
Alle Zeit der Welt· Staffel 1· Folge 100
Folge 100 !!! und die Erfindung des Händewaschens
Freitag, 22. November 2024 · 53 min
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Shownotes
In unserer 100. Folge sprechen Jonas und Johannes über Erfindungen, die heute ganz alltäglich sind, zu Beginn aber kontrovers diskutiert wurden: die Eisenbahn, der Regenschirm und die komplett wahnsinnige Idee von Ignaz Semmelweis, dass es gut wäre sich vor Geburten die Hände zu waschen.
Außerdem reden wir über den Podcast bis hier hin, Kommentare der Hörerinnen und Hörer und ein Ausblick auf die nächsten hundert Episoden Wahnsinn.
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Quellen & Literatur:
• famousscientists.org/7-scientists-whose-ideas-…
• worldwiderails.com/why-were-railways-unpopular…
• de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Semmelweis
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Alle Zeit der Welt. Alle Zeit der Welt. Alle Zeit der Welt. Jo! Herzlich willkommen zu unserer hundertsten Folge. Heute ist große Jubiläumsfolge mit Jonas und mir, Johannes. Weil wir es geschafft haben, 100 Folgen von diesem Podcast aufzunehmen. Ja, und ihr habt es geschafft euch 100 Folgen von uns beschwafeln zu lassen.
Das war noch viel Wahnsinniger, wie die aufzunehmen. Also eine Sache, das aufzunehmen und das dann in den Äther zu pusten, so ein bisschen in den Digitalen. Es ist was ganz anderes, sich das dann auch anzutun. Also deswegen ein großer Glückwunsch auch für euch an euch alle, dass ihr es euch jede Woche wieder schafft, mit uns eine Stunde zu verbringen mindestens.
Also gibt es viele Leute, denen wäre das wahrscheinlich zu viel, sag ich mal. Manchen ist es auch zu wenig. Heute wollen wir ein bisschen lockerer vorgehen. Wir haben jetzt auch wirklich viele sehr schwere Themen, wir haben in der letzten Zeit. Und von daher würden wir heute auf der einen Seite über abgelehnte Erfindungen sprechen.
Die Wut auf Neues habe ich es im Skript betitelt. Weil wir jetzt viel über Erfindungen, Ideologien aus der Vergangenheit geredet haben und wie die immer kritisiert haben und wie immer so ein bisschen zurückgeschaut haben und die waren, die aus der Mitte mit dem Rückblickend auf dem Stuhl der Geschichte saßen und die verschiedenen Strömungen ein bisschen zurückverfolgt haben.
Er wollte ich heute auch mal darüber reden, was es denn so für Erfindungen gab, die in ihrer Zeit nicht angenommen wurden, die lächerlich gemacht wurden, die wir heute aber für selbstverständlich halten und in unserem Alltag benutzen und diese andere Seite der Geschichte zu beleuchten, nämlich nicht nur Leute, die Dinge erfinden, die dann erst für großartige Neuerungen gehalten werden und dann ganz schrecklich enden, die wir so oft besprochen haben im Podcast, sondern heute mal das Gegenstück, Erfindungen, die eigentlich sinnvoll waren oder die sich auf jeden Fall durchgesetzt haben und zu unserem Alltag gehören, aber damals als erstes breite Ablehnung in der Öffentlichkeit erfahren haben.
Und ich glaube, damit können wir erst mal einsteigen und dann machen wir die Selbstbeweihräucherung und ein bisschen einen Ritt durch die 100 Folgen, ein bisschen Directors Cut, ein bisschen Kommentare von uns zu dem Verlauf des Podcasts bis hierher, dann in der zweiten Hälfte würde ich sagen, oder irgendwas, da kriegen die Leute ein bisschen was mit wenigstens was Interessantes, bevor wir nur einen Meta-Gefahrer haben.
Bevor Sie abschalten können. Das ist typisch Berliner heiße Luft. Das Produkt ist wertlos. Heißt es in einem Brief von Heinrich Dreser, Leiter des Pharmakologischen Instituts von Bayer, indem er die Erfindung des Aspirins durch Felix Hoffmann ablehnt. Zu diesem Zeitpunkt hält Bayer noch an seinem Starschmerzmittel, Dior Cetil Morphin fest.
Diese alternative Droge gab den Fabrikarbeitern ein belebendes und heroisches Gefühl, weshalb Bayer beschloss sie treffend Heroin zu nennen. Später wurde beschlossen, Heroin wegen seiner bedenklichen Nebenwirkungen vom Markt zu nehmen. Der Vorstandsvorsitzende von Bayer intervenierte schließlich, um die Entscheidung von Dreser zu überstimmen und Aspirin als Hauptschmerzmittel von Bayer zu akzeptieren.
Mehr als 10 Milliarden Tabletten Aspirin werden heute schätzungsweise jährlich geschluckt. Ja, es gibt einen Paralleluniversum, in dem diese Entscheidung nicht getroffen wurde, der Beschluss von 3er stand und heute 10 Milliarden Tabletten Heroin genommen werden würden. Das ist ein spannendes Alternativuniversum.
Aber trotz dieser Entscheidung, trotz der Einführung des Aspirins, ist Heroin weltweit immer noch relativ verbreitet. Ist man generell lustig, dass Bayer Heroin erfunden hat. Will ich immer wieder hervorheben, finde ich sehr unterhaltsam. Die großen Drogen, die uns im 20. und 21. Jahrhundert so beschäftigen, in der Sozialpolitik und so weiter, wurden fast alle von Deutschland davon.
Finde ich sehr lustig. Einfach ein Mess, Heroin. Wir haben Beteubung am nötigsten. Hoffentlichlich. Die ganzen Giftstoffe wie Sarin und so, die dann vorletzten Folge gehört, wie die in Tokio eingesetzt wurden. Hier sehen wir schon die beiden Seiten des technologischen Fortschritts. Auf der einen Seite wird Heroin erfunden, auf der anderen Seite kann man auch Aspirin erfinden, was durchaus berechtigten Einsatz hat im Alltag.
Es ist nicht immer ganz klar, was sich davon durchsetzt von diesen Verneuerungen. Was von Anfang an als problematisch angesehen wird und welche Probleme man sieht, welche Bedenken man hat, das ist auch etwas, was heute immer wieder auftauchen wird in der Folge, dass Leute es sich Sorgen machen, aber Sorgen um die komplett falschen Dinge.
Das würde ich sagen, so das Hauptmuster, was ich bei neuen Erfindungen und technologischen Fortschritt irgendwie erkennen lässt. Wir betrachten neue Erfindungen immer durch die Linse unserer Zeit und nicht durch die Zukunft, den Blick, den wir jetzt auf die Geschichte zurückhaben. Die Gründe für die Skepsis, die wir generell, gesellschaftlich und auch als privat Einzelmenschen, immer wieder fühlen, wenn es um neue Erfindungen und technologischen Fortschritt geht, ist denke ich ein gesundes Gefühl, diese Skepsis, was in Frage zu stellen, was gefährlich sein könnte, was noch nicht ausgereift sein könnte, was zu probieren.
Auf der anderen Seite ist es ein ganz schmaler Grad, auf dem man sich da bewegt, zwischen berechtigter Skepsis und einfach mangelndem Wissen und Verständnis, was zu einer gewissen Art von emotionaler Abwehrreaktion führt und so eine Angst vor einem Kontrollverlust. Diese beiden Seiten konkurrieren miteinander im öffentlichen Bild, in unserem gesellschaftlichen Bild und wahrscheinlich auch in unserem privaten Gedanken, wenn wir neue Erfindungen haben.
Ein ganz spannendes, lustiges Beispiel dafür fand ich die Geschichte des Regenschirms, weil man jetzt heutzutage wirklich nicht denken würde, dass der Regenschirm mal eine Lobby hatte, die gegen ihn mobilisiert hat. Und dass der Regenschirm tatsächlich mal was Kontroverses war, worüber in der Londoner Gesellschaft das 18. Jahrhunderts jahrelang diskutiert wurde.
Also Jonas, bitte. London im 18. Jahrhundert, eine regnerische Stadt voller Pferdekutschen und matchiger Straßen. In dieser Kulisse tauchte ich, Jonas Hanway, mit einem unauffälligen, aber bahnbrechenden Gegenstand auf, dem Regenschirm. Als Hanway begann, sich mit diesem seltsamen Gerät durch die Stadt zu bewegen, erntete er Gelächter und Hohn.
Das bist wirklich du, Jonas. Wenn du dich durch die Stadt bewegst, erntest du auch immer Gelächter und Hohn. Singing in the rain. Hey. Der Regenschirm galt als weibisch und überflüssig, eine lächerliche Modeerscheinung. Besonders die Kutscher sahen ihn als Betrogen für ihr Geschäft. Warum sollte man eine Kutsche mieten, wenn man zu Fuß trocken bleiben konnte?
Hanway aber ließ sich nicht entmutigen. Unbeeindruckt vom Spott der Menge, trug er seinen Regenschirm stolz durch den Londoner Regen, bis seine Idee schließlich Akzeptanz fand. Eine Erfindung, die einst belächelt wurde, ist heute aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Ich bin mir relativ sicher, dass Hanway sich da von Sonnenschirmen aus Ostasien inspirieren lassen im 18. Jahrhundert.
Was ja auch die Hochphase der Kolonialzeit war. Und es ist dann wahrscheinlich einfach dachte, wie kann man diese Erfindung, die es an heißen Orten mit Sonne gibt, für einen Ort wie London umfunktionieren, an dem es nie Sonne gibt? Was habe ich gesagt am Anfang noch mit seinem reinen Spekulation oder mit seinem Sonnenschirm durch London gelaufen und hat dann irgendwann gemerkt, Moment, wenn ich das Ding nicht aus Papier mache, dann geht es mir auch nicht jedes Mal kaputt bei jedem Regenschauer.
Und das wurde jetzt in den Artikeln dazu nicht erwähnt, ob ich die Schwer davon auszusitze, in der Verbindung gibt. Ich fand es ganz spannend, dass die Kutscher, also die Regenschirm als Betrogen gesehen haben. Also mit der Kutsche ist man immer noch schneller als zu Fums, wie ich es wahrscheinlich. Du musst dir vorstellen, die Leute hatten noch keinen, also wenn du als irgendwie heiße Society-Person in London unterwegs warst oder auch nur als irgendwie mittelständische Person, dann hast du wahrscheinlich Klamotten an, die nicht so richtig praktisch für den Regen sind im 18. Jahrhundert.
Und auch wenn du so ein Überwurfmantel hast, der vielleicht irgendwie gefettet ist oder so. Und dann die Straßen sind sehr magic oder es gibt schon deutlich mehr Probleme mit Unrat wie heute. Und dementsprechend ist so eine Drosche anzumieten, so eine Pferdekutsche quasi taksimäßig war, war die gängigste Art und Weise, sich in der Stadt dann fortzubewegen.
Ja, ja eben, aber warum ist dann der Regenschirm geschäftsbetrohnt? Das schließt sich mir ja nicht. Na weil jetzt in London die ganze Zeit regnet und wenn die Sonne scheint, nehmen die Leute keine Kutschen, sondern wenn die Sonne scheint, laufen die Leute mal und genießen das und nehmen auch wirklich, wenn es sich aber schüttet, wie es in London immer regnet, dann nehmen die Leute für kurze Strecken auch immer eine Drosche, um von der Art B zu kommen.
Aber der Regenschirm wird das nicht ändern? Doch, der Regenschirm ändert das, weil du dann eben die kurzen Wege auch im Regen trockst, also ohne dich komplett einzunessen, ohne deinen Outfit zu zerstören von Art B. Okay, ich meine trotzdem ein bisschen Overreaction von den Kutschern, aber okay. Ich glaube, die gleichen Kutscher hatten vorher beim Bau der Brücken in London sich mit den Schiffern angelegt.
Es gab nämlich diese Fähren in London, die über die Temse übergesetzt haben und die hatten so eine, sondern da gab es wenige Brücken oder nur eine Brücke am Anfang und dann hatten die dementsprechend für viele Lieferungen Monopol, wenn du praktisch über die Temse übersetzen wolltest und je mehr Brücken dann gebaut wurden, desto mehr wurden den ihr Geschäftsmodell gefährdet und die Troschgenfahrer haben sich durchgesetzt.
Also das ist natürlich so, aber das kann man sich so ein bisschen so vorstellen, wie wenn die Taxifahrer gegen die U-Baufahrer oder so quasi so ein Verteilungskampf um die Kunden und der Regenschirm wurde durchaus als Geschäftsgefährdend wahrgenommen. Verständlicher wie den Regenschirm fand ich die Eisenbahn, das ist schon gruselig, Tonnen schwere Dampfmaschinen, die sich auf einmal durch die Landschaft graben, die Menschen werden auf unglaubliche Geschwindigkeiten beschleunigt von bis zu 30 Kilometern pro Stunde.
Oh mein, oh, so schnell war ein Mensch noch nie vorher, schneller als jedes Rennpferd, das stellt ihr das vor. Und dementsprechend gab es natürlich viel Panik und Besorgnis bei der Einführung der ersten Eisenbahnen, vor allem in England. Es ist gut dokumentiert und natürlich dann auch europaweit. Und was sich quasi ab 1825 technologisch von England aus verbreitet hat, hat in den ersten Jahren die Eisenbahnkrankheit mit sich gebracht. Railway Madness.
All right. Und die Idee war, dass es was mit den Vibrationen zu tun hat, die in deinem Gehirn, der Geschwindigkeit, die Nerven lockern und dann wirst du einfach wahnsinnig, ein Rast ist voll aus. Ja, ich habe noch was für dich zum Vorlesen. Die häufigste Gefahr in viktorianischen Zügen war die Bedrohung durch Eisenbahn verrückte. Viele dieser Personen wirkten beim Einsteigen wie gewöhnliche Fahrgäste, fiegen jedoch an zu randalieren, sobald der Zug sich in Bewegung setzte.
Um diese Angriffe einzudämmen, wurden Waggons mit geschlossenen Abteilen und verschlossenen Türen ausgestattet. Doch das Problem blieb bestehen, da die Opfer oft mit dem Angreifer in einem abgeschlossenen Raum gefangen waren. Zudem gab es keine Möglichkeit zur Kommunikation mit dem Wachpersonal oder anderen Zugbedingsteten, was die Hilfe in solchen Situationen erschwerte.
Es wird vermutet, dass dieser Wahnsinn auf den Lärm und das Rütteln der Waggons zurückzuführen war. Sobald der Zug an einer Station hielt, beruhigte sich die betroffene Person, bis der Zug wieder in Fahrt kam. Viele Ärzte jenerzeit glaubten, dass das Schaukeln des zugestel Nerven im Gehirn schädigen könnte, was unkontrollierbares Verhalten zur Folge hatte.
Fachleute vermuteten, dass diese Episoden auf eine Manie der Fahrgäste zurückzuführen waren. Gekennzeichnet durch rasende Gedanken, schnelles Sprechen und emotionale Ausbrüche. Dementsprechend gingen derartige Vorfälle an Bord von Zügen gegen Ende des 19. Jahrhunderts und mit der zunehmenden Verbreitung der Eisenbahn deutlich zurück.
Es war lustig, dass das ein Anfangsvenomene war, was weit verbreitet war, dass die Leute ausgerastet sind, wenn sie während der Zugfahrt zu stimulieren war. Sobald das aber normaler wurde, sind sie nicht mehr mit der Erwartung eingestiegen, dass sie 30 km in sie schädigen könnten. Das hängt natürlich auch mit der Erwartungshaltung zusammen. Wenn es diese Vermutung gibt und die ganze Zeit von der Eisenbahn Krankheit hörst und du super angeschwandt und gestresst in diese Eisenbahn reinsteigst, dann kann ich mir schon vorstellen, dass da manche Leute danach ein bisschen die Kontrolle verloren haben und sobald man dann gemerkt hat, da passiert eigentlich nichts.
Ich bin ja schon öfter mit der Eisenbahn gefahren und es war vielleicht ein bisschen, wir sind fünfmal beim Stress, aber jetzt läuft es schon, dass sich dann ein bisschen Routine eingestellt hat bei den Leuten und damit das so ein bisschen selber gelöst hat, als die Leute gemerkt haben, 30 km kriegt das menschliche Gehirn gerade so noch hin, alles drüber, aber 30 km geht noch.
Die eigentliche Eisenbahnmanie, die es tatsächlich gab, war die Börsenblase, die sich um die frühen Eisenbahnen entwickelt hat. Ganz spannend, wie wir das jetzt auch mit verschiedenen Sachen mit AI gerade sehen, künstlicher Intelligenz und so, dass sich eben dann riesige Investmentbubble gebildet hat und die dann in den 1840er Jahren geplatzt ist auch wieder und quasi die große Manie für Eisenbahngesellschaften beendet hat.
Teilweise gab es die Gesellschaften gar nicht, waren einfach nur Scams, teilweise waren sie gerade gegangen, bevor sie die ersten Meter Schienen legen konnten und teilweise wurden sie einfach wieder aufgekauft von größeren Kompon-Klommeraten und das war alles komplett unreguliert. Eine wilde Zeit im Eisenbahnmarkt, die 1840er sage ich euch, wilde Zeit.
Ziu-Ziu, hier noch drei einfach kurze, lustige Anekdruten zur Erfindung, die wir heute ganz alltäglich sehen und wie sie am Anfang durchaus auch mal mit negativen Feedback aufgenommen wurden und dann kommen wir zu unserem letzten Beispiel Ignat Semmelweis, den ich am spannendsten fand. Dieses Telefon hat zu viele Unzulänglichkeiten um ernsthaft als Kommunikationsmittel in Betracht gezogen zu werden. Das Gerät ist von Natur aus ohne Wert für uns, ein interner Vermerk der Western Union von 1876.
Das Telefon am Anfang als wir haben doch ein Morse Gerät, was vollkommen ungehe, was muss ich den Reden hören, wenn der mir einfach das kurz morsen kann, ist doch viel praktischer. Warum habe ich jetzt ein halbes Jahr Morse Schulung gemacht, wenn ich den so hören kann? Was soll all diese Probleme schon im 19. Jahrhundert? Und der Morse-Aparat wurde vom Herr Morse da auch ganz spannende Anekdote erfunden, um zu einer Vernetzung der Staaten zu führen, der noch in den noch jungen Vereinigten Staaten und der hatte ganz viele politische Ideologien.
Der war glaube ich auch Maler und Künstler und hatte ganz viele politische Ideen für so einen Zentralismus und dafür war es quasi notwendig, die weit verteilten Orte enger zusammenzubringen, die verschiedenen Staaten. Der Morse-Aparat war in seiner Erfindung ein solches politisches Konzept, schon von Anfang an. Es war nicht nur so eine Erfindung, wo danach sich quasi große politische Auswirkungen hatte, wie das Telefon, das wahrscheinlich hatte oder die Eisenbahn zum Beispiel.
Die Eisenbahn ja ein Riesenbeispiel für soziale Umweltzungen, auch einmal konnten die Leute aus dem Land einfach in die Städte ziehen, es kam zu dieser, du konntest zu Fabrik schneller, es konnten Fabriken auch woanders gebaut werden, weil du mit der Eisenbahn viel besser Sachen transportieren konntest.
Und auf einmal entwickeln sich diese ganzen urbanen Zentren, die industrielle Revolution, diese große soziale Krise des 19. Jahrhunderts, der Frühkapitalismus, all das geht ja daraus hervor. Da braucht man die Eisenbahn und die Dampfmaschine für. Und beim Morse-Aparat war es tatsächlich so, dass er in seiner Konzeption das schon mit drin hatte.
Sehr, sehr spannend. Ja, ich habe so das Gefühl, dieses Gapses gegenüber neuen Kommunikationsmittel und so weiter, das ist auch heute noch verbreitet, gerade so, keine Ahnung, wenn man in die Beamtenstuben der Republik schaut, gibt es da genug Leute, die mit Digitalisierung nicht viel anfangen können, leider immer noch nicht, auch wenn sich das gar nicht ändert langsam.
Ja. Das klingt wie die deutscheste Lösung für IT-Sicherheit, die Schreibmaschine und das Faxgerät, aber tatsächlich könnte das ja funktionieren. Also tatsächlich, good luck hacking den Akten-Schrank in einem deutschen Büro ohne Internetzugang. Mit Arbeitszeiten von neun bis eine Uhr und einer sehr schwierigen Termin-Fittung. Viel Spaß, die zu hacken. Wir kriegen da nicht mal einen Termin. Das willst du dir hacken, du.
Also das ist tatsächlich, das wäre das sicherste für unsere Staatsgeheimnisse, wenn es einfach alles wieder zurück zum Papier gehen würde. Ja, so viel dazu, zur Technik-Scapsis des deutschen Staates und der Unwilligkeit sich da umzugestalten. Ja, dann kommen wir doch zur nächsten Erfindung. Die radlose Musikbox hat keinen vorstellbaren kommerziellen Wert. Wer würde für eine Nachricht zahlen, die an niemanden gesendet wird? David Saunovs Associates lehnt in den 1920er Jahren ein Vorschlag für Investitionen in das Radio ab.
Ja, die Idee, du fungst da einfach deine Sachen ins Nirgendwo, ohne dass die Leute persönlich erreicht werden. Das ist doch ein kompletter Quatsch. Das funktioniert doch überhaupt nicht. Wie willst du, also ja. David Saunov wäre auf jeden Fall von unserer heutigen Welt voller Nachrichten, die ins Internet geballert werden, ohne Adressaten. Sehr fasziniert, ich glaube.
Ah, gut, das letzte Zitat hier ist ganz lustig. Wer zum Teufel will Schauspieler sprechen hören? H. M. Warner von den Warner Brothers bei der Ablehnung eines Vorschlags für Filme mit Ton im Jahr 1920. Ja, das ist sehr lustig. Wenn ihr Schauspieler oder Freundin habt, dann könnt ihr dieses Zitat als T-Shirt schenken. Vielleicht sollten wir von aller Zeit der Welt zu 100. Folgenden T-Shirts Job eröffnen und das erste T-Shirt soll sein, wer zum Teufel will Schauspieler sprechen hören.
Stummenfilm Ultras, alle Zeit der Welt, wer zum Teufel will Schauspieler sprechen hören. Make Cinema Mute again, ich will was lesen. Ich will kurze Unterbrechungen zum Innerhalten lesen und dann will ich wieder das, was passiert und dann will ich wieder, dass der Dialog eingeplant wird, Fullscreen. Das ist die einzige Art, Filme zu genießen. So ein bisschen wie die Amish, nur für Kino. Die Amish haben ja auch irgendwann beschlossen, es gibt immer wieder so deutsche religiöse Sektien, die auswandern und halt dann irgendwann 19, 100 beschlossen haben.
Okay, bis hierhin und nicht weiter. Elektrizität ist ein Schritt zu viel, aber keine Ahnung. Knöpfel sind auch zu modern, aber wir hören genau vor den Knöpfeln und keine Ahnung. Hier hören wir auf, hier ziehen wir die Grenze. Für uns sind nur Filme bis 1928 was wert, weil wir die Copyright frei als Public Domain auf unserem YouTube Channel als Bebilderung dieses Podcasts zu finden können.
Ich hatte jetzt sogar auch noch ein anderes Zitat, ein sehr kurzes von Wilhelm, dem zweiten letzter deutscher Kaiser. Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung. Ja, das ist ja wohl auch nicht so eingetreten. Er war ein großer Pferdefan. Das ist auch so ein Phänomen, dass jemand sehr gern reitet und das dann nicht einzieht, dass das Automobil eine echte Konkurrenz zu seinem perfekten Pferd ist.
Also ich glaube, ich kann es verstehen. Weil das Auto kommt nicht, wenn er seinen Namen ruft. Das Auto frisst mir nicht aus der Hand. Aber generell gab es ja eine große Skepsis im Auto gegenüber am Anfang. Es war laut, es hat gestunken. Es sind viele Leute gestorben, weil ich glaube, das war schon ein bisschen Wild West auf den Straßen damals.
Das sind eben auch die meisten Leute zu Fuß gegangen. In Berlin ist es heute noch Wild West auf den Straßen. Was ich da über die Railway Madness vorhin gehört habe, was wir da gehört haben, die ist ja offiziell dann abgeklungen außer in der Uhr 8 in Berlin. Da existiert jeden Freitag und Samstagabend weiter. Am besten zu genießen vor 11 Uhr. Danach wird es ein bisschen sketchy. Danach werden die Darsteller ein bisschen touchy.
Dann wissen wir ja schon, was wir bei meinem nächsten Berlin-Besuch machen werden. U8. Wir nehmen eine Folge in die Uhr 8 auf. Das wäre meine geile Idee. Wir nehmen unsere Besetzung mit den Mikros in die Uhr 8, nehmen Skript mit, suchen uns eine laute Ecke. Dann will ich mal hören, wer sich über die Soundqualität beschwert bei den Folgen danach. Wir müssen einfach mal einen richtigen Tiefpunkt setzen.
Wir haben jetzt einen Kommentar bekommen auf unsere erste Folge, die ich damals noch mit meinem Webcam Mikrofon aufgenommen habe. Dass ich nicht anhören würde, als würde ich mit einem Socken im Mund sprechen. Das stimmt tatsächlich. Wenn man sich unsere erste Folge anhört, dann klinge ich ja zentral zwei Socken im Mund. Aber dazu muss ich auch sagen, warum auch nicht. Ich war ein bisschen versucht für die hundertste Folge mir heute ein Socken im Mund zu stecken mit einem guten Mikro.
Einfach nur, einfach nur zu beweisen, dass ich mir ein Socken im Mund stecken kann für die Aufnahme war nicht mehr. Apropos Socken im Mund. Unser letztes Beispiel, Ignat Semmelweis. Perfekte Überleitung tatsächlich zu der sehr tragischen Geschichte eines Mannes, der eigentlich nur wollte, was alle Eltern wollen.
Dass sich alle die Hände waschen, bitte. Bitte die Hände waschen. So, Ignat Semmelweis, ich weiß nicht, der hätte eigentlich auf während der Corona Zeit auf allen Werbekampagnen sein sollen. Ich weiß nicht, warum die Bundesregierung keine große PR-Kampagne zur Geschichte von Ignat Semmelweis auf Social Media geschaltet hat.
Das wäre die Geschichte gewesen, um den Leuten näher zu bringen. Der deutsche Erfinder des Händewaschens. Das ist der deutsche Erfindung. Vorher hat sie noch nie jemand die Hände gewaschen. Und dann kam Ignat und hat erfunden, dass sich die Hände gewaschen werden sollten und dafür hat er nichts bekommen, vielleicht, nichts. Kein bisschen Lob.
So, zum nächsten Mal, Ignat Semmelweis hat zwischen 1818 und 1865 gelebt und seine Geschichte ist eine Abfolge von tragischen Wendungen, die einen tiefen Schatten auf die Medizingeschichte werfen. Zunächst sind da die Frauen, deren Leben sinnlos erloscht, obwohl ihre Rettung so greifbar nah war. 1847 in den Fluchen einer Wiener Entbindungsstation entdeckte der Geburtselfer Semmelweis einen unaburgenden Zusammenhang.
Die Sterblichkeitsrate sank dramatisch, wenn die Ärzte sich vor den Untersuchungen die Hände wuschen. In seiner Klinik gingen die Ärzte oft vom Sitziertisch direkt zum Kreisbett, ohne auch nur daran zu denken, sich zu reinigen. In manchen Monaten starb dort jede dritte Frau unter qualvollen Umständen.
Weil man sich die Hände nicht gewaschen hat. Warum dieses Hände waschen geholfen hat, konnte er nicht sagen, weil er keine Theorie war und er davon auch nichts wusste. Er hat den offensichtlichen Praxis zusammen angesehen, dass sehr viele Frauen Fieber bekommen, wenn sie die Hände nicht gewaschen wurden. Das Problem war, dass die Ärzte oft an leichen Sitzierungen vorgenommen haben, in der leichen Halle, die an Krankheiten gestorben sind.
Und dann direkt zur Erbildungsstation gegangen sind, ohne sich die Hände zu waschen oder Handschuhe zu tragen. Und die dann natürlich auch nicht zu wechseln. Also einfach mit den ungewaschenen leichen Fingern bei der Geburt helfen ist keine gute Idee. Wirklich keine gute Idee. Hätte man drauf kommen können, finde ich.
Obwohl Semmelweis in seinem Krankenhaus Leben rettete, verhalte sein Ruf nach Veränderungen im Taubenohren. Die Ärzte jener Zeit schüttelten den Kopf über seine unbegründeten Behauptungen und weiterhin starben Menschen, weil niemand sich die Mühe machte, seine Methode anzunehmen. Die Zahl von Leben, die da hätten gerettet werden können, einfach mit so einer minimalen Veränderung. Ja, und die dritte Tragödie betrifft Semmelweis dann persönlich und weniger wie die Frauen im Kindsbed, weil er durch die Ablehnung an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben wird.
Und ein Kollege, der seine Verwirtheit bemerkte, verhält sich dann extrem kollegial und lockt ihn in eine Wiener Heilanstalt für psychisch Kranke unter einem Vorwand. Als Semmelweis dann erkennt, wo er hingelockt werden will und fliehen will, ist es zu spät, die Wächter der Anstalt packen ihn gegen seinen Willen, zwar damals möglich, schlagen ihn brutal zusammen und schnüren ihn in eine Zwangsjacke.
Und zwei Wochen später verstarb ihm, dass Semmelweis wahrscheinlich an den Folgen von diesem Misshandlung bei diesem Überfall nach seinem Tod kirte dann auch die Wiener Krankenhausbewurzklinik, in der er gearbeitet hat zu ihren bewährten Praktiken zurück, sei es leichen Finger statt Hände waschen und die Sterblichkeitsrade stieg wieder auf das Sexfache von vorher. Semmelweis verrückte Ideen wurden verworfen und sterben gegen weiter, so als hätte niemand versucht es zu verhindern.
Ja, das tut schon weh. Was wir bei der Eisenbahn auch sehen und beim Regensturm und so, die Sorgen, die sich Sorgen gemacht wurden, waren oft nicht die ganzen Gedanken, die sich die Beerze, die ganzen Erfindungen, wie sich das Fieber hergeleitet haben, warum die ganzen Patientinnen von ihnen nach der Geburt sterben müssen, weil sie versucht haben, da medizinische Erklärungen fürzufinden, quasi überall gesucht haben, nur nicht da, wo es offensichtlich war. Genauso wurde bei der Eisenbahn eben auch von dieser Eisenbahnkrankheit und solchen Befürchtungen ausgegangen, ohne die großen sozialen Umwälzungen, die das Ganze mit nach sich ziehen würde und auch großen gesellschaftlichen Krisen irgendwie zu sehen oder sich darauf vorzubereiten, da dagegen zu arbeiten, keine Ahnung.
Es musste alles immer erst passieren danach, dass man gesagt hat, ja klar, die Eisenbahn führt dazu, das ist logisch, aber es muss immer erst ein Schritt später, dass wir da auch zurückblicken und sagen, ja, so war das damals in der industriellen Evolution. In dem Moment selber sehen das die allerwenigsten Leute und die, die es dann sehen, weil sie in der Praxis vor Ort des Leid sehen, sei das jetzt Ignat Semmelweis, auf der einen Seite mit einer Geburtstation oder seit des Marx und Engels, auf der anderen Seite in englischen Fabriken und ich dann Gedanken dazu machen, den wird es in ihrer Zeit meist nicht so besonders gedankt.
Man mag ein einsames Begräbnis auf dem Arm und Friedhof von London denken oder so. Und im Großen und Ganzen sollten diese Beispiele ein, auch trotz des tragischen Beispieles von Semmelweis, ein eigentlich dazu motivieren zu sagen, das soll seine eigenen Träume schon auch verfolgen und auch wenn ein paar Leute das erst mal ablehnen oder nicht die Idee verstehen oder sehen, die du da präsentierst, und dann sind wir eigentlich schon beim Thema der hundertsten Folge des heutigen Podcast eingelangt, wenn wir bei Sachen sind, bei unsinnigen Kräuben, die man einfach trotzdem macht.
Dann ist dieser Podcast ein kleines, aber feines Beispiel für sowas. Das stimmt wohl. 100 Folgen. Lass mal den Episodenkatalog öffnen und durchgehen kurz zusammen und wir fangen bei der Folge Nummer eins an, wie sich bis heute immer noch, ich glaube, unsere meist gehörte Folge ist, also über Podcasts.
Also läuft auf YouTube gut, aber läuft extrem gut auf den ganzen Podcast-Plattformen. Der Hexenhammer, oder? Der Hexenhammer, genau. Der Folge hört man auch an, dass es unsere erste ist. Ja, tatsächlich ist es so ein bisschen, man will natürlich die Leute irgendwie, finde ich das gut, dass die erste Folge so ist, wie sie ist, und man die Entwicklung auch ein bisschen mitverfolgt, wie wir professioneller werden oder besser werden, vom Schnitt bis über Deskriptekonsipieren und alles andere, dass man unsere Lernerfahrung dann ein bisschen mitverfolgen kann. Auf der anderen Seite hören sich natürlich super viele Leute, wenn sie einen Podcast entdecken, dann die erste Folge an und wollen vorne einsteigen.
Und ich befürchte so ein bisschen, dass es auch viele Leute verschreckt, weil wir... Aber das ist auf jeden Fall eine unserer lustigeren Folgen, würde ich sagen, auch wenn die Aufnahmequalität schlecht ist, ist die unterhaltsam, weil sie eher in die lustige Richtung geht. Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommentare, hat euch das abgeschreckt, als ihr die erste Folge gehört habt und musstet euch dann überwinden, weiterzuhören, dann wurde es besser, oder fangt ihr die erste Folge so gut, dass ihr gesagt habt, jetzt hör ich mir jetzt den Podcast weiter an, wenn ihr euch das jetzt gerade anhört, Minute 35 oder so der hundertsten Folge, dann gehe ich davon aus, dass ihr euch ein paar andere Folgen schon angehört habt.
Von daher seid ihr das perfekte Publikum heute, um auch so ein paar Fragen zu stellen, ein bisschen Feedback einzuholen, was ihr euch wünscht für die Zukunft des Podcasts. Das haben wir hundert Folgen produziert, wir sind ein bisschen besser geworden in dem, was wir machen. Wir haben noch viele Bereiche, in denen wir uns weiter verbessern können.
Ne Jonas, neues Mikro. Definitiv. Es ist auf meiner Weihnachtsrundschliste. Wunderbar, Weihnachten kommt ihr bald. Also kommentiert ihr gerne fleißig oder schreibt uns eine Mail, was ihr euch wünscht, was ihr euch vorstellen könnt. Wir haben noch eine riesen Liste an Themen, die in der Zukunft angedacht, geplant sind, die kommen werden. Ich würde gerne wieder so ein paar Sachen zu moderner Esoterik machen.
Ich planen die Yoga-Folge immer noch. Das haben wir in letzter Zeit tatsächlich auch ein bisschen weniger gemacht, mal von der Folge zusammen mit Onkel Michael abgesehen. Weil es weniger Esoterik auf jeden Fall in letzter Zeit. Womit wir eigentlich irgendwie gestartet haben auch. Gerade am Anfang gab es da mehr von.
Ja, aber es hat mir auch gut getan, skriptmäßig mal ein bisschen wegzugehen, andere historische Ecken zu erforschen, die ich mich auch alle interessieren und jetzt wieder erfrischts zu Esoterik zurückkommen zu können. Also ein bisschen, naja, wirklich, das ist der Vorteil unseres Podcasts, dass wir da Themenmäßig nicht so ganz festgelegt sind. Und wenn ich jetzt nur Faschismus machen würde und jetzt seit zwei Jahren Folgen zum Faschismus vorbereiten würde, dann wäre ich glaube ich ein mentales Frag.
Und wenn ich seit zwei Jahren nur Esoterik geschwurbeln machen würde, dann wäre ich auch ein Frag. Wenn ich nur auf den Plawackionssteiner liegen würde, dann wäre ich zu der Jahn. Und deswegen sind alles oft schwierige Themen zwischendurch immer was Leichtes eingestreut und mehr mehr anders, ein bisschen zwischen den verschiedenen schweren Themenkomplexen, die mich interessieren hin und her.
Ich hoffe ihr findet das interessant. Aber so lässt sich das für mich ganz gut aufrecht erhalten, einfach von der Arbeit und von den Themen, dass ich da ein bisschen hin und her schwanken kann. Auch was die Schwere und die Tiefe der Themen angeht, weil die Vorbereitung einfach realistischer macht und weniger belastend.
Aber genau, es wird wieder ein bisschen mehr Esoterik kommen. Ich will auch wieder ein bisschen nach Indien gucken nochmal. Ich würde gern was zu Geschichte des Juden-Pums machen. Ich finde das sehr spannend, meine kleine Serie in zwei Teil oder drei Teil dazu. Da gibt es auch viele spannende Geschichten zu erzählen, die man sonst nicht so oft im Radar hat.
Judentum Römisch und Reich zum Beispiel ist ein super spannendes Thema, wo ich dir mal ein, zwei Folgen zu machen würde. Krishna Muti steht eigentlich mal noch an. Die Anunnaki werden jetzt zeitnah kommen. Ancient Alien ein bisschen. Da werden wir nochmal über Gilgamesh reden und über quasi diese mesopotamischen Götterwelten, die sich in den modernen Ancient Aliens Theorien wiederfinden.
Das wird sehr interessant, denke ich. Ja, genug der Teezer, damit ihr ein bisschen wisst, was euch in Zukunft auch noch erwartet. Falls euch die Themenbereich jetzt ein bisschen zu sehr in die eine oder andere Richtung geschwankt ist, wünsche gerne in die Kommentare. Und dann haben wir, wenn wir den Podcast durchlaufen lassen, ein bisschen Ariosophie gemacht und dann kam die große Helen Ablawatsky-Folge, die immer noch sehr gut auf YouTube geschaut wird und sehr kontrovers diskutiert wird in den Kommentaren, sag ich mal.
Ja, so kann man es ausdrücken. Ja, also wenn euch mal langweilig ist, nehmt euch ein Glas Rotwein und lest euch die Kommentare unter der Blaratskiefolge durch, das ist ganz unterhaltsam. Oder natürlich auch sehr zu empfehlend wert, die Kommentarwelten, die sich auftun in dem Video unter dem Video vor Kurzem, was wir mit Ongkömmich ja eher gemacht haben, zu den esoterischen Nazis.
Das sind wirklich YouTube-Abgründe, die ich bisher noch nicht erlebt habe auf unserem Kommentar. Aber wie gesagt, ich finde es auch ein bisschen spannend. Es gibt ganz interessante Einblicke auch, wer uns so hört. Ich habe den Eindruck, die Leute, die die verwirrendsten Theorien haben, machen so 70% der Kommentare aus und dann gibt es so eine schweigende Mehrheit, die es die Folgen anhört, kommentiert gern mehr und lasst uns 5 Sternebewertungen da, damit nicht nur der Eindruck erweckt wird, unsere gesamte Hörerschaft hat so spannende Ideen.
Hast du es sehr diplomatisch ausgeschrückt? Mir fällt gerade auch auf, wie es durch die Thumbnails verbessert haben. So ab, ich weiß nicht, ist das die Schachfolge. Gefühlt ab den Schachfolgen werden die Thumbnails cooler. Werden die Thumbnails besser? Ja. Ja vielen Dank. Also davor sind schon die Bilder da, aber so Schrift und so weiter.
Man sieht eine gewisse Entwicklung, dass ich jetzt 100 Thumbnails für den Podcast gemacht habe und es wird potenziell besser, wie ich schlechter. Das ist auch eine meiner größten Freuden, wenn wir eine Folge aufgenommen haben und ich die geschnitten habe und wieder einen Thumbnail dazu basteln kann. Das genieße ich diese Stunde oder so, die ich dann da dran sitze.
Das bereitet mir richtig Freude. Ich habe ein kleines Kunstatelier und hier ist halt meine kleine Öffentlichkeit, die sich meine Namen hält, jede Woche anschaut. Zur Philip K. Dick Folge haben wir jetzt ein Sommer Feedback bekommen, dass die Leute schade waren, dass nur Benni sich mit Philip K. Dick auskannte und wie anderen alle so lahnlos waren.
Aber deswegen haben wir Benni eingeladen in der Folge. Stimmt, da war das auch nicht dabei oder? Nein, das war ein bisschen Problem. Das war falsche Besetzung. Wärst du da dabei gewesen, wäre diese, aber ich und Mimi haben beide keinen Philip K. Dick gelesen gehabt. So, vielleicht waren wir gesehen. Und Benni war der Experte, der alles gelesen hatte und seine Masterarbeit dazu geschrieben hatte und so weiter.
Und dementsprechend war das ein bisschen einseitig, was deutlich besser gewesen wäre, wenn du da gewesen wärst. Aber nächstes Mal, wenn wir über Literaten reden, musst du da sein. Auch wenn ich sie nicht hierher habe. Das wären wir da draußen. Die Schachfolge, die du angesprochen hast, hat glaube ich tatsächlich viele neue Leute zum Podcast gebracht, die sonst gar nicht zu den Aesoterik-Themen oder so gesucht hätten oder uns gefunden hätten.
Sondern die einen, die sich für Schachgeschichte interessiert haben. Auf der anderen Seite gab es einige Hörer, die einfach so trocken kommentiert haben, ich interessiere mich überhaupt nicht für Schach. Also, bei so spezifischen Hobbyfolgen, die sich irgendwie mit so Hobbys von mir beschäftigen, die ich dann hier irgendwo, wo ich meine Recherche teile, die kommen so mittel an, die erreichen dann eine neue Hörerschaft, die uns sonst nicht entdeckt hätte.
Auf der anderen Seite gibt es viele Stammhörer, die sich halt wundern, warum reden die jetzt zwei Stunden über Schach? Wenn man mit Schach nichts am Hut hat, kann ich das schon auch ein bisschen verstehen. Ich meine, wenn jemand in einem Schichtspotcasting über Maillon reden würde, auf einmal wäre ich auch ein bisschen verwirrt, weil ich noch nie Maillon gespielt habe.
Aber es geht ja bei der Schachgeschichte nicht nur nicht nur trocken um Schach, sondern auch so ein bisschen um Weltgeschichte. Ja, lassen wir gelten. Vielleicht wäre es auch noch interessant, mal zu 100en Folge ein paar Statistiken zu teilen mit den Leuten. Wir wurden jetzt 240.000 mal über RSS, also über die ganzen Podcasts an Bitter Spotify und Apple Podcast und so gehört.
Vielen Dank für 240.000 Downloads. Und im Augenblick sind wir so bei 25.000 Downloads im Monat, was auch eine coole Entwicklung ist. Da gehen wir stark auf die 1.000 Downloads am Tag zu, was mich sehr freut für die Verkuhlung. Auf YouTube haben wir jetzt 161.000 Aufrufe. Das ist ja auch was, dann zusammen bei so 3.5, 350.000 Aufrufe.
Ein bisschen mehr. Und insgesamt haben wir auf YouTube seit der Erstellung des Kanals am 1.08.23.2.320.000 Impressionen von unseren Folgen, 2.200 Abonnenten, 26.000 Stunden Wiedergabezeit, 26.447 Stunden Wiedergabezeit. Nur auf YouTube, wie viele Tage sind das? Moment, Gott. Auf YouTube wurden wir 1.101.000 Tag gehört.
Vielen Dank. Vielen Dank für das Wahnsinnig, dass die Vorstellung, dass ich also kollektiv für euch 1.101.000 Tag unser Gelaber zu Geschichte angehört habe. Das ehrt uns sehr auf jeden Fall. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte große Freude in den letzten 2 Jahren. Ich schaue auch mit großer Freude auf den Katalog zurück an Folgen, den wir jetzt haben.
Mit variierender Audioqualität. Aber immerhin haben wir sehr viele Themen abgehandelt und haben jetzt einen kleinen Kosmos von Folgen geschaffen, auf die wir aufweisen können, auf die wir aufbauen können. Und die sich mittlerweile immer enger miteinander zu einem Geflächt verbinden, aus Themen, die miteinander doch was zu tun haben am Ende.
Und wer sich jetzt fragt, Moment mal, war dir nicht zu dritt. Was ist... Guter Punkt. Ja, das stimmt. Momentan, also schon seit ne Weile, nehmen wir jetzt gerade zum 2. eigentlich meistens auf. Das heißt aber nicht, dass Mimi nicht wieder zurückkehren kann und möchte. Also, alles viel beschäftigt momentan.
Der arbeitet einfach super viel und muss dann, wenn er nicht arbeitet, sehr viel Urlaub machen. Liebe Grüße gehen raus nach Thailand, mein Lieber. Aber das ist, also, ich und Jonas unterstützen ihn da voll und ganz. Und wenn er dann das alles sich ein bisschen gesettelt hat bei ihm und er gelangweilt wird und er endlich wieder die ganzen angefangenen Skripte fertig schreiben will, die bei ihm noch auf dem Tisch liegen, dann freue ich mich wahrscheinlich auf...
Ich spekuliere es mal ganz stark, Mitte nächsten Jahres, da er oft als Mimi zurückkehrt in den Podcast und voller Energie zu den Folgen vorbereitet hat. Wir haben auch keine wütenden Kommentare mehr bekommen, dass der linksradikalische Spinner im Podcast unsinn erzählt hat, wie er jetzt noch da ist. Wie vermisse ich ein bisschen? Also Grüße gehen raus an den Hörer, der uns immer so radikale Kommentare mit so Mimi Hate hinterlassen hat.
Genau, nicht dass er sich zu sehr freut und denkt, er hätte Mimi vertrieben. Daran lag es nicht. Ich habe mich selber die Kommentare gefreut. Das war das Highlight meiner Woche. Auf Patreon haben wir mittlerweile 63 Leute, die uns dort folgen und 46 Leute, die uns finanziell unterstützen. Ja, das ist ja verrückt.
Vielen vielen lieben Dank dafür. Das ist wirklich eine Riesenmotivation für mich, wenn ich mal abends so da sitze und denke, Mensch, was mache ich denn jetzt? Ich würde mich den Podcast vorbereiten oder schneiden oder schaue ich mir doch stumpf Doku auf YouTube an. Und ich mich dann immer wieder dafür entscheide, auch den Podcast zu machen, weil ich einfach denke, es gibt hier fast 50 Leute, die bereit sind, uns finanziell zu unterstützen.
Das ist für das ist den Wert jeden Monat und dementsprechend raffe ich mich dann nochmal auf und am Ende bin ich sehr zufrieden damit und bin froh, dass ich mich aufgegräft habe. Ja, also vielen lieben Dank. Wenn ihr uns unterstützen wollt, Patreon.com. Der Link ist auch immer in den Kommentaren oder ihr könnt uns auf YouTube unterstützen und damit kommt ihr die Sachen alle werbefrei und ein paar Tage früher und ein bisschen extra Nachrichten von uns.
Könnt uns extra Feedback geben, könnt euch eure Namen vorlesen lassen am Ende der Folge. Ich mache das einfach jetzt direkt statt am Ende der Folge. Ganz am Ende finde ich also 100. Folge. Da muss man die Leute mal ein bisschen früher vorlesen. Uns unterstützen auf Patreon und wollen vorgelesen werden.
Also ihr könnt euch da eintragen, wenn ihr das wollt. Der coolere Herr Fischer vom Adin Gymnasium, Fanny Dietrich, Freya Stuart, Onkel Didi, Petrusilius Zwackelmann, Alexi, Katharina und Fernando. Vielen Dank. Die Liste wird länger. Es freut mich. Danke schön. Mein kleines verstaubtes Geschichtsherz erfreut das ja.
Hast du eigentlich eine Lieblingsfolge? Das ist eine sehr gute Frage. Also ich glaube, wenn ich jemandem den Podcast neu empfehlen würde und sagen würde, wo steigst du ein, könnte natürlich immer ein bisschen darauf anwürfen, dass sich die Leute auch interessieren. Kann man da was anderes vorschlagen.
Aber ich mag tatsächlich unsere Steinerfolgen und die Rotschild-Folgen ganz gern. Ich habe es natürlich auch beide vorbereitet. Die Rotschild-Folgen fand ich tatsächlich cool und wichtig. Die zu den Protokollen der Weißen von Sion mag ich auch tatsächlich sehr gerne eigentlich. Was sind deine Lieblingsfolgen Jonas?
Also ich hatte Sins, eher aktuelle, aber vielleicht, weil ich mich auch irgendwie jetzt gesettelt habe, fühle im Podcast auch, ich weiß nicht. Da habe ich anfangs mehr gestruggelt. Ich fand generell, also Gilgamesch hat mir Spaß gemacht, auf jeden Fall. Das ist sehr aktuell. Wichtig fand ich auch die Aktion 1005, auch eine aktuelle Folge.
Stimmt, die ist glaube ich die wichtigste, die wir gemacht haben, würde ich sagen von allen. Die unangenehmste aber wahrscheinlich auch die wichtigste. Die kann man halt nicht gut mit Herzensleutern empfehlen, die den Podcast einsteigen wollen. Wenn du sagst, ich habe am Podcast die Folge zur Aktion 1005 an, dann, ja, die ist einfach sehr hart.
Ja, nein, es ist echt eine sehr bunte Mischung und doch gibt es viele Verbindungen zwischen den Folgen, das ist echt ganz schön zu sehen. Und ja, wir haben ja eigentlich immer noch quasi jede Woche hier ein Upload, ich glaube wir haben 100 Wochen am Stück. Jetzt kommen wir zur echten Beweihräucher rum.
Oh ja. Jetzt ist der Punkt, nach was der Stunde der Folge eigentlich herrscht, wo wir uns... Nein, aber das hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet vor zwei Jahren. Ich auch nicht, ich habe das als Witz gesagt, ich habe tatsächlich vor zwei Jahren so als Witz gedacht. Mimmy hat irgendwie so Ideen gehabt für was man noch kreatives machen könnte mit den Podcastformaten.
Ich meine, jetzt nehmen wir erstmal 100 Folgen so auf und dann schauen wir weiter, was wir quasi am Format ändern können oder anpassen. Und das war so ein bisschen als Witz gedacht, weil ich nicht erwartet habe, dass es hier irgendwie zu 100 Folgen wird. Aber genau, die Routine ist jetzt eigentlich ganz gut drin und wenn wir demnächst mal irgendwann eine Folge nicht veröffentlichen, dann nur weil wir uns eine verdiente kreative Pause können.
Jetzt habe ich 100 Folgen so durchgezogen mit der Disziplin, weil jetzt lasse ich die nächsten 100 Folgen ein bisschen lockerer angehen und wenn mal in Monaten nur drei statt vier Folgen rausgehen, dann will ich keine Beschwerde hören. Ne, tatsächlich, also was ich auf jeden Fall heute noch sagen wollte, ist, wir haben jetzt natürlich in 100 Folgen schon auch viel Sachen abgegrast, die ich zu denen ich vorwissen hatte. Also je weniger Vorbereitungszeit wir für eine Folge hatten, desto eher haben wir eine Folge gemacht, wo ich viel vorwissen hatte, wo ich schon viele Bücher im Studium oder über die letzten Jahre sowieso zu gelesen hatte, wo ich schnell und einfach was vorbereiten konnte.
Und die Folgen wie jetzt die Aktion 1005 oder so, wo ich quasi konkret zu einem Thema, ein Riesenbuch noch lesen muss und so, die kam dann eher, wenn ich mehr Zeit für Vorbereitung hatte, nur um euch dann einen Einblick zu geben. Und jetzt habe ich natürlich aber auch viele, viele Themen abgegrast, die ich zu denen ich eine Ahnung hatte.
Also jetzt nach 100 Folgen merke ich, oh, viele der Themen, über die ich gängigerweise so rede, habe ich jetzt schon eine Folge gemacht. Es gibt bestimmt noch 50 Folgen, die ich aus meinem Reportoir zaubern kann, aber dann kommen wir irgendwann an den Punkt... Mindestance. Aber dann kommen wir irgendwann an den Punkt, wo sich quasi mein Wissen erst schöpft.
Und wenn wir an den Punkt kommen, müssen wir noch mal darüber reden, ob wir das Ganze vielleicht auf zweiechentlich umstellen, weil ich dann einfach doppelt so lange brauche, um die Folgen vorzubereiten, um euch kein Unsinn zu erzählen. Aber bis dahin entleer ich erst mal meinen Geist komplett in diesen Podcast rein.
Und wenn da mein Geist komplett leer ist, ist Mimmy hoffentlich wieder da. Ja, genau. Ansonsten, also wie gesagt, hundertste Folge haut uns gerne euer Feedback in die Kommentare. Hinterlasst uns eine schöne Sterne Bewertung. Teilt dem Podcast eure Lieblingsfolgen, was sind eigentlich eure Lieblingsfolgen, haben wir vergessen zu fragen.
Sagt uns das auch gern, finde ich, sehr interessant. Und teilt eure Lieblingsfolgen gerne mit Leuten, die sich dafür interessieren könnten. Teilt nicht die schlechten Folgen. Teilt vielleicht nicht den Hexenhammer. Das ist keine schlechte Folge, aber ich habe halt Socken im Mund, wie wir heute schon geklärt haben.
Von daher teilt eine sockenfreie Episode mit wenig Ständfeldern, damit wir wirklich einen guten ersten Eintrug vermitteln bei den Leuten. Genau. Und ansonsten? Auf die nächsten hundert Folgen. Auf die nächsten hundert Folgen? Finde ich sehr schön perfekt. Macht's gut, bis zum nächsten Mal. Ciao.