
Aufrechte Demokraten· Folge 26
Wie gut ist Sophie Passmanns neues Buch? & Spaltet Simon die Linke?
Dienstag, 24. März 2026 · 1 h 16
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Shownotes
Zwei knackige Themen mit einer Extra-Portion Landtagswahlen in RLP und Buchmesse-GossipOles neues Buch "Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle" ist da! Und: Er durfte es schon auf der Leipziger Buchmesse vorstellen. Von diesen Events hat Ole ein wenig Gossip mitgebracht, bevor es um das Hauptthema geht: Sophie Passmanns neues Buch "Wie kann sie nur?". Wie gut ist es? Ist es überhaupt gut? Finden wir es heraus! (Ja, Ole findet es gut.)
Simon hat derweil weitere (abschließende) Gedanken zum funfacts-Projekt rund um das neue Känguru-Buch von Marc-Uwe Kling. Oder eigentlich verwendet er die Diskussion darüber als Sprungbrett für die weitergehende Frage: In welche Richtung gilt innerlinke Solidarität? Und wer fordert sie von wem ein? Abschließend, mit Blick auf die Landtagswahlen und das Abschneiden der SPD, fordern die beiden aufrechten Demokraten: Schluss mit den Phrasen! Jetzt sind personelle Konsequenzen gefordert. Die arbeitende Mitte muss wieder in den Blick genommen werden.
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Hallo Simon. Hallo Ole, wo erreich ich dich? Du erreichst mich in Armlänge neben dir. Oh mein Gott, wir sind im selben. Raum sind so schön und das ist wirklich schön in. Einem sehr schönen Raum sogar. Wir sind im Hotel. Wir sind in einem Hotel und zwar am Bebelplatz. Ja, weil Simons Papa hat Simon eingeladen, für so schöne Dinge gemeinsam tun und sich mal ordentlich gönnen in einem hübschen Hotel. Das ist vollkommen korrekt.
Mein Papa hatte mir im vergangenen Jahr. Gesagt, dass wenn meine Masterarbeit abgegeben und quasi bewertet ist, dann schenkt er mir beziehungsweise uns beiden 2 Nächte im Hotel der Rom, das ist ein sehr gutes Hotel am Bebelplatz Unter den Linden in Berlin und da sind wir momentan. Wir haben also nicht wir beide, du und ich, sondern mein Papa und ich und wir haben jetzt schon eine Nacht hier verbracht, heute Abend gehen wir ins Berliner Ensemble und lauschen.
Michelle Friedmann. Ich würde sagen, dass es sehr aufrechte Demokraten kommt. Michelle Friedmann ist ein aufrechter Demokrat und dann nächtigen wir hier noch eine Nacht und morgen geht es dann zurück ins schöne, schnöde Leben. Aber heute sind wir hier und wir gucken über die Dächer von Berlin, während wir diese Zeilen sprechen. Ja, ich war jetzt auch in Hotels unterwegs oder in einem Hotel unterwegs, weil ich kam jetzt von der Buchmesse in Leipzig. Da war ich jetzt am Wochenende.
Also heute ist Montag, als wir das aufnehmen, und es war auf jeden Fall ja, wie ich schon gesagt habe, sehr viel zu viele Menschen, zu viele geatmete Luft, zu wenig natürliches Licht. Also ich bin nicht so n Fan, wenngleich ich auf der Buchmesse sehr, sehr schöne Veranstaltungen hatte. Ich meine, ich hab jetzt ja am Donnerstag meine Buchpremiere, aber eigentlich war ja das erste Mal sprechen über das Buch schon jetzt auf der Buchmesse am Start. Das ist n bisschen so n geschützterer Raum, da kommen jetzt zwar viele Leute, aber ne, es ist nicht so in dieser Weise zugänglich wie jetzt, einfach ne Veranstaltung in der Stadt und das war sehr besonders, ja aber ich hab richtig gemerkt ich hab total Bock über meine Themen zu
sprechen und steh einfach wahnsinnig gerne auf Bühnen und ich war super aufgeregt. Und normalerweise hab ich nicht so n Lampenfieber, einfach weil ich ne ich bin halt ne bühnensau alles gut, aber das war schon irgendwie was Besonderes so das erste Mal so richtig öffentlich auch Reaktionen mitbekommen und so hu war war krass und wen ich auch getroffen habe ist Sophie Passmann, die hat ja wirklich viel zu tun.
Also ich hatte die am Abend kurz gesehen, da hatte die ne ne kurze Lesung gehabt und ich hab die so n bisschen abgefangen wir haben noch ne Zigarette zusammengeraucht und die hat halt einfach zweieinhalb Stunden signiert. Schon an dem Nachmittag und das Halt insane und auch jetzt noch dann auf dieser Abendveranstaltung noch mal ne halbe Stunde und das waren dann die Leute, die da waren, die Reingepasst haben in den Saal. Also wenn du so Fame bist wie Sophie, das ist schon das schon ne andere Hausnummer und ja, ich hatte letzte Mal angekündigt, dass ich gerne über Sophie reden möchte, ich meine, ich war halt ja dann vor keine Ahnung, ein 2 Wochen eben bei dieser booklounge Party von.
Ihrem Buch und einen Tag davor war ich auf der Booklaunch Party von Shadda Kurt und ich fand es so lustig, weil Shadda Kurt ist halt einfach ne politische Autorin, die ja einfach mittlerweile sehr, also sehr sehr weit links positioniert ist und entsprechend waren auf der booklaunch Party halt relativ viele. Linke.
Genossinnen und Genossen, möchte ich mal sagen. Aufrechte. Demokraten, Aufrechte Demokraten ne und? Aufrechte Sozialdemokraten. Ja, aufrechte genau und und bei so viel Passwort war es halt so, dass ihre Party mitgesponsert war von Macosmetics. Also ich hab auch so nen Booklet bookcase keine Ahnung wie man die nennt, also wenn du so n Buch geschickt bekommst als Buchblogger in. Dann ist es natürlich mit Goodies und da war dann so n Tanktop drin, wo ich glaube viel mehr man Charakter drauf stand und halt Sophies lipliner Linie und Lippenstiftlinie die sie mit Mac zusammen rausgebracht hat und in dem Buch. Ist ne make up Linie.
Und in dem Buch also, in dem, das ist, ja dann ist ja n Hardcover, und da gibt es ja diese, ich hättest du mal googeln müssen, wie diese Fachtermini heißen, also die die Seite, die auf der in den Buchdecker geklebt ist, die ist oft einfarbig, irgendwie so n bisschen oder oder weiß oder bunt. Aber in ihrem Fall ist es ne Fotografie und da sieht man auch noch mal glaub ich so n Stift von Macosmetics drauf und ich find es interessant, weil auf der einen Seite könnte man ja denken voll zu verteufeln, also ne sich hier einen wegsponsern lassen und so und dann dacht ich mir ja, also früher hat man dann gesagt so nee Privatfirmen alles Scheiße dann kamen die alle so in diesen Hochphasen von so
Identitäts und. Corporate culture mäßig. Und jetzt wird irgendwie die Vielfalt gefeiert. Und dann haben sie es alles finanziert und irgendwie die Pride Züge durchgesponsert und dann waren alle so ja Kohle schon ganz nice aber auch extrem nervig und verbessert das ganze und jetzt muss ich einfach alle Firmen wieder zurückziehen und die Rolle rückwärts wirklich in einer Geschwindigkeit da ist wie ich also sie nicht für möglich gehalten hätte also ich wusste sie kommt aber nicht so schnell. Ist man fast wieder auf den Punkt, wo er sagt so. Schön.
Bitte Sponsor von mir aus so viel Bassmann. Also was soll das? Und ja. Und damit schalten wir in unsere Werbepause. Dies ist die erste gesponserte, aufrechte Demokratenfolge. Warte mal von. Dir, wir danken unserem Sponsor Palantir das. Wär so witzig. Palantir könnt ihr eure Familienmitglieder noch effektiver verfolgen und überwachen.
Ihr habt Sorge, dass euer Mann euch betrügt, ruft Palantir an. OK, wir wir, wir stoppen das an dieser Stelle. OK. Ich würde wahrscheinlich nur also wenn ich schon für böse Konzerne Werbung machen würde, dann wahrscheinlich nur für Coxero und marboro Gold. Aber egal, lets Lets Not go, lets not go there.
Obwohl aber. Ganz kurz hast du für dein neues Buch auch einen einen Goodie Bag. Gibt es da einen Goodie Bag? Nee, nee, aber. Was wäre da drin? Coke Zero und mein Brogold. OK. Ich hab keine Ahnung wer da, also ich hab mir darüber tatsächlich noch nie Gedanken gemacht. The Goodie Bag nee, ich weiß nicht, nee, kann ich jetzt nicht, ich bring für die nächste Folge wirklich n fiktiven bringst.
Du mir ne Goodie Bag ich. Bring dir ne Goodie Bag mit. Perfekt machen wir so. Und es war eigentlich also, weil ich wollte kurz noch über so viel Spaß dran sprechen, über das Buch, auch de facto, weil es war so witzig, weil du hast mich irgendwie dann auch gefragt, so wie heißt das Buch noch mal? Und ich hab gesagt, darf sie das?
Ja, das stimmt gar nicht, darf sie, das war n feministischer linker Podcast von Nicole Schöndorfer die ist aber also, der Gehirn ist wirklich komplett zerschreddert über Nahost, also dass er wirklich, das ist wirklich auch kein kein Spaß mehr also. Ja, das war mir gar kein Begriff. Ehrlich, die hat n super erfolgreichen Podcast also aber vor 3 Jahren hat sich das dann beendet, nachdem die wirklich einfach komplett.
OK. Also auf ja egal. Also das war das war nicht policina solidarisch, das war wirklich das darüber hinaus, ja, das ist quasi und nicht mehr darüber hinaus, sondern einfach damit nichts mehr zu tun. OK, ja egal, auf jeden Fall. Jeden Fall. Da hab ich gesagt, so darf sie, das heißt so wie passt man es nur, ja und dann so hä war das nicht sie darf das, das war nicht irgendwie so gut, weil das wär auch ein geiler Titel gewesen für das Buch, sie darf das ja, aber der Titel ist nach, also nach wie vor. Und damit kündige ich mein neues Buchprojekt an. Er darf.
Darf das ja ne, wie kann sie nur? Wie kann sie nur gut. Und. Ja, und dann? Ich denke, sie hätte auch schreiben können, sie kann ne, weil ich muss ehrlich sagen, ich fand es richtig gut ich ich werde jetzt schon mal den das Fazit vorwegnehmen OK ich hätte es richtig gerne gelesen und das finde ich auch deshalb wichtig, weil ich hatte ja ihr altes Buch Picknick Girls auch rezensiert und es war ja keine besonders gute Rezension. Also mal ich war schon relativ hart aber trotzdem zugewandt also bisschen der Take war ja das diese Zitatkachel wurde so gestritten.
Und mein Tag war halt, das sind die interessantesten Stellen in ihrem Buch und ich hab eher andere Stellen, also, die gerade nicht diskutiert wurden, fand ich eher n bisschen müde, n bisschen weiß ich nicht, uninspiriert hat mir nicht so gefallen und damals hat Sophie auch auf meine Kritik reagiert, sehr konstruktiv, sehr zugewandt und so.
Es war wirklich n guter Austausch und ich finde das spricht auch erstmal für ne Autorin. Ich finde, dass Buchkritiken, gerade wenn sie nicht nur gut ausfallen. In einer Phase oft kommen, in dem das Buch frisch veröffentlicht wird, und das sind ganz verletzliche Phasen. Also ich kann total verstehen, dass schlechte Kritiken oder nicht so, na wohlwollend war sie schon, aber nicht, also nicht wirklich gute Kritiken total tief treffen können und dass sie dann aber so die kommt hinaus bewahrt und einfach sieht. So Hey, hier ist einfach n hier sind einfach faire Punkte gemacht worden, ich seh sie nicht so, weil das war das Beste was ich in diesem Augenblick hätte schreiben können, aber. So ne i See you you see me.
Und das war voll, fand ich voll respektvoll und gut so und deswegen ja, hab ich ihr gedacht, ich les ihr zweites, also zweites ihr nächstes Buch auf jeden Fall jetzt auch und jetzt im Zuge der des Podcasts wird auch die nächste Rezension dann mit mit rauskommen wo ich es so mal in Kurzfassung bringe und was man bei Sophie Passmann. Auf jeden Fall merkt es, dass sie n sehr starkes Selbstverständnis auch als Autorin hat. Es ist ne Autorin, die auch liest. Es gab jetzt in den letzten Wochen im Internet so n so n paar Meinungen und Artikel glaub ich, der da noch rumging wo bisschen geblamed wurde, dass Leute, die auf subsec schreiben oft halt ganz viel schreiben wollen, aber nichts lesen und das ja eben einer
Autorinnenschaft von Leuten, die einfach nicht lesen, einfach schwierig ist, weil es halt n übertriebenes Sendungsbewusstsein ist und man dabei über ganz viele Leute hinweggeht. Geht die vielleicht ähnliches oder gleiches schon viel besser gesagt haben und ja, das muss nicht unbedingt sein, also ich würde mir manchmal wünschen, dass Leute erstmal n bisschen innehalten und zuhören, bevor sie selber n Take ins Internet oder in NN Buch oder in n Blog oder sowas hauen, aber bei so viel Spaß, man ist es auf jeden Fall nicht zu spüren, man merkt, dass sie sehr sehr viel liest und auch sehr gerne und gut schreibt.
Und wenn man jetzt so sieht, wie die Kritik über so viel Passman war, dann war das normalerweise so n Ding so ja hä so viel Passman schreibt immer nur über so viel Passman dreht sich nur um so viel Passman so viel Passman, so viel passman und ich denk mir so ja, also erstmal also kann ich verstehen, dass es auch um Kritik sein kann und in der Tat war es ja so, dass bei so viel Passman in den vergangenen Büchern auch immer wieder ihre Vergangenheit aus ihren Teenager Jahren so.
Verarbeitet wurde oder vielleicht auch ausgeschlachtet wurde, sag ich jetzt mal. Und das war auch deshalb so. N Verkaufsschlager wie ich finde, weil sie halt unglaublich relatable ist. Also sie hat auch so in einem persönlichen Kontakt. So überhaupt keine Starallüren. Also ich hab noch nie mit so viel zusammengearbeitet, aber wie ich sie so in einem direkten Kontakt mit Leuten erlebe, find ich sie wahnsinnig zugewandt und bodenständig und da hab ich schon ganz andere Leute erlebt. Also auf der Buchmesse ist wieder so ne typische Situation im Backstage, da war dann ne wir waren dann abends gelesen bei der Hip hop das ist so n Format wo dann ganz viele Autoren dann eben halbstündig gelesen und
also bis mitten in die Nacht, also bis 12 01:00 Uhr. Und dann haben die aber auch noch immer so DJ und Musik und da war so ne Band only only the poets oder so. Ich kannte sie nicht, ist auch völlig egal. Auf jeden Fall hatten die n abgegrenzten Backstage und ich hab das nicht gecheckt, dass es n abgegrenzter backstage ist.
Ich dachte einfach das ist so n bisschen keine Ahnung für so. Technik, Abstellraum und Maske und da oben auch noch n bisschen befähig. Ich dachte, vielleicht gibt es irgendwie 2 Teile, weil wir hatten mal bisschen vorgestellt und ich wollte einfach wie immer meine Coxeroad trinken und unten gab es nichts mehr, bin ich hochrangig geschrumpft, kurz geguckt, hab kurz an die Seite geschaut, da standen ein paar Leute rum, ich dachte das wär Technik, war aber wohl die Band und dann bin ich wieder runtergegangen und direkt danach so richtig passive aggressive kam dann so einer von der Band und hat dann einfach so diese. Diese Bürowende weißt du, wo du dann so so DIN a 2 oder was das ist?
Also so großformatige Poster anhängen kannst. Diese komischen Form von Großraumbüro präsentationswenden, wo dann eben drauf stand, dass das der Backstage nur für die Band ist, hat er dann einfach so vor die Treppe geschoben und ich war so. Willst du mich hier gerade verarschen, so, ich kenn euch noch nicht mal.
Wir arbeiten hier alle, weißt du so so dieses völlig unnötige. Ich bin was Besseres als wir, weil wir bekannter sind und man denkt sich so, komm Leute. Also ich kenn die Band auch nicht, aber ich kenn Ole Liebe ja. Von daher. Hat sich geklärt, wer bekannt. Wird. Ich hätte gern so ne Gegentrennwand gehabt, so nur backstage.
Nur für Ausrechte Demokraten. Oder nur für Autorinnen, so ungefähr nur für echte Power. So ungefähr also ja. Habt ihr schon mal n Buch angefasst? So gefärbt. Und jetzt ist es aber so. Also wenn so wie bei so viel Passmann, diese Relatability, die sie aufgrund ihres Charakters, aber vielleicht auch aufgrund ihrer Vergangenheit hat, so n Teil ihrer Brand ist, dann frag ich mich schon, was passiert, wenn sie halt und das ist ja mittlerweile passiert, in Bekanntheitsgrade aufsteigt und auch entsprechende Medienkooperationen und Unternehmenskooperationen, die sie in ihrem sozioökonomischen Status in eine Gesellschaftsschicht befördern, die einfach nicht mehr relatable ist, zu einem Großteil der
Menschen, die sie hören. Und das ist ja ne wichtige Frage. Also was passiert, wenn dein du eben auf einer literarisch biografischen Arbeit aufbaust und diese Biografie aber abgearbeitet hast? Und das merkt man ihrem neuen Buch an, also sie geht nicht mehr in diese Vergangenheit zurück und da finde ich etwas sehr Schönes passiert, nämlich Sophie Paßmann ist sich total treu geblieben, also sie ist wirklich konsequent in dem, was sie, was sie tut, sie hat einfach gemerkt Relability ist Debrand und wie kann ich mich relatable machen.
Ich stelle mich immer wieder in meiner Position in Frage und wenn meine Vergangenheit fertig ist, und die ist für sie fertig, offensichtlich mit diesem neuen Buch, dann bleibt nur 1 der Sprung in die totale Gegenwart. Also dieses Buch behandelt sie als Frau im Internet, in der Öffentlichkeit mit der großen Öffentlichkeit, die sie hat. Es behandelt sie als Popkulturkritikerin, die sie ja ist, aber auch als Pop Phänomen, die sie zumindest für den deutschsprachigen Raum ja auch ist. Also sie ist ja Teil dieser Celebrity Culture und ist eben genauso bekannt wie viele Stars, über die sie schreibt. Also jetzt zumindest im deutschen Raum, also die meisten Leute haben so viel Passmann gehört, sie ist natürlich jetzt nicht Billy Eilish oder so,
aber. Ich würde sagen, dass sehr viele Leute die Billy ISH kennen, also zumindest die im deutsprächigen Raum agieren, wir auch so viel Fass mal kennen. Also das mein ich jetzt mit diesem. Also sie ist auf jeden Fall bekannter als only the poets. Sie ist auf. Jeden Fall n Catales also von Need the poets. Und ja, ich meine dann ja, dann spricht sie halt eben auch. Ich mein Sie geht dann um Taylor Swift und eben Billy Eilish und Lonely Ray und Halle, Beber, Onara Smith und. Über Gilmore Girls spricht Sie und Schokolade zum Frühstück und und Barbie und die Filme von Sophia Cupolla also was man sich alles so vorstellt, als im weitesten Sinne popculture und so.
Ich meine, ich muss ehrlich sagen, also ich lese das als ne Person, die wirklich ein so extrem niedriges Popkulturwissen hat, was vielleicht auch n bisschen mit der Sache zusammenhängt, dass ich keine Songtexte kann und ganz viel über Popkultur läuft, über songtexte, ich mein. Ich bin schon ziemlich gay, aber wenn in einem Club Toxic läuft von Britney Spears, kann ich mir Refrain nur la la la mitsingen.
Also das ist das Maß an Unkenntnis von Refrains, es ist wirklich. Ich finde, das grenzt an Queerfeindlichkeit. Ich meine, ich geb das jetzt hier öffentlich Podcasts zu quotet mich so, cancelt mich, aber es ist wirklich es ist es ist. Anders sag ich jetzt mal. Und dann les ich halt dieses Buch, was sich nur um Popkultur dreht.
Und ich beschäftige mich auch sehr wenig mit Popkultur, deswegen fand ich diese Analysen auch interessant, weil ich sie halt sogar nicht kenne, und ich musste an tatsächlich an Marcuse denken, diesen Vordenker, der ja. Herbert Marcuse. Herbert Marcuse kritische Theorie, ja Philosoph, der sich sehr viel auch mit so revolutionären Linken in Deutschland.
Auseinandergesetzt hat und da irgendwie Impulsgeber war für viele wichtige Dinge. Und der hat einmal gesagt, dass avantgardistische Literatur den Bruch mit der Kommunikation kommuniziert. Also es gibt, es gibt ne Kommunikation, ne Sprache, auf die wir uns alle geeinigt haben und ne avantgardistische Sprache schafft es, die vielen Missverständnisse über die überall entstehen, die Grenzen, vielleicht auch dieser Kommunikation ganz klar aufzuzeigen und Transparenz zu machen.
Und ne ne ähnliche Beschreibung von so grenzverschiebungen oder so Bewegungen an der Oberfläche die ganz fein sein können. Wieso Haarrisse sag ich mal im System ist find ich auch was was ne popkulturelle Analyse ganz gut kann, weil das sind ja erstmal nur so, also auf der einen Seite könnte man sagen ja das ist alles jetzt irgendwie so Industry plans alles nur Marketing alles nur irgendwie ne ne große Geldmaschine und wir brauchen jetzt immer so high Cycles damit.
Neue Dinge verkauft werden und das stimmt auch irgendwo. Aber die Aufgabe von einer Popkulturkritik, wie sie auch von so viel Passmann geleistet wird, ist eben sehr, sehr genau hinzuschauen und nicht zu sagen, OK, jetzt wird hier irgendwie, jetzt kommt hier einfach die nächste Popband und löst irgendwie die alten ab, sondern so diese diese sanften Verschiebungen von Ästhetiken zu beschreiben und auszuwerten wieso, na ja, wieso n so seismographen, weißt du, wo du einfach merkst? OK, man hört nur so, n sieht nur so n zittern in der Erde. Aber irgendwo war halt n Erdbeben und gleich kommt der Taifun.
Also das das können manchmal auch so Vorboten sein von größeren Entwicklungen und ich glaube, dass so viel, was man das wirklich sehr, sehr gut kann, diese, ja diese, diese, diese feinen Verschiebungen zuzusehen, zu beschreiben und irgendwie auf den Punkt zu bringen, ich versteh am Ende nicht immer was das soll, also das ist vielleicht auch, weswegen mir Pop Kulturkritik so n bisschen schwer fällt, weil mir so n bisschen dann. So der die politische Tiefe dann noch mal fehlt. Also das noch mal Runterzuschrauben, noch mal geschichtlicher zu sehen, aber das kann ich jetzt auch von der Pop Kulturkritik glaub ich so nicht nicht erwarten und dann seh ich aber einfach nur, dass sie sich trotzdem also und ich würde sagen zu dieser zu der
politischen Analyse gehört auch n ne großen n großer Mut also die so zu leisten, aber was bei so viel Passman passiert und was ich auch auf ne gewisse Weise mutig finde ist dass sie sich in dieser totalen Gegenwärtigkeit auch der Vergänglichkeit verschreibt. Also dieses Buch wird in einem Jahr niemand mehr lesen, nicht weil es n schlechtes Buch ist, sondern einfach weil ganz viele von diesen popkulturellen Phänomenen dann einfach. Die sind halt durch, also die, die die Effekte, die sie dann haben, auf andere Kulturen und andere popkulturen und und vielleicht auf größere gesellschaftliche Bewegungen, die werden sich dann zeigen, und dann wird wieder über sie geschrieben, aber niemand wird
auf dieses alte Buch zurückgreifen, und das finde ich irgendwie krass, weil dieses Thema der Vergänglichkeit ist ja etwas, was so viel pass man in ihrem Buch immer und immer wieder aufgreift, also die die Vergänglichkeit von Schönheit, die Vergänglichkeit von Girlhood, die Vergänglichkeit von. Eine Person in der Öffentlichkeit sein, die Vergänglichkeit von einer Frau in einer sexistischen Gesellschaft zu sein, die Vergänglichkeit vom Pop oder von Popkultur oder auch die Vergänglichkeit von Popkulturkritik das hat alles so in diesen Eras gedacht wird, was auch in einem Teil von ihrem Buch auch markiert wird und dass sie das eben verknüpft mit so einer sehr, wie sie sagt, auch weiblichen Erfahrung, dass man
die ganze Zeit einem. Ideal nachrennt, was aber nur daraus besteht, jemand anders zu sein als man ist. Und deswegen hab ich auch dieses Marcuse Zitat so genannt, weil sie sie spielt die ganze Zeit so in der formalen Struktur ihres Buches, in der Auswahl ihres ihrer Themen, in dieser Gegenwärtigkeit und ja, einfach auch in ihrer Entwicklung als Autorin. Die ganze Zeit eben mit diesem, was ich jetzt mache, ist eigentlich schon wieder.
Also der Moment ist schon wieder entflohen und ich kommuniziere und sobald ich es kommuniziert habe, ist es schon wieder verschwunden und das finde ich irgendwie, das fand ich einfach sehr gut zu lesen, hat mir Spaß gemacht. Also weil da niemand versucht, irgendwie den nächsten zeitlosen Klassiker zu schreiben. Genau, sondern ist einfach.
Das muss jetzt raus und jetzt ist jetzt und und sie tut es. Und deswegen find ich das eigentlich tausendmal sympathischer und auch wieder nahbarer und Moralatable als solche Sachen wie Fun Facts, wo halt wirklich versucht wird so ne, also so ne denunziative Bewegung noch weiter zu verschärfen. Also.
Bei fun fact also. Vielleicht noch mal was ist Fun fact? Ah ja, dafür die letzte, die letzte Folge nicht gehört haben. Oder das schon glücklicherweise wieder vergessen. Haben also Fun Fact ist n neues Format von maßgeblich Marc Uwe Kling und anderen Prominenten, teils politischen, teils so anpolitisierten Stimmen in Deutschland aus dem, also aus dem Nichts heraus.
Kreiert worden ist, was die Faktenfreunde ansprechen soll und die Faktenfeinde widerlegen soll. Ne und das soll aber kurz und gleich zugänglich unterhaltsam sein, wo halt so bestimmte Themen abgegrast werden und dann spittet man halt n perfects und das war es und wir haben uns in der letzten Folge sehr ausführlich darunter darüber unterhalten, warum das n Problem ist und warum uns das irgendwie nervt und ich finde in diesem Thema steckt noch wesentlich mehr was wir. Besprechen müssten und besprechen könnten. Und bevor ich gleich ne ich hab jetzt mal so viel Passwort Monolog gehalten über diese Funfacts zu sprechen, komme auch wirklich ins Gespräch mit dir wollt ich nur eine Sache sagen, die mir jetzt so aufgefallen
ist, weil ich dieser Begriff faktenfeinde so wahnsinnig nervt, sag ich mal damals als diese ganze offensichtliche Spaltung der Gesellschaft angefangen hat, waren es die Querdenker, dann waren es über Corona irgendwann die Schwurbler und jetzt sind es die Faktenfeinde. Und. Putin. Trolle. Vielleicht.
Und die Putin Trolle ja von mir aus auch und ich will ja nicht sagen, dass es solche Leute auch dort gibt, also die wirklich ne, die nicht mehr zugänglich sind, die ein absolut geschlossenes Weltbild haben, aber es ist auf jeden Fall ne deutliche Verschärfung. Dieser Trennlinien, die man aber gleichzeitig ja wieder aufheben möchte, ist die ganze Zeit das Projekt. Von diesen progressiven Stimmen, dass sie sagen, wir müssen die Spaltung überwinden, wir müssen jetzt Leute ansprechen, und deswegen müssen wir uns irgendwie auch auf Fakten einigen, und gleichzeitig haben sie so ne verschärfende Rhetorik drin, wo ich denke mir, so OK, was ist jetzt los, wen sprecht ihr jetzt eigentlich an, also
für wen sind die Fun Facts? Aber aber würdest du sagen, dass die tatsächlich Trennlinien überwinden wollen? Also das war ja so n bisschen. Das sagen Sie also. Sie werfen den einen vor, dass sie spalten, und Sie sagen jetzt, wir müssen jetzt zusammenstehen und wir müssen die Demokratie verteidigen und sagen, auf der anderen Seite so, es gibt nur ne sehr, sehr kleine Anzahl an Menschen, die, die sozusagen unsere politischen Feinde sind, eigentlich stehen wir doch hier im großen und Ganzen zusammen, und dann denk ich mir so, na wen meint er jetzt, meint er jetzt. 20 bis 40% AFD wieder je nach Bundesland also sind das jetzt die Feinde oder ist es jetzt diese?
Keine Ahnung, irgendwas zwischen 4 und 6% so harter rechtsradikaler Kern oder so oder sind noch so 2 3% keine Ahnung, also sind das jetzt die Feinde oder sind es ist jetzt die Führungsebene von der AFD, also die politischen Funktionäre, wo genau zieht ihr jetzt diese Trennlinie und wer ist jetzt dieses wir? Ja, ich, ich mein, das war ja so n bisschen auch der der Take away, den ich in meinem in meinem Video über das neue Känguru Buch, also das neue Buch der Känguru Chroniken, was ja offensichtlich Teil von der Promo Aktion für dieses Fun Facts Projekt von Marco Bekling ist. Also ich würde tatsächlich mich zu dem mich mich in den Schluss hineinsteigern, dass dieses Fun Facts Projekt tatsächlich an erster Stelle steht und er dann
mit der Idee. Quasi dann er dann die Idee hatte, dass er ja ein neues Buch Känguru Chroniken schreiben könnte, um dieses Fun Facts Projekt gewissermaßen zu promoten. Ich würde sagen, dass es Sinne gibt, weil sich dieses Buch eben so absolut wahnsinnig liest, dass das nicht der Ausgangspunkt sein konnte, aber n bisschen die die die der die Conclusio, die ich auch in dem Video in, also in meiner Videokritik über das neue Känguru Buch hatte, war so n bisschen. Dass sie mit diesem Projekt und mit diesen Videos und mit diesen ganzen Fun Facts und Fakten nur ihr eigenes Publikum ansprechen, also nur quasi, weiß ich nicht.
Ich sag mal die 12 bis 15%, die in diesem Land noch SPD und Grüne wählen, denen es oft ökonomisch gesehen relativ. OK, geht ziemlich gut, die auch von Sachen wie der kommenden Energiekrise, die durch den Irankrieg ausgelöst wird, momentan die auch davon nicht ganz so sehr betroffen sein wird und die es total geil finden, wenn irgendwelche Promis, die sie kennen und die sie mögen wie Marc, Uwe Kling und so weiter alle, die da in diesem Projekt mitmachen.
Wir haben in der vergangenen Folge kurz darüber gesprochen, wenn die noch mal sagen, der Klimawandel ist Real, die AFD ist blöd und rechtspopulistisch. Und das sind Faktenfeinde. Und die Milliardäre müsste man mal bescheuern und das ist so n reines ja so so n so n bespielen der eigenen Bubble ist und so n Gratisapplaus den man sich da noch mal abholt und was erstens natürlich total schwach ist, wenn man als Promi von der Größe und auch von der ökonomischen Macht noch mal irgendwie.
Den Applaus der eigenen Bubble abholen will weil Why the fuck would you do that aber ich glaube, gerade das, was du Ihnen freundlicherweise unterstellst, nämlich dass die Trennlinien überwinden wollen, ich würde das mich tatsächlich fragen, ob Sie das überhaupt sagen würden, also sagen die das, du hast dich n bisschen damit beschäftigt. Na ja, also ich hab jetzt so in in Vorbereitung auf diese Folge, also mir viel auch davon angeschaut. Also.
So eineinhalb Stunden hab ich mir jetzt fun facts angehört. Ich mein ist ein. Faktenfreund geworden. Ich, ich bin bereits ein Faktenfreund gewesen, genauso wie ich aufrechte Demokratin bin. Aber ich wollte ja wirklich mal wissen, wo was ist jetzt dieses Format, weil man kriegt das natürlich kurz gesnippt auf Social Media mit und so kam ich ja auch da drauf, weil ich dir ja diesen Neubauer Clip geschickt habe und ich hab jetzt einfach mal ganze Folgen gehört, die immer so zwischen 17 und 19 Minuten oder so gehen und. Ja, also ich hab zum Beispiel ne Folge gehört von Gazelle, wo es um Reichtum geht und um Erbe und um Aufstiegsgesellschaft oder eben nicht aufstiegsgesellschaft. Also sie sieht selber n
Arbeiterkind und ne es hat sich dann eben auch mit dem Studium entsprechend hochgeschafft und dann redet sie eben entsprechend aber auch darüber und wie schwierig das in Deutschland ist und dass Erben sehr ungleich verteilt sind. Und dann wird es noch so n bisschen intersektional angeteasert und am Ende kommt Halt der Aufruf, na ja, wir brauchen halt ne Erbschafts oder Vermögenssteuer und die wird dann durchgesetzt über ne Petition, da kann man auf ne Webseite gehen und ne Petition machen, dann denk ich mir ja also falsch ist ne Vermögens und Erbschaftssteuer sicherlich nicht, aber wir finden das hier schon auch krass auf einer Ebene von einer Symptombekämpfung und die Frage ist ja nicht na ja,
wie können wir nachträglich Milliardäre irgendwie? Nicht mehr zu Milliardären machen, weil dieser Reichtum so unethisch ist, sondern die Frage ist ja, woher kommen eigentlich Milliardäre, also warum entstehen die immer wieder und wie können wir es eigentlich erlauben, dass sie entstehen. Also warum gibt es einen von der ganzen Staatsgewalt geschütztes Recht auf unbegrenztes Privateigentum, das ist ja die eigentliche Frage, die dann dahinter steht und nicht, na ja, wo können wir noch ne Steuer mit einer Petition einführen, dann haben wir. Das wär jetzt so ein ein Punkt, ein Kritikpunkt. Dann hab ich mir angeschaut das Video von Tachel Luise Witwer, wo sie über Misogynie spricht, spricht und da ist dann die erste Studie, die sie zitiert.
Diese gen z Umfrage weißt du wo ein Drittel der gen zi Männer sagen und so die ich ja auch im in der Podcast Folge vor 2 oder 3 Folgen schon kritisiert habe, dass sie einfach keine ordentliche Studie ist. Kommt von einem Marktforschungsinstitut und so weiter und so weiter und dann denk ich mir so ey wir machen einen auf Fakten Freunde ihr habt ne ganze Redaktion sitzen an Leuten.
Und die erste Studie, die er zitiert, ist bereits von anderen Creatorinnen in viel höherer Weise sowohl inhaltlich als auch formal kritisiert worden. Da würd ich jetzt sagen, würd ich mich mit dem Begriff Faktenfreund nicht unbedingt drücken wollen, also wenn man das schon macht, dann muss man auch ne saubere Quellenarbeit machen, also kann ja immer mal passieren, aber dafür arbeiten ja auch mehrere Leute an dem Skript und wenn es irgendwie von 56 Leuten, die das gesehen haben, niemandem auffällt, dann haben Sie ihre Arbeit nicht sauber gemacht, das ist nicht, dass ich jetzt irgendwie sagen muss, Ah, Tara isabitwa ist irgendwie ist so blöde Statistik zu lesen oder so, sie kann ja nicht alles wissen, das ist
vollkommen OK, aber wenn man schon dieses Label Fakten Freund hat, dann muss man mit einer Redaktion entsprechend streng sein, so unabgesehen davon merkt man auch, dass dieses Fun Facts n bisschen an ihre Grenzen stößt, weil man merkt einfach bei Tara an. Sie hat keinen Bock, das so mega komödiantisch zu machen. Sie spricht über Femizide, das da gibt es nicht so viel zu lachen.
Das ist kein Aspekt so. Das einzige, was sie dann irgendwie kann, ist irgendwie so n bisschen über sich selber lachen, indem sie so n bisschen das ironisch sich selber positioniert. Aber das funktioniert auch nur so halb. Also sie hat eigentlich keinen Bock fun zu machen, was ihr gutes Recht ist.
Wirklich und na ja gut und dann hab ich mir n Video noch angehört noch von Dota Care, die ist so Musikerin und die spricht über Atomkraft so. Alles, was sie in diesem Video sagt, kann ich unterschreiben. Also gibt es nichts, wo ich sagen würde, das ist falsch, das ist bescheuert und so weiter und dann fragt sie, so weiß das jemand, also von diesen Fakten, von den angehenden Wirtschaftsexperten, ne, also weiß es denn keiner und ich denk mal so geht es wirklich hier nur um wissen und dann sagt sie, nee, vielleicht liegt es nur an den Dinosauriern, an den Energieriesen, die jetzt noch mit Öl und Gas und Uran halt weiter Geld verdienen wollen, dann würd ich sagen ja das ist ein Aspekt, aber wir müssen.
Wir müssen, müssen, müssen auf den Staat schauen, weil es sind ja nicht nur Firmen, die das pushen wollen, um ihr Öl noch zu verkaufen, ihre oder ihre Uransachen oder so, sondern das sind Unternehmen, die natürlich mit einer Nuklearforschung auch was immer betreiben, ne Forschung für Atomwaffen, ja so, das spielt immer und immer mit drin und es geht auch ganz klar um Korruption, und wer das nicht benennt, sorry, hat den also.
Also wer alle noch B sagen, du kannst nicht über Atomkraft sprechen und dann nicht sprechen über Korruption und Atomwaffen. Das find ich meiner Meinung nach unredlich, also vor allem für n Programm was gesagt hat wir wollen jetzt hier Linke und progressive stimmenverein und so weiter also und noch n letztes Beispiel, damit du jetzt noch nicht einmal merkst, also ich ja da war noch NNNN Video von Nico stank, der ist Comedian und und Schauspieler und der hat gesprochen über so Streik, das war n relativ. Sprunghafter Vortrag war so n bisschen ADHS Style und so verschiedene Themen.
Fing mit Zucker an, ging dann immer mehr über Streik und so und er hat dann aber zentral als Thema gehabt was das Ganze verbindet mit diesem Streik. Auch ist die Wertschätzung und er fragt sich dann warum es denn so schwer fällt den Arbeitgebern, dass sie einfach ihre Arbeitnehmer wertschätzen und da wird auch schon viel gewonnen, da müssen sie gar nicht streiken, weil ne die werden ja genial genial.
Und dann denk ich mir ja. Das stimmt zwar und ich kann mich auch gar nicht so sehr gegen die Inhalte verhärten, weil ich natürlich für Streiks auch bin und das auch gut finde. Oder sagt man auch in Deutschland wird wahnsinnig wenig gestreikt im Vergleich zu keine Ahnung Frankreich oder so, da ist irgendwie 8 Streiktage auf 100 gefühlt so, das ist halt wirklich crazy Unterschiede, aber der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit ist halt jetzt nicht einer, der darauf basiert, dass die Wertschätzung fehlen würde.
Sorry, das ist nicht der Punkt. Die einzige gute Folge, die ich gesehen hab, war die von Jean Philippe Kindler. Da merkt man aber auch, dass einfach sein Handwerk, das politische oder die politische Comedy ist. Der hat einfach, der weiß einfach genau, was er sagt und wie er es sagt und wie er ne Pointe aufbaut und so, dass er wirklich top da, das würd ich sofort so ausstrahlen, aber bei den anderen hast du einfach gemerkt, so um es noch mal zusammenzufassen, es wird über Symptombekämpfungen nachgedacht, aber es geht nicht an die Ursache, Comedy funktioniert nicht immer. Es bleibt irgendwie bei bei der halben Ursachenbeschreibungen, wenn sie denn überhaupt kommen.
Also wie jetzt im Falle dieser Atomsache, oder es wird einfach komplett verfehlt, worum es eigentlich geht beim Streik, und zwar nicht um Wertschätzung, sondern um n Widerspruch zwischen, na ja, zwischen Kapitalinteressen und Interessen der Arbeiterschaft. So und deswegen denk ich mir ja, Leute, so geht es halt nicht. Ja, wir waren alle auch mal bauchlinks und das ist OK. Dass man dann in diesen Momenten so ne Känguru Chronik hat, ja die dann einfach sagt, Hey, wir haben hier mehrere Herzen meiner Brust.
Es gibt die gemäßigt das gemäßigte Herz mag Uwe Kling, es gibt das radikale Herz, das Känguru, und wie können wir da ne ne Balance finden? Das ist ne Gratwanderung und das ist auch manchmal nicht einfach und dann n paar Jahre später denk ich mir ja und was ist jetzt also wir haben immer noch Leute die wir anpolitisieren. Ist ja auch OK, kann man ja auch machen, aber wenn ich mir anschaue, wie die Zuschauerinnenschaft von dieser Show ist, also wie alt auch die Leute sind, die da vortragen, welche Zielgruppe die ansprechen, dann ist es eben eine Zielgruppe, die mit den Känguru Chroniken gealtert ist. Und die sind nicht mehr 16 bis 20 oder sowas, die sind vielleicht 28 bis 32 und die
wollen vielleicht anderes mitkriegen und ich mein ich merk das ja auch bei mir selber, ich bin also. Als ich in der Schule war, war es halt so. Ich bin da, also ich bin in der in einem Rheinland pfälzischen Dorf groß geworden, so, wir hatten keine politische Szene, die einzige Weise, wo über Politik gesprochen wurde, war halt in der Schule klar, zu Hause hatte mein Vater die Frankfurter Rundschau, also ne eher linke Tageszeitung, die hab ich auch gelesen und deswegen war schon n bisschen war ich schon n bisschen geprimed, aber richtige politische Gespräche fanden dann eher im Sozialkunde oder Ethikunterricht oder so statt und wir hatten da einen, der hatte so n bisschen Klassensprecher Weibs und der hat immer so einen auf FDP
gemacht. Ja, da ist immer wieder bei diesem wie schon letzte Folge das Jugendliche distinktionsbedürfnis ne, er wollte dann so n bisschen einen auf den der liberale und die Wirtschaft machen und ich dachte Na gut, dann muss er die linke Position vertreten und hab dann einen auf Links gemacht und so lief das irgendwie.
Das war alles sehr gefühlt, ist ja auch OK, aber die eigentliche Radikalisierung kam glaub ich erst so Mitte 20 würd ich sagen, also vielleicht ist es spät also. Wo ich wirklich angefangen habe, mich wirklich intensiv mit auch so ökonomischen Themen auseinanderzusetzen, da also wirklich in linke Theorie reinzugehen, hat bei mir n bisschen gedauert, war gar nicht mal so sehr die Studienphase, sondern eher ne Poststudienphase, das heißt meine meine politische und das mein, das ist ja schon 10 Jahre her, ich bin ja jetzt schon mitte 30, also ne, dass diese politische Radikalisierung NN Prozess war, so der.
Der, der erst auch mit einer gewissen Ruhe eingesetzt hat, also wo dieses Jugendliche Dissentionsbedürfnis nachgelassen hat, hat aber meinen Wunsch auch nach politischer Digitalisierung irgendwie zugenommen. Und ne mit der Beschäftigung mit den Themen und ich denke mir, ich würde mir heute gerne auch n Buch wünschen, obwohl ich die Chroniken damals nicht gelesen habe, was es wieder aufgreift.
Also ne zum Beispiel. Merk ich mir selber wie auch so 2 Herzen weiter in meiner Brust schlagen. Also klar sag ich immer ne linksradikalität und ne Privateigentum abschaffen und so weiter und so weiter die ganzen Takes kann man alles mitgehen und auch bei feministischen Forderungen relativ radikal. Aber gleichzeitig seh ich auch, dass wir in Deutschland ne Industriepolitik haben, an der ich vieles auszusetzen habe und von der ich mir bei wünschen würde, dass sie gelingen würde, weil es bringt ja nichts noch so hehre linke Ideale zu haben, wenn die Leute keinen Job haben und die Industrien alle wegbrechen.
Dann sind die Leute arm und das kann kann kein Anliegen sein. Also ja, ich finde auch nicht, dass Mindestlohn alle Probleme löst. Aber ich finde, wir müssen sofort Mindestlohn einführen, erhöhen also sofern er nicht existiert, um eben ein Existenzminimum zu schaffen, in The Society in This Economy, und das heißt, natürlich habe ich auch total reformistische, klassisch keynesianische Anforderungen, wie ich eine Wirtschaftspolitik in diesem Land gestaltet sehen. Möchte, sofern wir jetzt nicht irgendwie in der sozialistischen weiß Gott was Utopie leben, und das ist ja ne Aushandlung, die man immer noch treffen kann, so was macht das jetzt mit mir, wenn ich mich hinsetze und sage, wir brauchen eine gute deutsche Wirtschaftspolitik und eine
starke Industrie und so weiter also ne, das könnte man ja auch mit reinnehmen in n Publikum, was vielleicht nicht mehr so fragt, Na ja, wie ist es jetzt an der Kinokasse mit den Flyern, sondern na ja wie wie und wo arbeiten wir eigentlich und? Das ist halt ne ne Frage, die sie vielleicht weniger jetzt Leute stellen, die vielleicht 16 Jahre alt sind, aber die ich mir mit Anfang mitte 30 halt viel mehr stelle was ich meine.
Ja, total. Was sind fragen? Die stellt sich mal Uwe Kling scheinbar nicht und ich find das find das wahnsinnig schade, dass dass er diese diese Weiterentwicklung nicht gemacht hat, weil ich mein die ersten paar Bücher kamen vor. Das erste Buch kam mittlerweile vor fast 20 Jahren raus. Es ist. Irgendwie so viel möglich. Gewesen.
Es wäre so viel möglich gewesen. Die Welt hat sich so krass verändert. Marc Uwe Kling hat sich vermutlich so krass verändert und seine persönliche finanzielle Situation hat sich so krass verändert und dann liest man dieses Buch und man, man ist einfach nur nur fassungslos, was man da wirklich für einen Schund liest.
Also ich bin da immer noch nicht drüber hinweg. Ich hab die, ich bin tatsächlich n bisschen froh, dass ich die bis dato glaub ich meistgelikte goodreads Review vom neuen Känguru Chroniken Teilhabe wo ich noch mal quasi meine meine Gedanken darlege, aber es ist halt so. Ja es ist es ist so wahnsinnig, es ist schon enttäuschend, ich hab auch so auf Twitter so n bisschen so n bisschen so so dieses klassische ja Twitter linke User drüber gestehe.
Gesehen von wegen. Ach ja, warum erwartest du überhaupt von irgend so einem Autor? Warum erwartest du, warum lässt du dich überhaupt enttäuschen? Also es ist n bisschen war so n bisschen der Duktus oder der Ton von von manchen Kritiken an meiner Kritik von wegen warum erwartest du überhaupt so viel, der war doch schon immer irgendwie n scheiß liberaler und so weiter und sofort und da würd ich halt sagen, nee das würd ich so nicht unterschreiben also die ersten paar Teile waren schon. Radikal also, wie gesagt, da wurde sich positiv auf die DDR bezogen, auf den Vietkong, auf Lenin, auf Marx, das sind Sachen, die sind im Mainstream immer noch quasi unsagbar, also ich.
Will jetzt auch nicht unbedingt sagen, dass ich mich jetzt wahnsinnig positiv auf die Vietkong beziehen möchte oder auf Stalin. Also das kriegst du aus mir nicht raus, aber es geht hier glaub ich einfach nur ums Prinzip. Also. Ja genau, also das war tatsächlich. Also da wurden radikale Positionen verhandelt, und dass er, dass das jetzt mittlerweile einfach.
Nicht passiert und stattdessen diesem diesem faktenfreunden Quatsch gewichen ist, wo du, wo du ja gerade auch ausgeführt hast, was die da für faktenfeindlichen Quatsch manchmal erzählen und ich, ich hab mir dann auch so gedacht es ob ob es nicht lustig wäre, dass man so n bisschen so Videos von von diesen Fun Facts, also von diesem Instagram Account nimmt und dann die die quasi Fakten checkt.
Und so Videos macht, wo man quasi sagt, hier, das sind die Faktenfreunde, also hier das sagen die in diesem Video, aber das ist ja faktisch falsch und so und das würde, aber ich glaube, das würde das alles so ad absurdum führen und das wär alles so auch so selbstreferentiell und so Hyper. Ach es wär einfach, es wär auch fucking langweilig und redundant und und unnötig. Also ich glaube auch nicht, dass das jetzt, dass wir das jetzt noch brauchen.
Ja, weil das ist wieder so, wie der Diskurs auf Diskurs gesteuert ist. Das ist. Einfach und ich mein, je weniger Aufmerksamkeit dieser Quatsch bekommt, desto besser ich. Ich hab nur eben Grad an was gedacht, bevor ich zu meinem Thema komme, was auch mit Funfax zu tun hat, aber nur so der also Funfax ist nur der der das der Ausgangspunkt das Sprungbrett in in mein Thema rein.
Ich, als du gerade eben darüber gesprochen hast, über die Sache, das Video mit Atomenergie und so und dass es quasi an den Energieriesen liegt und an den großen fossilen Konzernen, was ja irgendwie so exon, mobile, BP und so weiter da hab ich mir gedacht, das erinnert mich an eine Kritik, die die Publikation der DKP, also der deutschen Kommunistischen Partei, an Ole Nymon und mir neulich geäußert hat, weil wir haben wirklich, ja wir haben. Uns ja konstruktiv kritisch mit den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht beschäftigt und haben ganz viele Vorträge gehalten in sehr vielen verschiedenen Städten. Wir haben einen Gastbeitrag geschrieben in der Berliner Zeitung am Tag des Schulstreiks
oder am Tag davor und haben quasi gesagt, wir finden das prinzipiell toll, dass sich so viele junge Menschen dagegen engagieren, das ist, finden wir, uneingeschränkt super, nur n paar Teile der Strategie finden wir. Kritikwürdig nämlich eben diese Strategie, dass man quasi sagt, man stellt konkrete Forderungen auf.
Zum Beispiel gibt es irgendwie keine Ahnung, Sondervermögen Bildung, mehr Geld in Bildung und mehr Geld in Infrastruktur, und dann merken die Schülerinnen über die Jahre, dass der Staat diese Forderungen nicht umsetzt, und dann werden sie radikalisiert, quasi durch diesen politischen Kampf, von dem die Betreiber in dem Fall ist es die SDAJ, was quasi die Jugendorga von der DKP ist und in den Schulstreiks maßgeblich involviert ist. Also n Kampf von dem die Wissen, der ist aussichtslos und den sie rein Instrumentell verwenden für die Radikalisierung von New Menschen wo Ole Nyman und ich geschrieben haben, das finden wir falsch und dann hat die Publikation der DKP quasi uns im Nachhinein angegriffen, hat
folgendes geschrieben, unter dem Strich geht es den Autoren um etwas ganz anderes, also davor wurden wir die beiden Gegenstand Punkt Intellektuellen genannt, das fand ich auch lustig. Dann haben Sie danach geschrieben, eben bla bla bla in Manier der Vierteljahreszeitschrift Gegenstand Punkt schreiben sie dem Staat eine große Autonomie zu, er ist für sie nicht unmittelbar Staat der Monopole, sondern eine eigenständige Institution, deren Macht auch durch demokratische Bewegungen nicht beschränkt werden könne.
Jeder Staatsbürger habe gleiche Rechte, der Klassengegensatz wird damit negiert, also daran ist erstmal so viel falsch. Moment, das müssen wir glaub ich kurz aufdröseln. Müssen wir kurz Aufdröseln, also sie schreiben, Sie legen uns in in den in den Mund, dass wir sagen. Jeder Staatsbürger hat gleiche Rechte und sie sagen, das ist falsch. Also jeder Staatsbürger hat nicht gleich gleiche Rechte und damit würden Ole und ich den den Klassengegensatz negieren. Aber warte mal ich erstmal.
Dieser Vorwurf. Also woher könnte er sich ableiten? Der, Na ja, also. Dass ihr jetzt sagt, jeder, jeder Bürger hat oder jede Bürgerin hat gleiche Rechte. Was wie kommen Sie jetzt auf, also? Das versteh das versteh ich nicht. Ich versteh auch gar nicht, wie sie auf diesen Schluss kommen. Ich will nur sagen ganz kurz, ach so, das stimmt ja offensichtlich nicht, also jeder Staatsbürger hat ja gleiche Rechte, also der Staat der ideale Gesamtkapitalist stellt eine quasi mehr oder weniger Gleichheit vor dem Gesetz her, er sorgt dafür, dass in der Klassengesellschaft sich. Die Personen und Unternehmen auf ne Vertrag, also quasi darauf festlegen verlassen können, dass Verträge durchgesetzt werden, dass wir uns tatsächlich als
freie, als doppelt freie Lohnarbeiter begegnen. Oder wir begegnen den Kapitalisten und wir haben eben ne ne Rechtssicherheit, die in Anführungszeichen uns allen zugute kommt und daraus. Entsteht ja dann erst der Klassengegensatz, weil es eine Institution gibt, die tatsächlich diese gleichen Eigentumsrechte für alle durchsetzt. Der Witz ist ja, dass viele Leute sehr wenig von diesen. Eigentumsrechten haben, weil sie wenig Eigentum. Haben.
Das ist. Der Punkt aber Sie haben Technically alle die gleichen Rechte. Wenn dir dein Fahrrad geklaut wird, hast du n Anspruch darauf, dass du zur Polizei gehst und sagst, dein Eigentum wurde dir gestohlen und dann wirst du, zumindest sollte es so sein. Nicht davon gelacht, weil dass die Polizei sagt, irgendwie nein, dein Eigentum schützen wir nicht.
Genau. Und formal hat ja auch jede Person das Recht und die Möglichkeit n Unternehmen zu gründen. Genau und selber Leute einzustellen, in diesem Sinne einen Aufstieg zu vollziehen in der kapitalistischen in die kapitalistische Klasse genau so bisschen übertrieben gesprochen. Real ist es natürlich nicht so genau, weil es einfach an so vielen Dingen scheitern kann, an Netzwerken, an. Bilder es soll ja auch nicht jeder sagen. Es soll ja ist schon klar, ich würd es nur noch mal festhalten. Also und.
Und das ist halt der Punkt. Also. Das ist wirklich. Also es ist vollkommen falsch, das ist. Wirklich. Aber was, wie, wie gehen Sie weiter, dann also? Nee, da da, ich wollte eigentlich das davor schreiben, also oder davor besprechen, dass wir quasi wir schreiben dem Staat eine große Autonomie zu, er ist für sie, also für Ole und mich, nicht unmittelbar Staat der Monopole.
Sondern eine eigenständige Institution, deren Macht auch durch demokratische Bewegungen nicht beschränkt werden könne. Das steht in unserem Artikel, wenn ich mich richtig erinnere, sogar nicht drin. Sie arbeiten sich da also diese Publikation von der DKP arbeitet sich da so n bisschen an dem ab, was sie glauben, dass wir denken, zum Teil stimmt das auch und das, was da eigentlich verhandelt wird, ist eigentlich der Gegensatz von quasi eher gegenstandpunktnahen marxistischen Auffassungen. Davon, dass der Staat eben nicht nur Interessenvertreter der Kapitalisten ist, sondern eben auch ne Institution, die eigene Ziele verfolgt und die nicht unbedingt mit den Kapitalisten jetzt quasi. 1 zu 1
deckungsgleich. Das lässt sich ja schon ganz, ganz einfach zeigen. An dem Beispiel von Migration, weil für sehr, sehr viele Unternehmen in diesem Land ist es wichtig, n starken Niedriglohnsektor zu haben und in einer rassistisch verfassten Gesellschaft ist es leichter, Leute, die eben Migrationshintergrund haben oder die ratifiziert werden, in ne schlechtere Lohnposition zu drücken, weil sie vielleicht die Sprache nicht so gut sprechen, weil sie n Altersrassismus erfahren, der sie.
Vielleicht also der einfach ihre Position, ihre soziale verringert, so dass man sich weniger rausnehmen kann, dass man ne mehr auch mit Gewalt einfach unterdrückt wird und diesen Rassismus machen sich zunutze so große Firmen, indem sie einfach weniger Löhne zahlen, was ihre Profite steigert, das heißt? Firmen haben jetzt und dass sie das jetzt aussprechen müssen, sie tun sie einfach nur, haben einen unmittelbaren geldwerten Vorteil von einer relativ großen Migration und eben auch von Rassismus, die können auch selber dagegen Rassismus sein, aber sofern er da ist, kann er unter Umständen auch n Standardvorteil sein, so fies das klingt. Und wenn jetzt aber ne Politik sagt, wir machen jetzt die Grenzen dicht, das ist halt
scheiße, dann kommen dann halt irgendwelche Post. COS und sagen, Wir sind eine große Familie. Ja, also das ist doch die das augenscheinlichste Beispiel dafür, dass politische Interessen nicht kapitalinteressen sein müssen, obwohl es natürlich auch Unternehmen gibt, die davon profitieren, wenn die Grenzen dicht sind, also ne. Ich mein, es ist ja auch so, dass es genug Unternehmen gibt, die tatsächlich, also große Unternehmen und Kapitalisten, die tatsächlich keinen Bock auf Krieg haben, die das tatsächlich schlecht finden, wenn der Staat, in dem sie tätig sind, unternehmerisch, wenn der auf einmal Krieg führt. Also ich mein.
Gerade in Deutschland. Ich meine. Ja ne, so und also da geht es. Auch wieder so Energie, energiesachen und so weiter also ich denke schon, dass es für viele Firmen eigentlich so angenehm gewesen wäre, einfach zu sagen, was weiter mit Russland unsere Deals und kriegen halt günstiges Gas, weil wir können hier dicht machen.
So, und das ist eben aus deren Sicht, die quasi eher ne ne, also einer leninistischen Imperialismus Theorie folgt, ohne dass ich die jetzt hier irgendwie im im genaueren besprechen möchte. Dass man quasi sagt, der Staat ist eigentlich ne fast schon leere Hülle und nur Interessenverwalter der Kapitalistenklasse und alles was der Staat macht, ist nur für die Kapitalistenklasse manchmal über ein oder 2 Ecken. Aber im Prinzip ist es nur fürs Kapital und ich musste noch gar nicht.
Also das ist ne extrem lange gerade Herleitung für diesen einen Gedanken den ich hatte als. Du aber dafür haben wir ja diesen Podcast genau, sehr schön. Was du über das Video von Fun Facts über die Atomenergie gesagt hast, wo diese Person ich hab weiß nicht mehr wer da wer das Video gemacht hat über die Atomenergie. Ich musste auch ihren Namen, warte mal. Ich hab so kurz meine Notizen.
Ja, diese Musikerin, Dota, Dota Care, Dota. Care genau so. Und sie sagt ja im Prinzip auch, dass es quasi nur auf dem Mist, der der Energie der großen Energiekonzerne. Gewachsen ist. Und was sagst du? Jetzt gerade sagst du jetzt gerade, dass sie eine Vertreterin der leninistischen Imperialismus Theorie ist. Guck mal, und das ist n ganz großer. Das ist n 5 nein 150 D Schachmove von Marco Böckling dass er quasi n Buch geschrieben hat über 2 sozialdemokratische Dullis und nicht mehr über einen Kommunisten und einen Anarchisten wie früher, und er hat dieses sozialdemokratisch grüne Buch geschrieben.
Um irgendwelche anpolitisierten links grünen Promis ranzuholen, die dann undercover durch die Redaktion von Marc Uwe Kling Leninismus im Mainstream platzieren. Das ist krass. Das ist wirklich und keiner will, dass man drüber redet. Genau. Die wollen nicht, dass wir drüber reden. Ich. Also wirklich.
Also es gäbe so n paar Hasssprüche im Internet. Ja, also it's not that deep find ich schon ganz schön schlimm, aber. Und niemand redet drüber. Das hast du am allermeisten drüber. Ich denk mir wirklich so, nee, geh bitte, bitte also. Sehr viele Leute reden da ich. Würde sagen, bei 99% der und niemand redet drüber takes gehst du bitte einmal ins Internet googlest einfach nur das Thema und lässt sich eines Besseren belehren. Na ja, ich hatte eigentlich ein ein ein Thema und das würd ich hier gern noch bisschen verhandeln. Und zwar hat es auch mit Funfacts zu tun. Aber wie gesagt, ich will eigentlich das nur so als Sprungbrett verwenden und zwar hat mir eine Person, die ich hier nicht näher benennen
möchte, mit der ich natürlich auch kein Problem habe, die im weitesten Sinne mit Funfacts assoziiert ist oder Affiliated ist mit funfacts mir im Nachgang von meinem Video über das Känguru Buch geschrieben und hat gesagt. Dass diese Person es schade findet, dass ich quasi zusammengefasst die linke Spalten würde, also die linke Bewegung im im im weiteren Sinne, das wäre.
Es wäre sehr hämisch meine Kritik und es würde ja. Nichts bringen und dann auch mit Verweis quasi auf das Zitat von Tarek HIZ Linke diskutieren auf Twitter, wer darf links sein, wer darf es nicht und die rechten sie trainieren auf dem Schießstand für Tag X. So das ist ja so n sehr bekanntes Tarek Zitat und was auch in vielen Fällen auch immer auf Twitter immer angeführt wird und so wenn mal wieder inner linke Kritik geübt wird und so weiter und ich.
War ich hab dann auch auf die auf die Nachricht reagiert und so weiter und ich hab dann auch länger drüber nachgedacht, ob das denn das ist, was ich da gerade mache. Also spalte ich die linke, Spalte ich die linke Bewegung, indem ich sage, dass dieses Projekt Fun Facts halt einfach komplett unausgegoren ist, dass da zum Teil wirkliche Quatschtakes verbreitet werden und dass die Strategie einfach die falsche ist und. Da hab ich so überlegt und über über diesen Vorwurf an sich. Du spaltest die Linken, was bedeutet der eigentlich, der bedeutet ja eigentlich, dass man so n bisschen sich quasi auf so einende Werte besinnen soll, dass man wieder zurückkommen soll in so nen linken Mainstream
von von Themen wo worüber wir ja alle uns einig sind. Und dann hab ich mir so gedacht, wenn wir mit den Leuten von Fun facts. Mit keine Ahnung, Marg, Uwe Kling oder irgendwelchen anderen Leuten reden würden. Auf was könnten wir uns denn einigen und ich glaube natürlich, mit dem könnten wir uns auf mehr Sachen einigen als jetzt mit Friedrich Merz oder so.
Natürlich natürlich ist es so, dass wir jetzt irgendwie mit Marg, Uwe Kling eine Meinung teilen würden im Sinne von, dass die Kapitalakkumulation von wenigen Privatpersonen. Ziemlich schlecht. Internal ist so. Wie gesagt, auch bei diesen ganzen Folgen. Also diese Fakten, die denn da gewählt worden sind, die sind n großen Teil würd ich sagen. Ja das ist faktisch korrekt.
Ja, ich stimme der bloßen faktischen Analyse, die da vorgelegt wurde, zu, da gibt es nichts dran auszusetzen oder auch, aber ich hab nach jeder Folge, na ja, ja, jetzt fängt ja die eigentliche Arbeit an, also und jetzt also es geht nicht um die Fakten, die brauchen und wie gesagt, das ist ja keine Sendung. Für die die Leute, die da noch nicht so ganz der Meinung sind, dass es 100% preaching to the quire, aber wenn es preaching to the quire ist, dann denk ich mir ja, dann klappert mal kurz 23 Fakten an um n Thema zu setzen und dann geht es halt eigentlich in die Analyse, in die die Maßnahmen irgendwas ja. Oder auch so Sachen wie.
Ja, die AFD ist ist keine gute Partei, so natürlich, aber dann fängt ja der große Dissens an und dann würd ich halt sagen warum. Also worüber? Worauf einigen wir uns denn dann mit Marc Uwe Kling eigentlich noch? Also wir sind uns in der Problemanalyse weitestgehend einig, und dann fängt ja der große Dissens an und den Dissens hab ich in meinem Video versucht in Kürze anzuschneiden, nämlich dass ich es für strategisch falsch halte, dieses dieses preaching to the Quire.
Noch mal zu betreiben, sich den gratis Applaus der eigenen links Grünen oder Mitte links grünen Bubble abzuholen und ich halte die Schlüsse, die sie daraus ziehen, eben für nicht konsequent genug und auch für nicht einfach nicht durchdacht. Und ich halte diverse Leute, die bei Fun Facts mitmachen, für krasse Opportunisten. Die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie bereit sind, Leute auch aus dem linken Spektrum vor den Bus zu werfen für Applaus aus der Mitte, vor allem bei zum Beispiel Thema Gaza.
So, da muss man nur mal gucken, wie innerhalb der Strukturen von innerhalb den Strukturen von Fridays for Future mit Palästina solidarischen Menschen umgegangen wurde, da hab ich in der in den letzten paar Wochen auch einige Gespräche führen dürfen mit Menschen, die mir da Sachen erzählt haben. Was da sogar im Vorfeld schon vom 7.
Oktober los war mit Palästina Solidarität und man will nur das Schreien, also man man möchte einfach nur schreien, dass diese Menschen bei Fun Facts jetzt quasi sich im Prinzip darauf berufen möchten, so dass man da die große linke Solidarität übt, so, und das find ich. Find ich wirklich dreist muss ich sagen und dann hab ich auch so überlegt, wo hab ich denn bisher Solidarität mit meinen Positionen aus so einer Mitte links Bubble bekommen und das Thema was ich in den letzten 2 Jahren hauptsächlich ist Wehrpflicht.
Aufrüsten also Gaza. Und wer? Kriegssüchtigkeit und viel Gaza so jeden Tag werde ich. Und auch Olonymon, der ähnliche Themen behandelt, werden wir von Menschen aus diesem Mitte links grünen Umfeld im Internet beschimpft. Wir werden wirklich komplett durch den Kakao gezogen, Putin, Trolle, ihr seid von Krempel bezahlt, was auch immer, und das ist die harmlose Version es.
Wird halt ne. Es wird halt ne einseitige Solidarität gefordert. Ja, da da, da will ich jetzt da eigentlich drauf hinaus. Also wir, wir werden aufs Übelste durch den Kakao gezogen. Uns werden die schlimmsten Sachen gewünscht. Also wenn der Russe erstmal bei euch und so weiter und sofort ja und kein einziges Mal kam von Leuten aus, die eben dieser Mitte links grünen Bubble von wegen Hey hört auf die anzugreifen, die sind doch auch Teil von unserer linken Bubble hört auf zu spalten, also dieser Vorwurf zu spalten geht immer nur an quasi Abweichler die konsequentere Positionen vertreten.
Und immer nur um die quasi zurück in die Mitte zu. Holen ICIC aber was wäre denn, wenn sie es nicht gemacht hätten? Also was wäre denn, wenn sie sich jetzt für dich eingesetzt hätten und ja, das entsprechend gesagt hätten, wäre das jetzt irgendwie besser gewesen, würdest du dann wenig spalterisch sein?
Du würdest ja genau die selben Inhalte machen, weil es darum einfach nicht geht, also. Ich weiß jetzt nicht, ob diese Verknüpfung jetzt wirklich die sinnvollste ist. Also ne mangelnde Solidarität vorwerfen find ich n einen wichtigen Punkt, der total berechtigt ist, aber der andere ist nach wie vor wo findet denn die Spaltung statt?
Also wenn in der Problemanalyse oder in bestimmten grundlegenden moralischen Prinzipien eine Einigkeit herrscht, dann ist doch das das, worum es eigentlich gehen sollte, also das erste Mal n grundlegendes humanistisches Verständnis existiert, dass bestimmte Menschenrechte nicht verhandelbar sind, das ganz klar ist, dass eben Milliardäre.
In dieser Welt nicht existieren dürfen. Dass Klimaschutz natürlich betrieben werden muss, wenn wir nicht alle in einer kaputten Erde leben möchten, das ist ein, sage ich mal, progressiver Grundkonsens, auf den ich mich einigen möchte, und das finde ich auch gut, dass er existiert und so auf dieser Basis und auf dieser Faktenbasis, wenn man sie so nennen möchte, kann man ja erstmal operieren.
Und das ist ja das, wo ich auch keine Spaltung wünsche. Ich muss jetzt nicht mit anderen Linken diskutieren, ob der Klimawandel wirklich existiert, sorry, das ist nicht das Thema, sondern worüber wir wirklich diskutieren müssen und wo Bitte und Uneinigkeit herrschen davon herrschen soll, ist bei allen Fragen der der Folgen, die daraus entstehen, der Konsequenzen der politischen Maßnahmen, die man ableiten kann, da wünsche ich mir ne Diskussion, also der Vorwurf der Spaltung setzt auf einer falschen Ebene an, also ne weiß nicht. Mehr ja, also ich mein.
Es es würde natürlich. Ich würde jetzt nicht irgendwie anders agieren, wenn mir diese Solidarität entgegenschlagen würde im Sinne von Hey ihr, ihr mit Leute, hört auf, genau, ich würde da jetzt nicht unbedingt anders handeln, es geht mir dann nur n bisschen darum, dass man quasi jetzt im sag ich mal im erweiteten Umfeld von Funfacts und so weiter, dass man da sich auf ne ne Solidarität. Beruft die immer nur in eine Richtung geht also die quasi als als eigentlich webanized wird nach links für an Leute die die weiter links stehen, aber die jetzt keine konsequente, wo keine konsequente Sicht auf die linke Bewegung in im Weiteren irgendwie erkennbar wird.
Also es ist halt es geht mir um diese inkonsequente Verwendung. Von innerlinker Solidarität ja, und ich muss sagen, dass mich das, dass mich das schon stört. Es ist nicht so, dass ich mir diese Solidarität die letzten 2 Jahre gewünscht hätte oder es mir irgendwie keine Ahnung, ich glaub auch nicht, dass es was gebracht hätte, ehrlich gesagt so, aber diese ganzen, diese ganzen, diese wirklich unfassbar ekligen Vorwürfe und Beschimpfungen, die man beim Thema Kriegstüchtigkeit bekommt, die. Ja, gehen wahrscheinlich auch nicht spurlos an mir herüber. Vorüber so.
Und wenn man dann mich quasi eh jetzt in diesem in diesem Kontext noch wieder reinholen will und mir eigentlich eine Solidarität oder von mir eine Solidarität verlangt mit dieser erweiterten Bubble, ich mein, Ich will nicht sagen, dass. Die irgendwie die Leute von Fun Facts oder die Leute, die da involviert sind oder so mich in der Vergangenheit angegriffen hätten oder in dem Sinne beschimpft haben, sondern es sind halt irgendwelche Twitter Accounts oder Instagram Accounts die mir in die DMS kacken oder in die Kommentare und so weiter so aber es geht mir um um dieses ja diese Bubble, die würd ich sagen schon ungefähr die gleiche ist.
Leute die. Glauben Sie sind auf der guten Seite? Sie sind Hashtag, die guten Hashtag, wir sind mehr, wir wählen die SPD und wir wählen die Grünen und wir halten uns einfach für ziemlich dufte so. Und wenn man dann eben diese Solidarität in die eine Richtung verlangt, aber nie in die andere Richtung zeigt oder nie in die gleiche Richtung auch mal zeigt, das finde ich einfach, es hat mich in dem Moment einfach. Wirklich genervt so und ich hab jetzt eben gerade über so n bisschen wurde n bisschen konkreter und hab über so Fridays for Future und so geredet. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Person, mit der ich da einen Kontakt hatte, quasi die das mit Fridays for Future irgendwie war so also Luisa Neubauer ist bei
Funfacts dabei, Spoiler ich hab nicht mit Luisa Neubauer darüber geschrieben, das wollte ich hier vielleicht noch mal noch mal anmerken, so aber. Es geht mir einfach darum, dass diese diese opportunistische Haltung gerade bei diesen Themen von Kriegssüchtigkeit und eben Gaza oder Palästina Solidarität in den letzten 2 Jahren so krass präsent war und die Zeit für diese, für diese innerlinke Harmonie und Solidarität einfach. Also weil ich will nicht sagen, die ist die, die ist einfach vorbei.
Aber die Frage war jemals Zeit dafür, aber ich finde es jetzt einfach so krass aus, der aus der Zeit gefallen das noch irgendwie zu erwarten ich. Ich hab n ich hab n begrifflichen Vorschlag, der vielleicht noch mal diese Frage nach wo können wir spalten, wo sollten wir spalten, wo vielleicht auch nicht noch n bisschen mehr auf den Punkt bringt. Ich glaube es ist wichtig zu unterscheiden zwischen politischen Gegnern und zu politischen Feinden. Ich finde sowieso diese gegnerfeind Unterscheidung gar nicht so schlecht, weil.
N Gegner ist erstmal auch n Kontrahent oder Kontrahent auf Augenhöhe und in diesem Sinne würde ich sagen natürlich ich als ne linke Person. Also jetzt von mir aus auch die Partei Die Linke ist mir jetzt in diesem Falle egal. Wenn ich jetzt bei der Linken bin und Politik mache, dann sind die Grünen ein politischer Gegner.
Sie sind aber nicht der politische Feind. Der politische Feind ist die CDU, der politische Erzfeind, also die CDU ihrer jetzigen Verfasstheit, der politische Erzfeind von mir ist die AFD, also da gibt es keine, da gibt es keinen, kein kein zusammen, ja, also bei der CDU könnte man auch sagen, ne, die hat auch das Zeug zum Gegner, also da gibt es auf jeden Fall Leute und Kräfte und Fraktionen, wo ich sagen würde, mit denen kann man auch mit einem demokratischen Grundverständnis zusammenarbeiten, so mit der AFD ist es unmöglich. Mhm, das wär jetzt sehr parteienpolitisch gedacht, aber das kann man ja auch, finde ich auf politische Strömungen, die jetzt nicht parteipolitisch angesiedelt sind, auch so sehen und vielleicht auch da noch mal
diesen Rückgriff zu Sophie Passman ja, so viel passman ist vielleicht jetzt nicht, ist nicht kapitalismuskritisch genug, ist nicht intersektional genug, guckt sich nicht zu sehr an, was in weiß ich nicht im panafrikanischen Feminismus passiert oder weiß Gott was, also soweit feminism mäßig Choice feminism kann man ihr alles vorwerfen, aber so viel Passman ist nicht der politische Feind.
Sie kann man kritisieren als politischen Gegner, weil sie nicht weit genug geht, weil sie irgendwie ne, das kann man alles sagen und das ist aber keine, das ist keine Spaltung, und na ja, da brauchen wir auch also keine Spaltung, das ist einfach nur eine politische Kritik, die auch inhaltlich begründet ist.
Ne ob die berechtigt ist oder nicht wieder ne andere Frage. Und wenn du jetzt die Grünen kritisierst oder die SPD oder die Linken, also die Linke als Partei, find ich das völlig legitim, das ist das ist business as usual. Hier brauchen wir keine Einheit für was denn das sind politische Gegner, es gehört einfach zum normalen demokratischen miteinander, Demokratie wäre der Sinn davon, dass man widerstreitende Meinungen hat, weil sie widerstreitend sind, aber es gibt politische Feinde, so, da gibt es auch keinen Konsens, und da muss auch kein Konsens hergestellt werden, und der ist bei der politischen Funktion der AFD, wo ich einfach keinen, da möchte ich nicht auf sie zugehen, ich möchte auf die
Wählerinnen zugehen, weil ich nicht glaube, dass sie alle so politisch verfestigt sind, dass sie aus tiefster Überzeugung die AFD wählen. Ich glaube nicht, dass sie abschätzen können, was die politischen Konsequenzen wären, wenn die AFD an der Macht wäre, und ich glaube, um sie gilt es zu kämpfen, aber ja, da möchte ich möchte die Spaltung zur AFD, die möchte ich, die suche ich auch ganz aktiv, aber die Grünen zu kritisieren doch keine Spaltung Mhm, also das ist einfach nur politische Gegnerschaft, ganz normales, ganz normaler Politikbetrieb find ich quatschig also da irgendwas herbei zu fantasieren, was eigentlich nur politischen Feinden gilt. Mhm.
Ja, ich finde halt. Also ich find es halt vor allem irgendwie schade, dass dass bei Fun Facts einfach Leute mitmachen, die zum Teil wahnsinnig viel Reichweite haben und zum Teil sehr viel Geld haben und also wirkliche A Promis sind, also Caroline Herfurth oder so die die die müssen nicht vor Kritik beschützt werden.
Die vor allem nicht von irgendwelchen linken Heinis im Internet die Mittel viel Reichweite haben. So, und ich finde es ist halt so, ach keine Ahnung, es hat mich aber enttäuscht, ich bin einfach ich bin ich bin ich war letzte Woche enttäuscht Marc Uwe Kling Ich bin diese Woche enttäuscht von Mitte von von von linksliberalen Mitte Linksliberalen die anderen die Spaltung vorwerfen.
Und gleichzeitig würd ich trotzdem sagen, wir haben fast alle, wenn du jetzt nicht aus dem kommunistischen Elternhaus kommst, eben ne Bewegung gemacht von Linksliberalismus hinzu, wie ich sagen würde nicht unbedingt linksradikaleren ne. Also de facto ist auch Linksradikaler, aber ich meine jetzt ja zu konsequenteren Formen des Linksseins ja so, also manchmal muss man auch n bisschen sagen, OK ne dafür, dafür gibt es ja dann auch. Andere Podcasts, andere Formate, die vielleicht bestimmte Inhalte noch weiter greifen, auch durch ne Kritik hindurch und versuchen das auf n anderes Level zu bringen. Ich würde an dieser Stelle eigentlich aber gern noch ganz kurz über die Rheinland Pfalz Wahl reden, die war ja gestern und wenn wir jetzt hier schon
von politischer Gegnerschaft reden und Differenzen im demokratischen Parteienspektrum und so weiter und so weiter, dann komme ich ganz. Drauf herum. Weil. Es ja eigentlich schon n bisschen witzig. Also wenn so Medien immer versuchen so ne Landtagswahl ist richtig spannend darzustellen und. Bei der CDU und SPD, die waren bei den Umfragen immer gleich auf und so ein spannendes Kopf an Kopf rennen und ich denk mir so daran ist exakt gar nichts spannend. Also nichts, denn gemäß dieser Umfragen, die auch mehr oder weniger ne das Wahlergebnis jetzt widergespiegelt haben, gibt es wenn du jetzt nicht mit der AFD zu sich zusammensetzen möchtest, nur eine einzige mögliche Koalition, nämlich die zwischen CDU und SPD, also den
beiden, die beim spannenden Kopf an Kopf rennen halt ihren Namen getreten sind. Das heißt, wir haben ne Wahl mit Parteien, die fast gleich auf sind, die eh zusammen regieren werden. Ist nur die Frage, Wer macht den Vorsitz daran find ich exakt nichts spannend und spannend ist es auch nicht so, wenn man sich halt anschaut wo es also wo die beiden Volksparteien, möchte man sie in Rheinland Pfalz noch nennen, eigentlich auseinander liegen.
Ich hab mal aus Spaß den Wahl o mat gemacht und dann hab ich gesehen wo ne. Einigkeit auch mit meinen eigenen Überzeugungen. Da ist also größte Überzeugungen bei mir offensichtlich bei den linken und ne CDU und SPD mit dazu genommen und dann hab ich geguckt, welche Themen sind bei uns allen denn gleich, was fordern wir denn alle, worauf können wir uns denn entgegen allen demokraler Spaltungsversuche eigentlich einigen, also allerwichtigster Punkt Platz 1 dorfkneipen stärken.
Das geht wirklich über das gesamte Parteienspektrum. Dorfkneipen müssen finanziell gestützt werden, auch staatlich von mir aus, das muss passieren. Interessant fand ich, dass auch die freie Kulturszene ne Förderung erfahren soll, also da war die CDU auch ganz aktiv mit dabei, weil freie Kulturszene ist jetzt eigentlich der CDU normalerweise nicht so wohlgesonnen, find ich erstmal n starken Punkt, dass sie die nicht komplett rasieren wollen, auch dass die Klimaneutralität gewahrt werden soll, die Rheinpfalz bis 2013 erreichen gedenkt, auch das ist wichtig, die Tariflöhne sollen bei öffentlichen Ausschreibungen weiter.
Vorgeschrieben sein. Es soll weiterhin ne Härtefallkommission bei Abschiebungen geben und es soll weiterhin für ne geschlechtliche und sexuelle Vielfalt an Schulen gesorgt werden. Also da soll drüber im Lehrplan per Lehrplan aufgeklärt werden. Ich hab jetzt oft weiterhin gesagt, also du siehst bei den Übereinstimmungen sind wir bei vielen Punkten die bereits beschlossene Sache sind, wenn man jetzt guckt wo SPD und CDU voll auf Linie sind, wo ich und auch die Linke dann deutlich abweicht ist, dass sie.
In Rheinland Pfalz die Atomwaffen den Randstein lagern, nicht abschaffen wollen, dass sie die Videoüberwachung für Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen einführen wollen, Bundeswehr an Schulen keine Sache. Dazu passt auch, dass militärische Forschung an Universitäten verstärkt werden soll, sind für Sammeleinrichtungen von Asylbewerbern.
Sie finden beide richtig, dass man beim Jobcenter Leistungskürzungen bekommen soll, wenn man die Termine öfter versäumt. Und sie sind nicht für ne vollkommene Vergesellschaftung von allen Krankenhäusern. Also darf gerne weiter private Krankenhäuser geben, auch gerne weiter ne entsprechend damit einhergehendes klassenmedizin.
Also kurz und gut in allen möglichen Bereichen der ja polizeilichen Aufrüstung, der militärischen Aufrüstung, dem Abbau von Sozialstaatlichen und gesundheitspolitischen Maßnahmen sind sich diese Parteien auf Landesebene vergleichsweise einig. Und ja, was daran noch n spannendes Kopf an Kopf rennen sein soll, frag ich mich wirklich. Also ich mein es gibt n paar Unterschiede. Ja, also sowas wie keine Ahnung, bürgerräte wählen ab 16 verkaufsoffene Sonntage, das wär so Thema weitesten so ne demokratieförderung, da gibt es n paar Sachen bei wohnen ne Abschaffung der Mietpreisbremse wollen die CDU natürlich die SPD nicht oder die SPD will auch, dass man, wenn Wohnungen n bisschen Leerstellen, dass man
die Halt entziehen kann, also Mietwohnungen und die wollen und weil dafür will die CDU zum Beispiel die Grunderwerbssteuer senken bei Wohnungskauf, was die SPD nicht möchte, also da könnte man welche ja fast mehr auf CDU Linie und dann gibt es ja noch sowas wie keine Ahnung. Handyverbot an Schulen oder Kosten für Schulessen soll das übernommen werden oder nicht?
Interessanterweise ist da ja die SPD auch dafür, dass die Kosten weiterhin von den Eltern übernommen werden sollen beim Schulessen. Es wollen die halt so n bisschen staffelpreise machen, ich halt das für n bisschen bürokratisch aber gut und was ich auch inzwischen Körper fand, dass die CDU getrennten Schulunterricht möchte, wenn die Kinder nicht genug gut genug deutsch können, fand ich finde ich auf lange Sicht gesehen nicht so den besten Take, aber das sind jetzt nicht so unbedingt politische Großmaßnahmen.
Also die jetzt wirklich im im wirklich gigantischen Sinne das Leben von Menschen irgendwie betreffen. Anders als jetzt irgendwie Jobcenter, Aufrüstung, Bildung und ich find es halt so bitter zu sehen, das ist halt, das ist halt wirklich Landespolitik heute, gell? Na ja, ich mein, was mir dazu einfällt, dass einfach einfach folgendes. Also ich hab einfach weißt du, ich hab keine Lust mehr auf Phrasen pseudoveränderungen.
Und die immer gleichen Stuhlkreise mit denselben Personen als Antwort. Wenn wir, wenn wir jetzt inhaltlich und personell auch nichts tiefgreifend verändern, dann war es das mit der SPD, oder ich fordere personelle Konsequenzen. Wir müssen endlich wieder die arbeitende Mitte erreichen. Ja, ich kriege gerade n Stroke Ey auf dem Sofa von diesem Hotel.
Ach du hast mir, du hast mir das schon im Vorfeld diesen diesen Tweet was es war geschickt. Kannst du kurz sagen, was der Kontext von dieser an unsäglichen Phrasenhaften Worten ist? Dass wir jetzt die Phrasen beenden müssen? Es ist Dario S. Punkt, ein prominentes Juso Mitglied, der bestürzt darüber ist, wie seine Mutterpartei abschneidet.
Und endlich fordert Schluss mit den Phrasen und ich bin einfach so dankbar, dass endlich mal jemand endlich ein mutiger Nachwuchspolitiker fordert, dass die Phrasenhaftigkeit. Aufhört. Ja, dass die personellen Konsequenzen folgen müssen. Es müssen personelle Konsequenzen folgen. Die Phrasen müssen aufhören und die hart arbeitende Mitte muss endlich wieder angesprochen werden. Ich würde sagen, damit sind wir heute aufrecht, ich muss dann. Kurz am Ende kurz noch n Shoutout geben für die arbeitende Mitte, weil Maurice Höfgen hat in einem. Kurzen Video dazu echt gekocht hat nämlich einfach auch genau dasselbe gehört.
So, wir müssen die hart arbeitende Mitte wieder erreichen von der SPD und er hat gesagt, das kann doch nicht wahr sein und hat dann einfach von allen möglichen Spitzenkandidaten weiß ich nicht offiziellen Pressemitteilungen und so weiter von dieser SPD in den letzten 10 Jahren exakt diese Diagnose rausgesucht, mit wirklich diesem Wording.
Wir müssen die hart arbeitende Mitte wieder erreichen, hab ich kaputt gelacht, weil es einfach so peinlich ist, so peinlich. Aber ich wünsch mir natürlich, dass die sich die SPD jetzt im Zuge dieser immensen Wahlschlappe in Rheinland Pfalz, weil sie ja immer wirklich ewig da regiert sind, jetzt abgelöst worden von der CDU, dass sie jetzt wirklich zusammensetzen und noch mal ganz scharf überlegen, woran das liegen könnte. Kleiner Spoiler, Sie haben die Hartarbeit mit nicht erreicht. Ja, ich wünsch mir tatsächlich keine personellen Veränderungen, weil ich möchte weiterhin, dass der Vizekanzler und. Finanzminister.
Marc Uwe Klingbeil. Marc Uwe Klingbeil, Marc, Lars, Lars, Lars, Reinhold Klingbeil mir auf Instagram folgt und wenn er nicht mehr Finanzminister und Vizekanzler wäre, dann könnt ich diese breaging Rights nicht mehr anmelden. In diesem Sinne, mir bleiben 2 Sachen zu sagen, erstens ich freu mich auf das. Wehrpflicht, kritische und Kriegstauglich Kriegstüchtigkeitskritische Video bei Fun Facts Es kommt sicherlich, wir müssen sicherlich nur noch ein paar Tage warten, bis man sich auch dort gegen die Kriegstüchtigkeit stellt.
Ansonsten, also ansonsten erwarte ich personelle Konzepte. Ansonsten erwarte ich personelle Schluss mit der Phrasenhaftigkeit Marc, Uwe und zweitens, Dein Buch ist erhältlich. Brutal fragile Typen von Ole Liebel. Ich hab es vor mir liegen, wenn diese Aufnahme stoppt, werd ich dich um eine Widmung bitten und dann werd ich es anfangen zu lesen und ich freu mich wie ein wie ein Schneekönig. Ich hab neulich die Meinung gesprochen und die Person kannte die Phrase sich wie ein Schneekönig freuen nicht ich war bestürzt.
Das ist wirklich bestürzend. Die werden uns recht wie Schneekönige freuen sie so es war es war Liebe es mit dir zusammen in einem Zimmer zu sitzen und. Es war toll. Es ist so toll. Es ist so viel schöner, aber du kannst meinen Fuß streicheln. Und dann? Hört ihr das? Ich. Ich streichel gerade seinen Fuß.
Ja, und das ist total schön. N bisschen kuscheln und quatschen. So, du hast einen Fuß, ich hab einen Mund in diesem Sinne. Oh Gott, Stopp, ich geh jetzt in den Stopp draufstopfen das LOL Tschüss Tschüss.