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Adoptieren statt Produzieren - Der Tierschutzpodcast

Ferial und Frau D: Was hat die Kreta-Reise mit Euch gemacht?

Freitag, 10. April 2026 · 50 min

MP3

Shownotes

Einige Tage sind seit unserer Kreta-Reise nun vergangen. Zeit, einmal zurückzuschauen und ein Fazit zu ziehen: Wie ist es Frau D und Ferial ergangen? Was hat die Zeit auf Kreta mit ihnen gemacht und vor allem ganz wichtig: Wie geht es dem gerettet Welpen Rosalie inzwischen?
Schaut mit uns gemeinsam zurück und gleichzeitig auch in die Zukunft wenn wir überlegen, wie wir den Tierschutz auf Kreta gemeinsam mit Euch auch weiterhin unterstützen können.

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Johanna: Ja, herzlich willkommen zur großen Greta-Recap-Folge, quasi der vierte Teil unseres Reiseberichts. Diesmal aber nur zu Teilen aus Greta oder von Greta und zu großen Teilen jetzt auch schon wieder in Deutschland. Das sind nämlich ein paar Tage vergangen, seit wir unsere adoptierten statt produzierten Tierschutzreise auf Greta verbracht haben. Und deswegen sind meine lieben Reisebegleiterinnen Frau D. und Ferial auch heute hier, denn wir wollen ein bisschen darüber sprechen.

Adoptieren Statt Produzieren: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Aber bevor ich euch in das große Recap zu Kreta schicke, habe ich noch ein kleines Intro und ein paar Informationen für euch. Denn ihr habt wieder total fleißig gespendet, an unseren Verein, auch im letzten Monat. Und deswegen möchte ich erst einmal nochmal Danke sagen dafür. Das ist wirklich total schön und herzergreifend, wie nachhaltig ihr uns unterstützt, egal. ob es mit netten Nachrichten ist, auf Social Media durch Teilen der Inhalte, was auch immer, Vorschläge für tolle Podcastgäste oder eben auch finanziell. Ihr seid da echt am Start und das macht uns total happy. Und deswegen bin ich euch natürlich auch schuldig, dass ich euch sage, wohin denn jetzt für den April das Spendengeld fließt. Also es ist keine große Überraschung. Natürlich ist auch wieder das Tierheim Darmstadt dabei.

Johanna: was so passiert ist auf Kreta, wie es uns geht nach unserer Reise. Und natürlich, ich bin schon ganz, ganz gespannt auf erste Handinfos von der Ferial, die noch zurzeit auf Kreta ist und uns ein bisschen updaten kann zu den Hunden und zu den Menschen, die wir dort getroffen haben. Aber erstmal herzlich willkommen.

Ferial: Hallo!

Frau D: Hallo, so schön euch wiederzusehen in der Kombi.

Adoptieren Statt Produzieren: Dort wird ja ein Projekt unterstützt, das nennt sich Underdogs und das hilft eben dem Tierheimleiter Christian Zennkraf, der ist auch Tierarzt dabei, die Tiere von obdachlosen Menschen aus dem Kreis Darmstadt kostenfrei zu behandeln. genau, auch da fließen diesen Monat wieder 1500 Euro hin. Und natürlich, wer kennt ihn nicht, den Hundenhof, ein Hof, der sich für Hunde mit Handicaps einsetzt. Auch da fließen wieder 1500 Euro hin.

Ferial: Ja,

Johanna: Ja, die erste Frage erstmal, wie geht's euch beiden?

Ferial: Gut, gut. Wir kämpfen gerade mit schlechtem Wetter, aber ansonsten die Kreter freuen sich natürlich darüber. Aber es erschwert dann schon auch ein bisschen die Arbeit. Aber ansonsten alles Gutes regnet. Das ist das erste Mal, dass ich das habe. ist jetzt das dritte Jahr, dass ich das mache. Regen hatten wir bisher noch nicht, aber so ist das mit dem Wetter. Das lässt sich halt nicht behandeln.

Johanna: Es regnet gerade.

Adoptieren Statt Produzieren: Wenn euch die Projekte jetzt noch nichts sagen sollten, dann schaut unbedingt mal hier in der Historie unserer Podcast-Folgen vorbei, denn da gibt es auch zu jedem Projekt eine Podcast-Folge, wo wir ganz ausgedehnt darüber sprechen, was die Projekte beinhalten. Und dann haben wir natürlich auch nochmal einen dritten Spendenbetrag, den wir in diesem Fall aufgesplittet haben, und zwar einmal an die Tierhilfe Ukraine.

Johanna: Kommt ihr gut dann hoch zu Maria, ins Schälte überhaupt?

Ferial: Der Weg an sich hoch, das geht einigermaßen. Es sind ein paar Pfützen natürlich, paar Tieferer. Aber der Weg von draußen zum Haus ist ja ⁓ schon schlecht. Und mit ziemlich großen, wie nennt man das, Furchen versehen, dass man mit einem normalen Auto da gar nicht durchkommt. Und die stehen halt jetzt voll Wasser. Und es schält aber auch teilweise richtig halb, schon fast überflutet. Also richtig doll, weil das ist ja immer im Süden. Wenn es dann regnet, dann ist es halt auch richtig krass.

Johanna: Mmh.

Adoptieren Statt Produzieren: Wir hatten da ja eine ganz bewegende Podcast-Aufnahme, die, das müsste jetzt vor zwei, drei Wochen gewesen sein, das war auf jeden Fall noch vor oder um Kreta herum, mit der Michi, die ja jetzt gerade auch wieder in der Ukraine war, an der Front, um dort Tiere zu evakuieren. Und das unterstützen wir natürlich auch diesmal mit 500 Euro. Dann den Tierschutzverein von der lieben Fiona Blitner, die jetzt

Johanna: Mhm.

Ferial: Und es ist auch so, dass Maria selber zurzeit mit dem Auto gar nicht bis vor das Haus kommt. Das soll schon was heißen. halt jetzt vorne immer unter den Bäumen stehen und dann da wenden in zehn Zügen so ungefähr, bis sie dann da wieder raus ist. ja, also die Straße muss halt auch irgendwie dringend mal gemacht werden. Aber es ist halt Privatgrundstück und da interessiert sich sonst keiner für.

Johanna: ⁓ okay. yeah. Also auf jeden Fall im Wassensitz wurde schon viele Baustellen wieder da. Ja, aber du Loris, wie geht es dir? Wie ging es dir nach der Reise? Wir sind, wie lange sind wir jetzt wieder zurück? So anderthalb Wochen? Fast.

Adoptieren Statt Produzieren: auch kürzlich Podcast-Gästin war. Wir haben über Social Media gesprochen und Tierschutz auf Social Media. Auch nur eine total spannende Folge. Und sie hat mit einer Freundin zusammen einen Tierschutzverein, Fem4Dogs. Auch dort fließen 500 Euro hin. Und zu guter Letzt fließen auch 500 Euro an Burg Nagezahn e.V. Unsere Osterfolge, war ja jetzt SRS, ein paar Tage alt. Auch vielen Dank dafür für die Resonanz. Auch da fließen nochmal 500 Euro hin. So.

Ferial: Genau.

Frau D: Anderthalb Wochen, ja. Mir geht es gut, ich vermisse die Zeit dort sehr. Ich bin mit den Gedanken ganz lange, ständig da immer wieder auf Kreta. Ich habe das aber auch ⁓ immer nach einer Tierschutz-Tour, dass ich dann immer noch gedanklich viel bei den Hunden bin, in den Sheltern bin, bei den Menschen bin. Aber da hänge ich besonders fest. Ich vermisse es sehr. Ich denke auch an viele Hunde.

Adoptieren Statt Produzieren: Und das wollte ich euch schon mal hiermit gesagt haben. Ansonsten nächste Woche vielleicht ein kleines Update, was im Moment so ansteht. Nächste Woche ist auch nochmal sehr, sehr viel los. Nächste Woche geht es nämlich wieder nach Rumänien und diesmal auch mit prominenter Unterstützung. Martin Rütter kommt nämlich mit. Und da werden wir sicherlich auch von vor Ort nochmal hier und da berichten. Vielleicht schaffen wir auch nochmal ein Reisetagebuch. Sagt mir auf jeden Fall Bescheid, euch das interessieren würde.

Frau D: Irgendwie ja, aber es geht mir gut. Es geht mir gut.

Johanna: Was schießt ihr da so durch den Kopf? Wie es denn wohl geht gerade oder wirst du gerne auch wieder jetzt dort vor Ort zurück?

Frau D: Ja voll, ich wäre sehr gerne wieder da. würde total gerne helfen. Generell, meine, macht das da alles alleine, die Maria. Wir sind ja meistens Einzelkämpferinnen, egal wo jetzt, wenn wir mal ehrlich sind. Also alle, die wir jetzt getroffen haben, wir da waren, irgendwie haben sie das ja doch zum Großteil alleine gemacht. Also jetzt die Shelter-Arbeit fehlt. Also klar, immer mal mit so ein, zwei helfenden Händen, aber ...

Adoptieren Statt Produzieren: Wir hatten das in den letzten Reisen immer so gemacht, dass wir von vor Ort an jedem Tag quasi eine kleine Zusammenfassung und so bisschen so einen aktuellen Stand der Gefühle und der Emotionen und ja, einfach so bisschen reingequatscht haben. Und es hat immer sehr viel Spaß gemacht. Und genau, der Plan ist, dass wir das vielleicht auch nächstes Mal schaffen. Mal sehen, wie die Tage, die werden wieder sehr voll sein. Mal gucken. Und morgen, da will ich noch gar nicht zu viel. Ja, schon mal.

Frau D: Ja, ich wäre jetzt gerne da und würde die Hunde füttern, mit sauber machen und mich auch mit den beschäftigen. so irgendwie bisschen mehr posten, damit die ein Gesicht bekommen und vielleicht irgendjemanden finden, der sagt, komm, ich hätte gerne den oder den Hund.

Adoptieren Statt Produzieren: vorwegnehmen. Aber ich glaube, in meiner Zeit morgen, ihr werdet das dann wahrscheinlich erst nach der Rumänienreise erfahren, steht eine Aufnahme an, die es so bei uns noch gar nicht gegeben hat. Es wird auf jeden Fall spannend, glaube ich, und sehr erkenntnisreich. Und wir schauen mal ein bisschen weiter weg. Ja, ich will gar nicht zu viel verraten. Es hängt auch mit der aktuellen Nachrichtenlage zusammen.

Johanna: Ja. Ja, das glaube ich. Ich bin aber auch total gespannt, ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, Frau D., auf ein paar Updates. Denn, also, ich glaube, die meisten Nachrichten zu diesem ganzen Thema waren bezogen auf Rosalie. Wie es ihr jetzt geht, wo sie ist, was sie macht, ob sie alles gut überstanden hat.

Adoptieren Statt Produzieren: Es wird ein bisschen heikel, es wird aufregend, es wird spannend. Bleibt auf jeden Fall dran. Ich glaube, es wird sich lohnen und bleibt vor allem jetzt dran, denn es geht jetzt weiter mit der lieben Frau D. und mit der Feria. Und wir schauen zurück nach Kreta. Was hat sich entwickelt in der Zeit, in der wir nicht da waren? Wie sind unsere Gefühle? Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spaß bei der Folge und wir hören uns dann beim nächsten Mal.

Frau D: Mh-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm-hm

Johanna: Und ich glaube, für alle die, die es nicht mitbekommen haben, wer Rosalie ist, müssen wir einmal erklären, ja, wer das ist, warum sie so heißt und warum sie jetzt gerade bei Maria Wollt ihr das einmal übernehmen?

Ferial: Ja, gerne. ich ein bisschen starten? Ja, genau. Ich versuch's ein bisschen kurz zu machen, weil die Story ist ja doch ein bisschen länger geworden. Ende, wir wollten eigentlich los Katzen füttern und hier da, wo ich wohne, ist auch schon eine der Futterstellen. Und ja, dann haben wir hinterm Haus an dem Morgen, als Anna kam, ⁓ uns mitzunehmen, einen kleinen Welpen gefunden, angekettet. Ja, und die Aufregung war natürlich groß. Wir konnten sie dann

Frau D: Ja.

Johanna: Fange einfach mal an.

Frau D: Ja, mach mal.

Ferial: mitnehmen und tierärztlich versorgen. Und Maria hat dann Gottlob gesagt, dass sie sie aufnimmt, weil das halt die Alternative gewesen das Public Shelter. Auch wenn die natürlich gute Arbeit machen, ist es halt für so einen Welpen natürlich ein Graus da, so einer Zweifel an der Kette zu sitzen. Und dann war halt, wie gesagt, die Freude erstmal groß, dass Maria sie genommen hat und dann wurde sie ärztlich untersucht und alles war gut. Sie konnte auch dreckgeimpft werden. Ja, es ist einfach ein riesengroßer Schatz. Es ist so ein hübsches Tier auch und so ein ganz zartes Mädchen. würde sagen, es ein richtiges Mädchen. Da fehlen so die langen Wimpern noch, wenn sie einen anguckt. Und ja, das ist einfach toll. Und so wie es aussieht, hat sie zu 99 Prozent auch schon ein Zuhause. Und das ist natürlich grandios. so wie es aussieht, geht sie nach Finnland. Also da müsste jetzt schon irgendwie was ganz Dolles passieren, dass es nicht klappt.

Johanna: Ha!

Ferial: Und sie hatte schon auch einige Anfragen. Gott sei Dank. ist halt, wie gesagt, ist halt immer einfach ein ganz hübsches Tier und sie wird auch nicht so groß werden. Das ist für viele, glaube ich, auch noch mal entscheidend. Maria sagte auch, viele wollen eher kleinere Hunde und das wird nicht so ein Klopper werden. Und es geht ihr wirklich gut und die ist schon unfassbar gewachsen in den paar Tagen jetzt. Ich war ja aufgrund des Wetters und aufgrund dessen, dass Maria eine schwere Grippe hat und ein paar Tage gar nicht oben. Und Ja, und dann kam ich hoch und hab gedacht, wow, die ist ja schon, also die ist so ein bisschen höher auf den Beinen jetzt als vorher. Da merkt man, dass da schon echt ordentlich was passiert bei den Kleinen, wie schnell das geht. Ja, nee, ihr geht's gut und ich hab sie auch, waren den Tag beim Auto unterwegs, da hat sie bei mir auf dem Schoß gesessen und sie ist wirklich, sie ist quietschvedel und freut sich des Lebens. Ja, eine ganz Süße. Und ja, Rosalie, das kann ja dann Frau D. mal erzählen, wie es zu dem Namen kam.

Johanna: Ja krass.

Frau D: Keine Ahnung, ich hab die angeguckt, eigentlich wollte ich, ich fand Rose passte irgendwie, was weiß ich warum, es ist, ja gut, ich könnte jetzt ganz weit spinnen, es kommt auch ein bisschen aus Tribute von Panem, aber so ganz entfernt und, aber es gab schon eine Rosa, glaube ich, da, oder gibt eine Rosa da und deswegen ist es die Rosalee geworden und ich finde es passt auch total gut zu ihr, irgendwie, ja. Genau.

Ferial: Ja. Okay.

Johanna: Ja, richtig schön auch zu hören, dass es für sie jetzt schon so ein Happy End hat. Es war natürlich irgendwie für so einen kleinen jungen Hund, ist es natürlich schon irgendwie ein häubriger Start ins Leben. Aber ich hatte mich auch gefragt, Dodo, kannst du das beantworten? Wie viel nimmt sie von so Erfahrungen eigentlich mit? ich meine, es ist natürlich jetzt schon alleine, dass sie dann, wir wissen ja gar nicht, wie lange sie an der Kette war, unter welchen Umständen sie geboren wurde. Wie da so das Umfeld war, jetzt war sie ja bei uns am Anfang natürlich in dieser Situation, als wir sie gefunden haben, total erst mal erstarrt und ein bisschen überfordert, aber ist dann ja relativ schnell aufgetaut und kam dann ja zum Glück in ein schönes Schelter bei Maria und da trotzdem ist es eine Tierheimumgebung. Sie war dann ja trotzdem da auch unter den anderen Hunden und so. ja so häufig hat man natürlich dann auch irgendwie das Feedback oder die Sorge von Menschen, dass die Hunde da irgendwie, ich sag jetzt einfach mal, Saloppenknax weghaben. Wie würdest du denn jetzt zum Beispiel Rosalies Zukunft einschätzen? Meinst du, sie wird das irgendwie noch mittragen, mit in ihr Erwachsenenleben die Erfahrung?

Frau D: Nein, es gibt sicherlich Hunde, die das mitnehmen. Aber das coole ist einfach oder das tolle, faszinierende an Hunden ist einfach, du startest wieder bei Null. Und sie hängen in den seltensten Fällen in der Vergangenheit fest. Das hat man dann ja oft, also das, was du gerade sagst, ne? Scheiße, hat bestimmt richtig viel Blödes mitgenommen und die ist gestört. Und das ist halt einfach nicht so. Also noch mal klar, es gibt immer noch mal welche, die besonders ängstlich sind, schreckhaft sind. wenn wir sie dann zu uns holen, du startest immer, egal wie alt sie auch sind, an einem Nullpunkt, also es ist jetzt mal so ganz lob, und du kannst halt alles mit denen trainieren. Vielleicht ist die ein oder andere mal ein bisschen ängstlicher. Ja gut, dann trainierst du das, aber das hättest du bei einem Hund, der hier von zum Beispiel jetzt einem Züchter kommt, kannst du das Thema genauso haben. Und deswegen finde ich, Und jetzt Rosalie, die wird super in ihrem neuen Zuhause klarkommen.

Johanna: Ja, dank auch der tollen Arbeit auch von Maria und allen, die sich da ja dann auch voll ins Zeug hängen, sie auch dann trotzdem an alles zugewöhnen und sie mitzunehmen und sie auch erstmal körperlich ja auch päppeln. Das ist ja auch häufig ein Thema, dass sie erstmal fit und stark werden müssen. Auf jeden Fall, ja.

Ferial: Ja.

Frau D: Ja. Ja. Ja.

Ferial: Sie wirkt auch in keiner Stelle irgendwie schüchtern oder dass sie erst mal ein bisschen skeptisch ist. Überhaupt nicht. Sie ist einfach total offen. Jeder, kommt, ist ihr Freund und also Gott sei Dank hat sie da offensichtlich nichts behalten. Von, sie weiß natürlich auch keiner, ob sie überhaupt schlecht ging, außer dass sie natürlich an der Kette sitzt. Das ist sicherlich sowieso nicht schön, aber.

Johanna: Hmm.

Ferial: Ich vermute auch mal, dass sie jetzt nicht misshandelt wurde oder so. hat halt, ja, manche Menschen sind halt einfach immer noch gedankenlos und es gibt nach wie vor viele Kettenhunde auf Kreta. Leider.

Johanna: Das ist da absolut noch ein Thema. Wir haben aus der Community auch noch ein paar Fragen bekommen und ich dachte, ich stelle euch die einfach mal oder wir besprechen die einfach mal. Und die nächste Frage, die kann wahrscheinlich Feria ganz gut auch beantworten, denn es kam doch ein paar Mal die Frage auf, wie man jetzt explizit Maria unterstützen kann. Natürlich Also mit Spenden, aber vielleicht auch abgesehen von den Spenden und wie man beispielsweise auch Hunde, für die man sich jetzt interessiert, wie man mehr über die erfahren könnte oder vielleicht sogar adoptieren.

Ferial: Ja, also klar, Spenden, ist gar keine Frage, geht natürlich immer. Was auch wichtig ist, einfach ⁓ ihr ein noch größeres Gesicht zu geben, Beiträge zu teilen. Social Media ist ja da wirklich eine gute Plattform, ⁓ Dinge gut zu verbreiten. Das ist auch immer eine Hilfe. Sie postet ja wirklich sehr regelmäßig. Sie ist auch immer noch sehr aktiv auf Facebook, eigentlich fast mehr als auf Instagram. Aber sie beschäftigt sich jetzt so langsam damit. Wenn man mehr über einen Hund erfahren möchte oder womöglich Interesse an einem bestimmten Hund hat, immer direkt mit Marianne Verbindung setzen. Entweder über die, also auf jeden Fall über den Messenger, Strays of my Soul kann man sie anschreiben oder auch ihre private Seite Maria Fraguli, weil sie ist halt nun mal diejenige, welche die zu jedem, hier sagen kann, wie es ist. Und sie ist auch am Ende diejenige, entscheidet. Und die Entscheidung möchte sie sich auch vorbehalten. Sie hat jetzt zum Beispiel zur Zeit mit Finnland eine ganz gute Kooperation. Das ist auch ein Verein, dahinter steht. Das funktioniert aber deswegen sehr gut, weil sie jede Information bekommt, die sie kriegen kann. Und sie möchte auch mit den Leuten selber in Kontakt treten, die den Hund haben möchten. Sie will da selber auch ein Auge drauf haben, weil sie ihre Hunde sehr genau kennt. Und auch wenn ein Hund sich einem echten Zuhause vielleicht noch mal anders verhält als im Shelter, aber trotzdem kennt sie sie gut und hat ein gutes Gespür dafür, wo es passen könnte und wo nicht.

Johanna: Hm.

Ferial: Und sie sagt halt immer, muss ein gutes Gefühl haben. Das sind halt alles ihre Kinder. wenn man die weggibt, dann möchte man schon wissen wohin. Und deswegen gesagt, dem Fall immer direkt an Maria wenden.

Johanna: Wenn wäre es möglich, auch mal Maria zu besuchen, wenn man auf der Suche ist nach einem Hund und einfach die Hunde dort kennenzulernen?

Ferial: Ja, auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall. Also das ist überhaupt kein Problem. Das Einzige ist, man sollte sich halt vorher anmelden. Zum einen ist der Weg da oben nicht ganz so einfach zu finden und es muss halt so ein bisschen in den Zeitplan reinpassen. Es gibt so ein paar Zeiten am Tag, da ist es eher ungünstig. Kommt halt auch immer drauf an, ob jetzt vielleicht gerade jemand da ist, der helfen kann oder ob sie gerade alles alleine stimmt. Also einfach vorher anmelden und dann ist es überhaupt kein Problem.

Johanna: Hmm, vamos.

Ferial: Sie sagt auch immer, wie wichtig das ist, dass ihre Tiere immer wieder auch andere Menschen kennenlernen, einfach wegen der Sozialisierung, dass die einfach lernen, egal, wer hier hinkommt, die sind alle total nett. Das ist für die Hunde auch super wichtig.

Johanna: Ja, man muss natürlich sagen, finde ich, Marias Fall oder Marias Schälter schon bisschen erklärungswürdig ist, weil wir ja immer auch als Kampagne oder als Adoptionsschaf produzieren, vermittelt ja auch immer, hey, sucht euch richtige Vereine mit Sitze in Deutschland, ein richtiges Team mit einem Vermittlungsteam, wo ihr Fragen stellen könnt und und und. Jetzt ist das da natürlich ein bisschen atypisch, weil es kein Verein ist, sondern einfach eine Einzelkämpferin.

Ferial: ...

Johanna: Die ist natürlich auch schwer, hat jetzt explizit nach Deutschland auf Deutsch beispielsweise. Also ist natürlich schon ein kleines sprachliches Thema, aber die ist natürlich schwieriger, hat sich zu erklären oder ihre Arbeit zu erklären, auch weil sie ehrlicherweise auch im Alltag mehr anderes Zeug zu tun hat oder besseres zu tun hat, als irgendwelche Webseiten zu pflegen und Social Media zu machen. Deswegen ist es halt ja auch in dem Fall so wichtig, dass oder fand ich das auch so wichtig, dass wir dort wo Ort waren und dass wir ja auch die Ferial haben, die der dort ja schon quasi fast zu Hause ist mittlerweile und sich da richtig gut auskennt. Man sollte aber trotzdem, finde ich, so bisschen den Disclaimer geben, dass man trotzdem, wenn man jetzt auf der Suche ist nach einem Tier und vielleicht auch den Auslandstierschutz für sich aussucht, trotzdem darauf achtet, dass es eingetragene Vereine sind, dass sie transparent zeigen, wie sie arbeiten, was mit den Spendengeldern passiert, dass sie auch vor Ort kastrieren.

Ferial: Ja.

Johanna: Und, und, und. Wir haben da auch mal eine Liste zusammengestellt, das findet ihr auf der Webseite, worauf man da ganz genau achten sollte. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ich glaube, Maria ist jetzt so eine Ausnahme. Und tatsächlich, ich glaube, das haben vielleicht doch ein paar nicht mitgekriegt, du warst ja schon mal Podcast-Gast bei unserem Podcast und hast ja schon mal ausführlich erzählt. Dennoch habe ich einige Male die Frage bekommen, wie wir überhaupt auf Maria aufmerksam geworden sind. Und die Frage muss ich ja eigentlich direkt weiterleiten an Ferial, denn wir kennen Maria ja doch nur durch dich. Aber wie bist du überhaupt auf das Shelter, auf die Strays of my Soul aufmerksam geworden?

Ferial: Ja, hatte, also es war, ich verfolge den Tierschutz Greta eigentlich schon sehr lange, mal. Ich bin schon lange im Tierschutz, ein bisschen aktiv, aber mehr im Background und ⁓ habe früher auch bisschen Kassenprüfungen gemacht bei einem Verein und so. Aber ich wollte immer mal vor Ort irgendwas tun. ⁓ Dann bin ich quasi über meine Vermieterin Anna, die mittlerweile eine sehr, gute Freundin geworden ist, Maria aufmerksam geworden, weil Anna mir dann erzählt, ja, wir füttern auch, wir füttern Straßenkatzen und da gibt es ja noch Maria und ich hatte noch nie von Maria gehört, obwohl ich auf Facebook ja schon auch in der Richtung sehr aktiv war. Und dann haben wir halt in unserem Urlaub Maria besucht. Und das war halt so bisschen Liebe auch im ersten Blick so gegenseitig quasi. ich war total begeistert. Und ja, und so reifte dann halt die Idee in meinem Kopf, warum nicht bei Maria helfen, wenn sie denn das gerne möchte. Ja, und so ist das dann entstanden. Vor drei Jahren war ich das erste Mal hier. Und wie du sagst, ich habe hier eine kleine Zweitfamilie gefunden und es ist einfach toll jedes Mal, jedes Mal anders und mit anderen Highlights. Dieses Jahr war dir das Highlight. Und ja, definitiv. Und ich bin auch glücklich, dass sie halt so bisschen jetzt mehr Aufmerksamkeit dadurch bekommen. Das ist natürlich eine Riesen, Riesenchance auch. Und mich hat es auch total gefreut, dass ihr das auch so sehr liebt da oben wie ich auch. Und ja. Sie hat das echt verdient für das, was sie da leistet. Jeden Tag. Und 24-7. Ich habe heute noch festgestellt, heute ist hier Nationalfeiertag und die ganze Insel feiert und Maria ist in ihrem Shelter. Also sie beschwert sich darüber nicht. Sie sagt immer, das ist genau das Leben, was sie möchte. Aber wir haben es Beispiel jetzt in den fast vier Wochen nicht einmal geschafft, dass wir mal abends alle gemeinsam essen gegangen sind. Sie kann halt einfach nicht. Es geht nicht. Sie sagt, wenn sie oben fertig ist, dann muss sie runter zu ihrem Haus. Da sitzen auch noch ein paar Hunde, gefüttert und auch natürlich Zeit brauchen, dass man sich mit ihnen bisschen beschäftigt und dann ist quasi der Tag vorbei. dann klar, irgendwann muss sie auch mal schlafen. Das ist wirklich ein 24-7-Job und deswegen jede Aufmerksamkeit, die sie bekommen kann, freut mich wirklich von Herzen.

Johanna: Ja, auf jeden Fall. Jetzt bist du ja immer eine längere Zeit dort vor Ort und du verbringst ja auch viele Urlaubstage dort. Also du opferst ja auch deinen Urlaub, dort zu sein. Warum machst du das und was gibt dir das dort, längere Zeit im Tierschutz dann aktiv zu sein?

Ferial: Also es ist nicht ganz uneigennützig, was ich da mache, weil ich bringe zwar viel mit und ich tu auch viel und ich geb viel, aber ich krieg so viel zurück. Das ist für mich, ich nenne das immer reines Seelenfutter. Für mich ist es eine schöne Auszeit zum einen vom Alltag. Hier wirklich in vier Wochen kann man auch hier wirklich richtig eintauchen. Das ist dann einfach für vier Wochen man ganz anderes Leben. Das ist auch anders als ein Urlaub, weil ich... bewegt mich hier völlig normal wie zu Hause. habe auch keine Probleme mehr alleine Auto zu fahren. Anfangs hatte ich so bisschen Bedenken, dann bist du allein unterwegs und wenn dir dann was passiert und so. Das ist alles total weg. Also ich komme hierhin und weiß, ich bin da und das ist so. Die sind hier. vor allen Dingen diese Liebe zu schenken. bin jetzt weniger dafür da, ⁓ sauber zu machen. Das möchte Maria gar nicht unbedingt. Sie sagt immer, ne, kümmere dich ⁓ die Tiere. Du hast so eine schöne, ruhige Art und ich merke, wie positiv die Tiere auf dich reagieren. Und das ist das, was sie brauchen und wofür ihr halt einfach auch die Zeit fehlt, weil halt die Basics erledigt werden müssen. Und sie versucht das zwar sehr viel, aber ja, und wenn ich jetzt auch merke, nach nach diesen dreieinhalb Wochen die Tiere auch schon völlig anders drauf sind. Also die erkennen mich relativ schnell wieder und die sind auch nach zwei Tagen freundlich zu mir. Aber nach drei Wochen ist es irgendwie noch mal anders. Ich bin vor zwei Tagen abends gegangen und da hatte ich einen Hund gebellt. Das fand ich ganz... Ich habe mich alle angeguckt nach dem Motto, bis morgen, sehen uns bestimmt morgen wieder, du gehörst jetzt hier hin. Also es ist irgendwie noch mal ganz anders und da geht mir einfach das Herz auf und das möchte ich nicht mehr missen. Das ist einfach nur schön.

Johanna: Du hast jetzt noch die letzten Tage vor dir. Wirst du sehr traurig sein, wenn du dann wieder nach Hause fährst?

Ferial: Ja. Ich hab dann gestern auch wieder saßen drei Katzen auf meinem Schoß da oben und Maria Ossertach, die Katzen, lieben dich und so. das sind jetzt selbst die beiden Jungs, die immer eher noch bisschen scheu sind. Die haben mir gestern das erste Mal Köpfchen gegeben. Und das war wirklich auch wie letztes Jahr, so nach dreieinhalb Wochen, so nochmal ganz anders. Wo ich sage, jetzt könnte ich nochmal vier Wochen dranhängen. Das wäre jetzt nochmal richtig cool. Aber irgendwann muss der Alltag als Zuhause auch weitergehen. Ich freue mich natürlich auf zu Hause und auf meinen Mann, gar keine Frage. Ich jetzt am liebsten teilen, weil es ist so ein Teil, der vielleicht hier bleibt und ein Teil, nach Deutschland zurückfährt.

Johanna: Ja, wir haben ja auch schon darüber gelacht, aber meine Idee wäre ja noch ein Entertainment-Büro auf Kreta. Oder die Martin-Rütter-Hundeschule auf Kreta, wäre doch auch was. Sehr gut.

Ferial: Sehr gern. Bin ich die Erste, mitmacht.

Frau D: Das wäre super, bin ich dabei. Haben wir aber auch schon gesagt, machen wir.

Ferial: Ja, genau. Ja, so bisschen Training könnte bei dem einen oder anderen echt nicht schaden. Also eine kleine Anekdote von gestern, das ist wirklich krass. Ich meine, Teddy kennengelernt. ist Marias eigener Hund quasi, kann man sagen. Und Teddy möchte 24 Stunden an Maria kleben. Das funktioniert halt nun mal nicht. Und er hat halt auch ein kleines Gehege, wo sie ihn dann auch schon mal reinsetzt, wenn sie dann eben beschäftigt ist. Und Teddy haut halt gerne ab und der. wirklich, also der durchbricht sämtliche Dinge, die man da baut für ihn. Und das Gehege von ihm ist schon mit einem Gitterdach versehen, was bei den anderen gar nicht notwendig ist. ist gestern mal wieder da oben reingeklettert, hat sich zwischen zwei, ja wie sagt man, zwischen zwei Maschendrahtteile geklemmt und hing dann oben in diesem Dach fest. Und dann klettert Maria mit ihren 67 Jahren, klettert dann zwischen Olivenbaum und Gehege da hoch. Und ich habe noch gedacht, was genau macht sie denn jetzt da? Wie will sie denn da runterholen? Ich Teddy ist nicht gerade ein Schoßhund. Und dann hat sie sich auf diesem mit einem Fuß auf dem Olivenbaum stehen, mit dem anderen an so einem Eisengitter stehend, hat sie quasi ihren Rücken gerade gemacht, damit Teddy auf ihrem Rücken runterklettern konnte. Unfassbar. Und der Hund könnte wirklich bisschen Training brauchen. daher ist die Idee mit der Hundeschule gar nicht so schlecht.

Johanna: Ja, also man muss ja sagen, ist nicht das erste Mal, Teddy ausgebrochen ist. ja, also ich würde mal sagen, Teddy steht auch gut im Futter. Und als ich das das erste Mal, als wir das hörten und gesehen haben, wie habe ich das gar nicht glauben können, wie der das da hochschafft und da durchschafft vor allem. Und es gibt ja auch ein Video davon auf Social Media, das wurde ja auch gefilmt. Da dachte ich erst, als ich ihn da überhaupt in der ersten Sekunde abhängen sehen, ich musste ehrlicherweise auch ein bisschen lachen, weil ich weiß gar nicht, wie der das dann da hoch geschafft hat. Total krass, ja und Maria natürlich sowieso super krass irgendwie, wie sie ihn dann da jetzt gerettet hat wieder.

Ferial: Ja. Er war dann nachfix und fertig, weil das ist jetzt nicht so, dass er da oben sitzt und sagt, guck mal, ich Gutes kann. Also er ist dann schon auch, dass er feststellt, ⁓ shit, ich komm jetzt hier grad nicht weg. Und sie kriegt das dann halt, wir waren halt drin gerade, und sie kriegt das dann halt mit, weil die Hunde anders bellen dann. Also sie kann das auch irgendwie unterscheiden. Wenn so, weiß ich, das ist dann irgendwie, teilweise jaulen die dann auch und machen dann Alarm in irgendeiner anderen Form und dann weiß sie, ⁓ okay, da ist irgendwas. Also entweder sind es die Katzen, die gerade wieder vor den Gehege spazieren gehen und nach dem Motto guckt mal. Das ist dann auch schon mal gut für so einen kleinen Ausraster von allen. Oder es ist halt Teddy, ja, und gestern war es dann wieder Teddy und ... Jetzt war ich nun dabei und konnte das einfach mal filmen, dass die Leute das auch mal sehen, was das so bedeutet. Also ich meine, das war nicht ungefährlich. musste auch lachen. Aber als sie da zwischen zwischen Olivenbaum und Gitterstäben hängen, da habe ich auch gedacht, mein lieber Schwan. Ja, aber sie hat es hingekriegt. Aber Teddy war danach auch ziemlich müde. Also er war dann schon auch. Es war wie gesagt für ihn auch aufregend.

Johanna: ganz auch anstrengend auch, ja.

Ferial: Aber er lernt halt nicht. ist das, was ich so erstaunlich finde, dass er aus solchen Situationen eben nicht mitnehmen zu sagen, okay, ich gehe da lieber nicht mehr hoch, weil irgendwie weiß er vielleicht, dass Maria ihn dann doch wieder rettet. Ich habe keine Ahnung, wie so ein Hund denkt. Frau D., kannst du vielleicht besser irgendwie einschätzen, oder? Warum so ein Hund aus so einer Situation nicht lernt?

Frau D: Ja, weil das wichtig ist für den einfach bei seinem Menschen zu sein und er das einfach kackelt. Man sind soziale Lebewesen und die entscheiden sich halt aktiv für uns Menschen und teilweise ja sogar gegen Artgenossen, sondern sagen ich gehe lieber mit meiner Person mit halt und der ist da alleine und die Zeit ist ja nicht da jeden 24-7 zu betödeln wie unsere Hunde. Luxus haben oder wie es ja auch sein soll, dass die einfach mit uns leben. mal 1, 2, 3 Stunden alleine bleiben ist völlig okay, aber er ist ja dann doch schon alleine, auch wenn links und rechts nebendran Hunde sind. Ja, will er halt einfach zu Maria in dem Fall. Und er hat ja auch immer wieder Erfolg damit. Also er kommt ja raus, er hat es ja auch schon geschafft und dem ist ja schon der Erfolg einfach da oben hinzukommen und durch dieses kleine Loch zu kommen. Und deswegen probiert er das halt immer wieder und immer wieder. Und es funktioniert ja auch, dass er dann danach irgendwie bei Maria ist. Entweder mit ins Haus geht, also dass sie den mit runter nimmt oder dass der vorne mit ist oder in dem Riesen-Freilauf. Irgendwie ist es ja immer für ihn schon so ein kleiner Erfolg halt.

Ferial: Stimmt, das ist richtig.

Johanna: Was mich noch interessieren würde, Frau D., du bist ja jetzt auch sehr erfahrene Tierschutzreisende. Also du hast ja auch jetzt schon wirklich viele Orte gesehen und viele Tierheime, viele Shelter, warst viel unterwegs. Gibt es für dich irgendwie noch mal einen Unterschied jetzt irgendwie zu allem, was du erlebt hast und jetzt im spezifischen Kreta? Oder was nimmst du jetzt aus speziell dieser Reise mit?

Frau D: Das ist eine gute Frage. Ich nehme ganz viel mit, deswegen stock ich gerade so. Boah, was nehme ich mit? Einfach, dass das super wichtig ist, was wir machen, irgendwie zu zeigen, also verschiedene Orte zu zeigen, so wie wir das jetzt gemacht haben. Nicht nur zum Beispiel jetzt habe ich jetzt Rumänien als Beispiel, sondern auch mal in den Süden zu fahren und da aufzuzeigen, wie es dort ist und dass viele Dinge anders zu Rumänien sind vielleicht und die ein bisschen weiter sind, aber trotzdem noch ganz viel Hilfsbedarf da ist. Und ich hab jetzt vorhin als Ferial erzählt, ich mein, kenn Marias Geschichte oder deine Geschichte, wie du da gelandet bist, aber hast du auch grad gesagt, dass Johanna, dass sie keine, dass da kein Verein hinter ist und dann wirklich nochmal, hätten wir das nicht gemacht, hätten wir diese krasse Frau nie kennengelernt und jetzt mal überlegt mal, dass die dass einfach alles alleine macht. Die hat das alleine hochgezogen, dieses Riesending, dieses schöne Ding, den Hunden geht es da wirklich gut. die haben ein schönes Zuhause. Klar wäre es schöner, wenn sie in einer Familie leben würden. Da müssen wir nicht drüber reden. Aber sie haben ein total schönes Zuhause. Und die macht das einfach ohne einen Verein dahinter. heißt, die stemmt das mit ihren ... Jetzt sind es vielleicht ein paar mehr FollowerInnen, die sie hat, aber ... Ich übertreibe jetzt, aber 20 Followern stemmt ihr dieses Ding und nimmt trotzdem Tiere auf, so wie ihr das kann und versucht, denen zu helfen. Und wuppt das alles alleine. Und das ist das, was ich so sehr liebe an diesen Tierschutz-Touren, wirklich Menschen kennenzulernen, die unfassbar schön einfach im Inneren auch sind und toll sind. Und aber auch die der Welt zu präsentieren und irgendwie zu zeigen, guckt mal hier. bleibt auch hier im Tierschutz, Aber guckt auch mal bisschen weiter, informiert euch weiter. Und es gibt überall eine Rosalie, die auf ein Zuhause wartet, die klein ist und die ein junger Hund ist und gerne irgendwo anders, also in einer Familie leben würde. Oder aber auch alte Hunde, kranke Hunde, was auch immer. es irgendwo gibt, deinen Hund gibt es schon. Ja, so. Und das finde ich, das habe ich so extrem diesmal mitgenommen. ja.

Johanna: Ja, ja, kann ich mich auch nur anschließen. Ich glaube, da haben wir ja auch schon mal drüber gesprochen, dass natürlich die Situation doch natürlich immer anders ist als an anderen Orten oder eben auch hier muss ja gar nicht im Ausland sein, kann ja auch in Deutschland sein. Aber ich finde, was man irgendwie immer wieder mitkriegt, wenn man im Tierschutz unterwegs ist, auch wieder hier, egal ob im Ausland oder in Deutschland, dass es am Ende doch immer auf diese Einzelkämpfe ankommt. Also Am Ende ist immer irgendwo diese eine oder dieser kleine Personenkreis, der halt sagt, okay, es ist Weihnachten, es ist Nationalfeiertag, was weiß ich, es ist drei Uhr nachts, aber ich bin jetzt da und kümmere mich eben darum. Und irgendwie hat man das immer bei, irgendwie bei jedem Projekt findet man so diesen Menschen, der so unterstützenswert ist. Und das finde ich, finde ich irgendwie eine krasse Erkenntnis, dass man, dass man das jetzt auch hier wieder so erlebt, dass es da eben

Frau D: Ja. Schönt!

Johanna: die Maria gibt oder auch die Verena, das auch gemacht hat, oder die Mädels vom Tierschutzverein Südkreta, die da auch so Kämpfer sind und dann auch wirklich viel, viel Zeit im Ehrenamt verbringen, ⁓ dann in Kreta Tierschutz zu machen. Das fand ich auch wieder total beeindruckend.

Frau D: Ja. Ja. Ja toll, wirklich wie Lena und alle Mädels, die haben ihren Verein da und trotzdem fahren die in das städtische Tierheim und posten da die Hunde und fotografieren die, weil die sonst auch kein Gesicht haben. Also die nehmen sich nochmal mehr Arbeit mit auf die Schulter, obwohl die da selber genügend Hunde haben, die ein Zuhausesuchen. ja, das ist schon beeindruckend, immer solche Menschen kennenzulernen.

Johanna: Ja, absolut. ich glaube auch, dass, ja, gerade wenn Leute fragen, ach, ich will auch mal so eine Tierschutztour machen oder mir auch mal vor Ort eben helfen oder was machen. Ich glaube auch, dass gerade so eine Situation wie bei mir, Maria, eigentlich wunderbar ist für den Einstieg, weil natürlich auch da man muss nicht, also man muss Tierleid oder Tierschutzengagement nicht miteinander vergleichen. ist natürlich auch da gibt's es eine Menge zu tun und die Tiere brauchen ein Zuhause. Auch da gibt es Tierleid. Aber wie gesagt, man hat diese Luxussituation, dass Maria sich so gut ⁓ die Hunde kümmert und dass es ein schöner Ort ist und man nicht das Gefühl hat, wenn man weggeht, ich fühle mich super schlecht. Wenn ich nicht dahin gehe, geht keiner hin. Dann kriegen sie kein Essen oder was weiß ich. Da gibt es wirklich Horrorstories. Daher auch noch mal der Appell, das ist echt auch nicht weh tut, sich so Projekte mal anzuschauen. Ganz im Gegenteil, dass man eigentlich viel reicher dabei rausgeht, als man da eigentlich reingeht.

Frau D: Absolut. Ich fand das schön, was du gerade gesagt hast. Man muss es nicht miteinander vergleichen. Aber es ist total dämlich, das miteinander zu vergleichen. Egal wo du etwas im Tierschutz machst, du machst auf jeden Fall was für einen Tierschutz. Und das alleine zählt. Ich finde das auch schön. Ich habe auch ein paar Menschen gehabt, die mich gefragt haben, kann ich dahin? Ist das wirklich so easy? Und ich finde das auch total fein. Muss ja nicht jeder so resilient sein. Das ist schon krass, wenn du in Rumänien bist. Das ist auch echt schlimm, wenn du so eine Tötungsstation siehst. Ich finde, das muss auch nicht jede Person stemmen können. Du kannst auch entweder hier in Deutschland anfangen zu helfen oder du fährst da halt zu Maria und fragst nach, kann ich da irgendwie die Hunde bisschen bespaßen und bekuscheln und den Menschen näherbringen.

Johanna: Ja, absolut. Nichtsdestotrotz, weil wissen wir, haben wir ja mitgekriegt, dass es bei Maria auch noch ein paar To-do's gibt, die man da auf jeden Fall noch unterstützen könnte. Feria, vielleicht kannst du noch einmal erklären, was ja noch so die großen Pläne oder Wünsche sind. Also man muss ja sagen, Maria selbst hat ja für sich selbst oder für die Situation eigentlich gar keine Wünsche oder sehr wenige. Aber wie bei jedem Projekt gibt es da natürlich auch noch Ideen.

Frau D: Mh.

Ferial: Maria ist ja wirklich extrem bescheiden. Sie lebt ein sehr simples Leben und investiert wirklich, das kann ich jetzt nach der langen Zeit, die ich sie schon kenne, mit reinem Gewissen sagen, jeden Cent in die Tiere. Sie braucht für sich im Grunde gar nichts. Sie lebt da oben sehr, sehr simpel. habt es erlebt. Sie lebt auch zu Hause sehr simpel.

Johanna: Wie sehen die aus?

Ferial: Ja, was tatsächlich jetzt im Moment ist, natürlich wieder so in den Wintermonaten das Problem mit der Straße, was dringend gemacht werden muss, damit sie, weil sie parkt jetzt quasi draußen und muss, wenn sie weiß ich nicht Futter besorgt hat, dann muss sie den ganzen Kram auch noch nach vorne schleppen. Das muss man sich auch mal vorstellen. Das ist auch körperlich nicht ohne. Also die Straße ist ein Schotterweg. Und wie gesagt, das ist halt wirklich richtig ausgehöhlt mittlerweile.

Johanna: Also man muss halt sagen, ist so ein Schotterweg im Prinzip. Genau.

Ferial: Sie kommt damit ihrem etwas höher gelegten 4x4 Panda noch relativ gut durch, aber kein anderer. Ich fahre da nicht lang. Das ist für mich kein Weg. Ich park oben und laufe dann runter. Aber sie hat halt nun mal auch meistens den Wagen voll mit irgendwelchen Sachen. Also sprich, die Straße muss dringend gemacht werden. Also der Weg quasi zu zu dem Haus, zu dem Warehouse, wo sie sich dann auch schon mal aufhält. Ja, und was halt da oben ist, es gibt zum Beispiel keine Sanitärenanlagen, gibt keine Toilette. Sie kann nicht auch mal morgens eine Dusche machen. Sie hat ja ein Mietshaus in ihrer Petra unten, also der Mietswohnung ist das, wo auch nochmal Tiere sind. weiß ich nicht, acht oder neun Gehege sind da auch nochmal. Sie teilt sich quasi und manchmal schläft sie aber einfach oben, wenn sie ganz früh Dinge erledigen muss. Wie gestern hat sie morgen schon vier Hunde zur Kastration gebracht. Dann schläft sie auch schon mal oben. Dann wäre natürlich schön, wenn sie vielleicht auch mal morgens eine Dusche machen könnte. Sie hat kein warmes Wasser oben. Elektrizität müsste auch dringend was gemacht werden. Sie hat keine Möglichkeit zu heizen. Das ist arschkalt da. Das gerade jetzt in den letzten Tagen. Ich habe es jetzt echt leicht erlebt, wenn es regnet. Es ist einfach nur kalt da drin. Ja, aber dafür ist einfach kein Geld da. Und so hangelt sie sich jetzt quasi ... Ja, was heißt Hange jetzt? Sie akzeptiert das und sie macht es trotzdem. Aber in erster Linie würde sie eben gerne ihren Mittelpunkt wirklich komplett nach oben verlegen, ⁓ nicht zwischen zwei Bereichen hin und her zu switchen, weil das einfach auch richtig Zeit kostet. Der Weg sind so 15, 20 Minuten, würde ich sagen, eine einfache Strecke. Einfach, weil man da nur im Schritttempo fahren kann. Das ist halt keine normale Straße. Das ist schon ziemlich holprig. Und wenn man sich das vorstellt, gestern vier Hunde hoch und runter, die nicht alle in ein Auto reinpassten, das waren jetzt keine kleinen Hunde, was das allein an Zeit frisst. Und wie gesagt, sich selbst zu teilen, zu sagen, ich muss jetzt wieder runter, da sitzen auch noch mal Hunde, da muss ich mich kümmern. Also wenn sie abends fertig ist, ist ihr Tag noch lange nicht vorbei. Deswegen der Wunsch ist, oder im Grunde ist es notwendig, dass sie alles nach oben verlegt. Aber dafür muss natürlich dieses Warehouse, was es einfach ist, es ist...

Frau D: ...

Ferial: Für die frühere Olivenernte einfach nur so ein Unterschlupf gewesen, wo Arbeiter sich mal zu einem Kaffee hinsetzen konnten. Da muss dringend was passieren, dass sie da oben eben auch quasi leben kann und alles nach oben verlegt und sich wirklich darauf konzentrieren kann. Und das kostet aber eben auch auf Greta alles einen Haufen Geld. Sie kennen genug Leute, die es tun könnten, aber es muss eben auch finanziert sein. Und das ist halt die große Schwierigkeit gerade.

Johanna: Mh. Hmm. Ja, genau. Und deswegen haben wir auch überlegt, dass wir auch nochmal aufrufen wollen zum Spenden. ja, wenn Leute, wir haben auch schon im Vorhinein gesprochen, wir haben ja auch, wir kriegen ja alle mit, dass es im Moment auch irgendwie so die Zeit ist, wo man selbst irgendwie schauen muss, was denn auch übrig bleibt so zum Spenden jeden Monat. Das ist natürlich verständlich. Aber wenn jemand sich entschließt und sagt, hey, ich kann finanziell unterstützen, dann wissen wir sehr jetzt auch, dass es da wirklich sehr gut in sehr, guten Händen ist und sehr gut ankommt und dass wir ja, dass dann auch beobachten können, was damit passiert und wie es dann da oben bei Maria im Schelter weitergeht. Und ja, würde uns auf jeden Fall sehr freuen, wenn es da Leute gibt, die da Lust hätten, irgendwie zu unterstützen, auf jeden Fall. Oder vielleicht auch Leute, die auf der Suche sind nach einem Hund. Beispielsweise nach einem Hund, der im Moment noch ein bisschen schüchtern ist, auf den Namen Elias hört.

Ferial: Hahaha!

Johanna: zumindest so genannt wird. Aber ich hatte ja gehofft Ferial, du kannst mir noch ein paar Infos zu Elias geben.

Ferial: Ja, auch Elias. Also ich bin ja die Frau ohne Leckerlis. Deswegen brauche ich teilweise ein bisschen länger. Aber ich habe festgestellt, dass gerade bei den ängstlichen Hunden es irgendwie für mich besser klappt. Weil wenn ich so Leckerli in der Hand habe, dann habe ich immer das Gefühl, die starren nur auf meine Hand, weil das recht gut riecht, aber die riechen mich nicht mehr. Also das ist so meine, ich habe keine Ahnung von Hunden. Das ist so meine Erfahrung, die ich jetzt so gesammelt habe. Und ich fand es...

Johanna: Oha!

Ferial: Total erstaunlich, nachdem du wirklich gute Arbeit geleistet hast bei Elias und er sich auch schon streichen ließ, bin ich dann... Ja, aber immerhin. ich meine, so ein Pluto, dem ist das egal. Der will sich trotzdem nicht anfassen lassen. Und ich bin dann halt zu ihm rein und erstmal war er so ganz kurz interessiert, ist aber dann, hat sich wieder verkochen in seiner Hütte und dann habe ich mich mit meinem Stühlchen, ich habe so ein kleines Stühlchen, damit ich nicht auf dem Boden sitzen muss.

Johanna: Aber mit Leckerli ist, muss man sagen.

Ferial: habe ich mich dann direkt vor die beiden Hundehütten gesetzt und habe dann so bisschen mit ihm geredet und habe auf ihn eingelabert und irgendwann hat er dann irgendwie gedacht, ich gehe doch noch mal gucken und dann konnte ich ihn tatsächlich ganz, ganz schnell streichen. Das hat er auch total genossen, auch wirklich relativ lange. Ich war ganz, ganz gerührt und ja, dann hat er so, ich kann jetzt nicht sagen, wie lange ich da gesessen habe. Irgendwann hat er gesagt, so jetzt ist genug, jetzt habe ich keinen Bock mehr. Dann hat er sich wieder seine Hütte zurückgezogen. Ich habe dann auch ein bisschen. mit ihm geredet und hab so ein bisschen mit ihr rumgeflüstert und so. Aber er war dann irgendwie auch müde. Vielleicht war es auch aufregend für ihn. habe keine Ahnung. dann bin ich gestern, bin ich dann auch noch mal rein und da hat er relativ lange gebraucht. Also es ist immer erst mal so, da kommt jetzt was zu essen. Elias ist ja tatsächlich sehr futtermotiviert. Und dann hat er...

Johanna: Sieht man ihm gar nicht an.

Ferial: Nein, überhaupt nicht. Und dann hat er irgendwie festgestellt, okay, die hat nix, okay, aber ich hätt's keinen Bock. Und ich hatte gestern schon gedacht, okay, das wird heute nix mehr. Und irgendwann kam man doch wieder rausgekrochen. dann hat er auch, ist noch mal ein Stückchen näher gekommen gestern. Also ich hab wirklich zwischen den zwei Tagen auch schon deutlich Unterschiede gemerkt. Also er ist mir gestern richtig so mit der Schnauze in die Jacke und hat so recht körpernah auch an mir geschnuppert und nicht nur so mit lang gestrecktem Hals. Ich finde es immer wieder schön, wenn man das merkt, dass die Tiere so auf einen reagieren und dann so ein bisschen aus ihrer Schale rauskommen. Als ich gestern Abend dann gegangen bin, dann kam er auch vorne ans Geländer, also ans Gitter und hat noch mal so freudestrahlend an mir rumgeschnüffelt. Und gestern kam sogar sein Bruder an mir schnüffeln. Also der ja wirklich so sagt, so Bonnie, auf Menschen habe ich keinen Bock. Zumindest wirkt das so.

Johanna: Wow!

Ferial: Sogar der kam ein paar Mal schnuppern, hat richtig an meiner Hand, auch richtig mit der Schnauze dran. so Echtkörperkontakt. Also hat sich jetzt fern davon, sich anfassen zu lassen, aber immerhin war interessiert. Und Mama Margot, die ja doch fast dann auch eher so in der Hütte klemmt, hat am Anfang, am ersten Tag wirklich noch gezittert. Also sie hat wirklich, ich konnte sehen, wie sie so, also ich konnte den Kopf gar nicht erkennen und ich habe nur gesehen, dass der Körper gezittert hat. Das hat mir echt leid getan. Und gestern hat es sich dann immerhin ganz entspannt hingelegt und das Köpfchen auf dem Boden, dass ich den Kopf auch sehen konnte. Man sieht dann doch auch schon echt die Fortschritte.

Johanna: Ja, super. Das freut mich ja. Freut mich ja wirklich sehr. Wir hatten, also da habe ich noch gar nicht drauf geantwortet auf deine Nachricht, Frau D., ja irgendwie auch schon überlegt, okay, wir müssen da auch noch mal hinfahren. Und ich glaube auch, es, also jetzt das erste, aber nicht das letzte Mal war, dass wir dann doch bei Maria mal vorbeischauen und

Frau D: Ja.

Johanna: Ja, ich bin einfach super happy, dass wir das gemacht haben. Vielen Dank Feriel, dass du uns quasi mitgenommen hast, dass du das alles gezeigt hast und uns deine zweite Familie sozusagen vorgestellt hast. Das war richtig schön und wir haben uns auch richtig wohl gefühlt. Und ja, liebe Dolores, vielen Dank, dass du auch mitgekommen bist auf die Reise. Einfach direkt am Start war es, was ich richtig cool fand, dass du einfach gesagt hast, ja klar, komme ich mit.

Ferial: Sehr gerne.

Johanna: kein Thema. Ich gar nicht genau, wo wir hinfahren, aber ich bin dabei.

Frau D: Ich es gar nicht. Aber es ist ja auch sehr schön und ich bin auch sehr dankbar, dankbar, dankbar, wir das gemacht haben. Auf jeden Fall.

Ferial: Ja, soll auch, bevor ich das vergesse, auch von Maria nochmal euch ganz liebe Grüße bestellen. sie war wirklich richtig happy mit euch. Sie hat euch echt ins Herz geschlossen. Und ja, sie ist auch einfach glücklich, wenn, wie gesagt, wenn sie gesehen wird. Und das habt ihr ja nun wirklich auch gut drüber gebracht, wie gut euch das da oben gefällt, nicht gefallen hat, sondern gefällt. Und sie ist echt super happy gewesen mit euch und mit eurem Besuch und freut sich natürlich auf eine Wiederholung auf jeden Fall.

Johanna: Ja. Ja, genau. Also ich glaube, wir haben genug Hausaufgaben verteilt, aber trotzdem noch mal schaut auch noch mal bei Maria vorbei, ja Instagram, sie haben Facebook. Wir haben ja auch noch vorhergehende Reisetage, Buchausgaben gepostet, wo man irgendwie auch noch mal mehr im Moment ist. Das hat mir auch super viel Spaß gemacht, dass wir uns abends noch mal zusammengesetzt haben. Ich habe auch noch mal so bisschen reingehört und man konnte selbst mich dann wieder so direkt zurückbeamen in den Moment, weil man das ja so, geht's dir auch so? Ja.

Frau D: Ja, ich wollte das gar nicht erzählen, aber ich hab von ihr auch noch mal gehört und war so, schön, das war irgendwie wieder so da zu sein. Und dann noch mal, ach ja, das haben wir gemacht. dann, ja, ich war, ja, ich hab's auch gesagt.

Johanna: Ich Hmm. Und wenn man dann auch hört, was ja am ersten Tag, wo wir dann ja noch gar nicht wussten, was alles danach noch passiert und so. ja, ich finde es auch ganz amüsant, sich das anzuhören. Ja, auf jeden Fall ganz lieben Dank, dass ihr euch heute die Zeit genommen habt, Morgen noch mal mit mir ein bisschen über Kreta zu quatschen. Und ich bin ja jetzt froh und mutig, dass es nicht das letzte Mal war.

Frau D: Ja. Das war es. Sehr gerne.

Ferial: Vielen

Frau D: Auf jeden Fall. Definitiv.

Ferial: bitte.

Johanna: Dann habt ihr schönen Tag und haare gut im Regen aus, Feria. Oha. Alles klar.

Ferial: Ja, ebenso. Ja, genau. Ich höre schon wieder durch die Tür, dass es rauscht.

Frau D: Hehehe. Bis bald!

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