BGT - Board Game Theory· Folge 272
BGT282 - Presseevent Pegasus 2026
Freitag, 2. Oktober 2026 · 1 h 28
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Shownotes
Pegasus lässt die Flügel schwingen. Auf zum Presseevent
Das Presseevent in Friedberg von Pegasus bescherte uns pünktlich zur SPIEL 2026 ein brutal gutes Line-Up. Christian von Brett & Pad und Lars vom Ringboten Online waren mit uns vor Ort und am Tisch und begleiten uns durch die Neuheiten. Von Familienspielen bis hin zum Kennerkracher haut Pegasus einige Titel raus. Eine Must-Have Folge für alle die zur Spiel vorbereitet sein wollen.
Markus führt uns in seiner Premiere als Host durch die Folge.
Viel Spaß und gut Brett!
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Markus Ja, hallo ihr Lieben da draußen an den Endgeräten. Es ist wieder BGT und ihr hört tatsächlich einen neuen, euch unbekannten Host, weil, ich bin heute das erste Mal als Gastgeber am Start und ihr habt es vielleicht dem Titel entnommen. Es geht heute um das Pegasus Presse Event und dass ich das nicht alleine mache, ist ganz klar. Ich habe mir sehr, sehr liebe und nette Gäste eingeladen.
Markus Zum einen mein Partner bei Brett & Pet, Christian.
Christian Moin.
Markus Und wir haben den lieben Lars von Ringboote Online am Start.
Lars (Ringbote) Ja, hi zusammen.
Markus Ja, Lars, ich greife mich mal direkt an dir fest. Lars, erzähl mal ein bisschen, Ringbote Online ist ja vielleicht vielen Hörern da draußen unbekannt oder auch bekannt. Gib mal so ein kleines Update. Was ist der Ringbote Online? Wer bist du? Was machst du da? Erzähl mal ein bisschen.
Lars (Ringbote) Ja, der Ringbote Online ist entstanden tatsächlich damals aus dem Printmagazin Ringbote, was es in den 90er Jahren gegeben hat und ab und zu ja auch immer nochmal auf Spielemessen auftaucht. Oder wenn man bei Pegasus was bestellt, dann liegt da ein Ringbote dabei. Der Ringbote Online hat sich dann abgespaltet als Fanprojekt oder als Privatprojekt, als die ganze Geschichte eingestellt worden ist mit dem Printmagazin.
Lars (Ringbote) Und seitdem ist der Bernd Perplies da unterwegs als Chefredakteur mit einer Menge freien Redakteuren. Wir machen Brettspiele, wir machen aber auch Comics, Bücher. Alles, was irgendwo mit Fantastik zu tun hat, ist also so gesehen thematisch ein etwas breiter aufgestellter Kanal. Und ich bin seit jetzt gut drei Jahren, glaube ich, da.
Lars (Ringbote) Ja, der Kai hat mich damals fürs Rezensieren gewonnen und mittlerweile auch begeistert, kann ich sagen. Genau, ich und der Kai oder der Kai und ich, wir machen im Wesentlichen da die Brettspielsparte und sehen zu, dass wir möglichst alle Verlage abdecken. Also das ist keine Pegasus-Fanboy-Aktion, sondern wir sind da unabhängig und versuchen uns möglichst breit aufzustellen.
Markus Ja, aber für alle User da draußen, wenn man diesen Ringboten auch bekommt, da ist ja immer das Pegasus-Logo drauf. Oder war es zumindest. Wie kann man das so einordnen?
Lars (Ringbote) Genau, also der Ringbote als Printmagazin ist tatsächlich eine Werbebroschüre von Pegasus, so kann man das sagen. Mit diesem Printmagazin haben wir gar nichts zu tun. Trotzdem sieht man bei uns oben links im Browser den Pegasus von Pegasus. Und das hängt damit zusammen, dass wir die Infrastruktur, die IT-Infrastruktur von Pegasus benutzen.
Lars (Ringbote) Inhaltlich sind wir aber tatsächlich unabhängig.
Markus Ja, sehr cool. Lars, jetzt bist du das erste Mal bei der BGT, was mich persönlich sehr freut. Du hast den Kai ja auch schon ins Spiel gebracht. Wir spielen ja auch ganz gern mal zusammen in dieser Viererkonstellation und haben uns, glaube ich, vor zwei oder drei Jahren auf den B-Rex-Tagen kennen und lieben gelernt bei einer epischen Partie Billard im Keller.
Markus Ja, aber Kai, sorry, aber Lars, wie alle anderen auch, drei Fragen von der Board Game Theory. Warum Brettspiele?
Lars (Ringbote) Brettspiele sind für mich zum einen ein cooles soziales Event. Ich mag es unglaublich gerne, mit lieben Leuten am Tisch zu sitzen und zu sehen, wie sie sich freuen und zu sehen, wie sie sich ärgern. Also der Emotionsfaktor spielt für mich eine Rolle. Und dann gibt es die Herausforderung, die jedes Brettspiel stellt.
Lars (Ringbote) Das finde ich immer wieder aufs Neue spannend, bei neuen Brettspielen, die zu enträtseln sozusagen, Strategien zu finden. Und zu guter Letzt ist es auch für mich ein ganzes Stück Eskapismus vom stressigen Job, vom Job, der manchmal Sorgen bereitet. Und wenn ich Brettspiel spiele, dann bin ich in dieser Welt und denke keine Sekunde an die Arbeit.
Lars (Ringbote) Und das ist letzten Endes eine Resilienzmaßnahme. So könnte man das therapeutisch ausdrücken.
Markus Ja, mega. Und wenn du deine aktuelle Top 3 gerade festlegen möchtest oder müsstest, was sind deine drei Spiele, die für dich aktuell Top 3 sind oder Alltime Top 3, was würdest du rausziehen?
Lars (Ringbote) Ja, also ich habe eine ganz besondere Liebe zu Food Chain Magnate als Splotter-Spiel, weil, was haben die Leute von Splotter noch immer gesagt, wenn man ein Spiel nicht im ersten Zug verlieren kann, warum macht man den ersten Zug? Und genau so ist es bei diesem Spiel. Es ist unglaublich kompetitiv, unglaublich interaktiv.
Lars (Ringbote) Viele Dinge, von denen man sagt, das ist doch komplett broken. Und entsprechend ergibt sich eine fantastische Spieldynamik. Lediglich das Grafikdesign ist splottertypisch, augenkrebsverdächtig. Das also. Aus der jüngeren Zeit hat mich extrem geflasht, das Schicksal der Gemeinschaft. Was ja im Prinzip ein Pandemic-Klon ist, aber doch ein sehr aufgebohrter Pandemic-Klon, wo man nach der ersten Partie sich denkt, ja, okay, so geht das also hier, darauf muss ich achten.
Lars (Ringbote) Und das ist schon eine schöne kooperative Erfahrung, die ich da sehe. Und sonst, ja, sonst habe ich eine Menge Spiele, die mir wirklich gut gefallen. Ich müsste wahrscheinlich ein Tableau-Bilder nochmal nennen und da würde ich jetzt nicht Terraforming Mars oder Arche Nova nennen, sondern die Ameisen von Amura, weil das, glaube ich, ein ziemlich unterschätzter Titel ist.
Lars (Ringbote) Der hat zwar jetzt den portugiesischen Spielepreis gewonnen, der sehr expertenlastig ist, aber ich finde, das ist ein Spiel mit enorm viel Potenzial, was leider nicht so eine ganz tolle Produktion hatte, aber es ist wirklich, wirklich super und ich hoffe, dass das noch weiter ausgeschlachtet wird.
Markus Ja Lars, vielen Dank für deine Einführung. Gehen wir mal zum Event über. Wenn ihr den Podcast hört, war das Event am letzten Wochenende von Pegasus und passend, zu dem Pegasus Event haben wir natürlich auch eine Frage der Woche für euch am Start. Über die Frage könnt ihr euch im Laufe des Podcastes Gedanken machen.
Markus Und die Frage der Woche ist, wenn ihr euch einen Pegasus-Titel rauspicken müsstet, den ihr nur noch im Regal besitzen dürft, welcher Pegasus-Titel ist das? Christian, ich leite mal direkt zu dir über. Habe ich eine Gegenfrage?
Christian Sorry, wenn ich das reingrätsche. Eigentlich hätte ich eben schon reingrätschen müssen mit Food Chain, Magnate. Also bei mir war das mal auf einer Liste die besten, beschissensten Spiele, glaube ich, auf Platz 1. Aber gut, das soll heute nicht das Thema sein. Ja, ich habe eine Frage zu den Titeln. Pegasus allgemein oder jetzt explizit vom Presse-Event?
Markus Nee, Pegasus allgemein. Also das Presse-Event ist ja sehr aktuell und spezifisch, sondern guckt mal in eure Regale rein, ihr seht ja überall das Logo prangern, ich ja auch, wenn ich rund gucke, welchen würdet ihr da definitiv in eurem Regal rausziehen und sagen, das ist er. Ja, Christian, ich habe gerade das aktuelle Presse-Event schon mal beleuchtet.
Markus Gib mal eine Einführung von uns. Was ist das Pegasus-Event? Wie empfindest du das? Worüber reden wir heute?
Christian Ja, wir waren da ja schon öfter. Ich weiß jetzt gar nicht, wie oft ich schon da war. Ich glaube fünfmal oder sechsmal vielleicht sogar. Also das Presse-Event ist einfach eine Neuheitenvorschau vor das Spiel. Eine kleine Minispiel vielleicht sogar dieses Jahr insbesondere, weil es ja 25 neue Titel waren, die da vorgestellt wurden.
Christian Und da kommen dann viele Content-CreatorInnen zusammen und man hat ein kleines Rahmenprogramm, man wird durch einige Spiele durchgeführt, viele werden erklärt, manche Spiele spielen alle an vielen Tischen, man kann sich die Pegasus-Räumlichkeiten anschauen, also auch Pegasus kennenlernen, viele aus dem Team sind dort und vor allen Dingen geht es dann um Spielen, Spielen, Spielen und man hat da einfach eine gute Zeit und gerade wenn man da häufiger war, dann ist das so ein bisschen ein Familientreffen, würde ich sagen, weil man einfach so viele bekannte, nette, liebgewonnene Gesichter über die Zeit dann eben wieder sieht und man ja mit den Leuten super gerne dann am Tisch sitzt und dann eben sich die Neuheiten anschaut.
Christian Also ich fahre da immer super gerne hin und eigentlich schade, dass das fast nur ein Tag ist, und nicht mehr, weil auch gerade wir fanden dieses Jahr durch die Masse an echt vielen Spielen, Dazu kommen wir dann ja auch noch und vielen guten Spielen, so viel kann ich glaube ich jetzt schon verraten, ist das fast ein bisschen zu wenig Zeit.
Markus Ja, also tatsächlich, du hast es ja gerade schon mal kurz angeteasert, Pegasus liefert um die 25 echten Neuheiten für die Messe in Essen raus oder hat sie im Line-Up. Ich glaube, das ist ein brutal spannendes Portfolio und auch ein sehr logistisches Portfolio, weil die Sachen müssen ja alle in Essen vorhanden sein.
Markus Und Peter, der Pressesprecher von Pegasus, hat ja auch angekündigt, dass alles vor Ort, so wie es aktuell ausschaut, da ist. Also ist das ja schon mächtig.
Christian Ja, auf jeden Fall. Und es ist auch echt cool für die. Man kennt das ja von anderen Verlagen oder aus anderen Jahren, auch bei Pegasus, dass es hier und da immer ein paar Neuheiten gibt, wo alle total heiß drauf sind und dann haut das mit der Logistik eben nicht hin. Und dieses Jahr scheint das auf jeden Fall gut geklappt zu haben.
Lars (Ringbote) Was ich spannend finde, ist, dass hier der Pegasus mehr Eigenproduktionen in diesem Jahr zeigt als je zuvor. Also das ist nochmal ein interessanter Aspekt, dass wir gar nicht so lokalisierungsheavy sind, sondern dass der Pegasus hier doch das eine oder andere Eigengewächs präsentieren wird.
Markus Ja, ich glaube, das ist halt auch den Erfolgen geschuldet, die Pegasus in der Vergangenheit hatte. Also damit hast du schon eine sehr gute Überleitung zum Line-Up gegeben. Würde ich vielleicht auch tatsächlich so mal mitnehmen und sagen, Eigenproduktion. Was stellt Pegasus an Eigenproduktionen vor? Worauf können wir uns freuen? Lars, pick mal einen Titel raus.
Lars (Ringbote) Ja, also wir haben neue Spiele in der Dorfromantik-Reihe, die ja von Lukas Zach und Michael Palm sind, den beiden Star-Autoren, möchte ich sagen, den beiden Pegasus-Haus-Star-Autoren. Da kommen gleich zwei Spiele in dieser Reihe. Und zwar einmal ein kleineres, Dorfromantik-Kopf an Kopf, wo es so ein bisschen mehr wieder in den Duell-Charakter reingeht.
Lars (Ringbote) Und ich glaube, das fußt auch alles auf eine Aktion, die im letzten Jahr an den Pegasustagen stattgefunden hatte. Da hatte man das in größerem Maße schon so ähnlich gespielt. Lustig also, dass das jetzt als fertiges Produkt kommt. Aber das große Dorfromantik-Feature ist Dorfromantik Südsee, wo wir uns eben in die Südsee thematisch begeben und auch optisch, wo wir Mangrovenwälder haben, kleine Fische, viele kleine Inseln.
Lars (Ringbote) Und interessanterweise ist es so, dass der Prototyp von Dorfromantik ursprünglich genau dieses Setting hatte. Also kommt die Südsee dann endlich zur Dorfromantik.
Markus Ja, also man muss ja sagen, diese beiden Star-Autoren kamen halt auch mega sympathisch rüber. Also die sind um die Tische rumgewuselt, die haben Smalltalk gemacht. Also ich fand die jetzt richtig cool und wir haben ja zu viert, zu fünft Südsee Dorfromantik auch angespielt. Christian, ich weiß, dass du megaviel Dorfromantik gespielt hast und glaub ich auch in allen Versionen da unterwegs bist.
Markus Nimm unsere Hörenden doch da draußen mal mit, was ist das Besondere für dich jetzt an Südsee und warum lohnt sich der Titel in der Messe vielleicht auch in die Tasche zu packen? Oder für wen lohnt es sich?
Christian Ja, Dorfromantik ist ja bei mir so ein zweistelliges Schwert eigentlich sogar. Und das ist das Interessante. Das ist ja ein super cozy Spiel, wie man so heute schon sagt. Und oft war es so, ich bin jetzt nicht der große Dorfromantik-Fan. Und dann war es dann aber so nach Feierabend oder irgendwie anstrengende Tage oder manchmal auch einfach so, dass dann hier in der Familie oft gesagt wurde, ach, lass doch mal Dorfromantik spielen.
Christian Und ich an dem Tag eigentlich Spiele gar nicht so auf dem Zettel hatte für mich und dann, ja gut, dann spielt man halt mit. Und am Ende dachte ich mir jedes Mal, boah, das hat einfach so viel Spaß gemacht und es hat mir irgendwie Energie gegeben. Es hat genau das richtige Level, um es dann eben an solchen Tagen auch zu spielen.
Christian Man kann es cool kooperativ spielen und es ist am Ende einfach, finde ich, sehr befriedigend, wenn sich diese Landschaft so ausbreitet vor allem und man das eben zusammen gemacht hat. Und es wird dann durchaus ja auch immer kniffliger, je länger man das spielt durch diesen Kampagnen-Modus. Und es kommen ja neue Teile dazu, Ziele und so weiter.
Christian Und dann wächst auch die Kommunikation. Also ich bin wirklich dann am Ende doch ein Fan dieser ganzen Reihe. Ich habe die auch alle gespielt, wie du gesagt hast. Und was ich jetzt bei Südsee sehr schön fand, war erst mal die Optik. Ich fand es noch schöner als Sakura. Bei Sakura hatte ich auch immer so ein bisschen das Problem mit der Farb.
Christian Mit der Farbzusammenstellung oder Ordnung mit den Zielen. Da bin ich manchmal ein bisschen durcheinander gekommen. Das hatte ich jetzt bei Südsee gar nicht. Und die neuen Elemente, also mit den Fischschwärmen, dass der längste Weg, also jetzt der Steg, anders gewertet wird. Wir haben ja viele Dinge gar nicht gesehen. Das ist ja, man will sich da ja auch nicht komplett spoilern.
Christian Bin ich einfach auch gespannt, was da noch in den weiteren Schachteln dauert. Also ich fand die Partie super cool und ich habe richtig Bock, Südsee jetzt zu spielen und da richtig einzutauchen. Fische gibt es noch und Boote, die rumfahren. Also es war auch ein bisschen mehr los, schon direkt eigentlich am Anfang.
Christian Und ich glaube, es ist auch ein ganz cooler Kniff mit diesen Booten, um die eine Mechanik jetzt ein bisschen mehr rauszugreifen, dass man sich entscheiden kann, einfach Plättchen wegzuwerfen, die einem in dem Moment vielleicht wirklich nichts nützen. Und dann mit diesem Boot auf der Landschaft herumzufahren und Fische einzusammeln, die wiederum dann Siegpunkte bringen.
Christian Also das fand ich einen ganz coolen Kniff und der ist bestimmt auch in der Mechanik dann über andere Teile und so weiter noch ein bisschen mehr verwoben. Wir hatten, glaube ich, als Sonderplättchen den Hafen zum Beispiel, wo dann am Ende eben Siegpunkte winken, wenn man mit seinen Schiffen dort dann hinkommt.
Christian Und wie wir gesehen haben, ist das gar nicht so einfach, weil man ja allgemein viele andere Dinge erfüllen möchte und so ein Plättchen abwerfen, um Schiffe zu bewegen. Ja, will man das jetzt wirklich? Also ich fand den Kniff ziemlich cool und hat mir sehr, sehr gut gefallen. Und es war auf dem Event ähnlich wie bei mir zu Hause, Da waren dann viele andere Spiele und ich dachte, ah, das willst du jetzt spielen und dieses und jenes.
Christian Und dann war ja eben Dorf Romantik Südsee eines der Titel, die alle gespielt haben, die dann aufgebaut wurden. Ich hätte das jetzt erst mal nicht dort aus dem Regal gezogen und dann haben wir es gespielt und ich fand unsere Partie mega cool. Also das Erlebnis, wie ich manchmal zu Hause hatte, ich da dann auf der Messe genauso, nicht auf der Messe, aber auf dem Event.
Markus Ja, also geht mir genauso. Ich glaube, ich hätte Dorfromantik bei den ganzen Neuheiten, die da waren, als letztes rausgezogen, aber ich bin völlig begeistert davon, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, sie haben viel mehr noch Mechaniken reingebracht, die sich aber sehr rund und gut anfühlen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, okay, jetzt wollen sie mit uns mit einer neuen Auflage, nochmal dazu bewegen, eine Dorfromantik zu kaufen und was Kai gesagt hat, das fand ich auch bemerkenswert, der war ja skeptisch, wir haben es zu fünft gespielt, ob es zu fünft funktioniert, und es war genau diese cozy Stimmung, die du beschrieben hast, aber trotzdem ein herausforderndes Spiel, bei dem wir alle sehr viel kommuniziert haben.
Lars (Ringbote) Ja, ich muss auch sagen, ich habe die beiden Autoren dann in der Essensschlange nochmal getroffen. Da stand ich direkt neben denen. Und für mich war es die erste Dorfromantik-Erfahrung. Ich habe mir das immer sehr solitär vorgestellt. Das habe ich gar nicht gefühlt. Also dieses Miteinander puzzeln, Miteinander rätseln, das fand ich schon wirklich gut auf einem schönen Level.
Lars (Ringbote) Und die beiden haben mir nochmal mit auf den Weg gegeben, naja, sie hätten noch Ideen für die nächsten drei Jahre ungefähr. Also die Reihe, da gibt es glaube ich noch einiges, was wir da erwarten dürfen.
Markus Ja, cool. Sehr, sehr guter Beitrag, schöne Überleitung. Pegasus und die Autoren haben auch angekündigt, dass sie für die nächsten zehn Jahre auch noch Ideen für eine andere Eigenentwicklung haben. Die konnten wir selber nicht spielen, wir haben sie nicht selber gespielt, aber ich weiß, dass Christian sie sehr häufig gespielt hat. Lars, bei dir bin ich mir nicht sicher.
Markus Bossfighter QA, was gibt es da Neues und wie würdet ihr als Bossfighter-Profis das eventuell einstellen? cool.
Christian Einschätzen. Erstmal würde mich interessieren, Lars, hast du es gespielt?
Lars (Ringbote) Ich habe es gespielt, allerdings glaube ich nur zwei, drei Partien, das steht bei uns hier nicht im Hause und ich glaube, gerade die ersten Partien sind eher so zum Reinkommen.
Christian Ja, vor allen Dingen die erste, die erste ist ein super gutes Tutorial, was dann ja das Spiel auch, oder eines der Stärken ist, finde ich, auspacken, App starten, ersten Boss spielen und dann ist man schon drin als Familie. Ja, ich habe sehr viel gespielt. Das war wild, als ich das auf das Spiel dann bekommen hatte am ersten Tag und mit Peter noch ein bisschen drüber gesprochen hatte, weil letztes Jahr war ich dann auf der Neuheitenmesse da von Pegasus eben nicht.
Christian Und da war ich leider verhindert und dann habe ich es halt auf das Spiel kennengelernt und am Nachmittag oder am Abend war es dann, habe ich mit der Familie, die sind auch mit immer auf das Spiel, in unserer Ferienwohnung dort Bossfighters ausgepackt und wir haben direkt an dem Abend, obwohl wir alle irgendwie schon Watte im Kopf hatten und Messe ist ja auch irgendwie immer ein bisschen anstrengend, haben wir direkt die ersten drei Bosse gespielt, und wir waren irgendwie alle wirklich komplett geflasht.
Christian Also ich finde das sehr, sehr geil. Es ist auch technisch total sauber umgesetzt. Das fand ich damals sehr beeindruckend. Es gibt ja auch andere hybride Spiele, die dann öfters mal abstürzen oder andere Probleme haben. Und das hatte bei uns Boss Fighters Tour A halt wirklich überhaupt gar nicht. Und dann sind die Bosse cool gemacht. Es ist so viel Kommunikation am Tisch, abwechslungsreich. Man levelt seine Charaktere, also seine Helden.
Christian Also das ist einfach ein richtig gutes Spiel. Habe ich ja auch auf Brett und Pat dann entsprechend rezensiert, ich glaube ich habe damals einen neuen vergeben, war auf jeden Fall eines der Highlights des Jahres und jetzt kommt eben Dschungelfieber raus, wie Markus schon meinte wir konnten es jetzt nicht spielen, ich hätte es da auch nicht so gerne gespielt, das muss ich nämlich eher mit meinen Jungs spielen oder mit meiner Familie, Beeindruckend fand ich, dass das ja ein absoluter Erfolg ist und die meinten, dass sie bis zum Ende des Jahres 100.000 Exemplare davon verkauft werden, oder? So erinnere ich das zumindest auch.
Markus 100.000 ist das anvisierte Ziel und ja, das ist halt schon ein Erfolgsmodell. Und wenn wir jetzt diese thematische Erweiterung sehen, Dschungelfieber, da sind halt fünf neue Bosse drin und vor allem auch zwei neue Helden.
Christian Der Paladin!
Markus Der Paladin, genau.
Lars (Ringbote) Der besonders gut in den Dschungel passt.
Christian Wer kennt ihn nicht, der mit schwerer Rüstung sich durch den Morast kämmt.
Markus Ja, also ich glaube, die zwei Autoren hören halt auch wirklich in die Community rein und achten sehr fein darauf, was letztendlich gewollt wird. Und der Paladin, ich bin ja selber kein Rollenspieler, muss wohl so eine Klasse sein, die jeder gerne spielt oder die gerne spielen. Christian, ich weiß, dass du Rollenspiele spielst.
Markus Welche Klasse wählst du denn eigentlich immer?
Christian Ich wählte niemals den Paladin.
Markus Ja, das habe ich mir gedacht, dass du kein Mainstream wählst.
Christian Nee, aber Paladin ist auf jeden Fall so ein Klassiker und ich finde es natürlich cool, dass der drin ist. Und ich weiß ganz genau, dass bei uns wäre der schon in der Grundbox gewesen, der wäre auf jeden Fall ausgewählt worden. Aber das Schöne ist ja, dass es dort aus Volk und Klasse mixt man sich ja was zusammen.
Christian Und dementsprechend, wenn da jetzt eben die neuen Völker und die neuen Klassen dazukommen, kann man auch mit der Grundbox dann nochmal neue Sachen zusammenstellen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man mit dem Paladin Lust hat, auch nochmal ins Grundspiel einzusteigen, zum Beispiel und im Dschungel Fieber sowieso.
Markus Ja, also… Du bist jetzt wieder rumgewischen. Welche Klasse spielst du denn?
Christian Also bei Pen & Paper ganz unterschiedlich, weil die Systeme ja auch anders sind. Also du kannst natürlich bei Cthulhu jetzt, spielst du andere als bei Cyberpunk Red oder so. Vielleicht kommen wir nachher ja auch noch ganz kurz zu den Rollenspielen, weil da bietet Pegasus ja auch immer einiges an. Also ich spiele gerne eigentlich Schurken würde ich sagen, Splittermond hatte ich aber zum Beispiel einen Priester bei DSA habe ich sehr lange an Geweihten, also an eine Priesterin gespielt, also das ist wirklich super unterschiedlich, was das System so gerade anbietet, bei Cyberpunk wäre es der Rockstar also, ja Lars.
Markus Bist du da auch unterwegs? Welche Klasse würdest du dir wählen, Lars?
Lars (Ringbote) Ich habe das nur in meiner Jugend gemacht tatsächlich, aber ich finde ja Klassen immer besonders lustig, wenn man sie schön kombiniert. Also, der marxistische Schurke oder so, sowas würde mich zum Beispiel sehr ansprechen.
Markus Ja, sehr geil. Also ja, hört sich mega spannend an, auch Boss Fighters Dschungelfieber hört sich sehr cool an, weil ich glaube, was sehr gut ist, diese Szenarien oder diese Erweiterungen in unterschiedliche Szenarien reinzubringen. Also die Autoren haben ja gesagt, sie haben Ideen für die nächsten zehn Jahre und Bossfighter QA wird mit Sicherheit da auch ganz coole thematische Erweiterungen liefern, die dann ja sehr viel kombinierbarer sind.
Markus Also 36 Kombinationen sind jetzt mit Grundspiel und Erweiterung ja schon möglich. Also das System wird dann auch sehr, sehr schnell wachsen. Also ich freue mich tatsächlich drauf. Ich hoffe auch, dass ich mal so einen Bossfighter bekomme oder mir zulege und es dann spielen werde, dass ich da mal eintauche.
Markus Und ich hoffe, dass die dann auch irgendwann so eine Wassererweiterung, was weiß ich, Bossfighter Atlantis rausbringen. Das fände ich mega cool.
Christian Oh ja, das wäre mega geil. Und was man vielleicht auch noch erwähnen kann, wenn man das jetzt gar nicht kennt, das System, durch die App können die natürlich auch außerhalb von jetzt klassischen Veröffentlichungen, Erweiterungen und so weiter, ja Dinge implementieren. Das hatten die ja auch also pegasus dann erzählt dass es diesen, weihnachtsboss gab ein osterboss also dass diese app einfach lebt und supportet wird und dann auch eben dort, man überrascht wird als gruppe wenn man dann einfach mal wieder bei boss fighters reinschaut und hoch auf einmal ist der neuer boss also da sind ja viele viele verschiedene dinge möglich, aufgrund dieser hybridität.
Markus Ja sehr schön, Machen wir mal einen kleinen Schwenk. Das waren so eigentlich die zwei Benchmark-Titel, Eigenproduktionen, die Pegasus auch sehr fokussiert weiterbetreibt, sehr gut weiterbetreibt. Was mich persönlich gefreut hat, dass wir Medico anspielen konnten. Christian, Medico, einer deiner Lieblingsautoren.
Christian Auf jeden Fall.
Markus Gib uns mal einen kleinen Überblick darüber.
Christian Ja, Stefan Feld reizt mich grundsätzlich immer. Ich glaube, mit meiner Frau zusammen habe ich vielleicht die meiste Zeit in Brettspielen mit Stefan Feld verbracht. Dementsprechend war ich sehr neugierig. Ich fand das Spiel sehr, sehr cool. Es hat mich ein bisschen an Bora Bora erinnert oder an Cusco, falls man den Titel kennt.
Christian Heißt, man hat eigentlich gar nicht so viele Aktionsmöglichkeiten. Also eigentlich nur eine, würde ich sagen. Man schickt seinen Worker von einer Region in die nächste, das ist im Prinzip die große Entscheidung, aber daran angekettet sind halt ganz viele andere, Mechanismen und man will ganz viel schaffen, man will sein Tableau ausbauen, man will Aufträge erfüllen, man will Waren verkaufen, man will die Waren sammeln, man will mit den Waren aber auch seine, wie hießen sie nicht, Zauberbücher, diese Rezeptbücher vervollständigen.
Christian Man will Werkzeuge kaufen und alles bringt natürlich, wir sind bei Stefan Feld, Punkte. Und das dann alles unter den Hut zu bekommen als Pick-up-Delivery, so als Hauptmechanik würde ich sagen, weil man alles irgendwie einsammeln muss und irgendwo hinbringen muss, aber natürlich an verschiedene Orte, man hat nur acht Runden, das ist dann super knifflig und ich glaube, das ist dann klassischer Titel und darum meinte ich auch wie Bora Bora oder Cusco, wo man in der ersten Runde denkt so, boah, das war jetzt aber echt heftig, aber immerhin, ich habe drei von diesen Sachen einigermaßen gut gemacht oder vielleicht sogar nur zwei.
Christian Und wenn man das Spiel dann wirklich kann und da glaube ich ist der Wiederspielreiz dann auch hoch, dann schafft man vielleicht am Ende irgendwie alles und weiß ich nicht, ist jetzt nur eine Hypothese aber, würde mich nicht überraschen wenn das so ist und das finde ich dann durchaus reizvoll und man hat ja auch Interaktion wenn man sich dann um nicht jetzt so tief in die Mechanik zu gehen aber, wenn man sich eben trifft an diesen Orten dann gibt es ein Prestigeduell auch spannend, dass man dann immer schauen muss, wo gehen die anderen vielleicht hin bin ich sehr weit oben mit diesem Prestige, dass ich die anderen herausfordern kann und besiegen kann, also auch Interaktion war da drin mir hat es sehr gut gefallen, ich glaube wir haben auch gar nicht so lange gespielt.
Markus Ne, ich glaube eine Stunde ungefähr oder ein bisschen länger als eine Stunde mit vier Personen. Also wir haben es mit Vollbesetzung gespielt. Was ich sehr interessant fand, dass das Brettspiel eher rund aufgebaut war und die Regionen im Prinzip in einzelne Käseecken unterteilt waren, und der Medikus, der Namengebende, im Prinzip jede Region einmal besucht hat.
Markus Und ich konnte ihn auch immer besuchen, um wichtige Wissensfortschritte zu erlangen. Das haben wir sehr selten gemacht. Also immer wenn ich den Medikus besucht habe, bekam ich eine Eule. Mit dieser Eule konnte ich dann Bereiche auf meinem Brettspiel freischalten, was mir thematisch sehr gut gefallen hat, weil ich tausche mich als Bader mit dem Medikus aus und, erlange dann eventuell, wie das zu dieser Zeit nun mal war, Sissen über den Dialog.
Markus Das fand ich mega, mega cool und auch diese anderen Mechaniken fand ich sehr, eingängig, weil ich persönlich bin ja kein Riesenfreund von Pick and Deliver. Da haben es Titel immer irgendwie schwer, aber dieses Spiel hat irgendwie Pick and Deliver auf ganz vielen verschiedenen Ebenen gehabt und konnte da sehr gut punkten.
Christian Also, ja, fand ich schon. Du willst so viele verschiedene Elemente irgendwo hinbringen und die sind natürlich oft nicht am gleichen Ort. Und das aber hinzubekommen, dass sie vielleicht am gleichen Ort sind, je nachdem, wie du die Sachen einsammelst und planst, war schon cool. Und ganz witzig bei mir, wir haben ja sehr unterschiedlich gespielt, ich hatte zum Beispiel viel weniger Prestige als du und für mich war dieses Treffen auch das passt dann vielleicht thematisch eben nicht so gut, weil wenn ich da antanze und wenig Prestige habe, dann beeindruck ich den halt nicht und dann kriege ich auch keine Boni, also ich hatte vor dem eher Angst, und bin nicht zu den Gebieten gegangen, wo der dann stand Ja.
Markus Was auch noch herausragend ist, dass man seine Route vorab wählen muss. Also man wählt gleichzeitig aus, welche Region ich besuche. Und je nachdem, Christian hat ja von Interaktion gesprochen, je nachdem, wer diese Region eventuell auch besucht, ergeben sich halt dann andere Konstellationen im Spielablauf.
Markus Und das ist auch noch ein sehr spannender Kniff in diesem Spiel.
Christian Auf jeden Fall. Und das ist ja das auch mit dieser Interaktion, dass du dann die Tableaus der anderen beobachten musst, weil du dann vielleicht siehst, Markus, der hat den und den Auftrag gerade liegen, der könnte also in die gelbe Region gehen. Gleichzeitig brauche aber die und die Materialien für sein Rezept.
Christian Die liegen woanders, vielleicht geht er aber auch dahin. Also diese Tableaus, die man da vollpuzzelt und die dort mit Ressourcen und Material liegen, die geben einem halt Informationen, und grenzen dann ein, wo der andere vielleicht hingeht, wenn man sich mit dem treffen möchte. Also schon echt spannend, cool gemacht.
Markus Ja, Lars, ihr kamt ja ein bisschen später. Hast du das Spiel auch gespielt? oder dir angeschaut oder wie ist dein Blick auf das Spiel? Christian und ich haben halt jetzt ein bisschen länger darüber gesprochen, aber wie siehst du es?
Lars (Ringbote) Genau, also grundsätzlich finde ich den Titel auch total spannend. Ich habe mich ja direkt da an so einen Medico-Tisch hingesetzt, weil ich dachte, Mensch, das ist jetzt das erste Spiel, was ich spielen werde. Es sieht einfach auch wirklich gut aus. Also die Tischpräsenz finde ich wirklich, Ich finde das wirklich sehr ansprechend, die kleinen Holzfigürchen, die wirklich schön rausgearbeitet sind und so.
Lars (Ringbote) Also das hat mich schon wirklich angemacht. Dann ist es aber aufgrund der Zeit und des Programms und so weiter nicht dazu gekommen, dass ich es wirklich gespielt habe. Generell mag ich aber Feldtitel schon gerne. Und eure Ausführungen gerade haben mich schon noch mal wieder neugieriger gemacht. Also ich werde mir das auf jeden Fall noch hier auf den Tisch bringen.
Markus Ja, mega. Ich habe jetzt noch zwei Titel rausgesucht, die wir nicht gespielt haben, die aber vom Line-Up für mich sehr, sehr interessant klingen. Und bei einem Titel weiß ich, dass Christian total gehypt ist und bei dem anderen bin ich total gehypt, weil ich es einfach super gerne spiele. Zwei Familienspiele, einmal Wolfsmond und einmal Fragments Solara.
Markus Christian, warum bist du bei einem davon so begeistert und gehypt?
Christian Du sprichst da bestimmt fragments an oder wobei ich auch das andere unbedingt spielen wollte darum weiß ich jetzt nicht so genau aber ich nehme jetzt mal fragments und. Ja, da muss ich sagen, hat mich hier meine Spielgruppe eigentlich vor Ort, ich habe ja diesen offenen Spieltreff hier im dritten Freitag und die haben mich darauf so gebracht und gehypt, weil die meinten, du fährst ja zu Pegasus, guck dir das mal unbedingt an oder bring das mit oder versuch mal was zu bekommen, wir wollen das unbedingt spielen und erst dann habe ich mich damit beschäftigt und ich habe es mir dann dort auch gar nicht angeschaut, weil ich mich nicht spoilern wollte.
Christian Das ist ja ein narratives Abenteuer mit eigenständigen Geschichten, die durch Logik, Kreativität und Beobachtungsgabe dann gelöst werden. Also es geht halt um Poselei, um Plättchen anschauen. Ich bleibe da jetzt recht vage, muss ich auch. Ich habe es nämlich, wie gesagt, noch nicht gespielt. Es wird heute noch gespielt. Ich freue mich richtig drauf.
Christian Wir haben jetzt hier ja diese Familienedition davon, das ist ja ein kleiner Ableger und es gibt dann eben den großen Brocken mit schicken Schubladen und echt geiler Schachtel, würde ich sagen. Das gibt es dann ja auch noch, das geht dann ja aber in den Kennerspielbereich rein, glaube ich, und ist dann auch ein Stück weit komplexer.
Christian Aber das Fragments, wie gesagt, ich glaube, das ist einfach mal wieder ein ganz anderes Spielprinzip und bietet andere Spielereien oder anderes Miteinanderspielen. Und dementsprechend bin ich darauf sehr neugierig, kann aber mehr dazu eigentlich leider gar nicht sagen.
Markus Ja, aber ist ja schon mal ein guter Überblick. Lars, wie sieht's bei dir aus?
Lars (Ringbote) Was ich erstmal interessant fand, auf der Spiele-Schachtel stehen zwei Dinge oder drei eigentlich. Zum einen Familie, dann 1 plus als Spielerzahl und 90 bis 120 Minuten. Die 90 bis 120 Minuten beziehen sich wohl dann auf den ganzen Fall, den man dann einmal durchspielt, das Abenteuer, das Puzzle sozusagen und dann ist es fertig, das Spiel.
Lars (Ringbote) Aber es ist eben komplett zurücksetzbar. Das heißt also, man kann das dann irgendwann. Wenn genug Vergessen eingesetzt hat, könnte man das nochmal wieder rausziehen oder man kann es auch weitergeben danach, das Spiel. Das 1 Plus deutet darauf hin oder soll auch dafür stehen, dass das ein solitäres Spiel eben ist.
Lars (Ringbote) Man kann das alleine spielen sehr gut, man kann aber auch mit mehreren Leuten puzzeln. Die wollten aber nicht so direkt eine Obergrenze angeben. Mit wie vielen Leuten kann man denn noch und so weiter im Gespräch mit dem Klaus Ottmeyer kam so ein bisschen raus, er würde es für eins, zwei Leute empfehlen, drei sind auch noch okay und zu viert ging er auch noch.
Lars (Ringbote) Darüber hinaus sieht er das nicht mehr so richtig, weil es dann eben so ein Puzzlespiel ist. Und Familie, das ist so ein Grenzfall hin zum Kenner schon. Also es ist, die haben da wohl Pegasus intern schon ein bisschen drüber diskutiert, sollen sie Familie, sollen sie Kenner draufschreiben und haben sich in diesem Fall für Familie entschieden, einfach auch, weil die Anleitung ganz gut zu erschließen ist.
Lars (Ringbote) Aber es bietet schon einiges für ein Familienspiel.
Markus Ja. Einiges bieten für ein Familienspiel ist mit Sicherheit auch bei Wolfsmond der Fall. Ich bin ein riesen Love Letter Fan. Ich mag, diese Art der Spiele, weil ich es sehr häufig in der Familie auf den Tisch bekomme, oder weil es sehr häufig rausgezogen wird, vor allem wenn neue Leute da sind oder Gäste und man will irgendwas spielen und dann sagt man, hey komm, lass uns mal eine Runde Love Letter spielen.
Markus Das Prinzip ist ja immer relativ einfach. Man hat eine Karte auf der Hand, man zieht eine und muss eine ausspielen und dann den Kartentext abhandeln und deduktiv letztendlich nach und nach alle Spieler eliminieren. Und dieses Love Letter Prinzip für mich als Bestes, definitiv als Love Craft Letter in der alten Version. Das ist eins meiner absoluten Lieblingsspiele.
Markus Und jetzt kommt Wolfsmond raus, wo sie ganz klar sagen, wir kopieren dieses geile Prinzip, erweitern es aber nochmal ein bisschen. Hätte ich gern gespielt, haben wir nicht hinbekommen. Wie sieht es bei euch aus? Lars, wärst du gerne am Start gewesen?
Lars (Ringbote) Ja, auf jeden Fall. Also das triggert schon ganz viel bei mir, weil ich Love Letter wirklich gerne mag und das bei uns in der Familie auch sehr gut ankommt. Und das Setting ist, glaube ich, total spannend, so ein Werwolf-Setting. Ich glaube, man darf sich nicht in die Irre führen lassen, wenn man so auf die Packung draufguckt, dann könnte man sagen, na, nochmal ein neues Werwolf-Spiel.
Lars (Ringbote) Aber es ist eben genau, wie du sagst, das Love Letter, aber dann in einem Setting organisiert, Und ich glaube, mit dem einen oder anderen wirklich spannenden Kniff. Also das ist eins der Titel, von denen ich denken würde, da wird man noch mehr von hören, weil sie wirklich leicht zu erschließen sind und weil sie einfach so ein sexy Setting haben.
Lars (Ringbote) Ich werde es mir auf jeden Fall besorgen. Das ist ein absolutes Muss.
Christian Also ich hatte da ein bisschen zugeschaut und es sah wirklich cool aus. Es lagen viele Karten aus, die Fähigkeiten sind anders. Und das Besondere ist eben, und das mag ich sehr, dass wenn man rausfliegt, es eben Charaktere gibt. Also wenn man stirbt in dem Spiel, in der Runde zumindest dann wieder reinkommen kann. Das ist dann ja ein neuer Kniff.
Christian Das gibt es so eigentlich bisher, glaube ich, nicht. Und das finde ich immer ganz charmant. weil dann bleibt man vielleicht spannender am Tisch sitzen und es gebannt dann noch, was passiert noch, komme ich nochmal wieder rein, und andere Leute, die denken, jetzt habe ich gleich gewonnen, gewinnen dann doch nicht, weil eben wirklich nochmal wieder jemand reinkommt und eine ganz andere Dynamik bringt, also das ist jetzt nur in der Theorie so für mich, aber ich glaube, das ist ganz geil.
Markus Ja, das haben die Autoren auch tatsächlich hervorgehoben, dass es über das Spielen, über das häufige Spielen auch immer wieder relativ coole neue Kombinationsmöglichkeiten gibt, die so gar nicht auf dem Schirm waren. Und dadurch ist der Wiederspielreiz von Wolfsmond natürlich definitiv auch gegeben. Und ich bin da ganz bei Lars.
Markus Ja, bei mir wird es auch einziehen, weil ich alle Love Letter Spiele irgendwie habe und sie auch immer in ganz unterschiedlichen Konstellationen auf den Tisch kommen. Sehr gut. Ja, eine Besonderheit, die wir auch hatten, wo wir alle was zu sagen können, ist das Thema Stichspiele. Und auch da haben wir zwei unterschiedliche Stichspiele gespielt, die ich ganz gern mit euch mal gegeneinander stellen würde.
Markus Einmal Text the Rich und einmal Nokusu Dice. Ist bei Pegasus als Lokalisation dieses Jahr erhältlich, war letztes Jahr ein absoluter Geheimtipp auf das Spiel in Essen, ist von einem japanischen Verlag ein Stichspiel und war tatsächlich, sehr lange sehr, sehr schwer zu bekommen und wurde bei Kennern und vielen Freunden gehandelt und war teilweise, das weiß ich, weil ich gestern mit Dennis, da noch drüber gesprochen habe, auf Ebay Kleinanzeigen bis zu 300 Euro das Exemplar gehandelt.
Markus Also, ja, da hat sich Pegasus, glaube ich, eine echte Perle geangelt, über die ich ganz gerne mal mit euch sprechen würde. Lars, was ist das Geile an Nukosu Dice?
Lars (Ringbote) Ja, Nukosu Dice kommt erst mal als normales Stichspiel daher. Jeder kriegt einen Haufen Stichkarten. Es gibt zunächst mal fünf Farben und es herrscht Bedienzwang, also alles ganz normal. So, dann gibt es aber einen Haufen Würfel, die namensgebenden Würfel. Und diese Würfel, die draftet man, sodass man sich neben seinen Karten auch noch einen Würfelpool bereitlegt.
Lars (Ringbote) Diese Würfel sind dann also nichts anderes in dem Spiel als Karten wiederum, aber Karten, die offen liegen. Also ein blauer Fünferwürfel wäre also eine Fünferblaue Karte. Das ist das Gleiche. Wenn man diese Würfel draftet, dann bleibt ein Würfel übrig. Und dieser Würfel, der übrig bleibt, der gibt an, was sozusagen der Supertrumpf ist in diesem Spiel.
Lars (Ringbote) Die nicht schlagbare Karte und gibt darüber hinaus noch an, welche Zahlen Trumpf sind und welche Farbe Trumpf ist. Und alles, was Trumpf ist, gilt als eigene Farbe. Das heißt also, wenn da eine blaue 3 liegt, dann sind alle blauen Karten und alle 3er Karten Trumpf. Und nicht blau oder nicht rot, wenn das eine rote 3 ist.
Lars (Ringbote) Und darum den Kopf erstmal zu wickeln, das ist schon nicht ganz ohne. Jetzt spielt man also die Karten alle aus und die Würfel alle aus und das macht man so lange, bis nur noch ein Würfel übrig bleibt. Und dieser Würfel, der dann übrig bleibt, die Zahl des Würfels, die Augenzahl, die sagt, wie viele Stiche sollen wir denn eigentlich gewonnen haben. Das ist also unsere Stichansage. Wenn da eine 5 liegt, dann sollten wir besser 5 Stiche gewonnen haben.
Lars (Ringbote) Und das Ganze ist, wenn man das dann spielt, ein Spiel, was Stichspiele auf ein neues, übernächstes Level bringt. Also wir haben das gerade gestern noch auf dem Tisch gehabt und meine Frau, die Martina, die wollte die erste Karte ausspielen. Und die ist wirklich eine Stichspielerin und die meinte irgendwann nach einer Minute, die haben doch Lack gesoffen.
Lars (Ringbote) Also das war für alle so mindblowing, die ganze Geschichte. Aber wenn man es dann spielt, dann merkt man eben die Vielschichtigkeit. Und für mich ist das ein echtes Experten-Stichspiel. So weit würde ich gehen. Warum? Weil die Wertung dann auch echt japanisch ist, denn man kriegt so ein paar Punkte für seine Stiche, die man gewonnen hat und für das Versagen der anderen kriegt man richtig viele Punkte.
Lars (Ringbote) Oder mit anderen Worten, wenn man selber versagt, dann hat man die Schoße da, dann kriegen die anderen viele Punkte. Und je mehr Leute versagen mit ihrer Stichvorausschau, desto mehr Punkte gibt es für den, der es trotzdem geschafft hat. Das sind dann die Zehnerpunkte.
Christian Ja, genau. Habt ihr das oft geschafft mit dem Würfel, dass ihr die Stichanzahl geschafft habt, Lars? Zu Hause jetzt?
Lars (Ringbote) Ja, wir hatten in der ersten Runde, hatten wir alle versagt, da war das noch okay. Die zweite und dritte Runde, da hatte ich das geschafft als einziger und hatte damit das Spiel eigentlich schon gewonnen. Und in der vierten Runde hatte ich das dann als einziger nicht geschafft. Und das zeigt, glaube ich, aber auch so ein bisschen den Lernfortschritt der Gruppe. Dann irgendwann hatten es alle raus, wie es geht.
Lars (Ringbote) Aber in der ersten Runde fühlt man sich schon ein Stück verloren und denkt sich, wie soll ich denn das alles zusammenbringen?
Christian Also mit der ersten Runde meinst du die erste Runde im Spiel oder die erste Partie?
Lars (Ringbote) Nee, ich meine tatsächlich die erste Runde im Spiel. Mit der zweiten Runde im Spiel fängt da schon an, so ein kleines Pflänzchen zu wachsen, dass man sagt, also man lernt stetig dazu. Und ich glaube, am Ende der ersten Partie hat man eigentlich soweit vieles verstanden, ist dann aber nicht mehr in der Lage, eine zweite Partie nachzuschieben, weil das Gehirn komplett matschgegangen ist.
Lars (Ringbote) Wir haben danach das Herr-der-Ringe-Stichspiel gespielt und das fühlte sich für uns danach gar nicht mehr wie ein Stichspiel an, sondern eher wie eine Beschäftigung, die wir einfach so nebenher erledigt haben. Also da war für mich die Rätselaufgabe beim Locoso Dice einfach zwei, drei Level höher.
Christian Ja, also mich hat das Spiel auch total weggeflasht. Ich habe das gestern auch direkt dann hier mit der Familie gespielt und bei uns war es so, man lernt dazu, aber man lernt, finde ich, auch dazu, wie man den anderen das Spiel kaputt macht. Und bei uns wurde es halt nicht leichter, seine Stichansage zu erfüllen, weil man natürlich versucht, und das ist eben gar nicht, finde ich, so krass ersichtlich, wenn man das Spiel am Anfang lernt oder auch in der ersten Runde, diese offenen Würfel.
Christian Man versucht ja dem Gegner eben die Würfel rauszuziehen, die nicht dazu passen, was an Stichen vor ihm liegt. Und das ist ja eben eine offene Information und es gibt Bedienzwang. Und wenn dann da eine grüne 3 liegt und ich eigentlich drei Stiche haben will und ein anderer spielt eine grüne Karte und ich habe keine grüne Karte mehr, dann muss ich diesen Würfel raushauen und schon ist meine Vorhersage mit dem Würfel dort so.
Christian Und das alles unter den Hut zu bringen, da fängt es ja beim Drafting, da würfel ich schon an, da gucke ich mir meine Handkarten an und muss überlegen. Was soll denn da überhaupt liegen bleiben, will ich nur eine Farbe haben, aber ich will auch verschiedene Augenzahlen haben, ich pokere vielleicht, was andere nehmen durch einen gewissen Überhang an roten Würfeln, dass ich hoffe, vielleicht wird rot die Trumpffarbe.
Christian Und bei uns war das gestern dann so, dann habe ich darauf spekuliert und das hat eigentlich alles hingegangen. Ich wollte eigentlich total wenig Stiche haben und dann blieb aber am Ende eine Augenzahl, eine Zahl da liegen und ich hatte ganz viele von diesen Zahlen. Auf einmal hatte ich ganz viel Trumpf.
Christian Also, da könnte man jetzt noch tausend andere Sachen drüber erzählen. Man muss es selber spielen und es ist einfach super abgefahren und ich bin absolut bei deiner Aussage, dass es ein Expertenstichspiel ist. Das wird, wenn alle keine Stich-Experten sind, glaube ich, ist es auch super lustig. Dann kann man sich beömmeln. Aber wenn die Gruppe unausgeglichen ist in der Erfahrung, ja, holler die Weitsche.
Markus Ja, also, das ist definitiv der Punkt. Also, was ich bei diesem Spiel absolut Benchmark finde, ist, dass ein paar der Informationen offen ausliegen und du wirklich jemanden zwingen kannst, spiel anders, ich biege dich, aber das fühlt sich jetzt nicht so an, dass derjenige, der gezwungen wird, dann keine Möglichkeiten mehr hat, sondern auch er kann reagieren.
Markus Also diese Interaktion in diesen Stichen, in diesen einzelnen Runden, ich würde mich als sehr erfahrenen Stichspieler bezeichnen und auch als expertigen Stichspieler und ich liebe Stichspiele wirklich sehr. Im Studium in Münster haben wir Stunden Doppelkopf gespielt und das ist ja auch ein Spiel, wo es um nonverbale Kommunikation über die Karten geht und den anderen zu gewissen Sachen zwingen.
Markus Also ich bin völlig begeistert von diesem Spiel und alle, alle da draußen, die auch nur ein Herz für Stichspiele haben, geht zu diesem Stand und packt es in eure Tasche und ihr werdet einfach nochmal ein ganz anderes, neues Level von Stichspielen erleben. Wahnsinn.
Lars (Ringbote) Ja, absolut, absolut. Eine Mechanik, die mir noch in den Kopf kommt, ist der schwarze Würfel, der im Prinzip ja die Nullstichansage ist. Wenn ich den also drafte, dann lege ich mich fest, ich werde in dieser Runde Nullstiche machen. Und es ist ein unglaublicher Fight, der da am Tisch entbrennt, dem Spieler doch zumindest diesen einen Stich zuzuschachern.
Lars (Ringbote) Also es ist unglaublich, wie plötzlich alle im Team unterwegs sind und sich überlegen, wie können wir diese massiven Punkte, die man ja bekommt, wenn es einem gelingt, wie kann man das unterbinden? Also man begibt sich sozusagen auf ein Schlachtfeld, wenn man diesen schwarzen Würfel zieht und hat besser hieb- und stichfeste Rüstung angezogen.
Lars (Ringbote) Das fand ich auch nochmal extrem cool. Das hat mir wirklich Spaß gemacht gestern.
Markus Ja, kann ich so definitiv unterstreichen. Ja, ich wollte die zwei Spiele eigentlich gegeneinander stellen und am Ende letztendlich auch für uns mal da draußen festlegen, welches Stichspiel hat uns besser gefallen. Text the Rich als Gegenentwurf oder als anderes Stichspiel hat es jetzt schwer, sage ich schon mal vorab. Kleiner Spoiler.
Markus Was macht Text the Rich und wo zieht das Spiel eventuell seinen Reiz raus?
Christian Also für mich das Thema. Ja, für mich ist es wirklich in erster Linie das Thema, wenn man Bock hat auf das Thema und auf diesen Umsturz, der ja in diesem Spiel drin ist, also Arbeiterrevolution oder feministische Revolution, das ist im Prinzip der Witz des Spiels. Und wenn es dann gelingt, dann hat das Stichspiel halt einen ganz anderen Drive auf einmal.
Christian Aber von der grundlegenden Mechanik ist es halt sehr simpel, ganz klassische Regel. Man spielt im Team, das ist vielleicht noch die Besonderheit und dass man, bevor das Spiel losgeht, eben darauf wettet, wie viele Stiche mache ich mit meiner Hand und im Prinzip dann ja eben auch mit Partner oder Partnerin.
Christian Und im Prinzip lebt für mich das Spiel nur davon, und das ist bei uns dann ja auch in der Partie passiert, einmal, wo ich eine super gute Hand hatte und ich Lars ausgewählt habe und ich wusste, ich kann das jetzt hier runterspielen, und wir werden gewinnen. Und dann Kai eben seine Karten so ausgespielt hatte, dass er am Ende eben nur noch Arbeiter auf der Hand hatte.
Christian Jede Karte hat dann eben so ein Symbol oder eben nicht, ob es eine Arbeiterkarte ist. Und dann kann man sagen, hey, ich rufe die Revolution aus. Dann gucken alle doof. Und dann sind nämlich die niedrigsten Zahlen die stärksten. Und damit war meine Hand, die ich da hatte, diese super starke Hand, einmal komplett getötet, weil ich natürlich ganz hohe Zahlen hatte und Trumpf und alles und auf einmal sind die niedrigen Zahlen dann eben wertvoll.
Christian Weil, ja, das ist dann halt der große Lacher am Tisch. Aber das war es dann für mich eigentlich auch schon. Und es ist halt auch ein Familienstichspiel. Also so ist es eingeordnet. Dafür, ja, also das passt, finde ich, Familienstichspiel. Ob es dann für Familien ist, also das ist dann eben die Einstufung der Schwierigkeitsgrade, würde ich sagen, oder so.
Christian Weil ich glaube, jetzt meine beiden Kinder können mit dem Thema weniger was anfangen.
Lars (Ringbote) Genau, ich glaube, man kann da über ein Modul kann man den Schwierigkeitsgrad oder über zwei Module den Schwierigkeitsgrad noch etwas erhöhen. Da gibt es dann auch Abwechslung in den Partien, dass zum Beispiel jede Zweierkarte, jede Mutti, also dass die Zwei-Stiche wert ist. Da wird das ungeborene Leben dann auch noch wertgeschätzt anscheinend.
Lars (Ringbote) Also es gibt da schon ein bisschen Abwechslung, aber Markus und die Partien, die wir gespielt haben, die waren ja spannend, die waren ja schon interessant. Aber es ist eben auch so, Markus, wie du das gerade gesagt hattest, wenn man so von Nokusu Dice einmal komplett weggeflasht worden ist, dann ist jedes Stichspiel, hat es da einfach schwer dann danach.
Markus Ja, also ich bin so ein bisschen bei Christian, dass es da schon seinen Reiz rauszieht, was mir auch ganz cool gefallen hat. Es gibt vier Farben und man muss ja auch die Anzahl seiner Stiche vorhersagen. Und das geht aber in so einem Beat-Mechanismus reihum und jeder sagt eigentlich, ich mache zwei Stiche und dann gibt es ein Brett, wo das so abgehandelt wird, und das geht dann langsam nach oben.
Markus Das fand ich schon ganz cool, weil man dadurch Informationen erahnen kann, wie die Hand desjenigen aufgebaut ist. Ich bin generell kein Freund von Beat-Mechanismus, das ist etwas, das, ja, ich feilsche auch nicht gerne und, und das ist etwas, das liegt nicht in meiner Person, aber in dem Spiel taubt es halt wirklich auch dazu, Informationen zu bekommen, was für mich halt so ein bisschen der Killer ist, ist, dass man einfach dann random eine Karte sagt und das ist dann dein Partner.
Markus Also da kannst du ja ins Klo greifen oder riesigen Glück haben. Und ja, wie gesagt, das ist, man muss halt immer fragen, mit welcher Intention geht man an Stichspiele ran, will man das cool irgendwie lustig runterspielen. Wenn man es auf so einem Experten-Niveau wie Nokozu-Dice praktiziert, dann kann man da gar keinen Spaß haben, weil das einfach zwei unterschiedliche Konzepte sind.
Markus Beides gute Spiele, auch Texte Rich würde ich als sehr, sehr gutes Spiel, als lustiges Spiel mit einem sehr starken Thema sehen und auch einem wichtigen und coolen Thema. Und das auch echt gut umgesetzt ist.
Christian Ja, das Thema ist da auf jeden Fall die Stärke.
Markus Ja. Gut, wir krallen uns mal so ein bisschen im Kennerspielbereich fest. Wir biegen so langsam auf die Zielgerade ein. Ein Titel, den Pegasus sehr schön präsentiert hat, der auch auf Tischen sehr gut aufgebaut war, war Rooms and Roomies. Habe ich selber nicht gespielt, aber es ist ein Einrichtungsspiel mit Puzzle-Elementen, was für mich auf dem Tisch eine sehr gute Präsenz hatte.
Christian Ja, ich habe es sogar gespielt. Lars, hast du es gespielt?
Lars (Ringbote) Nee, ich habe nur mit der Annika Heller eine ganze Zeit darüber sprechen dürfen in einem Interview. Insofern ist mein Wissen eher theoretischer Natur, aber ich kann gleich bestimmt noch den ein oder anderen Funfact ergänzen.
Christian Ja, cool, dann mach das mal. Dann erzähl ich mal von meiner Partie. Also ich glaube, das wird hier in meiner Gruppe mega gut ankommen aufgrund des Themas. Und damit würde ich sogar auch einsteigen wollen, weil ich das super spannend fand während der Erklärung. Ich habe mir da so einen Spaß draus gemacht.
Christian Ich habe die Anleitung gelesen auf der Rückreise im Zug. Und als ich hier zu Hause angekommen bin, wollte ich das unbedingt spielen, weil ich das Thema cool fand. Und ich mir schon überlegt habe, manche Dinge vielleicht gar nicht zu erzählen, sondern so fragen eine entwickelnde Methode, so ein bisschen aus der Pädagogik, so nicht alles vorkommen, sondern mal fragen, was glaubt ihr denn, mache ich öfter auch bei Symbolsprache und so, weil das dann oft besser gemerkt wird.
Christian Und in dem Spiel war es dann halt so, dass ich manchmal gesagt habe, so, man hat jetzt in dieser und dieser Phase drei Aktionen, was könnte das denn sein? Und dann haben die Leute am Tisch gesagt, ja, vielleicht Möbel bestellen. Und da habe ich gesagt, genau. Und wo? Ach so, aus dem Sales-Bereich haben die dann gesagt. Dann meinte ich, ja, genau.
Christian Also ohne dass ich Regeln erklärt habe, hat sich allein aus dem thematischen Konstrukt des Spiels, haben sich die Regeln abgeleitet und das fand ich so mega spannend. Und das ist auch die große Stärke. Und alle, die gerne zu Ikea fahren oder in andere Möbelhäuser und Wohnungen einrichten, für die ist das Spiel ein absoluter Traum.
Christian Ich mag das gerne und ich fand das deswegen wirklich cool. Also du fängst an, du hast deinen Einkaufswagen, der ist schon mal echt schick hergerichtet. Du hast dieses Möbelkaufhaus vor dir, wo diese ganzen Themenräume sind, wo du dann verschiedene Sofas und Küchen und Klos und so weiter kaufen kannst.
Christian Und der Witz des Spiels ist, dann renne ich jetzt mit meinem Einkaufswagen da wie so ein Berserker ganz schnell durch und kaufe nur wenig, um am Ende eben als erstes aus diesem Laden raus zu sein. Weil der Witz ist, solange die anderen noch einkaufen, bin ich schon zu Hause und kann meine WG ausbauen.
Christian Und das bedeutet, ich kann weitere Räume an mein eigenes Puzzletableau anlegen. Ich kann dann aber auch, das war das, was ich eben schon erzählt habe, im Internet bestellen. Und dann kann ich mir nämlich alle Gegenstände, also Puzzleteile, die im Sales-Bereich liegen, in diesem Kaufhaus, kann ich mir nach Hause bestellen und mir dann nehmen.
Christian Und wenn ich im Kaufhaus selber bin und einkaufe, dann muss ich die Sachen, die ich dort nehme, mir auf meinen eigenen Laster legen. Also auch da gibt es eine Puzzlemechanik. Du nimmst nicht einfach Teile und puzzelst die in deine WG. Nein, du musst sie vorher in deinen Laster puzzeln. Und wenn der Laster voll ist, dann kannst du natürlich nichts mehr in diesem Kaufhaus kaufen.
Christian Auch da musst du dann gucken, was brauche ich, was passt überhaupt in meinen Laster und wie verbaue ich diese Teile dann am Ende nochmal wieder in meine Wohnung. Dazu kannst du dann im Café Leute treffen, die in deine WG einziehen. Und die bringen dir dann Boni und dazu kommen dann halt weitere thematische Dinge, die sich leicht zu merken sind, wie natürlich brauche ich am Spielende ein Klo in meiner WG, natürlich brauche ich für jeden ein Bett, natürlich brauche ich eine Küche und ich brauche einen Esstisch.
Christian Also es gibt dann auch Gerangel eben um diese Puzzleteile. Und das alles ist sehr schnell dann trotzdem zu spielen, hat eine hohe Dynamik und einfach ein brutal starkes Thema. Noch eine kleine Randnotiz. Zum Beispiel, wenn ich dann Puzzleteile, wenn wir alle fertig sind in dem Kaufhaus, dann fährt man mit diesem Laster.
Christian Lustigerweise macht man das eigentlich nicht, aber die Leute am Tisch bei mir haben das gemacht. Die haben den in ihren Laster genommen und sind dann mit sich so über den Tisch gefahren. Das zeigt schon, die Leute sind voll im Thema und stellen die Laster dann vor ihre WG, also es sind diese Puzzlepläne und dann fängst du an zu puzzeln und wenn du dann merkst, ach kacke, das passt ja doch nicht.
Christian Was macht man denn? Was macht man mit Möbelstücken, die nicht passen? Was macht ihr damit? Ich mach jetzt mal das gleiche wie am Tisch. Was macht man damit?
Markus Abschneiden.
Christian Ja gut, du bist jetzt aus dem Tischler-Bereich. Aber angenommen, man kann das nicht. Was macht man mit Dingen, die man kauft und nicht braucht?
Lars (Ringbote) Auf den Sperrmüll.
Christian Was? Das sind doch neue Sachen. Man schickt die doch zurück in das Kaufhaus. Retourware ist das. Und das macht dieses Spiel nämlich, weil alle Sachen, die ich da nicht verpuzzle und zurückschicke, die kommen dann in den Sales-Bereich für die nächste Runde. Also auch da, überall ist das Thema vorhanden. Es ist einfach so geil.
Christian Es ist wirklich so geil, das Spiel. Da hätte ich niemals gedacht.
Markus Also ich bin jetzt erstens völlig geflasht von deiner Erzählung. Wir haben das ja als Rezensionsmuster von Pegasus mitbekommen und ich bin mir relativ sicher, dass ich das jetzt wirklich schnell auspacke und bei der Familie auf den Tisch haue, weil meine Familie ist eine Ikea-Familie. Ja, also meine Mädels, ich weiß nicht, ob das die Ikea-DNA ist, die müssen einmal in einem halben Jahr in so einen Ikea-Store fahren, was essen, Sachen kaufen und wir haben sehr viele Sachen von Ikea.
Markus Auch da ein lustiger Funfact, wir sind einmal zu Ikea, nach Belgien gefahren, das ist eine Stunde von mir ungefähr weg und hatten beide Kinder dabei gehabt damals, und ja, haben gekauft und gekauft und gekauft und ich habe dann noch einen Sessel gekauft und habe zu Kathi gesagt, das geht alles in unser Auto rein, und Fakt ist, wir mussten nachher zwei Kinder stehen lassen und den Opa anrufen, dass der die Kinder holen kommt, weil unser Auto voll war.
Markus Also wir haben sie natürlich nicht stehen lassen, wir haben gewartet, aber das ist so ein riesen Ikea-Funfact. Aber, Lars, du hattest ja auch Funfacts zu Room and Roomies gehabt.
Lars (Ringbote) Ja, genau. Also das erste Ding, was ich wirklich cool finde, sind die Mitbewohner, die man da mitnimmt. Also wie werden eigentlich Punkte generiert? Und da gibt es zum Beispiel den Messi.
Christian Ja, scheiß, das habe ich vergessen. Den hatte ich gestern. Der Messi ist so cool.
Lars (Ringbote) Der will einfach, dass die ganze Bude zugebaut wird.
Christian Ja, die großen Räume völlig zuklatschen.
Lars (Ringbote) Seine Räume so zu klatschen, dass es keine leere Bodenquadrate gibt.
Christian Und es sieht so scheiß aus, wenn man das macht und alle denken so, was machst du da? Das ist so eine Kackwohnung. Es ist auch wirklich witzig.
Lars (Ringbote) Ja. Dann gibt es den Stoßlüfter, der möchte vor Fenstern freien Raum haben oder den Camper, der zum Ende nochmal eine Wohnung auf seinen LKW bauen. Soll und dafür Klo und Dusche und Herd und Bett sorgen muss. Also wirklich witzig. Und über die Karten wird wohl auch, so erzählte die Annika das, der Anspruch gesteuert. Da gibt es dann Karten, die sind anspruchsvoller.
Lars (Ringbote) Und damit wird es dann eben auch ein echtes Kennerspiel. Sonst ist es aber sehr zugänglich, wie sie berichtete. Aber der Funfact, den ich nochmal bringen wollte, war, dass der Juri Alexander, das ist ja sein erstlingswerk, der hat letztes Jahr einen Hippodice Wettbewerb teilgenommen. Das ist ja so ein Spiele-Autorin-Wettbewerb und da ist es so, dass die besten drei Spiele, also die Spiele mit den meisten Stimmen, da werden die Autoren noch auf dem Wettbewerb angerufen während des Wettbewerbs, wenn sie nicht vor Ort sind, und werden gefragt, zu welchem Verlag möchten sie denn gerne gehen.
Lars (Ringbote) Und da machen also verschiedene Verlage dann Angebote. Und in diesem Fall bei Rooms und Roomies war es so, dass ganze sieben Verlage dieses Spiel haben wollten. Und der Juri Alexander hat sich dann eben für Keyprint entschieden. Und ich finde, dass die Annika Heller da wirklich einen guten Illustrationsjob gemacht hat. Also die Spieleschachtel.
Lars (Ringbote) Die verströmt das Thema schon mal sehr gut.
Christian Ja, und die ist auch voll geil, weil du hast ja diese riesigen LKWs und du kannst, du musst das nicht wieder auseinanderbauen, das sind ja so 3D-LKWs, du hast da ein Insert drin, du kannst das alles gut zusammenpuzzeln und alles ist verstaut, da rutscht nichts rum, also das ist wirklich cool. Und anderer Funfact, also ihr merkt, ich bin super begeistert, diese Roomies, ja, wenn du dann ein Bett hast, diese Roomies, das sind so kleine Plättchen, die legt man sich dann, wenn man den Roomie nimmt, dann hat man so eine Karte, da steht der Regeltext drauf, man zieht sich dann, so eine Figur raus, so eine Pappfigur.
Christian Und wenn man dann ein Bett verbaut hat, kann man diese Pappfigur von der Karte runternehmen und die umdrehen. Und dann hat die Figur ein Pyjama an und man legt sie in sein eigenes Bett. Also das hat so ein bisschen was dann auch vom Puppenhaus. Also überall ist dieses Thema. Und das will ich auch nochmal sagen, also auch wenn das jetzt alles thematisch cool ist und irgendwie cool klingt, es ist auch knifflig, weil es viele Puzzle-Elemente gibt, die zueinander gehören, es bringt halt nichts, sag ich mal, die Küche in irgendeinen Raum zu puzzeln und den Esstisch drei Räume weiter, was ist das für eine scheiß Wohnung, also da will ja keiner wohnen und dann gibt es dafür auch keine Punkte, also die Elemente müssen dann auch noch richtig zusammengepuzzelt werden,
Christian unterschiedlich gekauft werden in verschiedenen Runden, weil nicht immer alles aussieht, das muss man alles mit in die Planung einbeziehen. Es ist jetzt kein Expertenspiel, aber es ist jetzt auch nicht so ein No-Brainer.
Markus Ja, mega. Hört sich auf jeden Fall nach richtigem Spaß an und ja, ich finde es cool, wie uns dann auch immer wieder Spiele überraschen, die man so gar nicht auf dem Schirm hatte. Und letztendlich unser Notfall-Pick nach dem Essen, Christian, war ja eigentlich auch so eine Überraschung, die wir so nicht auf dem Schirm hatten, ne?
Christian Notfall-Pick.
Markus Robo-Run. Ach so, ja.
Christian Ach so, ja. Ja, genau, das war auch witzig. Wie cool ist das?
Lars (Ringbote) Das habt ihr gespielt. Jetzt höre ich mal ganz genau zu.
Christian Ja, wie Markus so meinte, wir dachten so, ja, was wollen wir denn spielen? Eigentlich wollten wir was ganz anderes spielen. Wir haben dann aber, alle waren am Spiel.
Markus Ja, wir wollten Twelve Rivers spielen. Genau. Wir haben keine Mitspieler gefunden. Und Christian hat halt gesagt, Twelve Rivers sollte man mit mehr als zwei spielen, optimal drei oder vier, weil Twelve Rivers ist ja ein Worker Placement. Mit einer Kugelbahn und Interaktion und das funktioniert wohl alles nicht so gut mit zwei Leuten.
Markus Also haben wir uns umentschieden und dieses Robo-Run genommen, was ein innovatives, kooperatives Kampagnen-Spiel sein soll. Kooperativ, zusammenspielen ohne Worte. Ich persönlich habe davon nicht viel erwartet. Christian, du auch nicht, ne?
Christian Nö, das war so aus der Not heraus. Und dann haben wir mal angefangen und dann dampfte der Kopf und wir haben versagt. Und das ist eine Sache, ich liebe, wenn man kooperative Spiele beim ersten Mal verliert und man merkt, boah, was steckt da drin und wie schwierig war das bitte? Und ja, es geht ja darum, dass man in einer Fabrik einen Roboter darstellt, also jede Person ein jeweils, und man dann eben aus dieser Fabrik fliehen muss.
Christian Und in dieser Fabrik sind feindliche Roboter, die dürfen einen nicht erwischen und das ist wie so ein Labyrinth aufgebaut, also es gibt dann Mauern und Türen und so weiter, man kann also sich nicht frei in diesem Raster bewegen, um da rauszukommen. Und der große Kniff sind dann eigentlich die Aktionskarten. Klar, man hat noch ein Tableau und Sonderfähigkeiten und so weiter, das ist ganz witzig, aber für mich der große Kniff waren diese Aktionskarten, weil die sind doppelseitig bedruckt und ich habe die auf meinem Sichtschirm stecken, und ich sehe meine Seite, das sind Aktionen, die ich, wenn ich die Karte nehme, alle machen muss, das ist sehr wichtig, aber die Rückseite ist ja eben auch bedruckt und von meiner Rückseite,
Christian da hat dann eben Markus drauf geschaut. Und wenn ich dran bin, kann ich eine Karte von mir nehmen, aber auch eben eine von Markus. Und dann sitzt du da und denkst so, scheiße Mann, ich will gar keine von diesen Karten. Also das gibt es ja öfter, dass du wirklich am Verzweifeln bist, weil du weißt, wenn ich diese Karte jetzt nehme, dann rennt der eine Roboter, weil du bewegst auch immer beide Roboter. Also ich bewege nicht nur meinen Roboter, sondern man geht die Karte von oben nach unten durch.
Christian Der erste Slot ist immer mein Roboter, der zweite Slot ist die Bewegung des Roboters von dem anderen. Und unten bewegen sich die feindlichen Roboter. Und du siehst dann einfach deine Möglichkeiten und oft ist da immer Ungünstiges dabei. Und dann kommt jetzt der Kniff, das habe ich dann am Ende erst ein bisschen gecheckt, wo das Spiel dann auch, ich glaube, wenn man das so versteht und so spielt, auch wirklich richtiger Brain-Burner wird.
Christian Die Karten, die ich spiele, die nehme ich mir und packe sie beiseite. Und wenn ich jetzt von Markus Karten nehme, dann packe ich die auch bei mir hin. Und am Ende hat jeder drei Karten auf seiner Seite. Und diese Karten nehme ich, drehe sie einmal um und stecke sie wieder in mein Raster. Und so weiß ich ja auch, wenn ich eine Karte bei mir, die sehe ich ja jetzt bei mir in meiner Runde, schaue ich auf diese Karte und wenn ich diese Karte nicht nehme und Markus sie nimmt, dann weiß ich, was dann am Ende bei ihm sein wird oder beziehungsweise bei mir.
Christian Also das ist jetzt so ein bisschen verkopft, das ist nicht so einfach zu erklären, aber wenn man da sitzt, fällt irgendwann da Groschen und man denkt sich, krass, Alter, ich kann hier um drei Ecken über zwei Züge denken, wie ich diese Karten nehme, aber auch eben nicht nehme und dann neu verteilt werden.
Christian Und also das ist crazy, also echt crazy.
Markus Ja, also wie gesagt, es war halt wirklich, das Material war schick, die Szenarien waren schick, aber das Spiel selber hat auf einer unfassbar guten Ebene funktioniert und war sehr herausfordernd und wir haben dann auch mal noch die anderen Szenarien durchgeblättert. geblättert. Das sind so kleine Bücher. Jede Mission hat im Prinzip vier Szenarien, die im selben thematischen Setting sind, aber die anderen Missionen sind dann halt andere thematische Settings.
Markus Ja, also zum Beispiel ein feuerdurchfluteter Maschinenraum und ein Raum mit Tunnel und da kann man richtig viel machen. Und es hat uns tatsächlich richtig gepackt. Also unser Notpick war ein richtig gutes Spiel.
Christian Und vergessen, ganz wichtig, man darf nicht miteinander reden.
Markus Ja.
Christian Das habe ich vergessen. Das ist natürlich das Wichtigste. Das heißt, es gibt zwei Plättchen, womit man dann kommunizieren kann. Da kann ich dann zum Beispiel ein Plättchen bei mir irgendwo hinlegen und dann da mit Markus dann sagen, diese Karte nimm mal bitte nicht, weil die will ich dann irgendwie haben oder wie auch immer.
Christian Oder man kann auch einmal passen, weil man sagt, boah, egal, was ich jetzt mache, wir haben verloren, ich möchte keine Karte nehmen, nimm du mal wieder eine und danach bin ich erst wieder dran. Also, es war schon echt herausfordernd.
Markus Ja. Ich mach jetzt mal noch so einen schnellen Durchlauf, was wir noch gesehen haben, was Pegasus noch angeboten hat, was wir noch nicht gespielt haben. Das konnte man alles nicht anspielen, weil einfach die Zeit nicht gereicht hat. Im Line-up gerade bei diesen Kennerspielen gab es noch eine sehr schöne Neuauflage von Kuba, Kuba Neo.
Markus Die, die, ja, an das, ja, Kuba letztendlich anknüpft. Was mich persönlich noch sehr gereizt hätte, was ich leider nicht spielen konnte, ist Calypso. Ein Puzzlespiel, wo man verschiedene, ja, Teile wiederlegt. Was, was da ganz cool war, da war so eine schöne Neoprenmatte dabei. Das heißt, die Puzzleteile sind nicht wie auf anderen Boards verrutscht.
Markus Das war haptisch sehr cool. Wenn man das hingelegt hat, hat das sehr, sehr gut funktioniert. Würde ich mir auch gerne noch angucken, weil ich ja sehr gerne auch Legespiele mag. Und das Twelve Rivers, letztendlich diese Murmelbahn, hätte ich auch gerne angespielt, aber leider haben wir keine vier Spieler da zusammen bekommen.
Markus Was auf jeden Fall bei mir noch einziehen wird, liegt einfach daran, dass ich von Everdell alles habe. Emmerland ist ein neues Spiel, was in der Welt von Everdell, positioniert ist, was ganz ähnlich wie Everdell aussieht, aber wohl noch ein paar neue Elemente hat mit Karten, die man flippen kann und da einen sehr, sehr guten.
Markus Kniffwohl bietet. Aber zum Abschluss unserer Runde würde ich jetzt gern in die Experten-Section wechseln und mit euch noch ein Spiel besprechen, was wir beide gespielt haben, was wir alle gespielt haben, was mich tatsächlich auch begeistert hat, nämlich Recall, den Nachfolger, von Revive, also gleiche Autorin.
Markus Ich habe es bis jetzt immer verschmäht gehabt, weil ich Revive sehr gefeiert habe und gedacht habe, oh, Recall sieht ähnlich aus. Aber ja, Lars Christian, ihr habt es auch beide gespielt. Was ist eure Impression? Lars, ich fange mal mit dir an.
Lars (Ringbote) Ja, wie du schon sagst, wer Recall sagt, muss auch Revive sagen, weil das erstmal sehr ähnlich aussieht. Wir breiten uns auf einer Landkarte aus, diesmal vom Rand der Landkarte, entdecken dort Landschaften, wo wir Gebäude bauen können, wo wir Minen oder Rohstoffe abbauen können. Es gibt also ordentlich was einzusammeln, sage ich mal.
Lars (Ringbote) Und dann gibt es besondere Felder, wo wir Gebäude bauen können, wo es nochmal Sonderwertungen gibt. Und das ganze Spiel, kann man sagen, ist sehr verschachtelt, wird aber getrieben über eine Aktionsauswahl, die ich haptisch sehr schön finde, weil wir haben Schlüssel, und diese Schlüssel slotten wir in Aktionsslots ein und, auf den Schlüsseln, wenn es nicht gerade die weißen Startschlüssel sind, wo nichts drauf sind, Und sind Aktionsteile drauf und andere Aktionsteile sind dann in dem jeweiligen Schlüsselloch oder mit dem Schlüsselloch verknüpft.
Lars (Ringbote) Und auf die Art und Weise kann man sich eigentlich immer ganz passend Teilaktionen so zusammenbauen, dass was Sinnvolles dabei rumkommt. Also das Bauen von Gebäuden zum Beispiel, das Abbauen, aber auch das Betreiben der Edelstein-Ökonomie, die dort drin ist. Da gibt es dann die weißen, die rosanen und die lilanen Edelsteine und die kann man ineinander umwandeln und das schaltet wiederum Möglichkeiten frei.
Lars (Ringbote) Also es ist eigentlich unglaublich aufwendig, die Spielmechanik im Ganzen sozusagen auf der Tonspur rüberzubringen. Aber alles greift so ineinander. Wir haben noch Wissens-Tracks, die wir hochgehen, die uns zusätzliche Fähigkeiten freischalten und wieder neue Steine. Also alles ist mit allem verwoben.
Lars (Ringbote) Aber, und das fand ich so spannend bei Recall, auf eine Art und Weise, die wirklich gut zu erschließen war. Also du hast vollkommen zu Recht gesagt, Markus, und das steht ja auch auf der Packung drauf, da steht Experte drauf, und das würde ich erstmal auch so sagen, ja. Aber es ist für ein Expertenspiel unglaublich fluffig.
Lars (Ringbote) Man ist unglaublich schnell drin und es spielt sich auch sehr schnell. Und das hat mich an Recall A überrascht und B dann auch ein Stück weit begeistert in der Startpartie. Also von daher kann man schon sagen, braucht man wie Call, wenn man wie Weifert, man sollte sich das auf jeden Fall mal angucken, weil es doch nochmal so ein bisschen anders aufgestellt ist.
Markus Ja, sind ja normalerweise zwei Begriffe, die nicht miteinander zu tun haben, Fluffig und Expertenspiel, aber ja, Christian, vielleicht magst du mal ein bisschen auch kurz von unserer Partie berichten.
Christian Ja, Lars hat das ja mechanisch erstmal perfekt zusammengefasst und bei uns war eigentlich der Witz, wir wollten das oder wir wussten, es ist ein Experten-Spiel, wir wussten, das sind so viele andere Spiele, und damit wussten wir beide, hey, wir lassen uns das jetzt erklären und dann spielen wir ein paar Runden und dann gehen wir weiter.
Christian So, weil ich hab nicht den Anspruch und auch nicht den Willen eigentlich, dann solche Spiele dann immer komplett durchzuspielen, und weil man ja, will man viele Eindrücke sammeln und so weiter und dann saßen wir beide da, ja, und dann waren wir irgendwie so, huch, es ist schon Runde 7 ich weiß nicht, 14 spielt man oder so, Ja, 13 glaube ich Also wir waren bei der Hälfte des Spiels und das ging recht schnell und wir hatten eh schon ein paar mehr Runden gespielt, als wir eigentlich dachten und dann hast du mich gefragt, ja, wollen wir jetzt abbrechen?
Christian Und ich dachte so, nein, niemals. Wir spielen das jetzt zu Ende. Jetzt will ich wissen, wo geht meine Engine hin? Was sind das für Auswirkungen? Schaffe ich die Endziele noch? Wie geht's mit der Leiste weiter? Und so weiter. Also ich war dann auf einmal so neugierig und so drin in dem Spiel. Und das Schöne war wirklich, wir haben eine Stunde, glaube ich, gespielt.
Markus Ja.
Christian Ich hab jetzt nicht ganz genau auf die Uhr geguckt, es müsste ungefähr eine Stunde gewesen sein, zu zweit, beim Expertenspiel, Erstpartie. Und wir hatten auch relativ wenig Regelfragen, würde ich sagen. Es sind Buhlsprache, total klar. Die Erklärung war auch ausführlich und sehr, sehr gut. Aber es gibt genügend Expertenspiele, wo die Erklärung auch sehr, sehr gut ist und man trotzdem noch viel mehr Fragen hat oder dann vor seinem Tableau sitzt und denkt, oh, was mache ich denn jetzt?
Christian Und da immer straightforward, du hast immer eine Idee, bam, bam, bam, bam und ballerst da die Züge durch. Hier und da habe ich dann ab und an mal länger überlegt, ja, aber insgesamt für ein Expertenspiel eine Stunde Erstpartie zu zweit, ey, das ist so Power. Also das fand ich richtig cool.
Markus Man hatte auch nie das Gefühl, dass man irgendwas vergessen hat. Also man hat ja ganz häufig bei gerade expertigen Titeln, dass man, ah, das habe ich jetzt vergessen, kann ich das noch machen? Da hatte ich wirklich nie das Gefühl. Und die Bildsprache so gut, die Regeln so gut, das Tableau so gut. Also ich würde mir jetzt zutrauen, dieses Spiel zu irgendeinem Zeitpunkt X aus dem Regal zu ziehen.
Markus Und wenn es jetzt in naher Zukunft ist, auch jemandem nach der Erstpartie ohne Probleme erklären zu können. Also das finde ich immer ein besonderes Highlight, wenn Spiele das können. Astro Bienen ist so ein Spiel, was das auch sehr, sehr gut kann, wo man immer wieder das rauszieht und man weiß nach einem halben Jahr noch genau, wie das geht, weil das Spiel einen so lenkt und die Regeln so klar sind.
Markus Und ich war auch sehr skeptisch, ob ich Recall brauche, weil wir Rewive wirklich auch sehr, sehr gerne spielen. Aber ich finde, es geht auch in eine andere Richtung rein, auch wenn es viele Anleihen von Rewive hat. Also mega, hat mich auch völlig begeistert.
Lars (Ringbote) Was ich ja spannend finde, ist, dass das Regelheft der deutschen Ausgabe sich doch erheblich unterscheidet vom Regelheft der Ursprungsausgabe. Die Ursprungsausgabe hat sich da wohl sehr zurückgehalten. Da war die Strategie, die Spieler nicht mit Regeln zu überfrachten und Detailfragen, gar nicht zu beantworten, was natürlich doof ist, wenn man dann eine Detailfrage mal hat und man findet dann nichts in der Anleitung.
Lars (Ringbote) Dann wird aus der vermiedenen Überforderung dann doch eine. Das hat Pegasus anders gemacht. Ich bin mir gar nicht ganz sicher. Die haben vier Seiten oder sogar acht zusätzliche Seiten eingefügt, wo sie nochmal viele Sonderfälle behandelt haben, damit dann auch wirklich beim Spielen hoffentlich keine Frage nicht beantwortet wird.
Markus Ja, mega. Also das zeigt ja auch, dass so eine Lokalisation auch durchaus sich, dem Spiel annimmt und letztendlich da Dinge anpasst, die notwendig sind. Also, mega. Ja, wir sind jetzt tatsächlich auch deutlich länger unterwegs, als ich gedacht habe, was eigentlich diesem unfassbar guten Line-Up von Pegasus geschuldet ist.
Markus Also es hört sich für euch Hörenden da draußen vielleicht jetzt nach Fanboy an und klar werden die Medien schaffen zu einem Presse-Event eingeladen und es gibt auch Bemusterungsexemplare und es gibt auch gutes Essen, aber ja, das Line-Up fand ich schon beeindruckend, was Pegasus dieses Jahr da, zur Messe mitbringt und auch tatsächlich physisch vor Ort haben wird, oder wie seht ihr das Ganze?
Lars (Ringbote) Richtig. Mich haben viele, unglaublich viele Titel überrascht, viele Titel, von denen ich vorher im Vorfeld gar keine hohe Erwartung hatte, oder die auch keinen großen Bekanntheitsgrad haben. Enttäuschungen gab es wenig und fast gar nicht. Ich halte das Pegasus-Line-Up in diesem Jahr auch für durchaus spannend.
Lars (Ringbote) Also es lohnt sich aus meiner Sicht wirklich, da mal, wenn man auf der Spiel ist, ausgiebig Zeit zu nehmen und auch das ein oder andere Spiel sich anzuschauen, wo man sagt, naja, das ist ja vielleicht ein kleines Spiel, das lohnt sich nicht so sehr. Wir wurden überrascht, glaube ich, alle zusammen.
Christian Ja, auf jeden Fall. Ich wurde auch überrascht und hatte von eigenen Titeln keine Ahnung. Und dann hat man sie gespielt und wie gesagt, totale Begeisterung. Bei mir kommt dann noch halt hinzu, das habe ich Peter dann am Ende auch gesagt, ich müsste mich eigentlich zweiteilen bei diesem Event, weil die dann ja auch noch, also Pegasus, die ihre Rollenspiele rausbringen mit Daggerheart und Midgard, Legenden von Darmatou.
Christian Da habe ich dann, ich hatte dafür leider nicht mehr Zeit, also konnte es auch nicht anspielen. Da gibt es ja auch eigenständige Rollenspielrunden und so. Aber die beiden, die Box und die auch, die Regelbücher sind so, so cool produziert, sieht so gut aus. Da habe ich auch richtig Bock, mir das anzuschauen.
Christian Beide Systeme, also BitGuard wurde ja komplett überarbeitet und in die Moderne gehoben, sage ich mal. Das sah sehr cool aus. Und der gehad hat ja eben mit den mit der würfel mechanik was ganz ganz neues da geschaffen also auch das ist auch das sehr sehr spannend. Die einzige kleine Enttäuschung, weil du ja eben von Enttäuschung gesprochen hast, Lars, ist bei Flamme Rouge. Ich liebe dieses Rennradspiel, da gibt es jetzt ja die Champion Edition.
Christian Ist toll, wenn man das Spiel noch nicht hat und hat auch eine richtig geile Verstaumöglichkeit. Vielleicht lohnt es sich alleine deswegen, weil bei mir sieht meine Schachtel brutal schlimm aus. Alles wird da irgendwie so reingequetscht und passt eigentlich gar nicht. Das ist sehr, sehr cool gelöst. Aber die Champions Edition, da ist dann leider nicht alles drin. die Grand Tour Erweiterung fehlt da nämlich, also es ist keine richtige Big Box.
Christian Es ist aber eine Schachtel, das immerhin, es ist eine Schachtel drin, wo man die Erweiterung reinsortieren kann, die ist nur leer. Das war das Einzige, weil sonst wäre da jetzt noch Grand Tour drin gewesen, hätte ich auch nochmal gesagt, ey, das ist ein Must-Buy auf jeden Fall. Aber wer Flamme Rouge nicht im Regal hat, soll sich's unbedingt trotzdem angucken, das ist ein fantastisches Spiel und jetzt in dieser schönen Aufmachung der Champion Edition lohnt sich's vielleicht trotzdem.
Christian Also das ist eine Enttäuschung auf, wie sagt man?
Markus Hohem Niveau.
Christian Ja, genau.
Markus Ja, sehr schön. Und wir haben ja jetzt auch nur einen Teil der Spiele behandelt, die Pegasus im Line-Up hat. Ich glaube, wir haben relativ viele Spiele auch besprechen können, dass ihr einen sehr guten Überblick bekommt. Aber ihr könnt natürlich selber noch schnuppern, was es da am Stand zu entdecken gibt.
Markus Pegasus ist ja immer mit einem sehr großen Stand auch präsent und bringt seine Freundlichkeit darüber. Von daher lohnt sich der Besuch von Pegasus auf der Messe auf jeden Fall. Und dass Pegasus seit Jahren auch gute Spiele liefert, werdet ihr jetzt an der Frage der Woche merken. Christian, welches Pegasus-Spiel behältst du im Regal?
Christian Ja, also ich habe glaube ich von Pegasus-Spiele die meisten, nein, von allen Spielen in meinem Regal so rum, sind die glaube ich die meisten von Pegasus-Spiele. Darum ist das Fisch bei die Buddha. Ja, super schwer. Was soll es denn? Das ist scheiße, wirklich. Ich hasse solche Fragen.
Markus Ja, ich weiß, komm.
Christian Und wo ich hier gerade sitze, die eine Seite ist ja sogar die Pegasus-Seite. Also, ich glaube, ich würde Eclipse nehmen.
Markus Laf.
Lars (Ringbote) Ich habe ja Eclipse als lauter Pelit-Version, insofern muss ich meinen 1-Spot dafür nicht opfern. Ich glaube, ich würde tatsächlich rein spielerisch für dich Syvolution nehmen, aber wir haben eine ganz alte Pandemie-Ausgabe, die noch bei Pegasus verkauft worden ist, und damit fing für meine Frau das ganze Brettspiel-Hobby an und aus sentimentalen Gründen sage ich also die, alte Pegasus-Pandemie-Ausgabe.
Markus Ja, mega. Also ähnlich wäre es bei mir. Vom Gefühl her würde ich gern meinen Cthulhu Wars von Pegasus behalten. Das wäre das, was mir am liebsten ist. Aber wenn ich Everdell bei uns zu Hause aus dem Regal kicken müsste, dann kann ich auch direkt meinen Koffer packen und mich mit rauskicken. Von daher ist es bei mir Everdell.
Markus Ja, wie sieht es bei euch da draußen aus? Was ist euer Pegasus-Spiel, was im Regal stehen bleiben muss? Wie bewertet ihr das Pegasus-Line-Up dieses Jahr? Lasst uns gerne einen Kommentar auf unserem Discord da oder schreibt uns auf den anderen Kanälen, kommentiert die Folge gerne auf Spotify oder wo immer ihr uns auch hört.
Markus Lars und Christian, euch sage ich ein herzliches Dankeschön. Es war mir ein Fest, mit euch aufzunehmen. Man merkt, dass da sehr viel Spaß dabei war, dass die Chemie da hundertprozentig stimmt und hoffe, euch bald wieder im Podcast begrüßen zu dürfen.
Lars (Ringbote) Vielen Dank, hat Spaß gemacht, die Podcast-Premiere. Und Leute, schaut mal auf www.ringbote.de vorbei.
Christian Ja, mir hat es auch sehr, sehr viel Spaß gemacht. und ich freue mich auch schon, wenn wir das nächste Mal spielen und ja, bis bald.
Markus Ich sag tschüss.