cool, weil es so ein Talk war, der sehr dynamisch war von Art und Weise, wie er präsentiert wurde und einfach sehr viel Content übermittelt hat auf eine sympathische Art und Weise, die einfach dann wirklich da zum Denken angeregt hat und auch das sehr gepusht hat bei mir. Also ich fand es richtig cool.
Und natürlich das ganze Community-Thema und Netzwerken. Ich fand tatsächlich auch den Talk von Tobi Glemser richtig gut, den du auch genannt hattest. Ich fand aber tatsächlich auch kleinere Talks. Ich war auf der Community-Stage und habe die eben moderiert. Da gab es auch so ein paar Talks, wo es irgendwie um Seven Habits von, ich glaube, erfolgreichen Developern oder so ging.
Und da wurde einfach nur, ja, so ein paar Prinzipien ja gebracht, die jedem einfach was bringen, wo jeder irgendwie gemerkt hat, ah, okay, ja stimmt, da könnte ich irgendwie nochmal irgendwie ein bisschen tiefer reingehen oder das könnte ich mir nochmal zu Herzen nehmen. Und ansonsten hatte ich noch einen Talk, da hat sich jemand tatsächlich, ich glaube, das war auch ein First-Time-Speaker hingestellt, hat gesagt, ich habe da mal so ein Tool gebaut, ich weiß nicht, ob das für irgendwen interessant sein könnte, aber das ist jetzt mal das Tool und er weiß auch noch nicht mal, ob es sowas schon gibt Und hat das einfach mal vorgestellt und hat tatsächlich mit dem Publikum eher, ja, neue Feature-Ideen entwickelt und hat gefragt,
ja, und wofür würdet ihr das vielleicht verwenden? Also es ging irgendwie um etwas, womit man Grafen gut darstellen kann und, ja, Dinge managen kann und das war, ja, einfach super cool. Jetzt habe ich fast das Problem, dass ich jetzt auch ein bisschen Bock auf diese Highlights habe. Ich habe aber auf der Webseite jetzt nichts von Recordings von den letzten Jahren gesehen. Ist das korrekt? Richtig.
Und das macht ihr auch mit Absicht nicht, weil? Bisher ist es so, dass wir einfach noch nicht die technischen Möglichkeiten dafür hatten. Also wir haben zwar ja ein Team, das eben Fotos und Videos so für ein Aftermovie, beziehungsweise für Veranstaltungsfotos oder so macht, aber wir haben noch nicht das komplette Equipment, um eben die ganze Veranstaltung zu vertonen.
Da gehört eben nochmal ein bisschen mehr dazu. Es war schon ein paar Mal in der Diskussion und vielleicht kommt es auch noch in den nächsten Jahren, aber bisher eben war das noch nicht geplant, beziehungsweise noch nicht im Rahmen der Möglichkeiten leider. Und nachdem es auch das DZS natürlich auch immer sehr stark ist im Fördern von Startups, gab es letztes Jahr noch ein Startup Lighthome, hießen die, glaube ich, wenn ich es richtig im Kopf habe, die hatten so eine App dabei, mit der man quasi die Präsentationsfolien live sehen konnte und dann konnte man sich Notizen mitmachen und das dann runterladen im Anschluss, also das ginge tatsächlich dann auch während der Konferenz und ja, die haben da gleich quasi ihre erste Demo mit einer größeren Konferenz quasi genutzt,
um zu gucken, ob alles so funktioniert, wie sie sich das vorstellen. Und das ist natürlich auch mal schön, dass dann in dem Rahmen auch solche Firmen und Startups die Möglichkeit bekommen, da mal ihre Sahne zu erproben. Ja, das klingt wirklich sehr cool. Aber ich wollte es auch gar nicht negativ ausdrücken, weil ich denke, ich würde es auch, solange das noch so ist, auch genießen und auch teilweise als Vorteil sehen, dass vielleicht die Sachen nicht so rekordet werden.
Weil ich glaube und vielleicht auch nur unterbewusst ist die Stimmung trotzdem nochmal anders für die Speaker. Also ich habe auch wirklich mit vielen erfahrenen Speakern gesprochen und ich kenne tatsächlich, auch von den bekanntesten Deutschen alle sagen, dass sie trotzdem in irgendeiner Art und Weise aufgeregt sind.
Und wenn man den gleichen Tag zum Zwölften ergibt, oder gerade deswegen, weil man sich denkt, ich kann ihn selber nicht mehr hören, ich werde mich jetzt behaspeln. Und ich habe selber auch das Gefühl, ich bin so ein bisschen freier, wenn ich weiß, dass ich nicht recordet werde und mir nicht denke, oh Gott, in zehn Jahren, wenn sich da alles irgendjemand anschaut, wenn sich irgendjemand zehn Jahre anschauen würde, keine Ahnung.
Aber dass man da jetzt keinen Quatsch redet. Und gerade dadurch, dass ich ja auch, ich bin ja kein ausgebildeter Speaker. Ich bin Frontend Developer. Und ich rede über Themen, die mir Spaß machen. Und ich habe gar nicht so viele Side-Projects. Vieles, über das ich gesprochen habe, waren Arbeitsthemen. Ich habe da jetzt nicht meine API-Keys rausgegeben, aber das sind trotzdem Arbeitserfahrungen.
Und das ist natürlich immer so ein Ding, wo man sich fragt, aber hoffentlich sage ich jetzt auch nichts Falsches. Und deswegen ist es halt immer so ein bisschen aufgeregt. Und ich bin ja jetzt, vielleicht merkt man das jetzt auch gerade, wenn ich drüber spreche, ich überdenke das auch alles sehr gerne. Also Overthinking ist da ganz stark.
Aber ich habe das Gefühl, es hilft so ein bisschen, wenn man weiß, da sind keine Kameras dabei. Und wahrscheinlich wäre es aber auch nochmal eine besondere Herausforderung, wenn man jetzt auch noch Barcamps recorden möchte. Weil bei so Talks kann ich es mir vorstellen, da weiß man, dann geht um 9.30 Uhr los, um 10 Uhr ist es vorbei.
Bei Barcamps wäre es wahrscheinlich nochmal eine ganz andere Herausforderung und ist vielleicht auch wirklich was, was man gar nicht haben möchte in dem Bereich von freien Austauschen. Da möchte man ja sowieso, dass jeder mitreden kann und jede ihre Meinung nochmal dazu äußern kann. Also vielleicht kann man es einfach genießen, solange es echt noch so ein, Hey, wir sind nicht recorded.
Wenn ich es nicht gut nehme, nehme ich es genauso mit. Meinen nächsten Punkt habe ich jetzt gerade voll vergessen, deswegen mache ich einfach eine ganz andere Frage, bis es mir das wieder einfällt. Ich würde nämlich gerne noch viel hinter die Kulissen blicken, denn wenn ich jetzt als Teilnehmerin auf eurer Webseite gehe, dann sehe ich, ah, und da sind so Talks und da kommt wahrscheinlich irgendjemand auf der Bühne und wird dann was sagen.
Und ihr beiden habt ja da auch eine ganz große Rolle, denke ich, an den Tagen. Und ich würde euch gerne mal fragen, wie eure Abläufe so sind. Also wir hatten jetzt gerade schon Blind Voting, das muss man alles organisieren. Vermutlich muss sich irgendjemand um die Webseite mal kümmern. Aber wenn es jetzt um die Konferenz an sich geht, wie ist euer Tagesablauf?
Wie viel vorher müsst ihr eigentlich anfangen? Wie lange seid ihr da wach? Wie lange muss man noch aufräumen? Ja, wir haben da wiederum zum Glück den Partner, die das sozusagen, also eine ganze Event-Management-Abteilung mehr oder weniger haben. Das heißt, die machen das auch mit vielen anderen Formaten.
Das heißt, die sind super geübt, gerade was Aufbau, was auch so ein bisschen Planung von Catering und Co. angeht. Das nehmen die uns auf jeden Fall ab. Also Trackplanung beziehungsweise auch diese ganze Themenplanung und so weiter, die machen wir meistens zusammen. Da hatten wir dieses Jahr auch schon den einen oder anderen Workshop, wo wir uns eben wieder Dinge überlegt haben, was wollen wir dieses Mal anders machen. Und dann während des Events ist es tatsächlich so, dass wir Stage-Hosts sind.
Das heißt, wir moderieren die Leute an auf den jeweiligen Stages, erzählen ein bisschen was von denen. Kommen meistens auch danach noch ein bisschen mit den Speakern ins Gespräch und haben auch das Glück, dass wir so aus dem anderen Team eben auch, also aus dem DZS-Team Leute haben, die sich wirklich um die Speaker kümmern, die Speaker umsorgen, sich um alles Technische kümmern, was halt super, super gut ist.
Und du hast es gerade noch gemeint, ihr moderiert die Leute an und mir geht es jetzt speziell noch für das Speaker-Dasein wieder. Wie macht ihr das denn so mit so Mikrofonen und habt ihr da Handmikrofon? Das ist eine spezielle Frage, ich weiß schon, aber habt ihr Handmikrofone oder habt ihr die Öhrchen-Headsets-Dinge?
Und weil jetzt Leute zuhören und sich fragen, warum stellt diese Frau so eine komische Frage? Stellt euch mal kurz vor, ihr seid auf einer Bühne und wollt ein Live-Coding machen, was eh schon ganz spannend ist. Übrigens, der Trick zu Live-Coding ist ja, dass man das eigentlich vorher alles recordet und dann einfach nur das Screen-Recording abspielt und so tut, als würde man tippen.
Man muss aber die Zeit wirklich gut einhalten. Wenn man Pause drückt, dann sieht man, dass es ein Video ist. So, zurück zur Frage. The more you know. Okay. Ich kannte das von Leuten, die irgendwie Git verwenden. Also die sozusagen verschiedene Git-Stände haben. Also Commits, zu denen sie dann immer wieder springen. Fand ich auch nicht schlecht.
Das auch. Das ist die andere Alternative, dass man sich so sieben Branches macht und dann einfach so einen Git-Restore von allem. Und dann checke ich den anderen Branch auf, wo das geht. Ich habe alle Varianten durch. Ich mache das so nach Gefühl oder vor allem... Nach Vorbereitungszeit. Wenn ich gar keine habe, dann wird es einfach live und wir schauen, was passiert.
Wenn ich ein bisschen Vorbereitungszeit habe, dann mache ich das mit den verschiedenen Branches. Es ist aber blöd, wenn dir dann währenddessen auffällt, dass du jetzt den Code doch nochmal generell anpassen würdest. Dann musst du deine sieben Branches dadurch rebasen. Das mit dem Recording ist eigentlich gar nicht schlecht, weil du musst das ja eh ein.
Du musst dir so einen Talk eben, also was heißt muss, dass man manchmal probt man seinen Talk, manchmal einmal, manchmal ungefähr 700 Mal, dass man eine brüchige Stimme hat, und andere gar nicht glauben können, wie viele Stunden in so einem 20-Minuten-Talk drinstecken können. Aber wenn man eh probt, dann kann man ja eh tatsächlich mal recorden.
Dann kann man sich selber auch dabei zuhören, wie oft man eigentlich Ann sagt. Und wenn man das Recording aber dann eh schon hat, dann kann man ja vielleicht das abspielen. Aber man muss auch eine gute Auflösung haben, weil je nachdem, das sollte man doch mal testen, wie das auf dem Beamer dann und so ausschaut.
Zurück kommt hin zu dem, was ich sagen wollte. Denn versucht mal zu live coden, während ihr ein Mikrofon in der Hand habt. Daher kommt mal eine Frage. Habt ihr ein Handmikrofon oder habt ihr ein Headset? Es kommt auf die Stage an. Auf der Mainstage gibt es Headsets. Auf bestimmten Stages braucht man nicht mehr ein Mikrofon, weil die eben darauf ausgelegt sind, dass es eigentlich ein Raum ist, der auch so relativ gut bescheulbar ist. Also auch mit den menschlichen Organen sozusagen.
Dann gibt es aber auch Handmikrofone, meistens für die Moderation auf den Stages. Genau, ja. Und bei den Barcamps ist meistens so ein offenes Format, wo alle eh sehr eng beieinander stehen, da braucht man gar nichts da. Schaut mal einfach, wie es läuft. Und das, aber dann gehe ich mal davon aus, dass ihr Internet und Wi-Fi auf der Konferenz habt, damit man dann auch gleich durchkommt. Ja, selbstverständlich. Auf jeden Fall.
Dann heißt es, da ist nicht das, wir machen heute Networking, indem man heute mit dem Nachbarn spricht. So, jetzt sind wir schon durch einige Themen durchgegangen. Gibt es jetzt generell was, bevor ich noch irgendwas anderes frage? Gibt es noch gerade Themen, über die ihr sprechen möchtet, damit wir die nicht vergessen?
Von meiner Seite, glaube ich, haben wir die wichtigsten Punkte auf jeden Fall abgearbeitet. Ich ganz genau so. Ja, dann habe ich noch einen wichtigen Punkt, so als Teilnehmende Person. Hier habt ihr gerade schon gesagt, man hat da so eine coole Location. Und was natürlich auch dazu gehört ist, ja, das Catering habt ihr schon erwähnt, aber es ist eine Zwei-Tage-Konferenz.
Hat man dann so am ersten Abend noch so ein bisschen Get-Together? Wie läuft das denn so ab? Denn jetzt habe ich gerade so die Situation, ich darf von meiner Firma aus als Teilnehmerin zu der Hacker-Kiste Augsburg gehen und jetzt bin ich aber ein bisschen nervös, weil da bin ich alleine und das ist ja immer so aufregend.
Und deswegen frage ich mich, was ist da denn dann am Abend noch so geboten? Also auf jeden Fall Abendveranstaltungen war schon immer ein großer Teil. Gerade letztes Jahr war es richtig cool. Da haben wir dann auf dem fetten IMA-Leinwand von der Mainstage Mario Kart laufen gehabt. Da konnten dann alle nochmal zusammenkommen. Dann gab es ein riesiges Mario Kart Turnier, was echt witzig war. Weißt du noch, welches Mario Kart?
Mario Kart 8 auf der Switch. Genau. Ein wichtiges Teil, Entschuldigung. Ja, es war super witzig und wirklich auch ist heiß hergegangen. Man hat dann schon gemerkt, dass Leute dabei waren, die das schon sehr kompetitiv gespielt haben. So wie du. So wie ich. Genau. Und ja, das hat richtig Spaß gemacht. Und natürlich dann hat man auch das ganze Gelände oder die ganzen Räumlichkeiten vom DZS, wo halt etwa viel Platz ist, wo man nochmal zusammenkommen kann, wo man nochmal bei einem Kalkgetränk der Wahl zusammenkommen kann, um anzustoßen, um sich auszutauschen.
Und es ist auf jeden Fall, Philipp, sicher jemand, mit dem man quatschen kann oder mit dem man sich austauschen kann, dass man dann nicht alleine am Abend dann irgendwie in der Ecke hockt. Oder traurig auf dem Hotelzimmerchen. Genau, oder traurig auf dem Hotelzimmer, ja. Was übrigens auch vollkommen legitim wäre, ist mir sehr wohl aufgefallen, weil ich bin generell, jetzt lachen wieder manche Leute, aber eigentlich bin ich introvertiert.
Ich hole es nur manchmal, manchmal ballere ich meine ganze soziale Energie raus und dann brauche ich eine Woche Pause. Und deswegen wollte ich auch sagen, es ist natürlich auch sehr schön, dass man vielleicht auch einfach aus einem Hotelzimmerchen gehen kann. Und jetzt, ich weiß, wir waren vorhin schon mal bei dem Thema, aber ich würde jetzt trotzdem nochmal kurz fragen, ob ihr nochmal kurz, ich weiß, wir hatten das schon, aber ob wir nochmal kurz darauf eingehen könnten, welche Themen ihr nochmal alle abdeckt, weil das war mit Cyber Security habe ich nochmal im Kopf und dass wir es nochmal alles durchkommen könnten.
Genau, also wir haben vier Tracks. Der eine Track, der ist, das ist sozusagen ein kombinierter Track, wo es um Dev, AI und Tech geht. Da liegt auch der Fokus. Da haben wir doppelt so viele Talks einfach eingeplant, einfach weil es auch so ein kombinierter Track ist, weil es ja einfach viele interessante Themen gibt.
Dann gibt es so einen Industry-Track. Wir haben halt sehr viel Industrie, gerade in Süddeutschland, aber auch gerade in Augsburg, wo es halt um industrienahe Themen geht. Das kann, ja, keine Ahnung, zum Beispiel IIoT oder sonstige Sachen sein. Dann haben wir eben dann Cyber Security und Hacking-Track, der eben ja letztes Jahr auch eine Keynote hatte, wo eben dieser Tobias Glemser da war, der wirklich einen super Talk gehalten hat und dann haben wir eben noch einen Games and Experience Track, wo es eben viel um UX geht, aber auch um Games-Geschichten und das ist so das, was die Hacker-Kiste zu bieten hat.
Ja, das sind ja wirklich viele Themenbereiche. Ich habe gemeint, ihr habt so über 300 TeilnehmerInnen. Habe ich das richtig im Kopf? Genau. Aber das heißt ja vor allem, ich finde es immer noch eine sehr schöne Größe. Ich glaube, wir haben gerade schon mal darüber geredet, manchmal ist man vielleicht ein bisschen gebrannt, Mike, von der We Are Developers.
Das ist natürlich eine gigantische Veranstaltung und gerade wenn man netwerken möchte oder gerade wenn man vielleicht auf Jobsuche ist oder Hiring betreiben möchte, ist das wahrscheinlich eine der Konferenzen. Aber so viel Angebot mit gar nicht so 2000 Teilnehmerkonferenzen finde ich dann schon aber auch sehr spannend, weil ich glaube, dass man da teilweise noch mehr mitnehmen kann.
Die Themen, die du gerade alle aufgelistet hast, ist das so historisch entstanden und gewachsen? Oder wie ist es jetzt dazu gekommen, dass es gerade die Games-Ecke gibt und hier ein bisschen Cybersecurity? Finde ich schon auch so sagen, ja. Also wir hatten immer wieder Themen, die aufgekommen sind. Und einfach, weil einfach auch viele Leute einfach so ihre Hobbys dann bei den Barcamps mitgebracht haben und man dann halt auszieht, oh, die Sachen gehen aber gut.
Und es ist einfach so gewachsen. Und dann haben wir uns halt auch Anfang des Jahres dann, als wir in der Planung begonnen haben, halt auch überlegt, wie wollen wir das aufteilen, wie wollen wir das weitermachen, was gäbe es für Themen, wie wir das strukturieren können. Und das war quasi dann so der Outcome, der dann so daraus entwachsen ist quasi, dass wir diese Tracks haben, die auch ein bisschen verschiedene Themenschwerpunkte haben und dann auch vielleicht ein bisschen Nischenthemen mit einbringen.
Also könnte dann auch sein, dass sich das an langfristig auch wieder ändert, wenn man einfach merkt, dass andere Themen jetzt bekannt sind. Definitiv. Wir sind dann auch sehr dynamisch, was das betrifft, also auch was das ganze Format der Konferenz betrifft. Es sind ja jetzt schon wirklich viele Sachen jetzt, aber falls ich jetzt zum Beispiel ein Thema haben sollte, was nicht in eine von diesen Rubriken reinpassen würde, könnte ich trotzdem einen Talk einreichen, beziehungsweise wahrscheinlich hätte ich auch immer die Chance, ansonsten Barcamp zu sagen, weil da ist ja auch offener. Genau, auf jeden Fall.
Auch für die nächsten Jahre, Selbst wenn man jetzt aus den vorherigen Konferenzen nicht den perfekten Track für seinen Talk gefunden hat, reicht ihn gerne ein, denn es gibt auch immer wieder mal Hype-Themen oder Themen, wo wir einfach sehen, okay, in diesem Jahr ist es so, dass sich ganz viele Leute mit viel UX beschäftigen und dann kann es auch mal sein, dass es einen UX-Track gibt, wo es nur um User Experience zum Beispiel geht.
Deswegen sollten diese Tracks eben die Leute auch gar nicht abschrecken. Es ist eher so eine Art Orientierungshilfe für die Besuchenden. Also, wenn ich als Besucherin komme, will ich eben wissen, okay, hier bin ich eher bei den Techies, da geht es eher um Cyber Security und je nachdem, wo ich mich eben eher hingezogen fühle, kann ich ja eben gucken, was laufen da für Talks, was könnte denn mich vielleicht im Speziellen interessieren.
Ja, das ist natürlich auch so ein Ding, dass man wahrscheinlich, je nachdem, sich irgendwann mal im Jahr für eine Konferenz entscheiden muss und dann muss man vielleicht auch zum Manager gehen oder zur Managerin und sagen, also ich möchte jetzt zur Hacker-Kiste in Augsburg, weil da kann ich ja wirklich von jedem Themenbereich was mitnehmen und was lernen und das hat die und jene Vorteile, naja, denkt euch selber was aus, ne?
Euch beide hat er schon gefragt. Hans, legt dir noch eine Frage auf der Zunge, die du gerne loswerden möchtest? Also das Wichtige ist für mich nochmal die Teilnahmebedingungen sozusagen abzuklopfen. Ich glaube, wir haben ja noch das mit dem First-Come-First-Serve-Gewinnspiel, nenne ich es jetzt mal offen.
Da sollten wir auf jeden Fall noch eingehen, wer da jetzt sagt, ach kommt, ich bin bereit, das Geld trotzdem zu zahlen, um was Cooles zu unterstützen. Oder die 10 Tickets sind weg. Was kostet denn eigentlich der Spaß, wenn man teilnehmen möchte? Schau mal kurz auf die. Also wir haben auf jeden Fall, es gibt Studententickets.
Gerade war natürlich auch, dass viele Studenten was mit dem Können von der Konferenz. Die liegen bei 25 Euro. Aktuell gibt es noch die, wir gucken, welche gerade noch aktuell sind. Die bleiben. Die sind vorbei. Nicht Vorlaufzeiten, nicht vergessen. Genau, also Blind-Tickets sind vorbei. Jetzt gibt es gerade die Early-Bird-Tickets. Die liegen bei 79 Euro.
Und dann ab dem 30. August gibt es dann das Werk-Wheeler-Ticket. Das liegt dann bei 129 Euro. Hans, seine Augen glitzern schon und er denkt sich, ach, das, das, da kann man ja hin. Oder? Das ist sehr affordable. Ja. Genau, das ist richtig cool, dass ihr die Preise so gestalten könnt. Genau, für die Hörerinnen und Hörer ist es dann, wenn die Sendung rauskommt, die 129.
Aber ihr habt ja die Möglichkeit, die Tickets euch zu holen. Genau, wollt ihr da mal sagen, wie kommt man an die Tickets, wenn man jetzt doch sich überlegt, vielleicht würde ich es umsonst haben? Andreas, bist du oder soll ich schnell? Du kannst gerne. Wir haben einen Code, und zwar Working Draft, klein geschrieben.
Alles zusammen, genau, kein Leerzeichen dazwischen, kein Bindestrich, einfach Working Draft, klein. Das sind zehn Tickets, wie vorhin schon gesagt, first come, first serve, also einfach den Code eingeben, dann kriegt man eins, wenn eins verfügbar ist. Das heißt, ihr müsst eigentlich auf die Webseite gehen, ein Ticketkauf sozusagen auslösen, als Gutscheincode Workendraft eingeben und wenn noch nicht 10 vor euch dran waren, dann bekommt ihr eben, ja, dann wird dieser Gutscheincode applied und ihr könnt eben ein kostenloses Ticket euch kaufen.
Mega, das ist sehr cool. Schön, dass ihr da für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer was in petto habt. Die freuen sich sicher. Ja, wer Bock hat, der kann sich das Ganze natürlich jetzt auf der Website auch nochmal genauer anschauen, nochmal die ganzen Talks auch ansehen. Und Augsburg auch durchaus erreichbar von etwas weiter weg, denke ich.
Da gibt es ja auch eine gute Zuganbindung, soweit ich das weiß. Definitiv. Und ich bin mir zwar sicher, dass es jeder über seine eigene Stadt und sowas sagt, aber Augsburg ist nicht meine eigene Stadt und ich möchte auch an dieser Stelle sagen, es ist eine wunderschöne Stadt. Eigentlich muss man ja sagen, also für die Leute, die jetzt vielleicht auch auf der Jobsuche sind, lohnt sich das nach Augsburg ziehen definitiv, weil also mehr Feiertage im Jahr bekommt man nirgendwo. Morgens Feiertage.
Und dann noch dieser eine Tag. Der eine Augsburg-Tag. Der ist morgen. Der ist morgen. Morgen ist der Augsburg-Tag. Am 8. August. Am 8. August. Ja. Genau. Krass. Ja, das hohe Friedensfest, oder wie heißt das? Genau, richtig. Genau. Und man muss natürlich dazu sagen, Augsburg eine schöne Stadt, eine Römerstadt und auch eine sehr alte Stadt.
Ich glaube sogar, ich bin mir nicht ganz sicher, entweder die älteste oder zweitelte Stadt auch Deutschlands. Also auf jeden Fall Besuch wert. Der Besuch lohnt sich. Von daher, jetzt steht dem ganzen Besuch natürlich nichts mehr im Wege zur Konferenz. Das war auch meine Frage, um auf deinen Punkt, Vanessa, wieder zurückzukommen.
Ich denke, wir können es ja uprappen. Ja, absolut. Mein letzter Satz, den ich hier noch sagen wollte, ist, ich habe jetzt zwar keine Ahnung, wie ihr die Ticketpreise berechnet und wie das kalkuliert wird, aber mir kommen sie auch wirklich sehr fair vor, weil mir durchaus bewusst ist von so manchen Blind Voting-Helfen zumindest, was das im Endeffekt alles kostet und dass es gar nicht so einfach ist, überhaupt wirklich da auf Null rauszukommen und nicht auch noch Miese zu machen.
Daher an der Stelle finde ich das wirklich toll dass auch die Regular Tickets in dem Preisrahmen sind, wo jetzt mein Manager wirklich immer sagen können das können wir gerne übernehmen oder. Dann möchte ich euch beiden vielen, vielen lieben Dank sagen für euren Besuch und für eure Zeit und wir wünschen euch auf jeden Fall ganz viel Spaß und ganz viel Erfolg dieses Jahr wieder wir alle Personen, die jetzt leider dieses Jahr nicht irgendwie die Möglichkeit haben sollten, dieses Jahr hinzugehen, können sich ja dann auch wieder diesen super tollen Aftermovie anschauen und haben dann vielleicht die Motivation für nächstes Jahr, beziehungsweise es dann für nächstes Jahr auf dem Schirm, wenn es dann wieder auf die Konferenzverteilungstickets bei Managern losgeht.
Also an der Stelle, vielen Dank euch beiden, vielen Dank auch Hans, dir? Vielen Dank, dass wir kommen durften. Vielen lieben Dank euch. Und danke an dich, ja genau, Vanessa, auch von meiner Seite an alle. Und dann hören wir uns wieder nächste Woche mit dem nächsten Thema. Bis dann. Ciao, ciao. Macht's gut. Tschüss. Ciao. Ciao.
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