
Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 192
Die spannendsten Stammplatz-Duelle! PR-Wunder Bischof! Das ist Bastian Assomo!
Donnerstag, 6. August 2026 · 36 min
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Shownotes
Die Bayern sind auf Asien-Tour! Beste Voraussetzungen für junge Talente, sich bei den Profis zu beweisen. Am auffälligsten war bislang Bastian Assomo. Was für ein Typ ist der 16-Jährige? Wie plant der FC Bayern mit ihm? Wer stärkt ihm den Rücken? Stefan liefert die Antworten.
Außerdem sind die packenden Duelle um die Stammplätze ein wichtiges Thema. Durch einen prominenten Abgang und einen prominenten Neuzugang ist hier noch richtig Spannung zu erwarten...
Zudem besprechen Madeleine und Stefan, welche Bayern-Stars die Gesichter der Zukunft sein könnten und welche Stärken sie außerhalb des Platzes mitbringen, um die Münchner in der Welt würdig zu vertreten.
Das und mehr in der aktuellen Ausgabe!
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Viel Spaß mit der 66. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.
Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Der Spieler der Woche
• OT Tom Bischof über Bastian Assomo
• Die Zukunft der Bayern
• O-Ton Vincent Kompany über die Verkaufskandidaten
• Das Bawofon
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Der FC Bayern tourt durch Asien und im Test gegen Jeju SK sichern sich die Münchner einen weiteren Sieg. Zwei Talente machen dabei Werbung in eigener Sache und auch Tom Bischof bekommt reichlich Gelegenheit, sich zu zeigen. Was bedeutet das zukünftig fürs Mittelfeld und den WM-Fahrer Alexander Pavlovic?
Wir gehen rein in eine neue Folge die Bayern-Woche, zusammen mit mir Madeleine und natürlich unserem Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger. Hallo Kumbi! Hallo Madeleine, hallo da draußen! Auch von mir, hallo da draußen. Schön, dass ihr wieder mit dabei seid. Die zweite Folge in unserer neuen Saison. Nach dem 15 zu 0 Sieg gegen Rottach Egan, jetzt am Dienstag das 2 zu 1 gegen Jeju SK, eben einmal Felipe Chavez und Bastian Assomo, den wir uns jetzt in unserer neuen Rubrik nochmal ein bisschen genauer angucken wollen.
Der Spieler der Woche. Ja, Bastian Assomo, 16 Jahre alt, 1,90 Meter groß. Also ein klassischer Neuner hat dann eben auch noch mit dem Treffer am Dienstag gegen Jejo SK auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt sprechen natürlich ja alle schon von dem neuen Stürmer, der da jetzt vielleicht eben vorne bei den Bayern, bei den Profis mitmischen kann.
Kumbi, wir wollen mal ein bisschen tiefer stapeln, aber allgemein, was hältst du von ihm? Welchen Eindruck macht er auf dich? Also das hat man schon am Tegernsee sehen können und jetzt eben auch in Südkorea, dass er eine echte Kante ist. Also wenn man dem jetzt zusieht auf dem Trainingsplatz, hat man nicht den Eindruck, das ist ein 16-Jähriger.
Das ist Wahnsinn, gell? Also wirklich, so die 15-, 16-Jährigen sind ja normalerweise ein bisschen hinterherkörperlich oftmals und daran scheitert es dann. Aber ja, also pubertierende Menschen, Spätpubertät, die wirken manchmal wie falsch zusammengesteckt. Große Füße, kurze Beine, dicker Oberkörper. Und also Bastian Asomo ist jetzt keiner, der mir sofort als 16-Jähriger auffallen würde.
Was ich toll fand, ist diese Präsenz, die er hatte. Klar, Südkorea, der Gegner war jetzt nicht der allerbeste. Man darf aber nicht vergessen, dass die Mannen aus Jeju schon mitten in der Saison sind. Die spielen ja mit dem Kalenderjahr. Also da hat er ein bisschen auf sich aufmerksam machen können und der Abschluss war klasse. Und sowohl das, was wir am Tegernsee sehen konnten, als auch das, was uns erzählt wird, ist der Abschluss seine große Stärke.
Jetzt hat er ja schon am Campus auf sich aufmerksam gemacht und hat eben da auch bewiesen, dass er die Tore machen kann. Aber wie siehst du seine Zukunft, seine mögliche Zukunft irgendwann mal auch bei den Profis? Wäre es jetzt schon ein Schritt zu früh? Sollte man ihn lieber nochmal bei den Amateuren vielleicht ein bisschen reifen lassen?
Auf jeden Fall. Also 16 Jahre im Profibereich. Das ist jetzt mir persönlich ein bisschen zu früh. Es gibt diese Ausnahmetalente. Lennart Kahl. Lennart Karl war 17, keine 16. Ja, also 16 halte ich für arg früh für den Profibereich. Bei Bastian Asomo ist es so, dass er jetzt erstmal für die zweite Mannschaft, eingeplant ist und wenn man sich ansieht, wie die zweite Mannschaft derzeit daherkommt ohne eigenes Tor, dann tut so ein echter Stürmer der Mannschaft von Dante, glaube ich, ganz gut.
Also das ist der Plan der Bayern, dass er immer wieder ranschnuppern darf an die Profis, dass er mittrainieren darf, dass er jetzt auf dieser PR-Reise dabei ist in Asien. Das spricht ja auch für sich, aber grundsätzlich ist er erstmal für die zweite Mannschaft eingeplant. Und wenn man sich so ein bisschen hintenrum umhört, die Geduld ist auch überall da.
Sein Bruder, der übrigens auch so eine Kante ist, allerdings Innenverteidiger, der Gute heißt Alan Bohomo, der war auch bei den Bayern in der Jugendabteilung, ist jetzt bei Hellas Verona unterwegs. Und der Papa der beiden war auch Fußballer, aber so ein richtiger Weltenbummler. Auch so groß? Auch so groß, ja. Also wenn man die Größen so ansieht, da ist Bastian Asomo tatsächlich der Zwerg in der Familie. Und das mit 1,90 Meter.
Das mit über 1,90 Meter ist schon bemerkenswert. Der Papa, der war in Belarus und in Syrien hat er sogar Fußball gespielt, also ein echter Weltenbummler. Und der wird eben auch beschrieben als sehr geerdet. Also das ist jetzt kein, man kennt es ja vom Eiskunstlauf, die Muttis, die da rumlaufen, die besonders ehrgeizig sind, also so ein Umfeld hat Bastian Asomo nicht, da sind alle noch entspannt.
Ich habe persönliche Meinung, ich habe immer so ein bisschen den Eindruck, dass Stürmer, ja junge Stürmer, die schießen zwei, drei Tore, das ist spektakulär und dann sind sofort die Schlagzeilen da. Also ich habe eine Schlagzeile gelesen, wird er der neue Harry Kane? So weit ist es natürlich noch nicht.
Ich habe immer den Eindruck, Innenverteidiger und Defensive allgemein, die können ein bisschen langsamer und gesünder wachsen und bei Stürmern, wenn die drei Tore schießen, dann ist schon Vollalarm. Es hat ja alles seine Vor- und Nachteile, weil gerade als Stürmer hast du viel schneller die Möglichkeit, dich eben auch ins Rampenlicht zu schießen, weil klar, am Ende steht da auf der Tafel dann ein 2-1, eines davon hat dann eben Bastian Assomo geschossen.
Anders oder schwieriger wird es halt bei Verteidigern, sich da irgendwie schneller dann ins Rampenlicht zu schießen. Drei gute Zweikämpfe stehen nicht auf der Anzeigetafel, das ist das Problem. Genau, beziehungsweise wird darüber dann natürlich eben im Nachhinein nicht so extrem gesprochen wie über, Tore, aber das beste Beispiel ist ja zum Beispiel auch eben Mathis Tell.
Ja, Mathis Tell war ja auch so einer, der ja zwischenzeitlich, die Älteren unter uns werden sich daran erinnern, der hatte ja eine Torquote, die mit Erling Haaland mithalten konnte. Er hatte auch einen totalen Hype. Ja, ja, genau. Also wenn man die Minuten ausgerechnet hat, wie lang er oder wie kurz er braucht, um ein Tor zu schießen, da war Mathis Tell richtig vorne mit dabei.
Wir wissen es dann, an diesem Abend in Rom, als ich Zeitzeuge werden durfte, hat ihn dann Thomas Tuchel so ein bisschen ins Abseits gestellt und ganz offen davon gesprochen, Er bringt unserer Mannschaft nichts mehr. Und dann war die Messe für Mathis Tell eigentlich gelesen, weil Vincent Kompany auch nicht auf ihn gesetzt hat.
Und das ist eben so immer so die Gefahr bei so ganz Jungen, die ein paar Tore machen und dann gefeiert werden. Ich möchte jetzt nicht unterstellen, dass Mathis Tell da abhebt oder abgehoben ist, aber die Gefahr bei Stürmern sehe ich jetzt da ein bisschen größer als bei Innenverteidigern. Ja und dann brauchst du natürlich auch die volle Rückendeckung von einem Trainer eben und man hatte ja schon das Gefühl bei Thomas Tuchel, er hat ja allgemein auch nicht.
So gern oder so oft auf junge Talente dann eben gesetzt, das macht jetzt Vincent Kompanie schon eher und Tom Bischoff hat ja auch extrem von ihm geschwärmt nach dem Spiel, wir können auch gerne mal reinhören, was er denn über Bastian Assumo gesagt hat. Ein ruhiger Typ, ist ein sehr guter Fußballer, ein klassischer Stürmer, macht seine Tore.
Das brauchen wir und ich freue mich sehr für ihn, für alle Jungs. Die können sich jetzt beweisen und das machen sie auch. Und ich freue mich, wenn, wie Basti Osomo, jetzt einen guten Job machen. Und was zeichnet ihn aus auf dem Platz? Wie kann man ihn so ein bisschen charakterisieren? Ja, ist schon brutal für sein Alter, wie er die Bälle festmacht.
Dann hat er einen sehr guten Abschluss, ist ein klassischer Boxspieler, macht seine Tore und das sind so seine Stärken. Also lobende Worte von Tom Bischoff und eine Sache, die ich eben interessant finde, ist, er hat es auch nochmal betont. Bastian Assomo ist dieser typische Boxspieler. Und anders eben zum Beispiel an Harry Kane, der ja wirklich dieser komplette Stürmer ist, der sich auch gerne mal nach hinten fallen lässt.
Oder zum Beispiel war es ja bei Jackson auch so, dass er ja eher so dieser Umschaltstürmer war. Fehlt denn vielleicht genau dieser Boxstürmer auch? Also wäre es jetzt wichtig eben, also na klar ist es noch zu früh, wir haben darüber gesprochen mit 16 Jahren. Aber wäre es eben wichtig, sich genau auf so eine Art von Stürmer jetzt nochmal zu setzen, weil er im Kader des FC Bayern fehlt?
Ja, also Harry Kane ist ja damals geholt worden als klassischer Stürmer in der Box. Der hat sich dann ein bisschen mehr dazu entwickelt, wo wir ja alle begeistert und überrascht waren, wie tief der stehen kann. Der letzte klassische Stürmer, den die Bayern hatten, war eigentlich Robert Lewandowski, also Sadio Mané, der da in dieser Zwischenphase zwischen Levy und Harry unterwegs war.
Der hat ja gar nicht so wirklich Impact gehabt auf das Spiel des FC Bayern. Ja, also der Fußball ist ja immer so ein paar Moden unterworfen, so richtige, so diese Ulf Kirstens oder Karl-Heinz Riedles dieser Welt, die gibt es derzeit gar nicht so sehr. Ich weiß auch gar nicht, ob das so der Stil wäre, den Witz & Company sich wünschen würde. Aber wenn einer, und das hat man wirklich gesehen, wenn einer einen guten Abschluss hat, wie Bastian Asomo, das macht schon Spaß zuzuschauen.
Das schätzen wir ja auch alle an Harry Kane, wenn der ansatzlos einfach mal abzieht und dann geht der Ball in den Winkel. Von dem her, ich mag solche Spielertypen, aber ob es der FC Bayern nicht so dringend braucht, das wird die Zukunft zeigen. Ja, eigentlich interessant, weil jetzt, wo du es sagst, es stimmt schon, gerade wie Vince und Company spielen lässt, wird der Mittelstürmer, also in dem Fall Harry Kane, ja schon so stark mit eingebunden ins Spiel, dass wahrscheinlich ein klassischer Neuner, ein klassischer Boxstürmer.
Ja, eher ein bisschen untergehen würde, beziehungsweise am Ende... Verhungert vorne. Vielleicht, ja, vor. Das soll aber Bastian Asomo bitte nicht davon abhalten, jetzt richtig Gas zu geben. Und wie man hört, ist jetzt sowieso erstmal der Fokus zweite Mannschaft und auch auf Technik, weil da sieht er selber wahrscheinlich auch noch seine Schwächen.
Aber mit 16, wie gesagt, da ist die Entwicklung ja noch lange nicht abgeschlossen. Absolut. Und das ist einfach schön zu sehen, dass eben solche Talente am Campus existieren, dass sie ihre Chance nutzen, dass Vincent Kompanie weiter drauf Wert legt, diese Talente auch einzusetzen und ihnen auch die Chance zu geben.
Also von daher. Ja, Campus hin oder her. Ich bin immer bereit, den Campus zu loben, aber Bastian Asomo kam natürlich erst 2025 von der Hertha. Ja, also da muss man jetzt... Es ist keine reine Campusarbeit. Genau, es ist keine reine Campusarbeit. Es ist jetzt kein Alexander Pavlovich, der mit neun oder so beim FC Bayern auflief, sondern ist ein Spätberufner, ein Spätmünchner. Das stimmt.
Dann lass uns gerne über einen sprechen, der diese Vorbereitung auch gerade total nutzt, von Anfang an dabei war, anders als eben ein WM-Fahrer wie ein Joshua Kimmich, ein Alexander Pavlovich. Tom Bischof war von Anfang an dabei und er nutzt die Chance und die Testspiele auch sehr gut für sich. Die Zukunft der Bayern. Ja, man kann sagen, Tom Bischof ist auch einer der großen Gewinner, was die Vorbereitung angeht.
Ich habe es gerade angesprochen, er ist ja von Anfang an dabei gewesen. Er hat die Testspiele mitgemacht. Er hat jetzt die Nummer 8 bekommen von Leon Goretzka. Es heißt ja, der Trainer möchte ihn jetzt auch vermehrt im Mittelfeld einsetzen. Sonst war er ja immer auf der linken Seite aktiv. Er war immer auch auf der rechten Seite aktiv. Er konnte aber auch als Zehner eingesetzt werden.
Also auch dieser Allrounder wieder vom FC Bayern. Aber sein Wunsch ist es ja schon eher oder auch der Wunsch von Vincent Kompany im Mittelfeld eben jetzt vermehrt zu spielen, oder? Ja, also das ist mittlerweile absolut klar. Diese Lösung auf der linken Verteidigerseite war eine Notlösung. Das kam damals auf im Spiel gegen PSG in Paris in der Liga-Phase der Champions League.
Er hat mal auf der 10 gespielt. Das war gegen Benfica bei der Club-WM in Charlotte. Das war eine eher schlechtere Leistung. Von Tom Bischof. Und jetzt ist aber klar mit dem Abgang von Leon Goretzka, Tom Bischof ist der Herausforderer auf der 6. Und eben jetzt mit Nathaniel Brown ist ja auf der linken Seite auch erstmal, Genau, also auf der linken Seite sind die Bayern versorgt, auf der rechten Seite sind die Bayern versorgt, auf der 10 sind sie versorgt, deswegen wird es die 6 werden für Tom Bischoff und da fühlt er sich ja auch besonders wohl.
Mit diesem Versprechen ist er ja damals auch aus Hoffenheim geholt worden und jetzt ist eben die große Chance, dass er diesen Schwung, den er hat, mitnimmt und da ein echter Konkurrent wird auf der Sechserposition. Nicht nur der Backup, sondern auch mal natürlich die arrivierten Kräfte wie Joshua Kimmich und Alex Pavlovich da ein bisschen unter Druck zu setzen.
Ja, ich wollte gerade sagen, also man hat ja schon das Gefühl, dass er jetzt gerade ja auch ein bisschen die Karten neu mischt, was das Mittelfeld angeht, dass eben ein Alexander Pavlovich, der ja eigentlich zumindest letzte Saison immer gesetzt war neben Joshua Kimmich, dass die Nummer jetzt gar nicht mehr so sicher ist für Pavlovich.
Ja, dafür ist die Saison natürlich sehr früh. Ich finde es toll, dass du sagst, er mischt die Karten neu, nachdem er ja jetzt einen Werbedeal mit Uno hat. Passt das ja perfekt. Habe ich vielleicht zufällig mir so rausgesucht. Okay, gut. Und ja, also ich verstehe das, dass Tom Bischof jetzt natürlich auf einer Welle des Erfolgs reitet, weil er hat nicht diesen Malus im Gepäck, dass er bei der WM war.
Er hat diese Enttäuschung nicht erlebt. Er hat jetzt die ganze Vorbereitung mitmachen können, hat genug Urlaub gehabt, hat sich da entspannen können, war nicht verletzt, so wie zum Beispiel Lennart Kahl. Also der fängt natürlich jetzt voll und frisch an. Deswegen hat man so ein bisschen das Gefühl, der ist jetzt am Drücker. Aber grundsätzlich ist es natürlich schon so, dass Alex Pavlovic der Platzhirsch ist. Also von Joshua Kimmich brauchen wir gar nicht reden.
Und ich meine, Alex Pavlovic hat es geschafft, einen Leon Goretzka zu verdrängen. Und wenn du dich an die vergangenen Saison erinnerst, am Anfang haben die sich immer brav abgewechselt. Bei den wichtigen Spielen war aber dann Pavlovic auf dem Platz. Dortmund, Chelsea, PSG. Und dann im Frühjahr, als dann wirklich die ganz, ganz wichtigen Spiele kamen, war Leon Goretzka komplett außen vor.
Und das muss man in dem Alter, das Alex Pavlovich hat, auch erst mal schaffen. Ich fand es auch interessant. Ich hatte dann eben auch gelesen, apropos, er hat ihn verdrängt. Alexander Pavlovich wollte die Acht gar nicht haben. Also Tom Bischof hatte wohl, nachdem ihm die Acht angeboten wurde, wurde nochmal bei Pavlovich nachgefragt.
Und er meinte, nee, nee, passt schon, nimm du ruhig. Das ist ja auch so ein Zeichen davon, dass natürlich der Konkurrenzkampf da sein muss, sonst funktioniert es ja einfach auch bei einer Mannschaft nicht, sonst wird niemand an sein Limit kommen. Aber man merkt ja auch bei den Zweien, die sind ja auch wirklich einfach richtige Kumpels. Ja, die sind ja aus dieser UNO-Truppe.
Und die haben auch so eine kleine Osmo-Kamera in die Hand gedrückt bekommen vom FC Bayern und durften dadurch das südkoreanische Teamhotel führen und so weiter. Und die beiden stellen natürlich schon den neuen FC Bayern dar. Das sind beides der eine Nationalspieler, der andere U21-Nationalspieler und Kapitän.
Ich gehe davon aus, dass Tom Bischof jetzt dann bald in die A-Nationalmannschaft berufen wird von Jurgen Klopp. Also das Herzstück des FC Bayern ist quasi gleichzeitig das zukünftige Herzstück der DFB-Elf und umgekehrt und das kann den Bayern nur gefallen. Aber aktuell hat natürlich Alex Pavlovich aufgrund seiner Erfahrung nochmal, die Nase vorn. Ja, und wer weiß, irgendwann sind sie ja dann vielleicht auch das neue Traumduo dann eben im Mittelfeld, also Joshua Kimmich, klar.
Wir müssen jetzt Joshua Kimmich nicht in die Rente reden. Nein, um Gottes Willen, aber irgendwann wird es dazu kommen. Und einfach aufgrund des Alters ist ja klar, dass dann ein Tom Bischof und ein, Alexander Pavlovich, sofern niemand nachkommen sollte, da auf jeden Fall dann die zwei sein könnten, die dann das Mittelfeld eben erst mal...
Auf Jahre hinaus prägen, weil Alex Pavlovich ist ja, wir haben gerade drüber gesprochen, er ist ein Eigengewächs, seit der U9 beim FC Bayern absolut verliebt in diesen Verein war, Balljunge und so weiter. Das ist natürlich schon für die Außendarstellung ist das schon toll, wenn du so jemanden mit Herzblut hast.
Und dass Alex Pavlovich ein guter Fußballer ist, kommt auch in ganz Europa an. Und dass er aber trotzdem noch alle Gedanken beisammen hat und in den FC Bayern verliebt ist, das sollten die Mönchner nutzen. Und ich würde Alexander Pavlovich auch so einschätzen, dass ihm dieser Konkurrenzkampf auch gut tut, dass das was Positives mit ihm macht, dass er eben auch Lust hat, in der nächsten Saison zu sagen, ich gehöre hierhin, so wie du sagst, Platzhirsch, das ist mein Platz da im Mittelfeld.
Und vor allem, ich glaube auch, so ein Konkurrenzkampf unter Freunden, Das bringt auch nochmal was ganz anderes hervor. Und hoffentlich kein Bruch in der Freundschaft, sondern sportlich gesehen was ganz Positives. Und so schätze ich die zwei auch ein. Weil Alexander Pavlovich hat auch irgendwo mal in einem Interview gesagt, dass die drei sich im Mittelfeld einfach auch total pushen gegenseitig.
Und das ist ja einfach auch ein schönes Zeichen. Ich glaube, das kann jeder vereinen. Das kann der FC Bayern gut gebrauchen. Das kann das Mittelfeld gut gebrauchen. Und von daher ist ja eigentlich eher schön zu sehen, Inwiefern dann die zwei, wer dann auch besser eben mit Joshua Kimmich harmonieren wird?
Weil zum Beispiel haben wir einen Tom Bischof ja neben Joshua Kimmich auch noch nicht so oft gesehen, wie jetzt einen Alexander Pavlovich neben Kimmich. Ja, also der Konkurrenzkampf unter Freunden der FC Bayern lebt das, was uns bei der Nationalmannschaft immer nur erzählt wurde und dann tatsächlich nicht der Fall war.
Also in der Hinsicht freue ich mich echt auf die neue Saison, weil das ist so in meinen Augen der spannendste Konkurrenzkampf beim FC Bayern. neben. Nathaniel Brown gegen Alphonso Davies. Das ist fast noch spannender und knackiger. Ja, auch da freue ich mich besonders drauf. Ich hoffe, dass es auch einen positiven Effekt auf Alphonso Davies dann haben wird. So ist zumindest der Plan.
Apropos Plan, es soll auch einen Plan mit Tom Bischoff abseits des Platzes geben. Wir haben vorher ein bisschen gesprochen, dass du die These aufgestellt hast, er könnte ein PR-Traum für den FC Bayern werden. Wie meinst du das? Ja, also zuallererst muss man natürlich gut Fußball spielen, aber wenn man Tom Bischof sieht und wie jetzt seine Rolle auch gewachsen ist beim FC Bayern, dann kann er sich wirklich zu einem PR-Traum entwickeln.
Also spielt gut Fußball, ist telegen, seine Freundin ist die Tochter einer Bayern-Legende, nämlich Mehmet Scholl. Also das ist ja alles ein Traum für jede Medienabteilung, für jede Zeitung. Er spielt gerne UNO, er hat eine gewisse Identität und man merkt es jetzt auch beim FC Bayern, also er ist dann derjenige, der gemeinsam mit Alex Pavlovic mit einer kleinen Kamera eben durch das Hotel geführt wird und da, ein bisschen Gaudi macht und Scherze macht.
Bayern haben ja auch so Sonderflock-Trikots jetzt bei der Asienreise. Einmal für den koreanischen Markt, einmal für den chinesischen Markt. Korea, klar, da hat man das Trikot von Min Jae Kim angepriesen mit dieser Papiertechnik, mit dieser Papierkunst. Und für den chinesischen Markt hat man das Trikot von Tom Bischoff da ins Schaufenster gestellt und angepriesen.
Und das jetzt nicht, weil die Zahl 8 so toll aussieht mit diesem Sonderflok, sondern weil Tom Bischof natürlich schon sich auf den Weg macht, jemand zu sein, der den FC Bayern der Zukunft da verkörpert, auf und neben dem Platz. Also in der Hinsicht ist er schon ein Geschenk für die PR-Abteilung der Bayern.
Und was er auf dem Platz auch verkörpert, hat man jetzt auch gesehen im Testspiel, als Joshua Kimmich nicht gespielt hat, durfte er die Kapitänsbinde übernehmen, also das ist ja auch ein Zeichen in Richtung Tom Bischof, so du sollst hier auch mal zukünftig unser Gesicht vielleicht werden. Ja und auch der Nationalmannschaft, also ich habe es vorher schon angedeutet.
Der war jetzt auch schon auf dem Sprung in die Nationalmannschaft, Julian Nagelsmann hat auf ihn verzichtet, aber ich glaube nicht, dass Jürgen Klopp da, der wird auch viel ausprobieren und da kommt er an den Kapitän der U21 sicherlich nicht vorbei. Von dem her stehen da entscheidende Wochen an für Tom Bischof.
Weil du gerade Min Jae Kim angesprochen hast, was bedeutet diese Reise für ihn, bezüglich seines Statuses? Weil eigentlich hieß es ja immer, er könnte einer der Verkaufskandidaten sein. Man hat so ein bisschen das Gefühl, dass er jetzt vielleicht diese Reise auch nutzt oder nicht nutzt. Man weiß es nicht, wenn man auf das Spiel guckt, war es vielleicht eher nicht Nutzen. Aber wo steht er beim FC Bayern?
Ja, also das Thema Verkaufskandidat haben wir in der vergangenen Folge schon abgeräumt. Und die PR-Reise, also ich habe es vor zwei Jahren erlebt, als die Bayern schon mal in Korea waren, da ist natürlich er der Star Nummer eins. Damals sind aber mehr Trikots verkauft worden von Jamal Musiala in Seoul, in diesem Pop-Up-Store.
Aber klar, jetzt ist so die Zeit von Min Jae Kim. Auf der anderen Seite ist er der Herausforderer, also auf Platz 1 und 2 in der Innenverteidigung stehen immer noch Jonathan Tah, und D'Ajoba Meccano und Min-Jekim hat sich ja vor dem Spiel gegen She-Ju dazu geäußert, hat gesagt, er freut sich, dass er mit so tollen, großen Spielern, mitspielen darf und er hofft auf mehr Einsätze und, Vincent Kompanyi hat gesagt, er ist kein Fan von diesen Ranglisten und vieles ist noch gar nicht entschieden, aber wenn alles normal läuft, bleibt Min Jae Kim die Nummer drei.
Und man hat aber auch das Gefühl, dass er jetzt durch solche Aussagen diese Position immer mehr angenommen hat, die des Ersatzmannes eben. Also klar, gehört es dazu und natürlich ist es auch toll, wenn er sagt, ich will mich mit Upa und mit Ta weiterhin messen und wenn der Trainer mich braucht, bin ich auch da.
Das hat ja Vincent Kompany auch nochmal betont, dass wenn man ihn dann spielen lässt, dann zeigt er auch eine gewisse Präsenz, mal besser, mal schlechter auf dem Platz. Ja, also gegen Jésus die halbe Stunde, die hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber... Das ist halt ein Testspiel. Vielleicht war die Kapitänsbinde auch eine zu schwere Last, die ihn da runtergedrückt hat.
Also mit der Leistung gegen Xexu hat er jetzt nicht Werbung für sich gemacht, aber es kommt ja dann eh darauf an, was jetzt dann in den Spielen im Telekom Cup passiert, im Super Cup passiert. Wenn er da seine Minuten bekommt, dann kann er auf sich aufmerksam machen. Aber Stand jetzt würde ich, wenn ich wetten müsste, fest davon ausgehen, dass das Innenverteidiger-Pärchen der vergangenen Saison auch das der anstehenden Saison ist.
Wir haben letzte Woche ja viel über die Verkaufskandidaten gesprochen. Eben ein Joao Palinha, ein Brian Saragossa. Ja, vor allem Max Eberl hat über die Herren gesprochen. Sascha Boy. Und genau, wir haben eben letzte Woche hat ja viel Max Eberl, aber auch Christoph Freund, über die drei Kandidaten gesprochen.
Es ist ein positives Zeichen, dass der Verein klar mit den Spielern kommuniziert. Nachdem ich selbst Spieler war, weiß ich, dass genau das auch mein Wunsch gewesen wäre. Der Verein hat also klar kommuniziert. In diesem Fall ziehen wir alle an einem Strang. Für mich ist aber das Wichtigste, dass wir die Spieler nach dieser klaren Kommunikation weiterhin mit Respekt behandeln.
In diesem Fall arbeiten wir ganz normal mit ihnen weiter. Das ist nicht anders als bei jedem anderen Verein. Zu Beginn einer Saison muss man Entscheidungen treffen. Wenn diese Entscheidungen gefallen sind, muss man sie klar kommunizieren. Ich denke, genau das haben wir getan. Ja, die Aussage stammt von der Pressekonferenz vor dem Spiel in Jeju oder auf Jeju.
Ja, also der Vincent Kompany vor zwei Jahren hätte sich nicht so deutlich geäußert, sondern der hätte gesagt, Sache des Vereins, Sache von Christoph, Sache von Max, Sache von Jan Christian, ich bin der Trainer, jeder der bei mir im Kader steht, den werde ich unterstützen. So hat er es gemacht, nämlich bei Leon Goretzka, als der aufs Abstellgleis geriet.
Da hat er sich so ein bisschen bedeckt gehalten. Da war Vincent Kompany aber auch relativ frisch in seinem Amt beim FC Bayern. Und jetzt merkt man, er ist offenkundig noch mehr eingebunden in die Kaderplanung und darf noch mehr darüber entscheiden, wer da bleiben darf und wer gehen muss. Von dem her war die Aussage schon richtig und wichtig und bemerkenswert und darf man so deuten, dass alle, die mit dem Sport zu tun haben beim FC Bayern, da dahinterstehen.
Ja, und man hat das Gefühl, dass jetzt irgendwie gerade alle nochmal mehr zeigen wollen, dass sie wirklich, wie Vincent Komponier es sagt, an einem Strang ziehen. Ja, richtig. Dass das wirklich nochmal in der Öffentlichkeit so betont wird, beziehungsweise alle die gleichen Äußerungen tätigen, war ja in den vergangenen Monaten auch nicht immer so.
Da hat der eine mal das gesagt, der andere mal das und jetzt hat man eben so das Gefühl, dass sie da vielleicht auch ein bisschen nochmal gewollter zeigen, hey, wir als FC Bayern, wir stehen auch hinter dieser einen Meinung alle zusammen. Das könnte man jetzt auch so deuten, dass Vincent Kompany sehr froh wäre, wenn der Sportvorstand des FC Bayern auch in Zukunft Max Eberl heißen würde.
Das kann man natürlich so deuten. Vielleicht ist das so eine kleine Stütze für den Sportvorstand. Morgen 14 Uhr ist dann das zweite Freundschaftsspiel auf der Asienreise gegen Esten Villa. Was bedeutet das vielleicht unter anderem für einen Joao Palinja, der sich da nochmal ins Rampenlicht spielen könnte?
Ja, Esten Villa und auch Benfica sind ja die beiden Vereine, die immer wieder genannt werden, wenn es um Joao Palinja geht. Es bietet sich natürlich an, für die Verantwortlichen des FC Bayern, sich mit denen von Aston Villa zu treffen. Grundsätzlich, um irgendwelche Deals anzubahnen zumindest, wäre das nicht notwendig.
Aber es ist schon mal praktisch, wenn man sich da in Hongkong treffen kann. Es ist schon immer praktisch, gerade in dieser hektischen Transferphase, die in diesem Jahr gar nicht so hektisch ist bislang, wenn man schon mal in derselben Zeitzone ist. Das ist ja auch das, was Max Eberl letztes Jahr so ein bisschen während der Klub-WM Probleme bereitet hat, dass er in den USA rumgehüpft ist und in Europa aber die Gesprächspartner waren.
Deswegen ist er ja da auch kurzfristig und kurzzeitig zurückbeordert worden nach Europa, um da ein paar Deals einzutüten. Und wenn man jetzt gemeinsam in Hongkong ist mit den Verantwortlichen von Aston Villa, dann könnte da ein bisschen was passieren, weil Max Eberl hat ja gesagt, bei den drei Verkaufskandidaten ist viel Bewegung drin.
Das ist schon mal gut. Und kurz bevor wir aufgenommen haben, um 11 Uhr war ja auch die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Aston Villa. Da hat Vincent Kompany da nochmal verraten, Manuel Neuer wird morgen sicher in der Startelf sein und er wird auch Kapitän sein. Ein Zeichen dafür, dass sie vielleicht den Gegner morgen dann auch nochmal ein bisschen ernster nehmen. Es ist ja schon der erste Gegner jetzt von diesen Testspielen auf Champions League Niveau oder einfach ein Spiel für Jonas Urwig und eins für Manuel Neuer.
Ja, also ob das in Hongkong jetzt bei der Luftfeuchtigkeit auf Champions-League-Niveau auch wirklich abläuft. Zumal Essen will er ja auch probieren kann. Das ist ja für die auch. Ja, die haben schon ein paar Testspiele mehr auf dem Buckel. Die sind vielleicht ein bisschen weiter als der FC Bayern. Also ich würde jetzt diesen PR-Kick da bei hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit nicht überbewerten.
Ich glaube, die Tatsache, dass Manuel Neuer spielt und Kapitän ist, zeigt eher, wie wichtig den Bayern der chinesische Markt ist. Weil ich habe es 2015 erlebt, als ich mit den Bayern auf China-Reise war, in Peking, Shanghai und Guangzhou. Da war Manuel Neuer, klar, da war er quasi frisch Weltmeister.
Aber der ist natürlich so der Klischee-Deutsche. Also groß und kräftig und blond noch obendrein. Und das hat den Chinesen und Chinesinnen sehr gefallen. Deswegen glaube ich, dass der gegen Aston Villa spielt, ist so ein bisschen auch der PR geschuldet. Ja gut, klar. Wenn man dann schon mal die Chance hat, will man natürlich an Manuel Neuer auch noch mal spielen sehen.
Wer weiß, wie oft man dazu noch kommt. Ja, also in Hongkong wird er nicht mehr oft spielen, schätze ich mal. Wird wahrscheinlich die letzte PR-Reise gewesen sein. Ja, wir haben ja drüber gesprochen. Ich glaube, die PR-Reisen sind auch das, was ihm jetzt in seiner Nachkarrierezeit nicht fehlen wird. Ja, das glaube ich.
Wir wollen hinten raus nochmal, weil du es auch angesprochen hast und wir natürlich jetzt auch wieder vermehrt unser Bavufon mit reinnehmen wollen. Wir haben eine Sprachnachricht bekommen, eigentlich ganz passend, weil du vorhin gesagt hast, Jonathan Tarr und Upamecano sind gesetzt in der Innenverteidigung.
Wir haben eine Sprachnachricht bekommen von einem User, der ist nicht so zufrieden, was die Innenverteidigung angeht. Wir gehen rein in unsere letzte Rubrik. Hallo Madeleine, hallo Kumbi. Meine kurze Meinung zu der Transferphase, die ja eigentlich noch nicht vorbei ist, aber für uns anscheinend schon.
Also meiner Meinung nach ist der Kader für mich immer noch zu dünn und zu schwach in Anführungszeichen der Breite. Und für mich bleibt auch die Defensive, unsere Achillesferse. Ich weiß, er lobt Jonathan Thal immer hoch, aber für mich ist das einfach ein mittelmäßiger Abwehrspieler, der ständig seine Stellungsfehler hat.
Und ohne Upper ist er ja mal mehr, fast weniger als Mittelmaß, wie man auch bei der Nationalmannschaft gesehen hat. Und auch Conny Leimer ist zwar ein super Kicker, aber als Rechtsverteidiger kommt er auch an seine Grenzen. Und das reicht halt leider für die Champions League nicht. Von daher muss da was passieren und wenn nicht brauchen wir uns für die Champions League gar nichts auszurechnen und das ist für das was für mich zählt weil die Bulli einfach so schwach ist, da brauchen wir gar nicht darüber diskutieren dass wir wahrscheinlich wieder mit 10 15 Punkten Vorsprung sicher Meister werden.
Okay danke euch vielleicht könnt ihr sagen was ihr dazu sagt. Danke, ciao, ciao. Ja, danke für den Input. Ein paar gute Gedanken dabei. Bei ein paar Dingen muss ich ein bisschen widersprechen. Also wir loben ja Jonathan Tarn nicht nur deswegen, weil wir so gerne Menschen loben, sondern weil er halt wirklich Deutschlands bester Innenverteidiger ist und absolutes Champions-League-Niveau hat, absolutes Top-Niveau hat.
Und ich würde jetzt sagen, dass der Kader des FC Bayern, so wie er dasteht, besser ist als in der vergangenen Saison. In der vergangenen Saison hat man es bis ins Halbfinale der Champions League geschafft. Dementsprechend ausrechnen kann man sich in der Champions League sowieso nie wirklich was. Aber ich glaube schon, dass die Bayern gerüstet sind für die kommende Saison.
Mir macht der kleine Kader aufgrund der Erfahrung der vergangenen Saison auch keine Bauchschmerzen. Aber man muss eben verletzungsfrei durch die Saison kommen. Aber das ist ja immer so. Das ist immer so. Und man hat ja jetzt auch wieder Spieler wie ein Jamal Musiala, ein Alphonso Davis, die jetzt ja auch nochmal ganz anders in diese Saison starten, weil sie hoffentlich...
Ja, ja, da schwingt die Hoffnung mal wieder mit, die ja eigentlich seit Dezember, Januar mitschwingt. ...von Tag zu Tag dann eben fitter werden. Du sagst, er ist besser, der Kader, aber für dich schon gut genug, um da ganz oben mitzumischen in der Königskresse? Gut genug. Ja, also die Vorlage musste ich jetzt aufnehmen. Was war der letzte Teil deiner Frage?
Ob die Bayern wirklich besser sind als in der vergangenen Saison? Gut genug. Ja, also man weiß ja, also aktuell… Also reicht es für ganz oben, weil du sagst, sie sind besser als letzte Saison, klar, mit den zwei Spielern, die sie jetzt auch geholt haben. Aber sind sie denn schon gut genug? Ist das ausreichend, was jetzt getan wurde? Also wenn du das Champions-League-Halbfinale als Ziel ausgibst, und das ist ja immer so das Traumziel der Bayern erstmal, weil mit einem Finale kann man nicht rechnen, dann halte ich den Kader für stark genug.
Allerdings weiß man ja nicht, was die anderen Vereine jetzt noch tun. Das Transferfenster ist noch einige Wochen offen und da kann noch viel passieren. Wir wissen alle nicht, wie sich Real Madrid unter Josi Mourinho entwickelt. Manchester City hat einen neuen Trainer und so weiter. Also Kai Madihemi spielt jetzt bei Barca. Wer weiß, was da für explosionsartige Leistungen rausspringen.
Klar, das sind alles Faktoren, die ja auch mit rein spielen. Das sind alles Faktoren. Also man kann sich in der Champions League nicht auf die eigene Stärke verlassen, sondern man muss auch ein bisschen darauf achten, was passiert denn bei den anderen Klubs. Aber Stand jetzt und heute ist der 6. August, würde ich sagen, Halbfinale ist für die Bayern drin, über Titel sprechen wir jetzt noch nicht.
Und letzten Endes, man muss ja nicht im August stark genug sein für den Champions-League-Titel, sondern erst im März oder April, hat Thomas Müller zumindest immer gesagt. Und Vincent Kompany auf der Pressekonferenz auch gerade eben nochmal. Sie wollen auf jeden Fall die Champions League gewinnen. Na, sapperlott.
Fußballer wollen etwas gewinnen. Ja, hat er nochmal betont, aber wie du eben auch gerade schon angesprochen hast, die Spiele im Herbst sind ja noch nicht entscheidend dafür, deswegen denkt er trotzdem, er spricht es jetzt einmal aus, hat er gesagt, sie wollen den Champions League natürlich gewinnen, aber entscheidend sind jetzt trotzdem erstmal die Spiele, beziehungsweise möchte er weiterhin von Spiel zu Spiel denken, so wie er es ja gerne immer tut.
Genau, jetzt geht es erstmal voll Karne gegen Aston Villa. Und wir konzentrieren uns auch auf die nächste Folge, dauert aber leider noch ein bisschen. Wir machen jetzt zweimal Pause, wir gönnen uns noch ein bisschen Urlaub. Dann sind wir wieder mit voller Energie zurück am 27. Vor dem Bundesliga-Start. Ja, leider bin ich da tatsächlich noch ein paar Tage im Urlaub. Das heißt, der liebe Benni, der übernimmt. Aber Kumbi, du wirst auf jeden Fall da sein.
Und ihr zwei nehmt dann am 27., das ist ein Donnerstag, vor Bundesliga-Start dann die nächste Folge auf. Und bis dahin könnt ihr, da habt ihr ja auch ganz viel Zeit, euch noch mal zu überlegen, Wünsche für... Telekom Cup, Super Cup, also da wird es dann viel zu besprechen geben. Ganz genau. Was erhaltet ihr denn von Bastian Asomo? Könnt ihr uns ja auch gerne nochmal mitnehmen.
Wie sieht für euch das Mittelfeld der Zukunft aus? Auch da gerne. Und dann gucken wir auch mal, was dann bis dahin mit den Verkaufskandidaten passiert ist. Ja, also ich glaube, wir haben am 27.8. viel zu besprechen, weil ich glaube, da ist sogar Champions-League-Auslosung und es ist der Tag vor dem Bundesliga-Start.
Also das wird wieder eine picke, packevolle Folge. Tut mir leid, dass ihr jetzt ein bisschen warten müsst, aber irgendwann muss ich Urlaub machen, es war WM und aufgrund der Schließzeiten der Kindergärten in Bayern bleiben da nicht viele Wochen übrig, dass man mal Urlaub macht. Danke für euer Verständnis an dieser Stelle.
Es sei dir gegönnt und wir freuen uns dann auf die nächste Folge. Ich werde sie dann vom Berg aus mit anhören. Ja, du kannst dann dich per Barbofon melden. Ganz genau, ich werde dann auch mal ein bisschen meinen Input abgeben. Du weißt ja, wo die Nummer ist, nämlich in den Shownotes. Ich weiß sie doch auswendig.
Nein, also wir freuen uns drauf. Vielen Dank euch fürs Zuhören und bis zum 27. Heiße Grüße, bis dann. Ciao. Tschüss.