
AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie· Staffel 2· Folge 121
AstroGeoPlänkel: Echsen, Einstein und Ereignishorizont
Donnerstag, 14. August 2025 · 46 min
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Shownotes
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! (astrogeo.de/unterstuetze-uns)
Euer Feedback zu den Geschichten im AstroGeo Podcast: Franzi und Karl sprechen im AstroGeoPlänkel über eure Reaktionen zu den vergangenen beiden Episoden – und führen erstmals das Lob des Monats ein: Ralf freut sich an der Mischung aus Astro- und Geo-Themen, den hohen Informationsgehalt und die unterhaltsame Aufbereitung.
In Folge 119 ging es um außergewöhnliche Fossilien, deren Lebensweise in der Zeit eingefroren ist. Dabei erwähnte Karl den Sauropoden – einen Langhals-Dinosaurier – im Berliner Naturkundemuseum und nennt diesen Brachiosaurus. Ein Hörer weist darauf hin, dass der eigentlich zur Gattung Giraffatitan gehört. Das stimmt – allerdings heißt diese Gattung noch gar nicht lange so, weshalb auch nicht jedes Schild stimmt.
Litten Dinosaurier unter Gelenkkrankheiten? Karl erzählt von einer neuen Studie und noch mehr: Er ergänzt den Fund eines kranken Tyrannosaurs rex, dem eine Infektionskrankheit schwer zugesetzt hatte. Ein Hörer schickt Fotos einer Eidechse, die offenbar einen Bau benutzt. Karl taucht deshalb nochmal tiefer in die Welt grabender Echsen ein, die äußerst selten sind und heutzutage lediglich in Nordamerika vorkommen.
Franzi geht auf Rückmeldungen zur Folge 120 ein, in der sie vom Physiker Karl Schwarzschild erzählt hatte. Der hatte erstmals Einsteins Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie gelöst – und war dabei auf Schwarze Löcher gestoßen. Sie erzählt auch, warum sich Schwarzschild mit der zugrunde liegenden Mathematik auskannte, bevor er im Zuge des Ersten Weltkriegs verstarb. Ein Hörer berichtet von einem ähnlichen Schicksal des Chemikers Henry Moseley.
Mehrere Hörerinnen und Hörer stellen Fragen zu Ereignishorizont, Singularität und zur bekannten Gummituch-Analogie. Es geht darum, dass der Ereignishorizont keine physikalische Singularität darstellt – und warum diese im Gravitationsgesetz von Isaac Newton faktisch noch nicht vorkam.
Weiterhören bei AstroGeo
• Folge 119: Erstarrte Momente: Tödliche Spuren, Wassergeburt und Dinopipi (astrogeo.de/erstarrte-augenblicke-toedliche-fu…)
• Folge 120: Raumzeit-Riss: Wie Karl Schwarzschild auf Schwarze Löcher stieß (astrogeo.de/riss-in-der-raumzeit-wie-karl-schw…)
Weiterführende Links
• WP: Maulwurfechsen / Bipediae (en.wikipedia.org/wiki/Bipedidae) (englisch)
• WP: Fünffingerige Handwühle (de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnffingerige_Handw…)
• WP: Henry Moseley (de.wikipedia.org/wiki/Henry_Moseley_(Physiker))
• BR2 radioWissen: Warum ist das Universum so? Eine physikalische Sinnsuche (ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f4c043…) (von Franzi)
• BR2 radioWissen: Alle Folgen (1.ard.de/radiowissen)
• BR2 IQ: Fünf Endzeitszenarien, die ihr kennen solltet (ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:94ed2a…) (von Franzi)
• BR 2 IQ: Alle Folgen (1.ard.de/IQWissenschaft)
Quellen
• SWR: Schon Dinosaurier hatten Krankheiten wie Arthritis (swr.de/leben/gesundheit/dinos-krankheiten-arth…)
• Fachartikel: Baiano et al.: New information on paleopathologies in non-avian theropod dinosaurs: a case study on South American abelisaurids (bmcecolevol.biomedcentral.com/articles/10.1186…), BMC Ecology and Evolution (2024)
• Buch: Dean Lomax & Bob Nicholls: Locked in Time, Animal Behavior Unearthed in 50 Extraordinary Fossils (cup.columbia.edu/book/locked-in-time/978023119…), Columbia University Press (2021)
Episodenbild: ESA, NASA and Felix Mirabel / CC-BY 4.0 Motani R, Jiang D-y, Tintori A, Rieppel O, Chen G-b (2014)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Karl Urban Hallo bei Astrogeo, dem Podcast der Weltraumreporter. Ich bin Karl Urban.
Franziska Konitzer Und ich bin Franzi Konitzer.
Karl Urban Und wir sind zwei Wissenschaftsjournalisten, die sich hier abwechselnd eine Geschichte aus der Astrophysik und aus der Geologie erzählen. Und heute ist es wieder Zeit, dass wir uns mit eurem Feedback zu unseren Geschichten beschäftigen. Heute gibt es also keine neue Geschichte. Stattdessen gibt es eure Rückmeldungen in Form des berühmten Astrogeo-Plenkels.
Franziska Konitzer Das ist die Folge 121 von Astrogeo und wenn ihr euch nicht fürs Feedback interessiert oder ihr die vorangegangenen zwei Folgen noch nicht gehört habt, dann könnt ihr wahlweise zwei Folgen zurückspringen und erstmal die anhören oder ihr überspringt einfach das heutige Astrogeo-Plenkel und wartet auf die nächste Geschichte, denn die gibt es voraussichtlich schon in zwei Wochen.
Karl Urban Genau, also heute schauen wir auf die letzten zwei Folgen zurück, wie es so im Geplänkel üblich ist. Und als erstes wollen wir eine neue Kategorie einführen, denn wir bekommen ja immer sehr viel positives Feedback. Ich glaube, im letzten Geplinkel haben wir uns ja auch mal wieder sehr ausführlich darüber unterhalten, wie wichtig uns das auch ist.
Karl Urban Und ich würde sogar sagen, das allermeiste Feedback von euch ist äußerst positiv, was uns sehr freut. Und deswegen sucht wir ab sofort in jeder Geplinkel-Folge exemplarisch ein Lob heraus. Und heute kommt dieses Lob des Monats oder des Geplinkels aus einer Mail, die wir von Ralf bekommen haben.
Franziska Konitzer Und Ralf schreibt, ich möchte euch Danke sagen für viele, viele Stunden, wunderbare wissenschaftsbasierte Unterhaltung oder unterhaltsame Wissenschaftskommunikation, wie auch immer. Ihr macht das großartig und ich freue mich immer wieder auf neue Folgen. Oft höre ich mir euren Podcast am Samstag oder Sonntag beim Kochen an und finde den Mix an Themen und den Informationsgehalt klasse.
Franziska Konitzer Mir liegen die Astro-Themen vom Interesse her näher und durch eure sehr coole Aufbereitung sind auch die Geo-Themen so spannend, dass ich nicht dran vorbeikomme. Das freut uns sehr, Ralf. Vielen, vielen, vielen lieben Dank.
Karl Urban Vielen Dank. Ich bin auch ein großer Freund des Kochens mit Podcasts. Kann ich sehr nachvollziehen.
Franziska Konitzer Ihr könnt beide bei mir vorbeikommen und für mich kochen. Ich glaube, ich habe seit dreieinhalb Monaten keinen Kochtopf mehr angefasst.
Karl Urban Und du erzählst uns eine Geschichte aus der Astrophysik dabei. Richtig.
Franziska Konitzer Live. Das wäre doch mal eine Kochshow. Aber dann kommen wir zum Feedback zu deiner letzten Folge, lieber Karl. Das war die Folge 119 und darin ging es um Dinosaurier, die durch Sümpfe laufen. Ich erinnere mich außerdem an Dinosaurier Urin und die für mich super spannende Frage, was wir eigentlich über das Verhalten von längst ausgestorbenen Tierarten anhand ihrer Fossilien herausfinden können.
Karl Urban Genau, das war so eine Rundumschlag-Folge mit vier Beispielen. Und es gab einiges sehr schönes Feedback. Ich gehe mal durch. Also zum einen schreibt K. Max Tli auf Spotify, der erwähnte Berliner Brachiosaurus ist ein Giraffatitan, aber wieder eine sehr interessante Folge. Danke für die Kurzweil.
Franziska Konitzer Also das ist kein Brachiosaurus, sondern ein Giraffatitan?
Karl Urban Richtig. Und ich musste das nachschauen, weil tatsächlich hängt auch in der großen Halle im Berliner Naturkundemuseum noch irgendwo ein Schild, wo Brachiosaurus draufsteht. Also es gibt da eine Historie, die ich jetzt auch nochmal nachlesen musste. Und Kamax, du hast recht, ich bin untröstlich. Meine Verwirrung kommt daher, dass dieses weltberühmte Skelett, weil es ist das Größte, was jemals ausgestellt wurde bis heute.
Karl Urban Das stammt aus Tansania und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts ursprünglich in die Gattung des Brachiosaurus einsortiert. Also Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es auch ausgegraben. Hängt auch ein bisschen Kolonialgeschichte dran, wie man sich denken kann. Und die Gattung des Brachiosaurus, die ist ursprünglich in Nordamerika an Skeletten beschrieben worden.
Karl Urban Man hat halt dieses Skelett aus Tansania, der auch zugeordnet. Allerdings gab es deutlich später Studien an dem Skelett und dabei stellte man doch größere Unterschiede zwischen den nordamerikanischen und den afrikanischen Sauropoden dieser Zeit fest. Weshalb im Jahr 1988 das Skelett im Berliner Naturkundemuseum eine eigene Gattung namens Giraffer Titan bekam und dieses Skelett dem zugeordnet wurde.
Karl Urban Und kleiner Funfact, im Jahr 2012 wurde das Skelett im Berliner Naturkundemuseum zum Fossil des Jahres gewählt, neben einer Plakette des Guinness-Buchs der Rekorde, worauf die Gattung weiterhin Brachiosaurus heißt. Was aber nicht heißt, dass es stimmt.
Franziska Konitzer Ah, das ist doch mal. Ich frage mich, ob da Absicht dahintersteckt. Ist dieses Skelett, das Giraffatitan, das einzige bekannte Exemplar vom Giraffatitan?
Karl Urban Da bin ich überfragt, aber das ist bei sehr vielen Arten der Fall. Es gibt sogar sehr viele Arten, wo man nur irgendwie ein Knöchelchen hat. Insofern kann gut sein, aber weiß ich nicht aus dem Kopf.
Franziska Konitzer Okay.
Karl Urban Ja, ich mache mal weiter. Prödi schreibt auf Mastodon. Kleine Aussprache, Korrektur. Es heißt nicht A-Estivation, sondern Estivation. Das war dieses Verhalten eines Winterschlafs im Sommer, also in sehr heißen Gefilden. Und das ist, glaube ich, die Frage, wie man ein lateinisches Wort ausspricht. Und da ich ein Franzose und kein Lateiner bin, verstecke ich mich hinter diesem Fakt.
Franziska Konitzer Das ist ja trotzdem eine romanische Sprache. Das ist billiger aus.
Karl Urban Estivation.
Franziska Konitzer Aber ja, danke für den Hinweis.
Karl Urban Genau, vielen Dank.
Franziska Konitzer Soll ich den nächsten Kommentar vorlesen?
Karl Urban Sehr gerne.
Franziska Konitzer Den hat uns Markus auf Spotify hinterlassen und schreibt, bei dem Gewicht der großen Sauropoden und der Fortbewegung auf dem Land ohne die Tragkraft des Wassers kann man an den Gelenken der Knochen auch Spuren von Arthrose bemerken. Mich stört oft bei Darstellungen wie Filmen oder Dokus, dass die Masse gar nicht berücksichtigt wird.
Franziska Konitzer Ein Sturz hätte Kräfte verursacht, die kein Knochen gehalten hätte.
Karl Urban Markus, vielen Dank für den Kommentar. Also zum Thema Arthrose kann ich sagen, ich habe da nur kurz jetzt mal reingeschaut nach deinem Kommentar. Und sowas wird untersucht. Da gibt es Studien zu. Also zum Beispiel eine Studie aus dem Jahr 2024 über Arthritis bei Hathrosauriern. Das waren so eher vierbeinige Pflanzenfresser.
Karl Urban Es gibt auch einen SWR-Bericht dazu aus dem letzten Jahr. Packe ich euch in die Shownotes. In dem Buch, das meine Quelle zu dieser Folge war, gab es eine ähnliche Geschichte, die ich nicht erzählt habe. Die kann ich kurz erzählen. Das Buch Locked in Time, Animal Behaviors on Earth in 50 Extraordinary Fossils von Dean Lomax.
Karl Urban Da waren ja 50 Fossilien drin und eine dieser außergewöhnlichen Fossilien, das war eine etwas unappetitliche Geschichte, weshalb ich es hier eigentlich nicht erzählen wollte.
Franziska Konitzer Das hast du uns vorenthalten.
Karl Urban Mache ich jetzt trotzdem, genau. Und die ist in gewisser Weise auch ein bisschen prosaisch. Und zwar handelt die von einem T-Rex, also Tyrannosaurus-Skelett, der immer noch so den Ruf eines der gefährlichsten Räuber innehat. Wobei ich glaube, da gibt es auch nach wie vor die... Hypothese, dass er vielleicht nur Arztfresser war, aber auf jeden Fall ja ein sehr großes und ungemütliches Tier gewesen sein muss.
Karl Urban Und man hat da verschiedene Kieferknochen, Unterkieferknochen gefunden von verschiedenen Tieren, die merkwürdige Löcher hatten. Und erst hat man die für Bissspuren anderer Tiere gehalten, vielleicht auch von Rivalen. Aber tatsächlich sind es wohl Spuren einer schweren Infektionskrankheit. Und es sind Erreger, die quasi den Kieferknochen auffressen, was wohl relativ sicher ziemlich unangenehm und schmerzhaft für das Tier gewesen sein muss.
Karl Urban Und man ist sich da relativ sicher, dass es so war, denn diese Löcher im Kiefer sehen sehr stark aus wie eine Krankheit, die von heute lebenden Vögeln bekannt ist, mit denen T-Rex und die anderen Dinosaurier ja verwandt sind. Und insofern, lieber Markus, Dino-Krankheiten sind definitiv ein Thema, das erforscht wird, so viel kann man sagen.
Franziska Konitzer Inklusive durchlöcherte Kieferknochen.
Karl Urban Genau.
Franziska Konitzer Der arme T-Rex.
Karl Urban Auch nicht wirklich überraschend, aber ich finde es schon interessant, dass es definitiv untersucht werden kann und man da auch durchaus was lernen kann, selbst wenn man nur die Knochen zur Verfügung hat.
Franziska Konitzer Dann schreibt, es gibt eine Frage von OR auf Spotify. Die lautet, sind die Geschichten vom Buch so geschrieben, dass es ein Zehnjähriger verstehen würde.
Karl Urban Ja, lieber OR, vielen Dank für deine Frage. Ich entnehme der Frage, dass du zehn Jahre alt bist und unseren Podcast hört, was uns sehr freut. Und zu diesem konkreten Buch, also meines Wissens ist das Buch nur auf Englisch erschienen. Wenn du Englisch gut verstehst, kann ich mir das vorstellen. Ansonsten musst du vielleicht noch ein paar Jährchen warten.
Karl Urban Vom Inhalt her richtet sich das Buch an interessierte Laien. Also es ist Das ist jetzt kein Buch, was jetzt nur an Wissenschaftler gerichtet ist. Trotzdem kommen schon etliche Fachbegriffe darin vor. Da ich aber selbst als Jugendlicher viele Bücher verschlungen habe und auch Vorträge angehört haben, die mich inhaltlich definitiv überfordert haben, aber inhaltlich total interessiert haben, weshalb ich dann doch hingegangen bin zu solchen Vorträgen oder mir solche Bücher besorgt habe, sage ich, wenn es dich wirklich interessiert, Geofreit, also warum nicht?
Franziska Konitzer Joa. Ich erinnere mich nur, dass ich immer diese ganzen Titelgeschichten im Spiegel über Weltraum und das Universum gelesen habe. Da war ich vielleicht ein bisschen älter, so zwölf oder so. Da habe ich auch kein Wort verstanden, aber spannend fand ich es trotzdem. Von daher ist nicht das Schlechteste.
Karl Urban Ja, ich habe in dem Alter vielleicht ein bisschen älter, so mit zwölf, dreizehn angefangen, Spektrum zu lesen, Spektrum der Wissenschaft. Und das sind ja teilweise auch sehr fachlich geschriebene Texte, aber oft sehr schön illustriert. Insofern, genau, das war glaube ich auch so mit meiner Einstiegsdroge in die Wissenschaftswelt.
Franziska Konitzer Ja, von daher, man ist nie zu jung.
Karl Urban Nein, das auf keinen Fall, genau.
Franziska Konitzer Dann gibt es eine Mail von Klaus. Da schreibt Klaus, lieber Karl, in deiner Folge erstarrte Momente, tödliche Spuren, Wassergeburt und Dinopepi, das war diese jene Folge 119, stellst du die These auf, dass Echsen eher nicht graben. Es mag sein, dass Echsen sich im Allgemeinen kein Bau graben, aber ich denke, es gibt sie.
Franziska Konitzer Im Anhang sind ein paar Fotos, die ich 2021 direkt neben einer stark befahrenen Straße in Erlangen aufgenommen habe.
Karl Urban Genau, vielen Dank Klaus. Ich habe erwartet, dass ich solche Mails kriege. Ich kann kurz das Foto beschreiben oder die Fotos, die Klaus mitgeschickt hat. Es ist eine Eidechse zu sehen mit schönem Rückenmuster. Ich kenne mich leider mit Eidechs nicht so gut aus, deswegen kann ich nicht sagen, welche Art das ist.
Karl Urban Aber die kommt klar aus so einer Art Erdloch raus, wo sie drin sitzt und, Ich war in der Folge mit Absicht vorsichtig, weil ich weiß, dass man in der Biologie nie sagen sollte, also es gibt bei jedem typischen Verhalten einer Tiergruppe immer eine Ausnahme eigentlich. Und die Regel, Reptilien graben keinen Bau, stimmt für die meisten Reptilienarten.
Karl Urban Und selbst große Reptilien wie Schildkröten oder Krokodiler, die können sich höchstens so einen halben Meter eingraben, obwohl die ja schon ganz schöne Körperkraft haben. Aber es gibt eine Familie, das habe ich jetzt nochmal recherchiert, eigentlich beinloser Eidechsen, unter denen es vier Arten mit sehr kurzen Beinchen gibt.
Karl Urban Also sie sind eigentlich beinlos, aber die haben jetzt wieder Beine. Und diese vier sind dafür bekannt, dass sie bis zu 3,50 Meter tiefe Baue graben können.
Franziska Konitzer Aber wie kann ich mir eine beinlose Echse überhaupt vorstellen? Ist das eigentlich einfach eine Schlange?
Karl Urban Ja, genau. Es sieht ein bisschen aus wie eine Schlange.
Franziska Konitzer Also es schaut aus wie eine Schlange.
Karl Urban Okay. Also es sieht aus wie, also von der Haut, das ist ja keine Haut, also von der Körperoberfläche sieht es eigentlich fast aus wie ein überdimensionierter Regenwurm mit so, also deutlich größer als ein Regenwurm, so schon 20, 30 Zentimeter lang, aber halt wie so Ringen, also es sieht so ein bisschen rosa, nackig aus.
Karl Urban Und ich finde das Beispiel so kurios, weil es zeigt, ja, das ist eine Ausnahme der Ausnahme. Also Reptilien ohne Beine, dann aber doch mit Beinen, die dann aber wieder gut zum Graben taugen. Und sage ich jetzt auch nur als Nicht-Biologe, deine Eidechse, lieber Klaus, scheint nicht zu dieser Familie zu gehören.
Karl Urban Denn diese grabenen Eidechsen leben in Kalifornien und Mexiko. Also deswegen vermute ich, dass diese Eidechse, die du da im Frankenland gesehen hast, vermutlich eher einen schon vorhandenen Bau benutzt. Und das gibt es natürlich schon.
Franziska Konitzer Oder sie ist ausgewandert von Kalifornien nach Mittelfranken.
Karl Urban Ja, aber das ist keine von diesen.
Franziska Konitzer Achso.
Karl Urban Genau, also das ist schon so ein Tier, was es bei uns gibt. Und ich glaube, die graben tatsächlich nicht. Genau, aber ein sehr schönes Thema. Genau, aber von Eidechsen bauen kommen wir jetzt zu anderen tiefen Löchern, nämlich in der Raumzeit. Zu, Franzi, zu deiner Folge über Albert Einstein und den Physiker Karl Schwarzschild.
Karl Urban Und wie Letzterer in einer Lösung der Gleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie auf schwarze Löcher stieß, auch wenn Karl Schwarzschild diese noch nicht so genannt hat.
Franziska Konitzer Ja, dann kann ich mal den ersten Kommentar oder die ersten beiden Fragen vorlesen, oder magst du?
Karl Urban Soll ich machen? Also die längeren kann ich ja vorlesen, genau. Sehr gerne. Und zwar schreibt Florian auf Spotify, ganz, ganz tolle Folge. Ihr habt es geschafft, mir noch ein verständlicheres Bild der Gravitation zu geben. Nur eine kleine Zwischenfrage. Franzi sagt, als Schwarzschild die Aufzeichnungen Einsteins zum Berechnen mit an die Front nahm, war das Rechnen für ihn relativ einfach, da er sich mit Raumzeitkrümmung schon auskennt.
Karl Urban Einstein stellt diese Theorie ja aber erst vor. Hatten beide parallel dieselbe Idee oder hatten sie vorher schon Kontakt und sich darüber ausgetauscht?
Franziska Konitzer Erstmal zur letzten Frage. Also nein, sie hatten, Karl Schwarzschild und Albert Einstein hatten nicht dieselbe Idee und sie hatten auch vorher wohl noch nicht Kontakt. Ich denke, sie müssen sich schon eigentlich gekannt haben, weil Einstein war ja in Berlin und Karl Schwarzschild war ja, bevor er sich beim Ersten Weltkrieg freiwillig gemeldet hat, der war ja Direktor an dem Observatorium in Potsdam.
Franziska Konitzer Also ich denke schon, sie werden sich gekannt haben, aber sie haben sich jetzt auch nicht großartig darüber ausgetauscht. Zumindest habe ich darüber nichts gefunden. Aber, und da spielt auch die zweite Frage rein, das ist nämlich eine zweite Frage von Carlo auf der Webseite. Carlo hat auch nachgefragt, wie konnte Karl Schwarzschild schon vorher geübt im Berechnen gekrümmter Raumzeiten sein? Ich hätte gedacht, dass das Thema erst durch Einstein aufgekommen ist oder gab es da vorher schon Anwendungen?
Franziska Konitzer Und es ist so, also nein, diese Sache, dass es wirklich die gekrümmte Raumzeit in dem Sinne gibt im Universum, das ist wirklich erst durch Einstein und die allgemeine Relativitätstheorie so richtig aufgekommen, aber dieses Werkzeug aus der Mathematik oder die Werkzeuge aus der Mathematik, die Karl Schwarzschild angewendet hat, die gab es natürlich schon vorher.
Franziska Konitzer Also Einstein hat für diese allgemeine Relativitätstheorie und für die mathematische Beschreibung der gekrümmten Raumzeit keine neue Mathematik entwickelt in dem Sinne, sondern er hat diese Mathematik verwendet, um die Raumzeit zu beschreiben. Und das ist das, worin Karl Schwarzschild eigentlich geübt war.
Franziska Konitzer Und auf diese beiden Fragen schreibt unser, ja, ich würde ihn schon als treuen Hörer Klaus bezeichnen. Auf unserer Webseite dazu schreibt Klaus, er war geübt, Herr Schwarzschild, im Lösen partieller Differenzialgleichungen und die Einsteingleichungen sind am Ende das, ein Satz von zehn gekoppelten, nicht linearen, partiellen Differenzialgleichungen. Oh, das ist ein Zungenbrecher.
Franziska Konitzer Eine allgemeine analytische Lösung zu finden, ist angesichts ihrer Komplexität hoffnungslos. Aber das Problem, das Schwarzschild sich stellte, erlaubt einige Vereinfachungen. Er nahm Kugelsymmetrie des gesamten Problems an und Zeitunabhängigkeit der Lösung. Das heißt, er versuchte nicht, die Entstehung des Gravitationsfeldes einer kugelsymmetrischen Massenverteilung zu bestimmen, sondern nur das Endergebnis.
Franziska Konitzer Also die vielleicht verkürzte Antwort ist, Karl Schwarzschild war geübt in der Mathematik, er kannte sich mit der Mathematik aus, die Einstein für das Aufstellen dieser einsteinischen Feldgleichen verwendet hat. Und deshalb konnte er sie recht schnell für einen sehr, sehr, sehr vereinfachten Fall lösen.
Franziska Konitzer Deshalb ging das auch recht fix. Ich hoffe, das beantwortet eure Frage.
Karl Urban Ich habe noch eine Ergänzung, einen ergänzenden Kommentar, den wir bekommen haben von Thomas Kahle, den ich persönlich kenne. Der ist Mathe-Professor an der Uni Magdeburg. Hat übrigens auch einen Podcast, der nennt sich Eigenraum. Sehr zu empfehlen, sehr interessant. Also es sind so mathematische Geschichten, die man auch sehr gut als Nicht-Mathematiker hören kann. Große Empfehlung.
Karl Urban Und Thomas schreibt auf Mastodon, er empfiehlt deine Folge und er schreibt dazu, eigentlich geht es auch um das Verhältnis von Mathematik zur Realität. Einstein denkt, dass seine physikalischen Gesetze, also die Differenzialgleichungen, nie gelöst werden können. Schwarzschild löst sie und denkt, er hat Quatsch rausbekommen.
Karl Urban Erstaunlich, wie unsere Vorstellung von der Realität sich nach und nach der Mathematik anpasst.
Franziska Konitzer Das ist ja sowieso so eine sehr lange, auch finde ich philosophisch relevante Diskussion. Die Tatsache, dass wir Menschen ja in dem Sinne mathematische Werkzeuge entwickeln oder die Mathematik entwickeln. Und dann immer wieder erstaunt feststellen, dass sich mit dieser Mathematik, die ja in dem Sinne, könnte man sagen, ausgedacht ist, die Wirklichkeit beschreiben können. Also ist das Zufall oder was steckt dahinter oder so? Das ist eine sehr lange Diskussion.
Franziska Konitzer Das fände ich eigentlich auch mal spannend für irgendwie Podcast-Geschichten oder mal für ein Crossover zwischen einem Mathematik-Podcast und Astrogeo oder so. Also das ist wirklich, das ist eine sehr, sehr lange, ja, anhaltende Diskussion, Fragestellung schon, also seit Jahrhunderten eigentlich, weil man immer wieder erstaunt war und erstaunt feststellte so, ja Mensch, Sabalot, Mathematik passt ganz gut zur Wirklichkeit.
Karl Urban Und die Frage dahinter ist ja eigentlich, was ist Wirklichkeit? Also ist die Mathematik schon die Wirklichkeit, wenn sie das so gut beschreibt oder was ist dann die Wirklichkeit eigentlich? Also das ist so dieser philosophischen Topf, in den man dann, glaube ich, reinfallen kann.
Franziska Konitzer Ja, wobei man halt auch sagen muss, auch Einstein und auch die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt in dem Sinne nicht die Wirklichkeit. Kein Modell kann die Wirklichkeit beschreiben.
Karl Urban Es ist ein Modell, genau.
Franziska Konitzer Es ist ein Modell, ja, also spannende Frage. Wäre echt was für eine gemütliche Podcast-Crossover-Diskussion, die ich aber auf keinen Fall ohne Mathematikerin oder Mathematiker führen wollen würde.
Karl Urban Wir casten uns da mal jemanden, das wäre nicht schlecht, genau. Dann lese ich mal die nächste Folge, den nächsten Kommentar vor, oder? Nämlich schreibt Julia auf unserer Webseite. Vielen Dank für diese schöne Folge. Ich habe einen Buchtipp für alle, die sich auf unterhaltsame Weise mit nicht-euklidischer Geometrie und Dimensionen befassen wollen.
Karl Urban Und das Buch heißt Silvestergespräche eines Sechsecks von Dionys Burger. Dionys Burger wahrscheinlich. Mein Mathelehrer brachte es einmal in der letzten Stunde vor den Ferien mit und las uns daraus vor und ich war gleich fasziniert.
Franziska Konitzer Das ist so spannend, das schreibe ich mir auch sofort auf. Danke, liebe Julia.
Karl Urban Geht mir auch so.
Franziska Konitzer Das ist cool.
Karl Urban Ich kenne es auch nicht.
Franziska Konitzer Ich habe zu Uni-Zeiten, das hatte mal mein Mathe-Tutor vorgeschlagen, gelesen ein Buch über nicht-euklidische Geometrie. Das hieß The Non-Euclidean Revolution. Das ist offensichtlich Jahre her, seit ich es gelesen habe, aber das erinnert mich daran. Das habe ich mir beide Bücher auf die Liste geschrieben und werde, nachdem wir dieses Geplänkel aufgezeichnet haben, dann will man eine entsprechende Bestellung aufgeben bei der Buchhandlung meines Vertrauens. Danke sehr.
Karl Urban Ja, dann eine längere Mail, die wir von Bernd bekommen haben. Bernd schreibt, vielen Dank für die supergute Folge von Franzi zur Person von Schwarzschild, der ja leider viel zu früh im Ersten Weltkrieg gestorben ist. Hier eine Parallele auf der chemischen Seite vom sehr unterschätzten und wohl wenig bekannten Henry Mosley.
Karl Urban Mir persönlich sagte der Mosley.
Franziska Konitzer Henry Mosley, würde ich sagen.
Karl Urban Mosley. Thank you, Franzi.
Franziska Konitzer You're very welcome, dear Carl.
Karl Urban Ach, es ist mal gut, jemanden dabei zu haben, der in England studiert hat. Also, ich lese mal weiter aus Bernds Mail vor. Er schreibt weiter, das Periodensystem war bis zur Arbeit von Moseley nach der steigenden Atommasse geordnet. Mendeleev und Lothar Meyer hatten das System unabhängig voneinander entwickelt.
Karl Urban Einige Unklarheiten ergaben sich später, als man Kalium mit Atommasse 39 hinter Argon mit 40 einordnen musste, was aber die beiden oben Erwähnten nicht wissen konnten, weil die Edelgase noch nicht entdeckt waren. Moseley entdeckte dabei auch noch Lücken im Periodensystem, zum Beispiel das Technetium mit der Ordnungszahl 43 und noch zwei andere bis dahin nicht bekannte Elemente.
Karl Urban Also hatte er die gleiche Vorhersagekraft wie Mendeleev, der ja auch schon bis dahin unbekannte Elemente prognostizierte. Leider folgte Moseley nicht dem Ruf Rutherford, sondern meldete sich als Soldat zum Ersten Weltkrieg und starb 1915 bei der Schlacht bei Gallipoli. Einer der verlustreichsten Schlachten in diesem Krieg. Und zwar starb er mit 27 Jahren.
Karl Urban Was hätte wohl aus Mostly werden können? Tja, sehr spannend. Also ich kannte sie nicht, die Geschichte. Und auch sehr schön, so eine chemische Geschichte zwischendurch zu hören.
Franziska Konitzer Ich frage mich, also ich meine, ich habe die Entwicklung des Periodensystems der Elemente in dem Sinne noch nicht so recherchiert oder mich damit eingehender beschäftigt, weil es ist ja Chemie, Hilfe. Ich frage mich, ob das einfacher gewesen wäre, aber bis zu dem Zeitpunkt wusste man ja noch nicht, dass es das Neutron gibt. Das wurde erst 1932 entdeckt.
Karl Urban Brutal spät. Ja, stimmt.
Franziska Konitzer Ja, und dann ist es ja irgendwie so ein bisschen schwierig, mit diesen ganzen Elementen oder so. Aber es ist auf jeden Fall spannend. Da werde ich auch mal mich genauer damit auseinandersetzen. Künftig. Aber danke für diese Geschichte.
Karl Urban Genau, vielen Dank. Dann lese ich die nächste auch vor. Das ist ein Kommentar von Markus auf unserer Webseite. Markus schreibt, bei schwarzen Löchern komme ich an meinen inneren Ereignishorizont, Ereignishorizont, was meine Vorstellungskraft der Raumzeit und ihrer Krümmung angeht. Diese Gummituch-Analogie funktioniert ja zum Beispiel super beim Gravitationslinseneffekt.
Karl Urban Da kann man sich das ja noch komplett im dreidimensionalen Raum vorstellen. Beim Schwarzen Loch aber handelt es sich ja um ein tatsächliches Loch in der Raumzeit, um das ich aber in jede Richtung außerhalb des Ereignishorizontes herumfliegen könnte. Sprich, es ist nicht bloß eben ein besonders dichtes Objekt mit entsprechender Gravitation innerhalb der Raumzeit, sondern in einem inneren Selbst ist keine Raumzeit mehr?
Karl Urban Das Gummituchbild, in dem ein kleiner, überschwerer Körper das Tuch so stark zieht, dass es an dieser Stelle reißt, lässt ja da keine Bewegung zum Beispiel unter dem Objekt zu. In der Realität geht das aber. Wo hinein und in welche Richtung fällt man also, wenn man den Ereignishorizont passiert? Beim Vorlesen sind auch meine Gedanken nun komplett verknotet, muss ich zugeben.
Franziska Konitzer Ich finde das sehr schön. Markus hat uns den Kommentaren auf unserer Website hinterlassen. Und dann hat sich eigentlich ein sehr schöner Frage- und Antwort-Dialog zwischen Markus und unserem Hörer Klaus entsponnen. Und deshalb können wir einfach aus der Antwort von Klaus vorlesen. Denn Klaus hat Markus' Frage beantwortet und schreibt, innerhalb des Ereignishorizonts eines schwarzen Lochs ist durchaus noch Raumzeit.
Franziska Konitzer Der Ereignishorizont ist keine Singularität. Am Ereignishorizont ist die Krümmung der Raumzeit endlich. Es treten überhaupt keine physikalischen Unendlichkeiten auf. Die schwarze Zeitkoordinate wird unendlich, aber das ist eben nur eine Koordinate, kein physikalisches Objekt. Nur das Zentrum, in Anführungszeichen, das heißt der durch R gleich 0, also Radius gleich 0 beschriebene Locusort, ist singulär.
Franziska Konitzer Und dort endet die Raumzeit, wobei ihr Krümmungstensor, das ist diese fiese, fiese Mathematik mit diesen partiellen Differenzialgleichungen und Hilfe, Wobei ihr Krümmungstensor gegen unendlich geht, ein Objekt, das sich diesem Punkt nähert, der kein geometrischer Punkt ist, sondern den Lichtkegel nach einer endlichen Zeit vollständig ausfüllt, wird spagettifiziert.
Franziska Konitzer Das heißt, in einigen Richtungen durchgegen unendlich gehende Gravitation auseinandergezogen, in anderen ebenso unendlich stark zusammengepresst, ungesunde Verhältnisse also. Da kannst du Markus voll stark darauf vorlesen.
Karl Urban Ah ja, es war ein Dialog, genau. Also das war der Kommentar von Klaus und Markus antwortet darauf, aber wenn dort die Raumzeit endet, wo und wann ist dann das? Ist das außerhalb der Raumzeit, die aber den drei- beziehungsweise vierdimensionalen Raum vor, drüber, drunter, hinter, vorher, gleichzeitig und danach ausfüllt?
Franziska Konitzer Und Klaus antwortet, nein. Es gibt kein lokalisiertes Wo und auch kein genaues Wann. Für jemanden, der in die Singularität hineinfällt, ist die Singularität nicht irgendwo, sondern überall, aber zu einer endlichen Eigenzeit in seiner Zukunft. Seine Weltlinie endet bei einer endlichen Zeit. Und das ist eine Definition von Singularitäten in differenzierbaren Mannigfaltigkeiten.
Franziska Konitzer Weltlinien enden dort bei endlicher Eigenzeit und sind nicht fortsetzbar. Ja. Wie ich aus Karls leicht panischem Gelächter entnehme.
Karl Urban Bist auch du froh.
Franziska Konitzer Dass du dich damals für die Geologie entschieden hast und nicht für die Mathematik oder Physik. Ich muss ja auch zugeben, mir ist ja auch entgangen im Studium, also diese Art von Mathematik. Aber man erinnimmt das schon daran, das ist so dieser, das ist jetzt nicht jugendfrei, das ist dieser Hirnfick der allgemeinen Relativitätstheorie und wenn du an ihre Grenzen stößt und wenn du etwas mathematisch wunderbar beschreiben kannst und dann versuchst, es in Worten zu beschreiben, weil das so weit weg ist von unserem Vorstellungsvermögen, und unserem, ja, womit man auch sonst in Gedanken vielleicht hantiert, weil ich meine, wenn ich sage, okay, Irgendwas ist unendlich groß, dann, weiß ich nicht, in meinen Gedanken kann
Franziska Konitzer ich das dann irgendwie trotzdem irgendwie abhaken. Natürlich kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, was unendlich groß oder unendlich klein bedeutet, aber irgendwie kann ich es handeln. Ich komme damit zurecht. So, aber wenn du sagst, eine Singularität an einem Punkt ist nicht irgendwo, sondern überall zu einer endlichen Eigenzeit in der Zukunft.
Karl Urban Ja, genau.
Franziska Konitzer Das sind Dinge, damit hantiert man einfach nicht so und stellt sich das auch nicht sonst vor und so weiter. Und deshalb ist es auch sehr schwierig, Vergleiche und Analogien zu finden, weil das eben nichts Vergleichbares und nichts Analoges hat.
Karl Urban Also was ich sehr schön finde, ist dieses Bild der Spagettifizierung. Also damit kann ich richtig viel anfangen.
Franziska Konitzer Ja, ich frage mich dann immer, aber da würde man doch längst auseinandergerissen werden. Aber gut.
Karl Urban Ja, eben.
Franziska Konitzer Also eigentlich schon bevor man reinfällt. Also von daher, oder es überquert, fallen tut, naja. Aber ja, es ist schwierig. Aber auf jeden Fall bin ich, Klaus, sehr dankbar. Danke, lieber Klaus, dass er diese ganzen Fragen beantwortet, weil er mir damit eine Menge Arbeit abnimmt.
Karl Urban Danke. Okay, dann machen wir weiter. Ludger schreibt in den Sci-Docs, das sind die Spektrum der Wissenschaftsblog, wo wir auch unseren Podcast gelegentlich ausspielen. Dort schreibt er Vielen Dank für den Podcast. Allerdings scheint die Gummituch-Analogie zwar oft verwendet, aber wohl problematisch. Martin Belker hat in seinem Blog Hier wohnen Drachen das Märchen von Gummituch und Raumkrümmung genannt und das auch schlüssig begründet.
Franziska Konitzer Ja, danke, lieber Ludger, für den Kommentar. Ich habe diesen Blog-Eintrag nicht gelesen und auch den Blog nicht. Es ist halt so, letztendlich ist jede, und das ist ja in dem Sinne auch nicht mal eine Analogie, das ist eher ein Vergleich oder ein Bild, eine Metapher, vielleicht eher in dem Sinne, da ist es immer problematisch.
Franziska Konitzer Es stößt immer an seine Grenzen und das mag sein, dass das Gummituch da problematischer ist als andere, aber ich würde halt sagen, solange sich irgendjemand nicht irgendwas viel Besseres einfallen lässt und das irgendwie verständlich zu machen oder greifbar zu machen oder womit man das irgendwie zumindest eine grundlegende Idee vielleicht bekommen könnte, was da eigentlich vorsichtig ist oder wie man sich das vorstellen kann.
Franziska Konitzer Dann letztendlich sind ja so Vergleiche, Hilfsmittel, wie kann ich mir etwas überhaupt vorstellen, was... Eigentlich nicht vorstellbar ist. Und ja, deshalb werde auch ich in meiner Arbeit oder sowas, ich werde auch diese Gummituch-Analogie weiterhin verwenden, wenn sie in dem Sinne den Zweck erfüllt.
Franziska Konitzer Und ich finde den Zweck, dass man sich prinzipiell vielleicht ein bisschen vorstellen kann, wie das funktioniert, dass überhaupt die Raumzeit gekrümmt ist und eben nicht euklidisch. Und dann, was dann vielleicht anfängt zu passieren, dass sie sich immer stärker krümmt, wenn ich dann eben. Eine Kugel auf einem Gummituch immer weiter, wenn die immer weiter einsinken würde in dieses Tuch und in dem Sinne finde ich den Vergleich das Bild trotzdem hilfreich.
Franziska Konitzer Natürlich, um ein schwarzes Loch komplett zu beschreiben, nein, das funktioniert nicht. Ich wüsste, ich kenne keinen Vergleich, der es jemals komplett perfekt beschreiben könnte.
Karl Urban Ich würde es sehr frei nach Winston Churchill sagen, die Gummi-Tuch-Analogie ist die beste der schlechten Analogien zu dieser Raumzeitkrümmung, die wir haben.
Franziska Konitzer Ja, aber wenn irgendjemand eine bessere hat, echt gerne. Ich bevorschläge, bin ich willkommen und ich erzähle euch am Ende der Folge auch noch von einer noch wilderen Analogie fürs Universum, die auch ihre Probleme hat.
Karl Urban Sehr gut. Okay, dann kommen wir zum Kommentar von Heinz auf unserer Webseite. Er schreibt, Erst einmal vielen Dank für diese neue interessante Folge. Allerdings muss ich heute auch ein paar Bemerkungen hinterlassen. Ich zucke jedes Mal zusammen, wenn jemand vom Radius eines schwarzen Lochs spricht und schreibt und behauptet, ein schwarzes Loch mit einer Sonnenmasse hätte den Durchmesser von ca. 3 km.
Karl Urban Ein schwarzes Loch mit einer Sonnenmasse hat den Umfang von ca. 18 km. Der Radius davon hängt aber von der Krümmung der Raumzeit jenseits des Ereignishorizonts ab.
Franziska Konitzer Danke für den Kommentar, Heinz. Ich hoffe, also wenn ich das in der Geschichte wirklich so gesagt habe, dass ein schwarzes Loch mit einer Sonnenmasse wirklich einen Durchmesser von drei Kilometern hätte. Dann habe ich mich dann zu unsauber ausgedrückt, weil es ist der Schwarzschildradius von einem Objekt mit Sonnenmasse laut Karl Schwarzschild, der beträgt drei Kilometer.
Franziska Konitzer Das heißt nicht, dass ein schwarzes Loch mit einer Sonnenmasse auch wirklich einen Durchmesser von drei Kilometern hätte. Wenn ich das gesagt habe, dann war das eine unsaubere Formulierung meinerseits, weil es ist ja auch ganz einfach so, dass Karl Schwarzschild den super vereinfachten Idealfall berechnet hat, für einen zum Beispiel komplett kugelsymmetrisch gut, das vielleicht noch, aber auf jeden Fall für ein nicht rotierendes schwarzes Loch.
Franziska Konitzer Und wenn man sich im Weltall so umschaut, dann wird sehr schnell auffallen, dass nichts im Weltraum wirklich still hält und alles rotiert. Und wenn ich mir vorstelle, dass ein gigantisch großer Stern kollabiert, der würde ja auch vorher rotieren. Also das ist ein Idealfall. Von daher ist auch der Schwarzschild-Radius, das ist dann auch nicht so einfach mehr. Genau.
Franziska Konitzer Und auch allgemein die Frage, was ist eigentlich die Grenze eines schwarzen Loches? Was ist der Radius? Das ist nicht gar so einfach. Da gibt es auch mehrere Antworten, je nachdem, wen man fragt. Aber ja, auf den Punkt zurück. Ein schwarzes Loch mit einer Sonnenmasse hat eben nicht einen Durchmesser von circa drei Kilometern oder einen Radius, sondern es ist ein bisschen komplizierter und das wäre dann eine unsauere Formulierung meinerseits gewesen.
Karl Urban Ich glaube, aber du hast es nicht gesagt. Ich glaube, du hast vor allen Dingen von Schwarzschildradius gesprochen.
Franziska Konitzer Ja, ich würde hoffen, weil so war es auch gemeint. Das ist einfach, dass wenn du das ausrechnest und die Sonnenmasse da eben reinsteckst, dann kommst du eben dabei raus. Ja.
Karl Urban Genau, jetzt geht der Kommentar hier weiter, glaube ich. Das ist der zweite Teil.
Franziska Konitzer Ja, das ist ein bisschen längerer, aber das hattest du auch noch rausgesucht.
Karl Urban Genau, also er hat ja gesagt, Heinz hatte ja geschrieben, er wollte mehrere Sachen anmerken. Er merkt auch noch an. Irgendwann behauptet ihr, dass es in der Newton'schen Gleichung in den Newton'schen Gleichungen keine Singularitäten gibt. Das stimmt so pauschal aber nicht. In der Gleichung für die Anziehungskraft steckt im Nenner ein R².
Karl Urban Und wenn sich zwei Massen immer näher kommen, wird die Anziehungskraft zwischen ihnen immer größer, bis sie schließlich verboten groß wird, wenn die zwei Massen zusammenstoßen.
Franziska Konitzer Und praktischerweise hat Klaus auch darauf geantwortet in einem sehr langen Kommentar, den wir nicht ganz vorlesen können, aber den ihr auch sehr gerne nachlesen könnt auf der AstroGio Webseite. Der relevante Teil für die Frage ist, dass Klaus schreibt, es wurde schon darauf verwiesen, dass Singularitäten, die den Anwendungsbereich einer Theorie begrenzen, auch bereits in der Newton'schen Gravitationstheorie auftreten.
Franziska Konitzer Und das Gravitationsfeld einer kugelsymmetrischen Massenverteilung in der Newton'schen Theorie geht außerhalb der Verteilung mit 1 über r², was bei Punktmassen zu einer Singularität bei r gleich 0 führt. Also wenn ich zwei Punktmassen habe und die immer weiter annähere, annähere, annähere, bis ihr Abstand, das ist ja der r, 0 beträgt, dann habe ich die 0 im Nenner und dann ist ein großes Hopperla.
Franziska Konitzer Und Klaus Schreitweiler, das wird damit wegdiskutiert, dass man sagt, es gibt eben keine Punktmassen. Das ist richtig, es gibt keine Kriptmassen, weil ein Punkt hat keine räumliche Ausdehnung und wie soll etwas eine Masse haben, was keinerlei räumliche Ausdehnung hat. Hurra! Also, ja, das ist ein begrenzter Fall. So, und dann gibt es einen letzten Kommentar.
Karl Urban Einen letzten Kommentar von Rolf.
Franziska Konitzer Von Rolf, auf dessen Fragen hin ich ja überhaupt erst dieses, ja wahrscheinlich neue Epos über schwarze Löcher angefangen habe.
Karl Urban Also der Rolf.
Franziska Konitzer Der Rolf, genau.
Karl Urban Der Rolf, der an allem schuld ist, zumindest was die schwarzen Löcher angeht. Genau, also vielen Dank. Rolf schreibt, hallo Franzi, ja, ich habe den Podcast gehört und bin verwirrter als vorher. Ich hatte mich schon gefreut, dass das schwarze Loch jetzt mal für absolute Laien erklärt wird. Das war im Grunde auch passiert, aber dabei sind dann die nächsten Fragen aufgetaucht.
Karl Urban Herzlich willkommen in der Wissenschaft, würde ich sagen. Genau, der Kommentar geht weiter. Die das Ganze nicht einfacher machen. Ich habe die Folge jetzt zweimal gehört und das Transkript zu Rate gezogen. Die Fragezeichen sind aber nicht viel kleiner geworden. Vielleicht hätte ich nicht auch noch die Kommentare lesen sollen.
Karl Urban Die sind wirklich nur was für Fachleute und nicht für einen Dummi wie mich. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, hast du ja eine Triologie angekündigt. Zwei Folgen sollen also noch kommen. Vielleicht habe ich danach das Geheimnis der Raumzeit, der schwarzen Löcher und ihrer Singularitäten halbwegs kapiert.
Franziska Konitzer Lieber Rolf, nicht dich als Dummi bezeichnen, um Gottes Willen. Das ist einfach schwierig zum Vorstellen. Also ich bin mir sicher, mir gelingt das auch nicht. Ich kann mir das auch in dem Sinne nicht vorstellen. Ich kann nur versuchen, es so in eine Geschichte zu verpacken, dass man es vielleicht ein bisschen greifen kann oder eine bessere Idee davon bekommt.
Franziska Konitzer Wenn du trotzdem noch konkrete Fragen hast, dann auch bitte gerne her damit. Das wird sofort berücksichtigt. Wie auch die ganzen Kommentare von den Folgen heute, dass ich das vielleicht noch mal aufgreife in den nächsten Geschichten, wo es auch dann reinpasst oder vielleicht was es dann auch besser zeigt.
Franziska Konitzer Aber ja, die Fortsetzung, Fortsetzungen folgen definitiv. Über schwarze Löcher.
Karl Urban Hurra. Bei schwarze Löcher gehen immer.
Franziska Konitzer Ob es sie eigentlich wirklich gibt oder nicht, ist ja die eigentliche Frage. so.
Karl Urban Und kann man eigentlich Spaghetti herstellen an einem schwarzen Loch, indem man eine Nudelmasse spaghettifizieren lässt?
Franziska Konitzer Dann könnte man sie nicht mehr rausholen. Hunger habe ich hinterher immer noch. Dann gibt es gegen Ende, das war also unser Feedback zu den beiden Folgen, gegen Ende gibt es noch ein allgemeines Feedback von Christian auf Spotify. Der schreibt, ihr solltet eine extra Edition für Baden-Württemberg und Teil der Schweiz in halber beziehungsweise ein Drittel Geschwindigkeit rendern.
Franziska Konitzer Als ich dort gewohnt habe, wurde ich regelmäßig und sehr häufig nicht im Scherz als Schnellschwätzer beschimpft.
Karl Urban Oh je.
Franziska Konitzer Also ich kann dazu sagen, man kann den Podcast natürlich auch in langsamerer Geschwindigkeit einfach abspielen lassen, dann dauert er noch länger. Aber dann klingt es wahrscheinlich sehr tief, weil es ist ja keine Pitch Correction mit dabei.
Karl Urban Das kommt auf die App an. Also ich glaube, es gibt Apps, die das auch sehr gut machen.
Franziska Konitzer Oh creepy. Also wenn jemand eine App hat, womit er diesen Podcast so abspielen kann, dass es immer noch die richtigen Noten sind, dann schick doch mal ein Beispiel. Ich würde mal gerne herausfinden, wie ich mich anhöre, wenn ich nur halb so schnell spreche, weil ich weiß es auch nicht.
Karl Urban Ich glaube, das bist ja nicht mehr du, Franzi. Das tut mir leid.
Franziska Konitzer Mensch.
Karl Urban Das gehört einfach zu dir dazu. Das ist, no offense, das ist so. Kann man nichts machen.
Franziska Konitzer Also ich wurde nicht als Schnellschwätzer beschimpft, aber auch nicht in Barbue und in der Schweiz, sondern nur in meiner alten Heimat sehr gerne regelmäßig als Saupreuße und das auch eigentlich eher nicht im Scherz. Aber gut. Und dann redet sie auch noch zu schnell. Wie immer kann ich mir vornehmen, langsamer zu sprechen, aber wo wir gerade bei langsamer sprechen sind, haben Karl und ich am Ende zwei Tipps für euch für Podcast-Folgen, in denen ich definitiv in einer langsamer spreche, weil ich war die letzten Wochen und Monate eifrig am Werkeln und Arbeiten für diese jene zwei Podcast-Folgen, von denen wir euch gerne kurz erzählen würden.
Franziska Konitzer In denen geht es auch ums, übers, hinters Universum.
Karl Urban Genau, zum Teil habe ich auch schon mal reingehört. Zum einen geht es zum Thema, unser Universum ist wirklich schick und wie für uns gemacht. Nicht zu heiß, nicht zu kurvig, nicht zu langsam, nicht zu leicht und auch nicht zu leer. Warum scheint das alles so gut zusammenzupassen? Und das fragen sich die Physiker schon länger. Sie streiten sich bei den Antworten und in dieser Auseinandersetzung war Franzi mittendrin.
Karl Urban Und deswegen hört mal rein in die Folge Warum ist das Universum so eine physikalische Sinnsuche? Könnt ihr bei Radio Wissen in der ARD Audiothek hören und auch überall sonst, wo ihr Podcast hört.
Franziska Konitzer Radiowissen ist ein Podcast von Bayern 2, wie Karl gesagt hat, in der ARD-Audiothek abrufbar, auch sonst überall, wo es Podcasts gibt. Und Radiowissen als Podcast-Format ist sehr hintergründig. Es taucht öfters in Weltraumthemen ein, aber nicht nur in die. Wenn ihr euch für Wissenschaft, Forschung, Psychologie, Natur, Umwelt, Geschichte, Literatur, Musik und Philosophie interessiert, werdet ihr da immer was Spannendes finden.
Franziska Konitzer Ich habe für Radiowissen auch schon mal vor ein paar Jahren zum Beispiel ein Feature über Kadaverökologie gemacht. Oder es gibt Geschichten über das Osmanische Reich oder über die Geschichte der Bavaria, dieser Statue. Also es ist sehr, sehr vielfältig und ich finde ein sehr, ja, ein sehr schönes Format. Es ist immer was anderes.
Karl Urban Ja, sehr schön. Die Kadaver-Ökologie habe ich auch sehr gemocht. Also das packen wir euch auch in die Shownotes. Das kann man sehr gut anhören. Genau, und dann gibt es auch noch eine Folge, auch eine sehr neue von Franzi. Und zwar, wie ist das eigentlich mit diesem Universum? Was einen Anfang hat, muss doch auch ein Ende haben.
Karl Urban Und dieser kosmische Weltuntergang, mit dem hat Franzi sich beschäftigt. Welche fünf Endzeitszenarien, das ist so das Äquivalent zu Massenaussterben, passiert.
Franziska Konitzer Ja, ich habe mir gedacht, lass dich mit deinen Massenaussterben nicht alleine, ich mache jetzt einfach den kosmischen Weltuntergang.
Karl Urban Genau, also kosmischer Weltuntergang, welche fünf Endzeit-Szenarien ihr kennen solltet, das könnt ihr hören in IQ, Wissenschaft und Forschung, auch in der ARD-Audiothek und den bekannten Podcast-Plattformen.
Franziska Konitzer Genau, und IQ als Podcast-Format berichtet über aktuelle Themen aus der Astronomie, der Technik, Medizin, Biologie, Natur und Archäologie umfassend und auch mal kontrovers und auf jeden Fall sehr informativ und auch sehr unterhaltsam. Ich offensichtlich, ich mag beide Formate total gerne, sonst würde ich auch so für sie keine Feature machen.
Franziska Konitzer Genau, aber ich habe da sehr viel Arbeit reingesteckt in diese Formation. Ganze Universumsgeschichte. Von daher, wenn ihr mögt, hört mal rein und wir verlinken euch auch beide Folgen in den Shownotes und auch die beiden Podcast-Feeds an sich, Radiowissen und IQ-Wissenschaft und Forschung.
Karl Urban Genau.
Franziska Konitzer Hurra, das waren meine beiden was ist die Mehrzahl von Magnum Opus?
Karl Urban Ich bin kein Lateiner, wie gesagt.
Franziska Konitzer Magni Opi. Auf jeden Fall, diese beiden Features sind jetzt gerade erschienen und ich mache jetzt erstmal eine Woche Urlaub.
Karl Urban Hast du dir verdient, würde ich sagen finde ich auch, ausnahmsweise mal in diesem Sinne machen wir doch Schluss, oder?
Franziska Konitzer Ja, genau letzte Tat vor diesem Urlaub.
Karl Urban Und zum Schluss sagen wir mal wieder Danke und zwar bei euch, auch dieses Mal an alle von euch, die uns schon finanziell unterstützen eine wachsende Zahl von euch, das ist ganz großartig wir finden euch total nett und lieb und ganz speziell wollen wir uns diese Woche auch wieder bei unseren neuen UnterstützerInnen bedanken.
Franziska Konitzer Und zwar vielen lieben Dank an Christian, Adrian, Simone, Christoph, Eva, Patrick, Ralf, Daniel, Florian, Tobias, Christina und Danny, Christian, Michael, Wolfgang, Kerstin, Alexander, Jan, Norbert und Romy. Vielen, vielen, vielen lieben Dank.
Karl Urban Und auch von mir. Großen Dank an euch alle.
Franziska Konitzer Und das war's dann mit der Ausgabe 121 von AstroGio, einem AstroGio-Plenkel. Schickt uns gerne mehr und weiterhin Feedback auf allen Kanälen. Das kommt dann hier rein. Und ja, bis dahin. Tschüss und macht's gut.
Karl Urban Glück auf.
Franziska Konitzer Und Anastra, bis zum nächsten Mal.
Karl Urban So ist es. Und während unsere... Also warte mal... Dann gibt es in zwei Wochen. Ah, genau.