Alle Zeit der Welt· Staffel 1· Folge 101

Preußen & Der Deutsche Orden: Kreuzzüge in die Nachbarschaft

Freitag, 29. November 2024 · 1 h 05

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Shownotes

Woher kommt eigentlich Preußen? Was haben die Kreuzzüge und der Deutsche Orden damit zu tun? Mit dabei: Ein Geheimbund ruiniert die Schlacht von Tannenberg für die ungewaschenen Ordensritter.
Wir steigen ein in eine mehrteilige Reihe über die Geschichte Preußens mit unserem Gast Vincent.
#deutscheorden #preussen #preußen #kreuzzüge #wenden #mittelalter #baltikum
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Quellen & Literatur:
• drfichtners-studienblaetter.de/wp-content/uplo…
• tabularasamagazin.de/aufstieg-und-fall-des-deu…
• de.wikipedia.org/wiki/Eidechsenbund
• wissen-digital.de/Eidechsenbund
• hermann-von-salza.de/Texte/t45.html

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Am 25. Februar 1947 unterzeichneten die Vertreter der alliierten Besatzungsbehörden in Berlin das Gesetz zur Auflösung des Staates Preußen. Der preußische Staat, der von Anfang an Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland war, hat de facto aufgehört zu existieren. Geleitet von dem Interesse den Frieden und die Sicherheit der Völker zu wahren und dem Wunsch, den weiteren Wiederaufbau des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage zu gewährleisten, beschließt der Kontrollwart.

Artikel 1. Der preußische Staat mit seiner Zentralegierung und allen seinen Behörden wird aufgehoben. Das Gesetz Nummer 46 des alliierten Kontrollwarts war mehr als ein Verwaltungsakt. Indem die alliierten Behörden Preußen von der Landkarte Europas tilden, fehlten sie auch ein Urteil über das Land. Preußen war nicht nur ein deutsches Territorium unter anderem auf einer Stufe mit Baden, Württemberg, Bayern oder Sachsen, es war die eigentliche Quelle des deutschen Unwohlseins, das Europa heimgesucht hatte.

Es war der Grund, warum Deutschland vom Weg des Friedens und der politischen Moderne abgewichen war. Wenn Deutschland ist Preußen, sagte Churchill am 21. September 1943 vor dem britischen Parlament. Dort liegt die Quelle der wiederkehrenden Pestilenz. Die Entfernung Preußens von der politischen Landkarte Europas war also eine symbolische Notwendigkeit.

Seine Geschichte war zu einem Albtraum geworden, der auf den Köpfen der Lebenden lastete. Genau, das schreibt Christopher Clark in der Einführung zu seinem Buch Iron Kingdom, The Rise and Downfall of Brusher. Und ich freue mich sehr, dass wir heute Vincent als Gast haben gewinnen konnten im Podcast, der mit mir heute für wahrscheinlich zwei Folgen über die Geschichte Preußens, über die Geschichte Deutschlands, Europas und vielleicht auch ein bisschen unsere eigene Geschichte reden.

Herzlich willkommen bei Alle Zeit der Welt, Vincent. Ja, hallo. Vielen Dank, Johannes, für die Einladung. Ich freue mich sehr. Ich bin hier, wie Johannes schon gesagt hat, um über Preußen zu sprechen. Ich habe Geschichte studiert und mich in meinen beiden Abschlussarbeiten, also sowohl Bachelor-weit als auch Masterarbeit, mit preußischer Geschichte auseinandergesetzt und hoffe, dass ich hier einen funktionellen Beitrag leisten kann.

Da bin ich mir ganz sicher, dass der Beitrag funktional wird. Die Idee ist ein bisschen, dass ich die erste Folge ein bisschen mehr reden werde, vielleicht nicht zwingend, aber so vorbereitungstechnisch und Vincent dann in der zweiten Folge ein bisschen übernimmt. In der ersten Folge werde ich mich vor allem auf die Frühgeschichte, die Vorgeschichte des späteren Preußens konzentrieren.

Wie kommen wir denn dahin, dass Preußen so eine Sonderrolle spielt im deutschen Theater, in der deutschen Politik, im 18. und 19. und dann auch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Dabei finde ich es schön, wenn wir ergründen könnten, wo dieser Dualismus herkommt oder dieses Dualismus, dieses sehr... Preußen weckt in den Menschen starke Emotionen und die Leute haben sehr klare Bilder davon, was sie mit den Preußentum verbinden.

Ich, der in Süddeutschland aufgewachsen bin, hatte mit Preußen jetzt keine positiven Konversationen, als ich aufgewachsen bin. Das Schimpfwort ist Sau Preuß. Ich bin da spezifisch jetzt eingefallen und das das eines der konkretesten Schimpfwörter war, die ich für andere deutsche Staaten gelernt habe beim Aufwachsen.

Dass das so bei Volksfesten auch gefallen ist und das hat man mal gehört so ein bisschen. Immer irgendwie scherzhaft gemeint, weil es natürlich sehr historisierend ist und na, aber wenn man als Berliner durch Süddeutschen Dörfer stapft, dann kann einem das schon passieren, dass einem das nachgeflüstert wird, wenn man sich nicht gut benimmt.

Und ja, wir haben kurz vorher in der Küche drüber geredet. Wir haben auch beide ein bisschen eine persönliche Beziehung zu Ostpreußen. Mein Opa kam auch aus der Gegend vor Königsberg und waren da Bauern und bei dir gibt es auch eine Verbindung. Hast du erzählt, was verbindet dich? Du bekommst ja eigentlich aus Bremen, von daher jetzt nicht die Preußische Stadt, die man sich so vorstellen kann.

Nee, überhaupt nicht. Also in Bremen lernt man im Geschichtsunterricht eher was über die Hanse, aber da meine beiden Großeltern aus Ostpreußen stammt, habe ich da auch irgendwie so einen familiären Bezug über Ecken bekommen. Meine Großmutter stammte aus einem kleinen Dorf namens Goldab und mein Großvater aus Welao.

Heute liegt heute in der Oblast Kaniningrad, Goldab in Polen. Sie waren mal da gewesen und sich das angeschaut und waren schon sehr berührt, auch wenn sie das als Kind gar nicht mehr so richtig miterlebt hatten, weil sie erst Anfang der 40er Jahre geboren sind. Und ja, ich hatte auch wie Johannes eher negative Konnotation mit Preußen.

Ich dachte, das sei irgendein altes Gebiet im Osten und vielleicht auch gar nicht so relevant. Aber ja, mit der Auseinandersetzung habe ich dann gemerkt, wie einflussreich dieser Stab war für die europäische und für die deutsche Geschichte eben. Und dann später auch dann, als Preußen dann im Kaiserreich aufging oder unterging, je nach Perspektive, dann auch natürlich Weltgeschichte geschrieben hat.

Ja, es ist sehr passend gesagt, absolut. Mikrofon ein kleines bisschen runterstellen, ich glaube jetzt ist es besser von der Lautsteg. Ja, sehr gut. Das Spannende an Preußen ist ja auch, dass die Entstehung schon von Anfang an ein Sonderweg darstellt. Also es ist untypisch, wie Preußen zu Preußen wird, wenn wir es mit anderen deutschen Gebieten vergleichen, so.

Und in der Recherche dazu gibt es eben zwei Hauptzweige, die man verfolgen muss, um das eigentlich zu verstehen meiner Meinung nach. Der eine Zweig ist die Entstehung der Mark Brandenburg, in der wir uns ja jetzt gerade auch befinden, in dem wir in Berlin aufnehmen hier. Und diese Mark Brandenburg, das vergessen wir immer wieder, also im mittelalter, im frühen Mittelalter vor allem war, das gesamte Gebiet hier nördlich, was der Fluss dadurch Leipzig fließt, hier, über dem er mal rüberfährt.

Leipzig, Rosti. Also die Grenze verliebt so Marktenburg-Leipzig so, also an diesem Fluss, der uns gerade nicht einfällt. Und alles nordöstlich davon war Slavisches Stammesteritorium von nicht-christianisierten Stämmen. Die Elbe. Ja, genau, vielen lieben Dank. Also die Elbe war die Grenze und alles, was nordöstlich der Elbe lag, war nicht deutsches Land sozusagen und als dann, was fließt denn nicht durch Dresden?

Wir sind zum Glück ein Geschichts- und Geografie-Podcast und ja, also schreibt uns gerne in die Kommentare, welchen Fluss wir hier suchen. Das bleibt alles drin. Das ist guter Content. Aber was quasi immer wieder vergessen wird, wenn wir an den nördlichen Teil Ostdeutschlands denken, im heutigen Ostdeutschland, dass das eben bis ins Mittelalter hinein kein weder deutschsprachiges Gebiet war, noch christliches Gebiet und als dann der zweite Kreuzzug im Jahr 1147 losging, haben sich vor allem die sächsischen Adeliken überlegt, warum sollen wir den ganzen Weg bis nach Palästina runter, wenn wir doch nicht-christianisierte Heiden hier vor der Haustür haben?

Wenn ich gegen nicht-christianisierte Heiden, da muss ich mein Nachbar hier, einmal über den Fluss rüber, dann habe ich die, dann muss ich nicht einmal quer durchs Byzantinische Reich so. Und diese sehr pragmatischen, sächsischen Kreuzfahrer, die selber erst vor nicht allzu langer Zeit unter Karl dem Großen zwangskristianisiert wurden, die ganze Geschichte mit Videokind und dem Vietnamkrieg Karls des Großen im sächsischen Gebiet, dieses sehr lange blutige Kampf um die christianisierung der Sachsen und die Sachsen haben sich dann eben umgedreht und gesagt, gut, dann machen wir das gleiche jetzt eigentlich auch mit unseren Nachbarn hinter uns und da haben wir den Wendenkreuzzug dann.

Also im Rahmen des zweiten Kreuzzuges wurde eben der Wendenkreuzzug initiiert als Expansion von deutschen Bischöfen, deutschen Adeliken hier in das Gebiet des heutigen Brandenburgs, Berlin und Macpom und da wurden diese Gebiete eben durch Kreuzzüge erobert, dann wurden da kleine Bistümer gegründet um langfristig die Kontrolle zu halten, das ganze ist extrem komplex.

Es gab dann eben verschiedene Einflussferien, der König von Dänemark hat sich immer eingemischt, weil der damals ein großer Blair war an der Nordsee, man hatte verschiedene Stammesfürsten, die dann auch wieder die Bündnisse eingegangen sind mit den Kreuzfahren um sich gegen Familienangehörige in der eigenen internen Politik durchzusetzen und so.

Das weiß, wie immer wenn man genauer hinschaut im Detail sehr, sehr kompliziert alles, aber langfristig hat es eben dazu geführt, diese Kreuzzugsbegüungen, die auch Reisen genannt wurden, also ich sehr schön finde, da geht man immer auf eine Reise. Euphemismus. Ein schöner deutscher Euphemismus für den Kreuzzug oder wo die deutsche Ruderabslust herkommt, wo die deutsche Wanderlust im Urlaub herkommt, ist wahrscheinlich dieses tiefe Bedürfnis mit einem Stock irgendwo sich fremde Lande zu laufen und das ist vielleicht auch noch zu erobern.

Also dem deutschen Wanderer unterstelle ich immer so eine leichte Invasion zu tun. Ja und witzigerweise ja dann auch, wenn ich jetzt ganz kurz den Schritt nach vorne machen kann, ja auch ein Gedanke, der von der Romantik dann in den 19. Jahrhundert getragen worden ist. Wir kennen ja alle dieses, ich glaube das Bild heißt sogar so, der Wanderer und das ist wirklich eine Vorstellung, die wir haben, man geht in die große weite Welt hinaus, man tut vielleicht was Gutes für sich und für die Natur und so weiter, fürs Christentum sowieso.

Und was du eben ansprachst am Anfang ist ganz interessant, dieses, was alles was östlich der Elbe liegt, das ist ja irgendwie woanders und weit weg und das ist auch etwas, was dann auch nochmal im 19. Jahrhundert auch wieder einer Wander spielt. Und so als Mente mehr, gerade für die Deutschen, die im Westen wohnten, also in den katholischen Gebieten, Westfalen, Rheinland und so weiter, für die war alles was östlich der Elbe war eigentlich gar nicht mehr deutschlandswichtig.

Also es gibt sogar ein Zitat von Konrad Adenauer, der gesagt hat, Ost-Elbien ist für mich asiatische Steppe, da gehe ich nicht hin. Angeblich soll er sogar, wenn er mal im Zug irgendwie war und nach Ostpreußen reisen musste, soll er angeblich auch die Jalousien runtergemacht haben, weil er da keine Lust drauf hat.

Aber ja, das ist halt wirklich ein Gebiet, das heute eben nicht mehr als deutsch auch wahrgenommen wird oder als ehemalig deutsch zu sagen und das ist ganz interessant, das hier nochmal zu ergründen. Ja, dieses Hin und Her, was die Bevölkerung angeht, gibt ja auch, wenn ich jetzt ganz kurz noch einen großen Schritt zurückgegenkann, vor der Völkerwanderung waren hier vor allem germanische Stämme, die dann in der Völkerwanderung größtenteils abgezogen sind, dann hast du die ganzen Wanderungen, da sind die Vandalen nach Nordafrika und da war hier auf einmal Platz und es gab natürlich wie bei jeder von diesen Völkerwanderungsgeschichten, darf man nicht vergessen, sind nie alle Leute mitgegangen oder in den wenigsten Fällen,

also auch wenn die, weiß ich nicht, die Goten und die Vandalen und wer auch immer dann irgendwann weggezogen sind, gab es da immer noch Leute, die zurückgeblieben sind und die gesagt haben, mach mal, ich bleib mal schön hier zu Hause und meine Farben, die neuen Herrscher werden schon nicht so schlecht sein, ich mach einfach weiter wie bisher und zahle an jemand anderen, die steuern und die Vermischung, dann war auf einmal sehr viel dünner besiedelt und dann haben wir die Bewegung, dass aus dem östlichen Raum, slabische Stämme reinkommen und sich mit der zurückgebliebenen Lokalbevölkerung vermischen und was Neues gründen und dann aber von da an slabische Sprachen gesprochen werden und slabisch, also kulturell, religiös

auch, sich das Laventum so durchsetzt für einige Jahrhunderte hier und dann wieder die Rückbewegung der Deutschen zu sagen, wir holen uns das jetzt wieder zurück, wir zwangsChristianisieren euch jetzt unter ganz anderen Vorzeichen wie vorher, also so eine Sanchin- und Herrbewegung, so eine ganz spannende historische und das führt eben dazu, dass wir die meiner Meinung nach sehr vergessenen baltischen Kreuzzüge bekommen, die mit unserer heutigen Geschichte viel zu tun haben, die extrem viel mit der Geschichte der ganzen Anreinerstaaten rund um die Ostsee zu tun haben und wird aber heute eigentlich nicht darüber geredet, dass wir unsere eigenen deutschen Kreuzzüge hatten, also eigenen deutschen Kreuzzüge, unsere, die haben wir gemacht und

das ist eine Puzzleteil, die Entstehung der Mark Brandenburg, das wird dann an die Askania gegeben als Gründungsgeschlecht, die kommen auch aus Süddeutschland damals, das ist ja eine lustige wiederkehrende Tradition, dass süddeutsche Adelshäuser hier übernehmen, das ist auch eine persönliche Verbindung, die ich dann wieder lustigerweise sehe zu Preußen, dass je tiefer ich in die Gründung von Preußen rein, also es sind alle Leute, die wahrscheinlich geredet haben wie ich. Ja, auf jeden Fall ist das das eine Puzzlestück und das andere Puzzlestück hat auch mit den Kreuzzügen zu tun, aber entwickelt sich spannenderweise dort, wo die wo die sächsischen Adeligen nicht hin wollten, größtenteils, nämlich während dem Kreuzzug,

dem dritten Kreuzzug 1190 im heiligen Land in Palästina und da geht es vor allem um die berühmte Belagerung von Akko durch Richard Löwenherz, durch Philipp II. und die verbleibenden deutschen Herfahrer, die da mit dabei waren und das war lustigerweise ja Leute aus Lübeck und aus Bremen, die aus dem gehobenen Bürgertum teilweise ausstammten, gar nicht ritterlich waren, so aus der Bürgerschaft von Stetten kamen und die dann dort vor Ort bei während der Belagung von Akko gesehen haben, also Richard Löwenherz war ja ein in Aquitanie geborener französisch sprachiger Herrscher, der sein Leben lang kein Englisch gesprochen hat, aber zum großen Englischen Nationalhelden erhoben wurde, weil er nach seiner Wahl mal sechs Monate in England

verbracht hat, dieses zurück, also unterentwickelte Hinterland verflucht hat, nie wieder dahin zurück wollte, aber eben rückwirkend als großer Held Englans aufgespielt wird und dieser Richard Löwenherz hat eben sich mit dem französischen, hier fahren sehr gut verstanden, hat seine eigenen englischen Kontingente dabei, mit denen er auch gut war, weil er war immerhin ihr König, wen er nicht leiden konnte, waren die Deutschen. Es gab innerhalb des Kreuzführerreichs eine große Aufschwaltung und viele Antipartien gegen die Deutschen, das hat dazu geführt, dass sich die existierenden Orden, die es bereits gab, also die Templer oder die Juanita, sich nicht um die Deutschen gekümmert haben, die Verletzten. Der unsiomfreund der Franzosen und Engländer gekümmert, wenn

die falsche Sprache gesprochen hast, dann wurdest du in diesem Ladsarret nicht behandelt, mein Freund. Und das haben dann diese Kreuzfahrer in Bürger aus Lübeck und Bremen zum Anlass genommen, ein kleines Ladsarrett zu gründen und das wird als mythischer Ausgangspunkt der Deutschordensritter gesehen. Diese Gründung eines Ladsarretts, das war noch kein Kriegerorden, aber aus dieser Institution, das hat sich dann entwickelt, aus diesem kleinen Ladsarrett vor Akku zu einer Institution, dass wenn du als deutscher Kreuzfahrer ins heilige Land gekommen bist, hat auf dich jemand gewartet, du hast dort die Unterkunft bekommen, die haben dir eine Wohnung organisierter statt, du hast Essen bekommen, wurdest medizinisch versorgt nach deiner langen

Reise und hast Stadthilfen bekommen, auch unter anderem Geld oder andere Sachen Kontakte, alles was du gebraucht hast um zu starten, das waren deine lokalen Kontaktpunkte und die haben sich um dich gekümmert. Und dafür haben sie Spenden bekommen. Von den reichen Adeligen, die das auch dann oft in Anspruch genommen haben und sehr dankbar waren für diese Dienste, wurden dann eben ländereien Sachen gespendet und damit Wups, der Orden immer mehr bis dann auch 1198, also acht Jahre nach der Gründung zu einem militärischen Ritterorten umgewandelt wurde, unter Zustimmung des Papstes und so, da wurde gute Lobbyarbeit von dem damaligen Geschäftsführer, wollte ich gerade sagen, gemacht von dem Oberhaupt, der sich das hat sichern hat lassen,

dass es eben diesen militärischen deutschen Ritterorten gibt. Und ab da, also ab ungefähr im Jahr 1200 hat der Orden versucht, ländereien in Europa zu bekommen. Also den wurden dann einige Schlösser und ländereien in Palästina, in den Kreuzfahrerstaaten zugewiesen, wo die dann halt Territorium halten und kontrollieren sollten, das war die Idee, aber langfristig sollte oder war es immer das Ziel eben auch Land in Europa sich zu sichern und eine eigene Herrschaftsdomäne dort zu bekommen. Und dann gab es kleine Schenkungen in Sizilien, ich glaube die erste Schenkung nördlich, der Alpen war in Halle, spannenderweise, wo ein Hospital eingerichtet wurde von den Deutschordensrittern, aber ein Hospital in Halle ist halt noch kein Reich, wenn du in

eigenen Staat anstrebst, ist es noch klein und der erste, der dann das so ein bisschen Testweise mit denen gemacht hat, war spannenderweise in Siebenwürgen, in Ungarn und da in dem Gebiet das Bozelland, das es heute noch gibt und das Bozelland heißt, weil da mal Deutsche damals Bozeln gebaut haben, also in Burgen und das waren die Deutschordensritter, die dort angesiedelt wurden, um gegen die Kumanen einen Schutzfall zu machen, da hat dünnbevölker die Grenzregionen in den Bergen, was macht man, dass es setzen wie ein paar deutsche Ritter hin, die bauen dann in Burg und die kümmern sich, dass uns die Nomaden nicht jedes Jahr überfalten, so gegen die Kumanische Bedrohung. Das Problem war, dass die dann relativ schnell darauf bestanden haben, dass ihre Burgen

ihnen selber gehören und dass sie eigene Zölle erheben dürfen und ihr eigenes Recht durchsetzen können dort und es fand Konrad der erste von Massovia nicht so besonders lustig und hat sich dann durch die Setzung wieder rausgeworfen, der Deutsche Orden hat eine wichtige Lektion gelernt, nämlich nehmen keine Jobs an, wo du nicht päpstlicht verbrieft hast, dass die das Land danach gehört.

Du brauchst eine rechtliche Absicherung und als Kriegerorden, als Kriegermönche ist die Autorität, die mit es zusprechen kann, quasi der Papst und es gab danach eine sehr viel engere Zusammenarbeit, als es ums Baldigum ging und irgendwie über 20 päpstliche Bullen die verschiedene Aspekte und Rechte immer wieder den Templern, dem Deutschordensrittern zugesichert haben, damit sie auch wirklich danach die Kontrolle über die Gebiete, die sie da oben halten, haben dürfen, so. Ganz kurze Einschub, wann bist du das erste Mal mit einem Deutschordensritter konfrontiert worden? Wahrscheinlich in der Kindheit. Wie man kennt ja diese klassischen Anzüge, diese mittelalterliche Pracht mit dieser weißen Robe und den schwarzen Kreuz in der Mitte,

so genau weiß ich das nicht mehr. Aber ich glaube, so dieses Bild des Ritters stammt auf jeden Fall aus diesem klassischen Deutschordensritter. Aber wirklich auseinandergesetzt mit dem deutschen Orden habe ich mich dann eben im Zuge der, ja, meines Interesses für päußische Geschichte. Hast du mal Age of Empires 2 gespielt als du? Kein Real Time Strategy. Okay, dann ist es nur für die Age of Empires 2 Spieler. Da gab es, wenn man die Teutonen gespielt hat, glaube ich, als eine Fraktion jedes von den Völkern, das man spielen kann, der eine Spezialeinhalt quasi, die speziell nur dieses Volk produzieren konnte. Und wenn man die Teutonen gespielt hat, konnte man eben Two Tonic Knights in den in den in den Burgen passender Weise bauen. Und das waren eben so

kleine animierte Deutschordensritter mit langem Mantel und zwar ein extrem starke Einheiten in diesem Spiel. Und deswegen war das, habe ich mit zehn mit meinem Freund über Deutschordensritter, dass wir mehr davon bauen sollen, diskutiert. Das ist die logische Strategie, wir brauchen mehr Deutschordensritter. Und Jahre später hat sich mir erst dieser ganze historische Kontext dahinter erschlossen. Und da musste ich jetzt bei der Vorbereitung auf die Folge auch nochmal denken, dass diese Idee des Deutschordensritters es ja durchaus auch in die moderne Videospielwelt geschafft hat. Du wirst ja begrenzt vielleicht und nicht überall, aber es gibt immer wieder so Punkte, wo man überrascht ist, dass das doch doch auftaucht. Genau. Die Deutschordensritter wurden

dann auf jeden Fall ab 1226 in Spaltigung gerufen, mit dem Ziel, die lokalen Brüssen zu konvertieren. Und jetzt müssen wir ganz kurz darüber reden, was ein Brüße ist. Willst du mir, also wer war denn da? Wer hat da gewohnt, als diese schlecht gelaunten deutschen Ordnungsbrüder mit Schwertern ankamen? Also die Russen waren ein heidnisches Volk. Also sie waren einfach nicht christlich und lebten in dem Raum des Baltikums. Also man kann sich das vielleicht vorstellen, eine Küste in Ostpreußen sozusagen. Heute ist Kaliningrad und auch Teile Polens. Und ja, das war mehr, wenn ich richtig informiert bin, das letzte Volk, der letzte Stamm, der noch nicht christianisiert war. Die Litauer zum Beispiel, waren ja auch nicht christianisiert, wenn man so Estlern und

unter hoch geht. Also das Baltikum insgesamt war ja noch nicht richtig christianisiert. Die Finnen wurden auch von den Schweden parallel dazu bekreuzt, auch zwangskristianisiert mit von schwedischen Adligen, während die Deutschordensritter das gleiche Baltikum vorangetrieben haben. Und es war natürlich die polnische, weil du sagst teilweise auch polnisches Gebiet heute, es war natürlich die, der so, ich hab es falsch gesagt, Herr zur Konradieürste von Mastowien war natürlich der polnische Herrscher, nicht der ungerische, der ja die eingeladen hat, um seine eigene Domäne bis ans Meer auszuweiten. Und das Problem war eben, Polen war landlocked, also keinen Zugang zu mehr zu den, Mastowien zu dem Zeitpunkt, keinen Zugang zu mehr. Und du hast extrem kriegerisch gesinnte Stämme,

die super nervig. Du willst einfach nur Boote bauen und deine Hafenstädte haben, aber dazwischen sind leider so in deinen Augen nicht wirklich verhandlungsfähige Kontrahenten, die eine andere Sprache sprechen. Also die Brüssen haben eher was gespürt, also waren wahrscheinlich Sprachfamilien technisch eher beim Finno-Ukrischen Stamm mit dabei oder haben die Baltische Sprachfamilie, die so ein bisschen finnisch und dann verwandt ist auch und so, die noch mal ganz anderes ist, als was wir sonst so haben zwischen Slavisch und Germanisch. Die Theorie ist, dass sie aus einer der spätesten Steinzeitlichen Auswanderungswellen aus der Steppe auch mit kamen und sich dann da angesiegelt haben. Das Gebiet war extrem morig, morastig, zwar nicht, wenn du heute nach Ostpreußen

gehst oder nach Polen. Das war damals Wald, Sumpf, Moor und in diesem Moor sitzen Leute, die Pferdeopfer. Ganz wichtig, also so Pony, so kleine Pferde waren ganz wichtiger Teil der Kultur und rituelle Pferdeopfer wissen wir heute, waren auch ein wichtiger Teil der Religion und Menschenopfer gab es, gibt es Berichte darüber. Die Brüssen waren diejenigen, die dem Missionar, dem Berühmten und dem heutigen polnischen Staatsheiligen auch jetzt habe ich es vergessen, wieder heißt, der aus Prag kurz vor dem Jahr 1000 versucht hat, die zu bekehren und die haben ihm dann das Geschenk gemacht, dass er mehr Türe werden durfte, sehr schnell, also dem Brüssen versucht hat zu erklären, dass sie aufhören sollen, Pony ist so Opfer und die fanden das gar nicht lustig, haben einfach totgeschlagen und waren

sehr kriegerisch und eben sehr, sehr, die die Litauer zu der Zeit auch, die ja in einem ähnlichen Kontext waren, wissen wir, dass im Sklaverei auch praktiziert wurde und es so eine Art lokale Krieger die Kaste gab, die sich nur mit Krieg beschäftigt haben. Da hat es quasi so eine Art militarisierte Gesellschaft, wo die Männer, die Vollbürger sind, hauptberuflich Krieger sind und dann Slavenrates in die benachbarten Gebiete auch nach Polen rein, immer wieder gemacht wurden, um sich arbeitende Bevölkerung zum Holz hacken und so zu organisieren und für die Opfer, also so als kleiner Aspekt davon, aber eben sehr spannend, dass die Originalbrüssen sehr wenig mit den späteren Preusen dann zu tun haben werden. Es gibt einen gewissen Übergang, können wir später noch darüber

reden, was mit denen dann passiert ist, aber vor allem wurden die sehr brutal zwangskonvertiert, Kreuzzugst ohne Gnade und die Gebiete, die dann von den Deutschordensrittern erobert wurden, wurden zunehmend durch Siedler aus Westdeutschland oder aus den Gebieten des heiligen grübemischen Reiches aufgefüllt. Kleines Titbit zur Berliner Geschichte, Neukölln heißt Neukölln, weil es von Siedlern aus dem alten Köln gegründet wurde. Also du hast eine Siedlerbewegung von Leuten, die aus Köln dann hier von den Askanien eingeladen wurden nach den Kreuzzügen und die dann hier Neukölln gründen und genauso wie das Frankfurt an der Oder von Siedlern aus Frankfurt am Main gegründet wurde.

Also da sehen wir diese Frontierbewegung, wie wir das dann später sehen, wenn Deutsche in den mittleren Westen gehen und das gleiche wieder machen und dann dort Neuberlin gründen oder Neugrandenburg oder was auch immer so. Genauso einfallslos waren Deutsche schon immer. Wenn die über Neugingen gekommen sind, haben die einfach den gleichen Namen von wo sie her kamen, noch mal benutzt. Interessanterweise, vielleicht kann man diese Langeweile auch insgesamt auf Europäer nützen, weil das haben ja dann auch die die schwannischen Kolonial-Leute auch gemacht. In heutigen Latinamerika hast du ja auch unendlich viele Städte, die genau den gleichen selben Namen haben wie Städte in Spanien. Denken wir nur an Leon, Boa de la Chada. Es gibt auch in Barcelona

beispielsweise Valencia. Also irgendwie scheint man da gerne was von zu Hause mitnehmen zu wollen. Das schiebe ich auf den grutischen Einfluss, dass man auch die Deutschen, die in Spanien beigebracht haben, dass man keine neuen Städte in den Arm einführen kann, sondern einfach nur die alten fortführt. Ich sette es schön irgendwo, gibt es immer eine Vergangenheit in Deutschland.

Genauso wie ich das Portugiesische-Ssch darauf schieb, dass in der Völkerwanderungszeit mal 400 Jahre ein swäbisches Königreich in Nordportugal gab. Also Schwaben Nordportugale erobert haben. In der kleinen Zeit, wo dann die Vandalen Nordafrika sich geholt haben und so. Und ich das Portugiesische-Ssch zu 100 Prozent auf diesen Einfluss in der späten Völkerwanderungszeiten mündt sich. Das ist natürlich absoluter Unsinn, aber es ist eine sehr lustige Theorie, die ich gerne Leuten aus Portugal erzählen, um sie ein bisschen wütend zu machen. Zurück zum Thema. Die Brussen werden erobert. Es läuft trotz ihres Kriegertums langfristig. Also die Kreuzzüge laufen nicht optimal. Es gibt immer wieder die baltischen Kreuzzüge. Es sind viele Wellen aus Versuchen,

etwas zu erobern. Es werden ein paar Ziedlungen niedergebrannt im Sommer. Dann ziehen sich die wieder zurück und dann ist alles wie vorher wieder nach dem Winter ein Abnutzungskrieg, wo die Ordensritter stark darauf setzen, Burgen an zentralen Verteidigungspunkten zu bauen. Also auch die Idee der Steinburg wird in das Baltikum exportiert. Das sind ja auch viele Learnings, die wir bei Burgen im Hochmittelalter sehen, die aus den Kreuzzügen gemacht wurden.

Da wurden viele Entdeckungen. Was funktioniert, was wurde dort entwickelt, was können wir von denen lernen? Eine Synthese, die dann zurückgebracht wird und vieles, was wir an hochmittelalterlichen europäischen Burgen kennen und lieben, sind Erfindungen, die sich abgeguckt wurden während den Kreuzzügen. Die werden dann aber auch wieder weiter exportiert ins Baltikum hoch. Jetzt müssen sich auch einmal die lokalen Stämme mit moderner Steinfestungstechnologie auseinandersetzen. Ich bin nur Holzforts, die man anzünden kann. Die Taktik ist kaum Straßen. Du hast nur die Flüsse als Verbindungswege, als extrem wichtige Handelsrouten und die Ordensritter bauen eben da, wo zwei Flüsse zusammen fließen an einer relevanten Stelle, dann ihre berühmten Burgen immer,

um Lokalkontrolle Schritt für Schritt weiter auszuüben. Dabei ist es natürlich spannend, Ordensritter, Deutschordensritter durften nicht heiraten, aber halt an Zellibats gelippte. Sie sollten sie nicht so oft waschen, weil sie nicht sehr bedenkliche, kannst Männern, die nicht verheiratet sind, die zu zehnt allein nur Burg leben, nicht sagen, dass sie sich nicht waschen sollen. Das ist einfach nur egelig. Aber das wurde auch jagen und so, das wurden als unzoo aristokratische Späße und Privilegien wurden abgelegt zugunsten von einem sehr minimalistischen Leben und es wurden in diesem neuen Ordensstaat sehr für die damalige Zeit fortschrittliche Verwaltungsideen eingeführt.

Also, es gab ganz klare Verwaltungseinheiten, es gab ganz klare Kontrolle. Du wurdest regelmäßig von einem dir vorgesetzten Besuch, der sich deine Bücher angeschaut hat, dass sich auch keiner zuviel wäscht. Alle schön stinken wurden. Aber du hattest eben ein einheitliches Recht in all den Gebieten, die sie erobert haben, während du im Rest von Europa diese klassische Zerstückelung hattest, die wir kennen, dass jedes Dorf in einem anderen Adelink beherrscht wurde, je nachdem, auch das Recht sich ändert, alle paar Meter. Und das war eben eine Stärke des Ordensstaates auf jeden Fall, der ihn relativ effektiv für viele Jahrhunderte hatten machen lassen. Und das Verrückte ist ja, dass aus dieser Bewegung sich langfristig für mehrere Jahrhunderte in Europa ein Staat

bildet, der von einem religiösen Ordens- und Kampfmönchen geführt wird. Bisschen komisch. Ja, was du ansprichst, also ihre Rechtsprechung war relativ fortschrittlich für die damalige Zeit und was du eben ansprachst mit den Bogen. Also wir haben ja heute auch noch, was heißt wir, die ist jetzt natürlich in Polen, aber es gibt ja, wir haben die Marienburg gebaut im zwölften Jahrhundert und die ist eben auch technisch für die damalige Zeit einfach super fortschrittlich gewesen. Selbst, also die ist jetzt gerade befindet sich im Weitzeldelter mit den Bogen sozusagen und die kann man heute noch besuchen. Also die hat auch damals haben die Nazis da auch noch gekämpft. Also die haben die Burg wirklich als Festung benutzt und das ist interessant, dass

praktisch 1000 Jahre später oder 800 Jahre später sie dann immer noch eine gewisse militärische Bedeutung hat. Ich habe gerade einen Namen der Burg vergessen, aber da gab es auch spannende Beispiele jetzt aus den letzten Jahren Krieg in Syrien, wo zwischenzeitlich alte Templorfestung in Syrien wieder Teil des Kriegsgeschehens waren, um mit modernen Panzerabwehrgeschützen und so auf, ich glaube, praktische Valier geschossen wurde, weil sich da auch Leute in dieser immer noch stehenden und also schaut euch mal an, was die Templorfestung in Palästina gebaut haben in heutigen Syrien auch in Libanon. Das sind die schönsten Burgen und die wehrhaftesten Burgen, die die Europäer jemals gebaut haben und die stehen nicht in Europa. Also praktische Valier,

google das mal, stellt euch mal vor, ihr steht mit eurem Speer da davor und man sagt, ihr müsst das einnehmen, dann geht ihr einfach direkt wieder nach Hause. Keiner Bock drauf. Spannend ist in diesem kleinen Krieg diese Zwangskonvertierung Männer, die die Tauffe vorweigerten wurden, einfach direkt getötet. Frauen und Kinder versklavten, teilweise wurden dann auch die alten Stammesabhängigkeiten beibehalten und die Leute konnten sich freikaufen. Das heißt, es gab die Möglichkeit, dich aus deinen Brustentum freizukaufen ab dem gewissen Punkt, also Leib-Eigenschaft. Und dann hattest du die gleichen Rechte wie ein eingewandter Deutscher aus dem Rest des Heiligen Röhmischen Reiches und das hat langfristig zu so einer Art langsam Assimilierung geführt, weil der Aufstieg

in die andere Klasse, in die Assimilierung auch soziokulturell als eine Art der Befreiung und das Aufstiegs angesehen wurde. Das war eine sehr effektive Methode, um die verbleibenden Pussen als Identität zu zerstören. Und eigentlich in diesem Amalgan aus Siedlern, die jetzt aus dem Westen angeheuert wurden, vor allem weil die auch Techniken hatten, wie die Urbarmachung von Ländern, da wurden ganz viele More trocken gelegt und also da wurde eben an der Urbarmachung des Landes in einem klassisch landwirtschaftlichen Sinne gearbeitet. Der Schwertbrüder-Oden, sagt dir der Schwertbrüder-Oden was? Leider gar nichts, nee. Der Schwertbrüder-Oden ist so eine Art Miniversion des Deutschordens, der Deutschordensritter und die haben in Liefland, also Lettland,

Liefland, so schön die Ecke, wenn man da weiter geht in Baltikum Richtung Osten, die hier haben dort ihr eigenes Ding gemacht gehabt und es war schon zehn Jahre vor den Deutschordensrittern gestartet, so direkt nach dem Wendenkreuzzug und hatten man auch ein etwas anders organisierter Orden von Schwertbrüdern, cooler Name, also fraglos Schwertbrüdern, cooler Name und die hatten zeitlang, die haben ihr eigenes Territorium dort auch erobert, haben das gleiche Ding gemacht, haben aber dann ein paar Schlachten verloren und dann lief es immer so gut und dann haben die einen ganz modernen Merger gemacht mit den Deutschordensrittern und haben die beiden vereinigt und das bedeutet dann, dass du im Osten des Gebietes doch eine andere Struktur hast,

wie im westlichen Teil, weil da wohl die Schwertbrüder herrschen, hast du eine andere Zusammensetzung des Ordens, hast einen anderen, hast viel weniger Geistliche in der Struktur der Organisation, weil du je weiter du nach Osten gekommen bist, mehr kämpfen musstest, mehr vor allem mit den Litauern mehr Stress hattest und die Litauer werten sich, die ja wunderte, also es ist extrem spannend die baltischen Kreuzzüge aus der Perspektive der Litauer zu sehen, weil die werden nicht unterworfen, das sind die die Schwert bis zum Ende schaffen sich zu wehren und die es dann eigentlich schaffen mit einer schlauen Taktik zu den Herrschern des größten Flächenstabs um passen zu werden, also die schaffen es direkt aus, wir sind Pagane, nicht

christianisierte Feinde die Bekreuzzug werden aus der Sicht westeuropas zu, wir und die Polen wollen uns einverleiben und zwangskristianisieren zu, wir beherrschen ganz Polen und machen Angriffe auf Moskau, also Jugeila und die Familie rund um ihn, das Herrscher geschlecht waren glaube ich die besten Taktierer, die damals 200 Jahre lang da waren und die auch geschafft haben, innerhalb der Familie zwei, drei Generationen anschlauen Taktierern nacheinander zu bekommen, da machen wir mal separat der Folge drüber, extrem extrem spannend. Ja du bespricht wahrscheinlich den Zusammenschluss an und Polen Litauen als größter Flächenstaat galt damals auch als Großmacht kann man schon sagen, das kommt natürlich ein bisschen später und was du ansprichst

mit den Generationen der Taktierer ist auch nochmal eine Sache, weil das auch drei vielleicht vier Generationen sind, die dann für die modernere polsische Geschichte nochmal interessant werden, da können wir nachher nochmal dann diesen Rückschluss machen und was vielleicht noch interessant ist und wichtig ist für die geografische Lage des deutschen Ordens ist, dass es eben auch außerhalb des heiligen römischen Reichs war. Ja natürlich Deutsch und das passierte natürlich auch alles mit dem Segen des Papstes und auch des damaligen Kaisers, aber sie lagen außerhalb des heiligen römischen Reiches und konnten dann auch dementsprechend noch mehr ihr eigenes Ding machen als jetzt irgendwelche anderen Fürstentümer innerhalb des heiligen römischen Reiches und das

wird dann auch noch mal relevant, wenn es dann um das 17. und vor allem auch 18. Jahrhund das geht. Ja das ist ein sehr wichtiger Punkt und Spiel ist ein bisschen nicht nur ganz andere Leute, die da herrschen. Vielleicht auch nochmal erwähnen, wer herrscht da, klar wir haben diese Ordensbrüder, die nicht heiraten und diese Idee verschreiben, aber wer wird denn Ordensbrüder, wenn du wieder erstgeborene bist im heiligen römischen Reich und alles erbst von deinem Vater, dann wirst du, machst du es nicht, wenn du aber der dritte Bruder bist zum Beispiel oder der vierte Bruder als jünger Aristokrat, der keine große Chance hat selbst die Ländereien zu erben und die Titel, dann gab es eben die Option entweder eine kirchliche Karriere anzustreben und Bischof zu

werden oder sowas oder die Zwischenoption. Ich will zwar kämpfen, aber ich will und ich will Macht ausüben und ich will zu einer relevanten Persönlichkeit werden, die irgendwas zu sagen hat im europäischen politischen Konzert, dann war eben die dritte Option, die es dann gab Ordensbruder zu werden und zu sagen, ich gehe da ins Baltikum und dort kann ich Land beherrschen, dort kann ich Macht ausüben und dort kann ich was bewegen irgendwie, auch wenn ich jetzt zu Hause nicht die Mittel habe, weil ich Familie zu groß ist. Nachdem die dann so um 1240 von der Ostsee ein ausgedehntes System an Burgen und so weiter aufgebaut haben, wurden die Deutschordensritter ein bisschen gierig und haben sich dann langsam überlegt, sie könnten doch auch mal nach Nostkorod.

Man könnte doch jetzt, wo die Schwertbrüder sich einverleibt hat und quasi diese Gebiete, die bis ans russische hineinragen, könnte man die damalige große Heimdelsstadt Nostkorod, dass man sich dort was einverleiben könnte und dann kommt es eben zu dieser sehr berühmten Schlacht auf dem Eismeer oder der Schlacht auf dem Pipersee 1242, wo also in der russischen Geschichtsschreibung ist das einer der großen Gründungsmythen von russischer Identität, ist Alexander Nefsky, der mit seinen russischen Verbänden von Nostkorod aus loszieht und die Deutschordensritter schlägt und damit die Ostexpansion beendet für eichdauerhaft. Und da spannende Schlacht, ich werde hier auf YouTube, wenn ihr es auf YouTube schaut, auf jeden Fall den

schönen footage reinschneiden von den soviet-filmen, die darüber gemacht wurden von Eisenstein, der hat zu Alexander Nefsky in den 30er Jahren einen sehr coolen Film gemacht, wo diese ganze Schlacht auch super dargestellt wird mit super vielen Schauspielern und so. Das ist sehr sehenswert, sag ich mal. Und was ich nicht auf dem Schirm hatte, aber extrem spannend war, dass ein Jahr vor dieser Schlacht auf dem Pipersee Ordensritter gegen die Mongolen gekämpft haben.

Also es gibt hier also einen spannenden Kontaktpunkt, der denke ich in der europäischen Geschichte auch zu oft ausgegliedert wird, nämlich dass 1241, ich glaube und Jahre davor und danach auch, das Einfälle von mongolischen Truppen unter Batoukanen nach und nach Polen gab. Zu dem heutigen Schlesien haben Mongolen gegen polnisch-deutsche Heere gekämpft und kläglich verloren. Und da wurden auch, also die Schlacht bei Lignitz zum Beispiel, wurde da verloren und das gesamte zu verteidigen Schlesiens eingesetzte Ausgebote des Ordens wurde dabei aufgeschrieben. No match for the Mongols. Ich war dann, hast du Hardcore History gehört? Bist du, nein? Du schützt den Kopf?

Ich habe davon, mir wurde davon erzählt, aber ich habe da noch nie reingehört. Riesenempfehlung, Dan Carlin Wrath of Khan hat glaube ich 16 Stunden am Stück zu der mongolischer Geschichte aufgenommen und der beschreibt es so schön, dass es quasi als so so Heere wie hier dann gegen die Mongolen eingetreten sind, dass es ist, als würde eine Schulmannschaft gegen im Basketball gegen NBA Team spielen. Also wenn man sieht, die sind gut für 15 jährige und die haben vielleicht auch die Lokalmeisterschaften ihrer Stadt gewonnen, aber dann kommt das NBA Team vorbei und zeigt ihnen, wie man wirklich Basketball spielt und das ist einfach dieser Effekt, den die Mongolen auf jeden haben, den die begegnen. So die,

unglaublich, wie man quasi, nachdem sie China erobert haben, haben wir auch den einzigen wirklich echten Feind für sich, der ihnen was entgegensetzen konnte erobert und der Rest ist eigentlich ein Free for all und dass die Mongolen dann am Ende eben gut von den Mammelücken geschlagen werden und es sich auch nicht weiter nach Polen und nach den gewonnenen Schlachten in Polen nicht weiter nach Europa ausdehnen gibt es da viele Theorien, warum das so ist, aber am Ende hat Europa nur die politische Instabilität der Mongolen gerettet, dass da intern dann der Kahn gestorben ist und alle wieder zurück zum großen Vollversammlung wussten in den Mongolei um den neuen Herrscher zu wählen und danach alles nicht mehr so ganz optimal ist. Ich meine, die Mongolen waren in

Indonesien, die haben Investionen mit Booten auf Südostasiatische Jungleinzeln gelorgen, die waren wirklich auf dem Weg zu sagen, wir holen uns alles. Oder dass dann Japan nicht funktioniert für die Mongolen, weil ihre Schiffe untergegangen sind, den großen Stürmen und so. Es war nie das Skill Level der Verteidiger, das dazu geführt hat, dass sie nicht von den Mongolen erobert wurden. Es waren zwar die Natur selber, die irgendwann gesagt hat, Jungs jetzt reicht es ist Schluss. Aber genug zu den Mongolen, da machen wir irgendwann mal ein sehr separat noch was drüber auf jeden Fall. Aber ich fand es ja spannend, dass es hier eben nicht nur die berühmte Niederlage gegen Norfgorod gab, sondern eben auch eine große Niederlage gegen die Mongolen selber.

Die nächsten Jahre sind von zunehmenden Streitigkeiten Polen geprägt. Der Orden hat jetzt eine Machtfülle erreicht, hat viele Territorium für sich, baut es aus, aber die Grundidee der Polen, die Einzeladen war natürlich nicht einen starken konkurrierenden Nachbarn an ihre Küste zu bekommen, sondern ihre Idee war johrsprünglich selber mehr Zugang zu bekommen. Und das ist ein bisschen schwierig. Es gibt ständige Streitereien und Promarellen und Danzig deswegen und das Ganze mündet in der sehr berühmten Schlacht von Tanberg ums Kurz zu machen, von 1410. Die den zentralen Wendepunkt, denke ich, in der Geschichte des Orts darstellt. Es ist vielleicht eine der wichtigsten Schlachten im ausgehenden Mittelalter, vielleicht die wichtigste Schlacht im ausgehenden Mittelalter für

auf jeden Fall den Raum im Spaltikum. Und es ist wahrscheinlich auch zahlenmäßig eine der größten Schlachten, die wir im mittelalterlichen Europa haben, weil auf beiden Seiten um die 30.000 Mann gegeneinander antreten. Also 60.000 schlechtgelaute Leute auf einem Feld neben Tanberg. Übrigens auch eine von der polnischen Historiografie sehr hochgelobte Schlacht. Es gibt vor allem in der modernen Historiografie ein riesiges Gemälde, ich weiß gar nicht mehr wo das hängt, aber ich glaube das heißt sogar auf Deutsch die Schlacht bei Tanberg und wie triumphal da eben die Polen aus dieser Schlacht hervorgehen und dann auch ein Film, ich glaube aus den 80er-Ziegern auch ein Polnisch-Affilm, in dem dann die Schlacht nochmal ganz genau gezeigt wird, also auch für die

heutigen Polen oder für die heutige polnische Geschichte eine sehr wichtige und eben historisch beseitsame Schlacht. Ja ganz wichtig, ich glaube die wurden zur Eröffnung der Schlacht von den Deutschordensrittern zwei Schwerte übergeben, also ganz ritterlich, man hat sie in der Mitte getroffen, Schwerte übergeben und dann gesagt okay, jetzt hauen wir uns die Köpfe ein und diese zwei Schwerte wurden oder werden immer noch die polnischen Nationalorden für Helden des Landes, wo diese zwei Schwerte auch sind, die verlinkt werden, also bis heute noch in der Symbolik und so weiter wird das weitergetragen. Ich glaube auf polnisch heißt die Stadt die Schlacht bei Gunewald, also diese Doppelung auf polnisch ist der Gunewald, auf Litau ist noch mal anders und auf

deutsches eben die Schlacht bei Tannenberg und diese Stadt wurde von beiden Seiten verklärt, also in Deutschland gab es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, sage ich jetzt mal, auch ein extremes Interesse an dieser Schlacht von Tannenberg, an der Verklärung davon, warum es nicht funktioniert hat und ich habe mich ein bisschen dazu eingelesen, noch ein bisschen, weil mich das auch interessiert hat, was gibt es denn dafür für Gründe? Einer der Gründe war die deutsche Ordensritter, war technologisch auch immer sehr optimiert und auf der neueren Seite hat eine große Kanon dabei, ein Feldgeschütze mit hat er da geregnet, das heißt diese sehr neue Technologie, die Investition der Kanonen mitzubringen und so,

er hat sich mit dem Lassen-Schwarzpulver und der mangelnden Sicherheit, die man mit dieser neuen Technologie hatte eben nicht ausgelöst, er hat sie nicht gelohnt und die Ordensritter wurden des Opfer eines kleinen Verrates, sagt ihr der Ordene der Eidechse was? Da muss ich auch leider passen, ne? Ich weiß leider nicht, warum sich das jetzt nicht in meinem Skript findet, aber Freestyle.

Der Ordene der Eidechse war ein Zusammenschluss von kleinen Adeligen, die unter der Herrschaft des Deutschordensstatus gelebt haben und die sich aber als Geheimgesellschaft verschwörungsmäßig zusammengeschlossen haben, um ihre eigenen Interessen zu sichern gegenüber der Macht der Deutschordensritter. Also so eine, ich war einfach die Leute aus der Städte und Bereiche Bürger waren dabei und eben so kleinere Adelige, die Militärdienst im Ordenn geschuldet haben, aber keine vollen Ordensbrüder waren und die, genau so eine Interessensgemeinschaft.

Und bei mir in diesem Podcast ja auch oft über Verschwörungstheorien reden, finde ich es immer wieder spannend, echte historische Verschwörungen herauszukieren und auch mal zu sagen, natürlich gibt es echte historische Verschwörungen, guckt hier und der dieser Eidechsenverein war, der Eidechsenbund, der Eidechser, der Eidechsenbund war eben eine solche Geheimgesellschaft mit einem Extremquoll Namen, wir haben die Schwertbrüder, wir haben den Eidechsenbund Namensgebung Lief im Balticum Name, als was ich sage, ein sehr gutes Branding und der Eidechsenbund hat dann einfach das Kommandoversorg, also das war einfach ein Teil der Ralterei, der dann in der Schlacht von Tannenberg gesagt hat, ne Kommando ist jetzt vielleicht nach vorne, aber ich glaube bleiben einfach hier.

Und das hat dann dazu geführt, dass ein wichtiger Angriff der linken Flanke der Deutschaudensräter schiefgegen, dass die Deutschaudensräter langfristig eingekesselt wurden und das hier komplett aufgerieben. Es war ein Verrat, der meiner Meinung nach auch ein bisschen vergessen wurde, weil ich denen in keiner, weder die deutsche nationalistische Geschichtsschreibung hat sich groß darauf verlegt, dass die Niederlage wegen einem Verrat aus den eigenen Reihen kam, das besudelt einiges nicht, besonders mit Hume oder kein gutes Bild und die Polen wollen natürlich auch nicht sagen, dass es daran lag, dass die Eidechsenbund sich geweigert hat mitzukämpfen, weil das minimiert natürlich die eigenen Erfolge in dieser Schlacht, weil der Orden

bis zu dieser Schlacht schon irgendwie noch trotz der Niederlagen gegen die Mongolen oder gegen Nefski, so eine Art Unbesiegbarkeit nach außen projiziert hat. Sie wurden die Heilige Maria, war ihre Schutzgöttin, die mit ihnen in die Schlacht zogen ist und wenn die Mutter Maria mit ihr ist, in einem katholischen Kontext, wer kann dann gegen dich sein? Das führt dann dazu, dass wie gesagt, hier ausgerieben wird, ein großer Teil der Ordensbrüder fällt und am Ende die gesamte Existenz des Ordenstaats im Baltikum in Frage gestellt wird. Das wird dann, wir müssen hohe Entschädigungen zahlen an Polen, Detauen und kommen eben zunehmen dann in die Abhängigkeit auch schon Polen, Detauen und kommen dann nicht mehr raus nach dem. Hier vielleicht

nochmal ganz kurz zur Schlacht bei Tannenberg. Das ist ja auch ein, ja es gibt ja das sogenannte Mythos von Tannenberg und das Tannenberg-Denkenmal, das dann errichtet worden ist zu ihren Hindenburgs, der ja dann auch im Ersten Weltkrieg eben seine Schlacht bei Tannenberg gewonnen hat und Ostpreußen erfolgreich gegen das taristische Russland verteidigt hat und da gibt es eben eigentlich so eine doppelte Geschichtsschreibung, einmal dieser Rückgriff auf die mittelalterliche Schlacht und dann aus der Perspektive der damaligen, also der Zeitgenossen, dann die relativ aktuelle Schlacht im Ersten Weltkrieg. Also da hast du ja auch, ich meine, wenn könnt ihr auch mal googeln, Tannenberg-Denkenmal ein riesiges, also monströses, typisch nationalsozialistisches Gebäudekomplex

oder Denkenmal, in dem dann auch Hindenburg begraben worden ist. Ganz spannend da, dass die Schlacht im Ersten Weltkrieg, die dann auch die Schlacht bei Tannenberg genannt wurde, eigentlich gar nicht dort war und nur tatsächlich dann, weil sie irgendwie eine Nähe davon war, so genannt wurde auf Deutsch, um eben eine Verbindung zu ziehen und diese Schmach, diese empfundene Schmach gegen die Polen-Rittauer-Polloren zu haben, wertwett zu machen und jetzt wieder jemand zu sein, genau. Und das hat natürlich ihnen auch mit Deutschstoßlegende und so weiter. Das spielt dann auch in die ganze Geschichte rein, dass gesagt wurde, dass das hier war im Osten um Besieg, wir haben den Krieg im Osten gewonnen und es wurde nun in den Rücken gefallen von den Sozialdemokraten und die Heimatfront hat

nicht gehalten und so weiter, der ganze Deutschstoß. Das basiert eben auch auf diesen Erfolgen in der Schlacht von Tannenberg und dem Einkesseln der einer gesamten Armee Russlands und also was da ganz spannend ist bei der zweiten Schlacht von Tannenberg, ist das die Deutschen, die Kommunikationscoachstherkost komplett genackt haben ein paar Tage vorher und deswegen im Radio live mithören konnten, wie die russischen Truppenbewegungen sind. Das heißt das erste Mal in der Geschichte wusste, wusste, saßen die Deutschen einfach über so ein Computerspiel und wussten genau, wie der Feind sich bewegt und konnten dann entsprechend reagieren und wenn nur eine Seite weiß, was die andere macht, dann ist es schwer im Krieg. Das kann dir so und so und genau. Ja,

in dem Fall sogar entsprechend antizipieren. Jetzt wurde das ansprichst mit der Deutschstoßlegende und das in diesem Podcast ja auch in Verschwörung geht, eigentlich auch vielleicht ein Thema, was man irgendwann in Zukunft mal besprechen könnte. Ja, wir haben die Deutschstoßlegende immer wieder, wir haben auch zu den Ludendorfern, ich weiß nicht ob das kennt, die Sektor, die die Frau von Ludendorf gegründet hat und so, da haben wir schon Sachen zugemacht. Da kann man auf jeden Fall noch tiefer einsteigen, diesem ganzen Themenkomplex auf jeden Fall, vor allem weil das ja auch für die Deutschstoßlegende steckt und Veränderdorf vorhin immer noch ein bisschen in der Grundmentalität, mit Leuten über den Ostenberg geriegelt drin, also so traurig das ist.

Naja, zurück zu unseren lieben Preußen. Was jetzt wichtig ist oder was zentral passiert, das Haus der, jetzt müssen wir unsere beiden aufgemachten Erzählungen streng so ein bisschen verbinden. Ich habe am Anfang mit der Askania geredet und die Mark Brandenburg und jetzt haben wir parallel darüber geredet, wie der Deutschort und sein eigenes Staatsgebild im Baltikum bekreuz sucht und das läuft jetzt in der frühen Neuzeit zusammen. Zum einen sterben die Askania aus, Askania als geschlecht, ihr haben es dann irgendwie, lief dann irgendwann mit der Foptflaschen suboptimal und dann hat eine andere süddeutsche Adelsfamilie gedacht, Mensch, da im Nordosten, da ist da noch Platz, da kaufe ich mich mal ein, da kaufe ich mich ein, da kann ich sein. Hier

bin ich Mensch, hier kann ich hier kauf ich ein. Im Sinne dieser Ikea Mentalität, ne Edeka hatte das als Spruch, im Sinne dieser Edeka Mentalität haben sich dann die Hohenzollern, die Mark Brandenburg gekauft, legit Geld hier und ja haben das dann übernommen. Ganz kurze Ergänzung, ja sie haben sich die gekauft beziehungsweise Geld spielte eine Runde, aber sie haben dem damaligen Kaiser oder deutschrömischen König, bevor er Kaiser wurde, dazu verholfen, überhaupt dann den Anfbruch auf den Titel des Kaisers zu bekommen und das war der damalige Burggraf von Nürnberg, der da eben, ich glaube Siegismund, den zweiten dann verholfen hat, Kaiser zu werden und der hat ihn dann als Dank dafür die Mark Brandenburg geschenkt und das

ist interessant geschenkt, weil es war dann Besitz der Hohenzollern oder der Süddeutschen, der Süddeutsche Strange ist der Hohenzollern und nochmal ganz kurz um auf die Folgen der Schlacht bei Thunberg zurückzukommen, weil jetzt führen wir ja die Strenge zusammen und jetzt wird es interessant, aber auch kompliziert, denn eine der Folgen für den Deutsch-Orden-Staat war, dass eben Preußen oder dieses Gebiet lehnen, das bäulische Königsbordel, also es war dann Besitz des bäulischen Königs und der Deutsch-Orden-Staat durfte da ihre Sachen weiter machen, aber letzten Endes hatte, wie du vorhin auch ja schon richtig angesprochen hattest, Polen, ein große Macht über dieses ganze Gebiet. Gleichzeitig war das, was dann später Provinz

West Preußen war, dann wirklich auch im Besitz Polens, also das wurde dem Deutsch-Orden-Staat dann komplett weggenommen, so dass sie nur noch dieses kleine Gebiet hatten, was dann später die Provinz Ost Preußen werden würde. Gehen wir jetzt zurück nach Brandenburg, genau die Hohenzollern, das ist jetzt wirklich sehr wichtig, weil das eben die Dynastie ist, die die Geschichte prägen wird, bis eigentlich zum Ende des Ersten Weltkriegs. Ja und der Bograf, der lässt sich dann da nieder in der Brandenburg und macht da erstmal so sein Ding. Genau und was du gerade angesprochen hast, wir haben im Jahr 1525, also nachdem das schon übernommen wurde, haben wir dann die Säkularisierung des verbleibenden Ordensstaats-Teritorium, also richtig gesagt, das Teil wurde an Polen abgegeben

und viele Zahlungen wurden an Polen geleistet und so weiter, aber der entstehende Teil wurde dann zum 1525 von Albrecht und Brandenburg Ansprach zum Herzog Thun Preußen gemacht, offiziell unter polnischer Obrigkeit zu dem Zeitpunkt noch und das Spannende ist natürlich, dass damit aus einem Gebiet was nicht erblich war, was dem Orden gehört hat, wo das Teil des Ordens werden musste, es umdacht in einem Rahmen, dieses wird das ganze da durch natürlich erblich. Das heißt, die aus diesem langfristig anders organisierten Ordensstaat wird jetzt eine klassische aristokratisches Herrschaftsgebiet auf die die Andersheit Preußens wird auf jeden Fall reduziert. Spannend ist da, dass die Leute, die jetzt natürlich dadurch zu Adeligen auf der Erdenweise auch werden,

die Leute, die Besitzshymotrat gehalten haben für den Ordens, die Teil des Ordens werden, das wird ja nicht alles mitkonvertiert. Man konvertiert natürlich nicht nur oberflächlich, sozusagen der Name ist jetzt anders und wir haben jetzt eine andere Herrschaft, wir müssen erbt, sondern die gesamte Struktur des Staates hat ja auf dieser Ordensstruktur ausgebaut. Das heißt, es sind Sachen teilweise übernommen für die Verwaltung und so, aber im Großen und Ganzen ändert sich die gesamte gesellschaftliche Aufbau ja auch dort vor Ort.

Und damit wird Preußens spannender, weil sie auch die erste protestantische Füßentruhe, was einen extrem wichtigen Einfluss auf die weitere Entwicklung Preußens in der deutschen Geschichte hat, weil man kann über die Preußens viele sagen, das sind keine Katholiken. Da hast du auf jeden Fall recht, es sind keine Katholiken. Die Mark Brandenburg wird dann auch in Zuge der Reformation protestantisch und was hier noch sehr wichtig zu erwähnen ist, ist, also der deutsch-orden Staat sekularisiert sich, heißt ab jetzt Herzog Thun Preußen, befindet sich nach wie vor zwar noch unter aprolinischem Lähen, aber außerhalb des heiligen römischen Reiches. Du hast aber dann in Brandenburg, äh, also die Mark Brandenburg, das ja übrigens dann auch

Kurfürsten Thun ist, das war auch ein, ja, ein Privileg, das das dann der Kaiser eben dem Burggrafen oder ehemaligen Burggrafen von Nürnberg, der jetzt Kurfürst Brandenburgs gegeben hat. Und beide Herrscher sozusagen beide Fürsten, sowohl der Kurfürst von Brandenburg als auch der Herzog von Preußens sind beide Hohenzoll. Du hast jetzt hier dieselbe Familie natürlich aus unterschiedlichen dynastischen Linien, die aber eben diese beiden Gebiete kontrollieren.

Und das macht Preußische Geschichte auch so extrem verwirrend, dass die ganze Zeit Leute mit dem gleichen Namen, die damit sich den Drohnen irgendwie nochmal einen anderen Namen sich überlegen, der gleiche Namen mit einem anderen Nummer ist und so, wenn der Friedrich der Träder, der Friedrich dem Irsten wird, der ist es tatsächlich also sehr kompliziert. Ich habe in der Vorbereitung hier für mehrmals Friedrich für die falschen Friedrich gehalten. Warum muss ich das dann korrigieren? Aber jetzt sind wir eigentlich da angekommen, wo wir die ganze Folge hin wollten.

Nämlich jetzt haben wir etwas, was Preußen heißt, was unter der Herrschaft der Wun, Sollen besteht, was irgendwie Teil vom Heiligen Römischen Reich ist, aber gleichzeitig auch irgendwie Teil außerhalb, was kein Staat mehr ist, der von katholischen Kampfmönchen geführt wird, sondern jetzt auf einmal ein sekularisierter protestantisches Herzogthum ist mit, wir haben eine Gemengelage an Ansprüchen von benachbunden Herrschern darauf. Und jetzt haben wir diese Einheit. Ich würde tatsächlich jetzt einen Cut machen für die erste Folge, weil jetzt sind wir eigentlich gut vorangekommen, wo wir hin wollten und dann können wir in der nächsten Folge einsteigen mit den wohnen Sollen und machen dann mit Friedrich dem Ersten den Soldaten.

Also Friedrich dem Dritten, der dann Friedrich der Erste König von Preußen wird. In Preußen. Ganz wichtige Unterscheidung. Warum ist wichtig ist, dass wir in und nicht von Preußen sagen und so weiter kommt alles nächste Woche. Wir gehen auf alle Friedrichen ein, die ihr so kennt und arbeiten uns dann in der nächsten Folge bis zu so bewunden Persönlichkeiten wie dem Gruppenbissmark vor. Ich hoffe, ihr habt es genossen heute. Ich hatte sehr, sehr viel Spaß mit Vincent. Jetzt freue mich auf die nächste Folge. Ich hoffe, du fandest bis jetzt auch, wie ist es Vincent, das ist immer ihr Podcast zu sagen, gibt unseren Hörern und Hörerinnen mal ein bisschen, ist es sehr stressig? Ja, also stressig würde ich nicht sagen, es ist sehr, sehr gemütlich auf jeden Fall.

Schön warm, aufgeregt war ich zu Beginn, aber das hat sich jetzt alles so ein bisschen gelegt, macht auf jeden Fall Spaß. Wenn wir hier und da so ein bisschen geflachst haben oder so, dann tut mir das leid, aber wahrscheinlich kennen deine Zuhörer das. Soll ja auch ein bisschen Spaß machen. Und ja, ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Folge. Dazu werde ich dann auch kleiner Spoiler auch deutlich mehr sagen, falls jetzt einige denken, warum es selber überhaupt dabei. Ja, für den zweiten Teil, Leute. Ich glaube, ich muss dir keine Sorgen machen, dass es glaube ich irgendjemand gedacht hat, aber ist gut, dass du es nochmal zur Sicherheit erwähnt. Wir haben, also wenn ihr das gut findet, was wir machen, dann unterstützt uns gern. Die kostenlose Variante

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