Cover von Der Klavierpodcast mit Igor Levit und Anselm Cybinski

Musik

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und Anselm Cybinski

von Bayerischer Rundfunk

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  1. #21 Das größte Geschenk: Die Waldsteinsonate (21/32)

    Für Igor Levit ist es das Herzensstück schlechthin. Die Waldsteinsonate op. 53 hat eine unvergleichliche Energie: Vibration, pure Lebendigkeit, Glückshormone. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Klaviermusik. Ein Neustart. Impuls und Inspi

  2. #20 Der zweite Nachzügler (20/32)

    Nur die Noten - keine Dynamik: Sonst ist Beethoven doch so penibel mit den Lautstärkeangaben! In der G-Dur-Sonate op. 49/2 fehlen sie. Für Igor Levit eine willkommene Aufforderung, die eigene Phantasie spielen zu lassen. Ansonsten: Wieder e

  3. #19 Nüsseknacken für fitte Schüler (19/32)

    Überraschung: Beethoven, der mittlerweile berühmt-berüchtigte Musik-Revolutionär, zaubert aus seinem Archiv zwei kleinformatige und überaus liebenswürdige Jugendwerke hervor. Die beiden Sonaten op. 49 haben beide nur zwei Sätze. Beide sind

  4. #18 Die Hochfliegende: Musik gewordene Glückseligkeit (18/32)

    Der Sturm hat sich verzogen. Zum Abschluss der Dreiergruppe op. 31 erkundet Beethoven Welten des Glücks. Manchmal zögernd und suchend, aber immer hell. Und im Finale schreibt er echte Pianisten-Musik: Ein virtuoser Bewegungsrausch, ein biss

  5. #17 Die Zeichen stehen auf "Sturm": Ein Lebensdrama mit vielen Dimensionen (17/32)

    In seiner Sturm-Sonate op. 31, Nr. 2 erfindet Beethoven eine revolutionäre Dramaturgie: Die Geburt der Tragödie aus dem Klang. Und er zieht uns in einen erbarmungslosen Strudel dunkler Ereignisse. Im langsamen Satz gibt es zwar Inseln des G

  6. #16 Schnell, scharf, witzig und ein bisschen boshaft: Beethoven parodiert eine Diva (16/32)

    Die Musik blinzelt, frotzelt, täuscht an: In der Sonate op. 31, Nr. 1 spielt Beethoven über Bande. Gefragt sind Reaktionsschnelligkeit und Sinn für schrägen Humor. Etwa, wenn im langsamen Satz eine Opernsängerin parodiert wird, die sich in

  7. #15 Ganz entspannt im Hier und Jetzt: Auch unter den Sonaten gibt es eine "Pastorale" (15/32)

    Nach dem apokalyptischen Schluss der Mondscheinsonate setzt Beethoven erneut auf Kontrast: In der Sonate op. 28 gönnt er sich und uns Entspannung in der Natur. Besonderen Spaß hat Igor Levit an den urkomischen Momenten in den Mittelsätzen.

  8. #14 Die Mondscheinsonate: Einsamkeit und Verzweiflung (14/32)

    Ein weiter Raum - und ein Mensch: Im berühmtesten aller Sätze aus Beethovens Klaviersonaten, dem ersten aus der sogenannten "Mondscheinsonate", entwirft Beethoven ein suggestives Bild der Einsamkeit. Und im düsteren Finale endet alles in br

  9. #13 Traum und Schocks, aber mit Plan (13/32)

    "Sonata quasi una fantasia" schrieb Beethoven über seine beiden Sonaten op. 27. Zwei Sonaten, die fast freie Fantasien sind. Beethoven fängt an, mit der Form immer wildere Experimente zu machen. Igor Levit liebt das. Op. 27, Nr. 1 überfällt

  10. #12 Die mit dem Trauermarsch (12/32)

    Erzählt uns Beethoven in seiner Sonate op. 26 eine Geschichte? "Auf den Tod eines Helden", so ist der langsame Satz überschrieben, ein Trauermarsch. Frédéric Chopin war fasziniert davon. Doch Igor Levit sieht darin nur eine Szene, etwas Ima

  11. #11 Widerwärtig schwer, aber zutiefst optimistisch (11/32)

    Vor den Sechzehntel-Raketen im ersten Satz betet Igor Levit erstmal drei "Vater unser". In der Sonate op. 22 zieht Beethoven Zwischenbilanz: Ein Freiluft-Stück in bester Laune, allerdings höllisch virtuos. Und eine Rückschau auf das bisher

  12. #10 Licht, leicht und ein Mordsspaß (10/32)

    Elegant der erste Satz, komisch der zweite, rasant der dritte: Diese Musik ist pure Freude. Auch wenn Beethoven in der Sonate op. 14, Nr. 2 manchmal etwas poltert. Igor Levit stellt sie in dieser Folge näher vor. Sonate für Klaviere G-Dur,

  13. #09 Ein Juwel, nicht nur für den Hausgebrauch (9/32)

    Im Kleinformat geht's weiter: Die beiden Klaviersonaten op. 14 hat Igor Levit schon als Kind gespielt. Unterschätzen darf man sie nicht - schließlich überwindet Beethoven darin die Gesetze der Physik. Jedenfalls verlangt er das von den Pian

  14. #08 Das Drama wird existenziell: Die "Pathétique" (8/32)

    Zu nah, zu schmerzhaft, zu langsam, zu schnell: In seiner "Grande Sonate Pathétique" op. 13 forciert Beethoven den musikalischen Ausdruck bis zum Zerreißen. Igor Levit stellt die populäre Klaviersonate genauer vor. Sonate für Klavier c-Moll

  15. #07 Trauer, Schwärze, Nacht (7/32)

    Der langsame Satz aus op. 10 Nr. 3 bohrt sich in eine dunkle Gefühlswelt. Für Igor Levit der tiefsinnigste langsame Satz in Beethovens Klaviersonaten bis zur Hammerklaviersonate. Und das Finale tröstet und umarmt.

  16. #06 Willkommen in Beethovens Humor- und Trotzwelt (6/32)

    Ein größerer Gegensatz zur vorigen Sonate ist kaum denkbar: In op. 10 Nr. 2 dreht Beethoven eine Nase. Wem? Den Hörerinnen und Hörern, den Pianisten, den Konventionen der Zeit - und sich selbst. Warum? Weil er's kann.

  17. #05 Die Gewaltsame (5/32)

    Beethoven greift an. Den Hörer, den Pianisten, das Klavier. Er strapaziert, er überfällt. Und das ist wunderbar. Die dramatisch zerklüftete Sonate Op. 10 Nr. 1 eröffnet eine kontrastreiche Dreiergruppe.

  18. #04 Die Unterschätzte: Beethoven erfindet die romantische Klaviermusik (4/32)

    In Folge 4 geht es um ein unterschätztes Meisterwerk: Die Sonate op. 7 wird selten im Konzert gespielt. Warum? Sie ist höllisch schwer, irre lang - und endet ganz unspektakulär im pianissimo. Also viel Mühe, die meist mit wenig Ovationen be

  19. #03 Beethoven, der Virtuose: Ein verkapptes Klavierkonzert (3/32)

    In seiner dritten Klaviersonate kombiniert Beethoven den Humor der zweiten mit dem radikalen Ernst der ersten. Und er demonstrierte seinen Zeitgenossen, dass er nicht nur als Komponist ein Revolutionär war, sondern auch als Pianist überrage

  20. #02 Levits Biographie-Stück: Das komponierte Glatteis (2/32)

    In Folge 2 geht es um ein Stück, das für Igor Levit zum Schlüssel zu Beethovens Welt wurde. Sein Lehrer nahm es jahrelang fast in jeder Stunde durch. Takt für Takt, Note für Note. So wurde die witzige und temporeiche A-Dur-Sonate op. 2 Nr.

  21. #01 Beethovens Visitenkarte - "Ich bin da!!!" (1/32)

    In der ersten Folge geht es um Beethovens Visitenkarte: Ein junger Wilder stellt sich vor mit der Sonate f-moll, op. 2 Nr. 1. Igor Levit und Anselm Cybinski erklären, was diese Musik so revolutionär macht. Warum sie im ersten Satz ohne Melo

  22. 32 x Beethoven (1. Staffel)

    Igor Levit und sein Freund Anselm Cybinski begeben sich in ihrem Beethoven-Podcast auf einen wilden Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen. Igor Levit ist der Beethoven-Interpret der Stunde. Gerade hat er alle 32 Klaviersonat

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