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Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt· Folge 153

Junghundezeit und Hundepubertät – worauf kommt es jetzt an?

Freitag, 9. Oktober 2026 · 48 min

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Shownotes

Interview mit Christiane Miller
In dieser Folge des CANIS Podcasts spricht Iona mit Christiane Miller über die Junghundezeit und die Veränderungen, die mit der Hundepubertät einhergehen. Warum entfernen sich Junghunde plötzlich weiter von ihren Menschen und stellen bisherige Regeln infrage? Welche Rolle spielen Orientierung, Frustrationstoleranz und Grenzen in dieser Entwicklungsphase? Und worauf sollten Hundehalter bei der Erziehung jetzt besonders achten? Christiane erklärt, warum der Übergang vom Welpen zum erwachsenen Hund individuell verläuft, wie sich Pubertät und Charakter unterscheiden lassen und weshalb nicht alles auf Anhieb funktionieren muss. Eine Folge über realistische Erwartungen, sinnvolle Prioritäten und den Umgang mit den Herausforderungen der Junghundezeit.

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Und die Leute stehen so unter Druck und bemühen sich, denken nur um Himmels willen. Wenn ich etwas falsch mache, dann werden die nächsten zwölf-dreizehn Jahre die Hölle. Man kann aber nicht alles richtig machen. Hallo und herzlich willkommen! Ich bin Jona und ihr hört den Karnes Podcast. Heute spreche ich mit Christiane Miller über das Thema Junghunde beziehungsweise Hundepopatät.

Hallo, Christiane! Schön, dass du im Kars-Podcast zu Gast bist. Hallo Jona wie immer sehr gerne... und schon wieder sozusagen mit einem meiner Lieblingsthemen. Ja, die Hundepuppatät oder die jungen Hundezeit ist ja auch für viele eine sehr spannende Zeit. Nach der Welpenzeit haben wir auch schon ne Folge zu aufgenommen wo sich noch mal einiges verändert.

Der Radius ein bisschen größer wird nochmal ein paar Themen hinzukommen können und da wollen wir heute genauer drauf gucken. deswegen was würdest du denn sagen jetzt von den Welpen zum jungen Hund? Was verändert sich denn in dieser Phase konkret. Eine Sache, ein Punkt, einen ganz wichtigen Punkt, den hast du eben schon genannt?

Der Radius vergrößert sich ... Ich war gegriffen ja! Hast du vorgegriffen genauer? Das stand bei mir auch ganz oben auf der Liste. Ja, der Radius wird größer dadurch dass die Welpen sicherer werden. Nein, die trauen sich mehr zu. Die trauen sie sich weiter von den Menschen zu entfernen und entwickeln andere Interessen.

Es gibt ja sogar sehr frühreife Hunde, also auch Vertreter kleinerer Rassen, die dann schon in Richtung Geschlechtsreife gehen. Das heißt wenn es nach einer Hündin riecht, könnte das auch schon Thema sein oder ... Sie entdecken Wildspuren zum Beispiel, auch wenn sie in dem Alter noch nicht oder die wenigsten Zielgerichte jagen.

Aber sie nehmen einfach viel mehr wahr als ganz am Anfang.". wo die Welt einfach noch so riesengroß ist, wo jedes Blatt noch neu ist. Das ist ein Punkt. dann kann man bei einigen Junghunden, also gerade diese Schwelle vom Welpen zum Junghund, da können einige feststellen, dass der Welpe unsicherer wird?

Dass er sich in einer sensiblen Phase befindet, wo er auf einmal vor dem Müllsack erschrickt, der da eigentlich jeden Donnerstag liegt und auf einmal ist das ein Thema ... Oder wenn die Menschen zu uns kommen, da muss man so eine kleine Brücke überqueren. Die ist zwei Meter lang und das ist im Welpenalter nie ein Thema.

Auf einmal mag der Welpe-Jungenhund nicht mehr rübergehen. Das ist ein Punkt. Und bedingt durch diesen größeren Radius fangen viele Hunde auch an ... viel mehr an der Leine zu ziehen, als das am Anfang der Fall war. Also erst war es vielleicht im Welpenalter eher so dass sie gar nicht mitgehen wollten und dann ist es eher so das Ziehen und Einfordern von mehr Raum zur Seite oder nach vorne ja und was noch dazu kommt.

wir leben ja alle sehr eng heutzutage mit unseren Also auch gerade hier in unserer westlichen Welt, sehr eng mit unseren Hunden zusammen. Wir halten sie im Haus und mit zunehmendem Alter lernen die Hunde eben auch Schwächen der Menschen auszuloten und sich durchaus auch strategisch zu verhalten. Ein Beispiel ist vielleicht hat sich die Familie vorgenommen dass der Hund niemals aufs Sofa soll Und auf einmal guckt er so, als würde er sterben, wenn er da nicht raufgelassen wird.

Wenn die Menschen weich und lassen ihnen dann doch spricht auch gar nichts dagegen. Aber solche Geschichten oder die jungen Hunde merken der Mann im Haus jetzt so der Klassiker kann sich überhaupt nicht durchsetzen. Die Frau aber eher das größere Kind ... Auch schon eher, und das Kleiner ist ein Spielkamerad.

Also ich denk, das sind so die wichtigsten Veränderungen auf der Schwelle vom Welpen zum Junghund. Ja wann beginnt denn die Junghundezeit? Wann ist ein Hund ein Junghunt und wie lange ist er ein Jung-Hund? Das ist eigentlich ein fließender Übergang. man kann jetzt nicht sagen ... Das fragen die Leute natürlich auch manchmal.

Ist mein Hund eigentlich noch ein Welpe oder ist es einen jungen Hund? Oder die Leute rufen uns an und sagen, wir haben einen Welpen der ist sechs Monate alt und wir antworten ne, nee das ist ein junger Hund. Und man kann es nicht immer klar sagen ... oder nicht pauschal sagen weil's vom Hundertyp abhängt.

Also ein Vertreter einer kleineren Rasse, ich sage jetzt mal Jack Russell Terrier zum Beispiel. Der ist deutlich früher erwachsen als einen Vertretern einer großen Rasse. Fällt mir eine Dogge zum Beispiel ein. und also jetzt Thema Jack Russell zum Beispiel. da kann man sagen der ist mit Sechzehn Wochen schon Junghund.

Eine Dogge ist es wesentlich später, vielleicht ist es eine Dogge mit zwanzig Wochen ... Wenn jetzt jemand denkt nee-nee, meiner erst mit zwei und zwanzich Wochen oder meine Dogge war schon mit achtzehn Woche Junghunt das gibt es alles. also deswegen aber es bewegt sich um es noch mal abzukürzen eigentlich so um die sechzehnte bis zwanzischste Woche herum.

Und wie lange geht der ganze Zeitraum des Junghundes? Und wann findet diese Pubertät statt, die ... Ja auch das ist wieder von Hund zu Hund abhängig. Also wieso das Individuum? aber vor allen Dingen auch von der Größe des Hundes und auch wieder fließende Übergänge. Ich würde mal sagen, ein kleinerer Hund vielleicht so bis zehn Monate.

Ich mag mich da aber gar nicht so gerne richtig festlegen und ein größerer Hund vielleicht bis elf, zwölf Monate. Also ich sage mal zwischen acht und zwölft Monaten ... Nee ist er erwachsen? das stimmt ja auch nicht! Aber ist er aus dem jungen Hund alter? So allmählich raus? Also ein bisschen schwammig ausgedrückt, aber ich glaub besser geht's auch nicht.

Vielleicht anders gefragt, wann würde man denn sagen, dass die Hunde so richtig ausgereift sind? Also das ... ja der Reifungsprozess und die Pubertät und alles so abgeschlossen ist. Auch wenn wir empfehlen zum Beispiel, wenn jetzt ein Hund kastriert werden soll es natürlich immer eine ganz individuelle Geschichte oder eine Einzelfallentscheidung.

wo man sehr genau nachdenken soll. Aber dann ist es auch häufig so, dass wir wählen nicht bevor die fertig sind sozusagen. Ja klar! Dann ist natürlich Pubertät. und wann ist er ausgereift? Das sind ja noch mal wieder zwei verschiedene Paar Schuhe. also in der Pubertäd ist er ja ... Was würdest du denn damit jetzt sagen?

Wann ist der Hund zu richtig erwachsen? Der Hund, Jona. Der Hund ist ... ich sage mal jetzt um vom Jack Russell Terrier wegzukommen der Rauha-Dackel ist erwachsen mit ungefähr ... Fünfzehn Monaten fällt mir so ein ungefähr. und um von der Docke wegzukkommen der Rodweiler isst ja richtig auch erst Größen.

technisch ist auch noch mal was anderes, als von der Psyche her so richtig ausgereift. Also körperlich ausgewachsen mit anderthalb Jahren und aber so richtig erwachsen einige erst mit. zweieinhalb vielleicht. Kennt auch welche, da ist es erst mit drei Jahren. Ja oder Erdenschutzhunde könnte man ja noch mal ... Ehrenschutz-Hunde zum Beispiel und schrägerweise dass meine Lieblingsrasse der Border Colley also gerade Border Colly Rüden Da kann man oft auch sagen das die erst mit dreijahr so richtig ausgereift sind.

Voll! Man kann es, wie du sagst einfach nicht so genau definieren. Deswegen ist das so schwierig. aber so ungefähr zahlen glaube ich helfen den Hörer in ja schon. Aber ich kann das auch nur bestätigen gerade bei den Hütehunden dass man so das Gefühl hat und das ist dann manchmal wirklich eher eine gefühlte Sache wir messen ja keine Hormone alle halbe Jahre oder so.

Das sagt mit zwei sind die anders als mit zweieinhalb als mit drei Und dann ist irgendwann so kommt so ne Stetigkeit mehr rein Genau. Dann irgendwann merken die Leute auch so, jetzt bleibt er so wie er gerade ist. Jetzt ist er schon seit einem halben Jahr so, wie er auch da war vor sechs Monaten und dann kann man eigentlich erst davon sprechen, dass er erwachsen isst.

Mhm. Okay ... Ja, und dann fällt mir aber noch ein mit diesem Wann-Issens-Jungen-Hund. Da komme ich jetzt auch nochmal auf unsere Welpengruppe Wenn ich das so vor mir sehe, da sieht man auch den Übergang vom Welpen zum jungen Hund ganz deutlich. Also die Frauen kommen dann ja aus der Welpengruppe raus oder wann steigen sie in die Junghund-Gruppe auf?

Das ist dann so mit sechzehn, siebzehn-, achtzehn Wochen ungefähr und der Grund ist eben entweder der dass die Leute sagen Mensch mein Hund zieht schon wie verrückt an der Leine oder eben besagt, der Radius wird so groß. Ich muss den jetzt ständig anleihen.". Oder auch beim Spiel sind sie entweder ... Also mit den Welpen sind die entweder zu ruppig?

Dann brauchen Sie auch andere Gegner. Oder einige sind richtig gelangweilt, weil ihnen die anderen zu Baby mäßig sind. Das ist auch noch ein Zeichen, ein Kennzeichen. Wenn man einen neuen Hund bekommt... Dann will man dem ja erst mal alles beibringen. Und es gibt so viele Sachen, die man im Hund beibregen kann und dann wird der Junghund ... und dann kommt er in die Pubertät?

Was würdest du denn sagen auf was sollten in der Zeit die Prioritäten liegen? Ja ich fang vielleicht erstmal damit an, was sich nicht so wichtig finde also diese ... wieder kommen wir auf den Formalismus. Es ist nicht wichtig, dass der Hund mit fünf Monaten Platz machen kann, finde ich zum Beispiel. Jeder sollte sich sowieso überlegen was für ihn oder sie Sinn macht wenn ich einen Dackel habe und er sitzt schon ganz gut und schafft das auch ein bisschen länger Dann ist die Frage völlig legitim.

Ist es überhaupt wichtig, dass der sich auch hinlegt oder nicht? So was finde ich dann ... Das müssen sich diese Leute eben selbst überlegen. Ja, oder auch ... Ich hatte vor kurzem jemand, der hat gesagt, okay, Sitz ist für ihn völlig unwichtig weil er mit seinem Hund hauptsächlich Ausstellungen besuchen wird Da ist das Steh unerlässlich und okay, es dann auch in Ordnung.

Also was für die anderen Leute komplett unwichtig ist? Stimmt! Das hatte ich gestern auch eine Kundin, die auf Ausstellung geht und da konnte kein Sitz und Platz, weil der soll sich nicht immer hinsetzen. Der soll schön stehen. Ja... also dazu nochmal ... Ich fand's unlogisch. Na, weil man kann ja stehe, explizit beibringen und sitzt trotzdem.

Aber es geht eben hier darum ... Es muss sich jeder selbst überlegen was für ihn wichtig ist. Soll ja! Und beim Hofhund ist zum Beispiel weder Sitz noch stehen, Platz wichtig. da ist wichtig dass der den Hof nicht verlässt oder nicht nervt und vielleicht die Kühe nicht jagt. Also Leinenführigkeit? finde ich super, super wichtig in der Zeit.

Wir haben ja eben schon besprochen, dass die Hunde mehr Freiraum einfordern und das beinhaltet auch ... Es geht darum zu verhindern, dass Joggern hinterherjagen, Radfahrer, dass sie unkontrolliert zu anderen Hunden hinlaufen. Und deswegen sollten sie öfter eben dann vermehrt nicht nur an der Schleppleine geführt werden.

Die können ja auch sehr tödlig sein, gerade wenn das größere Hunde sind ist es nicht ungefährlich, wenn die auf einmal losrennen und der Mensch zu spät reagiert. Nur Schleppeileine hat den Nachteil, dass der Hund es vielleicht trotzdem nicht akzeptiert, auch mal in einer kurzen Leine geführten zu werden.

also beides ist wichtig. Und ja, auf der einen Seite ist es wichtig trotzdem noch Freiheiten zu lassen. Also die Hunde gerne auch da wo die Möglichkeit besteht mit anderen Hunden in Kontakt kommen zu können weiterhin toben zu können aber das vermehrt Grenzen gesetzt werden dass die Hünde lernen eben auch diese Grenzen zu akzeptieren.

Ja was ich den Menschen den Teilnehmerinnen meiner Jung-Hund-Gruppe auch immer wieder sage oder mitgebe, bitte versucht Hörzeichen oder auch Sichtzeichen nicht zu wiederholen. Wenn einem das mal passiert ist es nicht schlimm aber weg von Sitz, Sitz... Da ist es besser lieber gar nichts zu sagen und erstmal zu überlegen.

Mensch ist die Situation vielleicht so schwierig für meinen Kleinen kann der das gar nicht leisten denn sage ich lieber nichts und halt ihn einfach fest als versuchen, etwas einzufordern und man bekommt es in dem Moment gar nicht hin. Und was man in der jungen Zeit auch noch hinten anstellen kann ist der zuverlässige Rückruf.

Das ist natürlich den meisten Menschen das aller, aller, allerwichtigste. aber in der Zeit wo der kleine Ehemann-Flausen im Kopf hat, ist das das Schwierigste. Und wenn mein Hund noch nicht vernünftig an der Leine gehen kann, dann wird er wahrscheinlich erst recht nicht zu mir kommen. Es sei denn er ist super heiß auf Futter oder es ist ihm wichtig, dass ich ... Dass er mich nicht verliert.

aber ansonsten wird er weiterspielen. und auch da wie ich eben sagte Wenn dann gerufen wird und gerufen und gerufen Die Menschen denken Der Hund hört das gar nicht Aber er hörte's und lernt Keine Konsequenz. Aber ist es da nicht eher eine Frage des Wie und nicht ob? Ich würde sagen, ich find Rückruf super wichtig, dass man's in der Welpenzeit gut anlernt und dann so im Junghunde-Kurs ins Durchsetzen übergeht.

Und wenn man das gut aufbaut, ist es doch ne super sinnvolle Sache. oder nur was du ... was natürlich super schwierig ist, wenn man sagt, man hat's nicht sinnvoll aufgebaut und dann weiß man gar nicht wie durchsetzen geht. Und dann macht man sich den so kaputt, obwohl deine Weltenzeit schon ganz gut funktioniert hat vielleicht oder?

Ja das stimmt aber Rückruf ist trotzdem das Allerschwierigste in dieser Zeit finde ich. Klar kann man das üben, das ist ganz wichtig! Wir machen das aus dem Spiel heraus vor allen Dingen über Futter. Und wenn die Menschen sagen, ja ich will kein Futter benutzen, dann versuche ich die meist doch zu überreden.

Also gestern waren welche da, die hatten dann irgendwie so dröges Trockenfutter. Dann habe ich – ich darf es gar nicht laut sagen eigentlich – ich hab dann Frohlik für unterwegs in der Tasche gehabt natürlich nicht gesund für den kleinen aber super lecker Und damit war der sofort ran zu locken. Dann gibt es in dem Spiel natürlich Tipps, warte erst mal bis der Kleiner ansprechbar ist.

da helfe ich auch dabei. oder helfen wir dabei das zu erkennen. wann hält er kurz mal inne im Spiel? dann ist der richtige Moment. oder ihr geht dich daran und lockt ihn dann. Oder wenn er kurz innehält, rennt ihr weg und ruft ihn dann, wenn ihr das Gefühl habt, er wird hinterherkommen.". Das sind so die Übungen oder die Tipps, wenn die eben schon ohne Leine laufen.

Und ansonsten ... Wenn die Leute alleine sind mit dem Hund, sollen sie auf jeden Fall ... Dann können Sie natürlich den Rückruf auch trainieren aber nach wie vor immer nur, wenn sie sicher sind, dass es funktioniert. Und viel kann man auch ... Der Unterschied ist zwischen trainieren und benutzen sozusagen.

Also, trainieren sollt ihr's in der Hundepubertät? Nur nicht verbrauchen! Nicht verbrauchen, ja genau so siehts aus. Natürlich kann man viele Kommenübungen an der Leine machen. Das geht schon damit los. Ich lasse meinen Hund ans Ende der Leine laufen, ein Meter weiter liegt vielleicht attraktiv, steht einen Napf mit attraktiven Futter.

Ich rufe ihn und verhindere einfach, dass er an den Napf gehen kann. Bei mir wird er dann belohnt.". Und dann hat er aber auch nachzufragen, darf ich da wieder hin oder soll ich bei dir bleiben? Aber es ist in dem Alter erfahrungsgemäß das Schwierigste und auch da wieder natürlich von der Rasse abhängig.

Das ist klar, dass die meisten Hütehunde ihre Menschen besser im Auge behalten als jetzt ein Husky oder einen Herdenschutz oder ein Labrador, der sagt schön, dass du da bist aber dahinten ist einer den ich noch nicht begrüßt habe. in dieser Zeit? Ja, die Übung zur Orientierung. Also die Orientierung selbst spielt eine riesige Rolle und Orientierungen zum Beispiel an der Leine oder nachher auch dranbleiben ohne Leine funktioniert auch nicht über Futter denn ich möchte kein Hund der nur auf das Futter achtet sondern ein Hund der sich an mir orientiert.

Das bringen wir den Menschen mit Beide, die mit den jungen Hunden zu uns kommen immer in einer Einzelstunde bevor sie dann an den Gruppenstunden teilnehmen dürfen. Und ja erst ist es das dran bleiben Mitleine und wenn das gut funktioniert innerhalb der Junghundgruppe leiten wir auch das dranbleiben ohne Leine an.

Das heißt auch überhaupt nicht, dass es nicht mal eine Belohnung geben kann – ganz und gar nicht! Aber die Orientierung wird eben nicht mehr mit Futter hergestellt. Und ne gute Orientierung ist einfach auch super wichtig für das Thema Freilauf nachher. Die Frustrationstoleranz... Ganz kurz zur Orientierung?

Ja. Für alles oder? Also Orientierung ist so eine schöne Sache, die sich einfach so ausbreitet auf alle Bereiche. Also wie du gesagt hast Freilauf und dann auch wenn es ums Jagen geht das man besser reinkommt sogar wenn's um dann Pöbeln an der Leine geht dass man besser in den Kopf kommt. Das ist ja auch schon manchmal ein Thema was langsam hochkommt in der Pubertät.

Auf jeden Fall genau Orientierung ist für alles wichtig was später kommt. Auch eben für Unarten wobei jagen Ist ja nicht wirklich eine Unart, ist einfach nur nicht von uns gewünscht. Aber Pöbeln an der Leine und diese ganzen Themen, die man unter Umständen nahehaben wird? Ja genau! Wie sieht es aus mit der Frustrationstoleranz?

Da haben wir auch schon in der Welpengruppe das angerissen. Wie ist es jetzt beim Pubertäern Junghund? Ja, das Erlernen einer guten Frustrationstoleranz geschieht eben idealerweise wirklich schon. Wir haben es schon gesagt in der Welpenzeit damit im Jung- und Alter dem Kleinen auch nicht mehr so schwer fällt Ruhe zu halten.

Aber einige können sowieso erst im Junghundalter beginnen weil sie den Hund im Welpenalter noch gar nicht hatten. aber von Woche zu Woche wird er eben beharrlicher wenn er das. Deswegen ist es immer besser, mit zwölf Wochen so was schon anzufangen als mit fünf oder sechs Monaten. Aber es wird im Jung- und Alter auf jeden Fall natürlich noch ausgebaut.

Es ist ja schon für den Junghund totaler Frust an der Leine zu sein Und noch frustiger wenn er gewohnt ist auf dem Spaziergang eigentlich entweder an der Schleppleinelaufen zu dürfen Oder ganz frei zu laufen. Und er hat vielleicht schon die Spielwiese vor Augen und dann steht der Mensch aber noch eine Weile da.

Es passiert gar nichts, und vielleicht entscheidet sich der Mensch auch dafür mit dem Hund nochmal zum Auto zurückzugehen und noch mal was zu trinken zu holen? Dann erst wieder zur Hundewiese zu gehen und vielleicht dann auch den Hund erstmal loszuleihen. Er darf nicht sofort loslaufen. Genau, das sind aber Sachen mit denen definitiv sofern die Menschen ihren Hund dann schon hatten viel früher auch begonnen wird.

Wichtig ist auch eine gute Frustrationstoleranz im Hinblick auf Besucher zu Hause. wie viele Hundebesitzerinnen klagen darüber dass wenn sie besuch kommen dass sie den Dass Sie den Hund wirklich schwierig davon abhalten können, an den Besuchern hochzuspringen und dass sie schlecht verhindern können. Dass der Besuch bedrängt wird kann man eben auch gut sagen mit.

ich halt ihn mal. also einige beherrschen dann sogar schon gutes Deckenkommando das man den Hund auf seine Platz schickt und er muss da eine Weile warten bis der besuch sich hingesetzt hat. oder Man pakt den Hund einfach mal in Garten und lässt ihn länger draußen, als ihm das eigentlich lieb ist. Es wird ja jetzt sowieso wärmer.

Und wobei das natürlich manch einem Hund egal ist ein Husky is gerne vier Stunden draußen für den wäre es andersrum schlimmer. aber dass wir uns auch geübt werden der Hund bleibt drin während ich schon Mal raus gehe und im Garten was mache. Aber das sind die großen Themen Orientierung und Frustrationstoleranz.

Kann man schon so sagen! Wie viel sollte denn das Anlernen in der Zeit noch eine Rolle spielen? Und wieviel dass durchsetzen von Dingen, die angelernt wurden? Also, ähm... angelernt werden soll weiterhin alles was neu ist, auch nicht nur um Junghundalter. Sondern das betrifft auch ältere Hunde, erwachsene Hunde ... die man gibt ja viele, die ihren Hund aus dem Tierschutz haben, aus dem Auslandstierschutz der es drei Jahre alt und auch dem bringe ich Sachen mit Futter bei.

Aber es geht dann eben auch und bei uns ... wirklich schon so im Alter, auch da wieder je nach Hund. So mit sechs, zehn, siebzehn Wochen teilweise auch schon in der Welpengruppe los. Zum Beispiel das Sitz mal durchzusetzen. Dass wir den Leuten sagen am Ende der Weltengruppe so lass ihn mal sitzen immer noch mit Futter aber dann bekommt er das Stück Futter und dann beschließt der Kleine ich stehe jetzt mal auf weil ich habe nichts mehr davon länger sitzen zu bleiben Das Sitz, das dann wieder mal ein bisschen nachgeholfen wird.

Dass der Hund nochmal in die gewünschte Position geformt wird und dass er erst aufstehen darf wenn der Mensch ihm das Go gibt Bei der Leinführigkeit ja auch weg vom Futter allmählich Nein, also es wird seltener belohnt bis es nachher ganz weggelassen werden kann indem man auch mal die Richtung ändert zum Beispiel.

Aber das lernen die Menschen eben bei uns in der Einzelstunde. Das ist auch individuell tatsächlich ziemlich unterschiedlich wie lange damit Futter gearbeitet wird. aber dazu sage ich gleich noch was Bleib kann mal durchgesetzt werden. Mit Durchsetzen meine ich. Ich lass meinen Hund sitzen, geh ein Stück weg und wenn er mir hinterher kommt bringe ich ihn auf eine ganz ruhige Art wieder an den Ausgangspunkt zurück, forme ihn wieder ins Sitz.

Wenn er sich einen Spaß daraus macht dann wiederhole ich das ganze nicht fünfmal sondern guck ob vielleicht hinter ihm Ein Baum ist oder ein Zaun. denn bin ich ihn mal ganz kurz angeht drei Schritte weg Hol ihn dann wieder ab. Ja, dann käme das Platz sofern die Hunde das schon gelernt haben. Dann käme irgendwann das Platz dran, dass da auf Futter verzichtet wird oder stark reduziert wird.

aber ja es hängt wie immer vom Hund ab. wenn ich zum Beispiel mir einen Mali denke oder an einen deutschen Schäferhund aus einer Arbeitslinie, was wir immer öfter haben. Oder ein Terrier also die sowieso dazu neigen bisschen wehrhafter zu sein dann arbeiten wir teilweise unter Umständen länger mit Futter als dass der Hund schon da sitzt und man merkt er hat richtig Bock auf diesen Zweikampf den er sich mit einigen Menschen liefern kann oder manchmal mit seinen eigenen Menschen.

Da länger mit Futter arbeiten, oder komme ich wieder zum Border Collie z.B., einige Border Collies haben ganz schnell raus wie verrückt an der Leine zu ziehen. Dobermänner fallen mir genauso ein oder Dalmatina. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel aber wenn die schon sehr früh in der Leine hängen.

Und schon gelernt haben, okay, Leine heißt ich gebe mich ganz weit nach vorne. und egal ob da eigentlich ein Ziel hab oder nicht ist es auch durchaus sinnvoll länger mit Futter zu arbeiten weil man das nicht ständig unterbrechen kann. Der Hund wird nur hart. Es hängt aber nicht nur vom Hund ab sondern auch vom Menschen wenn ein Mensch sehr Denn man merkt, dass es einem Menschen sehr schwer fällt etwas durchzusetzen.

Wenn wir das schon sehen weiß der Hund, der eng mit seinen Menschen zusammenlebt, er weiß das erst recht. und wenn wir der Person sagen so nun form ihn mal ins Sitz Und die Leute machen das so zackhaft und zögerlich ich rede ja nicht von grobheit das sowieso nicht aber Sie müssen es glaubhaft rüberbringen.

Und wenn sie das nicht können, dann sollen sie auch länger mit Futter arbeiten bis sie soweit sind, dass sie sich besser durchsetzen können oder wollen weil sie vielleicht bei anderen sehen, oh ja stimmt! Das klappt bei denen schon wesentlich besser als bei mir. da mache ich mir jetzt doch mal Gedanken.

Also es hängt vom Hund ab, aber auch von Menschen. Und manchmal ... Ich hab jetzt von dem eher soften Menschen gesprochen, aber wenn einer sehr durchsetzungsfähig ist und viel aus dem Bauch rausmacht und ich will vielleicht grade noch sagen, hol mal Leckerlis raus oder lass ihn mal mithilfe des Leckerlies sich hinlegen, denn hat der Mensch schon längst Platz?

Platz gesagt und hat ihn dann, hat seinen Hund hingelegt. Dann ist es auch okay so lange das nicht zu grob ist. Und solange der Hund das nicht in Frage stellt. Das ist auch in Ordnung. vielleicht kommentiere ich das innerhalb der Gruppe noch mal Dass ich's vielleicht anders gemacht hätte aber es klappt.

Der Hund hat kein Problem damit und also deswegen sehr individuell. Ja woran kann man denn merken ob es jetzt die Pubertät oder der Charakter ist. Also, dann ... Menschen wollen ja einen Grund. Oder wissen, warum is mein Hund jetzt so? Warum tut er das? Ich würde sagen, wenn der Hund am Anfang noch ganz easy ist im Welpenalter.

Alles läuft top und auf einmal wird alles hinterfragt! auch gerade so mit der Geschlechtsreife dann, kann man sagen das ist eher was mit der Pubertät zu tun hat. Aber wenn der Herdenschutzhund schon im Welpenalter einen großen Radius hat und er wird im Jung- und Alter einfach noch größer oder wenn der kleine Terrier in der Welpenzeit schon ziemlich zornig wird, wenn man diese zum Beispiel eine Tierarztübung durchführt oder ihm etwas wegnehmen will.

Und er wird dann noch ernster? Dann kann man auch davon ausgehen dass das an seinem Charakter liegt und nicht also genau wie bei dem Herdenschutz und jetzt unbedingt mit der Pubertät. da werden nur einfach so bestimmte Charakterzüge verstärkt. oder der Rich Bag, der ungern körperlich begrenzt wird im Welpenalter.

Und wenn ich das dann nicht geübt habe oder ausreichend übe, dann währt er sich einfach noch vehementer, wenn er sechs Monate alt ist und die Größe kommt dann eben noch dazu. Also deswegen Thema Charakter. Wir wundern uns manchmal, das ist gestern auch oder die letzten Wochen auch wieder so oft passiert.

Wir wunden uns so oft wie wenig sich Menschen über ... Oder wie wenig die über die Charaktereigenschaften ihrer der von ihnen ausgewählten Rassen- oder Typen... Also wie wenige, die da eigentlich wie schlecht informiert sind und wie wenig sie wissen? Also ja also das meiste ist schon karakterabhängig, verstärkt durch die Pubertät.

Vielleicht kann man das so jetzt einfach ausdrücken? Ja, das ist noch ein guter Anhaltspunkt für dich sagen. Wie können die Menschen mit Unsicherheiten umgehen, ob man alles richtig macht? als Mensch in der Zeit? Das ist mir auch ganz häufig in den jungen Hunde-Kursen begegnet. oder begegnete wir im Einzeltraining ... dass der Hund sich so stark verändert und dann auch mal wieder Worte hat oder ein bisschen ernster wird, wie du gesagt hast.

Und man da nicht so weiß ist man noch auf der richtigen Linie? macht man das gut? Ich habe auch das Gefühl, dass es ganz oft bei Hundertrainer-Kollegin so ist die jetzt erwachsene Hunde lange hatten und dann kommt ein Junghund dazu, dass sie auch teilweise sagen Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich hab ganz vergessen, wie anstrengend diese junge Zeit oder diese Pubertät oder Pubertäten manchmal sein kann.

und jetzt bin ich doch noch mal überrascht davon, was da alles so aufkommt. Ja... Wer mir da besonders Leid tut das sind Menschen ... die in ersten Hund haben. Einige sei es, dass sie jetzt in Rente sind. Die haben sich nach dreißig Jahren endlich den Wunsch erfüllt und haben dann so einen kleinen Vertreter einer Rasse ihrer Wahl oder eine Familie mit Kindern.

Und jetzt sind die Kinder schon so stabil, dass Sie sich auch ein Hund zutrauen. Ja, sie wollen alles richtig machen, sie hören ... Überall hin auf der Hundewiese gibt es Tipps. Und von Trainer in Nummer eins gibt es Tips und die Bekannten geben Tipps, jeder sagt auch noch was anderes. Leider wird oft gesagt ... dass man im Welpenalter und wenn auch im Junghund Alter das keine Fehler gemacht werden dürfen.

Und die Leute stehen so unter Druck und bemühen sich, denken nur um Himmels Willen. Wenn ich etwas falsch mache, dann werden die nächsten zwölf-dreizehn Jahre die Hölle. Man kann aber nicht alles richtig machen! Das geben wir den Menschen in der Welpengruppe sofort mit auch gerade wenn wir sehen, die hatten noch nie einen Hund oder hatten vielleicht schon immer Hatten schon immer Rottweiler, aber dieser ist jetzt besonders schlimm.

Man wächst mit seinen Aufgaben, darf Fehler machen und aus Fehlern lernt man. Wenn die Menschen mit Kindern kommen oder ich weiß, sie haben Kinder ... Dann sage ich auch immer, wir haben doch bei unseren Kindern Sachen falsch gemacht. Die meisten sind trotzdem toll. Man lernt aus Fehlern. Und das ist in der Hundeerziehung auch okay?

Und auch dann rufe ich, weil es mir rausgerutscht ist. Doch noch ein zweites Mal und merke dann aber oh war jetzt vielleicht nicht so günstig. nächstes mal verzichtigt drauf oder? Mensch ich habe das überhaupt nicht richtig eingeschätzt dass mein kleiner gar nicht ansprechbar war weil er im Mauseloch schon steckte oder irgendwo eine Feder gefunden hat die er stolz mit sich rumträgt.

Also, das ist alles in Ordnung. Da versuchen wir den Menschen, den Druck zu nehmen und auch wenn jetzt so ein Vorzeige ... Ich nenn's immer liebevoll. So'n Streber-Junghund in der Gruppe isst. Das verunsichert viele Menschen also die anderen Menschen in der Junghundegruppe dann auch. Dann denken sie auch oder sprechen es auch aus Mensch!

Der kann ja schon solange Platz machen meiner nicht. Oft sage ich dann, ja ... Dein Hund ist ein ganz anderer Typ. Der eine hat vielleicht einen Bernersenn-Hund, der so bald zwanzig Grad sind und sich sehr gerne freiwillig hinliegt. Und du hast ein Aussie, dem das furchtbar schwerfällt. Das ist völlig in Ordnung!

Oder der eine hat auch mehr Zeit, Dinge zu üben als du. Das macht aber nichts. Wichtig ist, dass ihr im Alltag klarkommt und wenn viele Fragen aufkommen, dann guckt das ihr euch ich sag immer aus Spaß aber natürlich auch ein bisschen ernst hört auf uns und nicht so weit nach links und rechts. Stellt Fragen und wenn euch was nicht plausibel erscheint stellt fünfmal Fragen.

wir beantworten sie gerne aber es verwirrt zu sehr dann auch noch bei vermeintlichen Hunde-Profis auf der Hundewiese, von denen sich verunsichern zu lassen. Absolut! Und dann kommt ja noch Social Media hinzu und so weiter ... Stimmt? Ja das hab ich ganz vergessen. Genau, ist das auch noch. Viel und diese Suche nach Ich würde es richtig machen und Informationen endet in Chaos.

Der Punkt den du gesagt hast mit Hurt auf uns warst das ja ... beinhaltet ist, wenn du die Leute im jungen Kurs regelmäßig siehst oder auch im Einzeltraining oder vielleicht sogar schon als Welpen kennst. Dann guckst du dir individuell dieses Team an und sagst nicht einfach pauschale Tipps so, also dieses sozusagen ins Innen gucken?

Vielleicht auch für die Menschen, wenn man fragt was hier gerade eigentlich los da nicht so viel am Außensuchen sondern eher eben... intern in der Familie gucken, mit dem Hund. Was ist da gerade Phase? Das ist ja eben das was wir Trainerinnen die direkt dran sind machen können weil wir gucken uns genau dieses Team an.

Genau deswegen du sagst Social Media Es gibt auch auf YouTube Tipps was man mit seinem fünf Monate alten Junghund alles üben sollte oder muss aus dem und dem Grunde. Und dann klappt das natürlich alles ganz toll in diesem Video, ne? Auch wie das hergestellt wird sieht super aus klingt alles ganz plausibel.

aber wenn ich das mit meinem Hund nachmache andere Rasse vielleicht nicht mal dass Aber einfach ein anderes individuum Ich bin anderer Mensch als die Trainerinnen, die das reingestellt hat ins Netz. Also diese Sachen entweder vermeiden oder abbesten vermeiden.". Ja, oder gucken. Wie geht's mir danach?

Es gibt ja jetzt auf Social Media diverse Beiträge und es gibt auch Dinge, die eher entlastend wirken und eher Sachen, die einen unter Druck setzen ... Oder Sachen, das erst mal inspirierend wirkt und dann unter Druck setzt, wenn ich auch ganz häufig. Und da wirklich gucken was tut einem gut! Wo wird pauschal irgendwas gesagt?

Und wo gibt's vielleicht auch mal eine generelle Einordnung. Muss ja gar nicht immer alles schlecht sein, oder es gibt einfach sehr gut ausgewählte Sachen. aber die zu finden bedeutet ja dass man sich da in den Algorithmus überholt ne komplette reinstürzt. und wenn man da erstmal drin ist muss man sehr viele andere Tiervideos gucken erst mal wieder rauszukommen.

Ja, man merkt schon ... Ich hab mit Social Media das Bezüglich nicht so viel zu tun. Du umso mehr! Na? Und ja, mit diesem Algorithmus und das kann natürlich auch wieder fürchterlich verwirren, weil dann geht's wieder ... Dann gibt es wieder so ein Thema, dass von dreißig verschiedenen Menschen irgendwie vorgeführt und kommentiert wird was eben wieder zu dieser... Was ganz viele Fragen aufwirft.

Aber auch da wie du schon sagst Es kann auch total hilfreich sein. Nur der Mensch soll danach in sich reinhören, verwirrt mich das oder bin ich fein damit mit dem was ich da sehe und höre? Und es klappt auch! Ja eine letzte Frage hab' ich noch an dich Eine ganz einfache eigentlich vielleicht Ich weiß nicht Und zwar Wie wichtig ist ein jung Hundekurs?

Was würdest du sagen Christiane? Es muss nicht genau, wie ich das glaube auch schon in Bezug auf eine Welpengruppe sagte. Es muß nicht jeder Mensch mit seinem Hund in die Welpen-Gruppe und genauso muß auch nicht jeder Menschen mit seinem Hund eine Junghund-Grippe besuchen. aber wenn die Menschen bei uns in der Welpen Gruppe waren und manchmal fragen, macht eine Junghungrupe Sinn für uns dann bejahen wir das immer weil in der Welpengruppe eben so die wichtigsten Sachen angebahnt werden.

Wir stehen für viele Frauen, also für die Beantwortung der wichtigsten Fragen zur Verfügung. aber naja eine Junghundgruppe wird eben mehr oder sollte mehr praktisch dann auch geübt werden und auch eben durchgesetzt werden. Das ist für mich auch Sinn einer Junghuntgruppe dass man dass man allmählich von den wie vorhin schon gesagt vom Futter, vom ständigen Füttern wegkommt und den Leuten nach wie vor zur Seite steht so was die Beantwortung der Fragen angeht.

Dass man auch bereitsteht wenn mal jemand sehr viele Fragen hat oder bestimmte Themen aufkommen, dass man dann eine Einzelstunde mal verabredet. Da kann man logischerweise vier Individueller auf die Menschen eingehen als es in der Gruppe möglich ist. und ja, das Spiel sollte keine Priorität mehr haben aber es sollte noch gespielt werden.

also weg von diesem Also, ich sag mal einerseits Hundeplatz-Drill. Den es ja Gott sei Dank immer weniger gibt weil ein Junghund kann sich nicht eine Stunde durchgehend konzentrieren. bei irgendwelchen Übungen Auf der anderen Seite sollte auch nicht nur gespielt werden Weil die Leute dann mit ihren Fragen alleine gelassen werden.

also so ein guter Mix aus allem. und Ja so ne Mischung Aus Frustrationsübungen Spaß und auch dem Lernen von neuen, also dass man auch als Trainer in offen ist für Vorschläge von den Menschen. Wenn jetzt einer sagt Mensch ich würde gerne schon mal Sitz auf Entfernung üben dann gucke ich mich vielleicht in der Gruppe um und denke okay du bist vielleicht so weit fünf andere nicht.

aber Denn zeigt man eben fünf anderen, wie das angelernt werden kann. Und bei dem Sechsten, also beim Fragesteller, bei dem der Hund das vielleicht schon gelernt hat, da zeige ich, wie man dann weitermachen kann. Es sollte auf jeden Fall weiterhin individuell auf Mensch und Hund eingegangen und geguckt werden.

Das ist das Wichtigste! Ich kann nur von mir sprechen, ich hab damals die Welpengruppe besucht und hatte aber kein Auto. Es war ganz furchtbar kompliziert immer zur Hundeschule zu kommen weil ich erst ganz weit fahren musste um mir ein Auto zu besorgen um da hinzufahren Und ich habe damals schon die Karnesausbildung angefangen.

Und trotzdem sag ich im Nachhinein, oh Mann. Es wäre so gut gewesen! Ich hätte mir so viel ... Ja es wär einfach super hilfreich gewesen, hätt ich in der Zeit einen jungen Hundekurs mit meinem Hund gemacht auch wenn nicht viele Übungen vielleicht gekannt hätte durch Studium oder so. aber einfach dieses kontinuierliche üben mit anderen und Ablenkungen und dabei dass jemand drauf guckt das wär zu der Zeit richtig gut gewesen ist eine Sache die am meisten kann man was sagen in der Erziehung meines Hundes damals, als er noch ganz jung war.

Es spricht auch nichts dagegen, das mit dem nächsten Hund zu machen. Auch wenn wir ja als Hundertrainerin arbeiten ... Aber ich hab durchaus Hunderttrainerinnen bei mir in den Kursen, egal in welchen. Das find ich auch mal toll, da freu ich mich riesig drüber und ich habe genug Leute die sagen, Mensch, ich hab jetzt meinen ... Ich hab jetzt mal einen sechsten Goldi und ich hab überhaupt keine Themen, mit denen werde ich auch wieder keine Themen haben.

Aber es macht mir einfach Spaß zu euch zu kommen. Es ist so ... es ist kreditiertal. Mein Mann sitzt zu Hause, der geht mir auf den Geist, dann bin ich mal eine Stunde raus. Und mach einfach nur was mit meinem Hund oder ... Nein? Also genau, also der Spaß für die ... für die Leute darf natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Na? So, ja ... Sehr schön, Christiane! Dann haben wir euch hoffentlich ein paar wichtige Sachen jetzt mitgegeben. Ein paar beruhigende Worte von dir, das ist doch nicht sehr schön, dass die Leute wissen woran sie sind und wissen, dass sie nicht perfekt sein werden müssen. Vielen Dank fürs Interview, Christiana.

Sehr gerne, Jona, bis zum nächsten Mal. Bis dann, mach's gut! Tschüss! Auf Instagram findet ihr uns unter karnisunterstrichkynos und mich findet ihr unter jonaundihundejona mit i. Wenn ihr mehr zu den Karnes Veranstaltungen und den Ausbildungen wissen wollt, dann schaut gerne vorbei auf karnisminuskynoss.de.

Und jetzt wünsche ich euch und euren Hunden eine richtig gute Zeit! Bis dahin tschüss.

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